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Nordkorea: Jetzt bleiben nur noch zwei Optionen drucken

Lesezeit: 3:30

Jetzt hat der Verrückte auch noch die Wasserstoffbombe. Jetzt hat die Welt endgültig nur noch zwei Optionen. Jetzt ist es aber auch an der Zeit, die vielen Mitschuldigen zu nennen, die Nordkorea den Weg zur Massenvernichtung ermöglicht haben.

Mitschuldig sind alle jene, wie in Europa insbesondere die Deutschen, die auch nach mehr als 20 Jahren davon reden, dass man dem Imperium in Ostasien beim Basteln an der Atombombe nicht energisch entgegentreten dürfe, dass man mit ihm doch lieber weiter verhandeln solle. Obwohl Nordkorea all diese Zeit des Verhandelns und der westlichen Vorleistungen (durch Wirtschaftszonen und ähnliches) nur zur ununterbrochenen Aufrüstung genützt hat. Obwohl das Land nie sein erklärtes Ziel einer Eroberung Südkoreas aufgegeben hat.

Noch mehr mitschuldig sind Staaten wie China und auch Russland, die sich zwar auch nicht freuen, dass die Kim-Dynastie immer gefährlichere Atombomben entwickelt. Sie haben aber dennoch dem Regime immer das Überleben ermöglicht – ganz offensichtlich, weil sie damit den Amerikanern (aber auch den umliegenden Demokratien in Japan, Südkorea und Australien) einen Tort antun wollten und wollen, ohne selbst als Übeltäter dazustehen.

Alle jene Appeasement-geschwätzigen Staaten und Politiker, also auch die jetzige amerikanische Opposition zu Donald Trump und damit viele Medien, haben mitverschuldet, dass die Nordkoreaner die Drohungen des jetzigen US-Präsidenten nicht ernst genommen haben. Sie machen sich damit ähnlich schuldig wie jene Länder, die vor 1939 einem Hitler nie energisch entgegengetreten sind und immer die Augen zugemacht haben, wenn er eine Aggression, einen Rechtsbruch an den anderen gereiht hat. Die damals auch die verzweifelte Regierung Österreichs im Stich gelassen und dem Nazi-Regime in den Rachen geworfen haben. Dabei wäre es damals militärisch noch viel leichter gewesen, Hitler zu eliminieren als durch ein sechsjähriges globales Ringen.

Indirekte Mitschuld trifft aber auch jene in den USA, die in den letzten Monaten Russland und China entfremdet haben, statt mit ihnen einen gemeinsamen Nordkorea-Kurs zu gehen. Im Falle Russlands waren vor allem die Demokraten die Übeltäter, die Trumps Annäherung an Russland im Kongress durch neue, grundlose Sanktionen torpediert haben; im Falle Chinas waren es die vor allem im Trump-Lager zu findenden Freihandelsgegner, die China einen Wirtschaftskrieg erklären wollen.

Jetzt gibt es nur noch zwei Optionen, da all diese Länder und Akteure die Drohungen Trumps für die Augen Nordkoreas zu denen eines Papiertigers und damit wirkungslos gemacht haben.

Die erste Option heißt: Nordkorea gewähren lassen (oder halt wieder ein bisschen mit "noch mehr Sanktionen" herumzufuchteln) in der Hoffnung, dass das Land am Ende doch nicht ganz so bösartig sein wird, wie Hitler es war, und wie auch das gesamte Verhalten des Landes andeutet. Das ist ein gewaltiges Risiko, das sich aber erst in ein paar Jahren geklärt haben wird. Ein Teil dieses Risikos ist zweifellos auch, dass in diesem Fall vor allem Japan und vielleicht auch Südkorea selbst mit der Entwicklung von Atomwaffen beginnen werden, weil sie sehen, dass auch von den USA kein Schutz zu erwarten ist. Was wiederum Nordkorea zu einem Präventivschlag motivieren könnte.

Die zweite Option besteht darin, Nordkorea mit einem gezielten und überraschenden Schlag durch Cruise missiles und (nichtnukleare) Bomben auf den Diktator und seine Generäle der derzeitigen Führungspersönlichkeiten zu berauben. Diese Option wird getragen von der Hoffnung, dass die, die dadurch an die Macht kommen (wer das sein wird, lässt sich freilich kaum vorhersagen), dann vernünftiger sein werden. Oder dass sie zumindest fürchten, andernfalls könnten die USA auch noch alternative nukleare Optionen einsetzen. Das Risiko dieser Option ist freilich kaum geringer. Denn wenn diese Operation misslingt, wenn man Kim Jong-un nicht ausschalten kann, oder wenn die überlebenden Führer – die ja jahrzehntelang einer totalitären Gehirnwäsche unterzogen worden sind! – aggressiv reagieren, dann droht ein massiver konventioneller oder gar atomarer Angriff auf den Süden.

Eine dritte Option gibt es nicht. Weltpolitik ist kein Ponyhof. Wer jetzt noch immer davon schwätzt, dass man doch mit Kim verhandeln sollte, der hat nicht nur das letzte Vierteljahrhundert verschlafen, der ist auch noch dümmer als jener britische Premier Chamberlain, der sich 1938 berühmt hat, durch ein weiteres Nachgeben Hitler gegenüber "Peace in our time" gesichert zu haben.

So wichtig die Entscheidung in Sachen Nordkorea auch ist, so froh muss man sein, dass man nicht selbst zwischen Scylla und Charybdis zu wählen hat. Und so abgrundtief jämmerlich sind Angela Merkel und all die anderen westlichen Politiker, die Amerikas Drohungen zu völlig unglaubwürdigen gemacht haben. Die also die dritte Option selbst zertrümmert haben.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2017 03:14

    So so, wir rufen zu einem Präventivschlag. Nun, vielleicht wird man auch diesen später in den Geschichtsbüchern einen 'Überfall' nennen. Ach, die Weltpolitik ist kein Ponyhof - schau, schau ... na ja, wenn das so ist, dann kann man sich als Stärkster auf dem Platz ja sowieso die Regeln nach Bedarf zurechtstellen, wie es einem beliebt. Das ist gut zu lesen wenn es jemand schreibt, der soviel mit dem Recht und der Moral argumentiert, wie der Blogautor.
    Nun - es darf erinnert werden, daß die Welt es der ausdauernden und hartnäckig betriebenen Politik eines US Präsidenten verdankt, daß allenthalben stalinistische Systeme den größeren Teil der Menschheit über zwei Generationen verknechteten - es wäre in den Vierziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts ein Leichtes gewesen, dies nachhaltig zu unterbinden. Aber es reichte offenbar nicht einmal aus, das Angebot Stauffenbergs anzunehmen - so groß war (und ist noch immer) der Hass auf Deutschland und sein tüchtiges Volk.

    Nun, also muß wieder einmal der große Satanas emporsteigen, gegen den die Politik des Appeasement angeblich so großartig versagt hat. Ach, wie sehr doch um den Frieden gerungen wurde, als Polen die Garantien erhielt, die ihm die Abschlachtung seiner Volksdeutschen 1939 ermöglichte ... Aber wir weichen ab.
    Lasst euch gesagt sein, diese Erzählungen sind aus der großen Kasperliade der Nachkriegsgeschichtsklitterung und haben mit der Wirklichkeit der Weltpolitik nur am Rande etwas gemeinsam.

    Ihr großen Heuchler, macht doch mit dem Kommunistenaffen was ihr wollt - ihr selbst habt ihn und seine Nachbrut doch schließlich hochgezüchtet, als ihr Euch die Welt mit Stalin in Jalta und Potsdam aufgeteilt hattet. Und es wäre an der Zeit, daß auch wir ein Stück von der Tapferkeit und dem Opfermut vorgeführt bekommen von jenen, die sich darüber beständig und auf das Penetranteste ins Rampenlicht der Unterhaltungsindustrie stellen, aber noch nie gegen den Stalinismus das Schicksal ihres ganzen Volkes in die Wagschale geworfen haben, millionenfachen Tod erntend. Macht doch, was ihr am besten könnt und bombt ihn in die Steinzeit zurück, weit davon ist er ohnehin nicht entfernt. Und lasst die dümmlichen Vergleiche, denn die Welt war nämlich auch zu Großvadderns Zeiten - wie gesagt - kein Ponyhof. In dem nur eine einziger Verbrechen begangen hat, während alle anderen zum Kindergeburtstag beim Roten Kreuz eingeladen waren ...

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2017 08:31

    Die Hoffnung das sich das Nordkoreanische Volk erhebt, und seinen gemeingefährlichen Führer entsorgt, besteht ja auch noch. Gibt es in ganz Nordkorea keinen Stauffenberg? Was hätte sich die Welt und ihre aufrechten Bürger erspart, wenn man zur Zeit Führer wie Hitler, Stalin etc. oder auch heutige Diktatoren und Führungskräfte die glauben sich über alle erheben zu müssen, entschärft.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2017 01:05

    die dritte Option:im falle einer weiteren Provokation im sinne von Raketen gegen Japan,guam etc,weiterer atombombentests mit der ansage drohen,sofort und ohne weitere Verhandlungen massiv militärisch zu antworten.das ausgesprochen durch Präsident trump.es wäre ruhe.sicher.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2017 09:25

    Die letzten 5 Jahrzehnte hätte die 'Weltpolitik' (leider gehört da natürlich Österreich mit seinen 'Elite Lemuren' und Medien auch dazu) Zeit zur Korrektur der alten Fehler.

    Weder der 2. Weltkrieg gegen Deutschland (und seine Verbündeten) noch der Koreakrieg ist zu Ende.

    Mein Neffe hat sich der Materie Nordkorea angenommen und gemeint, trotz Embargo, Hunger und Gewalt ist Nordkorea so straff organisiert, dass die Amerikaner dagegen alt aussehen und auch die Kleinen rundherum.

    Tatsächlich hat man dort einen neuen Hitler heranwachsen lassen, ich kann das linke 'Antifa- und Antinazigeschrei' Politspektrum (inkl. US-Demokraten) nicht mehr hören und auch das große Schweigen von China und Russland zum Thema nicht verstehen.

    Tatsächlich brennt die Welt an jedem Eck, während wir eine 'Antiterrormauer' am Ballhausplatz so errichten, dass ein Lastwagen nicht bei UHBK und UHBP 'vorfgahren' kann, während wir über Homoehe, 264 Geschlechter, Frauenquoten, offene Grenzen, Willkommenskultur für Verbrecher reden, fanatisch Nahostkriege medial befeuern, jeden Anstand verloren haben, links wählen, die Warner an den Pranger stellen, ... also völlig degeneriert sind, uns selbst aufgeben, und auch für die WKR Demo noch Platz ist ... und keine Meinung dazu haben.

    Was ich aus dem Artikel herauslese, das Österreich davon nicht berührt ist oder sein wird, dem muss ich widersprechen, also was ich lese, ist das schleunigste Zurückkehren zur Vernunft und Wachsamkeit und Verteidigungsfähigkeit (im Kleinen wenigstens), die die FPÖ seit Jahrzehnten fordert.

    Meine Meinung deckt sich mit Dr. Unterberger, man hat den Koreakrieg nicht beendet und jetzt wird das ausufern, weil die Kims aufgerüstet haben, während alle anderen geschlafen haben in ihrem Wohlstands- und Antifa 'Dusel'.

    PS: Man hat auch den Deutschlandkrieg nicht beendet.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2017 04:40

    Hauptsache die Deutschen sind schuld daran und die Medien richten und entscheiden. Alles wie üblich.
    Beim technischen Fortschritt wird sich die Entwicklung von A-waffen nicht verhindern lassen, wie wäre es mit einer Politik des Friedens? Aber die sie betreiben sind alle miteinander schuldig wie wir lernen.
    Auge um Auge ist eine Begrenzung, welche die wahren Schuldigen sich nicht leisten können, auch wenn.es im AT steht. Das haben wir schon im WK2 erfahren.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorlilibellt
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2017 01:45

    Ich kann mich der Einschätzung nicht anschließen, dass Kim Jong-un verrückt ist. Er ist ein stalinistischer Despot, ja, aber aus seiner Sicht handelt er rational. Er weiss, dass seine Regierung ganz oben auf der Liste der "regime change" Kandidaten steht und dass eine Abrüstung von Massenvernichtungs- bzw. Atomwaffen die Wahrscheinlichkeit seiner (gewaltsamen) Ablöse erhöht, wie das blutige Ende Gaddafis, aber auch z.B. die Ukraine und der Irak beweisen.
    Um diese an und für sich logische Deutung der geopolitischen Ereignissen der letzten 2 Jahrzehnte in einen Trugschluss zu verwandeln und um eine möglichst eindeutige Signalwirkung Richtung Iran zu senden (das wird auch Israel auf den Plan rufen, nehme ich an), macht meiner Ansicht nach eine Verhandlungslösung eher unwahrscheinlich.

  7. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2017 00:50

    Kims Politik mag erratisch sein, so wie die Politik Nordkoreas insgesamt bizarr für uns ist. Im Prinzip will er wahrscheinlich nichts anderes, als sich seine angeblich so gefährlichen Waffen doch noch abkaufen zu lassen kann gegen Lebensmittel und Handelserleichterungen, verzweifelter Versuch, sein wackliges Regime zu stabilisieren bevor ihn seine Untertanen vielleicht doch einmal wegputschen.

    Eines ist der in einem Schweizer Internat einige Jahre inkognito erzogene Kim, der übrigens englisch, französisch und deutsch versteht, sicher nicht: verrückt. Dies sind Verkürzungen des politischen Boulevards fürs Volk, wenns wieder einmal darum geht, das tumbe Volk von der Notwendigkeit eines gerechten Krieges gegen einen Teufel, einen wahnsinnigen Kriegstreiber zu überzeugen.

    Daß die USA einen Krieg vom Zaun brechen müssen um den Weltfrieden zu retten, überrascht hingegen nicht, dies war bereits die letzten Jahre mit ansteigender Intensität zu erwarten. Haben sie es bisher doch immer so gehalten, wenn sie wirtschaftlich am Abgrund stehen. Die tolle Entwicklung an den Börsen: nichts als Strohfeuer, dem demnäcsht das Stroh ausgeht. Die Handvoll große US-Investmentbanken haben längst vorgesorgt für den großen Crash. Krieg gegen die deutsche Industrie, vor allem die überlegenen Autohersteller, Krieg gegen Kim, Krieg gegen alle Feinde der Demokratie weltweit - nichts als Strategie, diesen Crash noch hinauszuschieben. Zur Ehrenrettung Trumps sei gesagt, daß er nicht anderes tut als sein Vorgänger: weiter Schulden machen und global Sheriff spielen. Nur, der durfte das, weil er Neger ist, Demokrat und deshalb Liebkind unserer PC-Eliten.

    Nun stehen sich zwei ungleiche Gegner gegenüber. Beide aber auf töneren Füssen, und beide rasseln umso lauter, je wackliger ihre tatsächliche Position wird. Nur mit dem Unterschied, daß der eine tatsächlich gespickt ist mit Atomwaffen, der andere (noch) nicht. Wer ist wohl der gefährlichere der beiden für den Weltfrieden?

    Zumindest einer hat schon zweimal bewiesen, daß er es kann: Öl ins Feuer kontinentaler Kriege zu gießen, bis daraus tatsächlich Weltenbrände wurden. An denen und vor allem an deren Folgen er sich trefflich sanierte.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2017 16:50

    OT(nicht ganz)
    Sarrazin umreißt kurz und absolut lebenswert, erschreckend, wahnsinnig, traurig wie ein Deutschland, ein Europa, ohne Angela Merkel aussehen würde - auf achgut.com

    Das historische Vermächtnis von Angela Merkel besteht in der AfD, im Brexit, in einer nach den eigenen Maßstäben gänzlich missglückten Energiewende und in einer großen kulturfremden Einwanderung aus islamischen Ländern. Die letztere verzehrt in Deutschland in den kommenden Jahrzehnten jene moralischen und finanziellen Ressourcen....

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  1. fewe (kein Partner)
    10. September 2017 07:26

    Vielleicht habe ich irgendwas versäumt. Aber meiner Beobachtung nach ist das mit großem Abstand aggressivste Land dieser Erde die USA, das auch ständig Angriffkriege - aka Präventivschläge - veranstaltet. Gerne auch mit frei erfundenen Kriegsgründen.

    Jemand, der sien Land vor einem kriegswütigen Land schützen will ist irr?

    Möglicherweise ist Kim Jung Il irr, aber das kann wohl nicht ein Indiz dafür sein.

  2. fewe (kein Partner)
    10. September 2017 05:51

    Ich mag Nordkorea wirklich nicht. Aber: Deren erstes Ziel ist es, autark zu sein, was einigermaßen gelingen dürfte. Ihr zweites Ziel war es - begonnen von Kim Jung Il - Atombomben zu bauen, weil sie nur dann sicher vor Angriffen sind.

    Nun haben sie die Atombomben und die scheinen auch zu funktionieren. Man wird sie also in Ruhe lassen.

    Die Politik ist irr, aber diese beiden Punkte sind absolut vernünftig. Es ist freilich ärgerlich, wenn man ihnen nicht mehr glaubwürdig mit Krieg drohen kann und sie mit Sanktionen nicht wirklich ruinieren kann.

    Sich Wehrlosigkeit vorschreiben zu lassen haben beispielsweise Saddam und Gaddafi und ihre Länder nicht überlebt.

  3. Gustl (kein Partner)
    06. September 2017 19:04

    Und Andreas Göbbels, pardon Unterberger, ruft seinem Bezahlvolke zu:

    "Wollt ihr den totalen Trump, wollt ihr endlich den totalen Krieg gegen Nordkorea"

    Komisch, wo doch nach den Worten des Progandaministers aus der Pyrkergasse Nordkorea längst vom Faschisten Trump, pardon der Heilsgestalt die der Unterberger so anbetet, besiegt wurde.

    Das hat dann aber nur ein paar Tage gehalten, dieser Sieg, oder?

    Unterberger, wenn Sie unbedingt Krieg wollen, dann ziehen Sie bitte dorthin wo Sie auch davon betroffen sein werden, in die USA.

    Idioten die dem Verbrecher Trump in den Arsch kriechen wollen gibt es in Österreich schon genug, da braucht man Sie hier nicht mehr.

    • fewe (kein Partner)
      10. September 2017 05:57

      Eigentlich ist man in den USA am sichersten vor jedem Krieg.

      Trump wurde gewählt und ist jetzt Präsident. Wenn Sie wissen, dass er ein Verbrecher ist, dann zeigen sie ihn in den USA an. Dort gibt es genügend Leute, die ihn gerne loswerden würden und Ihnen dafür dankbar wären.

  4. Der Realist (kein Partner)
    06. September 2017 12:11

    Ist jeder Staatspräsident, dessen Land Atomwaffen besitzt, verrückt? Und von medizinische Ferndiagnosen halte ich wenig.
    Übrigens soll es auch hierzulande einen Kim Jong-un Fan-Club geben.

    Merkel hat sicher einige Fehler begangen, aber die meisten westlichen Politiker noch viel mehr, daher bin ich auch ein sogenannter Putin-Versteher.

  5. Sukkus (kein Partner)
    06. September 2017 09:24

    Vorläufig wäre die beste Option diesen Diktator einfach zu ignorieren, völlig!
    Kim weiß dass er nur mit Provokation seine Macht in NK festigen kann und ohne "Gefahr von Außen", die er ja selber herbeiruft, kann er die miese Lage in NK nicht lange überleben.
    Er suggeriert dem Volk eine Bedrohung - nur welches Land bedrohte ihn? Wer bitte hätte Interesse an eine Destabilisierung NKs?

    Eine weitere Option wäre ihn zu einer Konferenz einzuladen bei der er unter medialem Interesse, hoffentlich auch in NK, seine Pläne für die Zukunft ausbreiten kann. Besser auf neutralem Boden, einer Insel oder mitunter sogar in NK. Da wäre sein Lack aber rasch ab! Und sein Kampfgetöse könnt er sich sparen.

  6. Dr. Hans Christ (kein Partner)
    06. September 2017 00:48

    Der atomare Wahnsinn Nordkoreas ist dadurch entstanden, dass die USA ständig Weltpolizist ( im eigenen Interesse) spielen und missliebige Regime, die über kein nukleares Bedrohingspotential verfügen, gerne mittels Angriffskriegen eliminieren!
    Und sei es mit erfundenen Beweisen ( Massenvernichtungswaffen im Irak)!
    Kim ist weder irre noch durchgeknallt, er hat nur die aus seiner Sicht richtigen Schlüsse daraus gezogen!
    Die wahren Schuldigen sitzen im Weißen Haus und Pentagon!

  7. Peregrinus
    05. September 2017 21:44

    Fragen:
    1. War Heinz Fischer Gründungsmitglied der österreichisch-nordkoreanischen Freundschaftsgesellschaft?

    2. War Heinz Fischer Vorstandsmitglied dieser Gesellschaft?

  8. kremser (kein Partner)
    04. September 2017 16:50

    OT(nicht ganz)
    Sarrazin umreißt kurz und absolut lebenswert, erschreckend, wahnsinnig, traurig wie ein Deutschland, ein Europa, ohne Angela Merkel aussehen würde - auf achgut.com

    Das historische Vermächtnis von Angela Merkel besteht in der AfD, im Brexit, in einer nach den eigenen Maßstäben gänzlich missglückten Energiewende und in einer großen kulturfremden Einwanderung aus islamischen Ländern. Die letztere verzehrt in Deutschland in den kommenden Jahrzehnten jene moralischen und finanziellen Ressourcen....

  9. socrates
    04. September 2017 11:12

    Für uns ist Notwehr abgeschafft. Vorausschauend zur Warnung anzugreifen ist strengstens verboten. Aber 10,000.000 Menschen umzubringen ist notwendig. Liegt hier ein Doppelstandard vor? Hat Kim die gleichen Rechte wie unsere Migranten? Angebliche Kriegstreiber wie Saddam Hussein, Gadhafi, Assad... hat es genug gegeben und die Allianz der Gutmenschen.mußte unbedingt angreifen und sie ohne Gericht ermorden. Die Führer der Gutmenschen, Blair, Obama, Killers, Bush sind Unklagbari, auch wenn nachweislich alles gelogen war.
    Die Alliierten müssen halt mit demselben Risiko.leben wie wir und warten was ihnen die Gerichte erlauben.
    Darf ein Rechtsstaat im voraus angreifen
    Was ist Wahrheit?
    Gilt die Bibel und das Alte Testament noch?

  10. socrates
    04. September 2017 11:07

    Für uns ist Notwehr abgeschafft. Vorausschauend zur Warnung anzugreifen ist strengstens verboten. Aber 10,000.000 Menschen umzubringen ist notwendig. Liegt hier ein Doppelstandard vor? Hat Kim die gleichen Rechte wie unsere Migranten? Angebliche Kriegstreiber wie Saddam Hussein, Gadhafi, Assad... hat es genug gegeben und die Allianz der Gutmenschen.mußte unbedingt angreifen und sie ohne Gericht ermorden. Die Führer der Gutmenschen, Blair, Obama, Killers, Bush sind Uni, auch wenn nachweislich alles gelogen war.
    Die Alliierten müssen halt mit demselben Risiko.leben wie wir und warten was ihnen die Gerichte erlauben.
    Darf ein Rechtsstaat im voraus angreifen?
    Was ist Wahrheit?
    Was ist Gerechtigkeit?
    Gilt die Bibel noch?

  11. Politicus1
    04. September 2017 10:31

    MMn. liegt ein preemptive strike Washingtons im wahrsten Sinne des Wortes in der Luft.
    Ein CIA und eine Military Power, die aus hunderten Kilometer Entfernung in einem Gebäude sogar gezielt ein Herren-WC statt des Damen-WC treffen können, sollten das zusammenbringen.

    Wenn da nur nicht die Geschichte mit dem collateralen Treffer der chinesischen Botschaft in Belgrad gewesen wäre ...

  12. HDW
    04. September 2017 09:33

    Schaut denn niemand auf die Landkarte? Jenseits des Yalu liegt China und die in der Manchurei konzentrierte Rüstungsindustrie der vielfachen Atommacht. Dorthin sollen die US einen atomaren Präventivschlag führen? Und China lässt zu, dass Kim diesen provoziert? Das ist Ponyhof.

  13. Josef Maierhofer
    04. September 2017 09:25

    Die letzten 5 Jahrzehnte hätte die 'Weltpolitik' (leider gehört da natürlich Österreich mit seinen 'Elite Lemuren' und Medien auch dazu) Zeit zur Korrektur der alten Fehler.

    Weder der 2. Weltkrieg gegen Deutschland (und seine Verbündeten) noch der Koreakrieg ist zu Ende.

    Mein Neffe hat sich der Materie Nordkorea angenommen und gemeint, trotz Embargo, Hunger und Gewalt ist Nordkorea so straff organisiert, dass die Amerikaner dagegen alt aussehen und auch die Kleinen rundherum.

    Tatsächlich hat man dort einen neuen Hitler heranwachsen lassen, ich kann das linke 'Antifa- und Antinazigeschrei' Politspektrum (inkl. US-Demokraten) nicht mehr hören und auch das große Schweigen von China und Russland zum Thema nicht verstehen.

    Tatsächlich brennt die Welt an jedem Eck, während wir eine 'Antiterrormauer' am Ballhausplatz so errichten, dass ein Lastwagen nicht bei UHBK und UHBP 'vorfgahren' kann, während wir über Homoehe, 264 Geschlechter, Frauenquoten, offene Grenzen, Willkommenskultur für Verbrecher reden, fanatisch Nahostkriege medial befeuern, jeden Anstand verloren haben, links wählen, die Warner an den Pranger stellen, ... also völlig degeneriert sind, uns selbst aufgeben, und auch für die WKR Demo noch Platz ist ... und keine Meinung dazu haben.

    Was ich aus dem Artikel herauslese, das Österreich davon nicht berührt ist oder sein wird, dem muss ich widersprechen, also was ich lese, ist das schleunigste Zurückkehren zur Vernunft und Wachsamkeit und Verteidigungsfähigkeit (im Kleinen wenigstens), die die FPÖ seit Jahrzehnten fordert.

    Meine Meinung deckt sich mit Dr. Unterberger, man hat den Koreakrieg nicht beendet und jetzt wird das ausufern, weil die Kims aufgerüstet haben, während alle anderen geschlafen haben in ihrem Wohlstands- und Antifa 'Dusel'.

    PS: Man hat auch den Deutschlandkrieg nicht beendet.

  14. dssm
    04. September 2017 08:52

    Dieser Wahnsinn wurde demokratisch herbeigewählt. Sowohl Merkel wie all die anderen Versager sind immer wieder gewählt worden. Es ist also der gezeigte Wille der breiten Mehrheit. Dabei spielt es für uns keine Rolle ob nun grenzenlose Dummheit, kleinliche Versuche für sich selber das Beste herauszuholen, auf Kosten der Anderen, insbesondere der Kinder oder einfach nur moralische Verblendung steht.
    Dabei sollte man nicht vergessen, gerade Trump wurde auch für sein Versprechen die US-Truppenzahl im Ausland zu senken gewählt. Auch dort der kindische Glauben, Sicherheit durch Schwäche erreichen zu können.

    Was tun wir also mit dem gleichen, geheimen Wahlrecht? Denn dieses Beispiel ist ja nur eines unter vielen!

  15. Leopold Franz
    04. September 2017 08:32

    Wir wissen wohl zu wenig über dieses Land und die Leute, um Kim so locker als Verrückten einstufen zu können. Dieses Land ist, wie ich aus einem Buch von Scholl-Latour, das ich mir jetzt wieder heraussuche, weiß, voll von Bodenschätzen. Die wird sich China nicht entgehen lassen. Dazu kommt, einen militärischen Angriff auf einen benachbarten Staat, in seine unmittelbare Einflusszone, von wem auch immer, lassen die nicht zu. Das weiß auch der Geschäftsmann im weißen Haus, im Vergleich zu der Clinton-Obama Bande ein Realpolitiker sondergleichen.

  16. Bob
    04. September 2017 08:31

    Die Hoffnung das sich das Nordkoreanische Volk erhebt, und seinen gemeingefährlichen Führer entsorgt, besteht ja auch noch. Gibt es in ganz Nordkorea keinen Stauffenberg? Was hätte sich die Welt und ihre aufrechten Bürger erspart, wenn man zur Zeit Führer wie Hitler, Stalin etc. oder auch heutige Diktatoren und Führungskräfte die glauben sich über alle erheben zu müssen, entschärft.

    • dssm
      04. September 2017 10:03

      Sehe ich wenig Hoffnung. Das Regime wiederholt die Neue Ökonomische Politik von Lenin, schließlich hat das schon mehrfach gut funktioniert. Die Wachstumsraten der Wirtschaft schauen jedenfalls sehr gut aus (wenn man den internationalen Organisationen trauen kann).

  17. Flotte Lotte
    04. September 2017 06:53

    Ich habe auch eine alternative Lösung:

    James Bond.

    Die westlichen Geheimdienste schicken ein Spezialkommando nach Nordkorea, das den Diktator beseitigt. Aber das müssten dann halt wirklich gute Leute sein. Doch der Westen ist ja nur ein Maul- bzw. Kinoheld, nicht wahr? Aber da könnten ja Mossad und CIA mal zeigen, ob sie wirklich was am Kasten haben. So eine Aktion sparte viele Leben und auch viel Geld...

    • Majordomus
    • dssm
      04. September 2017 10:06

      @Flotte Lotte
      ?!?!
      Dazu müsste man alle Enscheider des Regimes auf einmal treffen. Wenn nicht, dann gibt es sicherlich einen klaren Plan wie es weitergeht, der läuft dann automatisch an, Walküre lässt grüßen. Und dieser Plan hat sicher als ersten Punkt: Alle gegnerischen Basen rund um das Land ausschalten - armes Südkorea.

    • Flotte Lotte
      04. September 2017 12:09

      Ich finde, mein Vorschlag ist der vernünftigste - aber hier sind wohl sehr viele Leute herinnen, die lieber das rote Knopferl drücken möchten...

    • dssm
      04. September 2017 17:52

      @Flotte Lotte
      Also wie jetzt?
      Das 'rote Knopferl' ist böse wenn die Amis es drücken, aber gut wenn die verbliebenen Funktionäre Nordkoreas ihrem Racheplan freien Lauf lassen?
      Ich persönlich möchte weder noch, Krieg ist nichts liebenswertes und ein Atomkrieg schon gar nicht.

    • Flotte Lotte
      04. September 2017 18:35

      Das habe ich alles nicht gesagt. Auch brauche ich von Ihnen keine Belehrung, dass Krieg nichts "Liebenswertes" ist. So ein Schmarrn!

  18. socrates
    04. September 2017 04:40

    Hauptsache die Deutschen sind schuld daran und die Medien richten und entscheiden. Alles wie üblich.
    Beim technischen Fortschritt wird sich die Entwicklung von A-waffen nicht verhindern lassen, wie wäre es mit einer Politik des Friedens? Aber die sie betreiben sind alle miteinander schuldig wie wir lernen.
    Auge um Auge ist eine Begrenzung, welche die wahren Schuldigen sich nicht leisten können, auch wenn.es im AT steht. Das haben wir schon im WK2 erfahren.

  19. Helmut Oswald
    04. September 2017 03:14

    So so, wir rufen zu einem Präventivschlag. Nun, vielleicht wird man auch diesen später in den Geschichtsbüchern einen 'Überfall' nennen. Ach, die Weltpolitik ist kein Ponyhof - schau, schau ... na ja, wenn das so ist, dann kann man sich als Stärkster auf dem Platz ja sowieso die Regeln nach Bedarf zurechtstellen, wie es einem beliebt. Das ist gut zu lesen wenn es jemand schreibt, der soviel mit dem Recht und der Moral argumentiert, wie der Blogautor.
    Nun - es darf erinnert werden, daß die Welt es der ausdauernden und hartnäckig betriebenen Politik eines US Präsidenten verdankt, daß allenthalben stalinistische Systeme den größeren Teil der Menschheit über zwei Generationen verknechteten - es wäre in den Vierziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts ein Leichtes gewesen, dies nachhaltig zu unterbinden. Aber es reichte offenbar nicht einmal aus, das Angebot Stauffenbergs anzunehmen - so groß war (und ist noch immer) der Hass auf Deutschland und sein tüchtiges Volk.

    Nun, also muß wieder einmal der große Satanas emporsteigen, gegen den die Politik des Appeasement angeblich so großartig versagt hat. Ach, wie sehr doch um den Frieden gerungen wurde, als Polen die Garantien erhielt, die ihm die Abschlachtung seiner Volksdeutschen 1939 ermöglichte ... Aber wir weichen ab.
    Lasst euch gesagt sein, diese Erzählungen sind aus der großen Kasperliade der Nachkriegsgeschichtsklitterung und haben mit der Wirklichkeit der Weltpolitik nur am Rande etwas gemeinsam.

    Ihr großen Heuchler, macht doch mit dem Kommunistenaffen was ihr wollt - ihr selbst habt ihn und seine Nachbrut doch schließlich hochgezüchtet, als ihr Euch die Welt mit Stalin in Jalta und Potsdam aufgeteilt hattet. Und es wäre an der Zeit, daß auch wir ein Stück von der Tapferkeit und dem Opfermut vorgeführt bekommen von jenen, die sich darüber beständig und auf das Penetranteste ins Rampenlicht der Unterhaltungsindustrie stellen, aber noch nie gegen den Stalinismus das Schicksal ihres ganzen Volkes in die Wagschale geworfen haben, millionenfachen Tod erntend. Macht doch, was ihr am besten könnt und bombt ihn in die Steinzeit zurück, weit davon ist er ohnehin nicht entfernt. Und lasst die dümmlichen Vergleiche, denn die Welt war nämlich auch zu Großvadderns Zeiten - wie gesagt - kein Ponyhof. In dem nur eine einziger Verbrechen begangen hat, während alle anderen zum Kindergeburtstag beim Roten Kreuz eingeladen waren ...

    • Erich Bauer
      04. September 2017 07:57

      Die Zustimmung für einen atomaren "Präventivschlag" scheint ja bereits mehrheitsfähig zu sein... Die "Menschheit" hat den Todestrieb als Lustgewinn entdeckt. Das ist ein ganz natürlicher Prozess, der sich nicht zuletzt bei fortgeschrittenem Wahnsinn zeigt - auch kollektiv.

      Wenn der atomare "Präventivschlag", durch möglicherweise lästige moralische Bedenken behindert wird, hätte ich da einen Vorschlag:

      Der "Präventivling" könnte seine ältesten Flugzeugträger-Wracks vor der Küste N-Koreas auffahren, diese dann Selbst-"Präventiv" entsorgen und dann anschließend mit einem atomaren "Reaktiv-Schlag" antworten...

    • Erich Bauer
      04. September 2017 07:57

      Das "Moralisch-Unbdenklichkeit-Zertifikat könnte sich dann der "Präventiv-Reaktiv"-Akteur von der UNO abstempeln lassen…

    • glockenblumen
      04. September 2017 08:48

      @ Helmut Oswald

      und wieder wortgewaltig und grandios kommentiert!
      ******************************************************!

    • dssm
      04. September 2017 10:13

      @Helmut Oswald
      Da bin ich eher bei Herrn AU, wenn auch aus ganz anderer Motivation. Wir sind nun einmal Vasallen der USA, ob uns das passt oder nicht. Und natürlich wäre es historisch ‚schöner‘ gewesen die US-Eliten wären dem Weltkrieg fern geblieben, wie es die breite Mehrheit wollte, aber 1916 waren die Wähler genau so blöd wie heute und mussten schon 1917 ihre Söhne an die Front schicken. Und wie heute hetzte die gesamte etablierte Presse, nur die alternativen Medien, damals meist kirchlicher Natur, schrieben die Wahrheit.

      Aber nochmals, wir sind Vasallen und haben weder die Kraft noch den Willen dies zu ändern. Machen wir das Beste daraus.

    • Helmut Oswald
      04. September 2017 10:54

      @ dssm - ich bin NIEMANDES VASALL. Das dürfen sich alle amerikanischen und britischen Patrioten, die mit deutschem und österreichischem Pass herumlaufen und uns permanent über richtig und falsch belehren, aber selbst nur die Ammenmärchen ihrer Dienstherren kennen und nachplappern, einmal ganz dick unterstreichen.

      Und was die Systempolitiker betrifft : nun, wir sind dabei, sie auszutauschen.

    • Almut
      04. September 2017 10:57

      @ Helmut Oswald
      *************************************************
      schließe mich der Meinung von Glockenblumen an: grandios und wortgewaltig!

    • Sensenmann
      04. September 2017 11:00

      @Helmut Oswald
      Nordkorea IST ein Produkt der US-Politik, also sollen sie damit zurechtkommen. Der Yankeedreck hetzt wie immer, wenn es wirtschaftlich nicht soo gut geht und die Schulden drücken, zum Krieg.
      Sollen sie ihn haben!
      Wir sollten nur zusehen, daß wir außen vor bleiben, deshalb wäre ein europäischens Bündnis abseits der NATO so wichtig.
      Dann sehen wir uns erste reihe fußfrei an, wie das Heldenvolk auf Moskau marschiert. Aus halber Distanz, wie anno nazimals, also vergleichsweise "a gmahte Wiesn". Oder auch nicht.
      Hollywood wird in jedem Fall einen Sieg auf Celluloid bannen...

    • dssm
      04. September 2017 13:18

      @Helmut Oswald
      Natürlich sind wir Vasallen, mit jeder Steuerzahlung unterstüzten wir eine fremde Agenda. Die einzige Change dem auszukommen ist auswandern in ein den USA feindlich gesonnenes Land.
      Und sollten uns die USA gehen lassen, dann sind sicherlich gleich die nächsten da! Denn wir haben weder eine Armee noch den Willen uns ernsthaft zu wehren.

    • Helmut Oswald
      04. September 2017 15:45

      @ dssm - mag sein. Das liegt aber an uns beiden sicherlich zu allerletzt.

    • LePenseur (kein Partner)
      06. September 2017 21:32

      Cher Monsieur Ostwald,

      darf ich Ihren - wie gewohnt - exzellenten Kommentar als Gastkommentar auf meinem Blog bringen?

      U.A.w.g.

      LePenseur

    • Helmut Oswald
      07. September 2017 11:48

      @ Le Penseur - sie sind frei, meine Gedankengänge wiederzugeben, wo immer sie dies für richtig halten.

  20. lilibellt
    04. September 2017 01:45

    Ich kann mich der Einschätzung nicht anschließen, dass Kim Jong-un verrückt ist. Er ist ein stalinistischer Despot, ja, aber aus seiner Sicht handelt er rational. Er weiss, dass seine Regierung ganz oben auf der Liste der "regime change" Kandidaten steht und dass eine Abrüstung von Massenvernichtungs- bzw. Atomwaffen die Wahrscheinlichkeit seiner (gewaltsamen) Ablöse erhöht, wie das blutige Ende Gaddafis, aber auch z.B. die Ukraine und der Irak beweisen.
    Um diese an und für sich logische Deutung der geopolitischen Ereignissen der letzten 2 Jahrzehnte in einen Trugschluss zu verwandeln und um eine möglichst eindeutige Signalwirkung Richtung Iran zu senden (das wird auch Israel auf den Plan rufen, nehme ich an), macht meiner Ansicht nach eine Verhandlungslösung eher unwahrscheinlich.

  21. byrig
    04. September 2017 01:05

    die dritte Option:im falle einer weiteren Provokation im sinne von Raketen gegen Japan,guam etc,weiterer atombombentests mit der ansage drohen,sofort und ohne weitere Verhandlungen massiv militärisch zu antworten.das ausgesprochen durch Präsident trump.es wäre ruhe.sicher.

    • Dr. Faust
      04. September 2017 11:55

      Diese "Dritte Option" hat Trump bereits gespielt. (Nur den Atombombeneinsatz hat er nicht so klar angedroht.)

      Die Drohung eines "sofortigen" Angriffs wäre militärtaktisch auch nicht hilfreich, da dann für den Kim der Militärschlag kalkulierbar wäre.

  22. oberösi
    04. September 2017 00:50

    Kims Politik mag erratisch sein, so wie die Politik Nordkoreas insgesamt bizarr für uns ist. Im Prinzip will er wahrscheinlich nichts anderes, als sich seine angeblich so gefährlichen Waffen doch noch abkaufen zu lassen kann gegen Lebensmittel und Handelserleichterungen, verzweifelter Versuch, sein wackliges Regime zu stabilisieren bevor ihn seine Untertanen vielleicht doch einmal wegputschen.

    Eines ist der in einem Schweizer Internat einige Jahre inkognito erzogene Kim, der übrigens englisch, französisch und deutsch versteht, sicher nicht: verrückt. Dies sind Verkürzungen des politischen Boulevards fürs Volk, wenns wieder einmal darum geht, das tumbe Volk von der Notwendigkeit eines gerechten Krieges gegen einen Teufel, einen wahnsinnigen Kriegstreiber zu überzeugen.

    Daß die USA einen Krieg vom Zaun brechen müssen um den Weltfrieden zu retten, überrascht hingegen nicht, dies war bereits die letzten Jahre mit ansteigender Intensität zu erwarten. Haben sie es bisher doch immer so gehalten, wenn sie wirtschaftlich am Abgrund stehen. Die tolle Entwicklung an den Börsen: nichts als Strohfeuer, dem demnäcsht das Stroh ausgeht. Die Handvoll große US-Investmentbanken haben längst vorgesorgt für den großen Crash. Krieg gegen die deutsche Industrie, vor allem die überlegenen Autohersteller, Krieg gegen Kim, Krieg gegen alle Feinde der Demokratie weltweit - nichts als Strategie, diesen Crash noch hinauszuschieben. Zur Ehrenrettung Trumps sei gesagt, daß er nicht anderes tut als sein Vorgänger: weiter Schulden machen und global Sheriff spielen. Nur, der durfte das, weil er Neger ist, Demokrat und deshalb Liebkind unserer PC-Eliten.

    Nun stehen sich zwei ungleiche Gegner gegenüber. Beide aber auf töneren Füssen, und beide rasseln umso lauter, je wackliger ihre tatsächliche Position wird. Nur mit dem Unterschied, daß der eine tatsächlich gespickt ist mit Atomwaffen, der andere (noch) nicht. Wer ist wohl der gefährlichere der beiden für den Weltfrieden?

    Zumindest einer hat schon zweimal bewiesen, daß er es kann: Öl ins Feuer kontinentaler Kriege zu gießen, bis daraus tatsächlich Weltenbrände wurden. An denen und vor allem an deren Folgen er sich trefflich sanierte.

    • byrig
      04. September 2017 01:10

      ich halte ihre Einschätzung für falsch.kim will sich gar nichts abkaufen lassen,er will provozieren um im Inland seine macht zu stabilisieren.
      und die Bemerkung,der andere sei noch nicht mit Atomwaffen gespickt,somit bald,ist lächerlich.ein dritte-welt land von der grösse Österreichs ist wohl out im sinne eines wettrüstens.

    • kritikos
      04. September 2017 01:25

      Ich stimme byrig voll zu.

    • Almut
      04. September 2017 02:24

      @ oberösi
      ********************************************
      treffende Beschreibung der Lage: der Hegemon USA hat wieder einen Teufel entdeckt (wie die Teufel Hussein, Gaddafi, Assad) und will den Weltfrieden retten, indem sie einen Krieg vom Zaun brechen und wieder ein Land ins Chaos bombardieren (= nach orwellschem Neusprech "demokratisieren"). Und welche Nation hat bisher bewiesen, dass es mit der Atombombe nicht verantwortungsvoll umgehen kann - richtig, die USA: der Krieg gegen Japan war schon vorbei, die Japaner waren zur Kapitulation bereit.

    • Wyatt
      04. September 2017 06:02

      oberösi
      almut
      *******
      *******

  23. kritikos
    04. September 2017 00:46

    Wie ich neulich schrieb, im Sinne des alten Testaments: Aug um Auge, somit landläufig: auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil. Bei diesem nordkoreanischen, psychisch abnormen Klotz gehört ein gewaltiger Keil, auch wenn es gewaltige Folgen haben könnte. Die Schmusetaktik "Sanktionen" hat noch NIE geholfen, sie ist nur ein Waschmittel für weiche Politiker.

    • byrig
      04. September 2017 01:12

      im grunde ist kim ein fall für eine gezielte Elimination durch die Geheimdienste.wo bleibt eigentlich der Mossad?oder hat Israel andere pläne dort?

    • fewe (kein Partner)
      10. September 2017 06:52

      Es ist an sich nicht psychisch abnorm, sein Land wirksam vor einem Angriff der USA zu schützen. Es ist vernünftig. Er droht auch nicht mit einem Angriff, sondern damit, bei einem Angriff zurückzuschlagen.

      Was ist daran schlimm? Abgesehen davon, dass die USA nur wehrlose Länder mühelos in die Steinzeit bomben wollen. Und Gift und Galle spucken, wenn jemand dazu nicht bereit ist.

      Der sicherste Schutz vor einem Angriff ist - erfahrungsgemäß - eine Atombombe. Einem Land zu verbieten - wie es die UNO tut -, sich wirksam wehren zu können ist doch nicht akzeptabel.

      Die einzigen, die bislang Atombomben auf Menschen abgeworfen haben sind die USA. Irr waren diesbezüglich also bislang nur die USA.





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