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Fake zum Quadrat: Was der ORF alles verschweigt

Lesezeit: 3:30

Es ist ziemlich sensationell, wie positiv sich der amerikanische Außenminister erstmals vor Kameras über die künftige österreichische Regierung äußert. Und es ist zugleich ein wirklich atemberaubender Skandal, dass Zuseher das nur über Servus-TV und andere Sender erfahren konnten, aber mit keiner Silbe in der Haupt-ZiB des Gebührensenders. Den ORF Fake-News-Sender zu nennen, ist da fast schon beschönigend. Vor allem sein Fernsehen erinnert in seiner ständigen totalen Verzerrung der Realität nun endgültig an das einstige Radio Moskau der Sowjetunion.

Jedenfalls waren die begeisterten Äußerungen von US-Minister Tillerson am Beginn des großen OSZE-Gipfels die weitaus freundlichsten Worte seit Jahrzehnten, die aus amerikanischem Mund über die österreichische Politik zu hören waren. Sie haben daher durchaus historische Qualität und sind für Österreich außenpolitisch sehr wichtig. Ist doch hierzulande jahrzehntelang jede hochgezogene Augenbraue der Großmächte zu Österreich als nationales Zentralthema abgehandelt worden. Sind doch die Herren Gusenbauer, Faymann und Kern in Washington auch unter linken Präsidenten nicht einmal zur Kenntnis genommen worden.

Vor allem der Kontrast zur kritischen Reaktion auf die Bildung der letzten schwarz-blauen Regierung im Jahr 2000 ist gewaltig, Daher wäre auch aus diesem Grund eine journalistische Berichterstattung absolut zwingend. 2000 haben die USA zwar lange nicht so negativ auf Schwarz-Blau reagiert wie die 14 Sanktionen-Staaten unter Führung der (damals noch starken) europäischen Sozialdemokratie. Begeisterung gezeigt haben sie aber anfangs auch keinwswegs (diese gab es im amerikanischen Außenministerium erst, als Schwarzblau zwei substanzielle Pakete zur Entschädigung einstiger Zwangsarbeiter und für untergegangenes jüdisches Vermögen schnürten).

Nur in den anderen Sendern konnte man jedenfalls erfahren, dass der US-Minister Sebastian Kurz nicht nur ausdrücklich zur Wahl gratulierte, sondern zu ihm auch wörtlich sagte: "Sie haben starke Führungsqualitäten." Tillerson freute sich auch ausdrücklich auf die "Zusammenarbeit mit der neuen Regierung". Und er zeigte sich zuversichtlich, dass die Wiener Koalitionsverhandlungen bald zu einem positiven Ende kommen werden. Das war eindeutig weit mehr als diplomatische Höflichkeit.

ORF-Kunden brauchen so etwas jedoch nicht zu erfahren. Sie brauchen nur zu zahlen.  Dort mokiert sich ein Redakteur lediglich darüber, dass Tillerson zu Kurz mehrfach "Prime Minister" gesagt hat. Der schlichte Mann begreift also offensichtlich nicht, dass das nicht Unwissenheit des Amerikaners, sondern ein ganz demonstratives Signal der Zustimmung zu einer Regierung Kurz gewesen ist. Aber freilich: Wer will sich schon die linken Fake-Behauptungen der letzten Wochen zerstören lassen, dass die Außenwelt empört über Schwarz-Blau wäre ...

Der ORF zitiert Tillerson dafür statt dessen ausführlich mit Äußerungen – zur Krim. Obwohl zu diesem Thema wirklich seit Jahr und Tag jeder Beistrich der amerikanischen Haltung völlig unverändert ist.

Der Gebührensender macht auch sonst in dieser Sendung seinem linken Kampf- und Desinformationsauftrag alle Ehre: Dass in Graz ein spektakulärer vorweihnachtlicher Terroranschlag jetzt offensichtlich im letzten Augenblick verhindert worden ist, ist ihm im Gegensatz zu anderen – journalistischen – Sendern nur eine Kurzmeldung wert.

Dafür gibt es einen sehr langen Beitrag über einen skurrilen Professor, der herausgefunden hat, dass Jugendliche aus betreuten Wohneinheiten seltener studieren als andere. Was für eine Überraschung! Das hätte wirklich niemand gedacht!  Da muss man wirklich lange berichten! Und im ersten Programm befassen sich die parallel laufenden "Nachrichten" schlagseitig mit den armen Menschen, die mit der Mindestsicherung durchkommen müssen (weil ja Schwarz und Blau da über Kürzungen nachdenken).

Die Spitzenmeldung der ZiB-1 sind die "beginnenden Proteste" im radikalislamischen Gaza-Streifen gegen die Jerusalem-Ankündigung von Präsident Trump. Als ob dort nicht ohnedies fast täglich Proteste gegen Israel und die USA stattfinden würden. Und gleichzeitig drückte man kaum verhüllt die Hoffnung aus, dass es noch mehr Proteste gegen die bösen USA geben werde.

Und ebenso passt in diesen ORF, dass es auch noch ein Interview mit Christian Kern gibt, in dem dieser wieder einmal gegen Schwarz-Blau stänkern darf.

Den neben Tillerson-Österreich sensationellsten Fernsehbericht dieses Abends konnte man überhaupt nur in Servus-TV sehen. Das war ein ausführliches Interview mit dem Opfer einer schweren Vergewaltigung. Der Zorn dieser Frau über die Lächerlichkeit der MeToo-Kampagne und über die dortigen Diskussionen war ergreifend, in denen thematisiert wird, wie ein Mann eine Frau überhaupt noch anreden darf. Was die wirklich schweren Untaten völlig relativiert.

Ein solcher Beitrag wird mit absoluter Sicherheit aber nie im ORF zu sehen sein. Ebensowenig wie ausländisches Lob für Schwarz-Blau.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2017 01:48

    Tillerson hat offenbar erfahren, daß seine Regierung und die künftige österreichische Regierung dieselben Feinde haben. Das ist an und für sich schon bemerkenswert, wird ein Land wie unseres ja gewöhnlich in den Staaten ignoriert. Damit kann man gut leben, wenn die Starthilfe von jenseits des großen Wassers einmal ausdrücklich spontan und ehrlich wahrnehmbar wird. Die künftige Regierung sollte Mut schöpfen aus solchen Signalen. Sie sollte - auch deshalb, aber keineswegs alleine deshalb - eine Eigenschaft in besonderer Weise pflegen, die eine Verbindung aus Verstandestätigkeit und Charakterstärke repräsentiert , nämlich Tatkraft. Sie sollte ihre gemeinsame Agenda nochmals ruhig durchprüfen und um ein zwei weitere Punkte ergänzen bzw erweitern, zu der wir bisher noch wenig bis gar nichts vernehmen konnten, was offenbar nicht alleine an der vorbildlich eingehaltenen Diskretion der Verhandler liegt. Es ist der Bereich der Medienpolitik und damit im Kern die Schleifung der von den marxistischen Zwingvögten des Landes dem Volk zugemutete verstaatlichten und realsozialistische Desinformationspolitik. Ein einfaches Gesetz wird genügen. Mit 1.1.2018 ist der ORF zu privatisieren.

    Frohes Fest.

  2. Ausgezeichneter KommentatorDr. Faust
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2017 01:25

    Danke für den kurzweiligen Bericht, Herr Doktor Unterberger! Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es zum Lachen.

    Der ORF ist unreformierbar!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2017 06:30

    Kurz und Strache MUESSEN handeln. Wenn nicht im Regierungsprogramm dann rasch und konsequent spaetestens im Lauf von 2018. Es werden sich Massnahmen gegen den im Verfassungsrang abgesicherten ORF finden lassen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2017 08:23

    Der neue Volkssport ist ORF, Oe24 und Servus-TV zu vergleichen.

    Dr. A.U. hat Recht. Die Redaktionen des ORF sind nicht mehr zu retten. Diese Manipulationsmaschine hat schon tragische Züge. Unreformierbar!

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2017 09:34

    So weit so normal; und ein herzliches Danke an Herrn Unterberger, weil er sich diesen Dreck offensichtlich bis zum Ende anschaut. Unsereins könnte sich den ORF nicht einmal „schönsaufen“, denn wenn der Sender läuft wird sicherlich der Wein sauer.

    Da aber wieder viele auf radikale Maßnahmen rund um den ORF setzten (und ich habe das ja auch getan), nochmals der Hinweis auf die geänderte Finanzierung der schlimmsten Hetz-Medien in den USA! Bitte einfach bei NZZ oder Zerohedge die entsprechenden Artikel lesen. Die Gebühren abdrehen ist gut und sinnvoll, da dies den Staatsanteil verkleinert, aber die linx/grüne Journaille wird uns wohl erhalten bleiben.

    Wieder einmal ist der Punkt erreicht, wo ich dem Weitblick der britischen konservativen Denker loben muss, wenn auch die aktuell linke Führung dort natürlich so etwas nicht umsetzt. Denn die haben neben einem Privilegien-ende für den BBC, vor allem langfristige Pläne. Mehr Wohneigentum, strenge Kontrolle der NGOs bei gleichzeitigem Abbau der Förderungen, ein Ende des Gratisstudiums für Alle, ein Steuerrecht für den Mittelstand, welches einen Vermögensaufbau zulässt und natürlich die wachsende Last für das Sozialsystem reduzieren, sprich den Kulturbereicherern das staatliche Geld nehmen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2017 08:43

    Massenkündigungen im ORF wären endlich angebracht. Wer das interne Telefonverzeichnis liest, glaubt wegen der vielen gleichen Familiennamen an Druckfehler. Diese Blase gehört aufgestochen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2017 10:36

    Der ORF ist mit den aktuellen Mitarbeitern, eine Schande für einen demokratischen Staat. Die Demagogen des ORF sind in guter Gesellschaft . International sind sie von Gleichgesintinen umringt, ARD, ZDF, SRF, CNN, CBS, BBC. Es wird munter abgeschrieben, Stimmung gegen Andersdenkende gemacht, und das alles als demokratische Errungenschaft verkündet. Und noch mit Zwangsgebühren finanziert.
    Der Unterschied zwischen einer Demokratie und einer Diktatur ist, in der Demokratie gehen die Medien kritisch mit den Regierenden um, in der Diktatur überbieten sich die Medien in der Lobhudelei an die Machthaber, In welcher Staatsform leben wir ?
    Für noch unentschlossene, Empfehlung. Aber nur für Menschen die ihren Brechreiz für einige Minuten unterdrücken können. "Diskussionen" von Genossinen Maischberger, oder auch Illner, vor handverlesenen Claqueren. Indoktrination als freie Meinung verkauft. Äusserst wirksam.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2017 23:16

    man kann ohne jede Emotion feststellen, daß sowohl der ORF als auch Printmedien wie Presse und Standard ein konzertiertes und flächendeckendes Bashing der Koalitionspartner und deren Pläne betreiben. Hier wird alles aufgefahren: Kern überall, Arbeitsrechtler sehen kritisch, problematisch für Verfassung, Pensionisten fürchten, ... jedes Detail wird aufgegriffen und sofort auf negative Auswirkungen auf irgendeine Gruppe hin aufbereitet.
    Das ist kein Zufall. Angstmache ohne Ende. Und dann noch die alte linke ÖVP Riege Platter, Wallner... Und noch was: Arbeitszeitflexibilisierung, wo ist der Beifall der NEOS?! Die freuen sich lieber über die Homo-Ehe.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorkritischer leser
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Dezember 2017 08:38

    In der ZIB 2 hat der ORF darüber erst unter ferner liefen berichtet und dabei betont, dass es "keine konkrete Anschlagsplanung" gegeben habe und er keinen Führerschein hätte. Eine unglaubliche Verharmlosung - reicht es nicht, dass sich ein Islamist begeistert für Terrorfahrten (aka "Amok-Fahrt") interessiert und sich nach Mietmöglichkeiten für Autos erkundigt? Und dass ein fehlender Führerschein an der Inbetriebnahme eines KFZ hindert, wäre mir auch völlig neu.

    Kein Wort im ORF auch zu den unglaublichen staatsfeindlichen Aussagen von Nora Illi, aber die islamischen Rohingya sind immer einen Bericht wert. Mich würden mal Berichte aus Sicht der Mehrheitsbevölkerung von Myanmar interessieren.

alle Kommentare

  1. fxs (kein Partner)
    11. Dezember 2017 19:19

    Es war das Innenministerium, dem bekanntlich ein ÖVP-Minister vorsteht, welches den "Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens zur Abschaffung der ORF-Gebühren", der von der CPOE eingebracht wurde, trotz über 23.000 Unterschriften "aus rechtlichen Gründen" ablehnte.

  2. Thomas F. (kein Partner)
    11. Dezember 2017 11:00

    Ich warte die ganze Zeit darauf, dass Kurz seine starken Führungsqualitäten demonstriert, indem er uns verspricht, das ORF-Gesetz abzuschaffen.
    Leider scheint er bei diesem Thema eher der von irgendwelchen anderen Kräften getriebene.

  3. Der Realist (kein Partner)
    10. Dezember 2017 18:48

    Das ist kein atemberaubender Skandal, das ist nur gängige Praxis beim Rotfunk. Die ORFler haben noch immer nicht überwunden, dass Trump gewonnen hat, und dass die "Prinzessin" bald nicht mehr Kanzlerin sein darf, liegt ihnen halt auch schwer im Magen.
    Dem ORF gehört das Wasser abgegraben, die Zwangsgebühren gehören abgeschafft.
    Es ist wahrlich ein Genuss, täglich vorgeführt zu bekommen, wie die Linken ihren Frust abladen.

  4. McErdal (kein Partner)
    10. Dezember 2017 09:35

    ****„Finger weg von meinen Kindern“: Peru zieht Schullehrplan mit „Gender-Ideologie“ nach Eltern-Protesten zurück*****
    w w w . e p o c h t i m e s . d e /politik/welt/finger-weg-von-kindern-peru-zieht-schullehrplan-mit-gender-ideologie-nach-eltern-protesten-zurueck-a2289451.html

  5. bürgerIn (kein Partner)
    10. Dezember 2017 09:32

    zur fake-problematik würde ich auch den heutigen krone-beitrag inkl. interview mit dem bürgermeister-aspiranten ludwig zählen. lamentiert der typ doch gegen den mietwucher in wien und dass ihm ein volksbegehren dagegen vorschwebe.
    den grund für den verknappung von leistbarem wohnen nennt er ohnehin nicht - die (schein)asylanten und damit verbunden die tausendfache anmietung von wohnraum im mittleren bis unterem preissegmet durch die flüchtlingsorganisationen.
    typisch intrigant und rot mobilisiert er gegen die ....? ja, gegen wen eigentlich? gegen seine genossen, die eben diese situation zu verantworten haben? diese roten fakes hätte ich schon gerne geklärt....

    • Markus Volek (kein Partner)
      11. Dezember 2017 03:19

      Typisch Sozialdemokraten Prangern an was sie selbst verbrochen haben und ich bin mir sicher die Dummen in Wien werden im auf den Leim gehen es ist unfassbar wie Dumm die Masse ist.

  6. kritischer leser (kein Partner)
    10. Dezember 2017 08:38

    In der ZIB 2 hat der ORF darüber erst unter ferner liefen berichtet und dabei betont, dass es "keine konkrete Anschlagsplanung" gegeben habe und er keinen Führerschein hätte. Eine unglaubliche Verharmlosung - reicht es nicht, dass sich ein Islamist begeistert für Terrorfahrten (aka "Amok-Fahrt") interessiert und sich nach Mietmöglichkeiten für Autos erkundigt? Und dass ein fehlender Führerschein an der Inbetriebnahme eines KFZ hindert, wäre mir auch völlig neu.

    Kein Wort im ORF auch zu den unglaublichen staatsfeindlichen Aussagen von Nora Illi, aber die islamischen Rohingya sind immer einen Bericht wert. Mich würden mal Berichte aus Sicht der Mehrheitsbevölkerung von Myanmar interessieren.

    • wolfgang ullram (kein Partner)
      10. Dezember 2017 10:46

      tja.. da sieht man die Kompetenz der orf redakteurInnen. Mohammed Atta hatte auch keinen Pilotenschein für eine 767 und hat es doch am 11.9.2001 gemacht. wie leicht gestrickt sind die im fernsehen eigentlich. die sind auch nicht geeignet für eine Redaktion als Nachrichten Sender, und machen es trotzdem. statt profunder Ausbildung reicht die richtige parteizugehörigkeit.

  7. Anmerkung (kein Partner)
    10. Dezember 2017 02:24

    Zu einem Staat, in dem eine Zwangs-Arbeiterkammer Propaganda fürs "Empowerment" zugezogener Arbeitskräfte (die dann einheimische verdrängen können) mitfinanziert, passt es auch, dass der ORF den US-Außenminister vorsätzlich missversteht. (Dessen "Prime Minister" könnte ja die Prinzessin mit dem Glaskinn betrüben und so dem wichtigen Herrn Leitner den Urlaub vergällen.)

    Dank oe24 kann man jetzt immerhin selbst miterleben, wie in der abschließenden Pressekonferenz zur OSZE-Tagung Sebastian Kurz eindrucksvoll sein Können beweist, indem er die unter dem Aufhänger einer "Frage" versuchte Hetze eines linken ARD-Rotzlöffels gegen die Regierungsbildung in Österreich souverän ins Leere laufen lässt.

  8. fewe (kein Partner)
    10. Dezember 2017 02:19

    Den ORF-Mitarbeitern gebührt der "Dr. Joseph Goebbels Preis" in der Kategorie "Unerschrockene sozialistische Propaganda und Volkserziehung". Aber den ORF schauen wohl auch nur noch jene, die das Programm kommentieren wollen. Ich schaue mir das schon seit Jahren nicht mehr an.

  9. Ambra
    09. Dezember 2017 14:57

    'Danke für diesen Artikel, der mir aus der Seele spricht ! Leider kann ich meinem Zorn durch Anrufe beim Kundendienst des ORF nur mehr fallweise äußern, da ja aus Spargründen die Zeiten der Erreichbarkeit drastisch eingeschränkt wurden. Auch dies ist ein Symptom: Sparmaßnahmen in erster Linie im Kundendienst ....

    Ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß es zu einem neuen Volksbegehren kommen wird, das die jetzige ORF Führung hinwegfegt inkl. des unerträglichen Herrn Wolf & Co . Wofür muß ich Zwangsgebühren zahlen, wenn ich nur ganz wenig ORF sehe und andere Sender bevorzuge ?

    Übrigens ist die Berichterstattung nicht nur im politischen Bereich einseitig, sondern in manchen Fällen auch im kulturellen bzw musikalischen. So wird Frau Netrebko prinzipiell mit Rosen überhäuft, auch wenn sie diese nicht verdient und inzwischen wird auch ihr Mann hochgejubelt wie zB gestern im Bericht über die Scala-Eröffnung. 11 Minuten Applaus wurden als sensationell bezeichnet - dabei gibt es Unterlagen und Aufzeichnungen, die ganz andere Applaus-Längen von Scala-Eröffnungen nennen - wenn man sich schon auf das Niveau begeben will, in Applauslängen über musikalische Qualität zu berichten wie in einer Sportberichterstattung.... alles typisch für das Niveau des ORF.

  10. kremser (kein Partner)
    08. Dezember 2017 23:16

    man kann ohne jede Emotion feststellen, daß sowohl der ORF als auch Printmedien wie Presse und Standard ein konzertiertes und flächendeckendes Bashing der Koalitionspartner und deren Pläne betreiben. Hier wird alles aufgefahren: Kern überall, Arbeitsrechtler sehen kritisch, problematisch für Verfassung, Pensionisten fürchten, ... jedes Detail wird aufgegriffen und sofort auf negative Auswirkungen auf irgendeine Gruppe hin aufbereitet.
    Das ist kein Zufall. Angstmache ohne Ende. Und dann noch die alte linke ÖVP Riege Platter, Wallner... Und noch was: Arbeitszeitflexibilisierung, wo ist der Beifall der NEOS?! Die freuen sich lieber über die Homo-Ehe.

  11. Kyrios Doulos
    08. Dezember 2017 20:14

    WANN ENDLICH wird der ORF endgültig abgeschafft?
    WANN ENDLICH wird er zumindest von jeglicher Finanzierung aus Gebühren und Steuergeldern abgeschnitten?
    WANN ENDLICH ???

    Der ORF ist ein ISlam- und Sozialimsusliebendes Unternehmen. Er beschädigt den Staat und er versucht, die Bürger zu manipulieren.

    Einzig positiv am ORF: Seine Redakteure sind sowas von plump und dumpf und dumm, daß eh jeder merkt, WIE er agiert. Im Grunde also doch keine Gefahr. Aber ein riesengroßes Ärgernis und sehr sehr sehr teuer dazu.

    Reisetip für ORFler: Kim Jong Uns Linkes Paradies. Heinz Fischer weiß sicher, wie man dort einen hochdotierten Job bekommt. Und Venezuela gibt es auch noch. China ist sicher viel zu schlau, um sich ORFler zu gönnen.

  12. Leopold Franz
    08. Dezember 2017 19:20

    Will sich Schwarzblau das alles wirklich gefallen lassen? Ich denke, dass das Verhandlungskapitel ORF wieder geöffnet werden muss, vielleicht ohne Steger.

  13. machmuss verschiebnix
    08. Dezember 2017 14:15

    Zwischen US-Außenminister Rex Tillerson und Donanld Trump gibt es
    "Reibungs-Punkte" :

    ... » Außerdem soll Tillerson Trump einen Idioten genannt haben.

    Tillerson dementierte, Trump twitterte was von Falschnachrichten. Gleichwohl hat er nun im Gespräch mit dem Magazins „Forbes“ mal verbal gezeigt, wer hier der Chef ist. „Ich glaube, dass es Fake News sind“, sagte er über Berichte über die angebliche Beleidigung. „Aber wenn er das getan hat, schätze ich, werden wir IQ-Tests vergleichen müssen. Und ich kann Ihnen sagen, wer gewinnen wird.“ «

    https://www.welt.de/politik/ausland/article169494246/Trump-laedt-Tillerson-zum-IQ-Vergleich.html

    • machmuss verschiebnix
      08. Dezember 2017 14:23

      ... erst neulich:
      Der kaltgestellte US-Außenminister und sein russischer Kollege: eine ungleiche Paarung.
      . . .
      » Aber eines eint Lawrow und Tillerson: Sie beide stehen im Schatten ihrer Staatschefs. Denn auch eines wird Lawrow nachgesagt: Dass er eben nicht der Architekt der Außenpolitik seines Landes sei, dass die Fäden der Diplomatie Russlands viel eher im Kreml als in seinem Ministerium gezogen würden; dass er letztlich ein gewiefter, mit allen Wassern gewaschener Diener seines Herren sei. Ein Karrierediplomat eben – der er auch ist. «

      https://kurier.at/politik/ausland/lawrow-tillerson-dauerbrenner-gegen-auslaufmodell/300.500.715

    • machmuss verschiebnix
      08. Dezember 2017 14:50

      Apropos IQ-Tests - schon die erste Familie Trump (mit Ivana Zelní?ková ) war
      beiderseits mit IQ bestens ausgestattet - Ivana Zelní?ková werden
      Verbindungen zum tschechischen Geheimdienst nachgesagt, der bestimmt
      keine Deppen heuerte). Und dann heiratet seine Tochter aus erster Ehe
      diesen Jared Kuschner , dem wiederum auch nachgesagt wird, ein Genie
      zu sein.
      Bei den Photos hier im Link wurde ich sehr nachdenklich - welches
      Schicksal werden wohl die beiden Kinder von solchen Genies haben ??? :

      http://www.dailymail.co.uk/news/article-5158331/Trump-celebrates-Hanukkah-Jerusalem-White-House.html

  14. glockenblumen
    08. Dezember 2017 13:01

    wird der zwangsgebührenfinanzierte Sender darüber ausführlich berichten?
    Von Wien über Linz bis Salzburg und keiner davon ist aus Österreich....

    http://www.krone.at/602662

    http://www.krone.at/602675

    http://www.krone.at/602657

    • Sensenmann
      08. Dezember 2017 17:50

      Wir wollen nicht vergessen, dass 52% der Österreicher für offene Grenzen gestimmt haben.
      Also genau dafür waren, daß diese Bereicherung hier stattfindet.
      Ich finde derlei Darbietungen auch sehr kurzweilig, solange kein Autochtoner zu Schaden gekommen ist und der Rest gehört eben zur Folklore.
      Blöd nur, daß nicht nur die 52% Östertrotteln für die Kosten der Darbietungen aufkommen müssen, sondern auch die restlichen 48% die noch einen Verstand haben.

    • Undine
      08. Dezember 2017 19:26

      Und diese uns geschenkten Goldstücke sorgen dafür, daß die Krankenkassen ordentlich geplündert werden. Was gehen uns diese Leute an? Was haben die bei uns verloren? Sie bereiten nichts als Ärger und fressen unser Geld auf!

  15. Bob
    • machmuss verschiebnix
      08. Dezember 2017 14:07

      ... genau, das war bislang eine Verschwörungs-Theorie, wie vieles
      Andere auch . . .

    • Franz77
      08. Dezember 2017 15:03

      Aus "Aufdeckung" wurde "Verschwörungstheorie". Erfunden übrigens vom CIA - Conspiracy Theory.

    • machmuss verschiebnix
      08. Dezember 2017 17:07

      Na klar, der CIA hatte es dringend nötig, so einen Begriff zu
      erfinden ...

    • Sensenmann
      08. Dezember 2017 17:53

      Auf die Verschwörungstheorie folgt stets die Verschwörungspraxis.
      Auf Massenverblödung folgt die Massenvernichtung.

      Das ist der Lauf der Welt von Anbeginn.

    • machmuss verschiebnix
      09. Dezember 2017 14:13

      Traurig, aber wahr, Sensenmann !

  16. Nordkette
    08. Dezember 2017 11:02

    Wenn die in diesem Blog angekündigten Statements von Schwarz-Blau zum ORF stimmen, dann ist die neue Regierung selbst schuld, wenn sie uns weiterhin diesen Sender zumutet. In diesem Blog wurde sogar die Vermutung angestellt, dass unter Schwarz-Blau die Haushaltsabgabe kommen soll.

    Wir brauchen ja dringend eine Entlastung an Steuern und Abgaben. Die ORF-Strafgebühren können sofort abgeschafft werden und dann am besten die ganze Anstalt in den Konkurs schicken. Die überbezahlten ORFler können sich dann ja beim AMS mit den illegalen Einwanderern anstellen!

    Diesen ORF brauchen wir nicht!

  17. pressburger
    08. Dezember 2017 10:36

    Der ORF ist mit den aktuellen Mitarbeitern, eine Schande für einen demokratischen Staat. Die Demagogen des ORF sind in guter Gesellschaft . International sind sie von Gleichgesintinen umringt, ARD, ZDF, SRF, CNN, CBS, BBC. Es wird munter abgeschrieben, Stimmung gegen Andersdenkende gemacht, und das alles als demokratische Errungenschaft verkündet. Und noch mit Zwangsgebühren finanziert.
    Der Unterschied zwischen einer Demokratie und einer Diktatur ist, in der Demokratie gehen die Medien kritisch mit den Regierenden um, in der Diktatur überbieten sich die Medien in der Lobhudelei an die Machthaber, In welcher Staatsform leben wir ?
    Für noch unentschlossene, Empfehlung. Aber nur für Menschen die ihren Brechreiz für einige Minuten unterdrücken können. "Diskussionen" von Genossinen Maischberger, oder auch Illner, vor handverlesenen Claqueren. Indoktrination als freie Meinung verkauft. Äusserst wirksam.

  18. dssm
    08. Dezember 2017 09:34

    So weit so normal; und ein herzliches Danke an Herrn Unterberger, weil er sich diesen Dreck offensichtlich bis zum Ende anschaut. Unsereins könnte sich den ORF nicht einmal „schönsaufen“, denn wenn der Sender läuft wird sicherlich der Wein sauer.

    Da aber wieder viele auf radikale Maßnahmen rund um den ORF setzten (und ich habe das ja auch getan), nochmals der Hinweis auf die geänderte Finanzierung der schlimmsten Hetz-Medien in den USA! Bitte einfach bei NZZ oder Zerohedge die entsprechenden Artikel lesen. Die Gebühren abdrehen ist gut und sinnvoll, da dies den Staatsanteil verkleinert, aber die linx/grüne Journaille wird uns wohl erhalten bleiben.

    Wieder einmal ist der Punkt erreicht, wo ich dem Weitblick der britischen konservativen Denker loben muss, wenn auch die aktuell linke Führung dort natürlich so etwas nicht umsetzt. Denn die haben neben einem Privilegien-ende für den BBC, vor allem langfristige Pläne. Mehr Wohneigentum, strenge Kontrolle der NGOs bei gleichzeitigem Abbau der Förderungen, ein Ende des Gratisstudiums für Alle, ein Steuerrecht für den Mittelstand, welches einen Vermögensaufbau zulässt und natürlich die wachsende Last für das Sozialsystem reduzieren, sprich den Kulturbereicherern das staatliche Geld nehmen.

    • otti
      08. Dezember 2017 18:51

      letzter Absatz: das könnte ja die Kurzfassung unseres Parteiprogramms sein !

      lest jeder, versteht jeder, kann nicht verdrechselt werden !

      PS: eine kleine winzige Ergänzung - "mehr Netto vom Brutto" = orf-Gebühr
      + AK- Gebühr
      ______________

      : durch Nettogehalt

      na geht doch !

    • simplicissimus
      08. Dezember 2017 18:56

      "denn wenn der Sender läuft wird sicherlich der Wein sauer."

      Mehr als 3 Sterne fuer das!

  19. Ferdinand Karl
    08. Dezember 2017 08:48

    "Radio Moskau" - schon seit Jahren mein Codewort für den ORF

  20. Bob
    08. Dezember 2017 08:43

    Massenkündigungen im ORF wären endlich angebracht. Wer das interne Telefonverzeichnis liest, glaubt wegen der vielen gleichen Familiennamen an Druckfehler. Diese Blase gehört aufgestochen.

  21. El Capitan
    08. Dezember 2017 08:23

    Der neue Volkssport ist ORF, Oe24 und Servus-TV zu vergleichen.

    Dr. A.U. hat Recht. Die Redaktionen des ORF sind nicht mehr zu retten. Diese Manipulationsmaschine hat schon tragische Züge. Unreformierbar!

  22. Ausgebeuteter
    08. Dezember 2017 08:00

    Armin Wolf wurde eben vom EU-Magazin "Politico" unter die wichtigsten "Persönlichkeiten" (Copyright: ORF) für 2018 gewählt, welche Europa "formen, erschüttern und aufrühren". So las ich es im heutigen Kurier.

    • otti
      08. Dezember 2017 18:56

      früher hat man Zeitungen noch für etwas anderes verwendet ( bis ungefähr 1950)

      der Kurier würde sich nicht einmal dafür eignen.

  23. Josef Maierhofer
    08. Dezember 2017 07:40

    Hoffentlich trauen sie sich was, Strache und Kurz und machen unbeeinflusst, was sie für Österreich vorhaben unbeschadet der Zwischenrufe, Störungen, Nadelstiche und der linksverblödeten EU.

    EU freundlich schließt EU kritisch nicht aus.

  24. simplicissimus
    08. Dezember 2017 06:30

    Kurz und Strache MUESSEN handeln. Wenn nicht im Regierungsprogramm dann rasch und konsequent spaetestens im Lauf von 2018. Es werden sich Massnahmen gegen den im Verfassungsrang abgesicherten ORF finden lassen.

    • Sensenmann
      08. Dezember 2017 17:40

      Nichts, was man nicht durch Volksentscheid ändern könnte.
      Vorrangig aber dem Sozi das Geld entziehen: Keine NGO's subventionieren, keine linken Vereine, keine Afterkünstler und keine Lügenpresse bekommen auch nur mehr einen Cent.
      Dann schauen wir uns an, wie lange der Sozi noch frech das verlogene Maul aufreißt.

      Als nächsten Schritt die Gewerkschaften voll besteuern, damit etwas Geld in die Kasse kommt, das der Sozi in den letzten Jahrzehnten impertinent gestohlen hat und als letzter Schritt 100 blutgierige junge Staatsanwälte und ausgewählte Richter auf allen alten Sauerein ansetzen, die noch ungeklärt sind.

      Und übrigens nach neuen - natürlich rückwirkenden - Gesetzen nie verjähren....

  25. Helmut Oswald
    08. Dezember 2017 01:48

    Tillerson hat offenbar erfahren, daß seine Regierung und die künftige österreichische Regierung dieselben Feinde haben. Das ist an und für sich schon bemerkenswert, wird ein Land wie unseres ja gewöhnlich in den Staaten ignoriert. Damit kann man gut leben, wenn die Starthilfe von jenseits des großen Wassers einmal ausdrücklich spontan und ehrlich wahrnehmbar wird. Die künftige Regierung sollte Mut schöpfen aus solchen Signalen. Sie sollte - auch deshalb, aber keineswegs alleine deshalb - eine Eigenschaft in besonderer Weise pflegen, die eine Verbindung aus Verstandestätigkeit und Charakterstärke repräsentiert , nämlich Tatkraft. Sie sollte ihre gemeinsame Agenda nochmals ruhig durchprüfen und um ein zwei weitere Punkte ergänzen bzw erweitern, zu der wir bisher noch wenig bis gar nichts vernehmen konnten, was offenbar nicht alleine an der vorbildlich eingehaltenen Diskretion der Verhandler liegt. Es ist der Bereich der Medienpolitik und damit im Kern die Schleifung der von den marxistischen Zwingvögten des Landes dem Volk zugemutete verstaatlichten und realsozialistische Desinformationspolitik. Ein einfaches Gesetz wird genügen. Mit 1.1.2018 ist der ORF zu privatisieren.

    Frohes Fest.

  26. Dr. Faust
    08. Dezember 2017 01:25

    Danke für den kurzweiligen Bericht, Herr Doktor Unterberger! Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es zum Lachen.

    Der ORF ist unreformierbar!





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