Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen



Darabos: der leichte Abgang

Lesezeit: 2:00

Sehr hatte die SPÖ Norbert Darabos zweifellos nicht bearbeiten müssen. Selten hat ein österreichischer Minister sein Amt so gerne aufgegeben wie der amtierende Verteidigungsminister.

Fast jede Stunde merkte man dem Mann an, wie unwohl er sich unter lauter Uniformträgern gefühlt hat. Selbst die Routineangelegenheit der Verabschiedung des Generalstabschefs geriet ihm zur Mega-Peinlichkeit. Dasselbe war die gesamte Wehrpflicht-Volksbefragung samt dem plötzlichen Darabos-Schwenk um 180 Grad auf Pfiff der Kronenzeitung. Und ebenso jämmerlich waren die Eurofighter-Neuverhandlungen des Ministers, an deren Ende Österreich für schlechtere Flugzeuge mehr zu zahlen hatte als davor für die besseren. Darabos war (oder ist derzeit noch) zweifellos neben der Unterrichtsministerin die jammervollste und am schwersten überforderte Figur dieser Regierung. Um den Mann dort loszuwerden, macht die SPÖ nun offenbar jemanden zum Minister, den außerhalb einiger Vororte von Graz in ganz Österreich niemand kennt. Hoffentlich teilt ihm jemand wenigstens die GPS-Koordinaten des Verteidigungsministeriums mit, dass er hinfindet. Aber immerhin hat er wenigstens den Präsenzdienst absolviert.

Dafür soll Darabos nun zum Mastermind des nächsten SPÖ-Wahlkampfes werden. Denn in der Partei hat er ja als diesbezüglicher Experte ziemliches Ansehen. War er doch der Wahlkampfverantwortliche, als Alfred Gusenbauer 2006 zur Überraschung aller plötzlich Bundeskanzler geworden ist.

Freilich sollten auch die Genossen erst abwarten, ob die ÖVP wieder so schwere Fehler machen wird, die ja damals Gusenbauer und Darabos erst den Sieg ermöglicht haben. Der einstige Hauptfehler kann ihr diesmal sicher nicht wieder passieren: dass sie eine noch gar nicht absolvierte Wahl schon als gewonnen ansieht. So realitätsfremd kann derzeit in der ÖVP niemand sein (auch wenn man sich dort derzeit über zwei Wahlen mit deutlichen Stimmenverlusten so freut, wie wenn Weihnachten und Silvester am gleichen Tag zusammengefallen wären – nur weil diese Stimmverluste glimpflich ausgefallen sind).

Eine Wiederholung des zweiten Fehlers von damals ist bei den Schwarzen freilich sehr wahrscheinlich: dass sie auch diesmal auf jeden Hauch eines emotionalen Wahlkampfs verzichten. Denn der nette und seriöse Michael Spindelegger weiß wahrscheinlich gar nicht, was das bedeutet.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    05. März 2013 14:41

    Darabos, der Bock, der zum Gärtner gemacht wurde, hat aber dennoch als vielfach unterschätzter Verteidigungsminister eine wirklich epochale Tat für die Sicherheit der gesamten Republik Österreich vollbracht:

    Er hat unter Aufbietung aller Kräfte auf dem Feld der Ehre, dem Heldenplatz, in einem wahrlich heldenhaften Einzel-Kampf gegen den gefürchteten TOTEN SOLDATEN den Sieg errungen und ihn anschließend entwaffnet. Die brandgefährliche Waffe, eine äußerst explosive KAPSEL, die der "Tote Soldat" bei (in) sich trug, wurde von unserem unbewaffneten (!) Verteidigungsminister eigenhändig entschärft; somit hat der lichtvolle Recke Darabos für alle österreichischen Bürger endlich den ersehnten Frieden erwirkt. An ihren Taten sollt Ihr sie erkennen!

  2. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    05. März 2013 07:18

    Wer Verteidigungsminister ist fast egal, viel schlimmer ist, dass jetzt beim Bundesheer viele Spitzenpositionen zu besetzen sind und von der SPÖ natürlich genau jene Opportunisten in Stellung gebracht werden, die sich aus Karrieregründen, oder aber aus mangelnder strategischer Urteilskraft heraus, dem Lügengebäude einer Berufsarmee verschrieben haben. Eine Negativselektion, gegen den allgemeinen Geist des Offizierskorps, die möglicherweise noch fatale Konsequenzen haben wird.

  3. Ausgezeichneter KommentatorHummel
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    05. März 2013 07:46

    Dieser „Karriere-“ Schritt ist logisch !
    Darabos hat seine Mission beim Bundesheer erfüllt: der Ruf ist ruiniert, die Motivation im Keller und die wichtigsten Posten sind ungefärbt.
    Jetzt ist die nächste Mission dran.
    Wir können nur hoffen, dass seine Zerstörungskraft diesmal die eigene Partei betrifft. Die Schwarzen müssen beim Wahlkampf aber jetzt wieder mit massiven Untergriffen und Intrigen rechnen, denn das ist das einzige was dieser Herr wirklich gut beherrscht.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorkakadu
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    05. März 2013 12:32

    "Darabos war (oder ist derzeit noch) zweifellos neben der Unterrichtsministerin die jammervollste und am schwersten überforderte Figur dieser Regierung."

    "Ich sei, gewährt mir die Bitte, ......................", tönt es laut von BK Faymännchen, weil er sich nahtlos in die obige Bestandsaufnahme einfügt!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    05. März 2013 07:49

    Keine Sorge, Herr Dr. Unterberger. Bei der ÖVP kann nun wirklich nichts mehr schiefgehen, nachdem sie sich die deutsche Werbeagentur Butter unter den Nagel gerissen hat, die bisher Schröder, Wowereit und Co beriet.

    Ich kann nur sagen, mein Gott, Spindelegger, Quo Vadis.

  6. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    05. März 2013 17:51

    Es steht uns also im Herbst,
    wie auch 2006 von Gusenbauer mit Darabos gegen Wolfgang Schüssel,
    ein "Napalm"- Wahlkampf bevor.
    Vielleicht wieder mit dem Herrn Greenberg aus New York.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    05. März 2013 16:03

    OT - Verzeihung, aber mich zerreißt es bald vor Zorn! Das darf doch nicht wahr sein, der Schubhäftling aus der Votivkirche wird ins Kloster gebracht.

    http://wien.orf.at/news/stories/2574161/

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    06. März 2013 12:57

    Aus "Wikipedia":
    "Abgang (auch Finale) nennt man die Nachhaltigkeit der Geschmacks- und Aromastoffe, die ein Nahrungsmittel nach dem Schlucken am Gaumen hinterlässt. Vom Abgang ist vor allem bei Wein die Rede. Dieser Nachgeschmack ist ein bedeutender Hinweis auf die Qualität eines Weines: je anhaltender, desto besser. Der Begriff gilt jedoch unter Sommeliers wegen der Vorsilbe ab als sehr negativ. In der Weinsprache wird daher lieber das Wort Nachhall oder Finale verwendet.

    Bei raschem Abklingen spricht man von einem kurzen Abgang, bei anhaltendem von einem langen Abgang."

    Die "Kroatisch-Minihofener Zu-Spätlese" hatte allerdings nichts von allem, sondern nur einen "leichten Abgang".

    Jedenfalls wird er keinem abgehen.


alle Kommentare

  1. Petit (kein Partner)
    20. Januar 2015 09:19

    Great blog! Im a new follower, look fowrrad to reading more postsIm a self-taught makeup artist and upcoming YouTuber with a beauty blog! I feature product reviews, my looks and how-tos, picture tutorials and so on..Would love for you to check it out and even follow if you like it?XxxLove from

  2. Molon Labe
    06. März 2013 18:43

    Hauptsache der Wehrdienstverweigerer ist weg; dass es noch schlimmer werden könnte kann (mag?) man sich gar nicht vorstellen...

  3. Hannibal (kein Partner)
    06. März 2013 17:37

    Es war ja zu erwarten, dass der Darabos zurücktritt. Aber warum hat er das nicht schon am 21. Jänner gemacht?? Er hat an der Spitze des Verteidigungsressorts schon sehr viel gelitten, angefangen damit, dass er eigentlich Innenminister werden wollte. Na, aber jetzt knapp vor der Nationalratswahl ist das auch schon egal...

  4. Pius (kein Partner)
    06. März 2013 14:34

    Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen - Heiko Schrang
    Heiko Schrang im Interview über sein Buch. Ungeachtet der halben Million Leser weltweit, fand sich aufgrund des brisanten Inhaltes kein Verlag, der es in dieser Form veröffentlichen wollte.
    Das Vorwort zum Buch hat der NTV-Moderator und Autor Michael Mross geschrieben.
    http://www.youtube.com/watch?v=FWIQMiXzQmI

  5. Buntspecht
    06. März 2013 13:43

    Da passt er jetzt hin, Kadavergehorsam, Schmutzkübel ausleeren, Gegner mit Dreck besudeln, (neudeutsch: Dirty Campaigning) das kann er, hat er schon mehrfach bewiesen, ….. und der Ruf der Politik(er) wird noch mehr zerstört! Na Bravo!

  6. Neppomuck (kein Partner)
    06. März 2013 12:57

    Aus "Wikipedia":
    "Abgang (auch Finale) nennt man die Nachhaltigkeit der Geschmacks- und Aromastoffe, die ein Nahrungsmittel nach dem Schlucken am Gaumen hinterlässt. Vom Abgang ist vor allem bei Wein die Rede. Dieser Nachgeschmack ist ein bedeutender Hinweis auf die Qualität eines Weines: je anhaltender, desto besser. Der Begriff gilt jedoch unter Sommeliers wegen der Vorsilbe ab als sehr negativ. In der Weinsprache wird daher lieber das Wort Nachhall oder Finale verwendet.

    Bei raschem Abklingen spricht man von einem kurzen Abgang, bei anhaltendem von einem langen Abgang."

    Die "Kroatisch-Minihofener Zu-Spätlese" hatte allerdings nichts von allem, sondern nur einen "leichten Abgang".

    Jedenfalls wird er keinem abgehen.

    • Undine
      06. März 2013 13:58

      @Neppomuck

      Auf jeden Fall bleibt ein übler Nachgeschmack!
      Abgehen wird er schon---den Freiheitlichen als Reibebaum! So gesehen ist sein vorzeitiger Abgang so lange vor der NR-Wahl bedauerlich! ;-)

  7. Philips (kein Partner)
    06. März 2013 12:04

    Beppo Grillo
    Intererview - Untertitel deutsch

    „Man sollte ein Schild auf das Tor des Parlaments aufhängen: „Achtung Sie verlassen gerade die Realität“
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=T1OpQmQ-2iY

    • Erich Bauer
      06. März 2013 12:31

      Vielen, vielen Dank. Über weite Strecken hatte ich den Eindruck, Beppo spricht über Österreich...

      Beppo Grillo ist kein Stronach. Wie wohltuend, daß er die Menschheit mit einem Parteiprogramm-Geschwurbel verschont... Eines ist bei mir "hängengeblieben":

      Frage: Wieso glauben Sie, sind unsere Politiker so mangelhaft?
      Beppo Grillo: "Das muß man psychiatrisch sehen. Sie sind verhaltensgestört."

      Interview unbedingt ansehen.

    • Freidenker (kein Partner)
      06. März 2013 12:45

      Ein ausgesprochen sehenswertes Interview!
      Wow, da sieht man wieder, dass in der gesamten EU solche Misstände herrschen.
      Wir benötigen keine Akademiker in politischen Positionen, sondern einfache Menschen, die noch wissen, was wirklich zählt im Leben und die Probleme der einfachen Menschen kennt.
      Er verweist auch auf die hirnrissigen und gemeingefährlichen, wirtschaflichen Aspekte in der Landwirtschaft, die die Natur zerstören, aber des Profites wegen ignoriert werden. Ja sogar gefördert werden !!!
      Dazu ein Interview:
      Permakultur könnte eine echte Chance für eine gesunde Welt sein.
      http://www.youtube.com/watch?v=QBo4mP5mrcU

    • Neppomuck (kein Partner)
      06. März 2013 13:11

      > E. Bauer:

      Unsere Politiker (wenn sie wahrgenommen werden) dürften a priori weniger "verhaltensgestört" gewesen sein, als "milieugeschädigt".
      Etwa wie der Eintritt in eine Sekte bei schwachen Persönlichkeiten eine merkwürdige Veränderungen der Psyche auslöst.
      Die Verhaltensstörungen werden dann erst für alle deutlich, wenn die politischen Parvenüs in der hauseigenen Hierarchie einen gewissen Bodenabstand gewonnen haben.

      Dies nur, um die 'Chronologie der Entwicklung' klarer darzustellen.

  8. Torres (kein Partner)
    06. März 2013 09:44

    Besondere Intelligenz wird Faymann ja wohl niemand zugestehen; immerhin hat er aber anscheinend ein gewisses Gespür dafür, dass er nach dem Wehrdienst-Volksbefragungsdebakel mit Darabos im Regierungsteam bei den Wahlen im Herbst wohl schlechtere Karten haben wird. Dazu noch Kräuter und vor allem Laura Rudas als Wahlkampfmanager - da wäre wohl eine Niederlage vorprogrammiert. Also ist dieser Schritt nicht unlogisch. Abgesehen davon, dass er (und Darabos) die Bevölkerung wieder einmal glatt angelogen hat: nach der Volksbefragung sagten ja beide im Brustton der Überzeugung, dass Darabos selbstverständlich Verteidigungsminister bleiben und die Heeresrform durchführen werde. Offenbar handelt Faymann nach dem Prinzip: "Ist der Ruf einmal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert", nämlich dass man die Bevölkerung ungeniert und ohne Konsequenzen belügen kann, da sie das ja schon gewohnt sei.

  9. Claudius
    06. März 2013 08:56

    Artikel aus KURIER:

    Die Achillesferse der SPÖ bei der Nationalratswahl. (Daniela Kittner, KURIER)

    Überraschend am Wechsel von Norbert Darabos in die SPÖ-Zentrale ist nur der Zeitpunkt. Angedacht ist die Rochade seit Monaten. Das erste Gespräch zwischen Darabos und SPÖ-Chef Werner Faymann fand bereits während der Weihnachtsferien statt. Anlass war die verheerend schlechte Kampagne zur Abschaffung der Wehrpflicht. Darabos konnte das Kampagnenhauptquartier nicht im Verteidigungsministerium aufschlagen, denn das wäre ein Missbrauch des Regierungsamts gewesen.

    Also musste die SPÖ-Zentrale die Organisation übernehmen. Doch Laura Rudas tat genau nichts und Günther Kräuter erwies sich als schwer überfordert. Spätestens da war den SPÖ-Granden klar, dass sie in dieser Aufstellung nicht würden in die Nationalratswahl gehen können. Ein SPÖ-Präsidiumsmitglied sagte bereits im Jänner zum KURIER: „Die Partei wird umbesetzt.“

    Eigentlich war die Rochade schon nach der verlorenen Wehrpflichtbefragung erwartet worden. Doch Faymann hat sich damals anders entschieden. Mag sein, dass er sich den Personalcoup aufbewahren wollte, um von etwaigen Schlappen bei den folgenden Landtagswahlen abzulenken.

    Genau das ist am 3. März passiert. Zwar hat die SPÖ in Kärnten fulminant gewonnen – doch in Niederösterreich liegt sie darnieder. Im Hinblick auf die Nationalratswahl ist Niederösterreich mit 1,26 Millionen Wahlberechtigten wichtiger als Kärnten mit 440.000.

    Erschwerend für Faymann kommt hinzu, dass auch die Wiener SPÖ weit von ihrer Top-Form entfernt ist. Rot-Grün und die ungeklärte Nachfolgefrage an der Stadtspitze schaden der SPÖ-Wien, sie ist in den Umfragen derzeit weit von ihrem letzten, ohnehin nicht berühmten Wahlergebnis von 43 Prozent entfernt. Niederösterreich und Wien gemeinsam stellen 38 Prozent der 6,3 Millionen Wahlberechtigten in Österreich, die SPÖ bekam aus diesen beiden Bundesländern bei der Nationalratswahl 2008 42 Prozent ihrer 1,43 Millionen Stimmen, aus Niederösterreich allein 22 Prozent.

    Als sich am vergangenen Sonntag abzeichnete, dass die SPÖ in Niederösterreich von ihrem historischen Tiefststand noch einmal vier Prozentpunkte auf mickrige 21,6 Prozent abrutschte, war Zeit zum Handeln. Unmittelbarer Zweck sollte auch sein, den Rücktritt des SPÖ-Landesparteichefs Sepp Leitner und die Jubelmeldungen über den siegreichen Erwin Pröll aus den Medien zu verdrängen – umso mehr, als Pröll am Wahlabend verkündete, nun mit seiner hochmotivierten Landespartei die Bundes-ÖVP im Nationalratswahlkampf voll zu unterstützen.

    Darabos wird es nicht leicht haben, die Defizite in roten Landesparteien auszugleichen und die Bundesparteizentrale in der Wiener Löwelstraße auf Vordermann zu bringen. Es fehlt dort an so gut wie allem: An politischem Knowhow, Kampagnen- und Kommunikationsfähigkeit, geschultem Personal und an Geld. Eine Personalentscheidung ist bereits gefallen: Stefan Hirsch, Darabos’ Sprecher im Verteidigungsressort, wird neuer Kommunikationschef der Bundes-SPÖ. (Ende)

    Link: http://kurier.at/meinung/kolumnen/politik-von-innen/die-achillesferse-der-spoe-bei-der-nationalratswahl/4.484.315

    • Nestor 1937
      06. März 2013 11:20

      Wer ist dieser Stefan Hirsch?
      Ein zweiter Greenberg des Napalm-Wahlkampfes 2006 ?

    • Florin
      07. März 2013 09:02

      "Spätestens da war den SPÖ-Granden klar, dass sie in dieser Aufstellung nicht würden in die Nationalratswahl gehen können."

      Schlimmeres Deutsch geht ja gar nicht mehr !

  10. Holmes (kein Partner)
    06. März 2013 06:21

    Ein no name wird bis September 2013 nur als Platzhalter ins Verteidigungsministerium gehievt - auch an dieser Politik erkennt man, an erster Stelle kommt bei den Sozialisten die Baddei, dann erst die Republik. Die Umsetzung des Abstimmungsergebnisses vom Januar 2013 wird damit auf die lange Bank geschoben.

  11. Nero
    05. März 2013 20:41

    Also, der Herr Spindelegger kann schon sehr gut feiern, wenn dazu ein Anlass ist und keine Journalisten in der Nähe sind.
    Übrigens: Vom BH versteht Spndelegger viel als ehemaliger Sekretär der Stahlhelmfraktion. Der Herr Darabos ist ein Kroate und als solcher ausserhalb des Burgenlandes nicht satisfaktionsfähig. Frau Schmid macht das, was die Kommunisten von ihr verlangen. Schade um Darabos, der wäre gut gewesen für den Wahlkampf.

  12. Nestor 1937
    05. März 2013 17:51

    Es steht uns also im Herbst,
    wie auch 2006 von Gusenbauer mit Darabos gegen Wolfgang Schüssel,
    ein "Napalm"- Wahlkampf bevor.
    Vielleicht wieder mit dem Herrn Greenberg aus New York.

  13. Brigitte Imb
    05. März 2013 16:03

    OT - Verzeihung, aber mich zerreißt es bald vor Zorn! Das darf doch nicht wahr sein, der Schubhäftling aus der Votivkirche wird ins Kloster gebracht.

    http://wien.orf.at/news/stories/2574161/

    • Nestor 1937
      05. März 2013 17:55

      Kann jemand sagen, wer dieser Herr Schwertner von der Caritas ist? Wer ist das? Woher kommt der? Wofür steht der? Was hat der bisher gemacht?
      Ein zweiter Landau ?

    • Brigitte Imb
      05. März 2013 18:21

      Schwertner hat an der FH Krems Gesundheitsmanagement studiert, war Pressesprecher d. NÖ Klinikholding, bevor er Sprecher der Caritas wurde und ist nun zum Geschäftsführer aufgestiegen. Er ist eher ein Küberl als ein Landau.....

      http://www.caritas-wien.at/aktuell/presseaussendungen/detail/artikel/6814/173/

    • Gandalf
      05. März 2013 18:30

      Nach Lektüre seines Werdeganges kann man zusammenfassen: Also einer, der nie etwas richtiges gelernt, nie eine echte Herausforderung bestehen, nie vernünftig arbeiten musste. Na, da ist man natürlich gerne Gutmensch, noch dazu als Schmalspurmagister.
      Schande über die Caritas, so weit das überhaupt noch ärger geht als es durch Landau & Co schon geschehen ist.

    • Cotopaxi
      05. März 2013 18:40

      Was ist an der Freilassung des Schubhäftlings besonderes: das kommt doch in Wien andauernd vor, dass hungerstreikende Schubhäftlinge sich freipressen können, ohne dass es deswegen gleich in der Zeitung steht.

    • Brigitte Imb
      05. März 2013 18:47

      Die Erpresser werden ganz sicher alle bleiben dürfen - mit Grundsicherung, versteht sich! Und ist dieses Ziel erreicht, so können auch alle Verwandten aus Pakistan und Afghanistan bei uns einwandern.
      Der Rechtsstaat ist quasi ausgehebelt, dank der NGOs und einer unfähigen Regierung.

  14. Undine
    05. März 2013 14:41

    Darabos, der Bock, der zum Gärtner gemacht wurde, hat aber dennoch als vielfach unterschätzter Verteidigungsminister eine wirklich epochale Tat für die Sicherheit der gesamten Republik Österreich vollbracht:

    Er hat unter Aufbietung aller Kräfte auf dem Feld der Ehre, dem Heldenplatz, in einem wahrlich heldenhaften Einzel-Kampf gegen den gefürchteten TOTEN SOLDATEN den Sieg errungen und ihn anschließend entwaffnet. Die brandgefährliche Waffe, eine äußerst explosive KAPSEL, die der "Tote Soldat" bei (in) sich trug, wurde von unserem unbewaffneten (!) Verteidigungsminister eigenhändig entschärft; somit hat der lichtvolle Recke Darabos für alle österreichischen Bürger endlich den ersehnten Frieden erwirkt. An ihren Taten sollt Ihr sie erkennen!

    • Xymmachos
      05. März 2013 20:10

      Diese Würdigung nseres nunmehrigen Ex-Verteidigungsministers, die sich von den billigen Anschüttungen, denen der wackere Burgenländer hier im Blog immer wieder ausgesetzt war (und ist), durch die Objektivität der Betrachtung wohltuend unterscheidet, wird seinem aufopferungsvollen Wirken fürs Vaterland in überzeugender Weise gerecht. Und das durch eine nicht wehrpflichtige Dame! Respekt, Respekt, und die Prämiierung ist redlich verdient!

    • Undine
      05. März 2013 21:44

      Ja, ja, lieber @Xymmachos, Ehre, wem Ehre gebührt! Es war mir ein langgehegtes Anliegen, dem scheidenden Verteidigungsminister für sein todesmutiges Eingreifen in höchster Not zu unser aller Rettung meine innige Dankbarkeit zu Füßen zu legen. Es ist mir bis heute ein Rätsel, wie es möglich war, daß dieser (nur sogenannte!) "Tote Soldat" über Jahrzehnte hinweg ungehindert ---vor aller Augen!---sein Unwesen treiben konnte. Der Bock, äh, Darabos lebe hoch, hoch, hoch!
      Und danke für Ihre anerkennenden Worte!

    • Brigitte Imb
      05. März 2013 22:10

      Undine,

      sehr feine Klinge. ***

    • byrig
      05. März 2013 23:50

      xymmachos-wohl burgenlandkroate?
      aber hoffentlich haben sie wenigstens den wehrdienst abgeleistet.andernfalls zählt ihr hinweis auf die nicht-wehrpflichtige dame schon nicht mehr!

  15. Brigitte Imb
    05. März 2013 13:21

    OT - Die ÖVP schießt das nächste Eigentor, Lopatka sagt "Jein" zu Referendum über EU Beitritt der Türkei, während der Kanzlerdarsteller (noch) darauf besteht.

    Und überhaupt, da soll sich jemand auskennen, einmal meinen die Türken auf einen Beitritt zu verzichten, dann wird wieder Druck für einen Beitritt gemacht.....
    Die werden uns die Türkei einfach auf's Aug' drücken, befürchte ich.

    http://kurier.at/politik/eu/koalition-jein-zu-referendum-ueber-eu-beitritt-der-tuerkei/3.932.387

    • terbuan
      05. März 2013 13:28

      Davon kannst Du ausgehen Brigitte, Erdogan sieht sich ja "de facto" bereits als Mitglied! :(((

    • Haider
      05. März 2013 16:32

      @terbuan
      Ich habe eher den Eindruck, Erdogan will der EU nicht beitreten, er will sie besetzen.

    • Blahowetz
      05. März 2013 18:42

      Kann man also sagen, dass jeder in der EU niedergelassene Türke nichts anderes als ein türkischer Besatzungssoldat bzw. Kolonialist ist, der von den europäischen Wirtsvölkern auch noch alimentiert wird?

    • byrig
      05. März 2013 23:52

      blahowetz-so ähnlich dürfte es sein,und so ähnlich dürfte es der herr erdogan auffassen,wie er mehrfach öffentlich kundtat.

    • Haider
      06. März 2013 00:09

      @Blahowetz
      Ja, warum?
      Türken lassen sich von Deutschen gegen Syrien verteidigen, nur die deutsche Fahne darf im Camp nicht gezeigt werden. Das beleidigt das türkische Ego! Bei jeder Türkenhochzeit drangsalieren hunderte Anatolier mit ihren "fahnengeschmückten" Autos und laut hupend die Bevölkerung. Analog bei entsprechenden Fußballmatches (mit Grausen denke ich an die letzte Europameisterschaft in Wien). Augen auf, Hirn einschalten und nüchtern analysieren!

    • Undine
      06. März 2013 08:44

      @Haider

      *********!

      Davon kann ich auch ein Lied singen! Leider!

      "Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz" sagte man früher. Worauf die Türken so "stolz" sind? Vermutlich, weil es ihnen kampflos gelungen ist, sich die Österreicher gefügig gemacht zu haben, von denen einige sagen: "Ihr sollt euch hier wie zuhause fühlen; mein Haus ist dein Haus."

    • DB (kein Partner)
      06. März 2013 09:30

      @Brigitte Imb: Ich bin überzeugt davon, dass ein EU-Beitritt der Türkei nicht ganz so rasch über die politische Bühne gehen wird. Bevor dies wirklich spruchreif ist, wird die EU zuvor jedoch implodieren. Das ist nur mehr eine Frage weniger Jahre - wenn nicht schon viel eher. Ein Weiterbestand in der derzeitigen Konstellation scheint aufgrund der Unfinanzierbarkeit des ganzen Systems recht unwahrscheinlich. Man wird nicht umhin kommen etliche Länder (Gr., Spanien, Port., Italien) zumindest temporär aus der Währungsunion herauszunehmen, wenn die EU überleben will.

    • Torres (kein Partner)
      06. März 2013 11:53

      Es sei nur daran erinnert, dass Schüssel (in dessen Regierung auch Lopatka war) verbindlich versprochen hat, dass es in Österreich eine Volksabstimmung über den EU-Beitritt der Türkei geben wird.

    • S.S. (kein Partner)
      06. März 2013 14:14

      zur Volksabstimmung:

      Aber wir wissen doch mittlerweile, dann würde ja hierzulande wieder eine Mehrheit über eine vermeintliche Minderheit abstimmen können...nein nein, da gäbe es jetzt sicher schon verfassungsrechtliche- oder so - Bedenken..vlt lässt man ja stattdessen einfach die Türkei selbst abstimmen.. ;-)

  16. Obrist
    05. März 2013 12:58

    Nachdem er das Heer auf Jahrzehnte hinaus zu einer jämmerlichen Pfadfindertruppe verkommen lassen hat, den herrschenden Stillstand durch Besetzung der wichtigsten Posten mit roten Speichelleckern zumindest für die nächsten 5 Jahre zementiert hat, wertvolle Ausrüstung zum Schrottpereis verschleudert hat, noch wertvollere Immobilien und Kasernen an parteinahe Firmenkonstrukte verschleudert hat, glaubt sich nun dieses armselige Männlein davonstehlen zu können. Für jeden Sch... gibt es in dieser Bananenrepublik einen ergebnislosen Untersuchungsausschuss - hier wäre einmal fette Beute zu machen!
    Möge er als Wahlkampfmanager sein Vernichtungswerk genauso erfolgreich seiner Partei angedeihen lassen!

    • Haider
      05. März 2013 16:37

      Da haben Sie recht. Darabos war der größte Verschleuderer von Staatseigentum in den letzten Jahren. Da können die Linken noch so blöde Fragen stellen und plakatieren, wen und was sie nicht alles schützen. Nur in der Realität ist der größte Privatisierer ein roter Ex-Minister-Darsteller.

  17. Riese35
    05. März 2013 12:36

    >> "Eine Wiederholung des zweiten Fehlers von damals ist bei den Schwarzen freilich sehr wahrscheinlich: dass sie auch diesmal auf jeden Hauch eines emotionalen Wahlkampfs verzichten. Denn der nette und seriöse Michael Spindelegger weiß wahrscheinlich gar nicht, was das bedeutet."

    Heute ein treffender Artikel in der Presse zur österreichischen Nicht-Außenpolitik:
    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/martinengelberg/1351794/Kraeftige-Lebenszeichen-der-oesterreichischen-NichtAussenpolitik?from=suche.intern.portal

    • byrig
      05. März 2013 23:58

      dieser artikel zeigt v.a.,dass der jude martin engelberg primär zu seiner geistigen heimat israel steht.die loyalität zu österreich dürfte wesentlich geringer ausgeprägt sein.zumal ich in seinen kolummnen noch nie kritische sätze über israel gelesen habe,österreich kritisiert er aber gerne und locker-und auch aus jüdisch-israelischer sicht.

    • Eva
      06. März 2013 08:53

      @byrig

      *****!
      Stimmt exakt!

    • matze (kein Partner)
      06. März 2013 11:00

      byrig
      **********
      Schaut euch die juden an wie sie mit den Deutschen umgehen (es wurde gesagt):
      http://www.youtube.com/watch?v=_N5cdkha3UI

    • Neppomuck (kein Partner)
      06. März 2013 12:35

      Engelberg, der Psychoanalytiker.

      Wie recht Karl Kraus doch hatte:
      "Psychoanalyse ist jene Geisteskrankheit, für deren Therapie sie sich hält."

    • Eva
      06. März 2013 15:08

      Dieser Psychoanalytiker Engelberg ist doch der Mann von Danielle Spera, der ehemaligen ORF-Ansagerin mit dem stark ausgeprägten Hang, uns die Welt zu erklären; das erklärt vieles.

  18. kakadu
    05. März 2013 12:32

    "Darabos war (oder ist derzeit noch) zweifellos neben der Unterrichtsministerin die jammervollste und am schwersten überforderte Figur dieser Regierung."

    "Ich sei, gewährt mir die Bitte, ......................", tönt es laut von BK Faymännchen, weil er sich nahtlos in die obige Bestandsaufnahme einfügt!

  19. A.K.
    05. März 2013 12:28

    In der Tagebuchnotiz „Darabos: der leichte Abgang“ schreibt Dr. Unterberger: „Darabos war (oder ist derzeit noch) zweifellos neben der Unterrichtsministerin die jammervollste und am schwersten überforderte Figur dieser Regierung.“
    Wenn die ÖVP für Österreich etwas Gutes tun will, dann muß sie auch gleichzeitig den Rücktritt der Unterrichtsministerin fordern. Sie sollte den Genossen - im Falle der Weigerung dies zu tun – die Aufkündigung der Koalition ankündigen, aber nicht Neuwahlen verlangen. Bis zum Herbst kann es der ÖVP doch möglich sein, notwendige Mehrheiten je nach Abstimmungsthema ohne Koalitionspakt zu finden.

    • Brigitte Imb
      05. März 2013 12:48

      Die ÖVP wird gar nix fordern von den ROTEN, das Koalitionsabkommen dürfte denen heilig sein, sonst hätten sie Ds. Rücktritt unmittelbar nach der Heeresabstimmung einfordern müssen. Sie sind zu feig, v.a. Spindelegger.

    • A.K.
      05. März 2013 13:55

      @Brigitte Imb
      Ich fürchte, Sie haben recht.

    • Torres (kein Partner)
      06. März 2013 12:02

      @Brigitte Imb
      Wie heilig der ÖVP das Koalitionsabkommen ist, zeigt ja auch ihre Weigerung, Faymann vor den Korruptionsausschuss zu zitieren - aus Angst, deshalb aus der Koalition geworfen zu werden. Genau so eine Partei brauchen wir: der der eigene A.... wichtiger ist, als die Aufklärung von Korruption im Interesse des Staates.

  20. terbuan
    05. März 2013 12:06

    O.T. Olympia 2028

    Im Gratisschmierblatt "Heute" wird heute gegen die Bewerbung polemisiert:

    "Olympia kostet 11 Mrd. Euro - so viel wie ein Wiener Jahresbudget....."

    Da wird sich der Wiener Bürgermeister aber freuen!!!

    (Dafür gibt es 2 Seiten dahinter ein halbseitiges Inserat der SPÖ mit einer rostigen Straßenbahn - "Die SPÖ schützt die Öffis vor den Folgen einer Privatisierung")

    in der Onlineausgabe ist dieser Artikel bisher nicht erschienen :-)

    • Erich Bauer
      05. März 2013 12:31

      Pack schlägt sich, Pack verträgt sich... Die inszenierte "Läuterung" des Redakteurs folgt mittels "sachdienlichen" Interview baldigst auf den Fuß...

      Das Boulevard kann heute so und morgen so schreiben. Die "Leserschafe" sind heute dagegen und morgen dafür... Wenn da bisweilen eine Meldung reingeschmiert wird, die Du gutheißt... zählt das... 11e. Was man damit ev. bei Dir und Unseresgleichen erreichen will: "Sympathie for the Devil"...

    • terbuan
      05. März 2013 13:43

      Köstlich ist ja, dass am Ende des Beitrages steht:
      "Sind Sie für oder gegen Olympia in Wien? Voten Sie auf heute.at.
      Auf der ganzen HP ist jedoch nichts dergleichen zu finden, offensichtlich auf "höhere Weisung" abgewürgt :-)

  21. Josef Maierhofer
    05. März 2013 09:58

    Immerhin ist die ÖVP nicht Spindelegger allein, er hat sie aber zu repräsentieren und zu leiten.

    Es stehen dann schon noch welche dahinter, die sogannnten 'Spindoktoren', die sich die Werbefirmen aussuchen und auch die Werbeslogans, ....

    Wie @ Wertkonservativer zuletzt festgestellt hat, ist etwa der 'Landesvater' von Niederösterreicht, Erwin Pröll, eine Ausnahmeerscheinung und er hat dem Wunsch Ausdruck verliehen, es möge mehr davon geben in der ÖVP. Diesem Wunsch kann ich mich nur anschließen und ich würde mir das auch für die anderen Parteien wünschen, dass da endlich zielstrebige, leistungsfähige und -willige Leute mit Ideen und Charisma, der nötigen Kantigkeit, schlicht Persönlichkeiten heranwachsen, denen man als Österreicher vertrauen kann.

    Dieses Vertrauen wurde mißbraucht und für Entscheidungen gegen Österreich benutzt, das ist Fakt, und darüber kommt auch ein braver Mag. Spindelegger nicht hinweg, hat er doch mitgestimmt, als man das Volk ausgeschlossen hat für die ESM Entscheidung und mitgestimmt für den ESM und damit für die Zahlung fremder Schulden, vorläufig noch 'Haftungen', die ich aber bereits als schlagend betrachte, wenn ich mir die Lage in Athen, Lissabon, Madrid, Rom, etc. so ansehe.

    Also Personen, denen man vertrauen kann, scheint es offenbar wenige zu geben, zumindest in der Politik und noch weniger bei den Parteien, weil die wenigen teilen sich dann auch noch auf auf diese Parteien.

    Eine Kultur ist auch abhanden gekommen, früher haben die Parteien miteinander geredet, sportlcih gerittert, heute handeln sie gegeneinander und agieren wie Feinde. So kann nichts Fruchtbares entstehen, es ist auch Furchtbares entstanden, wer das nicht sieht, ist blind in meinen Augen.

    Also Werbeslogans aussuchen, so sehe ich das, ist wohl zu wenig, man muss schon für Ziele kämpfen, aber für welche Ziele kämpfen wir denn ? Für das linke leistungslose 'Paradies', das haben wir ja dank der Parteien erreicht, da sind wir am Ziel, es war halt leider alles auf Kredit. Es geht uns ja (noch) soooo guuut ....

    Also wofür würde ich eine ÖVP gerne kämpfen sehen ? Für den Aufruf zum Ärmelaufstricken und Anpacken, für den Aufruf das Schulwesen wieder ordentlich gut und vielfältig zu machen und mit sinnvollen Inhalten zu füllen und den Lehrern wieder die Erziehung zum gerechten Teil, nämlich dem Schulteil, zu übertragen, für den Aufruf zu Eigenverantwortung, für den Aufruf zu Anstand und Fairness und Offenheit, für den Aufruf zu Verhältnismäßigkeit und Machbarkeitsrealität, keinesfalls können 'Goodies' verteilt werden um 'gut' dazustehen, sondern es können nur wirkliche Verbesserungen vorgeschlagen werden, nachdem das linke Schulsystem gescheitert ist und mit Bomben und Granaten an die Wand gefahren ist.

    Ideologie IST Idiotie.

  22. Brigitte Imb
    05. März 2013 09:54

    Politkomödie die xxxte, od. eben circenses.....

    Dieses Affentheater führt uns doch schön vor Augen was für die Politik zählt. Da geht es nicht etwa um den Staat, um dessen Bevölkerung samt Wohlstand, nein, es geht lediglich um Parteiinteressen u. Macht(erhalt). Ein Darabos hätte gar nie Verteidigungsminister werden dürfen, aber das ist den Parteien, in dem Fall der SPÖ, völlig egal - es zählt nur die Versorgung der Partei und der Parteimitglieder.
    7 Jahre lang durfte Darabos das BH (völlig) ruinieren, keinen hat's gestört, nun aber, da die SPÖ droht in den Ruin zu rutschen, wird er ausgetauscht.

    Ich erinnere mich an ein Interview mit D., wo er sich ob der schlechten Bezahlung als Minister beschwert hat. Was nun? Als Bundesgeschäftsführer erhält er NOCH WENIGER Gehalt, wie wird der Ärmste überleben? Sicher hören wir bald von einer Beraterfirma, die dem glücklosen D. zugeschrieben wird.

  23. Wertkonservativer
    05. März 2013 09:43

    Endlich ist er weg "vom Fenster", der unsägliche Darabos!
    Soll er seine "Talente" halt in der SPÖ-Zentrale zu nützen suchen: viel wird er bei dem Haufen ja wohl auch nicht "reißen" können!
    Bleibt als letzter Karriereschritt ja dann immer noch ein hoher Job im Burgenland offen:
    dort gehört er ja auch hin!
    (Damit ich nicht missverstanden werde: ich liebe das wunderschöne Burgenland!!)

    (mail to: gerhard@michler.at)

  24. Gerhard Pascher
    05. März 2013 08:17

    Matthias Stadler wird statt Josef Leitner die SP in NÖ übernehmen. Damit die nächste Person auf diesem ungeliebten Posten nicht "verheizt" wird, behält er seinen Bürgermeisterposten in St. Pölten.

  25. brechstange
    05. März 2013 07:49

    Keine Sorge, Herr Dr. Unterberger. Bei der ÖVP kann nun wirklich nichts mehr schiefgehen, nachdem sie sich die deutsche Werbeagentur Butter unter den Nagel gerissen hat, die bisher Schröder, Wowereit und Co beriet.

    Ich kann nur sagen, mein Gott, Spindelegger, Quo Vadis.

  26. Hummel
    05. März 2013 07:46

    Dieser „Karriere-“ Schritt ist logisch !
    Darabos hat seine Mission beim Bundesheer erfüllt: der Ruf ist ruiniert, die Motivation im Keller und die wichtigsten Posten sind ungefärbt.
    Jetzt ist die nächste Mission dran.
    Wir können nur hoffen, dass seine Zerstörungskraft diesmal die eigene Partei betrifft. Die Schwarzen müssen beim Wahlkampf aber jetzt wieder mit massiven Untergriffen und Intrigen rechnen, denn das ist das einzige was dieser Herr wirklich gut beherrscht.

  27. Observer
    05. März 2013 07:30

    Norbert Darabos hat als Verteidigungsminister versagt. Seit der Wehrpflicht-Volksbefragung sucht man in der SPÖ für ihn schon verzweifelt nach einem Grund für einen "ruhmreichen" Abgang und einen neuen Job. Da bietet sich nun der Wahlkampflieter an.
    Ob die ÖVP *) so klug ist, dieses Vakuum zu erkennen und für sich auszunützen, wage ich zu bezweifeln.
    *) sollte richtig lauten: ob Erwin Pröll so ........, denn die schwarzen Entscheidungen fallen jetzt erst recht nur in St. Pröllten.

    • Torres (kein Partner)
      06. März 2013 12:17

      Sie haben zwar recht mit Erwin Pröll, allerdings ist es mir völlig schleierhaft, wieso Pröll, nachdem er zwar die Absolute behalten, allerdings (gar nicht so wenige) Stimmen und Mandate verloren hat, in der Partei jetzt noch stärker und einflussreicher ist. Wie jämmerlich muss doch der Zustand einer Partei sein, die nach zwei verlustreichen Landtagswahlen (in Kärnten hat sie ja auch verloren), sich aufführt, als sei Weihnachten und Geburtstag zusammengekommen - nur weil die Verluste geringer waren als erwartet. Von Gewinnen dürfte sie bzw. Ihr Chef Spindelegger wohl nicht einmal zu träumen wagen.

  28. Johann Scheiber
    05. März 2013 07:18

    Wer Verteidigungsminister ist fast egal, viel schlimmer ist, dass jetzt beim Bundesheer viele Spitzenpositionen zu besetzen sind und von der SPÖ natürlich genau jene Opportunisten in Stellung gebracht werden, die sich aus Karrieregründen, oder aber aus mangelnder strategischer Urteilskraft heraus, dem Lügengebäude einer Berufsarmee verschrieben haben. Eine Negativselektion, gegen den allgemeinen Geist des Offizierskorps, die möglicherweise noch fatale Konsequenzen haben wird.

    • phaidros
      05. März 2013 07:41

      Erklären Sie uns bitte erst, wie Sie das Verteidigungsbudget verdoppeln oder verdreifachen wollen, bevor Sie eine Berufsarmee als »Lügengebäude« bezeichnen.

      Glashaus, Steine und so.

    • phaidros
      05. März 2013 09:15

      Ihr Beitrag findet ja erfreulicherweise große Zustimmung, Gratulation.

      Meine Aufforderung ergeht daher auch an Ihre bislang wortlosen Unterstützer: erklären Sie uns bitte, wie Sie Budget (und nebenbei auch Wehrdienstzeit) verdoppeln oder gar verdreifachen wollen, bevor Sie andere Modelle als »Lügengebäude« bezeichnen (lassen)?

      Der Wehrdienst, so wie wir ihn (eben nicht) leben, ist jedenfalls ein Lügengebäude.

    • Johann Scheiber
      05. März 2013 10:03

      Ich stelle die Grundthese auf, daß die mächtigsten modernen Streitkräfte schon jetzt für einen modernen Krieg weitgehend bedeutungslos sind – in Wirklichkeit ist ihre Bedeutung sogar umgekehrt proportional zu ihrer Modernität.

    • phaidros
      05. März 2013 10:09

      Armeen sollen nicht Kriege führen, sondern vermeiden.

      Und dafür haben sie jede nur erdenkliche Bedeutung. Der Grund, warum Europa immer mehr in der Bedeutungslosigkeit versinkt und weiter versinden wird ist, dass es seine Interessen nicht mit militärischem Potenzial unterstreichen kann und diese daher auch von niemandem ernst genommen werden.

      Aber danke für die Replik (um das Wort ›Antwort‹ zu vermeiden, die sie ja nicht war).

    • phaidros
      05. März 2013 10:15

      …übrigens, sg. Hr. Scheiber: selbst wenn dem so wäre, wie Sie sagen, ist Österreich aufgrund von Lage und Größe ganz sicher in Sachen »moderner Krieg« in keiner gestalterischen Vorreiterrolle, sondern hat sich einfach Gegebenheiten anzupassen.

    • diko
      06. März 2013 05:52

      @ Johann Scheiber ,
      *****************!
      voll zutreffender Kommentar, keine weiteren Erklärungen nötig.

    • phaidros
      06. März 2013 14:01

      Doch, da ist durchaus eine Erklärung nötig, das sieht jeder Idiot: nämlich wie man mit 2Mrd Jahresbudget verteidigen kann.

      Die Wehrpflicht, wie wir sie leben, ist tatsächlich ein Lügengbäude, und keine 1000 Kindergartensternderln oder Speicheleckereien können daran etwas ändern.

      Die Frage lautet also, werte Klicker, ebenso wie Herr Scheiber: wie wollen Sie die Verteidigungsausgaben und den Wehrdienst vervielfachen ODER alternativ das Land mit 2 Mrd./Jahr verteidigen?

      Es geht nämlich beides nicht.

      (Zufällig war ich jüngst auf einem Seminar über Weltsicherheitspolitik, in dem Hrn. Scheibers »Grundthese«, nun formulieren wir so: keinen Bestand gehabt hätte – oder glauben Sie, die Amerikaner finanzieren aus Spaß 10 Träger?)

    • Erich Bauer
      06. März 2013 17:46

      @phaidros

      JEDER, und ich behaupte, JEDER Poster hier weiß ganz genau, daß das Budget für Landesverteidigung weder verdoppelt noch vervielfacht wird! Und zwar... ganz wurscht, in welcher Form und Weise die militärische Landesverteidigung gestaltet ist!

      Herr Scheiber wird das aus der Portokassa aufbringen und ICH helfe ihm dabei. Ist das OKAY! Sollen wir ihnen ein STG oder SG vorfinanzieren? Dann stellen Sie einen Antrag! Und Tschüss!

    • phaidros
      06. März 2013 18:55

      Ganz genau so ist es, Herr Bauer.

      Und unter diesem Licht betrachtet löst das an sich höchst lobenswerte Angebot der privaten Finanzierung eines einzelnen StG oder SG (Schießgewehr?) das österreichische Debakel nicht auf.

      Wer also – wissend, dass es die so dringende Erhöhung der Verteidigungsausgaben nicht geben wird! – alternative Vorschläge als ›Lügengebäude‹ bezeichnet, ist entweder bestürzend unbetamt oder lügt selbst.

      Danke fürs Herausarbeiten, Herr Bauer.

    • panzerechse (kein Partner)
      06. März 2013 21:23

      SG ist ein Scharfschützengewehr...

    • panzerechse (kein Partner)
      06. März 2013 21:41

      Nur aus Interesse... Warum behelligen Sie Herrn Scheiber und irgendwelche Poster mit IHREN "Geldsorgen" ob des Budgets der militärischen Landesverteidigung? In seinem Beitrag ging es nicht im Geringsten über irgendwelche Finanzierungen...??? Ich verlange eine Antwort!

    • phaidros
      06. März 2013 22:46

      Sind Sie denn Scheibers Kläffechse? Sie »verlangen« ? Hihi. Wow! Ich bin beeindruckt.

      Weil Scheiber eine ihm lediglich missfallende Idee als»Lügengebäude« anprangert aber verschweigt, dass das von uns gelebte Modell – das er als einzige Wahrheit verstanden wissen will – ein mindestens ebenso großes Lügengebäude ist, das noch dazu im Ergebnis völlig unbrauchbar ist.

      Und »Scharfschützengewehr« ist »SSG«, aber das nur nebenbei.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2019 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung