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Was von Alois Stöger bleibt drucken

Lesezeit: 3:00

Wahlkampf ist’s: Und jetzt retten wir noch ganz schnell das überstrapazierte Sozialsystem.

Alois Stöger lässt gerade eine in England bestellte Studie übersetzen, die erklärt, wie man unsere teuren Sozialversicherungen reformieren könnte. Sogar ohne vorgezogene Neuwahlen wäre diese Studie zu spät gekommen.

Drei Ministerien durchlaufen, oder besser: durchsessen – aber was bleibt von Alois Stöger?

Nichts wirklich Substantielles irgendwo.

Und schon gar nicht beim größten Kostentreiber – dem Sozialsystem. Daran wird auch die Studie nichts ändern: Mit einer Wertschöpfungsabgabe - vulgo Maschinensteuer -  soll nämlich alles gut werden, meinen die Forscher.

Das funktioniert dann eigenartigerweise nach dem bewährten Schema: Reichen die Geldquellen nicht, müssen neue angezapft werden. Da muss man nicht nachdenken, da muss man nichts reformieren, da muss man nichts tun. 

Es stellt sich nur wirklich die Frage: Wozu hat Stöger Geld in eine Studie investiert, wenn es schon so viele Expertisen über Einsparungspotentiale gibt?

Der Rechnungshof hat schon vor fünf Jahren darauf hingewiesen, dass die Sozialversicherungen ein Pensionsparadies sind – in dem man 1,4 Milliarden (!!) einsparen könnte. Nichts ist geschehen.

Allein die Zusatzpensionen ("Dienstgeberleistungen"), die man sich dort auf Kosten der Pflichtversicherten gönnt, kosten mehr als 300 Millionen im Jahr.

Da hätte ein Minister schon nach dem Rechten sehen müssen. Aufmunitioniert mit der akribischen Arbeit des obersten Prüforgans hätte ihm eine Reform leichtfallen können und er hätte dabei die Öffentlichkeit auf seiner Seite gehabt.

Einen weiteren dreistelligen Millionenbetrag hätte Stöger zum Wohle der Beitragszahler dorthin umleiten können, wo er hingehört – nämlich in die Versicherungsleistungen -, hätte er sich bemüht, die Zahl der Generaldirektoren und Direktoren der 22 Sozialversicherungsträger zu reduzieren. Braucht man wirklich 49 davon – jeweils mit Gehältern zwischen 6000 und 12000 Euro im Monat? Allerdings: Da hätte  sich Stöger mit den Sozialpartnern anlegen müssen, die diese Posten als Pfründen vergeben (das nennt man dann Selbstverwaltung). Ob da der Gewerkschafter in ihm nicht stärker war?

Kann es wirklich sein, dass der Verwaltungsaufwand der Sozialversicherungsträger von 1,5 Milliarden nicht stark zu reduzieren wäre? Hat sich der Minister darum bemüht? Ganz offensichtlich nicht.

Jetzt, zwei Minuten vor Zwölf, will er eine Studie präsentieren – als ob sich durch dieses zusätzliche Papier etwas ändern würde. Das nennt man Aktivität simulieren.

Denn auch mit den neuen Empfehlungen wird er dasselbe machen wie mit den schon vorhandenen: genau nichts.

Alois Stöger ist sicher der größte Reformverweigerer in dieser Regierung.

Seine Bilanz füllen vor allem die Dinge, die er nicht gemacht hat. Nur ein paar – sehr teure – Beispiele:

  • Bis heute gibt es kein Konzept für eine Pflegeversicherung.
  • Bis heute hat er es nicht geschafft, das Arbeitsmarktservice dazu zu bringen, Arbeitslosigkeit nicht zu verwalten, sondern die betroffenen Menschen in Arbeit zu bringen. Immer mehr Geld muss aus dem Budget in die "aktive Arbeitsmarktpolitik" fließen (schon mehr als 8 Milliarden) – und trotzdem haben wir immer mehr Arbeitslose bei einer wachsenden Zahl offener Stellen.
  • Bis heute sieht er keine Notwendigkeit, das Pensionsantrittsalter wieder auf das Niveau von 1972 zu bringen, damit die Pensionen vielleicht doch noch zu sichern sind.

Um nicht ungerecht zu sein: Manchmal tut Stöger doch etwas.

Etwa gibt er gern Geld mit beiden Händen aus, wenn sich damit wählerwirksame Schönwetterpolitik machen lässt. Wäre er verantwortungsbewusst gewesen, hätte er den Pflegeregress nicht einfach abschaffen lassen dürfen, ohne das Geld dafür zu haben. Aber er hat ja auch Christian Kerns Pensionshunderter nicht abgelehnt, sondern freudig verteilt. Mit den 200 Millionen, die dieses "Geschenk" gekostet hat, hätte  man übrigens den Entfall des Pflegeregress’ für ein Jahr decken können.

Bei all dem, was Stöger nicht gemacht hat, ist jedenfalls der Mut der SPÖ zu bewundern, dasss sie mit Themen aus seinem Bereich in den Wahlkampf zieht.

 

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2017 02:12

    Niemand wird sich in ein paar Jahren an Stöger erinnern. Er ist bloß eine mehr jener Krebszellen, die dieses Land verseuchen, unheilbar, unrettbar, die in die feister werdenden Fettwänste der Sozialbürokratie verwirtschaften, was andere täglich mit ihrer Tüchtigkeit und ihrem Schweiß herbeischaffen. Im Krieg würde man ihn einen Rüstungssaboteur nennen, seine nationalsozialistischen Kollegen (NIEMALS VERGESSEN: Adolf Hitler in seinem Testament : 'ich habe einen wahren sozialen Staat geschaffen') hätten ihn wohl um einen Kopf kürzer gemacht oder in eine Strafbewährungseinheit mit 666er Nummer gesteckt, im Frieden ist er ganz einfach ein Roter, aus einer Institution von Betonköpfen stammend die es für selbstverständlich halten, das Geld anderer Leute zu verschwenden und sich dabei für sozial zu halten. Wer sich an den Mörder Mielke erinnert, der einst Minister für Staatssicherheit war in jener DDR, die von spitzfindigen Bundesbürgern als Abkürzung für 'der dumme Rest' bezeichnet wurde und dessen fassungslos entglittene Fratze, als er vor der letzten Volkskammer herausstöhnte 'aber ich habe euch doch alle geliebt' - dann weiß man, so einer ist das. Der wird bis zum Schluß nicht kapieren, warum die rasende Menge ihn hängen sehen will. Eben diese Gestalten, wir müssen sie uns ganz genau merken. Denn die Listen für Nürnberg 2.0 werden täglich länger und, nur damit eines klar ist, DER ist nicht nur ein kleines Rädchen in der Vernichtungs-maschinerie für unsere Zukunft und die unserer Kinder gewesen. Der und seine Bonzokraten haben diesem Land das Lebensmark aus den Knochen gesogen und es vergeudet, Tag für Tag. Zuletzt auch noch an die große Flut an Schatzsuchenden, die nunmehr, da der nationale Widerstand gewachsen ist, immer noch ins Land kommen, wenngleich nicht unter dem Fanfarenschall der Raffutschiees wellkamm Idioten, sondern die uns so über den Brenner und durchs Mittelmeer halt hereinrutschen, Tag für Tag und Nacht für Nacht. Denen bereitet er allen ein warmes Bett, mit unserem Geld. Und wenn es unseren Alten nicht reicht, dann lässt er mit Gerichtsvollzieher jenen, die ihr Leben lang aufgebaut und gespart, ins System eingezahlt und etwas geschaffen haben den Rest von ihrem Lebenswerk auch noch wegpfänden. Denn wie sieht der ideale Bürger der Zukunft aus: vermögenslos und auf Sozialhilfe angewiesen, möglichst ein Studium in Geschwätzwissenschaften absolviert und - das ist entscheidend - gegen RECHTS. Wir finden Dich, Stöger. Und wir werden uns Deiner Taten erinnern.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2017 08:23

    War es nicht Jörg HAIDER, der eine Zusammenlegung der Sozialversicherungen verlangt hatte---und zwar bereits vor mindestens 25 Jahren, wenn ich mich recht erinnere?

    Aber jeder Vorschlag, der von Haider kam, wurde automatisch als schlecht abgetan und verurteilt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2017 06:35

    Alois Stöger, der gelernte Maschinenschlösser, mag ein guter Voestfacharbeiter gewesen sein, aber später ist er durch die Gewerkschaft zu "höherem" berufen worden. So hat ihn die Badeii zuerst in der oö. Gebietskrankenkasse und dann in drei Ministerien an die Spitze gebracht. Nach der Herbst-NR-Wahl wird erst sicher irgendwo von der SPÖ einen Versorgungsposten bekommen - so wurde es immer schon (auch bei den Schwarzen) gehandhabt.

    Was hat eigentlich die 1000-Seiten-Studie aus London gekostet? Warum wird sie nicht schon jetzt veröffentlicht? Dass mit der Verzögerung der Übersetzung ist doch nur eine Ausrede, wo sicher einige unangenehme Passagen "besser formuliert" werden. Bitte schon jetzt den Originaltext in das Netz stellen, die Steuerzahler haben doch ein Recht zu erfahren, was mit ihrem Geld geschieht.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2017 11:04

    Für mich stellt Stöger den linken 'Paradeappratschik' dar, Verschwendung, wo es geht (immer Businessclass, um zu den 'Terminen' zu kommen), wenn es um Ignoranz geht und Fütterung des Partei- und Gewerkschaftsapparates geht.

    Er ist für mich ein wesentlicher Bestandteil des selbst erzeugten Jammerbildes des österreichischen Sozial'mysteriums'.

    Überhaupt scheint es bei den Linken so zu sein, dass die Linke nicht weiß, was die Rechte tut, sonst würde man mit einem derart skandalösen (garniert mit ein paar Wiener Extraschmankerln, etwa Whesely, KH Nord, ...) 'Ergebnis' nicht auch noch in eine Wahl ziehen und das aufs Banner setzen.

    Ich wartete heute auf meine Friseurin, ihr Geschäft ist einem Paradegemeindebau im 10. Bezirk mit einem kleinen Platzlhof mit Bäumen und einem 'Denkmal', Monument oder sonst was. Was es darstellt weiß, niemand, wer es geschaffen hat, auch niemand, zumindest gibt es keine Hinweise vor Ort, was der Künstler bekommen hat, weiß auch niemand (sicher reichlich, wie bei Linken üblich), wozu es gut sein soll, auch das sieht so unbekannt aus. Es gehört halt zu einem Gemeindebau ein 'Kunstwerk'. Oder schaut man sich die rostigen 'Kunstwerke' im Kurpark Oberlaa an, abstoßender geht es nicht mehr.

    So ist es auch in den Ministerien, wo Linke das Sagen haben. Ich erinnere mich noch an die völlige Zerstörung eines Ministeriums, das von Rot an Blau übergeben werden musste.

    Nicht die Qualifikation hat einen Herrn Stöger dorthin gebracht, sondern die 'Kompetenz' (das Kopetenzdokument ist das Parteibuch) und so sieht es auch nach seinem Abgang in seinem 'Mysterium' aus.

    Viel genommen, nichts gegeben, das ist linkes Verhalten.

  5. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2017 18:56

    Auch Stöger ist nur eine "Quote": eben die Gewerkschaftsquote der Sozis. Da genügt das zufällige anwesend sein am richtigen Ort zur richtigen Zeit. Kompetenz, Fachwissen, Charisma ... alles nur unnötiger Tand für die Systemparteien. Ihre Personalreserven rekrutieren sich aus Apparatschiks und gehorsamen Vollziehern. Selber denken würde sie auf ewig für jede politische Funktion disqualifizieren.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2017 19:20

    "Was von Alois Stöger bleibt"

    Nichts, denn der Mann ist eine NULL. Od. doch, es bleiben sicherlich wesentlich mehr Schulden, wie es bei Sozialisten üblich ist.

    Ebensowenig wie von Stöger, wird von den Systemmedien Übrigbleiben. Die befinden sich im permanenten Sinkflug. Schön. (Zwar in D, aber ist es bei uns anders gelagert?)

    http://www.pi-news.net/systemmedien-weiter-im-sinkflug/

  7. Ausgezeichneter KommentatorNordkette
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2017 09:29

    Gell! Was 30 Jahre ununterbrochene sozialistische Herrschaft in diesem Land angerichtet hat. Danke an die ÖVP!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juli 2017 09:33

    *******Schiff der Identitären in Ägypten gestoppt*********
    Auszugsweise von der Krone: angeblich fehlen Papiere, viell.Ausweis der Großmutter?
    Italiener wollen Identitäre nicht ankern lassen

    In Italien formiert sich inzwischen Widerstand gegen die Mission der Rechts- Aktivisten: Für Samstag ist am Hafen im sizilianischen Catania eine Kundgebung geplant. Eigentlich soll die 40 Meter lange C- Star dort anlegen. Ob es dazu kommt, ist unklar - denn mittlerweile setze sich dagegen auch Catanias Bürgermeister Enzo Bianco zur Wehr, sagte Fiß.

  2. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juli 2017 11:06

    Man sollte nicht ungerecht sein: Stöger hat nur das unverändert weitergeführt, was bereits sein Vorgänger Hundstorfer (der ja viel länger auf diesem Posten gesessen ist) versäumt hat, immer mit der Begründung, dass eh alles in Ordnung und finanzierbar sei. Offenbar hat die Gewerkschaft ein Erbrecht auf den Posten des Sozialministers. Es ist zu hoffen, dass sich das nach der Wahl ändert.

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  1. AppolloniO (kein Partner)
    25. Juli 2017 12:01

    Guter Herr Unterberger,
    Die Politik lässt sich doch sündteure Studien nur erstellen um ihre Eistellung vor dem Wähler "wissenschaftlich" zu untermauern. Was fängt man da mit der unbedeuteten Meinung des RHs an?
    Frechheit: D i e n s t g e b e r l e i s t u n g ?
    Welchen Betrag hat Herr Stöger als oberster Dienstgeber für die millionenschweren Zusatzpensionen geleistet?

  2. Der Realist (kein Partner)
    23. Juli 2017 18:31

    Am besten ist Stöger stets, wenn er nichts macht. Ein Rätsel wird wohl bleiben, wie schafft es einer, mit auffallend niedriger intellektuellen Kapazität, jahrelang verschiedenen Ministerien vorzustehen.
    Stöger ist einfach ein schamloser Abkassierer ohne jeglichen Leistungsnachweis, und solche "dummeln" sich bei den Genossen auffallend viele.

  3. cmh (kein Partner)
    22. Juli 2017 17:31

    Niemand wird sich mehr des Herrn Stögers erinnern?

    Warum, stellt sich dann die Frage, erinnern wir uns alle noch so gut an den Herrn Grasser?

    In den Sozenministerien sollte sich doch genug Material finden, eine kleine Untreue oder sowas in der Richtung zu finden. Oder vielleicht findet sich was, aber man hat halt rechtlich aufgepasst. Kein Problem, Gesetze können ja auch rückwirkend geändert werden.

    Denn so kollegial und kooperativ, wie sich die Sozialisten an der Macht gehalten haben sollten sich doch genügend Leute und sollte sich doch genug finden, die Roten an die strukturelle Nichtregierungsfähigkeit zu prozessieren.

    • Anmerkung (kein Partner)
      22. Juli 2017 19:39

      Ein exquisiter Gedanke, @cmh! Ja, ein paar handfeste Beweise dafür, wie das "Regieren" der Sozialisten in der Praxis aussieht, sollten nicht schwer zu erbringen sein. So könnte die Regierungsunfähigkeit der Roten bestätigt werden.

      Leider stehen so einer sinnvollen Entwicklung gleich zwei Punkte entgegen. Zum einen ist es einer steigenden Anzahl von staatlich Alimentierten, solange nur die anhaltende Versorgung der Schmarotzer mit Futter sichergestellt ist, völlig gleichgültig, wie die Sozis an der Macht herumpfuschen.

      Zum Zweiten wäre das Erbringen solcher Beweise schon damals, als die FPÖ mitregierte, die Aufgabe der Sozialminister gewesen, und da haben Sickl und Haupt jämmerlich versagt.

  4. McErdal (kein Partner)
    22. Juli 2017 16:10

    **Knaus-Merkel-Soros-Malta-Plan: Dauerhafte Flüchtlingsansiedlung im Focus***
    auf n p r . n e w s . e u l u . i n f o
    Malta-Plan könnte schon im Sommer das Dublin-Abkommen ersetzen

    Die Grundideen des „Malta Plans“, könnten schon im Sommer das Dublin-Abkommen ersetzen – wenn es nach dem Thinktank geht. Die ESI spricht von der dauerhaften Umsiedlung von 100.000 Menschen jährlich nach Europa.

    *******GROSSEN KÜBEL BESORGEN - UND GUT KOTZ !********

  5. fredl (kein Partner)
    22. Juli 2017 14:36

    Hab grad gelesen, dass der Stöger Maschinenschlosser gelernt hat. Eine abgeschlossene Lehre hätte ich dem Stöger gar nicht zugetraut. Vermutlich war er schon damals Jungfunktionär und SPÖ-Lehrlingsvertrauensperson, also vom Dienst freigestellt und somit die Lehrabschlußprüfung auf Nachsicht. Also eine Bilderbuch- SPÖ-Karriere a la Faymann und Bures.

    • riri
      23. Juli 2017 23:38

      Seine Ausbildung machte Stöger beim Multi-Über-Gewerkschaftsfunktionär der VOEST, Franz Ruhaltinger. Das ist jener Funktionär, wo Jörg Haider im Fernsehen
      Vranitzky die Tafel zeigte, wieviele Aufsichtsratsposten (16) dieses Genie hatte.
      Also, da wird er schon einiges mitbekommen haben, der Stöger.

  6. fredl (kein Partner)
    22. Juli 2017 14:27

    Der Alois Stöger, ein armseliges schwächliches Manderl, das es durch die SPÖ zu einem beträchtlichen Einkommen und Pensionsanspruch gebracht hat, ohne Leistung versteht sich. Er ist sicher stolz auf sein politisches Lebenswerk, also auf nichts, außer dem Steuerzahler viel, viel Geld gekostet zu haben und noch zu werden, ohne Leistung, versteht sich. Alles Gute dem gnadenlosen Erfolgstypen Alois Stöger!

  7. Torres (kein Partner)
    22. Juli 2017 11:06

    Man sollte nicht ungerecht sein: Stöger hat nur das unverändert weitergeführt, was bereits sein Vorgänger Hundstorfer (der ja viel länger auf diesem Posten gesessen ist) versäumt hat, immer mit der Begründung, dass eh alles in Ordnung und finanzierbar sei. Offenbar hat die Gewerkschaft ein Erbrecht auf den Posten des Sozialministers. Es ist zu hoffen, dass sich das nach der Wahl ändert.

  8. McErdal (kein Partner)
    22. Juli 2017 10:30

    *Exklusiv: Gutmensch Grönemeyer und sein Geschenk an Flüchtlinge – ein Reinfall!*
    auf c o m p a c t - o n l i n e . d e
    Was kann man sich von (Un)Gutmenschen schon erwarten - war er bei dieser
    Entscheidung eingekifft???
    Deutschlands Pop-Superstar Herbert Grönemeyer hat einem Berliner Flüchtlingsheim 100 Bäume gespendet – das Deutsche Rote Kreuz hat die allerdings einfach verrotten lassen! Jetzt ist Gutmensch Grönemeyer stinksauer.

  9. McErdal (kein Partner)
    22. Juli 2017 09:33

    *******Schiff der Identitären in Ägypten gestoppt*********
    Auszugsweise von der Krone: angeblich fehlen Papiere, viell.Ausweis der Großmutter?
    Italiener wollen Identitäre nicht ankern lassen

    In Italien formiert sich inzwischen Widerstand gegen die Mission der Rechts- Aktivisten: Für Samstag ist am Hafen im sizilianischen Catania eine Kundgebung geplant. Eigentlich soll die 40 Meter lange C- Star dort anlegen. Ob es dazu kommt, ist unklar - denn mittlerweile setze sich dagegen auch Catanias Bürgermeister Enzo Bianco zur Wehr, sagte Fiß.

  10. McErdal (kein Partner)
    22. Juli 2017 09:25

    ******FLÜCHTLINGE MACHEN NUR PROBLEME?! | ZERBERSTER******
    auf y ou t u b e . c o m

  11. Dämonkratie (kein Partner)
    22. Juli 2017 09:16

    Herr Stöger ist ein ganz Linker, und er kommt von der Oö. Gebietskrankenkasse, also einem fruchtbaren Nährboden für alles Linke und Sozialistische, wo man die
    zukünftige Funktionärs-Nomenklatura auch heute noch heranzüchtet. Was dabei rauskommt, kann man mit Verweis auf die Sozi-Politik der Nachkriegsgeschichte,
    bis Kreisky - Firnberg - Broda zurück verfolgen: Es ist die Demontage des Bürgerlichen, der christich-abendländischen Kultur und eines gesunden Demokratieverständnisses, wie es diese Republik in den Kindertagen seiner Geschichte einmal vorzuweisen hatte. Man muss aber, um der Wahrheit Ehre zu erweisen, den Blick auch auf die ÖVP werfen; auch die ÖVP ist ein Narrenschiff auf Linkskurs

  12. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    22. Juli 2017 09:04

    Nach der Wirkung glauben wir an andere Ursachen als vorher, sagte Nietzsche, und das im 19. Jahrhundert. Im 20sten gab es noch Ursache und Wirkung, das ist überholt. Heute gibt es nur mehr Wirkung. Läuft etwas nicht ganz richtig, machen wir mehr von dem, was wir vorher getan haben. So wird alles gut.

    • Anmerkung (kein Partner)
      22. Juli 2017 20:05

      Weise Worte, Herr @Prinz!

      Der Verfall des geistigen Lebens im rot-schwarzen System unter der Fuchtel von dessen ideologischer Voreingenommenheit zeigt sich eben nicht nur an der zunehmenden "P.-C."-Bevormundungslust (worin sich ja das Christliche noch stärker manifestiert als das Sozialistische), sondern das lässt sich auch daran feststellen, dass die Protagonisten des Systems, die dafür sorgen, dass auf die von Ihnen beschriebene Art und Weise "alles gut wird", zu der Denkleistung gar nicht mehr fähig sind, die dafür nötig wäre, eine Verbindung herzustellen zwischen ihrer eigenen Handlungsweise und der von Ihnen angesprochenen Meinung Einsteins über die reinste Form des Wahnsinns.

  13. McErdal (kein Partner)
    22. Juli 2017 08:18

    ***Kontrollverlust! Merkels Rechtsbrüche. Flüchtlinge, Bargeld, Freiheit, Euro. Was uns droht... *****
    Der Silberjunge stellt sein neuestes Buch auf auf y o u t u b e . c o m vor

  14. langzeitbeamter (kein Partner)
    22. Juli 2017 08:03

    Habe mich lange Zeit gewundert, warum der KURIER die einzige Zeitung war, die die Skandale um Stöger im Verkehrsministerium mit Vertuschung, Verschleppung und Manipulation von Untersuchungsergebnissen von Hubschrauber- und Bahnunfällen thematisiert hat, gegebenenfalls unter Nennung des Aufdeckers Abg. Hable von den Neos.

    Dann hat Leichtfried endlich durchgegriffen und die entsprechende Abteilung aufgelöst und Gerichtsuntersuchungen eingeleitet.

    Und dann wurde Hable bei den Neos ebenso dementiert wie Peter Pilz bei den Grünen....

    • langzeitbeamter (kein Partner)
      22. Juli 2017 08:05

      Tschuldigung, demontiert sollte es natürlich heißen

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      22. Juli 2017 09:05

      Dementiert ist nett, kommt das von Demenz?

  15. Knut (kein Partner)
    22. Juli 2017 06:33

    Maschinensteuer:

    MUSS ich dann für meinen Kaffeevollautomaten und den Rasenroboter auch Maschinensteuer bezahlen?

    Aber wir sind uns sicher einig: Die Sozis konnten sich nur solange oben halten, weil sie ständig das Geld von den 60 Prozent Besserverdienern an die weniger Betuchten verteilen.

    Und falls ihr noch eine neue Steuer sucht: Schon mal über eine Flatulenzabgabe nachgedacht? Flatulenzen beeinflussen das Weltklima beträchtlich - ähnlich wie das CO2, nicht?

    Ach übrigens - an die CO2-Apostel: Unser Planet könnte für die grüne Vegetation sogar noch mehr CO2 vertragen - es gab davon früher mehr davon auf diesem Planeten. Aber das wird natürlich tunlichst verschwiegen. Pöse Autos ...

    • fredl (kein Partner)
      22. Juli 2017 14:50

      Eine Maschinensteuer ist schon wichtig, genauso wie eine höhere Besteuerung der Löhne und hohe Lohnnebenkosten, weil Leistung gehört bestraft. Mit dem höheren Steueraufkommen könnte man noch mehr Mohammedaner und Neger ins Land holen. Dass durch die hohen Steuern keine neuen Arbeitsplätze mehr entstehen können ist ebenfalls wurscht, weil zum Arbeiten sind die Pigmentierten sicher nicht gekommen (Ausnahme: Handel mit Betäubungsmitteln).

    • Gaon (kein Partner)
      22. Juli 2017 22:34

      CO2 wird heute in modernen Gewächshäusern eingesetzt, um den Ertrag zu maximieren.
      1200 ppm gelten als erstrebenswert, im Vergleich zu den rund 400 ppm der Atmosphäre.
      Der Grund, warum dies zu gesteigerten Erträgen führt, ist der, dass es den Kohlendioxidgehalt der Luft zu jener Zeit simuliert, in der viele Pflanzen entstanden sind - da fühlen sie sich am wohlsten und lagern mehr Kohlenstoff als Biomaterial ein.

      Dieser Wert von 1200 ppm CO2 wird übrigens in jedem Büro überschritten, wo sich ein paar Menschen aufhalten.

      Bitte aber nicht den Klimahysterikern vorhalten, das wird negiert oder nicht gern gehört oder schlicht nicht gewusst.

  16. Anmerkung (kein Partner)
    22. Juli 2017 04:48

    Stöger ist ein Opfer.

    Das im Verfall befindliche Bildungs- und Schulsystem speit immer mehr Rechen-, Lese- und Schreibversager aus. Viele dieser Minderkulturellen sind auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr unterzubringen, die Arbeitslosigkeit steigt. Stöger ist ein Opfer der Bildungskatastrophe.

    Gut, man kann sagen, dass Stöger als Sozialist an dieser Katastrophe mitschuldig ist. Aber er kann sich immerhin darauf berufen, dass er trotz seiner Ministerien-Sammelleidenschaft nie Schulminister sein durfte.

    Etwas wird allerdings auch von ihm in die Nachwelt gerettet werden können, denn man darf nicht vergessen, dass er zertifiziert ist: "Alois Stöger, diplômé". Das Diplom wird bleiben.

  17. heartofstone (kein Partner)
    22. Juli 2017 04:13

    Drei Israelis in Siedlung im Westjordanland erstochen ... die IDF sollte ein Exempel statuieren ... 1:1000 ... von mir aus auch 10² mehr ... nein, ich mag keine faschistoiden Mohammedaner ... period ...

  18. heartofstone (kein Partner)
    22. Juli 2017 04:02

    Komplett OT .. Die Beziehungen würden erst dann wieder aufgenommen, wenn Israel die Sicherheitsmaßnahmen aufhebe, so Palästinenserpräsident Mahmud Abbas.

    Tja, warum sollte das die Israelis interessieren? Welche schwerwiegenden Konsequenzen haben sie zu befürchten?

    Warum nicht alle bisherigen Pali-Attentäter einfach an die Wand stellen? keine Kosten mehr, die Kadaver ab in die nächste Biogasanlage, damit sie endlich einmal einen sinnvollen Zweck für die israelische Gesellschaft erfüllen ... Einstellung aller Zahlungen an die UN(WRA) ... ... Ausweisung aller vom Ausland finanzierten NGOs ... Null Asyl Politik ... *smile*

  19. Dr. Hans Christ (kein Partner)
    22. Juli 2017 03:30

    Stöger, der Maschinenschlosser, ist doch der inkompetenteste Typ, der je einen Ministersessel angewärmt hatte! Traurigerweise sind es bei diesem Gewerkschafts- Apparatschik schon drei!
    Und das Allertraurigste ist, dass dieser Kerl für seine, von reiner Parteiloyalität getragener, Unfähigkeit später eine Pension erhält, die das Mehrfache der Ruhebezüge von neunzig Prozent aller Bürger Österreichs beträgt!

  20. logiker2
    21. Juli 2017 08:55

    Sie werden uns bald diktieren wer noch vom Sozialtopf leben darf:

    https://philosophia-perennis.com/2017/07/18/migration-oic/

  21. Brigitte Imb
    20. Juli 2017 19:20

    "Was von Alois Stöger bleibt"

    Nichts, denn der Mann ist eine NULL. Od. doch, es bleiben sicherlich wesentlich mehr Schulden, wie es bei Sozialisten üblich ist.

    Ebensowenig wie von Stöger, wird von den Systemmedien Übrigbleiben. Die befinden sich im permanenten Sinkflug. Schön. (Zwar in D, aber ist es bei uns anders gelagert?)

    http://www.pi-news.net/systemmedien-weiter-im-sinkflug/

  22. machmuss verschiebnix
    20. Juli 2017 18:57

    » … retten wir noch ganz schnell das überstrapazierte Sozialsystem. «

    kann das ein Hör-Fehler gewesen sein - hieß es da nicht vielleicht:
    " … überstrapazieren wir noch schnell das unrettbare Sozialsystem "

    zumindest war es bisher so Brauch :)

    • Flotte Lotte
      20. Juli 2017 19:04

      Um das Sozialsystem zu retten, könnte man natürlich das Bedingungslose Grundeinkommen einführen und im Gegenzug eben alles andere streichen.... ;)

    • machmuss verschiebnix
      20. Juli 2017 19:28

      Waaas ? Steiichen - nah, des geht sho amoi überhaupst ned :))

    • Flotte Lotte
      20. Juli 2017 19:33

      Aha, man will das zum Drüberstreuen - zusätzlich sozusagen...
      Wie geht der? Typische für den Sozialstaat: Wenn man dir gibt, nimm - wenn man dir nimmt, schrei :)

    • machmuss verschiebnix
      20. Juli 2017 20:08

      Genau, Flotte Lotte - das ist eine der Grundregeln des Sozialismus.

  23. Haider
    20. Juli 2017 18:56

    Auch Stöger ist nur eine "Quote": eben die Gewerkschaftsquote der Sozis. Da genügt das zufällige anwesend sein am richtigen Ort zur richtigen Zeit. Kompetenz, Fachwissen, Charisma ... alles nur unnötiger Tand für die Systemparteien. Ihre Personalreserven rekrutieren sich aus Apparatschiks und gehorsamen Vollziehern. Selber denken würde sie auf ewig für jede politische Funktion disqualifizieren.

  24. Flotte Lotte
    20. Juli 2017 18:48

    OT - McCain hat Gehirntumor. Dies nährt meine Hoffnung, dass der nächste WK verschoben werden kann. Trump und seine Frau wünschten ihm gute Genesung...

  25. Flotte Lotte
    20. Juli 2017 18:43

    @ AMS - man muss das zur Kenntnis nehmen, es gibt sehr viele Leute, die wollen lieber Arbeitslosengeld als einen Job. Diese Leute gehen zum AMS und das AMS hilft ihnen dabei, keinen Job annehmen zu müssen. Wer wirklich Arbeit sucht, der schaut sich selbst um.

    Das AMS würde ich daher umgehend zusperren. Das ist nur ein Umverteilungsapparat, der Steuergelder an Faulenzer und Tachinierer verteilt. Stattdessen sollte man eine effiziente Beratungsstelle machen, die wie eine gute Jobbörse funktioniert. Die dämlichen Schulungen sind zu streichen. Auch gibt es ja Unterstützungen, wenn jemand Unternehmer sein möchte, weil er denkt, dann muss er nicht jeden Tag so früh im Büro sein, wie schön, und wenn dann zum ersten mal die EKSt fällig ist, gehen diese "Firmen" gleich wieder in Konkurs. Was das alles kostet, ein Wahnsinn!

  26. Rudolf Wirthig
    20. Juli 2017 16:56

    So wie die Studie in den Medien bisher beschrieben wurde entsteht der Eindruck einer "bestellten" Studie. Wie soll man sich sonst die seit langem von der SPÖ propagierten Wunschergebnisse in dieser Studie erklären. Mit der Studie sollte auch der Auftrag hiezu veröffentlicht werden.

  27. Bob
    20. Juli 2017 16:17

    OT
    In jeder Gemeinde in Österreich liegen Formulare auf für eine Petition gegen die GIS Gebühren! Bitte dringend weiterleiten, ausfüllen bzw unterschreiben, da dies nicht öffentlich publik gemacht wird!!!!!!!!

    • Flotte Lotte
      20. Juli 2017 18:57

      Stattdessen wollen die Neos, dass der ORF direkt vom Staat finanziert wird. "Statt sich über die GIS-Gebühren zu finanzieren, soll der ORF in Zukunft über eine Medienförderung Neu aus dem Bundesbudget finanziert werden."
      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20161121_OTS0157/neos-starten-petition-zur-abschaffung-der-gis-gebuehren

      Nein-danke. Der ORF soll überhaupt nicht mehr finanziert sondern privatisiert werden. Dann gehe ich hin und unterschreibe das.

    • machmuss verschiebnix
      20. Juli 2017 20:09

      Auf die NEOS würde ich keinen Pfifferling mehr wetten . . .

    • McErdal (kein Partner)
      22. Juli 2017 08:28

      @ Flotte Lotte
      Das fehlte uns noch, ein zusätzlicher Griff ins Steuersackl ! Etwas anderes wäre es ja wohl kaum ! Weg mit diesem Sender, mich interessieren die politischen Meinungen von Sprechern in keinster weise! Weg damit !
      Der Sender ist dem Kulturauftrag ohnedies nicht nachgekommen!

  28. Brockhaus
    20. Juli 2017 12:16

    Zur Frage was von Alois Stöger bleibt >>>>>>>eine Reifenspur im Sand. Der Wind weht sie zu.

    • Flotte Lotte
      20. Juli 2017 18:52

      Ja, ich muss jedesmal überlegen, was der überhaupt für ein Ressort hat...

  29. 57er
    • dssm
      20. Juli 2017 15:48

      @57er
      Lustig! Da gibt der Kanzler dieses Landes ganz offen zu, daß den Wählern 'Verwaltungsvereinfachungen' versprochen wurden, dann aber das Gegenteil(!) passiert ist. Könnte es sein, daß der Herr Kern noch nicht bemerkt hat, daß er Kanzler ist und vielleicht sollte man ihm auch sagen, daß die SPÖ seit vielen, vielen Jahren mit an der Regierung ist?

  30. Josef Maierhofer
    20. Juli 2017 11:04

    Für mich stellt Stöger den linken 'Paradeappratschik' dar, Verschwendung, wo es geht (immer Businessclass, um zu den 'Terminen' zu kommen), wenn es um Ignoranz geht und Fütterung des Partei- und Gewerkschaftsapparates geht.

    Er ist für mich ein wesentlicher Bestandteil des selbst erzeugten Jammerbildes des österreichischen Sozial'mysteriums'.

    Überhaupt scheint es bei den Linken so zu sein, dass die Linke nicht weiß, was die Rechte tut, sonst würde man mit einem derart skandalösen (garniert mit ein paar Wiener Extraschmankerln, etwa Whesely, KH Nord, ...) 'Ergebnis' nicht auch noch in eine Wahl ziehen und das aufs Banner setzen.

    Ich wartete heute auf meine Friseurin, ihr Geschäft ist einem Paradegemeindebau im 10. Bezirk mit einem kleinen Platzlhof mit Bäumen und einem 'Denkmal', Monument oder sonst was. Was es darstellt weiß, niemand, wer es geschaffen hat, auch niemand, zumindest gibt es keine Hinweise vor Ort, was der Künstler bekommen hat, weiß auch niemand (sicher reichlich, wie bei Linken üblich), wozu es gut sein soll, auch das sieht so unbekannt aus. Es gehört halt zu einem Gemeindebau ein 'Kunstwerk'. Oder schaut man sich die rostigen 'Kunstwerke' im Kurpark Oberlaa an, abstoßender geht es nicht mehr.

    So ist es auch in den Ministerien, wo Linke das Sagen haben. Ich erinnere mich noch an die völlige Zerstörung eines Ministeriums, das von Rot an Blau übergeben werden musste.

    Nicht die Qualifikation hat einen Herrn Stöger dorthin gebracht, sondern die 'Kompetenz' (das Kopetenzdokument ist das Parteibuch) und so sieht es auch nach seinem Abgang in seinem 'Mysterium' aus.

    Viel genommen, nichts gegeben, das ist linkes Verhalten.

  31. schreyvogel
    20. Juli 2017 09:35

    Was soll los sein mit Stöger? Will er etwa nicht Sozialminister bleiben?

  32. Nordkette
    20. Juli 2017 09:29

    Gell! Was 30 Jahre ununterbrochene sozialistische Herrschaft in diesem Land angerichtet hat. Danke an die ÖVP!

    • Flotte Lotte
      20. Juli 2017 09:58

      Immerhin war die SPÖ ja ein Zeiterl lang in Opposition. Da hat beinahe die Republik gebrannt und der ORF ist regelrecht übergeschnappt. Man hat gesehen, welche Vorfeldorganisationen sich die SPÖ geschaffen hatte - von den Medien über die Schulen zu den Staatskünstlern und Pflastersteinwerfern - überall tönte es nur "Widerst@nd!"

      Die ÖVP könnte auch mal in Opposition gehen!

    • machmuss verschiebnix
      20. Juli 2017 18:46

      Da würde man annehmen, daß so eine Politik und so ein Ergebnis
      von 30 Jahren quasi wie eine "Impfung gegen Sozialpopulismus"
      wirkt - tut es aber nichtmal ansatzweise ! ! ! !

    • Helmut Oswald
      26. Juli 2017 01:56

      @ Flotte Lotte - Widerstand ? Von Deserteuren ? Dieser Widerstand ist zwecklos.

  33. Bob
    20. Juli 2017 09:05

    Stöger ist nicht die einzige Lichtgestalt in dieser eigenartigen Regierung. Darum fällt er sonderbarerweise, trotz seiner einzigartigen Kenntnissen, nicht wesentlich auf.:-(
    Was wir Steuerzahler an Studien zahlen müssen, die meist nicht befolgt werden, geht auf keine Kuhhaut.

  34. dssm
    20. Juli 2017 08:41

    Stöger mag der typische 08/15 Parteisoldat sein, aber eine Alleinschuld an der Misere trägt er nicht. Schließlich war er Teil einer Koalitionsregierung, in welcher es ja einen Koalitionsvertrag gab und dazu einen Kanzler und Vizekanzler über ihm.
    Wäre bei einer der beiden Koalitionsparteien ein ernsthafter Wille zur Lösung der beschriebenen Probleme da gewesen, so wäre dies im Koalitionsvertrag drinnen gewesen oder es hätte eine andere Regierung gegeben.
    Die hier behandelten Pfründe sind ja nicht nur ‚rot‘ besetzt!

    Nebenbei, wie halten es eigentlich die Wahlkämpfer mit dieser Materie?

    • oberösi
      20. Juli 2017 17:46

      Richtig, Stöger ist nur ein Exemplar, ein zwar typisches, aber eben nur eines. Mindestens drei Ministerien (Frauen, Gesundheit, Soziales), die ersatzlos gestrichen werden könnten, ohne daß es auch nur einem einzigen Nettosteuerzahler schlechter gehen würde, im Gegenteil.
      Und von der überwiegenden Zahl der restlichen Ministerien die Hälfte weg, mindestens. Der Einzelne (Nettosteuerzahler wohlgemerkt) hätte damit plötzlich ein Maß an persönlicher Freiheit wie die letzten 100 Jahre nicht mehr.

      Aber da Freiheit ohne Verantwortung nicht möglich ist, können die Stögers auch weiterhin mit einer bequemen Mehrheit rechnen, die ihnen jenen Speck sichert, in dem sie seit Jahrzehnten schmarotzen.

  35. Brockhaus
    20. Juli 2017 08:36

    Wie viele Studien noch sollen erklären was im österreichischen Sozialsystem und deren Verwaltung geändert gehören?

    Was viele vielleicht schon vergessen haben: Bereits im Jahre 1991 (!) wurde die Studie Häussermann in Auftrag gegeben.

    https://offenesparlament.at/gesetze/XX/J_01236/ ,

    Danach folgte eine von KPMG und ebenso wurde Bert Rürup verpflichtet.

    Alle kosteten sehr viel Geld, alle deckten die Mängel in unserem Sozialversicherungssystem und in der Verwaltung auf, aber niemand zog daraus die nötigen Konsequenzen.

    Aus Angst vor den nächsten Wahlen und vor drohendem Machtverlust.

    Daran wird auch die nunmehr fertiggestellte Studie aus England nichts ändern.

    Vor noch nicht allzu langer Zeit gab es 29 Sozialversicherungsträger. Heute sind es 22. Großartig. Reduziert hat man die Anzahl vorwiegend, indem man einige kleine Betriebskrankenkassen aufgelöst bzw. kleine Träger zusammengeführt hat.
    Die Fusionierung von PV-Arb und PV-Ang verursachte nur weitere Kosten, indem man nicht nur Personal nicht abbaute sondern sogar aufstockte,neun Landesstellen einrichtete, bisher gab es vier und weitere Gebäude errichtete. Ein weiteres ist gerade in Planung.

    Wie einfach es wäre zumindest den Verwaltungsaufwand zu reduzieren sagte uns schon vor vielen vielen Jahren Haider selig.

    Ein perfektes sich selbst finanzierendes Sozialsystem à la Mobile gibt es ohnehin nicht, sonst hätten es doch schon alle. Glauben Sie nicht? Aber man sollte alle möglichen Ressourcen nützen und nicht vergeuden.

  36. Flotte Lotte
    20. Juli 2017 08:25

    Naja, die Maschinensteuer würde ich auch für richtig halten. Maschinen müssten genau soviel SV bezahlen wie Arbeiter, die sie ersetzen.

    Am Sozialsystem lässt sich eigentlich nur bei jenen was abzwicken, die keine Lobby haben, also z.B. ASVG-Pensionisten. Im Wesentlichen gilt: Wenn man den Pöbel nicht päppelt, so geht er auf die Straße. Die Sozis wissen so etwas, weil sie welche von ihnen sind...

    Am meisten kostet der Filz. Und den kann man eigentlich nur anzünden.

    • dssm
      20. Juli 2017 08:45

      @Flotte Lotte
      Und wie wollen Sie den richtigen Betrag pro ‚Maschine‘ ermitteln?

      Nebenbei gefragt, mögen Sie schlechtere Qualität zum höheren Preis? Wenn nicht, dann würde ich mich auf die wirtschaftsliberale Seite schlagen und neue Steuern generell ablehnen, bei gleichzeitiger Forderung nach Senkung der bestehenden Abgaben.

    • Flotte Lotte
      20. Juli 2017 08:56

      Noja, man kann ja eine neue Einheit kreiieren. Das geht bestimmt. Andere Steuern würde ich natürlich abschaffen. Stattdessen wäre ich für eine Flattax. Doch meine ich, dass die Maschinen vor allem Sozialversicherungsbeiträge bezahlen sollten.

      Es gibt nicht genug Arbeitsplätze für alle. Dieser verlogene Umgang mit den Arbeitslosen und dieses Vertuschen und Verstecken, auch das hochteure Schaffen von unsinnigen Arbeitsplätzen - etwa im Kreisverkehrstraßenbau - um die Statistik damit zu schönen und als Beschäftigungstherapie - ist abzulehnen. Mir geht das jedenfalls schon lange am Geist. Auf diesem Gebiet ist auch sehr viel einzusparen.

    • Flotte Lotte
      20. Juli 2017 08:59

      Die Maschinensteuer könnte übrigens dazu führen, dass die Menschen wieder mehr händisch erledigen, was auch Strom spart und man hätte auch wieder höhere Qualität. Die Umwelt hätte eine Freude damit und die Leute hätten wieder einen Lebenssinn, würden also auch gesünder sein. Wie schön kann eine Arbeit sein, die einen geistig nicht überfordert! Sie sehen - das wäre eine Win-Win-Situation.

    • Flotte Lotte
      20. Juli 2017 09:02

      Naja, ich war immer eine Vordenkerin, zumeist unverstanden - *kopf-nach-hinten-werfe-Haare-aus-der-Stirn-streife". Ba!

    • Ingrid Bittner
      20. Juli 2017 09:10

      "Flat Tax" - kam auch von Jörg Haider, der meinte doch, eine Steuererklärung sollte auf einer Postkarte Platz haben - so kann ich mich zumindest erinnern!

    • Bob
      20. Juli 2017 09:11

      Richtig Flotte Lotte. Straßenkehrmaschinen abschaffen, oder nach Afrika verkaufen, und die Asylwerber und Schatzsucher mir handhergestellten Besen kehren lassen.
      Komplizierte Maschinenteile lassen wir halt den Chinesen herstellen.

    • Flotte Lotte
      20. Juli 2017 09:24

      Bob, komplizierte Maschinenteile bräuchten wir z.B. für die Raumfahrt; denn das kann man nicht manuell durchführen, wäre aber durchaus spannend. Wir sind auf die Welt gekommen, um glücklich zu sein.

    • Flotte Lotte
      20. Juli 2017 09:26

      Ingrid, Haider hat sie propagiert, aber nicht erfunden. Sie ist richtig. Ich habe damals Haider gewählt - im Jahr 2000 - dann nicht mehr.

    • Rübezahl
      20. Juli 2017 09:36

      Die Kreisverkehre hat Herr Schüssel als Verkehrsminister von Frankreich übernommen.
      Sie sind wirklich eine ideale und kostengünstige Methode den Straßenverkehr zu regeln und die Geschwindigkeiten zu reduzieren ohne den Verkehrsfluss anzuhalten und damit überproportionale Staus zu erzeugen.

    • Flotte Lotte
      20. Juli 2017 09:53

      Kreisverkehre sind ein Synonym für Regulierungswut und Beschäftigungstherapie. Sie gehen mir am Arsch. Es gibt Kreuzungen, da sind sie sinnvoll, aber bitte nicht in jedem Kaff und auf jeder Kreuzung. Wer das Tullnerfeld kennt, weiß, was ich meine! Die Gegend um Tulln ist mit Kreisverkehren übersät. Da brauchst nicht mal eine Ampel, die normale Rechtsregel genügt!

    • dssm
      20. Juli 2017 11:18

      @Flotte Lotte
      Sie sollten ein wenig von den 'Österreichern' lesen! Es ist in einer Kommentarspalte einfach nicht genug Raum um diese ganze Flut von Denkfehlern zu beheben.
      Machen Sie es wie die Amerikaner und lesen 'Human Action' sowie 'Atlas shrugged' oder halt wie wir Europäer mit 'Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel', dann 'Bürokratie', 'Gemeinwirtschaft' und natürlich den Klassiker 'Wege zur Knechtschaft'. Einen einfacheren Einstieg bietet: 'Geld, Bankkredit und Konjunkturzyklen' und natürlich 'Marktwirtschaft von unten'.
      Sollten Sie einmal ob des wirtschaftlichen Wahnsinns unserer Obertanen verzweifeln, lesen Sie vor allem Letzteres, das hebt die Stimmung!

    • Flotte Lotte
      20. Juli 2017 12:46

      dssm, mit anderen Worten: Sie sind nicht in der Lage, etwas Sinnvolles zu sagen und verweisen auf irgendwelche Autoritäten, die Ihrer Ansicht nach klüger sind als Sie. Als ich jedenfalls bestimmt nicht, denn ich habe ja kein Problem zu argumentieren...

    • franz-josef
      20. Juli 2017 13:09

      Als Tullnerfelder ,und viel unterwegs, bin ich heilfroh über unsere zahlreichen Kreisverkehre. Ärgerlich sind halt die Wiener, die verunsichert hundert Meter vor einem leeren KV stehen und darauf warten, ob nicht doch irgendeiner daherkommt, dem sie den Vorrang überlassen können...
      Offenbar kennen viele den Unterschied zwischen Stopptafel und Vorrangtafel nicht mehr. Die Kreisverkehrregeln eben auch nicht.

      Abgesehen von solchen Noch-zu -Belehrenden - wir Tullnerfelder sind durchwegs froh über den Wegfall der zahlreich gewesenen, verlässlich Stau hervorrufenden Ampelanlagen.

    • dssm
      20. Juli 2017 15:43

      @Flotte Lotte
      Muss es so beleidigend sein?
      Mir macht es aber nichts aus, daß andere Geister größer als ich sind. Denn wenn es um Elektronik geht, dann kenne ich mich wirklich aus, da ich damit täglich arbeite. Wenn es um betriebliche Wirtschaft geht, dann ist das leider auch mein täglich Brot.

      Aber Volkswirtschaft habe ich weder studiert, noch die Zeit selber zu forschen. Daher sind diejenigen, welche diese Zeit hatten oder haben halt gescheiter als ich – na und?

      Aber da Sie ja soooo viel klüger als diese ganz großen Denker sind, wie soll nun der Schlüssel dieser Steuer auf Maschinen sein?

    • Rau
      20. Juli 2017 16:10

      Die Grossen Denker, befassen sich auch nicht mit Steuern. Der Hinweis auf die Österreicher ist in dem Zusammenhang nicht ganz treffend (hab VWL auch nicht studiert) Fraglich ist ob die Modelle dieser Herrn aus dem Jahre Schnee wirklich heute noch zutreffen. Z.B. haben wir es heute nicht mit der klassischen Inflation zu tun, dann müssten nämlich auch die Löhne mitziehen. Irgendwie haben wir eine Mischung aus Deflation und Inflation (Stagflation) da streiten die Experten. Was sagen Mieses, Hayek und co zu den irren Entwicklungen an den Finanzmärkten, was zu den Bankenrettungen. Ich denke wir brauchen wirklich neue Modelle. Steuern auf Leistung sind ohnehin Wegelagerei, die gehören weg

    • Flotte Lotte
      20. Juli 2017 18:13

      dssm, Sie haben ausgeteilt und nicht einstecken können. Was die Maschinen für die Maschinen an SV zu bezahlen ist, steht schon oben in meinem Eröffnungsposting.

      franz-josef, ob Sie persönlich es lustig finden oder nicht, im Kreis zu fahren, ist ja nicht das Thema gewesen, sondern es ging darum, wieviele Projekte im Straßenbau einfach nur deshalb durchgeführt werden, damit man die Leute in Beschäftigung hat und was dieser Wahnsinn kostet. Die Kreisverkehre, die oft auch objektiv betrachtet völlig sinnlos sind - weil es dort so fad ist, fahren tatsächlich die Leute ungebremst hinein, ohne darauf zu achten, dass sie den Nachrang hätten - sind ein Synonym für diese Geldvernichtung.

    • Flotte Lotte
      20. Juli 2017 18:17

      So eine Memme, zuerst schleudert er mir irgendwelche Uraltschmöker hin - so quasi, ich hätte keine Ahnung, bringe alles durcheinander etc., solle mich doch belesen - und dann spielt er die beleidigte Leberwurst, weil ich ihm gesagt habe, was Sache ist: Ich verfasste brillant und mit allen Argumenten ausreichend begründet meine Meinung - wenn man das nicht goutiert, weil man durch irgendwelche Parteibrillen einen Beißreflex hat, so sollte man zumind. selbst ein Gegenargument finden. Aber so eine Reaktion geht wohl überhaupt nicht. Sie widerspricht eindeutig der Netiquette..

    • Flotte Lotte
      20. Juli 2017 18:24

      Rau, danke, dass es eine Stagflation gibt, denke ich übrigen auch schon länger. Sie kommt daher, dass man versucht hat, die Inflation künstlich zu erhöhen, indem die EZB alles mit Billiggeld geflutet hat - wohl muss man dazu auch bedenken, dass die offizielle Inflation nicht stimmt, sie liegt weitaus höher - doch wäre sie aus einer natürlichen Nachfrage entstanden, so führte sie zu einem Wirtschaftsaufschwung. Das Gegenteil ist der Fall.

      Die Leute haben Angst, weil alles sinnlos teurer wird, auch werden sie sukzessive enteignet durch die niedrigen Zinsen - da macht man eben dicht und fängt an zu sparen, um die Verluste auszugleichen.

    • Flotte Lotte
      20. Juli 2017 18:27

      Vertippt: "Was die Maschinen für die Maschinen an SV zu bezahlen ist, steht schon oben in meinem Eröffnungsposting." muss heißen: "Was die Maschinen für die Menschen an SV zu bezahlen haben, usw." - nämlich, ich darf das noch einmal vorlesen: "Maschinen müssten genau soviel SV bezahlen wie Arbeiter, die sie ersetzen."

    • dssm
      20. Juli 2017 23:29

      @Flotte Lotte
      Wie viele Arbeiter und mit welchem Bruttogehalt ersetzt ein Lieferwagen? Den Pizzaservice gibt es erst seitdem es diese Lieferautos gibt, also müsste wohl diese Maschine vom Staat einen Zuschuss bekommen, andererseits ein Lieferauto bei der Post ersetzt(e) wohl zahlreiche Menschen, da ja die Pferde und Kutschen viel mehr Wartung und Pflege brauchten.

      Also erhält nun der Pizzaman für das ganz gleiche Auto Geld von der Sozialversicherung und die Post muss ordentlich Sozialversicherungsbeiträge für das Auto zahlen? (Es ist immer der gleiche Typ Wagen)
      Wer legt das fest, wer verwaltet und kontrolliert dies, wer übernimmt die laufende Feinsteuerung?

    • Flotte Lotte
      21. Juli 2017 06:39

      dssm, jetzt haben Sie es übertrieben - Autos, Eisenbahnen usw. zum Transport kann man in eine Maschinensteuer nicht einbeziehen. Ebenso auch das Benützen von Computern oder Schreibmaschinen.

      Alles ist offen, wie können es gestalten, wie es uns gefällt. Ich schlage ja nicht die Kernsche Wertschöpfungsabgabe vor, sondern etwas anderes.

      Man kann eine solche Abgabe für die Industrie festlegen und für alle Betriebe, die ein industrielles Ausmaß erreichen, z.B. auch die Agrar- und Bauindustrie, große Logistikunternehmen usw. Experten würden ermitteln, wieviel Arbeiter durch gewisse Fertigungsprozesse eingespart wurden und sodann nimmt man den Kollektivvertrag der jeweiligen Gruppe als Basis.

    • dssm
      21. Juli 2017 08:10

      @Flotte Lotte
      Na sehen Sie, ist ja nicht so schwer, denn jetzt haben wir wie es gehen soll: Experten sollen ....
      Diese Experten stellen dann bürokratische Regeln auf, diese Experten kosten selber viel Geld, diese Experten machen Prüfungen usw usf. Es wird Experten geben, welche festlegen wer ein Experte ist, Experten welche Experten aus- und weiterbilden. In einem Rechtsstaat muss es natürlich den ordentlichen Rechtsweg geben, also Sachverständige auch noch.

      Ist es nicht genau dieses Expertentum welches unseren heutigen jämmerlichen Zustand herbeigeführt hat? Lauter Leute die zwar formal 'alles' gelernt hätten, aber noch nie in einer Werkshalle oder einem Forschungslabor gestanden haben.

    • Flotte Lotte
      21. Juli 2017 08:19

      OK, jetzt übertreiben Sie es wieder - Finanzexperten könnten das stichprobenartig überprüfen, ansonsten würden die Firmen eine Selbstberechnung durchführen. Das macht die Buchhaltungsabteilung. Den Leitfaden zur Bemessung müssen allerdings Fachleute verfassen, z.B. ein Kapitel in "Der Steuerzahler". Das wäre wirklich nicht so schlimm, wie Sie es darstellen und es brächte sehr viel mehr. Ich hätte ja auch viele andere Vorschläge, wie man das System effizienter machen könnte - mein Gesamtpaket führte schlussendlich zu einem extrem prosperierenden Staat ohne Verfilzungen, mit sehr viel glücklicheren und gesünderen Menschen...

    • dssm
      21. Juli 2017 12:08

      @Flotte Lotte
      Ich habe nicht nur die großen Theoretiker gelesen, sonder lebe auch in der realen Welt. In dieser Welt kann ein Steuerberater kein Gesamtanbieter mehr sein, man kann entweder Umsatzsteuer oder Körperschaftssteuer oder Lohnverrechnung machen, da einfach zu viele Gesetze und Vorschriften pro Jahr geändert werden. Diese ganzen Änderungen werden alle von ‚Experten‘ angeregt, formuliert oder durch Gerichtsentscheid, wieder im Rahmen von Sachverständigen, erstritten.

      In Kürze wird es also in der Steuerberatungskanzlei noch den Maschinen‘experten‘ geben und natürlich sein Pendant im Ministerium und im lokalen Finanzamt.

      Das ist die Realität.

    • Flotte Lotte
      21. Juli 2017 13:01

      Naja, genauso habe ich das auch gemeint. Aber es muss kein extra Expert sein - soviel ist auch einer Sekretärin in der Buchhaltung oder meinetwegen der Steuerberaterkanzlei (wers braucht) und ahm einem Beamten zumutbar, zumal ich ja ganz andere Sachen wieder abschaffen würde... dann hättens eh fast nix mehr zu tun, die Oamen.

    • Anmerkung (kein Partner)
      22. Juli 2017 05:08

      Ewig schade, @Flotte Lotte, dass Sie zu jung dafür waren, im Büro von Günter Mittag (einem Ehrendoktor der Montan-Universität Leoben!, so viel zur "Urteilskraft" von Technikern) mitzuarbeiten. Da wäre man über Ihre Ideen, wie der Staat sich immer mehr ins Leben der Untertanen einmischen kann, vom bedingungslosen Grundeinkommen bis hin zur Maschinensteuer, begeistert gewesen.

      Sollte man übrigens im Zusammenhang mit der Wertschöpfungsabgabe nicht auch einmal die Frage stellen, warum der Minister Dallinger als derjenige, der "ursprünglich die Maschinensteuer in Diskussion gebracht" habe (wie es Dr. Schüssel am 7. April 1985 formulierte), später ein Schicksal wie Lech Kaczynski erleiden musste?

    • fredl (kein Partner)
      22. Juli 2017 15:28

      @rau, die Modelle der großen volkswirtschaftlichen Denker haben schon im Jahre Schnee nicht funktioniert. Alle diese Theorien, egal ob von Smith, Keynes oder wem auch immer, sind Gedankenspiele und beschreiben nur Beobachtungen, sind aber keinesfalls direkt anwendbar. Da gibt es tausend unwahrscheinliche Prämissen, die vorausgesetzt werden, damit der gewünschte Zusammenhang eventuell eintritt. Das ist vergleichbar mit der Entwicklung eines sparsamen Motors, der aber nur im Vakuum bei Vollmond funktioniert.

  37. Undine
    20. Juli 2017 08:23

    War es nicht Jörg HAIDER, der eine Zusammenlegung der Sozialversicherungen verlangt hatte---und zwar bereits vor mindestens 25 Jahren, wenn ich mich recht erinnere?

    Aber jeder Vorschlag, der von Haider kam, wurde automatisch als schlecht abgetan und verurteilt.

    • Rau
      20. Juli 2017 08:32

      Eigentlich wird der Jörg posthum der nächste Kanzler zumindest teilweise

    • Ingrid Bittner
      20. Juli 2017 09:04

      Ja ich erinnere mich auch daran, ich glaub, das war auch die erste Taferlgeschichte im Fernsehen. Jörg Haider müsste wirklich für viel geehrt werden, der Versuch ihn komplett veressen zu machen, funktioniert nicht, auch wenn man in Kärnten bestrebt ist, alles schlecht zu machen, was von ihm kam.

    • Undine
      20. Juli 2017 11:17

      Ja, @Ingrid Bittner, als dem Herrn Vranitzky die Kinnlade herunterklappte, die Augen aus den Höhlen trafen und ihm gleichzeitig die Luft wegblieb! ;-)

    • Rau
      20. Juli 2017 11:37

      ...und der Hr Oberhauser beim Sport landete ;)

    • Undine
      20. Juli 2017 13:37

      @Rau

      Ich erinnere mich noch mit Vergnügen, als bei der Diskussionsrunde anläßlich des Austritts von Heide SCHMIDT aus der FPÖ der Moderator OBERHAUSER (körperlich!) von der geifernden Heide Schmidt sich immer weiter wegneigte Richtung Jörg Haider, als suche er bei ihm Schutz vor der wildgewordenen giftigen Heide! ;-)
      Die Körpersprache war bemerkenswert!

    • McErdal (kein Partner)
      22. Juli 2017 08:39

      @ Undine
      Aber eines muß man denn doch feststellen, für alle Parteien ist der zu einem "UNFALL"
      erklärte Mord an einem Landeshautpmann zur Rechten Zeit gekommen!
      Sehr sehr schnell gab's eine neue Regierung......
      ES WÄRE HÖCHSTE ZEIT DIESEN MORD AUFZUKLÄREN - HM???

    • fredl (kein Partner)
      22. Juli 2017 15:41

      Wer es tatsächlich schaffen sollte, den Mord an Jörg Haider aufzuklären und seine Mörder zu benennen, braucht sich um keine Pensionsvorsorge mehr zu kümmern. Der kann dann im Wohzimmer der himmlischen IG Unfalltod mit dem Jörg, dem Uwe Barschel oder dem Udo Ulfkotte die nächsten Weihnachten feiern.

  38. Ausgebeuteter
    20. Juli 2017 06:35

    Alois Stöger, der gelernte Maschinenschlösser, mag ein guter Voestfacharbeiter gewesen sein, aber später ist er durch die Gewerkschaft zu "höherem" berufen worden. So hat ihn die Badeii zuerst in der oö. Gebietskrankenkasse und dann in drei Ministerien an die Spitze gebracht. Nach der Herbst-NR-Wahl wird erst sicher irgendwo von der SPÖ einen Versorgungsposten bekommen - so wurde es immer schon (auch bei den Schwarzen) gehandhabt.

    Was hat eigentlich die 1000-Seiten-Studie aus London gekostet? Warum wird sie nicht schon jetzt veröffentlicht? Dass mit der Verzögerung der Übersetzung ist doch nur eine Ausrede, wo sicher einige unangenehme Passagen "besser formuliert" werden. Bitte schon jetzt den Originaltext in das Netz stellen, die Steuerzahler haben doch ein Recht zu erfahren, was mit ihrem Geld geschieht.

  39. Helmut Oswald
    20. Juli 2017 02:12

    Niemand wird sich in ein paar Jahren an Stöger erinnern. Er ist bloß eine mehr jener Krebszellen, die dieses Land verseuchen, unheilbar, unrettbar, die in die feister werdenden Fettwänste der Sozialbürokratie verwirtschaften, was andere täglich mit ihrer Tüchtigkeit und ihrem Schweiß herbeischaffen. Im Krieg würde man ihn einen Rüstungssaboteur nennen, seine nationalsozialistischen Kollegen (NIEMALS VERGESSEN: Adolf Hitler in seinem Testament : 'ich habe einen wahren sozialen Staat geschaffen') hätten ihn wohl um einen Kopf kürzer gemacht oder in eine Strafbewährungseinheit mit 666er Nummer gesteckt, im Frieden ist er ganz einfach ein Roter, aus einer Institution von Betonköpfen stammend die es für selbstverständlich halten, das Geld anderer Leute zu verschwenden und sich dabei für sozial zu halten. Wer sich an den Mörder Mielke erinnert, der einst Minister für Staatssicherheit war in jener DDR, die von spitzfindigen Bundesbürgern als Abkürzung für 'der dumme Rest' bezeichnet wurde und dessen fassungslos entglittene Fratze, als er vor der letzten Volkskammer herausstöhnte 'aber ich habe euch doch alle geliebt' - dann weiß man, so einer ist das. Der wird bis zum Schluß nicht kapieren, warum die rasende Menge ihn hängen sehen will. Eben diese Gestalten, wir müssen sie uns ganz genau merken. Denn die Listen für Nürnberg 2.0 werden täglich länger und, nur damit eines klar ist, DER ist nicht nur ein kleines Rädchen in der Vernichtungs-maschinerie für unsere Zukunft und die unserer Kinder gewesen. Der und seine Bonzokraten haben diesem Land das Lebensmark aus den Knochen gesogen und es vergeudet, Tag für Tag. Zuletzt auch noch an die große Flut an Schatzsuchenden, die nunmehr, da der nationale Widerstand gewachsen ist, immer noch ins Land kommen, wenngleich nicht unter dem Fanfarenschall der Raffutschiees wellkamm Idioten, sondern die uns so über den Brenner und durchs Mittelmeer halt hereinrutschen, Tag für Tag und Nacht für Nacht. Denen bereitet er allen ein warmes Bett, mit unserem Geld. Und wenn es unseren Alten nicht reicht, dann lässt er mit Gerichtsvollzieher jenen, die ihr Leben lang aufgebaut und gespart, ins System eingezahlt und etwas geschaffen haben den Rest von ihrem Lebenswerk auch noch wegpfänden. Denn wie sieht der ideale Bürger der Zukunft aus: vermögenslos und auf Sozialhilfe angewiesen, möglichst ein Studium in Geschwätzwissenschaften absolviert und - das ist entscheidend - gegen RECHTS. Wir finden Dich, Stöger. Und wir werden uns Deiner Taten erinnern.

    • Gaon (kein Partner)
      22. Juli 2017 23:00

      DAS Paradebeispiel eines gewissenlosen Technokraten, eines pseudo-ideologischen, aber völlig moralfreien Typus, dem man zutraut, "das Knopferl" zu drücken, ohne mit der Wimper zu zucken.

      Sie treffen mit Ihrer Beschreibung den Nagel auf den Kopf, doch fehlt mir Ihr Optimismus hinsichtlich Ihrer letzten 2 Sätze.
      Ich wünschte, ich könnte ihn teilen, wo liegt dessen Quelle, ich würde mich dort gerne laben...
      meine Visionen der Zukunft sind nur düster.

    • Der Realist (kein Partner)
      23. Juli 2017 18:34

      Stöger gehört auch zu jenen, die in einigen Jahren, wenn der Karren endgültig im Dreck steckt, nur mehr nachts aus dem Haus schleichen.

    • Helmut Oswald
      24. Juli 2017 12:35

      @ Gaon - (1) generell abstrakt: keine Nation vergisst ihre Peiniger, ihre Hochverräter, die Folterknechte, die , welche in der Stunde höchster Not die Sache des Feindes teilten - keine Nation dieser Größe vergisst es - kollektiv betrachtet - wenn ihr die Hälfte ihres Bodens geraubt, ein Drtittel ihrer Volkheit vertrieben oder erschalgen wird NACH DEM, was andere eine Kapitulationserklärung nannten. Und jede Nation dieser Größe verfügt über ein ausreichendes Potential an Verstand und Analysefähigkeit und über ein kollektives Gedächntnis - bisweilen schon bürokratisch gestützt, nehmen sie nur die Vertreibungsprotokolle, die dtv veröffentlicht hat. Sie wollen sich laben? Individuell - konkret?

    • Helmut Oswald
      24. Juli 2017 12:40

      gaon - (2) Sie wollen sich laben, individuell konkret? Haben Sie Freizeit? Statt beispielsweise mit wachsenden Magengeschwüren die Mitteilungen des Systemfunks herunterzuwürgen, verbringen sie doch einfach ein paar Stunden pro Woche vor dem PC. Es gibt Leute, die Anklagevorbereitungen treffen, die Namen aufschreiben, Beweise sichern. Alles wie es sich in einem ordentlichen Rechtsstaat gehört. Helfen sie mit. Das nimmt den Druck von der Seele. Garantiert.

    • Gaon (kein Partner)
      25. Juli 2017 17:06

      Herr Oswald,
      ich sehe nur keine Anzeichen und auch keine für mich realistische Option, wie diese nötigen Aufarbeitungen durchgeführt werden, angesichts des Zustandes, in dem sich unsere Länder und vor allem Gesellschaften befinden.
      Nach meinem Dafürhalten gehöre ich als in den 70ern Geborener zu der letzten Generation, die dazu intellektuell in der Lage WÄREN, wenn man uns denn ließe; für die heutige Generation sehe ich das nicht mehr, zu verweichlicht, verblödet, entsolidarisiert und amerikanisiert ist diese.
      Und unsere Nomenklatur? - ein Trauerspiel...der neue Messias Kurz sprach vor nicht allzu langer Zeit von den "Ewiggestrigen", das allerdings hinsichtlich der Südtirol-Frage!

    • Gaon (kein Partner)
      25. Juli 2017 17:14

      Ich verbringe seit vielen Jahren jeden Tag Stunden vor dem PC, was die Situation hinsichtlich eines gesunden Magens nicht verbessert hat.
      Aber Sie haben recht, ich muss und werde das angesammelte Wissen und den Frust kanalisieren und abarbeiten, soweit das geht; ich werde in Aktion treten, denn irgendetwas muss getan werden, um die Seele, das Gemüt zu erleichtern - viele tausend "postings" haben das nicht geschafft, selbst die klügsten, hintergründigsten Beiträge verpuffen schon am nächsten Tag, an dem eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird.
      Und wenn "Nürnberg 2.0" eine Illusion bleibt, so habe ich zumindest das Meinige getan und mir nichts vorzuwerfen.
      Vielleicht ist das der besagte Quell

    • Helmut Oswald
      26. Juli 2017 01:51

      @ gaon - Glück auf den letzten Freien!

  40. kritikos
    20. Juli 2017 00:55

    Der Stöger-Nachfolger oder Nachfolgerin wird es schwer haben: Sanieren ohne Eingriffe in bestehende Wohlfahrtsnischen geht nicht. Und wie man diese Kürzungen unter die Leut bringt, ist ein Meisterstück.
    Um zum Stöger zurückzukehren: Die roten Regierungsteilnehmer sind alle miteinander keine Leuchten. Stöger ist die letzte. Dabei hat er anfangs eine gute Figur gemacht, würde ich sagen, nur bestand diese Figur leider in Ankündigungen. Die Taten waren kostspielig.





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