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Die terminale Krise der Sozialdemokratie drucken

Lesezeit: 6:30

Wohl noch nie in der Geschichte ist eine mächtige Bewegung so rasch in die Bedeutungslosigkeit zurückgesunken, wie es derzeit weltweit der Sozialdemokratie passiert. Das Ergebnis der französischen Partei-Vorwahlen ist der jüngste Puzzlestein in diesem Bild, zu dem genauso die amerikanischen Wahlen wie auch die Entwicklungen in Deutschland oder Großbritannien gehören. Um nur die größten Länder zu nennen.

Die Liste der Ursachen ist lang und füllt Bücher. Sie reicht von der bei den Sozialdemokraten liegenden Hauptverantwortung für die Asylkatastrophe über die Schuldenmacherei, Gratis-Wohlfahrtsstaat-für-Alle-Illusion und leistungsfeindlichen Schulpolitik bis zur Genderei. Grundeinkommen für Alle, auch wenn sie nicht arbeiten. Jeder Anspruch soll erfüllt werden. Abtreibung und Schwulenehe als zentrale gesellschaftliche Werte. Political Correctness. Datenschutz statt Schutz vor Verbrechern. Und vieles andere mehr, was schlecht und teuer ist.

Jetzt aber präsentieren die lange geduldig zuschauenden, sich aber inzwischen betrogen fühlenden Wähler den Genossen Schlag auf Schlag die Rechnung.

Den jüngsten Schlag haben sie ihnen in Frankreich versetzt. Dabei ist die Tatsache, dass Ex-Premierminister Valls bei den parteiinternen Vorwahlen zur Suche nach einem sozialdemokratischen Kandidaten für die Präsidentenwahl nur an zweiter Stelle gelandet ist, noch harmlos. Viel schlimmer ist die Wahlbeteiligung. Denn bei den Konservativen, die Ende des Vorjahres ihre Vorwahlen veranstaltet haben, sind weit mehr als doppelt so viele Wähler hingegangen.

Am schlimmsten aber ist der nun wahrscheinliche Kandidat der französischen Linken. Benoit Hamon bedeutet das Gleiche wie Jeremy Corbyn bei der britischen Labour-Partei. Beide stehen so weit links, dass mit ihnen zwar die reine Lehre gewahrt ist – also papierene, aber realitätsfreie Ideologie –, aber keine Chance auf einen Wahlsieg besteht. Selbst die der Linken nicht gerade fernstehende Zeitung „Le Monde“ schreibt von einer „utopistischen Linken“. Wenn man schon in der Realität scheitert, gibt man sich lieber gleich ganz seinen Träumen von einem reinen Sozialismus hin.

Seit Ausbruch der Doppelkrise Wirtschaft und Asyl wenden sich die Wähler in Massen von dem zusammenbrechenden Konstrukt namens Sozialdemokratie ab. Das heißt freilich nicht, dass die Konservativen oder die Liberalen die großen Sieger wären. Das sind viel eher jene Bewegungen, die unter der groben Sammelbezeichnung Rechtspopulisten zusammengefasst werden.

Aber dennoch zeigt Frankreich, dass die Konservativen eher als die Sozialisten/Sozialdemokraten ihre Identität halten können. Dies, obwohl sie in Frankreich sogar einen betont wertkonservativen Kandidaten aufgestellt haben – oder gerade deswegen. Er ist jedenfalls weit weg von der Kontur- und Substanzlosigkeit einer Merkel oder eines Mitterlehner.

Manche werden nun meinen, dass doch die Massendemonstrationen der amerikanischen Demokraten gegen Donald Trump ein Gegenbeweis zur These von der Existenzkrise der Linken wären. Das ist aber ein geradezu lächerliches Argument, als ob in der Demokratie entscheiden würde, wie viele Menschen an einer Kundgebung teilnehmen, und nicht das Wahlergebnis. Es war zwar absurd, dass sich Trump am ersten Amtstag auf eine wilde Polemik mit den Medien eingelassen hat, wie viele Zuhörer denn bei ihm und wie viele einst bei Obama versammelt gewesen waren. Genauso absurd war aber auch die Tatsache, dass etwa der ORF die Spitzenmeldung seiner Hauptnachrichtensendung einer wilden Gegenpolemik zu diesen Aussagen Trumps gewidmet hat.

Nun könnte man einwenden, dass Donald Trump zwar die meisten Wahlmänner, aber deutlich weniger Wählerstimmen gewonnen hat. Aber auch dieses Argument geht in die Irre. Denn erstens sind in den USA die Spielregeln absolut klar gewesen. Und zweitens haben Republikaner in den klar demokratischen Bundestaaten kaum die Mühe eines Weges in die Wahlstationen auf sich genommen.

Es war und ist immer klar, dass die Linke gerne auf die Straße geht, während bürgerliche, gemäßigte Menschen in Amerika wie in Europa davon eher angewidert sind. Außerdem sind die Demonstrationen der US-Demokraten mehr ein Zeichen der Verzweiflung als der Stärke. Und ebenso ist eindeutig, dass die US-Demokraten, also die dortigen Sozialdemokraten, sowohl im Senat wie auch im Repräsentantenhaus wie bei den Gouverneuren wie bei der Zahl der regionalen Repräsentanten in den letzten Jahren klar im Hintertreffen sind. Das ist nur durch den recht charismatischen, wenn auch politisch erfolgsarmen Barack Obama übertüncht worden.

Im Grund denkt jeder, der das Match für relevant hält, wie viele Menschen wofür auf die Straße gehen, zutiefst undemokratisch. Wer einen geordneten demokratischen Rechtsstaat will, kann das niemals für wesentlich halten. Ganz abgesehen davon, dass es mehr als eigenartig ist, dass sich besonders feministische Organisationen jetzt in den USA als Kundgebungsorganisatoren betätigt haben. Denn diese Organisationen sind der Tatsache gegenüber komplett untätig geblieben, dass die Bedrohung, Demütigung und Entrechtung von Frauen durch den radikalisierten Islam immer ärger geworden ist und heute die schlimmste globale Attacke auf Frauenrechte darstellt. Aber wegen ein paar geschmackloser Sager von Trump gehen sie demonstrieren ...

Werden nicht die Demokraten irgendwann eine echte Renaissance erleben, wenn die Amerikaner der oft wenig intelligenten Trump-Sprüche überdrüssig geworden sind? Mag sein. Aber genauso möglich ist, dass die aggressiven Trump-Sprüche durchaus auch Erfolg haben: Die von ihm mehrfach attackierten Mexikaner geben sich derzeit jedenfalls erstaunlich kleinlaut; und etliche große Industriekonzerne tun jetzt zumindest so, als ob sie Trumps wegen Auslandsinvestitionen in die USA zurückholen. Vielleicht ist Politik doch so, wie es sich der kleine Mann vorstellt.

Aber noch etwas Drittes ist in den USA möglich, dass das Duell der Zukunft ähnlich wie in einigen europäischen Staaten zu einem Duell innerhalb der Rechten wird. Das würde bedeuten: Trumps Kleine-Leute-Populismus vs. den traditionellen republikanischen Liberalkonservativismus vs. der religiösen Rechten. Diese zwei letztgenannten Gruppen haben derzeit nur keinen attraktiven Spitzenmann. Im Gegensatz zu den französischen Konservativen. Freilich spricht gegen ein solches Szenario das US-Mehrheitswahlrecht, das die Rechte zur Gemeinschaftskandidatur zwingt.

Aber zurück zur Sozialdemokratie. Sie ist – derzeit? – überall auf dem absteigenden Ast. Verbraucht, erschöpft, orientierungslos. Ähnlich wie es heute auf der Rechten die einstige Christdemokratie ist. In manchen Ländern – Italien, Griechenland – sind die einstigen Sozialdemokraten überhaupt verschwunden. Und das derzeitige Aufflammen einer extremen Linken in Griechenland dürfte nicht nachhaltig sein.

Fast nirgendwo haben Sozialdemokraten heute noch Wahl- oder Umfragewerte von über 30 Prozent. In Deutschland können sie nicht von der Krise Angela Merkels profitieren. Und in Österreich sind sie überhaupt auf das Niveau eines Showmasters abgesunken, der den Menschen alles und jedes bis hin zum Gratis-Führerschein verspricht, ohne auch nur eine einzige seriöse Idee zur Finanzierung außer noch mehr Steuern vorzulegen. Und die Wiener Partei – das einstige Kraftzentrum der SPÖ – ist nicht nur bei allen Umfragen weit an die zweite Stelle hinter der FPÖ zurückgefallen; sie ist auch total zerstritten: Die beiden Parteiflügel sind heillos ineinander verkrallt wie zwei Sumoringer, die weder vor noch zurück können.

Fast schade um eine Bewegung, die einst auch durchaus einige sehr positive Persönlichkeiten hervorgebracht hat. Man denke etwa an einen Helmut Schmidt, der mit Sachverstand sowohl verantwortungsvolle Wirtschafts- wie Außenpolitik betrieben hat. Tony Blair war zumindest in etlichen Bereichen – insbesondere weil er den Thatcher-Kurs fortgesetzt hat – eine positive Erscheinung. Auch die schwedische Sozialdemokratie in jüngerer Zeit ist zu nennen, die sowohl mit einer neoliberalen Wirtschaftspolitik wie mit einer totalen Abkehr von ihrer früheren wahnwitzigen Immigrationsförderungspolitik zeigt, dass sie Mut und Vernunftpotential hat und dass sie das Land wieder aus der (freilich von den Sozialdemokraten selbst verschuldeten) Krise herausführen hat können. In Österreich fallen einem seit Adolf Schärf freilich kaum Namen ein.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2017 09:15

    Die SPÖ wäre ohne den Wrabetz-ORF längst ein Fall für Polit-Archäologen. Interessant ist dabei, dass als rote Interviewpartner nur noch 60+ -Genossen zu sehen sind. Die wenigen Jungen sind Politologiestudenten mit Berufsaussichten im Taxi- und NGO-Gewerbe.

    Die Abwanderung zu den Grünen bringt der Linken auch nichts, denn deren Schwulen-, Lesben- und anderen Unterleibsthemen mag etwas für Päderasten und verklemmte Orgasmusbremser sein, aber nicht für Leute, die im Oberstübchen noch alle Schrauben fest angezogen haben.

    Begonnen hat der langsame Abstieg der Roten in Österreich mit dem AKH- und dem Lucona-Skandal. Dieser Abstieg wurde durch den ORF stark gebremst, aber nicht gestoppt.

    Jetzt aber ist die Wolfschanze der SPÖ, das Wiener Rathaus, schwerst angeschlagen und der aktuelle Chef am Ballhausplatz ist ein Showmaster. Da kann auch der ORF nichts mehr ausrichten.

    Der weitere Niedergang der SPÖ kann nur durch eine noch schwächere ÖVP verhindert werden. Wie ich die Schwarzen kenne, schaffen die das locker mit links.

  2. Ausgezeichneter KommentatorDon Camillo
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2017 06:21

    In unserem schönen Österreich haben uns die Sozialisten zuerst das A-Team (EU-Wahl) und jetzt den A-Plan präsentiert. In Wahrheit haben wir mit ihnen immer nur die A-Karte gezogen!!

  3. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2017 12:50

    Konsum weg,
    Arbeiterzeitung weg,
    Zentralsparkasse + Länderbank = Bank Austria,
    Bank Austria weg,
    Luconskandal als Großkatastrophe,
    Gewerkschaft nach BAWAG schwer angeschlagen,
    Fellnermedien angeschlagen,
    SPÖ Wien als geistige Zentrale der Bundes-SPÖ angeschlagen,
    („geistige Zentrale“ – der war gut …)
    vieles ist weg, weiteres wird morgen weg sein.

    Porr, ÖBB und Siemens bleiben noch als Auffangbecken für ausrangierte rote Politiker übrig und der ORF als Parteipropagandasender. Nicht gerade viel, wenn man bedenkt, dass nach der nächsten Regierungsbildung ein neues ORF-Gesetz kommen wird.

    Wie auch immer: Es kann nur noch aufwärtsgehen - mit Österreich, nicht mit der SPÖ.

  4. Ausgezeichneter KommentatorAristoteles
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2017 12:52

    So wahr ich „Aristoteles“ heiße – hahaha – und bestrebt bin, in der Kunst der Logik und Rhetorik dem klassischen Vorbild nachzueifern, habe ich Trumps Inaugurationsrede nochmals durchgelesen: langsam, analytisch, kritisch. Und keinen einzigen logischen oder rhetorischen Lapsus gefunden…! Überdies war die Rede kurz und bündig. Im Tonfall wohl artikuliert ohne Geschrei, ohne Übertreibungen. Auch höflich, ohne Beschimpfungen, aber dezidiert-positiv – bei uns in Österreich sind diese Attitüden beinahe schon ungewohnte Qualitäten.

    Der ORF, der STANDARD und unser linker Chinese AI WEHWEH haben aber jedes Wort aggressiv empfunden… Das läßt sich nicht mehr logisch-objektiv erklären, sondern nur mehr psychotherapeutisch-subjektiv behandeln. Das linke Konjunkturtief können die Genossen eben nicht ertragen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2017 08:26

    Eines steht fest, dass Trump ein Alphatier ist, der den Wettbewerb liebt. Daher auch das Einsteigen auf das Zählen, wer hatte mehr Zuschauer.

    Das Wahlsystem der USA ist ein sehr gutes, weil es auch Flächen mitberücksichtigt, daher die ländlichen Regionen nicht unter die Räder kommen. Das stört die Sozialdemokraten, weil ihr Klientel in den Städten sitzt, einerseits weil dieses zu mobilisieren ist und die anderen gar nicht zur Wahl gehen.

    Die Demonstrationen war stark organisiert. Wer bezahlt das? Cui bono?

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2017 10:06

    Solange kleine Selbstständige mit Vorschriften ohne Ende gequält werden, solange werden Junge die Selbstständigkeit meiden. Und die ewige Ausrede "das sind Vorschriften der EU" zählt überhaupt nicht. Denn erstens schießen unsere Sozis immer über das EU Ziel hinaus, zweitens gibt es Möglichkeiten dem zu entgehen.
    Ständig wird man abgezockt und gegängelt. Und wem verdanken wir diesen unerträglichen Zustand? In erster Linie den Nichtwählern, die der Politik überdrüssig sind, und in zweiter Linie den Idioten die immer wieder, ohne nachzudenken und zu analysieren, die gleiche Partei wählen die schon ihre Vorfahren gewählt haben.

  7. Ausgezeichneter KommentatorObrist
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2017 13:22

    Man sollte sich nicht täuschen, denn die Partei unseres Showkanzlers hat noch einen großen Trumpf in der Tasche: nach über 40 Jahren roter Bildungspolitik findet man auch unter der autochtonen Bevölkerung immer mehr Bürger, die weder sinnerfassend Lesen, rechtschreiben, rechnen können, geschweige auch nur die geringste Abstraktionsfähigkeit besitzen. Die leistungsfreie Alimentation aller Menschen in diesem Land und Wahlgeschenke auf Pump gaukeln ihnen eine florierende Wirtschaft , die systemisierte Lügenpresse ein sicheres Land, im Rundfunk omnipräsente Politiker umsichtiges und verantwortungsvolles Handeln für unser Land vor.
    Die Gesamtschule wird dieses Potential noch massiv vergrößern.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Richter
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Januar 2017 12:26

    Was ist Demokratie, was ist Rassismus?
    Wenn der Österreicher jeden Tag arbeitet, damit der Invasor gratis wohnen, zum Arzt gehen kann, Taschengeld bekommt und zwar viel mehr als ein autochthoner Rentner nach 50 Jahren härtester Arbeit. Gefahrlos stehlen, dealen, vergewaltigen und morden darf. In jede Kirche ungestraft brunzen und scheißen darf.
    Ja, wird denn der Ösi da nicht sauer?
    Ja natürlich, aber das ist dann Rassismus!!!!

  2. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Januar 2017 07:16

    Enthüllungsvideo: So treibt größter US-Abtreibungs-Konzern illegal Handel mit Baby-Körperteilen!

    zu finden auf epochtimes - bitte googeln..

    Vielleicht wird der Standpunkt von Präsiden Trump zur Abtreibung jetzt ein wenig

    verständlicher!

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  1. fredl (kein Partner)
    26. Januar 2017 20:22

    Vergessts die Demokratie! Das wird nix mehr, die hat das Ende ihres Lebenszyklus längst überschritten. Leider oder Gottseidank.

  2. AppolloniO (kein Partner)
    25. Januar 2017 12:33

    Ach wie toll ist unsere Demokratie, dass soviele Menschen auf der Straße demonstrieren. Angeblich weil es immer gegen die (IHRE!) Bösen geht. Jetzt eben gegen Trump, bei uns gegen Schwarz/Blau oder die Teilnehmer am Akademikerball.

    Warum sagt denen keiner, dass man in einer Demokratie auch einmal Gewählte (bei Trump durch über 61 Mio Wähler und die Mehrheit der Wahlmänner) zu akzeptieren hat.

    Ewiges Demonstrieren, meist verbunden mit Sachbeschädigungen, ist
    u n d e m o k r a t i s c h!

  3. Herbert Richter (kein Partner)
    25. Januar 2017 12:26

    Was ist Demokratie, was ist Rassismus?
    Wenn der Österreicher jeden Tag arbeitet, damit der Invasor gratis wohnen, zum Arzt gehen kann, Taschengeld bekommt und zwar viel mehr als ein autochthoner Rentner nach 50 Jahren härtester Arbeit. Gefahrlos stehlen, dealen, vergewaltigen und morden darf. In jede Kirche ungestraft brunzen und scheißen darf.
    Ja, wird denn der Ösi da nicht sauer?
    Ja natürlich, aber das ist dann Rassismus!!!!

  4. monofavoriten (kein Partner)
    25. Januar 2017 12:14

    sozialdemokratie ist sozialismus mit dem showelement der scheindemokratie (immer "repräsentativ").

    der grund, warum diese ideologie immer totläuft liegt schlicht und einfach daran, dass sozialismus widernatürlich ist. kommunismus ist es nicht, aber dieser funktioniert nur in kleinen strukturen, wie familie oder kleinkommune, wo jeder jeden kennt.

    sozialismus steht in direktem widerspruch zum gesunden hausverstand und natürlichen instinkten. das scheint mir auch der grund zu sein, warum gerade unter linken psychosen, depressionen, etc. so viel stärker auftreten. als würde sich der körper und das unterbewußtsein gegen den unsinn der linken ideologie sträuben.

  5. Gasthörer (kein Partner)
    25. Januar 2017 12:02

    Gott sei Dank!
    Die Mindestsicherung (BMS) steigt auch in diesem Jahr:
    Der Standardbetrag pro Person wird von 837 auf 844 Euro* erhöht, somit um ca.
    1 Prozent.
    Für diejenigen, die 2017 ein Gehaltsplus von 1 Prozent brutto bekommen, sind das netto definitiv weniger als 1 Prozent mehr in Börserl.
    Die Gehaltsschere zwischen erarbeitetem Lohn und BMS schließt sich, vor allem dank SPÖ, langsam aber sicher.
    Die Whatsapp-Nachrichten in die 3. Welt samt Foto vom Sozialhilfebescheid sind von den Betroffenen sicher bereits versandt - die illegale Masseneinwanderung wird also nicht abreißen.

    * (von den ca. 200 Euro automatisch ausbezahlter BMS-Wohngsbeihilfe der MA40 will ich hier nicht reden)

  6. fxs (kein Partner)
    25. Januar 2017 11:33

    Ein besonderer Ulk im diesem Zusammenhang ist eineneueEU-Verordnung, die "Haltung , Zucht, .." " bestimmter gefährlicher Tierarten per Verordnung untersagt. Es handelt sich dabei um Tiere, die "sich außerhalb ihres natürlichen Ursprungsraumes ausbreiten und dadurch eine Gefahr für die einheimische Tier- und Pflanzenwelt darstellen".
    Offensichtlich hat man die fortpflanzungsffreudigen Tieren aus demAusland als Problem erkannt.

    • monofavoriten (kein Partner)
      25. Januar 2017 12:17

      wußten sie nicht, dass alles schützenswert ist, AUSSER die weißen europäer, die so ziemlich alles erfunden haben, was uns von jägern und sammlern unterscheidet?

  7. Torres (kein Partner)
    25. Januar 2017 11:04

    Die deutschen Sozialdemokraten glauben offenbar, in Martin Schulz den Messias gefunden zu haben, der sie wieder an die erste Stelle bringt. Damit hätten die Deutschen immerhin einen Kanzler, der tatsächlich keine Matura hat, und das auch nicht von sich behauptet. Abgesehen davon, dass Schulz, schon rein äußerlich, ein unglaublicher "Sympathieträger" ist, dessen Hauptziel der "Kampf gegen Rechts" ist, wodurch er sich ja auch bereits als EU-Parlamentspräsident "ausgezeichnet" hat. Jedenfalls wird die Wahl Merkel gegen Schulz dann wirklich "Pest" gegen "Cholera".

    • Dr. Faust (kein Partner)
      25. Januar 2017 18:07

      Schulz hat als amtierender EU-Parlamentspräsident in einer Fernsehdiskussion vollbrüstig erklärt, dass er Präsident Putin persönlich "hochgradig unsympathisch" findet. Diese Äusserung disqualifiziert ihn für eine verantwortungsvolle, politische Führungsaufgabe. Sowohl die EU, als auch Deutschland täte gut daran, politisch wie wirtschaftlich eine Brücke zu Russland zu bauen. In jedem Fall war die Äusserung von Schulz die Dokumentation seiner Ungeeihnetheit für diplomatische Aufgaben.

  8. Gasthörer (kein Partner)
    25. Januar 2017 10:17

    "Sind Sie stolz darauf, dass Kant, Goethe, Beethoven, Röntgen oder Max Planck Deutsche waren?"
    "Nein, wieso? Ich habe doch an deren Leistungen keinerlei Anteil."
    "Aber für Hitler schämen Sie sich schon, nicht wahr?"

    (Klonovsky)

    • Dr. Faust (kein Partner)
      25. Januar 2017 19:30

      Zraxl hat der lieben Stupsi-Mäusin elegant mit der feinen Klinge geantwortet; Enigma47, obwohl in der Sache vielleicht richtig liegend, mit Beschimpfungen. Sollte uns Stupsi ihre ehrliche Meinung kommunizieren (und nicht von einer linksgutmenschlichen Internet-Force gedungen sein) ist das doch schön. Beschimpfung wird sie nicht zum Umdenken veranlassen.

  9. Stupsi (kein Partner)
    25. Januar 2017 09:54

    Nein @unti, nicht die Sager von Trump sind minderintelligent, der Typ ist einfach strunzdeppert.
    Nein @unti, nicht ein paar sexistische Sager sind das Problem, gegen den Faschisten laufen ein paar Verfahren wegen Vergewaltigung Minderjähriger.
    Nein @unti, nicht die Tweets vom Faschisten über Wirtschaft sind die "Lösung", wie es der in Sachen VWL ebenfalls völlig unbeleckte @unti auch nicht versteht, die Isolation die Trump auslöst, wird das Land in den Sand setzen.
    Nein @unti, die US Demokraten sind näher an der FPÖ denn an der SPÖ dran.

    So viel Dummheit und Unwissen in einem Artikel sind schön langsam unheimlich.

    @unti, einem Faschisten in den Arsch kriechen ist dumm.

    • Zraxl (kein Partner)
      25. Januar 2017 11:27

      * Natürlich kommt Trump nicht an Ihre Intelligenz heran, Stupsi, aber ihn deswegen gleich als strunzdeppert zu bezeichnen ist auch nicht nötig.
      * Vorwürfe und Anklagen wegen Vergewaltigung gehören anscheinend zum guten Ton in US Wahlkämpfen. Man muss das nicht gleich wörtlich nehmen. (Einen gewissen Bill, der seine Zigarren am liebsten "a la Göring" raucht, hat es da auch erwischt.)
      * Die Isolation wird für die USA sicher schrecklich. Ich gehe davon aus, dass ein von van der Bellen verweigertes Treffen mit Trump die USA militärisch und wirtschaftlich in den Bankrott treiben wird.
      * Die Demokraten sind quasi die FPÖ der USA! Beweis: Parteifarbe ist blau, Spitzenkandidat is HC.

    • monofavoriten (kein Partner)
      25. Januar 2017 12:19

      leute wie sie werden sich recht bald zwischen allen stühlen wieder finden. betteln sie dann aber bloß nicht um hilfe.

    • Stupsi (kein Partner)
      25. Januar 2017 13:34

      @zraxl, seit 1994 laufen mittlerweile insgesamt Straferfahren gegen Trump wegen Vergewaltigung.
      Bislang ist den Anwälten von Trump trotz eindeutiger Beweise gegen Trump nur gelungen die Verfahren zu verschleppen.
      In einem Verfahren, wegen der Vergewaltigung einer 13-Jährigen, wurde sein Komplize, ein gewisser Jefferey Epstein, schon verurteilt.

      Die Vergewaltigung einer 13-jährigen ist für Sie OK wenn es Ihr Idol macht?
      Interessanter Typ des Sie da verteidigen.

      Und ja, der ist strunzdeppert und kriminell, sonst wäre er ja kein Faschist.
      Das hat mit anderen Politikern nichts zu tun, also nur nicht ablenken.

      @monofavoriten, husch, husch zurück ins Heim dummer Nazi.

    • Stupsi (kein Partner)
      25. Januar 2017 14:06

      @zraxl, so als Nachtrag zum Wirtschafts 1x1.

      Was passiert, wenn man in einem integrierten Produktionssystem einen Teil der Lieferwege sperrt oder verteuert mit der Gesamtproduktion?

      Ahh, die Produktion wird teurer und ineffizienter.

      Genau das macht der Faschist aber wenn er die Grenzen zu Mexiko und Kanada sperrt.
      Die USA produzieren zu teuer und zu ineffizient wenn man sie mit Mexiko, Kanada oder China vergleicht.
      Mehr als andere Standorte und die Konkurrenz aufzuwerten bei gleichzeitiger Schädigung der USA wird der Faschist also nicht schaffen.

      Trump ist ein dummer und ungebildeter Populist.
      Einer in der Art des Strache.
      Kein Wunder, daß der Unterberger dem nachläuft.

    • Zraxl (kein Partner)
      25. Januar 2017 14:10

      Nein Stupsi, eine Vergewaltigung ist überhaupt nicht OK. Verläumdung aber auch nicht!
      Für die genannten Vorwürfe gibt es staatliche Gerichte, die das prüfen und dann Konsequenzen beschließen sollen. Der Internetgerichtsbarkeit vertraue ich eher nicht so sehr. (Im Übrigen habe ich gelesen, dass die Vorwürfe der unter einem Pseudonym bekannten Dame bereits zurückgezogen worden sind.)

      "Strunzdeppert und kriminell und daher Faschist" ... Naja, Sie mögen den Herrn Trump nicht und drücken das halt auf Ihre Weise aus, das habe ich schon verstanden.

    • Zraxl (kein Partner)
      25. Januar 2017 14:30

      Stupsi, eine Volkswirtschaft ist ein rückgekoppeltes System mit vielfachen Speichereffekten und Nichtlinearitäten. Das von Ihnen beschriebene Denkmuster ist, ebenso wie die Auktionsökonomien, ein hilfreiches Modell, um einfache Wirkungsmechanismen zu verstehen, aber für die Modellierung einer Volkswirtschaft reicht das einfach nicht.

      Konkret: Die Kosten der Arbeitslosigkeit sind exorbitant. Man kann das nur lösen, in dem man die Produktion hält und nicht indem man auf sozialistisch mit frisch gedrucktem Geld den Absturz zu verzögern sucht. Mit Gelddrucken enteignet man nur den Mittelstand, füttert die Superreichen, und endet schließlich im Elend. Beispiel: JEDES sozialistische Land.

    • Stupsi (kein Partner)
      25. Januar 2017 14:42

      @zraxl, Sie haben also kein Problem mit der Vergewaltigung Minderjähriger, auch gut, sagt viel über Sie aus und die Verfahren gegen Trump sind alle noch am laufen.

      Und Sie haben offenbar auch keine Ahnung von VWL.
      Die Produktionssysteme basieren schon heute auf einem sehr hohen Automatisationsgrad, da spielen Kosten für Arbeitslosigkeit kaum eine Rolle.
      Die Perlagerung der Prodktion in die USA wird dort kaum Arbeitsplätze schaffen und bestenfalls die Stückkosten erhöhen und damit den Absatz/Export erschweren.
      Mittlefristig kann die USA aus dem Ausstieg aus einem integrierten System nur massiv verlieren
      Ihre Denkweise ist einfach nur alte sozialistische Schule.
      Prä Globalisierung.

    • Zraxl (kein Partner)
      25. Januar 2017 15:04

      Mit einer Vergewaltigung einer Minderjährigen, die nie stattgefunden hat, habe ich tatsächlich kein Problem. Die Zeiten von Akkusationsgerichtsbarkeit sind Gott sei Dank vorbei!

      Wenn Kosten der Arbeitslosigkeit nach neuesten Erkenntnisen der VWL kein Problem mehr sind, dann ist ja eh alles Eitelsonnenschein! Bitte kommunizieren Sie das unbedingt auch dem österreichischen Sozialminister!

    • monofavoriten (kein Partner)
      25. Januar 2017 16:39

      der lockl kriegt halt nur unterbelichtete loser für seine online-pr-agentur.

    • kamamur (kein Partner)
      25. Januar 2017 16:48

      @Stupsi
      1) Trump hat sich sicher mehr fürs Geldbörserl erarbeitet als die Mehrheit der Kritiker,Dauer-studierer, Sozialhängemattenlieger und PseudoAlleswisser
      2) Altbekanntes Demokratieverständnis der SuperSuperDemokraten
      3) Mein Kommentar v.24. Januar 2017 08:01
      Sieht man sich die Vita von Trump an ist festzuhalten, dass er im Gegensatz zu den meisten(allen?) österr. Politikern von Kindesbeinen an auf Leistung getrimmt wurde. ...........
      4) Wenn sie schon so gut sind, vor den Vorhang, in Österreich gibt es genug zu tun
      5) Ansonsten Ruhe, Erwachsene beurteilen manches anders als Tagträumer

    • Enigma47 (kein Partner)
      25. Januar 2017 18:26

      Stupsilein, wen willst du denn hier mit deinem geistigen Sondermüll beeinrucken?
      Wenn die afghanischen Ziegenhirten am Praterstern Massenvergewaltigungen veranstalten und dabei erwischt werden, dann sind solche Kellernazis wie du die ersten, die nach der Justiz schreien. "Keine Vorverurteilungen....es muss zuerst alles bewiesen werden...Rechtsstaat blah blah blah..."
      Aber wehe, irgendein Grünfaschist erfindet Lügen über Trump, dann kommen unterbelichtete Idioten wie du ans Tageslicht und fordern Lynchjustiz.
      Wenn du dafür bazahlt wirst, dann bist du eine charakterloses Arschloch. Wenn nicht, dann bist du einfach eine arme, unterbelichtete Sau, die sich instrumentalisieren lässt.

    • Enigma47 (kein Partner)
      25. Januar 2017 18:29

      Noch was Stupsilein: Würdest du sinnerfassend lesen können, dann hättest du begriffen, dass Dr. Unterberger den Trump sehr kritisch sieht, anstatt ihn mit Hass zu übergießen.
      Bei dir hat wohl auch Prof. PISA zugeschlagen.
      Armes, linkes, verblendetes, verlogenes Würstchen, gehe doch wieder Lichter auf der Autobahn fangen.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      25. Januar 2017 22:35

      @Enigma47

      Ich sehe den Trump mit grosser Freude. Das System ist derart verfestigt, dass nur jemand vorankommt, der mit dem Hammer umgehen kann. Wer nichts anderes dabei hat als Homöopathie, der kann gleich zu Hause bleiben.

    • fewe (kein Partner)
      26. Januar 2017 03:04

      @Stupsi: Unglaublich gehässig diese Linken und erst ihre gewählte Ausdrucksweise. So wie seinerzeit die Nazis.

  10. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    25. Januar 2017 09:25

    Vielleicht gibt es Neuwahlen, und vielleicht ist die FP obenauf. Die Mutmaßungen dazu sind nett - allerdings, niemand steigt zweimal in denselben Fluss. Es kann diesmal durchaus klappen.

    Damals hatte die FP den Haider, der letztlich ein Feigling war und seine Bubis vorschickte, denn auf Personalpolitik hatte er leider vergessen. Vom eitlen Grasser abwärts war da nichts, was man herzeigen konnte, einschließlich der Ministerinnen.

    Schüssel hat auch nur halbe Arbeit geleistet, was den Linken nie passiert. Den ORF hat er nicht angefasst, das wäre der erste Schritt gewesen. Dem linken Rest braucht man bloss die Alimentation entziehen, ist eh das Geld der Steuerzahler. Es würde nichts kosten.

  11. McErdal (kein Partner)
    25. Januar 2017 07:22

    So brutal wurde 90-Jährige nach Kirchenbesuch vergewaltigt

    zu finden auf oe24.at biite googeln

    **********Und warum ist dieses VIEH noch immer hier ????************

    • Gasthörer (kein Partner)
      25. Januar 2017 12:05

      Weil unsere Politmarionetten den ihnen vorodneten Ethnozid an den eurpäischen Völkern pflichtschuldigst umsetzen.

  12. McErdal (kein Partner)
    25. Januar 2017 07:16

    Enthüllungsvideo: So treibt größter US-Abtreibungs-Konzern illegal Handel mit Baby-Körperteilen!

    zu finden auf epochtimes - bitte googeln..

    Vielleicht wird der Standpunkt von Präsiden Trump zur Abtreibung jetzt ein wenig

    verständlicher!

  13. machmuss verschiebnix
  14. machmuss verschiebnix
    23. Januar 2017 20:49

    Hoffentlich ist Strache wirklich so schlau, daß er seine Macht aus
    einer - vielleicht knapp gewonnenen - Wahl nicht offen gegen die
    SPÖ einsetzt, sondern im Gegenteil, die Roten zum Mitregieren
    auffordert - ganz offiziell, aber so wie's die Roten auch machen
    würden, nämlich den "eigenen Willen zur Kooperation" gleich über
    die Öffentlichkeit spielen und dann auch noch jede Menge Druck
    machen. WICHTIG - sagt die SPÖ nein, sind sie im A. , sagt
    sie ja sind sie erst recht im A.


    Aber der allerwichtigste Punkt, wofür die FPÖ ALLES ins Zeug
    werfen sollte, ist die privatisierung des ORF. Vergebt die
    Sende-Lizenen an Dietrich Mateschitz, dann sind schon 70%
    der Probleme irrelevant ! ! ! ! !

  15. machmuss verschiebnix
    23. Januar 2017 20:16

    Die terminale Krise treibt die ersten Knospen, aber bloß nichts überstürzen,
    ein kalter FPÖ-Einbruch und schon verschrumpeln die Knospen wieder :)

    Aber im Ernst, stelle man sich nur vor, die SPÖ würde von der Polit-Bühne
    abtanzen, bevor sie vom Ergebnis der eigenen Politik fortgerissen wird ! ! !
    Dann würde die FPÖ unter den Trümmern liegen und die Linken würden
    sich als Retter Östrreichs gerieren, könnten dann nochmal 30 Jahre lang
    das ganze Land abzocken - ALBTRAUM ist da ein Hilfsausdruck ! ! ! ! ! ! !


    Hoffentlich fällt Hrn. Silberstein für die nächste Wahl wieder irgend eine
    Sauerei ein - viel braucht's ohnedies nicht, sprechen doch die Links-Wähler
    willigst auf's zarteste Feindbild an ! Es ist essentiell wichtig, daß auch
    der dämlichste und verbohrteste Links-Sektierer wahrnehmen MUSS,

    wie die vereinigte linke Mischpoche es nicht mehr schafft, rechtzeitig aus
    dem Morast ihrer eigenen Korruption zu entkommen, während ihnen der
    Schulden-Tsunami "die Köpfe wäscht".

  16. Undine
    23. Januar 2017 19:59

    Sehr interessantes Video mit JASINNA:

    "NACH-Gedanken zur US-Wahl"

    https://www.youtube.com/watch?v=pYDBzuc7ZXo

  17. Brigitte Imb
    • machmuss verschiebnix
      23. Januar 2017 20:28

      Die Aussage in diesem Krone-Artikel,
      » Ebenfalls gegen ein vorzeitiges Ende der Koalition spricht, dass dann damit das "Modell Große Koalition" für längere Zeit kaputt ist. «
      halte ich für katastrophal falsch ! ! !

      Das Problem ist nämlich nicht der Wahl-Sieg der FPÖ, sondern ihre darauf
      folgende Niederlage. Selbst Schüssel konnte in der kurzen Zeit das
      Gesamt-Gefüge nicht auf Vordermann bringen, Außerdem würde
      die FPÖ mit Allem was sie tut - außer sie würde das Falsche tun - der SPÖ
      zum Aufschwung verhelfen ! ! !


      Wir kennen diese links-populistische Kake doch bis zum Überdruß ! ! ! !

    • machmuss verschiebnix
      23. Januar 2017 20:30

      Die Linken müssen im eigenen Korruptions-Sump absaufen oder vom
      Schulden-Tsunami fortgerissen werden. Anders sind diese
      Sozial-Illusion-isten nicht klein zu kriegen .

  18. HDW
    23. Januar 2017 19:43

    Der Sozialismus versteht sich als Vorstufe zum Kommunismus. "Sozialdemokratie" ist also ein Oxymoron. Die Hybris der Linken schließt das "audiatur et altera pars" aus und stellt den Todestrieb der Menschheit, ähnlich der Wärmetod Metapher des zweiten Hauptsatzes, dar! Allerdings als Utopie, kein Ort, nirgendwo. Daher auch nicht falsifizierbar, aber lästig. Das
    soziale Sittengesetz (Ethik) hat damit nchts zu tun!

  19. Brigitte Imb
    23. Januar 2017 17:25

    Die SPÖ-Wien gründet eine „Arbeitsgruppe Harmonie“. Fast zum Totlachen eignet sich nicht nur der Name, sondern die Besetzung dieser Gruppe. Der Bürgermeister selbst und Renate Brauner sind mit von der Partie. ("Arbeitsgruppe Schulden u. Spritzwein", sozusagen.)

    http://wien.orf.at/news/stories/2821564/

    • Ausgebeuteter
      23. Januar 2017 18:34

      In der Nähe von Neulengbach (NÖ) gab es bis vor kurzem ein Altersheim mit dem Namen "Harmonie". Da dort nichts mehr investiert wurde, ist es zugesperrt worden. Dass Inventar wurde kürzlich verkauft bzw. entsorgt und die Kapellenglocke gestohlen. Letztere wurde vor einigen Wochen am Friedhof weder gefunden.
      Wird es der SPÖ-Harmonie ähnlich ergehen?

    • M.S.
      24. Januar 2017 14:29

      @Brigitte Imb

      Billiger käme in diesem Fall ein "Harmoniebeauftragter". Wäre nur eine Person und würde weniger kosten als der abgetretene "Universitätsbeauftragte".

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      25. Januar 2017 09:09

      Arbeitsgruppe Harmonie? Deutlicher kann man den Bankrott nicht zeigen.

  20. Brigitte Imb
    23. Januar 2017 16:12

    Typisch, den Sozen geht das Geld aus und sie beginnen sich zu verflüchtigen. Nicht daß dagegen etwas einzuwenden wäre, nein, nein, im Gegenteil, das ist zu begrüßen.

    Es zeigt wieder einmal allzu deutlich, daß Sozialisten nur das "gestohlenen" Geld der anderen verprassen. Versiegt die Quelle, versiegen die Sozen, deren Ideenreichtum, bis auf wenige Ausnahmen, lediglich in Steuererhöhungen zu finden ist.

  21. Josef Maierhofer
    23. Januar 2017 14:49

    Etwa um 1970 hatten die Sozialisten alles erreicht, was auf dem Revolutionsplan gestanden ist.

    Seither geht es bergab, sowohl moralisch, wie auch zahlenmäßig.

  22. Undine
    23. Januar 2017 14:40

    A.U. schreibt:

    "Wohl noch nie in der Geschichte ist eine mächtige Bewegung so rasch in die Bedeutungslosigkeit zurückgesunken, wie es derzeit weltweit der Sozialdemokratie passiert."

    Als ich heute früh diesen Satz las, wurde mir ganz warm ums Herz!

    Auch wenn bei diesem Absturz in der Verzweiflung noch alles mögliche mitgerissen wird, weil sich die Sozis an allem festzukrallen suchen, was nur irgendwie noch greifbar ist---es wird ein letaler Aufprall mit Getöse sein!

    Lang hat's gedauert, bis sich die träge, so lange Zeit betrogene Volksmasse endlich bewegt und die Ursache allen gegenwärtigen Übels erkennt: der SOZIALISMUS!

    In der Anfangszeit eine dringend nötige Bewegung, die sich aber ab den 60er-Jahren ÜBERLEBT hat. Die Ziele waren erreicht. Was ab da vom Sozialismus noch gekommen ist, waren nur noch KRANKHAFTE AUSWÜCHSE, die das, was sich die Sozialdemokratie einst auf die Fahnen geheftet hatte, so weit überzogen, daß nur noch schwerer Schaden angerichtet wurde. Und diese Schäden haben wir jetzt alle auszubaden.

    Wollen wir also hoffen, daß A.U. recht behält mit seiner Prognose!

    Also, nur den Fall des Sozialismus nicht aufhalten! ;-)

  23. Bob
    23. Januar 2017 14:19

    Die Linksfaschisten haben wieder einmal ihre maskierten Kohorten ausgeschickt. Warum setzt die Polizei die Gesetze trotz Vermummungsverbot nicht durch? Ist das eine Generalprobe für den Akademikerball gewesen?
    https://www.unzensuriert.at/content/0022973-Angriffe-auf-Ballbesucher-und-Verbindungshaus-nach-ruhiger-und-friedlicher-Demo
    Wenn sich jemand beschwert der dieses rotzgrüne Gesindel gewählt hat, ist das sonderbar:
    https://www.unzensuriert.at/content/0022975-Opfer-des-linksextremen-Farbbeutel-Anschlags-klagt-Was-ist-aus-Graz-geworden

  24. Günter Pollak
    23. Januar 2017 14:03

    In den Analysen von Andreas Unterberger, hier zum Status der Sozialdemokratie, fehlt mir immer das Weiterdenken, was wohl der wirkliche Grund sein mag.

    Und warum ein Politiker wie Sebastian Kurz so turmhoch aus dem schockierten Haufen des Establishments in Politik herausragt.

    Hier der Versuch einer Erklärung:

    Die Welt ist nicht einfach "zu kompliziert" geworden, sodass sie die derzeitigen Verantwortungsträger überfordert. Sie ist grundsätzlich in eine neue Phase eingetreten: Die Zeit der billigen Energie ist vorbei. Und damit auch die Epoche des jährlichen Wirtschaftswachstums, wo nur die Zuwächse möglichst gerecht verteilt werden mussten.

    Praktisch niemand der derzeitigen opinion leaders ist darauf vorbereitet. In einer Welt, wo es keine Zuwächse mehr zu verteilen gibt, sondern sich alle auf weniger materiellen Komfort einstellen müssen, braucht es Leute, die es in der Geschichte nur selten gegeben hat. Winston Churchill war einer davon (siehe unten).

    1. Man muss wirklich harte Entscheidungen treffen.
    2. Man muss den Leuten die Wahrheit sagen:
    "I have nothing to offer but blood, toil, tears, and sweat."

    Nur so kann man verhindern, dass das ganze so ausgeht wie in Ruanda
    https://www.welt.de/geschichte/article126452097/Macheten-und-Sensen-Bilder-vom-Ruanda-Genozid.html

    Und dann muss man noch verhindern, dass es nicht so aussieht wie Nordkorea:
    https://www.welt.de/politik/ausland/article13651470/Nordkorea-die-vergessene-Hoelle-Asiens.html

    • Rau
      23. Januar 2017 14:08

      Man muss den Leuten die Wahrheit sagen. Ja schon, aber diese "Wahrheiten" gelten nie für die, die sie den Leuten erzählen. Auch die Merkl wird nichts von der Katastrophe, die sie angerichtet hat selber ausbaden müssen.

    • simplicissimus
      23. Januar 2017 18:54

      Zimbabwe nicht vergessen, die haben den Staat besonders clever vollstaendig heruntergeritten. Schwarze Sozis halt.

  25. Undine
    23. Januar 2017 13:41

    A.U. schreibt:

    "Es war zwar absurd, dass sich Trump am ersten Amtstag auf eine wilde Polemik mit den Medien eingelassen hat, wie viele Zuhörer denn bei ihm und wie viele einst bei Obama versammelt gewesen waren. Genauso absurd war aber auch die Tatsache, dass etwa der ORF die Spitzenmeldung seiner Hauptnachrichtensendung einer wilden Gegenpolemik zu diesen Aussagen Trumps gewidmet hat."

    Es ist eine beschämende Tatsache, daß sehr viele Menschen, wenn ihnen Geld geboten oder ein Gratis-Essen + Getränk versprochen wird, bereit sind, einer bestimmten Person zuzujubeln---sie sind käuflich. Solche Claqueure gab es schon in der Antike!

    Tatsache ist aber auch, daß man vor allem die LINKEN am einfachsten KÖDERN kann, an solchen "spontanen Demonstrationen" teilzunehmen. Das Pack liebt den Krawall, das Pack liebt es, etwas zu zerstören, kaputt zu machen, was anderen, ihrer Meinung nach unverdient Reicheren, gehört! Da können die Linken ihre Primitivität, ihren Neid und Haß legal ausleben.

    Trump hätte humorvoll über dieses kindische Feilschen hinwegsehen sollen.

    Was aber nie erörtert wird:

    WER hat veranlaßt, daß OBAMA gleich zu Beginn und völlig GRUNDLOS der FRIEDENSNOBELPREIS verliehen worden ist?

    WER hatte sich von dieser Aktion eine GEGENLEISTUNG erwartet? Die Frage "Cui bono?" ist auch hier angebracht.

    WER sitzt in der Jury? Mein Verdacht: Es sind die Mächtigen hinter den Kulissen, die da aktiv werden und alles zu ihrem und ihrer Clique persönlichem Vorteil bestimmen---auch die NOBELPREISTRÄGER! Wem auch nur der leiseste Hauch einer "rechten" Gesinnung anhaftet, kommt erst gar nicht ins Rennen! Obama hat man sich gefügig gemacht---durch diese vorauseilende "Auszeichnung".

    WER hat also die Massen finanziert, die, wie es heißt, einst OBAMA "spontan" zugejubelt haben?

    • franz-josef
      23. Januar 2017 15:43

      Dieselben Leute, die der EU den Friedensnobelpreis zuerkannt haben. Und die Million Euro im Beipack.
      Wo die Brüsseler Krämerseelen sie buchhalterisch hinge....bucht haben, war bislang nicht in Erfahrung zu bringen. Hat keine Zeitung geschrieben. :)))

  26. Obrist
    23. Januar 2017 13:22

    Man sollte sich nicht täuschen, denn die Partei unseres Showkanzlers hat noch einen großen Trumpf in der Tasche: nach über 40 Jahren roter Bildungspolitik findet man auch unter der autochtonen Bevölkerung immer mehr Bürger, die weder sinnerfassend Lesen, rechtschreiben, rechnen können, geschweige auch nur die geringste Abstraktionsfähigkeit besitzen. Die leistungsfreie Alimentation aller Menschen in diesem Land und Wahlgeschenke auf Pump gaukeln ihnen eine florierende Wirtschaft , die systemisierte Lügenpresse ein sicheres Land, im Rundfunk omnipräsente Politiker umsichtiges und verantwortungsvolles Handeln für unser Land vor.
    Die Gesamtschule wird dieses Potential noch massiv vergrößern.

    • franz-josef
      23. Januar 2017 15:44

      völlig richtig

    • FranzAnton
      23. Januar 2017 19:04

      Zu meinem Entsetzen mußte ich zur Kenntnis nehmen, daß den Schülern das Erlernen der großartigen Schiller - und Goethe'schen Gedichte "erspart" wurde; keine Bürgschaft, kein Erlkönig, kein Lied von der Glocke, etc., - ein kultureller Niedergang sondergleichen, von unserer politischen Kleingeisterschaft inszeniert. Vormals wurde dergleichen auch in 8 - klassigen Volksschulen gelehrt!
      Schimpf und Schande über die Häupter der verantwortlichen Kulturgegner!

  27. Aristoteles
    23. Januar 2017 12:52

    So wahr ich „Aristoteles“ heiße – hahaha – und bestrebt bin, in der Kunst der Logik und Rhetorik dem klassischen Vorbild nachzueifern, habe ich Trumps Inaugurationsrede nochmals durchgelesen: langsam, analytisch, kritisch. Und keinen einzigen logischen oder rhetorischen Lapsus gefunden…! Überdies war die Rede kurz und bündig. Im Tonfall wohl artikuliert ohne Geschrei, ohne Übertreibungen. Auch höflich, ohne Beschimpfungen, aber dezidiert-positiv – bei uns in Österreich sind diese Attitüden beinahe schon ungewohnte Qualitäten.

    Der ORF, der STANDARD und unser linker Chinese AI WEHWEH haben aber jedes Wort aggressiv empfunden… Das läßt sich nicht mehr logisch-objektiv erklären, sondern nur mehr psychotherapeutisch-subjektiv behandeln. Das linke Konjunkturtief können die Genossen eben nicht ertragen.

  28. Sandwalk
    23. Januar 2017 12:50

    Konsum weg,
    Arbeiterzeitung weg,
    Zentralsparkasse + Länderbank = Bank Austria,
    Bank Austria weg,
    Luconskandal als Großkatastrophe,
    Gewerkschaft nach BAWAG schwer angeschlagen,
    Fellnermedien angeschlagen,
    SPÖ Wien als geistige Zentrale der Bundes-SPÖ angeschlagen,
    („geistige Zentrale“ – der war gut …)
    vieles ist weg, weiteres wird morgen weg sein.

    Porr, ÖBB und Siemens bleiben noch als Auffangbecken für ausrangierte rote Politiker übrig und der ORF als Parteipropagandasender. Nicht gerade viel, wenn man bedenkt, dass nach der nächsten Regierungsbildung ein neues ORF-Gesetz kommen wird.

    Wie auch immer: Es kann nur noch aufwärtsgehen - mit Österreich, nicht mit der SPÖ.

    • cmh (kein Partner)
      25. Januar 2017 09:35

      Aus wegen dieser ganzen Schweinereien zelebriert die Linxe den armen Grasser und Peanutskriminalität der Blauen so heftig.

  29. A.K.
    23. Januar 2017 12:15

    Dr. Unterberger schreibt in „Die terminale Krise der Sozialdemokratie“:
    „...Aber zurück zur Sozialdemokratie. Sie ist – derzeit? – überall auf dem absteigenden Ast. Verbraucht, erschöpft, orientierungslos. Ähnlich wie es heute auf der Rechten die einstige Christdemokratie ist.“
    Leider kann ich ihm nur bei „...auf dem absteigenden Ast... Ähnlich wie es heute auf der Rechten die einstige Christdemokratie ist.“ voll zustimmen.
    Eine Beobachtung zur Begründung dieser Einschränkung:
    Beim Kunsthistorischen Museum in Wien (KHM) gibt es den Verein der „Freunde des KHM“. Auch beim Belvedere gibt es „Freunde des Belvedere“ und eine „Gesellschaft der Freund der Österreichischen Nationalbibliothek“ existiert auch.
    Seit Jahren bin ich - entsprechend meinen kulturellen Interessen - Mitglied bei diesen drei Institutionen.
    Ich glaube es richtig einzuschätzen, daß bis etwa zum Jahre 2000 (beim Belvedere noch wesentlich länger) die damaligen Leiter von KHM, Belvedere und ÖNB fachlich sehr qualifiziert und dem „bürgerlichem Lager“ zugeneigt waren, - was auch bei den Mitgliedern der genannten Gesellschaften eine positive Aufnahme fand.
    Nun zum konkreten Anlaß für diesen Kommentar: Ich besuchte das KHM am Sonntag, den 22. Jänner 2017. In der Eingangshalle konnte ich eine Besuchergruppe, geschart um eine auffällige, sehr große „weiße Dame“ beobachten, die dann mit einer Führung begann. Ich war unter Zeitdruck, fragte aber doch beim Hinausgehen einen der Angestellten bei Eingang, wer die „weiße Dame“ sei. Er klärte mich auf, das sei die „Drag Queen“ – die „Tiefe Kümmernis“. Zeitmangel verhinderte aber ein weiteres Gespräch. Deshalb suchte ich nachträglich im Internet mit den Stichworten „KHM Wien“ „Drag Queen“.
    Unter http://wien.orf.at/news/stories/2803212/ fand ich
    „Unter dem Motto „Gemma Museum!
    lädt das Kunsthistorische Museum (KHM) am Sonntag zu kostenlosen Führungen“ und „...Die Kulturvermittlerin wird unterhaltsam und trotzdem tiefgehend Kunstwerke über gleichgeschlechtliche Liebe, Transvestismus und intersexuelle Menschen zeigen“.
    Seit es eine KHM-Leitung, die mir eine Dame bezüglich der Frisur der Leiterin mit „Der Besen“ charakterisierte, dort leitend tätig ist, waren mir Ansätze zur „Bewußtseinsänderung“ im Sinne der Linken aufgefallen, ich konnte sie aber bisher nicht deutlich lokalisieren.
    Beim Belvedere wurde durch Kulturminister Drozda die bisherige Chefin Husslein-Arco in einer Weise ersetzt, die Assoziationen von Aktionen der Politkommisare realsozialistischer Staaten aufkommen läßt.
    In der ÖNB wird sorgfältig auf „Gendern“ Wert gelegt. Fotos in Ausstellungen aus der Frühzeit der Fotographie, tragen die Aufschrift „FotografIn unbekannt“, aber parallel dazu „Unknown photographer“. Auffällig ist, daß Veranstaltungen zur Zeit Feymanns häufig den Kulturminister Ostermayer als Sprecher hatten, nun aber, nach dem Wechsel zu Kern, sogar der Bundeskanzler selbst als Sprecher aufscheint.
    Als man noch weniger der „Political Correktness“ huldigte, kannte man noch den Begriff „Unterwanderung“. Da aber Dr. Unterbergers eingangs erwähnte Feststellung bezüglich Christdemokratie leider stimmt, wird solches anscheinend bei Repräsentanten der Christdemokraten nicht einmal mehr bemerkt.

  30. Josef Maierhofer
    23. Januar 2017 11:18

    Dass die bezüglich Selbstbedienung zukunftsorientierten Linkswähler da versagen, wundert mich eigentlich. Offenbar ist es mit Hilfe der Medienlüge und Medienhetze gelungen, diese zu 'Hirnis' zu machen in ihrem blinden Ideologievertrauen. Dass diese immer noch nicht bei den besseren Sozialisten in Österreich sind, nämlich Sozialisten, die noch was für Österreich und Heimat übrig haben und seit Jahrzehnten vor diesen Auswüchsen warnen und auch die entsprechenden Anträge im Parlament gestellt haben, dass diese also noch nicht FPÖ wählen, wundert mich eigentlich genau so, wie etwa die Tatsache, dass die ÖVP noch nicht in den einstelligen Bereich abgesackt ist für alle diese wertlosen und wertefeindlichen Entscheidungen mit den Linken gegen Österreich.

    Ja, die Bürger spüren das Versagen und wenden sich den Rettern zu, so ist eben die Jetztzeit.

    Inzwischen haben nämlich die letzten 'Hirnis' mehr oder weniger erkennen müssen, welche Unfreiheit und Diktatur mit den Sozis und den Grünen man sich einhandelt.

    Auch außenpolitisch halte ich die FPÖ besser als die jetzige Nomenklatura, die FPÖ will ein mündiges Europa mit mündigen und souveränen Nationalstaaten und, die gemeinsam einen Freihandelsvertrag haben und leben. Sie fordert also eine Reform der EU und das Ende der Schuldenunion, verursacht durch den Euro. Sie fordern eine Kontrolle und den Schutz der Außengrenzen, wenn das nicht möglich ist, eben einen Schutz der Binnengrenzen.

    Das klare Bekenntnis zu Österreich und seiner Bevölkerung, das fehlt in Österreich sowohl bei der ÖVP, fast zur Gänze bei der SPÖ und total bei den Grünen.

    Klar, dass die den Zulauf verlieren und in die Versenkung verschwinden müssen, zu viel Schlimmes haben sie den Österreichern mit ihrer linken Ideologie angetan, einer Ideologie, von der ein Herr Kern noch mehr will, so viel, dass er sogar das neue Parteiprogramm ablehnt und verschiebt.

    Ich denke, es ist bald Zeit für 'Götterdämmerung' bei uns.

    • Rau
      23. Januar 2017 12:29

      Ich wusste gar nicht, dass die Regierung bei Amtsantritt des neuen BP den Rücktritt anbieten muss.
      Wenn das so ist, wundert es mich nicht, dass die sich alle für den Grünen Heimatverbundenen stark gemacht haben. Hofer hätte die Regierung gar nicht entlassen, sondern nur den Rücktritt annehmen müssen. Schade eigentlich, trotzdem gibt es hoffentlich bald Neuwahlen!

    • Josef Maierhofer
      23. Januar 2017 14:24

      @ Rau

      Herr Hofer hat erklärt, er werde den ersten Rücktritt nicht annehmen, aber mit der Regierung intensiv reden, Ergebnisse einmahnen und wenn dann in angemessener Zeit noch immer Stillstand herrscht ohne Ergebnisse, dann die Regierung auflösen.

      Neuwahlen müssen von der Regierung, vom Parlament ausgerufen werden, Neuwahlen, die Österreich dringend benötigen würde, will man den Schaden durch die Linken nicht ins uferlose steigern lassen.

  31. Helmut Oswald
    23. Januar 2017 11:04

    Das Primum schrumpft - leider wachsen seine Metatstasen aber recht kräftig weiter. Da ist die wichtigste Subspecies natürlich die große Gruppe der etatistsich gewordenen sogenannten liberalen und einst konservativen Gruppen zu nennen. Allesamt sind sie staatsgläubig geworden und gefällt es Ihnen, große Budgets umzuverteilen, Steuern einzuheben und Schulden zu verwalten. Daß die Rechtspopulisten auf dem Vormarsch sind, kann niemanden wundern, auch wenn diese Bezeichnung einen pejorativen Beigeschmack hat und im übrigen die Begriffsbildung einen Giftpfeil aus dem Köcher der Linken repräsentiert. Ich weigere mich daher, ihn zu gebrauchen. Am ehesten wohl sind es nationalbewusste Volksbewegungen, die wir hier entstehen sehen. Sie stehen am Scheideweg - werden sie sich dem Sozialismus zuwenden, wie es die FPÖ getan hat und damit auf billge Weise die rechten Flügel der linksgerichteten Parteien in das Spektrum ihrer Wählerschaft einbinden, oder entstehen dauerhafte, neue Vplksparteien ? Für letzteres fehlen Parteien wie der FPÖ freilich die politischen Bildungsprogramme und Bildungsziele. Sie werden daher zu mehr oder weniger diffusen, Himbeereis für Alle (ausser Ausländer) Parteien und sind damit erfolgreich neugegründete Sozialisten. Oder - was der AfD scherlich noch gelingen kann - wird mit Ihnen eine Systemreform auf dem Weg zur Freiheit von bürokratischer Gängelung und Alltagsdiktatur des politisch-medialen Komplexes gelingen ? Dies sind die Fragen der Zukunft, hier gilt es, unsere ganze Wachsamkeit und Klugheit zu investieren!

    Den faulenden Kadaver irgendwelcher post- oder sonstwiemarxistischer Sekten, die einmal an der Macht waren und die am Wegesrand der Geschichte zurückgeblieben sind lässt man am besten unbeachtet verenden, auch wenn die Verwesung noch manch giftgrün schillernde Blasen hochzutreiben vermag.

  32. Bob
    23. Januar 2017 10:06

    Solange kleine Selbstständige mit Vorschriften ohne Ende gequält werden, solange werden Junge die Selbstständigkeit meiden. Und die ewige Ausrede "das sind Vorschriften der EU" zählt überhaupt nicht. Denn erstens schießen unsere Sozis immer über das EU Ziel hinaus, zweitens gibt es Möglichkeiten dem zu entgehen.
    Ständig wird man abgezockt und gegängelt. Und wem verdanken wir diesen unerträglichen Zustand? In erster Linie den Nichtwählern, die der Politik überdrüssig sind, und in zweiter Linie den Idioten die immer wieder, ohne nachzudenken und zu analysieren, die gleiche Partei wählen die schon ihre Vorfahren gewählt haben.

    • cmh (kein Partner)
      25. Januar 2017 09:38

      Mein Tarif wäre:

      Nichtwählen: 100,-- (zzgl. Verfahrenskosten)
      Wahlkarte: 30,-- (zzgl. Portokosten)

      Das Nichtwählerproblem wäre glöst. Denn Wahlen sind kein Recht, sondern eine Pflicht.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      25. Januar 2017 11:47

      @cmh

      Einfacher wäre, wie gewohnt zu wählen und dann die Zahl der Abgeordneten im Ausmaß der Nichtwähler zu kürzen. Bei 30% Nichtwählern jede Partei um 30% kürzen, aufgerundet auf einen vollen Abgeordneten.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      25. Januar 2017 13:03

      Abrunden, sg Prinz, abrunden.....!!!!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      25. Januar 2017 19:55

      Abrunen, korrekt, auch die Parteienförderung.

  33. Politicus1
    23. Januar 2017 10:01

    Es gab rote Kanzler, unter deren Obmannschaft die Arbeiterzeitung eingestellt wurde, unter deren Obmannschaft der KONSUM Pleite machte, unter deren Obmannschaft rote Banken nur mit staatlicher Hilfe notgerettet werden konnten, unter deren Obmannschaft rote Paradeunternehmen der Verstaatlichten im Sterbebett lagen - warum soll dieser Parteiobann kein toll inszeniertes Parteibegräbnis mit einem schönen roten Nelkenkranz mit der Schleife 'Letzte Freundschaft' schaffen?

    • OMalley
      23. Januar 2017 11:54

      Logisch- Eine Ideologie die unproduktiv ist, die biologisch gesehen organisiertes Schmarotzertum betreibt (ver)braucht fremdes Geld , denn Eigentum ist Diebstahl . Daher ist ausnahmslos jedes Gemeinwesen ruiniert worden ,das lange genug irgendeiner sozialistischen Variante unterworfen war.

  34. dssm
    23. Januar 2017 09:22

    In Österreich und den meisten anderen ‚westlichen‘ Ländern haben wir aber ein kleines Problem. Das dauernde Gerede von mehr Steuern, mehr Umverteilung, mehr Bürokratie kommt ja doch an, am Ende gibt es jedes Mal einen Kompromiss. Und kaum ist dieser unter Dach und Fach, dann kommen die Sozis wieder mit der vollen Forderung und es gibt wieder einen Kompromiss, egal wie stark die bei den Wahlen wirklich sind. (Bei uns sind die SPÖ, weite Teile der ÖVP, Teile der FPÖ, die Neos und die Grünen sozialdemokratisch bis kommunistisch)

    Da die Sozis in einer Phantasiewelt leben, man denke aktuell an Kerns ‚start-up‘-Initiative welche ja die nötige Wirtschaftskraft bringen soll, glauben die aber wirklich, daß ihre Programme den Menschen helfen und finanzierbar sind. Gleichzeitig wird die Substanz aufgebraucht, gehen die jungen aktiven Leuten ins Ausland, siedeln die Betriebe ab, scheitern Betriebsübergaben, werden Ersatzinvestitionen zurückgehalten.

    Gerade beim Fehlen der jungen Unternehmergeneration sieht man wie langsam das alles geht, aber auch wie unumkehrbar. Denn wenn die Jungen nicht übernehmen oder neu gründen, dann machen halt die Alten eine Zeit lang weiter wie bisher, keinem fällt dies sofort auf. Es fehlt aber der Biss und insbesondere die neuen Ideen der Jugend, welche auch den Alten nochmals ordentlich einheizen und so die Wirtschaft zum Wohle der Konsumenten verbessern und überhaupt erst international konkurrenzfähig halten.

  35. El Capitan
    23. Januar 2017 09:15

    Die SPÖ wäre ohne den Wrabetz-ORF längst ein Fall für Polit-Archäologen. Interessant ist dabei, dass als rote Interviewpartner nur noch 60+ -Genossen zu sehen sind. Die wenigen Jungen sind Politologiestudenten mit Berufsaussichten im Taxi- und NGO-Gewerbe.

    Die Abwanderung zu den Grünen bringt der Linken auch nichts, denn deren Schwulen-, Lesben- und anderen Unterleibsthemen mag etwas für Päderasten und verklemmte Orgasmusbremser sein, aber nicht für Leute, die im Oberstübchen noch alle Schrauben fest angezogen haben.

    Begonnen hat der langsame Abstieg der Roten in Österreich mit dem AKH- und dem Lucona-Skandal. Dieser Abstieg wurde durch den ORF stark gebremst, aber nicht gestoppt.

    Jetzt aber ist die Wolfschanze der SPÖ, das Wiener Rathaus, schwerst angeschlagen und der aktuelle Chef am Ballhausplatz ist ein Showmaster. Da kann auch der ORF nichts mehr ausrichten.

    Der weitere Niedergang der SPÖ kann nur durch eine noch schwächere ÖVP verhindert werden. Wie ich die Schwarzen kenne, schaffen die das locker mit links.

    • Wyatt
      23. Januar 2017 09:51

      El Capitan,
      trefflichst auf den Punkt gebracht!

    • logiker2
      23. Januar 2017 12:09

      @ El Capitan**************! und es ist gut so, denn zu stark Angefaultes sollte entgültig verfaulen.

    • simplicissimus
      23. Januar 2017 18:22

      *********************************!

    • machmuss verschiebnix
      23. Januar 2017 21:16

      Volltreffer, El Capitan - wenn die Polit-Archäologen am Küniglberg
      sehen, dann ist die Welt wieder in Ordnung :))

      +++********************+++

    • kritikos
      23. Januar 2017 23:09

      Ach wie wahr! ***************

  36. Corto Maltese
    23. Januar 2017 09:10

    Die Probleme der Sozialdemokratie kann man nicht verallgemeinern, wie es der Autor versucht. Schon gar nicht, kann man die US-Demokraten mit der Sozialdemokratie gleichsetzen. Nur im Faktor Gesellschaftspolitik gibt es Parallelen, aber keineswegs in der Wirtschafts- oder Außenpolitik. Da versucht der Autor Gemeinsamkeiten an den Haaren herbeizuziehen.

    1.) In Deutschland ist das Problem der Sozialdemokratie Angela Merkel: Links von Merkel gibt es derzeit kaum Platz für die Sozialdemokratie. Merkel wird bei den nächsten Wahlen vermutlich die Sozialdemokratie und die Grünen aufreiben: Wenn nicht Merkel, dann kommt die AfD, also liebe Sozialdemokraten und Grüne wählt lieber Merkel. Kennt man ja aus dem Wien-Wahlkampf
    2.) In Österreich wird in der Sozialdemokratie derzeit Showpolitik betrieben. Das erinnert sehr an die bizarren Auftritte Trumps. Die Sorge was und wie man in den Medien rüberkommt ist größer als die Sorge um Inhalte. Bizarr was er da beim CIA aufführte. The Medium is the Massage. Ein Phänomen unserer Zeit: Fake-Emotionen in die Kamera hineingestikuliert oder geblökt. Es begann mit Berlusconi. Kern und Trump sind von diesem Phänomen nicht weit entfernt. Erinnert an die Infantilisierung der zahlreichen "Die große Chance" Formate. Vor Glück weinende Chöre, Männer mit Bärten und langen Haaren, die sich mit manikürten Händen die Tränen aus den geschminkten Augen wischen.

    Das große Dilemma ist, dass der Sozialdemokratie die Themenführerschaft abhanden gekommen sind. Sie hat faire Arbeitsbedingungen geschaffen, den Wohlfahrtsstaat, die Bildung für alle, Häuser gebaut: Was wollte ihre denn noch, warum seid ihr mit uns so unzufrieden. Diese Frage wäre zu stellen, auch in Österreich: Mit den angestellten Pendlern aus dem Südburgenland, die um vier Uhr aufstehen und denen wenig in der Tasche bleibt und sich anhören müssen, dass es linke Position ist die Pendlerpauschale abzuschaffen. Mit den Stahlarbeitern in der Steiermark. Mit den Wochenpendlern, mit den Handelsangestellten, mit den Vorarbeitern und Vertretern.

    Dann würde man seltsame Antworten bekommen: Die haben Angst um ihre Identität, um ihre Tradition, um die Zukunft ihrer Kinder. Die wollen wieder mit sich zufrieden sein. Das sind Themenkataloge, die in die Sozialdemokratie nur langsam Eingang finden.

    • Pennpatrik
      23. Januar 2017 09:17

      "Es begann mit Berlusconi "?
      Kreisky, Brandt, Palme?

    • Corto Maltese
      23. Januar 2017 10:10

      @Pennpatrik: Kreisky, Brandt und Palme waren große Politiker einer großen Zeit. Sozialdemokraten, die etwas bewirkten. Ihnen ist es zu verdanken, dass Arbeiterkinder heute Akademiker sind. Ihre Politik mobilisierte die sozialen Schichten. Die Infantilisierung, die mit Berlusconi begann degradiert Menschen auf die Couch, zur Claque einer infantilen, grinsenden Show. Diese Politik nimmt den Menschen Verantwortung ab und demobilisiert sie. Sie können zur inhaltlichen Politik Kreiskys, Brandts und Palmes anders stehen - das gestehe ich jedem zu - aber der Unterschied zur heutigen Politik ist nicht zu übersehen.

    • M.S.
      23. Januar 2017 13:54

      @Corto Maltese

      Die Sozialdemokratie hat die Bildung für alle geschaffen? Kann sich nur um die Einbildung handeln.

    • Undine
      23. Januar 2017 14:55

      @M.S.

      ******************!

    • Günter Pollak
      23. Januar 2017 17:48

      Halten zu Gnaden ...

      Man kann die ideologische Brille auch manchmal ablegen.

      Ohne Gratisschulbuch und Gratisfreifahrt wären (zumindest am Land) viele Kinder von Arbeitern und Bauern nie in eine AHS gekommen.

    • M.S.
      24. Januar 2017 15:09

      @Günter Pöllak

      Ist schon richtig, dass die SPÖ die Möglichkeit des Besuchs einer höheren Schule für die von Ihnen erwähnten Kinder in den 70-iger Jahren verbessert hat.
      Aber wie hat sich das Bildungsniveau seit dieser Zeit entwickelt? Damals hatte jeder Schüler einer Hauptschule am Ende der 4. Klasse eine bei weitem bessere Bildung als ein heutiger AHS-Schüler nach Abschluss der 4. Klasse.

    • G?nter Pollak
      25. Januar 2017 06:39

      Was ist "bessere Bildung"?

      Als promovierter Physiker sehe ich, dass heute schon in der Unterstufe AHS von Dingen die Rede ist, die ich erst im Studium kennengelernt habe.

      Andererseits haben wir noch alles gelernt, was im Lehrplan stand, während man heute froh ist, wenn die Absolventen der Unterstufe wirklich bruchrechnen können.

      Kinder ohne deutsche Muttersprache waren in der Kreisky-Ära auch viel seltener ...

    • Pennpatrik
      26. Januar 2017 00:09

      @Günter Pollak
      Wie immer der ehemalige Präsident Klestil als Arbeiterkind Diplomat geworden ist?
      So ein Unsinn. Die Allgemeinbildung ist allen offengestanden.
      Die Sozialisten versuchen nur, jedem einen akademischen Grad umzuhängen, was gerade ordentlich schief geht. Die Auswirkungen werden wir nach der Wiedereinführung von Zinsen sehen, wenn diese Fehlentwicklung nicht mehr mit der Gelddruckmaschine zugedeckt werden kann (die unbrauchbaren Akademiker vom Staat ausgehalten werden).
      Auch Obama ist ein großartiges Beispiel, dass z.B. in den USA ärmste Kinder an Eliteuniversitäten gehen und sogar Präsident werden können.

  37. Ai Weiwei
    23. Januar 2017 08:47

    Auch heute wieder kann es sich Dr. Unterberger nicht verkneifen mehrmals für Donald Trump in die Bresche zu springen:

    Die Medien in den USA und weltweit haben harte Fakten berichtet, ganz so wie es ihre Aufgabe ist: Sie haben auf allen Kanälen berichtet dass bei der Inaugurationsfeier etwa 800 - 900 Tausend Menschen versammelt waren. Und dazu wurden auch Fotos von der Umgebung der Inauguration (= Umgebung des Capitols) gezeigt. Sachliche Nachrichten also.

    Einen Tag später echauffiert sich Trump und geht aggressiv mit einem Rundumschlag gegen die Medien los: ER hätte (subjektiv) viel mehr Menschen gesehen als auf den Fotos, ER hätte angeblich 1 bis 1,5 Millionen Menschen gesehen (= subjektiv).

    Tatsache ist: es waren nicht die Medien die angefangen haben zu Stänkern sondern Trump hat angefangen die Medien attakieren wegen der Menschenanzahl.

    Und als nächstes hat Trump seinen White-House-Speaker Sean Spicer vorgeschickt um sozusagen eine "Gegen-Wahrheit", eine "alternative Wahrheit" zu verkünden:

    White House Press Secretary Sean Spicer rips media, but facts contradict his arguments

    http://www.cnbc.com/2017/01/21/white-house-press-secretary-sean-spicer-rips-media-for-false-reporting-of-inauguration-day-crowd.html

    Das was die Welt gleich am zweiten Tag der Präsidentschaft gesehen hat hat schlimmste Erinnerungen bei manchen geschichtskundigen Menschen wachgerüttelt:

    Wo totalitäre Machthaber sich anmaßen die Wirklichkeit zu deklarieren, so nach dem Motto: "Die Wahrheit ist das was ich (= der Machthaber) für richtig erachte".

    Zum Beispiel:
    "Wenn ich erkläre dass die Arbeitslosigkeit Null ist dann ist sie Null."

    "Wenn ich erkläre dass es den Menschen gut geht, dann ist es auf jeden Fall so."

    "Wenn ich auf der Rednerbühne erkläre dass die Staatsbürger glücklich sind dann sind sie auch glücklich." usw. usf.


    Genau so etwas - eigentlich über eine politische Kleinigkeit - hat die Welt gestern direkt im Weißen Haus gesehen.

    Kellyanne Conway, eine der wichtigsten Ezzesgeberinnen für Trump hat danach gleich ein Schäuferl nachgelegt und erklärt http://www.orf.at/#/stories/2376234/

    „Wir sehen uns genötigt, herauszugehen, reinen Tisch zu machen und alternative Fakten zu präsentieren“ - - das sollte man sich langsam auf der Zunge zergehen lassen:

    Also: "reiner Tisch" wird gemacht indem die Wahrheit ganz willkürlich in irgendeinem Hinterzimmer im Weißen Haus konstruiert u. hingebogen wird.

    Und auch den Begriff: "alternative Fakten" sollte man sich auf der Zuge zergehen lassen.

    Die alten Römer haben schon gesagt: "Mundus vult decipi, ergo decipiatur." = "Die Welt will betrogen sein, also soll sie betrogen werden."

    Es schaut jedenfalls ganz danach aus, dass mit Donald Trump, mit Sean Spicer und mit Kellyanne Conway da in der nächsten Zeit ganz interessante Sachen auf die Welt zukommen werden.
    Als Europäer sollte man absolut konzentriert sein und die Dinge in Washington haarscharf beobachten. Was und wie da etwas als "Wahrheit" hingestellt werden wird.

    Und der ORF hat in der ZIB1 keineswegs eine "wilde Polemik gegen Trump" geliefert sondern vollkommen sachlich Punkt für Punkt die Tatsachen berichtet - genau so wie es die Aufgabe des ORF ist.

    Den dünnen Lichtstrahl der Hoffnung den ich sehe ist die Republikanische Partei, da sind genug begabte, sehr geeignete Politiker dabei, John Mc Cain ist einer davon:

    Wie lange werden die etablierten, sachkundigen im Kongress befindlichen Republikaner den Clownereien rund um Trump noch geduldig zusehen?

    • Romana
      23. Januar 2017 09:27

      Haben Sie in den Sendungen des ORF jemals einen positiven Satz über
      Donald Trump gehört? bestenfalls ironische und süffisante Töne. Keine Spur von neutraler oder objektiver Berichterstattung "wie es Aufgabe des ORF ist".

    • El Capitan
      23. Januar 2017 09:31

      Thema verfehlt!

      Es geht heute nicht um Trump, der auch irgendwann einem Nachfolger Platz machen muss.

      Es geht um den inzwischen weltweit erkennbaren Niedergang der Sozialisten und Sozialdemokraten. Dieser Niedergang zeichnet sich schon länger ab, jetzt ist er deutlich sichtbar.

      Schaut man sich die Parteien näher an, so ist auffallend, dass FPÖ, ÖVP, NEOS etc. -unabhängig von ihrer Beliebtheit - Personalreserven haben. Die SPÖ hat die Frau Herr. Na toll!

    • Wyatt
      23. Januar 2017 09:47

      ..........die Medien in den USA und weltweit haben so berichtet, ganz so wie es vom bisherigen, "Beherrschungsystem" gefordert wurde!

      Und der "Au wehwei" nützt so oft wie möglich, auch als 1/2 Sternderl-Verteiler, seine unerschütterliche treue Ergebenheit dem "System" gegenüber unter Beweis zu stellen.

    • Rau
      23. Januar 2017 10:00

      Das ist alles was dieser Sozialistenstaat noch kann. Verbrecher frei herumlaufen lassen, aber hert arbeitende Kleinunternehmer in den Ruin treiben, während sie Kozernen helfen Steuern zu sparen. Die haben abgedankt in jeder Hinsicht!

      http://www.heute.at/news/oesterreich/noe/news/370-000-Euro-Strafe-Heuriger-verkaufte-auch-Privatware;art88485,1391837

    • Aristoteles
      23. Januar 2017 12:39

      @AI WEIWEI

      Ihre Wortspende für die allseits bekannte, völlig unsachliche Berichterstattung des ORF/ZIB1 ist eine dermaßen subjektive Einbildung, daß man Ihnen nur ein AI-AI WEHWEH... und gute Besserung zurufen kann!

    • Günter Pollak
      23. Januar 2017 13:39

      Vielleicht sollte man auch noch das "alternative facts" von Frau Conway kurz überlegen:

      Offenbar geht es bei komplexen Sachverhalten darum, welche Einzel-facts wie präsentiert werden. Wie viele Leute sind in welchem Zeitraum mit der U-Bahn gefahren? Wann genau wurde ein Foto gemacht, und mit welchen Fotos wurde es verglichen?

      Schon die berühmte Aussage "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" beruht auf denselben Sachverhalt: Was genau gehört zur Stichprobe, was ist ein "Ausreißer"? Jeder, der selbst Statistik gelernt hat, kennt das Problem.

      Das Geschrei auf CNN "alternative facts" seien einfach Lügen, sollten als solche benannt werden, ist nicht ganz nachvollziehbar.

  38. brechstange
    23. Januar 2017 08:26

    Eines steht fest, dass Trump ein Alphatier ist, der den Wettbewerb liebt. Daher auch das Einsteigen auf das Zählen, wer hatte mehr Zuschauer.

    Das Wahlsystem der USA ist ein sehr gutes, weil es auch Flächen mitberücksichtigt, daher die ländlichen Regionen nicht unter die Räder kommen. Das stört die Sozialdemokraten, weil ihr Klientel in den Städten sitzt, einerseits weil dieses zu mobilisieren ist und die anderen gar nicht zur Wahl gehen.

    Die Demonstrationen war stark organisiert. Wer bezahlt das? Cui bono?

    • Pennpatrik
      23. Januar 2017 09:19

      Die üblichen Schwierigkeiten der Sozialisten mit demokratischen Entscheidungen.

    • franz-josef
      23. Januar 2017 16:10

      Wer das bezahlt? Vielleicht dieser?

      The Jerusalem Post - Israel News
      January 23 2017

      " Soros’s massive funding of far-left groups in the US and throughout the world has been documented for more than a decade§

    • Mme. Haram (kein Partner)
      25. Januar 2017 02:30

      Washington D.C. ist fast 50% schwarz. Die zahlen bei Obama's Inauguration sind da gar kein Wunder, der hatte Heimspiel. Regenwetter, Sicherheitsvorkehrungen, Aussicht auf linke Pöbler kommen dazu, wenige aus der Provinz haben Lust dazu 2 Tage Urlaub zu nehmen.

    • Stupsi (kein Partner)
      25. Januar 2017 10:11

      Sie sind doch angeblich irgendwas in der Lokalpolitik @brechstange.
      Ist Ihnen denn jede Bildung verlorengegangen?
      Ist das Voraussetzung bei Ihrer Partei und Funktion?
      Wissen Sie nicht, daß eine Wahlmann im US System zwischen 200,000(DC) und 660,000 (TX)/670,000 (NY) "kostet"?
      Und finden Sie Lügen, pardon "alternative Fakten", über Zuseherzahlen tatsächlich gut und ein Zeichen von Wettbewerb?

      Dann dürften Sie bei den Grünen oder der SPÖ eine große Zukunft haben.

      Trump ist ein primitiver Schläger auf dem Schulhof, der anderen das Pausenbrot rauben will, aber kein "Alphatier", als solche wäre er ein Führer und kein Bully.
      Trump ist ein krimineller Faschist.

  39. Leopold Franz
    23. Januar 2017 08:26

    Ob in unserer mediengesteuerten Endzeitdemokratie in D und Ö noch ein Machtwechsel möglich ist? Die Herrschaften beginnen gerade, sich aufzuwärmen für die deutsche Wahl der vereinigten Sozialdemokraten. Klonovsky berichtete gestern von unvorstellbaren Vorfällen im Zusammenhang mit der Veranstaltung der ENF in Koblenz. Hotelzimmerbuchungen wurden auf politisch-medialen Druck storniert, das Frühstück verweigert, der Zugang zum Hotel war tw nur heimlich über die Garage möglich.

  40. Don Camillo
    23. Januar 2017 06:21

    In unserem schönen Österreich haben uns die Sozialisten zuerst das A-Team (EU-Wahl) und jetzt den A-Plan präsentiert. In Wahrheit haben wir mit ihnen immer nur die A-Karte gezogen!!

  41. Ausgebeuteter
    23. Januar 2017 06:13

    Nicht nur in Wien, sondern weltweit versuchen die Sozialisten - welche sich vielfach Sozialdemokraten nennen - den Verfallsprozeß aufzuhalten, indem sie retten, wass noch zu retten ist. Die vor über 100 Jahren angestrebten Ziele wurde teilweise erreicht, haben sich aber - rückwirkend betrachtet - meist als nicht nachhaltig erwiesen.

    Andererseits geht es auch den konservativen Kreisen ähnlich, sodass das entstandene Vakuum nun zum Teil von extremen Bewegungen aufgefüllt wird, welche mit missionarischen Eifer die Welt verbessern wollen. Ob nicht die in unseren Ländern praktizierte Art der Demokratie an diesen Entwicklungen Schuld ist? Große Gefahr besteht daher auch bei den unter dem Deckmantel der Demokratie gemachten diktatorischen Umstellungen. Viele Zeitgenossen sehen rückblickend auch die früheren Monarchien als stabile Staatsformen an, deren Rückkehr aber völlig unrealistisch ist.

    Aus meiner Sicht sollte künftig mehr "direkte Demokratie" gepflogen werden, wobei das Schweizer Modell einige verbesserungswürdige Vorschläge enthält. Natürlich wehren sich die derzeit an den Schalthebeln befindlichen Parteien diesen Weg zu gehen, denn er würde Macht- und Privilegienverlust bedeuten.





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