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Warum die Götterdämmerung des Ständestaats kommen musste drucken

Lesezeit: 9:00

Es war weit mehr als eine bloße Mär, dass die Sozialpartner hinter den österreichischen Kulissen lange die wahre Macht hatten, dass vor diesen Kulissen Regierung und Parlament oft nur so tun konnten, als ob sie regieren würden. Dieser Ständestaat ist nun aber endgültig zu Ende gegangen, auch wenn es viele noch nicht wahrhaben wollen. Dieses Ende ist gut so. Der Abgang des Langzeitpräsidenten Christoph Leitl ist nur ein – wenn auch auffallendes – Symbol für dieses Ende.

Das Ende des Ständestaats hat viele Gründe:

Politische Fehler der Wirtschaftskammer

Um bei Christoph Leitl zu beginnen. Er hat Österreich gegen Ende seiner Herrschaftsperiode einmal als "abgesandelt" bezeichnet. Das war und ist in vielerlei Hinsicht durchaus richtig.

Nur: Wäre Leitl ehrlich, müsste er auch ein großes Stück eigenes Verschulden daran zugeben. Denn in den letzten 30 Jahren war die Vor-Kurz-ÖVP immer mit an der Macht. Also konnte in dieser Zeit auch nichts gegen den Willen des ÖVP-Wirtschaftsbundes und der Wirtschaftskammer geschehen.

Leitls Verschulden ist aber noch viel konkreter zu benennen: Er hat sich als ÖVP-interner Kritiker der schwarz-blauen Regierung von 2000 bis 2007 profiliert. Und dennoch hat gerade diese Zeit dazu geführt, dass Österreich noch einmal an die Spitze vieler europäischen Rankings geklettert ist, und dass zahllose deutsche Medien Österreich 2006/07 als Vorbild für das damals kriselnde Deutschland hingestellt haben.

Der wirkliche Rückfall passierte dann in den folgenden zehn Jahren, also unter einer von Leitl in seiner sozialpartnerschaftlichen Fixierung immer befürworteten rot-schwarzen Regierung.

  • Da verlor Österreich dramatisch an Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit.
  • Da sank es in den Arbeitslosigkeits-Statistiken vom ersten auf den zehnten Platz zurück (die momentan ständig verkündeten Erfolgsmeldungen messen ja nur den leichten relativen Rückgang der Arbeitslosigkeit im letzten Jahr, nicht den langfristig steilen Anstieg; und sie ignorieren auch den Rückfall im Vergleich zum Ausland).
  • Da haben Überregulierung, Steuerdruck und behördliche Schikanen einen absoluten Gipfel erreicht, der so vielen Menschen heute das Unternehmersein vermiest. Die Registrierkassenpflicht ist da nur ein winziges, aber sehr anschauliches Element.

Die von Leitl so kritisierte Schüssel-Regierung hat in Wahrheit den Fehler begangen, zu sehr auf Leitl zu hören. Denn eigentlich wollte man schon damals auf Vorschlag der FPÖ die Pflichtbeiträge zur Arbeiterkammer stark kürzen, ähnlich wie es die Wirtschaftskammer (durchaus anerkennenswerterweise) getan hat. Aber Leitl hat Schüssel daran gehindert.

Die geistige Selbstzerstörung des liberalkonservativen Österreich

Genauso gravierend, aber weniger bekannt ist die Destruktion der WKO selbst durch Leitl. Er hat sie so abgespeckt, dass mit Ausnahme der sozialpolitischen Abteilung und der Außenhandelsstellen der gesamte Apparat total irrelevant geworden ist.

Vor Leitl war die WKO der wichtigste Brain Trust weit und breit. Politik und Öffentlichkeit bekamen dort jede Menge an höchstwertigem sachlichem, wissenschaftlichem, ökonomischem oder juristischem Knowhow. Seit Leitl findet sich solches Knowhow wenn überhaupt, dann nur außerhalb der WKO. Die weitaus interessantesten Studien produzieren heute neugegründete und ganz ohne WKO von Spenden lebende Think Tanks wie die "Agenda Austria" oder das "Austrian Institute".

Noch schlimmer: Mit Leitl war ein bekennender "68er" an die Macht gekommen, der bis zuletzt von der marxistisch geprägten Studentenrevolution seiner Studentenjahre schwärmte. Genau aus diesem Ungeist heraus hat Leitl auch die fundamentale Grundlage des bürgerlichen Österreich zerstört: Das war die Notwendigkeit einer Achse zwischen den konservativ Denkenden, also der Mehrheit, und jener Minderheit, die weiß, wie Wirtschaft funktioniert (also den Wirtschaftsliberalen).

Leitl hat das nicht begriffen und alles Konservative verachtet. Ob es unter Kurz zurückkommt, ist vorerst nur eine Hoffnung.

Die provozierende Werbekampagne des Kammerapparats mit dem schwul-bärtigen Transvestiten Conchita Wurst ist ein gerade in diesen Tagen auffallender Höhepunkt dieser Verachtung.

Ein anderer Teil dieses Hasses richtete sich gegen alle, die für das Leistungsprinzip in einem differenzierten Schulsystem kämpfen; Leitl hatte immer wieder nach der (nivellierenden und eindeutig leistungsverschlechternden) Gesamtschule verlangt.

Eigentlich sollte sich schon aus diesen Gründen die organisierte Wirtschaft nicht mehr wundern, dass sie heute weitgehend die – eigentlich dringend benötigte – Unterstützung vieler Konservativer verloren hat.

Die Soziologie

Die Macht von Wirtschafts- und Arbeiterkammer beruht auf einem uralten Klassen- und Stände-Denken. Dieses hat freilich schon in den 30er Jahren nicht funktioniert, obwohl damals fast die gesamte arbeitende Welt noch in klassisch Gewerbetreibende, Arbeiter, Bauern und Beamte eingeteilt werden konnte.

Ein historischer Strukturwandel hat diese gesellschaftliche Grundlage seither total verändert. Die Zahl der Arbeiter ist dramatisch zurückgegangen. Die neue große Schicht aus dem Angestellten- und gut verdienenden Facharbeitermilieu fängt mit dem gewerkschaftlichen Denken der Arbeiterkammer überhaupt nichts mehr an. Sie hat ganz andere Anliegen, sie hat viel zu verlieren, und sie fühlt sich vor allem nicht mehr als einheitliche Klasse, die sich in einer "Kammer" (welch bedrohliches Wort!) zusammensperren lassen will.

Die hunderttausenden Einzelpersonenunternehmer, die zahllosen Programmierer, PR-Macher, Berater, Therapeuten oder Lebenshelfer, fangen mit der WKO schon überhaupt nichts an. Sie fühlen sich von dieser nur durch Gewerbeschein-Bürokratie und Zwangsbeiträge schikaniert. Diese Unternehmer haben in der Großzahl gar keine Angestellten, sondern nur externe Zulieferer. Sie sind auch oft selbst so von einem einzigen Auftraggeber abhängig, dass die Gewerkschaft sie sogar als Mitglieder gewinnen will.

Der Außenhandel

Die Außenhandelsstellen sind zweifellos auch heute noch ein großes Asset der Wirtschaftskammer, das nicht zerstört werden sollte. Nur: Es geht einfach nicht mehr an, dass die heute so zahlreichen Einzelpersonenunternehmer, von denen die allermeisten nie exportieren, satte Kammerumlagen dafür zahlen müssen.

Gerechterweise dürften die Kosten für den einzig sinnvollen WKO-Bereich nur den davon profitierenden Exportunternehmen angehängt werden. Oder als Förderung von Arbeitsplätzen und Deviseneinnahmen dem Staatshaushalt.

Gewerbeordnung

Der angebliche Haupteffekt der Gewerbeordnung, Kunden vor unfähigen Gewerbetreibenden zu schützen, ist weitgehend eine Schimäre. Denn:

  • Erstens sind auch Gewerbescheinbesitzer sehr oft unfähig.
  • Zweitens prüft kein Kunde, ob ein Auftragnehmer auch den Gewerbeschein hat, aber fast jeder erkundigt sich bei heiklen Aufträgen reihum, ob der Betreffende sein Handwerk versteht.
  • Und drittens ist der wahre Haupteffekt der Gewerbeordnung neben dem Beiträge lukrierenden Kammerzwang bloß der Schutz der aktiven Gewerbescheinbesitzer vor Konkurrenz.

Die Gewerbeordnung ist also in mehrfacher Hinsicht eine frontale Verletzung der Wirkung und Vorteile eines funktionierenden Marktes. Wirklich notwendig zu reglementieren sind lediglich alle jene Tätigkeiten, die gesundheitsrelevant sind.

Versagen der Arbeiterkammer

Noch viel weniger als die WKO besitzt die Arbeiterkammer Berechtigung. Dabei kostet sie jeden Arbeitnehmer monatlich ein halbes Prozent seiner Bezüge – ohne dass das auf dem Gehaltszettel überhaupt ausgewiesen werden darf.

Die meisten Arbeitnehmer erfahren für das viele ihnen abgenommene Geld nie irgendeine Gegenleistung der Arbeiterkammer. Die bisweilen erfolgende gerichtliche Vertretung könnte genauso gut (und meist besser) direkt durch einen Rechtsanwalt erfolgen. Ansonsten macht die Arbeiterkammer nur Selbstbeschäftigung, Ideologie, Wahlkampfhilfe und Finanzhilfe für die SPÖ.

Kollektivverträge

Die derzeit oft von Verteidigern der Sozialpartner genannten Kollektivverträge sind absolut kein Argument für die Pflichtmitgliedschaften. Denn außer in Österreich besteht nur in Luxemburg ein Zwang zur Kammermitgliedschaft. Und dennoch gibt es auch in den anderen Ländern Tarifverträge. Und auch in Österreich kann ein Kollektivvertrag immer schon auch von einem ganz außerhalb von WKO und Pflichtmitgliedschaft stehenden Branchenverband abgeschlossen werden.

Auf Arbeitnehmerseite sind es sowieso die Gewerkschaften, also Vereine mit freiwilliger Mitgliedschaft, die solche (für alle verbindlichen!) Verträge aushandeln und unterzeichnen.

Das derzeit dauernd getrommelte Argument "Kollektivverträge brauchen Pflichtmitgliedschaften" ist also nicht nur brüchig, sondern zeigt in Wahrheit, wie schwach die Argumentationsbasis geworden ist, wenn einem nichts Besseres mehr einfällt.

Aus den Kollektivverträgen der letzten Jahre kann auch keinerlei Verantwortungsbewusstsein der Gewerkschaften mehr abgelesen werden. Denn im Gegensatz zu den Epochen Benya und Verzetnitsch waren die Abschlüsse zu hoch und haben dadurch viele Arbeitsplätze ins Ausland vertrieben, wo viele Länder mit den niedrigen Lohnkosten werben. Die WKO hat dem kaum Widerstand entgegengesetzt.

Versagen im Arbeitsrecht

Etwa bei der dringend nötigen Flexibilisierung der Arbeitszeit haben die Sozialpartner zuletzt praktisch in allen Bereichen versagt, wo ihnen die große Koalition Lösungen für das Arbeitsrecht abverlangen wollte. Arbeiterkammern und Gewerkschaften haben ideologisch verhärtet agiert. Und der WKO-Chef hat dabei eine immer lächerlichere Figur abgegeben.

Auch die von den Sozialpartnern kontrollierten Sozialversicherungen sind alles andere als Erfolgsmeldungen. Stellen doch sowohl das Gesundheits- wie das Pensionssystem die größten Baustellen der Republik dar.

Personelles Vakuum

Sowohl die neuen Parlamentsklubs von Schwarz und Blau als auch die Zusammensetzung der Verhandlungsteams zeigen: Da gibt es weit und breit keine relevante Persönlichkeit mehr, welche die Sozialpartner repräsentieren würde. Auch im Wahlkampf spielten diese zumindest bei den beiden Siegerparteien keine Rolle. Die dominierenden Themen wie Sicherheit, Migration oder Bildung haben mit den Sozialpartnern nichts zu tun (oder sind von diesen sogar kontraproduktiv behandelt worden).

Bei der FPÖ hat es ohnedies nie eine nennenswerte Sozialpartner-Dimension gegeben. Und Sebastian Kurz hat sich ganz eigenständige Finanzierungsquellen aufgerissen; er ist daher weit unabhängiger von der WKO als seine Vorgänger. Auch Harald Mahrer als neuer Wirtschaftschef wird daher mit Sicherheit nicht mehr die frühere Bedeutung eines Raab oder Sallinger erlangen können.

Einst sind die Chefs der Sozialpartner legibus solutus, also im Himmel über den Gesetzen geschwebt – zusammen nur noch mit Bundespräsident, Bundeskanzler, Kardinal und Landeshauptleuten. Heute ist das total anders - spätestens seit Verzetnitsch um Millimeter an einer strafrechtlichen Verurteilung im Bawag-Skandal herumgekommen ist.

Gerade angesichts der heutigen Hysterie um Männer, die in anderen Ländern in den Orkus gestürzt werden, weil sie einst die Hand auf das Knie einer daneben  sitzenden Journalistin gelegt haben, fällt einem da auch ein (verstorbener) Sozialpartner-Präsident ein, bei dem alle weiblichen Redakteure gebeten haben, nicht mehr zu seinen Terminen und Reisen eingeteilt zu werden. Aber keine hätte es gewagt, an die Öffentlichkeit zu tragen, was auch immer vorgefallen sein mag. "Interessant" war auch der WKO-Präsident, der einem mitreisenden Redakteur beim Aussteigen aus dem Flugzeug in Saudi-Arabien im allerletzten Moment eine Whisky-Flasche ins Handgepäck gestopft hat, damit gegebenenfalls dieser und nicht der Präsident damit erwischt wird.

Subsidiarität

Das entscheidende Prinzip für die künftige Gestaltung des Sozialpartner-Bereichs muss die Subsidiarität werden, wenn Österreich einen Schritt nach vorne machen soll.

  1. Das heißt: Ende des Zwanges, WKO und Arbeiterkammer anzugehören, oder notfalls als österreichischer Kompromiss: Halbierung der Pflichtbeiträge.
  2. Das heißt: Die Beziehungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern unterhalb der gesetzlichen Ebene sollten primär direkt in den Betrieben geregelt werden, wo man gegenseitig um die Notwendigkeiten viel besser Bescheid weiß als auf der politisierten Sozialpartnerebene.
  3. Das heißt: Die Umverteilung zwischen den Unternehmern zugunsten der exportierenden Betriebe gehört abgeschafft (ebenso wie der Missbrauch der Außenhandelsstellen als Reisebüros für die WKO-Präsidenten).
  4. Das heißt aber auch: Dort, wo Kammern viel spezifischere Berufsprobleme behandeln und sich nie als Überregierung verstanden haben, wo sie also jetzt schon subsidiär agieren, sind sie sehr sinnvoll und haben daher auch viel größere Überlebensrechte. Das gilt für alle anderen Kammern außer WKO und AK, von den Tierärzten bis zu den Architekten. Diese vertreten in Summe ebenfalls Hunderttausende Menschen, haben aber bis auf die (starken) Bauernkammern praktisch keine parlamentarische Präsenz. Die Lebensberechtigung samt Pflichtmitgliedschaft gilt ganz besonders dort, wo diese Kammern auch ein eigenes Berufs-, Disziplinar- und Pensionsrecht haben, das zum Unterschied vom sozialpartnergesteuerten ASVG-Recht keinerlei staatliche Zuschüsse und keine staatliche Einmischung braucht.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2017 05:17

    Feigheit vor dem Feind - so nannte man das in Zeiten des Krieges beim Wort, was Leitl verkörperte. Ein perfekter Kollaborateur mit dem Sozialismus, dessen Charakterlosigkeit nicht ein einziges Mal vielleicht durch die konkurrierenden Eigenschaften seiner Krämerseele im Interesse seiner Zwangsmitglieder abgemildet worden ist.
    Das stereotyp grinsende Nihilom, dessen einzige Courage darin bestand, mit beckmesserischer Besserwisserei auch noch jedem Politiker in den Rücken zu fallen, der sich gegen das sozialistische Denken stellte - es sind ohnehin wenige genug gewesen, die dafür auch genügend Verstand und Mumm besaßen - wird niemandem fehlen. Am allerwenigsten den Selbständigen, Unternehmern und Wirtschaftstreibenden.
    In der Softpornovariante DDR 2.0, zu der dieses Land in den letzten Jahrzehnten verkommen ist, war er der idealtypische Vertreter der Orgelpfeifen-Blockpartei VP, die sich gleich der SED ununterscheidbar zum Totengräber für die Zukunft des Landes gemacht haben.

    Und ich spreche als Unternehmer, der über dreißig Jahre selbständig gewesen ist und mit den Drangsalierungen durch die WKO, der SVA der gewerblichen Wirtschaft und der Ineffizienz der Außenhandelsstellen hinlänglich aus eigener Anschauung vertraut ist. Leistungsträger werden diesen Leitl nicht vermissen.
    Dem nächsten Mann muß man einmal Zeit geben, aber allein sein erstes Credo zur Zwangsmitgliedschaft lässt uns nicht viel erwarten. Wenn er wenigstens die neue Regierung nicht stört, so wäre das schon ein Zugewinn.

    Man lernt allenthalben Bescheidenheit, ist man erst lange genug unterwegs in dieser Wüste aus Eigennutz, Ineffizienz und Trägheit. In Wahrheit warten wir auf die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft - mit den Stimmen der ach so liberalen Neos wäre die Verfassungsmehrheit zu kriegen. Aber wie ich die kenne, sind die dann bestimmt ganz schnell schmähstad, wenn ihr Pate Angst um seine Staaatsaufträge und um die Gunst des linken Mediensektors bangen muß. Auch nur Kulissenschieber für links, so wie Leitl es sein Leben lang gewesen ist. Zertrümmert das System!

  2. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2017 04:50

    Die Zwangsmitgliedschaft ist eine ständige Verletzung der UNO-Menschenrechtskonvention.
    Daher darf sie auch keiner Abstimmung unterzogen sondern muss einfach abgeschafft werden.

    Artikel 20
    1. Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.
    2. Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören.

  3. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2017 08:29

    Die Zwangsmitgliedschaft, egal wo auch immer, ist eine Nenschenrechtsverletzung wie der Zwangszölibat. Genauso sind die Zwangsversicherungen ein Schlag ins Gesicht jedes freien Bürgers.

    Jeder Mensch hat das Recht, einem Verein beizutreten oder nicht. Jeder Mensch hat das Recht auf einen frei gewählten Sexualpartner oder auf einen freiwilligen Zölibat. Jeder Mensch hat ein Recht, sich seine Versicherung, seinen PKW, sein Telefon, seine Schuhe, sich selbst auszusuchen.

    Der Obrigkeits-, Kammer- und Gscheiterlstaat ist tot. Sicher können nicht alle Zeitgenossen mit Freiheit etwas anfangen. Die sollen sich in ein Nanny-Wolkenkuckucksheim flüchten, aber ich will mein Leben nach meinem Willen gestalten.

    Ich brauche dazu keine Kammern, keine ministeriellen Gscheiterln, keine grünen Genderisten, keine Gesamtschul"experten" und keine roten Gesellschaftsklempner.

    Ich bin kein Neoliberaler. Ich bin ein freier Bürger mit Wertegerüst. Wem das nicht passt, für den schalte ich meinen Mittelfinger auf standby.

    Venceremos!

  4. Ausgezeichneter KommentatorJohann Sebastian
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2017 02:52

    Jeder, der mit dem Praesidenten auf Reisen gehen durfte (und fast alle Handelsdelegierten "off-records") koennten mit dessen Fettnaepfchen und Peinlichkeiten Buecher fuellen. Alle wissen es, aber keiner sagt/schreibt etwas.
    Was man so sieht, liest und hoert, duerfte aber der Nachfolger durchaus Potential haben, diese Tradition des Fremschaemens - auf seine Weise - weiterfuehren zu koennen.
    Bei den Aussenhandelsstellen selber gibt es Licht und Schatten, da kommt es ganz auf die Person an. Mir waere aber in all den Jahren nichts untergekommen, was eine Zwangsmitgldieschaft begruenden wuerde.......

  5. Ausgezeichneter KommentatorENIGMA
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2017 17:35

    OT

    Also wenn er es Ernst meint mit seiner Redlichkeit, die er immer vor sich herträgt, dann ist jetzt sein Rücktritt fällig. Das erwartet man vom selbsternannten Kontrollsaubermann:

    http://orf.at/#/stories/2413470/

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2017 08:54

    Am Ende des Tages wird die Wko aufgelöst sein und die AK frisch fröhlich den Sozialismus predigen. Wer in dieses Wespennest stochern will, der soll bei der AK anfangen!

  7. Ausgezeichneter KommentatorAnonymer Feigling
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2017 08:14

    >> Auf Arbeitnehmerseite sind es sowieso die Gewerkschaften, ... die solche (für alle verbindlichen!) Verträge aushandeln und unterzeichnen.

    Wie wahr!

    Einmal im Jahr zur Herbstzeit hängt der Betriebsrat im meiner Firma Zettel auf und rühmt sich, wie toll die Lohnverhandlungen ausgefallen sind. Da steht dann z. B.:
    Höchste 2 Gehaltsstufen: 0.8 %
    Restliche Gehaltsstufe: 1.0 %

    Wenn man bedenkt, dass eine Person in einer der 2 höchsten Gehaltsstufen mehr an Abgaben zahlt (absolut gesehen) als eine Person aus den anderen Gehaltsstufen - ja, ja, ich weiß, ein Soze wird sagen: Dafür verdient er auch mehr. - und als Dank dann nur 0.8 % Lohnerhöhung bekommt als die anderen, dann ist das mehr als bedenklich.

    Eine Führungskraft wird also bestraft. Er bekommt um den Faktor 1.008/1.01= 0.998. Das scheint kein großer Unterschied zu sein, aber über die Zeit potenziert sich das. 30 Jahre in diesen Gehaltsstufen werden mit 0.998^30 = 0.942 belohnt, also mit einer Gehaltseinbuße von 6 %.

    Ich habe darauf hin den Betriebsrat gefragt, was das soll? Die Antwort: Wir haben die Lohnverhandlungen nicht geführt, ich solle die Gewerkschaft fragen.

    Also E-Mail an die Gewerkschafter.
    Und wie ist die Antwort ausgefallen? Richtig! Ich warte bis heute auf die Antwort.
    Unangenehme Fragen werden von den Sozen einfach ignoriert.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Richter
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    05. November 2017 17:56

    Soeben die Nachricht erhalten. Rechtlich setze ich dieselbe unter Fragezeichen!
    Wird Pilz erpresst?
    Was und vorallem wieviel wirklich Übles haben die Strippenzieher in der Hand, daß der Gift- und Spaltpilz, welcher selbst im Denunziantenmilieu ja bestens bewandt, dermaßen flink, devot, beflissen und schleimend sein überaus dreckiges Handtuch wirft?
    Die derzeit bekannten linkischen Kampffeministinnenaussagen sind nicht einmal einer Erwähnung, geschweige denn einer Entschuldigung würdig. Ein Rücktritt dieser Dimension schon 100 mal nicht.
    Also was und wer steckt wohl hinter dieser Drecksaffaire? Aufgedeckte Drecksaffairen sind wir von Politikern ja gewohnt. Interessant sind die Hintergründe

  2. Ausgezeichneter Kommentatoranonymer Wiener
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    05. November 2017 10:22

    Den leider nur zu treffenden Ausführungen des Blogbetreibers wäre nur hinzuzufügen, dass es mit Herrn Mahrer an der Spitze in der WKO wohl kaum besser werden wird. Wer schon einmal mit ihm zu tun hatte, weiß, wovon ich da rede. Herr Leitl war ein mit dem goldenen Löffel im Mund geborener Alt-68er, der zeitlebens in seiner verschrobenen Parallelwelt, fernab von jedem Rechtfertigungsdruck und Konfrontation mit der Realität, vor sich hin spinnen konnte.

    Herr Mahrer ist anders, aber deswegen nicht weniger schlecht für den Wirtschafts-Standort. Nicht zuletzt, weil er vermutlich denkt, dass er eine Ahnung von Wirtschaft hätte. Was, vorsichtig gesagt, nicht 100% richtig ist.

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  1. Dissident (kein Partner)
    08. November 2017 15:19

    Danke, daß ich dem unnatürlichen Leitl-Grinser nicht mehr so oft ausgesetzt sein werde!

  2. kamamur (kein Partner)
    06. November 2017 08:40

    Leitl verkörpert in perfekter Form-Wasser predigen,Wein trinken.Noch nie in finanzieller Not(Butterseite des Lebens), immer nur Bla-Bla, aber wenn's drauf ankommt fehlen ihm die Eier(Whisky). Und dass er sein "Telegenes Äußere" durch Machtanspruch ausgleicht ist ihm auch nicht als Pluspunkt anzurechnen. Insgesamt betrachtet soll er sich auf seine -kleine- Fischerhütte im Mühlviertel zurückziehen, dort mag er befließen das Rotwild kostenbewußt beglücken.

  3. Herbert Richter (kein Partner)
    05. November 2017 17:56

    Soeben die Nachricht erhalten. Rechtlich setze ich dieselbe unter Fragezeichen!
    Wird Pilz erpresst?
    Was und vorallem wieviel wirklich Übles haben die Strippenzieher in der Hand, daß der Gift- und Spaltpilz, welcher selbst im Denunziantenmilieu ja bestens bewandt, dermaßen flink, devot, beflissen und schleimend sein überaus dreckiges Handtuch wirft?
    Die derzeit bekannten linkischen Kampffeministinnenaussagen sind nicht einmal einer Erwähnung, geschweige denn einer Entschuldigung würdig. Ein Rücktritt dieser Dimension schon 100 mal nicht.
    Also was und wer steckt wohl hinter dieser Drecksaffaire? Aufgedeckte Drecksaffairen sind wir von Politikern ja gewohnt. Interessant sind die Hintergründe

    • McErdal (kein Partner)
      06. November 2017 07:50

      @ Herbert Richter
      Hoffentlich nicht solche "Sachen" wie bei den deutschen Grünen.....
      Den Finger am Drücker hat vielleicht der EADS Konzern ??? Weil auch Doskozil verschwindet recht schnell ins Burgenland! Bei Pilz gab's vielleicht nur dieses Möglichkeit ?

  4. McErdal (kein Partner)
    05. November 2017 12:22

    *****Merkel's Fachkräfte******
    w w w . y o u t u b e . c o m/watch?v=oFov9rho64E
    w w w . y o u t u b e . c o m/watch?v=y9e3NzXu5y0
    w w w . y o u t u b e . c o m/watch?v=o8j2FhL5RE8

  5. Herbert Richter (kein Partner)
    05. November 2017 10:56

    WK und Gewerkschaften sind die Eunuchen unserer Zeit, glauben zu wissen wie es geht, können es höchstselbst jedoch niemals nicht. "Experten" ihr verlängerter Arm, mangels Unvermögen garselbst auch nur irgendetwas "verlängern"zu können. Darum diese madigen Parasiten geschlossen entsorgen.

  6. AppolloniO (kein Partner)
    05. November 2017 10:40

    AU beschreibt wunderbar die dramatischen Veränderungen von Menschen und Gesellschaft........und keiner hat es vorher bemerkt.
    Die Sozis verlieren seit Jahrzehnten in ganz Europa weil sie außer Umverteilung nichts gelernt haben. Das Problem: Aufgrund der beschriebenen Änderungen wird 75% der Bevölkerung genommen und an 25% (+ korrupte Parteiorganisationen) verschenkt. So ist auch das Wahlergebnis.
    Und alle schwarzen (Teil)Organisationen glaubten sich nur an den Futtertrögen halten zu können wenn man den roten Forderungen nachgibt. Haupttäter: Parteisekretäre und Kammerfunktionäre.....und die Finanzminister bis zum Heutigen.
    Eigentlich habe ich in Schelling mehr Hoffnung gesetzt.

  7. anonymer Wiener (kein Partner)
    05. November 2017 10:22

    Den leider nur zu treffenden Ausführungen des Blogbetreibers wäre nur hinzuzufügen, dass es mit Herrn Mahrer an der Spitze in der WKO wohl kaum besser werden wird. Wer schon einmal mit ihm zu tun hatte, weiß, wovon ich da rede. Herr Leitl war ein mit dem goldenen Löffel im Mund geborener Alt-68er, der zeitlebens in seiner verschrobenen Parallelwelt, fernab von jedem Rechtfertigungsdruck und Konfrontation mit der Realität, vor sich hin spinnen konnte.

    Herr Mahrer ist anders, aber deswegen nicht weniger schlecht für den Wirtschafts-Standort. Nicht zuletzt, weil er vermutlich denkt, dass er eine Ahnung von Wirtschaft hätte. Was, vorsichtig gesagt, nicht 100% richtig ist.

    • Nestor 1937
      05. November 2017 17:10

      Der klassische "Linksverbinder" mit wenig Rückgrat Mahrer wird eine fatale Fehlbesetzung werden!

  8. McErdal (kein Partner)
    05. November 2017 09:46

    ****Wolfgang Eggert „Das Islamisierungskomplott“****
    l u p o c a t t i v o b l o g . c o m/2017/11/05/wolfgang-eggert-das-islamisierungskomplott/
    In unseren Städten entstehen Parallelwelten, in denen der Koran regiert. Unglaubliches geschieht in Deutschland, Österreich und vielen anderen europäischen Ländern. Doch darüber zu sprechen ist tabu.
    Mit seinem Hörbuch: „Das Islamisierungskomplott – Wer spielt gegen Europa?“ durchbricht Wolfgang Eggert dieses Kartell des Schweigens,
    Wegschauens und Wegduckens.

  9. Normalsterblicher
    05. November 2017 08:49

    Also die AK bietet ihren Mitgliedern Beratung in arbeits- und mietrechtlichen Angelegenheiten und geriert sich außerdem als Konsumentenschützer (VKI). Dies könnte alles als marktübliches Leistungsangebot gestaltet werden, mit verbilligten Tarifen für jährlich Beiträge leistende Mitgliedern. Ähnlich könnte auch die WKO ihren Außenhandelsbeistand, ihre Rechtsberatung und ihre Ausbildungskurse marktgerecht anbieten, gleichfalls mit vergünstigten Tarifen für die Mitglieder.

    Die Preise könnten noch attraktiver gehalten werden, wenn Steuerbegünstigungen für nicht gewinnorientierte Einrichtungen Platz greifen könnten, sich also AK und WKO in ihren Statuten verpflichten, keine Gewinne anzustreben und Mitarbeiter der höheren Ränge nicht fürstlich zu entlohnen.

    Insofern ist Jedis Aussage (um 10:00 unten) daher nicht nachvollziehbar, dass die Zwangsmitgliedschaft zur Selbstverwaltung einer WKO/AK die einzige Alternative zur staatlichen (behördlichen) Verwaltung ist.

    Dass die Zwangsmitgliedschaft in den Verfassungsrang gehoben wurde, dürfte auch darin seine Ursache haben, dass Macht und Einfluss der Gewerkschaften langsam, aber stetig schwindet. Arbeitsrechtler befürchten eben, dass die Belegschaft nur des jeweiligen einzelnen Betriebes zu schwach ist, um Konditionen durchzusetzen, weshalb es der Drohgebärde eines Generalstreiks und einer zentralen Vertretungsmacht der Arbeitnehmervertreter bedürfe. - Es macht keinen Sinn, Zustände zu kritisieren, ohne dahinterstehende Beweggründe, Veranlassungen und/oder Sachzwänge aufzugreifen.

    Und natürlich kann Unterberger darin beigepflichtet werden, dass Kammern, die ein eigenes Disziplinarrecht ausüben und die Pensionsvorsorge eines Standes wahrnehmen, viel eher als Behörde anzusehen sind, was eine Zwangsmitgliedschaft rechtfertigt.

  10. Anmerkung (kein Partner)
    05. November 2017 02:54

    Es geht beim österreichischen Kammerzwang nicht nur darum, ob man sich eine Mitgliedschaft selbst aussuchen kann oder nicht, sondern es geht um die viel weiter reichende Frage: Wie lange noch darf die Habsburgische Untertanenzüchtung weiterhin unter dem Tarnmantel der Sozialpartnerschaft ihr Unwesen treiben?

    Denn der Kammerzwangs-Unterworfene ist seit dem Zusammenbruch der Monarchie das "Nachfolgemodell" des zur Untertänigkeit verpflichteten Monarchie-Unterworfenen von einst.

    Der geistige Flurschaden, den diese permanente Entmündigung hervorgerufen hat, gipfelt in sozialistischen Ekelphrasen wie der einem Braunauer zugeschriebenen Massenmörderparole: "Du bist nichts, dein Volk ist alles!"

  11. kritikos
    03. November 2017 22:25

    Meiner Ansicht nach war die Packelei zwischen den zwei Kammern, assistiert von einfachen Vereinen wie ÖGB uns IV, kein Ständestaat, sondern eine Krypto-Regierung ohne wirkliche, echte Repräsentanz. Wenn sie verschwindet oder zumindest im Einfluss herabgesetzt wird, um so besser. Es sitzen im Parlament eh genug Kämmerer bzw. Gewerkschafter, also wozu?

  12. Flotte Lotte
    03. November 2017 18:18

    http://diepresse.com/home/innenpolitik/5314184/Vorwurf-der-sexuellen-Belaestigung-gegen-Peter-Pilz
    Ja, die Leserkommentare sind gut. Die Leute durchschauen es natürlich auch. Nun, es geht ums Überleben der Partei. Die Gleichbehandlungsstelle ist ja sicher auch so eine rot-grüne Institution wie ZARA usw. Und natürlich haben sie die Journalisen auf ihrer Seite. Bin gespannt, ob sie Pilz damit das Leben ruinieren können? Er hätte u.a. "Schatzi" gesagt. Wow! Die spinnen, die...

    • Flotte Lotte
      03. November 2017 18:19

      Och, das hätte zu Enigma gehört, sorry.

    • Erich Bauer
      03. November 2017 18:40

      Ich schlage vor, dass #MeToo, Zara oder ähnliche "Ställe", das Recht der Zuteilung von Sexobjekten übertragen wird! Für Mann bieten sich dabei AUSSCHLIESSLICH Cousinen an. Auch 2. oder 3. Grades. Allerdings darf Mann dafür mit diesen Zuteilungen machen was er will! Es muss endlich Schluss sein mit der sexuellen Selbstbestimmung, wie es die 68er propagiert haben.

      Allerdings soll die Entjungferung von immerhin schon 12jährigen - "Überstandigen - im Familienverband rituell oder auch sonstwie erfolgen. Diese Anforderung bleibt natürlich bestehen... und auch straffrei. GRÜN ist die Farbe des Islam.

    • Flotte Lotte
      03. November 2017 18:51

      Ja, dazu fällt mir der unsägliche Cohn-Bendit und auch, wie das alles unter den Teppich gekehrt wurde. Da gibt es ja tatsächlich Parallelen mit der "Religion des Friedens".

      Das dürfte das Motiv sein, wie ich unten schon meinte:
      "Und dass nur zwei Tage nachdem Pilz angekündigt hat, auch in Wien und NÖ antreten zu wollen", schrieb ein Poster bei der Presse...

      Das Traurige ist ja nur, dass die Journaille dabei mitmacht. Das ist ja eine ungeheure Vorverurteilung!

    • machmuss verschiebnix
      03. November 2017 18:56

      Aber sicher doch, für das "Schatzi" gehört er auf'm Stuhl.
      Aber im Ernst - ist da nicht irgendwo der Anschlag, oder wie
      weit kann jemand den Schwachsinn treiben ? ? ?

    • Flotte Lotte
      03. November 2017 19:41

      machmuss, ich glaub, es geht nach hinten los - die Grünen sind dann für lange Zeit Geschichte. Es wird nur dauern, bist sie sich aus den "Institutionen" zurückgezogen haben werden. Menschenskind! Wenn man doch den ORF privatisieren könnte. Der ist ja nicht mehr zu reparieren...

    • oberösi
      03. November 2017 20:57

      Treppenwitz der Geschichte. Jene Partei, die mit ihrem moralischen Rigorismus und Antifa-Hetze, für die Pilz wie kein anderer stand, manchen absolut Unschuldigen um seine bürgerliche Existenz gebracht hat, zerstört sich nun endgültig selbst.

      Den verbliebenen Rest an Rotgrün-Sympathisanten (sind ja vor allem SympathisantInnen) erledigen dann verläßlich die muselmanischen Hilfstruppen, die von ihnen mit Teddybären begrüßt wurden und seitdem von uns allen durchgefüttert werden müssen.

      Die Revolution frißt ihre Kinder. Immer, und gründlich. Quod erat demonstrandum.

    • Undine
      03. November 2017 22:47

      @oberösi

      "Die Revolution frißt ihre Kinder."

      Es kommt Hoffnung auf! Die Auflösung der GRÜNEN in Ö kam doch auch irgendwie unerwartet---aber sie ist eingetreten.
      Für einen 68er ist Peter PILZ etwas zu spät geboren, aber er hat deren Lehren aufgenommen wie ein Schwamm.

      Für mich sieht es jetzt so aus: Die 68er waren---leider!!!---auf ihrem Weg durch die Institutionen sehr erfolgreich; so erfolgreich, daß sie JEDE MENGE SCHADEN angerichtet haben. Kann es sein, daß sie den Zenith längst überschritten haben, es aber selber nicht merken in ihrer unglaublichen Borniertheit, daß sie auf dem Weg sind, der an einem Abgrund endet. Sie werden weitermarschieren. Niemand wird sie hindern.

    • machmuss verschiebnix
      03. November 2017 22:54

      @Undine, wie eben der Spruch buchstäblich meint: durch die
      Institutionen (und hinten wieder raus :))

    • Flotte Lotte
      04. November 2017 07:26

      Nachdem, was ich heute auf krone.at gelesen habe, dürfte sie verlangt haben, dass man sie befördert. Der große Pilz und das ehrgeizige Mädi - so kann ich mir denken, dass sie IHN sexuell gereizt hat, worauf er div. Sprüche abgesetzt hat. Da sie aber keine Beförderung erreichen konnte, wollte sie ihn erpressen. Solche "Mäderln" gibt es ja öfter mal immer mit einem Hauch von Borderliner Syndrom... Ich jedenfalls meine, dass Pilz die Dame sexuell belästigt hat, ist auszuschließen, denn so spät im Leben wechselt man nicht den Charakter.

      Doch was ist "sexuelle Belästigung"? Naja, das ist auch so eine Sache - div. Sprüche und auch evtl. Hinweise auf aufreizende Dekoltees zu machen, zählen jedenfalls nicht dazu. Da würde ich mir mehr Sorgen um die von den Grünen so gehegten Invasoren machen, die Frauen ernsthaft bedrängen und vergewaltigen.

      Dann könnte man ja auch sagen, wenn eine Frau ihre Reize zu deutlich zeigt und div. Signale aussendet, so ist das auch eine sexuelle Belästigung. Dann wären wir aber bald bei der Burka. Anscheinend wollen die GrünInnen das.

  13. ENIGMA
    03. November 2017 17:35

    OT

    Also wenn er es Ernst meint mit seiner Redlichkeit, die er immer vor sich herträgt, dann ist jetzt sein Rücktritt fällig. Das erwartet man vom selbsternannten Kontrollsaubermann:

    http://orf.at/#/stories/2413470/

    • otti
      03. November 2017 17:48

      na do schau her.........!

    • dssm
      03. November 2017 17:48

      @ENIGMA
      Auch für Herrn Pilz gilt die Unschuldsvermutung! Dazu gibt es gerade rund um sexuelle Belästigung extrem viele haltlose Vorwürfe, vorgebracht um sich für vermeintliches Unrecht zu rächen, Frauen können da sehr bösartig sein.

      Schwerer fällt es mir bezüglich der Grünen nicht sprachlich mit Götz von Berlichingen konkurrieren zu wollen. Dieses miese grüne Drecksgesindel hat die Vorwürfe also rund ein Jahr verheimlicht, wohl um noch ungeschoren über die Wahl zu kommen. Da sollte der Staatsanwalt aktiv werden! Ein Offizialdelikt nicht sofort den Behörden zu melden ist nämlich strafbar! Und für die Aufklärung sind die Experten der Polizei sicher besser qualifiziert, als grüne Gutmenschen.

    • Flotte Lotte
      03. November 2017 17:52

      Nun, das ist, weil Pilz in Wien antreten möchte. Dann wäre es auch in Wien aus mit den Grünen... jetzt wird es brutal, denn es geht ums Überleben, auch um das des Klimawandels. Viele Journalisten sind ja Grüne, besonders im ORF, aber keine lieben Umweltschoner wie früher mal, sondern extreme Kryptokommunisten.

    • Flotte Lotte
      03. November 2017 17:54

      P.S.: Ich glaube keine Sekunde lang, dass Pilz ein Sexualrowdy ist, echt nicht :)

    • logiker2
      03. November 2017 17:57

      Oh, Schreck, im ersten Moment dachte ich, doch nicht mit der Lunacek, aber zum Glück war es nur eine Mitarbeiterin, wahrscheinlich hat er sie nicht auf die Liste gesetzt. Conclusio: Zuerst schießt Pilz die Grüngenossen aus dem Parlament und jetzt schießen diese ihn mit der Gleichbehandlung aus dem Parlament, bei der Gleichbehandlung kennen die Grüngenossen halt keinen Spass. Wenn das nicht einen Uralt Asbach wert ist.

    • Ingrid Bittner
      03. November 2017 17:59

      Natürlich gilt auch für Hr. Pilz die Unschuldsvermutung!

      Aber eignartig ist es schon, dass diese ganze Geschichte jetzt auf den Tisch kommt. Warum wohl?

      Wenn besagte Dame nicht in der Öffentlichkeit hausieren gehen wollte, aber doch alles akribisch dokumentiert hat, dann hat die Sache doch ein "G'schmäckle".

      Die Liste Pilz ist etabliert, wenn auch der "Führer" jetzt angepatzt ist.
      Wird interessant, wie das weitergeht.

    • Peter Pan
      03. November 2017 17:59

      Am besten mit beiden in den Orkus der Geschichte, sowohl mit Pilz als auch mit den Grünen!
      Alles das gleiche Pack!

    • machmuss verschiebnix
      03. November 2017 18:51

      Das heißt wohl, die Grünen hassen Pilz so sehr, daß sie ihn jetzt
      fertig machen wollen .

    • Flotte Lotte
      03. November 2017 18:54

      er hat angekündigt, auch in Wien und NÖ antreten zu wollen.....

    • machmuss verschiebnix
      03. November 2017 18:58

      Na dann schau'ma mal, ob die Grünen für Pilz dieselbe Negativ-Werbung
      zuwege bringen, wie seinerzeit für den Jörgl :)

    • Flotte Lotte
      03. November 2017 19:05

      machmuss, haha, das wird spannend... :)

    • Corto Maltese
      03. November 2017 19:40

      Seit Pilz vor hat in Wien anzutreten, wird aus einem "Schatzi" schnell einmal eine sexuelle Belästigung am Rande der Vergewaltigung. Grüne WapplerInnen!

  14. machmuss verschiebnix
    03. November 2017 17:15

    OT:

    » Bereits nach dem Zerfall der UdSSR und vor allem der Abspaltung der Ukraine mit ihren fruchtbaren Böden haben sich russische Forscher vorgenommen, neue Weizensorten zu züchten, die auch unter ungünstigen Klimabedingungen wachsen. Das Ergebnis der langjährigen Arbeit habe alle Erwartungen übertroffen, sagt Dr. sc. agr. Bagrat Sanduhadse. « :

    https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20171102318143675-wunter-weizen-in-russland-gezuechtet/

  15. machmuss verschiebnix
    03. November 2017 17:11

    Sieh an, 17 Jahre hat's gedauert, bis zur simplen Erkenntnis:

    EU-Kommissar Moscovici: „Damalige Sanktionen haben Populisten in die Hände gespielt“

    http://diepresse.com/home/ausland/eu/5311609/EUKommissar-Moscovici_Damalige-Sanktionen-haben-Populisten-in-die

    • Flotte Lotte
      03. November 2017 17:57

      Sie waren unsinnig und ungerecht - DESHALB sind die Wähler weiterhin hinter der Regierung gestanden. Wie doof muss dieser Mensch eigentlich sein, wenn er gemeint hat, mit seinen Beleidigungen brächte er die Österreicher dazu, die Regierung ins Gefängnis zu sperren, wie es jetzt mit der katalanischen geschieht...

    • Undine
      03. November 2017 18:25

      MOSCOVICI: ""Es ist nie eine gute Nachricht, wenn eine extrem rechte Partei in einer Demokratie wie Österreich in die Regierungsverantwortung kommt. Ich kann diese Möglichkeit nicht gleichgültig hinnehmen."

      Welche Partei die Österreicher in der Regierung haben wollen, geht diesen linken Armleuchter einen Dreck an! Die FPÖ ist keine extreme Partei---aber die LINKEN des Herrn Moscovici und seines weltweiten Netzwerkes sind EXTREM!
      Wir Rechten müssen auch diese LINKEN hinnehmen!

      Wenn ich bedenke, wie KLESTIL und die SOZIS unter Anführung von Heinz FISCHER in Europa um SANKTIONEN GEBETTELT haben, wird mir speiübel vor Wut, daß diese LINKE BRUT uns so übel mitgespielt hat.

    • Flotte Lotte
      03. November 2017 18:28

      Ja,Undine, Pretterebner hat einiges dazu geschrieben, bevor Fischer BP wurde. Es ist nicht nur zum speiben, sondern zum Schaden unseres schönen Landes!

    • machmuss verschiebnix
      03. November 2017 18:45

      @Undine,

      mit "extrem rechte Partei" drückt Moscovici am allerbesten aus,
      wie extrem weit links er selber steht ! ! ! !


      Die FPÖ ist im Grunde eine liberale Strömung mit sozialem Touch
      und hat sich aus taktischen Gründen ein linkes Parteiprogramm
      zugelegt .
      Um das zu behirnen, müssen für Moscovici wohl nocheinmal
      17 Jahre vergehen. Aber ER hat zumindest langfristig das Potenzial
      dazu, Martin Schulz - sein Mit-Boykotteur - fühlt sich offenbar nur
      außerhalb der Realität geborgen [ätz]

    • Herbert Richter (kein Partner)
      05. November 2017 11:10

      Na, was erwarten sie anderes von einem Juden? Was juckt es die Eiche, reibt sich eine Sau (zufällig - nicht koscher) an ihr!

  16. machmuss verschiebnix
    03. November 2017 17:04

    ...und nach Kanada braucht braucht man sich auch nicht mehr zu sehnen,
    da gibt dieser Trudeau Sätze von sich, als wäre er grade aus einem
    linken Gehirnwäsche-Bad gestiegen :

    http://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5313601/Trudeau_Ich-stimme-mit-Kurz-weniger-ueberein-als-mit-Trump

  17. Undine
    03. November 2017 16:32

    OT---aber weil es mir gerade im Zusammenhang mit dem ORF, dessen Zerschlagung ein wichtiges Thema einer neuen Koalition sein müßte, einfällt: Es gibt da einen ganz besonderen ORF-Liebling, der auch eine Art eigener Sendung hat, dem auch einmal ein Dämpfer seiner maßlosen Eitelkeit und seiner vermeintlichen Unwiderstehlichkeit als toller Hecht, gebührte: Aus zweiter, aber sehr seriöser Hand erfuhr ich vor einigen Jahren, daß, wenn besagter ORF-Liebling für seine Auftritte geschminkt werden muß, unter den Visagistinnen große Unlust herrscht, weil besagter ORF-Liebling seine Finger überall hat, am liebsten im Dekolletee jener jungen Frauen, die ihn für seine Auftritte zurechtmachen MÜSSEN!

    • Flotte Lotte
      03. November 2017 18:01

      Wer denn? Sicher so ein schmieriger Gutkorrekter, was? :)

    • Ingrid Bittner
      03. November 2017 18:13

      Auch wenn's eine Wiederholung ist, das muss unbedingt unter's Volk:

      http://www.allesroger.at/artikel/weisse-elefanten-im-orf

      Man fasst es nicht, was der ORF so treibt..............

    • Flotte Lotte
      03. November 2017 18:23

      Danke Ingrid - das ist ein Saustall...

    • Undine
      03. November 2017 19:13

      @Flotte Lotte

      Bewußt breiter Kärntner Dialekt---hilft Ihnen das weiter? ;-)

    • Flotte Lotte
    • Herbert Richter (kein Partner)
      05. November 2017 11:22

      Forum Alpbach, am Tisch des Hotel Post ein Ex Finanzminister, ein bekannter Verleger (+) und meine Wenigigkeit, u. a. und sehr viel Alkohol. Nun raten sie wer mich (ehemals doch jung und stramm) extrem sexuell (ich bin definitiv hetero) belästigte? Forum Alpach (war) ein Swinger- und Alkoholikertreffen, was der EUdssrJunker (man beachte das Naziwortspiel Junker) heutzutage bestätigt.
      Eine Drecksbande die auf Steuerkosten hurt und säuft!

  18. Konfrater
    03. November 2017 14:54

    Wieder ein exzellenter Kommentar!

    Die Pflichtmitgliedschaft bei den Kammern gehört abgeschafft: FPÖ und NEOS haben sich klar dafür ausgesprochen (die hatten ja auch nie einen Nutzen davon), mit der ÖVP wäre also die (notwendige!) Verfassungsmehrheit gegeben. Aber ob Kurz den Mut hat, dieses heiße Eisen anzugreifen? Und wenn ja: Ob er es gegen die zu erwartenden Widerstände in der eigenen Partei durchbringen kann?

    Als gelernter Österreicher fürchte ich: Es wird ein bisschen herumpalavert werden, ändern wird sich gar nicht! Leider - gerade jetzt gäbe es die Chance …

  19. Tullius Augustus
    03. November 2017 14:54

    Zum allerletzten Absatz: Also den Punkt 4 möchte ich anmerken:

    Die Ärztekammer ist etwas ganz Besonderes Die Ärzte haben ihren eigenen Berufsethos, haben sehr viel Verantwortung und sie haben auch ihr ganz eigenes Sozialsystem - ein jeder Arzt zahlt da einen Pflichtteil ein für einen eigene Ärztepension bzw. sind die Angehörigen abgesichert wenn der Arzt vorzeitig stirbt usw.

    Auch agiert die Ärztekammer wie eine Behörde, gibt Bescheide heraus usw.

    Zum Beispiel wenn ein ausländischer Facharzt von e. weit entfernten Land etwa aus Argentinien in Ö. als Facharzt arbeiten möchte: Das beurteilt die Ärztekammer wie eine Behörde.

    Wie Dr. Unterberger oben ganz richtig schreibt: Da wo es um die Gesundheit, also um Leben oder Tod geht ist die Expertise in den Kammern ganz wichtig.

    • Undine
      03. November 2017 18:09

      Wobei Ärztekammer nicht gleich Ärztekammer ist! Die oö. Ärztekammer wirtschaftet vorbildlich, was man von der Wiener ÄK angeblich nicht behaupten kann! Eine Zusammenlegung etwa wäre eine große Ungerechtigkeit.

      Bis vor gut 50 Jahren gab es in OÖ keinen Zwang für Ärzte, der ÄK beizutreten. Mein vorsorglicher Mann hatte schon zu Beginn seiner Tätigkeit viele Jahre, bevor es Pflicht wurde, freiwillig eingezahlt.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      05. November 2017 11:31

      Nebbich Verantwortung!!! Ihre "Verantwortung" bedecken die Ärzte einzig mit Erde!
      Was ich diesen Sommer mit dem LKH Graz erleben mußte, spottet jeder Beschreibung im Jahre 2017. Verfahren laufen. Bis zur letzten Putzhilfe lügen sie sich aus jeder noch so offensichtlichen Verantwortung und erdreisten sich noch präpotenter Frechheit und bekannter Weißkittel Arroganz.
      Da wünscht sich jeder Betroffene das Auge um Auge Prinzip zurück!
      Gegen diese Kammer ist die Omerta der Mafia eine Quatschbude.

  20. Corto Maltese
    03. November 2017 12:52

    Die Kritik an der Kammer muss nicht an der Zwangsmitgliedschaft ansetzen. Über diese sollen die Mitglieder selbst entscheiden, und zwar getrennt nach Branchen, sodass es für einzelne Branchen unterschiedliche Lösungen geben kann.

    Hart zu kritisieren ist jedoch jegliche Reformverweigerung der WK und des Wirtschaftsbundes, wenn es um die notwendige Liberalisierung der GewO geht und wenn diese Reformverweigerung durch Einsatz der sozialpartnerschaftlichen Stärke im Parlament und außerhalb des Parlamentes ausgespielt wird. Wenn dieser Klammergriff nicht anders zu lösen ist, dann muss eben die Zwangsmitgliedschaft abgeschafft werden, um die Kammern nachhaltig zu schwächen.

    Um sich die Reformnotwendigkeiten ins Gedächtnis zu rufen, denen sich die WK verweigert:
    - 81 reglementierte Gewerbe (!), dazu zählen unter anderem Gärtner, Fußpfleger, Bodenleger, Pflasterer (?), Fremdenführer usw.
    - Betonschneiden, Betonbohren und Erdbau muss - nach Willen der WK - auch noch in den Katalog der reglementierten Gewerbe. Betonbohren ist ja bekanntlich eine Gefahr für Leib und Leben, wenn man sich vergegenwärtigt, dass ein Betonbohrer vielleicht in Australien wieder herauskommen und dort eine Aborigine verletzen könnte.
    - kein einheitlicher Gewerbeschein für freie Gewerbe
    - faktische Einflussnahme bei jedem Gesetz, dass in irgendeiner Weise Kammerinteressen berühren könnte (z.B. Konsumentenschutz, Naturschutz etc)

    Aus diesem Grund bin ich für eine nachhaltige Schwächung der WK und wenn nicht anders möglich müssen ihr die Zwangsbeiträge weggenommen werden.

    • dssm
      03. November 2017 13:35

      @Corto Maltese
      So sehr ich Ihnen zustimme, vor allem die Idee mit dem branchenweisen Abstimmungen ist gut, so sehr lehen ich es ab bei der WK anzufangen. Denn am Ende des Tages sind die Sozialisten nur noch mehr im Vorteil. Wenigstens die Beiträge für die AK ebenso kürzen, wie die WKO es schon getan hat.

      Am Besten wäre eine sofortige Abschaffung allen Kammerzwanges und die Beiträge muss jedes freiwillige Mitglied selber überweisen.

    • Erich Bauer
      03. November 2017 14:02

      Sollte sich Türkis/Blau zuerst über die WK hermachen, dann wäre dies der unumstößliche Beweis, dass BEIDE sozialistisch/Links-faschistisch ticken.

    • otti
      03. November 2017 17:33

      dssm: sehe ich g e n a u so !

    • Corto Maltese
      03. November 2017 19:35

      @dssm Die AK ist nur die andere Seite des selben Problems. Wer statt einer Rechtsschutzversicherung eine AK Mitgliedschaft haben will, kann das freiwillig machen. Pflicht zur Mitgliedschaft darf es nicht geben. Wiederspricht einfach der individuellen Freiheit. Als Arbeitgeber lege ich immer großen Wert darauf, dass bei einer Kündigung alle Ansprüche ausbezahlt werden, die einem Mitarbeiter zustehen. Ich habe volles Verständnis, wenn ein Mitarbeiter seine Ansprüche bei der AK durchrechnen lässt. Ein fixer Gehaltsabzug ist abzulehnen. Sogar aus der Kirche kann man austreten!

  21. Nestor 1937
    03. November 2017 12:10

    Leitl ist ja schon Geschichte. Was solls!

    Aber sein offensichtlich gewünschter Nachfolger Mahrer sollte etwas genauer unter die Lupe genommen werden. Man hat den Eindruck, daß er bei Kurz nicht zum Zug kommt. Daher wird für ihn ein guter Posten gesucht.

    Als Politiker hat er (vor allem am Bildungssektor) nur höchst faule Kompromisse zusammen gebracht.
    Als Unternehmer? Stimmt es, daß seine einzige Leistung die Beteiligung an der Israelischen Firma der Kanzlergattin ist?
    Als öffentliche Person, Minister und späterer Kammerpräsident halten ihn kritische Geister für "suboptimal"....
    .

    • Undine
      03. November 2017 18:50

      @Nestor 1937

      Erstaunlich, wie viele österr. Politiker irgendwie geschäftlich sehr innig mit ISRAEL verbandelt sind---vom BP über den BK abwärts; ebenso erstaunlich aber ist, daß es ausschließlich ROTE /Grüne Politiker, bzw. deren Frauen sind. Die scheinen einen besondern Draht zu Israel zu haben, nicht nur den zu den Herren SILBERSTEIN und STEINMETZ.....

    • Herbert Richter (kein Partner)
      05. November 2017 11:41

      Die Juden instrumentalisieren die Sozialisten, diese die Muslime und so rauschen wir in die pigmentierte, intelligenzbefreite Knechtschaft einer NWO der Auserwählten.
      Willst du wissen wer dich beherrscht, finde heraus wen du nicht kritisieren darfst! Oder Gesetz zur Wiederbetätigung. Ei, was werden sie dann Ringelreia tanzen.......! Siehe WTC

  22. Bob
    03. November 2017 11:55

    Dagegen sind die Kammerumlagen ein Klaks, es ist unglaublich wofür wir Steuerzahler zur Kasse gedrängt werden:
    https://www.unzensuriert.at/content/0025440-Asylindustrie-Mietentgang-und-Sachschaden-statt-grosser-Gewinne

    • otti
      03. November 2017 17:43

      Bob:

      alles zu 100 % OK.

      eine winzige Ergänzung - es heißt immer, "mehr Netto vom Brutto".
      Bei einem nicht gerade fürstlichen Gehalt wäre die Einsparung aus Streichung der ORF-Gebühren und Streichung AK-Gebühren (die aufgezwungenen), 500,- Euro per anno möglich.
      DIESE könnten als Soli-Beitrag für obgenannte Invasorenhorden eingehoben werden.
      Wie lange, glaubst Du, wären die welcome-monkeys dann noch lautstark vertreten ?

  23. Leopold Franz
    03. November 2017 11:04

    Jedi spürt die Erschütterung der Macht, hat aber im Grunde recht. Es gibt bei der WK Bereiche, die erhaltenswert sind und anders finanziert werden müssten. Ich gehe davon aus, dass es vernünftige Modelle der Freiheitlichen gibt, die darauf Rücksicht nehmen. In der Qualitätszeitung Österreich las ich heute, dass sie bestvorbereitet in den Koalitionsverhandlungen auftreten.
    Bei der AK sehe ich keine erhaltenswerten Bereiche. Aus strategischer Sicht bedeutet hier die Streichung der Pflichtmitgliedschaft eine nachhaltige Schwächung der Roten den Bundesländern außerhalb der großen verlorenen Stadt. Die haben dort ja teilweise nur mehr die Strukturen der AK. Die höchstfällige Zerbröselung sollte entscheidend beschleunigt werden.

  24. Jedi
    03. November 2017 10:00

    Eine lange Abhandlung, die neben vielen wahren Feststellungen auch einige Verkürzungen enthält. Was völlig unterschlagen wird, ist, dass die Pflichtmitgliedschaft nur eine notwendige Begleiterscheinung der Selbstverwaltung ist. Die Idee, dass Bürger bestimmte Aufgaben, die ansonsten dem Staat zukämen, eigenverantwortlich übernehmen, ist eine der großen Errungenschaften der bürgerlichen Revolution von 1848 und ein wesentlicher Bestandteil bürgerlicher Freiheiten. Die Alternative zur Selbstverwaltung lautet nicht keine Verwaltung, sondern mehr Staat!
    Es dürfte vielen Mitpostern auch nicht im Entferntesten klar sein, welche Vielzahl von Aufgaben die Wirtschaftskammerorganisation wahrnimmt, vom Lehrlingswesen bis zur Bildung. Hochangesehene Ausbildungseinrichtungen wie die Gastgewerbefachschule "Modul", zahlreiche Fachhochschulen und nicht zuletzt die WIFIs, die eine wichtige Rolle in der Aus- und Weiterbildung spielen, werden von den österreichischen Unternehmern im Wege der WKO bereitgestellt.
    Zum Argument, die Außenwirtschaftsorganisation gehe nur die an, die selber exportieren: Österreich verdient 6 von 10 Euro jenseits unserer Grenzen, davon profitiert die gesamte Wirtschaft. Die Wirtschaftskammer hat sich deshalb schon in den schwierigen Nachkriegszeiten dazu bekannt, große öffentliche Aufgaben wie die Exportförderung oder die Ausbildung von Arbeitnehmern durch die WIFIs zu fördern und dem kleinkrämerischen Argument, das sollten nur die bezahlen, die es unmittelbar betrifft, eine Absage erteilt.
    Und noch ein Wort zum Berufsrecht der Gewerbeordnung (über das Anlagenrecht, das in der Praxis viel bedeutsamer ist, wird ja selten geschimpft): ja, ein paar unnötige Regulierungen gehören beseitigt. Und nein, die Gewerbeordnung schützt niemanden vor Konkurrenz. Zum einen ist die weit überwiegende Zahl der Gewerbe frei von Befähigungsnachweisen und zum anderen kann jedermann mit einem gewerberechtlichen Geschäftsführer jegliches Gewerbe ausüben. Die berufsmäßigen Bejammerer der GewO sollten einmal überlegen, wieso z. B. so viele Chinesen und Türken problemlos Gastgewerbe- und Handelsbetriebe errichten und betreiben können, wenn die ach so restriktive Gewerbeordnung angeblich alles verhindert.

    • dssm
      03. November 2017 13:38

      @Jedi
      Eine gute Aufzählung von Punkten für die WK, aber was ist mit der AK? Bevor wird das Kind mit dem Bade ausschütten, sollte man sich um die AK kümmern, nicht um die WKO.

    • logiker2
      03. November 2017 18:16

      genau dssm, die Roten/Grünen fangen ja auch immer bei den Anderen an zu zerstören, nie bei sich selbst, pardon, meinte reformieren.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      05. November 2017 11:55

      Ihre Ausführungen bezüglich Gastgewerbe sind vollkommen falsch. Die Gewerbeordnung wurde zu Lasten der autochthonen Fachleuchte geändert, nur um ausländischen Eingefallenen die "gesetzliche" Möglichkeit nachzuwerfen, die Steuerbehörde im Allgemeinen und Einheimische im Besonderen zu betrügen. Jeder Dönerstand mit diesem versifftem Drecksinhalt, zum Teil fäkalienverseucht, beweist es beispielig. Nebbich unnötig die Tschuschen- und Asiatenbuden anzuführen. Jeder selbst schuld, der sich damit vermeintlich zeitgeistig multikulturell infiziert. Da arbeitet die Kammer GEGEN die eigene Bevölkerung im Solde der Umvolkung.

  25. Leopold Trzil
    03. November 2017 09:50

    Hört sich gut an - aber eine echte Änderung des status quo wird nur mit Verfassungsmehrheit möglich sein. Selbst wenn Kurz das Kunststück zustandebrächte, die ÖVP über ihre bündischen Schatten springen zu lassen, wäre der Widerstand der SPÖ gewiß und Herr Pilz von den Revolutionären Marxisten ist für solche Pläne mit Sicherheit nicht zu haben. (Auffällig übrigens, wie diskret er seine neue Partei etablieren kann - weiß irgendjemand, wofür die steht? Ich tippe auf diskreten Trotzkismus.)
    Damit hängt alles an den lieben Neos. Und ich halte für höchstwahrscheinlich, daß Pink sich im Ernstfall als getreues Beiwagerl der Roten erweisen wird, nötigenfalls mit irgendwelchen flotten Ausreden.

    • Undine
      03. November 2017 14:25

      @Leopold Trzil

      Für jedes Wort Ihrer treffenden Analyse ein Stern!***************************!

    • Riese35
      03. November 2017 17:03

      @Leopold Trzil: Ich tippe wie Sie. Vielleicht ist er deshalb so diskret, weil er befürchtet, sonst ausgegrenzt zu werden?

    • Herbert Richter (kein Partner)
      05. November 2017 11:59

      Treffer! Pilz ist ein Entrist, der seine Giftspritze diskret an neuer Stelle platziert hat. Wie unsäglich dämlich müssen diese Wähler sein?

  26. Erich Bauer
    03. November 2017 08:56

    Allein die Umtriebe dieser sozialpolitischen Abteilungen beider Sch…Kammern, mit ihren Quoten-Dreck, rechtfertigen die totale Auflösung dieser zerstörerischen Freak-Show.

    Moslems müssen vom Polizei- und Militärdienst „befreit“ sein! Dieses Pack würde, wenn’s drauf ankommt, mit unseren Waffen auf UNS richten.

    https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20171102318144215-hass-und-gewalt-in-polizeiakademie-inwieweit-ist-migrationshintergrund-schuld/

    (Auszug): „Deutschen Kollegen seien von Schülern „Schläge angedroht“ worden. Er habe „wirklich Angst vor denen“. Die Klage gipfelt in dem Fazit: „Das wird ‘ne Zwei-Klassen-Polizei, die korrupt nur sein wird.“ Und: „Das sind keine Kollegen, das ist der Feind. Das ist der Feind in unseren Reihen.“

    • dssm
      03. November 2017 09:37

      @Erich Bauer
      Eine kleine Kritik: "Die würden ... Waffen auf uns richten", nein, die WERDEN.
      Nebenbei, diese Meldung ist auch in 'seriösen' Medien wie der NZZ aufgetaucht. Man sollte sich langsam fürchten, wenn man eine Uniform sieht.

    • Erich Bauer
      03. November 2017 09:48

      @dssm

      Ihre Kritik ist berechtigt! Es ist einfach nur noch erschütternd. Wenn man über unsere Hemisphäre informiert sein will, bleibt nur noch RIA Novosti...

    • Undine
      03. November 2017 14:38

      Es müßte eigentlich jedem Denkenden im Vorhinein klar gewesen sein, daß Mohammedaner als Polizisten---aber fast noch schlimmer!---Mohammedaner im BUNDESHEER aufzunehmen, besser gesagt, einzuschleusen, die größtmögliche Unsinnigkeit, ja, GEFAHR für unser Land bedeutet!

      UNS, bzw. den Deutschen hat man jegliches Nationalbewußtsein rigoros ABGEWÖHNT, während es bei den Mohammedanern aller Länder sogar noch ANGEFEUERT wird---nicht nur das der Türken durch Ergdogan, sondern das aller Mohammedaner durch ihre jeweiligen Imame!

      NATÜRLICH werden die (österreichischen!) Waffen in den Händen der "mohammedanischen Eroberer in österreichischer Uniform" auf UNS ZIELEN! Sie sind ja nicht grundlos hier!

    • Bob
      03. November 2017 15:16

      Statt Wehrdienst würde ich für Mohamedaner einen Ersatzarbeitsdienst einführen. Straßenkehren und Schneeschaufeln.

    • oberösi
      03. November 2017 16:22

      @ Erich Bauer
      leider sehen es Exekutivbeamte, zumindest deren Goldfasane, und die überwiegenden Politiker bisher so:
      Der Feind ist der Autochthone, Moslems sind maximal Gegner.

    • otti
      03. November 2017 17:51

      Bob: und Hundesch........ wegräumen !!!

    • Sensenmann
      04. November 2017 10:10

      @dssm
      Fürchten tu ich mich nicht, aber ich erkenne die Uniformen des Feindes.
      Und sein Verhalten und Aussehen.
      Dann kann ich mich im Fall des Falles danach richten.

      Wer noch immer glaubt, Polizisten mit Talibanbärten würden ihn vor Verbrechern schützen, der wird sein blaues Wunder erleben. Im Sinne des Wortes.

  27. dssm
    03. November 2017 08:54

    Am Ende des Tages wird die Wko aufgelöst sein und die AK frisch fröhlich den Sozialismus predigen. Wer in dieses Wespennest stochern will, der soll bei der AK anfangen!

  28. Josef Maierhofer
    03. November 2017 08:48

    Ja, da lobe ich das FPÖ Konzept, das die Sozialpartnerschaft nur innerhalb von Betrieben sieht, weil ja jeder Arbeitsvertrag einer zwischen Unternehmer und Arbeitnehmer ist und alle im gleichen Boot sitzen.

    Mit einer Firma ist es wie mit einer Fußballmannschaft, ihr Erfolg hängt direkt zusammen mit ihrer Motivation und Zielorientierung und nicht von Sozialromantik a priori, die kann in Erfolgszeiten ausgeschmückt werden, etwa mit direkter Firmenbeteiligung und deren Ausschüttungen.

    Ich sehe da keinerlei Bedarf an politisierter (und inzwischen zum Schmarotzertum verkommenen) Polarisierung und einem auseinander Dividieren und Aufhetzen der Arbeitnehmer gegen die Arbeitgeber.

    Wie richtig von Dr. Unterberger erkannt, ein Kollektivvertrag hat nicht mehr politische Bedeutung, sondern eine branchenspezifische anpasste, die nicht unbedingt von der 'Kammerpolitik' (Staat im Staat) 'ausgefochten' werden muss mit dem 'Sozialpartner', den fetten marxistischen 'Arbeiterkämmerern' und Gewerkschaftsgenossen, denn wozu, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer sitzen ja in einem Boot und gehören als wirtschaftliche Einheit zusammen.

    Klar, Herr Mahrer wird seine Pfründe und die seiner 'Genossen' verteidigen und von der Notwendigkeit einer Einrichtung, die in die Jahre gekommen ist und zufolge ihrer 'Ergebnisse' auch in Verruf.

    Die FPÖ sagt es, Zwänge haben in der heutigen Zeit nichts mehr verloren.

    Die Wirtschafts- und die Arbeiterkammer können selbstverständlich als Mitglieder basierte Organisationen ihre Services bedarfsorientiert anbieten und es wird sich meiner Meinung nach kaum was ändern am Mitgliederstand (bei der WKO werden die KMUs auf andere Organisationen ausweichen, das könnte passieren), denn die meisten Österreicher leben 'Vollkaskomentalität', also eine Art Rückversicherungsservice.

    Also ich bin dafür die Kammern aus der Verfassung zu nehmen und auf Mitgliederbasis zu stellen und glaube, dass da auch die NEOS dabei sein könnten. Bloß die ÖVP wird den 'Genossen' nicht in den Rücken fallen wollen.

  29. Bob
    03. November 2017 08:47

    Als Kammermitglied erhalte ich ständig Hochglanzprospekte über Bildungsreisen, Golfveranstaltungen, und sonstige Abschreibposten.
    Als ehemaliges Wirtschaftsbundmitglied wurde ich ich sogar von einem Ortsgruppenleiter(nennt man den so?) erpresst.
    Eine feine Gesellschaft, die man so wenig braucht wie ein Hund Reißnägel.

  30. El Capitan
    03. November 2017 08:29

    Die Zwangsmitgliedschaft, egal wo auch immer, ist eine Nenschenrechtsverletzung wie der Zwangszölibat. Genauso sind die Zwangsversicherungen ein Schlag ins Gesicht jedes freien Bürgers.

    Jeder Mensch hat das Recht, einem Verein beizutreten oder nicht. Jeder Mensch hat das Recht auf einen frei gewählten Sexualpartner oder auf einen freiwilligen Zölibat. Jeder Mensch hat ein Recht, sich seine Versicherung, seinen PKW, sein Telefon, seine Schuhe, sich selbst auszusuchen.

    Der Obrigkeits-, Kammer- und Gscheiterlstaat ist tot. Sicher können nicht alle Zeitgenossen mit Freiheit etwas anfangen. Die sollen sich in ein Nanny-Wolkenkuckucksheim flüchten, aber ich will mein Leben nach meinem Willen gestalten.

    Ich brauche dazu keine Kammern, keine ministeriellen Gscheiterln, keine grünen Genderisten, keine Gesamtschul"experten" und keine roten Gesellschaftsklempner.

    Ich bin kein Neoliberaler. Ich bin ein freier Bürger mit Wertegerüst. Wem das nicht passt, für den schalte ich meinen Mittelfinger auf standby.

    Venceremos!

    • Charlesmagne
      03. November 2017 09:36

      **************************************
      **************************************

    • Helmut Oswald
    • Undine
      03. November 2017 11:33

      @El Capitan

      ****************************************!

      "Ich bin ein freier Bürger mit Wertegerüst."

      Kleine persönliche Ergänzung: Ich will mich in meiner Muttersprache Deutsch so ausdrücken dürfen, wie ich es für richtig finde und gestatte niemandem, schon gar nicht so windigen staatlichen Institutionen wie ZARA oder DÖW, die nur mit unverständlich hohen Subventionen ihr unnützes, ja, schädliches Dasein fristen können, mir einen MAULKORB umhängen zu lassen! Einem freien Bürger steht Meinungs- und Redefreiheit zu, und zwar allen, nicht nur den LINKEN / LINKSEXTREMEN!

    • Ingrid Bittner
      03. November 2017 12:29

      Zwangsmitgliedschaft führt mich unweigerlich zum Zwangsbeitrag, nämlich den an den ORF. Und da hab ich grad was sehr Interessantes gelesen:

      http://www.allesroger.at/artikel/weisse-elefanten-im-orf

      Man hält es allerdings im Kopf fast nicht aus, da so schwarz au weiss lesen zu müssen, was wie mit den Zwangsbeiträgen finanziert wird!

    • Riese35
      03. November 2017 17:18

      Obwohl ich hinsichtlich Kammern mit Ihnen übereinstimme, muß ich doch beim Vergleich mit dem Zölibat widersprechen. Es gibt keinen Zwangszölibat. Der Zölibat ist ein Merkmal eines Priesters (oder Diakons oder Subdiakons), und niemand wird verpflichtet, Priester zu werden.

      Wirtschaft treiben, muß aber jeder Mensch, denn ohne Wirtschaft kann ein Mensch nicht überleben. Das gehöft zu seinen Grundbedürfnissen.

    • otti
      03. November 2017 17:56

      Riese 35:

      ich wäre gern Priester geworden - aber die Frauen (also eine) haben`s mir angetan !

      Im Ernst: Venceremos !

    • Sensenmann
      04. November 2017 10:13

      Den Zölibat wählt sich der Mönch oder Pfaffe freiwillig.
      Aber der Zwangsmitgliedschaft entgeht Keiner!

      Die ÖVP wird nun die Nagelprobe bestehen müssen.

      Sie wird versagen.

      Jede Wette!

    • Peter Trenker (kein Partner)
      05. November 2017 08:34

      Liebe Leute!
      Es gibt keinen Zwangszölibat!!!
      Es gibt auch kein Recht darauf Priester zu werden. Die Kirche prüft und weiht - oder eben auch nicht.
      Aus gutem Grund koppelt die Kirche zwei unterschiedliche Berufungen miteinander: Die Berufung zum Priester und die Berufung zum Zölibat. Das kann man auch anders sehen.
      Genauso könnte man beim Ehesakrament von Zwangsmonogamie reden (auch wenn letzteres göttliches und anderes kirchliches Recht ist und daher nicht ganz vergleichbar).

  31. Anonymer Feigling
    03. November 2017 08:14

    >> Auf Arbeitnehmerseite sind es sowieso die Gewerkschaften, ... die solche (für alle verbindlichen!) Verträge aushandeln und unterzeichnen.

    Wie wahr!

    Einmal im Jahr zur Herbstzeit hängt der Betriebsrat im meiner Firma Zettel auf und rühmt sich, wie toll die Lohnverhandlungen ausgefallen sind. Da steht dann z. B.:
    Höchste 2 Gehaltsstufen: 0.8 %
    Restliche Gehaltsstufe: 1.0 %

    Wenn man bedenkt, dass eine Person in einer der 2 höchsten Gehaltsstufen mehr an Abgaben zahlt (absolut gesehen) als eine Person aus den anderen Gehaltsstufen - ja, ja, ich weiß, ein Soze wird sagen: Dafür verdient er auch mehr. - und als Dank dann nur 0.8 % Lohnerhöhung bekommt als die anderen, dann ist das mehr als bedenklich.

    Eine Führungskraft wird also bestraft. Er bekommt um den Faktor 1.008/1.01= 0.998. Das scheint kein großer Unterschied zu sein, aber über die Zeit potenziert sich das. 30 Jahre in diesen Gehaltsstufen werden mit 0.998^30 = 0.942 belohnt, also mit einer Gehaltseinbuße von 6 %.

    Ich habe darauf hin den Betriebsrat gefragt, was das soll? Die Antwort: Wir haben die Lohnverhandlungen nicht geführt, ich solle die Gewerkschaft fragen.

    Also E-Mail an die Gewerkschafter.
    Und wie ist die Antwort ausgefallen? Richtig! Ich warte bis heute auf die Antwort.
    Unangenehme Fragen werden von den Sozen einfach ignoriert.

    • dssm
      03. November 2017 09:27

      @Anonymer Feigling
      Willkommen im unerwünschten Teil der Bevölkerung!
      Aber nur aus der kleinen Schicht der Unternehmer und leitenden Angestellten kann Widerstand kommen, denn nur dort haben Sie Leute die Menschenführung und Eigenverantwortung täglich neu verbessern, also genau jene Eigenschaften, welche einer herrschenden Klasse von Parasiten gefährlich werden könnten.

  32. Riese35
    03. November 2017 08:04

    Nicht ganz OT, so weht der Kurzwind:

    http://orf.at/stories/2413378/

    Ich kann daraus nur den Schluß ziehen, daß Kurzens Ostwendung offenbar dazu dient, den widerspenstigen, großteils christlichen Visegrad-Osten dem transatlantischen, philanthropischen System zu unterwerfen.

    • Erich Bauer
      03. November 2017 08:21

      In Wahrheit besteht nicht der geringste Grund sich nach den Zimmersprechern des EUSA-Irrenhauses zu richten...

    • Undine
      03. November 2017 14:57

      Österreich ist das Land der kleinen Sch....erl*: kleinkariert und peinlich und jederzeit kniefälligst bereit, den Gesslerhut zu grüßen!

      * Dieses grausliche Wort kommt eigentlich in meinem Wortschatz nicht vor, aber zu diesem Vorfall paßt es.

    • machmuss verschiebnix
      05. November 2017 15:16

      Die Journalisten von der Krim werden also via Videobotschaft
      zugeschalten - da kann man sie leichter abdrehen : hallo hören Sie
      mich - hören Sie mich ... anscheinend gibt's ein Problem mit der
      Verbindung ....

  33. Erich Bauer
    03. November 2017 07:07

    (Zitat A.U.): "Die geistige Selbstzerstörung des LIBERALkonservativen Österreich..."

    Ein LIBERALER verliebt sich alle 5 Minuten in sich selbst...

    • Erich Bauer
      03. November 2017 07:49

      @Feigheit vor dem Feind...

      http://orf.at/#/stories/2413378/

      Vielleicht sollte Kurz doch das Außenministerium abgeben, die SOROS-Fesseln abwerfen und dieses Amt einen BLAUEN überlassen…

    • Riese35
      03. November 2017 07:56

      Das sehe ich auch so. Ich könnte mir z.B. sehr gut Johann Gudenus auf diesem Posten vorstellen. Der hat dazu schon den richtigen familiären Hintergrund, hat schon innerfamiliär weite und exzellente Beziehungen, besuchte das Theresianum, spricht mehrere Sprachen u.a. auch Russisch und hat hat uach exzellente, internationale Kontakte.

    • Undine
      03. November 2017 15:02

      @Riese35

      Ihrem Vorschlag, Johann GUDENUS zum Außenminister zu küren, schließe ich mich an! Einen geeigneteren Mann könnte ich mir gar nicht vorstellen---da paßt einfach alles.

  34. Helmut Oswald
    03. November 2017 05:17

    Feigheit vor dem Feind - so nannte man das in Zeiten des Krieges beim Wort, was Leitl verkörperte. Ein perfekter Kollaborateur mit dem Sozialismus, dessen Charakterlosigkeit nicht ein einziges Mal vielleicht durch die konkurrierenden Eigenschaften seiner Krämerseele im Interesse seiner Zwangsmitglieder abgemildet worden ist.
    Das stereotyp grinsende Nihilom, dessen einzige Courage darin bestand, mit beckmesserischer Besserwisserei auch noch jedem Politiker in den Rücken zu fallen, der sich gegen das sozialistische Denken stellte - es sind ohnehin wenige genug gewesen, die dafür auch genügend Verstand und Mumm besaßen - wird niemandem fehlen. Am allerwenigsten den Selbständigen, Unternehmern und Wirtschaftstreibenden.
    In der Softpornovariante DDR 2.0, zu der dieses Land in den letzten Jahrzehnten verkommen ist, war er der idealtypische Vertreter der Orgelpfeifen-Blockpartei VP, die sich gleich der SED ununterscheidbar zum Totengräber für die Zukunft des Landes gemacht haben.

    Und ich spreche als Unternehmer, der über dreißig Jahre selbständig gewesen ist und mit den Drangsalierungen durch die WKO, der SVA der gewerblichen Wirtschaft und der Ineffizienz der Außenhandelsstellen hinlänglich aus eigener Anschauung vertraut ist. Leistungsträger werden diesen Leitl nicht vermissen.
    Dem nächsten Mann muß man einmal Zeit geben, aber allein sein erstes Credo zur Zwangsmitgliedschaft lässt uns nicht viel erwarten. Wenn er wenigstens die neue Regierung nicht stört, so wäre das schon ein Zugewinn.

    Man lernt allenthalben Bescheidenheit, ist man erst lange genug unterwegs in dieser Wüste aus Eigennutz, Ineffizienz und Trägheit. In Wahrheit warten wir auf die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft - mit den Stimmen der ach so liberalen Neos wäre die Verfassungsmehrheit zu kriegen. Aber wie ich die kenne, sind die dann bestimmt ganz schnell schmähstad, wenn ihr Pate Angst um seine Staaatsaufträge und um die Gunst des linken Mediensektors bangen muß. Auch nur Kulissenschieber für links, so wie Leitl es sein Leben lang gewesen ist. Zertrümmert das System!

    • Erich Bauer
      03. November 2017 07:16

      Niemals vergessen:

      https://www.youtube.com/watch?v=kYo1GvFDEnY
      Putin & Leitl liefern eine erstklassige Komödie auf Deutsch

    • Tegernseer
      03. November 2017 07:55

      ************************************
      Leitl als Kollaborateur der Sozialisten, besser kann man diese zwielichtige Kreatur nicht beschreiben.

    • machmuss verschiebnix
      03. November 2017 16:56

      » Als Leitl in seiner Rede erzählte, dass er Putin seit 2000 (da wurde er Wirtschaftskammer-Präsident) bereits dreimal empfangen durfte, streute der russische Präsident trocken und in exzellentem Deutsch ein: "Diktatur".

      Nachsatz nach einigen Sekunden, zur hörbaren Erleichterung Leitls: "Aber gute Diktatur". «

    • Sensenmann
      04. November 2017 10:04

      Dieser Leitl ist der Prototyp des schwarzen Sozifunktionärs. (So wie der Neugebauer der Prototyp des schwarzen Sozibonzen ist)
      Schaut ihn euch nur gut an, ihr ÖVP-Wähler!
      Solche stehen zuhauf hinter der Fassade Kurz und werden gar nichts tun, damit sich etwas ändert.
      Ganz im Gegenteil werden sie weiter mit dem Marxismus paktieren.
      Jetzt könnt ihr Wetten abschließen, wie lange die Halbwertszeit des Kurz sein wird, der ihnen den Platz am Trog gesichert hat.

      In EINER Aussage hat er Recht gehabt, und die war zu milde. Österreich ist nicht abgesandelt, es ist ein Dreckstaat...

      ...In dem solche Zustände normal sind.
      https://bachheimer.com/einwanderungspolitik

      Alles die Schuld der ÖVP!

  35. Pennpatrik
    03. November 2017 04:50

    Die Zwangsmitgliedschaft ist eine ständige Verletzung der UNO-Menschenrechtskonvention.
    Daher darf sie auch keiner Abstimmung unterzogen sondern muss einfach abgeschafft werden.

    Artikel 20
    1. Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.
    2. Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören.

    • dssm
      03. November 2017 09:32

      @Pennpatrik
      Hören sie auf zum Arbeiten! Dann sind Sie nirgendwo Zwangsmitglied, ganz im Gegenteil dann gehören Sie urplötzlich zu jenen, die alles dürfen, nichts müssen und immer nur Rechte haben.
      Wie Sie sehen, man muss kein Zwangsmitglied, weder bei Kammer noch Versicherung, sein.

    • Ingrid Bittner
      03. November 2017 12:33

      @dssm: Natürlich ist man auch Zwangsmitglied, wenn man zu arbeiten aufhören muss oder kann - der eine sieht es so, der andere anders.
      In Österreich muss doch jeder seinen Krankenversicherungsbeitrag abführen, egal wie alt er ist. Man ist dazu verpflichtet ins System einzuzahlen. Pflichtversicherung - im Gegensatz zur Schweiz, da heisst es wohl nur Versicherungspflicht, da ist man ein etwas freierer Bürger.

  36. Johann Sebastian
    03. November 2017 02:52

    Jeder, der mit dem Praesidenten auf Reisen gehen durfte (und fast alle Handelsdelegierten "off-records") koennten mit dessen Fettnaepfchen und Peinlichkeiten Buecher fuellen. Alle wissen es, aber keiner sagt/schreibt etwas.
    Was man so sieht, liest und hoert, duerfte aber der Nachfolger durchaus Potential haben, diese Tradition des Fremschaemens - auf seine Weise - weiterfuehren zu koennen.
    Bei den Aussenhandelsstellen selber gibt es Licht und Schatten, da kommt es ganz auf die Person an. Mir waere aber in all den Jahren nichts untergekommen, was eine Zwangsmitgldieschaft begruenden wuerde.......





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