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Die sozialdemokratische Dreifaltigkeit drucken

Lesezeit: 7:30

Eines Morgens wachte die SPÖ auf und entdeckte, dass sie aus zwei völlig verschiedenen Parteien besteht. Und dass überdies diese beiden Subparteien ständig schrumpfen. Und dass beide außerdem durch das rapide Wachstum einer neuen, einer dritten innerparteilichen Partei zunehmend marginalisiert werden. So etwa müsste wohl einst im Rückblick die Geschichte der Endphase der – derzeit parlamentarisch noch größten – Partei des Landes eingeleitet werden.

Jede dieser parteiinternen Subparteien hat inhaltlich durchaus viel gemeinsam mit einer anderen Partei – allerdings mit einer jeweils anderen und jeweils außerhalb der SPÖ stehenden Partei. Das macht die innere Spaltung der SPÖ noch zusätzlich explosiv.

Dieser Entdeckungsprozess, dass die Partei eigentlich aus mehreren Parteien besteht, findet derzeit vor aller Öffentlichkeit in der Wiener SPÖ statt. Dort hat die Abenddämmerung der Epoche des Michael Häupl völlige Ratlosigkeit ausbrechen lassen. Denn dort kann auch das jahrzehntelang erfolgreich gewesene autoritäre Poltern des Chefs nicht mehr die allgemeine Sorge zum Schweigen bringen, dass auf dessen Abenddämmerung eine lange finstere Nacht folgen wird.

Nichts geht mehr. So beginnen immer mehr Wiener Genossen zu entdecken. Das hat sich im Grund schon nach den Wahlen vor einem Jahr abgezeichnet: Da haben die (wiederbestellten) Stadträte nicht einmal mehr alle Stimmen der eigenen Fraktion erhalten.

Im Grund spielt sich der gleiche Prozess auch in den – oder genauer: zwischen den Bundesländern ab. So könnte eigentlich kein unbefangener Beobachter noch zum Schluss kommen, dass die Vorarlberger und die burgenländischen Sozialdemokraten zur gleichen Partei gehören.

Diese sozialdemokratische Zerreißprobe ist auch nicht bloß auf Österreich beschränkt. Ganz ähnliche Konflikte gab und gibt es beispielsweise in Großbritannien (wo die sehr linken Parteimitglieder ständig in offener Kontroverse zur Mehrheit der Abgeordneten und Labour-Wähler stehen), in Griechenland, Deutschland und Spanien (wo sich überall die Sozialdemokratie bereits gespalten hat), sowie in Frankreich (wo sich die ideologische Spaltung jetzt in total polarisierenden Präsidentschaftskandidaten zeigt).

Die Eckpunkte der drei Parteien in der SPÖ

  1. Die traditionelle Arbeiterpartei: eher strukturkonservativ; in ihrem inneren Selbstverständnis von proletarisch zu kleinbürgerlich mutiert; sehr skeptisch gegenüber der Masseneinwanderung; eher skeptisch gegenüber der in den letzten Jahren innerparteilich dominant gewordenen Schwulen- und Gender-Bewegung; mit gewisser Toleranz für die Notwendigkeiten der Wirtschaft; mit einer starken Verankerung im riesigen Wiener Beamtenheer.
    Ihr soziologisches Hauptproblem: Die klassische Arbeiterschaft schrumpft strukturell; viele Industriearbeitsplätze sind (nicht zuletzt auf Grund des „Erfolges“ der Gewerkschaft bei Lohnverhandlungen) ins Ausland abgewandert; die neuen Jobs sind hingegen im ideologisch und parteipolitisch diffusen Angestelltenmilieu entstanden, im Bereich der neuen Selbständigen und Ein-Mann-Unternehmungen.
  2. Die Partei der 68er: sehr links und sehr elitär-arrogant. Sie unterwandert seit den 70er und 80er Jahren die Arbeiter-Sozialdemokratie auf ihrem „Marsch durch die Institutionen“. Der außerparlamentarischen und anfangs oft gewalttätigen Opposition war nämlich langsam klar geworden, dass man nur auf dem Weg über eine erfolgreiche Partei persönlich in Machtpositionen kommen kann. Inhaltlich sind sie sowohl von Migration wie auch Schulden wie auch Political Correctness wie auch Steuererhöhungen wie auch ständig neuen Regulierungen wie auch allen schwulen und Gender-Parolen begeistert. Die 68er Eliten sind heute nicht nur unter den SPÖ-Funktionären, sondern auch in der Medien- und Kulturblase ungemein erfolgreich.
    Ihr soziologisches Problem: Die 68er gleiten jetzt rasch ins Pensionsalter; und die Kultur- wie die Medienblase werden von allen Außenstehenden mit stark gewachsenem Misstrauen gesehen.
  3. Die Partei der vor allem türkischen Migranten: Diese haben sich (vorerst) für die SPÖ entschieden, weil diese unter den Parteien der Macht die weitaus islam- und immigrationsfreundlichste Haltung hat. In fast allen gesellschaftspolitischen Fragen jenseits von Religion und Fundamentalismus sind die Wähler aus dieser Gruppe – weniger die in der Partei aktiven Funktionäre – aber sehr wertkonservativ (Rolle der Frau, Homosexualität…).
    Soziologisch: Sie sind die einzige Wachstums-Partei in der SPÖ.

Es ist zunehmend unwahrscheinlich, dass diese drei Parteien dauerhaft zusammen bleiben. Das zeigen auch die ausländischen Exempel. Selbst ein starker Parteiführer wie etwa Bruno Kreisky könnte das inzwischen nicht mehr kitten. Zu zentrifugal sind die Kräfte, welche die Sozialdemokratie auseinandertreiben.

Entscheidend für das künftige Kräfteverhältnis wird sein, welche der drei Subparteien die Gruppe der Pensionisten übernehmen wird können. Diese sind das einzige sonst verbliebene quantitative – nicht ideologische – Schwergewicht in der SPÖ. Wahrscheinlich dürfte das der Arbeiter-Subpartei gelingen.

Die Richtungen des Auseinanderdriftens:

  1. Die Wähler aus der Arbeiterschaft (nicht die Funktionäre) sind schon heute in vielen Ländern mehrheitlich bei anderen Gruppierungen gelandet. Zuerst geschah das noch etwas zaghaft Richtung Tories und CDU/CSU. Heute ist geradezu eine Massenflucht Richtung jener Gruppierungen in Gang, welche von den offiziellen Sozialdemokraten gerne als „rechtspopulistisch“ diskreditiert und außerhalb des demokratischen Bogens hingestellt werden. Hauptgrund dieser Flucht ist ganz eindeutig die Aversion vieler (ehemaligen) SPÖ-Wähler gegen die Völkerwanderung, die Angst vieler Menschen vor deren Konsequenzen. Sie haben aber auch schon davor den von der 68ern herbeigeführten gesellschaftspolitischen Linksruck nur noch mit sehr gemischten Gefühlen gesehen.
  2. Die 68er Gruppierung ist heute inhaltlich praktisch deckungsgleich mit den Grünen. Das zeigt sich jetzt besonders deutlich im Präsidentschaftswahlkampf, wo große Teile des SPÖ-Apparats völlig undifferenziert und mit der gleichen Begeisterung für den grünen Kandidaten werben, als wäre dies der eigene. Dieser Prozess wird Nachwirkungen haben: Niemand erkennt mehr, ob sich die beiden Parteien eigentlich noch unterscheiden. Außer dass die eine Partei fast immer in der Regierung sitzt (wo man halt viel bessere Karrierepositionen erreicht) und die andere eine dauernde Oppositionspartei ist (wo man der Begegnung der eigenen linken Utopien mit der Realität bequem entkommt). Inhaltlich hat die SPÖ jedoch heute alle industriefeindlichen Ökothemen der Grünen übernommen; und die Grünen haben ihre Affinität zu Rechtsbrüchen weitgehend aufgegeben und sind eher selbst eine ständig Strafanzeigen stellenden Gouvernantentruppe geworden. Sobald die SPÖ einmal in der Opposition ist, werden diese beiden Gruppen daher zumindest auf Wählerebene endgültig zusammenfinden.
  3. Die Türken (und künftig auch die vielen hereingelassenen Araber, Tschetschenen, Afghanen, sowie Pakistanis) werden mit Sicherheit eines Tages, sobald sie stark genug dazu sind, eine eigene islamische Partei gründen. Wählt doch die große Mehrheit jener, die – illegal – die türkisch-österreichische Doppelstaatsbürgerschaft haben (das sollen laut Schätzungen von Innenminister Sobotka in einem Gespräch nicht weniger als 40.000 Menschen sein!), in Österreich SPÖ und bei türkischen Wahlen die AKP. Diese ist eine total nationalistische, islamistische und sehr autoritäre Gruppierung, die absolut nichts mehr mit irgendeinem Element der Sozialdemokratie zu tun hat.

Das ist für die SPÖ wirklich eine dramatische Situation. Diese wird auch noch durch die Tatsache verschärft, dass sich Christian Kern, der Bundesparteichef, inzwischen total als Exponent der 68er Subpartei entpuppt hat, nachdem er einige Monate durch rhetorisches Wortgeklingel jede inhaltliche Festlegung vermieden hat. Werner Faymann war hingegen ein Exponent der Arbeiter-Subpartei.

Umso spannender ist jetzt in Wien der Aufstand der sogenannten Flächenbezirke innerhalb der SPÖ, wo diese noch regiert. Sie wollen einerseits verhindern, dass der Nachfolger von Häupl aus der 68er Subpartei kommt. Und sie wollen andererseits auch inhaltlich den Kurs der SPÖ wieder zurechtrücken.

Man darf sehr gespannt sein, ob ihnen das gelingt. Innparteilich war dieser Flügel ja jahrelang auf dem Rückzug.

Derzeit herrscht durch diesen Machtkampf eine totale Lähmung der Partei sowohl auf Landes- wie auch auf Bundesebene. Man nehme nur die Festlegung einer Asylanten-Obergrenze auf 37.500 oder ein neues effizienteres Asylgesetz: Überall hat es schon vor Monaten in der Regierungskoalition eigentlich eine klare politische Einigung gegeben. Aber überall legen sich seither insbesondere im SPÖ-Klub die 68er quer, sodass es keinerlei rechtliche Fixierung gibt. Ebenso war die SPÖ bei der Mindestsicherung zu keiner echten Kürzung der Zahlungen an Asylanten bereit. Folge: Jetzt treten in jedem Bundesland andere Mindestsicherungs-Sätze in Kraft, wobei es vor allem Wien total zerreißt, weil die meisten anderen Länder die Zahlungen kürzen.

Wenn die SPÖ in Wien nicht ebenfalls rasch und spürbar handelt - was aber die mitregierenden Grünen verhindern wollen! -, werden alle arbeitslosen Asylanten aus ganz Österreich nach Wien ziehen. Und das sind 90 Prozent aller Asylanten – wobei ja jetzt schon 60 bis 70 Prozent aller Asylanten nach der (bei österreichischen Gerichten und Ämtern weiterhin sehr großzügig gewährten) Asylgewährung nach Wien ziehen.

Da sagen die Flächenbezirke mit eigentlich zwingender Logik: „Das halten wir, das halten unsere Wähler nicht mehr aus. Wir brauchen einen echten inhaltlichen Politikwechsel.“ Aber Logik muss sich in einer Partei nicht automatisch durchsetzen. Vor allem, wenn diese in Wahrheit aus drei Parteien besteht.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    34x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2016 02:17

    Die SPÖ ist aus einer einstmals staatstragenden Partei zu einem widerwärtigen Machtkartell politisch-intellektueller Verhaltensorigineller geworden, die - vergleichbar mit der organisierten Kriminalität - nur eines eint: ihr Wille, die öffentlichen Kassen zu Lasten ihrer politischen Widersacher leerzuplündern und dies unter Aufwendung eines Lügenapparates an selbstreferentiellen Schachtelunternehmungen und Briefkastenscheinfirmen der Medienbranche als moralisch hochwertige Handlungen (gemeinnützig, sozial verantwortlich und wie die Falschbezeichnungen da alle lauen) darzustellen. Die Funktionäre sind von blindem Gehorsam dem Machtapparat gegenüber, vollkommen gewissenlos und zumeist von Hass und Neid auf ihre Mitbürger und den nicht zu ihrer Gefolgschaft zählenden Teilen des Volkes, das sie hervorgebracht hat erfüllt.

    Sozialismus, eine Geisteskrankheit, ist vorsätzlich begangen ein Hochgradverbrechen. Da sich Sozialisten stets in den Besitz des Staatsapparates versetzen sind sie im allgemeinen in der Lage, dessen Repressionsapparat gegen andersdenkende in Stellung zu bringen und fördern Rechtsbruch und Gewalt gegen politische Mitbewerber, wie etwa am Beispiel der Antifa auch jüngst wiederholt unter Beweis gestellt. Sozialisten mißbrauchen das Bildungswesen regelmäßig zur Verbreitung zahlreicher, ihren Interessen und dem Machterhalt dienlichen Lügen, so etwa in der Vertuschung der politischen Massenmorde die sie und die mit Ihnen sympathisierenden politischen Bewegungen des zwanzigsten Jahrhunderts begangen haben, und die in Ausdehnung und Umfang, wie auch was die Initialisierung betrifft denjenigen ihrer politischen Gegner nicht alleine zuvorkommen, sondern sie im Umfang bei weitem übertreffen.

    Ernstzunehmende politische Gegner werden von Sozialisten als Faschisten oder Nazi (Abkürzung für Nationalsozialisten) bezeichnet, was auf Grund des seit Jahrzehnten erfolgenden überschießenden Mißbrauches dieser Begriffe durch Sozialisten nur eines indiziert: daß es sich um ernsthafte Gegenmodelle oder Alternativen zum sozialistischen System handelt. Mit der ursprünglich historischen Bedeutung des Begriffsumfanges hat diese pejorativ zu verstehende Abwertung des politischen Gegners kaum bis gar keine Gemeinsamkeiten mehr, sie kann daher regelmäßig als unbeachtlich verstanden werden.

    Sozialisten der Gegenwart sind eine nationslose, heimatlose, ahistorische und atheistische Masse an staatsgläubigen und kulturlosen Menschen, denen jenseits materialistischer Wertbegriffe letztere zur Gänze fehlen. Das Vorhandensein sozialistischer Regierungen legt regelmäßig nahe, das gemeinsame Interessen des Gesamtvolkes zu Gunsten der Partikularinteressen sozialistischer Parteigänger verraten werden, wobei das Fehlen jeglichen Unrechtsbewusstseins für die politisch Handelnden systemtypisch ist. Historisch betrachtet ist der Sozialismus folglich als eine Form des zivilisatorischen Niederganges zu betrachten, der mittel- bis langfristig zu einer durch breite Schichten des Volkes einsetzende materielle und geistige Verarmung führt, die begleitet ist von den üblichen Phänomenen der Massenverdummung und generationsübergreifender Bildungslosigkeit.

    Da der Sozialismus auf alle Arten von Minderwertigen in der Gesellschaft, insbesondere auch auf Asoziale und krimineller Gewalttäter eine gewisse Anziehungskraft ausübt, da er die individuelle Schuldfähigkeit und Verantwortung
    des Einzelnen leugnet sind sozialistische Parteien zugleich auch immer von Funktionären durchsetzt, die in der Erkämpfung, Bewahrung und Machtausübung einen gewissen Grad an Gefährlichkeit erweisen, zumal das Fehlen jeglicher nichtmaterialistischer Moralbegriffe in hohem Ausmaß Soziopathen fördert, denen Lüge und Betrug als zur Vorteilserlangung völlig normal erscheint. Haben Sozialisten einmal den Staat lange genug durchsetzt, kann und muß von zahlreichen Dysfunktionalen Störungen bzw Organversagen des Staatskörpers auf breiter Front ausgegangen werden. Dies ist regelmäßig die Vorstufe zu einem allgemeinenen, vorrevolutionären Zustand der bei Reformunfähigkeit des Systems einen fließenden Übergang in eine Bürgerkriegsgesellschaft erwarten lässt.

    Noch Fragen ?

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2016 07:56

    Endgültig zerreißen wird es die SPÖ, wenn sich der einzige Wachtumsmotor den sie angeworfen haben, die Moslems, selbständig macht. Das wird sehr bald passieren.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2016 05:48

    Und nun an an alle vernuenftigen, an alle an einer Wiedergeburt rationaler Politik interessierten Waehler, an alle, die weitere Selbstzerstoerung ablehnen:

    X HOFER

    JEDE STIMME ZAEHLT, ES WIRD EXTREM KNAPP WERDEN!

  4. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2016 10:45

    Neulich bei einem Journalistentreffen hat’s mir fast die Hauptsicherung durchgehaut. Da hat doch einer mit linksdrehendem Stoffwechsel (sind eh fast alle Journalisten) allen Ernstes gemeint, dass die kommende Partei die FPÖ ist. Es sei daher die Pflicht der Medien, diese Partei zu unterstützen und zu erreichen, dass dort „vernünftige und g‘scheite Leut‘ ans Ruder kommen.“
    Kein Widerspruch in der Runde.
    Von der ÖVP war nur einmal die Rede, als einer meinte, dass sich die alte und verbrauchte ÖVP auflösen und unter Kurz neu gründen müsse.
    Wieder kein Einspruch.

    Herr Dr. Unterberger hat Recht. Der SPÖ geht es sehr schlecht. Das konnte lange unter der Decke bleiben. Jetzt, da die Fetzen fliegen, ist die Sache nicht mehr zu verheimlichen. Der Zerfall wird erst recht beschleunigt, wenn die Journaille laut über einen Frontwechsel nachdenkt. Bis das deutlich sichtbar wird, wird es noch dauern, aber der Trend lässt sich nicht mehr stoppen.

    Nebenbei: Negativwerbung („Nein zum Öxit“) geht fast immer in die Hosen, erst recht kontraproduktiv sind die Pro-Bello-Sager von ÖVP-Politikern und Bürgermeistern. Ich sage daher einen deutlichen Wahlsieg (> 52%) von Norbert Hofer voraus.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2016 01:22

    Umso schneller es die SPÖ zerreißt, desto besser für Österreich. Und die ÖVP kann sich gleich als nächster anstellen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorRübezahl
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2016 06:58

    Die Gründer SPÖ. Die (echte!) Kern-SPÖ bestand doch bis in die 60iger ausschließlich aus Vertretern der "einen Subpartei" Alle in einem bürgerlich traditionellem konservativen Umfeld hineingeboren. Zumindest galten damals noch Werte in der Gesellschaft.
    Die Gesellschaftsveränderung durch die SPÖ, also die Linke, begann Ende der 60iger. Besagte 68er Studentenrevolution und aus heutiger Sicht sinnvollen Förderung der Arbeiterfamilien begann der sich selbst beschleunigende Drall der Änderung der Gesellschaft. Sinnvoll! z.B. dass Arbeiterkinder auf Gymnasien gehen konnten! Ohen als Vorzeigesozialprojekt vorgeführt zu werden (z.B: Theresianum)
    Dann ist das unterwandert worden. (Ähnliches bei VGÖ durch Kommunisten. Heute nennen sie sich Die Grünen!) Durch die Wohlstandsverwahrlosung ist das völlig entglitten! Ohne Korrektiv einer Wertegesellschaft MUSS es diese Partei und auch Österreich zerreissen! Diese allgemeinen Werte gibt es nicht! Nur mehr Hedonismus und Egoismus. Konsumwahn.
    Der Zerfall der aPartei ist der Schlusspunkt der Entwicklung.
    Die kulturfremde Flutung ist nur ein Symptom dieser bereits erledigten Gesellschaft! Allerdings ein Indikator dieser Zustände. Welcome der einen Seite (die das gar nicht begreifen KÖNNEN!! Wir tun ihnen unrecht. Sie verstehen das nicht, was wir hier in diesem Blog sehen und fühlen!!) und die Realos auf der anderen Seite (so hießen die damals bei den Grünen! Wo sind die heute??... Genau das Gleiche "Spiel")
    Diese naive Welcome Gruppe, verbunden mit Machterhalt der alten Garde ermöglichte die islamfreundliche Aufnahme. Übrigens auch hier war es ursprünglich eine kurdengeführte Fraktion!! Ich erkenne daher auch in dieser Gruppe, der welcome-Sager, eine Spaltung. Die hin zum Islam.
    Die Spirale dreht sich immer schneller weiter.
    Das Ende ist völlig klar. Die SPÖ hat sich auch abgeschafft. Österreich hat sich abgeschafft. Und die ÖVP ist Herr Biedermann im Max Frisch Bühnenstück.
    Die Verlierer: Österreich als Nationalstaat. Bürgerlich denkende Bewohner - in ganz Europa. Speziell in den deutschsprechenden Ländern.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2016 11:28

    Sehr empfehlenswertes Video, das das "logische" Ergebnis jahrzehntelanger Gehirnwäsche aufzeigt, die die Deutschen und Österreicher zu dem gemacht hat, was sie heute sind: hirntote Flagellanten, die ihr Land zur Buße den Moslems schenken:

    "SO SIEHT ES AUS!! Etwas, das JASINNA, aber kein Deutscher sagen darf... "

    https://www.youtube.com/watch?v=WgYblE_H50g

    Ergänzung zum Titel: ...was aber auch kein Österreicher sagen darf!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    25. November 2016 08:19

    Das Parteiensystem ist gerade voll dabei, sich abzuschaffen. Es herrschen immer mehr italienische Verhältnisse - viele Kleinparteien - der Staat wird immer unregierbarer, wobei es ja im Prinzip eh nur noch 2 Parteien gibt: Die Linken und die Rechten.

    Die Trennung erfolgt zur BP-Wahl hin immer brutaler. Alles was rechts ist, ist aus Sicht der Linken dumm, sind Nazis und unerwünscht. Die Justiz zieht bei diesem Verrat am Volk auch mit und es kann nicht mehr lange dauern, bis es richtig zu scheppern anfängt.

    Bedanken dürfen wir uns bei den Linkslinken in Verbindung mit der Hofberichterstattung (Lügenpresse) und deren Erfüllungsgehilfen/Blockwarte.

    Demokratie war vorgestern.

    Mir graut

  2. Ausgezeichneter KommentatorGennadi
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    25. November 2016 10:36

    Vielleicht hat A.U. vergessen:
    In Wien ist bereits eine türkische AKP-treue Partei angetreten. Finanziert von der Heimatpartei.
    In NÖ ist bereits eine sogenannte Migrantenpartei angetreten. Aufgestellt und finanziert von der Muslimbruderschaft und ihrer Muslimischen Jugend.
    Bei AK-Wahlen it bereits die KomIntern angetreten. Bestehend aus Ultra-Kommunisten und dem dazu gehörigen PKK-Kader.

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  1. Anmerkung (kein Partner)
    26. November 2016 04:34

    Die wichtigste Frage ist ja, wie man nicht nur die SPÖ-Zauberlehrlinge, sondern auch die anderen Wolkenkuckucksheimgruppen in Österreich, wie etwa die christlichen Kirchen, wieder in die Gesellschaft integrieren könnte. Wer schafft es, die missratenen "Willkommenskulturellen" von ihrem Selbstmord-Trip wieder herunterzuholen?

    In der SPÖ gibt es immerhin Ansätze zur Selbstheilung. Der Arbeitnehmerflügel müsste wie eine Hundefängertruppe agieren, die versucht, die ideologisch durchgedrehten Streuner wieder einzufangen. Nicht dazu geeignet ist aber ein Häupl, von dessen montäglicher "Pracht und Herrlichkeit" in der Landtagssitzung am Donnerstag nur noch ein versagendes Piepsstimmchen übrig war.

  2. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    25. November 2016 16:11

    Die 68er Eliten sind heute nicht nur unter den SPÖ-Funktionären, sondern auch in der Medien- und Kulturblase ungemein erfolgreich...

    Irrtum. man sehe sich schrumpfende Zahl von Parteimitgliedern wie Auflagezahlen an.

    Sie sind einflussreich, Erfolg sieht - schon wieder Gott sei Dank - anders aus.

  3. Shalom (kein Partner)
    25. November 2016 15:20

    Letzte Meldung d. Tullner Ausgabe d. NÖ-Nachrichten:
    "ÖVP-Bundesparteiobmann-Stv u. Klubobmann d. ÖVP im Parlament, Staatssekretär a. D. Dr. Reinhold Lopatka, hat sich öffentlich für Ing. Hofer als künftigen Bundespräsidenten ausgesprochen. In einem in Tulbing gelegenen Haus hat sich daraufhin ein über 80jähriges ÖVP-Mitglied in Selbstmordabsicht aus dem Kellerfenster hinaufgeworfen. Das psychologische Notfallteam d. ÖVP-Ortsparteileitung Tulbing hat sich ihres schwerst traumatisierten Uraltmitgliedes, welches ständig "So war mir Gott helfe" stöhnt, angenommen. Der f. kommendes Wochenende geplante "Ball der Tulbinger ÖVP-Senioren" wurde auf d. Zeit nach d. Wahlsieg Ing. Hofers verschoben."

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      25. November 2016 16:20

      Asahi Shimbun, Tokio, 25. November 2016

      Japan hat unerwartet Konkurrenz bekommen - in der Disziplin, vergessene Krieger auf Pazifikinseln zu finden. So wie etlichen Soldaten, die isoliert ausharrten und die Nachricht vom Kriegsende nicht glauben wollten, ist nun am Tulbinger Kogel ein Mann gefunden worden, der glaubte, noch immer Mitglied der untergegangenen ÖVP zu sein.

      Es ist nicht auszuschliessen, dass weitere Versprengte im Hinterland harren, beklagte H.Y. Perventil vom DÖW.

    • INNS'BRUCK (kein Partner)
      25. November 2016 19:11

      Na, das war wohl ein bissl schwach vom Tiroler Ex-Komm. Fischler.

      Trotz Einsatz seiner füllig über Normalgewicht liegenden Norm haben sich NUR 136 Bürgermeister von SPÖVP und Bürgerlisten für den Kettenraucher mit der herrlichen Lunge ausgesprochen.

      Schlapp und schlaff bei 2.100 Gemeinden diese Minderleistung des Wohlgerundeten.

      Aber die ORF-Sozis bingen das ganz wichtig (Teletext) heraus.
      ORF-Sozis wieviel Prozent sind 136 von 2.100?

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      25. November 2016 19:34

      Beim Konkurs ÖVP-BMs kommt eine Quote von 6,48% zur Verteilung.

      Prüfungstagsatzung am 4. Dezember 2016. Der Masseverwalter DDr. Fischler wird bestätigt.

      Beschluss vom 24.11.2016

    • kamamur (kein Partner)
      26. November 2016 18:03

      @Shalom
      Keck und putzig formuliert, meine Zustimmung haben sie.

  4. Shalom (kein Partner)
    25. November 2016 14:20

    simpel, simpler, am simpelsten, Wertkonservativer!

    So ist es!!!

  5. Gennadi (kein Partner)
    25. November 2016 10:36

    Vielleicht hat A.U. vergessen:
    In Wien ist bereits eine türkische AKP-treue Partei angetreten. Finanziert von der Heimatpartei.
    In NÖ ist bereits eine sogenannte Migrantenpartei angetreten. Aufgestellt und finanziert von der Muslimbruderschaft und ihrer Muslimischen Jugend.
    Bei AK-Wahlen it bereits die KomIntern angetreten. Bestehend aus Ultra-Kommunisten und dem dazu gehörigen PKK-Kader.

  6. Knut (kein Partner)
    25. November 2016 08:19

    Das Parteiensystem ist gerade voll dabei, sich abzuschaffen. Es herrschen immer mehr italienische Verhältnisse - viele Kleinparteien - der Staat wird immer unregierbarer, wobei es ja im Prinzip eh nur noch 2 Parteien gibt: Die Linken und die Rechten.

    Die Trennung erfolgt zur BP-Wahl hin immer brutaler. Alles was rechts ist, ist aus Sicht der Linken dumm, sind Nazis und unerwünscht. Die Justiz zieht bei diesem Verrat am Volk auch mit und es kann nicht mehr lange dauern, bis es richtig zu scheppern anfängt.

    Bedanken dürfen wir uns bei den Linkslinken in Verbindung mit der Hofberichterstattung (Lügenpresse) und deren Erfüllungsgehilfen/Blockwarte.

    Demokratie war vorgestern.

    Mir graut

    • Torres (kein Partner)
      25. November 2016 09:53

      Wie Sie richtig bemerken, zieht die Justiz bei diesem Verat am Volk voll mit. Dabei sollte man nicht vergessen, dass dies ganz besonders sichtbar ist, seitdem der Justizminister Brandstetter heißt, der auf einem ÖVP-Mandat sitzt.

    • Gennadi (kein Partner)
      25. November 2016 10:39

      Die Nationalsozialisten sind aber nur in der Darstellung der Linken "rechts". Sie waren immer links.
      Sieht man sich die Ideologie und Methoden der Grünen und anderen Linksgruppen an, findet man seit weitreichende Parallelen zum Nationalsozialismus. Nicht zuletzt den fanatischen Haß auf Juden.

    • Freidenker (kein Partner)
      25. November 2016 17:33

      @Gennadi:
      Vollkommen d'accord mit Ihnen, dass die Nazis keine "Rechten" sondern stramme Linke waren und das ist auch jederzeit locker nachweisbar, nur interessieren tut das anscheinend niemand.
      "Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir dt. Linke, nichts ist uns verhasster als der rechts stehende nationale Besitzbürgerblock"
      (Dr. Joseph Goebbels, Der Angriff v. 06.12.1931, zitiert aus: Radnitzky, Das verdammte Jht., Seite 162)

  7. kamamur (kein Partner)
    25. November 2016 07:20

    Wertkonservativer-23. November 2016 09:58
    AMEN !

    Kurz und bündig ist besser als die ansonst beigebrachten VP Solidaritätsbekundungen.
    PS.: wie verschleimt diese Partei ist zeigt sich aktuell an der Wahlempfehlung Lopatkas. Trotzdem wird in Zukunft so mancher Sesselkleber in dieser EHRENWERTEN Gesinnungsgemeinschaft seinen warmen Platz verlieren.

  8. blaubeerbaum (kein Partner)
    25. November 2016 06:25

    #2 Diese Bezogenheit, meine Gewichtung auf eine bestimmte Gruppe, schlummert in jedem von uns bis hinauf zum Staat. Der Sozialismus steht für mich zwischenzeitlich genau hier in absoluter Gegnerschaft. Er will Sehnsüchte nach "Wärme" und "Geborgenheiten" brechen und zerstören und durch einen im Grunde menschenfeindlichen Überbau, den gereinigten Menschen ersetzen.

    Der Sozialismus, nicht zu verwechseln mit sozialem Denken(!), will Gott sein, den Menschen neu erschaffen. Doch er ist letztlich nichts anderes als ein Verbrechen an der Menschlichkeit. Er zerstört das Wichtigste in uns Menschen.

  9. blaubeerbaum (kein Partner)
    25. November 2016 06:09

    #1 Noch bis vor wenigen Monaten war für mich der Begriff "Patriotismus" ein "No go!" Unterschwellig in Richtung Adolf vernordet. Erst seit kurzer Zeit habe ich "patriotisch" wieder neu buchstabieren und vor allem bejahen und neu schätzen gelernt.

    Als Urzelle des Staates, so mein alter Sozialkundelehrer, gilt Familie. Nun meine Familie liebe ich und stehe damit absolut nicht in Gegnerschaft zu meinem Nachbarn, der selbstredend seine Familie liebt. Ich fühle mich zu Hause in "meinem Kegelclub" und finde nicht den Hauch eines Hasses, wenn mein Nächster lieber für seinen Kaninchenzuchtverein lebt und steht. Gegenteilig empfinde ich dies gesamtgesellschaftlich für eine wirkliche Bereicherung!!!

    • Undine
      25. November 2016 09:45

      @blaubeerbaum

      Ihr neu entdeckter Patriotismus scheint mir echt zu sein. Sie haben ihn gut definiert.
      Van der Bellens neu entdeckte Heimatliebe hingegen halte ich für verlogen und nur seiner Angst geschuldet, nur als Ausländerfreund ---also dem Gegenteil von einem Patrioten!---zu gelten, was ihm im Moment nicht opportun erscheint.

  10. Undine
    23. November 2016 21:45

    Dieses Video müßte stark verbreitet werden, es müßte an Schulen gezeigt und diskutiert werden:

    "Was A. MERKEL treibt, ist gegen das Deutsche VOLK gerichtet?"

    https://www.youtube.com/watch?v=aZB0AyEaPsA

    Ein ehemaliger CIA-Chef stellt die Prognose, daß Deutschland spätestens im Jahr 2020 wegen der Massenzuwanderung UNREGIERBAR sein werde, daß es zu einem Bürgerkrieg kommen werde. Wer mit wachen Sinnen das Geschehen beobachtet, wird dem Mann recht geben.

    • Pennpatrik
      23. November 2016 23:33

      "Die Deutschen nehmen eine an sich gute Sache und penetrieren sie so lange, bis eine schlechte daraus geworden ist".
      Wird G.B.Shaw zugeschrieben.

    • Undine
      25. November 2016 09:52

      @Pennpatrik

      Die Deutschen sind Weltmeister in bußfertiger Selbstbezichtigung.

    • Freidenker (kein Partner)
      25. November 2016 17:39

      Ein Mitposter hat einmal hier sehr treffend gemeint:
      Die reimortierten Marxisten haben aus 90 Millionen Deutschen eine einzige Heil-und Pflegeanstalt für Geisteskranke im offenen Vollzug gemacht.

  11. machmuss verschiebnix
    23. November 2016 21:00

    Aber eigentlich kann ich es schon nachvollziehen, daß die Sozis nicht
    nochmals mit Nazis zu tun haben wollen - kommt na nichst dabei raus.

    Drum holen die sich jetzt Muslime ins Land,
    dann
    sind alle Probleme mit einer Klappe erschlagen,
    der sozialistische Schuldenberg,
    der kaum noch handhabbare Paragraphen-Wildwuchs,
    . . . uvam, wie auch
    die ständige Qual mit den Wahlen - joaahh - die gibt's auch nimmer
    und die SPÖ wird ihr Ende haben [händereib] , genau wie
    die 68 samt Schwuchtel-Anhang und . . . . . . noch sehr Vieles mehr.

    Aber das Wichtigste von alledem - bitte NICHT weiter sagen:
    das hilft nämlich DEN RECHTEN [zerkugel]


  12. machmuss verschiebnix
    23. November 2016 20:45

    Würde sich in einer subpressions-erfahrenen, allzeit-lügnerischen und
    volks-ausbeutenden Partei wie der SPÖ jener Menschenschlag finden,
    dessen Dasein die Welt harmonischer und friedlicher macht, dann müßte
    doch die SPÖ in einem traumhaften Zustand sein ?@!

    Aber ja doch, sicher Traum, sogar ALB-Traum

  13. Erich Bauer
    23. November 2016 17:54

    (Zitat A.U.) "...Die Partei der vor allem türkischen Migranten: Diese haben sich (vorerst) für die SPÖ entschieden, weil diese unter den Parteien der Macht die weitaus islam- und immigrationsfreundlichste Haltung hat..."

    Ich "fürchte" mit Donald Trump und Angela Merkel wird es kein "Bussi-Bussi" Verhältnis geben.

    https://www.youtube.com/watch?v=EtS1znYJ5qk
    DONALD TRUMP - DEUTSCHES VOLK "BEFREIE Dich von ANGELA MERKEL - sie ist eine KATASTROPHE"

    • Undine
      23. November 2016 21:54

      Erfreulich!
      Allerdings hat er auch bereits seinen Kotau vor der eigentlichen Macht in den USA gemacht, um den kein Präsident herumkommt.

  14. Ingrid Bittner
    23. November 2016 17:52

    Mein ganzes Leben lang hat mich ein Spruch begleitet: es gibt nix im Leben, das man nicht erwarten kann.
    Tja ich hab aber nicht gemeint, dass ich das Zerreissen des SPÖ auch noch erlebe. Ich bin in dem erzroten Steyr aufgewachsen, da gab es eigentlich nichts Anderes, über Generationen. Der Großvater hat rot gewählt, der Vater... tja was die Mütter oder Großmütter gewählt haben, hat eigentlich nur eine untergeordnete Rolle gespielt, weil die haben ja sowieso nur gewählt, was üblich war und das war rot.
    Tja und jetzt kann man fussfrei erste Reihe erleben, wie es die einst alles beherrschende Partei schlicht und einfach zerreisst. Es wird sich einfach nicht mehr kitten lassen, das müssen auch die Eingefleischten einsehen. Und das ist gut so. Wenn ich mir die Misswirtschaft in Wien anschau, da bleibt mir gar nichts Anderes übrig, da muss ich unsere oö Regierung loben. Was die SPÖ hervorragend kann und immer konnte, das Geld anderer Leute großzügig ausgeben - den ERfolg dieser Politik sehen wir ja jetzt. Jetzt versucht man, den großartigen Kreisky heraufzubeschwören - aber was hat der besser gemacht? Der hat die Schuldenpolitik ja angefangen. Und das zieht sich durch und jetzt kommt der große Pumperer. Und wer wird den Scherbenhaufen kitten (können)?

    • Günther (kein Partner)
      25. November 2016 18:11

      Ich komme ebenfals aus einem roten Elternhaus. Aber mein Vater würde sich im Grab umdrehen, erführe er, wie sich seine Partei gewandelt hat. Mein Vater war ein patriotischer Familienmensch, liebte Weihnachten über alles. Dies wird zur Zeit von der Sozialdemokratie vernichtet. Einen Volksaustausch hätte er sicherlich abgelehnt. Er stammte aus dem Sudetenland und hatte sein Leben für einen bescheidenen Wohlstand hart gearbeitet. Dies in die Ohren derer, die eine Masseneinwanderung von Mohammedanern mit der Heimkehr Altösterreicher vergleichen .

    • Undine
      25. November 2016 18:17

      @Günther

      *****************!

  15. Brigitte Imb
    23. November 2016 16:55

    OT - EU beschließt Pressezensur gegen kritische Medien

    Vorerst werden nur russische Medien betroffen sein, ......weitere bestimmt recht rasch danach.
    Die Diktatur wird beständig sichtbarer.

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/88919-eu-zensur

  16. Undine
    23. November 2016 16:20

    OT---aber in was für einer ENTARTETEN WELT leben wir, in der ein Mann, der 30 Jahre lang den Nikolaus auf einem Weihnachtsmarkt verkörpert hat, zum Frendenfeind gestempelt und seines "Ehrenamtes" enthoben wird, weil er es gewagt hat, den Plakattext "Kinderehe = Kindesmissbrauch" für richtig zu halten und dann zu verbreiten.

    "Eltern von Engerln besorgt: Bürgermeisterin feuerte Nikolaus wegen Facebook-Kommentar"

    https://www.unzensuriert.at/content/0022367-Eltern-von-Engerln-besorgt-Buergermeisterin-feuerte-Nikolaus-wegen-Facebook?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Ich halte diese politisch-korrekte hirnverbrannte BÜRGERMEISTERIN für geradezu PERVERS

    • Brigitte Imb
      23. November 2016 16:41

      Umvolkungspolitiker (UVP) bei der Arbeit.

      WIR - darunter verstehe ich jene, die mit der Umvolkungspolitik nicht einverstanden sind -, ja wir alle, sind aufgerufen besser und rascher zu arbeiten als die UVP, sonst ist der Untergang des uns bekannten Abendlandes sicher.

  17. Brigitte Imb
    23. November 2016 16:06

    OT - Freiburg: Eine idyllische Stadt wird zur No-go-Area

    Ein äußerst lesenswertes Interview mit einem Bürger, indem die katastrophalen Zustände in Freiburg geschildert werden, die von den Flutilanten verursacht werden.
    Das Volk ist zum "Abschuß" freigegeben, Mordfälle sollen möglichst nicht aufgeklärt werden,.........

    https://philosophia-perennis.com/2016/11/22/interview-freiburg-no-go-area1/

    • Undine
      23. November 2016 16:33

      Erschütternd, was sich in der bezaubernden altehrwürdigen Universitätsstadt Freiburg im Breisgau tut! Man kann nur hoffen, daß alle Freiburger AfD wählen, sonst ist ihnen nicht zu helfen!

    • Brigitte Imb
      23. November 2016 17:02

      Dort existiert keine AfD!! Die wählen stramm links und grün. Wer anderer Meinung ist.....s.o.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Freiburg_im_Breisgau#Gemeinderat

    • Undine
      23. November 2016 17:54

      Dieser von lästigem eingeschlepptem Unkraut befallene Acker im schönen Breisgau gehört kräftig umgeackert! Dazu sind aber kräftig zugreifende arbeitsame Hände nötig.

    • M.S.
      23. November 2016 18:04

      @Brigitte Imb
      @Undine

      Und besonders schlimm ist, dass wahrscheinlich zumindest in Deutschland der Point of no return bereits überschritten ist, selbst wenn ab sofort die Grenzen für alle Einwanderer geschlossen würden. Dazu müsste bei den Wahlen im März allerdings die AfD die Absolute Mehrheit erringen, was kaum zu erwarten ist.

    • Riese35
      23. November 2016 19:56

      Ich bedauere die Freiburger nicht. Wenn sie sich eine solche Volksvertretung gewählt haben, haben sie nur das bekommen, was sie wollten.

    • Almut
      24. November 2016 00:19

      Wo ist das Problem? Die Freiburger wollten das so: AfD maximal 10% und der Rest Einheitsblockpartei GrüneCDUSPDLinkeFDP, die Grünen hatten einen Anteil von 40%!

  18. Bob
    • Pennpatrik
      23. November 2016 23:39

      Nein! Die wollen die Finanzierung aus dem Bundesbudget.
      Dann zahlen ALLE Steuerzahler, auch die die keinen Empfang haben.
      "FOKUS AUF ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN AUFTRAG!
      Mit unserem Geld darf kein Sinnlosprogramm mehr finanziert werden. Wir wollen ein fundiertes, unabhängiges Programm: Es muss gesellschaftlicher Mehrwert für Österreich geschaffen werden."

      Von den NEOS kann nichts positives kommen.

    • Charlesmagne
      24. November 2016 11:32

      Einzig die ersatzlose Abschaffung der Zwangssteuer "GIS-Gebühr" und nur eine Privatisierung a la "Sky" ist eine Löung.
      Wäre ja noch schöner, wenn die Regierung nicht nur durch den Stiftungsrat, sondern gleich direkt durch die Geldzuteilung Zugriff auf den Sender hätte.
      Technisch kein Problem, denn der ORF kann via Satellit ohnedies nur mehr mit Empfänger und Berechtigungskarte empfangen werden.
      Jeder, der diese Karte hat, kann gegen Gebühr diesen Sender weiter empfangen.
      Jeder der diesen Sender nicht sehen will, wird die Karte umgehend retournieren und der ORF wird binnen spätestens 2 Monaten seine Sendungen einstellen, da pleite.

    • Rau
      25. November 2016 20:39

      Eine Frechheit diese Petition auch noch mit dem Titel "GIS abdrehen!" läuft. Das allein sollte bei der nächsten Wahl das aus für diese Spasstruppe sein! Sollte dieser Vorstoss durchgehen haben wir dieselbe Situation, wie die Deutschen, nur mit dem Unterschied, dass es eine erfolgreiche Petition dafür gab. Dass Petitionen in diesem Land nichts bedeuten, und EUweit sogar Referenden ignoriert werden, wird in diesem Fall dann natürlich nicht erwähnt werden. Da sind sie dann das Mass aller Dinge. Wenn die ÖVP da mitspielt soll das ein weiterer Sargnagel für ihr politisches Grab sein. Von der FPÖ ist das ohnehin nicht zu erwarten.

    • machmuss verschiebnix
      26. November 2016 13:23

      . . . wer einmal Gendert dem glaubt man nicht und wenn er auch . . .

  19. Bob
  20. perseus
    23. November 2016 12:49

    Seit die SPÖ keine ehrliche Arbeiterpartei mehr ist (mit Handschlagqualität und Wirtschaftsverständnis, wie früher unter z.B. Anton Benya) weil ihr die Arbeiter abhandengekommen sind, gibt es keinerlei Bedarf mehr für sie; ihre eigentliche Ideologie, die natürlich auf Karl Marx beruht, ist längst disqualifiziert; sie (die rote Ideologie) hat zig Millionen Tote verursacht (mehr wie Adolf) und gehört längst auf den Misthaufen der Geschichte.

    Das Problem ist, dass die 68er-Fraktion in der SPÖ (statt des „alten“ Marxismus) für folgende Themen steht (= Neosozialismus):

    • „Willkommenskultur“, Wir schaffen das, Völkerwanderung und gezielte Umvolkung der österreichischen Bevölkerung

    • Gleichstellung von homosexuellen Beziehungen mit der Ehe

    • Genderismus

    • Political Correctness

    Eine wesentliche Frage ist jetzt auch, ob die ÖVP weiß mit wem sie koaliert. Denn tonangebend in der Regierung sind neben Kern die Linkspalästinenserin Duzdar und andere Exponenten der linkslinken Wiener Fraktion.

    Die ÖVP hat somit das Problem, dass sie selbst mit Alt-68ern gesegnet ist (Christoph Leitl…), die sich daher gar nicht so schlecht mit dem Koalitionspartner verstehen und bereit sind, vor allem beim totalen bull shit mitzutun (Homoehe, Genderismus – siehe Bundeshymne). Die ÖVP hat aber auch das Problem, dass sie mangels klarem Programm überall dabei ist und vor allem nicht als rückständig dastehen will. Wichtig ist auch ihr, dass Österreich immer orientalischer und „bunter“ wird. Und Kurz gibt leider nur das Feigenblatt der ÖVP, weil er nichts durchsetzen kann. Die ÖVP wird daher bei der nächsten Wahl in der Bedeutungslosigkeit verschwinden = nicht mehr als 15%.

    Aber das Problem aller Alt-68er ist, dass mehr als 80% der Österreicher dieses Programm ablehnen. Das gilt vor allem für die Masseneinwanderung des Lumpenproletariats der dritten Welt. Diese Mehrheit wird zynisch als Modernisierungsverlierer verunglimpft.

    Gegen die Phalanx der Alt-68er gibt es nur eine Strategie: solange FPÖ wählen bis der Spuk vorbei ist. Dann kann man sich immer noch anschauen, ob die FPÖ auch in der Lage ist, Wirtschaftsthemen umzusetzen. Ich mache das jedenfalls so und vertrete das auch nach außen; ich lasse mich dafür auch gerne als Rechtextremen oder Nazi beschimpfen, das muss ich eben in Kauf nehmen, auch wenn ich es nicht bin.

  21. Politicus1
    23. November 2016 12:39

    "Die 68er gleiten jetzt rasch ins Pensionsalter"
    Die sind schon längst geglitten ...
    Wer 1968 achtzehn Jahre als war und als Jungstudent sich dem Geist der intellektuellen, künstlerischen Revolution verschwor ist heute 66 Jahre alt. Auch wenn Udo Jürgens dieses Alter als den Beginn des Lebens besungen hatte - die Pension der Alt-68er hat schon längst begonnen.
    Manche versuchen sich noch als außerparlamentarische Etzesgeber (vergleichbar mit den 'ehemaligen' ÖVP-Muppets), aber von der politischen Bühne sind sie weg.

    Die heute in linxrotgrünen Ideologien lautstark die Politszene beeinflussenden Roten und Grünen sind keine Alt-68er, sie sind ganz einfach selbstentwickelte Ultralinke.
    Und da sehe ich das Problem der SPÖ, vor allem in Wien.
    Im Gegensatz zu Deutschland gibt es bei uns keine links von den Sozialdemokraten angesiedelte LINKE, hervorgegangen aus den DDR-SED-Kommunisten.
    Gebe es bei uns eine politisch selbständige LINKE, wären etliche der den Häupl umzierenden roten Stadträtinnen längst dort dabei - allen voran Frau Wehsely.

    Vielleicht spendet ein Bauoligarch einmal ein paar Hunderttausend zur Gründung einer LINKEN Partei auch in Österreich?

  22. A.K.
    23. November 2016 11:50

    Bis auf den Titel, der mir mit
    "Die sozialdemokratische Dreiteilung" statt "Die sozialdemokratische Dreifaltigkeit" angemessener erschienen wäre, finde ich den Inhalt gut beobachtet und analysiert. Bravo!

    • Der Tetra
      23. November 2016 12:43

      Die sozialdemokratische Dreifaltigkeit waren für mich immer Kreisky, Fiakergulasch und weißer Spritzer....

  23. Undine
    23. November 2016 11:28

    Sehr empfehlenswertes Video, das das "logische" Ergebnis jahrzehntelanger Gehirnwäsche aufzeigt, die die Deutschen und Österreicher zu dem gemacht hat, was sie heute sind: hirntote Flagellanten, die ihr Land zur Buße den Moslems schenken:

    "SO SIEHT ES AUS!! Etwas, das JASINNA, aber kein Deutscher sagen darf... "

    https://www.youtube.com/watch?v=WgYblE_H50g

    Ergänzung zum Titel: ...was aber auch kein Österreicher sagen darf!

  24. Undine
  25. El Capitan
    23. November 2016 10:45

    Neulich bei einem Journalistentreffen hat’s mir fast die Hauptsicherung durchgehaut. Da hat doch einer mit linksdrehendem Stoffwechsel (sind eh fast alle Journalisten) allen Ernstes gemeint, dass die kommende Partei die FPÖ ist. Es sei daher die Pflicht der Medien, diese Partei zu unterstützen und zu erreichen, dass dort „vernünftige und g‘scheite Leut‘ ans Ruder kommen.“
    Kein Widerspruch in der Runde.
    Von der ÖVP war nur einmal die Rede, als einer meinte, dass sich die alte und verbrauchte ÖVP auflösen und unter Kurz neu gründen müsse.
    Wieder kein Einspruch.

    Herr Dr. Unterberger hat Recht. Der SPÖ geht es sehr schlecht. Das konnte lange unter der Decke bleiben. Jetzt, da die Fetzen fliegen, ist die Sache nicht mehr zu verheimlichen. Der Zerfall wird erst recht beschleunigt, wenn die Journaille laut über einen Frontwechsel nachdenkt. Bis das deutlich sichtbar wird, wird es noch dauern, aber der Trend lässt sich nicht mehr stoppen.

    Nebenbei: Negativwerbung („Nein zum Öxit“) geht fast immer in die Hosen, erst recht kontraproduktiv sind die Pro-Bello-Sager von ÖVP-Politikern und Bürgermeistern. Ich sage daher einen deutlichen Wahlsieg (> 52%) von Norbert Hofer voraus.

    • Rübezahl
      23. November 2016 11:21

      Ein Lächeln huscht über mein Gesicht. Schön wäre es. Allein mir fehlt der Glauben.

    • Ingrid Bittner
      23. November 2016 17:53

      Ihr Wort in Gottes Ohr - aber angeblich soll auch positiv denken helfen.

  26. Arbeiter
    23. November 2016 09:41

    Schöne Analyse, die mich inhaltlich freut. Aber Van der Bellen wird das System verlängern.

  27. dssm
    23. November 2016 09:20

    In der Opposition kann die SPÖ noch lange zusammenhalten, wer aber reale Macht ausüben will und einerseits dies aber andererseits jenes umsetzen will, den zerreißt es.
    Die ÖVP hat diese Spaltung sowieso schon seit der Gründung, denn die Bünde vertreten sehr verschiedene Gruppen, dies ist rein machtpolitisch günstig, leider verdirbt Macht immer, vor allem wenn man zu lange an den Futtertrögen sitzt, ein Blick auf die Bundes-ÖVP mag genügen.
    Die FPÖ, als dritte Massenpartei, zeigt eine noch größere Spaltung, dies geht nur gut solange man in Opposition ist. Die wirtschaftsliberalen Leute werden sich nie mit den Betonsozialisten einig werden!

    Allen drei gemeinsam ist ein Strickfehler der repräsentativen Demokratie. Um Pfründe dauerhaft halten zu können und ständig neue Pfründe dem Steuerzahler umzuhängen braucht es breite parlamentarische Mehrheiten. Die gibt es nur durch Volksparteien, diese müssen aber eine viel zu breite und heterogene Wählergruppe als Basis haben. Wer heute eine der Volksparteien wählt, der weiß niemals welchen Kurs dann ‚seine‘ Abgeordneten einhalten werden. Demokratie wird damit pervertiert. Man wählt Kurz, also klare Kante bei der Zuwanderung, und bekommt Karas, das absolute Gegenteil. Man wählt Faymann, der mit ruhiger Hand ganz bestimmt nichts reformiert, und bekommt Kern, der ein Feuerwerk an Ideen gezündet hat. Man wählt Haimbuchner, der sehr wirtschaftsfreundlich ist und bekommt Strache, der allen Staatsnahen in Wien ihr Luxusleben garantiert hat.

    Gibt es Alternativen? Wie z.B. das Wahlrecht in England? Wo dann eine Partei mit rund 30% der Stimmen eine Absolute im Parlament hat und eine Partei mit rund 20% erst gar nicht im Parlament sitzt. Eine Parteienlandschaft wie in Italien? Wo die kleineren Parteien zwar treffsicher eine Meinung haben, aber die Parlamentsarbeit ständig blockiert ist. Den helvetischen Weg, also die Korrektur durch das Volk, haben wir uns ja leider durch viel zu viele staatsnahe Wähler verbaut.

  28. HDW
    23. November 2016 08:39

    Dieser soziopathisch materialistische Menschentypus wird durch das zu verteilende Fremdvermögen angezogen wie die Motten vom Licht!
    Nur, das alles ist keine neue Erkenntnis! Gogols "Tote Seelen", Tocquevilles "Ancien regime" und Dostojevskijs "Dämonen" beschreiben dies schon vor fast zweihundert Jahren, also schon bald nach der "Grossen Revolution"! Aber warum kann dann deren amerikanisch-baptistischer, preussisch-pietistischer und blutig-dumpf asiatischer Ableger heute wieder das Christlich-metaphysische und eben nicht materialistische EUROPA quälen und sekkieren?

  29. Leopold Franz
    23. November 2016 08:34

    Im Vorjahr hatte vor allem der Kitt der Macht zum Weiterregieren der Vereinigten Linken in Wien über 60 Prozent beschert. Das waren nicht nur die 68er. Da war sicher auch das strukturkonservative, bezogen jetzt auch auf die eigenen Strukturen, Beamtenheer dabei. Neben der Verteidigung der österreichweit wohl höchsten Bezüge spielte da glaube ich auch Angst mit. Angst vor der Aufdeckung der in den Jahrzehnten der Macht dort gewachsenen und verborgenen Korruption. So viele Akten hätten die gar nicht vernichten können, dass nicht ein durch einen Machtwechsel aufgedeckter Skandal den nächsten gejagt hätte.
    Dass bei der letzten Wahl VdB ebenfalls dort über 60 Prozent eingefahren hat, verwundert mich noch immer und scheint gegen die Überlegungen Dr. Unterbergers zu stehen. Vielleicht sind aber die ersten Erschütterungen der Macht, und ich sehne sie herbei, am 5. Dezember zu spüren.

  30. Pennpatrik
    23. November 2016 08:17

    Nicht ganz OT: Die gleichgeschaltete Presse macht wieder Stimmung:
    "Wenn Renzi das Referendum verliert, fängt das Gebilde Europa an zu bröckeln", sagt der Volkswirt der National-Bank, Dirk Gojny.

    Was hat denn die Regierung Renzi so toll gemacht? Mir fällt ein, dass die italienischen Banken in den letzten Jahren völlig desolat geworden sind und die italienischen Staatsschulden ins Unermessliche gestiegen sind.

    Nicht ganz OT, weil es ja bei uns auch nicht anders aussieht. Worin liegt denn die besondere Leistung der SPGVP, dass sie unbedingt am Ruder bleiben muss?

    Was ist denn heute besser als in der Schüssel/Passer Regierung?
    Was ist denn heute besser als in der Berlusconi Regierung?

    Die SPÖ übernimmt in der Ausländerfrage die Position, die Jörg Haider schon vor Jahrzehnten eingenommen hat. Jetzt wäre natürlich von Herrn Nowak in der "Presse" ein Artikel fällig, in dem er erklärt, warum Kern jetzt kein grauslicher Faschist und Nationalsozialist ist.
    Ach ja - Wahlen in 2 Wochen. Die üblichen Lügen ....

  31. Brigitte Imb
    23. November 2016 07:56

    Endgültig zerreißen wird es die SPÖ, wenn sich der einzige Wachtumsmotor den sie angeworfen haben, die Moslems, selbständig macht. Das wird sehr bald passieren.

    • Kyrios Doulos
      23. November 2016 11:29

      So sehe ich es auch. Die SPÖ hat die Mohammedaner jahrelang an ihren Brüsten saugen lassen. Die Mohammedaner sind mitten in der SPÖ. Sie sind wohlgenährt, fett, satt.

      Die Mohammedaner werden die Brust der Mutti-SPÖ verlassen. Und sie werden sich als diejenigen zeigen, die sie gemäß Koran und Mohammed sind: das antichristliche Tier, das aus den Meeren sich erhebt und sein Werk vollendet, solange es darf.

      Interessant, daß die, die in der reinen Lehre sagen, "Religion ist das Opium des Volkes" und daß die, die die christliche Kirche "antiklerikal" mit allen grauslichen Methoden bekämpft hat, eine sich als Religion tarnende Ideologie genährt hat: den ISlam.

      Logik? Beide sind antichristlich.

    • Riese35
      23. November 2016 15:18

      Das Drehbuch gibt es: man braucht sich nur das Amselfeld anzuschauen.

  32. Josef Maierhofer
    23. November 2016 07:16

    Die mir am meisten Unsympathischen sind die 68-er. Die Arbeiterpartei findet sich bei den Freiheitlichen, der Rest ist privilegierte oder alimentierte Klientel.

    Auch diese Fakten sind Grund für die handlungsunfähigen Stillstandsregierungen neben dem Koalionspartner, der neben den Bünden inzwischen auch die linke Gutmenschenfraktion eröffnet hat.

    Da ist derzeit tatsächlich die freiheitliche Partei die einzige vernünftig wählbare Partei, die noch dazu mehr direkte Demokratie will.

  33. Rübezahl
    23. November 2016 06:58

    Die Gründer SPÖ. Die (echte!) Kern-SPÖ bestand doch bis in die 60iger ausschließlich aus Vertretern der "einen Subpartei" Alle in einem bürgerlich traditionellem konservativen Umfeld hineingeboren. Zumindest galten damals noch Werte in der Gesellschaft.
    Die Gesellschaftsveränderung durch die SPÖ, also die Linke, begann Ende der 60iger. Besagte 68er Studentenrevolution und aus heutiger Sicht sinnvollen Förderung der Arbeiterfamilien begann der sich selbst beschleunigende Drall der Änderung der Gesellschaft. Sinnvoll! z.B. dass Arbeiterkinder auf Gymnasien gehen konnten! Ohen als Vorzeigesozialprojekt vorgeführt zu werden (z.B: Theresianum)
    Dann ist das unterwandert worden. (Ähnliches bei VGÖ durch Kommunisten. Heute nennen sie sich Die Grünen!) Durch die Wohlstandsverwahrlosung ist das völlig entglitten! Ohne Korrektiv einer Wertegesellschaft MUSS es diese Partei und auch Österreich zerreissen! Diese allgemeinen Werte gibt es nicht! Nur mehr Hedonismus und Egoismus. Konsumwahn.
    Der Zerfall der aPartei ist der Schlusspunkt der Entwicklung.
    Die kulturfremde Flutung ist nur ein Symptom dieser bereits erledigten Gesellschaft! Allerdings ein Indikator dieser Zustände. Welcome der einen Seite (die das gar nicht begreifen KÖNNEN!! Wir tun ihnen unrecht. Sie verstehen das nicht, was wir hier in diesem Blog sehen und fühlen!!) und die Realos auf der anderen Seite (so hießen die damals bei den Grünen! Wo sind die heute??... Genau das Gleiche "Spiel")
    Diese naive Welcome Gruppe, verbunden mit Machterhalt der alten Garde ermöglichte die islamfreundliche Aufnahme. Übrigens auch hier war es ursprünglich eine kurdengeführte Fraktion!! Ich erkenne daher auch in dieser Gruppe, der welcome-Sager, eine Spaltung. Die hin zum Islam.
    Die Spirale dreht sich immer schneller weiter.
    Das Ende ist völlig klar. Die SPÖ hat sich auch abgeschafft. Österreich hat sich abgeschafft. Und die ÖVP ist Herr Biedermann im Max Frisch Bühnenstück.
    Die Verlierer: Österreich als Nationalstaat. Bürgerlich denkende Bewohner - in ganz Europa. Speziell in den deutschsprechenden Ländern.

    • simplicissimus
      23. November 2016 08:17

      Sehe ich auch so, hervorragend analysiert!

    • schreyvogel
      23. November 2016 10:31

      ***************!
      Ein weiteres sehr folgenschweres Problem: Unsere Kinderarmut.

      Die schon länger hier lebenden Frauen wollen nicht an den Herd gefesselt werden, sondern sich selbstverwirklichend einen Job suchen (eventuelle Einzelkinder kommen in die Kindergärten für 0-jährige).
      Die Erfindung der "Pille" hilft ihnen dabei.

      Die neu hier lebenden Frauen wollen dagegen möglichst viele Kinder großziehen und eine große Familie haben. Diese Kinder bilden in einigen Jahrzehnten die Bevölkerungsmehrheiten (jetzt bereits in den Schulen).

      Österreich ist reich. Es zieht dadurch Arme aus aller Welt an, wie das Licht Motten.
      Österreich ist aber weder willens noch imstande, sich dagegen zu wehren.

    • schreyvogel
      23. November 2016 10:32

      Nicht einmal das Denkmalamt kann Österreich noch retten.

    • Undine
      23. November 2016 10:43

      @schreyvogel

      ********************!

      Die kinderreichen Armen überfallen das Land der kinderarmen Reichen---das kann nur schlecht für Letztere ausgehen!

    • M.S.
      23. November 2016 11:31

      ****************
      Am Ende dieser Entwicklung steht der Gottesstaat.

    • Ingrid Bittner
      23. November 2016 21:54

      "Österreich ist reich" - wenn ich das höre, dreht sich mir der Magen um. Ein angeblich reiches Land muss jährlich über viele Wochen über den ORF betteln, weil die eigenen Kinder nicht richtig versorgt werden können? Da muss man für Heilbehelfe, Rollstühle, Therapien, etc. für kranke Kinder betteln, weil der Staat bzw. die Krankenkassen bei der Finanzierung aussteigen. Aber Österreich ist ein reiches Land - ich kann's nicht mehr hören, weil das für mich nicht zusammengeht.

    • Ingrid Bittner
      23. November 2016 22:00

      Die schon länger hie lebenden Frauen wollen nicht an den Herd gefesselt ... das seh ich anders. Die jungen Familien können es sich ja gar nicht leisten, von einem Verdienst zu leben. Die Wohnungs- und Lebenshaltungskosten sind so hoch, dass sich das mit einem Gehalt ganz einfach nicht ausgeht. Nicht alle haben Jobs, die so gut dotiert sind, dass einer daheim bei den Kindern bleiben kann - zumindest für eine gewisse Zeit.
      Und unsere Neuzuzügler die kennen es nicht anders, da sind die Frauen dazu da um Kinder zu bekommen, den Haushalt zu versorgen und dem Herrn zu dienen.
      Diese Frauen brechen nicht aus, wie auch? Die dürfen auch die Sprache nicht lernen und können somit nicht arbeiten gehen.

    • Undine
      23. November 2016 22:51

      @Ingrid Bittner

      Absolut richtig! Ich finde es auch beschämend für Österreich, daß etwa wegen AIDS, dessen weltweite Verbreitung den Homosexuellen zu verdanken ist, mit viel Tamtam im ORF haufenweise Geld gescheffelt wird, während die an ihrem schlimmen Los völlig unschuldigen SCHMETTERLINGS-KINDER keine Lobby haben, die ihnen zum dringend nötigen Geld für die FORSCHUNG verhilft, um ihr Schicksal erträglich zu machen.

    • LeoXI (kein Partner)
      25. November 2016 07:26

      Leider sehr treffend beschrieben.

      Ergänzend lässt sich immerhin anmerken, dass uns jetzt aber wirklich NIEMAND mehr nachsagen kann, wir wären ein deutsches Land (Dollfuss, auch Schuschnigg " der wahre / bessere deutsche... ")

      Und DAS war es doch wert!
      Oder vielleicht doch nicht?

  34. Don Camillo
    23. November 2016 06:41

    ... nur mit welcher Begründung dürfen die Sozialisten unser schönes Österreich mit in den Abgrund reißen?

    • Pennpatrik
      23. November 2016 08:26

      Die Linken brauchen keine Begründung, um Menschen nicht nur in den Abgrund zu reißen, sondern auch industriell zu vernichten.

      In Millionen ohne Kriegstote:

      20 Lenin/Stalin
      65 Mao
      1 Vietnam
      2 Nordkorea
      2 Kambodscha (es wird auch von 1/3 der Bevölkerung gesprochen - der größte Massenmord in der Geschichte der Menschheit)
      1 Osteuropa
      6 Hitler
      In Summe an die 100 Millionen Tote

      Linke Ideologen haben als Begründung immer die Schaffung des Paradieses auf Erden angegeben.

    • logiker2
      23. November 2016 08:33

      weil wie hier schon öfters erwähnt, der Sozialismus eine Geisteskrankheit ist, welche vorwiegend aus pathologischen Neid und Hass auf alles und jeden besteht, was oder wer nur irgendwie "besser" gestellt ist. Wichtig ist für einen Sozen ist immer, das es dem Anderen dreckiger geht als im selbst, da er die Einsicht, dass er für sein Schicksal selbst verantwortlich ist, nicht besitzt.

    • dssm
      23. November 2016 09:30

      Sozialismus ist eine Religion. Ein wahres Himmelreich auf Erden wird kommen wenn der sündige Pfuhl ausgetrocknet ist. Erst wenn der Neue Mensch dann die Erde bewohnt, wird Milch und Honig fließen.
      Beim Wegschaffen der 'Alten Menschen' sind die Sozialisten dann meist recht großzügig.

    • Rübezahl
      23. November 2016 10:26

      @dssm

      Gratulation zu dem Sager "Sozialismus ist eine Religion"
      Ja, das bringt es exakt auf den Punkt!
      Und mir fällt reflexartig dazu ein:
      Vermutlich ist Sozialismus mehr Religion als der Islam..

    • schreyvogel
      23. November 2016 10:34

      Eine atheistische Religion.

    • Rübezahl
      23. November 2016 11:26

      @ Schreyvogel: ja klar. Aber eine Religion!
      Übrigens Danke für Ihre Beiträge weiter oben. Sehe ich hundertprozentig gleich wie Sie!

    • Riese35
      23. November 2016 12:53

      @Pennpatrik: Und bitte auch die Toten der französischen Revolution nicht vergessen, die die industrielle Hinrichtung mittels der Guillotine eingeführt hat. Guillotine, Gulag, Golodomor, Genickschuß gehören zusammen.

    • Sensenmann
      24. November 2016 00:25

      Mit demokratischer Legitimation!
      Die Sozi-Regierungen der letzten Jahrzehnte sind ja nicht durch Putsch an die Macht gekommen!
      Wie die letzten Wahlen bewiesen ahben, wollen es 50% + 30tsd Östertrotteln genau so haben!
      Ganz demokratisch.
      DAS ist die Begründung!

    • Don Camillo
      24. November 2016 22:28

      Kern ist demokratisch nicht legitimiert!

  35. simplicissimus
    23. November 2016 05:48

    Und nun an an alle vernuenftigen, an alle an einer Wiedergeburt rationaler Politik interessierten Waehler, an alle, die weitere Selbstzerstoerung ablehnen:

    X HOFER

    JEDE STIMME ZAEHLT, ES WIRD EXTREM KNAPP WERDEN!

    • differenzierte Sicht
      23. November 2016 18:43

      Die Hoffnung stirbt bekanntlich...... aber ein Sieg VdB macht einen Sieg Strache sicher noch deutlicher, ob ein Sieg Hofers nicht gerade das Gegenteil bewirkt? Und eines ist sicher, Hofer kann als (österr. Präsident) kaum die Hoffnungen, die viele in ihn setzen, erfüllen. Ich hab ihn nur gewählt, weil ich VdB und seinen Jubelpersern samt ORF und der linken Medienmafia eine Niederlage gönne!

    • simplicissimus
      23. November 2016 20:23

      Dann waehlen Sie ihn doch bitte nocheinmal, differenzierte Sicht und dann sehen wir, was daraus wird.

    • differenzierte Sicht
      23. November 2016 21:59

      Hab ich doch, schon vor mindestens einer Woche, ich bin der Zeit voraus!!!!

    • Pennpatrik
      23. November 2016 23:53

      Habe Heute meine Stimme abgegeben. So wahr mir Gott helfe!

    • differenzierte Sicht
      24. November 2016 10:54

      Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!.... wie man am Elend rund um die Welt sieht. Gott hält sich da sehr zurück!

    • AppolloniO (kein Partner)
      25. November 2016 16:36

      ich oute mich als Griss-Wähler, habe aber beim 2.Mal aus den gleichen Gründen wie "differenzierte Sicht" Hofer gewählt.
      Allerdings glaube ich nicht, dass es beim 3.Mal besonders knapp wird. Werden doch einige VdB-Stimmen aus Vorsicht vor Kontrollen (Altersheime etc.) nicht abgegeben.
      Ich denke es wird das nächste Umfragendesaster.

  36. simplicissimus
    23. November 2016 05:45

    Danke Herr Unterberger fuer die treffende hochinformative Analyse. Wie wohltuend hebt sie sich doch ab von dem unsaeglichen Blabla, das man von der linken Seite hoert!

  37. Helmut Oswald
    23. November 2016 02:17

    Die SPÖ ist aus einer einstmals staatstragenden Partei zu einem widerwärtigen Machtkartell politisch-intellektueller Verhaltensorigineller geworden, die - vergleichbar mit der organisierten Kriminalität - nur eines eint: ihr Wille, die öffentlichen Kassen zu Lasten ihrer politischen Widersacher leerzuplündern und dies unter Aufwendung eines Lügenapparates an selbstreferentiellen Schachtelunternehmungen und Briefkastenscheinfirmen der Medienbranche als moralisch hochwertige Handlungen (gemeinnützig, sozial verantwortlich und wie die Falschbezeichnungen da alle lauen) darzustellen. Die Funktionäre sind von blindem Gehorsam dem Machtapparat gegenüber, vollkommen gewissenlos und zumeist von Hass und Neid auf ihre Mitbürger und den nicht zu ihrer Gefolgschaft zählenden Teilen des Volkes, das sie hervorgebracht hat erfüllt.

    Sozialismus, eine Geisteskrankheit, ist vorsätzlich begangen ein Hochgradverbrechen. Da sich Sozialisten stets in den Besitz des Staatsapparates versetzen sind sie im allgemeinen in der Lage, dessen Repressionsapparat gegen andersdenkende in Stellung zu bringen und fördern Rechtsbruch und Gewalt gegen politische Mitbewerber, wie etwa am Beispiel der Antifa auch jüngst wiederholt unter Beweis gestellt. Sozialisten mißbrauchen das Bildungswesen regelmäßig zur Verbreitung zahlreicher, ihren Interessen und dem Machterhalt dienlichen Lügen, so etwa in der Vertuschung der politischen Massenmorde die sie und die mit Ihnen sympathisierenden politischen Bewegungen des zwanzigsten Jahrhunderts begangen haben, und die in Ausdehnung und Umfang, wie auch was die Initialisierung betrifft denjenigen ihrer politischen Gegner nicht alleine zuvorkommen, sondern sie im Umfang bei weitem übertreffen.

    Ernstzunehmende politische Gegner werden von Sozialisten als Faschisten oder Nazi (Abkürzung für Nationalsozialisten) bezeichnet, was auf Grund des seit Jahrzehnten erfolgenden überschießenden Mißbrauches dieser Begriffe durch Sozialisten nur eines indiziert: daß es sich um ernsthafte Gegenmodelle oder Alternativen zum sozialistischen System handelt. Mit der ursprünglich historischen Bedeutung des Begriffsumfanges hat diese pejorativ zu verstehende Abwertung des politischen Gegners kaum bis gar keine Gemeinsamkeiten mehr, sie kann daher regelmäßig als unbeachtlich verstanden werden.

    Sozialisten der Gegenwart sind eine nationslose, heimatlose, ahistorische und atheistische Masse an staatsgläubigen und kulturlosen Menschen, denen jenseits materialistischer Wertbegriffe letztere zur Gänze fehlen. Das Vorhandensein sozialistischer Regierungen legt regelmäßig nahe, das gemeinsame Interessen des Gesamtvolkes zu Gunsten der Partikularinteressen sozialistischer Parteigänger verraten werden, wobei das Fehlen jeglichen Unrechtsbewusstseins für die politisch Handelnden systemtypisch ist. Historisch betrachtet ist der Sozialismus folglich als eine Form des zivilisatorischen Niederganges zu betrachten, der mittel- bis langfristig zu einer durch breite Schichten des Volkes einsetzende materielle und geistige Verarmung führt, die begleitet ist von den üblichen Phänomenen der Massenverdummung und generationsübergreifender Bildungslosigkeit.

    Da der Sozialismus auf alle Arten von Minderwertigen in der Gesellschaft, insbesondere auch auf Asoziale und krimineller Gewalttäter eine gewisse Anziehungskraft ausübt, da er die individuelle Schuldfähigkeit und Verantwortung
    des Einzelnen leugnet sind sozialistische Parteien zugleich auch immer von Funktionären durchsetzt, die in der Erkämpfung, Bewahrung und Machtausübung einen gewissen Grad an Gefährlichkeit erweisen, zumal das Fehlen jeglicher nichtmaterialistischer Moralbegriffe in hohem Ausmaß Soziopathen fördert, denen Lüge und Betrug als zur Vorteilserlangung völlig normal erscheint. Haben Sozialisten einmal den Staat lange genug durchsetzt, kann und muß von zahlreichen Dysfunktionalen Störungen bzw Organversagen des Staatskörpers auf breiter Front ausgegangen werden. Dies ist regelmäßig die Vorstufe zu einem allgemeinenen, vorrevolutionären Zustand der bei Reformunfähigkeit des Systems einen fließenden Übergang in eine Bürgerkriegsgesellschaft erwarten lässt.

    Noch Fragen ?

    • FranzAnton
      23. November 2016 05:17

      Meine Eltern und Großeltern waren treueste Anhänger der SPÖ, natürlich unter dem Eindruck zweier Weltkriege, des entsetzlichen Nationalsozialismus, und der Ausbeutung der Arbeiterschaft im 19. Jahrhundert. Sie hielten ihre Partei für einen Segen, und waren deren Vertreter wohl vielfach selbstlose, am Wohlergehen der (nichtkapitalistischen) Menschen massiv interessierte, hochanständige Menschen. Letztere dürften allerdings großteils schon das Zeitliche gesegnet haben, worauf es mit der charakterlichen Seriosität der Sozis ständig bergab ging. Die 68er empörten sich allerdings völlig zu Recht gegen den ungeheuerlich miesen, amoralischen Vietnamkrieg, welcher den Sozis (neben anderen Ursachen)

    • FranzAnton
      23. November 2016 05:30

      eine weitere, populistische Hausse bescherte. Meinen Eltern und Großeltern würde es den Magen umdrehen, ob der aktuellen, widersinnigen, linken Fehlleistungen.

      Ihr heutiger Beitrag, Helmut Oswald, ist zweifellos als hervorragend zu bezeichnen (wenn auch bisserl stark aufgetragen). Leider finden sich aber keine Engagementbereiten Vernunftmenschen zusammen, um unsere linke Schadensklüngel so rasch wie nur irgend möglich auszubremsen; ein kräftiges Engagement gegen Vdb etwa wäre so unendlich wichtig gewesen; gewänne der unser Politdesaster mittragende Altkummerl, bedeutete dies einen schwersten Schlag gegen die Lebensinteressen Österreichs.

    • simplicissimus
      23. November 2016 05:41

      Keine Fragen mehr Herr Oswald. Alles gesagt. ****************************!

    • Wyatt
      23. November 2016 07:36

      Franzanton,
      wie meinen Sie das:
      ......."ein kräftiges Engagement gegen Vdb etwa wäre ??? so unendlich wichtig gewesen; - ...................???"

      Schon mal was von der FPÖ gehört?

    • Wyatt
      23. November 2016 07:46

      Franzanton,
      wie meinen Sie das:
      ......."ein kräftiges Engagement gegen Vdb etwa wäre ??? so unendlich wichtig gewesen; - ...................???"

      Oder steht das Wahlergebnis wiedereinmal schon vor dem 4. Dezember fest?

    • Helmut Oswald
      23. November 2016 09:20

      @FranzAnton - nicht nur die ehemaligen Parteigänger der SPÖ sind enttäuscht von der Entwicklung, welche die Partei genommen hat. Gerade in Österreich wußte sie noch zu Zeiten, als sie von einem Kreisky geführt wurde ('lernen's Geschichte, Herr Redakteur') das ihr Volk deutsch war. Unter den 68er Kommunisten setzte der gleiche Selbsthaß, den diese unter Anleitung der Frankfurter Schule in der Bundesrepublik auf ihre Nation entwickelten und bis zur Geisteskrankheit steigerten, auch in Österreich ein - bereichert um die Variante daß die von Stalinisten erfundene 'ö. Nation' als Politbekenntnis eingefordert wurde, einer grotesken ideologischen Mißgeburt - Deutschenhass als Fremdenhass obendrein.

    • mtk79
      23. November 2016 10:39

      Gute Analyse, lieber Helmut! Bravo!

    • socrates
      23. November 2016 10:42

      Franz Anton
      Die Freunde des "ECHTEN SOZIALISMUS" sind die erbittertsten Gegner der heutigen Sozialismus.

    • Rau
      23. November 2016 11:23

      Eigentlich nur eine Frage? Wieso nennt man das noch Sozialismus. Ihre Analyse würde wohl auch auf die Neokons passen, sowie auf sämtliche Vertreter der EU Führungsriege. Soros und die Goldman Sachs Banker usw passen da ebenfalls gut ins Bild.

      Entweder man nennt den Sozialismus früherer Tage nicht mehr so, oder man findet eine neue Bezeichnung für den heutigen Sozialismus. Nur damit man in Zukunft genauer weiss wovon man redet. Alles in einen Topf werfen und zu schwammigen Begriffen zu verrühren um sich dann die Argumente so zurechtbiegen zu können, wie man es gerade braucht ist nämlich auch ein hervorstechendes Merkmal der heutigen Sozialisten.

    • Helmut Oswald
      23. November 2016 12:13

      @Rau - (1) nun, sie selbst nennen sich so. Wobei sie in letzter Zeit (Österreich auch hierbei wieder einmal Schlußlicht) ja den Begriff 'Sozial-Demokraten' bzw Sozialdemokratie bevorzugen. Keine Angst, das sind keine Demokraten. Demokraten müssten beispielsweise die Gesellschaft vor der Antifa - einer genuin stalinistischen gewalttätigen Terrortruppe - schützen und diese nicht fördern oder mit ihr kooperieren (zuletzt Kern in Linz - eine typische sozialistische Kanzlerfigur). Nun Rau, sie wollen doch auch bei ihrem Namen genannt werden, wenn sie gemeint sind, also warum nicht auch (die) Sozialisten bei ihrem Alleinstellungsmerkmal - dem Namen - benennen?

    • Helmut Oswald
      23. November 2016 12:23

      @ Rau - (2) die Neokons, ich bin mir nicht sicher ob sich diese Gruppe in der entsprechenden Trennschärfe identifizieren lässt, sind definitiv keine Sozialisten. So wie die Kosher Nostra mit der Cosa Nostra nur die Methoden gemeinsam hat, letztere sich freilich regelmäßig aus Italienern rekrutiert. Die Neokons sind nach meiner Wahrnehmung außenpolitisch in den VSA - gemessen am Nürnberger Katalog der Hauptkriegsverbrechen - mit der Vorbereitung von Angriffskriegen beschäftigt, auch sonst mit klaren Feindbildern ausgestattet, aber haben mit den Sozialisten sonst nur die Präpotenz im Aussenauftritt gemeinsam. Sollte ich weitere Parallelen übersehen haben, lasse ich mich gerne dazu aufklären.

    • Sandwalk
      23. November 2016 12:50

      Zwei meiner Familienmitglieder sind (ohne mein Zutun) aus der SPÖ ausgetreten und in die Kirche wieder eingetreten. Es sterben also nicht bloß die in der Wolle gefärbten Sozis weg, sie gehen schon vorher.

    • Sensenmann
      24. November 2016 00:21

      Wie immer grandios zusammengefasst.
      Ich bin überzeugt davon, daß die Sozis auf ihrem Vernichtungswillen beharren werden, bis sie den Bürgerkrieg erreicht haben!
      Keine Einsicht, keine Abkehr von ihrem Weg.
      Eine willfährige Justiz hilft ihnen dabei, Büttel garantieren ihnen die Macht.

      Sie glauben, daß sie mit all dem einen neuen, vorrevolutionären Zustand herbeiführen können, aus dem heraus sie quasi legitimiert ihre perverse Ideologie weiter betreiben können.
      Das Volk wird aber nicht mehr mitspielen.

    • Feindbeobachter (kein Partner)
      25. November 2016 11:22

      Koestlich!

      Treffend analysiert und beschrieben!

  38. Bob
    23. November 2016 01:22

    Umso schneller es die SPÖ zerreißt, desto besser für Österreich. Und die ÖVP kann sich gleich als nächster anstellen.

    • Riese35
      23. November 2016 02:05

      Nein, die ÖVP nicht als nächster. Das geht viel einfacher. Eine handvoll Begirffe austauschen, und derselbe Artikel paßt fast wortwörtlich für die ÖVP:

      1. Traditionelle Arbeiterschaft --> Traditionell christlich-soziale Wählerschaft, Glaubenskatholiken

      2. 68er Gruppierung (Wehsely, Häupl, Kern etc. = Grüne) --> 68er Gruppierung (Brandstetter, Mitterlehner, Karas, Prölle, ÖVP-Frauen etc. = Grüne), Steuer- und V2-Katholiken

      3. Türkische Migranten --> Pseudokonservative Gruppe um Khol mit muslimischer Jugend

      Und letztlich SPÖ --> ÖVP. Dann paßt es.

    • simplicissimus
    • Wertkonservativer




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