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Was sollen Spitzenmanager verdienen dürfen? drucken

Lesezeit: 2:30

In immer knapperen Abständen veröffentlichen Medien Rankings, was Vorstände, was CEOs verdienen. Mehrere Millionen in einem Jahr, manchmal sogar zweistellige Millionenbeträge: Kann das ein Einzelner wert sein?

Die richtige Antwort kann weder ein lautes „Nein“ aus einem in jedem von uns schlummernden Neid- und Zorngefühl heraus sein, noch ein schlichtes: „Ja. Denn es ist alles rechtmäßig und versteuert, Die Veröffentlichungen sind nur von Klassenkämpfern gesteuert.“

Tatsache ist, dass die angeprangerten Vorstände bei weitem nicht die Bestverdiener sind. Sie haben nur das „Pech“, dass in Aktiengesellschaften Bezüge feinsäuberlich veröffentlicht werden. Das ist ja auch ein Minimum dessen, was der Aktionär, also Eigentümer, erwarten darf. Für Journalisten ist es dann überaus einfach, aus solchen Berichten die Vorstands-Einkommen herauszusuchen und zu g'schmackigen Rankings zusammenzustellen.

Tatsache ist, dass manche Einkommen etwa in den Welten des Sports und der Unterhaltung noch viel höher sind. Nur werden die fast nie bekannt, sie unterliegen dem Steuergeheimnis. Dazu kommt, dass in diesen Welten viele sehr „kreativ“ mit der Steuerwahrheit umgehen. Und überdies haben erstaunlich viele Spitzenleute aus Tennis, Golf, Autosport oder Pop-Musik ihren steuerschonenden „Wohnsitz“ in Monaco oder in der Karibik.

Eigentlich sollte auch das viele Rechercheversuche auslösen. Die es aber kaum gibt, weil sie schwierig sind. Und weil Sport- und Kulturjournalisten viel mehr Solidarität mit den Objekten ihrer Berichterstattung haben als Wirtschaftsjournalisten.

Tatsache ist auch, dass etliche CEOs jeden Euro ihrer Bezüge zehnfach wert sind, wenn sie entscheidend sind, dass ein Unternehmen nachhaltig an Wert gewinnt, dass ein schwieriger Turnaround gelingt.

Nur: Welche CEOs sind das? Und welche verdienen halt nur deshalb viel, weil es mal so Sitte ist, weil sie einfach deutlich mehr zu bekommen haben als ihre Mitarbeiter?

Das ist eine der wichtigsten Eigentümer-Entscheidungen, die es gibt. Deswegen rollen auch so oft die Köpfe auf Vorstandsebene, pardon: wollen sich so oft so viele „beruflich neu orientieren“.

Die dümmsten Antworten auf diese schwierigen Fragen sind hingegen solche durch die Politik. Linkspopulistische Politiker verlangen derzeit, dass einfach kein Vorstandsmitglied mehr als 500.000 Euro im Jahr verdienen darf. Das hätte zur Folge, dass die wirklich guten Leute halt in solchen Ländern nicht mehr arbeiten wollen.

Viel weiser ist das, was sich jetzt etwa in der Schweiz, einem durchaus „kapitalistischen“ Land, immer öfter abspielt: Dort befassen sich Aktionäre zunehmend intensiv mit den Vergütungen. Dort schließen sie sich immer öfter zu Aktionen zusammen, wenn ihnen Bezüge zu hoch vorkommen. Dort haben sie erkannt: Ein Unternehmen ist immer nur dann erfolgreich, wenn dahinter ein Eigentümer steht, der sich auch aktiv um sein Eigentum kümmert.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2017 07:44

    Der eigenes Risiko auf sich nehmende Unternehmer, der sein Unternehmen nachhaltig aufbaut und langfristig strategisch entscheidet, kann durch nichts ersetzt werden.
    Vorstaende, die sich daran orientieren und Erfolg haben, sind ihr Geld wert, die anderen kaum.

  2. Ausgezeichneter KommentatorRau
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2017 06:57

    Ich würde wirklich dafür plädieren Redewendungen wie "Köpfe rollen" usw zu vermeiden. Es kommen einfach zu viele Neubürger ins Land, die das wörtlich nehmen, weil sie keine Metaphern verstehen, und besagtes "Köpferollen" noch immer zu ihrem steinzeitlichen Kulturgut gehört.

  3. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2017 06:56

    Diese Fragen sind nicht generell zu beantworten. Da gibt es die unterschiedlichsten Fälle und Voraussetzungen. Beispiele:

    In einem gut gehenden Zuckerkonzern wird ein "verdienter" Politiker mit einem guten Salär untergebracht, wobei das Werkel auch ohnehin gut weiterlaufen würde.

    In einem anderen Fall wird von einem Jobhunter ein Mann empfohlen, welcher in der Vergangenheit alle zwei Jahre gewechselt hat und somit eigentlich sich nirgends mittelfristig behaupten konnte. Aber der Name des Vermittlers sowie die der bisherigen Arbeitgeber haben einen guten Klang.

    Dem gegenüber gibt es auch Leute, welche mit eigenem Geld und Risiko eine strauchelnde Firma wieder auf Schiene bringen und nur mit besonderem persönlichem Einsatz so erfolgreich sind.

    Aus diesen drei (fast) erfundenen Beispielen ist zu erkennen, dass eigentlich nur der dritte Geschäftsführer aussergewöhnliches leistete und daher auch aussergewöhnlich vergütet werden sollte. Nicht vergessen werden sollte, dass ein Erfolg letzlich die Summe aller Mitarbeiterbemühungen ist, daher hat eigentlich die Mitarbeitermotivation der Führungskraft den größten Stellenwert.

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2017 07:48

    Einer der Gründe warum ich immer wieder vom Sozialismus in der westlichen Welt rede liegt in der Eigentümerstruktur der Gesellschaften, also jener Eigentümer welche über die Vergütung der Vorstände entscheiden.

    Die staatliche Elite hat nämlich viele Betriebe gekapert, auf Kosten der einfachen Leute! Anstatt selber Aktionär zu sein, hat der normale Sparer Versicherungspolizzen. Diese Versicherungsverträge wurden wahlweise mittels Zwang (rund um die Pension) oder mittels Steuervorteilen den Leuten angedreht. Die Versicherungen (und Fonds) nutzen dann genau die hier geparkten Gelder um zu investieren, sie kaufen also Aktien. Am Ende sitzen bei der Eigentümerversammlung die Vorstände der Versicherungen zusammen und haben die Mehrheiten, auch in den ‚eigenen‘ Gesellschaften. Damit ist wohl klar, warum solche utopischen Vergütungen, auch bei Verlusten(!!!), genehmigt werden.

    Die staatliche Elite hat also die Sparer enteignet! Oder glaubt irgend jemand, daß ein normaler Sparer einem Gehalt in Millionenhöhe, welches seine Ausschüttung verkleinert, zustimmen würde, wenn die Erträge nicht nachhaltig oder gar negativ sind?

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2017 09:38

    Manager sollten rein nach Leistung bezahlt werden, mit Prämien wenn es der Firma gut geht, und mit einem geringen Grundgehalt wenn es der Firma schlecht geht.
    Abgeschasselte Politiker, die nur ihr Netzwerk einbringen, aber sonst zu nichts zu gebrauchen sind, gehören mit einem Tritt in den Allerwertesten ins Nirwana befördert.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2017 07:29

    Ein Konzern steckt tief in den roten Zahlen und der Manager wird ausgewechselt. Der Neue verabschiedet seinen Vorgänger und ersucht ihn um eventuelle Tipps. Der gibt ihm 3 Kouverts für Notfälle und geht.
    Im ersten Jahr tut sich nicht viel und sie bleiben in den roten Zahlen. Da öffnet er das erste Kouvert und liest: Schieben "Sie alles auf die Vorganger!". Er macht es, die Aktionäre nehmen es an.
    Im zweiten Jahr sind die Ergebnisse noch schlechter. Er öffnet das zweite Kouvert und liest:
    "Reorganisieren Sie den Konzern!". Er macht es und die Aktionäre ein begeistert.
    Im dritten Jahr sind die Ergebnisse noch schlechter. Er öffnet das dritte Kouvert und liest: "Bereiten Sie 3 Kouverts vor!"

  7. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2017 09:39

    Da gibt es auch Spitzenkonzerne, die leisten sich allergrößte Nieten und Flaschen im hochbezahlten Bereich. Ich denke da zum Bleistift an Siemens. Aber vom Staat (ÖBB usw.) läßt es sich trefflich leben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDr. Knölge
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2017 17:31

    Ich sehe das ganz simpel.
    Ein Manager, der das von ihm geleitete Unternehmen mit klugen Entscheidungen voranbringt, Arbeitsplätze schafft, gute Bilanzen vorlegt und nicht zuletzt den Finanzminister erfreut, soll ruhig viel verdienen, zuviel kann es eigentlich kaum sein. Ich gönne es ihm, von Neid keine Spur.
    Ein CEO, der "sein" Unternehmen an den Rand oder sogar in den Bankrott führt, gefeuert wird und eine fette Abfindung nebst Altersversorgung erhält, weil es halt so im Vertrag steht, löst bei mir dann doch Neidgefühle und auch Zorn aus.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAppolloniO
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2017 17:12

    Wenn ich als (Mit)Eigentümer entscheide was mir ein Leitender wert ist, so ist das ausschließlich meine Sache---und die anderer Eigentümer.
    Es gibt aber Ausnahmen. Wenn der Eigentümer der Staat ist und seine abgehalfterten Parteimitglieder auf Steuerzahlerkosten entsorgen will.
    Zweite Unmöglichkeit: Boni für Versager und Geschäftsschädiger geht gar nicht.
    Wobei die noch größeren Versager jene sind, die solche Verträge unterschreiben.

    Alles andere sind Neiddebatten und der Staat hat noch NIE bessere Ideen gehabt.

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  1. Ökonomie-Vergelter
    12. Mai 2017 12:35

    Für die Frage, was Spitzenmanager verdienen dürfen, ist gar nicht entscheidend, dass nicht nur der typischerweise 60-stündige Arbeitseinsatz, sondern auch der Effekt, den dieser Einsatz über das Wohl und Wehe von zig Mio Euro hat, ins Gewicht fallen sollte.

    Entscheidend ist vielmehr, dass diese Frage nur Teilhaber etwas angeht. Nur wenn unter diesen öffentl-rechtl Investoren sind, die vom Abgabenaufkommen zu berappen sind, stellt sich dieser Aspekt anders dar.

    Im Übrigen haben auch Konsumenten über ihre Kaufentscheidung eine Mitsprache.

    Der restliche Kritikerschar geht es - von vereinnahmten Mitläufern abgesehen - darum, von den dank EU massiv um sich greifenden Bonzengehältern iHv hunderttausenden Euros im Jahr abzulenken, wobei sich derart "Gesegnete" immer öfter als Manager verstanden wissen wollen, selbst wenn sie - unter anderem - auf einem staatlichen Arbeitsplatz auf Lebenszeit einzementiert sind und eine stattliche geregelte Freizeit genießen können.

  2. West (kein Partner)
    11. Mai 2017 17:34

    Gehören die alten Großunternehmen eigentlich nur den Aktionären? Oder gehören sie nicht dem ganzen Volk? Was wären denn diese Unternehmen ohne die Schaffenskraft früherer Bürger und ohne den heimischen Markt? Sie wären niemals hoch gekommen. Also muß das Volk auch einen Hebel haben, diese Unternehmen zu überwachen. Dazu gehört, dass Unternehmensteile nicht gänzlich ins Ausland verlagert werden und daß deren angestellte Manager nicht exzessiv verdienen. Denn dann begehen sie ja die Verbrechen ihrem eigenen Volk gegenüber. Angestellte Manager gehen keine Risiken ein, ja genehmigen sich noch Bonis für Totalversagen. Das gehört abgestellt, z.B. indem die steuerl. Absetzbarkeit eingeschränkt wird

    • Zraxl (kein Partner)
      11. Mai 2017 17:56

      * Die großen Unternehmen gehören genauso wie die kleinen Unternehmen ihren jeweiligen Eigentümern (z.B. den Aktionären bei einer AG). An diesem Prinzip zu rütteln heißt der Enteignung das Wort zu reden.
      * Damit Unternehmen bestimmte Mindestanforderungen erfüllen, gibt es eine Fülle von Gesetzen.
      * Auch angestellte Manager haften voll mit ihrem Privatvermögen, sofern sie sich etwas zu schulden kommen lassen.
      * Auch betreffend den Verkauf von Firmenanteilen ins Ausland gibt es gesetzliche Regelungen. Wirklich wichtige Infrastruktur an hochspekulative ausländische Investmentfonds zu verkaufen, ist aber leider gängige Praxis bei den Sozialistischen Machthabern. Dagegen hilft leider kein Gesetz.

  3. Dr. Knölge (kein Partner)
    11. Mai 2017 17:31

    Ich sehe das ganz simpel.
    Ein Manager, der das von ihm geleitete Unternehmen mit klugen Entscheidungen voranbringt, Arbeitsplätze schafft, gute Bilanzen vorlegt und nicht zuletzt den Finanzminister erfreut, soll ruhig viel verdienen, zuviel kann es eigentlich kaum sein. Ich gönne es ihm, von Neid keine Spur.
    Ein CEO, der "sein" Unternehmen an den Rand oder sogar in den Bankrott führt, gefeuert wird und eine fette Abfindung nebst Altersversorgung erhält, weil es halt so im Vertrag steht, löst bei mir dann doch Neidgefühle und auch Zorn aus.

  4. AppolloniO (kein Partner)
    11. Mai 2017 17:12

    Wenn ich als (Mit)Eigentümer entscheide was mir ein Leitender wert ist, so ist das ausschließlich meine Sache---und die anderer Eigentümer.
    Es gibt aber Ausnahmen. Wenn der Eigentümer der Staat ist und seine abgehalfterten Parteimitglieder auf Steuerzahlerkosten entsorgen will.
    Zweite Unmöglichkeit: Boni für Versager und Geschäftsschädiger geht gar nicht.
    Wobei die noch größeren Versager jene sind, die solche Verträge unterschreiben.

    Alles andere sind Neiddebatten und der Staat hat noch NIE bessere Ideen gehabt.

  5. Vorschlag (kein Partner)
    11. Mai 2017 09:01

    Wenn er mit seinem gesamten Vermögen und seinem "Dasein" haftet, darf er gut, bis brillant verdienen. Wenn er das nicht kann und will, sollte er seinen zu Verfügung stehenden Verstand walten lassen und nicht die Anderen als Opferlaemmer bzw. als nützliche Idioten betrachten. Neid ist der vollkommen falsche Weg....

  6. Timeo (kein Partner)
    11. Mai 2017 08:29

    Im burgenland.orf.at ist das anders. Dort wird jedrsmal, wenn der erfolgreichste Golfer des Landes ein Turnier gewinnt oder einen guten Platz erzielt, wieviel er dafuer Preisgeld bekommt und wieviel Preisgeld er im Jahr schon bekommen hat.
    So wissen wir genau, dass Wiesberger heuer bereits Euro 900.000, Preisgeld erhalten hat.

    Es

  7. Zraxl (kein Partner)
    11. Mai 2017 08:02

    Ich bin für folgende Obergrenzen:
    Unternehmer, die ihr Unternehmen selbst aufgebaut haben oder einen Familienbetrieb weiter ausgebaut haben: 1.000.000.000 pro Jahr.
    Manager von Kapitalgesellschaften, mit max. 10% Anteilen von Bund, Ländern und Parteien sowie max. 10% Umsatzanteil von Aufträgen öffentlicher Einrichtungen: 1.000.000.000 pro Jahr.
    Manager von Familienbetrieben: 1.000.000.000 pro Jahr.
    Manager von Unternehmen mit Eigentums- oder Umsatzanteil von max. 50% durch öffentliche Einrichtungen: 1.000.000 pro Jahr.
    Alle anderen Unternehmen: 100.000 pro Jahr.

  8. Bob
    09. Mai 2017 16:28

    Da wir von den Bezügen reden. Die Gehälter der Regierungsparteiangehörigen gehören eingefroren, bis diese Falotten endlich etwas arbeiten. Für Wahlpropaganda und warme Luft können diese unfähigen Gesellen und Gesellinen (extra für die linken Vollkoffer)doch kein Geld von uns verlangen. Wenn doch, ist das Betrug und Diebstahl am Steuerzahler.

  9. Undine
    09. Mai 2017 14:12

    OT---aber das geht denn doch zu weit! ;-)
    Im Mittagsjournal sprach einer der ORF-Expertinnen von MENSCHENRECHTSVERTEIDIGERINNEN!

    Also, ich sag's ja, die Männer taugen heute zu gar nichts mehr---alles bürden sie den Frauen auf, die bösen, faulen, feigen Männer, sogar die Verteidigung der Menschenrechte---vermutlich schicken sie sogar ihre Frauen zum Bankausrauben!
    Die Männer scheinen sich überhaupt von all ihren Pflichten verabschiedet zu haben---zu dieser profunden Erkenntnis muß man kommen, wenn man die Weisheiten der ORF-Expertinnen "verinnerlicht". Oder sollte ich da etwas falsch verstanden haben?

    Noch etwas erregte heute meine Aufmerksamkeit, nämlich der Begriff
    "LÄUSEFREIHEITSBESTÄTIGUNG". Ich frage mich besorgt: Wo bleiben da die TIERSCHÜTZERINNEN? Da scheinen offensichtlich eine größere Menge von LÄUSEN (Läusen, Läusinnen und Läuschen, auch Nissen genannt) in eine bösartige Falle geraten
    und dadurch ihrer Freiheit beraubt worden zu sein; sie werden als Geiseln genommen, vermute ich ---bestimmt hat da wieder der PUTIN seine Finger im Spiel!

    Leider konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen, wie man die armen Tierchen aus ihrer mißlichen Lage befreien kann. Ich habe nämlich in der Hektik vergessen, meinen Arzt zu fragen, ob er über dieses Unglück der Läuse Näheres weiß, denn ich würde erstens gerne aktiv etwas zur Befreiung der in Gefangenschaft befindlichen Läuse und Läusinnen persönlich beitragen und mir zweitens natürlich gerne eine Bestätigung dafür abholen, um von den Tierschützerinnen (von tierschützenden Männern, also von Tierschützern, hört man auch in Funk und Fernsehen nichts mehr!) für meinen mutigen Einsatz zur Erlangung der Freiheit der gefangenen Läuse entsprechend geehrt zu werden.
    Die Freiheit der Läuse und Läusinnen ist mir heilig!

    PS: Der Vollständigkeit halber: Es scheint nicht nur den Läusen und Läusinnen der Kampf angesagt worden zu sein, denn auf dem Plakat in der Ordination meines Arztes las ich "Parasiten- und Läusefreiheitsbestätigung"---wo bleiben die Tierschützerinnen?!?

    • Bob
      09. Mai 2017 15:38

      **************************************************************

    • machmuss verschiebnix
      09. Mai 2017 23:19

      Danke Undine +++***********************+++
      Hurraaa - wir gründen eine Läuseschutz-NGO [kudder]

    • Dr. Faust
      10. Mai 2017 00:55

      Bravo Undine! Immer treffend!

      Nachbemerkung: "Menschenrechtsverbrecherinnen" hört man selten.

    • Feststellung (kein Partner)
      11. Mai 2017 09:15

      Liebe Undine, es erfreut das männliche Herz, wenn es feststellt, dass der überwiegende Teil der weiblichen Spezies das Gehirn doch noch dort hat, wo man es vermutet! Wenn es Sie tröstet, es gibt auch jede Menge männlicher Koffer! Aber das wissen/wussten Sie vermutlich selber....

  10. socrates
    09. Mai 2017 13:43

    O.T. Cohn Bendit berät seinen Freund Macron wie man das Parlament ausschaltet. Jetzt kommen die Hyänen aus ihren Löchern, die Wahl ist ja vorbei.

    • Undine
      09. Mai 2017 14:18

      @socrates

      Oh!!! Da fügt sich ja eines zum anderen!

    • Undine
      09. Mai 2017 14:25

      Übrigens: Seit wir belehrt worden sind, daß es rund 60 Geschlechter gibt und sich zusätzlich jeder Mensch (oder jedes Mensch?) sein Geschlecht selber aussuchen kann---auch nur vorübergehend, wenn man Lust hat---dann könnte Macron morgen eine Frau sein und seine um 25 Jahre ältere Ehefrau ein Mann, dann passen die beiden altersmäßig besser zusammen, obwohl auch dann der hohe Altersunterschied ungewöhnlich wäre. ;-)

  11. Politicus1
    09. Mai 2017 11:29

    Ich verstehe überhaupt nicht, weshalb die bösen Medien die Spitzengagen ehemaliger Bundesbahnchefs und Siemens-Generaldirektorinnen ins Visier nehmen (;-)

  12. Politicus1
    09. Mai 2017 11:09

    Aktiengesellschaften sind halt keine Opernhäuser.
    Es ist bekannt, dass es zwischen den führenden Operndirektionen Kontakte und Absprachen gibt, damit die Sängergagen nicht ins unermessliche steigen.
    Bei Fussballvereinen scheint das schon viel weniger zu funktionieren.
    Und nie und nimmer wird das - allein schon wegen der verschiedenen Eigentümerstrukturen und dem wirtschaftspolitischen Umfeld - national, und schon gar nicht international bei Aktiengesellschaften funktionieren können.

    Die Kontrolle müssen die Aktionäre wahrnehmen.
    Nur - wie diese Kontrolle bei einem System quasistaatlicher Unternehmen mit politischen Aufsichtsrat spielenden und Staatsaktionären funktionieren soll, das muss erst einmal wer erfinden.

    Leichter kontrollierbar wären die Bonizahlungen, deren Grundlagen oft manipulierbar sind, nach dem Motto 'Hinter mir die Sintflut'.

    • Rübezahl
      09. Mai 2017 11:46

      Als Pavarotti, Domingo und Carreras war das angeblich bei ÖS 220.000 pro Auftritt!
      Ohne Spesen.

      Die armen Vorstände können halt nicht singen.
      Aber diesen Tenören höre ich auch lieber zu und kaufe sogar überteuerte Tonträger..

    • Politicus1
      09. Mai 2017 12:29

      Rübezahl:
      genau - bitte zu betonen, dass das SCHILLINGE waren

  13. otti
    09. Mai 2017 10:49

    Zutiefst geschätzter Herr Dr. Unterberger:

    aus meiner Sicht haben Sie zu 99% in ALLEN Ihren Artikeln recht.
    Zu diesem sind es jeoch 100 % !!!!

    (unter dem Titel: was man in seinem Leben so alles erlebt hat...)

    • Erich Bauer
      09. Mai 2017 11:01

      Habe zu spät (heute) von der Änderung des Treffpunkts erfahren...

  14. franz-josef
    09. Mai 2017 10:14

    OT

    https://deutsch.rt.com/asien/50322-duterte-an-soros-fur-dich/

    Der bekannte Milliardär und Philanthrop George Soros soll einen geplanten humanitären Besuch auf den Philippinen abgesagt haben. Dies berichtet das US-amerikanische Boulevard-Nachrichtenportal Your Newswire.

    Demnach soll der philippinische Präsident Rodrigo Duterte Soros gewarnt haben, dass auf der Inselgruppe ein Kopfgeld auf den Milliardär ausgesetzt sei. Der für einen wenig diplomatischen Ton in seinen Äußerungen bekannte Duterte soll demnach wörtlich geäußert haben:

    "Es gibt einen eigenen Platz für dich in der Hölle, du Idiot. Setze nur einen Fuß auf unser Territorium und es wird mein Job sein, dich direkt dorthin zu befördern"

    Der für seine liberalen Ansichten bekannte Soros unterstützt über eine Reihe von Stiftungen und Initiativen wie der Open Society Foundation NGOs in aller Welt, die in einzelnen Ländern und auf globaler Ebene helfen sollen, eine progressive Agenda zu fördern. Zu den von Soros begünstigten zivilgesellschaftlichen Organisationen gehören auch zahlreiche mit bekannten Namen wie Human Rights Watch, Breaking The Silence oder zahlreiche Beteiligte am Women's March in den USA.

    Kritiker beschuldigen den Milliardär hingegen, gezielt Staaten und Gesellschaften zu destabilisieren, um widerstrebenden Regierungen seine ideologischen Vorstellungen aufzuzwingen und persönlich aus politischen Umstürzen und deren Folgen finanziellen Gewinn zu schöpfen.

    Duterte hatte Soros unter anderem vorgeworfen, durch groß angelegte Spekulationsgeschäfte 1997 zum Zusammenbruch der Volkswirtschaften in Thailand und Malaysia beigetragen zu haben und die asiatische Finanzkrise durch Währungsspekulationen gezielt verschärft zu haben.

    Human Rights Watch hat seit dessen Amtsantritt im Vorjahr den philippinischen Präsidenten wiederholt für die kompromisslose Gangart im Drogenkrieg kritisiert, der seit Juni des Vorjahres eine vierstellige Zahl an Todesopfern gefordert haben soll.

    • Majordomus
      09. Mai 2017 12:33

      @franz-josef:
      Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie versüßt mir diese Meldung jetzt meinen Tag :-)

    • franz-josef
      09. Mai 2017 12:38

      Majordomus: geht mir ebenso.
      -breitgrins-
      :))

    • Undine
      09. Mai 2017 15:25

      @franz-josef

      ;-)))))))

      In Duterte hat Sosos offensichtlich seinen Meister gefunden! Einfach herrlich! Duterte ist auch von keiner Erbsünde geknebelt und nicht gesetzlich verpflichtet, immer nur "Gutes" zu sagen / zu schreiben, wenn das genaue Gegenteil der Fall ist!!

      @Majordomus

      Besser kann man eine Reaktion nicht ausdrücken! ;-)))

    • McErdal (kein Partner)
      11. Mai 2017 06:52

      @ franz-josef

      Ich kann mir nicht helfen, dieser Präsident Duterte wird mir immer sympathischer!!
      Leider wollen österreichische A leuchter hier in Wien eine Soros Uni.....

  15. Franz77
    09. Mai 2017 09:39

    Da gibt es auch Spitzenkonzerne, die leisten sich allergrößte Nieten und Flaschen im hochbezahlten Bereich. Ich denke da zum Bleistift an Siemens. Aber vom Staat (ÖBB usw.) läßt es sich trefflich leben.

    • Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
      09. Mai 2017 12:56

      Bis etwa 1995 wurden bei Siemens Vorstandsposten aus den „eigenen Reihen“ besetzt. Meist sehr tüchtige Ingenieure der Fachrichtung Elektro- oder Nachrichtentechnik auch Physiker wurden Vorstände. Dann folgte eine Reihe von Managern (Jus oder Wirtschaftswissenschaften als Ausbildung) und ab etwa 2005 Personen mit politischem Hintergrund (Brigitte Ederer, Hesoun). Diese Phase ist noch nicht zu Ende; auch Siemens in Deutschland bekam/bekommt „Exportpolitiker“, zuletzt wieder aus Wien.

    • Torres (kein Partner)
      12. Mai 2017 12:36

      Siemens hat ja kürzlich angekündigt, über 2000 Mitarbeiter zu entlassen. Ich gehe jede Wette ein, dass sich Sonja Wehsely nicht darunter befindet.

  16. Bob
    09. Mai 2017 09:38

    Manager sollten rein nach Leistung bezahlt werden, mit Prämien wenn es der Firma gut geht, und mit einem geringen Grundgehalt wenn es der Firma schlecht geht.
    Abgeschasselte Politiker, die nur ihr Netzwerk einbringen, aber sonst zu nichts zu gebrauchen sind, gehören mit einem Tritt in den Allerwertesten ins Nirwana befördert.

    • Rübezahl
      09. Mai 2017 11:50

      Das Schielen auf kurzfristige Effekte ist abzulehnen. So etwas in der Art haben wir eh schon. Jahresbonus, wenn der Aktienkurs etc stimmen...

      Nein, es muss langfristig sein! So wie es bei Familieneigentümern statt findet. Nach dem Motte: Meine Kinder und Enkeln sollen auch noch davon leben können.
      Der normale CEO einer AG schielt immer nur auf die Jahresbilanz.

    • Bob
      09. Mai 2017 11:58

      Ich habe auch die Jahresbilanz im Auge gehabt, sondern einen langfristigen Erfolg. Und der Gehalt richtet sich nach diesem Erfolg. Eine Bilanz kann nie die Grundlage sein.

    • Bob
      09. Mai 2017 11:59

      soll heißen: nicht die Jahresbilanz

    • dssm
      09. Mai 2017 19:08

      @Bob
      Und wie soll es gehen?
      Bei einem Autohersteller hat vor 7 und mehr Jahren der damalige Vorstand über das aktuell verkaufte Design entschieden, vor 10 und mehr Jahren wurden die Motoren und Getriebe entwickelt, vor fünfzehn und mehr Jahren wurden die Voraussetzungen für das heute (hoffentlich) gut ausgebildete Personal geschaffen. Wichtige Partnerschaften entstehen über viele Jahre, sind aber auch ein Schlüssel zum Erfolg.

      Wenn also der heutige Vorstand von einem Traumergebnis zum nächsten kommt, so waren es die Vor- und Vorvorgänger! U.U. bekommen die heutigen Vorstände Traumgagen, aber in 10 Jahren ist man mit den Motoren vollkommen daneben ...

    • Normalsterblicher
      12. Mai 2017 10:17

      @ DSSM:

      Man könnte einen Zeitversatz für die Bemessung der Boni, also Leistungsprämien, vorsehen, also etwa eine Prämienbemessung für das Jahr 01 nach den Ergebnissen des Jahres 06. Oder Beteiligungsoptionen, die mindestens 5 Jahre vor der Realisierung gehalten werden müssten ....

    • Normalsterblicher
      12. Mai 2017 10:40

      Nachtrag:

      Nach diesem Ansatz wären auch komplizierte Berechnungsvarianten mit geschichteten Zeithorizonten denkbar, also Mischsätze. Denn schließlich gibt es auch bei Unternehmenskäufen einen Firmenwert, der nicht sofort verdampft, sondern über Jahre hinaus fortwirkt.

  17. Josef Maierhofer
    09. Mai 2017 09:28

    Nun, wie sehe ich die Manager.

    Wie in allen Berufssparten auch, gibt es die Talentierten, die sind ihr Geld wert und werden von wirklicher Firmensanierung zu wirklicher Firmensanierung gereicht. Es gibt ja auch diejenigen, die bewusst im Auftrag der Ostküste von Firmenzerstörung zu Firmenzerstörung gereicht werden (auch ganze Banken firmieren unter diesem Titel).

    Dann gibt es die bewährten Manager, die zwar nicht für Großtaten zeichnen aber vorzügliche Organisatoren sind, trifft man meist bei Banken in Österreich.

    Dann gibt es die politischen Manager, solche (entweder mit Parteibuch oder anderen Beziehungen ähnlicher Kategorie), die sind für mich Mitglieder genau der Gruppe der Neidgenossenschaft, die dort, wo sie kann, eben diesen 'Gehaltszirkus' veranstaltet. Diese Manager würde ich unter Gewerkschafter einreihen, bestenfalls, meist sind sie ihr Geld nicht wert.

    Zuunterst kommen dann die Manager in öffentlichen Einrichtungen, (Politik, Gemeinden, etc.), bei denen es egal ist, erstens was sie verdienen und zweitens welchen Schaden sie anrichten.

    So würde ich die Untersuchungen über die Wahrheit, die dahinter steht angehen.

    Neben der Tatsache, dass die höchstverdienenden Manager gar nie in Österreich arbeiten.

    Dann noch ein Wort über die für mich talentierten Manager, die ihr Geld wert sind. Sie geben meist, Familie und Gesundheit für das Arbeitsziel. Ich kenne solche persönlich.

    Auch die in der Schweiz anzutreffende Intention, dass sich ein Aufsichtsrat mit der Beurteilung eines Managers befasst, halte ich für wichtig und gut.

  18. Rau
    09. Mai 2017 08:09

    Und nur der dritte schätzt auch echte Leistung, und ist auch ein Vorbild. Die beiden Ertsgenannten in Ihrem Beispiel nehmen ihr Salär als Anspruch war, und bei der Frage "was war eigentlich ihre Leisteung" verweisen sie auf eine fiktive Neiddebatte, die sich eigentlich nur an solchen Abkassierern entzündet, was absolut nichts mit Klassenkampf zu tun hat.

    Wer allzuschnell auf eine Neiddebatte hinaus will, bei dem würde ich eher vermuten, dass er zu den ersten beiden Kategorien von "Managern" in Ihrem Beispiel gehört

  19. dssm
    09. Mai 2017 07:48

    Einer der Gründe warum ich immer wieder vom Sozialismus in der westlichen Welt rede liegt in der Eigentümerstruktur der Gesellschaften, also jener Eigentümer welche über die Vergütung der Vorstände entscheiden.

    Die staatliche Elite hat nämlich viele Betriebe gekapert, auf Kosten der einfachen Leute! Anstatt selber Aktionär zu sein, hat der normale Sparer Versicherungspolizzen. Diese Versicherungsverträge wurden wahlweise mittels Zwang (rund um die Pension) oder mittels Steuervorteilen den Leuten angedreht. Die Versicherungen (und Fonds) nutzen dann genau die hier geparkten Gelder um zu investieren, sie kaufen also Aktien. Am Ende sitzen bei der Eigentümerversammlung die Vorstände der Versicherungen zusammen und haben die Mehrheiten, auch in den ‚eigenen‘ Gesellschaften. Damit ist wohl klar, warum solche utopischen Vergütungen, auch bei Verlusten(!!!), genehmigt werden.

    Die staatliche Elite hat also die Sparer enteignet! Oder glaubt irgend jemand, daß ein normaler Sparer einem Gehalt in Millionenhöhe, welches seine Ausschüttung verkleinert, zustimmen würde, wenn die Erträge nicht nachhaltig oder gar negativ sind?

    • Rübezahl
      09. Mai 2017 09:34

      Interessanter Aspekt. Damit ist auch die Änderung der Besetzung in Aufsichtsräten in der verstaatlichten Industrie neu zu sehen. Die Gewerkschaft hatte dies durchgesetzt!
      Zur Erinnerung: Schüssel hat diese staatlichte Besetzung beendet gehabt.

      Einzig fehlt mir, warum die Aufsichtsräte der Fonds und Versicherungen im produzierenden Gewerbe den Vorstandsgehältern zustimmen sollen?

      Im Übrigen bin ich den Managern, die sich wirklich um das Unternehmen kümmern und auch Fachkompetenz UND Leadership mitbringen, keinen einzigen Euro neidig!

    • Sensenmann
      09. Mai 2017 18:05

      Danke dsssm, genau DAS ist es!
      Vieles ist Freunderlwirtschaft. Und wo Bankster und Versicherungen drin sitzen, wird NUR sowas betrieben. In Österreich zumindest.
      Beispiele gibt es zuhauf. Kaum sitzt der eine im Häfen (wie dieser Betrügowitsch mit seinen Immobilien-Schachtelfirmen) kommt der nächste. Der bringt zwar nix weiter außer daß die von ihm "gemanagte" AG an Substanz verliert, aber Millionenboni gibt es dennoch.

      Wer so ein Österreichisches Sittenbild nachlesen will, kann das hier tun:
      http://www.unsere-immofinanz.com/2015/11/13/hv-vorschau-2-der-zehetner-bonus/

      Die Eigentümer fanden es aber ganz toll, sonst hätten sie ja nicht zugestmmt.

    • Ökonomie-Vergelter
      12. Mai 2017 12:45

      @ Rübezahl:

      Weshalb die Aufsichtsräte der Fonds und Versicherungen den Vorstandsgehältern im produzierenden Gewerbe zustimmen sollen?

      Das kann damit erklärt werden, dass es gesetzlich geschützte Versicherungseinrichtungen gibt (etwa iZm der steuerlich begünstigten Zukunftsvorsorge), die deswegen keinen Schwund an Versicherungsinteressenten zu befürchten haben und sich zugleich über fette Vorstandsposten, an deren Vergabe sie mitwirken, freuen können.

  20. simplicissimus
    09. Mai 2017 07:44

    Der eigenes Risiko auf sich nehmende Unternehmer, der sein Unternehmen nachhaltig aufbaut und langfristig strategisch entscheidet, kann durch nichts ersetzt werden.
    Vorstaende, die sich daran orientieren und Erfolg haben, sind ihr Geld wert, die anderen kaum.

    • Almut
      09. Mai 2017 12:48

      ***************************************************************!!!

  21. socrates
    09. Mai 2017 07:29

    Ein Konzern steckt tief in den roten Zahlen und der Manager wird ausgewechselt. Der Neue verabschiedet seinen Vorgänger und ersucht ihn um eventuelle Tipps. Der gibt ihm 3 Kouverts für Notfälle und geht.
    Im ersten Jahr tut sich nicht viel und sie bleiben in den roten Zahlen. Da öffnet er das erste Kouvert und liest: Schieben "Sie alles auf die Vorganger!". Er macht es, die Aktionäre nehmen es an.
    Im zweiten Jahr sind die Ergebnisse noch schlechter. Er öffnet das zweite Kouvert und liest:
    "Reorganisieren Sie den Konzern!". Er macht es und die Aktionäre ein begeistert.
    Im dritten Jahr sind die Ergebnisse noch schlechter. Er öffnet das dritte Kouvert und liest: "Bereiten Sie 3 Kouverts vor!"

  22. zweiblum
    09. Mai 2017 07:17

    Gilt das auch für die Mafia?
    Gilt das auch für Politiker und Herrscher?
    Wo sind die Milliarden von Ceaucescu?

  23. Rau
    09. Mai 2017 06:57

    Ich würde wirklich dafür plädieren Redewendungen wie "Köpfe rollen" usw zu vermeiden. Es kommen einfach zu viele Neubürger ins Land, die das wörtlich nehmen, weil sie keine Metaphern verstehen, und besagtes "Köpferollen" noch immer zu ihrem steinzeitlichen Kulturgut gehört.

    • franz-josef
      09. Mai 2017 11:08

      Nun, man sollte sie ja eigentlich ermutigen, das zu tun, was sie am besten können... wurden uns nicht u.a. glänzende Chirurgen angekündigt?
      Beschleunigt nur die Spanne bis zur Katharsis.

  24. Ausgebeuteter
    09. Mai 2017 06:56

    Diese Fragen sind nicht generell zu beantworten. Da gibt es die unterschiedlichsten Fälle und Voraussetzungen. Beispiele:

    In einem gut gehenden Zuckerkonzern wird ein "verdienter" Politiker mit einem guten Salär untergebracht, wobei das Werkel auch ohnehin gut weiterlaufen würde.

    In einem anderen Fall wird von einem Jobhunter ein Mann empfohlen, welcher in der Vergangenheit alle zwei Jahre gewechselt hat und somit eigentlich sich nirgends mittelfristig behaupten konnte. Aber der Name des Vermittlers sowie die der bisherigen Arbeitgeber haben einen guten Klang.

    Dem gegenüber gibt es auch Leute, welche mit eigenem Geld und Risiko eine strauchelnde Firma wieder auf Schiene bringen und nur mit besonderem persönlichem Einsatz so erfolgreich sind.

    Aus diesen drei (fast) erfundenen Beispielen ist zu erkennen, dass eigentlich nur der dritte Geschäftsführer aussergewöhnliches leistete und daher auch aussergewöhnlich vergütet werden sollte. Nicht vergessen werden sollte, dass ein Erfolg letzlich die Summe aller Mitarbeiterbemühungen ist, daher hat eigentlich die Mitarbeitermotivation der Führungskraft den größten Stellenwert.

    • Rau
      09. Mai 2017 08:10

      Und nur der dritte schätzt auch echte Leistung, und ist auch ein Vorbild. Die beiden Ertsgenannten in Ihrem Beispiel nehmen ihr Salär als Anspruch war, und bei der Frage "was war eigentlich ihre Leisteung" verweisen sie auf eine fiktive Neiddebatte, die sich eigentlich nur an solchen Abkassierern entzündet, was absolut nichts mit Klassenkampf zu tun hat.

      Wer allzuschnell auf eine Neiddebatte hinaus will, bei dem würde ich eher vermuten, dass er zu den ersten beiden Kategorien von "Managern" in Ihrem Beispiel gehört
      Antworten
      - See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2017/05/was-sollen-spitzenmanager-verdienen-drfenij/#comment-495620

    • otti
      09. Mai 2017 10:55

      Ausgebeuteter !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!





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