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Wie ein Bischof als Bordellbetreiber

Es ist ein gewaltiger Beitrag zum Imageverlust für die Politik im Allgemeinen und vor allem für die Grünen im Besonderen. Zwei Tage vor der Kärntner Landtagswahl wird bekanntgegeben, dass Eva Glawischnig, die langjährige Chefin der Grünen, zum Glücksspielkonzern Novomatic wechselt. Kann sich die Partei von diesem Schock noch jemals erholen?

Nicht, dass ich etwas gegen Novomatic hätte. Das Unternehmen ist professionell und erfolgreich. Aber dieser Wechsel ist im Grund für die Grünen die beschämendste Nachricht seit ihrer Gründung. Man denke nur, wie vehement die Wiener Grünen gegen Glücksspielautomaten in Lokalen gekämpft haben.

Das ist, wie wenn der Chef des ÖGB zur Industriellenvereinigung wechseln würde oder ein Bischof zum Bordell-Betreiber würde oder der Ärztekammer-Präsident zu einem Tabakkonzern. Das bringt auch wieder einmal lebhaft das Engagement der Wiener Grünenchefin Vassilakou für den Bau eines Hochhauses neben dem Konzerthaus in Erinnerung. Oder die "Spenden", die der für Baufragen zuständige grüne Gemeinderat Chorherr für seinen Verein von Immobilienspekulanten entgegen genommen hat. Oder den Bundespräsidenten, der mit Zigarette in der Hand gegen das Rauchen stänkert.

Die Partei, die jahrelang am lautesten von "Ethik" und "Werten" gebrabbelt hat, entpuppt sich als jene Partei, die am zynischsten mit dem Thema umgeht.

Kann mir bitte jemand verraten, was im Hirn eines Menschen vorgeht, der jetzt noch imstande ist, die Grünen zu wählen?

Kann mir bitte jemand sagen, was man einem Normalbürger antworten soll, wenn der zu dem Schluss kommt: "Nicht nur am Balkan, sondern auch in Österreich ist jeder Politiker mit einem ausreichenden Geldbetrag käuflich"?

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