Probleme, die vermeidbar sind

Autor: Gerhard Kirchner

1984 – 2003 – 2062

Autor: Willi Sauberer

Wenn nichts mehr wahr ist, ist alles vorstellbar

Autor: Elisabeth Sabaditsch-Wolff

Die Schlange(n) und das Kaninchen

Autor: Karl-Peter Schwarz

Mercosur-Pakt: Endlich kreißten die Berge…

Autor: Andreas Tögel

Geschichte, Gegenwart und Zukunft

Autor: Helmut Wöber

Grönland wird nicht amerikanisch werden

Autor: Peter F. Lang

Politischer Umsturz im Iran 1953! 1979! 2026?

Autor: Andreas Tögel

Die offenen Wunden der Migration

Autor: Karl Heinz Auer

Abschiebungen sind möglich

Autor: Peter F. Lang

Alle Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (13 Euro pro Monat/130 pro Jahr) ist jederzeit beendbar und endet einfach durch Nichtzahlung. 

weiterlesen

VfGH: Vor dem Ende der linken Vorherrschaft rasch noch die Schwulenehe

Es ist geradezu typisch für den VfGH in seinem derzeitigen Zustand. Ganz gezielt zieht er, rasch bevor zwei SPÖ-nahe Richter in Pension gehen müssen, das ideologische Kampfanliegen der Linken, nämlich die Schwulenehe, vor. Damit er diese heuer noch durchziehen kann. Gleichzeitig wird eine ganze Reihe wichtiger Verfassungs-Causen nach hinten gereiht.

Das beweist eindeutig die manipulativ-ideologische Absicht des links dominierten Höchstgerichts. Denn seit Jahrzehnten hat sich auf völker- oder verfassungsrechtlicher Ebene in Hinblick auf die Schwulenehe nichts geändert, sodass eigentlich gar kein aktueller Handlungsbedarf besteht. Und jetzt will man diese binnen zwei Monaten durchpeitschen!

Das einzige, was jetzt in Wahrheit für panischen Zeitdruck bei den Verfassungs-Genossen sorgt: Die Österreicher haben der Linken bei der Wahl eine so gewaltige Ohrfeige versetzt, dass eine schwarz-blaue Regierung zumindest sehr wahrscheinlich erscheint. Womit wohl auch das Ende der ewigen rot-schwarzen Totaldominanz mit linkem Übergewicht im Verfassungsgerichtshof fix scheint.

Der derzeitige VfGH hat sich ja schon bisher als Speerspitze der Schwulenaktivisten betätigt: So ist die Möglichkeit der Adoption eines Kindes durch ein schwules Pärchen erst durch ihn überhaupt in die österreichische Welt gekommen (bevor das Parlament auf Gesetzesebene nachgedoppelt hat).

Eines stimmt freilich: Die Kindesadoption ist ein viel ärgerer Dammbruch gewesen, als sie die Umbenennung von "eingetragenen Partnerschaften" in "Ehe" bedeuten würde. Denn bei der Adoption geht es nicht nur um Formalitäten, sondern um wehrlose Kinder.

Das derzeit wirkliche Ziel der Schwulenlobby ist gar nicht mehr eine standesamtliche Formalität. Es geht darum, dass nach Eroberung der Ehe nun vor allem der Vorstoß Richtung Kinder ungehindert möglich sein wird, also die einschlägige Propaganda via Schulbücher. Es ist ja in der Tat allzu verlockend, wenn man knackigen jungen Buben per Gesetz und Unterricht einreden kann, dass Schwulsein eine mindestens so attraktive, legitime und gute Perspektive sei wie die offenbar langweilige normale Sexualität.

PS: Das Vorgehen des VfGH sollte daher auch auf diesem Feld Schwarz wie Blau klar machen: Man würde wirklich historische Schuld auf sich laden, wenn man aus irgendwelchen läppischen Gründen doch keine Koalition miteinander bilden, sondern wieder der SPÖ die Möglichkeit zu Machtmissbrauch und ideologischer Gesellschaftszertrümmerung geben sollte.

zur Übersicht

Kommentieren (leider nur für Abonnenten)

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print




© 2026 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung