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Teure Lebensart drucken

Lesezeit: 2:30

„Es geht nicht, die französische Lebensart einfach einzureißen“, sprach Jean-Claude Juncker. Um Himmels willen: Wer will sich an Rotwein, Käse, Fruits de mer, Eifelturm, Louvre vergreifen?

Nun, das meint der EU-Präsident wohl nicht. Er meint, auch wenn er das nie offen ausspricht und immer nur herumredet, dass Frankreich anders sei, dass es Privilegien habe. Er meint, dass Frankreich nicht die europäischen Sparregeln einhalten will – und daher auch nicht braucht. Es geht nicht um Rotwein&Co, sondern darum, dass die Mehrheit der Franzosen nicht bereit ist, in Sachen geringer Wochenarbeitszeit, früher Pensionsantritt, Rekorddefizit, Kündigungsschutz, Arbeitsdisziplin oder „Retten“ maroder Betriebe auf Staatsschulden unbequeme Maßnahmen zu akzeptieren.

Lediglich ein einziger Präsidentschaftskandidat wollte daran etwas Substanzielles ändern. Aber der ist prompt schon im ersten Durchgang ausgeschieden.

Das ist es also, was Juncker so seltsam mit „Lebensart“ umschreibt. Das ist es, was auch in vielen anderen Ländern starke Kräfte wollen.

Nun ja, werden manche sagen. Sollen sie halt. Die romanischen Länder waren ja noch nie durch germanischen Arbeitseifer geprägt (den man übrigens angesichts der tollen Krisenbewältigung in Irland und Island mit der dortigen Austeritätspolitik auch als „keltisch“ bezeichnen müsste).

Jahrhundertelang war das für die Außenwelt auch kein Problem. Diese konnte sich auf touristischen Reisen sogar an der im Mittelalter steckengebliebenen Realität süditalienischer Regionen begeistern. Wie romantisch!

Ein Problem für den Rest Europas ist das erst, seit es den gemeinsamen Euro gibt. Die Politiker haben bei dessen Einführung einfach nicht verstanden, wie sehr Währungen und deren Austauschrelationen all das auffangen und ausgleichen, was es an Unterschieden in der Lebensart gibt. Seither ist das aber nicht möglich. Das ist ihnen aber erst in der ersten großen Konjunkturkrise nach Einführung des Euro klar geworden.

Was jetzt tun? Fehler der Vergangenheit zu beweinen hilft ja nicht weiter. Die Franzosen haben für sich richtig entschieden: Solange es Aussicht gibt, dass Deutschland plus ein paar kleinere Satelliten plus die EZB auf Risiko aller anderen ungehemmt südeuropäische Lebensart finanzieren, können sie ja weitermachen. Die Deutschen sind aber immer weniger bereit dazu, zumindest solange dort ein starker Finanzminister wie Wolfgang Schäuble sitzt. Schon der österreichische EZB-Exponent Ewald Nowotny tritt da viel schwächlicher auf. Und Juncker will überhaupt genau das, was Schäuble nicht will, zu einem Dauerzustand machen. Der französische Wahlsieger Macron will es sogar noch intensivieren.

Aber auch sie alle müssten eigentlich wissen: Eine EZB/EU-Strategie, die im Falle Griechenlands noch möglich gewesen ist, muss zur Implosion führen, wenn auch Frankreich und Italien durchgefüttert werden sollen. So sehr beider Lebensart zu bewundern ist.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorcarambolage
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2017 05:24

    Den EU-Zentralismus weitgehend abschaffen, den Euro national an die Wirtschaftskraft anpassen.
    Eine EU hätte nur eine Berechtigung als Handel- u. Zoll-Union und Sicherheits-Union.
    Alles Andere ist mMn entbehrlich, wenn nicht sogar schädlich.
    Nebenbei könnte man da auch gleich Abermilliarden einsparen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2017 07:04

    Jeder soll leben und genießen, wie er glaubt. Bitteschön, nur zu! Er soll dann aber nicht neidvoll auf das durch Arbeit und Sparsamkeit geschaffene Vermögen der Anderen schielen und "Umverteilung" schreien.

    Wie? Vermögen werden nicht geschaffen, sondern ergaunert? Reiche sind prinzipiell nur durch Ausbeutung, Freunderlwirtschaft oder Erbschaft reich geworden?

    Ich frage umgekehrt: nur weil es Fälle davon gibt, enteignet man alle, auch redliche Reiche, auch die Mittelschicht? Ist es nicht viel mehr die Umverteilung und staatliche Investitionstätigkeit, die den Tricksern und Schmieranten eine Spielwiese bietet? Man braucht sich nur den Wiener Genussmenschen im Bürgermeisteramt und die vielen Machenschaften des roten Wien anzusehen, um zu wissen, wo der Wiener Neureiche den Reibach macht.

    Das Prinzip Umverteilung, das Prinzip Solidarität gehört in die Familie, in die Kommune. Auf staatlicher Ebene wird es zum Ärgernis, auf supranationaler Ebene zur Katastrophe.

  3. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2017 08:27

    "Europäische Idee" - von wem bitteschön kommt diese "Idee"? Das ist ein knallharter Plan für den perfekten Völkerkerker. Aus der sinnvollen Wirtschaftsgemeinschaft EG wurde über Nacht eine politische EU. Mögen die Verbrecher tief in der Hölle schmoren die dieses Teufelswerk unterschrieben haben. Unseren "Held von Brüssel" ließen sie 6 Stunden vor der Türe warten, er hätte auch seine eigene Kastration unterschrieben. Alles war Lüge und Betrug, der Teufel lacht.

  4. Ausgezeichneter KommentatorRomana
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2017 08:30

    Solidarität ist der höchste Wert der linken Ideologie. Sie geht immer auf Kosten der Bessergestellten und ist auf das Angleichen an das unterste Niveau ausgerichtet. Mit einem Bankrotteur solidarisch sein bedeutet selbst den eigenen Bankrott in Kauf zu nehmen, wie es Juncker und sein Verein derzeit den europäischen Staaten vorschreiben. Solidarität unter Staaten und Regierungen kann es nicht geben, denn eine Regierung ist ihren eigenen Bürgern verantwortlich und hat einzig deren Interessen zu vertreten.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2017 08:13

    Der Wohlstand eines Landes haengt wesentlich von 3 Faktoren ab:

    A) Der Einstellung der Bewohner
    B) Dem Intelligenzgrad der Bewohner
    C) Der Verfuegbarkeit von Ressourcen

    Den weitaus groessten Anteil hat A). C) den geringsten dieser 3 Hauptfaktoren. Der Wohlstand von reichen Erdoelnationen ist geborgt von Laendern, die fleissig und effizient arbeiten.

    So simpel ist das.
    Und wahr.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2017 09:22

    Am meisten profitiert Luxenburg von der EU, Land des Säufers Junker, der uns zeigt, daß Recht und Gesetz nichts wert ist. Die Steuerlöcher machen es möglich daß Luxenburg das höchste BIP ohne Arbeit in der EU hat.
    Frankreichs Wirtschaft ging Ende 2014 stark zurück. Warum? Das Land lebt von der Landwirtschaft und die ist seit Putins Antwort auf das US& EU Embargo mit einem Embargo gegen Lebensmittel schwer getroffen. Ihre qualitativ hochwertigen Produkte waren nicht mehr gewinnbringend zu verkaufen. Umwege wie Montenegro, etc., wurden geschlossen und Rußland entwickelte sich zu einem Agrarexportland. Das Embargo verhinderte den Verkauf vom Mistral Hubschrauberträger an Rußland und er schwimmt mit unbestimmter Zukunft, aber teuer, vor Ägypten. Die Etandard Flieger will niemand kaufen wegen der Unsicherheit durch Embargos aller Art.
    So zahlt Frankreich durch Fehler von Hollande, für Obamas Embargo.
    Damit sich nichts ändert, würde Macron als Präsident eingesetzt.
    "Die ersten fünfzig Versprechungen, die Macron nicht einhält" war ein guter Artikel!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2017 08:26

    OT:

    Jetzt ist es endlich ganz klar heraussen:

    http://www.krone.at/oesterreich/lunacek-will-glawischnigs-politik-weiterfuehren-kein-leichtes-erbe-story-570195

    Das Ein-Punkt Wahlprogramm der Gruenen:

    DIE VERHINDERUNG DER FPOe!

    Denn der Rest Oesterreichs stehe rechts.
    Die VerhinderInnenpartei hat gesprochen.
    Die daemliche Partei Oesterreichs verhindert:

    Sicherheit
    Wohlstand
    Gerechtigkeit
    Bildung
    Kinderfreundlichkeit
    Weiterentwicklung

    Gratulation den Damen!
    Darauf haben wir cirka 500 Jahre lang gewartet.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSusanna
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2017 09:18

    Die EU sei als "Sicherheits-Union", wie carambolage meint, berechtigt: Komisch, davor fürchte ich mich sogar ganz besonders.

  2. Ausgezeichneter KommentatorWest
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2017 09:42

    Das ist doch das Prinzip der EU. Die Starken ausbluten, damit sie nicht zu stark werden.

    Funktioniert seit Jahrzehnten vorzüglich. Was hat denn der Deutsche davon, daß sein Land Exportweltmeister ist und er theoretisch der reichste Bürger auf Erden sein müßte? Gar nichts, weil die Gewinnen alle ins Ausland abfließen und er am Ende einer der ärmsten Europäer ist - was für eine Glanzleistung internationaler Erpressung. Aber genauer darf man nicht der Spur folgen, sonst ist man ein, na, Sie wissen schon...

    Wie sagte Joschka Fischer? Von außen einhegen und von innen richtig schön ausdünnen. Der wird jubeln mit seinen Freunden um M. Albright, Vernichtungswerk erfolgreich abgeschlossen.

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  1. Onkel Hans (kein Partner)
    24. Mai 2017 13:55

    Herr Dr. Unterberger!

    Bitte sudern Sie nicht! Wer wollte denn unbedingt 1994 in die EU? Na also!

  2. Herzogberg (kein Partner)
    22. Mai 2017 20:40

    Isländische Kelten?

  3. McErdal (kein Partner)
    22. Mai 2017 18:42

    ***Was ich als schwarzer Bürgermeister in Deutschland erlebt habe***
    zu lesen bei h u f f i n g t on p o s t

  4. Thomas F. (kein Partner)
    22. Mai 2017 15:45

    Die gemeinsame Währung würde kein Problem darstellen, wenn man davon nicht auch eine gemeinsame Haftung für Staatsschulden ableiten würde.
    Sehr viele schwach entwickelte Gegenden und Länder der Erde verwenden den Dollar und es schadet der Währung kein Bisschen. Selbst in den USA gibt es sehr strukturschwache Gegenden, die mit einer anderen Wärung kein Jota besser fahren würden. Und Gebietskörperschaften, die sich überschuldet haben, werden als Problem einfach ihren Gläubigern überlassen.
    Es gibt absolut keinen Grund, warum man nicht ein Land der Eurozone in den Staatsbankrott schlittern lassen sollte. Die Währung würde das schonen.

  5. McErdal (kein Partner)
    22. Mai 2017 14:11

    *USA/Rhode Island: Die eingereichte Gesetzesvorlage „Geoengineering Act of 2017“*
    auf k o n j u n k t i o n i n f o
    Die Trägerin des alternativen Nobelpreises (1986) und inzwischen verstorbene Dr. Rosalie Bertell gilt als eine der ersten Autoren, die sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat, die Erde als Waffe einzusetzen. Es geht um ihr Buch "Kriegswaffe Planet Erde".
    Übersetzung Claudia von Werlhof - dazu gibt es 2 sehr gute Interviews mit
    Michael Vogt und C.v.Werlhof auf y o u t u b e -
    sowohl Videos als auch Buch sehr interessant Chemtrails bzw Geoengineering
    Leider keine "Verschwörungstheorie - sie sprühen jeden Tag!

  6. West (kein Partner)
    22. Mai 2017 09:42

    Das ist doch das Prinzip der EU. Die Starken ausbluten, damit sie nicht zu stark werden.

    Funktioniert seit Jahrzehnten vorzüglich. Was hat denn der Deutsche davon, daß sein Land Exportweltmeister ist und er theoretisch der reichste Bürger auf Erden sein müßte? Gar nichts, weil die Gewinnen alle ins Ausland abfließen und er am Ende einer der ärmsten Europäer ist - was für eine Glanzleistung internationaler Erpressung. Aber genauer darf man nicht der Spur folgen, sonst ist man ein, na, Sie wissen schon...

    Wie sagte Joschka Fischer? Von außen einhegen und von innen richtig schön ausdünnen. Der wird jubeln mit seinen Freunden um M. Albright, Vernichtungswerk erfolgreich abgeschlossen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      22. Mai 2017 18:49

      Der gute Joschka hat allerhand gesagt, ein weiterer Grund, den Grünen aus aller Herren Länder nicht zu trauen:
      „Deutschland ist ein Problem (!), weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden - Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

      Joschka Fischer, 2008, alias Joseph Martin Fischer, alias Joshua Fishman, Atlantiker, CFR-Komplize, ehem. “Die Grünen”

    • Undine
      22. Mai 2017 20:20

      @Neppomuck

      **********************!
      Ihr letzter Satz klärt sehr Vieles! Dann wundert mich auch nicht mehr das besonders innige Verhältnis zu Daniel Cohn-Bendit!

      https://www.google.at/search?q=fotos:+Joschka+Fischer+und+Daniel+Cohn-Bendit+in+jungen+Jahren&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwiXqqj4jYTUAhXDLVAKHew_BRgQ7AkIPA&biw=1350&bih=521#imgrc=Cky9mOLzrWv5TM:&spf=1495477018894

    • West (kein Partner)
      23. Mai 2017 10:40

      @Neppomuck.

      Sie zitieren eine der wichtigsten Aussagen der Nachkriegszeit. Denn das bedeutet, daß die hohe Steuer- und Abgabenlast von 50% nicht den hohen Ausgaben geschuldet ist, sondern dem Plan, die Deutschen arm zu halten.

      Wieso kommen ansonsten andere Staaten mit gleichwertigem Sozialsystem mit der Hälfte aus?

      Es ist also politisch nie vorgesehen, die Bürger finanziell zu entlasten, weil sich dann die Macht vom Staat und seinen internationalen Marionettenspielern hin zu den Arbeitern verlagern würde. Die Wirtschaft kann noch so boomen, der Arbeiter wird niemals etwas davon haben!

  7. Susanna (kein Partner)
    22. Mai 2017 09:18

    Die EU sei als "Sicherheits-Union", wie carambolage meint, berechtigt: Komisch, davor fürchte ich mich sogar ganz besonders.

  8. Zeu pater Eelioste
    21. Mai 2017 19:56

    @ AU

    Nur zur Präzisierung:

    Irland ist keltisch, aber Island ist germanisch.

  9. machmuss verschiebnix
    20. Mai 2017 19:11

    OT:
    Es ist echt haarstäubend, wie weitverbreitet dieses Phänomen
    Pädophilie ist - dazu zwei Beispiele aus zahlreichen Verhaftungen in
    Australien in der letzten Zeit


    Hier ein Interview mit Opfern des pedophilen australischen Schauspieler
    Robert Hughes - unglaublich, wie sehr sein gesamtes Umfeld vor seiner
    Verhaftung dagegen "gemauert" hatte . Auf nachfolgendem Video-Link
    gibt es eine Szene, wo der Report McCormac von Hughes wissen will,
    was er zu den Anschuldigungen sagt - als Ironie des Schicksals wird
    aber McCormac selber einige Zeit später angeklagt (siehe zweiter Link):

    https://www.youtube.com/watch?v=48_4__BVAZU

    McCormack was arrested in April following an arrest made by WA Police of a suspected pedophile in the state's south.

    https://au.news.yahoo.com/wa/a/35518239/ben-mccormack-alleged-link-to-wa-arrest-of-accused-child-rapist/#page1

  10. Undine
    20. Mai 2017 18:05

    OT---aber interessieren würde es mich schon, ob die neue Grünenchefin, die alternde LESBE (heute im MJ betonte sie ihre sexuelle Ausrichtung) Ulrike LUNACEK, manchmal als Ulrich LUNACEK auftritt; ich meine ja nur, weil heutzutage gepredigt wird, man könne jederzeit neu beschließen, welchem der rund 60 Geschlechter man angehören möchte.

  11. machmuss verschiebnix
    20. Mai 2017 17:25

    Noch ein OT:

    Schweden stellt die Ermittlungen gegen Assange ein - ABER - England
    will ihn weiterhin verhaften ... mit einer schleißigen Begründung, aus
    der man einmal mehr schließen muß: die westlichen Demokratien sind
    Vergangenheit, was heute besteht wird nur mehr so genannt !

    “While today is an important victory and an important vindication, the road is far from over, the proper war is just commencing,” he said. “The claim by the UK that it has a right to arrest me for seeking asylum in a case where there have been no charges is simply untenable.”

    https://www.theguardian.com/media/live/2017/may/19/julian-assange-rape-inquiry-dropped-live

  12. Leopold Franz
    20. Mai 2017 14:53

    Wenn jetzt Frau Lunaczek als einer der 14 Stellverteter des EU Parlamentspräsidenten dafür im österreichischen Wahlkampf nicht mehr so viel Zeit haben wird, wird die EU sowieso in ihren Grundfesten erschüttert.
    In der Presse las ich heute einen Jubelartikel des Herrn Pink über den "Calvinisten" Kern. Dessen Linksaußenberater Misik (laut Pink einer der brillantesten Publizisten des Landes) hatte ein Buch über den Übermenschen geschrieben, das Herr Pink im Stil der AZ rezensierte. Vom roten Übermenschen über den anderen roten Übermenschen, rezensiert vom nächsten rotgrünen Übermenschen sozusagen. "Es ist phänomenal, in welcher Weise er die Bahn entstaubt hat", erzählte zB Brigitte Ederer. Na ja.
    Wir werden bald sehen, ob Kern wirklich der von Gott Auserwählte ist oder auf dem Weg in die ewige Hölle ist.

    • Gandalf
      20. Mai 2017 16:10

      Herr Kern hätte die Bahn nicht (bloss) entstauben, sondern auch - natürlich ebenso persönlich - von den Exkrementen, die seitens der von ihm eingeladenen Invasoren, die er und seine Genossen "Refjudschies" nannten, in Bahnhöfen und Waggons zurückgelassen wurden, befreien sollen. Wie heisst es bei den Sozialisten so schön: Arbeit schändet nicht. Aber manche unappetitliche Arbeit überlässt man halt auch in diesen Kreisen anderen. Da tänzelt man lieber in einer oberösterreichischen Viehhalle auf einem Boxring ohne Gegner im Kreis und präsentiert einen sinnlosen Plan Aha, der ohnehin keine Aussicht darauf hat, jemals eine Wirkung zeigen zu müssen. Naja. Nicht mehr lang, Herr Kern. Bis Oktober!!

    • otti
      21. Mai 2017 08:11

      Leopold und Gandalf !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  13. Stimulus
    20. Mai 2017 12:54

    Unsere Nationalbankchef heißt aber Ewald Nowotny und nicht Thomas. Aber man weiß trotzdem wer gemeint ist.

  14. Ausgebeuteter
    20. Mai 2017 12:10

    Junker ist das typische Beispiel für eine diktatorische Führungskraft mit demokratischem Mäntelchen. Die meisten EU-Bürger werden froh sein, wenn er einmal (hoffentlich bald) von der EU-Bühne verschwindet. Der Schulz sind wir ja auch schon los geworden.

    • Flotte Lotte
      20. Mai 2017 13:08

      Der Herr mit der roten Nase kann gerne bleiben, doch sollten wir uns in Sicherheit bringen wie die Briten - ach, wie ich sie beneide! Und den Schulz sind wir noch lange nicht los.

    • machmuss verschiebnix
      20. Mai 2017 14:34

      @Flotte Lotte,

      wenn sich die extrem linkslastige EU nicht bald vom ideologischen
      Balast befreit und - noch wichtiger - auf die NWO-Direktiven pfeift,
      dann wird die Visegrád-Gruppe (Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei )
      heimlich, still und leise zu Kern-Europa mutieren ! ! !

      Schade, daß Österreich mangels Intelligenz im politischen Establishment
      dort nicht dabei sein kann,
      wo es nicht nur aus geographischen und
      historischen Gründen dazugehört ! ! !


    • blaue Blume
      21. Mai 2017 01:32

      Kann sein, dass die Außerirdischen, mit denen er ja laut eigener Aussage Kontakt pflegt, ihn von einer Entführung nicht mehr zurückbringen.

  15. machmuss verschiebnix
    20. Mai 2017 11:13

    Gar nicht mal so themenfremd:
    Nach so vielen Jahrzehnten von Frieden und Prosperität, tauch in Europa
    langsam wieder ein uraltes Gespenst auf: die Angst .

    Also wer fürchtet sich da vor wem am meisten ?
    Der Staat vor den Bürgern ?
    Die Bürger vor den Flüchtlingen ?
    Die Flüchtlinge vor der Abschiebung ?
    Oder vielleicht doch die SPÖ vor'm neuen "Diktator" Basti [zwinker]

    Scherz beiseite - da ist wirklich was dran - wie z.B. der Schwenk in
    Deutschland vom "Verschlüsselungsstandort Nr.1" hin zum
    "Aktionsplans gegen Verschlüsselung" (siehe Zitat unten).
    Die Obrigkeit hat den Bürgen massenhaft Grund gegeben, zornig zu sein

    und hat sich zudem noch "einsatztaugliche" Dschihadis ins land geholt ! ! !

    Am Tag, da der Mob über die staatliche Ordnung drüber rollt, wird sich die
    Obrigkeit auch auch mit der besten Überwachung nicht mehr davor schützen
    können, platt gemacht zu werden ! Nur weiter so - die Richtung stimmt !

    ---Zitat---

    Staatlich geförderte Unsicherheit


    Wie sehr tragen Regierungen zur Cyber-Kriminalität bei? (FAZ: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/microsoft-gibt-nsa-mitschuld-an-cyber-attacke-15016110.html , http://www.zeit.de/digital/internet/2017-05/hackerangriff-deutsche-bahn-ransomware-weltweit ). Das ist die Frage, die sich nach dem Angriff mit der Erpresser-Software WannaCry zwangsläufig stellt (Zeit: http://www.zeit.de/digital/internet/2017-05/wannacry-ransomware-cyberattacke-bitcoin-windows-microsoft-europol ).

    Die Fakten: WannaCry war eine von der NSA entwickelte Schadsoftware (FAZ), die letztes Wochenende viel Schaden anrichtete (Zeit) und den Kriminellen nicht einmal 70.000 Dollar Umsatz brachte (Süddeutsche http://www.sueddeutsche.de/digital/geheimdienste-raubzug-mit-den-waffen-des-staates-1.3508481 ).

    Je mehr Staaten in Cyberspionage investieren, desto mehr befeuern sie den inzwischen riesigen grauen Markt für Sicherheitslücken, den NSA & Co. im Nachgang zu 9/11 und Patriot Act geschaffen haben (Süddeutsche).

    Auch Deutschland ist auf ähnlichem Kurs. Der einstige Anspruch, "Verschlüsselungsstandort Nr.1" zu werden, wurde begraben zu Gunsten eines "Aktionsplans gegen Verschlüsselung" (Netzpolitik.org https://netzpolitik.org/2017/unsicherheit-fuer-alle-statt-verschluesselungsstandort-nr-1/ ). Nun sollen durch ein neues Gesetz ( https://netzpolitik.org/2017/wir-veroeffentlichen-den-gesetzentwurf-der-grossen-koalition-zum-massenhaften-einsatz-von-staatstrojanern/ ) Online-Durchsuchungen drastisch ausgeweitet werden (Süddeutsche http://www.sueddeutsche.de/digital/online-durchsuchung-ozapft-is-die-neue-macht-des-trojaners-1.3510023 ).

    -----------

  16. franz-josef
    20. Mai 2017 10:45

    OT

    Bitte an AU oder das Blog-Team: Bitte die Überschrift zum Gastkommentar ZEITZ nachreichen samt Kommentarzählung.

    Dieser Gastkommentar ist von großer Wichtigkeit für die Einschätzung des Herrn Kurz und sollte unbedingt verbreitet werden.

    Ohne fett und groß gedruckten Titel geht er leicht unter....

  17. Josef Maierhofer
    20. Mai 2017 10:26

    Ohne Euro könnte man die Lebensart noch mehr bewundern, denn dann hätten diese Länder kein Problem mehr mit Leistungsbilanz etc., sie könnten ja abwerten, alle (mehr als heute) hätten Arbeit und Europa wäre wieder das, was es vor dem Euro war.

    Doch, die EU-Politiker wissen sehr wohl Bescheid, denen geht es aber vordringlich um Selbstbedienung und Klientelbedienung.

    Ob die EU selbst nicht auch abgeworfen werden sollte, hängt wohl auch mit deren Entscheidungen zusammen, der zeit sehen die Briten das so und ich denke in vielen anderen Ländern auch ganz viele, wenn nicht sogar Mehrheiten.

    Gründen wir die EU neu als Handelsvertrag und lassen wir verantwortliche Nationalstaaten Europas Zukunft gestalten, wie Jahrtausende zuvor auch, man kann die Natur nicht ungestraft vergewaltigen. Vergewaltigung und Missbrauch ist leider ein linkes Verdienst, Selbstbedienung allerdings ist allgemein 'üblich'.

  18. Haider
    20. Mai 2017 10:02

    Der Euro war doch von Anfang an als Knebel für die Deutschen gedacht/konstruiert. Was passiert ist und nicht vorhergesehen wurde ist lediglich der Umstand, daß sich diese Schröpfungsaktionen die "Germanen" nicht mehr widerstandslos gefallen lassen wollen. Daß sich der Deutsche nicht mehr gottergeben als Alleinschuldiger für alles Unheil auf der Welt hinstellen läßt, führt ja auch in vielen anderen Bereichen zu verwunderten Irritationen - so nach dem Motto: "Seit wann dürfen's denn des?"

  19. zweiblum
    20. Mai 2017 09:47

    Wem soll es gut gehen, den Menschen oder der Wirtschaft?
    Die USA beweist, daß es den Menschen jetzt schlechter geht, wenn es der Wirtschaft besser geht.

    • Haider
      20. Mai 2017 10:15

      Wem geht es gut? Dem, der besoffen in der Sonne liegend seinen Rausch ausschläft, oder dem, der z.B. seinen Kindern eine wertvolle Ausbildung ermöglich und seiner Familie im Winter eine schützende Wohnung bietet, statt eines Schlafplatzes unterm Olivenbaum des Nachbarn?

    • J. E.
      20. Mai 2017 10:25

      Die USA sind doch der Beweis des Gegenteils, von unseren Landen ganz zu schweigen.

    • Igo
      20. Mai 2017 17:26

      Zweiblum: warum geht es den Menschen schlecht in den USA..woher haben Sie das? Wohnen Sie dort, sehen sie das täglich (fernsehen zählt nicht!).

  20. Rübezahl
    20. Mai 2017 09:25

    Die 60% Verschuldungsgrenze wurde eingeführt, damit Italien aus dem Euro gehalten werden konnte.
    Dies ging nicht mehr, als Deutschland die Wiedervereinigung stemmen musste und auch darüber ging. Schwupp war Italien drinnen.

    Dann gab (!) es die 35% Sperrminorität. Die mediterranen Länder und die Kelten hatten genau jeweils dies.
    Jetzt fehlt England. Damit kippt es zu Gunsten des Club Meds!
    Damit ist langfristig Europa auch finanziell verloren.
    Plus Migration.
    Plus Schuldenpolitik.
    Plus Islamisierung.

    Worauf warten wir noch?

    • dssm
      20. Mai 2017 19:35

      Wer sind die Gewinner, @Rübezahl?
      Natürlich die deutschen Großkonzerne und die dort leitenden Mitarbeiter!
      Und wem gehören diese Firmen?
      Arabischen Ölfonds, amerikanischen Hedgefonds!

      Diese Exporte Deutschlands gäbe es bei einer gesunden Währung nicht, denn dann müssten die Zahlungsbilanzen über kurz oder lang ausgeglichen werden. So aber haftet der deutsche Sparer für die Boni der Konzernchefs und die Gewinnausschüttungen an ausländische Fonds.
      Ich kann das Schimpfen auf den ‚Süden‘ nicht mehr hören, die Gewinner sitzen ganz woanders!

    • Rau
      21. Mai 2017 13:36

      @dssm
      **************

  21. socrates
    20. Mai 2017 09:22

    Am meisten profitiert Luxenburg von der EU, Land des Säufers Junker, der uns zeigt, daß Recht und Gesetz nichts wert ist. Die Steuerlöcher machen es möglich daß Luxenburg das höchste BIP ohne Arbeit in der EU hat.
    Frankreichs Wirtschaft ging Ende 2014 stark zurück. Warum? Das Land lebt von der Landwirtschaft und die ist seit Putins Antwort auf das US& EU Embargo mit einem Embargo gegen Lebensmittel schwer getroffen. Ihre qualitativ hochwertigen Produkte waren nicht mehr gewinnbringend zu verkaufen. Umwege wie Montenegro, etc., wurden geschlossen und Rußland entwickelte sich zu einem Agrarexportland. Das Embargo verhinderte den Verkauf vom Mistral Hubschrauberträger an Rußland und er schwimmt mit unbestimmter Zukunft, aber teuer, vor Ägypten. Die Etandard Flieger will niemand kaufen wegen der Unsicherheit durch Embargos aller Art.
    So zahlt Frankreich durch Fehler von Hollande, für Obamas Embargo.
    Damit sich nichts ändert, würde Macron als Präsident eingesetzt.
    "Die ersten fünfzig Versprechungen, die Macron nicht einhält" war ein guter Artikel!

  22. Flotte Lotte
    20. Mai 2017 09:21

    Schäuble liegt bereits... er hat sich schon ausdrücklich für die Umverteilung von Steuergeldern ausgesprochen (unter der Hand wohl auch für die Verteilung der Sparguthaben der deutschsprachigen Urspungsbevölkerung).

    "Der Finanzminister teilte auch die Auffassung Macrons, dass die Europäische Währungsunion finanzielle Transfers benötigt: "Man kann eine Gemeinschaft unterschiedlich starker Staaten nicht bilden ohne einen gewissen Ausgleich."

    "Eine Gemeinschaft könne nicht existieren, wenn die Stärkeren nicht für die Schwächeren einstehen. Wie weit die Transfers gehen und wie viel umverteilt werden solle, müsse in einer Demokratie der Souverän entscheiden."
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/wolfgang-schaeuble-haelt-deutschen-exportueberschuss-fuer-zu-hoch-a-1147335.html

    Der Souverän entscheidet im Herbst entweder für Merkel oder Schulz, ähm... auch ist es Schäuble ganz egal, ob man sich in Zukunft noch an die Maastrichtregeln hält; hier werden auch manche eine Ausnahme erhalten, haben ja eine andere "Lebensart".

    Von Anfang an war klar, dass die Gemeinschaftswährung für so unterschiedliche Volkswirtschaften nicht funktionieren würde. Doch hier ließ man ja den "Souverän" nicht entscheiden; denn der hätte es vorher schon gewusst! Es ist kein Friedensprojekt, wenn die Faulen die Früchte der Arbeit der anderen wegfressen.

    Was hatten die Subventionen denn gebracht? Griechenland wurde von Anbeginn subventioniert und ist heute ein 2.-Welt-Land. Was für eine Schande für die EU! Das ist Kommunismus und der hat auch die Sowjetunion zu Fall gebracht. Am Ende hat keiner was und dann gibt es Aufstände. Diese möchte die EU ja diesmal mit der "Digitalisierung" (alle Daten gehen online, bald kommt der implantierte Chip) der Menschen verhindern. Auch bereiten sich die Länder, besonders Deutschland, auf Volksaufstände vor, indem das Bundesheer für Einsätze im Inneren getrimmt wird und auch die Regierungsgebäude wurden anschlagssicher gemacht. Aber genausowenig wie der Eiserne Vorhang letztlich die Menschen nicht aufgehalten hat, als sie nichts mehr zu verlieren hatten, genauso wird auch die totale Überwachung nicht funktionieren. Es findet sich immer ein Leck.

    Doch sind die ausrangierten Herrschaften in Brüssel leider gewillt, bis zum bitteren Ende zu gehen.

    • Rübezahl
      20. Mai 2017 09:29

      Minuszinsen bzw. Guthabenzinsen unter der Inflation sind gezielte Enteignungsmaßnahmen von Sparguthaben.

    • Flotte Lotte
      20. Mai 2017 09:33

      Rübezahl, es genügt schon, dass die Inflation höher ist als die Sparzinsen - und zudem wird auch über die tatsächliche Inflation gelogen. Doch aber gilt seit Anfang 2016, dass die Zypernmethode - Zahlen sollen die sog. "Gläubiger" der Banken (das sind all jene, die den Banken ihr Geld anvertrauen) - in der Eurozone erlaubt ist. Die Börsianer wollen jetzt langsam echtes Geld sehen...

    • Rau
      21. Mai 2017 13:43

      Welche Partei hat ein Euro Volksbegehren initiiert, das quer durch alle anderen Parteien und die damals schon vereinigte Medienfront bekämpft wurde? Von wegen, die FPÖ hätte nur in der Asylantenfrage den richtigen Riecher, und vor allem keine kompetenten Leute

  23. dssm
    20. Mai 2017 09:15

    Nicht der Euro ist das Problem, sonder die Alimentierung!
    Dies war wunderbar in Italien und Spanien im 19Jhd zu beobachten. Der Goldstandart führte zu einem Wirtschaftswachstum, bei ausgeglichenen Zahlungsbilanzen und leichter Deflation. Im Norden dieser Länder hielt die Industrialisierung Einzug und drang immer tiefer in den Süden vor. Und dann kamen schwache, daher populistische, Regierungen, welche Wähler durch Subventionen ködern wollten. Auf der anderen Seite, wollten die Großunternehmen des Nordens keine Konkurrenz im Süden, also hat sich eine Kleptokratie gebildet. Im Norden zahlen die einfachen Leute Steuern aufgrund ihrer hohen Produktivität, im Süden bekommen die Leute zahlreiche Förderungen und es entsteht kein Unternehmertum, sondern ein mafiöses Klientenregime.

    Würde man diese Lehre aus dem Süden wirklich ernst nehmen, so müssten sofort alle Förderprogramme auslaufen! Alle Zahlungsbilanzdefizite müssen sofort ausgeglichen werden. Und schneller als unseren staatsnahen Großbetrieben recht ist, gäbe es im Süden eine harte Konkurrenz. Womit die unschöne Verbindung zwischen Großbetrieben und Politik ein Ende fände.

    • Riese35
      20. Mai 2017 11:27

      >> "... alle Förderprogramme auslaufen ..."

      ************************************!

      Wir haben es mit einem mafiösen, staatlichen Förderunwesen zu tun, das sich wie ein roter Faden, ein Krebsgeschwür im fortgeschrittenen Stadium quer durch alle Bereiche zieht.

      Und zwar meine ich alle direkten Förderungen, das aktive Eingreifen. Dazu zählen auch die vielen Steuerabsetzbeträge, und erst recht die negativen. All diese sind leistungshemmend.

      Anders sehe ich das bei indirekten Förderungen, z.B. bei Steuererleichterungen, Steuerfreibeträgen etc. Bei denen muß ich zuerst etwas leisten, damit ich in den Genuß eines Vorteils komme.

    • Riese35
      20. Mai 2017 11:32

      Während Steuerabsetzbeträge dem sozialistischen Wirtschaftssystem der Planwirtschaft nach "demokratisch" bestimmten Quoten entsprechen, entsprechen Steuerfreibeträge einem freien System der Marktwirtschaft.

      Wohin ersteres führt, konnte man sich in den sozialistischen Staaten anschauen. Das häufigste Wort einst in Polen war "brak" (Mangel), selbst bei Waren des täglichen Bedarfs wie Toilettenpapier. Wir sollten unsere Quotenhirne nach Nordkorea schicken, wo sie sich sicher wohlfühlen werden, denn dort funktioniert die Wirtschaft nach Quoten.

  24. Helmut Oswald
    20. Mai 2017 09:12

    Island - keltisch? Na ja, Irland ...

    Juncker ist ein Wächter des Ausbeutesystems, daß - anders als nach Versailles - nach Potsdam und Yalta den Deutschen auferlegt wurde : nur halt intelligenter und nicht so primitiv wie 1918. Dann kapiert's der einfache Michel nicht und spannt sich in die Maloche, glaubt aber am Ende er tut das für sich selbst. Wer dann den Finger drauf legt und Einspruch anmeldet, der ist, na klar, was sonst - ein nazi.
    Der einfach gestrickte Bundesbürger finanziert auch den Aufwand der Besatzer seiner selbst, der Tugendwächter und Antifa Blockwarte, er finanziert überhaupt schon Alles - und das Verständnis für Zusammenhänge vermitteln ihm die Zeitungen, die halt dafür lizenziert wurden. Seit die Lügenpresse auf der agenda steht, gehts dem System naß durch. Der Zorn für ein halbes Jahrhundert Beschiß wird, wenn's auch noch die Weidehelfer aus der Uckermark kapiert haben, entsprechend groß sein. Die Parole liegt auf der Hand, Reconquista - den Landräubern, Ausbeutern und Lügenmäulern. Ihr solltet es schaffen, ohne viel Aufhebens das System halbwegs auf Gerechtigkeit einzupendeln. Und nicht bremsen, wie der Junckers. Vereinigt sich das Volk von Rhein und Donau im Zorn, dann kann erfahrungsgemäß auch der Globus wackeln. Gut ist anders.

  25. brechstange
    20. Mai 2017 08:58

    Danke für die klare Darstellung! Jetzt ist nur der Titel meines Gastkommentars auf "Schuften für Frankreich und Frieden." zu erweitern.

    http://www.andreas-unterberger.at/2017/05/schuften-fr-frieden/

    Ergänzung: Mehr 150 Professoren in Deutschland haben gegen die Einführung des Euro Klage beim BVGH in Karlsruhe eingereicht. Wo bleibt die Verantwortlichkeit?

  26. Bob
    20. Mai 2017 08:48

    Die EU in der heutigen Form ist in erster Linie ein Selbstbereicherungsverein mit Marxistischen Anstrich. Die meisten der dort werkelten Vollkoffer sind wegen Unfähigkeit im eigenen Land nach Brüssel entsendet worden, und jetzt diktieren sie uns die sonderbarsten Regeln und Gesetze.
    Als reine Zollunion hätte die EU ihre Daseinsberechtigung, als moralische Institution hat sie vollständig versagt.

    • Flotte Lotte
      20. Mai 2017 09:26

      Ganz genau so ist es. Und wir müssen ohnmächtig zusehen.

  27. Scheherazade
    20. Mai 2017 08:35

    NATIONALISMUS heißt das Wort, Herr Juncker.

    Achso, Sie sind ja ein Sozialist.

    Dann ist es natürlich klar.

    Lebensart.

    Wir haben verstanden.

  28. Romana
    20. Mai 2017 08:30

    Solidarität ist der höchste Wert der linken Ideologie. Sie geht immer auf Kosten der Bessergestellten und ist auf das Angleichen an das unterste Niveau ausgerichtet. Mit einem Bankrotteur solidarisch sein bedeutet selbst den eigenen Bankrott in Kauf zu nehmen, wie es Juncker und sein Verein derzeit den europäischen Staaten vorschreiben. Solidarität unter Staaten und Regierungen kann es nicht geben, denn eine Regierung ist ihren eigenen Bürgern verantwortlich und hat einzig deren Interessen zu vertreten.

  29. Franz77
    20. Mai 2017 08:27

    "Europäische Idee" - von wem bitteschön kommt diese "Idee"? Das ist ein knallharter Plan für den perfekten Völkerkerker. Aus der sinnvollen Wirtschaftsgemeinschaft EG wurde über Nacht eine politische EU. Mögen die Verbrecher tief in der Hölle schmoren die dieses Teufelswerk unterschrieben haben. Unseren "Held von Brüssel" ließen sie 6 Stunden vor der Türe warten, er hätte auch seine eigene Kastration unterschrieben. Alles war Lüge und Betrug, der Teufel lacht.

  30. simplicissimus
    20. Mai 2017 08:26

    OT:

    Jetzt ist es endlich ganz klar heraussen:

    http://www.krone.at/oesterreich/lunacek-will-glawischnigs-politik-weiterfuehren-kein-leichtes-erbe-story-570195

    Das Ein-Punkt Wahlprogramm der Gruenen:

    DIE VERHINDERUNG DER FPOe!

    Denn der Rest Oesterreichs stehe rechts.
    Die VerhinderInnenpartei hat gesprochen.
    Die daemliche Partei Oesterreichs verhindert:

    Sicherheit
    Wohlstand
    Gerechtigkeit
    Bildung
    Kinderfreundlichkeit
    Weiterentwicklung

    Gratulation den Damen!
    Darauf haben wir cirka 500 Jahre lang gewartet.

    • Franz77
      20. Mai 2017 08:46

      Hoffentlich schafft das Güninninnenzeug den Einzug in den Nationalrat. Die Feier über den kompletten Untergang dieser linksversifften Vollidioten würde ich wohl kaum übererleben.

    • Flotte Lotte
      20. Mai 2017 09:24

      Franz, ich habe mir das jetzt kurz vorgestellt - auch ich würde wahrscheinlich tagelang sehr intensiv feiern ;)

    • Rau
      20. Mai 2017 10:01

      Echt jetzt? Mit Lunacek wollen die GrünInnen ihr Tief überwinden? Sieht so aus als wollte man den Schulzeffekt bei uns im Reagenzglas kontrolliert unter Labor Bedingungen verpuffen lassen, damit der Strahlemann der ÖVP nicht allzuviel davon abbekommt, sondern nur der Strache.

    • franz-josef
      20. Mai 2017 10:34

      FPÖ verhindern und:
      Ich will kein Österreich, das Richtung (Ungarns Premier Viktor, Anm.) Orban abdriftet", lautete die Warnung Lunaceks.

    • fredl (kein Partner)
      22. Mai 2017 19:52

      Der Lunacek-Effekt wird vermutlich noch einmal minus 5-6 % bedeuten, also wird noch einmal die Hälfte der letzten verbliebenen Kampflinken das hirnlose Schiff verlassen.
      Bei der Lunacek kommt sogar vielen Grünwählern das Speiben. Die ist eine Mischung aus gottähnlicher moralischer Instanz und schmieriger Seegurke, wo man besser einen riesengroßen Bogen drum macht! Vor dem EU-Monster Lunacek muss man sich direkt fürchten! P.S. Wann wird es eigentlich einem Pilz oder Kogler endgültig reichen, dass sie in einer Partei, geleitet von Witzweibern, als Intelektuelle völlig ignoriert werden?

  31. simplicissimus
    20. Mai 2017 08:13

    Der Wohlstand eines Landes haengt wesentlich von 3 Faktoren ab:

    A) Der Einstellung der Bewohner
    B) Dem Intelligenzgrad der Bewohner
    C) Der Verfuegbarkeit von Ressourcen

    Den weitaus groessten Anteil hat A). C) den geringsten dieser 3 Hauptfaktoren. Der Wohlstand von reichen Erdoelnationen ist geborgt von Laendern, die fleissig und effizient arbeiten.

    So simpel ist das.
    Und wahr.

    • Rau
      20. Mai 2017 10:04

      Trotz Ölmilliarden kriegen sie nichts auf die Reihe

    • Riese35
      20. Mai 2017 10:04

      *********************************************************************!
      *********************************************************************!
      *********************************************************************!
      *********************************************************************!
      *********************************************************************!

      B und C hat man oder man hat es nicht. Beide betreffen gewissermaßen die materielle Ebene. A betrifft den Geist. Der Geist ist das, was den Menschen ausmacht und worum es in der Religion geht.

      In der Religion geht es um den Geist, nicht ursächlich um die Materie. Gott und die Engel sind Geistwesen und keine kitschigen Nackerpatzerl, wie ...

    • Riese35
      20. Mai 2017 10:21

      ... sie oft im Barock dargestellt wurden. Deshalb spielt auch die Religion eine sehr bedeutende Rolle bei den Grundlagen für ein Staatswesen. Deshalb ist auch Religion nicht Privatsache. Deshalb ist es nicht einerlei, welche Religion jemand hat. Das war seit Jahrtausenden so. Und es ist ein Fehler, die Religion aus dem Staatswesen zu verbannen. Über zwei Jahrtausende hat vor allem der Westen um das richtige Verhältnis zwischen Staat und Religion gerungen. Die Leistungen Europas beruhen zu einem signifikanten Anteil auf diesem Ringen. Und heute will man das alles auslöschen, Religion in den Privatbereich verdrängen, der keine Auswirkungen auf das Staatswesen haben darf.

    • Riese35
      20. Mai 2017 11:16

      Wenn man Religion verbannt, kommt sie durch die Hintertür wieder: als Naturreligion, Aberglaube etc. Heute in der Gestalt von Gender- und Homoideologie. Eine Aussage wie jene, daß das Geschlecht eines Menschen ihm bei der Geburt zugewiesen und nicht biologisch festgelegt werde, bewegt sich auf der Ebene eines (pseudo-)religiösen Dogmas. Heute züchtet sich unser Staatswesen ein ganzes Heer solcher pseudoreligiöser Fanatiker_*Iinnen in einem Ausmaß, wie es die Kirchen über all die Jahrhunderte nicht fertiggebracht haben.

    • simplicissimus
      20. Mai 2017 14:25

      Richtig Riese35, der Genderwahn ist ideologisch-religioese Verblendung, nichts weiter.

  32. teifl eini!
    20. Mai 2017 07:04

    Jeder soll leben und genießen, wie er glaubt. Bitteschön, nur zu! Er soll dann aber nicht neidvoll auf das durch Arbeit und Sparsamkeit geschaffene Vermögen der Anderen schielen und "Umverteilung" schreien.

    Wie? Vermögen werden nicht geschaffen, sondern ergaunert? Reiche sind prinzipiell nur durch Ausbeutung, Freunderlwirtschaft oder Erbschaft reich geworden?

    Ich frage umgekehrt: nur weil es Fälle davon gibt, enteignet man alle, auch redliche Reiche, auch die Mittelschicht? Ist es nicht viel mehr die Umverteilung und staatliche Investitionstätigkeit, die den Tricksern und Schmieranten eine Spielwiese bietet? Man braucht sich nur den Wiener Genussmenschen im Bürgermeisteramt und die vielen Machenschaften des roten Wien anzusehen, um zu wissen, wo der Wiener Neureiche den Reibach macht.

    Das Prinzip Umverteilung, das Prinzip Solidarität gehört in die Familie, in die Kommune. Auf staatlicher Ebene wird es zum Ärgernis, auf supranationaler Ebene zur Katastrophe.

  33. carambolage
    20. Mai 2017 05:24

    Den EU-Zentralismus weitgehend abschaffen, den Euro national an die Wirtschaftskraft anpassen.
    Eine EU hätte nur eine Berechtigung als Handel- u. Zoll-Union und Sicherheits-Union.
    Alles Andere ist mMn entbehrlich, wenn nicht sogar schädlich.
    Nebenbei könnte man da auch gleich Abermilliarden einsparen.

    • FranzAnton
      20. Mai 2017 06:18

      "Kurz"um: Die EU - Verträge müssten, den erkannten, desaströsen Schwierigkeiten Rechnung tragend, neu erarbeitet werden; zwar sollte ein bißchen plötzlich damit begonnen werden, damit der britische Austritt vielleicht doch noch abgefangen werden kann - ansonsten droht die Europäische Idee an der Realität zu zerschellen. Es bedürfte aber neuer, nicht einseitig ideologisch geprägter Köpfe hiezu. Ob der Wastl in der Lage wäre, sowas einzufädeln?





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