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Niki oder: eine bittere Lehrstunde in Sachen Wirtschaft

Lesezeit: 5:30

Man sollte es nicht hämisch sehen, sondern als Faktum: So ziemlich alles, was Niki Lauda unternehmerisch angefangen hat, ist früher oder später ins Trudeln gekommen. Noch viel wichtiger als diese Erkenntnis ist aber – wäre aber, dass auch die Politik aus dem endgültigen Aus der Fluglinie "Niki" etwas lernt: Je mehr sie sich in die Wirtschaft einmischt, umso mehr geht etwas schief (Mit nachträglicher Ergänzung).

Zur Person Lauda gibt es eine nüchterne Bilanz: Der Mann ist als Autofahrer, Flugzeugpilot, Selbstvermarkter und Kommentator von allem und jedem sehr begabt. Als Unternehmer ist er das ganz eindeutig weniger, wie das Verschwinden auch der zweiten Lauda-Gründung vom Himmel der Luftfahrt zeigt.

Freilich sollte klar sein: Scheitern, auch mehrfaches Scheitern ist im Wirtschaftsleben immer ein mögliches Szenario und sollte keine Schande sein. Lauda war wenigstens kein bloß theoretischer Macher (wie es etwa die Gewerkschaften sind, die NACH absolut jedem Konkurs wissen, dass schwere "Management-Fehler" passiert sind, die aber selbst noch nie ein Unternehmen erfolgreich geführt haben).

Lauda hat es immer wieder mit viel Dynamik versucht; und immerhin haben Tausende Leute jahrelang durch ihn ihren Lebensunterhalt erzielt. Das ist weit positiver, als nie zu versuchen, unternehmerisch aktiv zu werden. Mit gewissem Respekt muss man freilich auch festhalten, dass Lauda es immer wieder geschafft hat, nie selbst für Pleiten verantwortlich zu werden. Er hat die von ihm gegründeten Fluglinien immer rechtzeitig irgendwie irgendwem angedreht. Zuerst die Linie "Lauda" mit Hilfe einiger Freimaurer vor allem im Wiener Verkehrsministerium der AUA, dann die Linie "Niki" der Air Berlin, wobei vor allem einige Scheichs draufgezahlt haben.

Es ist daher durchaus zu hoffen, dass sich auch weiterhin immer wieder andere Laudas unternehmerisch versuchen werden. Nur so können Wirtschaft und Land weiterleben.

Dass Lauda freilich jetzt sagt, er wolle die bankrotte Linie nicht kaufen, aber sehr wohl übernehmen, ist ein zu primitiver Schmäh. Denn das würde bedeuten, er könnte seinen Traum vom Fliegen noch einmal auf Kosten Dritter realisieren.

Es darf jetzt nur noch eine Perspektive geben: Eine klassische Konkursabwicklung, bei der aus dem Verkauf der Flugzeuge noch ein bisschen Geld zur Bedeckung der Schulden hereingebracht werden kann. So blöd können nicht einmal die Regierungen in Berlin oder Wien sein, dass sie bei einer Niki-Rettung noch einmal Steuergeld verbrennen (außer zur Rückholung von Landsleuten, die etwa in Mallorca oder sonstwo hängengeblieben sind).

Blamage für die EU

Die Politik hat sich nämlich ohnedies schon zu viel eingemischt, konkret: die sogenannten Wettbewerbshüter haben das getan, vor allem die der EU. Sie haben – gewiss aus guter Absicht – verhindern wollen, dass die Ticketpreise steigen. Ein solches Steigen würde (oder jetzt: wird) tatsächlich passieren, wenn die Lufthansa fast alles unter Kontrolle bekommt, was in Mitteleuropa startet oder landet. Die EU-Überlegung "Wo es zu wenig Konkurrenz gibt, da zahlt dann immer der Konsument drauf" ist daher an sich absolut richtig.

Nur übersieht die Brüsseler Kommission in ihrem diesbezüglichen Tunnelblick eines: Wenn sich die Konkurrenten übernehmen, wenn sie tief in die roten Zahlen stürzen, gehen sie früher oder später ein. Und es gibt dann eben keine Konkurrenz mehr, die für ein Niedrigbleiben der Preise sorgen könnte.

Zugleich sollte man sich vor Augen halten: Im langfristigen Trend sind die Flugpreise ja drastisch gesunken. Da war es logisch, dass viele Linien im Wettbewerb nicht mehr mithalten konnten. Da ist es jetzt auch logisch und absolut kein Drama, dass die Preise wieder ein wenig steigen. Die früheren Höhen werden sie dennoch nicht erreichen.

Außerdem, liebe EU: Wenn das Fliegen wieder teurer wird, wird logischerweise auch weniger geflogen werden – aber genau das haben andere Abteilungen der Europäischen Union doch dauernd gepredigt und gewünscht. Den EU-Wettbewerbshütern hingegen ist genau das jetzt auch wieder nicht recht. Da soll sich noch einer auskennen.

Die Lauda-AUA-Tragödie

Zu einem genauso üblen Urteil über die Rolle der Politik musste man beim einstigen Einstieg der AUA bei Lauda kommen. Damals war es allerdings die österreichische Politik, die einen schweren Fehler begangen hat.

Die AUA-Führung wollte die Lauda-Air nämlich keineswegs übernehmen. Zu Recht. Aber das Verkehrsministerium unter dem einstigen SPÖ-Star Streicher hat die AUA dazu gezwungen. Genau diese Lauda-Übernahme hat sich dann als der letzte Strohhalm herausgestellt, der der rot-weiß-roten Linie endgültig das Genick gebrochen hat.

Gewiss: Zum Ende der AUA haben auch internationale Marktentwicklungen, die Konkurrenz durch effizientere und billigere Privatlinien sowie überzogene Forderungen der AUA-Betriebsräte und insbesondere der Piloten beigetragen – aber auch diese Forderungen konnten sich nur deshalb durchsetzen, weil sich staatliche Eigentümer und insbesondere die Sozialpartner Leitl und Verzetnitsch zum Nachteil des Unternehmens einmischten.

Jetzt hingegen, da die Lufthansa das alleinige Sagen bei der AUA hat, da Politikerworte dort völlig irrelevant geworden sind, sind auch die AUA-Betriebsräte sehr kleinlaut geworden. Und die Lufthansa transferiert nun sogar einen Teil ihres Geschäfts nach Österreich, weil der Flugbetrieb hier inzwischen offenbar wettbewerbsfähig geworden ist.

Man kann daraus sogar die Hypothese ziehen: Ohne Einmischung der Politik wäre also vielleicht die AUA noch österreichisch. Und könnte vielleicht (so wie etwa die heimischen Banken oder auch Teile des Handels) selbst zu einem überregionalen internationalen Player werden. Gewiss: Das ist eine "vielleicht"-Aussage. Aber eines ist noch viel sicherer: Solange Politik und Staat drinnen sind, geht jedenfalls immer alles schief.

Wer diesen Zusammenhang noch immer nicht begreifen will, vergleiche etwa die blühende Entwicklung der früher schwer defizitären Voest nach ihrer Privatisierung mit jener der ÖBB, die bisher jede Diskussion über eine Privatisierung geradezu als unsittliche Belästigung unterbinden konnte. Jeder Österreicher weiß: Die ÖBB wird mit Sicherheit nicht ohne (derzeit: fünf!) Milliarden Steuergeld auskommen, solange dort weiterhin der Staat (und damit auch die Gewerkschaft) drinnensitzt.

Also, liebe Politik, lieber Staat: Haut ab aus der Wirtschaft. Mischt auch nicht ein, seid nicht Eigentümer, versucht nicht dauernd Märkte zu regulieren und begreift: Wenn hie und da ein krankes Unternehmen eingeht und verschwindet, ist das zwar für die Betroffenen kurzfristig schmerzhaft, aber tausend Mal billiger, als man würde alle maroden Unternehmen auf Kosten der Allgemeinheit durchfüttern.

Nun, dass die SPÖ lieber selbst in Konkurs ginge, als sich zu diesen Erkenntnissen durchzuringen, überrascht nicht. Aber dass auch ÖVP und FPÖ heute weiter denn je vom Begreifen dieses Grundgesetzes jeder Wirtschaft entfernt sind, muss schon schmerzen.

Nachträgliche Ergänzung: Ein aufmerksamer Leser hat mich darauf hingewiesen, dass Niki Lauda sogar dreimal eine später scheiternde Fluglinie gegründet  hat. Das erste Mal 1979. Da betrieb er sie mit wenigen Fokkers, geriet dann in wirtschaftliche Turbulenzen und setzte sich daher wieder in sein Rennauto, um, wie er selbst sagte, im Kreis zu fahren.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2017 06:44

    Es gab bereits Untersuchungen zu dem Thema, welche Leute mit welchen politischen Präferenzen die meisten Flugkilometer zurücklegen.

    Und, oh Wunder, es sind die Grünen! Also diejenigen, die jedem den Stinkefinger unter die Nase halten, wenn er mit seinem eigenen PKW in die Arbeit fährt und die sich darüber aufregen, dass "Fliegen eh viel zu billig sei". So hört man es doch immer wieder.

    Aus diesem Grund wäre ich dafür, eine eigene Steuer für Grüne einzuführen. Lassen wir doch die Herrschaften von ihrer eigenen Medizin, die sie gerne anderen verordnen, kosten. Das ist allemal klüger und sinnvoller, als eine aus dem Parlament geflogene Partei weiterhin mit Klubförderungen zu alimentieren.

  2. Ausgezeichneter KommentatorTegernseer
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2017 06:47

    Der Staat ist der schlechteste Unternehmer. Weniger Staat ist mehr Eigenverantwortung. Der Staat sollte auf seine wesentlichen Aufgaben reduziert werden: Gewährleistung von innerer und äußerer Sicherheit, Beistellung von Infrastruktur und ein unabhängiges Gerichtswesen. Aus allen anderen Dingen sollte sich der Staat heraushalten.

  3. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2017 10:50

    Schon schwätzt ein Sozi-Minister, daß man die Leute, die ein Ticket der Lauda-Air in der Tasche haben, auf Staatskosten in Chartermaschinen spazierenfliegen möchte.

    Typisch marxistsicher Nanny-Staat!

    Geht's noch? Seit wann ist es Aufgabe des Staates, die Folgen privater Pleiten abzufangen! Dann werden sioch die Leute eben ein neues Ticket kaufen müssen, so what!

    Wenn ich das billigste kaufe kaufe ich damit auch immer das Risiko, daß die gekaufte sache ihren Zweck nicht oder schlecht erfüllt. Niemand hat diese Leute gehindert, sich ein LH Ticket zu kaufen.

    Ich hoffe, dieser Sozi Leichtfried ist schneller weg,als er seinen Soziblödsinn auf unsere Kosten verwirklichen kann!

    Nebenbei: Lauda hat mit einem Konsortium 170Mio für Niki geboten gehabt. das war den Herrschaften zu wenig. Jetzt wird es weit billiger gehen....

  4. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2017 06:57

    Die EU-Kommission ist nun mitverantwortlich für die NIKI-Pleite,die sie die Übernahme durch die Lufthansa verweigerte. Natürlich wollte auch die Lufthansa die NIKI so günstig wie möglich bekommen. Und noch ist das letzte Wort nicht gesprochen. Denn der Masseverwalter ist gesetzlich verpflichtet, das Meiste aus der niedegegangenen Firma herauszuholen - und da wird auch die Lufthansa sich einige Filetstücke günstig sichern. Dazu gehören Fluggeräte, Mitarbeiter und Flug- wie Landerechte.

    Der alte Mann Niki Lauda wird zwar weiterhin seine "fachlichen" Wortspenden abgeben, aber er ist letztlich mit seinen Flugunternehmen immer gescheitert.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2017 08:18

    Die meisten Pleiten haben die Roten verursacht, durch ständige Einmischung und Freunderlwirtschaft. Daher dürfte auch ihr Gruß "Freundschaft" herrühren. Das beste Beispiel ist die VÖST. Unter roter Drangsal ein Sorgenkind, heute ein Vorzeigeunternehmen. Freundschaft!

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2017 07:20

    Viele haben die Hoffnungen auf Schwarz-Blau gebündelt, was die Wirtschaft betrifft.

    Aber leider ist auch bei der Wirtschaft Inkonsequenz zu konstatieren, zu sehr wirkt die falsche Schule, die linke Propaganda in den Hirnen der Handelnden.

    Lauda ist für mich das Beispiel dafür, wie es um unsere Wirtschaft aussieht, dort, wo der Staat die Finger drin hat.

    Darum, liebe Unternehmer, Finger weg von Gewerkschaft, staatlichen Förderungen, Subventionen, etc., es ist dies über kurz oder lang Euer Todesurteil. Ich gebe da noch das Beispiel von Atomic Ski, Sempereit, AUA war Thema, Konsum, CA, Bawag, Zentralsparkasse, u.v.a.m. Überall haben die institutionalisierten und instrumentalisierten Schmarotzer aus Gewerkschaft, Arbeiterkammer und Partei die Finger im Spiel, bzw. tragen die Verantwortung für die Firmenpleiten.

    Womit die Regierungsverhandler ihre guten Vorsätze beweisen könnten und es besser machen könnten, wenn das in den Menschen drinnen wäre, aber in Ihnen ist die Indoktrination durch Schule und Propaganda.

    Wo in der Wirtschaft der Staat drinnen ist, da stinkt es.

  7. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2017 08:55

    Hätte es verstaatlichte Unternehmen bereits in der Steinzeit gegeben, dann hätten wir alle heute tolle Steinbeile, Steinmesser, Speerspitzen aus Stein und Steinschüsseln, aber niemand hätte die Metalle entdeckt.

alle Kommentare

  1. fewe (kein Partner)
    17. Dezember 2017 17:40

    Vielleicht hat er aber doch mit der Zeit dazugelernt. Bei der Air Berlin ist er ja deswegen ausgestiegen, weil er die Idee, die Flugzeuge zu leasen - statt zu besitzen - für falsch gehalten hat. Diese Einstellung ist meiner Einschätzung nach durchaus vernünftig.

    Wenn Lauda die Airline umsonst bekommt, ist es für Österreich und die Arbeitsplätze hier vorteilhaft. Das kostet den österreichischen Steuerzahler nichts.

    Vollkommen hirnrissig finde ich allerdings, dass die Regierung die "Rückholung" der Niki-Passagiere organisiert. Die sind ja nicht in einem Kriegsgebiet eingekesselt, sondern das ist deren Problem, resp. das des Reiseveranstalters. Warum soll das aus Steuergeld finanziert werden?

  2. astuga (kein Partner)
    17. Dezember 2017 00:16

    Chapeau, wirklich gute wie umfassende Analyse.

  3. McErdal (kein Partner)
    16. Dezember 2017 18:17

    **Und so geht die Einwanderungpumpe weiter und weiter und… nach dem Freimaurer-Programm von EU-Vater Coudenhove Kalergi und Ex-Präs. Sarkozy.**
    d e r h o n i g m a n n s a g t . o r g /2017/12/16/und-so-geht-die-einwanderungpumpe-weiter-und-weiter-und-nach-dem-freimaurer-programm-von-eu-vater-coudenhove-kalergi-und-ex-praes-sarkozy/

  4. McErdal (kein Partner)
    16. Dezember 2017 15:43

    ***Afrikaner vergewaltigt Esel bis zum Tod****
    w w w . a n o n y m o u s n e w s . r u /2017/12/11/aus-angst-vor-frauen-20-jaehriger-afrikaner-vergewaltigte-esel-bis-zum-tod/

  5. McErdal (kein Partner)
    16. Dezember 2017 15:40

    **"Wie sicher sind Antiterror Betonsperren?" MDR-Umschau (11.04.2017)***
    w w w . y o u t u b e . c o m /watch?time_continue=469&v=Ybveol56BNc

    Einfach ansehen ............

  6. AppolloniO (kein Partner)
    16. Dezember 2017 13:25

    So ein Blödsinn, die Gewerkschaften hätten noch nie ein Unternehmen geführt.
    Beim KONSUM konnten die selbsternannten Bosse zeigen wie man erfolgreich Arbeitsplätze und Milliarden vernichtet. Auch als Bankmanager waren die Alles-Besserwisser unschlagbar.

    Es ist ein ehernes Gesetz: Rote können nur Geld ausgeben. Haltet sie darum von unserem Eigentum fern.

  7. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    16. Dezember 2017 08:33

    Aso das ist wieder ein Artikel, kopfschüttel, kopfschüttel. Der AU rüttelt (mit Meidlinger L mit dem eingeschobenen d zu sprechen) an den festen Pfeilern der Rettungsgesellschaft.

    Retten erspart Denken, das überlassen wir den Pferden, die haben die größeren Köpfe. Außerdem ist es dann CO2-neutral.

  8. Knut (kein Partner)
    16. Dezember 2017 06:48

    Fliegen ist viel zu billig und so lange hier die Preise dermaßen gedrückt werden (können) und dann in irgend einer Form die Allgemeinheit wieder für die logisch folgenden Pleiten aufkommen darf/muss, wird sich hier NICHTS ändern.

    Solange ich also nach z.B. Basel-Bristol und retour um 87 Euro Fliegen kann, wird sich an der Gesamtsituation mit diesen Pleiten nichts ändern und da kann auch ein Lauda nichts daran ändern und es werden weiterhin tausende Tonnen an Kerosin (steuerfrei) in die Luft geblasen.

    Es braucht Mindestsätze für die Flugkilometer und eine Steuer auf Kerosin.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      16. Dezember 2017 08:34

      Dass Fliegen zu billig ist sagen die grün_*innen schon lange.

    • Knut (kein Partner)
      16. Dezember 2017 09:18

      Prinz Eugen:

      Und obwohl das die Grünen sagen, ist es ausnahmsweise sogar mal wahr.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      16. Dezember 2017 09:27

      Sehe ich auch so, Knut. Auch eine blinde Henne...

  9. Der Realist (kein Partner)
    16. Dezember 2017 06:27

    Nein, Herr Dr. Unterberger, es ist nicht Aufgabe der Steuerzahler mit ihrem Geld die Rückholung irgendwo hängengeblieben Fluggäste zu finanzieren. w enn ich schon bei einer Billiglinie buche, dann trage ich auch persönlich das Geschäftsrisiko, und eine Insolvenz ist ja keine allgemeine Katastrophensituation, und außerdem zahlen da viele Steuerzahler ungefragt mit, die sich eine Flugreise oder einen Urlaub nicht leisten können.
    Eine weit verbreitete Bezeichnung für Lauda ist "Klugscheißer der Nation", und bei einer etwaigen Übernahme von "Niki", riecht er bestimmt schon wieder das Geld, denn es ist zu erwarten, dass er die Fluglinie im günstigsten Moment wieder verscherbelt.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      16. Dezember 2017 08:36

      hängengeblieben Fluggäste...

      Schon wieder gegen das Retten? Pfui aber auch.

  10. Anmerkung (kein Partner)
    16. Dezember 2017 05:25

    Nein: Kein Steuergeld für die "Rückholung von Landsleuten". Eigenverantwortung!

    Beim Rauchen gilt: Die Freiheit des einen endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt. Aber eine flugreisensüchtige Minderheit darf beliebig die Fluglärmfreiheit der Mehrheit sabotieren. Lärm kann krank machen wie Passivrauchen.

    Luftverschmutzung und Fluglärm müssen endlich "eingepreist" werden. Wer fliegen will, soll kostenwahr zahlen. (Hilft auch gegen Geldverschwendung für dritte Pisten.)

    "Niki"-Beschäftigten, die vdBellen gewählt haben, ist der Jobverlust infolge EU-Einmischung zu gönnen. Die EU kann sich Attacken auf Österreich nur erlauben, weil sie auf den "Außenposten" in der Hofburg zählen kann.

  11. Brigitte Imb
    14. Dezember 2017 23:35

    1/2 OT - schließlich kommt die Rosinenwirtschaft darin vor.

    Ein köstlicher und natürlich etwas heftig ausgedrückter Akif.

    http://www.pi-news.net/akif-pirincci-dumm-wie-christstollen/

  12. Pennpatrik
    14. Dezember 2017 22:08

    OT
    Statt die GIS abzuschaffen und den ORF zu zertrümmern führen sie eine weitere ORF-Steuer ein und erhöhen die Anzahl der Gremien.
    Scheiß FPÖ!

    • Brigitte Imb
      14. Dezember 2017 22:18

      Ja, es scheint tatsächlich eine mittel bis ganz große Enttäuschung einzutreffen. Bei aller Geneigtheit zum Koalitionskonsens.

  13. oberösi
    14. Dezember 2017 21:57

    "Aber dass auch ÖVP und FPÖ heute weiter denn je vom Begreifen dieses Grundgesetzes jeder Wirtschaft entfernt sind, muss schon schmerzen."

    Möglich, daß sie dies nicht begreifen. Auf jeden Fall aber haben sie begriffen, wie "Demokratie" geht. Und wie sie Pfründe, Macht und Einfluß sichern.

    Ich würde mir wünschen, daß einer hintritt vor die Kamera und erklärt, daß jeder Euro, der Niki nachgeschmissen wird, auf unverantwortliche Weise die Schuldenlast unserer Kinder noch mehr vergrößert. Klar und deutlich, in einfachen Worten. Obwohl die Opposition, wie in Demokratien üblich, Gram geht ob der angeblich so zahlreichen Beschäftigten, die ausgerechnet vor Weihnachten ihren Job verlieren.

    Aber Hoffnung habe ich keine.

  14. kritikos
    14. Dezember 2017 21:41

    Am Artikel von Dr. Unterberger hat mir am besten der einmalig heitere Satz gefallen, dass auf Betreiben von Streicher die AUA die Lauda übernehmen musste, was der letzte Strohhalm war, der der AUA das Genick gebrochen hat. So was muss man erst mal zusammenbringen!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      16. Dezember 2017 09:30

      Der Strohhalm schlägt wirklich dem Fass die Krone ins Gesicht. Von hinten durch die Brust ins Auge.

    • Susanna (kein Partner)
      16. Dezember 2017 22:38

      Prinz Eugen, dieses heiße Eisen muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Der reinste Quantensprung... wie eine Nagelprobe im Eldorado.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      16. Dezember 2017 22:59

      Das heisse Eisen auf der Zunge, das ist wirklich cool.

  15. machmuss verschiebnix
    14. Dezember 2017 20:47

    Nachfolgender Beitrag paßt zum staatlichen Einfluß auf ein Mega-Projekt.
    Eigentlich hätte es schon vor einem Jahr soweit sein können, aber in
    Brasilien kam die kalte Putsch gegen Dilma Rousseff dazwischen und
    die US-hörigen Interessen des Nachfolgers. Letztlich scheint sich
    China ja doch wieder durchgesetzt zu haben ( no na ) :

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/transkontinentale-bahnstrecke-brasilien-und-bolivien-gehen-jahrhundertprojekt-an-15327521.html


    • Brigitte Imb
      14. Dezember 2017 22:11

      Das Projekt an und für sich finde ich ja echt genial, traurig stimmt eher die chinesische Beteiligung.

    • machmuss verschiebnix
      15. Dezember 2017 19:18

      Brigitte Imb, wußten Sie, daß Xi-Jinping im ZK "Säuberungen"
      durchführen ließ ? Sowas wird es in Europa niemals geben und
      auch in Brasilien nicht !
      Daß es überhaupt soweit kam - bis zum Vertrags-Abschluß - das
      haben die beteiligten Staaten (Peru, Bolivien,Brasilien) dem
      Präsidenten Evo-Morales zu verdanken, denn er ist einer der ganz
      wenigen Lateinamerikanischen Politiker, dem die Nachbarstaaten
      "über den Weg trauen" .

      Für den Tunnel-Bau unter den Anden-Gipfeln wurden die Schweizer
      beigezogen (!) - warum nicht die Ösis ? Etwa deshalb, weil den Ösis
      der Ruf vorauseilt, daß da zuerst die Politiker schaarenweise antanzen
      und intrigieren ???

  16. machmuss verschiebnix
    14. Dezember 2017 19:51

    Pierer hat gezeigt, wie man die Politik los wird und wie man einen
    Betrieb wieder an die Weltspitze führt (aber auch nur mit diesen
    Fachkräften möglich ! ! ! )

  17. machmuss verschiebnix
    14. Dezember 2017 19:42

    Es ist mir sowieso unverständlich, wie solche Billig-Fluglienien überhaupt
    leben können ???
    Der Flieger selber kostete schon mal 380 Mio Dollar, der ist aber
    noch nicht versichert, nicht aufgetankt, kein Personal läuft drin und drum
    herum - und sobald die Wartungen losgehen, wird gänzlich unlustig ! ! !
    Ganz zu schweigen von den horrenden Lande-Gebühren, Flubabfertiguns-
    Gebühren, Wasch-/Enteisungs Aufschläge . . . eine Landung kostet
    ein Mittelklasse-Auto:
    http://www.zeit.de/1985/45/eine-landung-kostet-ein-mittelklasseauto

    Hut ab, vor Niki Lauda - der Mann muß ein Zauberer sein, daß er
    solange durchhalten konnte !

  18. Brigitte Imb
    14. Dezember 2017 17:56

    Geht es den (meisten) Politikern überhaupt darum, eine funktionierende Wirtschaft haben zu wollen, od. doch nur darum die gesamte Hoheit auf jedem Gebiet zu erlangen um so eine totale Kontrolle über das "Pack" zu bekommen? Ich denke JA und dabei schwenken meine Gedanken (nicht nur) nach Venezuela......

    Alleine durch Draghis Unrechtsverhalten ist doch alles ad absurdum geführt und dazu kommt der Umverteilungszirkus der EU dazu. Planwirtschaft.

    Leider wollen die selbsternannten Koryphäen partout nicht von diesem Unsinn lassen und das gewillte Volk versteht zu wenig davon und läßt sich immer wieder einlullen.

    Von der großen Wirtschaft verstehe ich wirklich nichts, ich kann aber meine Angelegenheiten sehr wohl regeln und der Hausverstand sagt mir, daß es nie und nimmer durch Überregulierung zu einer Verbesserung (od. zu mehr Sicherheit) kommt. Nur zu einer unglaublichen Abhängigkeit und Drangsalierung, obwohl großspurig das Gegenteil vorgelogen wird.

    Also, liefert mir meine Bäuerin keine fette Milch, dann kann ich ja die Lieferantin wechseln. Und ist mir das Fliegen zu teuer, naja dann muß ich ja nicht. Genausowenig wie es notwendig ist unsere Politiker - auf unsere Kosten - durch die ganze Welt jetten zu lassen. Nicht nötig bei dem heutigen Technikstand, daß diese Pophänse auch noch überall persönlich ihr Gacki hinterlassen müssen. Einzelfälle seien gestattet.

    Raus mit der Politik aus den Betrieben. RAUS!!!!!!

  19. Leopold Franz
    14. Dezember 2017 16:26

    Schon bei der Vergabe der Lizenz an Lauda spielte der damalige Minister Streicher sein Maurer Spiel und leitete den Niedergang der AUA ein. Ich erinnere mich an einen ziemlich detaillierten Artikel von Gerald Freihofner in der alten Wiener Zeitung, konnte ihn aber nicht aufspüren.

  20. Rosi
    14. Dezember 2017 11:15

    Es spricht ja Bände, daß der ORF Lauda immer als Vorzeigeunternehmer präsentiert hat.

    Daß die Billigfluglinien krachen gehen, ist ja nicht wirklich verwunderlich. Wie kann seriöserweise ein Flugticket so viel kosten, wie ein Bus- oder Bahnticket....

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  21. keinVPsuderant
    14. Dezember 2017 11:14

    Ganz klar ist mir das nicht: Ist die Person Lauda ist mit seinen Firmen jemals Pleite gegangen? Rechtzeitig klug verkaufen ist was anderes.

  22. Bob
    14. Dezember 2017 11:14

    Simmering gegen Kapfenberg war früher der Härtenachweis. Jetzt gehts zur Sache mit Rot gegen Rot:
    https://www.unzensuriert.at/content/0025746-Wiener-Zeitung-Schuetzte-Minister-Drozda-Journalistin-mit-Polizeiproblemen

  23. Sensenmann
    14. Dezember 2017 10:50

    Schon schwätzt ein Sozi-Minister, daß man die Leute, die ein Ticket der Lauda-Air in der Tasche haben, auf Staatskosten in Chartermaschinen spazierenfliegen möchte.

    Typisch marxistsicher Nanny-Staat!

    Geht's noch? Seit wann ist es Aufgabe des Staates, die Folgen privater Pleiten abzufangen! Dann werden sioch die Leute eben ein neues Ticket kaufen müssen, so what!

    Wenn ich das billigste kaufe kaufe ich damit auch immer das Risiko, daß die gekaufte sache ihren Zweck nicht oder schlecht erfüllt. Niemand hat diese Leute gehindert, sich ein LH Ticket zu kaufen.

    Ich hoffe, dieser Sozi Leichtfried ist schneller weg,als er seinen Soziblödsinn auf unsere Kosten verwirklichen kann!

    Nebenbei: Lauda hat mit einem Konsortium 170Mio für Niki geboten gehabt. das war den Herrschaften zu wenig. Jetzt wird es weit billiger gehen....

    • brechstange
      14. Dezember 2017 11:10

      Nächster Soziblödsinn des Herrn Leichtfried, Deutschland anzuklagen wegen der Maut.

    • Undine
      14. Dezember 2017 13:45

      @Sensenmann

      Sehr richtig!***************************!

      @brechstange

      Diese Sozi-Leuchte namens Leichtfried ist ein LEICHTGEWICHT---aber das Steuergeld, das der arbeitende Teil des Volkes hart erarbeitet hat, zu verschenken, ist halt nun einmal das einzige, was die Sozis können.
      D zu klagen wegen der beabsichtigten Maut ist an Lächerlichkeit nicht zu übertreffen; die Deutschen zahlen bei uns seit Jahren Maut---warum das umgekehrt nicht erlaubt sein soll, versteht außer einem Sozi wirklich niemand. Das kleine Österreich, bzw. Leichtfried, kommt mir vor wie der kleine Mäuserich, der sich Mut angetrunken hat und sich patzig hinstellt und fragt: "Wo ist der Katz!"

    • Corto Maltese
      14. Dezember 2017 14:02

      Vielleicht kommen Politiker noch auf die Idee, Passagiere mit unbrauchbaren Tickets auf Staatskosten nach Sharm el Sheik und Anatolien zu fliegen. Es ist ja schließlich Weihnachten und jetzt fallen die Pauschaltouristen um ihre Winterbräune um!

    • steinmein
      15. Dezember 2017 09:06

      @ brechstange: Dass den deutschen Kraftfahrern steuerliche Kompensation der Maut zugesichert wurde, ist für mich eine verständliche Vorgangsweise. Ich kann mich nicht erinnern, dass bei Einführung der Autobahnmaut in Östereich jemand die Idee gekommen wäre, die KFZ Steuer um diesen Betrag zu mindern. Leichtfried ist halt keine Leuchtspur.

  24. sin
    14. Dezember 2017 10:10

    Das schönste Weihnachtsgeschenk wäre eine Übernahme der Niki durch die Sonst so großmauligen Gewerkschafter. Da könnten sie zeigen, was in ihnen wirklich steckt.

    • Almut
      14. Dezember 2017 10:56

      Mit denen würde ich aber nicht fliegen!

    • Brigitte Imb
      14. Dezember 2017 22:24

      Lufthansa und Singapurairlines sind tatsächlich zu bevorzugen.

    • HDW
      15. Dezember 2017 01:17

      Sind sie des Wahnsinns kusprige Beute? Haben sie noch nicht genug?

    • Brigitte Imb
      15. Dezember 2017 01:54

      Fliege kaum...........und Qualität ist mir nicht unwichtig. Beute hin od. her, ist mit mir im Flugverkehr ohnehin nicht zu machen.

      Bevorzugen Sie etwa gar Qatar Airline et al.?

  25. brechstange
    14. Dezember 2017 09:22

    Wenn alle Wettbewerber ausradiert sind, kommen die EU-Sozen und wollen die Preise regulieren. Wetten?

    • dssm
      14. Dezember 2017 11:19

      @brechstange
      So wie bei den Roaminggebühren. Da die Infrastruktur im Mobilfunk nun einmal teuer ist, muss am Ende des Tages einer zahlen und das kann immer nur der Konsument sein. Wenn Sie sich aber anschauen wie wenige Beiträge es bei Wirtschaftsthemen unseres Herrn Unterberger gibt, dann können Sie sich gut die Kompetenz der restlichen Bevölkerung vorstellen. Die begreifen nicht, daß halt dann die inländischen Kosten steigen. Aber die EU-Bonzen können gönnerhaft ihren Einsatz für den „kleinen Mann“ zeigen. In Wahrheit haben sie ein gut eingespieltes System zerschlagen und die Kosten des neuen Systems sind natürlich erst einmal höher, Kosten die eben dieser kleine Mann nun zahlen muss.

    • Brigitte Imb
      14. Dezember 2017 22:30

      Wie sollte sich der "kl. Mann" dagegen wehren können? Nicht einmal große können das. Die Politiker geben sich als allmächtig. Und falls der politische Wille fehlt, kann der "kl. Mann" Purzelbäume schlagen so viele wie er will, es wird ihm nicht helfen.

      Diese Horde von Verrrätern kann nur noch mit "Mistgabeln" entsorgt werden, alles andere ist gänzlich sinnlos. Soweit sind wir noch nicht.

  26. pressburger
    14. Dezember 2017 09:17

    Niki ist pleite. So what ? Gehört zum Wirtschaftsleben, auf und ab. Alitalia ist auch konkursreif. Die am besten angepassten überleben und geben ihre Gene weiter. Die Einmischung des Staates, sprich Gewerkschaften, bedeutet, dass auch in der Wirtschaft plötzlich Sozialhilfeempfänger überleben und ihre Gene vererben.
    Das Politiker von Politik nichts verstehen, wird lange Zeit von den Regierten nicht gemerkt. Das Politiker von Wirtschaft nichts verstehen, wird auch dann nicht gemerkt wenn sie die von ihnen regierten Staaten in den Konkurs führen. Aber, sie haben noch immer den WunderMarioWuzzi und seinen Goldesel, seine Druckmaschinen.

  27. dssm
    14. Dezember 2017 09:14

    Früher gab es immer Leute aus der Wirtschaft in staatlichen Regulierungsbehörden, das hat sich geändert. Nun haben wir Beamte, die frisch von den Universitäten kommen, wo sie nicht ausgebildet, sondern indoktriniert wurden. Der aktive Teil der Uni-Abgänger geht natürlich in die freie Wirtschaft, die Faulen und Dummen zum Staat. Und nun sollen diese ‚Experten‘, die zum formalen Abschluß mit ‚multiple-choice-tests‘ gekommen sind und beim Gendern stets brav waren, verstehen wie eine Wirtschaft funktioniert. Da es so viele Beamte, Berater, Lobbyisten und Funktionäre gibt, fehlt auch der Kontakt mit den Geschäftsführern und Unternehmern der KMUs. Entsprechend dieser Inzucht sind die Ergebnisse – sieh Niki, wo nun das Gegenteil des von den gottgleichen Regulatoren erwünschten passiert. Aber die Damen und Herrn Beamten haften natürlich nicht, sondern werden weiter fürstlich entlohnt.

    Wer sich die unrühmliche Rolle der EZB in der Steinhoff-Geschichte anschaut, dem graut vor solchen ‚Experten‘, da sind die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen nämlich zehnmal stärker als bei der Niki-Geschichte.

    • brechstange
      14. Dezember 2017 09:25

      Es muss nur möglichst weit weg vom Menschen sein, dann können die "Eliten" fuhrwerken wie ihnen beliebt. Wenn Volk aufmüpfig wird, dann plärren wir was von Gerechtigkeit für alle, Gratis-Interrailticket, Holt euch, was euch zusteht., usw.

    • pressburger
      14. Dezember 2017 13:59

      Das Zauberwort ist Verantwortung. Wer hat schon gehört das ein Beamter, ein Staatsangestellter, der später von der Partei installierter Politiker geworden ist, Verantwortung für seine Entscheidungen übernommen hat. Hochschulbildung in den heutigen Akademien, mit den heutigen politisch korrekten Indoktrinatoren als Dozenten, führt zu Infantlisierung der Absolventen. Diese Infantilität zeigt deutlich in dem dass sie immer jemanden finden, der ihre Fehler verursacht hat.

  28. Sandwalk
    14. Dezember 2017 08:55

    Hätte es verstaatlichte Unternehmen bereits in der Steinzeit gegeben, dann hätten wir alle heute tolle Steinbeile, Steinmesser, Speerspitzen aus Stein und Steinschüsseln, aber niemand hätte die Metalle entdeckt.

  29. Politicus1
    14. Dezember 2017 08:49

    Insolvenz ist Insolvenz!
    Gläubiger ist Gläubiger!
    Wieso sollen die betroffenen Passagiere jetzt auf Staatskosten heim geholt werden?
    Heimflüge organisieren finde ich o.k. - aber bitte gegen Bezahlung.

    Wenn ein Baumeister pleite geht, refundiert der Staat dem Häuslbauer ja auch keinen Cent einer geleisteten Vorauszahlung.

    • dssm
      14. Dezember 2017 10:55

      @Politicus1
      Und nun überlegen wir gemeinsam, wie viele Menschen Sie gerade einkommenslos gemacht haben!

      Der Staat reguliert das Finanzwesen um die Sparer zu versichern, also müssen Legionen von Beamten und ihre Pendants in den Banken diese Kontrollen durchführen und endlose Daten erheben. Nimmt man die Sparer in die Eigenverantwortung, dann werden vier von fünf Bankern gekündigt, von den Beamten rede ich gar nicht.

      Schützt man die Menschen vor Pleiten der Airline, so gibt es bald Finanzregeln, staatliche Versicherungen und die guten müssen für die schlechten Betriebe dort einzahlen und zahlreiche Kontrolleure einstellen, dazu dann noch die parallele staatliche Bürokratie.

    • dssm
      14. Dezember 2017 11:01

      @Politicus1
      Und wenn wir schon dabei sind, Tierzucht, Lebensmittelerzeugung und -verteilung, Straßentransport, Hausbau, Medikamente … überall Regulierungen mit einem gewaltigen Beschäftigungseffekt.
      Sie haben vielleicht in der NZZ über die eidgenössische Landwirtschaftsförderung gelesen, die Zahlen war erschüttern, das meiste Fördergeld geht nicht an die Bauern, sondern an Berater, Qualitätssicherungen, Kontrolleure, Zertifizierer. Bei uns ist es schlimmer!
      Die Legionen an Juristen, Betriebswirten und Kommunikationswissenschaftern wollen beschäftigt werden – Wohlstand entsteht so natürlich keiner.

  30. Bob
    14. Dezember 2017 08:18

    Die meisten Pleiten haben die Roten verursacht, durch ständige Einmischung und Freunderlwirtschaft. Daher dürfte auch ihr Gruß "Freundschaft" herrühren. Das beste Beispiel ist die VÖST. Unter roter Drangsal ein Sorgenkind, heute ein Vorzeigeunternehmen. Freundschaft!

  31. Josef Maierhofer
    14. Dezember 2017 07:20

    Viele haben die Hoffnungen auf Schwarz-Blau gebündelt, was die Wirtschaft betrifft.

    Aber leider ist auch bei der Wirtschaft Inkonsequenz zu konstatieren, zu sehr wirkt die falsche Schule, die linke Propaganda in den Hirnen der Handelnden.

    Lauda ist für mich das Beispiel dafür, wie es um unsere Wirtschaft aussieht, dort, wo der Staat die Finger drin hat.

    Darum, liebe Unternehmer, Finger weg von Gewerkschaft, staatlichen Förderungen, Subventionen, etc., es ist dies über kurz oder lang Euer Todesurteil. Ich gebe da noch das Beispiel von Atomic Ski, Sempereit, AUA war Thema, Konsum, CA, Bawag, Zentralsparkasse, u.v.a.m. Überall haben die institutionalisierten und instrumentalisierten Schmarotzer aus Gewerkschaft, Arbeiterkammer und Partei die Finger im Spiel, bzw. tragen die Verantwortung für die Firmenpleiten.

    Womit die Regierungsverhandler ihre guten Vorsätze beweisen könnten und es besser machen könnten, wenn das in den Menschen drinnen wäre, aber in Ihnen ist die Indoktrination durch Schule und Propaganda.

    Wo in der Wirtschaft der Staat drinnen ist, da stinkt es.

    • Erich Bauer
      14. Dezember 2017 07:41

      ATOMIC war ein SOZENPUTSCH. Die BAWAG (Elsner) war dabei federführend. In einer konzertierten Aktion wurde die Firma und der alte Herr von den ROTEN vernichtet. Der Konkurs war nicht im geringsten gerechtfertigt. Man lasse sich diese Geschichte einmal von Ewald Stadler (in diesem Fall als Anwalt tätig) erzählen... Eiskalt und mörderisch war der gesamten Vorgang.

    • brechstange
      14. Dezember 2017 09:21

      Erich Bauer

      In Staatsbetrieben kommt zum Wettbewerb, wer nicht passt, wer nicht pariert, wird vernichtet.

      Josef Maierhofer

      *******

  32. Ausgebeuteter
    14. Dezember 2017 06:57

    Die EU-Kommission ist nun mitverantwortlich für die NIKI-Pleite,die sie die Übernahme durch die Lufthansa verweigerte. Natürlich wollte auch die Lufthansa die NIKI so günstig wie möglich bekommen. Und noch ist das letzte Wort nicht gesprochen. Denn der Masseverwalter ist gesetzlich verpflichtet, das Meiste aus der niedegegangenen Firma herauszuholen - und da wird auch die Lufthansa sich einige Filetstücke günstig sichern. Dazu gehören Fluggeräte, Mitarbeiter und Flug- wie Landerechte.

    Der alte Mann Niki Lauda wird zwar weiterhin seine "fachlichen" Wortspenden abgeben, aber er ist letztlich mit seinen Flugunternehmen immer gescheitert.

  33. Tegernseer
    14. Dezember 2017 06:47

    Der Staat ist der schlechteste Unternehmer. Weniger Staat ist mehr Eigenverantwortung. Der Staat sollte auf seine wesentlichen Aufgaben reduziert werden: Gewährleistung von innerer und äußerer Sicherheit, Beistellung von Infrastruktur und ein unabhängiges Gerichtswesen. Aus allen anderen Dingen sollte sich der Staat heraushalten.

    • dssm
      14. Dezember 2017 11:07

      @Tegernseer
      Und wo beiläufig ist so ein Staat?
      Die Grenzen schützt Österreich jedenfalls nicht, die EU auch nicht.
      Militär haben wir auch keines das man ernst nehmen kann, die EU auch nicht.
      Warum der Staat die Infrastruktur bereitstellen soll ist mir schleierhaft, wo eine Nachfrage nach Stromkabel, Straße oder Wasseranschluß besteht, wird sich auch ein Anbieter finden. OEBB und Stromgesellschaften zeigen ja wie gut der Staat oder die Parteien da agieren.
      Und zum Gerichtswesen schreibe ich erst gar nichts, denn diese faulen, ungebildeten, dafür unternehmerfeindlichen Leute dort, können gar nicht unabhängig und parteilos entscheiden.

  34. elfenzauberin
    14. Dezember 2017 06:44

    Es gab bereits Untersuchungen zu dem Thema, welche Leute mit welchen politischen Präferenzen die meisten Flugkilometer zurücklegen.

    Und, oh Wunder, es sind die Grünen! Also diejenigen, die jedem den Stinkefinger unter die Nase halten, wenn er mit seinem eigenen PKW in die Arbeit fährt und die sich darüber aufregen, dass "Fliegen eh viel zu billig sei". So hört man es doch immer wieder.

    Aus diesem Grund wäre ich dafür, eine eigene Steuer für Grüne einzuführen. Lassen wir doch die Herrschaften von ihrer eigenen Medizin, die sie gerne anderen verordnen, kosten. Das ist allemal klüger und sinnvoller, als eine aus dem Parlament geflogene Partei weiterhin mit Klubförderungen zu alimentieren.

    • Undine
      14. Dezember 2017 09:08

      @elfenzauberin

      Die Grünen sind die schlimmsten Heuchler unter der Sonne!******************!

    • Sensenmann
      14. Dezember 2017 11:07

      Die Grünen müssen ohnedies mit einer Sühneabgabe belegt werden für den Schaden, den sie angerichtet haben!
      Und zwar überall, wo sie jemals was mitzureden hatten oder haben!

    • HDW
      14. Dezember 2017 14:21

      "Die Grünen" sind ja nicht grün sondern dunkelrot, sukzessive übernommen von der "Vierten (trotzkistischen) Internationale" der GRM. Als Symbolfiguren heute Ch.Kern mit seinem Politkomissar R.Misik. Als eine spätes Volksfrontregierungsmodell in Wien zur Macht, die auf der Strasse liegt und von der griechischen Kommunistin für die austromarxistische Linke aufgehoben wird.
      Mutatis mutandis, spielt sich das in ganz Westeuropa, mindestens Italien und Deutschland auch so ab. Dagegen formiert sich die Rechte, hoffentlich nicht wieder nationalsozialistisch sondern als türkisblauer Bürgerblock bei uns und die blaue F.Petry in der BRDDR und S.Berlusconi in Italien.

    • Brigitte Imb
      14. Dezember 2017 22:39

      Petry und ihr Mann sind doch nichts weiters als eine Ausgeburt des politischen Erhaltungssystems. Beide haben sich ganz schlimm demaskiert und dürfen keine Rolle mehr in irgendwelcher Politik spielen. Die beiden "arbeiten" nur für ihren Selbstzweck um aus dem Politikgeschäft gut leben zu können. Beide gehören im politischen Mistkübel entsorgt, aber bitte rasch.

    • HDW
      15. Dezember 2017 01:48

      Schon möglich. Frau von und zu was und woher auch immer, Sayn - Wittgenstein samt ihrem Anschieber Bernd Höcke, finde ich halt historisch betrachet etwas gruselig. Der pragmatisch, wirtschaftliche Zugang zur Politik den AU im Artikel präferiert ist mir da lieber. Und überaupt, bei dem was der deutsche Bundestag insgesamt kostet. Geben sie sich doch mal die extremlinke, berufs und kinderlose C.Roth mit ihrem Lebensefährten, was die schon an Steuergeld verbraten haben.

    • Brigitte Imb
      15. Dezember 2017 02:02

      Wußte gar nicht, daß dieses Monster, C. R. einen Lebensgefährten hat. *Hilfe*

      Es existieren ebensoviele gruselige Y-loner wie FeministInnen, scheint´s. Heute werde ich Albträume ausfassen....

  35. simplicissimus
    14. Dezember 2017 05:43

    Politik ist Populismus, Streben nach Macht und da werden Grundsaetze gern weggeraeumt bis zur Selbstzerstoerung. Und bis zum Ruf nach dem "benevolente" Diktator. Scheint ein ewiger Kreislauf zu sein.
    Es wird ja nicht nur in die Wirtschaft, sondern ins Gesellschaftsleben tief eingegriffen.

    Was haben OeVP und FPOe im Zusammenhang mit Niki gemacht, was haben sie im Sinn? Bin im Ausland, das ist mir entgangen.





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