Wenn Sie Abonnent werden, können Sie jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten, die blitzschnell hochladen, und viele andere Vorteile (jederzeit stornierbar! monatlich 10 Euro). Sollten Sie schon Abonnent sein: einfach rechts Balken „Anmelden“ anklicken.

weiterlesen


Da fährt die Bahn ab drucken

Lesezeit: 5:00

Während die österreichischen Koalitionsgespräche gerade erst anfangen, gibt es bei den drei Wochen früher begonnenen deutschen Verhandlungen einen erstaunlichen Durchbruch in einer ganz wichtigen Sachfrage, ohne dass dieser in Österreich bisher  zur Kenntnis genommen worden wäre. Er könnte – und sollte – jedoch auch hierzulande ein hochinteressantes Vorbild sein. Es geht um die Bahn.

Obwohl in Deutschland die Koalitionsgespräche ziemlich rumpeln – müssen doch dort nicht nur zwei, sondern gleich vier Parteien einen Konsens finden –, haben sich ausgerechnet die Gegenpole FDP und Grüne auf etwas Wichtiges prinzipiell geeinigt: auf eine grundsätzliche Reform der Deutschen Bahn. Diese war ja bisher an der deutschen Sozialdemokratie gescheitert, welche die Privilegien eines Teils ihrer Stammwähler bedroht sieht. Umso unverständlicher ist freilich, dass der bahnzuständige CSU-Minister Dobrindt jetzt noch schnell drei Spitzenmanager der Bahn nachbesetzen will.

Grüne und FDP hatten schon in ihrem Wahlprogramm eine Zerschlagung des Staatskonzerns angesprochen. Dabei geht es um die Trennung der festen Infrastruktur (Schienen, Bahnhöfe und Energieversorgung) von allem anderen, was darauf rollt (also sowohl Personen- wie auch Güterverkehr). Die Infrastruktur soll in Staatsbesitz bleiben. Und alles, was rollt, soll rechtlich getrennt, an die Börse gebracht und zu Wettbewerb gezwungen werden.

Diese von Grün und Gelb ins Auge gefasste Trennung ist absolut logisch.

  • Weil in immer mehr Ländern der Zug der Zeit in diese Richtung geht.
  • Weil auch die EU-Richtlinien dies anpeilen.
  • Weil die Parallele zwischen Schiene und Straße zwingend ist. Dort ist ja auch die gesamte Infrastruktur staatlich und der gesamte darauf rollende Verkehr privat.
  • Weil Busbetreiber und Lkw-Frächter  auf der Straße in intensiver Konkurrenz zwischen vielen Firmen arbeiten müssen. Sie sind damit deutlich preisgünstiger, effizienter und flexibler als die Bahn.
  • Weil die Staatsbudgets dringend Entlastung brauchen.
  • Das dringendste Argument dafür, der Bahn eine Fitness-Kur zu verpassen, liegt aber in der Technologieentwicklung. Denn in wenigen Jahren werden auf den Straßen automatisch gesteuerte LKW-Züge und wohl auch Busse rollen, was sowohl Personal wie auch Treibstoffkosten signifikant einspart. Was Umsätze von der Bahn abzieht.

Dann droht die Beförderung von Gütern und Personen auf der Bahn in ihrer heutigen Behäbigkeit endgültig konkurrenzunfähig zu werden. Das Thema hat aber auch jetzt schon Blaulicht,

  • weil in Deutschland die Cargo-Abteilung der Bahn zuletzt Milliarden an ungeplanten Kosten für den Bundeshaushalt verursacht hat;
  • weil in Österreich die unter einem Christian Kern forcierten Buslinien der ÖBB total gefloppt sind, viel Geld verbrannt haben und verkauft werden mussten;
  • und vor allem weil Österreich gar kein Staatsdefizit hätte, wenn nicht jedes Jahr sieben Milliarden Euro Richtung ÖBB fließen würden, für Pensionen, für Infrastrukturbau und -erhaltung, für Verkehrsaufträge (also Bezahlung dafür, dass Personenzüge auch auf wenig frequentierten Strecken fahren) usw.

Diese sieben Milliarden können zwar nicht von heute auf morgen eingespart werden (so existieren die Pensionisten ja auch nach einer Teilprivatisierung). Dennoch stellen sie eine gewaltige Belastung dar. Zum Vergleich: Für das Bundesheer werden alljährlich nur zwei Milliarden ausgegeben. Umso seltsamer ist, dass diese Belastung durch die ÖBB und ihre sozialdemokratische Paten von den anderen Parteien in den letzten Jahren nie sonderlich betont worden ist. Zuletzt wohl deshalb, weil sich die Mitterlehner-ÖVP nicht getraut hat, die ÖBB des Bundeskanzlers Kern zu attackieren.

Die Gegenargumente

Gegen eine Bahn-Privatisierung werden von linker Seite gerne drei Argumente in die Diskussion geschleudert: "Aber Großbritannien!", "Aber das Ausland!" und "Aber, die Umwelt!" Alle drei Argumente sind jedoch Unsinn.

In Großbritannien war und ist die Bahnprivatisierung mit einer Ausnahme nämlich ein Riesenerfolg. Sämtliche Vergleichszahlen, wie vor allem die Bahnnutzung durch Passagiere oder die Unfallhäufigkeit, haben sich seither extrem positiv entwickelt.

Der einzige Fehlschlag war die Privatisierung der Infrastruktur. Diese hat sich als Fehler erwiesen und musste zurückgenommen werden, weil Erhalt und Ausbau von Schienen und Bahnhöfen ohne Staat nicht finanzierbar waren. Und weil der britische Staat davor jahrzehntelang nichts in die Bahnstruktur investiert hatte. Genau deshalb besteht heute – eben auch bei Grün und Gelb in Deutschland – Einigkeit, dass die Infrastruktur wohl besser in Staatsbesitz bleiben sollte.

Das Auslands-Argument ist überhaupt Steinzeit. Denn es meint, private Zugsbetreiber würden mehr Ausländer beschäftigen. Aber erstens unterliegen die Privaten diesbezüglich demselben Arbeitsrecht wie ÖBB&Co; zweitens ist es schlicht EU-widrig, zwischen Inländern und EU-Ausländern zu unterscheiden; und drittens könnte man mit dem gleichen Argument auch beispielsweise Hemden- oder Kfz-Importe nach Österreich verbieten, damit dann wieder im Inland – halt viermal so teuer – Kleidung und Autos produziert werden können.

Auch das Umwelt-Argument, also die Tatsache, dass der Bahnverkehr nach allen bekannten Parametern umweltfreundlicher ist, spricht nicht gegen eine Privatisierung von Personen- und Fracht-Zügen. Denn alles, was die Allgemeinheit für Umweltschutz durch Förderung der Bahn auszugeben bereit und imstande ist, kann nach einer Teilprivatisierung noch viel effizienter erreicht werden. Während sich der Straßenbau durch Mineralölsteuer und Pickerl selbst finanziert, kann der Staat durch Investitionen in die Bahn-Infrastruktur und durch Leistungsverträge seine Umweltziele nach einer Teilprivatisierung genauso erreichen. Nur effizienter und billiger (bei diesen Leistungsverträgen geht es darum, jene Betreibergesellschaft zu subventionieren, die um die geringste Förderung die Pflicht zu übernehmen bereit ist, zehn Mal täglich eine bestimmte Nebenstrecke weiterhin mit Zügen zu befahren, selbst wenn diese weitgehend leer sind).

Der Umweltwert der Bahn bedeutet nämlich absolut nicht, dass dort hochbezahlte Quasi-Beamte vor Konkurrenz zu schützen sind, dass solche Leistungsverträge unter der Hand exklusiv an die ÖBB vergeben werden sollen, statt sie auszuschreiben und so den Bestbieter zu suchen, dass die ÖBBler viel öffentliches Geld für ineffiziente Arbeit kassieren. Das dann eben nicht der Umwelt dient.

Gleichzeitig haben es die europäischen Bahnen in ihrem Egoismus bis heute nicht einmal innerhalb der EU geschafft, technologisch einheitlich zu werden. Sie wollen das wohl auch gar nicht, um sich die Konkurrenz noch mehr vom Leib zu halten.

Die Bahn-Vorschriften wie auch die technischen Bedingungen sind von Land zu Land so unterschiedlich, dass jeder Grenzübertritt noch immer eine komplizierte Operation ist, die meist mit Wartezeiten, Lokomotiv- und Fahrerwechseln verbunden ist, wie erst dieser Tage wieder ein führender Spediteur beklagt hat.

PS: Damit sehen wir übrigens auch ein Versagen der EU, dass sie dort untätig bleibt, wo Regulieren sinnvoll wäre, weil es Bahnfracht wie Reisen billiger machen würde.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter KommentatorBob
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Oktober 2017 10:22

    Die Chuzpe der staatlichen Monopole, wie Energieversorger, Telekom, ÖBB etc liegt darin, das man die Grundgebühren, wie Leitungskosten, Schienenbenützungsgebühren etc so hochschraubt, das ein Wechsel des Energielieferanten fast sinnlos ist. Die Frechheit daran ist, das wir Bürger diese Einrichtung schon lange mehrmals bezahlt haben, und nur eine Instandhaltung verrechnet werden sollte. So sollte uns die Freiheit vermittelt werden, sich den Energielieferanten aussuchen zu können, oder mit welcher Bahn wir fahren wollen-ÖBB oder Haselsteiner Westbahn. Der Blöde ist immer der Bürger.

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Oktober 2017 08:00

    Der Denkfehler der Briten bei der Infrastruktur war einfach, die haben diese auf Zeit ausgeschrieben und nicht verkauft. Wer aber ein Gut auf Zeit hat, der nutzt es so lukrativ wie möglich bis zum letzten Tag. Man muss die Infrastruktur verkaufen! Denn ein Eigentümer hat langfristige Ziele.
    Leider stimmt das heute auch nicht mehr, da ja dank Geldflut und Nullzinsen der Notenbanken heute als Investoren Fonds existieren, welche ganz andere Interessen haben, das Wort Heuschrecken ist da nicht ganz falsch.
    Wieder einmal sind wir an dem Punkt, wo die Sozialisten die Marktwirtschaft so weit ausgehebelt haben, daß eine privatwirtschaftliche Lösung kaum mehr möglich ist. Man müsste wohl Jahrzehnte lang eine klare Linie bei Notenbanken und Regulierungen fahren, damit eine echte Marktwirtschaft wieder möglich wird (womit auch ein Zensuswahlrecht verbunden ist); in unserer Form der Demokratie schlicht unmöglich.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Oktober 2017 09:11

    Auch staatliche Einrichtungen dürfen nicht 'verstaatlicht' werden, indem man sie mit (Partei)beamteten Schmarotzern füllt und 'pragmatisiert', sie sollten genauso Projekte ausschreiben und privatisieren.

    Der Missbrauch muss dort endlich aufhören, es ist Missbrauch auf Steuerkosten.

    Auch das würde die Infrastrukturkosten deutlich reduzieren.

    Diese Versuche hatten wir doch schon unter Schüssel, sie wurden inzwischen fast völlig ausradiert von den Sozis.

    Wir müssen endlich leistungsorientiert werden und zu sparen beginnen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorFlotte Lotte
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Oktober 2017 07:25

    Infrastruktur sollte nicht privatisiert werden, denn auch abgelegene Rotten müssen mit gleichem Komfort versorgt werden. So ist es z.B. ein absoluter Skandal, dass es noch immer Gegenden in Österreich gibt, die keinen Breitbandempfang haben, weil auch dieser Sektor privatisierst ist, auch die versch* A1 ist ja angeblich nicht mehr staatlich... doch auch dort will der österr. Staat zumind. das Netz behalten, um faul abzukassieren, mehr nicht.

    Es muss möglich sein, dass staatliche Betriebe der Infrastuktur wirtschaftlicher (ohne Parteieneinfluss) arbeiten, doch ist im Sinne der gleichen Versorgung aller Bürger auch ein Bundeszuschuss in Kauf zu nehmen, denn dafür zahlen wir ja Steuern. Nur müssen die Zuschüsse ja nicht gerade etliche Mrd. pro Jahr sein und die Mitarbeiter unerhört freche Privilegien haben.

    Kurzum: Reform der ÖBB, Privatisierung: Nein.

  5. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Oktober 2017 20:47

    Natürlich sind die ÖBB ein sozialistisches Biotop. Aber längst nicht mehr so, wie es von den Linken noch immer erträumt wird. Oben geht noch einiges, unten ist längst Realismus eingekehrt. Die vielen tausenden Eisenbahner, die man einst mit kleinen Zuckerln ködern konnte, die sind längst gestorben, in Pension oder wegrationalisiert. Eigentlich präsentiert sich unsere Bundesbahn wie eine Modelleisenbahn im Maßstab 1:1. Nur ihr Beförderungsauftrag besteht nicht ausschließlich in Legomanderl und Bauklötzen. Aber wie soll beim großen Bruder Kundennähe gezeigt werden, wenn nur mehr die wenigsten Bahnhöfe über sichtbares Personal verfügen und Schaffner (Fahrgastbetreuer) in den meisten Zügen zu aussterbenden Exoten gehören.
    So wie der ehemalige Wr. SPÖ-Bürgermeister Zilk anfangs der 90er Jahre feststellen mußte, daß sehr viele Gemeindebaubewohner längst nicht mehr automatische Rotwähler sind, so müßten auch Häupl und seine Satrapen inzwischen bemerkt haben, daß sich durchschnittliche Magistratsbedienstete längst emanzipierten. Die dunkelroten Biotope trocknen sukzessive aus! Auch AMS, Wr. Staatsanwaltschaft, ÖBB und der ORF werden nicht verschont bleiben, selbst wenn sie sich noch so zu wehren versuchen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorRübezahl
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Oktober 2017 13:24

    Die ÖBB bekommt drei Mal so viel Geld als das Militär!

    Wozu?
    Damit sich ein Design SPÖler auf die Brust klopfen kann und von Gewinn schwafelt?
    Damit Eroberer gratis durch Österreich transportiert werden?

    Und unsere Leute in den Seitentälern werden sowieso nicht versorgt! Also was soll das alles?

    Alle Subventionen einstellen. Basta!
    Wenn sich ein Investor findet der etwas haben will. Gerne!
    Den Rest abwickeln! AB ins Museum!

  7. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Oktober 2017 13:46

    Nicht vergessen die Konkurrenz durch die Flixbusse. Innsbruck - Berlin kostet heute 30 Eumel, die Bahn kostet heute 157 Euro, unterwegs 9 Stunden. Flixbus unterwegs 10 Stunden, bei beiden ein Mal umsteigen. Die Flixbusrouten erweitern sich wöchentlich. Ob diese Entwicklung gut ist, ist eine andere Sache.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnmerkung
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Oktober 2017 23:30

    Eine phantasielose SPÖ hat es verabsäumt, noch als Mit-Machthaber ein ÖBB-Zukunftskonzept zu basteln. Etwa so:

    Die ÖBB sind übriggeblieben als letztes österreichisches Unternehmen mit einer Corporate Identity, wie sie in der Frühzeit der Zweiten Republik unter dem Einfluss der kommunistischen Besatzer häufig anzutreffen war: mit der planwirtschaftlichen CI, wie sie auch in der "DDR" durchgängig praktiziert wurde. Im (und bei) Kern heißt das, Arbeitsplätze unabhängig vom betrieblichen Bedarf, rein zum Zweck planwirtschaftlicher Vollbeschäftigung, zu "schaffen".

    Die SPÖ hätte also nur den Denkmalschutz einzuspannen brauchen, um die Planwirtschafts-ÖBB als "Zeitzeugen" am Leben zu erhalten.

  2. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Oktober 2017 16:45

    ********EU plant Konto-Auszahlungsstopp******
    w w w . g o l d s e i t e n . d e/artikel/349748--EU-plant-Konto-Auszahlungsstopp.html
    rüssels Machthaber planen erweiterte Zugriffsrechte der Banken auf die Guthaben ihrer Anleger. Nicht nur im Falle einer Insolvenz, sondern bereits bei erwarteten Liquiditätsengpässen soll es dann den Banken erlaubt sein, die Verfügungsgewalt der Kunden über ihre Kontoguthaben weitgehend einzuschränken.

    Analog zur Vorgehensweise in Zypern sollen zwar Einzahlungen erlaubt bleiben, aber Kontoauszahlungen untersagt werden.

alle Kommentare drucken

  1. Anmerkung (kein Partner)
    24. Oktober 2017 23:30

    Eine phantasielose SPÖ hat es verabsäumt, noch als Mit-Machthaber ein ÖBB-Zukunftskonzept zu basteln. Etwa so:

    Die ÖBB sind übriggeblieben als letztes österreichisches Unternehmen mit einer Corporate Identity, wie sie in der Frühzeit der Zweiten Republik unter dem Einfluss der kommunistischen Besatzer häufig anzutreffen war: mit der planwirtschaftlichen CI, wie sie auch in der "DDR" durchgängig praktiziert wurde. Im (und bei) Kern heißt das, Arbeitsplätze unabhängig vom betrieblichen Bedarf, rein zum Zweck planwirtschaftlicher Vollbeschäftigung, zu "schaffen".

    Die SPÖ hätte also nur den Denkmalschutz einzuspannen brauchen, um die Planwirtschafts-ÖBB als "Zeitzeugen" am Leben zu erhalten.

  2. McErdal (kein Partner)
    24. Oktober 2017 16:45

    ********EU plant Konto-Auszahlungsstopp******
    w w w . g o l d s e i t e n . d e/artikel/349748--EU-plant-Konto-Auszahlungsstopp.html
    rüssels Machthaber planen erweiterte Zugriffsrechte der Banken auf die Guthaben ihrer Anleger. Nicht nur im Falle einer Insolvenz, sondern bereits bei erwarteten Liquiditätsengpässen soll es dann den Banken erlaubt sein, die Verfügungsgewalt der Kunden über ihre Kontoguthaben weitgehend einzuschränken.

    Analog zur Vorgehensweise in Zypern sollen zwar Einzahlungen erlaubt bleiben, aber Kontoauszahlungen untersagt werden.

  3. AppolloniO (kein Partner)
    24. Oktober 2017 12:11

    Verbesserungsvorschlag:

    Müssen demnächst wieder Österreichs Grenzen geschützt werden----schickt einfach ÖBB-Bedienstete und Geld- und Personalprobleme sind gelöst (und die Gegner werden sich wirklich fürchten).

  4. McErdal (kein Partner)
    24. Oktober 2017 10:06

    Hier findet man einige sehr interessante Postings zu aktuellen Themen!

    w w w . u n z e n s u r i e r t . a t/content/0025359-Linksradikaler-wollte-Hubschrauber-ueber-Berlin-zum-Absturz-bringen-Nur-18-Monate

  5. Knut (kein Partner)
    24. Oktober 2017 09:14

    Die Post geht ja schon längere Zeit ab. Umgewandelt in eine Aktiengesellschaft, bei der der Staat die Mehrheit besitzt, kann jetzt kräftig abgesahnt werden. Natürlich auf Kosten der Bürger und der Firmen.

    Natürlich nicht, ohne zuvor viele Filialen zu schließen, kräftig Personal abzubauen - dieses darf für immer weniger Lohn immer mehr arbeiten - und natürlich wurden die Posttarife schon verdreifacht.

    Will man es mit der Bahn jetzt ähnlich machen? Ich fürchte fast ja. Der Bürger ist immer der Dumme und der Zahlende. Oder wird es mit der neuen Regierung anders werden? Ich hoffe es.

  6. Eine Bitte! (kein Partner)
    24. Oktober 2017 08:50

    Lieber, lieber Unterberger! Im Grunde habe ich ja nichts gegen Sie. Nur wenn Sie Ihre Weisheiten bzgl Bahn verbreiten, wird es schauerlich. Wenn Sie Ihre Kenntnisse vertiefen wollen, sollten Sie nach alter, Ehrenhafter Journalisten Manier recherchieren. Wenn nicht, wäre es besser, Sie wären still! Das ist jetzt nicht im politischen Sinn gemeint. Was die Notwendigkeit einer Bahn betrifft, würde ich als ehemaliger Medienmann Vergleiche besser unterlassen.

  7. Sukkum
    23. Oktober 2017 10:38

    Ähnlich haben es die Briten mit der Trinkwasserversorgung in einigen Regionen betrieben. Jahrelang kaum was investiert und dann privatisiert. Die Privaten konnten natürlich das Investitionsloch nicht sofort schließen.
    Dann kamen natürlich die Gegner und bekämpften die Privatisierung.

    Bei der ÖBB ist vor allem nicht verständlich, dass Investitionen in die Infrastruktur extra vom Staat bezahlt werden müssen. Ein Investition müsste sich ja einmal lohnen und dem Unternehmen Gewinne einbringen. Die ÖBB müsste längst hohe Gewinne einfahren.

    Zudem werden jede Menge Mitarbeiter in die Frührente geschickt mit dem Effekt dass Bahnhöfe verwaist und damit dem Vandalismus ausgesetzt sind. Schaffner gibt es praktisch keine mehr, die auch in den Zügen für Ruhe gesorgt haben. Die Schneeräumung wird auch privatisiert. Klar, früher haben Bahnbedienstete halt den Perron freigemacht.
    Dafür wurden unzählige Billigarbeiter angeheuert, die den Dreck entfernen, Waggons putzen und inzwischen auch für Sicherheit sorgen.

    Unzählige Überwachungskameras sind notwendig um ein Gefühl der Sicherheit zu erzeugen. Ob jemand die Filme überwacht ist fraglich. Jedenfalls nützt es den Opfern wenig, wenn nach der Tat der Täter verfolgt werden kann. Dann ist es für die Opfer nämlich zu spät!

    Pendler müssen sich täglich die unnötigen Ansagen in den Zügen gefallen lassen, alleine das unsägliche Piepsen bei Aufenthalten ist nervtötend.

    Die Subvention in die ÖBB umfasst jährlich etwa 7 Mrd€, um diese Geld könnte jedem berufstätigen Österreicher eine Jahreskarte um 2.000 € geschenkt werden. So ist das meist keine Investition sondern reine Geldvernichtung!

  8. Flotte Lotte
    23. Oktober 2017 07:25

    Ob die Bundesbahnen privatisiert oder von Grund auf reformiert, entpolitisiert und wirtschaftlicher geführt werden soll, das wäre z.B. sehr gut als Volksabstimmung geeignet. Lassen wir doch die Österreicher entscheiden.

  9. Normalsterblicher
    22. Oktober 2017 22:28

    Also dass in wenigen Jahren Busse und LKWs ohne Fahrer auskommen werden, halte ich für übertrieben. Automatisches Fahren wird wenn überhaupt zuerst in vlt 10 Jahren auf Autobahnen Einzug halten, die vielgerühmte künstliche Intelligenz ist noch nicht so weit, zu erschwinglichen Kosten auch im gemischten Verkehr in der Stadt und auf Landstraßen zu funktionieren.

    So manches Gerede von der künstlichen Intelligenz ist ein Hype, man schaue sich nur automatische Übersetzungen durch etwa Google an! Die sieht man erst, wie "dumm" Maschinen noch sind. Die automatischen Übersetzungen der Microsoft KnowledgeBase können übrigens nachgebessert werden, deshalb sind sie auch besser, aber noch lange nicht perfekt.

  10. Haider
    22. Oktober 2017 20:47

    Natürlich sind die ÖBB ein sozialistisches Biotop. Aber längst nicht mehr so, wie es von den Linken noch immer erträumt wird. Oben geht noch einiges, unten ist längst Realismus eingekehrt. Die vielen tausenden Eisenbahner, die man einst mit kleinen Zuckerln ködern konnte, die sind längst gestorben, in Pension oder wegrationalisiert. Eigentlich präsentiert sich unsere Bundesbahn wie eine Modelleisenbahn im Maßstab 1:1. Nur ihr Beförderungsauftrag besteht nicht ausschließlich in Legomanderl und Bauklötzen. Aber wie soll beim großen Bruder Kundennähe gezeigt werden, wenn nur mehr die wenigsten Bahnhöfe über sichtbares Personal verfügen und Schaffner (Fahrgastbetreuer) in den meisten Zügen zu aussterbenden Exoten gehören.
    So wie der ehemalige Wr. SPÖ-Bürgermeister Zilk anfangs der 90er Jahre feststellen mußte, daß sehr viele Gemeindebaubewohner längst nicht mehr automatische Rotwähler sind, so müßten auch Häupl und seine Satrapen inzwischen bemerkt haben, daß sich durchschnittliche Magistratsbedienstete längst emanzipierten. Die dunkelroten Biotope trocknen sukzessive aus! Auch AMS, Wr. Staatsanwaltschaft, ÖBB und der ORF werden nicht verschont bleiben, selbst wenn sie sich noch so zu wehren versuchen.

  11. Flotte Lotte
    22. Oktober 2017 20:07

    Schau mir grad oe24.at an... Interviews nach dem Treffen Kurz/Kern -also wenn Kern nicht zurücktritt, dann geht die SPÖ in Opposition. So stellt es Kern momentan dar.

  12. Rübezahl
    22. Oktober 2017 19:53

    off topic - oder doch ÖBB-Bezug ;)

    https://www.youtube.com/watch?v=-TLXMsOi6_Q

    10:00 folgend. Aber auch insgesamt ein sehr sehr brauchbares und erhellendes Interview!

  13. machmuss verschiebnix
    22. Oktober 2017 16:31

    OT: Wer kann da noch mithalten ?

    China aims to outspend the world in artificial intelligence,
    and Xi Jinping just green lit the plan !
    China’s State Council laid out goals in July to build a domestic artificial
    intelligence industry worth nearly US$150 billion in the next few years

    http://www.scmp.com/business/china-business/article/2115935/chinas-xi-jinping-highlights-ai-big-data-and-shared-economy

    Und die russische Armee bekommt ein hocheffizientes Abwehr-System.
    Das Fla-Raketensystem „Tor“ vernichtet Marschflugkörper im Flug :

    https://de.sputniknews.com/technik/20171022317977270-russische-flugabwehrsysteme-wettbewerb-tor/

  14. machmuss verschiebnix
    22. Oktober 2017 15:28

    OT:

    Trump will zwei neue Köpfe an die Spitze der FED setzen :

    » US President Donald Trump is considering nominating Federal Reserve Governor Jerome Powell and Stanford University economist John Taylor for the central bank’s top two jobs, in an apparent bid to reassure markets and appease conservatives hungry for change. «

    https://news.cgtn.com/news/326b6a4e31597a6333566d54/share_p.html

    • Flotte Lotte
      22. Oktober 2017 17:52

      Hoffentlich erhöhen sie bald die Zinsen, dann zreißts bei uns die Pleitestaaten...

    • machmuss verschiebnix
      22. Oktober 2017 18:44

      Lange wird's der Westen sowieso nicht mehr daschnauf'm - die
      Chinesen bieten den Erdöl-Lieferanten bereits Yuan-Bezahlung
      mit Option von Gold-Umtausch . Da können die Amis nicht mehr
      mit - erst recht nicht die Europäer !

    • machmuss verschiebnix
      22. Oktober 2017 18:46

      Und daß dadurch die US-Dollar Vorherrschaft Geschichte ist, fällt
      bisher offenbar kaum jemandem auf ?@!

    • Flotte Lotte
      22. Oktober 2017 19:18

      Ja, das Ende des Petrodollars... schon Gaddafi wollte den Euro bevorzugen, was nicht nur ihm das Leben gekostet hat. Ich denke, es geht die ganze Zeit schon um einen Währungskrieg bzw. Wirtschaftkrieg, denn auch Amerika ist pleite...

      China überholte sie alle:
      https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/10/21/chinas-kommunisten-zeigen-der-welt-wie-industrie-politik-geht/
      Zudem wird China Marktführer bzgl. Künstlicher Intelligenz.

      Trump könnte den Dollar gegenüber dem Euro und anderen Währungen schwächen, um so das Handelsdefizit zu verringern. Mit der FED könnte er einen Abwertungswettlauf an den Finanzmärkten anfangen... jedenfalls schwächt der starke Euro unsere Wirtschaft, indes sich die US-Wirtschaft vom schwachen Dollar ein Wachstum erhofft.

    • Flotte Lotte
      22. Oktober 2017 19:24

      Nochwas, habe gelesen, Russland führt jetzt einen Kryptorubel ein, also eine digiale Währung. Kryptowährungen brauchen keine Notenbanken und können daher von diesen nicht manipuliert werden.

    • machmuss verschiebnix
      22. Oktober 2017 20:35

      Ja, Flotte Lotte - das habe ich auch gelesen . Dafür gibt's keine
      "Medizin" , egal wie sie es anstellen, sie würden nur die kleinen
      Leute damit einschränken, während aber das große Geld ungeniert
      seiner Wege zieht !

      Für normale Staaten wird es keinen Unterschied machen, denn die
      mußten auch vor der Bit-Coin Ära die großen Fische durch lassen,
      bekamen bestenfalls ein Almosen für die Parteikassa .

      Aber die USA trifft es volle Wäsch' - sogar das eigene Land wurde von
      den Globalisten "demontiert" - hohe Schulden, abgewanderte
      Arbeits-Plätze und ein deep-state der die Welt als Spielwiese sieht !

    • Flotte Lotte
      22. Oktober 2017 20:45

      Ja, leider - armes Amerika, das ich mal so gern ghabt hab. Der deep state ist das größte Problem. Für den bräuchte man einen Virus... oder ein Programm.. das sind wirklich Drachen.

  15. Franz77
    22. Oktober 2017 13:46

    Nicht vergessen die Konkurrenz durch die Flixbusse. Innsbruck - Berlin kostet heute 30 Eumel, die Bahn kostet heute 157 Euro, unterwegs 9 Stunden. Flixbus unterwegs 10 Stunden, bei beiden ein Mal umsteigen. Die Flixbusrouten erweitern sich wöchentlich. Ob diese Entwicklung gut ist, ist eine andere Sache.

    • dssm
      22. Oktober 2017 18:03

      @Franz77
      Schon immer haben die Wohlhabenden die Nase gerümpft, wenn die unteren Schichten auch ihren Lebenswandel teilweise kopieren konnten. Egal ob bei Auto, Flugreisen oder jetzt eben Busreisen. Den kleinen Leuten ermöglichen solche günstigen Tarife Reisen, die vorher undenkbar waren. Diese Deflationsspirale ist ja der Kern einer Marktwirtschaft! Nicht über staatlich verordnete Lohnsteigerungen kommt Wohlstand, sonder über billigere Produkte, welche mehr Leistung für das gleiche Geld bringen. Sozialisten haben das immer bekämpft, mal schauen wann es ‚Regulierungen zum Schutz der Konsumenten‘ gibt.

    • Rübezahl
      22. Oktober 2017 18:48

      Genau deshalb ist das System, Eisenbahn, ein Produkt des 19. Jahrhunderts, obsolet!
      Ja der Komfort ist größér. Das stimmt.
      Das war er aber auch beim Zeppelin! Und alle fliegen heute dicht an dicht und keiner regt sich auf!! oder einer Luxusyacht bzw -schiff. Aber keiner bucht es, um in den USA Urlaub zu machen...Lasst sie in Ruhe sterben!
      Nur mehr für sehr heikle chemische Produkte vorschreiben! SOnst die Gesetze des MArktes wirken lassen!

    • Franz77
      23. Oktober 2017 00:40

      Ja dssm, stimme vollinhaltlich zu. Meine Bedenken sind einfach die überlasteten Straßen, aber der Individualverkehr wird eh arg eingeschränkt werden. Germoney: Autobahnmaut, dann Kilometermaut, dann Privatisierung der Autobahnen, dem Diesel geht es an den Kragen, was einer Enteignung gleichkommt (Wertverlust), natürlich nur bei den Kleinen, da ist er böse, gut ist er bei LKW usw., kein Wort über die größten Dreckschleudern (Schweröl), Frachtschiffe, Öltanker, Kreuzfahrer ...

  16. Rübezahl
    22. Oktober 2017 13:24

    Die ÖBB bekommt drei Mal so viel Geld als das Militär!

    Wozu?
    Damit sich ein Design SPÖler auf die Brust klopfen kann und von Gewinn schwafelt?
    Damit Eroberer gratis durch Österreich transportiert werden?

    Und unsere Leute in den Seitentälern werden sowieso nicht versorgt! Also was soll das alles?

    Alle Subventionen einstellen. Basta!
    Wenn sich ein Investor findet der etwas haben will. Gerne!
    Den Rest abwickeln! AB ins Museum!

    • logiker2
      22. Oktober 2017 14:37

      die ÖBB in der jetzigen Form errinnert mich an die Verstaatlichte Industrie unter Kreisky. Obwohl bereits klar war, dass sie am Markt nicht mehr bestehen konnte wurden weitere Mrd. hineingepumpt, um eine sozialistische Pastion zu erhalten. Heute sind diese Betriebe saniert und am Weltmarkt hervorragend vertreten. Auch die ÖBB wird diesen Weg (es gibt sicher vernünftigere Lösungen als in England) gehen müssen. Monopole zur Versorgung von Klientel sollten demnächst der Vergangenheit angehören, und nach betriebswirtschaftlichen Prizipien geführt werden.

    • otti
      22. Oktober 2017 22:58

      logiker2
      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  17. machmuss verschiebnix
    22. Oktober 2017 12:18

    Trump wird die Dokumente des "JFK assassination records collection act"
    freigeben. Es gibt natürlich das übliche Theater mit Fake-New und
    Artikel über "Trump will not release ...."

    Aber wenn es gestern schon der CNN gemeldet hat, dann wird es wohl
    wirklich kommenden Freitag so weit sein (wie Allen Jones in seiner
    show versichert ):

    http://edition.cnn.com/2017/10/21/politics/trump-jfk-documents/index.html

    Hier noch der Linke zur Allen Jones Infowars :

    https://www.infowars.com/live-now-we-were-first-to-break-the-trumpjfk-file-news-now-get-the-rest-of-the-story/

    • Flotte Lotte
      22. Oktober 2017 12:49

      Wird man dann endlich erfahren, wer M.M. umgebracht hat?

    • machmuss verschiebnix
      22. Oktober 2017 12:55

      @Flotte Lotte, bei M.M stehe ich auf der Leitung ?

    • machmuss verschiebnix
      22. Oktober 2017 12:59

      Übrigens, diese Allen-Jones Show hat's in sich - sehr hörenswert,
      am Anfang etwas Geduld (oder weiterspringen).

    • Flotte Lotte
      22. Oktober 2017 13:12

      Na, Marylin Monroe.. :)

    • Flotte Lotte
      22. Oktober 2017 13:14

      die war doch mit diesem testosteronvollgepumpten J.F. liiert...

    • machmuss verschiebnix
      22. Oktober 2017 13:19

      Ach ja, stimmt - war ein geiler Bock dieser JFK

    • machmuss verschiebnix
      22. Oktober 2017 13:27

      Neulich soll sogar im US-Kongress rausgekommen sein, daß
      Hillary Clinton bei allen Waffenlieferungen von Iran bis zur ISIS
      die Finger im Spiel hatte.

      https://www.snopes.com/hillary-clinton-accidentally-gave-isis-400-million/

      https://www.huffingtonpost.com/jeffrey-sachs/hilary-clinton-and-the-is_b_8627042.html

      https://www.youtube.com/watch?v=YwGY8a3bq_4

    • Flotte Lotte
      22. Oktober 2017 13:28

      Ich habe ja den Onassis in Verdacht... ;)

    • Flotte Lotte
      22. Oktober 2017 13:29

      Die Clintons sind jedenfalls sehr vernetzt mit dem Bösen...

    • Franz77
      22. Oktober 2017 13:48

      Die Killary ist eine der übelsten Figuren der Nachkriegszeit.

    • lilibellt
      22. Oktober 2017 14:10

      Alex Jones, FYI. :-)

    • Franz77
      22. Oktober 2017 15:51

      Es war der Fahrer. Seine Onassis sprang dann rückwärts aus dem Auto.

    • Flotte Lotte
      22. Oktober 2017 17:50

      Nee, ich hab ja den Film gesehen, Jacky hat übrigens geistesgegenwärtig sein Hirn gerettet, deswegen kroch sie nach hinten... doch wurde J.F. wegen irrer Schmerzen mit Testosteron behandelt und so konnte er die div. Frauen nicht lassen, auch die sehr liebe Marylin wurde sein Opfer und zu Jacky war er höchst gemein. So fand sie in Onassis einen väterlichen Freund und der hatte schon viel Macht, er war ja ein superreicher Reeder - nun, ich sah auch Dokus, wonach das FBI mehr wusste, aber vor allem bzgl. des Mordes an der Monroe, die ja selbst First Lady werden wollte und daher mit einem Skandal gedroht hat... na, da gings rund. Jedenfalls dieser JFK ist auch überbewertet. Er war ein schlimmer Finger... :)

    • Franz77
      23. Oktober 2017 00:46

      Google: Zapruder Film ("achtet auf den Fahrer")

    • Flotte Lotte
      23. Oktober 2017 07:53

      Hab mir das angschaut - da fallen mir die Augen aus, ich seh da nix.

    • Franz77
      23. Oktober 2017 08:24

      Naja Lotte, ein bisserl Phantasie braucht man schon! :-) Es macht aber Sinn, die Art der Verletzung, die Flucht der Gattin usw. usf. - ganz sicher stimmt die offizielle Version nicht.

    • Flotte Lotte
      23. Oktober 2017 15:51

      Achtung Spracheingabe daher fehlen die meisten Satzzeichen und einiges kann auch falsch geschrieben oder überhaupt falsche Wörter verwendet worden sein.

      Ich habe diese Fahrt schon sehr oft gesehen und da gab es ja jede Menge Dokumentationen Beistrich also kann ich eines sagen dass Jackie o bestimmt nach hinten gekrabbelt ist um die weg geschossene Stirnplatte von ihrem Gatten in Sicherheit zu bringen. Man sieht auch in dieser Aufnahme dass dir shoes von der Seite des Autors kam und zwar von größerer Entfernung. Dass der Fahrer selbst geschossen hätte kann man ausschließen Beistrich meiner Meinung nach Punkt obwohl ich ja eigentlich sehr viel Fantasie habe Estrich kann ich mir das nicht vorstellen Punkt

    • machmuss verschiebnix
      23. Oktober 2017 18:53

      Danke für die Korrektur, lilibellt

  18. Dr. Faust
    22. Oktober 2017 10:46

    Das Modell, nur die Infrastruktur im staatlichen Besitz zu belassen und den Rest zu privatisieren, wäre ein Effizienzgenerator. Zu überlegen wäre auch eine gesetzliche Bestimmung, wonach der private Anbieter Leistungen der privatisierten ÖBB (Personal, Züge, Werkstätten) leasen muss, um den Zuschlag zu bekommen, falls dieser private Anbieter eben nicht die ÖBB-Nachfolgegesellschaft ist. Denn was soll ein Unternehmen (z.B Aktiengesellschaft) mit dem Nichtinfrastrukturbereich der ÖBB machen, wenn es in einer Leistungsperiode nicht den Zuschlag für die ausgeschriebene Leistungserbringung des Bahnverkehrs bekommt.

  19. Bob
    22. Oktober 2017 10:22

    Die Chuzpe der staatlichen Monopole, wie Energieversorger, Telekom, ÖBB etc liegt darin, das man die Grundgebühren, wie Leitungskosten, Schienenbenützungsgebühren etc so hochschraubt, das ein Wechsel des Energielieferanten fast sinnlos ist. Die Frechheit daran ist, das wir Bürger diese Einrichtung schon lange mehrmals bezahlt haben, und nur eine Instandhaltung verrechnet werden sollte. So sollte uns die Freiheit vermittelt werden, sich den Energielieferanten aussuchen zu können, oder mit welcher Bahn wir fahren wollen-ÖBB oder Haselsteiner Westbahn. Der Blöde ist immer der Bürger.

  20. Josef Maierhofer
    22. Oktober 2017 09:11

    Auch staatliche Einrichtungen dürfen nicht 'verstaatlicht' werden, indem man sie mit (Partei)beamteten Schmarotzern füllt und 'pragmatisiert', sie sollten genauso Projekte ausschreiben und privatisieren.

    Der Missbrauch muss dort endlich aufhören, es ist Missbrauch auf Steuerkosten.

    Auch das würde die Infrastrukturkosten deutlich reduzieren.

    Diese Versuche hatten wir doch schon unter Schüssel, sie wurden inzwischen fast völlig ausradiert von den Sozis.

    Wir müssen endlich leistungsorientiert werden und zu sparen beginnen.

  21. Ausgebeuteter
    22. Oktober 2017 08:24

    Eine Eisenbahn wird nie kostendeckend betrieben werden können - leider. Aber was man tun kann, ist die erforderlichen staatliche Zuschüsse auf ein Minimum zu reduzieren.
    Hier in Österreich wird die ÖBB immer noch inoffiziell vom ÖGB betrieben, und die jeweiligen Manager wie Handpuppen gesteuert.

    Die Trennung von Verkehrsnetz zum rollenden Material ist eine gute Sache, allerdings darf man nicht den Fehler der Briten vor zig-Jahren machen, dass die Sicherheit mangels laufender Investitionen in das Schienennetz vernachlässigt wird. Dies hat damals zu einigen schweren Unfällen geführt.

    Vor allem sollten die Autobahnen vom Güterfernverkehr entlastet werden, ebenso wären die PKW-Autoreisezüge gewaltig zu verstärken. Obwohl ich ein Freund der freien Marktwirtschaft bin, sollte der Staat dabei doch etwas "lenkend" eingreifen, denn es geht schliesslich um Steuergeld, welches dabei "verbrannt" wird.

    Sinnlos erscheint es mir, wenn Milliarden in das Netz investiert werden (Koralm- und Brennertunnel, 4-gleisiger Ausbau der Westbahnstrecke, Güterumfahrung St. Pölten usw.) und gleichzeitig in schwächeren Tageszeiten im Stundentakt fast leere Personenzüge durch die Gegend gekarrt werden.

    • Flotte Lotte
      22. Oktober 2017 08:36

      Ja, diese milliardenschweren Ausbauten sind reine Geldvernichtung bzw. Beschäftigungstherapie, wie ich das nenne, die Arbeitslosenstatistik und das BIP zu schönen, Wahnsinn eigentlich.

      Hingegen ist es schon gut, wenn die Bahnen im Stundentakt fahren; das wird wohl nicht immer voll ausgenützt, aber das ist genau der Komfort, den man sich als Steuerzahler verdient hat! Des kost a ned sovü wie z.B. die Pensionen der ÖBBler..

    • machmuss verschiebnix
      22. Oktober 2017 10:52

      aha, das ist es was wir haben: Eine Handpuppen-Demokratie :))

  22. dssm
    22. Oktober 2017 08:00

    Der Denkfehler der Briten bei der Infrastruktur war einfach, die haben diese auf Zeit ausgeschrieben und nicht verkauft. Wer aber ein Gut auf Zeit hat, der nutzt es so lukrativ wie möglich bis zum letzten Tag. Man muss die Infrastruktur verkaufen! Denn ein Eigentümer hat langfristige Ziele.
    Leider stimmt das heute auch nicht mehr, da ja dank Geldflut und Nullzinsen der Notenbanken heute als Investoren Fonds existieren, welche ganz andere Interessen haben, das Wort Heuschrecken ist da nicht ganz falsch.
    Wieder einmal sind wir an dem Punkt, wo die Sozialisten die Marktwirtschaft so weit ausgehebelt haben, daß eine privatwirtschaftliche Lösung kaum mehr möglich ist. Man müsste wohl Jahrzehnte lang eine klare Linie bei Notenbanken und Regulierungen fahren, damit eine echte Marktwirtschaft wieder möglich wird (womit auch ein Zensuswahlrecht verbunden ist); in unserer Form der Demokratie schlicht unmöglich.

    • Flotte Lotte
      22. Oktober 2017 08:17

      Doch sollten wir uns darauf einigen, für soziale Marktwirtschaft zu sein, wobei sie jetzt natürlich zu sozialistisch geworden ist und dieser Anteil zurückzuschrauben ist, doch bitte nicht gänzlich. Denn es macht Sinn, sozial zu sein, damit die "breite Masse" nicht aufbegehrt... alle sollen eine gewisse Grundversorgung haben, schaffen sie es selbst nicht, muss die Gemeinschaft ihn stützen, natürlich unter Hintanhalten des Sozialbetrugs. Vom Mehrwert, den einer schafft, muss er seinen gerechten Teil erhalten, ein Teil geht in die gemeinsame Kassa. Nicht jeder kann sich seine Bahn und Schienen selbst bauen, deshalb werden Steuern gezahlt. Infrastruktur ist der Urgrund, weshalb Menschen freiwillig Steuern zahlen.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Soziale_Marktwirtschaft

    • Dr. Faust
      22. Oktober 2017 10:38

      geschätzte @Flotte Lotte

      Ihr Eintreten für den Versorgungsauftrag und damit die Verstaatlichung der Bahn in Ehren. Aber Fakt ist, dass dadurch grosse Insuffizienz gegeben ist, die den Steuerzahlenden (das sind über die Umsatzsteuer fast Alle) seh, sehr teuer kommt.

      Das Modell nur die Infrastruktur im staatlichen Besitz zu belassen und den Rest zu privatisieren, wäre ein Effizienzgenerator. Zu überlegen wäre auch eine gesetzliche Bestimmung, wonach der private Anbieter Leistungen der ÖBB (Personal, Züge, Werkstätten) leasen muss, um den Zuschlag zu bekommen. Denn was soll ein Unternehmen (z.B Aktiengesellschaft) mit dem Nichtinfrastrukturbereich der ÖBB machen, wenn es nicht den Zuschlag für die ausgeschriebene zur Leistungserbringung des Bahnverkehrs bekommt.

    • Flotte Lotte
      22. Oktober 2017 12:46

      Dr. Faust, dass Private auch noch Förderungen kriegen? Nein-danke. Es geht nicht immer um Effizienz im Leben. Wenn die Infrastruktur zerstört wird, was ja schon mit der Post geschehen ist, dann sind wir als Land bald ?berhaupt nicht mehr souverän. Das sind über Jahrhunderte gewachsene Strukturen, die hier aus reiner Geldgier zerstört werden.

      Warum soll der STeuerzahler dann noch so viel zahlen? Wenn alles privatisiert wird, müsste man auch die STeuern halbieren.

      Ja, die ÖBB sind zu teuer. Daher muss es eine Reform geben. Doch niemals sollte man diese Einrichtungen an das Ausland, womöglich an die Soros-Bagage, verkaufen. Das ist genau das, was mich an der EU und an den Schwarzen stört - sie machen alles für ein gutes Geschäft.

    • Normalsterblicher
      22. Oktober 2017 22:11

      @ Faust:

      Die meisten Erträge einer privatisierten ÖBB werden ohnehin von Kunden auf stark frequentierten Strecken kommen. Ein einsteigender Investor hätte damit sein finanzielles Interesse abgedeckt. Die gering frequentierten Nebenstrecken, die aufgrund der Erfordernisse der Arbeitslebens häufiger befahren werden müssen als es kostendeckend ist, müssen eben ausgeschrieben und an den leistungsgfähigsten=billigsten Bewerber um Zuschüsse vergeben werden, die wir als Stpfl de facto auch jetzt schon (über-)zahlen!

      Wo ist da das Problem? Eine privatisierte ÖBB würde natürlich auch Personal und Züge/Waggons besitzen. Mit Infrastruktur ist Schienen-/Netzinfrastruktur gemeint!

  23. Flotte Lotte
    22. Oktober 2017 07:25

    Infrastruktur sollte nicht privatisiert werden, denn auch abgelegene Rotten müssen mit gleichem Komfort versorgt werden. So ist es z.B. ein absoluter Skandal, dass es noch immer Gegenden in Österreich gibt, die keinen Breitbandempfang haben, weil auch dieser Sektor privatisierst ist, auch die versch* A1 ist ja angeblich nicht mehr staatlich... doch auch dort will der österr. Staat zumind. das Netz behalten, um faul abzukassieren, mehr nicht.

    Es muss möglich sein, dass staatliche Betriebe der Infrastuktur wirtschaftlicher (ohne Parteieneinfluss) arbeiten, doch ist im Sinne der gleichen Versorgung aller Bürger auch ein Bundeszuschuss in Kauf zu nehmen, denn dafür zahlen wir ja Steuern. Nur müssen die Zuschüsse ja nicht gerade etliche Mrd. pro Jahr sein und die Mitarbeiter unerhört freche Privilegien haben.

    Kurzum: Reform der ÖBB, Privatisierung: Nein.

    • Flotte Lotte
      22. Oktober 2017 07:32

      P.S.: Privatisierung bedeutete nämlich auch, dass die Bahnen auch Ausländern gehören - bitte nicht!

    • dssm
      22. Oktober 2017 08:03

      @Flotte Lotte
      Privatisieren!
      Und wenn die ÖBB Ausländern gehört, so ist das gleich noch viel besser! Die wohnen nämlich nicht im gleichen Ort wie die arbeitslosen ÖBBler, sprich die haben keine Hemmungen radikal auszumisten.

      Und warum 'abgelegene Routen' bedient werden sollen, erschließt sich mir nicht. Denn wer dort wohnen will, der hat meist eine wunderbare Natur, keinen Lärm und viel Platz für wenig Geld - warum soll die Allgemeinheit die Leute noch dafür bezahlen, daß sie in einem Paradies leben?

    • Flotte Lotte
      22. Oktober 2017 08:06

      Rotten sind Streusiedlungen...

    • Flotte Lotte
      22. Oktober 2017 08:08

      OK, dann darf man von Menschen, die nicht versorgt werden, keine Steuern mehr verlangen...

    • dssm
      22. Oktober 2017 10:11

      Es soll also der Arbeiter mit seiner städtischen Mietwohnung für meinen schönen Seeblick auch noch zahlen?
      Wie wäre es mit Eigenverantwortung? Wer also einen bestimmten Wohnort wählt, der muss halt Vor- und Nachteile abwägen.

    • otti
      22. Oktober 2017 11:00

      dssm:!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Flotte Lotte
      22. Oktober 2017 12:36

      dssm: Wie gesagt, dann zahle ich die Steuern für die Städter nicht mehr. Wien sollte ohnehin vom Bund nicht mehr finanziert werden. Sie haben die Konsequenz Ihrer Rücksichtslosigkeit nicht bedacht: Sollen alle Menschen in die Stadt ziehen? Wovon leben die Menschen dann? Von Plastikfraß? Ich rede nicht vom Leben im Speckgürtel rund um Wien, sondern vom Land.

      Und Otti, Sie finden es toll, dass es mir dssm jetzt gegeben hat, weil selbst schaffen Sie ja nichts anderes als Halbsternderln zu verteilen...

    • riri
      22. Oktober 2017 14:56

      die flotte Oberlehrerin teilt wieder Zensuren aus. Bei soviel Nichtwissen.

    • dssm
      22. Oktober 2017 17:58

      @Flotte Lotte
      Ebenso wie ich bei der Auswahl eines ländlichen Wohnortes Eigenverantwortung anmahne, so tue ich es auch beim städtischen! Deshalb hätte ich ja so gerne eine echte föderale Verfassung, sprich die Steuern werden da eingehoben, wo die Gelder dann auch verwendet werden. Wien ist tot, wenn dies kommt. Denn berechtigt kann ein in der freiwilligen Feuerwehr oder Altenpflege tätiger Mensch fragen, warum in den Städten dies von Angestellten erledigt wird, während aber alle die gleichen Steuersätze haben.

    • Rübezahl
      22. Oktober 2017 18:51

      Das mit der Feuerwehr habe ich mich auch schon so oft gefragt.
      Übrigens: Da wäre einmal ein Hebel anzusetzen. Durchleuchtet einmal die Berufsfeuerwehr in Wien... Da werden Sie staunen...





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden