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Venezolanisches Kopfweh für Österreich

Lesezeit: 7:30

Viel spricht dafür, dass dem sozialistischen Regime in Venezuela die letzten Stunden geschlagen haben. Aber auch das Gegenteil könnte passieren, also dass die Repression noch einmal zuschlägt. Das macht die Frage spannend und wichtig, wie man als europäisches Ausland richtig darauf reagiert – und insbesondere als angeblich "immerwährend neutrales" Land. Die Vorgänge in Venezuela sind an sich ja eindeutig. Dort herrscht das weitaus übelste Regime, das es seit langem in irgendeiner Ecke Lateinamerikas gegeben hat.

Die Bilanz dieser Repression: Zusammenbruch der Wirtschaft (obwohl Venezuela die größten Ölreserven der Welt hat); eine große Zahl politischer Gefangener (dennoch kümmern sich all die linken NGOs nicht darum); über drei Millionen Flüchtlinge, die sich in die (rechts regierten, daher für Linksmedien wie den ORF urbösen) Länder Kolumbien und Brasilien gerettet haben; und Hunderttausende, die in Venezuela selbst vom buchstäblichen Verhungern bedroht sind.

Selbst wenn man alle Flüchtlinge aus lateinamerikanischen Militärregimen der letzten hundert Jahre zusammenzählt, kommt man nicht auf die venezolanischen Zahlen von heute. Dabei sind diese ehemaligen Regime ja von der europäischen Linken immer lautstark verdammt worden. Dementsprechend stottern Linksmedien wie "Falter", "Standard" und ORF heute zu Venezuela nur peinlich herum. Sie versuchen die eigene Blamage ob der unzähligen früheren Jubelartikel über Venezuela durch absurde Formulierungen zu verbergen, wie jener, dass dort ja nur "selbsternannte Sozialisten" herrschen würden. Was immer das sein soll. Bisher hat es ja eigentlich immer genügt, sozialistische Phrasen zu brüllen und man war immer einer.

Lateinamerikanische Linksdiktaturen wie Venezuela, Kuba oder Bolivien waren für die europäischen Linken lange überhaupt die letzten Hoffnungsschimmer, dass irgendwo der Sozialismus doch noch funktionieren und seine von zahllosen Hörsaal-Polito- und Soziologen behauptete Überlegenheit auch endlich einmal im wirklichen Leben beweisen könnte. Sie klammerten sich mit geradezu fanatischer Inbrunst an diese Hoffnung, nachdem ja im gesamten Rest der Welt ein real praktizierter Sozialismus jedes Mal zu wirtschaftlichen und humanitären Katastrophen geführt hat (der westeuropäische Sozialdemokratismus, der auch in manchen christlichen Sozialakademien gelehrt worden ist, hat hingegen "nur" zu Schuldenbergen und massenhafter Islamisierung geführt).

Das alles ist bitter für die gesamte Bobo-Linke. Gehen doch gerade aus der europäischen 68er Bewegung, die ja viele mediale und sonstige Machtpositionen innehat, dicke Stränge nach Lateinamerika:

  • So hatte der Venezolaner Chavez (Maduros Vorgänger) etliche deutsche Berater aus jener Szene.
  • So hatte der SPÖ-Linksaußen Heinz Fischer stets innige Beziehungen zu Kuba und Fidel Castro demonstriert.
  • So spielt heute noch die chilenische Kommunistin mit langer DDR-Prägung, Bachelet, eine besonders üble Rolle als UNO-Menschenrechtskommissarin, die jetzt eine Untersuchungskommission nach Österreich schickt (die dann wohl empört in alle Welt Dinge berichten soll, dass etwa in einem niederösterreichischen Heim für vorbestrafte "Flüchtlinge" das Essen zu spät serviert würde …).
  • So ist der linkskatholische Papst aus Argentinien – im Gegensatz zu den Bischöfen Venezuelas – zu keiner klaren Verurteilung des Maduro-Regimes imstande.

Aber trotz all dieser Schützenhilfe ist das Regime unter Maduro am Kollabieren. Das kann man auch am Verhalten von Armee und Polizei beobachten. Zwar hat Maduro die Kommandanten mit allen verfügbaren Privilegien bisher erfolgreich bestochen. Aber die spüren offenbar genau, dass sie inzwischen Häuptlinge ohne Indianer sind, dass ihnen für einen ernsthaften Einsatz der bewaffneten Macht gegen die große Mehrheit der Bürger mittlerweile die Gefolgschaft, die Fußtruppen fehlen würden. Anders ist es nicht denkbar, dass zum Unterschied von allen früheren Oppositionellen der Gegenpräsident Guaidó nicht mehr festgenommen wird.

Gibt es ein Interventionsrecht?

Wie aber soll das Ausland reagieren? Moralisch und ethisch kann es überhaupt keine Zweifel geben, dass Guaidó und die große Anti-Maduro-Mehrheit der Venezolaner jede Unterstützung verdient haben. Gibt es aber auch ein militärisches Interventionsrecht des Auslands?

Dieses gibt es völkerrechtlich nur dann, wenn der UNO-Sicherheitsrat es beschließt – der aber wird nichts tun, weil Maduro in Moskau und Peking noch treue Partner hat, die jeden Sicherheitsratsbeschluss mit Veto blockieren würden. In diesen beiden Ländern kann man nichts Verwerfliches an einer brutalen Militärdiktatur finden, noch dazu, wenn sie sozialistische Rhetorik pflegt.

Darüber hinaus gäbe es zumindest aus ethischer Warte noch zwei weitere Fälle, in denen das Ausland intervenieren darf. Der eine wären aggressive Bedrohungen anderer Länder – dazu aber ist Venezuela längst nicht mehr imstande. Das andere wären Menschrechtsverletzungen im Ausmaß eines Völkermords – auch das ist trotz aller Brutalität der Diktatur nicht der Fall.

Diese moralisch-juristischen Erwägungen sind aber ohnedies müßig: Ist doch kein Land zu einer Intervention bereit. Auch Donald Trump, der sich diese Option demonstrativ in martialischer Rhetorik offenhält, wird mit Sicherheit nicht in Venezuela einmarschieren. Dazu hat er sich schon zu oft als in Wahrheit viel vorsichtiger und viel weniger kriegslüstern denn seine Vorgänger erwiesen. Er ist ein reiner Verbal-Aggressivling.

Etwas ganz anderes sind Sanktionen vor allem wirtschaftlicher Natur. Die sind moralisch eindeutig legitim, ist doch Maduro keineswegs demokratisch zur Macht gekommen. Und ist er doch eine schlimme Geißel seines Volkes.

Es ist jedenfalls klug, die Maduro-Mannschaft von sämtlichen Geldflüssen abzuschneiden (so wie es übrigens auch klug wäre, das Gleiche gegenüber einem ähnlich aggressiven Regime, nämlich dem in Iran, zu machen, wo aber Europa derzeit genau das Gegenteil tut). Die realistischste Hoffnung für das Land ist ja, dass die Offiziere von Maduro abfallen, wenn sie merken, dass all ihre Schwarzkonten im Ausland und all ihre Korruptionsposten im Inland wertlos geworden sind, und dass ihr eigenes Überleben in Gefahr ist, wenn sie nicht bald die Seiten wechseln.

Jedenfalls sind Sanktionen weit wirksamer als die in den letzten Tagen durch zahlreiche Staaten erfolgte formelle Anerkennung von Guaidó anstelle Maduros als Staatschef Venezuelas. Diese wäre ohne begleitende Sanktionen kaum mehr als eine symbolische Geste, die höchstens rechtliche Hindernisse bei der Umsetzung von Sanktionen aus dem Weg räumen kann.

Österreichs wirrer Neutralitätskurs

Wie soll sich nun Österreich verhalten, das ja zumindest in Sonntagsreden immer auf die Neutralität pocht, obwohl diese seit Fall des Eisernen Vorhangs und dem EU-Beitritt überhaupt keinen Sinn mehr macht? Im Außenministerium liebt man die alte völkerrechtliche Theorie, dass eine Regierung oder ein Präsident ohne Ausübung der Staatsgewalt über ein Staatsgebiet nicht anerkannt werden können. Dieser Linie entsprechend war ja auch Außenministerin Kneissl anfangs gegen eine Anerkennung Guaidós. Erst der Bundeskanzler hat diese dann durchgesetzt.

Aber ist diese These nicht gerade für ein sich für neutral haltendes Land richtig? Kann man nicht mit etlicher Logik sagen: Man kümmert sich nicht, ob ein Regime anständig ist, sondern nur ob es die Kontrolle über das Land ausübt?

Ja, so könnte man juristisch argumentieren – hätte man nicht seit Jahrzehnten immer wieder das Gegenteil gemacht. Wie in allen anderen Dimensionen hat Österreich nämlich auch bei der Staatenanerkennung seine Verbalneutralität nie in die Realität umgesetzt (siehe etwa auch den jammervollen Zustand der Landesverteidigung). Weder in Sachen Sanktionen noch in Sachen diplomatischer Beziehungen hat man sich in den letzten Jahrzehnten neutral und gemäß diesen Prinzipien verhalten. Einige Beispiele:

  • Österreich hat bis in die 70er Jahre den in keiner Weise mit der Realität vereinbaren Anspruch der Regierung in Taipeh (Taiwan) anerkannt, die einzige legitime Regierung des gesamten Chinas zu sein: ein eindeutiges Obsiegen politischer Erwägungen über das Kriterium der Ausübung der Staatsgewalt.
  • Österreich hat danach umgekehrt den Anspruch der Regierung in Peking anerkannt, auch die Regierung der Insel Taiwan zu sein, obwohl Peking dort absolut nichts zu sagen hat: neuerlich ein eindeutiges Obsiegen politischer (und ökonomischer) Erwägungen über das Kriterium der Ausübung der Staatsgewalt. Zugleich werden auch alle ethischen Gesichtspunkte ignoriert, ist doch die Regierung in Taiwan eindeutig demokratisch und rechtsstaatlich, die in Peking ist hingegen weder das eine noch das andere (aber durch die Einführung des Kapitalismus enorm reich und mächtig geworden).
  • Österreich hat nie das seit der türkischen Invasion 1974 eindeutig vom restlichen Zypern unabhängig existierende Nordzypern zur Kenntnis genommen, sondern sich auf den – zweifellos honorigen und moralischen – Rechtsstandpunkt gestellt, dass die Invasion rechtswidrig war und daher ignoriert wird.
  • Österreich hat einst die Sanktionen gegen Rhodesien (das heutige Zimbabwe) mitgetragen, und sich damit trotz seiner Neutralität eindeutig in den dort tobenden Bürgerkrieg Schwarz gegen Weiß eingemischt. Der hat bekanntlich dann – gerade als Folge der internationalen Sanktionen! – mit einem Sieg der Kämpfer von Robert Mugabe über die weiße Regierung geendet. Dieser hat dann dann ein ähnliches, nur von Moskau und Peking hofiertes Schreckensregime errichtet, vor dem eine ähnliche Anzahl Menschen wie aus Venezuela geflüchtet ist. Womit also die neutralitätsrechtswidrige Teilnahme an den Sanktionen nachträglich auch moralisch in einem sehr trüben Licht erscheint.

Diese Beispiele zeigen also, dass es längst keine Neutralitäts-Praxis mehr gibt, die Österreich dazu verpflichten würde, Maduro die Stange zu halten, wie es einige im Außenministerium sowie auf der (amerikahassenden) äußersten Linken und auf der (amerikahassenden) äußersten Rechten wollen. Österreich tut also sehr gut daran, sich an die Seite der Anständigkeit und gegen ein verbrecherisches Regime zu stellen.

Zerreißprobe für Italien

Doppelt interessant ist der Streit, der in Italiens Regierung zu diesem Thema ausgebrochen ist. Denn dieser ist bisher fast der heftigste Konflikt zwischen den beiden Regierungsparteien in Rom. Der Rechtspoplist Salvini stellt sich massiv gegen das Maduro-Regime und an die Seite der übrigen Europäer, während die Fünf-Sterne-Bewegung weiter zu Maduro hält und damit zeigt, wie sehr sie doch links steht.

Dabei ist Italien ein besonders relevantes Land in dem Konflikt: hat doch die Mehrheit der Bürger Venezuelas italienische Vorfahren, Familiennamen und vielfach auch heute noch Verwandte in dem Land.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2019 06:29

    Die Mehrheit der Venezolaner sind Mestizen, meist spanisch-indianischen Ursprungs. Es gibt auch viele zugewanderte italienisch Staemmige dort, aber eine Mehrheit bilden sie nicht. Sieht man auch an den massiv ueberwiegenden spanischen Familiennamen. Was natuerlich nicht so wichtig ist.

    Schade um das Land. Als ich dort war, war zwar die goldene Zeit des ueberquellenden Erdoelreichtums schon vorbei (als die Muchacha dank des Wechselkurses nach Miami zum Einkaufen jetten konnte), aber es wurden Autos zusammengebaut, das Strassennetz erweitert, die Landwirtschaft gefoerdert und es ging halbwegs friedlich und nicht aussergewoehnlich unsicher zu. Die korrupten machthabenden Buergerlichen rafften Milliarden an sich, die vom Erdoelreichtum abgezweigt wurden, aber die Industrie wurde entwickelt. Es gab auch eine gewisse Entwicklung sozialer Sicherheiten, freie Spitaeler, ein bereits ueberzogener Kuendigungsschutz usw.

    Der Moechtegern-Mao-Intellektuelle Chavez machte alles kaputt und hinterliess diesen wirtschaftlichen Truemmerhaufen seinem geistig auf einfacher Ebene stehenden Nachfolger Nicolas Maduro, einem ehemaligen Busfahrer und Gewerkschaftskarrieristen.

    So sieht nun auch die Politik des Landes aus - eine Karikatur eines Bastards aus westlichen Gewerkschaften und nordkoreanischem Fuehrerkult. Das Land verarmt, die Anhaenger der linken aggressiven Klugschwaetzer laufen davon und die wiedererstarkte buergerlich-feudalistische Opposition wird leider, aber gottseidank wieder das Ruder uebernehmen.

    Un destino latino, no es asi, Chamo?

    Wie Oesterreichs Bundeskanzler dazu steht war nicht wurscht, solange das Land den EU-Vorsitz hatte, jetzt aber ist es schon. Dass Guaido nicht eingesperrt wird, wird seiner starken inlaendischen Unterstuetzung zu verdanken sein, aber auch dem heftigen Auftreten Herrn Trumps, because guys, you never know, isn't it? Auch Maduro wird sich davor fuerchten, dass Trump einmal das beliebte US-Spielzeug, Army, Airforce und Navy einsetzen moechte und gerade im Hinterhof der USA, die uebrigens in Venezuela recht beliebt ist.

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2019 08:56

    Was passiert in der Wissenschaft und in der Wirtschaft, wenn jemand eine Methode oder Theorie immer und immer wieder ausprobiert und überprüft und jedes Mal dabei auf die Schnauze fällt?

    Hundert Jahre Experimente zur gleichen Theorie und 100 Jahre lang Tote, Verfolgte, Verhungerte, Geflohene und am Ende ein Desaster.

    Der Wissenschaftler würde zur Witzfigur verkommen, der Ökonom bekäme nur von unblehrbaren Dummköpfen noch Geld.

    Ausnahmslos alle sozialistischen Experimente sind gescheitert. Ausnahmslos. Die paar Sozialismus-light-Experimente, wie etwa in Ecuador, funktionieren wegen des Erdöls und einer starken bürgerlichen Schicht im Westen des Landes, die jedes linke Experiment nicht ausufern lassen.

    Nur unsere Journalisten und Bobos und natürlich der ORF glauben immer noch an den Erfolg und die "Gerechtigkeit" des Sozialismus.
    O sancta simplicitas!
    Wer sind denn jetzt die dummen Buberln, die man immer Haider untergeschoben hat?

  3. Ausgezeichneter KommentatorOT-Links
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2019 05:58

    Weder geht das die EU und schon gar nicht Österreich etwas an!

    Dass sich Kurz so aufplustert, ist ein weiteres Indiz dafür, dass er eine Soros-Marionette ist. Das ist eigentlich ungeheuerlich. Sie machen es wie in Syrien und der Ukraine. Man erkennt einen Oppositionsführer, der "installiert" wurde, als Regierungschef an und faselt was von Demokratie.

    Für Russland steht in Venezuela viel auf dem Spiel. Es hat sehr stark in das Land investiert und wird daher wohl ähnlich wie in der Ukraine und Syrien auf Seiten des rechtmäßigen Präsidenten kämpfen.

    https://www.epochtimes.de/politik/welt/fuer-russland-steht-in-venezuela-viel-auf-dem-spiel-a2786078.html
    "Außenminister Sergej Lawrow sagte, Moskau werde „alles in seiner Macht stehende tun“, um seinen Verbündeten zu unterstützen. Als am Montag die meisten EU-Staaten Guaidó als Übergangspräsidenten anerkannten, reagierte Moskau mit scharfer Kritik. Die Versuche, „die gesetzwidrige Machtergreifung“ Guaidós zu legitimieren, seien eine „Einmischung“ in die inneren Angelegenheiten Venezuelas, warnte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow."

    Die Europäische Union, unter Führung der Super-Soros-Puppe Kurz (???? er tut halt so - er fährt jetzt sogar zu Trump, vielleicht hört er ja auf ihn???, Kickel hat ihn ja auch verstanden, sagt er) ist mal wieder dabei, einen Bürgerkrieg anzuzetteln. Mal sehen, ob Kurz Trump dafür gewinnen kann, nicht?

    Dann kann der ORF wieder jahrelang von den "Rebellen" berichten. Die Nato kann fleißig aufrüsten usw. Man hat sich ja jetzt wieder erlaubt, neue Atombomberln zu bauen. Ach, wird das ein gutes Geschäft!! Und am Ende gibt es wieder eine Flüchtlingskrise, weil die "Rebellen" vertrieben wurden. Vielleicht kreuzen dann Soros-NGOs vor der Küste Venezuelas, um diesfalls die Fliehenden aus der Karibik zu fischen?

    Oder aber man hofft, es kommt auf diese Weise endlich zum langersehnten Weltkrieg, weil man wieder mal Russland gereizt hat?

    Den Österreichern ist es übrigens gar nicht recht, was Kurz in ihrem Namen macht. Wir wollen endlich wieder gute Beziehungen zu Russland haben. Schluss mit den Sanktionen. Kurzens Ausritte und Anwandlungen haben "Moskau" bestimmt nicht gefallen!

  4. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2019 08:47

    Jene, die lauthals nach Sturz des Regimes in Venezuela (oder auch des iranischen) schreien und die wirtschaftlichen Sanktionen der USA und ihres treuen Schoßhündchens GB begrüßen, sind nicht besser als die Diktatoren in diesen Ländern: erbärmliche Heuchler.
    Sanktionen, die übrigens seit Jahrzehnten im Gange und für die betroffene Bevölkerung aus humanitärer Sicht jeweils mindestens so fatal sind wie die Politik des bösen Regimes.

    Was die einen vorgeblich also aus humanitären Gründen tun, und um das Licht der Demokratie in diese finsteren Winkel des Globus zu tragen, tun die anderen aus ideologischen Gründen. Und meinen dasselbe: Macht und Geld.

    Warum diskutiert hier niemand die total völkerrechtswidrige Weigerung Londons (im Komplott mit den USA), das venezolanische Gold auszuliefern? Wider alles internationale Recht, wider alle Gepflogenheiten, die einen auch nur halbwegs seriösen Finanzplatz auszeichnen sollten, den größten der Welt? In alter imperialer, kolonialer Attitüde, sich die Welt so zu richten, wie sie einem gefällt?

    Es als nach wie vor selbstverständlich anzusehen, sich Ressourcen mit Gewalt anzueignen? Und alles in der ruhigen Gewißheit, daß der Rest der "demokratischen" Welt dies wie immer einfach hinzunehmen hat.

    Haben eben Pech gehabt, die depperten Venezolaner. Unter die Räuber gefallen. Jene Räuber in Wall Street und City of London, die seit Gründung der FED weltweit die größten Kriegstreiber waren. Und nach wie vor für die meisten Konflikte, die sie zur Erreichung ihrer militärischen wie wirtschaftlichen Ziele inszenieren, weltweit verantwortlich sind.

    Das nur allzu bekannte dreckiges Spiel, bei dem man ein weiteres Mal nicht weiß, ob nicht doch der Schwanz GB mit dem Hund USA wedelt.

    Übrigens, was geschah jeweils mit den riesigen Goldreserven im Irak, in Libyen etc?

    Ah ja, die kamen jenen geknechteten Völkern zugute, deretwegen man den medial weltweit als notwendige humanitäre Maßnahme begründeten Regime change inszenierte....

    Diese paar lausigen Hunderte Tonnen Goldes waren schneller in London und den USA, als unsere demokratische freie Presse über die humanitären Wohltaten, die diese Völker heimsuchten, berichten konnte.

    Nicht, daß mir leid wäre um irgendeinen Diktator, ganz gleich welcher Couleur.
    Wenn man sich allerdings selbst demokratische Tugenden an die Fahnen heftet, sollte man die üblichen Gepflogenheiten des Hegemons samt seines Pitbulls British Empire nicht einfach unter den Tisch fallen lassen.

    Sonst hat man Probleme mit der Glaubwürdigkeit, möglicherweise...

  5. Ausgezeichneter KommentatorTempler
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2019 06:00

    Der internationale Sozialismus und all seine Vertreter ziehen hier an einem Strang.
    Die Quintessenz beim Scheitern Venezuela's wird einmal mehr lauten, dass Sozialismus die richtige Ideologie ist, aber es nicht ganz richtig umgesetzt wurde.
    Den Linken gegenüber stehen all jene, die Interesse an den Ressourcen in Venezuela haben und mit dem nächsten Machthaber ein gutes Einvernehmen suchen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2019 08:54

    Trump hat in seiner State of Union Rede, vor der Gefahr die vom Sozialismus ausgeht, gewarnt. Trump ist ein Realist, der nicht vor den Gefahren die in der Zukunft lauern, die Augen verschliesst.
    Venezuela ist ein Beispiel für zwei Axiome. Sozialismus, bzw. Kommunismus richtet jede Volkswirtschaft zu Grunde. Die Sozialisten, werden nie bereit sein diese Tatsache zu akzeptieren.
    Venezuela ist einige tausend Meilen weit weg, die Art einer Latino-kommunistischen Diktatur ist nicht die übliche Regierungsform in Europa. Trotzdem ist es aus innenpolitischen Gründen unbedingt notwendig, sich mit dieser sozialistischen Missgeburt zu beschäftigen.
    Die Widerstand gegen die Infiltration der Gesellschaft, mit immer neuen, sozialistischen Ideen und Konzepten, ist praktisch nicht existent. Die Linke hat die Oberhoheit über das Narrativ der politischen Diskussion an sich gerissen. Bzw. die Linken, ganz in der Tradition der sozialistischen Diktaturen, würgen jede Diskussion ab, die inhaltlich ihre dogmatische Ideologie in Frage stellen könnte.
    Mit den Linken ist eine konstruktive Diskussion nicht möglich. Die Ziele der Linken und der Konservativen, sind absolut diametral entgegengesetzt.
    Die Linken wollen die Errichtung eines totalitären, zentralistischen, alles kontrollierenden Staates, als ihr oberstes Ziel erreichen. Die Erreichung dieses Zieles rechtfertigt auch Anwendung von Gewalt. Die linke Gewalt, ist immer eine richtige Gewalt. War jeder SA Mann davon überzeugt, Tschekisten waren auch dieser Meinung, jedes Antifa Mitglied, ist von der gleichen Überzeugung geprägt.
    Die Konservativen versuchen lauwarm, die letzten Überreste der bürgerlichen Freiheiten und Werte zu verteidigen. Ein wichtiges Vorhaben, ein edles Ziel, nur mit ständiger Rechtfertigung der eigenen Positionen und Verständnis für die Postionen der Gegenseite, ist diese Auseinandersetzung zum scheitern verurteilt.
    Höchste Zeit, dass nicht nur die Republik, sondern die EU einen Konfrontationskurs mit der kommunistischen Ideologie aufnimmt.
    Die Zeit für das sowohl als auch lavieren, ist vorbei.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2019 07:20

    Ich denke viele in der sozialistischen EU sehen Venezuela nach wie vor als Vorbild. Betrachtet man die Deindustriealisierungspläne, den Gender-Terror, den Öko-Wahn, den Regulierungsrausch und das Klima-Hyperventilieren dann sind wir in 20 Jahren genau da, wo Venezuela heute ist.

    Man wird sich alles sehr genau ansehen, denn auch wenn man dort ganzes Land gegen die Wand gefahren hat, die Eliten haben ihre Schäflein im trockenen - Hunger und Elend kennen sie nicht - jetzt noch ein geschickter Wechsel und alles ist überstanden.

alle Kommentare

  1. AppolloniO (kein Partner)
    08. Februar 2019 11:54

    Wie lange kann unser Bundesheer unsere "Neutralität" verteidigen? Ein, oder doch 2Stunden?
    Wir sind nur noch "neutral" weil wir in jedem anderen Bündnis (Europa Armee etc.) unsere Militärausgaben verdoppeln müssten.

    In der jetzigen Situation bleibt Österreich ein parasitärer Dinosaurier -ohne Freunde.

  2. Christian Peter (kein Partner)
    08. Februar 2019 11:42

    Der Bundesmaturant sollte sich besser um die Probleme in Österreich kümmern : Auf dringend erforderliche Reformen wartet man nach 14 Monaten ÖVP - Kanzlerschaft nach wie vor vergeblich.

  3. Don Quijote (kein Partner)
    08. Februar 2019 11:17

    Der linkskatholische Papst aus dem Gaucholand wird seinem Amigo Maduro sicher Asyl in Santa Marta gewähren, aber nach außen hin von der "Kirche der Armen" schwadronieren.

  4. Knut (kein Partner)
    08. Februar 2019 07:08

    Was zum ... geht eigentlich unseren Kanzler ein Staat in einem anderen Kontinent an?

    Ist er drauf gekommen ist, dass bei uns eigentlich immer noch die Linken in unserem Land bestimmen, wo es lang geht und er nicht viel zu sagen hat? Es bestimmen immer noch täglich die linken Medien und Staatsanwälte, was gut, edel oder pfuigack ist.

    Und wie man aktuell sieht, sind inzwischen die Österreicher zu den Schutzbedürftigen geworden. Und jetzt erst schnell mit ein paar Sicherheitsschleusen an den Ämtern ist es da aber noch lange nicht abgetan. Ich habe schon 2015, als alles unkontrolliert nach Österreich herein gelassen wurde, zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen am und in meinem Haus getroffen.

  5. Anmerkung (kein Partner)
    08. Februar 2019 04:46

    Chavez wurde die Gnade des frühen Todes zuteil. Den Zusammenbruch seines Regimes ausbaden müssen jetzt andere.

    Eines muss man dem Sozialismus aber lassen: Er trägt viel zur Unterhaltung der vom ewig gleichen Unsinn des Lebens gelangweilten Massen auf diesem Planeten bei. Ein Stück weiter westlich sticht da in Nikaragua zum Beispiel die Figur des Genossen Ortega ins Auge. Dieser war in den 1970er Jahren von Sozialisten in aller Welt als Heilsbringer glühend verehrt worden, und 1979 gelang es ihm, den "Diktator" Somoza zu stürzen und die Macht zu ergreifen. Im Jahr 2018 ließ dann Ortega einen Aufstand der Linken niederschlagen in einer Art, für die ihm Somoza höchstes Lob ausgesprochen hätte.

  6. eudaimon
    06. Februar 2019 20:09

    Der Sozialismus-Marxismus hat wieder einmal Millionen Menschen in den physischen,
    psychischen und ethischen Untergang gelockt -wie in so vielen Mittel und Südamerikanischen Ländern - unter jahrzehntelangem Beifall europäischer Sozialisten mit ihren Hofschranzen ! So auch die höchsten SPÖ Politiker mit ihren
    Professoren ,Künstlern ,Pfarrern , Autoren und dem Theater ORF ,was zu einer
    völlig verklärten Revolutionssaga führte und noch heute unsere linken Zeitgeschichtler tief bewegt!
    Niemand von diesen Profi-Verstehern hat nur ein Wort des Bedauern oder der Trauer
    über seine öffentlichen Lippen gebracht ,im Gegenteil sie verstehen sich heute wieder als die Berufenen in Sachen Migration , Minderheiten ,Frauen ,Religionen ,
    Multikulturen ,die die Wirtschaft und das Individuum domestizieren sollen unter dem
    Primat der " PARTEI "mit dem Ziel der Diktatur der NOMENKLATURA !
    Diese 100 Jahre andauernde pseudodemokratische Verstörung von Jugend und Volk
    ist bei uns überall beklemmend spürbar und wird täglich sichtbarer-realer-offizieller
    als Lex sinistra in der Hofburg!

  7. Undine
    06. Februar 2019 19:07

    OT---aber unsere KULTUR-BEREICHERER leisten "gute" Arbeit!

    Hat heute ein kulturbereichernder TÜRKE in Vorarlberg den Leiter der Asylbehörde erstochen, wie @Brigitte Imb postete, hielt gestern der Verteidiger des wertvollen Goldstückes, des nigerianischen Halsabschneiders vom Jungfernstieg, ein nahezu liebevolles, jedenfalls verständnisvolles Plädoyer:

    "Hamburg – Nach Ansicht des Verteidigers habe sein Mandant, der aus dem Niger stammende Mourtala M., der im April des vergangenen Jahres am Hamburger Jungfernstieg seine 21 Monate alten Tochter durch schwerste Schnittverletzungen am Halsbereich tötete und die Kindsmutter mit einem Messer umbrachte, nur Totschlag begangen. Sein Mandant lebe in „einer Parallelwelt“."

    Jetzt fühlt sich der Ärmste vom Gericht ERNIEDRIGT.

    Ja, sie messern fleißig, die lieben, armen Schutzflehenden.

    https://www.journalistenwatch.com/2019/02/06/kopfabschneider-jungfernstieg-doppelmord/

    • OT-Links
      06. Februar 2019 19:55

      Klar lebt er in einer Parallelwelt, nämlich in der islamischen. Dort gilt solch ein Verhalten als ganz normal. Ich erinnere mich, dass ein ähnlicher Täter hierzulande mal ein milderes Urteil erwartete, weil die Tötung seiner Schwester oder Frau (weiß es nicht mehr genau) wäre "kulturbedingt" gewesen, so ähnlich. Ja! Eh! Das ist der Islam und wir ERLEBEN jetzt die KULTURBEREICHERUNG.

      Solange sie sich untereinander abmurxen, ist es mir aber aber auch irgendwie, sagen wir, egal...

  8. Brigitte Imb
    06. Februar 2019 18:32

    Venezuela und "Neutralitäts Praxis"

    Darunter würde ich persönlich nicht verstehen Maduro "die Stange zu halten", sondern sich erst gar nicht einzumischen.

    Jeder sollte eine Meinung haben dürfen, dem "neutralen" Österreich jedoch, dem stünde Zurückhaltung gut.

  9. Brigitte Imb
    06. Februar 2019 17:39

    OT - MESSERMORD

    Leiter der Asylbehörde mit Halsstich ermordet!

    https://www.krone.at/1858642

    • Brigitte Imb
      06. Februar 2019 17:44

      Der ORF vermeldet natürlich nicht, daß der Täter* ein Türk ist. Mutmaßlich *. ...
      ....natürlich

      https://vorarlberg.orf.at/news/stories/2963064/

    • Gandalf
      06. Februar 2019 17:50

      Also langsam reicht's. Wer von den altschwarz/rot/grün/jetzt - Verblödeten noch behauptet, die Entwicklung der Kriminalität in Österreich habe nichts mit der Invasion von Halbwilden zu tun, gehört sofort entmündigt. Nicht wahr, Herr Konrad?!

    • Brigitte Imb
      06. Februar 2019 18:02

      @Gandalf,

      leider wird auch dieser Beamte noch zu "klein" sein, daß diese Bande zugibt, wer an den Verbrechen Schuld hat.
      Und diese Bande wird weiter gegen Kickel ankämpfen, FÜR die Bemesserung...ähhh. Bereicherung.

    • Brigitte Imb
      06. Februar 2019 19:35

      Der ORF hat korrigiert.

    • Undine
      06. Februar 2019 20:36

      In der ZIB1 hat man diese grauenhafte Tat ganz, ganz zuletzt gebracht und mit möglichst wenig Aufregung. Da sieht man, was für einen STELLENWERT ein von einem Mohammedaner ermordeter weißer Österreicher hat---er ist gerade mal eine Randnotiz!

    • pressburger
      06. Februar 2019 23:42

      Den Politikern ist es in ihrer Ignoranz egal, dass Leute gemordet werden. Ist ihnen auch egal, dass die Täter immer aus der gleichen Gruppe der geduldeten und gehätschelten Asylanten, von wo auch immer, kommen. Die Abhilfe ist einfach. Die Politiker wollen nicht. Es soll so weiter gehen.

    • Anmerkung (kein Partner)
      08. Februar 2019 05:17

      Ja, jetzt steht wieder die sozialistische, also die totalitäre "Problemlösung" bevor: Nicht beim Einzelnen wird der Hebel angesetzt, sondern es wird FÜR ALLE der Zugang zu den Behörden erschwert. Ob künftig die genervten Behördenkunden kapieren werden, dass ihnen die Willkommensschreier das eingebrockt haben?

      Aber die Verrücktheit setzt ja schon dort ein, wo eine Elite, nur um sich mit ihren humanistischen Perversionen selbstverwirklichen zu können, den Fremdenzustrom ermöglicht. Es kümmert diese Clique nicht, dass sie damit die gesamte Bevölkerung zum Spielobjekt für Russisches Roulette macht. Seit 2015 muss jeder damit rechnen, dass er, wenn er Pech hat, dem "falschen" Ausländer begegnet.

    • Mentor (kein Partner)
      08. Februar 2019 07:11

      LH Wallner ist entsetzt und kann endlich die Mittel zur Sicherung seines Bueros Legitimieren.
      Als naechstes eine gepanzertes Dienstfahrzeug?

  10. Verschwörungstheoretiker
    06. Februar 2019 14:05

    Das Agieren von BK Kurz war schon überraschend, Auftraggeber Soros? Nach einigen Recherchen kommt man zum Schluss, dass ganze Prozedere entwickelt sich analog dem "Arabischen Frühling"! Also, die Möchtegern-Weltherrscher sind wieder aktiv.
    Der UNO-Sicherheitsrat spielt in Wahrheit nur, wenn überhaupt, eine untergeordnete Rolle und unter Wirtschaftssanktionen würde vor allem die verarmte Bevölkerung leiden. Aber wie schon erwähnt, vielleicht ist es so gewollt, Krieg und Flucht wie gehabt.
    Was ist eigentlich mit den, von Maduro außer Landes beförderten Goldbarren? Wer nimmt sie in Empfang?
    Ad Regierungskonflikt Italien: Eine Sprengung der italienischen Regierung wäre doch ein exzellenter Nebeneffekt, "2 Fliegen auf einen Schlag"! Vor allem die "Entsorgung" von Salvini, oder?!

  11. schreyvogel
    06. Februar 2019 13:28

    Österreich hat sich "aus freien Stücken" per Verfassungsbestimmung zu einer militärischen Neutralität verpflichtet, nicht jedoch zu einer diplomatischen, wirtschaftlichen oder gar verbalen.

    Ob man einen Irankrieg unterstützt oder die Entfernung Maduros ist daher jedermanns Privatanschauung (Dr. Unterberger fordert beides). Da eine militärische Intervention (spätestens seit Darabos) gar nicht möglich wäre, braucht unsere Regierung über eine solche gar nicht einmal nachzudenken.

    Es gibt in Venezuela regelmäßig Wahlen. Die letzte Präsidentschaftswahl wurde von Maduro recht knapp gewonnen, bei der letzten Parlamentswahl gewann seine Partei 48%. Seither streitet der Präsident mit dem Parlament.

    Ich meine, es liegt am venezolanischen Volk selbst, frühere Wahlentscheidungen bei den nächsten Wahlen zu korrigieren. Schließlich haben sie die Kommunisten ja selbst gewählt. Ausländische Interventionen sind abzulehnen.

    Innenpolitische Beiträge von A.U. finde ich immer großartig!

  12. logiker2
    • Undine
      06. Februar 2019 14:25

      Ad 1: Die vier "Österreicher" unter den 21 Straßenräubern haben wahrscheinlich "Migrations-Hintergrund"!
      Ad 2: Da die Tote bereits seit zwei Wochen tot sein dürfte, wäre sie die 7. ermordete Frau im Jänner 2019 in Ö.
      Ad 3: Solange sich die Afghanen untereinander "messern",.....

  13. Ai Weiwei
    06. Februar 2019 12:53

    In bewegten Zeiten wie diesen wo es im heruntergewirtschafteten Venezuela um Alles geht ist es auch interessant sich eines der medialen Sprachrohre Russlands an zu sehen: Das Medium RT, besser bekannt unter dem früheren Namen Russia Today.

    Zur Klarstellung: Russland mit seinem Präsidenten Putin hat sich klar an die Seite des bisherigen Präsidenten Maduro gestellt. Russland möchte das Maduro-Regime weiter existieren lassen.

    In Bezug auf Venezuela erfährt man in RT dass eine illegale Waffenlieferung v. d. USA nach Venezuela aufgedeckt wurde - mit eindrucksvollen Fotos:

    Venezuela seizes 'US weapons shipment’ as Trump vows to support ‘noble quest for freedom'

    https://www.rt.com/news/450751-trump-venezuela-weapons-freedom/

    Als RT-Leser hat man auch das Privileg ein Original-Exklusiv-Interview mit Herrn Maduro zu lesen, v. 5.2.2019:

    'Stop Trump's insane actions!' Venezuela's Maduro talks to RT about avoiding war

    https://www.rt.com/news/450728-maduro-venezuela-war-exclusive-interview/

    • Bürgermeister
      06. Februar 2019 18:01

      Jeder Imperator stützt seinen Vasallen - in dem Punkt gibt es keinen Handlungsspielraum, deshalb sind auch die Imperatoren in solchen Fällen nur Getriebene. Die Russen werden die Auseinandersetzung aber verlieren, wenn sie intelligent sind tauschen sie den dortigen Rückzug gegen einen amerikanischen Rückzug an anderer Stelle (aber wo Ukraine, Syrien, Afrika?)

  14. OT-Links
    06. Februar 2019 12:44

    Eh, damit haben Sie natürlich recht. Aber Kurz hat halt einmal mehr sein wahres Gesicht gezeigt! Uns Österreicher vertritt er sicher nicht! Was er aber eigentlich tun sollte.

    Wir wollen mehrheitlich Frieden und Freundschaft mit Russland, nicht nur mit den USA und Trump!

    Spät aber doch, @ Wyatt - ************** - ja, so ist es!

    • OT-Links
      06. Februar 2019 12:45

      Sorry, das gehört unten hin!

    • simplicissimus
      06. Februar 2019 12:51

      Will ich auch. In der Krimsache bin ich auf Seiten Russlands.

    • pressburger
      06. Februar 2019 14:51

      Warum sollte Kurz Österreicher vertreten. Diese Floskel war bestimmt für die Zeit, bevor er die Stimmen der Wähler bekam. Wer einen Politiker vor den Wahlen glaubt dem ist nicht zu helfen. Nach der Wahl, ist vor der Wahl. Permanenter Wahlkampf. Wer einen Politiker zwischen den Wahlen glaubt, ist an seiner zukünftigen Misere selbst Schuld. Kurz fühlt sich zu höheren berufen. Brüssel ruft.

  15. Claudius
    06. Februar 2019 12:29

    Die Venezolanische Armee - also der verlängerte Arm des Maduro-Regimes blockiert heute Hilfslieferungen an der Grenze.

    Weil Interimspräsident Guaido diese Hilfslieferungen organisiert hat.

    Link: https://www.krone.at/1858058

    • Gandalf
      06. Februar 2019 12:43

      Ja, danke; aber: die Kronenzeitung kann ein jeder hier selber lesen, wenn er will...

  16. OT-Links
    06. Februar 2019 11:58

    Übrigens die Gelbwesten demonstrieren sehr massiv gegen Macron. Dieser mag aber nicht zurücktreten und auch keine Neuwahlen gestatten. Das Land versinkt immer mehr in Chaos, s. auch div. Fotos und Filme von den Straßenschlachten. Es ist eigentlich im Bürgerkrieg. Warum nur mischt sich da nicht auch die EU, an forderster Front Kurz natürlich, ein, und betrachtet Macron als illegitim und stattdessen wird Marie Le Pen neue Staatschefin? Ich sehe hier durchaus Parallelen...

    Damit man mich nicht falsch versteht. Ich würde das nicht so machen!

    • Gandalf
      06. Februar 2019 12:48

      Na ja, zwischen Maduro und Macron besteht aber doch ein wichtiger Unterschied: Maduro ist groß, massig und dumm, Macron ist klein, zart und......wird von manchen für gescheit gehalten.

    • OT-Links
    • Verschwörungstheoretiker
      06. Februar 2019 14:16

      @Gandalf
      Macron ist ein Schlitzohr!!

    • pressburger
      06. Februar 2019 14:54

      Besser Macron seinen Landsleuten überlassen.
      Jetzt wird klar warum Macron eine EU Armee aufstellen will. Söldner eignen sich zu Niederschlagung der Volksaufständen.

    • OT-Links
      06. Februar 2019 19:59

      Ja, deshalb hat auch Deutschland die Wehrpflicht abgeschafft. In Österreich wollten die Roten das auch durchsetzen, sind aber an eine Volksbefragung zu diesem Thema gescheitert. Die Österreicher waren trotz massivster Propaganda pro Abschaffung unserer Wehrpflicht dagegen. Heute wollen die damaligen Befürworter davon freilich nichts mehr wissen.

    • OT-Links
      06. Februar 2019 20:36

      O! Vorderster :-)

  17. Sandwalk
    06. Februar 2019 10:39

    Zitat Francis Fukuyama im Magazin "Cicero".:

    "Die Krise der Linken in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts fiel mit ihrer Hinwendung zu Identitätspolitik und Multikulturalismus zusammen. Die Linke wurde weiterhin durch ihre Forderung nach Gleichheit gekennzeichnet, doch ihr Programm legte den Nachdruck nicht mehr wie früher auf die Lebensbedingungen der Arbeiterschaft, sondern auf die Wünsche eines stetig größer werdenden Kreises ausgegrenzter Gruppen.
    Viele Aktivisten hielten die alte Arbeiterklasse und ihre Gewerkschaften bald für eine privilegierte Schicht mit wenig Sympathie für das Elend von Einwanderern oder ethnischen Minderheiten. Sie machten sich daran, die Rechte einer wachsenden Anzahl von Gruppen auszuweiten, statt die wirtschaftliche Ungleichheit von Individuen zu verbessern. Dabei blieb die alte Arbeiterklasse auf der Strecke."

    • Bürgermeister
      06. Februar 2019 11:02

      Ein Arbeiter der ein einigermaßen auskömmliches Einkommen hat wird für sozialistische Einflüsterungen immun. So gesehen, schafft der Sozialismus ja seine eigene Klientel ab - man benötigt zwingend ein "unterprivilegiertes" Prekariat.

      Jemand der sich mit seinem Unternehmen identifiziert ist keine beliebige Verschubmasse rund um den Erdball mehr, er hat nationale Wurzeln - er will auch nicht ständig kämpfen.

      Das ist ähnlich wie bei der Caritas, sie schafft sich ihre Klientel auch selber.

    • pressburger
      06. Februar 2019 15:00

      Zu Fukuyama, was sind "ausgegrenzte Gruppen". Dieser Begriff wurde von den Linken portiert und ist das hauseigene Hirngespinst der Linken. Wer ist ausgegrenzt ? Die Schwulen ? Haben alle Privilegien. Ausländer ? Leben auf Kosten des Steuerzahlers, ohne arbeiten zu müssen. Privilegiert !
      Arme Opfer sind selbstverständlich Journalisten. Jammern, weil sie als Lügner bezeichnet werden. Leider, sind sie deswegen nicht ausgegrenzt, arbeitslos, obdachlos, am Rande der Gesellschaft ihr kümmerliches dasein fristend. Leider.

  18. Claudius
    06. Februar 2019 10:29

    Ich möchte nur ein paar Punkte bzw. Faktoren aufzählen die für oder gegen den Erfolg der derzeitigen Freiheitsbewegung in Venezuela spricht:

    Für den Erfolg der Freiheitsbewegung:

    - Es gibt einen national u. weltweit bekannten & anerkannten Interimspräsidenten Guaido.
    - Die Freiheitsbewegung Venezuelas ist daher so geeint wie noch nie in den letzten Jahren.
    - Guaido ist von seinem Alter her & in Bezug auf seine Bildung, Fähigkeiten, Talente und von seiner Herkunft her sehr geeignet als Interimspräsident.
    - Guaido kann exzellent auftreten, hat Maduro und das Regime gut durchschaut, spricht Englisch, ist medienaffin & geht gut mit den neuen Internetmedien um, wir leben im Internetzeitalter.
    - Die Zeit für eine grundlegende Änderung in Venezuela ist überreif: Die wirtschaftliche & politische Hoffnungslosigkeit & Armut sowie Frustration im Staatsvolk hat ein Ausmaß erreicht das an das Königreich Frankreich des Jahres 1789 denken lassen. Nur eine winzig kleine Minderheit im Land ist mit den Verhältnissen zufrieden.
    - Daher gibt es gewaltig große Energien für einen Volksaufstand: Der Mut der Verzweiflung.
    - Die Jugend Venezuelas, diejenigen Menschen die aus ihrem Leben noch etwas machen wollen & die von ihrem Leben noch etwas haben wollen ist praktisch gänzlich auf Seiten Guaidos.
    - Praktisch die gesamte westliche Welt u. alle westlichen Staaten sowie die große Mehrheit der südamerikanischen Staaten u. aller spanisch sprechenden Staaten der Welt sind auf der Seite von Guaido.
    - Praktisch die gesamte westliche Welt würden im Falle eines Erfolgs v. Guaido ihn und seine Mitarbeiter auf allen internationalen Ebenen unterstützen, damit Venezuela eine Transformation zu einem normalen westlichen Land machen kann.

    Gegen den Erfolg der Freiheitsbewegung:

    - Südamerika ist in einigen Punkten grundlegend anders als das was wir in Europa kennen und das was wir hier gewohnt sind.
    - Es ist problematisch aus unserer Sicht ganz einfach europäische Maßstäbe für südamerikan. Staaten an zu legen.
    - Derzeit ist praktisch das gesamte Waffenpotenzial, also Militär & Polizei noch unter der Kontrolle des Maduro-Regimes.
    - Venezuela, also das Maduro-Regime hat ein politisches Bündnis mit Kuba, dem kommunistischen Paradestaat in der Nachbarschaft. Die Kubaner wissen genau wie man ein Unterdrückungsregime aufrecht erhält, wie man die eigene Bevölkerung systematisch unter der Knute hält. Die kubanischen Experten werden jetzt alles tun um dem Maduro-Regime methodisch zu helfen.
    - Große Teile des Mittelstands und viele politisch Engagierte und politisch Erfahrene sind schon in das Ausland geflohen.
    - Etliche Regimegegner, also Oppositionspolitiker sitzen im Gefängnis oder Hausarrest.
    - Daher ist diejenige Bevölkerungsschicht, soziale Schicht die eine polit. Änderung kurz- & mittelfristig tragen und weitertragen kann personell stark geschwächt.
    - Die Menschen, die Menschenmassen die man in Totalaufnahme auf den Fernsehbildern sieht, die für Guaido demonstrieren: Wer sind diese Menschen wirklich? Sind sie nicht schon viel zu ausgehungert & zu unerfahren & zu unwissend um gegen das raffinierte Regime erfolgreich sein zu können?
    - Können diese einfachen aufbegehrenden Bürger Venezuelas trotz Hunger und Not durchhalten?
    - In einem Land wo jeder ums Überleben kämpft muss man vor allem schauen dass genug Lebensmittel u. sauberes Wasser besorgt wird. Dass man mit dem Geldverdienen u. Beruf zurecht kommt. Dass man in der Familie die Kinder und auch die Kranken versorgt. In Venezuela kämpft die verarmte Bevölkerung vor allem ums eigene Überleben - Wie viel Zeit & Energie bleibt da noch um sich systematisch gegen das Regime auf zu lehnen? Noch dazu wo die wirklich fähigen, wissenden Bevölkerungsschichten schon ins Ausland geflohen sind.
    - Die zynischen Macht-Techniker & die kubanischen & kommunistischen Berater des Maduro-Regimes wissen das: Sie denken: OK, wenn die Leute zwei Wochen auf d. Straße demonstrieren: Das genügt nicht. Und die Menschen können unmöglich zwei Monate demonstrieren, und das Regime kann so eine Zeitperiode überstehen. Das ist das zynische Macht-Kalkül des Maduro-Regimes.
    - Das Regime kalkuliert auch eiskalt: Russland & VR China haben beide Vetorecht im UN-Sicherheitsrat. Russland & VR China brauchen das öl- & rohstoffreiche Venezuela in ihrem Lager. Also im USA-kritischen Lager, als "Stachel im Fleisch der westlichen Welt".
    - Das Regime kalkuliert eiskalt: Die USA werden sicherlich keinen zu hohen Preis für ein freies westliches Venezuela bezahlen: Ein bisschen drohen und schimpfen aber nicht viel mehr.
    - Dem Regime kommt zugute: Der US-Präsident ist relativ ungeschickt mit den uralten Polit-Füchsen in Moskau & Beijing im Verhandeln. Trump ist leider ungeschickt bei politischen Tauschgeschäften & Interessensausgleichen und die Beziehungen zwischen Washington zu Moskau bzw. zwischen Washington zu Beijing sind heute so schlecht wie seit etlichen Jahren nicht mehr. Diese Tatsachen wird das Maduro-Regime auszunützen versuchen.

    Trotz allem ist es für mich ein HERZENSANLIEGEN: Ich wünsche dem Volk von Venezuela: Freiheit und Selbstbestimmung sowie Wohlstand - damit das kommen kann muss es eine Änderung in Staat Venezuela geben.

    • simplicissimus
      06. Februar 2019 10:44

      Sehr gut analysiert.
      Ich wuensche dasselbe.

    • Bürgermeister
      06. Februar 2019 10:49

      Der US-Präsident braucht aber nicht viel, um einen Bürgerkrieg zu entfachen. Einige Ausbilder, einige Waffen - und in den nächsten Jahren schaukeln sich Hass und Gewalt so hoch, dass auf Jahrzehnte das Chaos herrscht.

      Weder Russen noch Chinesen oder Kubaner wären in der Lage das Land zu befrieden, die Kredite sind verloren und je mehr sie investieren, umso mehr verlieren sie.

      Es zählt nur - ähnlich wie in Lybien - wer die Förderstätten kontrolliert, das ist machbar. Bei vielen Revolutionen hoffte man, dass was besseres nachkommt (frz. Revolution, Russland) - war das so?

    • pressburger
      06. Februar 2019 15:05

      Trump wird wieder einmal, aus einen durch die Medien induzierten Reflex, unterschätzt. Trump hat sicher nicht vor in Venezuela einzumarschieren. Drohen genügt. Wie das Beispiel von Little Rockett Man zeigt. Auch Xi war schon verbal und ökonomisch aggressiver.
      Trump ist kein Politiker, ist Geschäftsmann. Trump will verhandeln. But, by his terms.

    • machmuss verschiebnix
      06. Februar 2019 20:07

      Maduro hat sein Volk auf's Äußerste verhetzt, er hat die Spaltung vorangetrieben,
      er hat sein Volk sehenden Auges in den Bürgerkrieg getrieben -
      ER VERTRITT INTERESSEN


      WER hat enormes Interesse daran, daß der venezolanische Ölhahn geschlossen bleibt ?

      Trotz allem wird sich die alte Weltmacht nicht mehr behaupten können - die völlig
      völlig konträren Gangarten der Gegenspieler sprechen für sich und erklären den Aufstieg
      von Rußland und China, wie auch den Niedergang der USA - die sich immer noch wie
      durchgeknallte Cowboys verhalten - erst schießen dann fragen ! ! ! !

      Bald wird dieser Wahn, auf Dauer die ganze Welt unterdrücken zu können,
      ein Ende haben

    • machmuss verschiebnix
      06. Februar 2019 20:30

      ...ff

      Wie das Ende aussehen wird, können die Amis noch entscheiden, mehr nicht !
      Entweder der Kampf gegen den Verfall des Petro-Dollars geht verloren, weil sich
      Chinesen und Russen nicht in die Suppe spucken lassen und mit den eigenen Währungen
      handeln, oder es wird der Kampf auf die militärische Ebene verlegt, was dann ohne
      den geringsten Zweifel das sofortige Ende der USA bedeuten würde - da können
      die Militärs noch so sehr die eigene Stärke beschwören (die es irgendwann mal gab).

      In Venezuela - wie auch im Iran - geht es darum jene Öl-Verkäufe auf ein äußerstes
      Minimum zu drosseln, welche NICHT in Petro-Dolars abgewickelt werden. ! ! ! ! ! ! !

      US-Ölförderung wird forciert !

    • machmuss verschiebnix
      06. Februar 2019 20:35

      ...ff
      ...das venezolanische Volk - oder das iranische - wird schlicht geopfert, damit die
      US-Währung noch ein Weilchen vor dem Total-Absturz bewahrt wird ! ! ! ! ! !

      Und - völlig klar - was uns die Medien an Drumherum berichten, dient ganz genau
      dem EINEN ZWECK : nämlich die besagten Zusammenhänge zu verschleiern

    • machmuss verschiebnix
      06. Februar 2019 20:44

      ..ff
      All das macht aber die von Trump vorgegebenen Bestrebungen umso glaubwürdiger,
      die FED verstaatlichen,
      die Gold-Bindung des Dollars wieder einführen - bei genereller Währungs-Reform ! ! !
      die Wirtschaft ausbalanzieren, weg von der einseitigen Abhängigkeit vom "militäry
      industrial complex"
      . . .
      Außerdem haben ganz offenbar auch die Chinesen ein Interesse dran, die
      Weltwirtschaft vor dem Chaos eines Dollar-Sturzes zu bewahren, denn China macht
      seit geraumer Zeit massive Stützungs-Käufe des US-Dollars - Dollars, die umgehend
      wieder in Groß-Projekte in der 3.Welt gepumpt werden.

  19. steinmein
    06. Februar 2019 09:53

    Es ist beinahe amüsant zu beobachten, wie sich Kurz in das internationale Geschehen einzubringen möchte. Für mich ist er mittlerweile zum Schoßhündchen der Nachbarin geworden. Er hat es offensichtlich nicht nötig, sein Gängelband zur S-Bande zu verbergen..

    Zur Causa Politik vor Recht und v.v. : Für mich ist bedauerlicherweise Maduro gewählt worden. Inwieweit diese Wahl unrechtmäßig war, ist leidlich, hat aber keinen Einfluß.
    Guaido ist mit anderen Kompetenzen ausgestattet, kann daher nur als Aufrührer angesehen werden. Das gleiche Spiel war vor kurzem Spanien: Katalonien. Da gab es keine Anerkennung von Puigdemont. Es liegt daher in der Natur der Sache, dass der Stärkere das (Un-)Recht innehat. Klar, dass das geplagte Volk einen Anführer benötigt. Dies ist aber nicht Aufgabe eines europäischen Kanzlers,.. diesen zwischenstaatlich anzuerkennen. Von Neutralität rede ich da gar nicht mehr, weil vieles in Österreich ohnehin mehr Schein als Sein ist. Was ist, wenn sich Maduro durchsetzt, wendet sich das Blatt für die Anerkenner wieder ( auf indirekter Aufforderung). Eine Gradlinigkeit in der Politik, früher als Berechbarkeit bekannt, sehe ich immer mehr schwinden.

  20. Undine
    06. Februar 2019 09:16

    Eine etwas andere interessante Sichtweise:

    "Venezuela: Der lang geplante Regime Change"

    Was in Venezuela politisch versucht wird, hätte woanders einen Nato-Verteidigungsfall zur Folge

    "https://www.heise.de/tp/features/Venezuela-Der-lang-geplante-Regime-Change-4296802.html "

    • simplicissimus
      06. Februar 2019 09:45

      Stimmt schon liebe Undine, wenn man objektiver Richter ist, muss man alles neutral abwaegen und kann eine kommunistische de-facto Diktatur, kraft der (ja immer verfuehrten) Waehlerstimmen und trotz der Entmachtung des Parlaments und trotz des Ruins des Landes aus guten Gruenden immer noch als legitim betrachten.
      Die andere Frage ist, auf welcher Seite man steht und ob man fuer die Opposition gegen ein kommunistisches Regime Partei ergreifen moechte.
      Ich kannte Venezuela, Cuba, Nicaragua, Panama, Kolumbien, Ecuador, Peru, Costa Rica, Dom. Rep, Puerto Rico, Mexico ua.

      Und nein, bitte kein Kommunismus, auch wenn die Amis mehr Macht und Einfluss in dem Land haben als Russen oder Chinesen.

    • simplicissimus
      06. Februar 2019 09:48

      Bin absolut kein Freund der Amis, bin der Meinung, Europa wurde durch deren unheilvollen Eingriff im WK 1 destabilisiert, aber in Lateinamerika hab ich lieber die dreckigen Amifinger drin als die dreckigen russischen oder chinesischen.
      Waere auch fuer Afrika besser, Europa haette dort noch mehr Einfluss.
      Meine Meinung.

    • simplicissimus
      06. Februar 2019 09:48

      Aehh, das konservative wirtschaftsliberale Europa, nicht die Gutmenschenheilsbringer.

    • Undine
      06. Februar 2019 11:14

      @simplicissimus

      Ich finde ja auch, daß die sozialistische Politik in Venezuela ein Graus ist, ganz besonders der ehemalige Busfahrer, der Sozialist MADURO als Regierungschef, der als Nachfolger vom Sozialisten Chavez das einst blühende Land in typisch SOZIALISTISCHER MANIER in den Ruin geführt hat.
      Dennoch finde ich auch die andere Sichtweise nicht uninteressant.

      Zur Replik um 09:48 paßt das Video von Martin SELLNER, der über ein sehr verstörendes süd-afrikanisches Video berichtet:

      "Ich hasse meine Hautfarbe" - Ein Hilfeschrei aus Südafrika"

      https://www.youtube.com/watch?v=GQ1yPPVhVh0

      Es ist nicht zu fassen, was für einen Selbsthaß die Weißen in Süd-Afrika entwickelt haben.

    • simplicissimus
      06. Februar 2019 11:56

      Undine, was ich jetzt zu Suedafrika sagen moechte ist weder druckreif noch wirklich pc-konform.
      Das Video konnte ich leider noch nicht sehen.
      Fakt ist, dass es nun die umgekehrte Diskriminierung gibt, weisse Farmer oft grausam ermordet und misshandelt werden und es mit der Wirtschaft bergab geht.
      So mancher Afrikaner (bei weitem nicht alle, aber einige kluge) haben mir gestanden, dass es mit einer guten Kolonialherrschaft viel besser waere.
      Wenn man sich unvoreingenommen den Entwicklungsstand vergleichbarer Laender ansieht, von denen eines mehr, das andere weniger kolonisiert war, weiss man, wovon diese Leute sprechen.

      Und wie Selbsthass entsteht, das wissen wir zu Genuege.

    • OT-Links
      06. Februar 2019 12:12

      Lustig, jetzt hab ich erst in den Link von Undine reingeschaut und ein fast gleiches Szenarion gelesen, wie ich es oben entworfen habe. Ja, das kann man eben durchaus vergleichen!

    • pressburger
      06. Februar 2019 15:10

      Venezuela den Venezuelanen, Syrien den Syrern, Afghanistan den Afghanen, Libyen den Libyern, Nigeria den Nigerianern.
      Jede Einmischung bedeutet, dass sich die Menschen auf den Weg machen. Beste Lösung, containment. Jeder soll seine Konflikte nach den stammesüblichen Ritualen austragen.
      Schon vergessen. Clinton bombardiert Serbien, Sarkozi Libyen, Bush Irak, Breschnjew Afghanistan. Das Ergebnis ?

  21. El Capitan
    06. Februar 2019 08:56

    Was passiert in der Wissenschaft und in der Wirtschaft, wenn jemand eine Methode oder Theorie immer und immer wieder ausprobiert und überprüft und jedes Mal dabei auf die Schnauze fällt?

    Hundert Jahre Experimente zur gleichen Theorie und 100 Jahre lang Tote, Verfolgte, Verhungerte, Geflohene und am Ende ein Desaster.

    Der Wissenschaftler würde zur Witzfigur verkommen, der Ökonom bekäme nur von unblehrbaren Dummköpfen noch Geld.

    Ausnahmslos alle sozialistischen Experimente sind gescheitert. Ausnahmslos. Die paar Sozialismus-light-Experimente, wie etwa in Ecuador, funktionieren wegen des Erdöls und einer starken bürgerlichen Schicht im Westen des Landes, die jedes linke Experiment nicht ausufern lassen.

    Nur unsere Journalisten und Bobos und natürlich der ORF glauben immer noch an den Erfolg und die "Gerechtigkeit" des Sozialismus.
    O sancta simplicitas!
    Wer sind denn jetzt die dummen Buberln, die man immer Haider untergeschoben hat?

  22. pressburger
    06. Februar 2019 08:54

    Trump hat in seiner State of Union Rede, vor der Gefahr die vom Sozialismus ausgeht, gewarnt. Trump ist ein Realist, der nicht vor den Gefahren die in der Zukunft lauern, die Augen verschliesst.
    Venezuela ist ein Beispiel für zwei Axiome. Sozialismus, bzw. Kommunismus richtet jede Volkswirtschaft zu Grunde. Die Sozialisten, werden nie bereit sein diese Tatsache zu akzeptieren.
    Venezuela ist einige tausend Meilen weit weg, die Art einer Latino-kommunistischen Diktatur ist nicht die übliche Regierungsform in Europa. Trotzdem ist es aus innenpolitischen Gründen unbedingt notwendig, sich mit dieser sozialistischen Missgeburt zu beschäftigen.
    Die Widerstand gegen die Infiltration der Gesellschaft, mit immer neuen, sozialistischen Ideen und Konzepten, ist praktisch nicht existent. Die Linke hat die Oberhoheit über das Narrativ der politischen Diskussion an sich gerissen. Bzw. die Linken, ganz in der Tradition der sozialistischen Diktaturen, würgen jede Diskussion ab, die inhaltlich ihre dogmatische Ideologie in Frage stellen könnte.
    Mit den Linken ist eine konstruktive Diskussion nicht möglich. Die Ziele der Linken und der Konservativen, sind absolut diametral entgegengesetzt.
    Die Linken wollen die Errichtung eines totalitären, zentralistischen, alles kontrollierenden Staates, als ihr oberstes Ziel erreichen. Die Erreichung dieses Zieles rechtfertigt auch Anwendung von Gewalt. Die linke Gewalt, ist immer eine richtige Gewalt. War jeder SA Mann davon überzeugt, Tschekisten waren auch dieser Meinung, jedes Antifa Mitglied, ist von der gleichen Überzeugung geprägt.
    Die Konservativen versuchen lauwarm, die letzten Überreste der bürgerlichen Freiheiten und Werte zu verteidigen. Ein wichtiges Vorhaben, ein edles Ziel, nur mit ständiger Rechtfertigung der eigenen Positionen und Verständnis für die Postionen der Gegenseite, ist diese Auseinandersetzung zum scheitern verurteilt.
    Höchste Zeit, dass nicht nur die Republik, sondern die EU einen Konfrontationskurs mit der kommunistischen Ideologie aufnimmt.
    Die Zeit für das sowohl als auch lavieren, ist vorbei.

    • simplicissimus
      06. Februar 2019 09:29

      ************************!

    • logiker2
      06. Februar 2019 10:06

      die EU ? Dann müßte sie wohl gegen sich selbst auf Konfrontation gehen.

    • Templer
      06. Februar 2019 13:24

      Dass die EU in Konfrontation mit Sozialisten geht, bleibt ein frommer Wunsch.
      Sitzen gerade in dieser EU die Politdarsteller und Handlanger der Drahtzieher, die eine Neue Weltordnung, linker, kommunistischer, faschistischer und totalitärer Natur, wollen.

    • pressburger
      06. Februar 2019 15:19

      @logiker2
      @Templer
      War auch als frommer Wunsch, als unrealistischer Wunsch gemeint.
      Offensichtlich, ist alle paar Jahrzehnte eine Generation von den sozialistischen Ideen besessen. Diese Entwicklung findet gerade statt.
      Es ist eine Illusion zu hoffen, dass die EU "Wahlen", etwas an diesen Trend ändern werden.
      Des Kurzens Weg nach links, ist dafür der beste Beweis. Kurz ist sich sicher, wie die EU Wahl ausgeht. Möchte auf der Seite der Sieger seinen, ihm gebührenden, Platz einnehmen

  23. oberösi
    06. Februar 2019 08:47

    Jene, die lauthals nach Sturz des Regimes in Venezuela (oder auch des iranischen) schreien und die wirtschaftlichen Sanktionen der USA und ihres treuen Schoßhündchens GB begrüßen, sind nicht besser als die Diktatoren in diesen Ländern: erbärmliche Heuchler.
    Sanktionen, die übrigens seit Jahrzehnten im Gange und für die betroffene Bevölkerung aus humanitärer Sicht jeweils mindestens so fatal sind wie die Politik des bösen Regimes.

    Was die einen vorgeblich also aus humanitären Gründen tun, und um das Licht der Demokratie in diese finsteren Winkel des Globus zu tragen, tun die anderen aus ideologischen Gründen. Und meinen dasselbe: Macht und Geld.

    Warum diskutiert hier niemand die total völkerrechtswidrige Weigerung Londons (im Komplott mit den USA), das venezolanische Gold auszuliefern? Wider alles internationale Recht, wider alle Gepflogenheiten, die einen auch nur halbwegs seriösen Finanzplatz auszeichnen sollten, den größten der Welt? In alter imperialer, kolonialer Attitüde, sich die Welt so zu richten, wie sie einem gefällt?

    Es als nach wie vor selbstverständlich anzusehen, sich Ressourcen mit Gewalt anzueignen? Und alles in der ruhigen Gewißheit, daß der Rest der "demokratischen" Welt dies wie immer einfach hinzunehmen hat.

    Haben eben Pech gehabt, die depperten Venezolaner. Unter die Räuber gefallen. Jene Räuber in Wall Street und City of London, die seit Gründung der FED weltweit die größten Kriegstreiber waren. Und nach wie vor für die meisten Konflikte, die sie zur Erreichung ihrer militärischen wie wirtschaftlichen Ziele inszenieren, weltweit verantwortlich sind.

    Das nur allzu bekannte dreckiges Spiel, bei dem man ein weiteres Mal nicht weiß, ob nicht doch der Schwanz GB mit dem Hund USA wedelt.

    Übrigens, was geschah jeweils mit den riesigen Goldreserven im Irak, in Libyen etc?

    Ah ja, die kamen jenen geknechteten Völkern zugute, deretwegen man den medial weltweit als notwendige humanitäre Maßnahme begründeten Regime change inszenierte....

    Diese paar lausigen Hunderte Tonnen Goldes waren schneller in London und den USA, als unsere demokratische freie Presse über die humanitären Wohltaten, die diese Völker heimsuchten, berichten konnte.

    Nicht, daß mir leid wäre um irgendeinen Diktator, ganz gleich welcher Couleur.
    Wenn man sich allerdings selbst demokratische Tugenden an die Fahnen heftet, sollte man die üblichen Gepflogenheiten des Hegemons samt seines Pitbulls British Empire nicht einfach unter den Tisch fallen lassen.

    Sonst hat man Probleme mit der Glaubwürdigkeit, möglicherweise...

    • OT-Links
      06. Februar 2019 09:01

      *********************

    • simplicissimus
      06. Februar 2019 09:14

      Der prinzipiellen Kritik und Abneigung an Machthaberern und Profiteuren in UK und USA schliesse ich mich an. Sanktionen halte ich auch nicht fuer richtig.
      Jedoch waere der Sturz Maduros richtig.
      Und eine Unterstuetzung fuer Trump, der trotz einiger Unstimmigkeiten auf dem richtigen Weg zu sein scheint:
      Zurueck zu westlicher Identitaet und Wirtschaft.

    • dssm
      06. Februar 2019 10:03

      @oberösi
      Da der Herrgott das amerikanische Öl bei der Schöpfung versehentlich unter die falschen Länder gepackt hat, muss das jetzt berichtigt werden!
      Was aber nichts an meiner Sicht ändert, die USA sind unsere Schutzmacht; und mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen.

    • oberösi
      06. Februar 2019 10:23

      @simplicissimus

      Welche westliche Identität:
      jene, sich das Recht zurechtzubiegen wie es einem gerade nützt. Und den Rest, der dagegen aufbegehrt, als Terroristen mittels Drohnen zu massakrieren?

      Oder jene des Augustinus:"Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?"
      Obwohl, der war ja kein richtiger Europäer, als Nordafrikaner...

      Wer, nur weil er zufällig auf der "richtigen Seite" der Nutznießer geboren wurde, den aktuellen status quo gutheißt, und sei dieser auch wider alles Recht ausschließlich auf Gewalt gegründet, der möge sich dann nicht beschweren, daß ihn irgendwann selbst Drohnen heimsuchen, wenn sich der Wind drehen sollte...

    • Undine
      06. Februar 2019 10:59

      @oberösi 08:47

      ************************************
      ************************************
      ************************************!

      10:23

      Wieder etwas dazugelernt! Sie haben eine Bildungslücke gefüllt! ;-)

    • Bürgermeister
      06. Februar 2019 11:07

      @ oberösi: Das ist nicht die westliche Identität - sondern die mediale westliche Identität. Sie finden sie natürlich auch in vielen elitären Zirkeln aber kaum bei der Bevölkerung.

      Sie brauchen hier noch keine Drohnen, man schießt mit medialen Geschützen auf die eigene Bevölkerung.

    • simplicissimus
      06. Februar 2019 12:45

      Oberoesi:
      Zb die westliche Identitaet (natuerlich die altmodische:
      - Eigenverantwortung
      - Leistung
      - Genauigkeit
      - Weitestgehende Freiheit bis zu dem Punkt, wo man dem Anderen zu sehr auf die Fuesse tritt
      - Heimatliebe bei Respekt vor anderem
      - Familie im Sinn von Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstuetzung

      Diese Identitaet meine ich.

      Ich glaube der Agustinusspruch hat wenig mit Identitaet zu tun sondern mehr mit der Problematik des Regelrahmens einer Gesellschaft. Im Westen halt besser gehandhabt als in Afrika, Lateinamerika oder Kummerlstaaten.

    • OT-Links
      06. Februar 2019 12:46

      Hier gehört es her... nochmal, an simplicissimus
      Eh, damit haben Sie natürlich recht. Aber Kurz hat halt einmal mehr sein wahres Gesicht gezeigt! Uns Österreicher vertritt er sicher nicht! Was er aber eigentlich tun sollte.

      Wir wollen mehrheitlich Frieden und Freundschaft mit Russland, nicht nur mit den USA und Trump!

      Spät aber doch, @ Wyatt - ************** - ja, so ist es!

    • OT-Links
      06. Februar 2019 12:48

      Sorry, das gehört da nicht her. Peinlich :-)

    • oberösi
      06. Februar 2019 13:12

      @ simplicissimus
      bin bei Ihnen. Im Prinzip. Natürlich. Sind ja auch alles wirklich alles edle Werte.

      Ich meine halt nur die ganz altmodische Realität, die da lautet: Macht ist, wenn ich jene hehren Werte, um deretwegen ich den Rest der Welt zerniere, wie es mir gerade paßt, zwar mit vielem PR-Getöse permanent vor mir hertrage, aber nicht im Traum daran denke, sie auch selbst einzuhalten.

      Fragen Sie einmal die Ukrainer, wie sie ihr Glück interpretieren, daß - noch bevor die Boys der Frau Nuland ihre Waffen fertig ausgepackt hatten, um die Demokratie unters Volk zu bringen - ihr Zentralbankgold schon im Flieger Richtung Westen unterwegs war.

    • Templer
      06. Februar 2019 13:15

      100% Zustimmung
      **************!!!

    • schreyvogel
      06. Februar 2019 14:06

      Ich erinnere mich: Im Irak sind 6 Milliarden Dollar an US Hilfsgeld für den Wiederaufbau spurlos verschwunden. Bis heute ist der Fall ungeklärt.
      http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-luftpost-ins-nirgendwo-das-raetsel-der-verlorenen-irak-milliarden-a-768580.html

      Den in den USA eingefrorenen Venezuela-Geldern wird es wohl einmal ähnlich ergehen.

    • Undine
      06. Februar 2019 14:37

      Wo sind eigentlich die 500 Millionen $ geblieben, die die USA an JELZIN verschenkten?
      Ein erkleckliches Sümmchen davon wird schon der Jelzin-Clan eingesackelt haben, denke ich.

    • zweyfus
      06. Februar 2019 15:32

      @simplicissimus
      - chutzpah (sehr wichtig auch!)

    • simplicissimus
      06. Februar 2019 17:51

      zweyfus, chutzpah, ja in dem Sinn, dass man sich traut unangenehme Tabus zu brechen, um sich weiter zu entwickeln.

    • simplicissimus
      06. Februar 2019 17:55

      oberoesi, bin kein Freund der Angelsachsen und missbillige deren scheinheilige Fairness und machtgiergetriebene Hinterfotzigkeit sehr. Dass ueberall und staendig das Gold geklaut wird, war mir nicht bekannt.

  24. dssm
    06. Februar 2019 08:33

    Man kann den USA unter Trump nur gratulieren. Langsam und stetig hat man Venezuela in die heutige Position gebracht. Der Fehler der Sozialisten ist ihre schwache Wirtschaft und die mit diesen Herrschaftssystem einhergehende Korruption und genau da haben die USA angesetzt. Gleichzeitig hat man Russland und China noch Phantastillionen investieren lassen, Geld das so oder so weg ist, China mag sich das leisten können, Russland sicher nicht. Und nun ein winkeladvokatischer Trick, mit dem es eine "legale" Regierung gibt, einfach grandios! Jetzt liefern zahlreiche Länder, selbst das sozialistische Deutschland, dringend benötigte Hilfsgüter und das Militär ist wohl die einzige einheimische Organisation, welche die Verteilung noch stemmen kann. Tun die Soldaten das nicht, dann wird die Bevölkerung nur noch extremer reagieren, tun sie es, müssen sie fürchten von der Bevölkerung ja am Ende doch abgeurteilt zu werden. Ebenso sind die wirtschaftlich mit diesem Flüchtlingsstrom überforderten Nachbarn sicherlich nicht bereit irgend welchen Militärs oder Maduro-Anhängern Asyl zu gewähren.

    Es ist den Venezolanern zu wünschen, daß sie aus diesem sozialistischen Experiment mit halbwegs heiler Haut herauskommen und dann hoffentlich nie wieder den linken Rattenfängern auf den Leim gehen. Und unserer Regierung sollte sich gefälligst mit Hilfslieferungen am US-Projekt beteiligen!

  25. Dr.Marseille
    06. Februar 2019 07:35

    In der Geschichte der Welt haben Wirtschaftssanktionen noch nie die vorgeblichen Ziele bewirkt...im Gegenteil.

  26. Bürgermeister
    06. Februar 2019 07:20

    Ich denke viele in der sozialistischen EU sehen Venezuela nach wie vor als Vorbild. Betrachtet man die Deindustriealisierungspläne, den Gender-Terror, den Öko-Wahn, den Regulierungsrausch und das Klima-Hyperventilieren dann sind wir in 20 Jahren genau da, wo Venezuela heute ist.

    Man wird sich alles sehr genau ansehen, denn auch wenn man dort ganzes Land gegen die Wand gefahren hat, die Eliten haben ihre Schäflein im trockenen - Hunger und Elend kennen sie nicht - jetzt noch ein geschickter Wechsel und alles ist überstanden.

    • pressburger
      06. Februar 2019 08:20

      Auch Deppen suchen sich Vorbilder um ihr schädliches Handeln zu rechtfertigen. Die Anhänger des Sozialismus werden sich doch nicht durch Fakten beirren lassen.

    • simplicissimus
      06. Februar 2019 08:58

      Wie war das von Honi?

      Der Sozialismus in seinem Lauf
      Hat's wie Ochs und Esel drauf?

      :-)

  27. Josef Maierhofer
    06. Februar 2019 07:00

    Wir haben auch durch den EU-Beitritt unsere Neutralität verletzt und sind dann wahrscheinlich bald Teil einer 'europäischen Armee'.

    Jetzt heult der europafreundliche und Soros - freundliche UHBK Kurz 'natürlich' als 'Europafreundlicher' mit den europäischen Wölfen gegen Maduro und macht da in unserem Namen mit.

    Die Neutralitätsdiskussion wurde schon öfter auch hier geführt und jedesmal war die Mehrheit mit den Prädikaten 'überholt', 'nicht mehr zeitgemäß', 'de facto nicht mehr existent', etc. zur Stelle, um sich bei drehendem Wind aber dann wieder hinter derselben zu verschanzen. So wie bei allen Dingen steht man nicht mehr zu seinen Prinzipien, denn als neutrales Land hätten wir auch sagen können, wir machen da nicht mit, weil wir neutral sind, das hätten wir auch bei den europäischen Sanktionen gegen Russland sagen können. Man steht halt nicht mehr zu den Prinzipien und so auch zu den Gesetzen, wo auch Beliebigkeit geübt wird 'bei uns daham in Österreich'.

    Wenn ich 'wir' sage, dann stimmt das nur bei Wahlabstimmungen in Österreich, das Normale ist, dass die 'Eliten' (ebenfalls) nur Beliebigkeit üben, vor allem auch bei Ideologie, Korruption und Selbstbedienung. So natürlich auch bei der Neutralität, einem de jure existierenden und gültigen Verfassungsgesetz von 1955.

    Ich gebe noch einen Einwurf. Ist es nicht im europäischen Völkerkerker genauso wie in Venezuela, bloß auf 'höherem' (subtileren) 'Level' ? Da werden wir wie Schlachtvieh an die Islamisten verkauft, was dann noch um eine Dimension stärker ist, oder ?

    • Josef Maierhofer
      06. Februar 2019 07:43

      Ergänzung: Es ist sehr oft oder fast immer eine linke Eigenschaft, sich in andere Dinge einzumischen.

      In die Dinge des fleißigen oder reichen Nachbarn ganz besonders. Und 'natürlich' ist bei diesen das Versagen des Systems in Venezuela nie ein linkes Thema. Da handelt es sich ja um einen 'armen' Nachbarn, da ist Solidarität gefragt ....

  28. simplicissimus
    06. Februar 2019 06:29

    Die Mehrheit der Venezolaner sind Mestizen, meist spanisch-indianischen Ursprungs. Es gibt auch viele zugewanderte italienisch Staemmige dort, aber eine Mehrheit bilden sie nicht. Sieht man auch an den massiv ueberwiegenden spanischen Familiennamen. Was natuerlich nicht so wichtig ist.

    Schade um das Land. Als ich dort war, war zwar die goldene Zeit des ueberquellenden Erdoelreichtums schon vorbei (als die Muchacha dank des Wechselkurses nach Miami zum Einkaufen jetten konnte), aber es wurden Autos zusammengebaut, das Strassennetz erweitert, die Landwirtschaft gefoerdert und es ging halbwegs friedlich und nicht aussergewoehnlich unsicher zu. Die korrupten machthabenden Buergerlichen rafften Milliarden an sich, die vom Erdoelreichtum abgezweigt wurden, aber die Industrie wurde entwickelt. Es gab auch eine gewisse Entwicklung sozialer Sicherheiten, freie Spitaeler, ein bereits ueberzogener Kuendigungsschutz usw.

    Der Moechtegern-Mao-Intellektuelle Chavez machte alles kaputt und hinterliess diesen wirtschaftlichen Truemmerhaufen seinem geistig auf einfacher Ebene stehenden Nachfolger Nicolas Maduro, einem ehemaligen Busfahrer und Gewerkschaftskarrieristen.

    So sieht nun auch die Politik des Landes aus - eine Karikatur eines Bastards aus westlichen Gewerkschaften und nordkoreanischem Fuehrerkult. Das Land verarmt, die Anhaenger der linken aggressiven Klugschwaetzer laufen davon und die wiedererstarkte buergerlich-feudalistische Opposition wird leider, aber gottseidank wieder das Ruder uebernehmen.

    Un destino latino, no es asi, Chamo?

    Wie Oesterreichs Bundeskanzler dazu steht war nicht wurscht, solange das Land den EU-Vorsitz hatte, jetzt aber ist es schon. Dass Guaido nicht eingesperrt wird, wird seiner starken inlaendischen Unterstuetzung zu verdanken sein, aber auch dem heftigen Auftreten Herrn Trumps, because guys, you never know, isn't it? Auch Maduro wird sich davor fuerchten, dass Trump einmal das beliebte US-Spielzeug, Army, Airforce und Navy einsetzen moechte und gerade im Hinterhof der USA, die uebrigens in Venezuela recht beliebt ist.

    • apokalypse
      06. Februar 2019 07:30

      Ein sehr guter Beitrag.
      Herr Maduro wirkt so, salopp gesagt, tölpelhaft. Er erinnert mich auch an einige unserer Gewerkschaftsbosse! Solche Typen wollen dann federführend die Politik gestalten,meistens zum Schaden der Wirtschaft!

    • simplicissimus
      06. Februar 2019 07:44

      Trump mag ein Trumpel sein, Maduro IST ein Trampel.

    • pressburger
      06. Februar 2019 08:21

      Maduro ein Trampel ? Ein Euphemismus.

    • simplicissimus
      06. Februar 2019 09:00

      Ja, ein Euphemismus.
      Sie meinen es ja immer gut, die Sozis, wenn sie die Leute abschlachten.
      So wie das "Recht der Wand" von dem linken Ikonen Che Guerrero el Asesino.

    • Charlesmagne
      06. Februar 2019 09:36

      @apokalypse
      Sie sind mir zuvorgekommen. 100% d´accord.
      **************************************

    • Basti
      06. Februar 2019 11:24

      @ simplicissmus, pressburger
      Trump hin oder her, beinahe jeden Tag sind die Medien mit ihm beschäftigt. Manchmal hat es auch einen Unterhaltungswert! Er spricht die ( gewöhnungsbedürftige)Sprache dieser Zeit wie auch unsere Moderatoren(z.B.Kratky),Künstler etc... Allerdings gefiel mir schon Trumps offensichtliche Ablehnung gegenüber Merkel. Putin war da diplomatischer, er setzte seinen Hund ein!

    • simplicissimus
      06. Februar 2019 17:49

      Basti, ja und Putin kam ZUERST zu Kneissl's Hochzeit und rang sich dann noch schnell ein bisschen Zeit fuer die Rabenmutti ab.

  29. Templer
    06. Februar 2019 06:00

    Der internationale Sozialismus und all seine Vertreter ziehen hier an einem Strang.
    Die Quintessenz beim Scheitern Venezuela's wird einmal mehr lauten, dass Sozialismus die richtige Ideologie ist, aber es nicht ganz richtig umgesetzt wurde.
    Den Linken gegenüber stehen all jene, die Interesse an den Ressourcen in Venezuela haben und mit dem nächsten Machthaber ein gutes Einvernehmen suchen.

    • Bürgermeister
      06. Februar 2019 08:01

      Eine kleine Schicht profitiert ja trotzdem, zuerst indem man das Land ruiniert, dann indem man ihm wieder auf die Beine hilft. Ein tolles System - egal was man macht, man gehört immer zu den Siegern und das schönste ist: die infantilen Verblödeten erkennen es nicht und demonstrieren sogar für "mehr Gerechtigkeit".

    • Charlesmagne
      06. Februar 2019 09:31

      @ Bürgermeister
      *********************************************

    • logiker2
      06. Februar 2019 11:07

      genau, und der Kapitalismus hat das Land ausgebeutet und in Not und Elend gestürzt.

    • Wyatt
      06. Februar 2019 11:48

      @ Bürgermeister
      ***************
      ***************

  30. OT-Links
    06. Februar 2019 05:58

    Weder geht das die EU und schon gar nicht Österreich etwas an!

    Dass sich Kurz so aufplustert, ist ein weiteres Indiz dafür, dass er eine Soros-Marionette ist. Das ist eigentlich ungeheuerlich. Sie machen es wie in Syrien und der Ukraine. Man erkennt einen Oppositionsführer, der "installiert" wurde, als Regierungschef an und faselt was von Demokratie.

    Für Russland steht in Venezuela viel auf dem Spiel. Es hat sehr stark in das Land investiert und wird daher wohl ähnlich wie in der Ukraine und Syrien auf Seiten des rechtmäßigen Präsidenten kämpfen.

    https://www.epochtimes.de/politik/welt/fuer-russland-steht-in-venezuela-viel-auf-dem-spiel-a2786078.html
    "Außenminister Sergej Lawrow sagte, Moskau werde „alles in seiner Macht stehende tun“, um seinen Verbündeten zu unterstützen. Als am Montag die meisten EU-Staaten Guaidó als Übergangspräsidenten anerkannten, reagierte Moskau mit scharfer Kritik. Die Versuche, „die gesetzwidrige Machtergreifung“ Guaidós zu legitimieren, seien eine „Einmischung“ in die inneren Angelegenheiten Venezuelas, warnte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow."

    Die Europäische Union, unter Führung der Super-Soros-Puppe Kurz (???? er tut halt so - er fährt jetzt sogar zu Trump, vielleicht hört er ja auf ihn???, Kickel hat ihn ja auch verstanden, sagt er) ist mal wieder dabei, einen Bürgerkrieg anzuzetteln. Mal sehen, ob Kurz Trump dafür gewinnen kann, nicht?

    Dann kann der ORF wieder jahrelang von den "Rebellen" berichten. Die Nato kann fleißig aufrüsten usw. Man hat sich ja jetzt wieder erlaubt, neue Atombomberln zu bauen. Ach, wird das ein gutes Geschäft!! Und am Ende gibt es wieder eine Flüchtlingskrise, weil die "Rebellen" vertrieben wurden. Vielleicht kreuzen dann Soros-NGOs vor der Küste Venezuelas, um diesfalls die Fliehenden aus der Karibik zu fischen?

    Oder aber man hofft, es kommt auf diese Weise endlich zum langersehnten Weltkrieg, weil man wieder mal Russland gereizt hat?

    Den Österreichern ist es übrigens gar nicht recht, was Kurz in ihrem Namen macht. Wir wollen endlich wieder gute Beziehungen zu Russland haben. Schluss mit den Sanktionen. Kurzens Ausritte und Anwandlungen haben "Moskau" bestimmt nicht gefallen!

    • Wyatt
      06. Februar 2019 07:13

      SO IST ES!
      …...und vor allem, endlich wieder gute Beziehungen zu Russland zu haben, wird leider das "System Soros" mit allen Mitteln zu verhindern trachten.

      Nicht LINKS oder RECHTS sind die Gegensätze, sondern Trump/Putin und Soros/Clinton sind es!

    • simplicissimus
      06. Februar 2019 07:42

      Ausnahmsweise diesmal nicht ganz Ihrer Meinung. Venezuela trotz aller Unzulaenglichkeiten war ein halbwegs lebenswertes Land, bevor es von den Kommunisten kaputt gemacht wurde.

      Es ist klar, dass Russland, die USA, China praktisch immer nur Ihren Einfluss und wirtschaftliche Interessen verteidigen. Das tatsaechliche Wohlergehen eines Landes ist zweitrangig.

      Mir geht es erstrangig um die Bekaempfung des Krebsgeschwuers Kommunismus, daher stehe ich in dem Fall auf der Seite der Opposition, Trumps und der EU.
      Die Kommunisten gehoeren weg, unter ihnen wird alles schlechter, ist immer alles schlechter geworden und wird immer alles schlecht werden.

    • logiker2
      06. Februar 2019 07:43

      "Weder geht das die EU und schon gar nicht Österreich etwas an! " Anscheinend hat Kurz noch nicht realisiert, dass er nicht mehr den EU Ratsvorsitz innehat, sind doch in Östereich genug Baustellen aus den Rot/Schwarzen Regierungszeiten aufzuarbeiten, aber diese unbeliebten Drecksarbeit sollten wohl die Blauen erledigen. Kurz als Soros-und EU Vasalle, steht halt schon über den Dingen und spielt bereits den Weltenretter, darf er nun doch schon mit Trump reden.

    • apokalypse
      06. Februar 2019 07:44

      Ja richtig, warum drängt sich BK Kurz so in den Vordergrund? Vielleicht werden wir in Venezuela mit Australien verwechselt?!;-) Punkto Sanktionen gegen Russland hält er sich offensichtlich zurück! Vermutlich ganz im Sinne der " Eliten".

    • OT-Links
      06. Februar 2019 07:48

      Simplizissimus - ja schon, aber

      Die Opposition soll sich den Wahlen stellen. WAHLEN sind abzuhalten. Die Venezulaner haben das zu entscheiden - niemand sonst! Und es ist übrigens auch IHR Öl!

      Wenn sich die Weltgemeinschaft dafür einsetzen mag, dass die Wahlen dort korrekt verlaufen, meinetwegen - sollten sie aber anderswo auch tun, z.B. in Deutschland (dort werden die Wählerstimmen nur geschätzt und nicht gezählt) oder in Österreich.

      Die Einmischung dient nur dazu, a) die Russen zu sekkieren und b) ist sie wegen des Erdöls - sonst nix. Und sie wird viele Menschenleben kosten. Deswegen bin ich dagegen und ob Maduro ein Kommunist ist oder nicht, spielt dabei gar keine Rolle. Lasst sie doch! So ist es ein Lehrbeispiel, was der Kommunismus anzurichten vermag.

    • dssm
      06. Februar 2019 08:43

      @OT-Links
      Das geht uns etwas an! Wer ausser den USA kann unsere Schutzmacht sein, denn eigenes Militär haben wir ja keines. Und solange deutsche und französische Soldaten nicht einmal gemeinsam Mittagessen dürfen, weil nämlich die Franzosen Wein serviert bekommen, brauchen wir auf eine europäische Armee erst gar nicht hoffen.

      Da längerfristig China und wohl als chinesisches Anhängsel Russland der Feind sein werden, müssen wir uns mit den USA gutstellen.

    • simplicissimus
      06. Februar 2019 09:05

      OT-Links, streng logisch und formal haben Sie nicht unrecht, aber in dem Fall bin ich Partei, denn

      - ich mochte Venezuela
      - ich bin ein Feind des Kommunismus

      Deshalb stehe ich auf Seiten Guaidos. und seiner Unterstuetzer aus welchen Gruenden immer.

    • differenzierte Sicht
      06. Februar 2019 09:25

      "Super-Soros-Puppe Kurz", ich kann diesen Blödsinn schon nicht mehr hören oder lesen, Kurz's politische Praxis beweist -
      wenn schon nicht das Gegenteil - jedenfalls den Unsinn dieser Behauptung. Und diese von gewissen Kreisen Soros zugedachte Herrschaft über die ganze Welt ist lächerlich! Das soll nicht heißen, dass er dort und da nicht in seinem Sinn erfolgreich agiert, aber auch nur dort, wo sein Streben ohnehin - punktuell - erwünscht ist.

    • Charlesmagne
      06. Februar 2019 09:29

      @ dssm
      Vielleicht wäre es nicht falsch sich mit diesen vermeintlichen Feinden der Zukunft gutzustellen. Ob es wirklich die Amis sein werden, die uns zur Seite stehen werden, wage ich stark zu bezweifeln.

    • dssm
      06. Februar 2019 10:00

      @Charlesmagne
      Die Chinesen stehlen unsere Technik, die Chinesen behandeln unsere Wirtschaft grob ungerecht, die Chinesen verleiben sich die Rohstoffe der halben Welt ein und seit einiger Zeit wird auch militärisch ordentlich gedroht. Sowohl Japan als auch die Anrainer der Südchinesischen See haben grobe Scherereien weil China bösartig und völkerrechtswidrig vorgeht. Auch Indien kann ein Lied singen.
      Eher wäre es sinnvoll einen Keil zwischen Russland und China zu treiben, ja vielleicht Russland sogar in das westliche System zu integrieren, aber wir Österreicher haben da ohnehin nichts mitzureden.

    • simplicissimus
      06. Februar 2019 10:39

      Selbstverstaendlich gehoerte Russland in den Westen integriert, oder zumindest eine Achse Paris-Berlin-Moskau gebildet, denn die Angelsachsen sind ein Voelkchen fuer sich.
      Den Chinesen misstraue ich auch zutiefst.
      Solange der Westen noch seine Macronen und Muttis hat, wird da aber leider nix.

    • otti
      06. Februar 2019 10:39

      simplicissimus !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      ich tue mir in Beurteilungen schon deswegen besonders schwer, weil ich so überhaupt keine Ahnung von Venezuela habe. Ausgenommen die gesicherte negative Einschätzung und Ablehnung ALLEM gegenüber, was nur den leisesten Geruch von Kommunismus/Sozialismus hat.

      Daher DANK für die Beiträge !

    • OT-Links
      06. Februar 2019 11:14

      Nur weil man den Kommunismus nicht mag, besonders in erdölreichen Ländern, sollte man das Land aber dennoch nicht mit Demos (auch linke, Soros-finanzierte à la Demos in Ungarn oder Iran, oder Ukraine, Libyen etc. - ja, es ist das System "Arab. Fr.") und Bürgerkrieg destabilisieren. Abgesehen davon, dass ich mich da gar nicht einmischen würde (kehrte nur jeder vor seiner eigenen Türe!), ginge ich da einen komplett anderen Weg, nämlich einen demokratischen, rechtlich einwandfreien, der möglichst keine Toten bringt. Wenn einem schon die Leute dort so leid tun, könnte man ja was spenden, statt ihnen ihr Gold zu rauben und sich für korrekte Neuwahlen einsetzen. Und wie auch immer das Volk entscheidet, es ist IHR Land!

      Wenn es den EUlern mal nicht passt, dann setzen sie einen Oppositionspolitiker als Kanzler eines Mitgliedsstaates ein, weil z.B. Strache so eine deutliche Mehrheit erhalten hat, dass er Kanzler geworden ist. Und dann sagen sie, das geht nicht, weil der ist ja ein Nazi... und dann werden viele Demos organisiert, Profis vom Black Block rücken aus, alle Soros-finanziert... Pflastersteine fliegen, Sachen gehen kaputt und in Übersee meint man wieder, wir hätten einen Bürgerkrieg, nachdem die Welt mit solchen APA-Bildern beglückt wurde...

      Aber jeder nach seiner Facon...

    • OT-Links
      06. Februar 2019 11:19

      Ich würd das jedenfalls ned so machn... :-)

    • Cato
      06. Februar 2019 12:14

      @Wyatt
      Sehe ich auch so.
      Hier geht es weniger um Links oder Rechts...

    • simplicissimus
      06. Februar 2019 12:35

      OT-Links, wir koennen eh nix tun …
      Wenn die Machthaberer eine Regierung stuetzen oder stuerzen wollen …
      Da zaehlt dann einmal die oder die andere Ueberlegung, je nachdem, wer gerade am Druecker fuer oder gegen etwas ist.

    • OT-Links
      06. Februar 2019 12:46

      Was ist denn da los, dauernd schicke ich es woander hin???
      Hier gehört es her... nochmal, an simplicissimus
      Eh, damit haben Sie natürlich recht. Aber Kurz hat halt einmal mehr sein wahres Gesicht gezeigt! Uns Österreicher vertritt er sicher nicht! Was er aber eigentlich tun sollte.

      Wir wollen mehrheitlich Frieden und Freundschaft mit Russland, nicht nur mit den USA und Trump!

      Spät aber doch, @ Wyatt - ************** - ja, so ist es!

    • OT-Links
      06. Februar 2019 12:47

      Erst beim 3. Versuch hats geklappt - peinlich!

    • Undine
      06. Februar 2019 14:44

      @OT-Links

      "Den Österreichern ist es übrigens gar nicht recht, was Kurz in ihrem Namen macht. Wir wollen endlich wieder gute Beziehungen zu Russland haben. Schluss mit den Sanktionen. Kurzens Ausritte und Anwandlungen haben "Moskau" bestimmt nicht gefallen!"

      Besonders für diese Zeilen:*******************************+!

    • Undine
      06. Februar 2019 14:49

      @Wyatt

      *****************+!
      Ja, endlich wieder gute Beziehungen zu Rußland wären besonders wichtig!

      "Nicht LINKS oder RECHTS sind die Gegensätze, sondern Trump/Putin und Soros/Clinton sind es!"

      Darf ich ergänzen: Trump/Putin und Soros/Clinton/MERKEL!

    • Undine
      06. Februar 2019 15:03

      @differenzierte Sicht

      "Das soll nicht heißen, dass er [SOROS] dort und da nicht in seinem Sinn erfolgreich agiert, aber auch nur dort, wo sein Streben ohnehin - punktuell - erwünscht ist."

      Da bin ich ganz gegenteiliger Meinung: SOROS ist nirgends ERWÜNSCHT, er drängt sich überall auf widerwärtigste Weise, getarnt unter seinem fadenscheinigen Philantrophen-Mäntelchen, auf! Er hat sich in gleich mehreren Ländern der zerfallenen UdSSR mit seinen AKADEMIEN AUFGEDRÄNGT! Natürlich macht er dort dann SEINEN PERSÖNLICHEN Einfluß geltend! Vaclav KLAUS war der einzig Beherzte und hat dem feinen Pinkel SOROS die Errichtung einer SOROS-Universität VERWEIGERT!
      Viktor ORBAN ist den falschen Fuffz'ger nur mit größter Anstrengung (teilweise) losgeworden. Jetzt haben WIR ihn am Hals, dank KURZ, der sich ihm offensichtlich mit Haut und Haar verschrieben hat.

    • pressburger
      06. Februar 2019 15:28

      Absolut richtig. Für ein Land in Mitteleuropa ist eine gute Beziehung zu Russland lebenswichtig. Die Geostrategische Lage ist eine unleugbare Tatsache.
      Die Vorstellung des EU Jean-Claude Merkel, Russland mit Sanktionen in die Knie zu zwingen ist absurd. Diese Politiker haben wiederholt bewiesen, dass sie die Realität ignorieren. Nach dem Motto, hält sich nicht die Realität an die Ideologie, um so schlimmer für die Realität.
      Tatsache ist, dass Russland technologisch und ökonomisch aufholt. Auch ein Effekt des Boykotts.

    • pressburger
      06. Februar 2019 15:32

      Wie soll Kurz erfahren, was den Österreichern gar nicht recht sein soll ? Kümmert sich Kurz überhaupt um die Meinung der Österreicher. Wäre ihm die Meinung der Bevölkerung wichtig, würde er um einen Dialog mit Putin und Orban besorgt sein.
      His masters voice, kommt aus Brüssel.

    • simplicissimus
      06. Februar 2019 15:53

      OT-Links, schon oben beantwortet: Bin auch fuer Frieden mit Russland, in der Krimsache an ihrer Seite und meine, dass man mit Putin durchaus kooperieren kann.
      Bin auch ein Freund Russlands.

    • simplicissimus
      06. Februar 2019 19:00

      otti, danke Dir! Soviel weiss ich auch nicht von anderen Laendern, und was ich weiss, fehlt mir halt im Wissen ueber Oe oder anderen Sachen.





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