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Wo sind die „besten Köpfe“, die Kurz sucht? drucken

Lesezeit: 9:00

Sebastian Kurz will die „besten Köpfe“ suchen und um sich sammeln. Wer würde das nicht für richtig finden? Nur: Solche Ankündigungen sind zehnmal leichter gemacht als getan. Wo gibt es sie eigentlich noch, diese besten Köpfe? Eine Suche, die auf einige Namen und einige Probleme stößt.

Primär wird nämlich auch Kurz auf ein Phänomen prallen, unter dem schon viele Unternehmen leiden, unter dem auch viele Unis leiden würden, wären sie noch exzellenzorientiert (und nicht auf Dummheiten wie Gender und P.C. versessen). Dieses Phänomen, das eine immer dunkler werdende Wolke über der Zukunft Österreichs bildet, heißt „Brain Drain“. Es bedeutet, dass alljährlich Tausende der talentiertesten, klügsten, leistungswilligsten jungen Österreicher das Land verlassen, nachdem sie hier gratis studiert hatten (während das, was auf Wunsch vor allem von Rotgrün hereinströmt, nun – nicht gerade optimal ist).

Die Braindrainer hatten ja anfangs oft nur vorgehabt, bloß vorübergehend ins Ausland zu gehen. Sie haben dort aber regelmäßig bald entdeckt, dass gerade in den Auswanderunsgländern die Perspektiven viel besser sind. Dass sie von der Schweiz über Australien bis zu den USA deutlich weniger Steuern und Abgaben zahlen müssen, dass sie oft deutlich bessere Universitäten vorfinden, dass dort Leistung zählt und dass in den meisten Zielländern die Gefahr viel geringer ist, an der Überregulierung durch die österreichische und europäische Gesetzesmaschinerie zu ersticken.

Jeder, der wirklich nach den „besten Köpfen“ sucht, merkt das. Vielleicht hat das auch schon Sebastian Kurz gemerkt. Denn zumindest einmal schon hat er ja selbst solche suchen müssen – und nichts gefunden. Nämlich bei der letzten ÖVP-Kandidatenliste für den Wiener Gemeinderat. Die ist ja dominant von ihm bestimmt worden. Ihre Qualität zählt jedoch ganz eindeutig zu den Minuspunkten im ansonsten erfolgreichen Leben des bürgerlichen Hoffnungsträgers. Im Vergleich dazu war die vorige Wiener ÖVP-Garnitur interessanter. Auch spricht es nicht gerade für eine sichere Hand bei der Auslese, dass die beiden weitaus interessantesten ÖVP-Gemeinderäte nur über die Vorzugsstimmen ins Rathaus gekommen sind. Allerdings ist Kurz zugute zu halten, dass es er war, der diesen Vorzugsstimmenweg auch schon in Wien verbreitert hat - aber leider nicht so wie etwa die ÖVP Niederösterreichs zum alleine entscheidenden Kriterium gemacht hat.

Bei der Auslese von Kandidaten für die Politik kommt neben den Brain-Drain-Problemen noch dazu, dass selbst von den in Österreich verbliebenen jungen oder mittelalterlichen Talenten immer weniger Lust und Motivation haben, in die Politik zu gehen. Der Druck auf jeden einzelnen Politiker bis hin zum Privatleben ist enorm gewachsen (selbst die Bedienerin einer Politikerfamilie muss angestellt sein; etliche Tage im Leben eines Politikers haben zwanzig Arbeitsstunden; jeder Sandler glaubt ihn heute auf der Straße beschimpfen zu müssen; es darf ja kein Schnappschuss eines Politikers mit dem Finger in der Nase auftauchen; usw.).

Zugleich kann man in Wahrheit als Politiker im Gremien und Gesetzesdschungel immer weniger gestalten. Die Bretter, die es in der Politik zu bohren gilt, werden immer dicker. Die unrealistischen Erwartungen der Bürger, die durch die lügnerischen Versprechen der Wohlfahrtsrhetorik wachgerufen worden sind, werden zunehmend problematisch.

Das persönliche Glücks- wie Einkommensstreben eines potenziellen Politikers findet daher außerhalb der Politik viel besserer Chancen. Der Hormonausstoß bei einem Beifallssturm eines begeisterten Parteitags ist nur für wenige eine ausreichende Entschädigung. Denn jeder weiß, dass diese Beifallsstürme fast immer von einem späteren Pfeifkonzert gefolgt werden.

Die Folgen dieser Politik-Aversion gerade bei den Talentiertesten hat übrigens einst auch Jörg Haider lernen müssen: Er hatte binnen weniger Jahre so viel an zusätzlichen Mandaten zu besetzen, dass er selber zugeben musste, keine geeigneten Leute zu finden.

Kurz wird also ziemlich viel Glück bei der Jagd nach den besten Köpfen im dünn gewordenen österreichischen Reservoir brauchen. Er sollte aber auch selber einsehen, dass das Format eines Kandidaten nicht primär mit der persönlichen Loyalität zu ihm oder gar mit der Jugend einer Person korreliert. Aber man sollte ihm eine zweite Chance geben, um zu sehen, ob er auch in dieser Hinsicht (wie in vielen anderen) dazugelernt hat.

Wer fiele mir eigentlich selbst ein, den ich in der Situation von Sebastian Kurz einmal gründlich für eine Schlüsselfunktion im neuen Team prüfen lassen würde (ja, prüfen – wie es jedes professionelle Unternehmen macht)? In der gegenwärtigen Minister- und Abgeordnetenriege finden sich jedenfalls herzlich wenig interessante Persönlichkeiten, auch wenn bei einigen wenigen zumindest vorstellbar ist, dass sie unter Führung eines starken Obmanns zu einer interessanten Politikerpersönlichkeit werden.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, und ohne die Möglichkeit, da mit voller Intensität die Lebensläufe zu durchforsten, fielen mir schon einige spannende Namen ein:

  • Ulrike Rabmer-Koller, 51: Die erfolgreiche Unternehmerin imponierte vor allem durch ihren Rücktritt als Chefin des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger. Sie ging, sobald klar war, dass dort mit der SPÖ keine sinnvollen Reformen durchbringbar sind. Sie wagte es dabei, im Gegensatz zum total unterwürfig agierenden ÖVP-Chef Mitterlehner, den „Plan A“ des SPÖ-Bundeskanzlers Christian Kern als das zu bezeichnen, was er ist: Kern wolle nur noch mehr Geld ins System pumpen, anstatt die Defizite zu beheben. Sie ist eine Frau mit richtigen Zielen, für die sie kämpft. Eine Frau, die nicht an ihrem Sessel klebt, sondern die Konsequenzen zieht, falls diese Ziele nicht erreichbar sind. Das war eindrucksvoll und ist ein toller Kontrast zu den vielen unerträglichen Quotenfrauen bei Rotgrün, aber auch bei Teilen der ÖVP, die nur von der Politik abhängig sind.
  • Birgit Kuras, 60: Eine ähnlich starke Persönlichkeit. Sie war zuletzt Börse-Chefin und hat das notwendige Verständnis für wirtschaftliche Notwendigkeiten. Einziges Minus (aber in der ÖVP vielleicht noch immer ein Positivum): Sie hat vorher bei einer Tochterbank von Raiffeisen gearbeitet, bei der „Centro“.
  • Josef Moser, 62. Er war bis vor kurzem der zweifellos beste Rechnungshofpräsident, den Österreich je hatte. Er ist dadurch in praktisch allen Bereichen der staatlichen Administration firm und kritisch versiert wie kein anderer. Er kann Probleme überaus präzise, ohne Rücksicht und allgemeinverständlich ansprechen. Der Mann kam einst aus der FPÖ-Klubdirektion (was in der ÖVP vielleicht ein Negativum ist); er hat sich aber von dieser Partei wie allen anderen längst völlig emanzipiert.
  • Stephan Koren, 60. Der Bankmanager, der einst sowohl die ÖVP-Politiker Ditz wie Schüssel lang beraten hatte, hat als oberster Sanierer zweier schwer angeschlagener Finanzschlachtschiffe große Verdienste errungen: Zuerst bei der Bawag P.S.K. und jetzt vor allem bei den Volksbanken, wo er den Steuerzahlern etliche Milliarden aus dem Kommunalkredit/Investkredit-Debakel zurückgeholt hat. Der Sohn eines ÖVP-Finanzministers und Klubobmanns ist ein brillanter und ironisch-pointierter Redner, der geistig fest auf liberalkonservativem Boden steht.
  • Stefan Hopmann, 63: Der (allerdings aus Deutschland gekommene) Pädagogikprofessor mit viel internationaler Erfahrung ist der weitaus brillanteste Exponent einer modernen Auffassung von Bildung und Schule, die den sozialistischen Regulierungs- und Gleichmacherei-Ideen total widerspricht. Seine Vision ist am besten in dem Satz zusammengefasst: „Es braucht keine Gesamtschulversuche, sondern echte Autonomie für die Schulen.“ Hopmann vertritt Ideen einer Schule der Vielfalt, die eigentlich perfekt einer bürgerlichen Partei entsprechen, die wieder zu einer liberalkonservativen Bewegung werden will. Hopmann ist jedenfalls in Sachkenntnis und Rhetorik allen Bildungsministerinnen der letzten Jahrzehnte um Eckhäuser überlegen.
  • Isabella Zins, 53: Die Direktorin eines niederösterreichischen Oberstufengymnasiums imponiert schon durch die Fülle von Aktivitäten, die sie erledigt: Neben der Schulleitung ist sie Stadträtin in Laa/Thaya (als Exponentin einer Bürgerliste), Vorsitzende der Vereinigung Christlicher Lehrer, stellvertretende Chefin der Bildungsplattform Leistung und Vielfalt – und dreifache Mutter. Sie wäre ein junges Signal der Wiederannäherung an Lehrer (und Eltern).
  • Irmgard Griss, 70: Die langjährige Präsidentin des Obersten Gerichtshofs war zuletzt unabhängige Präsidentschaftskandidatin. Sie hätte diese Wahl auch gewonnen, wäre sie in die Stichwahl gekommen. Sie hat dabei aber zwei Fehler gemacht: Sie hat des M;igrations- und Islamisierungsthema nicht erkannt; und sie hat zu stark auf die Kleinpartei der Neos gesetzt (freilich auch aus Schuld Mitterlehners, der lange auf Erwin Pröll gesetzt hatte). Sie hat noch immer Ausstrahlung, auch wenn da etliches verblasst ist.
  • Michael Rohregger, 48: Der Wiener Rechtsanwalt mit oberösterreichischem Hintergrund ist ein exzellenter Rechts- und Verfassungsexperte. Er hat bei der Wahlanfechtung des Präsidentschaftskandidaten Hofer juristische Brillanz gezeigt.
  • Marcus Franz, 54: Der Internist ist derzeit „wilder“ Abgeordneter im Parlament. Früher war er beim Team Stronach und dann bei der ÖVP, wo er in der Ära Mitterlehner wegen kritischer Äußerungen über Angela Merkel und deren Welcome-Politik auf Verlangen Merkels ausgeschlossen worden ist. Er wäre ein Exponent der Ärzte für die Volkspartei. Franz ist seit zwei Jahrzehnten ein interessanter Autor und Kolumnist, betont katholisch und wirtschaftsliberal.

Diese Liste heißt nun keineswegs automatisch, dass das unbedingt die allerbesten Köpfe sind, die es in Österreich gibt. Es ist sogar zu hoffen, dass Sebastian Kurz in seiner Generation ganz andere beste Köpfe kennt oder solche, die zumindest erkennbar das Potenzial haben, dazu zu werden. Es sind aber jedenfalls die besten, die mir in den letzten Stunden eingefallen sind, seit Kurz gesagt hat: „Eine moderne politische Kraft, die muss die besten Köpfe zulassen, ganz gleich, ob sie ein Parteibuch haben oder nicht und auch egal, aus welchem Bundesland sie kommen.“

Also dann, ans Werk.

PS: Dass der jetzt von der ÖVP als Vizekanzler vorgesehene Justizminister Brandstetter zu den "besten Köpfen" zählt, darf heftig bezweifelt werden. Aber manches spricht dafür, dass diese Nominierung nur ein Kompromissangebot ist, weil SPÖ-Chef Kern ja unbedingt Kurz selbst in diese Rolle zwingen wollte, was Kurz aber - aus nachvollziehbaren Gründen - keinesfalls will. Denn stellvertretender Nachlassverwalter einer Konkursmasse zu werden, wäre für ihn eine glatte Selbstbeschädigung. 

PPS: Kurz hat - wie üblich - auch viele internationale Glückwünsche bekommen. Die ersten und besonders herzlichen kamen von den benachbarten Schwesterparteien in Ungarn und Bayern. Was signalisiert, wer besonders begeistert von Kurz ist. Bei einer anderen Schwesterpartei hatte man hingegen keine Zeit für Glückwünsche: bei der CDU in Berlin. Das bestätigt das gestern hier schon angesprochene frostige Klima zwischen Angela Merkel und Kurz.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorFlotte Lotte
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2017 07:19

    EU-kritisch sind sie wohl alle nicht – dabei ist gerade dieses Thema das brisanteste, was der breiten Mehrheit im Lande wirklich Sorgen macht. Werden wir bald gezypert? Wieviele ausgediente „Rebellen“ aus den Krisenregionen sollen wir noch integrieren müssen usw. Wieviele Terroranschläge soll es noch geben, damit wir endlich totalüberwacht werden können? Werden im Bundesheer nur noch Ex-Rebellen aufgenommen, weil die eigenen Leute zu „rechtsextrem“ sind? etc.

    Screenshot von ORF Teletext, Seite 121, 16. Mai 2017
    https://www2.pic-upload.de/img/33177365/121_0001.pngPNG-Grafik480336Pixel.png

    Einhellig tönt nun der Ruf der Mac(a)rons und anderer Schaum-Cookies nach einer „Erneuerung der EU“, man will die EU gar „modernisieren“, weil das klingt ja immer gut. Dabei wird man einfach bestehende Gesetze ändern. Das wird ja ohnehin schon immer von der EU praktiziert, egal. Ja, und das möchte wohl auch Kurz. Und weil das bis zum nächsten Jahr keine Zeit hat (die sind pleite), deshalb gibt es Neuwahlen im Herbst. Dann ist ja auch die Bundestagswahl in Deutschland und im Anschluss geht es los. Schon jetzt wird bekannt (DWN), dass man sich ein gemeinsames „Budget der Eurozone“ wünscht. Damit ist der Weg endgültig frei zur Transferunion. Auch klar, denn Frankreich ist mehr als pleite. Selbstverständlich wollen sich solche Länder bei jenen bedienen, deren Ursprungsbevölkerung brav arbeitet und sparsam ist.

    Die Neuwahlen wurden inszeniert. Dem ORF gefällt das, auch Kurz übrigens. Die alte Schlangehaut in der Hofburg darf fast täglich salbungsvolle Worte verkünden – sie ist also auch informiert und nützt die Gelegenheit, mal überhaupt etwas zu sagen, was nicht blöd ist, weil es nicht aus seiner Feder stammt.

    Dass der Autor hinter Kurz steht, dürfte wohl damit zu tun haben, dass er von der EU nicht lassen kann und immer noch glaubt, die totale Abschaffung der Nationen und Völker brächte Frieden. Und weil im Habsburgerland die Völker immer rebellischer wurden, will man sie jetzt mittels "Zuwanderung" zerstören. Wie kann man so etwas nur gut finden? Wie kann man nur eine Griss gut finden? Und Brandstetter als "Kompromiss" akzeptieren??

    Die EU muss gehalten werden, auch wenn sie eine schlimmere Diktatur zu werden droht, als es die Sowjetunion jemals war. Sie wollen die Souveränität der Mitgliedsstaaten nun völlig abschaffen. Und Kurz ist wie Macron einzig dazu da, die EU-kritischen Parteien an einem fulminanten Sieg zu hindern, indem er den Menschen etwas vorgaukelt, was er nicht ist.

  2. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2017 05:36

    Irmgard Griss laste ich folgende schwerste Fehler an: Sie hat die Wahl VdB's unterstützt, wiewohl sie dessen ungeeigneten (Hilfsausdruck) ideologischen Background kennen mußte, und sich, außerdem, in keinster Weise pro Direktdemokratie eingesetzt.
    Für höhere Weihen erscheint sie mir als sowas von ungeeignet.
    Außerdem schlummern im Volk garantiert noch zahlreiche, bis dato weithin völlig unbekannte, vor allem junge, politische Talente; es gälte, diese ausfindig zu machen und zu erproben; die ÖVP ist in allen Gemeinden Österreichs präsent; gelänge es Kurz, den Parteiapparat zur Talentesuche zu motivieren, würde wohl Erfolg winken.
    Den Justizminister mit seinen metternichschen Verbietungs - Intentionen sehe ich als für Regierungsämter keinesfalls geeignet.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2017 06:48

    Es wird sicher schwer gute Koepfe zu finden.
    Ich schliesse mich den Vorkommentatoren an und fuege der Liste Andreas Unterberger zu.
    Im Austauch zu Irmgard Griss, die sehr enttaeuschend agiert hat. Diese Frau ist bei mir unten durch.

    Wenn Kurz es richtig macht und kein trojanisches Pferd ist, wird er frueher oder spaeter gute Leute finden. Auch, wenn er die Wahlen gewinnt.

    Ich bin nach der gestrigen heftigen Ablehnung von Kurz durch einige liebe Mitkommentatoren hier natuerlich nachdenklich geworden. Aber ich hoffe nicht, dass Kurz ein reines Mainstreamprodukt, eine Intrige ist, das zur Verhinderung von Strache missbraucht wird.

    Bei Stronach war ich sehr skeptisch, ich habe ihn von Anfang an als - wenn auch buergerliches - Strohfeuer gesehen und Haselsteiners Neos waren fuer mich dasselbe mit einer voellig diffusen weitgehend linxen Einstellung. Baumumarmende EsoterikerInnen halt.

    Wenn uns Kurz im Stich laesst, dann kann man wohl jede Hoffnung aufgeben, dass eine Koalition noch irgendetwas bringen kann.

    Waehlen muessen wir trotzdem FPOe, Kurz wird von genug anderen gewaehlt werden.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2017 09:22

    Good Luck! das eine oder andere Placebo wird vielleicht Funktionieren (funktioniert ja auch in Gesundheitsangelegenheiten). Aber Nachhaltigkeit in der Hebung des politischen Gesamtzustandes wird mit all diesen Leuten nicht stattfinden - das kann schon jetzt gesagt werden. Die Frau Griss hat diesem ökobolschewistischen Sandlerprofessor ins Amt verholfen - das geht schon einmal gar nicht. Die übrigen Damen und Herren - die Meisten durchaus ehrenwert - werden in der Politik allerdings voraussichtlich nur die Funktion des nützlichen Idioten wahrnehmen. SIe werden dem bestehenden Regime durch lebensverlängernde Maßnahmen und Teilsanierungen den Weiterbestand garantieren, sie werden Maßnahmen setzen die einer Fehlkonstruktion das Überleben ermöglichen - den Kampf gegen die entscheidenden Faktoren einer Staatsreform werden wir von Ihnen vorausssichtlich nicht bekommen. Warum ?
    Sozialisten und Linke haben unter Aufbietung der gesamten, ihnen hörigen Verleumdungsmaschinerie, die Schlüsselstellen mit ihnen hörigen Gewährsleuten besetzt. Also müssen zuerst ORF und Lügenpresse unter Aufbietung schärfster Maßnahmen der Kontrolle der post- oder sonstwiemarxistischen Gossenjournaille entzogen werden, am besten, indem durch entsprechende Verbote alle öffentlichen Gelder, die jene stützen, diesen entzogen werden - man kann dann seelenruhig zusehne, wie die Jubelpostillen des untergehenden Sozi Österreich von einer Pleite zur nächsten schlittern. Soros und die CIA können sich dann überlegen, ob Ihnen eine Wiederaufrichtung dieses Fake News Pseudo Presse noch ein paar Millionen / Milliarden Zuschüsse aus den Staaten Wert sind oder nicht. Misik und Genossen werden bei dieser Gelegenheit etwas über Ihren Marktwert erfahren. Zweitens muß die Wiener STA summarisch entlassen werden und durch eine funktionierende Justizbehörde ersetzt werden. Drittens muß eine Generalabrechnung mit dem Sozi-System der zweiten Republik erfolgen und die Hochgrad Verbrecher , die jahrzehnte lang Generationenverschuldung, Mißwirtschaft, Korruption und Staatsversagen (kein Grenzschutz, kein Stopp für unerwünschte Landnehmer) zu vertreten haben, müssen, erforderlichenfalls aus dem Pflegeheim und vom Sterbebett gerissen werden und 1.) vor ihren Richter sowie 2.) an den Pranger der öffentlichen Meinung. Mit dem Nazi konnte man das schließlich auch, die letzten 70 Jahre und es war Recht und billig.

    Die sozialistische Irrlehre ist bereits durch entsprechenden Unterricht in der Schule insbesonder hinsichtlich ihrer weltweit massenmörderischen Vorgeschichte als jenes Menschheitsverbrechen abzubilden, daß sie ihrem Substrat nach stets gewesen ist - auch wenn ihre weniger gewalttätigen Spielarten stets nur der Verherrlichung und Verharmlosung marxistischer Gewaltpolitik dienlich waren. Hier muß breite Volksaufklärung stattfinden und ist mittels Zeitzeugen umfassend politische Bildung zu fordern und zu fördern.

    Dann müssen natürlich die durch die verschiedenen Privilegierungen (zBp.Steuerfreiheit für den ÖGB) angesammelten Vermögensmassen für Wiedergutmachungszwecke summarisch eingezogen werden und Verwertung finden, am besten zur finanziellen Entschädigung der Opfer sozialistischer Politik und zur Rückführung und Reduktion der Staatsschulden.

    Staatsreduktion auf seine zentralen Aufgaben, Wiederherstellung der freiene Marktwirtschaft, Deregulierung und Privatisierung - und das Ganze mit hohem Tempo, Steuersenkungen und Liquidierung staatsferner Betätigungsfelder , wie die Beseitigung der Reste der verstaatlichten Wirtschaft ( ÖMV, Beteiligungen usw) - das sind so Alles di ersten Schritte, die es für eine 'Mannschaft der besten Köpfe' zu tun gäbe. Nun, man wird sehen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorFranz Kernbeisser
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2017 05:21

    ich würde mir Andreas Unterberger zum persönlichen Berater nehmen ....

  6. Ausgezeichneter KommentatorDas Pingerle
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2017 07:51

    Irmgard Griss??? Das kann nur ein Scherz sein, oder?

    Die Dame kam während ihres Wahlkampfs auf den Geschmack, selbstverliebt im Rampenlicht zu stehen. Das geht soweit, dass sie, um dieses Rampenlicht zeitlich etwas zu strecken, sich nicht entblödet auf Puls4(!) eine Richtershow zum Besten zu geben.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2017 09:31

    Wenn sich Kurz tatsächlich BRANDSTETTER und GRISS in sein Gefolge holen sollte, dann weiß man, was es geschlagen hat, nämlich "weiter wie bisher", Niederhalten der FPÖ, keinen Schutz der Einheimischen vor den meist primitiven Zuwanderermassen, keine Eindämmung des Islams, keinerlei Hilfe der einzelnen Nationalstaaten vor deren Auflösung in der EU und noch weitere 1000 Dinge, die uns "echten" Österreichern keine Freude machen werden.
    Alleine die Namen Brandstetter und Griss lassen jede Hoffnung schwinden, daß unter Kurz sich etwas zum Besseren wenden würde.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2017 06:46

    ICH BIN! >>> WIR SIND!
    auf l u p o c a t t i v o b l o g
    Nach dem Zweiten Weltkrieg begannen die Westalliierten eine in der Weltgeschichte beispiellose Umerziehung des deutschen Volkes.
    Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger
    Eingang in die Geschichtsbücher und Lehrpläne
    gefunden hat und von den nachfolgenden
    Generationen geglaubt wird, kann die
    Umerziehung als gelungen angesehen werden. (Werner Lippmann)
    *****DAS IST IHNEN ZWEIFELLOS GELUNGEN*******
    So tief drang die »Reeducation« in das Bewusstsein der Deutschen ein, dass sie diese später auch ohne amerikanische Anleitung aus eigenem Antrieb fortführten, um alle Volksschichten mit ihren Prinzipien zu durchdringen. >PERVERS

  2. Ausgezeichneter KommentatorPrinz Eugen von Savoyen
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2017 07:57

    Spätetens bei Griss wendet man sich ab. Die Dame mag eine vorzügliche Richterin gewesen sein, auch als Ausschussvorsitzende leistete sie gute Arbeit. Danach kam die gehobene Seitenblicke-Gesellschaft.

    Personalsuche gehört zu den schwierigsten Dingen überhaupt, und zwar auf jeder Ebene. Das ist Arbeit. Man macht auch nie alles richtig und muss eben Leute, die sich hinterher als überfordert oder Blender zeigen, rasch wieder loswerden. Wer Angst vor Fehlern hat, darf nichts Neues anfangen. Der Kurz wird das schon schaffen, und was er wie andere nicht braucht, sind Ratgeber.

    Ratgeber sind die schlimmsten Zeitdiebe überhaupt.

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  1. HMm (kein Partner)
    24. Mai 2017 00:49

    Hmm ob die ÖVP wirklich da ganz mitzieht(Kurz die ganze Macht ageben nicht als "ÖVP" antreten)?
    Wäre es nicht realistischer, dass sich erstmals nur die ÖVP Wien bereiterklärt dieses Unterfangen zu unterstützen.
    Z.b: Sebastian Kurz tritt als "Liste Sebastian Kurz" (oder meinetwegen Liste Außenminister Kurz" im Landeswahlkreis Wien an.
    Die ÖVP tritt hier nicht an. Sebastian Kurz hat ganze Entscheidungsfreiheit für die Listensetzung Wiens und wird dabei im Wahlkampf auch von ÖVP Funktionären unterstüzt die aber nur seine Linie unterstützen dürfen und bestenfalls keinen Kommentar abgeben(oder auf die Kandidaten verweisen).
    In allen anderen 8 Bundesländern ÖVP. Dann ähnlich CDU/CSU halt addieren.

  2. BHB-Benjamin.Heinrich (kein Partner)
    23. Mai 2017 19:55

    Impliziert dieser Brain Drain nicht , dass wir „Patrioten die Idioten“ sind?
    Wenn es.so hoffnungslos ist wie Sie andeuten wäre.jedemfalls jeder blöd der.noch micht weg ist...
    Ich bin ein Gewohnheitstier und ein bisschen Patriot.
    Mir ist klar, dass.den.meisten Unternehmen.unser Land als Niederlassung zu teuer kommt. Laut heutiger.Presse.werden auch viel zu wemige Jobs hier durch Unternehmen im Ausland geschaffen (ausnahme großkonzerne wie steyr). Unsere Landsleute aber.umso mehr im Ausland. Bis auf paar Ausnahmen verstehe ich nicht wieso wir dann nicht auch die eingache Lösung(auswandern ).wählen. Ich für meinen Teil denke ich hätte es nirgends einfacher. Bis auf mehr Geld und Sonnenschein.gibts doch kaum Anreiz seine Heimat zu verlassen.und Freunde und Co. zurückzulassen.oder? Loyal zur Heimat auch wenn die Regierung und Medien.großteils zu vergessen/ignorieren sind.

  3. Dr. Claus Volko (kein Partner)
    19. Mai 2017 18:01

    Wer die besten Köpfe im Lande sind, ist doch sonnenklar:

    1. Dr. Claus Volko
    2. Dr. Claus Volko
    3. Dr. Claus Volko
    4. Dr. Claus Volko
    5. Dr. Claus Volko
    6. Dr. Claus Volko
    7. Dr. Claus Volko
    8. Dr. Claus Volko
    9. Dr. Claus Volko
    10. Dr. Claus Volko

  4. Bitte nein! (kein Partner)
    18. Mai 2017 18:11

    Frau Dr. Griss, nein, Dr. Unterberger, bitte nicht diese Dame - wenn man die einige Male im Fernsehen erlebt hat denkt man nur noch: ein gnädiges Schicksal möge sie uns allen ersparen. Die halt ich einfach nicht aus, und es wird nicht nur mir so gehen.

  5. Dr. Hans Christ (kein Partner)
    18. Mai 2017 15:29

    "Frau Griss hat die Migrations-und Integrationspolitik nicht erkannt"
    Was ja wirklich leicht passieren kann, da es sich dabei ja um ein völlig unbedeutendes gesellschaftliches Randphänomen handelt!
    Wenn diese Dame also in der Reihe der "besten" Köpfe des Landes genannt wird, dann sind Kurz und Unterberger wirklich verzweifelt!

  6. fredl (kein Partner)
    18. Mai 2017 15:04

    Der Karas fehlt noch und die Gitti Ederer! Und damit es gegendert und schön bunt ist noch die Alev Korun, die Wüstenblume und den "Gott ist dem ORF sehr dankbar"-Biko Botowamungo. Dann wär alles was dem Sebastian Kurz wichtig ist vereint unter der hässlichen blauen Fahne mit den hässlichen goldenen Sternen.

  7. fredl (kein Partner)
    18. Mai 2017 14:53

    Das wär ja ein Gruselkabinett! Außer Rabmer-Koller und Moser nur Banker und EU-Knechte. Vielleicht noch den Haselsteiner und den Josef Fritzl. Nein danke! Und wenn er keine Quotenfrauen mehr findet, was dann? Sucht der dann beim AMS und im Frauenknast?

  8. Segestes (kein Partner)
    18. Mai 2017 10:57

    Lauter Globalisierer, Herr Unterberger. Aber das entspricht halt auch ihrem Weltbild.

    Auch wenn Sie die EU kritisch sehen, so sind sie leider nicht imstande über Ihren Schatten zu springen und aus dem von der EU verschuldeten Desaster mental die Konsequenzen zu ziehen.

  9. Torres (kein Partner)
    18. Mai 2017 09:42

    Dass Kurz tatsächlich die "besten Köpfe" in sein Team holen will, muss stark bezweifelt werden. Wenn Brandstetter dazu gehören sollte, kann man sich nur an den Kopf greifen, weiters muss man sich ja nur Unterbergers Artikel vom 14. Mai "Sein erster Fehler" anschauen - eine 50%-igen Frauenquote garantiert ja richtiggehend, dass es sicher nicht die besten Köpfe werden. Wobei ich damit keineswegs etwas gegen Frauen sagen wollte, nur dass man mit Quoten (egal welcher Art) eben nicht die Besten bekommt. Auf dieser Liste hätte ich auch gern Franz Fiedler gesehen (meiner Meinung nach der beste Rechnungshofpräsident) - den hätte die ÖVP als Präsidentschaftskandidaten aufstellen sollen.

  10. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    18. Mai 2017 07:57

    Spätetens bei Griss wendet man sich ab. Die Dame mag eine vorzügliche Richterin gewesen sein, auch als Ausschussvorsitzende leistete sie gute Arbeit. Danach kam die gehobene Seitenblicke-Gesellschaft.

    Personalsuche gehört zu den schwierigsten Dingen überhaupt, und zwar auf jeder Ebene. Das ist Arbeit. Man macht auch nie alles richtig und muss eben Leute, die sich hinterher als überfordert oder Blender zeigen, rasch wieder loswerden. Wer Angst vor Fehlern hat, darf nichts Neues anfangen. Der Kurz wird das schon schaffen, und was er wie andere nicht braucht, sind Ratgeber.

    Ratgeber sind die schlimmsten Zeitdiebe überhaupt.

  11. McErdal (kein Partner)
    18. Mai 2017 06:46

    ICH BIN! >>> WIR SIND!
    auf l u p o c a t t i v o b l o g
    Nach dem Zweiten Weltkrieg begannen die Westalliierten eine in der Weltgeschichte beispiellose Umerziehung des deutschen Volkes.
    Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger
    Eingang in die Geschichtsbücher und Lehrpläne
    gefunden hat und von den nachfolgenden
    Generationen geglaubt wird, kann die
    Umerziehung als gelungen angesehen werden. (Werner Lippmann)
    *****DAS IST IHNEN ZWEIFELLOS GELUNGEN*******
    So tief drang die »Reeducation« in das Bewusstsein der Deutschen ein, dass sie diese später auch ohne amerikanische Anleitung aus eigenem Antrieb fortführten, um alle Volksschichten mit ihren Prinzipien zu durchdringen. >PERVERS

  12. Anmerkung (kein Partner)
    18. Mai 2017 03:48

    Einer der besten Köpfe sieht es so:

    "Man sagt ja volkswirtschaftlich vollkommen richtig, eine niedrige Währung kurbelt den Export an. Bei uns tut sich jedoch nichts mehr. Obwohl die Währung um 20 Prozent gefallen ist, wird der Export nicht angekurbelt. Da muss man doch sagen: Vielleicht ist es die Kostenstruktur, sind es doch die hohen Steuern und Abgaben, die den Unternehmen zu schaffen machen, und darum passiert hier nichts ... Es kann nicht sein, dass beinahe jeder dritte Steuereuro in der Verwaltung des Staates hängenbleibt und ein Unternehmer 20 Prozent seiner Zeit für buchhalterische Tätig­keiten verwenden muss."

    Wer Herrn Pisec arbeiten lassen will, müsste allerdings die FPÖ wählen.

  13. Waltraut Kupf
    16. Mai 2017 23:24

    Irmgard Griss unter "die besten Köpfe" einzureihen halte ich für völlig verfehlt. Sie nützte eine Veranstaltung zu einem kulturpolitischen Thema (Einzelheiten sind mir wegen Belanglosigkeit entfallen) als Plattform zur Selbstdarstellung mit einem Referat, das von Gemeinplätzen und inhaltslosen Phrasen nur so strotzte. Sie kann weder den NEOS aus der Bredouille helfen noch für Kurz ein Nutzen sein. Macht ja nichts. Allerdings: wie auch schon die Geschichte lehrt, unterliegen die Leute dem Sums, der um gewisse Personen gemacht wird und wählen das, was neu und "angesagt" ist. ich habe bereits heftige Meinungsverschiedenheiten mit Leuten gehabt, auf die das zutrifft. ich war ja selbst auch nahe daran, mich von Kurz blenden zu lassen, je länger man ihn aber beobachtet und sich mit seinem Werdegang auseinandersetzt, desto nüchterner sieht man ihn und das, was voraussichtlich herauskommen wird, nämlich "more of the same". Vorausgesetzt, er kann in dem erwarteten Maße reüssieren. Ich hoffe aber, daß Strache diese Hoffnung durchkreuzen kann. ich will keine Internationalisten, ich will meinen eingezäunten Schrebergarten, meinen Gartenzwerg und meine Ruhe. Das Gemeinsamkeitsgedusel geht mir auf die Nerven. Mein Lieblingszitat: "Der Starke ist am mächtigsten allein."

    • Riese35
      17. Mai 2017 01:17

      ****************!

      Die Katze ist aus dem Sack!

      TV-Duell: Beate Meinl-Reisinger - Gernot Blümel
      http://www.oe24.at/tv/talk-live/TV-Duell-Beate-Meinl-Reisinger-gegen-Gernot-Bluemel/283130016
      Ab 07:13 G. Blümel: "... in Perspektivengruppe immer versucht, ein Stück mehr Richtung Zeitgeist zu gehen und die ÖVP nach vorne zu bringen ..."

      D.h. ihm verdanken wir die ganze Homo-/Genderideologie? Die EInführung der Homo"ehe" wurde doch durch genau diese ÖVP-Gruppe vorangetrieben.

      Also keine Umkehr, sondern noch stolz darauf und in noch größerem Eiltempo voran!

      Wer klug ist weiß: Wer den Zeitgeist heiratet, ist morgen Witwer!

      Dort geht also die Reise hin. Klarer konnte es Blümel nicht ausdrücken.

    • Undine
      17. Mai 2017 10:26

      Ich schrieb zu einem anderen AU-Thema:

      Wie soll ich DAS verstehen? In der ZiB2 waren bei Armin Wolf STRACHE und STROLZ zu Gast. W. fragte Strolz bezüglich eines Antrages zur völligen GLEICHSTELLUNG für HOMOSEXUELLE:

      STROLZ wörtlich: "Sebastian KURZ hat gerade in seinem Umfeld auch viele Bekannte, die in solchen Partnerschaften leben, da wird er Verständnis dafür haben."

      Soso.

      http://tvthek.orf.at/profile/ZIB-2/1211/ZIB-2/13930159/FPOe-Chef-Strache-und-NEOS-Chef-Strolz-zum-neuen-OeVP-Obmann/14049780

      Sollte es da irgendeinen Zusammenhang geben?

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      18. Mai 2017 14:29

      Meinl-Reisinger? Die mit der Funktionär_*innenkarriere und der sehr hilfreichen Europastudien-Deko von der Donauuniversität? Da muss die Griss dazu, eventuell auch der Karas, man weiß ja nie.

      Der Starke ist am mächtigsten allein, das trifft es. Es ist die Antwort Tells auf den Quatsch mit den gemeinsam starken Schwachen. Schwach + Schwach = Schwach.

  14. Politicus1
    16. Mai 2017 21:36

    Zu den Angriffen hier im Forum, dass KURZ Brandstetter zum VK macht.
    Völlig richtig, dass KURZ nicht selbst in die VK-Falle getappt ist.
    Gegen Brandstetter hatte Kern überhaupt kein Argument dagegen zu setzen. Daher musste Kern innerhalb von drei Stunden erneut umfallen wie der Kegel links außen auf der Kegelbahn. Glattes 1:0 für Kurz - und die Roten schäumen in den Foren.

    Der nächste Umfaller der gesamten roten NR-Riege erfolgte bei der Abstimmung über die Homo-EHE! Kaum hatte der neue rote Homo-Stadtrat mit dem unaussprechlichen Namen die Beschlussfassung für die Homo-Ehe gefordert, stimmten Kern und seine roten Genosssen dagegen. (Die Neos outeten sich hingegen als schwesterlich vereint mit den GrünInnen).

    Und der nächste Umfaller steht schon vor dem Eurofighter-Ausschuss. Da wird garantiert einmal der rote Darabos geopfert werden müssen. Da braucht es dann gar keine Untersuchungen mehr, wie viel und wofür der rote Arbeiterverein RAPID mit dem roten Edlinger möglicherweise bekommen und genommen hat.
    Die Genossen werden jubeln, dass Kern mit dem Pilz mitgezogen hat, damit nur alles gut untersucht werden kann.

    Da ist ja der Schulz bei der SPD noch eine Leuchtrakete zum Wahlkampfauftakt gewesen im Vergleich zu unserem roten Häuptling.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      18. Mai 2017 16:03

      Da hatte Kurz recht, denn eine Vize ist zum Krenreiben oder für die Visitenkarte. Jeder kann den Vize machen, am besten einer, der danach eh nicht mehr dabei sein wird.

  15. jaguar
    16. Mai 2017 20:50

    Griss? Diese Dame hat doch den nachherigen "Mosieur le faux pas President" (black tie, Kopftuch, Islamkritik-Judenverfolgung, auf Staatsbesuch im migrationsüberschwemmten Italien pro offene Mittelmeerroute, und den Catania Staatsanwalt kritisierend) unterstützt!

  16. Pennpatrik
    16. Mai 2017 19:23

    Den linkesten Linken in der ÖVP - Brandstätter - der für die meisten Unterdrückungsgesetze und Willkürmöglichkeiten des Staates die Verantwortung treägt, ernennt Kurz zum Vizekanzler.
    Kurz - nein Danke!

    • Riese35
      16. Mai 2017 20:34

      Ich sehe es genau so und schätze es auch so ein. Vorsicht ist jedenfalls am Platze.

      Theoretisch könnte es aber auch ein kluges, taktisches Manöver gewesen sein. Kern war ja dagegen. Brandstätter und Kern sind ja ein Herz und eine Seele. Das kann Kurz bewußt gemacht haben, um Brandstätter ins Ausgedinge zu schicken, wo er keinen Schaden mehr anrichten kann, ihn auf einem Nebenkriegsschauplatz zu beschäftigen und Kern totlaufen zu lassen. Konflikte sind zwischen diesen beiden ja nicht zu erwarten, und möglicherweise ist dann eine dementsprechend geringe Medienpräsenz Kerns zu erwarten. Während die mit Arbeit eingedeckt sind, kann Kurz in Ruhe die Wahl vorbereiten.

    • Riese35
      16. Mai 2017 20:36

      Da macht mir Kurzens Zugehen auf Griss schon mehr Sorgen und läßt eher den Schluß zu, daß Vorsicht geboten ist.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      18. Mai 2017 09:04

      Es wurde schon bemerkt: Kurzens Reißverschlußliste ist die kalte Erzwingung der Frauenquote!
      Das Interesse der Frauen an Politik ist bei weitem nicht so groß wie das der Männer. Wo also will er die große Zahl von Frauen hernehmen? Ach ja, mit Quotenfrauen wird er seine Liste füllen - mit echten!

  17. Sensenmann
    16. Mai 2017 17:29

    Ja, wie erwartet, ein neuer schwarzer Pudel. Ein bisserl jünger aber schon Gehorsam. Den Sozi wird er jedenfalls nicht beißen und sein Wunschkandidat ist dieser Brandstetter als Vizekanzler.

    "Kurz, der bei seiner Rede im Hohen Haus lautstark ausgebuht wurde, betonte erneut, dass er sich an das Koalitionsabkommen gebunden fühle. Er wolle "geordnet und besonnen agieren", so Kurz. Die SPÖ will er jedenfalls nicht überstimmen." (Zitat krone.at)

    Na denn wird also weitergesozt wie bisher.

    Haben wir was Anderes erwartet?

  18. Riese35
    16. Mai 2017 15:50

    Wir kommentieren viel zu viel, überall spießen sich die Lösungskonzepte, und überall mangelt es bei uns an geeigneten Kandidaten. Das wird so nichts mehr!

    Dabei läge eine recht einfache und effiziente Lösung ja so nahe auf der Hand: Heuer sind es 150 Jahre, daß mit Ungarn der Ausgleich durchgeführt wurde. Ich bin kein Nationalist und denke fortschrittlich international im Sinne eines gemeinsamen Europas. Wozu die vielen Nationalismen? Das ist alles Unsinn von gestern! Warum nicht jetzt einen umgekehrten Ausgleich? Wäre ganz einfach: die ungarische Regierung in Budapest erweitert ihren Zuständigkeitsbereich auf Österreich, und Orban wird auch österreichischer Regierungschef. In der Regierung Orban wird ein Staatssekretariat für Österreichfragen eingerichtet. Ein potentieller Staatssekretär, ein waschechter Ur-Österreicher, lebt bereits in der Nähe von Budapest und könnte dort die Österreich-Agenda wahrnehmen: Erzherzog Paul Georg von Österreich, Sekundogenitur von Erzherzog Otto und einziger Sproß, der mit einer Frau aus regierendem Hause verheiratet ist. Über dieses Haus hätten wir auch wieder exzellente Kontakte nach Deutschland. Über viele Jahrhunderte war Wien der Bezugspunkt für Ungarn, jetzt wäre umgekehrt Budapest der Bezugspunkt für Österreich. Und statt Englisch lernen wir ab der ersten Volksschulklasse Ungarisch als Pflichtfach. Englisch kommt erst später.

    • Undine
      16. Mai 2017 21:13

      @Riese35

      Ich fände es auch sinnvoll, wenn wir Viktor ORBAN ersuchten, Österreich mitzuregieren! Meinetwegen hiesse es dann Ungarn-Österreich! Der Gedanke, wir wären dann ISLAM-FREI, keine Kopftuchfrauen, keine Rudel von Jungmoslems verunzierten unsere Strassen, keine Schmarotzer, die ein Kind nach dem anderen auf unsere Kosten bekämen, die wir durchfüttern müssen, keine Sprach- und sonstigen Probleme in den Schulen, Ich seh' schon, ich komme ins Schwärmen---dabei habe ich eigentlich nur den bescheidenen Wunsch, meine Heimat wieder zu erkennen, wie sie noch vor 20 Jahren war!

    • Brigitte Imb
      16. Mai 2017 21:32

      Ihr beide seid aber sehr lustig. Ich sehe und höre schon den Applaus unserer Politiker.

      Mir wäre dieser Gedankengang nicht unsympathisch.

    • fredl (kein Partner)
      18. Mai 2017 15:15

      Als kleine Schwester von Ungarn würden wir uns tatsächlich schlagartig verbessern. Aber viele Österreicher fürchten sich ganz arg vor dem bösen Despoten Orban und geniesen lieber das bunte Treiben in Österreich und den ewigen Wohlstand, den uns die EU gebracht hat. ironie off. Orban statt EU! Lieber heute als morgen!

  19. Bob
    • Brigitte Imb
      16. Mai 2017 21:37

      Familie Hoyos sitzt auch bei uns, das heißt sie wohnen hier , haben ein Bauernhaus gekauft.
      Ich werde mich einmal umhören.

    • Zraxl (kein Partner)
      18. Mai 2017 08:54

      Das ist ziemlich sicher Domaingrabbing und sagt viel über die Geschäftspraxis der Neos aber nichts über Kurz aus.

  20. brechstange
    16. Mai 2017 15:10

    Er will mit mir, der Herr Kurz.

    "Kurz versucht verkrustete Strukturen mit der Brechstange zu knacken." Na, wer sagt es denn. ;-)

    https://www.freiheit.org/kurz-versucht-verkrustete-strukturen-mit-der-brechstange-zu-knacken

    • Flotte Lotte
      16. Mai 2017 18:41

      Sie müssten ja eigentlich öfter mal Blaue Flecken haben... :)

    • Undine
    • Brigitte Imb
      16. Mai 2017 21:46

      Jawohl @brechstange, sofort melden bei Kurz.

      Ich meine das natürlich ernst(!), denn er sucht ja Österreichs beste Köpfe. Na bitte, hin mit dem Haupt. Und eine Zeitung bekommt er (nicht ganz) frei Haus auch noch. Was sollte Kurz mehr wollen?

      Eine Fernsehleitung werden "wir" auch noch installieren, und damit automatisch den ORF entmachten.

      Ja, so mach ma das, gell @brechstenge. Auf nach Wien. Schnell!

    • brechstange
      16. Mai 2017 22:23

      Brigitte Imb

      Wir schaffen das!

      Flotte Lotte

      Weiß nicht genau, was Sie meinen. Ist mehrdeutig? ;-)

  21. Undine
    16. Mai 2017 14:58

    "Wo sind die „besten Köpfe“, die Kurz sucht?"

    Zur Hälfte sucht Kurz ja nach Köpfinnen.

  22. Corto Maltese
    16. Mai 2017 14:08

    Die wichtigste Propagandamaschine der FPÖ kam kurz vor der NRW 2017 zum Stillstand. Hans Niessl sei es gedankt, dass heute niemand mehr ernsthaft in der SPÖ sagen kann und wenn man die letzten Interviews mit roten Ministern gesehen hat, auch nicht aussprechen will, dass es unter keinen und zwar gar keinen Umständen eine Koalition mit der FPÖ geben würde. Das bereitet vor allem dem aufgeschwemmten HC Strache, mangels geeigneter Ersatzstrategie zur Opfer-strategie, großes Kopfzerbrechen. Es ist kein Wunder, dass die FPÖ Welt Kopf steht. Von der FPÖ gesponserte Blogs, wie z.B. Info.Direkt schießen aus allen Rohren gegen Kurz und dessen Alter, das Geilomobil, die Mär von der Schließung der Balkanrunde und natürlich den guten alten Mentor Soros. Entsprechende Links werden von FPÖ Mitgliedern auch auf anderen Blogs gestreut. Dabei ist die große Herausforderung für die FPÖ gar nicht erster zu werden, denn das verfehlt HACE gewiss, sondern guter zweiter zu werden und im Falle einer Koalition eine Ministerliste zusammen zu bringen. Damit darf ich auf das Blogthema Bezug nehmen, dass Kurz oder Kern das schaffen, steht außer Frage. Aber wie schaut es bei der FPÖ aus. Ein Vorschlag könnte sein:
    1.) Der Stratosphärenhupfer Felix Baumgartner wird Familienminister. Freundin aus Rumänien, kinderlos – bewegt sich beruflich nämlich in der Stratosphäre eher allein und beim Aufsprung wirken vernichtende 100G auf die Testikel - mit vielen freizügigen – er nennt das sexy - Fotos von sich und seiner Freundin auf Facebook. Der weiß ganz genau, was die autochthone Familie will und braucht.
    2.) Verteidigungsministerin: Ursula Stenzel. Geht dann jeden Tag brav in die Messe, nämlich in die Offiziersmesse und beweist, dass sie auch dort ihren Mann stehen kann.
    3.) Wirtschaftsministerin: Waxing Lady Katia Wagner, vom Brazilian Wax ins verstaubte Ministerium.
    4.) Vizekanzler und Minister für Inneres: HACE himself mit Hornbrille und Spießer-Stecktuch, da kann er dann den genervten Doppel-Augenaufschlag ausleben
    5.) Kulturminister: der VolxRocknRoller Andreas Gablier. Darf gleich den Plagiats-Bogdandl aus der Oper hinauspfeffern und statt dessen den opportunen Sohn von Ioan Holender in die Staatsoper holen. Da werden dann schöne Romantik-Schmuddel Opern wie Undine aufgeführt.
    6.) Gesundheitsministerin: Ulla Weigersdorfer, gibt gratis Schönheits- und Gesundheitstips aus der Naturapotheke.
    7.) Staatssekretär Robert Lugar, wechselt vom Team Stronach, wo er vom BZÖ hingewechselt hat, wo er wieder von der FPÖ hingewechselt ist, schließlich wieder zurück zur FPÖ, womit sich der Kreis schließt). Kommt für jedes Ministerium außer das Bildungsministerium in Frage. Besondere Qualität: tagesflexibel und pragmatisch. Verteilt gerne Pfefferspray vor dem Parlament (eine Dose bitte für den jungen Holender für den Plagiats-Roscicz)

    Na das sieht ja gar nicht so schlecht aus. Da verstehe ich jetzt wieder, warum die diversen Blogteilnehmer unbedingt FPÖ wählen wollen.

    • Rau
      16. Mai 2017 14:41

      Das ist aber für Ihre Verhältnisse fast auf Stammtischniveau. Oder kennen Sie sich in der FPÖ tatsächlich so gut aus, dass Sie so genau über die Personalsituation bescheid wissen. Warum Kern und Kurz weniger Probleme haben sollten eine Ministerliste aus dem Boden zu stampfen, erschliesst sich mir auch nicht ganz, noch dazu wo die aktuelle Besetzung da hin geführt hat, wo wir eben sind.

      Na sowas, die FPÖ sponsert einen Blog. Ist ja skandalös.

    • Corto Maltese
      16. Mai 2017 17:01

      @Rau Ja, ich weiß, das war Stammtischniveau. Nein ich kenne mich in der FPÖ tatsächlich nicht sehr gut aus. Ich kenne eine Landesorganisation aus beruflichen Gründen und einen sehr bekannten FPÖ Politiker. Ich kann es nur auf die Formel verkürzen, was man bei der FPÖ Funktionären sieht und gleich in der ersten zehn Minuten hört, genau das kriegt man auch. Keinen Centimeter mehr. Da darf man sich keiner Täuschung hingeben. Da wird nicht aufpoliert. Die Funktionäre sind ehemalige Polizisten, Rechtspfleger, Gastwirte, Kleinunternehmer, Versicherungsvertreter und ausgeborgte Kärntner. Glauben sie mir @ Rau sie gehören dort nicht dazu. Das ist unter ihrem Niveau!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      18. Mai 2017 12:32

      @Corto Maltese
      Was erhebt einen widerlichen Wicht über Polizisten, Rechtspfleger, Gastwirte, Kleinunternehmer, Versicherungsvertreter und ausgeborgt Kleinunternehmer?

  23. Flotte Lotte
    • Dr. Faust
      17. Mai 2017 09:27

      Prima, Sie haben ein gutes Auge für die tierische Analogie!

  24. Paul
    16. Mai 2017 11:43

    Die wirklich besten Köpfe haben wohl kaum die Neigung, Politiker und Politikerinnen zu werden. Wer soll sich das wirklich antun? Man sehe sich nur um in ganz Europa. Durchwegs Selbstdarsteller am Werk.

  25. Nestor 1937
    16. Mai 2017 10:59

    Zweite Wahl oder besser dritte Wahl ist der ehemalige Schames des ehemaligen Vizekanzlers und Wirtschaftsministers, StS M a h r e r .

    Seine fast immer mißlungenen Kompromisse (Z.B. Schule!), seine opportunistische Rolle als Regierungskoordinator und seine recht herzlichen Kontakte zur Familie Kern lassen vermuten, daß seine Nennung durch Kurz wofür auch immer wohl zur
    Rolle eines trojanischen Pferdes führen wird.

  26. Bob
    16. Mai 2017 10:41

    In der momentanen Parlamentssitzung wird der Kurz total entzaubert. Und diese Abgeordneten haben sicher den besseren Durchblick durch eigene Erfahrungen, als wir Wähler.

    • dssm
      16. Mai 2017 13:47

      @Bob
      ?!?!? Auch Abgeordnete sind Politiker, als per Definition unfähig, dumm, lebensfremd aber Weltmeister beim Kassieren und Sesselkleben. Und die sollen jetzt urplötzlich einen Durchblick haben?

    • Bob
      16. Mai 2017 15:22

      dssm
      Ganz einfach weil sie die Geschichterln und Intrigen vom Kurz aus der Nähe kennen.(soweit sie nicht sogar selbst beim Putsch beteiligt waren). Das Kurz viele Konferenzen geschwänzt hat wußte ich nicht, aber die Sesselkleber schon.

  27. simplicissimus
    16. Mai 2017 10:36

    Kern akzeptiert Brandstetter nicht:

    http://www.krone.at/oesterreich/kern-droht-akzeptieren-nur-kurz-sonst-keinen-vizekanzler-streit-story-569534

    Meine positive Interpretation: Der linke Brandstetter soll die linke Regierung auslaufen lassen, damit verheizt Kurz jemanden, auf den er in Zukunft verzichten will.

    Meine negative Interpretation: Alles wird absichtlich aufgebauscht, um Kurz dem Protestwaehler noch schmackhafter zu machen.

    Ich glaube nicht, dass hier dreimal ums Eck taktiert wird und glaube an die positive Interpretation.
    Wenn nun die SPOe ein monatelanges Regierungschaos initiiert und Kurz dafuer anpinkelt, kann das der FPOe nur nutzen.

  28. Josef Maierhofer
    16. Mai 2017 10:24

    Traurig das Kapitel 'Brain Drain'.

    Auch ich habe es abgelehnt, als man mich fragte, in die Politik zu gehen, damals war ich jung, aber realistisch genug, mich nicht mit diesen Selbstbedienerparteien und -Partien einzulassen. Nicht die Statuten sind es, nein die Figuren an der Selbstbedienungspudel, die die Unredlichkeit mit rauen Mitteln verteidigen. Wortwörtlich habe ich gesagt: 'Das erste würde mein Ausschluss aus Ihrer Partei sein, denn so was lasse ich nicht zu.' Antwort, 'aber Sie müssten sich doch nur auf Ihre eigene Aufgabe konzentrieren'. Meine Antwort: 'Nein, wenn ich Verantwortung trage, dann auch für die Bekämpfung der Missstände.'

    Schlimm wird es nur, wenn die Volksverblödung dann dazu geführt haben wird, dass kein 'Brain' für 'Drain' mehr vorhanden ist, höre ich meinen Gewerbekollegen zu, so ist das dort schon lange der Fall. Mühsam muss man das 'Brain' erst schulen und zwar gegen die Widerstände der Gewerkschaften.

    Die Bildung ist auch der Grund, warum Österreich keine Zukunft mehr hat. Der träumerische Gemeindebundpräsident mahnt heute Regierungsarbeit ein, etwa Bildungsreform, etwa Gemeindeprojekte, etwa Arbeitsbeschaffungsprogramme, ohne zu wissen, dass bei dieser Regierung nur noch Ideologisierte sitzen und ebensolche zusätzlich adoptierte (Partei)'Experten', die gar keine Ahnung mehr von den Notwendigkeiten haben und, weil sie alle nie in der Realität gearbeitet haben, auch keine Idee von Notwendigkeiten, so flüchtet jeder Denkende aus dieser ideologischen Umklammerung, die da lautet, noch mehr Staat, noch mehr Partei, noch mehr Regulierung, noch mehr Quote, noch weniger Qualifikation, noch mehr Bürokratie, noch mehr Steuern, noch mehr Unterordnung unter die Gesetze der EU, die sich den Gesetzen des amerikanischen Geldadels unterwirft. Keiner flüchte mehr in harte Arbeit und Auseinandersetzung.

    Na, und dann freuen wir uns, wenn dann, etwa in Deutschland, die CDU gewinnt, was für mich eigentlich heißt, na dann nehmen wir halt die anderen linken Volkszerstörer.

    Klein erscheint da ein Herr Sebastian Kurz in dieser virtuellen Welt, dem sowohl Geschichte, wie auch freie Bewährung fehlt, bloß ein politisches Talent hat er und die darniederliegende ÖVP kann er jetzt anführen (wenn er kann).

    Klar, dass jeder von uns die 'besten Köpfe' dort findet, wo er die Menschen näher kennt und die er berechnen kann.

    Darum halte ich es mit Herrn Dr. Unterberger, mit direkter Demokratie, wo die Politik versachlicht würde und nicht verstaatlicht, wie jetzt. Dann werden auch die 'besten Köpfe' nicht mehr so wichtig. Die 'besten Köpfe' (das haben wir hier im Blog auseinandergesetzt, als Faymann gewählt wurde), müssen die Staatsdiener nicht sein, sie müssen nur korrekt sein und dem Volk dienen, nicht das Volk regieren, wie sie mit aller größtem Schaden für Österreich glauben tun zu müssen, ja sie gehen sogar noch weiter, sie entmündigen das Volk und den Gipfel liefert Herr Kern, der das Volk 'inszeniert' (Zeit für 'Pizza Terminale').

    Na, und da steht Herr Sebastian Kurz und will was reformieren.

    Ganz vergessen wird aber, dass es seit Jahrzehnten eine FPÖ gibt, die alle notwendigen Maßnahmen bereits beantragt hat, die all das immer wieder kund tut und dafür Spott und Häme erntet und als 'Nazi' tituliert wird. (Da frage ich mich, wer da eigentlich 'Nazi' ist bei uns.)

    Auch jetzt wird die FPÖ wieder antreten und auch jetzt wird dieses Spiel weitergehen, nämlich das gleiche wie die FPÖ zu versprechen und dann NICHT tun.

    Ich gehe zum Schmied und nicht zum Schmiedl.

  29. Brockhaus
    16. Mai 2017 10:24

    Ich bin nicht nur gespannt wie die Wahlen im Oktober ausgehen werden, sondern ob dann Häupl sein Versprechen wahr macht und drei Monate nach der Wahl zurücktritt.

    Ich fürchte er wird wieder einmal sein Versprechen mit irgendwelchen fadenscheinigen Ausreden brechen.

    • McErdal (kein Partner)
      18. Mai 2017 05:35

      @ Brockhaus
      Vielleicht wir er ja auch gut motiviert noch zu bleiben??

  30. Anonymer Feigling
    16. Mai 2017 09:45

    Wo sind die Techniker?

    Auf der Liste, die Dr. Unterberger aufstellt, finde ich keine Techniker!
    Da sind Banker und Juristen drauf. Zuletzt wird gerade noch ein Mediziner erwähnt.
    Zum Glück werden keine Philosophen, Psychologen, Pferdewissenschaftler, Gender-Studies-Wissenschaftler, Theologen, Soziologen, usw. erwähnt.

    Die Techniker sind die einzigen, die mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität stehen! Fängt ein Techniker zu träumen an und macht Unfug, bekommt er von der Natur eins drüber und sein Gerät funktioniert nicht und wird unverkäuflich.

    Fängt ein Banker zu träumen an, werden mehr Schulden gemacht und Geld gedruckt.

    Fängt ein Verteidiger zu träumen an, besteht die Hoffnung, dass der Richter sich über den Tisch ziehen lassen und dem Unfug Glauben schenkt.

    Wenn ein Richter träumt und blauäugig ist, kommen die unsinnigsten linken Grundsatzentscheidungen heraus, die wir leider alle schon zur Genüge kennen.

    Wenn ein Mediziner zu träumen anfängt, gibt es halt einen Toten mehr. Die Krankheit war halt schon sehr fortgeschritten und da war halt nichts mehr zu machen.
    Was die Erfolge der Medizin betrifft, wären die möglich gewesen ohne die Techniker?
    Könnte ein Mediziner einen Protonen-Emmisions-Tomograph bauen?
    Ich kenne Mediziner, die können nicht einmal zwischen Kalorien und Kilokalorien unterscheiden. Und wenn ich sie darauf hinweise, reagieren sie trotzig: "Ich solle nicht so kleinlich sein!"

    Mehr Techniker braucht die Politik!
    Die letzte Chance hatten wir vor Weihnachten. Wann kommt die nächste?

    • Flotte Lotte
      16. Mai 2017 09:56

      Stimmt absolut, danke! Aber es muss ein echter Techniker sein, der gut in Mathematik ist, denn die sind niemandem was neidig und ganzganz ehrlich. Warum? Sie verstehen was. Und vor allem lassen sie nur solche Ideen/Träume zu, die durchführbar sind...

    • Charlesmagne
      16. Mai 2017 10:19

      Aktuell das erste Mal, wahrscheinlich auch das letzte Mal, dass ich mit Kern übereinstimme: Er will den Brandstätter nicht als Vizekanzler!

    • Charlesmagne
      16. Mai 2017 10:21

      Hätte unter Undine gehört. Aber ich bin auch mit der Forderung nach mehr Realismus einverstanden, was Techniker mehrheitlich sind.

    • Anonymer Feigling
      16. Mai 2017 10:24

      @Charlesmagne

      Kann es sein, dass Kern den Kurz "entzaubern" will, wenn er ihn zwingt, die nächsten Monate den Vizekanzler zu spielen?

    • Riese35
      16. Mai 2017 11:38

      @Anonymer Feigling:

      ****************************************!

      Aber: Die herausragenden Techniker haben auch von Philosophie, Theologie etc. eine Ahnung. Oder umgekehrt: die herausragendsten Ärzte sind auch Mathematiker, Physiker etc.

      Wird Kurz personell wirklich durchgreifen und mehr auf technisch veranlagte Kapazitäten setzen, oder doch mehr auf Gender"wissenschaftler_i*Innen" und Gailomobilkreise?

      Jetzt ist Handeln, und nicht mehr Reden angesagt. Die Früchte wird man bald erkennen.

    • Riese35
      16. Mai 2017 11:46

      @Anonymer Feigling 16. Mai 2017 10:24:

      Darüber besteht kein Zweifel. Die SPÖ möchte die ÖVP jetzt an allen Enden und Ecken anrennen lassen.

      Den Brandstetter will Kern deshalb nicht, da die zwei ohnedies ein Herz und eine Seele sind, es keine medienwirksamen Konflikte gäbe und die SPÖ im Umfeld des Kurzschen medialen Dauerfeuers medial unterginge.

      Kern will nicht arbeiten und umsetzen, wie er immer behauptet, sondern braucht Konflikte, einen Reibebaum, einen Schuldigen, den er medial an den Pranger stellen kann.

    • dssm
      16. Mai 2017 13:45

      @Anonymer Feigling
      Wir Techniker sind generell unerwünscht, denn wer will schon einen Ausflug in die Realität unternehmen, wenn man so schön träumen kann?
      Selbst bei rein technischen Dingen wie der Energiewende oder der Verkehrsplanung fragt man lieber Theologen, Psychologen und Soziologen als Ingenieure.

    • Riese35
      16. Mai 2017 14:50

      @dssm: Wirklich? Ich dachte, da liest man bei Karl Marx oder Rosa Luxemburg nach. Alle Gesetze sind ja vom Politbüro geschaffen und der Duma abgenickt worden. Also müssen die auch vom Gravitationsgesetz eine Ahnung haben. Lenin hat sich intensiv mit einer zeitgemäßen Interpretation und Anwendung beschäftigt. Dazu weilte er ja einige Zeit in Poronin in der Habsburgermonarchie.

    • otti
      16. Mai 2017 15:47

      Anonymer Feigling:
      tausendmal haben Sie recht !!!!
      In 4 (vier) Wochen habe ich aus qualifizierten Technikern die besten kaufmännischen Führungskräfte gemacht.
      Analytisches Denkvermögen, die Bereitschaft 16 Stunden/Tag in diesen 4 Wochen zu lernen/ halbwegs gut vorbereitete Unterlagen/ Bescheidenheit und überhaupt g`scheit !
      (daß die Techniker mit soviel weniger Gehalt als die "Marketingmanager" zufrieden waren, führte ich darauf zurück, daß diese eine Freude/Genugtuung/Zufriedenheit mit ihrer Arbeit hatten. Natürlich wurde diese finanzielle Ungleichheit sofort ausgeglichen - mit noch deutlicheren Erfolgen !)

  31. Undine
    16. Mai 2017 09:31

    Wenn sich Kurz tatsächlich BRANDSTETTER und GRISS in sein Gefolge holen sollte, dann weiß man, was es geschlagen hat, nämlich "weiter wie bisher", Niederhalten der FPÖ, keinen Schutz der Einheimischen vor den meist primitiven Zuwanderermassen, keine Eindämmung des Islams, keinerlei Hilfe der einzelnen Nationalstaaten vor deren Auflösung in der EU und noch weitere 1000 Dinge, die uns "echten" Österreichern keine Freude machen werden.
    Alleine die Namen Brandstetter und Griss lassen jede Hoffnung schwinden, daß unter Kurz sich etwas zum Besseren wenden würde.

    • Haider
      16. Mai 2017 19:01

      Ich verstehe nicht, wie es zu dem noch immer anhaltenden Gejuble um Frau Dr. Griss kommen kann. Anfangs war es vermutlich das neue Gesicht, das beim Österreicher schon für Entzücken reichte; aber inzwischen?

  32. Helmut Oswald
    16. Mai 2017 09:22

    Good Luck! das eine oder andere Placebo wird vielleicht Funktionieren (funktioniert ja auch in Gesundheitsangelegenheiten). Aber Nachhaltigkeit in der Hebung des politischen Gesamtzustandes wird mit all diesen Leuten nicht stattfinden - das kann schon jetzt gesagt werden. Die Frau Griss hat diesem ökobolschewistischen Sandlerprofessor ins Amt verholfen - das geht schon einmal gar nicht. Die übrigen Damen und Herren - die Meisten durchaus ehrenwert - werden in der Politik allerdings voraussichtlich nur die Funktion des nützlichen Idioten wahrnehmen. SIe werden dem bestehenden Regime durch lebensverlängernde Maßnahmen und Teilsanierungen den Weiterbestand garantieren, sie werden Maßnahmen setzen die einer Fehlkonstruktion das Überleben ermöglichen - den Kampf gegen die entscheidenden Faktoren einer Staatsreform werden wir von Ihnen vorausssichtlich nicht bekommen. Warum ?
    Sozialisten und Linke haben unter Aufbietung der gesamten, ihnen hörigen Verleumdungsmaschinerie, die Schlüsselstellen mit ihnen hörigen Gewährsleuten besetzt. Also müssen zuerst ORF und Lügenpresse unter Aufbietung schärfster Maßnahmen der Kontrolle der post- oder sonstwiemarxistischen Gossenjournaille entzogen werden, am besten, indem durch entsprechende Verbote alle öffentlichen Gelder, die jene stützen, diesen entzogen werden - man kann dann seelenruhig zusehne, wie die Jubelpostillen des untergehenden Sozi Österreich von einer Pleite zur nächsten schlittern. Soros und die CIA können sich dann überlegen, ob Ihnen eine Wiederaufrichtung dieses Fake News Pseudo Presse noch ein paar Millionen / Milliarden Zuschüsse aus den Staaten Wert sind oder nicht. Misik und Genossen werden bei dieser Gelegenheit etwas über Ihren Marktwert erfahren. Zweitens muß die Wiener STA summarisch entlassen werden und durch eine funktionierende Justizbehörde ersetzt werden. Drittens muß eine Generalabrechnung mit dem Sozi-System der zweiten Republik erfolgen und die Hochgrad Verbrecher , die jahrzehnte lang Generationenverschuldung, Mißwirtschaft, Korruption und Staatsversagen (kein Grenzschutz, kein Stopp für unerwünschte Landnehmer) zu vertreten haben, müssen, erforderlichenfalls aus dem Pflegeheim und vom Sterbebett gerissen werden und 1.) vor ihren Richter sowie 2.) an den Pranger der öffentlichen Meinung. Mit dem Nazi konnte man das schließlich auch, die letzten 70 Jahre und es war Recht und billig.

    Die sozialistische Irrlehre ist bereits durch entsprechenden Unterricht in der Schule insbesonder hinsichtlich ihrer weltweit massenmörderischen Vorgeschichte als jenes Menschheitsverbrechen abzubilden, daß sie ihrem Substrat nach stets gewesen ist - auch wenn ihre weniger gewalttätigen Spielarten stets nur der Verherrlichung und Verharmlosung marxistischer Gewaltpolitik dienlich waren. Hier muß breite Volksaufklärung stattfinden und ist mittels Zeitzeugen umfassend politische Bildung zu fordern und zu fördern.

    Dann müssen natürlich die durch die verschiedenen Privilegierungen (zBp.Steuerfreiheit für den ÖGB) angesammelten Vermögensmassen für Wiedergutmachungszwecke summarisch eingezogen werden und Verwertung finden, am besten zur finanziellen Entschädigung der Opfer sozialistischer Politik und zur Rückführung und Reduktion der Staatsschulden.

    Staatsreduktion auf seine zentralen Aufgaben, Wiederherstellung der freiene Marktwirtschaft, Deregulierung und Privatisierung - und das Ganze mit hohem Tempo, Steuersenkungen und Liquidierung staatsferner Betätigungsfelder , wie die Beseitigung der Reste der verstaatlichten Wirtschaft ( ÖMV, Beteiligungen usw) - das sind so Alles di ersten Schritte, die es für eine 'Mannschaft der besten Köpfe' zu tun gäbe. Nun, man wird sehen.

    • logiker2
      16. Mai 2017 11:27

      **************************! zum Sozisystem gehören natürlich auch die zahlreichen Schwarzsozen.

    • Sensenmann
      16. Mai 2017 11:55

      DAS ist ein Maßnahmenkatalog, wie ihn die umfassende Entsozifizierung erfordert!

      Ein schwarzer Sozi und Soros-Zögling wird das wohl nicht angehen, und die FPÖ wird selbst wenn sie die ungeteilte Macht hätte, dazu zu feig sein.

      Damit DAS umgesetzt werden kann, braucht es den völligen Zusammenbruch des Sozi-Systems. Dieser kommt mit mathematischer Sicherheit.

      Dann wird die Buchhalternase unter die Bilanz gesetzt und abgerechnet.
      Es wird dann einige Menschen gelüsten, Recht zu sprechen.
      Rückwirkendes Recht natürlich, wie es Sozis so gerne mögen.

      Man wird auf bewährte Rechtsmaterie und die Gründungsidee der Republik zurückgreifen können. Da wird der Internazi jaulen!

  33. Politicus1
    16. Mai 2017 09:22

    Zur Frau Dr. Griss.
    Bis gestern war ich strikt dagegen, dass KURZ sich diese jetzt als TV-Celebrity agierende Dame ins Boot holt.
    Ein Bekannter belehrte mich gestern eines besseren. Der fürchtet sich jetzt vor der Allmacht des Dreißigjährigen und sieht die Dreißigerjahre hochkommen.
    Genau für diese Leute braucht KURZ wahrscheinlich wirklich Frau Griss als Beruhigungsmittel auf seiner Liste.

    • Riese35
      16. Mai 2017 09:39

      Und als Mittel gegen Schwindel und Übelkeit wird man wahrscheinlich eine Achterbahnfahrt im Prater empfehlen.

    • dssm
      16. Mai 2017 09:50

      @Politicus1
      Noch ist Kurz nicht gewählt und da sehe ich noch viele Steine auf dem Weg zu einer deutlichen Mehrheit. Warten wir auf das Programm von Herrn Kurz, also z.B. 'Entfesselung der Wirtschaft' oder so ähnlich, schließlich tritt er ja für die ÖVP an und die hat eine einschlägige 'Erfolgs'liste zu bieten. Das mit der Allmacht wird sich von alleine erledigen.

    • Charlesmagne
      16. Mai 2017 10:13

      @ Riese35***********************!
      Super Vergleich!

  34. Politicus1
    16. Mai 2017 09:17

    zum Vorzugsstimmenkampf.
    Die nö. Totallösung mit Vorzugsstimmen ging bekanntlich voll daneben.
    Statt sich auf den/die politischen Gegner zu konzentrieren lieferten sich Bauernbund und ÖAAB einen Kampf bis aufs Messer.
    Ähnliches geschah in einem Wiener Bezirk, wo sich CV und Nicht-Cv um die Position des Bezirksparteiobmanns der ÖVP rauften.
    Ich gebe zu, dass ich selbst keine Antwort, keine Lösung für einen 'gerechten' Vorzuzgsstimmenkampf habe. Ich möchte aber nicht, dass der ein Mandat bekommt, der das besser e-mail-Netzwerk hat, oder der den zahlenmäßig stärkeren Verein hinzter sich hat.

  35. dssm
    16. Mai 2017 09:04

    Der ‚arme‘ Kurz, aber keine Angst, Quote ist ja wichtiger als Kompetenz und Leistung, da wird er schon ein paar skurrile Gestalten aller möglichen Geschlechter, Religionsgemeinschaften und Studienzweige finden.

    Aber auch die FPÖ kann so eine Liste brauchen, auch wenn mit Haimbuchner, Hofer und Kickl durchaus gute Leute da wären! Abgesehen von der grün/linken Griss sehe ich aber auch viel Potential bei dieser Auswahl. Das wahre Problem ist aber ein anderes, es sind ja nicht nur die wichtigen Ministerien und Leiter der Parlamentsausschüsse zu besetzen. Frau Rabmer-Koller fällt schon einmal aus, weil auch in der WKO braucht es einen guten Kopf. Kuras und Koren sollten in die ÖNB gehen, auch dort muss wohl rein altersbedingt ein Personalwechsel erfolgen. Irgend jemand sollte bei Sozialversicherungen, OEBB, ORF (und sei es als Liquidator), Verbund …

    So gesehen ist die Liste sehr kurz, denn gute Leute ohne Erfahrung, gibt es und wären nett, aber wegen der kommenden Euro-Probleme wird es eine Einarbeitung nicht spielen.

    • Erich Bauer
      16. Mai 2017 10:12

      Die Quotenfrauen hängen und ziehen am Reißverschluss... (ganz nach dem angebotenen "Reißverschluss-System")

    • Riese35
      16. Mai 2017 10:58

      Vielleicht wäre das eine geeignete Kandidat_i/In*:
      https://www.youtube.com/watch?v=q1UIk9MsZgw&t=1263
      https://www.youtube.com/watch?v=q1UIk9MsZgw&t=2410

      Elisabeth Holzleithner, Juristin, Rechtsphilosophin und Universitätsprofessorin für Rechtsphilosophie und Legal Gender Studies an der Universität Wien.

      Oder als Nachwuchshoffnung:
      https://www.youtube.com/watch?v=q1UIk9MsZgw&t=3000

      Oder jemand, der schon Erfahrung mitbringt:
      https://www.youtube.com/watch?v=q1UIk9MsZgw&t=2175

      Das wäre eine geeignete Personalreserve, auf die Kurz zurückgreifen könnte!

      Und alle haben eine solide Basis und sind durch unsere Steuergelder abgesichert. Sie beschäftigen sich mit den drängendsten Fragen, die ...

    • Riese35
      16. Mai 2017 11:09

      ... unsere Gesellschaft betreffen. Zieht sich quer durch alle Lebensbereiche.

      Wie wird Kurz mit so einer wichtigen Angelegenheit umgehen, welchen Stellenwert mißt er diesen höchst niveauvollen Aufgaben bei, die ja doch einen signifikanten Teil unserer Steuerleistung in Anspruch nehmen? Es gibt kaum einen anderen Bereich, der sich so niveauvoll und wissenschaftlich mit Schwachsinn beschäftigt. Eigentlich fehlt jetzt nur mehr ein neu zu errichtendes, staatliches Forschungszentrum, das sich auf akademischem Niveau damit beschäftigt, daß die Erde eine Scheibe ist.

    • dssm
      16. Mai 2017 13:39

      @Riese35
      *****

  36. Bob
    16. Mai 2017 08:47

    Wie sich jetzt offensichtlich herausstellt, war diese Kurz Aktion von langer Hand vorbereitet, und gleicht dem SPÖ Putsch vom Kern aufs Haar. Kommt man jetzt nur mehr durch Hinterfotzigkeit an die Macht? Was beide gemeinsam auszeichnet, ist eine Redegewandtheit, aber leider auch Tatenlosigkeit. Kurz hatte 6 Jahre Zeit die ÖVP positiv zu beeinflussen.
    Was die Kandidaten betrifft, hat Kurz aus der Geilomatenzeit etliche Junge die er protegieren wird.

  37. Das Pingerle
    16. Mai 2017 07:51

    Irmgard Griss??? Das kann nur ein Scherz sein, oder?

    Die Dame kam während ihres Wahlkampfs auf den Geschmack, selbstverliebt im Rampenlicht zu stehen. Das geht soweit, dass sie, um dieses Rampenlicht zeitlich etwas zu strecken, sich nicht entblödet auf Puls4(!) eine Richtershow zum Besten zu geben.

    • Riese35
      16. Mai 2017 12:02

      Das g'scheite und ehrgeizige Bauernmädel, das es intellektuell und beruflich zu etwas gebracht hat. Sie mag in ihrem Fach herausragend und allseits geschätzt sein. Das ist aber nicht alles. Für Aufgaben etwas abseits ihres Faches fehlt ihr leider das Format:

      Sie sympathisiert mit der Genderbewegung, fällt bei der erstbesten Gelegenheit um, wenn Standhaftigkeit angesagt gewesen wäre, entwickelt einen Ehrgeiz, dem sie inhaltliche Positionierungen opfert etc. Das hat man relativ schnell bei ihr erkannt.

      Wir leben heute leider in einer Zeit, wo ein Kompromiß oder Konsens mit dem Geist des Verderbens absolut tödliche Folgen nach sich zieht.

    • G?nter Pollak
      16. Mai 2017 12:58

      Man kann von ihr persönlich halten, was man will, aber ihre Show auf Puls4 ist das einzige direktdemokratische Element, das Wir derzeit haben.

      Sofern die Themenauswahl nicht von politisch-korrekt Tabus ruiniert wird. Aber noch besteht Hoffnung.

  38. Flotte Lotte
    16. Mai 2017 07:19

    EU-kritisch sind sie wohl alle nicht – dabei ist gerade dieses Thema das brisanteste, was der breiten Mehrheit im Lande wirklich Sorgen macht. Werden wir bald gezypert? Wieviele ausgediente „Rebellen“ aus den Krisenregionen sollen wir noch integrieren müssen usw. Wieviele Terroranschläge soll es noch geben, damit wir endlich totalüberwacht werden können? Werden im Bundesheer nur noch Ex-Rebellen aufgenommen, weil die eigenen Leute zu „rechtsextrem“ sind? etc.

    Screenshot von ORF Teletext, Seite 121, 16. Mai 2017
    https://www2.pic-upload.de/img/33177365/121_0001.pngPNG-Grafik480336Pixel.png

    Einhellig tönt nun der Ruf der Mac(a)rons und anderer Schaum-Cookies nach einer „Erneuerung der EU“, man will die EU gar „modernisieren“, weil das klingt ja immer gut. Dabei wird man einfach bestehende Gesetze ändern. Das wird ja ohnehin schon immer von der EU praktiziert, egal. Ja, und das möchte wohl auch Kurz. Und weil das bis zum nächsten Jahr keine Zeit hat (die sind pleite), deshalb gibt es Neuwahlen im Herbst. Dann ist ja auch die Bundestagswahl in Deutschland und im Anschluss geht es los. Schon jetzt wird bekannt (DWN), dass man sich ein gemeinsames „Budget der Eurozone“ wünscht. Damit ist der Weg endgültig frei zur Transferunion. Auch klar, denn Frankreich ist mehr als pleite. Selbstverständlich wollen sich solche Länder bei jenen bedienen, deren Ursprungsbevölkerung brav arbeitet und sparsam ist.

    Die Neuwahlen wurden inszeniert. Dem ORF gefällt das, auch Kurz übrigens. Die alte Schlangehaut in der Hofburg darf fast täglich salbungsvolle Worte verkünden – sie ist also auch informiert und nützt die Gelegenheit, mal überhaupt etwas zu sagen, was nicht blöd ist, weil es nicht aus seiner Feder stammt.

    Dass der Autor hinter Kurz steht, dürfte wohl damit zu tun haben, dass er von der EU nicht lassen kann und immer noch glaubt, die totale Abschaffung der Nationen und Völker brächte Frieden. Und weil im Habsburgerland die Völker immer rebellischer wurden, will man sie jetzt mittels "Zuwanderung" zerstören. Wie kann man so etwas nur gut finden? Wie kann man nur eine Griss gut finden? Und Brandstetter als "Kompromiss" akzeptieren??

    Die EU muss gehalten werden, auch wenn sie eine schlimmere Diktatur zu werden droht, als es die Sowjetunion jemals war. Sie wollen die Souveränität der Mitgliedsstaaten nun völlig abschaffen. Und Kurz ist wie Macron einzig dazu da, die EU-kritischen Parteien an einem fulminanten Sieg zu hindern, indem er den Menschen etwas vorgaukelt, was er nicht ist.

    • franz-josef
      16. Mai 2017 08:35

      Flotte Lotte
      Danke für den Screen Shot

      -die Verpackung sprich Wortwahl ist dermaßen verräterisch, daß man sich nur wundern kann, wie eigentlich ganz offen über den Fortgang, den Marsch, das move on, des EU-Umbaues zu einem gemeinsamen "offenen" Geldtopf informiert wird, ohne daß die TV Konsumenten hellhörig werden.
      Juncker hatte es ja auch angekündigt, und genauso passiert es: Das Zentralisierungsprojekt marschiert, moves on....

      Zuerst wurden die diversen "open" dingsdas, das Wunschziel, ins Bewußtsein der Masse implantiert und nun folgt die action: vorwärts! oder halt en marche oder move on ...
      das Ziel der Vergemeinschaftungsdiktatur rückt jedenfalls unaufhaltsam näher.

    • Leopold Franz
      16. Mai 2017 08:54

      Die Sorgen der breiten Mehrheit werden wohl bleiben, weil ein größer Teil von ihr, die Nichtwähler, das auch bleiben werden.

    • Majordomus
      16. Mai 2017 16:35

      @Flotte Lotte:
      Dabei fand AU vor zwei Jahren durchaus kritische Worte über die EU:

      Big Brother Europe als totalitäres Umerziehungslager

      Die EU und ihre Mitglieder haben eine katastrophale Entwicklung genommen. Ihnen war die ursprüngliche und großartige Idee offenbar zu langweilig gewesen, durch einen gemeinsamen Binnenmarkt vieler selbständiger Nationen, die sich jahrhundertelang in vielen schlimmen Kriegen bekämpft hatten, einen riesigen Friedensraum zu schaffen.

      http://www.eu-infothek.com/article/big-brother-europe-als-totalitaeres-umerziehungslager

    • LePenseur (kein Partner)
      18. Mai 2017 16:01

      Chère "Flotte Lotte",

      darf ich Ihren exzellenten Kommentar auf dem LePenseur-Blog als Gastkommentar bringen?

      U.A.w.g.

      Herzlichen Dank im voraus!

      LePenseur

  39. simplicissimus
    16. Mai 2017 06:48

    Es wird sicher schwer gute Koepfe zu finden.
    Ich schliesse mich den Vorkommentatoren an und fuege der Liste Andreas Unterberger zu.
    Im Austauch zu Irmgard Griss, die sehr enttaeuschend agiert hat. Diese Frau ist bei mir unten durch.

    Wenn Kurz es richtig macht und kein trojanisches Pferd ist, wird er frueher oder spaeter gute Leute finden. Auch, wenn er die Wahlen gewinnt.

    Ich bin nach der gestrigen heftigen Ablehnung von Kurz durch einige liebe Mitkommentatoren hier natuerlich nachdenklich geworden. Aber ich hoffe nicht, dass Kurz ein reines Mainstreamprodukt, eine Intrige ist, das zur Verhinderung von Strache missbraucht wird.

    Bei Stronach war ich sehr skeptisch, ich habe ihn von Anfang an als - wenn auch buergerliches - Strohfeuer gesehen und Haselsteiners Neos waren fuer mich dasselbe mit einer voellig diffusen weitgehend linxen Einstellung. Baumumarmende EsoterikerInnen halt.

    Wenn uns Kurz im Stich laesst, dann kann man wohl jede Hoffnung aufgeben, dass eine Koalition noch irgendetwas bringen kann.

    Waehlen muessen wir trotzdem FPOe, Kurz wird von genug anderen gewaehlt werden.

  40. Cato
    16. Mai 2017 06:22

    Ein bisschen heftig Werbung für Kurz! Die politische Heimat von Dr. Unterberger ist deutlich...

  41. Ausgebeuteter
    16. Mai 2017 05:52

    Zu einem "besten Kopf" gehören auch Idealismus, Ausdauer, Durchsetzungsvermögen und Managementfähigkeiten, um die bestehenden verkorksten Strukturen in der Verwaltung zu ändern. Natürlich auch exzellente Bezahlung und ein Rückkehrticket, um nach getaner Arbeit für Österreich wieder in den ursprünglichen oder einen anderen Beruf zu gehen.
    Derzeit existieren solche Leute kaum und auch der genannte Forderungskatalog ist nicht erfüllt. Die wenigen geeigneten Menschen, welche diesbezüglich Kurz (und auch Kern) ansprechen, werden die Angebote mit "nein danke" ablehnen. Somit kann nur mehr aus dem Reservoir der "zweiten Wahl" geschöpft werden.

    • oberösi
      16. Mai 2017 06:57

      Ich finde: Warum braucht jemand, der über die von Ihnen angeführten Qualitäten verfügt, ein Rückkehrticket?
      Ein solches ist von vornherein meist nur für jene attraktiv, ja überlebenswichtig, die sich außerhalb ihrer "wohlersessenen", privilegierten Welt aus Biennalsprüngen im freien Wettbewerb nicht behaupten können. Und diese sind schwerlich zu den besten Köpfen zu zählen.
      Jemand, der wirklich was, kann, sieht überall seine Chancen und wird sie auch finden.

    • Ausgebeuteter
      16. Mai 2017 07:14

      oberösi:
      Ihr Gegenargument ist berechtigt, denn die Bezeichnung "Rückkehrticket" ist negativ besetzt, da man dabei meist an einen reservierten Platz in der Staatsverwaltung o.ä. denkt.
      Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass ein politisches Amt ein Ablaufdatum hat und der Idealist, welcher es trotzdem für eine bestimmte Zeit annehmen will, auch privat es anderswo wieder kann. Damit will ich "Sesselkleber" vermeiden, welche nur um der Futtertröge und Vorteile willen im Amt bleiben.
      Leider ist es so, dass ein erfolgreicher Mann in der Wirtschaft, beim Wechsel in die Politik manches aufgeben muss, welches später nicht mehr für ihn vorhanden ist.
      Fortsetzung:

    • Ausgebeuteter
      16. Mai 2017 07:20

      Fortsetzung:
      Zwei Beispiele sind mir bekannt:
      1. Ein steirischer Weinbauer musste für die Zeit als NR-Abgeordneter seinen Bruder ersuchen, dessen guten Job aufzugeben und für ihn dann die Arbeit zu Hause verrichten. Dafür mussste er ihn auch entsprechend bezahlen.
      2. Ein Schweizer Unternehmer hat im dortigen NR als Idealist gearbeitet und musste für seine vorübergehende Abwesenheit im eigenen Großbetrieb Vorkehrungen treffen, damit der Laden in seinem Sinn weiterhin gut funktioniert. Das staatliche Einkommen hat er sogar relegmäßig für Wohltätigkeitszwecke gespendet, denn seinen Lebensunterhalt bestritt er weiterhin auas den Erlösen seiner Firma.

    • Rau
      16. Mai 2017 07:52

      Hr Kurz ist eben leider genau der Berufspolitiker. Von Unabhängigkeit kann bei ihm keine Rede sein. Das ist der Hauptgrund für meine Skepsis ihm gegenüber. Wie will jemand, dessen Lebensweg auf Politik baut, die Verhältnisse genau in jene Richtung reformieren, die Sie vorschlagen, wie etwa das Schweizer Modell, in dem jedes politische Amt ihr Ablaufdatum hat.

      Ein Strache hat zumindest einen Beruf zu dem er zurückkehren könnte, ein Ing Hofer ebenfalls.

  42. Pumuckl
    16. Mai 2017 05:45

    Hier im Tagebuch wurden ja seit Jahren immer wieder Überlegungen über fähige
    Köpfe für eine ideale Regierung angestellt.

    Neben dem von A. U. oben angeführten Josef Moser Jg. 62, scheinen mir da besonders zwei weitere bemerkenswerte Persönlichkeiten wert, genannt zu werden:

    ° Franz Fiedler, 73: Der wie Josef Moser als Präsident des Rechnungshofes bewährte Jurist gäbe in mehreren Ministerien eine gute Figur ab.

    ° Andreas Unterberger, 69:Unser Blogmaster beweist uns hier täglich seinen klaren Blick für politische Zusammenhänge und eine erstaunliche Produktivität.

    Allerdings ist es bei beiden, sicherlich hoch qualifizierten, Herren fraglich, ob sie sich und ihren Familien das noch antun.

    Was geschähe mit Unterbergers Tagebuch, müßten wir als dessen Partner besorgt fragen, wenn Dr. Unterberger einer solchen Berufung naheträte.

    • Ausgebeuteter
      16. Mai 2017 06:57

      Da fallen mir noch viele Namen von klugen Österreichern ein, welche als Minister gute Figur machen würden. Zum Beispiel:
      Franz SCHELLHORN, früher PRESSE, dzt. Aganda Austria
      Josef URSCHITZ, dzt. PRESSE,
      Christian ORTNER, dzt. Ortnerblog
      Dietrich MATESCHITZ, dzt. Unternehmer
      Kurt SCHOLZ, Zukunftsfond
      Georg VETTER, Rechtsanwalt und freier NR-Abgeordneter

      Liebe AU-Blogger: bitte ergänzen

    • dssm
      16. Mai 2017 09:00

      @Ausgebeuteter
      Ob Journalisten geeignet sind, wage ich zu bezweifeln! Es ist ein großer Unterschied, ob man als leitender Angestellter/Beamter oder Unternehmer tätig war, oder als Schreiberling alles besser weiß, auch wenn einem die Artikel noch so gut gefallen.

  43. FranzAnton
    16. Mai 2017 05:36

    Irmgard Griss laste ich folgende schwerste Fehler an: Sie hat die Wahl VdB's unterstützt, wiewohl sie dessen ungeeigneten (Hilfsausdruck) ideologischen Background kennen mußte, und sich, außerdem, in keinster Weise pro Direktdemokratie eingesetzt.
    Für höhere Weihen erscheint sie mir als sowas von ungeeignet.
    Außerdem schlummern im Volk garantiert noch zahlreiche, bis dato weithin völlig unbekannte, vor allem junge, politische Talente; es gälte, diese ausfindig zu machen und zu erproben; die ÖVP ist in allen Gemeinden Österreichs präsent; gelänge es Kurz, den Parteiapparat zur Talentesuche zu motivieren, würde wohl Erfolg winken.
    Den Justizminister mit seinen metternichschen Verbietungs - Intentionen sehe ich als für Regierungsämter keinesfalls geeignet.

    • Charlesmagne
      16. Mai 2017 10:01

      ****************************************!!!!
      Speziell Griss ist absolut unvorstellbar obwohl ich mir bei ihrem Ersterscheinen auf der politischen Bühne viel erwartet hatte. Mit ihrer VdB Empfehlung hat sie aber ihr wahres Gesicht gezeigt. Noch eine Linke in der ÖVP (ach ja, die gibt es ja nicht mehr) ist nötig wie ein Kropf.

    • Sensenmann
      16. Mai 2017 11:46

      Die Griss ist ein ganz gewöhnliche Täterin im Talar, ein Systemprodukt par excellence.
      Was sich darin äußert, daß sie den unrasierten Ökobolschewiken unterstützt hat.
      DIE braucht keiner, die soll ihre Justizshows im Fernsehen machen, das reicht dann schon.

    • blaue Blume
      16. Mai 2017 11:53

      Griss hat damals gesagt, die Merkel wäre ihr großes Vorbild, sie sei gegen jede Art von Obergrenze und gegen Grenzen überhaupt und wie zu erwarten war, hat sie empfohlen, VdB zu wählen. Was ist von so jemandem zu erwarten?

      Griss finde ich als Phänomen sehr interessant, weil es das gleiche mit ihr ist wie mit diesem Kurz: Beide zeigen durch Äußerungen und Handlungen ganz klar, was von ihnen zu erwarten ist, und dennoch werden sie von heimatlosen Bürgerlichen, die weder die Invasion begrüßen noch die Auflösung des Nationalstaates, als große Hoffnungsträger wahrgenommen.

    • blaue Blume
      16. Mai 2017 11:53

      Das Bedürfnis dieser Wähler nach anheimelndem bürgerlichem Schein ist anscheinend so groß, dass sie Wahrnehmungsblockaden gegenüber diesen EUdSSR-Kandidaten zusammenbringen, über die man nur noch staunen kann.

    • franz-josef
      16. Mai 2017 12:36

      blaue Blume

      Ja. Kurz , Griss, Van der Bellen - Reihe fortsetzbar - sagen ohnehin, wie sie denken und was sie anstreben.
      Nächste Ebene Brüssel: Auch von dort kommen ungenierte Sager, Ankündigungen und sogar nähere Überlegungen, die einem die Haare zu Berge stehen lassen.

      Und trotz all dieser Unverblümtheit hören die Leute nicht darauf, sondern basteln sich abseits davon unbeirrt ihre Traumwunschwelt und merken nicht, daß ihnen ihr Bargeld, ihr Immobilienbesitz, ihre Meinungsfreiheit .... Reihe fortsetzbar... inzwischen entwendet wird.
      Noch immer schauen die meisten nicht über ihre winzige Kaffee-Untertasse hinaus.

    • Riese35
      16. Mai 2017 15:25

      @Charlesmagne:

      >> "... ist nötig wie ein Kropf."

      ****************************************!!!!

      Und am besten gleich zum Parteiobmannstellvertreter, wie seinerzeit die Gehrerin, die die langfristige, ideologische Wühlarbeit im Kabinett Schüssel sichergestellt hat.

  44. Franz Kernbeisser
    16. Mai 2017 05:21

    ich würde mir Andreas Unterberger zum persönlichen Berater nehmen ....

    • Flotte Lotte
      16. Mai 2017 07:26

      Das kann ich unterschreiben, auch wenn der Autor bzgl. EU eine ahm sehr trübe Sonnenbrille trägt.. :)





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