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Die doppelte Blamage drucken

Lesezeit: 2:30

Es war die größte Blamage der österreichischen Regierung seit längerem. Und ihre Ursache war nicht – wie viele Medien stereotyp behaupten – „Streit“ in der Regierung, sondern das war blanke Ahnungslosigkeit verbunden mit hemmungslos demagogischem Populismus bei zwei Regierungsmitgliedern. Diese von Anfang an absehbare Blamage war mehr als eine Woche lang zentrales Thema der österreichischen Politik. Und hat diese wieder einmal von den eigentlich dringenden Aufgaben abgehalten.

Die beiden Politiker sind Verteidigungsminister Doskozil und Bundeskanzler Kern. Doskozil hatte sich ohne irgendeine Kenntnis der Rechtslage plötzlich via Medien über die Teilnahme Österreichs an der Umverteilung von Flüchtlingen aus Italien durch den Innenminister zu erregen begonnen. Und Kern hat sich daraufhin hinter Doskozil gestellt. Obwohl er selbst dreimal dieser Pflicht zur Umverteilung ausdrücklich zugestimmt hat. Obwohl er selbst öffentlich gegen Polen und Ungarn gestänkert hat, weil sie diese Umverteilung nicht wollen.

Jetzt ist die Antwort des EU-Kommissionspräsidenten da, in der schwarz auf weiß steht, was schon von Anfang an EU-rechtlich eindeutig war: „Österreich ist gesetzlich zur Umverteilung verpflichtet.“ Nur den beiden Sozialisten, beziehungsweise dem sie wie ein Marionettenspieler lenkenden Spindoktor war das nicht klar, der einzig tägliches Stänkern gegen die anderen Parteien, vor allem den eigenen Koalitionspartner, im Sinn hat.

Selten ist so eindeutig klar und offenkundig, welche zwei Menschen da in der Regierung Unsinn gemacht haben. Aber statt dass endlich einmal auch in den bestochenen und SPÖ-abhängigen Medien die Dinge beim Namen genannt werden, aber statt dass Kern und Doskozil wenigstens jetzt ohne Wenn und Aber ihre Fehler bedauern, versucht Kern nun mit einer hanebüchenen Argumentation den EU-Brief zu relativieren. Nur weil in diesem auch der Satz steht, dass die EU-Kommission bereit sei, „um zu erörtern, wie wir die österreichischen Behörden dabei unterstützen können, ihren rechtlichen Verpflichtungen schrittweise nachzukommen“ schließt Kern in seiner Eisenbahnerlogik, dass Österreich noch „Spielraum“ habe.

Der allergrößte Teil der Kern-Schuld liegt aber gar nicht mehr in diesem peinlichen Heruminterpretieren eindeutig klarer Worte. Sondern darin,

  • dass er in Nachfolge seines Vorgängers lange selbst intensiv bei allen EU-Treffen auf den unsinnigen Beschlüssen über eine Umverteilungs-Rechtspflicht bestanden hat;
  • dass die SPÖ eineinhalb Jahre gebraucht hat, um zu erkennen, wie schwachsinnig Umverteilungen sind, die den Druck von den beiden Linksregierungen in Griechenland und Italien nehmen, wirklich effektiv an einem Migrationsstopp mitzuwirken;
  • dass erst die Wahlkampfstänkereien der roten Spindoktoren, die ständig der ÖVP eines auswischen wollen, da plötzlich eine rhetorische Änderung herbeigestolpert haben;
  • und dass die SPÖ bis heute nicht imstande ist, im Kurz-Plan des australischen Modells den einzig möglichen Weg zu einer Beendigung der Völkerwanderung zu erkennen.

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  1. Ausgezeichneter Kommentator11er
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    05. April 2017 20:12

    Kern ist ein Soros-Vasall, der die Islamisierung mit linkem Kadavergehorsam vorantreibt. Dosko ist ein folgsamer SPÖ-Parteisoldat.
    Die ÖVP betreibt die selbe Agenda, in schwarz verpackt.

    Auch auf die Gefahr, mich zu wiederholen: Der Plan steht fest, die Akteure betreiben ihr Schattenboxen, auf die Bildfläche der Krone projiziert, um so etwas wie Politik vorzutäuschen, während sie sich hinter der Leinwand die Hucke über ihren Verrat volllachen.

    Die Jahre 2015ff werden in den Geschichtsbüchern die Jahre der Willkommensverbrechen genannt werden, falls es dann noch Geschichtsbücher in einer europäischen Sprache gibt...

  2. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    05. April 2017 19:55

    Mr. Bean kommt richtig staatstragend gegenüber diesem Kanzler-Darsteller rüber. Peinlicher ist nur noch unser ungepflegter, linksversiffter "Präsident". Was sich der englische Ohrwaschelbär wohl beim Treffen gedacht haben mag?

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    05. April 2017 17:01

    Wer glaubte, daß nach Faymann nichts Schlimmeres nachkommen würde, der ist nun eines Besseren belehrt worden. Während Faymann noch ein paar Jahre anständig als Taxifahrer gearbeitet hat und so wenigstens ein Mindestmaß an Lebenserfahrung mitbrachte, ist Kern immer noch nicht erwachsen geworden, denn erwachsen wird man wenn man einer echten Arbeit nachgeht. Auch war die Führung der Genossen während der Faymann-Zeit eindeutig besser, jetzt widerspricht einer dem anderen. Kern ist wie ein Kind, wenn Mama fragt: Willst Du die Bonbons oder die Schokolade haben? Dann will er die Bonbons um eine Minute später die Schokolade auch noch zu fordern. Und bei der Entscheidung Fußballplatz oder Radfahren, ist es zuerst der Fußballplatz, kaum dort angekommen will er auf das Rad steigen – eigentlich ein armer Mensch, ihm fehlt die Erfahrung des Erwachsenwerdens, leider ist der unser Bundeskanzler.

    Es gibt ein paar Bastionen, welche das Kartenhaus der SPÖ zusammenhalten. ORF und bestochene Medien, die Pensionisten und die Legionen an Parteimitgliedern die alle möglichen Pfründe besetzen.
    Daher erneut die verwunderte Frage, warum gibt es von FPÖ, Neos und ÖVP kein drastisches Programm gegen die Medien? Damit wäre zumindest einmal ein Stein herausgebrochen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    05. April 2017 15:33

    Die beiden oktroierten Regierungsmitglieder (Kern und Doskozil) haben die EU-Mechanismen einfach nicht verstanden. Erst ab einer gewissen Größe brauchen die Mitgliedsstaaten die selbstbestimmten Regeln n i c h t einzuhalten. Für Malta, Österreich et al. gilt: "Zahl und dann kusch!"

  5. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    05. April 2017 21:56

    Das ist schon unglaublich, welche Leute wir in Österreich als 'führende Politiker' erdulden müssen.
    Ich glaube, vor ein paar Jahrzehnten hätte man Derartiges bestenfalls im Cabaret gehört - und heutzutage ist es tatsächlich ein Vorkommnis.
    Wie peinlich ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorriri
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    05. April 2017 16:12

    Die bewährte Doppelstrategie der SPÖ hat diesmal zu einer Doppelblamage geführt, denn der Innenminister war schlauer.
    So kann es gewesen sein, vom Hobby Briefeschreiber Kern:

    Lieber Jean-Claude, du weißt bei uns stehen bald Wahlen an, und leider ist die Bevölkerung wegen unserer Flüchtlingspolitik unverständlicherweise gegen uns ganz aufgebracht. Wir müssen denen jetzt Sand in die Augen streuen, einfach blenden, dann merken die sowieso nichts. Du weißt um meine Loyalität, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen.
    Ich schreibe dir in ein paar Tagen einen offiziellen Brief, in dem wir die Aufhebung des Relocation Programm fordern. Das wird bei uns in der Presse gut ankommen
    und in unserem Sinne verbreitet werden.
    Danach kannst du mit scharfer Kritik kontern. Brüssel ist Schuld, weißt eh.
    Danke dir für deine Unterstützung.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    05. April 2017 17:17

    Eine nicht minderwertigere Blamage werden sich die Ösipolitiker beim Streit mit den Deutschen wegen der Mautgebühren holen.
    Gerade das Argument 'Deutsches Eck' spricht doch für eine Nutzungsgebühr!
    Wenn diese Straßen hauptsächlich von Österreichern als Abschneider von Salzburg nach Tirol (bzw. umgekehrt) genutzt werden - warum soll Deutschland dann nicht einen Obulus verlangen.

    Hat Österreich jemals daran gedacht, die hunderttausend Deutschen ihre direttissima von München nach Italia über die Brennerautobahn gratis befahren zu lassen?

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  1. Knut (kein Partner)
    08. April 2017 07:15

    Die Kern-Katastrophe war abzusehen. Wir haben mit einer kurzen Ausnahme kaum wirkliche Politiker im Amt - das Sagen haben vorwiegend Politdarsteller, die über die alles bestimmende Parteispitze marionettiert werden, wobei diese spendenabhängige Parteispitze wiederum ausschließlich Schmiergel.. ähh ... spenden- und brüsselabhängig zu sein scheint. Wahrlich eine mafiöse Situation.

    Früher gab es mal so was wie Volksvertreter. Aus dem "ver" ist ein "zer" geworden

  2. kerndl (kein Partner)
    07. April 2017 21:07

    Kern wurde vom Volk nicht gewählt!
    Er zieht er unser Land in den Dreck!

  3. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    07. April 2017 21:00

    Blamage? Das ist doch Theater. Das kerndl schreibt einen Brief, die bestellte Antwort des Luxemburgers kommt postwendend. So können sie sagen, sie hätten es versucht.

    Schmierentheater.

  4. IS Trump (kein Partner)
    07. April 2017 16:51

    Wird Donald Trump nach dem heutigen LKW-Dschihad in Stockholm nun Neukaledonien bombadieren lassen?

    • IS Feiertage (kein Partner)
      07. April 2017 16:58

      Der IS jubelte gestern.
      Der IS jubelt heute!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      07. April 2017 21:01

      Nein, man muss die Waffengesetze noch einmal verschärfen. Das verhindert den Missbrauch von LKWs durch psychisch gestörte Einzeltäter. Die endgültige Lösung besteht dann in Lastenfahrrädern.

  5. Herbert Richter (kein Partner)
    07. April 2017 15:57

    Stockholm! LKWs sofort verbieten und noch mehr Bückbeter ins Land.....
    Islam ist Frieden!

    • Enigma47 (kein Partner)
      07. April 2017 19:32

      Wie wahr, wie wahr.
      Die ungläubigen Schweden (Kuffar_innen) waren wohl nicht tolerant und demütig genug.
      Wäre interessant zu wissen mit welchen Keulen man die dekadenten Schweden zum Schweigen bringt, Die Nazis kennen sie höchstens aus Geschichtsbüchern

  6. Torres (kein Partner)
    07. April 2017 15:26

    Kern sieht - gewollt oder ungewollt - sehr bald Wahlen herandräuen, da sagt und tut er das, was die Mehrheit der Bevölkerung unterdessen von den Politikern erwartet: keine Flüchtlinge mehr. Jetzt kann er behaupten, er wollte ohnehin die Migrantenflut stoppen, aber das böse Brüssel lässt ihn nicht.

    • McErdal (kein Partner)
      07. April 2017 16:40

      @Torres
      wenn man solche politische Heiußluft ernst nimmt, mußt bereits völlig enthirnt sein!

  7. Ingrid Bittner
    06. April 2017 18:09

    Tja, wie man heute so hört, ist die Blamage ja keine wirkliche, weil es wird ja weiterverhandelt, der Brief war ja nur so ein Vorschuss, was es dann noch geben wird an Nachlass, das weiss man nicht so genau. Es wird einfach wieder versucht, die Geschichte zurechtzuzimmern, weil das geht doch nicht, dass sich Kern in Brüssel schon wieder blamiert hat. Schauderbar.

    • franz-josef
      06. April 2017 21:40

      Und die bisherige Taktik wird geschickt fortgesetzt: während gestritten, verhandelt, überlegt usw. wird, während noch unbedingt etwas geklärt, abgestimmt, versucht, nachgefragt werden muß, können weitere Neuansiedler die Grenzen überschreiten, werden täglich Bootinsassen gebracht ....ich vermute, das Hauptanliegen der Politiker ist eigentlich das Ermöglichen des ungestörten Einwanderns.

      Selbes Muster wie jedes Jahr seit Merkels Startschuß.

  8. Rosi
    05. April 2017 21:56

    Das ist schon unglaublich, welche Leute wir in Österreich als 'führende Politiker' erdulden müssen.
    Ich glaube, vor ein paar Jahrzehnten hätte man Derartiges bestenfalls im Cabaret gehört - und heutzutage ist es tatsächlich ein Vorkommnis.
    Wie peinlich ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  9. 11er
    05. April 2017 20:12

    Kern ist ein Soros-Vasall, der die Islamisierung mit linkem Kadavergehorsam vorantreibt. Dosko ist ein folgsamer SPÖ-Parteisoldat.
    Die ÖVP betreibt die selbe Agenda, in schwarz verpackt.

    Auch auf die Gefahr, mich zu wiederholen: Der Plan steht fest, die Akteure betreiben ihr Schattenboxen, auf die Bildfläche der Krone projiziert, um so etwas wie Politik vorzutäuschen, während sie sich hinter der Leinwand die Hucke über ihren Verrat volllachen.

    Die Jahre 2015ff werden in den Geschichtsbüchern die Jahre der Willkommensverbrechen genannt werden, falls es dann noch Geschichtsbücher in einer europäischen Sprache gibt...

  10. Franz77
    05. April 2017 19:55

    Mr. Bean kommt richtig staatstragend gegenüber diesem Kanzler-Darsteller rüber. Peinlicher ist nur noch unser ungepflegter, linksversiffter "Präsident". Was sich der englische Ohrwaschelbär wohl beim Treffen gedacht haben mag?

    • Brigitte Imb
      05. April 2017 20:08

      Oh ja, ich mußte mir das auch ansehen. Unser Präsidentenpaar erschien mir wenig glamourös und für den königlichen Besuch zu unelegant. Peinlich natürlich allemal.
      Horrible.

    • franz-josef
      06. April 2017 13:55

      Die Mienen von Charles und Camilla sprachen doch ohnehin Bände (Fotos in der online Krone gestern gesehen)

  11. Politicus1
    05. April 2017 17:32

    etwas OT, aber man sollte sich das ansehen.
    Eine total aufgeregte und anscheinend zu viel gecoachte Frau StS. Duzdar im ORF-REPORT bei Frau Schnabel:
    http://tvthek.orf.at/profile/Report/11523134

    Wenn man sich nur den Ton anhört - ohne Bild - ist die Parallele zur Diktion und Sprechweise der Wiener grünen Vizebürgermeister geradezu unheimlich!

    • otti
      05. April 2017 19:53

      UNHEIMLICH !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Franz77
      05. April 2017 19:56

      Sozen gegen Sozen, köstlich!

    • franz-josef
      06. April 2017 13:56

      Mehr davon bitte.
      Viel mehr!

      - lach -

    • franz-josef
      06. April 2017 14:28

      Aber das Lachen vergeht mir bei Beitrag über "Leichtere Sprache". Der gezeigte Zettel mit Vertragsbestandteil ist in normaler Sprache abgefaßt und leicht verständlich - die Interviewten sahen das nicht so.... und das finde ich schockierend.
      Sinnerfassendes Lesen scheint ein weitaus größeres Problem geworden zu sein als mir bewußt war.

      Also werden wir auf diesem Umweg wohl auch die Leichte Sprache verordnet erhalten, die die Deutschen schon auf den Weg gebracht haben.

      Die Verblödung galoppiert rasant voran, scheint mir.
      Die Minibuchstabenentzifferer wird´s freuen.

  12. Undine
    05. April 2017 17:25

    Als gelernter Österreicher weiß man, daß etwas nur dann ein Problem oder eine Blamage ist, wenn es der ORF dazu macht! Was ein Problem, eine Blamage ist, bestimmt also der ORF. Das ist auch der einzige plausible Grund dafür, daß Probleme/ Blamagen anscheinend nur im rechten Spektrum vorhanden sind, die man dann in gekonnter ORF-Manier genüßlich breitwalzt. Und hat man keine rechten Probleme/Blamagen, dann erfindet man sie.
    Probleme und Blamagen sind zwar fast ausschließlich im linken Spektrum angesiedelt, werden aber vom ORF gekonnt klein gehalten und ehebaldigst zum Verschwinden gebracht, als hätten sie nie existiert.

  13. Politicus1
    05. April 2017 17:17

    Eine nicht minderwertigere Blamage werden sich die Ösipolitiker beim Streit mit den Deutschen wegen der Mautgebühren holen.
    Gerade das Argument 'Deutsches Eck' spricht doch für eine Nutzungsgebühr!
    Wenn diese Straßen hauptsächlich von Österreichern als Abschneider von Salzburg nach Tirol (bzw. umgekehrt) genutzt werden - warum soll Deutschland dann nicht einen Obulus verlangen.

    Hat Österreich jemals daran gedacht, die hunderttausend Deutschen ihre direttissima von München nach Italia über die Brennerautobahn gratis befahren zu lassen?

    • riri
      05. April 2017 18:32

      Gutes Argument. Aber keine Sorge, Herr Leichtfried hat kürzlich bestätigt, die Österreicher vor der deutschen Maut zu schützen. Wie, das hat er nicht gesagt, ist noch geheim. Vielleicht schickt er einige Leute vom Kirchweger-Haus nach Berlin.

  14. dssm
    05. April 2017 17:01

    Wer glaubte, daß nach Faymann nichts Schlimmeres nachkommen würde, der ist nun eines Besseren belehrt worden. Während Faymann noch ein paar Jahre anständig als Taxifahrer gearbeitet hat und so wenigstens ein Mindestmaß an Lebenserfahrung mitbrachte, ist Kern immer noch nicht erwachsen geworden, denn erwachsen wird man wenn man einer echten Arbeit nachgeht. Auch war die Führung der Genossen während der Faymann-Zeit eindeutig besser, jetzt widerspricht einer dem anderen. Kern ist wie ein Kind, wenn Mama fragt: Willst Du die Bonbons oder die Schokolade haben? Dann will er die Bonbons um eine Minute später die Schokolade auch noch zu fordern. Und bei der Entscheidung Fußballplatz oder Radfahren, ist es zuerst der Fußballplatz, kaum dort angekommen will er auf das Rad steigen – eigentlich ein armer Mensch, ihm fehlt die Erfahrung des Erwachsenwerdens, leider ist der unser Bundeskanzler.

    Es gibt ein paar Bastionen, welche das Kartenhaus der SPÖ zusammenhalten. ORF und bestochene Medien, die Pensionisten und die Legionen an Parteimitgliedern die alle möglichen Pfründe besetzen.
    Daher erneut die verwunderte Frage, warum gibt es von FPÖ, Neos und ÖVP kein drastisches Programm gegen die Medien? Damit wäre zumindest einmal ein Stein herausgebrochen.

    • Ingrid Bittner
      06. April 2017 18:07

      Wann und wo hat Faymann getaxelt? In seinem offiziellen Lebenslauf kommt das nicht wirklich vor. Da waren immer nur Parteiamterln genannt.

  15. Bob
    05. April 2017 16:16

    Man führe sich dies zu Gemüte, tiefer geht nicht mehr:
    http://www.orf-watch.at/Kritik/2017/04/1095

    • Brigitte Imb
      05. April 2017 18:31

      Der findet ja auch seinen Spaß daran, daß sich D abschafft. Mein Mitleid mit dem Inhaftierten hält sich ebenfalls in Grenzen.

    • Franz77
      05. April 2017 19:58

      Fakten spielen beim Rotfunk längst keine Rolle mehr.

  16. riri
    05. April 2017 16:12

    Die bewährte Doppelstrategie der SPÖ hat diesmal zu einer Doppelblamage geführt, denn der Innenminister war schlauer.
    So kann es gewesen sein, vom Hobby Briefeschreiber Kern:

    Lieber Jean-Claude, du weißt bei uns stehen bald Wahlen an, und leider ist die Bevölkerung wegen unserer Flüchtlingspolitik unverständlicherweise gegen uns ganz aufgebracht. Wir müssen denen jetzt Sand in die Augen streuen, einfach blenden, dann merken die sowieso nichts. Du weißt um meine Loyalität, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen.
    Ich schreibe dir in ein paar Tagen einen offiziellen Brief, in dem wir die Aufhebung des Relocation Programm fordern. Das wird bei uns in der Presse gut ankommen
    und in unserem Sinne verbreitet werden.
    Danach kannst du mit scharfer Kritik kontern. Brüssel ist Schuld, weißt eh.
    Danke dir für deine Unterstützung.

  17. Josef Maierhofer
    05. April 2017 16:09

    Grenzsicherung, Grenzschutz, Grenzkontrolle der Nationalstaaten, oder die EU macht das für die Außengrenzen lückenlos, statt für Verbrecherbanden die Schlepperkosten zu übernehmen und deren abkassierte 'Flüchtlinge' abzuholen.

    Dass die Sozis Versager auf allen Linien sind und alle ihre Helfer, scheint immer mehr bekannt zu werden. Weniger bekannt scheint zu sein, dass man diese nicht mehr wählen darf, will man eine Zukunft für Österreich, auch nicht die Grünen, auch nicht die Gutmensch- und Linkskandidaten der ÖVP.

    Nun der 'Ösi' kennt generell keine ultimativen Antworten, ein klares Nein, interpretiert er als 'Jein' und weiter geht es, wie bisher, dies, solange es ihm 'gut' geht. Liebe ÖVP ! Gebt doch endlich dieser unselig besetzten Koalition den 'Gnadenschuss' !

  18. Bob
    05. April 2017 16:08

    Was erwartet man sich von roten Vollkoffern? (Copyright Wampo der beleibteste BM).
    Kern weiß am nächsten Tag schon nicht mehr ist er beim Plan A oder B. Aber er kann es in schöne Worte fassen.

  19. Haider
    05. April 2017 15:33

    Die beiden oktroierten Regierungsmitglieder (Kern und Doskozil) haben die EU-Mechanismen einfach nicht verstanden. Erst ab einer gewissen Größe brauchen die Mitgliedsstaaten die selbstbestimmten Regeln n i c h t einzuhalten. Für Malta, Österreich et al. gilt: "Zahl und dann kusch!"

  20. Brigitte Imb
    05. April 2017 15:27

    Machen wir es doch wie die Polen und die Ungarn, die nehmen keine Illegalen. Anscheinend dürften diese beiden Staaten nun auch von der EU das Privileg erhalten, aus der EU auszutreten.

    https://www.unzensuriert.at/content/0023632-EU-erpresst-Ungarn-und-Polen-Entweder-mehr-Migranten-oder-EU-Austritt

    • Josef Maierhofer
      05. April 2017 15:59

      Was soll Visegrad Staaten besseres passieren als auf EU-Kosten hinausgeworfen zu werden ...

    • Brigitte Imb
      05. April 2017 16:11

      So sehe ich das auch. Diese EU ist fertig.

    • franz-josef
      06. April 2017 22:10

      Nie und nimmer entläßt diese EU Mitglieder. Sollten die Visegrader zu mühsam werden, dann werden sie so lange sekkiert und bestraft, bis diese selbst den Austritt beschließen, und dann wird es ein wenig von Gt Brit´s derzeitigem Verhandlungsgeschick abhängen, welchem Vorbild die finale finanzielle Straf- oder Abschlagszahlung für diese aufmüpfigen Staaten folgt.
      Aber es wird noch viel Wasser die Donau hinunterfließen, bevor derlei geschieht - wenn überhaupt. Könnte auch ein Spektakel zwecks Ablenkung sein, während die Brüsseler lüstern weiter an der geplanten Zentralregierung basteln.

  21. Gandalf
    05. April 2017 15:15

    Nun, auch - positiver - Populismus (im Sinne einer Politik für das eigene Volk) will eben gelernt sein. Und gerade die Herren Kern und Doskozil haben bewiesen, dass sie das (wie übrigens so vieles andere) eben NICHT könnnen. Nichts Ehrenrühriges, aber doch nicht gerade eine Empfehlung, diese beiden Ungewählten bei der nächsten Möglichkeit auch wirklich zu wählen - oder?

    • Brigitte Imb
      05. April 2017 15:51

      Pfui, hörnS auf, von "uns" da wird keiner die Sozialisten wählen. Leider sind wir nicht allzu viele.

    • Gandalf
      05. April 2017 16:36

      @ Brigitte Imb:
      Eben; die Empfehlung wäre auch nicht an "uns" gerichtet; aber: diejenigen, die es sich überlegen sollten, die rote Laienspieltruppe zu wählen, werden das wahrscheinlich wirklich gar nicht verstehen, da haben sie - leider - völlig recht; und "wir" sind, auch da haben Sie recht, eben leider nicht allzu viele, jedenfalls zu wenige. Traurig, aber wahr.

    • Brigitte Imb
      05. April 2017 17:49

      Werter @Gandalf,

      das weiß ich doch, wie Sie es gemeint haben, und mein "pfui" galt nicht Ihnen, sondern der SPÖ. Ich hatte einfach wieder einmal das Bedürfnis, meine Meinung über die SPÖ zu bekräftigen.
      Viel mehr wird uns ohnehin nicht erlaubt.





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