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Nur dagegen sein ist zuwenig

Lesezeit: 5:00

Nach dem Ex-Bürgermeister von London, Boris Johnson, ist nun auch Nigel Farage, der Chef der britischen EU-Austrittspartei UKIP, zurückgetreten. Das enthüllt eine ziemlich erbärmliche Situation jenes Lagers, das eigentlich das britische EU-Austrittsreferendum gewonnen hat. Das ändert freilich überhaupt nichts an der ebenso erbärmlichen Lage auch der anderen, der europäischen Seite. Wo ebenfalls eine Reihe von Rücktritten – und vor allem politische Kursänderungen fällig wären.

Der Abgang von Farage und Johnson lässt das Brexit-Lager in der Stunde seines größten Triumphes völlig führungslos zurück. Es zeigt sich: Das Nein-Lager hat nur in einem einzigen Punkt zusammengefunden, dem Nein zu der EU, wie sie sich heute präsentiert. Über den nächsten Schritt, das „Was dann?“, hat man dort aber überhaupt nicht nachgedacht.

Das wurde auch durch die Rücktrittsworte von Farage deutlich: Er habe mit dem Votum für den Austritt Großbritanniens aus der Union seine „Aufgabe erfüllt“, nun wolle er „sein Leben zurückhaben“. Das ist zynischer Egoismus. Nur dagegen zu sein ist eine jämmerliche politische „Aufgabe“. Blamabel.

Damit scheint aber auch klar, dass ein halbwegs intelligenter Deal mit der EU bei jedem weiteren Referendum von den Briten akzeptiert würde. Das wäre auch eine tolle Chance für ALLE 28 Mitgliedsstaaten. Der einzig vorstellbare intelligente Deal wäre die Möglichkeit einer EU-Vollmitgliedschaft mit einigen signifikanten Einschränkungen bei der Personenfreizügigkeit, insbesondere aber auch bei der verkorksten Asylpolitik Marke Merkel/Juncker/Gerichtshöfe. Eine Möglichkeit, die natürlich künftig nicht nur Großbritannien offenstehen dürfte.

Trotz dieses Zerfallens des Austrittslagers wäre es fatal, wenn die EU nicht begreifen würde, wie sehr sie selber schuld daran ist, dass die im vorigen Jahrtausend noch so große Zustimmung, ja vielerorts Begeisterung für das Projekt in fast allen EU-Ländern zerbröselt ist. Eine abgehobene und machtgierige Führungselite in Brüssel und Berlin, im Straßburger EU-Parlament und im Luxemburger EU-Gerichtshof hat den Kontakt mit den Bürgern Europas verloren. Diese Elite hat wie einst der Feudaladel geglaubt, dass sie ohnedies selbst am besten wisse, was gut für die Bürger ist.

Die Irrwege der EU im 21. Jahrhundert

Auf einer ganzen Reihe von Feldern ist das inhaltlich aber total schief gegangen. Sie sind hier auch immer wieder aufgezählt worden, daher nur in aller Kürze:

  1. Die nicht nur im Falle Griechenlands immer wieder auf (gigantische) Kosten der anderen Europäer tolerierte Nichteinhaltung von Verträgen, vor allem, aber nicht nur rund um den Euro;
  2. die strenge Beschränkung der Kreditvergaben durch viele EU-Beschlüsse in den letzten Jahren wegen des mit jedem Kredit naturgemäß verbundenen Risikos, was viele Unternehmen killt und Investitionen verhindert;
  3. die völlig dazu im Widerspruch stehende uferlose Geldproduktion der Zentralbank, die mit dem Wunsch einer Erhöhung der Kreditvergaben an Unternehmen begründet wird, die aber in Wahrheit nur die Schuldnerstaaten in all ihrer Verantwortungslosigkeit durchfüttert;
  4. die Beihilfe durch die EU („Rettung“) bei der Schleusung von Völkerwanderungsmassen durch islamische Gangsterbanden übers Mittelmeer;
  5. die an Diktaturen gemahnende Absicht, die hereingekommenen Millionen aus Afrika und Asien allen Mitgliedsstaaten aufzuzwingen, die deren Hereinkommen immer abgelehnt haben;
  6. die europäische Asyl-Judikatur (EuGH und EGMR) samt den entsprechenden Richtlinien (Kommission, Rat und dem sich für demokratisch haltenden EU-Parlament), die Europa immer mehr für jeden von der Gratiswohlfahrt angezogenen Migranten geöffnet haben;
  7. die enorme Überregulierung bis hin zur Ebene von Heizthermen, Staubsaugern und Glühbirnen im Dienste der grünen CO2-Hysterie, über die die ganze restliche Welt nur lacht;
  8. die Aufnahme von Staaten ohne volle Kontrolle über ihr Staatsgebiet (Zypern);
  9. ebenso wie die Aufnahme von Neutralen, die sich vom gegenseitigen Sicherheits-Beistand in einer Union absentieren (die letzten beiden Themen waren allerdings in den letzten Jahren weniger im Zentrum der Aufmerksamkeit, sind aber dennoch ein grundlegendes Problem).

Wenn es jetzt nicht auf all diesen Feldern einen dramatischen Richtungswechsel gibt, werden sich die Bürger Europas weiter immer mehr von dem Projekt abwenden. Für einen solchen Wechsel ist zweifellos ein Auswechseln der versagt habenden zentralistischen Führungsgarnitur Juncker, Schulz, Merkel, Hollande und Draghi unumgänglich. Nur ein Köpferollen (so unwahrscheinlich es für die unmittelbare Zukunft auch ist) bei Fortsetzung der gleichen Politik würde jedoch keinesfalls reichen.

Wollen wir dennoch auf das Unwahrscheinliche hoffen. Denn die EU, ihr Binnenmarkt und das außen- wie sicherheitspolitische Zusammenwirken sind notwendiger denn je. Aber eben wie in den ersten Jahrzehnten als Projekt liberaler Freiheit, Eigenverantwortung und Kooperation, jedoch nicht als ökosoziale Diktatur der Verantwortungslosigkeit.

Ganz sicher sind im Übrigen der jämmerliche Zerfall und die Ratlosigkeit des Brexit-Lagers kein Argument gegen die direkte Demokratie, wie es jetzt gerne von der Machtelite nach dem überheblichen Motto „Das Volk ist zu dumm“ behauptet wird. Es ist nur ein – starkes – Argument gegen den Missbrauch der direkten Demokratie durch die Elite selbst, wie ihn der britische Premier Cameron verschuldet hat (der aus rein parteitaktischen Gründen ein Austrittsreferendum veranlasst hat, aber dann bei diesem gegen den Austritt geworben hat). Eine direkte Demokratie nach Schweizer Muster, die vom Volk, nicht der Regierung ausgeht, wäre diesem britischen Modell hingegen weit überlegen. Und der europäischen Elitenrealität noch viel mehr.

Europas Völker lassen sich im 21. Jahrhundert nicht mehr von feudalen Machtstrukturen unterjochen.

PS: Es ist ja nicht sehr und nicht mehr lange wichtig, was die Herrn Kern und Mitterlehner zur EU sagen, aber dennoch ist es erstaunlich, dass sie bei ihren lustigen Zwillingsauftritten keinen Millimeter Kritik an der EU-Politik äußern. Das schafft nur Außenminister Kurz.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorlilibellt
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2016 14:01

    Bei der Aufzählung fehlt ein wichtiger Punkt:
    10. KEIN BEITRITT der Türkei

    Zu Farage:
    Herr Unterberger, bei aller Wertschätzung Ihrer Person, aber vom zynischen Egoismus bei einem Menschen zu reden, über den sich jeder dahergekommene "Bildungsnahe" 20 Jahre lang hat lustig machen dürfen und der auch persönlich mehrfach bedroht wurde - gerade zuletzt hat ein Rapper zum Gang-Rap der Töchter von Farage aufgefordert-, finde ich nicht lauter. Wer von uns hätte diese Opfer für seine Überzeugung gebracht? Ein Politiker, der seine politische Funktion überflüssig machen will, wir bräuchten wirklich mehr davon!

  2. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2016 15:34

    Wollen wir nicht aufhören, von Eliten zu sprechen?
    Können wir uns nicht auf "Nomenklatur" einigen?

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2016 13:43

    Könnte man Kern und Mitterlehner und den Rest der Bande nicht auch von der Schönheit eines Rücktritts überzeugen. Ich persönlich wäre gerne allein gelassen!

  4. Ausgezeichneter KommentatorNormalsterblicher
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2016 13:26

    Farage war zwanzig Jahre die Zielscheibe von Spott und Gehässigkeiten des Establishments, seiner Aspiranten und Symbionten.

    Nach einem großartigen, jahrzehntelangen bergauf-Kampf ("uphill-fight", wie die Angelsachsen es nennen) steht ihm ein Rückzug zu.

    Wahrscheinlich wird er aber ohnehin in die Arena zurückkehren, wie bereits gehabt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2016 14:02

    Offensichtlich hat die EU England aus der wirtschaftlichen Gosse befreit, wo Armut und Verzweiflung herrschte.
    Und zu unseren großen Entsetzen machen jetzt die Briten wieder einen Köpfler in die Gosse.
    Bald wird Heulen und Wehklagen von der Insel zu hören sein, ähnlich wie in der Schweiz.
    Ich bin aber überzeugt das die listigen Engländer bald Sonderbedingungen mit der EU aushandeln werden, und unsere EU Führungseliten werden bis zur Halskrause dorthin gleiten, wohin die Sonne niemals scheint.

  6. Ausgezeichneter KommentatorTegernseer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2016 18:50

    Ich würde gerne mal etwas über die Vorteile der EU hören. Befragt man das Internet so bekommt man folgende Punkte zu lesen:

    1. Frieden gesichert seit über 70 Jahren: nicht beweisbare Behauptung (Karl Popper sieh auf uns herunter!); Libyen, Syrien und Afghanistan sehen das auch etwas differenzierter.
    2. Personenfreizügigkeit: mit Nebenwirkung, dass über eine Million Flüchtlinge nahezu ungehindert durch unseren Kontinent wandern durften und sich das für sie günstigste Sozialparadies aussuchen konnten.
    3. Euro-Zone: keine Wechselkursspesen; wird allerdings kontakariert durch die immens teuren Rettungspakete deren Auswirkungen erst die nächsten Generationen zu spüren bekommen.

    Ich hätte eher erwartet, dass die EU so vorteilhaft wegen des einheitlichen Wirtschaftsraums bewertet werden würde, aber dieses Argument wird so gut wie nicht gebracht. Warum wohl? Die wirtschaftliche Entwicklung der Euro-Zone ist im Vergleich zu fast allen wichtigen Wirtschaftszonen der Welt (Ausnahme Japan) vergleichsweise mau ausgefallen. Beispiele gefällig?
    Steigerung der österreichischen Wirtschaftsleistung seit dem Beitritt 1995 um das 1,6-fache; Euro-Zone 1,8; GB 2,2; Schweiz 2,3; USA 2,4; Indien 6; China jenseits von 20...

    Deutschlands Großindustrie profitiert enorm vom schrankenlosen Warenverkehr mit einem Handelsbilanzüberschuß von über 8%. Allerdings wird dieser Erfolg durch Rettungspakete und Enteignung der Sparer aufgrund einer Negativzinspolitik teuer erkauft.

    Es sollte der Grundsatz gelten: diejenigen, die so stark von der EU profitieren, sollten auch die Kosten tragen!

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2016 18:55

    Die EFTA wäre der Handelsplatz für die europäischen Staaten.

    Verträge mit der Türkei will auch niemand hier, außer die Eliten zu Brüssel. Auch Herr Tusk wäre noch zu nennen bei den rücktrittsreifen Personen,

    Personenfreizügigkeit ist etwas für Nationalstaaten.

    Versagen bei der Sicherung der EU-Außengrenzen wäre ein weiterer Punkt des Versagens. Vermutlich ist das auch bald Sache der Nationalstaaten, ...

    Jetzt Herrn Farage so hinzustellen als hätte er nicht Recht auf sein Leben ist meiner Meinung nach auch nicht ganz richtig, allerdings der Vorwurf, nicht gesagt zu haben, wie man sich die Zukunft jetzt vorstellt, ist meiner Meinung nach gültig.

    Aber diese Trennung zwischen linken Gutmenschen bis Chaoten versus Liberale und normal Gebliebene geht durch ganz Europa und die kann nur mit einer Reduktion der Kompetenzen der EU gelöst und entschärft werden,

    Immigrationspolitik ist für mich Sache der Nationalstaaten und nicht der EU, auch Flüchtlingspolitik, eben die Demokratie in den gewachsenen Strukturen Europas, wollen wir nicht vom Erdboden verschwinden.

    Niemand will dieses Leben, sprunghafter Anstieg von Gewalttaten, sprunghafter Anstieg der Schulden, sprunghafter Anstieg des Verlustes der Wettbewerbsfähigkeit durch Auflagen und des Verlustes von Investitionsbereitschaft, keine Zukunft für die Jugend, ... das alles wegen der allzu vielen realitätsfernen Verblendeten und der selbstherrlichen Eliten zu Brüssel.

    Europa sollte jede Ideologie vermeiden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnmerkung
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Juli 2016 03:31

    Der Irrtum besteht darin, dass mit dem Ja zum Austritt Großbritanniens urplötzlich auch die Macht vom Establishment abgesprungen und hinüber zu den Austrittsbefürwortern gehüpft wäre.

    Will jemand allen Ernstes behaupten, am "Tag danach" hätten auf einmal nicht mehr Cameron, Juncker und Merkel die Macht gehabt, sondern Johnson, Vilimsky und Petry?

    Der Vorwurf "Ihr habt ja keinen Plan!" ist ein zentrales Element aus dem Propaganda-Arsenal jener Elite, die sich permanent als Besserwisserin aufspielt. Wobei noch hinzukommt, dass die "Brexit"-Befürworter, wenn sie schon vorher Pläne ausgearbeitet hätten, von derselben Elite mit einer "Ihr seid ja verrückt!"-Hetze überzogen worden wären.

  2. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2016 14:34

    Es ist doch interessant, dass die zahlreichen Morddrohungen gegen Farage und Co. sowie die Terrordrohungen gegen die Familien derselben hierzulande niemanden interessieren. Britische Medien berichten darüber. Hiesige nicht. Im Gegenteil: Jenes Volk von Schreiberlingen, das sich massiv für die Beschränkung der Meinungsfreiheit im Internet einsetzt, weil die Postings ja alle so furchtbar böse sind, nennen Farage schlichtweg einen Feigling.

    Übrigens: UKIP ist jetzt keineswegs führungslos, auch wenn der Sessel von Farage noch nicht offiziell nachbesetzt ist. (Sogar die SPÖ braucht hin und wieder länger als 2 Wochen, wenn ein neuer Obersoz gefunden werden soll.)

alle Kommentare

  1. Johann Ploder (kein Partner)
    10. Juli 2016 14:04

    Also, Herr Michler, willkommen in der Wirklichkeit!

    Dieses EU-Projekt ist leider gescheitert, so will es das Establishment, denn
    „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“!

    UND....

    "Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?" (Matthäus Kapitel 7)

    ALSO....

    "Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet."

    Als gläubiger Katholik und Träger des Stephanusordens sollten sie damit wohl gedanklich weiter kommen!

  2. Anmerkung (kein Partner)
    07. Juli 2016 03:31

    Der Irrtum besteht darin, dass mit dem Ja zum Austritt Großbritanniens urplötzlich auch die Macht vom Establishment abgesprungen und hinüber zu den Austrittsbefürwortern gehüpft wäre.

    Will jemand allen Ernstes behaupten, am "Tag danach" hätten auf einmal nicht mehr Cameron, Juncker und Merkel die Macht gehabt, sondern Johnson, Vilimsky und Petry?

    Der Vorwurf "Ihr habt ja keinen Plan!" ist ein zentrales Element aus dem Propaganda-Arsenal jener Elite, die sich permanent als Besserwisserin aufspielt. Wobei noch hinzukommt, dass die "Brexit"-Befürworter, wenn sie schon vorher Pläne ausgearbeitet hätten, von derselben Elite mit einer "Ihr seid ja verrückt!"-Hetze überzogen worden wären.

  3. abc (kein Partner)
    06. Juli 2016 17:57

    Im Europaparlament will er ja vorläufig ohnedies noch bleiben. Ganz ernst mit dem Privatleben meint Farage es also ohnehin nicht. Das Gehalt als Abgeordneter ist ja auch nicht so schlecht .......

  4. Zraxl (kein Partner)
    06. Juli 2016 14:34

    Es ist doch interessant, dass die zahlreichen Morddrohungen gegen Farage und Co. sowie die Terrordrohungen gegen die Familien derselben hierzulande niemanden interessieren. Britische Medien berichten darüber. Hiesige nicht. Im Gegenteil: Jenes Volk von Schreiberlingen, das sich massiv für die Beschränkung der Meinungsfreiheit im Internet einsetzt, weil die Postings ja alle so furchtbar böse sind, nennen Farage schlichtweg einen Feigling.

    Übrigens: UKIP ist jetzt keineswegs führungslos, auch wenn der Sessel von Farage noch nicht offiziell nachbesetzt ist. (Sogar die SPÖ braucht hin und wieder länger als 2 Wochen, wenn ein neuer Obersoz gefunden werden soll.)

  5. zweyfus
    05. Juli 2016 12:50

    Darf man wirklich nur dann dafür eintreten, etwas Schlechtes zu beenden, wenn man einen fix und fertigen detaillierten Plan für die Zeit danach auf dem Tisch liegen hat? Noch dazu bei dem ungeheuren Umfang der Änderungen und damit der Gestaltungsmöglichkeiten, die ein EU-Austritt nach sich zieht?

    Besser könnte sich ja die EU gar nicht einbetonieren. Und Columbus hätte nie ablegen dürfen.

  6. Pennpatrik
    05. Juli 2016 06:35

    "Portugal taumelt von einem Programm ins nächste", die Italiener machen vertragswidrige Bankenrettung ...

    Und GB soll verlieren, wenn es da nicht mehr mitmacht?

  7. Flotte Lotte
    • Pennpatrik
      05. Juli 2016 06:37

      Das ist so unglaublich. Noch dazu bleibt es ungesühnt.
      So sind die, die Sozis ...

    • franz-josef
      05. Juli 2016 10:09

      Erinnert an die verblüffend plötzlichen Abgänge zweier Politiker hierzulande, die nicht mehr die Welcome-Schiene bedienten, aus welchem Grunde auch immer.

    • Undine
      06. Juli 2016 18:42

      @Flotte Lotte

      ***************!

      Vielen Dank für den Link! Das darf ja wohl nicht wahr sein!

  8. Spiegelfechter
    04. Juli 2016 21:28

    Gar so blöd ist die Taktik nicht, die Kämpfer, die den Hass der EU-Spitzen auf sich gezogen und deren Rachedurst geweckt haben, in den Hintergrund treten zu lassen und eine unbelastete Persönlichkeit die unvermeidlichen Verhandlungen führen zu lassen. Das Resultat wird für UK besser ausfallen und leichter zu erreichen sein.

  9. oberösi
    04. Juli 2016 21:25

    Noch bevor sich die Schadenfreude der EUdSSR-Apologeten (der heimlichen wie der offiziösen) über die aktuelle Situation in UK gelegt haben wird, werden an anderen Ecken Absetzbewegungen virulent werden. Gar nicht zu reden von der bestehenden Erosion, die nichts an Dynamik verloren hat, weil sich an ihren Ursachen rein gar nichts geändert hat, im Gegenteil.
    Um nur einige zu nennen: Negativ rentierende Staatsanleihen, fiat-money, Sozial- und Pensionssysteme vor dem Kollaps, Massenmigration, demografischer Supergau, weil die Europäer sich lieber der Selbstverwirklichung als der Aufzucht von Nachkommen widmen.

    Ja, und dann wären da auch noch die verschleppten Konkurse von Belgien, Frankreich, Spanien, Italien, Grie sowieso.

    Der außerordentlich wünschenswerte Zerfall des größten in Europa je gestarteten Projektes zur Zerstörung von Massenwohlstand und Demokratie wurde durch das Brexit-Theater aktuell nur überdeckt und kann nun wieder Fahrt aufnehmen.

  10. HDW
    04. Juli 2016 21:13

    Das britische Volk durfte seine Meinung zur derzeitigen EU, politisch Ausdruck verleihen und auch lange genug vorher diskutieren. Auch der Mord an Jo Cox hat dann keinen Umschwung bewirkt!
    Wie und durch wen es zum Referendum kam ist bedeutungslos.
    Ebenso zeigt es von persönlicher Identität und Konsequenz, wenn die Spitzen Protagonisten von Brexit und Remain es jetzt anderen überlassen den Willen der Mehrheit umzusetzen. Das ist integre Demokratie!
    Ein Herr Schelling in seiner ÖVP Präpotenz behauptet hingegen, der Austritt werde "eh nicht kommen"! (Von sich auf andere schliessen, heisst das) Das ist die hiesige Auffassung von Demokratie.
    Passt zu den pensionierten "Verfassungsexperten" die sich vom parteiischen ORF zur Kritik am Höchstgericht stimulieren lassen, ohne zu bedenken welche Konsequenzen eine Infragestellung dieser Institution bewirkt.
    Aber voluntaristische Wichtigtuerei ist ja in der österreichischen Nomenklatura geradezu endemisch. Besonders bei ausrangierten Krenreibern!

  11. machmuss verschiebnix
    04. Juli 2016 19:13

    Die größten Feinde der EU sitzen in der EZB , sie standen (und stehen vielleicht immer
    noch ) auf der Paylist von Goldman+Sachs , sie sind für die Zahlungen an GR verantwortlich
    und auch sonst noch für ein paar "Kleinigkeiten", welche die EU schwächen sollen .

    Möge denen ihr Werk gelingen, denn erst nach dem Zusammenbruch dieses Moloch
    wird Platz für was (hoffentlich) Neues sein. Mit neu meine ich eine Gesellschaft, die nicht
    an ihrem oberen Ende Finanzbetrüger sitzen hat, welche die Realwirtschaft aussaugen
    bis zum Kollaps und am unteren Ende Wähler-Betrüger die sich Sozialdemokraten nennen
    und "nichts Unrechtes tun" weil sie UNSERE Steuern für deren Eigentum halten (oder
    klarer ausgedrückt: weil sie kein Gewissen haben) ! ! ! !

  12. Josef Maierhofer
    04. Juli 2016 18:55

    Die EFTA wäre der Handelsplatz für die europäischen Staaten.

    Verträge mit der Türkei will auch niemand hier, außer die Eliten zu Brüssel. Auch Herr Tusk wäre noch zu nennen bei den rücktrittsreifen Personen,

    Personenfreizügigkeit ist etwas für Nationalstaaten.

    Versagen bei der Sicherung der EU-Außengrenzen wäre ein weiterer Punkt des Versagens. Vermutlich ist das auch bald Sache der Nationalstaaten, ...

    Jetzt Herrn Farage so hinzustellen als hätte er nicht Recht auf sein Leben ist meiner Meinung nach auch nicht ganz richtig, allerdings der Vorwurf, nicht gesagt zu haben, wie man sich die Zukunft jetzt vorstellt, ist meiner Meinung nach gültig.

    Aber diese Trennung zwischen linken Gutmenschen bis Chaoten versus Liberale und normal Gebliebene geht durch ganz Europa und die kann nur mit einer Reduktion der Kompetenzen der EU gelöst und entschärft werden,

    Immigrationspolitik ist für mich Sache der Nationalstaaten und nicht der EU, auch Flüchtlingspolitik, eben die Demokratie in den gewachsenen Strukturen Europas, wollen wir nicht vom Erdboden verschwinden.

    Niemand will dieses Leben, sprunghafter Anstieg von Gewalttaten, sprunghafter Anstieg der Schulden, sprunghafter Anstieg des Verlustes der Wettbewerbsfähigkeit durch Auflagen und des Verlustes von Investitionsbereitschaft, keine Zukunft für die Jugend, ... das alles wegen der allzu vielen realitätsfernen Verblendeten und der selbstherrlichen Eliten zu Brüssel.

    Europa sollte jede Ideologie vermeiden.

  13. Tegernseer
    04. Juli 2016 18:50

    Ich würde gerne mal etwas über die Vorteile der EU hören. Befragt man das Internet so bekommt man folgende Punkte zu lesen:

    1. Frieden gesichert seit über 70 Jahren: nicht beweisbare Behauptung (Karl Popper sieh auf uns herunter!); Libyen, Syrien und Afghanistan sehen das auch etwas differenzierter.
    2. Personenfreizügigkeit: mit Nebenwirkung, dass über eine Million Flüchtlinge nahezu ungehindert durch unseren Kontinent wandern durften und sich das für sie günstigste Sozialparadies aussuchen konnten.
    3. Euro-Zone: keine Wechselkursspesen; wird allerdings kontakariert durch die immens teuren Rettungspakete deren Auswirkungen erst die nächsten Generationen zu spüren bekommen.

    Ich hätte eher erwartet, dass die EU so vorteilhaft wegen des einheitlichen Wirtschaftsraums bewertet werden würde, aber dieses Argument wird so gut wie nicht gebracht. Warum wohl? Die wirtschaftliche Entwicklung der Euro-Zone ist im Vergleich zu fast allen wichtigen Wirtschaftszonen der Welt (Ausnahme Japan) vergleichsweise mau ausgefallen. Beispiele gefällig?
    Steigerung der österreichischen Wirtschaftsleistung seit dem Beitritt 1995 um das 1,6-fache; Euro-Zone 1,8; GB 2,2; Schweiz 2,3; USA 2,4; Indien 6; China jenseits von 20...

    Deutschlands Großindustrie profitiert enorm vom schrankenlosen Warenverkehr mit einem Handelsbilanzüberschuß von über 8%. Allerdings wird dieser Erfolg durch Rettungspakete und Enteignung der Sparer aufgrund einer Negativzinspolitik teuer erkauft.

    Es sollte der Grundsatz gelten: diejenigen, die so stark von der EU profitieren, sollten auch die Kosten tragen!

    • Rau
      04. Juli 2016 19:58

      Keine Wechselkursspesen, darüber kann man sich ja freuen. Mir hat das Umrechnen und Devisen eintauschen nichts ausgemacht. Allerdings mit dem Euro hab ich aufgehört in Spanien Urlaub zu machen!

    • Norbert Mühlhauser
      04. Juli 2016 21:10

      @ Teggernseer:

      Großartig, vielen Dank! Ihre Argumente berühren wirklich Grundlegendes!

    • Norbert Mühlhauser
      04. Juli 2016 21:32

      Oder um es drastischer zu sagen:

      Im Euro-Verbund sind die Wechselgebühren nun schon inkludiert. - Vor Tische las man es anders ...

    • Pennpatrik
      04. Juli 2016 22:19

      Genau so ist es.

      Zu den Wechselkursspesen:
      Ich habe in der Vor-EURO-Zeit jahrelang Handels- und Produktionsbetriebe betreut. Die internationalen Rechnungen wurden meist in DM oder USD ausgestellt. Wir haben heute noch internationale Unternehmen in Österreich, die Rechnungen ausschließlich in USD ausstellen.
      Dass da die Unternehmen mit unterschiedlichsten Währungen fakturiert haben, ist ein frommes Märchen.
      Fragen Sie einmal den Wertkonservativen, wie er seine internationalen Rechnungen in der Vor-EURO-Zeit geschrieben hat.

      Mehrere Währungen sind bei der heutigen EDV ein Lärcherl.

  14. Politicus1
    04. Juli 2016 16:59

    zum Brexit:
    1) was war es rechtlich: eine Volksbefragung, eine Volksabstimmung?
    2) ist die britische Regierung, das Parlament an dieses Ergebnis verpflichtend gebunden?
    3) kann die britische Regierung im Alleingang den Austrittsbrief an die EU abschicken - oder braucht sie dazu einen Mehrheitsbeschluss des Parlaments? Oder muss gar die Queen als Staatsoberhaupt unterschreiben?

    Ich glaube, nur wenn man alle diese Fragen kompetent beantworten kann, ist man in der Lage das zu verstehen, was sich jetzt im UK (auch das 'Disunited Queendom' genannt) abspielt.

    • Freak77
      04. Juli 2016 18:09

      Politicus:

      Sie stellen die richtigen Fragen: Und die Antworten darauf sind wirklich schwer zu finden.

      Ein Austritt eines Landes wie U.K. ist Neuland, da gibt es kein Beispiel auch der Austritt Grönlands passt da nicht dazu.

      Dieser Artikel 50 im Lissabon-Vertrag ist ganz kurz und vage gehalten.

      U.K. ist eines der ganz wenigen Länder der Welt wo es keine geschriebene Verfassung gibt. Und daher auch keinen Verfassungsgerichtshof.

      Es gibt aber ein Staatsoberhaupt (= die Queen) die sich aber nicht politisch äußern darf u. keinerlei politische Statements von sich geben darf. Hingegen sind sich die Queen-Propheten (= diejenigen die versuchen zwischen den Zeilen die Queen zu interpretieren einig, dass die Queen nicht für den Brexit ist).

      Aber auf jeden Fall hat die Queen realpolitisch nichts zu reden sondern nur symbolisch.

      Ziemlich viele Seltsamkeiten in UK.

      Und ihre 3 obigen Fragen: Ich denke auch in U.K kann sie derzeit niemand beantworten oder zumindest will sie dzt. niemand beantworten.

      Gerade in diesen Tagen ist es schwer zu sagen wer die Macht in U.K. inne hat. Cameron hat e. Ablaufdatum. Die Opposition ist zerstritten. Das Staatsoberhaupt hat nichts zu reden u. der Nachfolgekampf um den Premiersposten ist gerade in Gang.

      Und noch dazu ist jetzt Hochsommer wo ohnehin viele Politiker auf Urlaub sind.

      Ich denke man muss mit U.K. jetzt geduldig sein, wahrscheinlich bis nach Neujahr 2017.

    • lilibellt
      04. Juli 2016 19:25

      @politicus, @freak77
      Ad 1.
      Im dazugehörigen Gesetz (referendum act: http://www.legislation.gov.uk/ukpga/2015/36/contents/enacted ) wurde nichts zum weiteren Vorgehen abhängig vom Ausgang des Referendums vorgesehen. Ähnlich einer VOLKSBEFRAGUNG in Ö.

      Im Gegensatz dazu gab es schon Referenda, die in der Ausformulierung die Implikationen der Ergebnisse sehr wohl beinhalteten (z.B. alternative vote referendum 2011: http://www.legislation.gov.uk/ukpga/2011/1/contents/enacted )), also das Abstimmungsergebnis wäre sofort in Gesetzesrang erhoben worden. Ähnlich einer VOLKSABSTIMMUNG in Ö.

    • lilibellt
      04. Juli 2016 19:26

      Wurde die Formulierung des referendum act absichtlich so gewählt, um als Absicherung zu einer möglichen leave-Mehrheit Spielraum für Interpretationen zu lassen? Oder ist die Formulierung eher der Zuversicht Camerons geschuldet ist, der ja nur aus einem taktischen Manöver heraus das Referendum überhaupt zugelassen und mit einer starken remain-Mehrheit gerechnet hat? Das ist schwer zu beurteilen.

    • lilibellt
      04. Juli 2016 19:26

      Ad 2. Formal (legal) ist das Parlament nicht an das Referendum gebunden. Politisch sieht die Sache anders aus, am 22.2.2016 hat Cameron in seiner Parlamentsrede dazu gesagt:
      This is a vital decision for the future of our country. And we should also be clear that it is a final decision. An idea has been put forward that if the country votes to leave we could have a second renegotiation and perhaps another referendum. (…) But such an approach also ignores more profound points about democracy, diplomacy and legality. This is a straight democratic decision – staying in or leaving – and no government can ignore that. Having a second renegotiation followed by a 2nd referendum is not on the ballot.

    • lilibellt
      04. Juli 2016 19:27

      Ad 3. So wie ich das System verstehe, wird zur Durchsetzung des Brexits eine Parlamentsmehrheit benötigt. Ansonsten hat @Freak77 alles dazu gesagt. Ich würde vielleicht noch weitergehen und prognostizieren, dass die Präsidentschaftswahlen in Frankreich 2017 abgewartet werden, bevor der Austrittsantrag gemäß §50 der Lisabon Verträge von GB eingebracht wird.

    • Politicus1
      04. Juli 2016 19:35

      lilibelllt:
      zu Ihrem ad 2.)
      Ich glaube nicht, dass von Cameron gesagtes noch viel Gewicht hat ...

    • lilibellt
      04. Juli 2016 19:49

      @Politicus1

      Ich habe etwas schlecht formuliert, was ich genau meinte: In Ermangelung einer schriftlichen Verfassung und einer eindeutigen Formulierung des Referendums (siehe 1.), kommt den Worten Camerons in seiner FUNKTION als Regierungschef, der das Referendum ausgerufen hat, hier auch eine verfassungsrechtliche Relevanz zu.

      Rein realpolitisch - da haben Sie recht - ist Cameron unbedeutend und es wird entscheidend sein, ob Theresa May (Brexit-Gegnerin) oder Michael Gove (Brexit-Befürworter) die Nachfolge Camerons antritt.

  15. Ingrid Bittner
    04. Juli 2016 16:31

    Das war gestern wieder eine Politshow der Sonderklasse.
    Kern aalglatt und emotionslos, der lässt sich von Juncker noch auf den Schädelsch.. und sagt dann noch danke, ob er schon in den Genuss gekommen ist, von ihm so widerlich abgebusselt zu werden, das weiss ich nicht und interessiert mich auch nicht wirklich. Dieses so wie zufällig herausgerutschte Du zum Vizekanzler war ja zum Wiehern, als ob nicht die ganze Welt wüsste, dass zwar im Parlament oder in den Ausschüssen oft vortrefflich gestritten wird, dass man in der GROKO selten einer Meinung ist, aber dass man natürlich per Du ist. Das war so eine Demonstration, seht her wie bin ich gut. Und der Vizekanzler grinst dabei wie ein kleiner Schulbub. Mit seiner geschulten, aber nichtssagenden Rhetorik redet der Bundeskanzler so viel Stuss und meint, damit steigt er in der Wählergunst. Aber die Menschen spüren, was echt und was Theater ist, das hat er noch nicht geschnallt.
    Dass er den Österreichern ein Referendum nicht zumuten will, sagt ja alles, der hat doch die Hosen gestrichen voll, dass so ein Referendum nicht so ausgehen würde, wie er es wünscht und wie er dann damit gut dastehen würde bei den Gottsöbersten in der EU.
    Dass die EU in der derzeitigen Form und mit den derzeitigen Köpfen beim Wahlvolk unbeliebt ist, das müsste der Herr Kanzler wohl auch schon geschnallt haben.
    Da muss sich doch grundlegend was ändern, dass man sich einigermassen zufrieden geben kann mit allem was von der EU so kommt.
    Die so salbungsvoll vorgetragenen Statements des Herrn Kern haben ja nur eine ganz kurze Zeit Gültigkeit. Wenn er draufkommt oder wenn man es ihm sagt, dann ist alles schnell wieder anders. Das Verdrehen kann er ja perfekt - siehe seine Ansage zu den Flüchtlingszahlen. Ein korrektes Verhältnis zu Zahlen hat er wahrlich nicht, das wäre aber ganz wichtig.
    Und ich weiss nicht, wie oft und zu welchen Themen er gestern immer wieder gesagt hat "wenn man es intelligent macht" - das hört sich so an, als ob bisher nur Trotteln am Werk gewesen wären und jetzt kommt der Wunderwuzzi, der macht alles auf die intelligente Tour. Da sieht man, dass er keine Ahnung von Politik hat.
    Wenn man in einer Koalition ist, dann heisst es halt gemeinsam was auf den Weg bringen und da wird wohl der Koalitionspartner auch seine Wünsche einbringen, das ist ja logisch. Die Zeiten einer Alleinregierung sind lange vorbei, aber das ist bei Hr. Kern offenbar noch nicht angekommen. Vielleigt wird's noch, lange dauert's ja nicht mehr, bis er bei einer Wahl beweisen kann, ob er ein wählbarer Kandidat ist oder nicht.

    • Pennpatrik
      04. Juli 2016 16:58

      ... bisher nur Trotteln ... ?
      Wer würde denn einem österreichischen Bundeskanzler widersprechen? ;-)

    • Torres (kein Partner)
      06. Juli 2016 15:17

      Kern agiert deshalb so, als hätte er eine Alleinregierung, weil er ja mitbekommen hat, dass die ÖVP (besonders unter Mittellehner) in den letzten Jahren immer wieder umgefallen ist und sich den Wünschen der SPÖ gebeugt hat. Wenn er meint, das gehe nun auch so weiter, hat er wahrscheilich gar nicht so unrecht. Die einzige Chance für die ÖVP (und vor allem für Österreich) wäre wahrscheinlich ein Wechsel an der Parteispitze zu Kurz.

  16. Pennpatrik
    04. Juli 2016 15:34

    Wollen wir nicht aufhören, von Eliten zu sprechen?
    Können wir uns nicht auf "Nomenklatur" einigen?

    • Anmerkung (kein Partner)
      07. Juli 2016 03:39

      Warum wollen Sie der Tatsache nicht ins Auge sehen, dass ebendies nun einmal die Elite von heute ist?

      Weil Sie unbedingt an eine "gute" Elite glauben können wollen?

      Oder weil Sie all die Horden von Duckmäusern, Privatmoralisten, Gehirngewaschenen und Naturtrotteln, die diese heutige Elite emporgehievt haben, unbedingt von der Schuld freisprechen wollen?

  17. Bob
    04. Juli 2016 14:02

    Offensichtlich hat die EU England aus der wirtschaftlichen Gosse befreit, wo Armut und Verzweiflung herrschte.
    Und zu unseren großen Entsetzen machen jetzt die Briten wieder einen Köpfler in die Gosse.
    Bald wird Heulen und Wehklagen von der Insel zu hören sein, ähnlich wie in der Schweiz.
    Ich bin aber überzeugt das die listigen Engländer bald Sonderbedingungen mit der EU aushandeln werden, und unsere EU Führungseliten werden bis zur Halskrause dorthin gleiten, wohin die Sonne niemals scheint.

  18. lilibellt
    04. Juli 2016 14:01

    Bei der Aufzählung fehlt ein wichtiger Punkt:
    10. KEIN BEITRITT der Türkei

    Zu Farage:
    Herr Unterberger, bei aller Wertschätzung Ihrer Person, aber vom zynischen Egoismus bei einem Menschen zu reden, über den sich jeder dahergekommene "Bildungsnahe" 20 Jahre lang hat lustig machen dürfen und der auch persönlich mehrfach bedroht wurde - gerade zuletzt hat ein Rapper zum Gang-Rap der Töchter von Farage aufgefordert-, finde ich nicht lauter. Wer von uns hätte diese Opfer für seine Überzeugung gebracht? Ein Politiker, der seine politische Funktion überflüssig machen will, wir bräuchten wirklich mehr davon!

    • Cotopaxi
      04. Juli 2016 14:42

      Der Mann hat die besten Jahre seines Lebens einer Idee geopfert - da kann er jetzt ruhig zurückschalten.

    • lilibellt
      04. Juli 2016 15:10

      @Cotopaxi
      Genau das finde ich auch, Farage wird in die Geschichte eingehen, was die sogenannten Berufspolitiker (auf der Insel und auf dem Kontinent) jetzt aus dieser einmaligen Chance machen, soll deren Kopfweh sein, Farage hat seinen Beitrag geleistet.

    • lilibellt
      04. Juli 2016 16:22

      Korrektur: Gang-Rape (Gruppenvergewaltigung) war gemeint.

  19. dssm
    04. Juli 2016 13:43

    Könnte man Kern und Mitterlehner und den Rest der Bande nicht auch von der Schönheit eines Rücktritts überzeugen. Ich persönlich wäre gerne allein gelassen!

  20. Wertkonservativer
    04. Juli 2016 13:40

    O-Ton unseres Blogmasters im höherstehenden Artikel:
    "
    ...Denn die EU, ihr Binnenmarkt und das außenpolitische Zusammenwirken sind notwendiger denn je. Aber eben wie in den ersten Jahrzehnten als Projekt liberaler Freiheit, Eigenverantwortung und Kooperation, jedoch nicht als ökosoziale Diktatur der Verantwortungslosigkeit.
    "
    Das ist einmal - bei allen seinen angeführten Vorbehalten gegenüber den aktuellen Lacks der gegenwärtigen EU-Situation - eine klare Aussage unseres Blogmasters hinsichtlich der Unverzichtbarkeit der Europäischen Union für uns Europäer und für unseren Kontinent!!!!

    Da können alle Brexitaner, die großmäuligen Europafresser in etlichen Ländern und auch bei uns, noch so viel Schaum schlagen: es wird ihnen nicht gelingen, die Idee Europa in einem freiwilligen Verbund der europäischen Staaten zu konterkarieren und zu Fall zu bringen!

    Danke, Herr Dr. Unterberger!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Bob
      04. Juli 2016 14:08

      Wk
      Offensichlich haben Sie nur einen kleinen Teil von AU gelesen, die vielen Fehler und deren Ursachen haben Sie übersehen.
      mit freundlichen Grüßen
      ein großmäuliger Europafresser

    • Pumuckl
      04. Juli 2016 14:51

      ° KONTERKARIERT wird das IDEAL VON FRIEDLICH ZUSAMMENARBEITENDEN VATERLÄNDERN IN EUROPA, dem Österreich mit 2/3 Zustimmung beigetreten ist, durch jenen diktatorischen Zentralstaat, welchen der unerträgliche EU-Parlamentspräsident Schulz jüngst wieder als Antwort auf den Brexit gefordert hat.

      ° KONTERKARIERT wird das hohe Ideal eines Europa, welches das schöpferische Potential der unterschiedlichen europäischen Kulturen zu gemeinsamer Fähigkeit zum Wettbewerb in der Welt bündelt, durch ABGETAKELTE NATIONALE POLITIKER, WELCHE UNFÄHIG UND UNWÜRDIG SIND, DIE INTERESSEN EUROPAS und der sie entsendenden Staaten zu vertreten.

    • Pennpatrik
      04. Juli 2016 15:26

      Da steht Binnenmarkt und außenpolitisches Wirken.
      Den Binnenmarkt hatten wir schon in der EWG und außenpolitisch wirkt die EU - wo?

      Jetzt kommt einmal die Beipackzettelverordnung zu Kerzen (Vorsicht! Kerzen können Brände verursachen!) zusätzlich zu den andern Dingen, mit denen wir gequält werden. Der Bau von unnötigen Straßen, Brücken und Flughäfen über den "Hebel" der EU.

      Die EU hat das tolle Projekt EWG an die Wand gefahren.
      Abgesehen davon, dass sie keine rechtliche Grundlage hat. Die Verfassung wurde immerhin in 2 Staaten abgelehnt, woraufhin die EG alle weiteren Abstimmungen abgesagt und die Verfassung als "Lissaboner Verträge" gegen den Willen der Bevölkerung in Kraft gesetzt hat.

    • Pennpatrik
      04. Juli 2016 15:28

      Durchgeführt von der Kommunistin Merkel, die (leider) damals den Vorsitz hatte. Sie war wohl auch der Meinung "Wir schaffen das".
      Jetzt will das Trio Infernale (Merkel, Juncker, Schulz) eine schnelle "Vertiefung der EU". Wohl weil sie Angst vor der nächsten Willensäußerung der Menschen haben.

      Kommunisten hatten nie ein Problem damit, gegen das Volk zu argumentieren.
      Wie sagte der "Dunkeldeutschland"-Gauck? Das Problem ist nicht die EU sondern der Wähler.

      Blödes Volk? Will mitreden! Wer will denn sowas?

    • Pennpatrik
      04. Juli 2016 15:29

      Ach ja:
      Geschrieben von einem "Ungebildeten und Denkfaulen".

    • Rau
      04. Juli 2016 16:56

      Diese Juncker, Schulz, Merkel EU ist doch die Karikatur?

      Brexitaner - wieder ein neues nichtssagendes Wortgebilde für meine Sammlung, Europafresser hatten wir ja schon.

      Naja unser verehrter WK hält solche sinnfreien Aneinanderreihungen von Anwürfen adressiert an Andersdenkende nun mal für Argumente?! Da ist und bleibt er stur.

      Welcome back - Ihr arrogantes z.T. auch beleidigendes Geschreibsel ist mir schon abgegangen!

    • Pumuckl
      04. Juli 2016 17:16

      @ Wertkonservativer - Sehr geehrter Herr Michler!

      Vielleicht erinnern Sie sich, daß ich seit meinem ersten Auftreten hier im Tagebuch immer wieder versucht habe, schlichtend und mäßigend auf den kleinen Kreis Ihrer, Sie beharrlich attackierenden Widersacher einzuwirken.
      Sicherlich erinnern Sie Sich aber daran, daß ich Sie auch immer wieder mit der Bitte genervt habe, Ihre Stellungnahme durch Fakten zu stützen.

      Einmal mehr muß ich Sie leider fragen: Auf welche Fakten stützen Sie Ihren beängstigenden "Optimismus", der nötig ist um den Zentralstaat EU unabwendbar zu sehen?

      Und noch eine Frage:" Herr Michler sind Sie etwa gar Freimaurer ?
      Erklärt das Ihren fanatischen EU-Optimismus?

    • Wertkonservativer
      04. Juli 2016 18:52

      @ Pumuckl:

      meine Antworten auf Ihre Fragen:

      1) Zur Frage, auf welche Fakten ich meine Zustimmung zur EU stütze:
      auf die gleichen, die Dr. Unterberger als Grundlage für seine - trotz seiner vielen
      Vorbehalte - weitere unabdingbare Zustimmung für ein Weiterbestehen der
      Europäischen Union (nach notwendigen Adaptierungen) anführt.
      Europa kann im Weltwirtschafts-Maßstab auf die Dauer nur mithalten, wenn die
      europäischen Völker an einem Strang ziehen, eine starke gemeinsame Währung
      pflegen und grenzenlos wirtschaften können.

      2) Der Michler und Freimaurer? Ich bin gläubiger Katholik, Träger des
      Stephanusordens, und auch sonst alles andere als ein Freimaurer!

    • Josef Maierhofer
      04. Juli 2016 19:39

      @ Wertkonservativer

      Grüß Gott !

      Ich glaube auch, dass die EU von allen gewollt ist, auch von den 'Europafressern', aber nicht diese undemokratisch Gutmenschendiktatur.

      Ich glaube der Handelsvertrag wäre das einzige, wo alle Nationen teilhaben wollen (natürlich samt allem, was dazu gehört), alles andere braucht niemand, bzw. wäre Sache mündiger Nationalstaaten.

      Ja, auch ich will den liberalen EU Handelsvertrag zwischen freien Nationen in Europa und nicht die jetzige, beängstigende und für alle schädliche Elitendiktatur zu Brüssel.

      Dass da die demokratischen Briten auch dagegen sind, wundert mich gar nicht, ich bin es auch.

    • Josef Maierhofer
      04. Juli 2016 19:42

      Nachtrag:

      Es sind doch alle zusätzlichen Projekte (außer dem Handelsvertrag bisher) dieser Eliten gescheitert, angefangen vom Euro, über 'Rettung', Dr. Unterberger hat es geschrieben.

      Aber, wenn sich das dort nicht ändert, dann bin auch ich für einen Austritt aus diesem gefährlichen Verein.

    • Riese35
      04. Juli 2016 22:10

      >> "... es wird ihnen nicht gelingen, die Idee Europa in einem freiwilligen Verbund der europäischen Staaten zu konterkarieren und zu Fall zu bringen!"

      EU und NATO arbeiten aber eifrig daran, die Idee Europa zu Fall zu bringen, indem sie einen Keil zwischen die europäischen Staaten und Völker hineintreiben: die "Sanktionen" gegen Rußland auf wirtschaftlichem Gebiet, und die atomare Aufrüstung bis hin hart an Rußlands Grenze auf militärischem Gebiet. Wir erleben seitens des Westens einen Aufmarsch gegen den Osten, das gewaltsame Hochziehen einer Grenze mitten durch Europa, Aufschaukelung des Hasses des Westens gegen den Osten, Kriegsvorbereitungen wie vor dem 1. Weltkrieg.

    • Wertkonservativer
      05. Juli 2016 09:38

      @ Riese35:

      mit Verlaub, werter Blogkollege.
      doch Ihre laufenden "Oden" auf Russland samt Putin kann ich halt wirklich nicht nachvollziehen; genauso wie Ihre Aversionen gegen Nato, EU und alles Westliche rundherum!
      Was bin ich doch froh, ein überzeugter Westler zu sein!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      05. Juli 2016 11:46

      @ Wertkonservativer

      Ja, überzeugte 'Westler' sind viele, ich selbst habe als junger Mensch auch immer geträumt von USA und habe auch dort gearbeitet und viele (einige noch) Freunde dort und sogar noch 2014 für einen davon was gemacht.

      Die Fakten aber, dass 81% aller Kriege von den amerikanischen Geldlobbys angezettelt wurden, dass in sämtlichen Weltgegenden, wo es Rohstoffe gibt, die Amerikaner kämpfen müssen für die milliardenschweren ‘Geldhaie‘, bzw. jetzt macht das die NATO für 'den Frieden'.

    • Josef Maierhofer
      05. Juli 2016 11:47

      Fortsetzung:

      Nachdem da in Russland noch mehr Rohstoffe lagern, gibt es da jetzt auch Konflikte, in der Ukraine wegen Uran und die 'NATO' Armeen stehen an den Grenzen Russlands und wir sollen diesen Krieg führen ?

      Das hat mir den überzeugten 'Westler' gründlich ausgetrieben und ich betrachte das alles sehr kritisch, was da geschieht.

    • Johann Ploder (kein Partner)
      06. Juli 2016 19:28

      Wieder so ein "Vorzeige-Demokrat", der sich bei unterschiedlichen Meinungsbildern dazu hinreißen läßt, Wortschöpfungen wie "Brexitaner oder großmäulige Europafresser" zu kreieren! Bravo!

      Nochmal für Kleindenker - die "EU" ist NICHT Europa! Europa ist vielfältig, kulturell, demokratisch, liberal!

      Die "EU" hingegen ist zentralistisch, lobbyistisch, undemokratisch, arrogant und selbstherrlich. Damit zerstört sie nicht nur Europa, sondern auch den Binnenmarkt - siehe Sanktionen

      Ein "Europa der Vaterländer" nach De Gaulle's Vorstellung - keine zentralistischen Machtgebilde, unter NATO Säbelrasseln gegen Russische Föderation. So sieht ein Friedensprojekt aus ???

    • Johann Ploder (kein Partner)
      06. Juli 2016 20:01

      Nachtrag an Hrn. Michler, dem Wertkonservativen! Sehen sie sich die Reaktionen der Visegrád-Staaten an. Die haben es verstanden, da ihre Erfahrungen aus zentralistischen und diktatorisch geprägten Sowjet-Zeiten noch tief in deren Erinnerungen verankert liegen. Juncker wird nicht ohne Grund als "Jelzin Europas" bezeichnet! Eine Schande!

      Die Europa-Idee und deren Bestand wird von Juncker, Schulz, Merkel und Co hintertrieben, und NICHT von "Brexitaner/innen oder großmäuligen Europafresser/innen"! Jaaa, "gendern" gehört auch zu "Ihrer" EU, Herr Michler!
      Da sitzt ein "schlechter und betrunkener Reiter" auf einem "schnellen und eleganten Pferd"!

    • Susa
      06. Juli 2016 21:01

      @Johann Ploder

      Danke für Ihre Beiträge - Sie treffen den Nagel auf den Kopf!

    • Wertkonservativer
      08. Juli 2016 08:09

      Falls Sie das noch lesen, Herr Ploder (kein Partner):

      die Visegrad-Staaten brauchen Sie mir nicht zu kommen:
      diese Staaten bezogen und beziehen aus unserer gemeinsamen EU laufend Vorteile,
      und erfrechen sich nicht, sich in die Hand der Spenderin zu verbeissen!

      Mit diesen Leuten wird die Geschichte richten!

    • Johann Ploder (kein Partner)
      10. Juli 2016 12:21

      Nun, ich bin ihnen dennoch mit den Visegrad-Staaten "gekommen", Herr Michler, als Denkanstoß und darf sie erneut "upgraden"! Diese Staaten zahlen in diesen EU-Geldverteilungstopf auch brav ein! Diese EU, respektive Brüssel, hingegen spendet hier mal gar nix, es sind die Mitgliedsstaaten, welche ihren aliquoten Anteil beizutragen haben. Der "Wasserkopf - Brüssel / de facto IHRE schöngefärbte EU" erfrecht sich in dreister Manier und lukriert daraus fette Gehälter und selbst geschaffene Zuwendungen aller Art für all die unzähligen Bürokraten. Von den niedrigen Besteuerungssätzen dieser Gehälter ja ganz zu schweigen! Darin dürfen sie sich gerne "verbeißen"! Oder stört dies IHRE Komfort-Denkzone?

    • Johann Ploder (kein Partner)
      10. Juli 2016 12:41

      Entnehme auch aus ihren Blogeinträgen, dass sie doch sooo froh wären, ein überzeugter Westler zu sein. Was würde ich dafür geben, dies auch von mir behaupten zu können!

      Aber wie äußerte sich Frau Victoria Nuland (auch eine aus dem Westen, oder besser aus dem "Wilden Westen") mit beeindruckender Grazie - "Fuck the EU"! How charming! Alles klar soweit?
      Ihre geradezu naive Sichtweise könnte wohl aus dem "Sandkisterl" einer Kinderkrippe stammen!

    • Johann Ploder (kein Partner)
      10. Juli 2016 13:02

      Nun eine zarte Ode an all die stolzen "Westler"!
      Vom Westen finanziell und militärisch unterstütze Regime Changes, CIA geführte False Flag Operationen, militärischer Einsatz von Black-Water Söldnern, Unmengen amerikanischer und deutscher Waffenlieferungen (siehe "MILAN"), Drohnenkriege von Stuttgart aus koordiniert und vom Friedensnobelpreisträger Obama abgesegnet!
      Remember:1999, JUGOSLAWIEN: Völkerrechtswidriger Angriff der NATO auf die BR Jugoslawien ohne UN-Mandat. Einsatz von Uranmunition und Splitterbomben.
      Bis zu 4.000 Menschen wurden getötet, bis zu 8.000 verletzt, durch die Bombardierung von Chemiefabriken, Erdgasanlagen und Erdölraffinerien wurden weite Gebiete verseucht.

    • Johann Ploder (kein Partner)
      10. Juli 2016 13:09

      Erzeugung von Chaos in den verschiedensten Ländern, sowie tausende von Toten, Verletzten und Krüppel säumen den Weg der US-Administration und der NATO unter dem Deckmantel der Demokratie, der Sicherheit und dem Kampf gegen den Terror in Korea, Puerto Rico, Libanon, Kuba, Kongo/Zaire, Laos, Vietnam, Südafrika, Brasilien, Dominikanische Republik, Indochina, Panama, Griechenland, Bolivien, Honduras, Chile, Zypern, Osttimor, Argentinien, Angola, Iran/Irak, Nicaragua, El Salvador, Falkland/Malvinas, Libanon, Grenada, Libyen, Panama, Haiti, Irak, Somalia, Bosnien, Kroatien, Afghanistan, Sudan, Jugoslawien, Syrien, Ukraine!!!!!!
      Nein, nicht "Pro Russisch" und schon gar nicht "Anti Amerikanisch"!

    • Johann Ploder (kein Partner)
      10. Juli 2016 13:23

      Sondern eine Abgrund tiefe Schande! Dieser Westen war doch friedlich, prosperierend und vielfälltig - siehe Egon Bahr's und Willy Brandt's Wandel durch Annäherung, Handel in der EWG uvm.

      Und vielleicht gerade desshalb haben auch die älteren Generationen der Briten für den "BREXIT" gestimmt. Der Stimmenanteil der Jugend war vergleichsweise sehr gering! Leider, aber warum wohl?!

      Was für Brexitaner/innen oder großmäulige Europafresser/innen" die wohl sind???
      Herr Michler !?!?

    • Johann Ploder (kein Partner)
      10. Juli 2016 14:13

      Dieses EU-Projekt ist leider gescheitert, so will es das Establishment, denn …
      „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“!
      Und…..
      „Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?“
      Somit…..
      „Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet.“
      Als gläubiger Katholik und Träger des Stephanusordens sollten sie damit wohl gedanklich weiter kommen!

  21. Normalsterblicher
    04. Juli 2016 13:26

    Farage war zwanzig Jahre die Zielscheibe von Spott und Gehässigkeiten des Establishments, seiner Aspiranten und Symbionten.

    Nach einem großartigen, jahrzehntelangen bergauf-Kampf ("uphill-fight", wie die Angelsachsen es nennen) steht ihm ein Rückzug zu.

    Wahrscheinlich wird er aber ohnehin in die Arena zurückkehren, wie bereits gehabt.

  22. Pennpatrik
    04. Juli 2016 12:58

    Stimmt nicht ganz.
    Johnson wollte Premier werden, seine Partei will ihn aber nicht dazu machen.
    Sorry, lieber Blogmaster.





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