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So nicht, Monsieur Macron! So nicht, Herr Kurz! drucken

Lesezeit: 6:00

Der französische Präsident hat seine politischen Flitterwochen, in denen er mit großer Eleganz durch Land und Welt getänzelt ist, mit einem plumpen Fehler vorerst beendet. Denn einfach ohne jedes sonstige Konzept anzukündigen, man würde jetzt im Alleingang in Libyen "Hotspots" für die Massen schaffen, die derzeit illegal nach Europa drängen, ist Politik auf Volksschulniveau. Zwar wird in einem funktionierenden Gesamtkonzept – sofern Europa noch dazu imstande sein sollte – so etwas Ähnliches als einer von zahlreichen Punkten vorkommen müssen. Aber einfach das Wort so hinzusagen, ohne sich weiter etwas dabei gedacht zu haben, ist blamabel.

Prompt hat Macron seine Ankündigung rasch wieder zurückgezogen. Aber auch Sebastian Kurz – so sehr er auch in diesem Thema der weitsichtigste und mutigste europäische Politiker ist – lässt bei seinen an sich richtigen Vorschlägen die allerheikelsten Fragen konsequent aus. Zum Unterschied von Macron ist ihm freilich zugute zu halten, dass er vor Wahlen viel vorsichtiger sein muss als der Franzose unmittelbar nach einem Wahlsieg.

Zu einem funktionierenden Konzept gehört viel, viel mehr, wenn es das von den Bürgern Europas so sehnlich ersehnten Ende der Völkerwanderung wirklich bewirken soll. Dazu gehören viele von Macron nicht beantwortete (oder gar nicht begriffene) Fragen. Und vor allem gehören dazu schwierige Punkte, die gegen Medien, linke EU-Institutionen und Richter (die Hauptschuldigen an der Massenmigration) extrem mühsam durchzusetzen sein werden. Diesen Gruppen ist das Verlangen der Bürger wurscht. Sie spielen ihre eigene Agenda.

Die zwölf wichtigsten dieser Aufgaben, die gelöst werden müssen, um das eigentliche Ziel eines Völkerwanderungsstopps zu erreichen:

  1. Man darf nicht auf nordafrikanische Regierungen setzen. Wer behauptet, dass solche Hotspots vom Konsens der Regierung eines nordafrikanischen Staates abhängig wären, der begibt sich in des Teufels Küche. Der verstrickt sich (oder Europa) in ein unendliches Dickicht von ständig steigenden Erpressungen und Korruptionsforderungen. Das gilt auch für Ägypten, auf das Kurz derzeit setzt. Das gilt noch viel mehr für das nunmehrige Gerede von Macron, einen solchen Hotspot irgendwo in der Sahara zu platzieren, weil Libyen nun doch nicht will. Die praktische Unmöglichkeit, mit solchen Staaten zu einer Lösung zu kommen, hat jetzt auch wieder einmal die italienische Regierung erfahren müssen: Zwei Tage lang hat sie verkündet, dass ihre Kriegsschiffe nun endlich in libysche Gewässer fahren dürfen, um Schlepper jagen zu können – bis dann  wieder ein Stoppsignal gekommen ist (aus welchen korrupten Gründen auch immer).
  2. Ohne Militäreinsatz geht gar nichts. Alle Politiker haben bisher verschwiegen, dass ein solcher Hotspot, wo auch immer er liegt, robuste europäische militärische Sicherung braucht. Wobei sich auch Österreich um eine Teilnahme nicht drücken wird können.
  3. Das Völkerrecht erlaubt Selbstverteidigung. Es ist falsch, wenn oft so getan wird, als ob das Völkerrecht einen solchen Hotspot gegen den Willen des territorial zuständigen Staates verbieten würde. Denn selbstverständlich erlaubt das Völkerrecht Selbstverteidigung gegen Aggression. Und selbstverständlich ist es eine Aggression, wenn aus einem Land Hunderttausende Menschen einfach ungerufen in ein anderes einmarschieren, egal ob zu Fuß oder per Boot. Es ist auch egal, ob eine Regierung selbst der diesbezügliche Aggressor ist (wie es wohl die Türkei lange war) oder ob sie nur hilflos ist, wenn kriminielle Banden von ihrem Land aus die Menscheninvasion organisieren. Und selbstverständlich ist das auch dann ein Aggressionsakt, wenn nicht geschossen wird. Und ebenso selbstverständlich gehört es zum Teil der möglichen Verteidigungsmaßnahmen, dass man auch auf dem Territorium des Aggressors etwas unternimmt, eben die Etablierung eines oder mehrerer Lager (wenn Macron so will: "Hotspots") zur Wiederabschiebung der in Europa Einmarschierten. Ich habe noch keinen Völkerrechtler getroffen, der gesagt hätte, das wäre nicht schlüssig. Nur ist halt dieser Berufsstand halt (noch) zu feig und opportunistisch, um das öffentlich zu sagen.
  4. Das kann nur auf libyschem Boden passieren. Das einzige Land, wo all diese Bedingungen zutreffen, ist eindeutig Libyen. Man kann eine solche Aktion nur dort machen, von wo fast die gesamte Aggression auch ausgeht.
  5. Alle müssen zurückgebracht werden. Das gesamte Konzept kann nur dann aufgehen, wenn wirklich jeder illegal nach Europa Gekommene auch gegen seinen Willen in einen solchen Hotspot (zurück)gebracht wird. Das hat Kurz als einer von wenigen Politikern klarzumachen gewagt.
  6. Asylgewährung nur bei persönlicher Verfolgung. Das Konzept kann auch nur dann funktionieren, wenn bei den in diesen Hotspots durchgeführten Verfahren wirklich nur nach dem exakten Wortlaut der Genfer Flüchtlingskonvention Asyl gewährt wird. Das sind politisch, religiös oder rassisch persönlich(!) Verfolgte. Sonst niemand. Nicht gibt diese Konvention hingegen im Fall von Kriegen Asylanspruch, obwohl das oft in der Politiker-Rhetorik behauptet wird. Krieg führt nur zu Anspruch auf vorübergehenden Schutz und Hilfe in der unmittelbaren Nachbarschaft – was oft genug das eigene Land sein wird.
  7. Schlepper dürfen keine Alternative sein. All das hat Herr Macron nicht klargemacht (weil er es nicht begreift? Oder weil er halt ein Opportunist ist?). Er hat nicht einmal klar gesagt, was mit allen jenen geschehen soll, deren Asylwunsch im Hotspot abgewiesen worden ist, die dann halt einfach mit Schleppern+NGOs über das Mittelmeer fahren.
  8. Nur nicht nach Europa. Es muss klar sein, dass die Menschen in diesen Hotspots auf EU-Kosten überallhin geflogen werden können, wo sie genommen werden, nur nie nach Europa, wenn sie kein persönliches Asyl bekommen.
  9. Keinen Cent für Staaten, die nicht zurücknehmen. Unabdingbar zu einem solchen Konzept muss auch gehören, dass jeder Drittwelt-Staat alle Menschen zurücknehmen muss, die nach Urteil der europäischen (Hotspot-)Behörden aus diesem Land kommen. Diese Länder dürfen keine Gelegenheit zu Schmähs mehr haben ("kennen wir nicht", "gehört nicht zu uns"), wollen sie nicht sämtliche finanzielle und Handelsunterstützung durch die 28 EU-Länder verlieren.
  10. Auch Staaten bestechen. Zusätzlich wäre es sinnvoll, einige Staaten zu bestechen, jene Menschen zu nehmen, die nirgendwohin sonst reisen können. Aber man darf sich nie von ihnen abhängig machen, wie es Deutschland mit der Türkei passiert ist.
  11. Man muss mit einem linken Mediensturm rechnen. Auch Kurz hat bisher nie die allergrößte Hürde auf diesem Weg angesprochen: Das ist die Notwendigkeit, wütenden Widerstand hunderter linker NGOs, fast der gesamten Mainstreammedien und auch vieler Höchstgerichte zu überwinden, die ja diese Katastrophe erst wirklich ausgelöst haben.
  12. Europa ist notwendig. Das alles geht wohl nur im ge- und entschlossenen europäischen Handeln. Schafft die EU das, dann hätte sie alle Zweifel an ihrer Daseinsberechtigung ausgeräumt.
  13. Nur wenn all das umgesetzt wird, wird das eigentliche Ziel erreicht werden. Das besteht darin, dass sich niemand mehr illegal Richtung Europa auf den Weg macht. Dann werden bald auch die meisten dieser Maßnahmen und Hotspots und Marineeinsätze überflüssig werden.

Schaffen wir das? Ja, wir schaffen das, aber nur, wenn Europas Führung endlich mutig alle Notwendigkeiten ansprechen würde. Und wenn sie wirklich finanziell, militärisch rechtlich, emotional notwendigen Schritte realisiert.

Von diesen notwendigen Elementen hat Herr Macron jetzt immerhin einen angesprochen, Kurz spricht seit Jahren deutlich mehr an. Aber keiner hat noch alle Notwendigkeiten genannt, die eben unabdingbar sind, wenn Europa – auch außerhalb der mittelosteuropäischen Staaten – überleben will.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorBob
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2017 09:21

    Der wichtigste Punkt wäre, mit dem humanitären Gutmenschengefasel endlich aufzuhören. Die saudumme Spruch kein Mensch wäre illegal ist zum vergessen. Wer schert sich um die jährlich 30 000 abgetriebenen und somit ermordeten österreichischen Kinder?
    Endlich beginnt man die Invasoren nicht als Flüchtlinge zu bezeichnen, sondern als das was sie sind: Eindringlinge die sich bei uns ein nettes bezahltes Auskommen erhoffen, und wenn sie das nicht bekommen zum militanten Feind werden.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2017 06:43

    Es fehlt mir noch ein Punkt 14.)
    Das europäische System des Asylrechts muss geändert werden, vor allem in Österreich und in Deutschland. Ganz egal, welche anderen Massnahmen umgesetzt werden - es wird immer illegale Eindringlinge geben, die auf welchen Wegen immer zu uns gelangen.
    Daher muss Schluss gemacht werden, mit Gesetzen, die es JEDEM abgelehnten illegalen Immigranten erlauben, unser nationales Rechtssystem mit endlosen Berufungen und Rekursen ad absurdum zu führen.

    Wenn in Österreich jährlich an die 20.000 abgelehnte Asylfälle (praktisch jeder abgelehnte!) vor unseren Höchstgerichten landen, dann hat das mit Rechtsstaat und Rechtssicherheit gar nichts mehr zu tun. Das ist Rechtsmissbrauch! Und die Asylindustrie ist dabei nicht ganz unschuldig.

  3. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2017 02:04

    Die Schwäche der Europäer ist eine Folge des dreißigjährigen Krieges des zwanzigsten Jahrhunderts - der in Europa in Wahrheit keine Sieger kannte.
    Nur die blanke Furcht vor der weiteren Ausdehnung des Kommunismus, dem der amerikanische Kriegs-Präsident mit Umsicht, Fleiß und Beharrlichkeit zu seinem historisch größten Sieg verholfen hat, hielt jene Resteuropäer - die nicht Vasallen der eurasisch-moskowitischen Diktatur waren - noch in einem Bündnis mit jenem Amerika, daß zehn Jahre nach dem Ende der Kämpfe in Europa und Asien gebraucht hatte um zu erkennen, mit wem es sich die Welt 1945 in Wahrheit aufgeteilt hatte. Diese Epoche brachte das Ende der europäischen Kolonialreiche, das Ende der machtpolitischen Weltgeltung sowohl einzelner europäischer Nationen wie der Europäer in ihrer Gesamtheit. Und es brachte die intellektuelle Abdankung der Europäer von der Vorstellung, ihre Lebensweise liefere den globalen Maßstab für Fortschritt und Entwicklung, sie sei letzten Endes also erstrebenswert.
    Daran hatte zwar die Dauerberieselung - besonders nach dem Krieg - der Europäer mit den Propagandaparolen der Amerikaner und Sowjets und deren de facto völlig unwidersprochene Übernahme besonders als Sozialismus unterschiedlichster Spielart seinen Hauptanteil, aber naturgemäß bedarf es dazu einer Kollaboration auch gebildeterer Schichten auf dem Kontinent, die sich - übrigens in jeder europäischen Nation auf krasseste Weise implementierten - Schuldkult als Grundkonstante ihrer politischen Positionierung zu eigen machten. Die Spielart war unterschiedlich, das Resultat freilich immer das Gleiche: historisch einzigartiges Unrecht, welches zu erkennen, öffentlich zu machen, ununterbrochen in das Gegenwartsbewusstsein zu rufen, zu bekennen, zu sühnen und wiedergutzumachen gelte - sei es wie in den deutschen Ländern die Judenverfolgung und der Genocid am europäischen Judentum im Dritten Reich, sei es in den ehemaligen Kolonialmächten ihre Gewaltherrschaft in den Kolonien, der Ausbeutung und die Unterdrückung der Kolonialvölker usw usf. Das alles aber nicht beschränkt auf eine historische oder individual strafrechtliche Dimension, sondern instrumentalisiert als Werkzeug der Gegenwartspolitik unter teils absurder Übersteigerung von angeblichen Geboten der Moralität, die geschickt realpolitische Ziele und deren Erreichung vor den Augen der Masse hinter einem Nebelvorhang an vermeintlich moralisch tugendhaften Verhaltensweisen zu verbergen vermochten. So wurde beispielsweise in praktisch allen europäischen Staaten durch die politische Linke jede Art von Landesverteidigung zur Demontage freigegeben, immer unter Heranziehung von historisch dokumentierten und dokumentierbar gewesenen Kriegsverbrechen oder Mißbrauchsbeispielen.
    Ganz anders etwa in den Vereinigten Staaten - dort denkt niemand auch nur im Traum daran etwa der US Army irgendwelche Beschränkungen aufzuerlegen, nur weil sich diese im 19. Jhdt etwa aktiv an der Ausrottung der indigenen Bevölkerung auf dem amerikanischen Kontinent beteiligt hat - nur um knapp sechzig Jahre nach dem letzten Völkermord - dem Todesmarsch der Cherokee Indianer begleite von US KAvallerie auf ihrem letzten Weg - über die Nazimörder in Nürnberg zu Gericht zu sitzen und diesen die Ungeheuerlichkeit ihres Verbrechens vorzuhalten, ohne auch nur im mindestens aber auch nur zu einer Spur von selbstkritischer Reflexion in der Lage zu sein. Man könnte natürlich jetzt ganz einfach sagen - warum sollten sie auch?
    Solange die Streitkräfte - um nur bei diesem einen Beispiel zu bleiben - sich gegenwärtig rechtskonform verhalten, die Selbstreinigungs - und Kontrollprozesse gegenwärtig stimmen - warum und weshalb in aller Welt sollte sich daher ein General der US Army um etwas anderes kümmern, als um eine erfolgreiche Auftragserfüllung?
    Und hier sind wir am Punkt: die geistige Abdankung der europäischen Dressureliten besteht darin, gar nicht mehr in der Lage zu sein, eigene Interessen zu definieren und ihre Durchsetzung mit machtpolitisch legitimen Mitteln für eine Selbstverständlichkeit zu halten. Stets unter Verweis auf irgendwelche historischen Gedächtnislasten. Das ist Dummheit gepaart mit Feigheit.
    Aber wie es Andreas Unterberger richtig sagt: 'Und selbstverständlich ist es eine Aggression, wenn aus einem Land Hunderttausende Menschen einfach ungerufen in ein anderes einmarschieren, egal ob zu Fuß oder per Boot. Es ist auch egal, ob eine Regierung selbst der diesbezügliche Aggressor ist (wie es wohl die Türkei lange war) oder ob sie nur hilflos ist, wenn kriminielle Banden von ihrem Land aus die Menscheninvasion organisieren. Und selbstverständlich ist das auch dann ein Aggressionsakt, wenn nicht geschossen wird. Und ebenso selbstverständlich gehört es zum Teil der möglichen Verteidigungsmaßnahmen, dass man auch auf dem Territorium des Aggressors etwas unternimmt ...'
    Deshalb erwarten wir von unseren Politiker, die das Land regieren und von unseren Streitkräften, daß sie das tun, was dieses Land immer getan hat, wenn seine Grenzen vom verfluchten Feind überschritten wurden - sie haben die Aufgabe diesen Agressor zu schlagen - und zwar mit Mann, mit Ross und mit Wagen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2017 09:48

    der weitsichtigste und mutigste Politiker Europas in dieser Hinsicht ist nicht Kurz sondern Orban, denn dieser handelt und bezieht auch die Prügel.
    Weiters sieht man aktuell überhaupt kein Indiz, daß auch nur einer Ihrer Punkte in nächster Zukunft auch nur angegangen wird. Jeder Versuch oder auch nur Gedanke in diese Richtung wurde vom Merkel-Block und ihrer transatlantischen Globalisten Phalanx in Grund und Boden getreten.
    Es wird wie bei der Balkanroute ein Zusammenschluss mehrerer Länder gegen Deutschland und Frankreich geben müssen, die nicht nur robust politisch auftreten sondern auch handeln. Rückführabkommen wären die ureigenste Aufgabe einer EU Politik, die ist nicht handlungsfähig.

  5. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2017 16:26

    So richtig obige Aufzählung der Maßnahmen auch sein mag, so bleibt das Gejammere über unsere unfähige Politik in diesem Blog doch solange scheinheilig, solange seitens des Blogmasters nicht oder zuwenig thematisiert wird, daß die "Flüchtlingskrise" hauptsächlich Resultat einer außerordentlich erfolgreichen Taktik unseres Hegemons ist, seit dem Irak Dominostein für Dominostein fallen zu lassen: Libyen, Ägypten, Syrien. Und der Iran kommt dann als Krönung.

    Die Voraussetzung, daß diese Völkerwanderung auf ein wehrloses gegendertes und politisch kastriertes, eingegrüntes Deutschland treffen, wurde 45 in Nürnberg geschaffen.
    Und ein harmloses Deutschland als stärkste Technologie- und Wirtschaftsmacht des Kontinents mit selektivem Geschichts- und Traditionsbewußtsein bedeutet nun einmal ein wehrloses und richtungsloses Europa, wie nicht zuletzt H. Oswald immer wieder ausführt.

    Zuerst den Deutschen die Cochones zu kappen, um sie dann wie eine aufgescheuchte Schar feister Kapaunen durch die politische Landschaft zu jagen, ist erklärte Strategie der USA. Und nicht primär der Russen!

    Also, mehr Mut, den Reiter zu schlagen, und nicht ewig nur das Roß! Oder es sein lassen!

    Es sei denn, die inszenierte Dauerentrüstung, ohne die Ursachen anzusprechen, wäre eben genau die gewünschte Ablenkung vom eigentlichen Thema, die hidden agenda quasi.

  6. Ausgezeichneter KommentatorCato
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2017 13:32

    Eine kleine Korrektur um der Wahrheit die ehre zu geben:

    Nicht Sebatian Kurz sondern die FPÖ weist seit Jahren darauf hin.

    Das sollte auch in dem geschätzten Blog so objektiv berichtet werden. Bei aller verständlichen Sympathie für den jungen Minister. aber ist erst vor den Wahlen zu dieser Erkenntnis gelangt.

    Weitsichtig hat nur die FPÖ agiert, wenngleich mit weniger Sympathieträgern à la Kurz. Aber Politik sollte nicht nur von Symphatie geleitet werden.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2017 11:43

    Ich sag's ja nicht gerne, aber der Österreicher ist genuin feige!
    Immer schön mit der Masse mitschwimmen heißt die Devise, damit man uns lieb hat. Ganz anders die Ungarn! Die Magyaren waren immer schon ein stolzes Volk!

    ORBAN ist der einzige Politiker mit Rückgrat weit und breit.

    ORBAN wartet nicht ab, daß sein Land den Mohammedanern überlassen wird, bis auch dort der ISLAM-TERROR seine blutige Spur hinterläßt und Ungarn islamisiert wird.

    ORBAN weiß, daß man nicht jede schlechte Erfahrung selber machen muß, um daraus zu lernen, sondern er lernt aus den schlechten Erfahrungen der anderen---und HANDELT entsprechend! Er läßt die Eroberer einfach nicht ins Land, sondern schützt wirksam die Grenzen des ihm anvertrauten Landes, wie es sich gehört.

    Wenn alle maßgeblichen Politiker aus solchem Holz geschnitzt wären wie ORBAN, wäre es nie zu dieser gezielt gesteuerten INVASION zwecks DESTABILISIERUNG Europas gekommen; sie wäre vermutlich abgeblasen worden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2017 09:48

    der weitsichtigste und mutigste Politiker Europas in dieser Hinsicht ist nicht Kurz sondern Orban, denn dieser handelt und bezieht auch die Prügel.
    Weiters sieht man aktuell überhaupt kein Indiz, daß auch nur einer Ihrer Punkte in nächster Zukunft auch nur angegangen wird. Jeder Versuch oder auch nur Gedanke in diese Richtung wurde vom Merkel-Block und ihrer transatlantischen Globalisten Phalanx in Grund und Boden getreten.
    Es wird wie bei der Balkanroute ein Zusammenschluss mehrerer Länder gegen Deutschland und Frankreich geben müssen, die nicht nur robust politisch auftreten sondern auch handeln. Rückführabkommen wären die ureigenste Aufgabe einer EU Politik, die ist nicht handlungsfähig.

  2. Ausgezeichneter Kommentatormonofavoriten
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    02. August 2017 23:54

    50 jahre migration aus der dritten welt nach europa hätten genügen müssen, den entscheidungsträgern bzw. gewählten repräsentanten klar zu machen, dass es keine aufwärtskompatibilität gibt. dritte welt menschen machen ihr umfeld automatisch zur dritten welt ab dem moment, wo sie "communities" bilden können, was sie mangels aufwärtskompatibilität zu tun gezwungen sind.

    dass nicht schon längst konsequent jegliche migration aus der dritten welt unterbunden ist, sollte nun wirklich jeden wachrütteln, der über ein minimum an krips verfügt.

    daher ist bei der kommenden wahl unter allen umständen von persönlichen vorteilen abzusehen und eine wirkliche richtungsänderung herbeizuführen. amen!

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  1. monofavoriten (kein Partner)
    02. August 2017 23:54

    50 jahre migration aus der dritten welt nach europa hätten genügen müssen, den entscheidungsträgern bzw. gewählten repräsentanten klar zu machen, dass es keine aufwärtskompatibilität gibt. dritte welt menschen machen ihr umfeld automatisch zur dritten welt ab dem moment, wo sie "communities" bilden können, was sie mangels aufwärtskompatibilität zu tun gezwungen sind.

    dass nicht schon längst konsequent jegliche migration aus der dritten welt unterbunden ist, sollte nun wirklich jeden wachrütteln, der über ein minimum an krips verfügt.

    daher ist bei der kommenden wahl unter allen umständen von persönlichen vorteilen abzusehen und eine wirkliche richtungsänderung herbeizuführen. amen!

  2. Torres (kein Partner)
    02. August 2017 20:50

    Was von solchen Plänen zu halten ist, hat man ja gerade eben in Italien gesehen. Da hat der Staat den NGOs einige (eigentlich ganz selbstverständliche) Auflagen für ihre Tätigkeit im Mittelmeer erteilt. Die NGOs haben sofort wild aufgekreischt, besonders die Ärzte ohne Grenzen: gestern in der ZiB2 hat einer dieser Ärzte stotternd und stammelnd seine - für Zuschauer aufgrund seine mangelnden Ausdrucksfähigkeit ohnehin unverständlichen - "Begründungen" für die Ablehnung dargestellt. Verstanden hat man höchstens etwa "wir sind neutral, keine Waffen an Bord" (also keine Polizei, die evtl. etwas kontrollieren könnte). Und Italien ist sogleich eingebrochen und hat auf alles verzichtet.

  3. McErdal (kein Partner)
    02. August 2017 18:28

    ***Die BRD – und ihre Täuschung geht weiter***
    d e r h o n i g m a n n s a g t . w o r d p r e s s . c o m/2017/08/02/die-brd-und-ihre-taeuschung-geht-weiter/
    In diesem 2. Teil werden euch einige geschichtliche Zusammenhänge gezeigt und dann werdet ihr hoffentlich sehen und auch verstehen was hier los ist. Von Rom, dem Vatikan, den Freimaurern und Illuminaten bis zur heutigen Situation der BRD-Treuhandverwaltung im Nießbrauchsrecht, erkläre ich anschaulich und mit eigenen Worten, dass es selbst ein Antifant verstehen muss.

    Wer es dann immer noch nicht versteht, sollte sich den Schwur der JESUITEN durchlesen, ansonsten ist ihm nicht mehr zu helfen.

    Ferner kann man sagen: Welcome NWO, es ist

  4. SchauGenau (kein Partner)
    02. August 2017 08:49

    Die aufgezählten Punkte schön und gut, aber das ist unrealistisch mit dieser EU.

    Was wir tun könnten:
    1. Jeden ohne Papiere an der Grenze abweisen, notfalls auch "robust".
    2. Jeden mit Papieren als Reisenden behandeln, d.h. er muß sich während seines Aufenthaltes im Land selbst erhalten.
    3. Asylanträge konnen nur an Botschaften und an der Grenze gestellt werden, der Ausgang ist außer Landes abzuwarten! Die Beweislast der Asylvoraussetzungen liegt selbstverständlich beim Asylwerber und ist binnen 14 Tagen zu erbringen.
    4. Illegal Aufhältige sind auszuweisen und keinesfalls zu alimentieren.

    • SchauGenau (kein Partner)
      02. August 2017 08:51

      Klar werden wir dann von der EU verklagt. Aber was kann uns passieren?

      Stimmrecht kann uns nicht entzogen werden da praktisch nicht vorhanden.
      Gekürze Förderungen können durch gekürzte Beiträge ausgeglichen werden.

      Einmarschieren? Immer noch besser als die dei jetzt einmarschieren :-))

  5. Anmerkung (kein Partner)
    02. August 2017 06:09

    Ja, das Hauptproblem sind die heimischen Helfershelfer der Aggressoren, die Friedenserzogenen, Gutmenschen, Bobos, Menschenrechtler usw. mit ihrem eurozentrischen Überlegenheitswahn. Sie glauben, sie könnten die Sau voll heraus- bzw. alle "Flüchtlinge" hereinlassen, notfalls stände sowieso die Polizei bereit.

    Aber der SPÖ-Kern beklagt schon mangelnde Motivation in der Polizei, das heißt, die Probleme nehmen überhand. Sobald die Polizisten damit aufhören, sich zu Einsätzen zu beeilen, wo sie ohnehin nur geprügelt und beschossen werden (und Richter lassen die Ganoven frei), bricht das Trugbild zusammen.

    Vorschlag für neuen Korpsgeist: DU hast Rot-Schwarz gewählt, also halte DU den Kopf hin!

  6. Undine
  7. socrates
    31. Juli 2017 22:18

    Was kann Macron schlechter machen in Lybien als seine Vorgänger? Jetzt wissen alle Warlords was ihnen passiert wenn sie die Neger nicht durchlassen!

  8. Franz Kernbeisser
    31. Juli 2017 22:11

    Schaffen wir das? Ja, wir schaffen das, aber nur, wenn Europas Führung endlich mutig alle Notwendigkeiten ansprechen würde. Und wenn sie wirklich, finanziell, militärisch, rechtlich, emotional, die notwendigen Schritte realisiert.

    Da dies aber recht unwahrscheinlich ist, schaffen wir es, aller Voraussicht nach, NICHT.
    Finis Europae.

  9. Tiroler Madl
    31. Juli 2017 21:19

    Schaffen wir das? Ja wir schaffen das, ... meint der Blogautor. Na, so viel Optimismus möchte ich haben. Wo gibt es in Europas Führung jemanden, der die richtige Einstellung und noch dazu die Schneid hat, zu tun, was getan werden muss. Ich sehe niemanden. Österreich tut gut daran, sich den östlichen Nachbarn anzuschließen. Diese kleine Hoffnung habe ich noch. Ansonsten bete ich, dass unter uns ein neuer Andreas Hofer aufsteht, wenn es hart auf hart kommt.

    • machmuss verschiebnix
      31. Juli 2017 21:56

      @Tiroler Madl,
      der aktuelle Krieg - den die meisten noch gar nicht als solchen
      erkennen - ist ein Krieg der Informationen. Eine handvoll
      erfahrener Hacker kann in diesem "Krieg" mit einem einzigen
      "üblen Streich" mehr Schaden verursachen, als Hitler mit
      seinem ganzen WKII !

  10. Flotte Lotte
    31. Juli 2017 19:32

    OT - Google hat ein neues Zensurprogramm, mit dem man "toxic" also "giftige" Kommentare erkennen kann, die für andere User gefährlich wären. Bei der Gestaltung des Programmes finden sich alte Bekannte, lauter Linksmedien - "..Google und seiner an diesem Experiment beteiligten Partner Wikipedia, The New York Times, The Economist und The Guardian. Google versteht unter den sogenannten „toxic comments“ Kommentare, die Diskussionen stören sollen und andere Nutzer beleidigen oder mobben."

    https://www.perspectiveapi.com
    Probiert es selbst einmal. :)
    Nun habe ich einen kleinen Test damit gemacht und einen Screenshot davon angelegt.

    Wenn man Donald Trump mag, so besteht eine Gefährlichkeit von 16%... Wahnsinn, was die Linken aufführen!

    https://www2.pic-upload.de/img/33649671/GoogleZensur.jpg

    • Brigitte Imb
      31. Juli 2017 21:38

      Echt irre! Wie wird man eingestuft, wenn man Trump "mag" und zu dieser Gefährlichkeit noch auf die potentielle Möglichkeit stößt die FPÖ wählen zu können?
      Hochrisikobürger?

  11. oberösi
    31. Juli 2017 16:26

    So richtig obige Aufzählung der Maßnahmen auch sein mag, so bleibt das Gejammere über unsere unfähige Politik in diesem Blog doch solange scheinheilig, solange seitens des Blogmasters nicht oder zuwenig thematisiert wird, daß die "Flüchtlingskrise" hauptsächlich Resultat einer außerordentlich erfolgreichen Taktik unseres Hegemons ist, seit dem Irak Dominostein für Dominostein fallen zu lassen: Libyen, Ägypten, Syrien. Und der Iran kommt dann als Krönung.

    Die Voraussetzung, daß diese Völkerwanderung auf ein wehrloses gegendertes und politisch kastriertes, eingegrüntes Deutschland treffen, wurde 45 in Nürnberg geschaffen.
    Und ein harmloses Deutschland als stärkste Technologie- und Wirtschaftsmacht des Kontinents mit selektivem Geschichts- und Traditionsbewußtsein bedeutet nun einmal ein wehrloses und richtungsloses Europa, wie nicht zuletzt H. Oswald immer wieder ausführt.

    Zuerst den Deutschen die Cochones zu kappen, um sie dann wie eine aufgescheuchte Schar feister Kapaunen durch die politische Landschaft zu jagen, ist erklärte Strategie der USA. Und nicht primär der Russen!

    Also, mehr Mut, den Reiter zu schlagen, und nicht ewig nur das Roß! Oder es sein lassen!

    Es sei denn, die inszenierte Dauerentrüstung, ohne die Ursachen anzusprechen, wäre eben genau die gewünschte Ablenkung vom eigentlichen Thema, die hidden agenda quasi.

    • Undine
      31. Juli 2017 16:56

      @oberösi

      ***********************************!
      Da stimmt jeder Satz!

    • Charlesmagne
      31. Juli 2017 17:03

      @oberösi
      ****************************************************

    • glockenblumen
      31. Juli 2017 18:27

      ***************************************!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      02. August 2017 09:57

      Treffend analysiert. Jedoch ein wichtiges Adendum: Die USA sind nur der Schwanz, welcher auf Befehl des einzigen Herren wedelt!!!

  12. Ausgebeuteter
    31. Juli 2017 15:07

    Nur die Hosenanzugträgerin Angelika hat Erfolgschancen, dem französischen Präsidenten zu sagen und mit einem Kuss zu unterstreichen: Il ne faut pas, M. Macron !

  13. Cato
    31. Juli 2017 13:32

    Eine kleine Korrektur um der Wahrheit die ehre zu geben:

    Nicht Sebatian Kurz sondern die FPÖ weist seit Jahren darauf hin.

    Das sollte auch in dem geschätzten Blog so objektiv berichtet werden. Bei aller verständlichen Sympathie für den jungen Minister. aber ist erst vor den Wahlen zu dieser Erkenntnis gelangt.

    Weitsichtig hat nur die FPÖ agiert, wenngleich mit weniger Sympathieträgern à la Kurz. Aber Politik sollte nicht nur von Symphatie geleitet werden.

  14. socrates
    31. Juli 2017 13:26

    Ein blühendes Land, Lybien, wurde in einer ungeheuerlichen Aktion niederbombardiert, Ghadafi unter dem Beifall Hillary Clinton's gepfählt und damit der Weg nach Europa geöffnet. Jetzt bekommen wir Ezzes, was Macron machen soll, nachdem Hollande und der Nato die Bomben ausgegangen waren.
    Also laßt uns nachdenken: Vorher, unter Ghadafi, war alles in Ordnung, jetzt macht Macron angeblich allés falsch.
    Bevor die Koalition der Kriegstreiber in Syrien eingegriffen hat, 2011, war es ein blühendes und reiches Land. Dann hat man Migranten herbeigebomt, damit jeder noch so Kleine EUli einen noch Kleineren findet, dem er etwas befehlen kann und der ums halbe Geld arbeitet. Syrien ist wunderschön und wir könnten mit den Einwohnern Platz tauschen, bevor es Israel erobert und ein Großstadt bildet.
    Was spricht dagegen den Krieg einzustellen und sich an die Gesetze zu halten?

    • Undine
      31. Juli 2017 15:16

      @socrates

      Und die Killary Clinton, die so glücklich lachte, als sie die grässlichen Bilder vom toten Gaddhafi sah, wusste wohl über die furchtbaren Auswirkungen für Europa! Sie KANNTE den PLAN!

    • Brigitte Imb
      31. Juli 2017 18:53

      Leider habe ich mich auch gefreut über Gadaffis Ende, es war falsch.

    • Freisinn
      31. Juli 2017 20:36

      Wahrscheinlich war es Gaddhafis größter Fehler, zu prophezeien, wenn er beseitigt würde, so wäre der Weg frei nach Europa und dieses würde schwarz werden. Dies hat dann wohl einige Hintergrundmächte auf den Plan gerufen: genau - so machen wir's. An tölpelhaften Hiwis hat es dann ja nicht gemangelt.

  15. Undine
    31. Juli 2017 11:43

    Ich sag's ja nicht gerne, aber der Österreicher ist genuin feige!
    Immer schön mit der Masse mitschwimmen heißt die Devise, damit man uns lieb hat. Ganz anders die Ungarn! Die Magyaren waren immer schon ein stolzes Volk!

    ORBAN ist der einzige Politiker mit Rückgrat weit und breit.

    ORBAN wartet nicht ab, daß sein Land den Mohammedanern überlassen wird, bis auch dort der ISLAM-TERROR seine blutige Spur hinterläßt und Ungarn islamisiert wird.

    ORBAN weiß, daß man nicht jede schlechte Erfahrung selber machen muß, um daraus zu lernen, sondern er lernt aus den schlechten Erfahrungen der anderen---und HANDELT entsprechend! Er läßt die Eroberer einfach nicht ins Land, sondern schützt wirksam die Grenzen des ihm anvertrauten Landes, wie es sich gehört.

    Wenn alle maßgeblichen Politiker aus solchem Holz geschnitzt wären wie ORBAN, wäre es nie zu dieser gezielt gesteuerten INVASION zwecks DESTABILISIERUNG Europas gekommen; sie wäre vermutlich abgeblasen worden.

    • socrates
      31. Juli 2017 13:29

      Netanyahou war schon bei Orban, wir, die EU, sind die Miesen! Aber wenn die USA nicht will, nutzt das gar nichts!

    • Ingrid Bittner
      31. Juli 2017 18:08

      Die Magyaren sind nicht nur ein stolzes Volk, sie sind ganz fest im christlichen Glauben verankert!!!

    • Josef Maierhofer
      31. Juli 2017 18:12

      Die Ungarn waren ja durch Jahrhunderte von den Türken besetzt.

  16. Dr. Faust
    31. Juli 2017 11:35

    OT zum Beitrag von A.U.
    http://www.andreas-unterberger.at/m/2017/07/unglaubliche-formulierungen-einer-wiener-richterin/

    Eine unabhängige Justiz ist essentiell für einen Rechtsstaat. Wie weit darf diese "Unabhängigkeit" gehen? Darf sich eine Richterin, wie im Unzensiert-Artikel über das Berufungsurteil angedeutet, folgenlos auf die Seite einer Partei schlagen?

    Welche dienstrechtlichen Konsequenzen hat das Fehlurteil von Richterin Nicle Baczak für sie? Aus ihrer kolportierten Bemerkung - ich beziehe mich ausschließlich auf den Artikel von Unzensiert gemäß dem obigen Link -, ihr Urteil würde in der Berufung wahrscheinlich nicht halten, ist doch Parteilichkeit abzuleiten.

    So manche Richterin scheint ihr Amt und somit das ihr vom Volk eingeräumte, unerhörte Privileg für revanchistische Zwecke zu mißbrauchen !!! Soll das so weitergehen? Vielleicht kann sich der zukünftige Justizminister die Sache für eine dienstrechtliche Prüfung vormerken?

  17. hellusier
    31. Juli 2017 11:18

    Ein Punkt noch wäre vielleicht hilfreich: Keine Medien Bestechungen und Gelder an NGOs um 80% erniedrigen - europaweit (einschließlich Konkordat-Kündigung!).
    An Kurz: Ankündigungen und Verkündungen ohne nachfolgende Taten sind wertlos-!
    Vorschlag : Verkleinerung von National -und Bundesrat !!

  18. Josef Maierhofer
    31. Juli 2017 10:10

    Dass wir in einem Invasionskrieg stecken, das weiß jeder denkende Österreicher, außer ein ideologieblinder, medial verblödeter Linker und es ist traurig dass dazu (in der Mehrheit) auch Regierung und Parlament gehören, denn sonst hätten wir schon lange wieder unsere beschlossenen und noch immer gültigen Gesetze exekutiert, die da lauten, jeder kriminell gewordene Ausländer ist außer Landes zu schaffen, das schafft sogar die Schweiz.

    Dass sich die Österreicher wundern über diese Gesetzesübertretungen und deren Tolerierung, über die Inländerbenachteiligung, nicht nur wundern, sondern auch maßlos ärgern und oft selbst Leidtragende sind, ist mehrheitlich Fakt. So was gibt es erst seit es die linken Regierungen gibt (samt Helfern), das ist auch Fakt.

    Aber auch ist Fakt, dass die feigen Österreicher (genauso feig wie ihre Regierung) nicht dazu aufraffen können, dem Selbstbdienungsspiel, dem Volksausrottungsspiel, dem Inländerbenachteiligungsspiel, dem ORF Lügenspiel, etc. von Rot-Schwarz endlich ein Ende bereiten und eine FPÖ, die gesetzestreu, korrekt, mit der direkten Demokratie in der Tasche, seit Jahrzehnten diese Rot-Schwarzen Missstände und Fehlleistungen noch immer nicht wählen. Wie viel 'Scheiße am Kopf', wie viel Volksverhöhnung, Volksbelügung, etc. halten die 'Ösis' noch aus ?

    Zur EU:
    Ich fürchte, die wird zu keinerlei Maßnahmen mehr fähig sein, zumindest nicht in dieser Konstellation, sie wird weiterhin Europa und seinen Menschen verraten und verkaufen nach dem Motto: 'Wer hat uns verraten, ... 'Sozial'demokraten und Linke, wie die Hamburger Vorfälle zeigen, nein sie sind es nicht, sie haben das nicht getan, sie tun doch so was nicht, sie sind ja die Guten, die Friedlichen und ich ergänze, die Hirnkranken.

    • dssm
      31. Juli 2017 10:51

      @Josef Maierhofer
      Gibt es neuerdings von der FPÖ eine klare Aussage zu NGOs, Medienbestechung und ORF.
      Gibt es einen konkreten Plan, wie die vielen Problemzonen angegangen werden; insbesondere wie finanziert man die Lösung.

    • Josef Maierhofer
      31. Juli 2017 16:51

      @ dssm

      In Wahlzeiten da scheinen auch die Blauen leiser zu treten und lieber nichts zu sagen, wenn sie nicht müssen.

      Den konkreten Plan haben die Blauen x-mal im Parlament beantragt, er wurde stets abgelehnt.

      bis Oktober wird es sicher noch einige Aussagen geben müssen, aber alle von mir angeführten waren bereits Anträge im Parlament.

  19. Pennpatrik
    31. Juli 2017 10:06

    Nein, wir schaffen das nicht.
    Nichts deutet darauf hin.

  20. Undine
    31. Juli 2017 09:59

    Während einer Bahnfahrt auf der Westbahnstrecke konnte ich mich leider davon überzeugen, wie rasant eine aus Asien eingeschleppte Pflanze, das DRÜSIGE SPRINGKRAUT, ihren Siegeszug flächendeckend vollendet. Von Jahr zu Jahr werden die Flächen, die diese eingeschleppte Pflanze dank ihrer sagenhaft wirkungsvollen VERMEHRUNGS-STRATEGIE bedeckt, größer und größer.

    Diese eingeschleppte, durchaus sehr hübsche Pflanze schien anfangs eine Bereicherung unserer heimischen Flora zu sein. Sie hat nur einen gravierenden Nachteil auch unserem heimischen gelbblühenden Springkraut gegenüber: Dort, wo sich das eingewanderte Drüsige Springkraut erst einmal eingenistet hat, wuchert es grenzenlos und VERDRÄNGT zur Gänze ALLE HEIMISCHEN PFLANZEN.

    Das eingeschleppte Drüsige Springkraut hat es leicht: Es findet in der neuen Heimat ganz besonders hervorragende Bedingungen vor. Dadurch hat es sich innerhalb kürzester Zeit dank seiner genialen Vermehrungs-Strategie über ganz Europa verbreitet ---bis nach Skandinavien. Und es wird sich, wenn nichts gegen den Siegeszug dieser NICHT HEIMISCHEN Pflanze unternommen wird (flächendeckendes konsequentes Ausreißen und Verbrennen der blühenden Pflanzen vor der Samenreife über mehrere Jahre hindurch!) so lange weiter verbreiten, bis die heimische Flora ausgerottet ist. Dort, wo sich das Drüsige Springkraut angesiedelt hat, hat KEINE HEIMISCHE Pflanze mehr eine Chance. Wollen wir das?

    Ergoogeltes:

    "In Europa wird das Indische Springkraut vielerorts als INVASIVER NEOPHYT bekämpft, da es als eine Bedrohung für andere Pflanzenarten, ja ganze Pflanzengesellschaften in deren Lebensraum betrachtet wird."

    • glockenblumen
      31. Juli 2017 10:30

      @ Undine

      Das gleiche mit den Marienkäfern, auch da vermehrt sich die eingeschleppte Art rasant und verdrängt die heimischen Nützlinge.

    • Undine
      31. Juli 2017 11:18

      @glockenblumen

      ...und erst die grausliche Spanische Nacktschnecke!

      Aber ich wollte eher im "Pflanzenreich" bleiben mit meiner Sorge für Europas Zukunft und sie durch die Blume artikulieren! ;-)

      Vor einigen Jahren erlebte ich übrigens eine unglaubliche Invasion dieser eingeschleppten Marienkäfer auf der Insel HIDDENSEE und in WARNEMÜNDE! Der Strand war rotgesprenkelt---einfach unglaublich! Es dürfte damals die ganze Ostseeküste befallen gewesen sein.

    • Ingrid Bittner
      31. Juli 2017 18:11

      Ein guter Vergleich aus der Pflanzenwelt, der sich 1:1 auf die Menschen übertragen lässt, nicht wahr?

  21. kremser (kein Partner)
    31. Juli 2017 09:48

    der weitsichtigste und mutigste Politiker Europas in dieser Hinsicht ist nicht Kurz sondern Orban, denn dieser handelt und bezieht auch die Prügel.
    Weiters sieht man aktuell überhaupt kein Indiz, daß auch nur einer Ihrer Punkte in nächster Zukunft auch nur angegangen wird. Jeder Versuch oder auch nur Gedanke in diese Richtung wurde vom Merkel-Block und ihrer transatlantischen Globalisten Phalanx in Grund und Boden getreten.
    Es wird wie bei der Balkanroute ein Zusammenschluss mehrerer Länder gegen Deutschland und Frankreich geben müssen, die nicht nur robust politisch auftreten sondern auch handeln. Rückführabkommen wären die ureigenste Aufgabe einer EU Politik, die ist nicht handlungsfähig.

    • kremser (kein Partner)
      31. Juli 2017 10:02

      Ich finde das überhaupt den größten Witz, die größte Schande dieser bornierten EU Politik. Es gibt keine Initiative für gesamteuropäische Flüchtlingszentren und Rückführabkommen. Das sollte eigentlich eine zentrale Kernaufgabe einer EU sein. Sie ist dazu aber nicht gewillt - die EU bräuchte eine neue Führung - sehr lustig

      nur so als Gedankenexperiment:
      Kurz tritt wie Orban vor dem EU Parlament auf, verteidigt Europas christliche Grundwerte und das Recht auf einen eigenen Kontinent mit christlicher Prägung, er attackiert Merkel und ihre Speichellecker, schmiedet (militärische) Allianzen mit Visegrad Staaten, rüstet das österreichische Militär zu einer schlagkräftigen Truppe auf...

    • glockenblumen
      31. Juli 2017 10:27

      Herr Orban ist ein Politiker wie ich mir einen für Österreich wünsche!

      Vermutlich wird Kurz schön brav mit den Wölfen heulen, ich glaube nicht, daß er jemals so wie Viktor Orban unser christlich geprägtes Europa verteidigen wird :'-(

    • oberösi
      31. Juli 2017 16:38

      @ Glockenblumen
      Igen, minden rendben!
      Ex oriente lux!

    • Charlesmagne
      31. Juli 2017 17:21

      Kurz wird den Sorosplänen nicht entgegentreten, soviel ist von vornherein klar. Er wird sie vielleicht nicht so offensiv vorantreiben wie es einige die letzten Jahre getan haben. Wir knallen dann halt leicht gebremst, aber immer noch viel zu schnell, an die Wand.

    • glockenblumen
      31. Juli 2017 18:35

      @ oberösi

      Unser östliches Nachbarland ist wahrhaftig ein Lichtblick.
      Man kann dort unbeschwert Urlaub machen, einkaufen gehen, gemütlich in einem Cafe einen Kaffee trinken, so wie in Österreich vor etwa 25 Jahren.
      Ich war schon als Kind gerne dort und bin es jetzt noch lieber.....

  22. dssm
    31. Juli 2017 09:42

    Bis jetzt kann ich die demokratischen Mehrheiten für solche Lager nicht erkennen. Herr Macron hat im Wahlkampf nichts dergleichen von sich gegeben, wenn er nun so radikal anders handeln will, so ist das schlicht Betrug am Wähler!
    Abgesehen davon, Herr Macron ist nicht sehr ehrlich. Erst kürzt er der Armee das Budget und dann verkündet er so ein Programm, wo das Militär eine sehr gewichtige Rolle spielt?
    Das gilt auch für Kurz, denn wo ist sein Konzept für die militärische Aufrüstung?

    Jedenfalls kann man sicher sein, daß keinerlei ernstzunehmende Aktion kommt, solange die europäischen Streitkräfte in einem derartigen Lotterzustand sind.

    • socrates
      31. Juli 2017 13:33

      Die demokratische Mehrheit für das Bombardieren von Lybien und das Pfählen von Ghadafi kann ich auch nicht erkennen. Sie war auch in keinem Wahlprogramm.
      Dort wurde ganz Anderes versprochen. Aber wir wählen ja nicht zum ersten Mal.

    • Riese35
      31. Juli 2017 13:50

      Kurz hat doch eh etwas für's Heer getan. Während unsere "Society", die sich vor allem in Kitzbühl und anderswo trifft, ihren Nachwuchs zum Zivildienst schickt, lassen sich die muslimischen Neuösterreicher fast durchwegs beim Heer ausbilden. Kurz hat es erkannt, daß unser Heer Nachwuchs braucht. Deshalb hat er ja vermutlich auch gesagt, daß der Islam zu Österreich gehöre. Einen ersten Erfolg gibt es ja auch bereits: ein Schiff der Identitären wurde gestoppt.

  23. Bob
    31. Juli 2017 09:21

    Der wichtigste Punkt wäre, mit dem humanitären Gutmenschengefasel endlich aufzuhören. Die saudumme Spruch kein Mensch wäre illegal ist zum vergessen. Wer schert sich um die jährlich 30 000 abgetriebenen und somit ermordeten österreichischen Kinder?
    Endlich beginnt man die Invasoren nicht als Flüchtlinge zu bezeichnen, sondern als das was sie sind: Eindringlinge die sich bei uns ein nettes bezahltes Auskommen erhoffen, und wenn sie das nicht bekommen zum militanten Feind werden.

    • glockenblumen
      31. Juli 2017 10:23

      @ Bob
      *********************************************************!

    • Riese35
      31. Juli 2017 13:52

      @Bob:
      *********************************************************!
      *********************************************************!
      *********************************************************!

    • Gandalf
      31. Juli 2017 14:08

      @ Bob:
      *******************************!

    • Charlesmagne
      31. Juli 2017 17:24

      @bob ********************************************

  24. Leopold Franz
    31. Juli 2017 08:59

    Immer wieder kommen wir zu den Gerichten, die uns hier die Zerstörung aufzwingen. Als Nachtrag zum Artikel von Dr. Unterberger vor einigen Tagen zu einem EUGH Urteil die Geschäftszahl C-646/16. Vertreten waren die Asyl-Herrschaften vom grazer Rechtsanwalt Mag. Ronald Frühwirth, einem wahren Willkommenshelden. Er ist auch Leiter der "Refugee Law Clinic" an der Karl-Franzens Universität.
    Zu den Richterinnen der Strafgerichte siehe auch den neuesten Eintrag unter Spannend.

  25. Politicus1
    31. Juli 2017 07:31

    Zwei Leitsätze der Politik und der Wirtschaft sind in meinem Gedächtnis verankert.
    1) Diesel ist gut. Wir sollten weniger Benziner und mehr Dieselautos fahren!
    2) Zuwanderung ist gut. Wir brauchen sie, damit wir nicht aussterben und unsere Pensionen gesichert sind.

  26. El Capitan
    31. Juli 2017 06:51

    Eine gezielte und wirksame Politik ist in diesem Chaos, das wir NGOs, linken Politikern, Meinungsmachern und Juristen zu verdanken haben, ohnehin nicht möglich. Leider müssen wir wohl auf gewisse Selbstregulierungen warten, wenn Italien niemanden mehr aufnehmen wird, weil die Lager übervoll sind.

    Frankreich wird die Schlepper-Schiffe zurückschicken, Spanien ebenfalls. Bleibt eventuell noch Griechenland, denn auch Kroatien wird kein NGO-Schiff akzeptieren.

    Dann und nur dann wird es zu wirksamen und langfristig sinnvollen Maßnahmen kommen.

    Es ist die Katastrophe des 21. Jahrhunderts, dass gegen linke Zerstörungs- und Umwertungspolitik erst dann etwas unternommen wird, wenn eine Schmerzgrenze nach der anderen überschritten wird.

  27. Helmut Gugerbauer
    31. Juli 2017 06:45

    Die Frage ist nur noch: Wann werden diese Hürden in Angriff genommen? Es ist wie beim Minenfeld Staatsverschuldung/Sozialstaat: Erst wenn die Wirklichkeit den Beweis erbringt, dass statt der erträumten heilen Gesellschaft der Crash eintritt, wird sich Europa dazu durchringen. Ohne enormen Leidensdruck geht in einer Wohlstandsgesellschaft vermutlich kaum mehr irgend etwas.

    • Freisinn
      31. Juli 2017 09:09

      Vermutlich wird man versuchen, durch extreme Verschuldung den Tag der Wahrheit hinauszuzögern. Die Qualitätsmedien werden das Ihre beitragen, die Spur zu verwischen.

  28. Politicus1
    31. Juli 2017 06:43

    Es fehlt mir noch ein Punkt 14.)
    Das europäische System des Asylrechts muss geändert werden, vor allem in Österreich und in Deutschland. Ganz egal, welche anderen Massnahmen umgesetzt werden - es wird immer illegale Eindringlinge geben, die auf welchen Wegen immer zu uns gelangen.
    Daher muss Schluss gemacht werden, mit Gesetzen, die es JEDEM abgelehnten illegalen Immigranten erlauben, unser nationales Rechtssystem mit endlosen Berufungen und Rekursen ad absurdum zu führen.

    Wenn in Österreich jährlich an die 20.000 abgelehnte Asylfälle (praktisch jeder abgelehnte!) vor unseren Höchstgerichten landen, dann hat das mit Rechtsstaat und Rechtssicherheit gar nichts mehr zu tun. Das ist Rechtsmissbrauch! Und die Asylindustrie ist dabei nicht ganz unschuldig.

  29. 11er
    31. Juli 2017 04:57

    Ich fürchte, dass es in Europa - mit Ausnahme der Visegrad-Gruppe - keinen Regierungspolitiker gibt, der die ernsthafte Intention hat, der Massenmigration Einhalt zu gebieten. Für die mit Schlüsselbund ausgestatteten EU-Völkerkerkermeister gilt dies ebenso.

    Während die deklariert linksextremen die Flutung des Kontinentes ohnehin permanent bejubeln und beschönigen, spielen die rechts davon verorteten wohl ein fieses Doppelspiel, um der Bevölkerung Sand in die Augen zu streuen und sie ruhig zu halten.

    Ich sehe auch in Sebastian Kurz keine diesbezügliche Ausnahme, so sehr ich in diesem Fall gerne unrecht hätte.

  30. nerdfilms
    31. Juli 2017 04:44

    Wäre es nicht unendlich einfacher, EU-Staaten wie Griechenland und Italien dazu zu bringen, endlich eine ihrer Inseln zu exterritorialem Gebiet zu erklären und sämtliche illegalen Einwanderer dorthin zu verbringen, als in fremde Länder mit Waffengewalt einzumarschieren?

  31. Helmut Oswald
    31. Juli 2017 02:04

    Die Schwäche der Europäer ist eine Folge des dreißigjährigen Krieges des zwanzigsten Jahrhunderts - der in Europa in Wahrheit keine Sieger kannte.
    Nur die blanke Furcht vor der weiteren Ausdehnung des Kommunismus, dem der amerikanische Kriegs-Präsident mit Umsicht, Fleiß und Beharrlichkeit zu seinem historisch größten Sieg verholfen hat, hielt jene Resteuropäer - die nicht Vasallen der eurasisch-moskowitischen Diktatur waren - noch in einem Bündnis mit jenem Amerika, daß zehn Jahre nach dem Ende der Kämpfe in Europa und Asien gebraucht hatte um zu erkennen, mit wem es sich die Welt 1945 in Wahrheit aufgeteilt hatte. Diese Epoche brachte das Ende der europäischen Kolonialreiche, das Ende der machtpolitischen Weltgeltung sowohl einzelner europäischer Nationen wie der Europäer in ihrer Gesamtheit. Und es brachte die intellektuelle Abdankung der Europäer von der Vorstellung, ihre Lebensweise liefere den globalen Maßstab für Fortschritt und Entwicklung, sie sei letzten Endes also erstrebenswert.
    Daran hatte zwar die Dauerberieselung - besonders nach dem Krieg - der Europäer mit den Propagandaparolen der Amerikaner und Sowjets und deren de facto völlig unwidersprochene Übernahme besonders als Sozialismus unterschiedlichster Spielart seinen Hauptanteil, aber naturgemäß bedarf es dazu einer Kollaboration auch gebildeterer Schichten auf dem Kontinent, die sich - übrigens in jeder europäischen Nation auf krasseste Weise implementierten - Schuldkult als Grundkonstante ihrer politischen Positionierung zu eigen machten. Die Spielart war unterschiedlich, das Resultat freilich immer das Gleiche: historisch einzigartiges Unrecht, welches zu erkennen, öffentlich zu machen, ununterbrochen in das Gegenwartsbewusstsein zu rufen, zu bekennen, zu sühnen und wiedergutzumachen gelte - sei es wie in den deutschen Ländern die Judenverfolgung und der Genocid am europäischen Judentum im Dritten Reich, sei es in den ehemaligen Kolonialmächten ihre Gewaltherrschaft in den Kolonien, der Ausbeutung und die Unterdrückung der Kolonialvölker usw usf. Das alles aber nicht beschränkt auf eine historische oder individual strafrechtliche Dimension, sondern instrumentalisiert als Werkzeug der Gegenwartspolitik unter teils absurder Übersteigerung von angeblichen Geboten der Moralität, die geschickt realpolitische Ziele und deren Erreichung vor den Augen der Masse hinter einem Nebelvorhang an vermeintlich moralisch tugendhaften Verhaltensweisen zu verbergen vermochten. So wurde beispielsweise in praktisch allen europäischen Staaten durch die politische Linke jede Art von Landesverteidigung zur Demontage freigegeben, immer unter Heranziehung von historisch dokumentierten und dokumentierbar gewesenen Kriegsverbrechen oder Mißbrauchsbeispielen.
    Ganz anders etwa in den Vereinigten Staaten - dort denkt niemand auch nur im Traum daran etwa der US Army irgendwelche Beschränkungen aufzuerlegen, nur weil sich diese im 19. Jhdt etwa aktiv an der Ausrottung der indigenen Bevölkerung auf dem amerikanischen Kontinent beteiligt hat - nur um knapp sechzig Jahre nach dem letzten Völkermord - dem Todesmarsch der Cherokee Indianer begleite von US KAvallerie auf ihrem letzten Weg - über die Nazimörder in Nürnberg zu Gericht zu sitzen und diesen die Ungeheuerlichkeit ihres Verbrechens vorzuhalten, ohne auch nur im mindestens aber auch nur zu einer Spur von selbstkritischer Reflexion in der Lage zu sein. Man könnte natürlich jetzt ganz einfach sagen - warum sollten sie auch?
    Solange die Streitkräfte - um nur bei diesem einen Beispiel zu bleiben - sich gegenwärtig rechtskonform verhalten, die Selbstreinigungs - und Kontrollprozesse gegenwärtig stimmen - warum und weshalb in aller Welt sollte sich daher ein General der US Army um etwas anderes kümmern, als um eine erfolgreiche Auftragserfüllung?
    Und hier sind wir am Punkt: die geistige Abdankung der europäischen Dressureliten besteht darin, gar nicht mehr in der Lage zu sein, eigene Interessen zu definieren und ihre Durchsetzung mit machtpolitisch legitimen Mitteln für eine Selbstverständlichkeit zu halten. Stets unter Verweis auf irgendwelche historischen Gedächtnislasten. Das ist Dummheit gepaart mit Feigheit.
    Aber wie es Andreas Unterberger richtig sagt: 'Und selbstverständlich ist es eine Aggression, wenn aus einem Land Hunderttausende Menschen einfach ungerufen in ein anderes einmarschieren, egal ob zu Fuß oder per Boot. Es ist auch egal, ob eine Regierung selbst der diesbezügliche Aggressor ist (wie es wohl die Türkei lange war) oder ob sie nur hilflos ist, wenn kriminielle Banden von ihrem Land aus die Menscheninvasion organisieren. Und selbstverständlich ist das auch dann ein Aggressionsakt, wenn nicht geschossen wird. Und ebenso selbstverständlich gehört es zum Teil der möglichen Verteidigungsmaßnahmen, dass man auch auf dem Territorium des Aggressors etwas unternimmt ...'
    Deshalb erwarten wir von unseren Politiker, die das Land regieren und von unseren Streitkräften, daß sie das tun, was dieses Land immer getan hat, wenn seine Grenzen vom verfluchten Feind überschritten wurden - sie haben die Aufgabe diesen Agressor zu schlagen - und zwar mit Mann, mit Ross und mit Wagen.

    • Dr. Faust
      31. Juli 2017 10:08

      @Helmut Oswald

      Danke für die kluge und mutige Analyse, Herr Oswald! Wenn ich mir eine Bemerkung erlauben dürfte.... Das Lesen ihrer Postings wäre ein noch größeres Vergnügen, wenn weniger monsterlange Sätze vorkommen würden und wenn die Interpunktion genauer gesetzt wäre.

    • glockenblumen
      31. Juli 2017 10:22

      @ Helmut Oswald

      **************************************************************!!!
      Sie haben mit jedem Wort recht!

    • Helmut Oswald
      31. Juli 2017 11:23

      @ Dr. Faust - meist mit heißer Nadel genäht, besteht meine alte und schier unausrottbare Untugend darin, Formalkriterien hartnäckig zu vernachlässigen. Lektoren oder Adjutanten stehen mir bedauerlicherweise nicht zur Seite, aber Sie haben natürlich Recht. Ich gelobe Besserung.

    • socrates
      31. Juli 2017 22:22

      Die Feuerland Indianer wurden im 20.Jh mit Kopfgeld (Darwin) von den Engländern ausgerottet, damit die schottischen Schafzüchter billige Uniformen liefern könnten.

  32. kritikos
    31. Juli 2017 01:16

    Ich bin trotz der langen Liste der Hindernisse und Versäumnisse von AU froh, dass Macron die Rückführung der Migranten ins Auge gefasst (abgekupfert?) hat, denn Kurz allein ist eine unbedeutende Größe im Europa-Karussel. Wenn es noch gelingt Merkel zur Vernunft zu bringen, dann würde ich Licht im Tunnel sehen, aber mir fehlt da die Hoffnung.
    Ich halte auch dafür, dass die Medien, wenn der Weg wirklich bestritten wird, ihre Meinung umdrehen, denn ihnen geht es um Inkasso und Auflagen.
    Schön wäre es, ein neues Europa zu etablieren und zu wählen, das Sinnvolles, von der Bevölkerung Gewünschtes und Klares durchzieht und nicht vornehmlich mit dem Hintern auf gut dotierten Sesseln sitzt.

    • Cotopaxi
      31. Juli 2017 07:49

      Macron braucht seine Vorschläge als Verhandlungsmasse gegen Merkel-Deutschland. Merkel wird ihm seine Ideen schon teuer abkaufen und die Sache ist wieder einmal gut gelaufen für die Franzosen.





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