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Wer A sagt, sagt auch B drucken

Lesezeit: 2:30

Der Plan A hat zwar nicht funktioniert, Christian Kern muss trotzdem nicht verzweifeln: Das Alphabet hat noch weitere 25 Buchstaben. Mit dem neuen Parteiprogramm gibt’s jetzt einen Plan B. Bleiben noch 24.

Die Präsentation des berühmten Plan A, in dem Christian Kern noch als Kanzler alle Antworten hatte, die er dem Land dann schuldig blieb, war noch in guter Silberstein-Manier pompös. Jetzt, als erster abgewählter SP-Kanzler gibt er es billiger. Und weil, wie Kern nicht müde wird zu betonen, die Menschen seinen Plan A nicht verstanden haben (sonst wäre er doch nicht Zweiter geworden), muss es diesmal schlicht sein. In jeder Hinsicht.

Das neue Programm beginnt mit der ganz neuen Erkenntnis: "Die Welt steht nicht still". Und reicht bis zur unfreiwillig komischen Plattitüde am Ende: "Wir warten nicht auf bessere Zeiten."

Zwischen diesen beiden programmatischen Leuchttürmen tut sich das kleine Universum des SP-Vorsitzenden auf. Wollte ein Bruno Kreisky noch alle Bereiche der Gesellschaft modernisieren und demokratisieren, begnügen sich seine Enkel schon mit einer Modernisierung der Parteistruktur. Freilich: Ob die Tatsache, dass zehn Prozent der Parteimitglieder eine Abstimmung durchsetzen können und dass Mandatare ein Ablaufdatum von zehn Jahren bekommen, die SPÖ "für alle Bevölkerungsschichten und besonders für junge Menschen" attraktiver macht, wie Kern meint, sei dahingestellt. Gibt’s wirklich jemanden, der eine Partei wegen ihrer Struktur wählt?

Nur: Bei den Inhalten findet sich auch nichts Mitreißendes. Da sind die Dauerbrenner Maschinen- und Erbschaftssteuer wie gehabt; die Beschwörung der Gleichberechtigung und ein gespreizt formuliertes Bekenntnis zu den Arbeitern ("Unser Herz schlägt nicht am Ballhausplatz, sondern am Ziegelteich am Wienerberg") sind auch nicht gerade taufrisch. Dass Österreich (bis 2040) CO2-frei sein soll, ist eine Verbeugung vor den einstigen Grünwählern, die aus Frust über das Welken der Ökos zuletzt SPÖ gewählt und so die Kern‘sche Wahlschlappe abgefedert haben. Nur: ideologische Schwerpunkte sehen anders aus.

Immerhin: Die Vier-Tage-Woche mit einem Bildungstag wird zum Programm erhoben. Das wird aus Österreich sicher eine florierende Volkswirtschaft machen – man sieht: Dieser Parteivorsitzende war ein erfolgreicher Wirtschaftsmanager, da fährt die Eisenbahn drüber!

In der Ausländerfrage gibt sich das Kern-Programm etwas schaumgebremster ("Integration vor Zuwanderung"), in der Europa-Frage nostalgisch: Vielerlei liest sich wie der Versuch einer Wiederbelebung der Sozialistischen Internationale, nur ohne Kampfgetöse, denn es geht um ein "Europa zum Verlieben".

Allerdings könnte der Traum, den Niedergang der europäischen sozialistischen Parteien durch eine sozialistische Dominanz in der Union zu kompensieren, schon bald platzen: Der französische Präsident Emmanuel Macron, der mit seiner Bewegung "En Marche!" die Sozialisten marginalisiert hat, setzt zum Sprung nach Europa an. Er gründet derzeit Ableger in allen Mitgliedsländern, um bei der nächsten EU-Wahl zur bestimmenden Gruppierung zu werden.

Der Faszination des charismatischen Franzosen hat Kern nichts entgegenzusetzen – schon gar nicht mit diesem visions- und leidenschaftslosen Programm-Entwurf. Der ist nur ein weiterer Beweis dafür, dass da eine Partei abgedankt hat.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    25x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2018 11:21

    OT

    und munter geht's weiter mit dem Meinungsterror:

    http://www.krone.at/1716315

    Die Identitären werden von Facebook und Instagramm gesperrt.
    Wer linke Ansichten nicht teilt, wird gnadenlos denunziert.
    Gespenstisch, dieses Szenario, welches man längst als vergangen betrachtet hatte...

    aus dem Artikel:

    "in Österreich ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Gruppierung - wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung und der Verhetzung. Erst kürzlich gab es deshalb Hausdurchsuchungen, auch bei Sellner."

    Aber die islamischen Terroristen werden "beobachtet" und euphemistisch "Gefährder" genannt, solange bis wieder ein paar Unschuldige ermordet werden - was nahezu jeden Tag europaweit vorkommt - , man kann gar nicht soviel essen, wie man kotzen möchte angesichts derartiger Perfidie :-(((

  2. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2018 08:02

    Ich bin ein großer Fan von Christian Kern. Er macht seine Sache ganz ausgezeichnet, denn er führt die SPÖ zielstrebig dorthin, wo sie hingehört. Ein ähnliches Talent als Parteiführer war Franz Muhri.

    Christian Kern hat es gesagt: sein Herz liegt in den Ziegelteichen am Wienerberg. Das ist gut so, denn diese Zeigelteiche gibt es nicht mehr, und damit brauchen wir uns kaum mehr Sorgen zu machen, daß die SPÖ wieder eine wahrnehmbare Wählerschaft lukrieren wird. Seine wiederholten Auftritte im ORF sind gut, denn dort benimmt er sich immer wie eine Wählerscheuche.

    Solange nicht ein Platter, Haslauer, Karas oder Konrad auf die Idee kommt, die SPÖ so zu reaktivieren, wie sie es gerade mit den Grünen machen, geht von der SPÖ keine Gefahr mehr aus.

    Aber möglicherweise sitze ich einem Irrtum auf, denn die Konräder scheinen Teil des Kurz'schen "proeuropäischen" Programms zu sein, damit Kurzens Worte auch nur Worte bleiben und nicht in Taten umgesetzt werden müssen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2018 07:38

    Ist an dem Fahrdienstleiter, Illegale-Migranten-Transporteur, Silberling und falschen Minister-Absetzer eigentlich noch irgendetwas glaubwuerdig?
    Abgesehen davon, dass der anfangs mit unverdienten Lorbeeren Ueberhaeufte die Jahrhundertchance gehabt hatte, die jaemmerlichen Fehler der NeomurxistInnen zu korrigieren und Kurz das Wasser abzugraben.

    Was ist dabei rausgekommen? Eine lauwarm gelieferte schlabbrige Pizza (und die war fake - haha!) und die verdiente Abservierung. Seine abgetakelte Partei haelt weiter an ihm fest. Passt eh alles gut zusammen. Weiter so!

  4. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2018 10:13

    Ich hätte ein paar Ergänzungen für einen eventuellen Plan C anzubieten:

    1) Alle Menschen sind gleich, aber wegen Multikulti doch irgendwie verschieden;
    2) Der Schutz des menschlichen Lebens hat Priorität, aber nicht vor der Geburt;
    3) Kritik an Religionen muss verboten werden, bei Religionen, die immer schon da waren (Kirche) darf man das aber nicht so eng sehen;
    4) Das Niveau in den Schulen muss besser werden, daher Matura für alle;
    5) Mindestsicherung für alle, Pensionskürzungen für Türkis- und Blauwähler;
    6) Verbreitungsverbot für private TV-Stationen;
    7) Der Geburtstag von Karl Marx wird Staatsfeiertag, die Zeit von 1. Mai bis zum Staatsfeiertag ist arbeitsfrei, die Kosten tragen die Unternehmer.

  5. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2018 10:18

    Österreich CO2-frei?
    Das ist genauso blöd wie "genfreie" Landwirtschaft.
    Was sind denn das für Deppen, die solche Slogans erfinden?

    Jedes Lebewesen produziert in seinem Stoffwechsel über die Atmungskette CO2. Pflanzen wandeln sogar CO2 in Luftsauerstoff (O2) um.

    Es wird jedesmal tragikkomisch, wenn sich Ideologen tollkühn ins Reich der Naturwissenschaften verirren.

  6. Ausgezeichneter KommentatorDas Pingerle
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2018 07:39

    "...dass Österreich (bis 2040) CO2-frei sein soll, ist eine Verbeugung vor den einstigen Grünwählern..."

    Bis 2040? Das geht. Bis dahin haben alle Menschen und Tiere gelernt nur noch einzuatmen und auf das Ausatmen zu verzichten. Und die unnötigen Pflanzen, die CO2 für die Photosynthese benötigen...?!? Geh, bitte. Was brauchen Linke die depperten Pflanzen. Hauptsache kein CO2 kommt in die Luft.

  7. Ausgezeichneter KommentatorSabetta
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2018 06:43

    Kern einen eigenen Artikel zu widmen, ist mMn zu viel der Ehre und Macron so anzuhimmeln gefällt mir auch nicht, denn der ist genau so eine Natter wie das Fischmaul. Macron ist kein Rechter, er gilt als Mitte-Links-Politiker. Er ist ein ehem. Investmentbanker, der bei den Sozialisten unter Hollande Wirtschaftsminister wurde, bis er - ähnlich wie Kurz - knapp vor der Wahl zurücktrat und sein eigenes Ding durchzog, um Le Pen zu verhindern. Wer steckt hinter seinem kometenhaften Aufstieg? Soros, so lässt sich vermuten. Aber sicher auch jene dunklen Kräfte in der EU, die den Superstaat EUropa wollen.
    https://philosophia-perennis.com/2017/04/24/emmanuel-macron/

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2018 07:00

    Der (linkslinke) Verrat am Volk feiert fröhliche Urständ - unerwünschte Parteien werden ins Kriminal gedrückt und der g`standene Österreicher zeichnet sich dadurch aus, dass er eine staatliche Zertifizierung als Hetzer sein eigen nennt - (also wegen Verhetzung vorbestraft ist). Das ist auch schneller passiert als man denken kann, da das Strafrecht immer wieder mal über Nacht geändert wird, ohne dass breit kundgetan wird, was man nun ab sofort nicht mehr äußern darf.

    Dass wir eine Mitte-Rechtsregierung haben, erscheint nur auf dem Papier so - solange die linke Staatsanwaltschaft, der ORF und der Kern nach wie vor ungehindert ihr Unwesen treiben können, ändert sich nichts in diesem Land.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAppolloniO
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2018 09:42

    "Grün-Wähler die aus Frust.....SPÖ gewählt haben und so die WAHLSCHLAPPE abgefedert haben".
    Wie wahr, und trotzdem wird Kern nicht müde die zu Rot abgefallenen Grünen als seinen Erfolg auszugeben und kein Moderator widerspricht. Wie auch die Abnahme der Arbeitslosen, die drei Jahre(!) später als im ganzen übrigen Europa bei uns ankam, dieser Kern für sich reklamiert.
    Hochverehrte SPÖler, mit diesem Mann an der Spitze werdet ihr den Karren NICHT aus dem Dreck ziehen können.

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  1. boris (kein Partner)
    04. Juni 2018 07:33

    Kerni werden bis Buchstaben ausgehen,naja,dann hat immer noch die Zahlen,hihi,wird lustig,mittlerweile hat er PLAN Z ausgerufen,und in 20 Jahren dann PLAN nummer 34566779998766.

  2. INNS'BRUCK (kein Partner)
    04. Juni 2018 05:46

    Die Rotlichtstrahlenbehandlung vom ORF-GIS geht weiter und weiter und weiter .....

    Und die Regierung mit Blümchen schläft und schläft und schläft .....

  3. AppolloniO (kein Partner)
    03. Juni 2018 09:42

    "Grün-Wähler die aus Frust.....SPÖ gewählt haben und so die WAHLSCHLAPPE abgefedert haben".
    Wie wahr, und trotzdem wird Kern nicht müde die zu Rot abgefallenen Grünen als seinen Erfolg auszugeben und kein Moderator widerspricht. Wie auch die Abnahme der Arbeitslosen, die drei Jahre(!) später als im ganzen übrigen Europa bei uns ankam, dieser Kern für sich reklamiert.
    Hochverehrte SPÖler, mit diesem Mann an der Spitze werdet ihr den Karren NICHT aus dem Dreck ziehen können.

  4. Knut (kein Partner)
    03. Juni 2018 07:00

    Der (linkslinke) Verrat am Volk feiert fröhliche Urständ - unerwünschte Parteien werden ins Kriminal gedrückt und der g`standene Österreicher zeichnet sich dadurch aus, dass er eine staatliche Zertifizierung als Hetzer sein eigen nennt - (also wegen Verhetzung vorbestraft ist). Das ist auch schneller passiert als man denken kann, da das Strafrecht immer wieder mal über Nacht geändert wird, ohne dass breit kundgetan wird, was man nun ab sofort nicht mehr äußern darf.

    Dass wir eine Mitte-Rechtsregierung haben, erscheint nur auf dem Papier so - solange die linke Staatsanwaltschaft, der ORF und der Kern nach wie vor ungehindert ihr Unwesen treiben können, ändert sich nichts in diesem Land.

  5. Josef Maierhofer
    01. Juni 2018 17:31

    Für seine Klientel ist er der 'große' Vorsitzende, da scheint es nicht darauf anzukommen, wie und ob das alles machbar ist, Sinn macht, oder gar gut und vernünftig ist.

    Solange wird es einen Kern geben und solche Kernaussagen.

    Noch ein paar solche Pläne und sein Ziel ist erreicht, egal welches.

  6. haro
    01. Juni 2018 13:29

    Die Aussage der Kern-SPÖ "Integration vor Zuwanderung" ist aber mit dem gleichzeitigen Zusatz "keine Obergrenzen..." ohnehin nicht ernst gemeint (Lüge darf man wohl nicht sagen).

    • Nestroy
      03. Juni 2018 15:46

      Kann sich noch jemand an die verbalen und sonstigen Reaktionen der SPÖ erinnern, als Haider eine Integration verlangte?...???!!!!
      Oder Deutschunterricht an erster Stelle?

  7. glockenblumen
    01. Juni 2018 11:21

    OT

    und munter geht's weiter mit dem Meinungsterror:

    http://www.krone.at/1716315

    Die Identitären werden von Facebook und Instagramm gesperrt.
    Wer linke Ansichten nicht teilt, wird gnadenlos denunziert.
    Gespenstisch, dieses Szenario, welches man längst als vergangen betrachtet hatte...

    aus dem Artikel:

    "in Österreich ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Gruppierung - wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung und der Verhetzung. Erst kürzlich gab es deshalb Hausdurchsuchungen, auch bei Sellner."

    Aber die islamischen Terroristen werden "beobachtet" und euphemistisch "Gefährder" genannt, solange bis wieder ein paar Unschuldige ermordet werden - was nahezu jeden Tag europaweit vorkommt - , man kann gar nicht soviel essen, wie man kotzen möchte angesichts derartiger Perfidie :-(((

    • Dorian Gray
      01. Juni 2018 13:11

      ******************************

    • Franz77
      01. Juni 2018 13:13

      ***************

    • Majordomus
      01. Juni 2018 13:14

      Von Facebook gesperrt zu werden ist ja schon fast sowas wie ein Ritterschlag. Das "System" zeigt seine hässliche Fratze...

    • pressburger
      01. Juni 2018 15:21

      Zensur ? Das war doch gestern. Es ist die Totalitarismus Nostalgie die gelebt wird.

    • Kyrios Doulos
      01. Juni 2018 23:12

      Wir leben in einer sozialistischen Diktatur,
      die ein geschichtlich neues Kennzeichen hat: die Liebe zu den Lehren des Ideologen und Massenmörders Mohammed und die Förderung seiner Anhänger.

      Die neue Art der Diktatur muß kein Gesicht mehr zeigen wie unter Stalin und GenossINNEN. Sie ist so weit fortgeschritten, daß sie selbst eine ÖVFPÖ Regierung instrumentalisieren kann, ohne daß sie es bemerkt. Echte Weichenstellungen sieht man nämlich keine und die Justiz und die Bildung feiern sozialistische Hochfeste sonder Zahl.

      Weil es keine Lehre und kein Wissen über Ideologien gibt, bemerkt das kaum jemand. Und die wenigen, die es merken, werden (siehe IB oder die AfD) systematisch fertig gemacht.

    • Kyrios Doulos
      01. Juni 2018 23:17

      Fortsetzung:

      Die LinkINNEN und MohammedanerINNEN sind unsere echten Feinde, weil sie die Freiheit verachten, das Recht verachten, die Demokratie verachten.

      Sie wenden Gewalt an.
      Und die Medien und viele andere Meinungsbilder haben sie in ihrer Hand.
      Ob Kurz und Strache das in diesem Ernst erfassen? Ich denke: nein, sie erfassen es nicht.

      Die SPÖ mag sterben. Das gibt mir aber nur Genugtuung. Aber es beruhigt mich nicht, wenn der IS = ISlamoSozialismus alle andern täuschen, unterwandern, manipulieren und instrumentalisieren und die Klugen unter ihren Feinden medial, justiziell, finanziell vernichten. Gnadenlos vernichten.

      Darum, glockenblumen, haben Sie leider Recht.

    • glockenblumen
      02. Juni 2018 09:12

      @ Kyrios Doulos

      Sie haben es - wie so oft - auf den Punkt gebracht! ****************

    • McErdal (kein Partner)
      03. Juni 2018 09:18

      @ Glockenblumen
      Aus Ihrem Post : Die Identitären werden von Facebook und Instagramm gesperrt.

      Kommentar: Vielleicht sollten die Leute mal zum Denken anfangen,
      auch wenn's weh' tut !
      1) sollte allen klar sein daß sie abgört werden
      2) wer braucht Selfies vom WC etc ?

      Womit haben sich die Leute vorher beschäftigt, ich meine die Zeit vor den Mobiltel.?
      Taschenbillard gespielt oder was ? Vielleicht (mein Gott wie pervers) gelesen???
      Intelligenter sind sie durch den Gebrauch dieses "Spielzeuges" nicht geworden!

    • glockenblumen
      03. Juni 2018 16:49

      @ McErdal

      Es geht doch hier darum, daß diese Medien (leider) von einer breiten Öffentlichkeit genutzt werden, ganz gleich wie man persönlich dazu steht.
      Damit nimmt man den Identitären die Möglichkeit, sich und ihre Forderungen ebenfalls einem großen Publikum zu präsentieren, zumal diese nichts anderes als die Einhaltung der Verfassung und der geltenden Gesetze verlangen.

    • McErdal (kein Partner)
      03. Juni 2018 17:54

      @ glockenblumen

      Das glaube ich jetzt aber nicht - wie oft habe ich hier schon pro Martin Sellner geschrieben - soll heißen, ich habe ganz einfach noch nie gegen Ihn und seine Leute
      geschrieben und dann so einen Schmarren - das habe ich jetzt dringend gebraucht !
      Das hier éine riesengroße Sauerei gegen Ihn und seine Leute läuft liegt ja wohl auf der Hand !

  8. Sandwalk
    01. Juni 2018 10:18

    Österreich CO2-frei?
    Das ist genauso blöd wie "genfreie" Landwirtschaft.
    Was sind denn das für Deppen, die solche Slogans erfinden?

    Jedes Lebewesen produziert in seinem Stoffwechsel über die Atmungskette CO2. Pflanzen wandeln sogar CO2 in Luftsauerstoff (O2) um.

    Es wird jedesmal tragikkomisch, wenn sich Ideologen tollkühn ins Reich der Naturwissenschaften verirren.

    • dssm
      01. Juni 2018 10:43

      @Sandwalk
      Sie kratzen am Lack einer gesellschaftlichen Katastrophe. Wir beten die Wissenschaft an, alles und jedes muss von einem akademischen Experten begutachtet und bewertet werden. Leider sind damit nicht mehr Techniker und Naturwissenschafter gemeint, sondern Psychologen, Soziologen, Juristen und Politikwissenschafter. Während die echten Wissenschaften den Diskurs hoch schätzen, können die ideologisierten Sozialwissenschaften damit nichts anfangen, denn alles muss die "Eine Wahrheit" sein.

      Anstatt Popers Falsifizierung kommt die Marxsche Lehre.
      Womit das Zeitalter der Aufklärung wohl zu Ende gegangen ist.

    • El Capitan
      01. Juni 2018 14:32

      @dssm: Volle Zustimmung.

    • Freisinn
      01. Juni 2018 14:38

      Wirklich super ;-)
      Österreich wird CO2 frei, die Landwirtschaft genfrei und die Politik wandelt sich langsam zur kernfreien Zone.

    • pressburger
      01. Juni 2018 15:22

      Sie Klimaleugner, Sie.

    • Kyrios Doulos
      01. Juni 2018 23:23

      Das ist auch ein Kennzeichen der sozialistischen Ideologie:
      Sie verachten wissenschaftiche Erkenntnisse.
      Sie sind, wie die MohammedanerINNEN, weit hinter der Aufklärung verharrende Kräfte.

      Immer, wenn LinkINNEN eine Maßnahme der Nichtlinken als "Rückschritt" diffamieren, denke ich mir 2 Dinge:

      Manchmal ist Rückschritt der beste Weg in die richtige Richtung, weil unsere Aktionen oft sowas von degenerativ sind, daß wir froh sein können, wenn das eine oder andere eben einen "Rückschritt" bekommt.

      Und: wer aus dem Blickwinkel "hinter der Aufklärung" heutige Entscheidungen als Rückschritt verspottet, hat keine Ahnung vom eigenen Standort. Blind eben, weil vom Licht der Aufklärung nicht erfaßt.

    • Nestroy
      03. Juni 2018 15:44

      Nicht vergessen: das "atomfreie" Österreich !!!

  9. Sandwalk
    01. Juni 2018 10:13

    Ich hätte ein paar Ergänzungen für einen eventuellen Plan C anzubieten:

    1) Alle Menschen sind gleich, aber wegen Multikulti doch irgendwie verschieden;
    2) Der Schutz des menschlichen Lebens hat Priorität, aber nicht vor der Geburt;
    3) Kritik an Religionen muss verboten werden, bei Religionen, die immer schon da waren (Kirche) darf man das aber nicht so eng sehen;
    4) Das Niveau in den Schulen muss besser werden, daher Matura für alle;
    5) Mindestsicherung für alle, Pensionskürzungen für Türkis- und Blauwähler;
    6) Verbreitungsverbot für private TV-Stationen;
    7) Der Geburtstag von Karl Marx wird Staatsfeiertag, die Zeit von 1. Mai bis zum Staatsfeiertag ist arbeitsfrei, die Kosten tragen die Unternehmer.

  10. steinmein
    01. Juni 2018 09:53

    Zur Zeit bringe ich mit "Kern" nur steirisches Kernöl in Verbindung. Dass da ein BK war, der so hieß, habe ich beinahe vergessen. Daher danke ich, dass soviel Aufhebens gemacht wird um eine Person, die unbedeutend bis lächerlich in der österreichischen Politik war und ist. Aus Trotz zum O(ppositions)RF : Net amol ignorieren!

    • Gallenstein
      01. Juni 2018 23:40

      Dass diese Null jemals auch nur einen Tag Bundeskanzler von Österreich war, ist zutiefst peinlich, und wir Staatsbürger sollten diesen Betriebsunfall tatsächlich so schnell wie möglich vergessen.

  11. Franz77
    01. Juni 2018 09:52

    OT Gerade gelesen, heute ist Schwulenfasching, diese aufgeblasene Sch... gehört gestoppt.

  12. dssm
    01. Juni 2018 09:02

    Wie @Riese35 so richtig schreibt, Kern ist zu danken! Da sich die Grünen selber kastriert haben, konnte er bei der letzten Wahl noch ein brauchbares Ergebnis vorlegen, aber das ist weniger auf seinem Mist gewachsen, als mehr der Verzweiflung der linx/grünen Gutmenschen zuzuschreiben.

    Daher kann die SPÖ nur reüssieren, wenn sie den Kärntner Weg geht, also sie Bundes-FPÖ beim Zuwandererthema rechts überholt. Es gibt die dazu passenden Leute in der SPÖ! Man wird sehen, ob Ludwig, die wohl nun bestimmende Figur, diesen Weg geht. Noch dazu machen es ihm ÖVP und FPÖ leicht, denn gerade bei diesem wichtigsten Thema wird nur geredet, aber nicht gehandelt.

    • haro
      01. Juni 2018 13:49

      Ludwig wird höchstens Erdogan rechts überholen. Siehe Auftritt beim Fastenbrechen der IGGÖ. In einem Fronleichnamsumzug habe ich ihn nicht gesehen. Schließlich gehört der Islam zu Wien oder besser gesagt Wien gehört mehrheitlich bereits den Moslems.
      Diesen Kulturwandel wollten die Linken und werden ihn weiterhin forcieren. So wollen nur so tun als wäre dem nicht so.

    • McErdal (kein Partner)
      03. Juni 2018 08:58

      @ dssm
      Aus Ihrem Post: Wie @Riese35 so richtig schreibt, Kern ist zu danken!

      Kommentar: auch für die zugeschissenen Zuggarnituren, die verschrottet wurden??

  13. Franz77
    01. Juni 2018 08:57

    100% und danke für den Link!

  14. Arbeiter
    01. Juni 2018 08:41

    Bitte Österreich nicht CO2 frei machen! Dann sterben Mensch und Tier.

    • Franz77
      01. Juni 2018 09:01

      Das schaffen die eh nicht, außerdem sie sind dem Zeitplan (Orwell 1984 - George war Hochgrad-Freimaurer und beschrieb den Plan) weit hinterher.

    • Sandwalk
      01. Juni 2018 10:15

      Die Forderung ist ähnlich dämlich wie "chemiefreie Kosmetik".
      Diese Ideologen verstehen von Naturwissenschaften soviel wie Kühe vom Seiltanzen.

  15. Tegernseer
    01. Juni 2018 08:07

    Wenn man die politischen und wirtschaftlichen Kompetenzen der SPÖ-Kern-Buam als durchschnittlich bewerten würde, müsste man die musikalischen Fähigkeiten der gleichnamigen Volksmusikgruppe höher als Mozart einstufen.

  16. Riese35
    01. Juni 2018 08:02

    Ich bin ein großer Fan von Christian Kern. Er macht seine Sache ganz ausgezeichnet, denn er führt die SPÖ zielstrebig dorthin, wo sie hingehört. Ein ähnliches Talent als Parteiführer war Franz Muhri.

    Christian Kern hat es gesagt: sein Herz liegt in den Ziegelteichen am Wienerberg. Das ist gut so, denn diese Zeigelteiche gibt es nicht mehr, und damit brauchen wir uns kaum mehr Sorgen zu machen, daß die SPÖ wieder eine wahrnehmbare Wählerschaft lukrieren wird. Seine wiederholten Auftritte im ORF sind gut, denn dort benimmt er sich immer wie eine Wählerscheuche.

    Solange nicht ein Platter, Haslauer, Karas oder Konrad auf die Idee kommt, die SPÖ so zu reaktivieren, wie sie es gerade mit den Grünen machen, geht von der SPÖ keine Gefahr mehr aus.

    Aber möglicherweise sitze ich einem Irrtum auf, denn die Konräder scheinen Teil des Kurz'schen "proeuropäischen" Programms zu sein, damit Kurzens Worte auch nur Worte bleiben und nicht in Taten umgesetzt werden müssen.

    • simplicissimus
      01. Juni 2018 08:10

      Pssst Riese35, Sie geben ihm Tipps!

      :-) :-)

    • Pennpatrik
      01. Juni 2018 08:13

      Und dort, wo es die Ziegelteiche gibt (z.B. Steinsee und Figurenteich in Wien), wohnen diejenigen, deren Vorfahren sich über die SPÖ einen Platz ergattert haben. Diese Plätze werden innerhalb der SPÖ-Nomenklatur "vererbt".
      Ja, ich finde, dass die Ziegelteiche eine wunderbare Metapher für den Zustand der SPÖ sind.

    • HDW
      01. Juni 2018 08:38

      Kern meinte die Zwillingsseen, halb Domäne des Wienerberger Betriebsrat, halb der ÖBB Gewerkschafter. Der KGV dort ist seine Welt. Zusammen mit seinem alter ego Robert Misik, sonst hat er nichts.

    • Franz77
      01. Juni 2018 09:06

      ********** Dem Untergang dieser Sozenseuche zuschauen zu dürfen, ist ein erhebendes Gefühl. @Simplicismus: Hihi

    • logiker2
      01. Juni 2018 13:09

      und dazu noch dieses Parteisterben, da kommt doch noch Freude auf:

      http://frafuno.blogspot.com/2018/06/parteiensterben-von-seiner-schonsten-art.html

    • oberösi
      01. Juni 2018 14:10

      Riese35
      **************

    • Falke (kein Partner)
      04. Juni 2018 10:32

      Dass Sie sich noch an den früheren KPÖ-Chef Muhri erinnern ... Hut ab! Da gehören Sie wohl - wie ich auch - eher der sogenannten 68er-Generation an.

  17. pressburger
    01. Juni 2018 08:01

    Kern ist symptomatisch für den inneren Zersetzungsprozess der Sozialisten und ihrer menschenfeindlichen Ideologie. Die hoffentlich endgültige Zersetzung, kann nur zu Entweichung von Fäulnisgasen führen, aber keine Lebenszeichen generieren. Hoffentlich ist das Symptom Kern ein Vorbote des endgültigen Untergangs des Sozialismus in Österreich.

  18. Das Pingerle
    01. Juni 2018 07:39

    "...dass Österreich (bis 2040) CO2-frei sein soll, ist eine Verbeugung vor den einstigen Grünwählern..."

    Bis 2040? Das geht. Bis dahin haben alle Menschen und Tiere gelernt nur noch einzuatmen und auf das Ausatmen zu verzichten. Und die unnötigen Pflanzen, die CO2 für die Photosynthese benötigen...?!? Geh, bitte. Was brauchen Linke die depperten Pflanzen. Hauptsache kein CO2 kommt in die Luft.

    • Sabetta
      01. Juni 2018 07:57

      Ja, das ist wirklich eine geistige Spitzenleistung :)

    • Tegernseer
      01. Juni 2018 08:10

      Doof, doofer .... Kern. Das ist wirklich die dümmste Aussage die er je gemacht hatte.

    • logiker2
      01. Juni 2018 08:16

      es ist zwar eine hirnbefreite Aussage, aber für den Sozenwähler reicht es, für den ist CO² Gift, so wie arbeiten.

    • Charlesmagne
      01. Juni 2018 09:47

      Na ja, der, der arbeitet, atmet öfter, setzt somit mehr CO2 frei. Jetzt ist mir endlich klar, warum ich so viele Sozen kenne, die nichts arbeiten. Die vollziehen ja nur das Parteiprogramm.

  19. simplicissimus
    01. Juni 2018 07:38

    Ist an dem Fahrdienstleiter, Illegale-Migranten-Transporteur, Silberling und falschen Minister-Absetzer eigentlich noch irgendetwas glaubwuerdig?
    Abgesehen davon, dass der anfangs mit unverdienten Lorbeeren Ueberhaeufte die Jahrhundertchance gehabt hatte, die jaemmerlichen Fehler der NeomurxistInnen zu korrigieren und Kurz das Wasser abzugraben.

    Was ist dabei rausgekommen? Eine lauwarm gelieferte schlabbrige Pizza (und die war fake - haha!) und die verdiente Abservierung. Seine abgetakelte Partei haelt weiter an ihm fest. Passt eh alles gut zusammen. Weiter so!

  20. Sabetta
    01. Juni 2018 06:43

    Kern einen eigenen Artikel zu widmen, ist mMn zu viel der Ehre und Macron so anzuhimmeln gefällt mir auch nicht, denn der ist genau so eine Natter wie das Fischmaul. Macron ist kein Rechter, er gilt als Mitte-Links-Politiker. Er ist ein ehem. Investmentbanker, der bei den Sozialisten unter Hollande Wirtschaftsminister wurde, bis er - ähnlich wie Kurz - knapp vor der Wahl zurücktrat und sein eigenes Ding durchzog, um Le Pen zu verhindern. Wer steckt hinter seinem kometenhaften Aufstieg? Soros, so lässt sich vermuten. Aber sicher auch jene dunklen Kräfte in der EU, die den Superstaat EUropa wollen.
    https://philosophia-perennis.com/2017/04/24/emmanuel-macron/

    • pressburger
      01. Juni 2018 08:08

      Der Artikel ist schon älteren Datums. Eines hat sich bestätigt. Macron ist ein Trumpf und eine wichtige Bastion der Sozi EU im Kampf gegen den Untergang. Macron hat bis jetzt erfolgreich Menschen geblendet und eine grundlegende Veränderung der Mehrheitsverhältnisse verhindert. Le Pen wird es bei den nächsten Wahlen schwerer haben. Bis dann wird es gelungen sein, so vielen Moslems das Wahlrecht zu schenken, dass die FN chancenlos sein wird.

    • HDW
      01. Juni 2018 08:25

      Eher Jacques Attali.

    • Franz77
      01. Juni 2018 08:53

      Ich würde statt Natter - Otter - sagen. Denn Nattern sind ungiftig. :-) *****

    • simplicissimus
      01. Juni 2018 20:59

      Franz 77: Gruene oder schwarze Mamba?

    • Franz77
      02. Juni 2018 08:36

      Simplicissiemus: Die grüne - glaube ich - ist die giftigere. Aber schwarze Mamba kommt auch gut. *grübelstudier*

    • McErdal (kein Partner)
      03. Juni 2018 09:05

      @ Sabetta
      Aus Ihrem Post: Wer steckt hinter seinem kometenhaften Aufstieg? Soros, so lässt sich vermuten.

      Kommentar: doch kein Angestellter - sicher sein Pappi - Rothschild........

      vergleicht doch mal die Photos.....zw.Pappi und Filius - hihi....

    • ehemalsHotzenplotz2 (kein Partner)
      04. Juni 2018 09:15

      Macron mag auch mit Soros irgendwie im Bunde sein. Jedenfalls ist er ein Rothschild-Knechtl und besorgt in deren Auftrag die Geschäfte des Großkapitals. Der Lack ist bei diesem eitlen Schaumschläger schon lange ab, wie die Umfragen in Frankreich zeigen. Er wird leider wie Hollande so lange Schaden anrichten, bis das dumme Wählervolk, lange genug am Nasenring herumgeführt, ihn in die Wüste schickt. Die Rothschilds werden schon für ein neues, die Eitelkeit befriedigendes und wohldotiertes Posterl sorgen!

  21. socrates
    01. Juni 2018 03:34

    OT. Mordinszenierung in der Ukraine von Mossad und SBU (Kern ist zu uninteressant!)
    Während westliche Journalisten und Politiker sich wie üblich überschlugen, um durch nichts belegte Anschuldigungen Richtung Russland zu schicken, stellte sich die Angelegenheit als undurchsichtige Intrige des ukrainischen Geheimdienstes SBU heraus. Am schwersten dürfte dieser Vorgang das aktuelle deutsche Staatsoberhaupt beschädigt haben. Sichtlich erschüttert hatte Steinmeier am Mittwoch in Kiew die "brutale Art und Weise" des angeblichen Mordes verurteilt. Nun ist Steinmeier das Gespött auf unterschiedlichen Internetplattformen. Einklagbare Menschenrechte existieren nicht, vielerorts üben rechtsradikale Milizen eine Gewaltherrschaft aus, aus dem Sozialstaat wird Kleinholz gemacht, das Sagen haben der IWF und die internationalen Geldgeber, die mit vielen Milliarden das Überleben der Poroschenko-Regierung sichern.

    • socrates
    • dssm
      01. Juni 2018 09:09

      @Socrates
      Gerade mit den "rechtsradikale Milizen" und deren Gewaltherrschaft, tun Sie den Westukrainern einen Bärendienst. Beschäftigen Sie sich mit der Geschichte dieses Raums nach dem WKI, Sie werden erschüttert sein, wie viel Leid diesen Menschen durch Polen und Sowjets zugefügt wurde. Da sie versucht haben, sich durch Anbiederung an die Deutschen ihre Stellung zu verbessern, hat nichts mit rechtsradikal zu tun! Der WKII war in diesem Raum erst 1953, nach einer Amnestie von Chruschtschow, beendet; die gesellschaftliche Schlechterstellung ging aber weiter.

      Man sollte die Ukraine teilen und diesen geknechteten Menschen eine Heimat im westlichen Europa geben!

    • simplicissimus
      01. Juni 2018 13:21

      dssm, die Westukraine ist tatsaechlich nicht mit dem Mittelteil oder Osten zu vergleichen, die Mentalitaet dort ist uns ungleich naeher als zB aus dem Kiever oder gar Donezker Raum.

    • HDW
      01. Juni 2018 14:10

      Und wer ist eher gegen eine Autonomie der "Kleinrussen" Putin oder Steinmeier, der Kämpfer gegen fake news? Aber auch Leitl musste ja Putin auf das österreichische Interesse an den "Schwarzerde Böden" im WKI hinweisen. Die Komödie wird zur Farce die in Tragödien kippt.

    • socrates
      01. Juni 2018 16:49

      dssm
      Ich wollte nur darauf hinweisen : Das Schicksal ihrer ukrainischen Kollegen interessiert den deutschen Mainstream wenig. Am Mittwoch nutzte der größte Berufsverband, der Deutsche Journalistenverband (DJV), stattdessen seinen Twitter-Account, um zum Boykott der anstehenden Fußballweltmeisterschaft in Russland aufzurufen. Spätesten jetzt sollten die EU-Staaten ernsthaft über einen Boykott der WM 2018 nachdenken, so der DJV in einem später gelöschten Tweet mit Blick auf die Babtschenko-Inszenierung in der Ukraine. Nachdem der Fake bekannt wurde, entfernte man den Tweet.

    • socrates
      01. Juni 2018 16:57

      dssm
      Wenn Babtschenko nicht in Israel gewohnt hätte, würde man ihn mehr trauen. So gehört er zu den "üblichen Verdächtigen".





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