Das neue Ende der liberalen Demokratie in Europa

Autor: Leo Dorner

Im Gesundheitsmuseum

Autor: Silvio Pötschner

Eigentum, Notwehrrecht und Täterschutz

Autor: Andreas Tögel

Wöginger-Urteil: Geschenk an faule Politiker

Autor: Willi Sauberer

Elektrostahlerzeugung in Österreich

Autor: Gerhard Kirchner

Benebelte Erben

Autor: Silvio Pötschner

Freiheitsbeschränkung: Ein Anlass findet sich immer

Autor: Andreas Tögel

Kapitalismus: Leistungen, Herausforderungen, Perspektiven

Autor: Martin Rhonheimer

Im Labyrinth der Genderwissenschaften

Autor: Silvio Pötschner

Den ORF kann nur noch eine Neugründung retten

Autor: Christian Klepej

Alle Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (13 Euro pro Monat/130 pro Jahr) ist jederzeit beendbar und endet einfach durch Nichtzahlung. 

weiterlesen

Bayern und jetzt?

Horst Seehofer geht, nachdem einer ganzen Partei und einem ganzen Land ob seines Zickzack-Kurses und des ständigen Wechsels zwischen Merkel-Anbetung und -Verteufelung, zwischen dem Aussprechen und dem Vergessen von Drohungen schon ganz schwindlig geworden war. Jedoch: Er geht nur als bayrischer Ministerpräsident, will aber als Parteichef bleiben und Minister in Berlin werden. Damit ist jetzt schon klar: So wird die CDU das Vertrauen der Wähler nicht zurückgewinnen können.

Denn sie hat dieses ja nicht etwa verloren wegen der Politik in Bayern, sondern wegen jener in Deutschland. Und dort droht durch eine neuerliche schwarz-rote Koalition eine Fortsetzung, wenn nicht gar Intensivierung des Unheils der letzten Jahre.

Konkret drohen in Berlin als nächste Schritte:

a) Unterstützung für den zentralistisch-europäischen Umverteilungskurs zugunsten der Schuldnerländer, den der französische Präsident Macron verlangt.

b) Weiterhin kein Stopp für die Migrationspolitik; vielmehr verlangt die SPD jetzt sogar den Beginn der "Familienzusammenführung" für Syrer, wodurch weitere Hunderttausende Migranten nach Deutschland kommen werden, wodurch die Integration in die europäische Kultur noch weiter erschwert werden wird.

Die CSU kommt aus ihrem Dilemma nicht heraus: Sie fühlt sich – vielleicht sogar zu Recht – an die Schwesterpartei CDU gebunden. Diese wieder ist ganz an Angela Merkel gebunden, die ja wirklich alle potenziellen Führungsfiguren aus dem Weg geräumt hat.

In Europa, damit auch Österreich ist aber Politik gegen Merkel nur extrem schwer möglich.

Und Markus Söder als Seehofer-Nachfolger wird damit gleich einmal mit einer Wahlniederlage als bayrischer Ministerpräsident starten müssen.

Kommentieren (leider nur für Abonnenten)
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print




© 2026 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung