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ORF oder: Warum Schwarz und Blau die nächste Wahl verlieren werden drucken

Lesezeit: 11:00

Die gleichzeitigen Megakrisen bei drei Linksparteien sollten eigentlich Zaubertrank für die langfristigen Chancen von Schwarz und Blau sein. Jedoch: Die beiden Rechtsparteien sind nach allen durch die Polstertüren dringenden Informationen bei den Koalitionsgesprächen dabei, selbst  ihre künftigen Chancen kaputtzumachen. Denn keine der beiden Parteien begreift, was für ihr parteitaktisches Gedeihen entscheidend wäre. Das wäre nämlich eindeutig das zentrale Thema ORF und Medienpolitik. Freilich: Weder Schwarz noch Blau haben überhaupt Experten, die das durchschauen, die sich auf diesem Gebiet auskennen.

Um nicht missverstanden zu werden: Staatspolitisch sind gewiss einige andere Aufgaben der neuen Regierung wichtiger. So etwa die Einführung der direkten Demokratie, die Einschränkung von Migration und Asylmissbrauch, die Herstellung der Meinungsfreiheit und die gesamte Wirtschaftspolitik. Aber gerade weil auf all diesen Feldern der Weg zur Realisierung von an sich gut definierten Zielen ungemein schwierig und steinig ist, wäre es eigentlich logisch, jene wichtigen Aufgaben, die auch leicht realisierbar sind, zügig und rasch umzusetzen. Das wäre ganz eindeutig ein Aus für die ORF-Gebühren als wichtigster Teil einer guten Medienpolitik.

Dennoch will man sich auch beim ORF wieder nur – wie bei fast jedem Koalitionswechsel – mit kosmetischen Änderungen begnügen: mit einem etwas neugeformten Gesetz, das halt die Macht der Betriebsräte reduziert; mit Austausch von zwei oder drei Spitzenfiguren; mit leichten Reduktionen der Gebühren; mit viel rhetorischem Blabla.

Damit aber ist das Scheitern garantiert. Das hätte man schon aus der historischen Erfahrung der Jahre 2000ff ableiten können. Auch damals haben die Regierungsparteien allen Ernstes geglaubt, mit zwei bürgerlichen Köpfen an der Spitze (Lindner und Mück) könnte ein durch und durch links gewordener Rundfunk zur einstigen Ausgewogenheit der Bacher-Zeit zurückgeführt werden. Wie naiv! In Wahrheit haben Armin Wolf & Co auch in dieser Zeit ihre linke Hetze vollinhaltlich, ja sogar intensiviert fortsetzen können.

Bevor man das neuerlich versucht, sollte man es gleich bleiben und die Wrabetz-Partie weiterwerken lassen. Denn Schwarz und Blau würden mit einer solchen Medienpolitik ohnedies nichts bewirken, außer dem lauten Geschrei der linken Medienszene "Skandal! Umfärbung!"  Aber im Inhalt der ORF-Programme, in den ständig nur gegen Blau und Schwarz stänkernden Formulierungen, im Agenda Setting, in den vom ORF hochgespielten und in den totgeschwiegenen Themen, in der Auswahl sogenannter "Experten", die zu 80 Prozent "ganz zufällig" sehr weit links stehen: an all dem würde sich absolut nichts ändern. 

Warum sollten sich fast geschlossen rot-grüne Redaktionen auch ändern? Wenn sie ohnedies weiterhin fette Gehälter aus den Zwangsgebühren kassieren können, werden sie weiterhin lieber ihrer eigenen Ideologie nachhängen. Da brauchen sie sich doch nicht darum zu kümmern, dass die massive Mehrheit der Konsumenten darüber empört ist.

Sie begreifen ja gar nicht mehr, wie schlagseitig sie sind. Sie glauben ja wirklich, dass alle, die nicht links sind, rechtsextrem wären und daher mit voller moralischer Berechtigung zu bekämpfen und mundtot zu machen sind. Egal ob es um Wertkonservative geht oder um Rechtspopulisten, Migrations- oder Islamkritiker, Klassisch-Liberale, Leistungsorientierte, Feminismus-Kritiker, heimatliebende Patrioten, sich der christlichen oder abendländischen Tradition Verbundene, um die Zukunft der Kinder und Enkel Besorgte usw.

Warum versagen da die neuen Koalitionspartner?

Da sich Schwarz und Blau dem nicht kraftvoll entgegenzustellen wagen, da sie nicht einmal durch das ungeheuer einseitige Agieren vor allem des ORF-Fernsehens im letzten Wahlkampf ausreichend aufgeweckt worden sind, werden sie bei den nächsten Wahlen wieder genau dasselbe erleben, was während der letzten zehn Jahre auf dem Programm gestanden ist. Mit Hilfe des ORF wird beim nächsten Mal wieder eine linke Gruppierung zum Sieg getragen werden (irgendeine wird sich ja bis dahin wohl doch erfangen …).

ÖVP und FPÖ können doch bei nüchternem Verstand nicht wirklich hoffen, dass sich auch bei der nächsten Wahl die gesamte Linke noch immer in einem so katastrophalen Zustand befinden wird wie derzeit. Sie müssten doch eigentlich wissen, dass sie selbst in den nächsten Jahren durch die Mühen der Ebene unweigerlich so viele Schrammen abkriegen werden, dass sie den Gegenwind eines geschlossen links agitierenden ORF nicht mehr aushalten werden. Sie müssten doch eigentlich wissen, dass auch beim nächsten Mal tonnenweise Schmutz aus irgendwelchen Löchern geholt und von den ORF-Redakteuren begierig verbreitet werden wird. Eigentlich müssten Schwarz und Blau aus den letzten Jahren definitiv Einiges über die Strategie der politmedialen Rotfront gelernt haben. Siehe die Nazi-Keule, die seit Waldheim ständig ausgepackt wird; siehe die erfundene Pflegerin der Schüssel-Schwiegermutter-Pflegerin; siehe die besonders miese Antisemitismus-Agitation der Silberstein-Kampagne.

Aber Nein, sie lernen und lernen nicht. Sie wollen lieber wieder verlieren. Warum  sind Schwarz-Blau medial so völlig lernresistent? Aus einer ganzen Reihe von Gründen:

  1. Auf beiden Seiten fehlen erfahrene Medienexperten. Seit Gerd Bacher sind die ausgestorben. Selbst im Stiftungsrat haben sie keine Medienexperten.
  2. ÖVP und FPÖ betreiben nicht einmal eine ordentliche Medienbeobachtung. ORF-Kritik ist vielmehr reiner Zufall, findet nur dann statt, wenn einmal ein bürgerlicher Politiker am Fernsehgerät vorbeigeht (typische Beispiel: Reinhold Mitterlehner kommt erst bei seinem Rücktritt drauf, wie infam und links der ORF ist, weil er zufällig eine ZiB gesehen hat, wo er mit dem "Lied vom Tod" verhöhnt wird. Vorher – und nachher – hat die ÖVP-Spitze nicht einmal mitgekriegt, was sich da rund um die Uhr in den ORF-Programmen abspielt).
  3. Die FPÖ glaubt, mit ihren eigenen Medien (vom FPÖ-Fernsehen bis unzensuriert.at) völlig an den traditionellen Medien vorbei arbeiten zu können. Daher ist ihr der ORF völlig wurscht. Ein weiterer schwerer Irrtum.
  4. Die ÖVP steht unter Druck ihrer Landeshauptleute (sechs von neun sind ja schwarz). Sie alle sind vom ORF dadurch gekauft worden, dass sie in ihren Bundesländern täglich 20 Minuten Landeshauptleute-Fernsehen durch eine parteieigene Landesredaktion haben. Ihnen ist völlig wurscht, dass 90 Prozent des restlichen ORF knalllinks sind. In Fernsehen, Radio, online.
  5. Die künftigen Koalitionsparteien führen zwar einen völlig sinnlosen Kampf mit den Landeshauptleuten um die neun Landes-Gebietskrankenkassen (als ob deren Abschaffung auch nur ein Zehntelpromille Einsparung bringen würde). Sie wagen aber nicht, sich dort über die Länderfürsten hinwegzusetzen, wo es um ihr eigenes langfristiges Überleben geht. Auf die sie nur bei einer Zerschlagung des ORF eine Chance hätten.
  6. Die Bundesländer haben noch ein weiteres Interesse an den ORF/Gis-Gebühren: Viele von ihnen haben an diese Gebühren landeseigene Zuschläge für die eigene Kasse geknüpft.
  7. Irgendwie glauben alle Regierungen, sobald sie an die Macht kommen, dass sie ewig an dieser bleiben und sich daher langfristig durchsetzen könnten.
  8. Schwarz und Blau durchschauen nicht die inneren Mechanismen einer Redaktion, wo der innere ideologische und Gruppen-Zusammenhalt viel stärker und effizienter als all das ist, was von oben kommt. Dieser Zusammenhalt ist dann noch viel stärker, wenn die Belegschaft praktisch pragmatisiert ist.
  9. Die künftigen Koalitionspartner verwechseln die Zurückhaltung der Zeitungen zum Thema ORF mit Zustimmung zum Status quo. Die Zeitungen sind in Wahrheit nur feige, weil sie glauben: Würde ein Blatt gegen die Interessen des ORF schreiben, würde es vom Monopolsender sofort heftig bestraft.
  • keine der gut honorierten Einladungen zu Pressestunden mehr;
  • keine Interviews von Redakteuren mehr;
  • keine Teilnahme an runden Tischen;
  • keine Spezial-Sondersendungen mehr (von denen fast jede Zeitung ja eine hat: Der "Kurier" mit der Romy; die "Presse" mit den Österreichern des Jahres; die Krone mit der Sportlerwahl);
  • keine im Wesentlichen unbezahlten Werbespots im Fernsehen mehr (welche die klammen Zeitungen sich nie leisten könnten, die statt dessen ja nur mit Gegengeschäfts-Inseraten in den jeweiligen Zeitungen "bezahlen").

Angesichts der verzweifelten wirtschaftlichen Lage aller Zeitungen schweigt man daher lieber zum ORF. Nur weiß natürlich alle Welt – bis auf Schwaz-Blau: Insgeheim hoffen alle Zeitungen auf ein mutiges Vorgehen in Sachen ORF-Gebühren. Aber wirklich trauen sie ein solches der Politik nicht mehr zu.

  1. Insgesamt erwecken Schwarz und Blau von Verhandlungstag zu Verhandlungstag mehr den Eindruck, dass da zwei Parteien eigentlich von Anfang an mutlos unterwegs sind und nur ja nirgends anecken wollen. Daher erschöpft man sich ohne eine echten Veränderungsimpetus in hohlen Überschriften und in Petitessen wie dem Rauchverbot. Zwar ist Liebe, Wonne und Waschtrog angesagt, aber auf keinem Gebiet eine wirklich echte Reform.

Warum ist das ORF-Monopol schädlich und überflüssig?

Jenseits der Frage, dass sich Schwarz-Blau selbst schwer beschädigen, wenn sie bei ihrer wohl letzten gemeinsamen Chance der Avantgarde der linken Klassenkämpfer auch weiterhin das ORF-Feld überlassen, gibt es natürlich auch Gründe, warum der Gebührenrundfunk an sich völlig überholt ist.

  1. Die Gebühren wurden zu einer Zeit eingeführt, als technisch kaum mehr als ein oder zwei Fernsehprogramme möglich waren, und als die Programverbreitung unglaublich teuer war.
  2. Heute können selbst terrestrisch viel mehr Programme verbreitet werden, in den diversen Kabelnetzen noch viel mehr. Und über Satellit können selbst in den entlegensten Tälern tausende Fernsehsender und hunderte Radioprogramme gratis empfangen werden.
  3. Dabei gibt es viele Programme, die den ORF weit übertreffen, manche tun das sogar meilenweit. Etwa BBC-World-Service ist sowohl als Radio- wie auch als TV-Programm einsame Weltspitze in Sachen seriöser Information. Etwa Swiss-Klassik macht jeden zum Dummkopf, der noch in einem österreichischen Programm nach klassischer Musik sucht.
  4. Es gibt mit Servus-TV sowie oe24.tv zwei hochinteressante österreichische Sender, die trotz aller Kinderkrankheiten die vergleichbaren ORF-Angebote weit übertreffen. Der eine Sender mischt ausgewogene Nachrichten, spannende Diskussionen, die einzige nichtlinke Satire Österreichs, anspruchsvolle Filme und heimatorientierte Sendungen mit Extremsportarten (was freilich eine recht widersprüchliche Mischung ergibt). Der andere macht rund um die Uhr Information – eine Senderformat, das noch vor zwei Jahren niemand in Österreich für möglich gehalten hätte (allerdings mit etlichen Wiederholungen, und nicht immer boulevardfrei).
  5. Die einzige Argumentation für das Gebührenmonopol, die der ORF noch bisweilen ins Spiel zu bringen versucht, hat er sich selbst zertrümmert: Das ist nämlich die Aufrechterhaltung der österreichischen Identität angesichts des großen Nachbarn mit seinen vielen Programmen. Die findet aber nicht einmal mehr sprachlich statt. So hörte ich binnen bloß weniger Tage selbst bei nur zufälligem Hineinhören im ORF: "Tschüss", "eintüten" (ins Säckchen geben), "Weihnachtsmarkt" (für Christkindlmarkt) oder "lecker". Selbst die relativ populärste Unterhaltungssendung, die "Millionenshow" wird merklich in Deutschland produziert.
  6. Die noch in Österreich produzierten Filme – deren Herstellung mit ORF-Geld das zweite Verteidigungsargument des ORF ist – zeichnen sich zu hundert Prozent dadurch aus, dass sie die Zuseher vertreiben, schlechte Drehbücher haben, und entweder unverständlich sind oder mit dem linken Ideologie-Holzhammer agieren (Motto: Der Täter hat immer der weiße inländische bürgerliche Mann zu sein, und nie ein illegaler Migrant, der immer nur fälschlich verdächtigt wird, aber in Wahrheit ein edler Winnetou ist …).
  7. Es gibt weder im ORF noch außerhalb eine Persönlichkeit, die so wie einst die Herren Bacher, Kreuzer und Dalma einen wirklich qualitätsvollen und Objektivität wenigstens versuchenden ORF aufbauen könnten.
  8. Selbst wenn es nicht zehn Jahre lang den totalen, ja totalitären personellen Durchgriff durch sozialistische Apparatschiks namens Wrabetz und Dittlbacher gegeben hätte, wäre die ORF-Mannschaft weitgehend links. Wenn man nämlich bei der Personalaufnahme unten nicht bewusst so steuert, dass man ein ungefähr der Gesamtbevölkerung entsprechendes Meinungsspektrum in den Redaktionen bekommt, entsteht ganz automatisch eine massiv linke Schlagseite: Denn Fernsehen wie Zeitungen werden von den bei ÖH-Wahlen zu 80 bis 100 Prozent links wählenden Absolventen der völlig brotlosen (und meist auch mit linksradikalen Lehrern besetzten) Studienrichtungen wie Politologie, Soziologie, Publizistik u.ä. gestürmt, die sonst keine Chance am Arbeitsmarkt haben. Während Juristen, Betriebswirte, Mediziner, u. ä., die alle mehrheitlich bürgerlich sind, nur selten in den Journalismus gehen; sie haben ja attraktive und klare Berufsbilder und werden von einem boomenden Markt nachgefragt.
  9. Das ORF-Fernsehen ist auf Marktanteile von nur noch 30 Prozent gesunken. Keine Spur mehr vom einstigen Marktmonopol. Künftig finden selbst die wichtigsten Fußballspiele (Champions-League) nicht mehr im ORF statt, was ein weiteres steiles Sinken der Quote bewirken wird.
  10. Ein weiterer politischer Hauptgrund für die Notwendigkeit einer Streichung der Gebühren liegt außerhalb des ORF, ist aber ebenfalls sehr gewichtig: ÖVP und FPÖ haben intensiv versprochen, den Abgabendruck auf die Bürger zu reduzieren, gleichzeitig aber auch das Defizit abzubauen. Das ist fast die Quadratur des Kreises, fast nicht erreichbar. Daher ist es – daher wäre es fast logisch zwingend, die Bürger zumindest dort von Gebühren- und Abgabenlast zu befreien, wo deren Streichung keinen Schaden verursacht und keine Gegenfinanzierung erfordert.

Gibt es Alternativen?

Bleibt noch die Frage, ob es außer einer gänzlichen Streichung der Gebühren noch andere Alternativen gäbe. Ja, aber schlechtere, viel kompliziertere. Solche werden zwar auch diskutiert, sie würden aber den Österreichern keine echte Entlastung bringen; und sie sind viel komplizierter in der Umsetzung.

  1. Die Gebühren werden entsprechend der Zeitlänge aufgeteilt, die österreichische Konsumenten im Schnitt die einzelnen österreichischen Sender sehen. Das kann man wie bei der Meinungsforschung mit einer repräsentativen Stichprobe machen, die freilich immer nur mit Schwankungsbreite stimmt.
  2. Die Gelder werden nach qualitativen Gesichtspunkten auf alle heimischen Sender aufgeteilt. Das erfordert komplizierte, nur mit intensiver Einschaltung von Richtern oder wirklich unabhängigen Experten mögliche Bewertungsschemata. Dabei wäre etwa zu bewerten:
  • Die Menge der politischen und wirtschaftlichen Informationen;
  • die Befassung mit wissenschaftlichen, besonders naturwissenschaftlichen Inhalten;
  • die Menge des in Österreich geschaffenen Contents (aber ohne Wiederholungen);
  • die Ausgewogenheit und die Fairness der politischen Berichterstattung;
  • der Verzicht auf unseriöse Inhalte wie etwa Astrologie.
  1. Die Gebührengelder könnte man nach ähnlichen Gesichtspunkten (und Berücksichtigung der Tatsache, dass Fernsehen teurer ist) auch auf Print und Online aufteilen. Dabei könnte man gleichzeitig die staatliche Presseförderung und vor allem die (15 bis 20 Mal so teuren!) Bestechungsinserate aus Steuergeldern streichen, die ja demokratiepolitisch extrem bedenklich sind. Und die bei einer objektiven Staatsanwaltschaft auch zweifellos schon zu etlichen Strafverfahren geführt hätten.
  2. Man halbiert vorerst die GIS-Gebühren (ähnlich wie das, was bei den Kammerumlagen als Kompromiss mit den einstigen FPÖ-Forderungen diskutiert wird).

Eine schlichte Umfärbung von einer Handvoll Spitzenfunktionen wäre jedenfalls mit Sicherheit die allerschlechteste Lösung. Sie würde ständigen Kampf und Krampf bedeuten. Sie würde Seher und Hörer weiter verärgern. Sie würde absolut keine Einsparung bringen. Und sie wäre eine Garantie für eine Niederlage von Schwarz und Blau beim nächsten Mal.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2017 04:58

    Wrabetz raus und Unterberger rein.
    Das waere doch eine weitere Alternative?

    Abgesehen davon bin ich selbstverstaendlich fuer eine Abschaffung der Zwangsgebuehren. Wer ORF sehen will, soll ORF zahlen, fertig.

    Ich habe jedenfalls abgemeldet, denn meine Geraete sind Schrott, nicht Digital, deshalb kein Empfang mehr moeglich, auch kein Kabelfernsehen mehr. Bei mir zuhause in Oe natuerlich.

    Was fuer eine Erleichterung.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAntonia Feretti
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2017 02:02

    Lieber Herr Unterberger, schicken Sie Ihre, meines Erachtens sehr kluge und pointierte Analyse auch den Verantwortlichen in den Kabinetten Kurz und Strache? Vielleicht wäre es hilfreich?

  3. Ausgezeichneter KommentatorFlotte Lotte
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2017 08:39

    Ich schlage Hrn. Dr. Unterberger als Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und MEDIEN vor. Weiters sollte er die Funktion des Medienberaters der Regierung Türkis-Blau erhalten.

    Doch sollte man sich vor der Angelobung der neuen Regierung auch noch etwas in Geduld üben. Sie wissen sicher, welcher Shitstorm sie erwarten würde, ließen sie Absichten zur Entpolitisierung des ORF bzw. Privatisierung durchsickern. Schon haben sich dort die selbsternannten "Qualitätsjournalisten" um ihre "Unabhängigkeit" (total linke Schlagseite) gesorgt - da würde dann auch der Windelhosenträger in der Hofburg sicher die größten Bedenken für unsere Demokratie erblicken (es kommt ja bald die Neujahrsansprache des BP). Das geht nicht - noch nicht...

    Es ist natürlich absolut wichtig, dass man die Linkslastigkeit der Medien ausräumen müsste und auch im Zuge der Meinungsfreiheit den Medienpluralismus wiederherstellt und zwar so, dass nicht jeder Nichtlinker gleich als "Nazi" diffamiert wird. Als Allererstes würde ich den Begriff "Nationalismus" rehabilitieren. Wer seine Heimat, das Land, die Menschen und die Kultur (und zwar die alte gute, die noch ohne Subventionen überlebt hat) liebt, der ist kein Verbrecher. Das wäre mal ganz klarzustellen!

  4. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2017 08:57

    Das Kernproblem ist klar. Die Zunft der Journalisten, einst ein Sammelsurium gebildeter Leute, rekrutiert sich heute aus einem Pool von Leuten, die für produktive und wertvolle Berufe nichts taugen. Wenige Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Die letzte Sendung "Talk im Turm" auf Servus-TV hat das gezeigt. Der anwesende linke Aktivist war eine intellektuelle Karikatur. Der Stoff aus dem die Linken und die meisten Journalisten sind.

    Daher wird sich der ORF, obwohl er eh an Bedeutung verliert, sich nie ändern, auch wenn man konsequent entwrabetzt und entdittelbacherisiert.

    Wir sollten der neuen Regierung Zeit geben. Die gesellschaftlichen Veränderungen und die vielen roten Sauereien können Kurz und Strache unmöglich in wenigen Wochen aus der Welt schaffen.

    Eines ist aber richtig: In der Bildungs-, Kultur- und Wissenschaftspolitik muss konsequent vorgegangen werden, und der ORF wird, wenn nichts geschieht, im Hintergrund und im Vordergrund und mit Wucht und mit aller Kraft gegen schwarz-blau agieren. Dieser Augiasstall muss radikal geflutet werden, sonst haben wir 2022 tatsächlich einen gewählten Bundeskanzler Kern.

    Wollen wir das?
    Na also!

  5. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2017 05:49

    Grandios!

    Es bleibt wohl noch die leise Hoffnung, daß eine schleichende Verdrängung
    des ORF angedacht wurde (genauso schleichend gedacht :) )
    Damit während der Übergangs-Phase dem ORF zumindest dieses Argument,
    "Scharz Blau gegen den öffentlich-rechtlichen Sender" vorenthalten bleibt.
    Trauen wir es Kikl zu !

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2017 09:15

    Wer wäre besser geeignet an der Spitze des ORF als Dr. UNTERBERGER und Christian ORTNER als Vize!
    Auch Christian WEHRSCHÜTZ, der einzige sachlich berichtende Auslandskorrespondent, gehörte an die Spitze.

  7. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2017 11:51

    Noch ist die Sache ja nicht fertig. Sehen wir, was am Schluss rauskommt.

    Wenn es wieder eine solche sch.-bl. Regierung ist, wie letztes Mal, dann verdient die FPÖ den Untergang, aber diesmal endgültig!

    Der Schlüssel zur Gesundung des Staates sind die Dreckjustiz, die Presseförderung und der ORF. Diese drei Dinge gehören SOFORT und RADIKAL angegangen.

    Wenn man sich die Justiz mit ihren Politurteilen anschaut, wo Islamkriiker mit den dreistesten Sprüchen von irgendwelchen linken Richtern und staatsanwälten niedergemacht werden, dann fragt man sich schon, wo wir angekommen sind sind.

    Aber wen interessieren noch Recht und Gesetz,wenn es um den Kampf gegen "Rechts" geht?

    "...Stürzenberger, der auch Vorsitzender der Kleinpartei „Die Freiheit“ ist, wehrte sich gegen die Vorwürfe: „Ich bin unschuldig, weil ich nur Tatsachen vermittle.“ Sein Ziel sei eine „intensive Aufklärung über den Islam“, betonte er. „Wir haben nichts gegen Muslime als Menschen, wir wollen auch die gemäßigten Muslime aufklären“, lautete seine Rechtfertigung. „Warum haben Sie das dann nicht so gesagt“, fragte Richterin Julia Riffl.

    Der Staatsanwalt hakte ganz besonders wegen der Äußerung, alle Moslems seien potenzielle Terroristen, nach. Er konfrontierte den Angeklagten mit dem Foto einer Hinrichtung, bei der auch unter den Opfern Muslime waren. „Sind das für Sie auch Terroristen?“, fragte er und deutete auf die Leichen. „Das sind Sunniten und Schiiten, die töten sich gegenseitig“, antwortete Stürzenberger.

    „Die Hingerichteten sind für Sie auch potenzielle Terroristen?“, gab der Ankläger nicht nach. „Der radikale Islam wird viel zu wenig kritisiert, auch in Österreich. Aber Sie haben von allen Moslems gesprochen. Was ich Ihnen vorwerfe, ist die Hetze, wenn Sie damals differenziert hätten, würden wir nicht hier sitzen“, betonte Winklhofer. Er habe durchaus differenziert, wollte sich der Angeklagte rechtfertigen, doch die Richterin meinte lapidar: „‘Jeder‘ ist keine Differenzierung, ‚jeder‘ ist jeder.“ "
    https://michael-mannheimer.net/2015/11/19/oesterreich-stuerzenberger-zu-haft-und-geldstrafe-verurteilt/

    Man schaue sich folgenden Text an und finde die Gemeinsamkeiten im Trend, dann weiß man, wo das enden wird...

    ...Freisler leitete den Schauprozess gegen die Mitglieder der Widerstandsgruppe Weiße Rose im Februar 1943, zu dem die Mitglieder des Ersten Senats eigens von Berlin nach München geflogen wurden. Im zweiten Prozess gegen Mitglieder der Weißen Rose (April 1943) schrie er gleich zur Eröffnung den Angeklagten entgegen, dass der Nationalsozialismus gegen solche „Verräter“ überhaupt kein Strafgesetzbuch benötige. Er werde „ganz ohne Recht“ kurzen Prozess machen. Freisler korrigierte sich und verbesserte: „ganz ohne Gesetz“. Als ihm ein Beisitzer dennoch wortlos das Strafgesetzbuch hinüberreichte, schleuderte er es augenblicklich in Richtung der Anklagebank, wo sich Angeklagte duckten, um nicht am Kopf getroffen zu werden. “

    https://de.wikipedia.org/wiki/Roland_Freisler

    DAS wird die Sozijustiz sein, wenn sie sich weiter austoben darf.

    Wenn sich die neue Regierung nicht EINGEHEND mit der Justiz, dem ORF und der Lückenpresse befasst, wird sie scheitern!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Richter
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2017 10:19

    Verwunderung pur! Was soll es sein, wobei man sich beim ORF auskennen muß???
    Da traut sich der Hr. Dr. WU wohl auch nicht dran zu rütteln!!!
    Dieses linksextreme Propagandainstrument, diese sozialistische Versorgungsmaschine, dieser geschmierte Idiotenhaufen muß komplett aufgelöst werden. Natürlich unter Totalverlust aller illegalen Pensions- und Versorgungsabsprüche, Ablösen oder sonstige Freunderlzuschüsse.
    Rein in die arabisch - türkische Warteschlange beim AMS. Natürlich die Tschuschen nicht zu vergessen, die sich ebenfalls am depperten Ösigeld voll saufen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2017 07:07

    Es nützt alles nichts. Dem linksverseuchten Staatsfunk ORF gehört als erstes der Hahn abgedreht. Ihm gehört ihm jedes mal kräftig auf die Finger gehauen, wenn er seinen Leitsatz "Der ORF handelt unabhängig von politischen Parteien und anderen Interessengruppen und ist ausschließlich seinem Publikum und der Gesellschaft verpflichtet" nicht bis auf das i-Tüpfelchen einhält.

    Erziehen kann man diesen linken Hofberichterstattungssender mit massiven finanziellen Einbußen bei Nichtbeachtung der Leitlinien. Und als allererstes würde ich diesen A.Wolf hochkant raus schmeißen.

    Und mit den übrigen linken Gehirnwäschegazetten gehört genau so verfahren. Förderungen weg und basta.

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  1. raindancer (kein Partner)
    27. November 2017 12:56

    vor allem als FPÖ Wählerin schau ich mir einige kritische Themen und das Agieren der FPÖ sehr genau an:
    Asylthema
    ORF
    direkte Demokratie
    Gleichstellung ASVG/Beamte.
    Eins ist klar, wenn die FPÖ von der Beamtenrige assimiliert wird, wird meine Stimme woanders hinwandern und damit mein ich sicher keine einzige Links Partei( Neos, SPÖ, Grün) und sicher auch nicht die ÖVP.

  2. Anmerkung (kein Partner)
    27. November 2017 05:24

    Die FPÖ hat in puncto ORF nicht nur in ihrer Mitregierungszeit versagt, sondern auch 2010, als sie "die Zahlung des Betrages von 160 Millionen € ... konstruktiv mitgestaltet" hat, wie es ein unsäglicher Fichtenbauer ausdrückte. Macht sie so weiter, wird zu fragen sein, ob der ORF sie mit seiner herbstlichen "Steger-Offensive" eingewickelt hat, nämlich dessen Auftritten z. B.

    - am 15.10. in "Im Zentrum",

    - am 14.10 in "Taferl & Co" und

    - am 30. 9. in einer Sendung über "Baumeister" Kreisky.

    Gibt es übrigens wirklich noch Leute, die nicht begreifen, dass eine staatliche Informationsbevormundungsanstalt als mediensteinzeitliches Fossil nicht auf den Bildschirm, sondern ins Museum gehört?

  3. Dr. Knölge (kein Partner)
    26. November 2017 15:21

    Wie sagte doch Gorbatschow sinngemäß?
    Ich habe den Fehler gemacht, die alten Apparatschiks nicht aus ihren Ämtern entfernt zu haben.

  4. fred vom jupiter (kein Partner)
    26. November 2017 14:55

    Die sofortige Abschaffung der ORF-Zwangsgebühr ist ein absolutes Muss für eine ÖVP/FPÖ-Regierung. Detto WKO und AK. Sollte das nicht passieren, ist jegliche Glaubwürdigkeit verloren.

  5. Mentor (kein Partner)
    26. November 2017 13:12

    Die Schweizer können über die Abschaffung am 4.3.2018 abstimmen.
    Die Chancen stehen gut.
    Gute Qualität der meisten Sendungen stehen inzwischen linksversiffte Nachrichten des SRF gegenüber. Die Billag ist das äquivalent zur GIS.

    nobillag.ch

  6. AppolloniO (kein Partner)
    26. November 2017 11:47

    Der ORF wirbt ja oft mit "einzige Übertragung im freien Fernsehen" und meint sich selbst! Da lachen doch die Hühner. Also nehmt ihn beim Wort und macht den ORF wirklich GEBÜHRENFREI".

    Da dann gespart werden muss (toller Nebeneffekt) kann man gleich wie folgt vorgehen: Von ORF Eins die Sportübertragungen (die auch immer mehr an die Privaten gehen) ins ORF II und fertig ist Super-ORF.

    PS: Was hat Schnauzbart Steger bisher für ORF, Publikum und FPÖ als "Rat" geleistet?

  7. McErdal (kein Partner)
    26. November 2017 10:57

    **********So lenkt der Vatikan die EU-Politik******

    d e r h o n i g m a n n s a g t . o r g /2017/11/25/so-lenkt-der-vatikan-die-eu-politik/

    Ein interessanter Beitrag !

  8. Herbert Richter (kein Partner)
    26. November 2017 10:19

    Verwunderung pur! Was soll es sein, wobei man sich beim ORF auskennen muß???
    Da traut sich der Hr. Dr. WU wohl auch nicht dran zu rütteln!!!
    Dieses linksextreme Propagandainstrument, diese sozialistische Versorgungsmaschine, dieser geschmierte Idiotenhaufen muß komplett aufgelöst werden. Natürlich unter Totalverlust aller illegalen Pensions- und Versorgungsabsprüche, Ablösen oder sonstige Freunderlzuschüsse.
    Rein in die arabisch - türkische Warteschlange beim AMS. Natürlich die Tschuschen nicht zu vergessen, die sich ebenfalls am depperten Ösigeld voll saufen.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      26. November 2017 10:34

      Bonmot zu den Tschuschen. Verputzerfirma eines Tschuschen in Tirol, vermittelt von einer großen Tiroler Baufirma, als mein Generalunternehmer. Arbeit katastrophal, Rechnung nur schwarz, kassiert vom Verkaufsleiter der großen Tiroler Baufirma, nur Tschuschen als Arbeiter, der Cheftschusch bereits 4 oder 5 mal im Konkurs (Strohtschuschen), null Vermögen in Ö, jedoch ein funkelnagelneues Hotel im Tschuschenlande. Reklamation, Gewährleistung nicht einklagbar, da Konkurs. Neue Firma verputzt unter neuem Namen, gleiche Tschuschen weiter. Tiroler Baufirma hat ihre Provision, nebbich schwarz, kassiert und macht auf "nix wissen"! Unnötig zu erwähnen, daß die Baufirma den Tschuschen weiter versorgt.

  9. kamamur (kein Partner)
    26. November 2017 08:29

    Hochgeschätzter Dr.U.
    Alles richtig und zu bestätigen. Beide Verhandlungspartner folgen leider nicht den bewährten Praktiken der Linken.Alles, was dort passiert gehört schonungslos an die Öffentlichkeit gezehrt. Ein paar PC-Freaks, ein paar nachrichtendienstlich denkende Mitarbeiter und der Informationsfluss über Machenschaften der Linken gewährleistet beweisbares vor Gericht. Und gewiefte Medienanwälte von VP und F werden über den ORF das Informationsbedürfnis der Wählerschaft sicherstellen.Aber wenn dazu halt die Eier fehlen werden sie beim nächstes mal wieder Opposition spielen dürfen.

  10. Knut (kein Partner)
    26. November 2017 07:07

    Es nützt alles nichts. Dem linksverseuchten Staatsfunk ORF gehört als erstes der Hahn abgedreht. Ihm gehört ihm jedes mal kräftig auf die Finger gehauen, wenn er seinen Leitsatz "Der ORF handelt unabhängig von politischen Parteien und anderen Interessengruppen und ist ausschließlich seinem Publikum und der Gesellschaft verpflichtet" nicht bis auf das i-Tüpfelchen einhält.

    Erziehen kann man diesen linken Hofberichterstattungssender mit massiven finanziellen Einbußen bei Nichtbeachtung der Leitlinien. Und als allererstes würde ich diesen A.Wolf hochkant raus schmeißen.

    Und mit den übrigen linken Gehirnwäschegazetten gehört genau so verfahren. Förderungen weg und basta.

  11. Waltraut Kupf
    25. November 2017 00:32

    Die Polemik gegen den ORF hat sicher ihre Berechtigung. Andererseits hat sich ja die FPÖ trotz oder sogar wegen der äußerst penetranten Stimmungsmache gegen sie und des unentwegten Getrommels für die Aufnahme von Flüchtlingen, gegen Trump, gegen Putin aber für die Europäische Union etc. etc. gut entwickelt. Auch sehen viele Leute bereits überwiegend oe24, sodaß sich das Problem früher oder später von alleine lösen wird.

    Ein wirkliches Problem ist, daß der Ursprung aller Unzukömmlichkeiten die EU ist (klar, die Modernisierungsverlierer brauchen einen Außenfeind und Sündenblock, wird man jetzt gönnerhaft erklären) Und wenn es mit der FPÖ irgendwann bergab gehen sollte, dann hauptsächlich deshalb, weil man sich dort intern über dieses Thema nicht einig ist.

    Anstelle einer umschweifigen Begründung möchte ich hier den Link zur überaus eindrucksvollen und überzeugenden Rede von Alice Weidel im Deutschen Bundestag einfügen. Zur AfD kann man nur sagen: Viel Feind´, viel Ehr`. (Die anderen Fraktionen hatten offensichtlich aus Protest großteils den Saal verlassen, denn das Ansprechen harter Tatsachen will man nicht hören.) Dabei wird hier die Flüchtlingsproblematik bzw. die gezielte Vernichtung der abendländischen Kultur noch gar nicht angesprochen.

    https://www.youtube.com/watch?v=1dXJzeAFNSI

    Leider käme man hierzulande mit einer vergleichbaren Rede wegen des vom jetzigen Koalitionspartner gewählten glühenden Europäers in keine Regierung. Noch ist auch nicht gesichert, ob diese Regierung letztlich wirklich zustande kommt. Ein Verbleib in der Opposition wäre dann aber wohl ein tatsächlicher Grund für einen Niedergang der FPÖ, weil das den Leuten dann einfach schon zu langweilig wäre. Noch sind die Chancen ja intakt, daß etwas einigermaßen Ordentliches geleistet werden kann.

    • INNS'BRUCK (kein Partner)
      26. November 2017 09:22

      Fr. Kupf
      Nach der Rede von Alice Weidel als Kontra:

      Musste dieser verdammte FDP-Dreikäsehoch denn so mit dem Füßchen aufstampfen?
      Alles hätte so muckigel warm sein können: Merkel endlich in grüner Kuscheldeckte, schwarz-rot gesäumt: Die Pastorentochter und die Pastoren-Abbrecherin aus Honeckers DDR – endlich hätten sie den kapitalistischen BRD-Fleischtopf leer löffeln können. Merkel für ein Neues Deutschland, Göring für halb Afrika, beide für die Rettung der Welt.

      Claudia Roth hatte als einzige GRÜNE für vier Jahre im Täschen: Bundestagsvizepräsidentin! Monatsgehalt: 15.000 Euro. Das eigentliche Glückslos: Sollte sie mal nicht mehr sollen, kassiert sie trotzdem weitere vier Jahre ......

    • INNS'BRUCK (kein Partner)
      26. November 2017 09:27

      ....... weitere vier Jahre „Übergangsknete“, freilich (Schluchz!) nur noch monatlich 8252 Euro (16.500 Mark). Aber plus Büro und Sekretär/In.

      Schlußendlich „gestand“ Jürgen Trittin: 70.000 bis 80 000 Menschen hätten nachziehen können, wenn unser Jamaika-Kurs erfolgreich gewesen wäre …Während der „harten Überfahrt“ waren es gerade mal 60.000 sudsidiäre „Flüchtlinge“ (endgültig Abzuschiebende). Wahrscheinlich hat der „doofe Dobrindt“ von der CSU gleich richtig geahnt: Nachher sind es 150.000 oder 230.000 .

      Was hätte Merkel wieder gesagt? „Mir doch egal.“

      Von PETER BARTELS | Kleider machen Leute!
      Aber manchmal entlarven Kleider auch. Jedenfalls Politiker.

  12. Undine
    24. November 2017 23:04

    Auf oe24 habe ich zufällig vorhin FELLNER plaudern gehört über den neuesten Stand der Koalitionsgespräche; da wurde über Umfragen zur möglichen Koalition Schwarz-Blau gesprochen, und auch darüber, daß die Bevölkerung sehr zufrieden sei mit den beiden Parteien. Und da fiel auch das Stichwort ORF! Wenn ich es richtig verstanden habe, ist der ORF demnächst Thema und zwar die FREIHEITLICHE Forderung nach Abschaffung der ORF-Zwangsgebühren.

    • Brigitte Imb
      24. November 2017 23:29

      Heißa, da kommt Stimmung auf. ;-) Hoffnung wollte ich eher ausdrücken.

      Alleine die Zwangsgebühren abzuschaffen würde den ORF ruinieren. Verschlüßelt und als "Bezahlefernsehen" - wo kein Wrabetz und sonstiger Wichtigling abgesetzt werden müßte -, einfach privatwirtschaftlich, das täte gut und würde die türkis/blaue Regierung nicht im Geringsten beschädigen, sondern stärken.

  13. Brigitte Imb
    24. November 2017 22:23

    Ganz banal ausgedrückt: Wenn´s so deppat sind ihren Erzfeind nicht zu beseitigen, haben sie nichts anderes verdient. Denn dann geht es weder FPÖ noch ÖVP um unser (noch) sehr lebenswertes Land.

    Leider sind die vorwiegend anständigen Österreicher dann dennoch die Leidtragenden.

  14. machmuss verschiebnix
    24. November 2017 21:28

    Nicht ganz OT:

    Hier eine Aussendung - "Kommentar zur Woche" im Bundestag - von
    Beatrix von Storch. Ich weiß zwar nicht, ob es legal ist, so eine
    Aussendung 1:1 in ein Forum zu stellen, aber da es wohl im Interesse
    aller Beteiligten ist, wenn sich die Botschaft verbreitet - voilá :

    Kommentar zur Woche

    Liebe Mitstreiter,

    Jamaika ist gescheitert, Merkel ist gescheitert. Das ist ein Erfolg der AfD. Denn hätten FDP und CSU nicht so viel Angst vor der AfD gehabt, hätten sie den Grünen bei den Koalitionsverhandlungen alles gegeben, was die wollen. Bislang haben die Grünen die übrigen Parteien in der Gesellschaftspolitik, in der Einwanderungspolitik und in der Klimapolitik vor sich hergetrieben. Am Ende konnte man angesichts der politischen Verhältnisse fast das Gefühl haben, die Grünen hätten Deutschland in den letzten Jahrzehnten mit absoluter Mehrheit regiert. Gender, Multikulti, Masseneinwanderung und Klima-Hysterie waren schon fast eine Art Staatsraison der Bundesrepublik geworden. Alle Parteien waren „angegrünt“. Mit dem Aufstieg der AfD hört das auf. Es zahlt sich aus, dass es in Deutschland jetzt eine starke Oppositionspartei rechts von der Union gibt, die die Etablierten unter Druck setzt. Wir haben den Linkstrend - erst einmal - gestoppt. Die kommenden Wochen werden spannend.

    Erste reguläre Plenarsitzung der 19. Wahlperiode

    Nach der konstituierenden Sitzung des Deutschen Bundestages am 24. Oktober 2017 fanden diese Woche am Dienstag und Mittwoch die ersten regulären Plenarsitzungen der 19. Wahlperiode statt. Den Beginn machte die Einsetzung eines Hauptausschusses, eines Petitionsausschusses sowie eines Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung. Diesen stimmte auch die AfD-Fraktion zu, um das Parlament arbeitsfähig zu machen.

    Auslandseinsätze der Bundeswehr

    Ein großer Teil des Dienstages behandelte die verschiedenen Auslandseinsätze der Bundeswehr, da diese noch dieses Jahr vom Bundestag verlängert werden müssen. Die AfD-Fraktion stimmt dem Bundeswehr-Einsatz im Mittelmeer zur Kontrolle der dortigen Migrationsströme zu, lehnt aber beispielsweise die weitere Verlängerung des erfolglosen Einsatzes in Afghanistan ab.

    Aktuelle Stunde zum Thema Jobverluste bei Siemens

    Bei der aktuellen Stunde zu den drohenden Arbeitsplatzverlusten bei Siemens konnte die AfD deutlich machen, dass es besonders die linksgrüne Politik der Bundes- und lokalen Landesregierungen ist, die dafür sorgte, dass Siemens seine bis dato hochentwickelten Atomreaktoren und Kohlekraftwerke nicht mehr konkurrenzfähig entwickeln und verkaufen kann. Dies ist besonders fatal, da es oft strukturschwache Regionen betrifft.

    Bilder der Plenarsitzung finden Sie hier:
    https://www.instagram.com/p/Bbxjjcon_ve/?taken-by=beatrix.von.storch

    AfD-Antrag zur Euro- und EU-Politik

    Am Abend wurde dann der Antrag der AfD zur Einhaltung des Verfassungs- und EU-Vertragsrechts bei der Euro-Stabilisierung sowie bei den Vorschlägen für eine Fiskalunion und für einen EU-Finanzminister behandelt. Sie finden den Antrag hier: https://beatrixvonstorch.us15.list-manage.com/track/click?u=6f75549917c4728d3ff110107&id=f77bdca83e&e=7143c2a966 . Dabei zeigte sich deutlich, dass die Altparteien der Begründung des Antrages wenig entgegenzusetzen hatten. Ihre „Argumente“ erschöpften sich in inhaltsleeren Phrasen und Attacken auf einzelne Antragssteller.

    Aufhebung der Immunität der Abgeordneten Held (SPD) und Bleser (CDU)

    Am Mittwoch wurde die Plenarsitzung ab mittags fortgesetzt. Nach weiteren Diskussionen zu den Bundeswehr-Einsätzen in Mali und im Irak, wurde die Immunität der Bundestagsabgeordneten Marcus Held (SPD) und Peter Bleser (CDU) durch den Bundestag aufgehoben. Dies war nötig, damit die Staatsanwaltschaften weitere Schritte einleiten können. Beide werden der Untreue und des Verstoßes gegen das Parteigesetz verdächtigt.

    AfD-Antrag zur Förderung der Rückkehr syrischer Flüchtlinge

    Am Nachmittag wurde dann der Antrag der AfD-Fraktion für ein Abkommen zur Förderung der Rückkehr syrischer Flüchtlinge behandelt. Wie zu erwarten war, waren die anderen Parteien an keiner sachlichen und konstruktiven Diskussion interessiert. Zwar mussten sie zugeben, dass der IS deutlich zurückgedrängt ist, doch sie sehen trotzdem keinerlei Möglichkeiten, dass die Syrer wieder in ihr Land zurückkehren. Den Antrag der AfD finden Sie hier: https://beatrixvonstorch.us15.list-manage.com/track/click?u=6f75549917c4728d3ff110107&id=62e9308dbd&e=7143c2a966 .

    Debatte zur Bildungspolitik

    Den Abschluss der Sitzung machte eine Debatte zur Bildungspolitik. Auch bei diesem Thema wurde deutlich, dass man für eine vernünftige Bildungspolitik nur noch AfD wählen kann. Während CDU/CSU und FDP sich schon lange der sozialistischen und etatistischen Linie von SPD, Grünen und Linken angepasst haben, hält die AfD als einzige Partei Föderalismus, Freiheit und die Familie hoch.

    Die nächste Plenarsitzung findet voraussichtlich in der Kalenderwoche 50 am 12. und 13. Dezember statt.

    Herzlich grüßt Sie Ihre
    Beatrix von Storch
    Stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion

    • Riese35
      24. November 2017 21:43

      Herzlichen Dank. Ich schätze Beatrix von Storch sehr.

    • Brigitte Imb
      24. November 2017 21:52

      Auch "PI" berichtet brav über die Bundestagsdebatten und wie die AfD wirkt.

      http://www.pi-news.net/afd-fuehrt-auch-am-mittwoch-kartellparteien-im-bundestag-vor/

    • machmuss verschiebnix
      24. November 2017 21:59

      Beatrix von Storch scheint eine ziemlich fleißige "Arbeits-Biene"
      zu sein, ich beneide Leute, die soviel Kraft haben, daß sie
      einen derart fordernden Beruf und Familie unter einen Hut bringen
      können !

    • Brigitte Imb
      24. November 2017 22:13

      Hat Frau v. Storch Kinder?

      Auf Wiki konnte ich nur ihre Abstammung und daß sie verheiratet sei finden.
      Seit 2011 lebt sie von "Erspartem" und widmet sich voll ihrer politischen Tätigkeit.

      Mitte 40 ist man - in dem Fall Frau - aber sicher noch sehr leistungsfähig.

      (Das soll keine negative Kritik an Fr.v.Storch sein.)

    • Riese35
      24. November 2017 22:44

      @Brigitte Imb: Ich weiß es nicht, aber sie hat ganz hervorragende Ansichten zu Moral und Familie. Letztlich haben sie diese Einstellungen und die in die Gegenrichtung laufenden Entwicklungen bewogen, etwas dagegen zu tun und in die Politik zu gehen.

      Unlängst hat sie in Wien ein Vortrag gehalten. Sie ist sehr sympathisch, aufrichtig und hat mich sehr beeindruckt. Ihre Cousine ist unsere Erzherzogin Eilika von Österreich, die Ehefrau unseres Erzherzogs Georg, der Secundogenitur in der Thronfolge. Auch sie ist eine ganz hervorragende Frau und wäre eine exzellente Landesmutter. Das Haus Oldenburg kennt offenbar noch die Wurzeln Europas und hat keine Scheu, das auch öffentlich zu bekennen.

    • Brigitte Imb
      24. November 2017 23:49

      @Riese35,

      mir gefallen die Ansichten von Fr. v. Storch ohnehin sehr gut. Ob eigene Kinder od. nicht (ev. hat es ihr auch die Natur versagt), sie steht zu den konservativen und taditionellen Werten. Das alleine ist herausragend.

    • Helmut Oswald
      25. November 2017 00:35

      Ihr macht es richtig ! Weiter so! FRrau von Storch - Vorbildhaft! DAS ist die Politik, die wir brauchen.

    • Undine
      25. November 2017 11:56

      @machmuss verschiebnix

      Fürs Bekanntmachen:************************!

      Beatrix von STORCH:

      Ganz besonders für den "Kommentar zur Woche" über die verfluchten GRÜNEN:

      **********************
      **********************
      **********************!

    • machmuss verschiebnix
      25. November 2017 14:01

      Habe mir auch diese Rede von Alice Weidel (AFD) angehört,
      also wenn DAS die neuen "Nazis" sind, dann her damit ! ! ! !

      Da ist jeder einzelne Satz von durchschlagender Richtigkeit .

    • Helmut Oswald
      26. November 2017 23:05

      @ machmuss verschiebnix - die Weidel Rede ist echt ein Hammer. SOWAS wollen wir hören! Völlig richtig. Her damit!

  15. Undine
    24. November 2017 21:00

    Seltsam, seltsam! Da mich eine kleine Diskussion weiter unten, ausgelöst von einem Kommentar von @Bob, animiert hat, die gestern Abend stattgefundene Sendung "Talk im Hangar" mit dem Titel "Wie rechts ist die FPÖ?" anzuschauen, begab ich mich auf die Suche---und siehe da: Die Sendung wird NICHT gezeigt! Heißt das, daß die linken Brüder so schlecht waren, daß man lieber den Mantel des Schweigens über diese "Talk-Runde" legen möchte?

    • Riese35
      24. November 2017 21:49

      Interessant, Sie hatten dasselbe Problem wie ich. Weder auf Youtube noch auf ServusTV abrufbar.

      Der Auftritt von ServusTV im Web ist mir sehr unsympathisch: Lauter bunte Bilder wie bei einem türkischen Lebensmittelgeschäft, sehr unübersichtlich, kaum Texte, keine Struktur etc. Nur sehr schwer möglich, gezielt etwas zu finden. Und technisch sind die Videostreams auch auf eine sehr unübliche, wenig robuste Weise eingebunden.

    • Torres (kein Partner)
      26. November 2017 12:01

      @Riese35
      Genau das hat mich auch schon immer gestört - und auch sehr gewundert: Nämlich dass ServusTV einen derart unprofessionell gemachten Internet-Auftritt hat. Der Teletext des Senders ist übrigens nicht viel besser. Echte Informationen - sogar über eigene Sendungen - sind dort nicht zu finden.

  16. Klimaleugner
    24. November 2017 16:35

    Wenn man dem Gesetzestext das Ergebnis der Arbeiterkammerwahl 2014 gegenüberstellt, ist leicht zu erkennbar, wie wenig diese gesetzliche Forderung nach Ausgewogenheit erfüllt wird:

    FSG (Franktion Sozialistischer Gewerkschafter) 47,8%
    GLB (Gewerkschaftlicher Linksblock) 3,3%
    KOMMint (kommunistische Gewerkschaftsinitiative) 1,1%
    AUGE (Alternative und Grüne GewerkschafterInnen) 16,7%
    Grüne Arbeitnehmer 6,4%

    GESAMT 75,3%

    Also mehr als drei Viertel sozialistisch, marxistisch, kommunistisch und grünalternativ!

    Wie soll bei der bei dieser linksgrünen Propagandatruppe eine ausgewogene Berichterstattung möglich sein? Nie und nimmer!
    Das ORF-Programm ist eine linke Gehirnwäsche, die dazu führt, dass der Staatssender permanent an Reichweite einbüßt (nur noch 30,7%, nach 33,2% 2016 und weiter rückläufig) – und dies trotz der Zwangsgebühren und der Staatsinserate; mit den Gebühren nimmt der ORF jährlich rd. 600 Mio € ein, dazu kommt noch ein zweistelliger Millionenbetrag an staatlichen Inseraten.

    Mit dieser Mannschaft ist ein mehrheitsfähiges Programm einfach nicht möglich; die Mehrheit in Österreich ist nämlich zu zwei Drittel rechts und nicht zu 75% links!

    Also: Abschaffung der Zwangsgebühren, der ORF muss sich endlich ehrlich überlegen, wie er ein mehrheitsfähiges Programm gestalten kann, Armin Wolf und Tarek Leitner gehen Taxi fahren.

    • otti
      24. November 2017 18:26

      Klimaleugner: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      und die Familie Dittlbacher sollte als Gepäcksträger fungieren !

  17. Flotte Lotte
    24. November 2017 13:53

    OT: Kern hält Berichte über seine Gehaltsauffettung für eine Intrige.
    https://diepresse.com/home/5326625/Gehaltserhoehung_Kern-sieht-in-Berichten-kleine-Intrige
    Klar, wenn mal ausnahmsweise die Wahrheit berichtet wird, das ist total intrigant *lol* Soe etwas sind sie nicht gewöhnt, die Genossen...

    • Flotte Lotte
      24. November 2017 14:08

      Noch ein OT, Schulz lässt SPD über Koalition abstimmen. Daraus folgt, Deutschland kriegt wieder die GroKo und Macron kriegt bald das Geld, sodass die EU endlich "vertieft" werden kann. Mist!

    • simplicissimus
      24. November 2017 17:02

      ... und er macht Oesterreich wieder schlecht, er sagt vor der EU:

      "eine kleine Intrige, eine österreichische, die wunderbare Resonanz in österreichischen Medien findet".

      Nestbeschmutzen, Nestbeschmutzen, Nestbeschmutzen.

      Oder hat jemand schon einen Vertreter Italiens oder Griechenlands oeffentlich sagen hoeren "eine italienische, eine griechische Intrige"? Oder gar eine "britische Intrige"? UNDENKBAR!

      Aber Oesterreicher, vorwiegend Linke, sind da perfekt.
      Ich denke an die Waldheim-Affaere, an die Sanktionen. Und unser BK und BP unterlassen im Moment kaum etwas, das Land schlecht zu machen, kommt mir vor.

      Felix Baumgartner scheint recht zu haben.

    • Flotte Lotte
      24. November 2017 17:17

      Vielleicht sucht diese Niete ja eine Job in Brüssel? Er würde bestens zu den anderen Ausrangierten dort passen...

    • Flotte Lotte
      24. November 2017 17:31

      Das hab ich vergessen ... UND er ist ja auch einer der ganz guten Freunde von Sorosch... :)

    • otti
      24. November 2017 18:31

      Simplicissimus:

      und NATÜRLICH tun sie das,
      UNGESTRAFT,
      im wesentlichen UNBERICHTET,

      und natürlich geht die Mehrheit der Österreicher darüber hinweg - als ob`s nur ein Schnupfen wär`!

  18. Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    24. November 2017 12:50

    Der Tagebuchnotiz „ORF oder: Warum Schwarz und Blau die nächste Wahl verlieren werden“ ist inhaltlich voll zuzustimmen. Eine Kopie sollte an das ÖVP-FPÖ-Verhandlungsteam gesendet werden. Deren Mitglieder sollten später sich nicht Ausreden können, nicht gewußt zu haben, was richtig und sofort zu tun wäre.

  19. Norbert Mühlhauser
    24. November 2017 12:39

    Also ich kann da mit einem aktuellen Beispiel zur Hand gehen, weshalb der "FakeNews"-ORF eine Bedrochung für Pluralismus und Demokratie ist, welche letztere ja Informationszugang als Existengrundlage benötigt.

    Heute berichtet der online-ORF über die "Reform" der Wiener Mindestsicherung und stellt es so dar, als hätte sich etwas geändert und würde erst durch die Änderungen die Bereitschaft, eine Beschäftigung oder ein Kursangebot anzunehmen, zu einem Bewilligungs-Kriterium gemacht. (3 Absatz unter http://wien.orf.at/news/stories/2879875 )

    Tatsächlich galt diese Voraussetzung nach dem Wiener MindestsicherungG schon immer, wie eine Nachschau im Rechtsinformationssystem, kurz: RIS, aufzeigen kann:
    https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrW&Gesetzesnummer=20000246

    Man beachte dabei die Paragraphen 4 Abs 1 Z 3 sowie § 14 Abs 1. Die im RIS angezeigte Fassung vom 24. Nov 2017 weist als letzte Novellierung noch das LGBl 29/2013 aus.

    Ich wusste ja schon immer, dass sich so gut wie alle Landesgesetze über die Mindestsicherung in der Voraussetzung der Arbeitsbereitschaft gleichen, deshalb wurde ich stutzig.

    Diese Informationsverkürzung ist meines Erachtens einem Verbrechen gleichzuhalten, ich habe gleich alle Unterlagen archiviert.

  20. chistophorus
    24. November 2017 12:36

    Flotte Lotte: Die Ott, udgl. ??????????

  21. Helmut Oswald
    24. November 2017 12:20

    ORF Berichterstattungen zum politischen Geschehen sind Belangssendungen für SPÖ, Grüne und Linke, die Mehrheit nimmt dies hin oder erkennt es eben gar nicht erst. Unterberger hat recht: das auf DAuer zu tolerieren ist ein politischer Fehler. Immerhin ist die Regierung ja der Eigentümervertreter.

    Man gewinnt den Eindruck, es herrschte so eine falsche Betulichkeit in den neugewählten Rängen. Nur ja nicht zu fest zupacken, da könnte sich jemand als Märtyrer finden ... Leute, hallo! - aufwachen: DIE, mit denen ihr dort zu tun habt, sind pathologische Gewohnheitslügner. Die werden sich noch als Opfer von RÄCHHTZZZ sehen, wenn ihnen im Cafe von nebenan durch den Ober rechtsgedrehter Zucker im kleinen Braunen - (uiijegerle, schon wieder so ein Tabubruch) 'Braunen', a Wahnsinn! - serviert wird. Die Nachrichtenverteilung steht bei denen fest: von dort kommt nichts Gescheites mehr. Jede Rücksichtnahme ist völlig verfehlt, es gilt den gesellschaftlichen Fortschritt, der mit der letzten Wahl wieder möglich geworden ist, vor der Verpestung mit diesem linken Schmutz zu bewahren. Sachlich fundierte, damit also erwünschte Kritik, findet in diesen zu Schaltzentralen des Linksextremismus verkommenen Redaktionshöhlen ohnehin nicht statt, dazu sind die intellektuell zumeist ohnehin gar nicht mehr fähig. STattdessen kommen halt die Dreschparolen des schwarzen Blocks untermauert mit den Totschlagargumenten von jeh, linker Seich, von Karl Marx bis zur Frankfurter Schule und wenn es alles nichts nützt, dann kommt halt der große NAZI, auschwitz und Danke an Bomber Harris. Gelassen bleiben und ins Leere laufen lassen war schon richtig - in Oppositionszeiten. Jetzt wollen wir aber sehen können, daß der Dreck endlich weggeräumt wird. Also tut das, wofür wir Euch gewählt haben. Ecken und Kanten schärfen Euer Profil. Und das wird gut für uns Alle, nicht zuletzt für Euch selbst, sein. Ohne Angriff - kein Sieg!

    • glockenblumen
      24. November 2017 12:30

      **********************************************!!!
      ich habe das schon weiter unten erwähnt, hier in etwas veränderter Form: Warum bläst man nicht endlich zum Angriff anstatt sich immer von linxlinken Blähungen beleidigen zu lassen???
      haben die "Neugewählten" denn auch keine Cojones?

    • dssm
      24. November 2017 14:24

      Wenn Herr Unterberger recht hat, dann wollen die schwarz/blauen Mannen halt auch nur einen schönen Titel, ein dickes Gehalt und einen schönen Dienstwagen. Dazu dann noch Versorgungsposten an treue Parteigenossen verteilen. Da ist der ORF natürlich dann eine der möglichen Stellen, gerade in Verwaltung und Technik kann man sicherlich viele Gefolgsleute unterbringen.
      Das ist zwar für das, im Wahlkampf vertretene, Programm schlecht, ein Betrug am Wähler und für das Land eine Katastrophe, aber für das eigene Wohlbefinden der Politiker sicherlich günstig, ebenso für die Kassenlage der Partei.
      Aber warten wir ab, vielleicht bricht sich eine sympathische Linie ja noch schreiend Bahn.

    • otti
      24. November 2017 18:40

      lieber Helmut,
      liebe Glockenblumen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      ich wüßte nicht, was ich ergänzen möchte !

      dssm: ich glaube NICHT , daß Kurz und Strache nur einen schönen Dienstwagen, etc. haben wollen. Ich möchte BEIDEN auch nicht ihr Engagement zu Veränderung absprechen,

      Seien Sie überzeugt: DA FINDEN SICH SCHON ANDERE !

  22. Sensenmann
    24. November 2017 11:51

    Noch ist die Sache ja nicht fertig. Sehen wir, was am Schluss rauskommt.

    Wenn es wieder eine solche sch.-bl. Regierung ist, wie letztes Mal, dann verdient die FPÖ den Untergang, aber diesmal endgültig!

    Der Schlüssel zur Gesundung des Staates sind die Dreckjustiz, die Presseförderung und der ORF. Diese drei Dinge gehören SOFORT und RADIKAL angegangen.

    Wenn man sich die Justiz mit ihren Politurteilen anschaut, wo Islamkriiker mit den dreistesten Sprüchen von irgendwelchen linken Richtern und staatsanwälten niedergemacht werden, dann fragt man sich schon, wo wir angekommen sind sind.

    Aber wen interessieren noch Recht und Gesetz,wenn es um den Kampf gegen "Rechts" geht?

    "...Stürzenberger, der auch Vorsitzender der Kleinpartei „Die Freiheit“ ist, wehrte sich gegen die Vorwürfe: „Ich bin unschuldig, weil ich nur Tatsachen vermittle.“ Sein Ziel sei eine „intensive Aufklärung über den Islam“, betonte er. „Wir haben nichts gegen Muslime als Menschen, wir wollen auch die gemäßigten Muslime aufklären“, lautete seine Rechtfertigung. „Warum haben Sie das dann nicht so gesagt“, fragte Richterin Julia Riffl.

    Der Staatsanwalt hakte ganz besonders wegen der Äußerung, alle Moslems seien potenzielle Terroristen, nach. Er konfrontierte den Angeklagten mit dem Foto einer Hinrichtung, bei der auch unter den Opfern Muslime waren. „Sind das für Sie auch Terroristen?“, fragte er und deutete auf die Leichen. „Das sind Sunniten und Schiiten, die töten sich gegenseitig“, antwortete Stürzenberger.

    „Die Hingerichteten sind für Sie auch potenzielle Terroristen?“, gab der Ankläger nicht nach. „Der radikale Islam wird viel zu wenig kritisiert, auch in Österreich. Aber Sie haben von allen Moslems gesprochen. Was ich Ihnen vorwerfe, ist die Hetze, wenn Sie damals differenziert hätten, würden wir nicht hier sitzen“, betonte Winklhofer. Er habe durchaus differenziert, wollte sich der Angeklagte rechtfertigen, doch die Richterin meinte lapidar: „‘Jeder‘ ist keine Differenzierung, ‚jeder‘ ist jeder.“ "
    https://michael-mannheimer.net/2015/11/19/oesterreich-stuerzenberger-zu-haft-und-geldstrafe-verurteilt/

    Man schaue sich folgenden Text an und finde die Gemeinsamkeiten im Trend, dann weiß man, wo das enden wird...

    ...Freisler leitete den Schauprozess gegen die Mitglieder der Widerstandsgruppe Weiße Rose im Februar 1943, zu dem die Mitglieder des Ersten Senats eigens von Berlin nach München geflogen wurden. Im zweiten Prozess gegen Mitglieder der Weißen Rose (April 1943) schrie er gleich zur Eröffnung den Angeklagten entgegen, dass der Nationalsozialismus gegen solche „Verräter“ überhaupt kein Strafgesetzbuch benötige. Er werde „ganz ohne Recht“ kurzen Prozess machen. Freisler korrigierte sich und verbesserte: „ganz ohne Gesetz“. Als ihm ein Beisitzer dennoch wortlos das Strafgesetzbuch hinüberreichte, schleuderte er es augenblicklich in Richtung der Anklagebank, wo sich Angeklagte duckten, um nicht am Kopf getroffen zu werden. “

    https://de.wikipedia.org/wiki/Roland_Freisler

    DAS wird die Sozijustiz sein, wenn sie sich weiter austoben darf.

    Wenn sich die neue Regierung nicht EINGEHEND mit der Justiz, dem ORF und der Lückenpresse befasst, wird sie scheitern!

    • dssm
      24. November 2017 15:49

      Was soll es? Die Richter im Dritten Reich waren Faschisten und die RichterInnen heute sind Faschisten. Die Gesetze im Dritten Reich haben die Meinungsfreiheit arg eingegrenzt, die heutigen tun es ebenso.
      Ich glaube aber der "Erfolg" des Dritten Reiches liegt darin, daß die Gesetze und willigen Beamten schon vor der Machtergreifung da waren. Entsprechend musste nicht erst eine willfährige Justiz und Beamtenschaft im Geiste der Bewegung erzogen werden, die willigen Täter saßen schon in den Amtsstuben und hatten die passenden Gesetze schon zu Hand. Ansonsten wäre diese furchtbare Effizienz des Wahnsinns erst gar nicht möglich gewesen. Damals wie heute, willige Beamte, die glauben Gutes zu tun.

    • machmuss verschiebnix
      25. November 2017 12:35

      Tja, Sensenmann - » Kampf gegen "Rechts" « steht nicht zufällig
      unter Hochkomma, denn der ist ja eigentlich eine Art Geschäftsmodell.
      Immer wenn er gebraucht wird, wird er raus gelassen - vor der Wahl
      ganz besonders intensiv, aber auch nur, wenn unterm Jahr Pründen
      oder Macht gefährdet sind . . .

    • INNS'BRUCK (kein Partner)
      26. November 2017 07:01

      S.g. Schnitter - lt. Wiki:
      Dr. Roland Freisler war den Rest des I. WK in einem Offizierslager in der Nähe von Moskau interniert. Nach der Oktoberrevolution und dem Frieden von Brest-Litowsk wurden die Lager einer deutschen Selbstverwaltung übergeben. Freisler wurde zu einem der Lagerkommandanten ernannt.

      Er war den russischen Sozialdemokraten (Bolschewiki) beigetreten.[5]

      Obwohl die Gefangenen 1918 in die Heimat entlassen wurden, blieb Freisler noch zwei Jahre länger in Sowjetrussland. In der Zeit des Bürgerkriegs in der Sowjetunion war er Kommissar für Nahrungsmittelverteilung.

  23. Leopold Franz
    24. November 2017 11:47

    Auch der ORF ist wie die Kammern in seinem Bestand mit einem Verfassungsgesetz abgesichert. Die NEOS müssten mit.
    Die Gebühren beschließt der Stiftungsrat, da könnte es leichter gehen.
    An den Anfang des Weges der Verabschiedung in den freien Markt sollte mM die personenbezogene Offenlegung der wohl erschreckenden und abschreckenden monatlichen Bezüge der ORF Mitarbeiter und Angestellten sozusagen als Motto gestellt werden.

    • Sensenmann
      24. November 2017 11:53

      ***************!

      Die NEOS wären wahrscheinlich sogar dafür zu gewinnen!
      (es wäre die Nagelprobe für ihre angebliche Liberalität in der es keinen Kolitionszwang geben darf)
      Nur wird die schwarze Sozibande nicht wollen.

    • Flotte Lotte
      24. November 2017 12:59

      Den NEOS muss man was anbieten. Ich würde Ihnen das Bildungsministerium überlassen.

    • otti
      24. November 2017 18:43

      Leopold:
      mich würden noch die Pensionsrückstellungen der orf-Leute interessieren.

      DIE HANDELSRECHTLICHEN !!!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      26. November 2017 14:34

      Die Neos Herr im Bildungsministerium.........? Na bumm...... und da wundert sich einer, daß es sein kann, wie es ist.......!

  24. Rübezahl
    24. November 2017 11:44

    https://nogis.at/

    Die Entmachtung des ORFs könnte auch "von unten" kommen.

  25. Franz77
  26. Rupert Wenger
    24. November 2017 10:28

    Ich halte es für möglich, dass man die Medien aus taktischen Gründen vorerst aus der Diskussion halten will. Vielleicht gibt es da noch ein Ziel, das wichtiger ist und das mit Priorität und möglichst ohne besonderen Gegenwind durchgezogen werden muss. Bei einigen Journalisten ist schon vorauseilender Gehorsam erkennbar, die Chancen stehen also zu Beginn der Legislaturperiode höher. Hoffentlich ist jeder Partei der zukünftigen Koalition klar, dass in der Regel Reformatoren vom Wähler abgestraft werden und zusätzlicher medialer Sturm ins Gesicht die Wahlchancen der nächsten Wahl gegen Null tendieren lassen.

  27. Bob
    24. November 2017 10:18

    Ich bin nicht der Meinung das schwarz blau die nächste Wahl verlieren, denn die Bürger hätten auch Verständnis für einschneidende Maßnahmen, wenn sinnvoll gewirtschaftet wird. Österreich besteht nicht nur aus trottelhaften Egoisten, wenn aber wie in der Vergangenheit nur Selbstbedienung in der Politik vorherrscht, Lüge und Betrug an der Tagesordnung sind, wird der zahmste Bürger wild.

    • Cotopaxi
      24. November 2017 10:25

      Strache ist soeben dabei, seinen Einstieg in die Regierung mit einer unverantwortlichen Dummheit zu krönen, in dem er das beschlossene absolute Rauchverbot aufheben lassen will. Das kann ihm Stimmen vernünftiger Bürgerlicher kosten, der white trash wird ihm sicher treu bleiben.

    • Rau
      24. November 2017 10:55

      absolute Verbote gehören alle weg - die wurden aus dem Parlament rausgewählt

    • logiker2
      24. November 2017 11:08

      @Rau, sehe ich auch so, sonst würde nicht im Parteinamen freiheitlich stehen. Ein Wirt ist freier Unternehmer und der Bürger frei in seiner Entscheidung in ein Raucherlokal zu gehen oder nicht.

    • Bob
      24. November 2017 11:18

      Ich glaube das Raucherproblem wurde noch nicht erörtert.

    • Sensenmann
      24. November 2017 11:58

      @Cotopaxi
      Sehe ich nicht so:
      WEN und WIE ein Wirt in seinem Lokal bewirtet, geht den Staat einen Dreck an.
      es ist SEINE entscheidung, wie er SEIN Lokal bewirbt udn betreibt.
      Niemand wird gezwungen, in ein Raucherlokal zu gehen. Es gibt nämlich keine Pflicht, beim Wirten zu essen, jeder ist (noch) frei darin hinzugehen wo immer er will.

      Wenn das Argument des Personals kommt: Wer frische Luft will, kann ja Holzknecht, Jäger oder meinetwegen Weichensteller auf einem Wildwechsel werden.
      Wer eine Mehlallergie hat kann halt nicht Müller werden...

    • Normalsterblicher
      24. November 2017 13:02

      Sehe ich auch so, Sensenmann!

      Erklärt der Wirt sein Lokal zur rauchfreien Zone, vertreibt er Raucher. Erlaubt er das Laster, vertreibt er Gesundheitsfanatiker.

      Raucherlokale ziehen also nicht, wie manche befürchten, den doppelten Kundenkreis an, zumal ja die Raucher angeblich im Aussterben begriffen sind. (- oder traut keiner sich dazu zu bekennen?)

    • Freidenker (kein Partner)
      26. November 2017 10:17

      Cotopaxi hat absolut Recht, das würde ihm Stimmen kosten.
      Rau: Wenn alle absoluten Verbote weggehörten, können Sie auch besoffen Ihr Auto lenken und bei Rot über die Kreuzung fahren. Ebenso hat die Empfehlung von logiker2 mit Logik herzlich wenig zu tun und würde voraussetzen, dass sich jedes Lokal in ihrem Angebot, Örtlichkeit, Preislage usw. gleichen müsste wie Eisenbahnwaggone.
      Und werter Sensenmann was ist, wenn es im Lokal A beste Speisen gibt aber gequalmt wird und im Lokal B Gleiches aber nicht zu haben ist. Muss ich dann als Nichtraucher in einen anderen Ort fahren um dort vielleicht ein Lokal A zu finden, oder wie sehen sie das?

    • Anmerkung (kein Partner)
      27. November 2017 05:26

      In Raucherlokalen kann es sowieso keine "besten Speisen" geben, weil dort alles hoffnungslos verraucht ist.

      Wer gerne mit hinterfotzigen "Argumenten" daherkommt, hat beste Speisen überdies gar nicht verdient.

      Und wer sich sogar bei Petitessen wie den Wirtshausbesuchen vom Staat gängeln lassen will, sich dabei aber für einen "Freidenker" hält, leidet schwer unter dem Tassen-und-Schrank-Problem.

  28. Rau
    24. November 2017 09:21

    Alle die sich diese Simple TV Box aufschwatzen lassen sollen weiter Gebühren zahlen, von mir aus sogar höhere. Ebenso alle die sich eine Karte besorgen um den ORF über Sat zu empfangen. Kabelbetreiber sollen den ORF verschlüsseln. Ich würde mir den sicher nicht freischalten lassen. Mir ist der keinen cent wert!

    • Flotte Lotte
      24. November 2017 09:26

      Hab Sky - die Ausbeute ist aber dennoch gering - ORF sehe ich selten, zappe ich mal zufällig rein, reißts mich :) ORF III schau ich mir manchmal gerne an - jetzt sonntags "Hallo Hotel Sacher Portier" mit z.B. Ossy Kolmann als bsoffenen Maler Kerzl und vielen anderen, die ich mag, besonders auch die Ott.

    • Rau
      24. November 2017 09:42

      Dafür reichen auch Portale iwe das hier
      https://www.onlinetvrecorder.com/v2/

    • Flotte Lotte
      24. November 2017 09:52

      Danke für den Link - tatsächlich, da wären alle Folgen abrufbar, doch nur 10 Sendungen pro Monat sind gratis, soviel ich gesehen habe. Aber super, wenn man mal was versäumt hat! Lege ein Lesezeichen an. Wohl spiele ich mich manchmal auch mit Youtubes - laden, konvertieren, brennen - doch ist das nicht so bequem. Besonders schade ist, dass es die "Liebe Familie" nicht auf DVD gibt.

    • Flotte Lotte
      24. November 2017 09:54

      Hui, aber auf Ihrer Seite ist die Serie "Die liebe Familie" auch zu finden - wow, toller Link. Vielen Dank!

    • Rau
      24. November 2017 10:00

      den OTRkey encoder brauchts halt noch und ich investier die ca 12 Euro /Jahr in den Prämienstatus, weil man dann auch im Nachhinein auf alles zugreifen kann. Da gibt es nämlich Einschränkungen. Man kann aber die kostenpflichtigen downloads auch nutzen, sind jeweils ein paar cent / Stück - damit fährt man auch günstiger

    • Flotte Lotte
      24. November 2017 11:18

      Vielen Dank, werde mich damit "spielen" :)

    • Sensenmann
      24. November 2017 12:01

      Fernsehen abmelden. Ein Bildschirm ist kein Empfangsgerät und was ich sehen will, kommt über Internet.
      Der Sozifunk interessiert mich nicht mehr und ich schädige dadurch, daß ich keine Gebühr fürs Fernsehen bezahle, den Sozi.

      Radio muss man leider haben, da kommt man nicht aus.

      Immer daran denken: Jeder Tag, an dem man den Sozi nicht geschädigt hat, ist ein verlorenenr Tag.

  29. Bob
    24. November 2017 09:17

    2 linke Beispiele bei denen man kotzen könnte:
    Gestern ZIP 2. Kreuzverhör des Oberösterreichischen Landeshauptmannes. Eine Gemeinheit reihte sich an die Andere.
    Gestern Servus TV Talk im Hanger7: wie rechtsradikal ist die FPÖ. Teilnehmer war ein gehirnamputierter Linksfaschist der den Straßenkampf befürwortet etc. Der Mann gehört mit Sicherheit besachwaltet und weggesperrt da er Gewalt und Straftaten gegen die FPÖ befürwortet.

    • Rau
      24. November 2017 09:44

      Servus TV hätte ich besser eingeschätzt. Von solchen Titeln für Talk Sendungen halte ich nichts. Da wird eine unnötige Frage gestellt, die nur eine ebensolche Diskussion nach sich ziehen kann.

    • Dr. Faust
      24. November 2017 11:07

      Ganz meine Meinung! Ich poste hier nochmals meinen Kommentar:

      Über Servus-TV wundere ich mich auch: Da war gestern ein Talk im Hangar, bei dem 2 Erzlinke - der grüne Öhlinger und ein schmallippiges, aggresives Bürschchen - ihre These kundtun durften, dass die FPÖ rechtsextrem sei. Das war mehr oder weniger der Aufhänger der Sendung. Hätte so auch in den ORF gepasst.

      Ob das im Sinn von Herrn Mateschitz ist bezweifle ich!

    • Bob
      24. November 2017 11:17

      Die Linke mit ihren hirnverbrannten Ideen wurde aber ganz schön vorgeführt.

    • oberösi
      24. November 2017 13:42

      Fand die Idee, den Typen einzuladen, zuletzt gar nicht so schlecht, denn seine Gegner Grosz und vor allem Jongen waren ihm rhetorisch und intellektuell derart überlegen, daß es schon peinlich war. Der Gipfel an Dummheit war, stolz coram publico zu sagen, in Hamburg dabeigewesen zu sein.
      Sogar dem Öllinger hats die Red verschlagen, war ihm sichtlich unangenehm, neben dem "Aktivisten" sitzen zu müssen.
      Fleischhacker hat den so richtig auflaufen lassen. Durch geschicktes Fragen und nur dadurch, daß er ihm Platz gab, seine kruden Thesen stammelnd ausbreiten zu dürfen.
      So konnte sich jeder ein Bild machen vom Demokratieverständnis linksradikaler "Aktivisten".

    • Konfrater
      24. November 2017 17:33

      Ich fand die Sendung im Servus TV durchaus sehenswert, nicht zuletzt wegen des linksradikalen Bürschchens. Was der von sich gab, war ja vielsagend: Unter schwarz-blau sei zu befürchten, dass die Linken ihre Dominanz über die "Straße" verlieren würden, da dann auch Rechte demonstrieren können, was jetzt noch glücklicherweise durch linke Gegendemonstranten verhindert werde (und durch die Wiener Polizeidirektion, wie man hinzufügen muss). Deutlicher kann man sich kaum als Linksfaschist outen. Dazu noch sein Bekenntnis, bei den Krawallen in Hamburg dabei gewesen und stolz darauf zu sein.

    • Konfrater
      24. November 2017 17:37

      Auch Öllinger war insgesamt eher gaga unterwegs: Als er vom "so genannten islamischen Antisemitismus" sprach wurde er zurecht mit der Frage konfrontiert, warum "so genannt". Seine skurrile Antwort: Weil es sich beim Antisemitismus von Moslems in Österreich um ein Produkt türkischer Staatspropaganda handle. Womit offenbar alles seine Ordnung hat.

      Woher der Antisemitismus in so gut wie allen arabischen Gesellschaften kommt?

      Drei Minuten später konnte Öllinger sich dann anscheinend nicht mehr daran erinnern, dass er das überhaupt gesagt hat.

      Angesichts der offenkundigen sprachlichen und argumentativen Überlegenheit der beiden Gegendiskutanten war das ganze eine lehrreiche Selbstentlarvung.

  30. Undine
    24. November 2017 09:15

    Wer wäre besser geeignet an der Spitze des ORF als Dr. UNTERBERGER und Christian ORTNER als Vize!
    Auch Christian WEHRSCHÜTZ, der einzige sachlich berichtende Auslandskorrespondent, gehörte an die Spitze.

    • Undine
      24. November 2017 09:47

      Und unter den Mitarbeitern von ORF-WATCH wären gleich mehrere geeignet, den ORF objektiv zu gestalten!

    • simplicissimus
      24. November 2017 11:54

      Ich stell mich aktiv als ORF-Watsch(en Austeiler) zur Verfuegung!

    • Pennpatrik
      24. November 2017 16:44

      Der ORF gehört zertrümmert. Darüber sollten wir garnicht nachdenken.

    • otti
      24. November 2017 18:47

      mein zutiefst geschätzter simplicissimus,

      weil ich älter und vielleicht nicht mehr so schlagkräftig bin, unterstütze ich Dich und schlichte diese ............von Dir weg, damit Du wieder Platz hast für die nächsten......:-)

  31. Rau
    24. November 2017 09:14

    Die Roten sind in der Opposition eine Katastrophe. Da müssen sie selber denken und Themen an sich reissen. Sie können aber nur andere anschütten. Es waren die Fehler von Schwarz/Blau 1.0 die sie wieder zurück an die Macht gebracht haben. Und es war vor allem Schüssel, der damals dafür verantwortlich war, dass wir diese Rot/Schwarze Koalition der letzten Jahre wieder bekommen haben.
    Und ich halte Kurz auch diesmal für den Schwachpunkt.

  32. Sandwalk
    24. November 2017 09:14

    Langfristig löst sich das Problem nur dann, wenn es nicht mehr als cool und geil und groovy und ursuper gilt, links zu sein. Das zu ändern wird urschwer werden.

    Erst wenn es gelingt, gute Lehrer, gute Ärzte, gute Facharbeiter, gute Kunst und gute Wissenschaft als cool und geil und groovy und ursuper zu etablieren, werden Journalisten durch Nichtbeachtung abgestraft werden. Ihr Ruf ist ohnehin jetzt schon im Keller. Jetzt muss er nur noch im Bergwerkstollen verenden.

  33. fenstergucker
    24. November 2017 09:12

    Ich frage mich überhaupt, warum die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland ARD und ZDF ganz ohne Werbung auskommen und der ORF trotz Zwangsgebühren regelmäßige Werbeblöcke schalten darf?
    Nur um diesem rot-grünen Staatsfunk seine fetten Privilegien ausreichend finanzieren zu können?

    Dann sollte hier tatsächlich ein veritabler Mißstand dringend abgeschafft werden!

    • Rau
      24. November 2017 11:40

      Die "öffentlich (un)rechtlichen Sender in DE - die haben im Freunderlkreis Gebührenpflicht für alle bei Gefängnisandrohung durchgesetzt. Die sind das Letzte!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      26. November 2017 14:43

      ARD und ZDF ohne Werbung? Was schauen Sie?

  34. dssm
    24. November 2017 09:10

    Die Mehrheit hier im Forum wird wohl FPÖ oder ÖVP gewählt haben, damit sich etwas ändert. Das ist ja jetzt wohl abgesagt.

    Denn es müsste sich bei der Zuwanderung radikal etwas ändern, das geht aber nicht, wenn bei jeder Abschiebung ein paar niedliche Kulleraugen des einzig betroffenen Kindes gezeigt werden und genau das wird der ORF tun.

    Freuen wir uns daher auf weiter Jahre der Stagnation. Es werden die Steuern langsamer erhöht als unter rot/schwarz, die Zuwanderung ist auf weniger Leute pro Jahr limitiert, die Bürokratie wird langsamer wachsen, ebenso die dazugehörenden Vorschriften. Die Freiheit wird weniger werden und die Zwänge mehr.

    Dabei sind sich selbst die beiden ‚bürgerlichen‘ Parteien in ihren Reden einig, die Steuern müssten runter, die Zuwanderung auf negativ gedreht, die Freiheiten vermehrt und die Zwänge reduziert werden. Es sieht aber momentan nicht nach einer Umsetzung der als richtig erkannten Politik aus.

    Aber hoffen ist erlaubt! Noch ist die Regierung nicht angelobt, es kann durchaus sein, daß die im stillen Kämmerlein ganz andere, radikale Dinge angesprochen haben und dicht gehalten haben; um genau den Kräften rund um ORF und gekauften Medien keine Angriffsfläche zu bieten.

    • Sandwalk
      24. November 2017 09:18

      Jetzt ist vorerst einmal noch Hoffnung angesagt.
      Die neue Regierung braucht nicht 100 Tage, bis man Änderungen spürt, sondern 3 Jahre. Minimum.
      Ich gebe der Regierung 3 Jahre Vorschussvertrauen und hoffe auf eine 10 jährige Ära. Dann kommen eh wieder die Roten und zertrampeln alles.

    • dssm
      24. November 2017 11:17

      @Sandwalk
      Ich sehe es umgekehrt.
      Sehen ob eine Änderung geplant ist, wird man nach wenigen Tagen, ob und wie diese Änderungen dann auch durchgezogen werden, dies sieht man nach Jahren.
      Gerade die unangenehmen Dingen kann man gar nicht schnell genug angehen, denn dann vergessen die Wähler viel eher wer da was getan hat.
      Gerade um Asylindustrie und Medien sind Legionen an Menschen beschäftigt, wer da den Gordischen Knoten durchschlägt, der wird in so gut wie jeder österreichischen Familie Betroffene erzeugen. Vor allem bei den Kleinbürgern, welche aber nun einmal die Mehrheit der Wähler sind, denn dort ist man auch noch stolz auf den Abschluß der Kinder in Soziologie (...).

    • Rübezahl
      24. November 2017 11:53

      Das sehe ich auch so. Ich war sehr beeindruckt, wie im Jahre 2000 im Wochenrhythmus die die neuen Maßnahmen vorgestellt wurden! Und alle waren wirklich gut!
      Die Dynamik und die Richtung sieht man sofort.
      Das Wirken der Maßnahmen aber braucht viele viele Jahre!
      Und das Erreichen der Köpfe Jahrzehnte! Wir sehen erst heute wie tief die "68er" in unserer Gesellschaft angekommen sind! Nach 50Jahren, also 2 Generationen kennt hier kein Jugendlicher mehr nationale, bürgerliche Kultur- und Bildungswerte. Im Gegenteil. Jeder zuckt bei diesen Worten bereits zusammen!

    • Sensenmann
      24. November 2017 12:35

      Ja, da werden dann von der Afterjournaille alle Register gezogen, wenn ein Eindringling ausgeschafft werden soll.
      Lauter arme Kinder und Jugendliche

      So wie der, der ist 19:

      http://ze.tt/cottbusser-schueler-versuchen-die-abschiebung-eines-19-jaehrigen-afghanen-zu-verhindern

      Oder dieses Exemplar mit der Genetik einer Eintagsfliege, es ist nämlich erst 17:

      https://pbs.twimg.com/media/C5K5buxWcAAIx3x.jpg

      Da wundert sich dann irgendwer, daß "Journalist" mittlerweile zum Schimpfwort geworden ist?

    • dssm
      24. November 2017 14:09

      @Sensenmann
      Eigentlich unfair, würde man Frauen mit dermaßen großzügiger Alterseinschätzung beehren, dann wäre das doch charmant. Daher muss im Zuge der Gleichberechtigung das nun offensichtlich auf Männer auch angewendet werden.
      Es ist nur mehr eine Frage der Zeit, bis der erste weißhaarige, faltige, am Stock gehende Greis als unbegleiteter Minderjähriger aufgenommen wird.

      Langfristig betrachtet löst das aber das Pensionsproblem, denn es gibt dann, per behörlicher Expertenmeinung, keine alten Menschen mehr.

    • Ingrid Bittner
      25. November 2017 13:01

      Ich finde es ja geradezu perfide, dass man die seinerzeitige blau-schwarze Regierung jetzt so verdammt.
      Dies insbesondere im Hinblick auf den Restitutionsfonds z. B. - der wird totgeschwiegen, weil es nicht gerade ein Ruhmesblatt in der Geschichte der SPÖ ist, dass sie da so gar nichts zusammengebracht haben.
      Es hat damals natürlich Fehler gegeben, aber es war nicht so schlecht, wie man es heute darstellt!
      Jede neue Regierung braucht eine gewisse Anlaufzeit, zu lange sollte es allerdings nicht dauern.
      Andererseits, wenn man bedenkt, was der gesamte Beamtenstab damals in den Ministerien aufgeführt hat, dann gute Nach Österreich, wenn es diesmal wieder so sein wird.

  35. Riese35
    24. November 2017 09:09

    Problem 1: Kämpfen ist der Österreicher Sache nicht. "bella gerant alii, tu felix austria nube", hat es schon immer geheißen. Das ist durchaus oft eine Tugend, nur funktioniert es leider nicht immer. Am 7. Oktober 1571 wäre man mit diesem Grundsatz auch nicht weit gekommen. Pacifismus hat fast immer geradewegs in den Krieg geführt.

    Problem 2: "Glaubt ihr, der Türke werde müßig gehn,
    Für Waffenruh und solchen armen Tand
    Des Vorteils sich begeben, der ihm lacht?
    – Wenn er im Vorteil ja, wie's wirklich scheint. –
    Das ist der Fluch von unserm edeln Haus:
    Auf halben Wegen und zu halber Tat
    Mit halben Mitteln zauderhaft zu streben.
    Ja oder nein, hier ist kein Mittelweg."

    Halbe Wege, halbe Tat, halbe Mittel, das ist auch tief im Bewußtsein des Österreichers eingeprägt. Genutzt hat es nichts. Auch hier im Blog: warum diskutieren wir über 3/8, 4/8 oder 5/8 der Wege, Taten und Mittel? Die Beseitigung der ORF-Gebühren wären 3/8. Die FPÖ wird sicher weiter stets mit dem Attribut "populistisch" bezeichnet werden, während die Medienexpert_*/(Innen immer von der Süddeutschen Zeitung auftreten wirden. Weg mit dem ORF! Auflösen! Insgesamt!

    Problem 3: Wie schon im Blog angesprochen, gibt es in den Ländern schwarzen Widerstand. Das ist leider Tatsache. Kurzens größte Gegner sitzen in den eigenen Reihen, sind seine Parteikollegen. Die Konräder werden die Zügel sicher nicht freiwillig aus der Hand geben.

    Es gäbe aber Lösungen: Warum holt man sich ausgezeichnete - unabhängige - Medien nicht von Ungarn nach Österreich? Dort gäbe es sogar welche, die einst auch Erfahrungen innerhalb des ORF hatten und unsere Medienlandschaft im kleinen Finger hätten. Damit könnte man die teils jetzt schon privaten und guten Medien ergänzen und so den Ausfall des ORF mehr als wettmachen.

    Vom ORF darf aber nichts übrigbleiben. Einzelne, gute Reporter könnten ja von den neuen Medien übernommen werden. Und man müßte so gut wie möglich den Kauf der Medien abstellen.

    • dssm
      24. November 2017 11:25

      @Riese35
      Völlig richtig. Wenn der Krebs erst lange genug in Ruhe gelassen wurde oder gar gepflegt wurde, dann muss der Chirurg zum Messer greifen und radikal schneiden, ein wenig Medizin, in homöopathischen Dosen bringt rein gar nichts.

      Egal ob ORF/Medien, Steuern, Bürokratie, Zuwanderung, Bildungsmisere, Regulierung, linx/grüne Justiz (…), hier überall bedarf es eines Herkules mit brachialer Gewalt. Die Umsetzung kann man ja wohlüberlegt und -dosiert Schritt für Schritt machen, aber der Weg muss klar erkennbar zu einem radikalen Ziel führen.

    • Sensenmann
      24. November 2017 12:41

      @Riese35
      @dssm

      Wenn wir hier als denkende Menschen das Problem erkennen, warum erkennen es dann die Köpfe der FPÖ und ÖVP offenbar nicht?

      Wie sagte der Napolium?
      "L'Autriche est toujours en retard. Soit d'une ideé, soit d'une armée..."

      und Weinheber:

      War net Wien, wann net gråd
      aufgråbn wurdt in der Ståd,
      daß die Kübeln mit Teer
      sperrn den Fremdenverkehr.

      Und, hat sich seither irgendwas geändert?
      ich habe Angst, daß auch diese Regierung sch.-bl. sein wird....
      besser als der Sozi, aber nur marginal.

    • oberösi
      24. November 2017 14:19

      @Riese35

      Sie bringen die Dinge auf den Punkt mit Ihrem Grillparzer-Zitat.
      Tatsache ist, daß dem Großteil der Österreicher Überlegungen, die wir hier anstellen, völlig wurscht sind, im besten Fall. In der Regel wären sie ihnen befremdlich, sie würden sie als extrem verwerfen. Der AU-Blog, der vom Otto Normalverbraucher als erzkonservativ, ja sogar als extrem rechts, xeno- und homophob gesehen wird, wird immer ein Minderheitenprogramm bleiben. Otto N. will in erster Linie eines: Ruhe, und keine Aufregung. Zudem, es geht uns doch eh allen gut, oder?

  36. Wyatt
    24. November 2017 09:04

    ……mir würde es genügen die Rundfunk u. Fernsehgebühr (GIS), nicht allein aufgrund eines empfangsbereiten Radio- und Fernsehapparates einzufordern, sondern dies von den gewünschten zu empfangenden Sendern abhängig zu machen. (Pay TV)

    Übrigens im Auto - läuft bei mir über USB-Stick (MP3) - ausschließlich eine mir selbst gefällige Musik, überspielt von eigenen über all die Jahre angeschafften CD's - Verkehrsfunk wird auch bei "Ton aus" automatisch eingeblendet, was m. E. den wesentlichen Punkt des Autoradios darstellt.

    • glockenblumen
      24. November 2017 09:15

      das wäre das Beste, das würde ich auch sofort unterschreiben.
      Der ORF würde in kürzester Zeit "abhausen" denn ein derart grottenschlechtes Programm (z.B. die tausendste Wiederholung einer Wiederholung einer völlig verblödeten Sitcom-Serie aus Amerika) und diese penetrante linxlinke Propaganda wird sich niemand mehr antun.

    • Rübezahl
      24. November 2017 11:56

      Das Autoradio ist nicht GISpflichtig!!!

  37. otti
    24. November 2017 08:58

    Eine gesättigte Lösung kann man nur austrocknen ! (ein Naturgesetz)

    Hier der ORF !

    Oder wie K. Farkas gesagt hat; "sine moneta, nulla musica"

    • glockenblumen
      24. November 2017 09:17

      @ otti

      ************************************
      diesen stinkenden Sumpf muß man wirklich austrocknen.. ;-)

  38. El Capitan
    24. November 2017 08:57

    Das Kernproblem ist klar. Die Zunft der Journalisten, einst ein Sammelsurium gebildeter Leute, rekrutiert sich heute aus einem Pool von Leuten, die für produktive und wertvolle Berufe nichts taugen. Wenige Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Die letzte Sendung "Talk im Turm" auf Servus-TV hat das gezeigt. Der anwesende linke Aktivist war eine intellektuelle Karikatur. Der Stoff aus dem die Linken und die meisten Journalisten sind.

    Daher wird sich der ORF, obwohl er eh an Bedeutung verliert, sich nie ändern, auch wenn man konsequent entwrabetzt und entdittelbacherisiert.

    Wir sollten der neuen Regierung Zeit geben. Die gesellschaftlichen Veränderungen und die vielen roten Sauereien können Kurz und Strache unmöglich in wenigen Wochen aus der Welt schaffen.

    Eines ist aber richtig: In der Bildungs-, Kultur- und Wissenschaftspolitik muss konsequent vorgegangen werden, und der ORF wird, wenn nichts geschieht, im Hintergrund und im Vordergrund und mit Wucht und mit aller Kraft gegen schwarz-blau agieren. Dieser Augiasstall muss radikal geflutet werden, sonst haben wir 2022 tatsächlich einen gewählten Bundeskanzler Kern.

    Wollen wir das?
    Na also!

  39. Flotte Lotte
    24. November 2017 08:39

    Ich schlage Hrn. Dr. Unterberger als Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und MEDIEN vor. Weiters sollte er die Funktion des Medienberaters der Regierung Türkis-Blau erhalten.

    Doch sollte man sich vor der Angelobung der neuen Regierung auch noch etwas in Geduld üben. Sie wissen sicher, welcher Shitstorm sie erwarten würde, ließen sie Absichten zur Entpolitisierung des ORF bzw. Privatisierung durchsickern. Schon haben sich dort die selbsternannten "Qualitätsjournalisten" um ihre "Unabhängigkeit" (total linke Schlagseite) gesorgt - da würde dann auch der Windelhosenträger in der Hofburg sicher die größten Bedenken für unsere Demokratie erblicken (es kommt ja bald die Neujahrsansprache des BP). Das geht nicht - noch nicht...

    Es ist natürlich absolut wichtig, dass man die Linkslastigkeit der Medien ausräumen müsste und auch im Zuge der Meinungsfreiheit den Medienpluralismus wiederherstellt und zwar so, dass nicht jeder Nichtlinker gleich als "Nazi" diffamiert wird. Als Allererstes würde ich den Begriff "Nationalismus" rehabilitieren. Wer seine Heimat, das Land, die Menschen und die Kultur (und zwar die alte gute, die noch ohne Subventionen überlebt hat) liebt, der ist kein Verbrecher. Das wäre mal ganz klarzustellen!

    • glockenblumen
      24. November 2017 09:26

      "Wer seine Heimat liebt .... ist kein Verbrecher"

      ein großartiger Satz! Danke!

      den "Shitstorm" sollten man nur wie ein Lüfterl aus dem Kanal wahrnehmen und darauf pfeifen.
      Wir sind doch keine Blätter im Wind, wir stehen doch mit beiden Beinen verwurzelt auf dieser Erde! Warum also läßt man sich von linken Flatulenzen derart aus dem Gleichgewicht bringen, anstatt kräftig dagegen anzublasen?

    • otti
      24. November 2017 10:41

      glockenblumen:

      VÖLLIG RICHTIG !!!!!!

      Nur wenn aus JEDER Sendung, JEDEM Beitrag die Flatulenzen wehen - Gratiswerbung finanziert aus den Zwangsgebühren - dann GLAUBT halt irgendwann die Mehrheit, daß sie sich nicht innerhalb von Flatulenzen sondern im Südost - Passat befinden.

    • glockenblumen
      24. November 2017 10:57

      @ otti

      Die Hirnwäsche beinnträchtigt aber auch den olfaktorischen Sinn nachhaltig, wenn die Mehrheit das üble Odeur eines vermeintlichen Südost-Passats nicht mehr bemerkt.
      nur noch traurig.......

    • Flotte Lotte
      24. November 2017 11:16

      Naja, Sie haben recht, man sollte sich stärker fühlen. Was uns Kraft gibt: Singen von schönen Volksliedern - das hat Pep, das rockt - so marschieren wir diesen windigen Bläsern entgegen.

      Pfum, jetzt hätt ich nachgesehen bei Amazon - wieder ein Shitstorm, deutsche Weihnachtslieder - "Hohe Nacht der klaren Sterne" steht am Index, weil die Nazis es gesungen haben. Das ist so arg, so ein schönes Lied... schade, diese CD habe ich, sehr bescheiden und wunderschön gesungen, sehr empfehlenswerte Sammlung.

    • Flotte Lotte
    • Flotte Lotte
      24. November 2017 11:32

      Ist "vergriffen", falls noch vorhanden, Beschimpfungen als Bewertungen :(

    • Normalsterblicher
      24. November 2017 12:18

      "Wer seine Heimat, das Land, die Menschen und die Kultur (und zwar die alte gute, die noch ohne Subventionen überlebt hat) liebt, der ist kein Verbrecher."

      Die politisch Korrekten haben für diese Einstellung allerdings den Begriff "Patriotismus" parat, zwecks Abgrenzung ggü denjenigen "Bösen", die sich als Teil eines durch ein staatliches Hoheitsgebilde verbundenen Gemeinwesens begreifen, und sich daher mit dem Staat identifizieren - wo doch solches nur bei der EU oder gar einer UNO-Weltregierung erwünscht wäre.

    • Undine
      25. November 2017 10:41

      @Flotte Lotte

      "Hohe Nacht der klaren Sterne"---ein wunderschönes Weihnachtslied! Es auf den INDEX zu setzen zeugt davon, wie PRIMITIV diese linken Figuren sind!

      Ich habe die Noten, falls Sie daran interessiert sind!

  40. Fredl
    24. November 2017 08:36

    Gebühren hin oder her, steht der ORF mit allen anderen TV-Sendern im Konkurrenzkampf um Einschaltquoten. Private müssen zwar schneller reagieren, wenn die Einschaltquoten nicht mehr stimmen als der gestützte ORF, aber irgendwann muss auch der ORF nachziehen, wenn sich der Zuschauer in seinen Meinungen und damit seinen Sehgewohnheiten und Ansprüchen ändert...und die politische Meinungsbildung ist Sache der Politik, auch wenn Journalisten das gern anders sehen...

    • Rau
      24. November 2017 08:53

      Ob sich der ORF um Quoten kümmert bezweifle ich - die nächste Gebührenerhöhung durchzubringen ist ihm wichtiger. Lieber wäre ihm wahrscheinlich gleich eine Mediensteuer.

  41. Josef Maierhofer
    24. November 2017 08:31

    Ich kenne nur eine einzige Alternative.

    Totalprivatisierung des ORF, Ersatzlose Abschaffung des GIS Gebühren, Verbot der 'Kooperationen' auf Steuergeld, egal bei was und wo, so was muss ausgeschrieben werden oder definitiv beschlossen werden, wie Verlautbarungen, wobei die halbseidenen 'Parteiverlautbarungen' in ministerielle 'Nichtmitteilungen'-Verpackungen speziell ausgesiebt werden müssen.

    Nein, es werden nicht alle Zeitungen untergehen, überhaupt nicht, die ehrlichen und tüchtigen können zwar schrumpfen, aber sie schaffen es sicher. Bloß gibt es noch ehrliche bei dem Publizistik Nachwuchs ?

    Wenn die Linken den ORF als Linkssender betreiben weiter betreiben wollen, nur zu.

    Presseförderung kann man ja nach Hörer-, Seher- und Leserzahl geben und zwar allen in diesen Relationen, nicht nur den linken.

    Das würde ich den Koalitionsverhandlern raten.

    Wir haben mit Servus TV wohl noch bemühte und objektive Privatsender, die anderen werden es auch schaffen sich nach der Decke zu strecken.

    Der ORF ist nichts anderes, halt ein prall linker Sender. Die Anfütterung kann man weglassen.

    Also GIS Gebühren weg, ORF privatisieren, wir brauchen in Österreich keinen Staatsauftrag an den ORF, aus Basta, die 'innere' Arbeit sollen sie selbst machen, das ist der billigste Reinigungsprozess.

    Meine Meinung dazu und mein Rat an die neue Koalition.

    • glockenblumen
      24. November 2017 09:20

      ******************************!

    • Dr. Faust
      24. November 2017 10:34

      Über Servus-TV wundere ich mich auch: Da war gestern ein Talk im Hangar, bei dem 2 Erzlinke - der grüne Öhlinger und ein schmallippiges, aggresives Bürschchen - ihre These kundtun durften, dass die FPÖ rechtsextrem sei. Das war mehr oder weniger der Aufhänger der Sendung. Hätte so auch in den ORF gepasst.

      Ob das im Sinn von Herrn Mateschitz ist bezweifle ich!

    • Riese35
      24. November 2017 11:06

      >> "... ORF privatisieren, ..."

      Da wäre ich vorsichtig. Auf eine Privatisierung wie unter Jelzin kann ich verzichten. Putin kämpft heute noch mit den Folgen. Ein philantroper ORF wäre um kein Haar besser als heute.

    • dssm
      24. November 2017 11:39

      @Josef Maierhofer
      So sehr ich den ORF gerne beendet sähe, so sehr frage ich mich nach dem „Wie“.
      Denn der ORF ist ja keine normale Firma. Wer haftet für die utopischen Gehälter/Pensionsansprüche? Wem gehören eigentlich die technischen Anlagen? Wie sieht es mit Frequenzen aus?

      Vielleicht wäre der Weg erst privatisieren und die Gebühren streichen, damit übernimmt die neue Gesellschaft alle Rechte und Pflichten. Bei der miesen Qualität geht der ORF dann pleite und wir sind das Problem los oder der ORF schafft die Umkehr und wird kundenorientiert, dann habe ich auch damit kein Problem. Wichtig ist nur, absolut kein staatliches Geld für ALLE Medien!

    • Riese35
      24. November 2017 12:10

      @dssm: Könnte man nicht ähnlich wie bei der Eisenbahn vorgehen? Technische Anlagen, Sender, Frequenzen etc. in eine eigene Sendeinfrastrukturgesellschaft, in der es keine Redaktion, sondern nur Techniker für die Infrastruktur gibt, und strikte Trennung von den Sendeprogrammen und Reaktionen?

      Allerdings frage ich mich schon lange, was wirkliche "Funksender", seien sie terrestrisch oder Satellit, im Zeitalter von Breitbandinternet überhaupt noch für eine Bedeutung haben.

    • dssm
      24. November 2017 14:13

      @Riese35
      Jeder Techniker im ORF ist parteipolitisch besetzt und kostet das Mehrfache eines entsprechenden Technikers in der freien Wirtschaft.
      Man muss das ganze Konstrukt erledigen, mit all seinen Privilegien.

    • Josef Maierhofer
      24. November 2017 14:13

      @ dssm @ Riese35

      Ich meine auch, eine Infrastrukturgesellschaft für alle, di ezahlen wir aus der Steuer.

      Die Programmgesellschaften, da sollten wir keine staatlichen mehr haben.

    • dssm
      24. November 2017 15:38

      @Josef Maierhofer
      Können Sie mir ein einziges(!) Beispiel nenne, wo ein staatsnahes Unternehmen nicht früher oder später die Posten parteipolitisch besetzt hat, wo die Pensionsansprüche jedem normal versichteren Menschen nicht als Hohn erscheinen, wo nicht viel zu viele Menschen angestellt sind, wo Geschäftsführer nach Qualität ausgesucht werden, wo keine Mittel zweckentfremdet werden, z.B. für Inserate?

      Nur ein staatsnahes Unternehmen!!!
      Wir sollten rein gar nichts "aus der Steuer" zahlen! Denn der Mißbrauch ist sonst nicht weit.

    • Riese35
      24. November 2017 16:04

      @dssm und Josef Maierhofer: Wie die Übernahme erfolgt, habe ich offen gelassen. Ich habe dabei mehr an die technischen Anlagen als an das Personal gedacht. Von mir aus sollen die mit dem Personal das Karrierezentrum der Post aufstocken und für die festen Anlagen neues Personal einstellen.

      Ich würde aber auch den technischen Sendebetrieb keinesfalls von den Steuern finanzieren, sondern nach wirtschaftlichen Kriterien organisieren: geleistet wird, was von den Stationen und Redaktionen bestellt und bezahlt wird. Wenn niemand zahlt, kann man die technischen Sendeanlagen genau so verwerten wie die Sendeanlagen am Bisamberg.

    • Josef Maierhofer
      24. November 2017 20:40

      @ dssm

      Ja, der Filz klebt. Es ist wirklich so, wo Staat drin ist, ist Effizienz weg und (in Österreich ganz besonders) Partei drin und nicht, was außen draufsteht.

      Ich denke immer zu ordentlich.

      @ Riese35

      Freie Verwertung klingt gut.

  42. Brockhaus
    24. November 2017 08:06

    @ Antonia Feretti

    Das waren auch meine ersten Gedanken.

  43. oberösi
    24. November 2017 07:19

    Die Bürgerlichen in ihrem habituellem Minderwertigkeitskomplex der Wiener Kunst-, Kultur- und Medienblase mit dem ORF als Herz der Finsternis gegenüber haben bis heute nicht kapiert, daß sie die wichtigste Medienorgel des Landes entweder zerschlagen müssen in der jetzigen Form oder wenigstens selbstbewußt selbst bespielen sollten, wenn sie tatsächlich eine gesellschaftspolitische Wende herbeiführen wollen.

    Dies meinte ich vor ein paar Wochen zu einem VP-Stiftungsrat am Rande einer Veranstaltung, was er sich lächelnd angehört hat. Mal sehen, ob sie sich diesmal ein Herz nehmen. Zweifel sind allerdings durchaus angebracht, wie der Blogmaster überzeugend ausführt.

    • Erich Bauer
      24. November 2017 07:30

      Ich bin mir ziemlich sicher, dass die "Bürgerlichen" in Wahrheit (ganz insgeheim und klammheimlich) mehrheitlich die gewohnten, sozialistischen "Zuwendungen/Zuteilungen" sehr hoch schätzen. Manchmal sagen sie zwar "A"... aber bei "B" stottern sie schon. Das Ahhh hält gerade für eine Legislaturperiode (wenn überhaupt). Und dann nimmt das sozialistische "Angebot" wieder freudig an...

  44. Erich Bauer
    24. November 2017 07:13

    Mein Zuversicht ist schon im Sinkflug. Da höre ich, dass das Schwarz/Türkis-Blaue Verhandlungsteam über das "Bürgerkonto" schwadroniert. Und das JETZT! In dieser Phase... Vielleicht wird nächstens über den BürgerCHIP geplaudert.

  45. Tegernseer
    24. November 2017 05:51

    In der Welt von heute erfährt man, dass es für Merkel einen neuen, höhnische Begriff in China gibt: „Baizuo“, übersetzt „weiße Linke“ und bedeutet soviel wie naive, gebildete Leute, die sich für die Umwelt, den Weltfrieden und für Flüchtlinge einsetzen. Mit Kurz und Strache haben wir mit Bezug auf den ORF gleich zwei Baizuos (oder doch nur einfach zwei Weana Bazis?)

    • Lieber Augustin
      24. November 2017 14:29

      Die treffendste Übersetzung wäre wohl "Gutmensch". Leider wurde dieses Wort 2015 in Merkelland zum Unwort des Jahres ernannt und kann seither nicht mehr verwendet werden.

      Am besten wäre es daher, das Wort Baizuo unübersetzt als deutsches Fremdwort zu verwenden. Man müsste aber eine weibliche Form ("Baizua"?) dazuerfinden, weil heute kein Publizist mehr ein Wort verwendet, das er nicht korrekt gendern kann.

      Beispielsatz: Ich wünsche mir, dass Hermann Nitsch einmal die in Österreich hochangesehene Baizua Heide S. als Allegorie der p.c. schüttet.

    • Brigitte Imb
      25. November 2017 00:08

      @Lieber Augustin,

      tausend **************** für Ihren letzten Satz.

  46. machmuss verschiebnix
    24. November 2017 05:49

    Grandios!

    Es bleibt wohl noch die leise Hoffnung, daß eine schleichende Verdrängung
    des ORF angedacht wurde (genauso schleichend gedacht :) )
    Damit während der Übergangs-Phase dem ORF zumindest dieses Argument,
    "Scharz Blau gegen den öffentlich-rechtlichen Sender" vorenthalten bleibt.
    Trauen wir es Kikl zu !

  47. simplicissimus
    24. November 2017 04:58

    Wrabetz raus und Unterberger rein.
    Das waere doch eine weitere Alternative?

    Abgesehen davon bin ich selbstverstaendlich fuer eine Abschaffung der Zwangsgebuehren. Wer ORF sehen will, soll ORF zahlen, fertig.

    Ich habe jedenfalls abgemeldet, denn meine Geraete sind Schrott, nicht Digital, deshalb kein Empfang mehr moeglich, auch kein Kabelfernsehen mehr. Bei mir zuhause in Oe natuerlich.

    Was fuer eine Erleichterung.

  48. Dennis
    24. November 2017 02:49

    Eine Beseitigung der Gebührengelder wäre ein mehrfacher Befreiungsschlag:
    + für die frustrierten Gebührenzahler, die sich von Zeit zu Zeit davon überzeugen müssen, welchen Schmarren sie mitfinanzieren müssen
    + für alle gehörlosen Menschen, die mittlerweile mindestens vier Belege vorlegen müssen, um die Gebühren nicht bezahlen zu müssen
    + für die politische Kultur, die sich nicht mehr an links-linken Berichten, die irgendwo in den 1990er Jahre stecken geblieben sind, orientieren muss
    + für alle restlichen TV-Sender, die nicht mehr unter einer gigantischen Wettbewerbsverzerrung leiden müssen
    + für die österreichischen Filmschaffenden: Alles Geld verschlingen die ORF-Produktionen, die sich danach – fast – keiner anschaut, während die restlichen heimischen Filmschaffenden (der große Rest) die am schlechtesten bezahlten in ganz Europa sind!!
    + für ein wettbewerbsorientiertes, modernes Fernsehen, das nicht mehr unter einer lähmenden Bürokratie ächzt und stöhnt
    + für unsere Nachbarn in Ungarn, Polen und Tschechien, die nicht mehr permanent in ein schlechtes Licht gerückt werden
    + für all jene Menschen, die sich nicht einmal einen Fernseher leisten und dennoch Gebühren zahlen müssen, solange sie Internet haben (deshalb können sie ja Radio hören)
    + für die vielen Angestellten, die die korrekte Auszahlung der GIS-Gebühren nachprüfen müssen: Sie dürfen sich einen sinnvollen Job suchen, der auch Sinn und Freude macht
    + für die Jugend, die ohnehin nicht mehr weiß, wozu es den ORF gibt

  49. Antonia Feretti
    24. November 2017 02:02

    Lieber Herr Unterberger, schicken Sie Ihre, meines Erachtens sehr kluge und pointierte Analyse auch den Verantwortlichen in den Kabinetten Kurz und Strache? Vielleicht wäre es hilfreich?





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