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Österreich-Ärger zur Potenz drucken

Lesezeit: 9:00

Ich werde oft gefragt, wie man all die Ärgerlichkeiten und Dummheiten in diesem Land, in Politik wie Medien wie auch seinen Banken aushält. Die Antwort ist einfach: indem man sie unverdrossen tagtäglich aufzeigt – oder zumindest jeweils einen Teil. Erst wenn man das aufgibt, erst wenn man resigniert meint „Hat eh alles keinen Sinn“, dann haben Dummheit und Niedertracht gewonnen. Dann hätten gewonnen: die Sozialistische Jugend, Finanzminister Schelling, die Wiener Festwochen, das Kunsthistorische Museum, die SPÖ, Christoph Schönborn, der Eisenstädter Bischof Zsifkovics, hunderte Bürgermeister, Verwaltungsminister Drozda, das Dokumentationsarchiv DÖW und die drei heimischen Großbanken.

Im oft vergeblichen, aber nie aufzugebenden Kampf gegen den Ärger seien daher wieder einige besonders miese und dumme Austriaca aufgezeigt:

  • Dazu gehört ein Flugblatt der „Sozialistischen Jugend Österreich“: In diesem wird allen Ernstes von einer „Habsburger-Diktatur“ geschrieben, die vor hundert Jahren zu Ende gegangen sei. Von den Jungsozialisten werden also nicht die totalitären Diktaturen des Real-Sozialismus oder National-Sozialismus attackiert, sondern die Monarchie. Dabei sind unter dieser die bis heute(!) im Verfassungsrang geltenden Grundrechte und auch das allgemeine Wahlrecht (wenn auch nur für Männer) eingeführt worden. Freilich ist schon klar, warum die Jungroten lieber gegen die Habsburger stänkern als gegen die echten Diktaturen (sollten sie sich überhaupt irgendetwas gedacht haben): Denn in der Selbstbezeichnung beider Diktatur-Systemen steckt das Wort „Sozialismus“ ja nicht nur semantisch. Daher attackiert man lieber die Habsburger. Die diversen SPÖ-Führer lassen sich zwar gerne unter Habsburger-Porträts abbilden und profitieren auch gern von all den Leistungen der Monarchie, wie etwa von der ererbten Schönheit Wiens. Aber keiner von ihnen wagt auch nur ein Wort der Kritik an Exzessen der eigenen Parteijugend.
  • Da tadelt Finanzminister Schelling den populistischen Vorschlag des SPÖ-Vorsitzenden, jedem Pensionisten zusätzlich zur alljährlichen Erhöhung einen Hunderter in die Hand zu drücken. Aber er tut das nicht etwa mit dem einzig richtigen Satz: „Wir haben kein Geld für Primitivpopulismus“, sondern er formuliert seine Kritik so, dass man erkennen kann, die ÖVP bereitet sich schon wieder aufs koalitionäre Umfallen vor. Denn Schelling bringt nur die seltsame Kritik an, dass Christian Kern diese Forderung nicht rechtzeitig angekündigt hat. Hätte er das getan, dann hätte man die dafür notwendigen 200 Millionen auch budgetieren können. Wir lernen: Jeder Blödsinn wird in dieser Koalition finanziert, wenn es nur rechtzeitig verlangt wird.
  • Genauso absurd ist auch Schellings zweites Argument gegen den Kern-Hunderter: Er werde für den Hunderter sein, wenn auch das im Frühjahr ausgehandelte Pensionspaket (das ein paar sinnvolle Reformen enthält) umgesetzt wird. Wir lernen: In dieser Koalition ist Ausverhandeltes nie wirklich ausverhandelt, sondern es kann nachher immer wieder mit neuen Forderungen verbunden werden.
  • Da haben die – besonders hoch defizitären – Wiener Festwochen ihre antichristliche Hetze durch eine Performance auf die Spitze getrieben, in der Christus vom Kreuz heruntersteigt, um eine Muslima zu vergewaltigen. Aber die Justiz bleibt stumm, die sonst so gerne Menschen verurteilt, wenn diese den Sexualverkehr Mohammeds mit einer Neunjährigen als das bezeichnen, was er nach der einheitlichen Meinung der Österreicher ist. Die rotgrüne Politik bejubelt solche Grauslichkeiten. Und die Steuerzahler dürfen sie finanzieren.
  • Sie dürfen auch das finanzieren, was sich vor kurzem im Kunsthistorischen Museum abgespielt hat: eine Veranstaltung unter dem Titel: „Kunst trifft Drag Queen“, die ganz und liebevoll den Themen Transvestitismus, Homsoexualität und Intersexualität gewidmet war.
  • Da sind die Regierungsparteien auf Grund der SPÖ-Obstruktion bis heute nicht einmal imstande, sich über das eigentlich selbstverständliche Verbot bestimmter radikalislamistischer Symbole zu einigen, das in vielen anderen westlichen Ländern längst zur Rechtsordnung gehört. Wie das Verbot einer Ganzkörperverschleierung oder der öffentlichen Verteilung des Korans mit all seinen Tötungsaufrufen und salafistischer Schriften. Die Genossen spekulieren lieber weiterhin auf die islamischen Wähler. Daher wird das alles toleriert.
  • Da hat Außenminister Kurz, wie das Tagebuch (leider) erst jetzt erfährt, vor dem Sommer nichtsahnend einen argen Fehler begangen. Er war nämlich als einziges Regierungsmitglied bei der Fronleichnamsprozession mit Kardinal Schönborn mitgegangen. Das hätte er nicht tun sollen, auch wenn das früher für die halbe Bundesregierung selbstverständlich gewesen war. Denn Schönborn hat bei dieser Prozession nicht Besseres zu tun gewusst, als die Politik des Außenministers in einer Predigt frontal zu attackieren. Darauf tat Kurz das einzig Richtige: Er verließ die Prozession. Ähnliches hatten schon vor Beginn des Umzugs viele Verbindungen des katholischen CV getan. Sie nehmen nicht mehr an der Schönborn-Prozession teil, sondern – in voller Wichs und großer Zahl – an jener des achten Bezirkes (obwohl sie angeblich Strafe zahlen müssen, wenn sie nicht bei der Bischofs-Prozession sind). Übrigens: Schönborn rief nach dem Eklat bei Kurz an: Er hätte das ja alles nicht so gemeint.
  • Besonders hohe „Intelligenz“ ist auch dem Eisenstädter Bischof Zsifkovics zu attestieren. Dieser behauptete in Hinblick auf das ungarische „Flüchtlings“-Referendum und der dabei unter 50 Prozent gebliebenen Beteiligung, dass die Mehrheit der Ungarn gegen die Regierungspolitik sei. Frage an den Bischof: Warum sagt er dann nicht auch in Hinblick auf Österreich, dass bei der letzten Wahl die Mehrheit der Österreicher gegen die Regierung gewesen sei? Denn wenn man nicht nur die Oppositions-Wähler, sondern auch die Nichtwähler miteinbezieht, dann ergibt das eine ebenso deutliche Mehrheit gegen Rotschwarz. Oder geht's da nur um chauvinistisches Ungarn-Bashing.
  • Szenenwechsel des Ärgers zu einem total anderen, aber besonders wichtigen Thema: zur Flächenwidmung. Der sparsame Umgang mit Grund und Boden müsste in einem großteils hochalpinen Land, wo viele Flächen nur aus Felsen und steilen Hängen bestehen, zentrales nationales Anliegen sein. Flächenwidmung spielt sich jedoch auf der Ebene der Bürgermeister und der Landeshauptleute ab. Und die sind fast allesamt an sparsamer Verbauung viel weniger interessiert als am Wohlwollen der Wähler oder an den Abgabeneinnahmen. In Österreich gibt es 500 Millionen Quadratmeter ungenutzter Wohn- und Büroflächen, an Geschäfts-, Gewerbe- und Industrie-Immobilien. Jedoch: Das gesamte politische Streben und alle Förderungen richten sich auf Neubauten. Diese werden immer extensiver, während die bestehenden Strukturen und mit ihnen auch viele Ortszentren verfallen. Der Neubau wird direkt und indirekt mit Milliarden Steuergeldern gefördert, immer mehr Grundstücke werden umgewidmet. Besonders schlimm sind die vielen neuen Gewerbe- und Einkaufszentren. Nur eine Zahl: In Deutschland finden 17 Prozent des Handels in Bauten statt, die flächenintensiv auf der grünen Wiese errichtet worden sind; in Österreich hingegen beträgt der Vergleichswert 51 Prozent!
  • Da verkündet die Koalition groß (und seit langem) die Abschaffung des an Metternich gemahnenden Amtsgeheimnisses. Die Neuregelung hat aber inzwischen so viele Wenn und Aber, sie gibt vor allem dem absurden Datenschutz einen so viel höheren Stellenwert als bisher, dass jetzt sogar die staatsfrommen Journalistenorganisationen entdeckt haben, dass das Ganze nur noch eine Farce ist. So sollen etwa weiterhin die Beschaffungs- und Beraterverträge der Politik geheim bleiben. Dabei finden gerade in diesen Bereichen die meisten schmierigen Geschäfte auf Kosten der Steuerzahler statt! Wir müssen daher hilflos und zähneknirschend zur Kenntnis nehmen: Die Regierung und Kanzleramtsminister Drozda als Hauptverantwortlicher wollen auch weiterhin all die Faulheit, Korruption und Unfähigkeit auf Bundes-, Landes- wie Gemeindeebene schützen und tarnen. Offenbar haben sie selbst die Hände bis zum Ellbogen schmutzig. Und sie wundern sich dann, dass den Bürgern immer mehr der Kragen ob dieser Regierung platzt.
  • Teilnahme an einer Diskussion der Grazer Grünen: Nicht dass ich mir da sonderlich viel erwartet hätte. Aber dennoch packte mich dabei Erstaunen ob der schlichten und total eindimensionalen Einheits-Denkweise aller Grünen. Besonders rabiat praktizierte das eine Exponentin des rotgrün finanzierten Dokumentationsarchivs DÖW, die automatisch jeden anders Denkenden als „rechtsextrem“ diffamierte, so etwa auch den großen jüdisch-holländischen Schriftsteller Leon de Winter. Solcherart lässt sich für Grüne die Welt hervorragend praktisch und ohne mühsames Nachdenken einteilen: Gut sind wir, alle anderen sind schlecht und rechtsextrem (Linksextrem ist natürlich keine tadelnswerte Kategorie).

Manchmal fragt man sich schon verzweifelt: Haben wir all die Dummheit und Unfähigkeit in diesem Land wirklich verdient?

Banken-Ärger

Ein besonderes Ärger-Kapitel sei zum Schluss diesmal den österreichischen Banken gewidmet. Jedes der drei großen und offensichtlich nicht nur aus Verschulden der Regierung in Problemen befindlichen Institute hat in jeweils persönlich miterlebten Vorfällen gezeigt, wie unfähig und kundenfeindlich sie allesamt sind:

Bei einem Wiener Raiffeisen-Institut wollten wir einen größeren Kredit in sechsstelligen Euro-Dimensionen begleichen. Es dauerte nicht nur Monate, bis die Bank auf mehrere Aufforderungen reagiert hat, um bekanntzugeben, wie hoch denn genau das zu bezahlende Obligo überhaupt ist. Und als das entsprechende Schreiben endlich eintraf, war die darin stehende IBAN-Nummer falsch, auf die einbezahlt werden sollte!

Gruppenreise nach Bulgarien: Wir hatten irrtümlich zuwenig Euro mit, um das Reisebüro zu bezahlen, wie wir leider erst nach der Ankunft entdeckten. Kein Problem, dachten wir, im Zentrum Sofias steht ja eine riesige Vertretung des italienischen Mutterinstituts der Bank Austria. Einer von uns hat auch ein wohlgefülltes Konto bei dieser Bank (die ja ohnedies immer so gerne mit ihren internationalen Verbindungen prahlt). Dort fand sich auch nach etlichem Suchen eine Person, die neben Bulgarisch auch ein wenig Englisch sprach. Die uns freilich beschied, dass keine Chance bestand, an unser Geld heranzukommen. Wir wurden auf den Bankomat verwiesen und die Möglichkeit, danach das dort erworbene bulgarische Geld (natürlich gegen Spesen) in Euro zu wechseln. Freilich: Auch wenn wir das jeden Tag an Stelle irgendwelcher Urlaubsbesichtigungen getan hätten, hätte das nicht gereicht. Zum Glück waren wir dem (privaten) Reisebüro voll kreditwürdig und durften erst nach der Heimkehr bezahlen (übrigens: Bulgarien ist durchaus eine Reise wert, aber besser ohne Bankkontakt).

Besonders „liebenswürdig“ wurden wir von der Erste Bank behandelt. Diese behauptete plötzlich in einem Schreiben, dass wir ein Privatkonto „auch für betriebliche Transaktionen nutzen“. Als wir empört rückfragten, auf was sich diese – falsche – Behauptung stützt, bekamen wir nicht etwa eine inhaltliche Auskunft, sondern einen noch rotzigeren Brief eines „Filialleiters“, der neuerlich ohne Beweis oder Konkretisierung behauptete, dass „Konten falsch geführt werden“. Im letzten Satz ließ der Mann dann indirekt die Katze aus dem Sack, indem er düster von einer „Lösung“ sprach, die „zu keiner wesentlichen Mehrbelastung führt“. Sie wollen also wieder einmal (noch mehr) Geld. Zu diesem Zweck führen sie zuerst ein verbales Verfahren voller unklarer und unrichtiger Vorwürfe gegen die eigenen Kunden. Das erinnert lebhaft an den „Prozess“ von Franz Kafka, in dem der Angeklagte auch nie erfährt, was ihm eigentlich vorgeworfen wird. Hauptsache: schuldig.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Oktober 2016 06:35

    Wir leben seit Jahrzehnten in einer verlotterten Poebelherrschaft, der sich (zu)viele Buergerliche unterworfen haben. Dementsprechend sieht die Politik und die Gesamtentwicklung aus, die nur eine Richtung kennt: Nach unten.
    Das erklaert den massiven aufgezeigten Schwachsinn.

    Diese Staatsform hat sich ueberlebt.
    Unsere Zukunft wird sehr turbulent.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Oktober 2016 07:06

    Anstatt dagegen anzuschreiben, motschkere ich. Reaktion der anderen: hast eh recht aber was bringt's?

    Diese anderen wählen dann ÖVP, Grün, Neos.

    Herr Unterberger, Sie sollten sich die Absonderungen der jungen Roten und Grünen in den sozialen Foren ansehen. Ein Kollege von mir macht sich den Spaß und liest das Geschrurbel von Zeit zu Zeit. Nur so viel: man sollte das Verbotsgesetz auch im linksextremen Eck anwenden. Jedoch im Gegenteil, diese Kretins sitzen nach wenigen Jahren in Gemeinderäten, hohen Parteigremien oder gar dem Parlament.

    Zu den Banken:
    die sogenannten Spitzeninstitue sind nur spitze was Gehälter, Arroganz oder Kontoführungskosten betrifft. Auch wenn ich mit meiner kleinen BKS immer recht zufrieden war: warum für abnehmenden Service mehr bezahlen? Stichwort Do-it-yourself-banking. Warum für etwas bezahlen, das man gratis haben kann?

  3. Ausgezeichneter KommentatorHotzenplotz2
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Oktober 2016 10:43

    Natürlich hat jede halbwegs gerechte Herrschaftsform auch ihre Schattenseiten. Jedoch war die Habsburger Monarchie ein weitgehendst gerechtes System. So hatte zB der bosnische Beamte das gleiche Ansehen wie sein Kollege in Wien, Berichte bukowinischer Beamter oder Militärs wurden genauso beachtet wie jene aus Tirol. Es herrschte weitgehend sozialer Friede, wenn es auch im sozialen Bereich großen Handlungsbedarf gab.

    Abgesehen davon hätte sich die österreichisch-ungarische Monarchie nach und nach immer mehr zur konstitutionellen Monarchie gewandelt - dafür sprach der große politische und soziale Druck, dem sie ausgesetzt war. Daß Kaiser Franz-Josef I. auf Grund seiner Senilität (auch konnte er sich nicht mehr gegen seine kriegslüsternen Generäle durchsetzen) nicht mehr erkennen konnte, welche Tragweite seine Kriegserklärung an Serbien hatte, war die wirklich große Tragik dieser Monarchie. -

    Was Kardinal Schönborn betrifft: Der falsche Mann am falschen Platz, ein Totengräber seiner eigenen Kirche. Mit jedem Tag, den dieser Unglückliche im Amt ist, wird die Grube tiefer. Es gibt eben auch Rückgrate, die offenbar auf geheimnisvolle Weise sich in hochelastische Plastikschläuche verwandeln. - Kurz öffentlich und frontal anpinkeln und sich dann hinterher in etwa zu äußern: "Tschuldigung, daß Ihre Hosen naß gwordn ist!" ist letzter menschlicher Auswurf. Scheinheiliger und verlogener gehts nimmer.

    Daß die katholische Kirche durch fast zweitausend Jahre es verstand, ihre Konkurrenten und Gegner mit eiserner Faust auszuschalten und jetzt kläglich versagend der Islamisierung Europas zuschaucht, ist wiederum eine besondere Tragödie. Das Ende der katholischen Kirche und auch des Christentums an sich in Europa ist daher vorhersehbar. Seit der Aufklärung - jeder Fortschritt wird umsonst gewesen sein.

    Und die verfaulten und verhurten Zustände in unserem Land? Ein untergehendes System, so der so. Da können die Systemmachthaber herumtricksen wie sie wollen - völlig wurscht, ob dann auch VdB das Rennen macht - sie werden untergehen. Es stellt sich nur die bittere Frage, mit wieviel Blut und Tränen das unser Volk wird bezahlen müssen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Oktober 2016 10:13

    Die Jungproleten bezeichnen die Habsburger Monarchie als Diktatur? Diese roten Kretins haben vergessen, das neben der Abschaffung der Monarchie die ganze Familie Habsburg fast zur Gänze enteignet wurden. Von einer Wiedergutmachung ist bis heute keine Rede.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Oktober 2016 02:50

    Die sozialistische Jugend war nie mit Geistesgröße ausgestattet. Daher ist es auch die erwachsene "Jugend" nicht. Woher?
    Bischöfe sollten sich wohlweislich zurückhalten in Materien, von denen sie nichts gelernt haben. Das trifft auf den Eisenstädter voll zu. Bei Schönborn dürfte seine Flucht als Säugling aus Tschechien den Blick trüben und zu falschen Vergleichen mit der jetzigen Pseudo-Flüchtlingsbewegung führen.
    Die Kulturaktivitäten in Österreich, besonders Wien, sind derart pervers, dass man wieder einmal an den berühmten Zilk-Spruch gelangt "Es ist zum K.."
    Drozda seit kurzem und die Grünen seit langem kann man nicht ernst nehmen. Beide wollen sich nur profilieren. Ich hoffe, sie machen keinen sehr großen Schaden.
    Die Banken enttäuschen mich sehr. Ich hätte angenommen, die wären noch solide und bürger- / kundennahe gestellt. Aber diese sind vermutlich die einzigen, die evtl. lernen könnten.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Oktober 2016 08:43

    zu den "Gewinnern der Niedertracht" zähle ich auch vorrangig den ORF!
    Beispiel gefällig?
    Die für angeblich 300.000 Haushalte Umstellung des TV-Empfangs auf DVB-T2 ab Ende Oktober 2016 wird vom ORF angepriesen:
    "Als nächste Bundesländer werden am 27. Oktober 2016 Wien, Niederösterreich und das Nordburgenland auf den neuen Standard umgestellt. Damit können die Zuseher alle ORF-Programme OHNE Zusatzkosten in HD sehen"
    Dazu braucht man ein DVB-T2-fähiges Empfangsgerät, z.B. simpliTV-Box oder simpliTV-Modul sowie Antenne. Und das kostet EUR 24,90.
    Das ORF-Programm können Sie gratis anschauen - aber fürs empfangen müssen Sie zahlen! Und zwar für ein Enpfangsgerät einer Firma, die hiezu ein Monopol hat.
    Der Gesellschafter diese Firma, "simpli services GmbH & Co KG in 1150 Wien" ist die Firma ORS comm GmbH & Co KG, Würzburggasse 30, 1136 Wien.
    Diese Firma ORS comm GmbH & Co KG gehört der "Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG, Würzburggasse 30, 1136 Wien !!

    Warum erinnert mich das an die alten Tricks der Rosstäuscher?!

  7. Ausgezeichneter KommentatorPaul
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Oktober 2016 09:29

    Hut ab vor Kurz, dass er die Prozession verlassen hat. Aber die katholische Kirche wird ihre Wunder schon noch erleben!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDr. Knölge
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2016 13:08

    Zum Thema Banken:
    Nachdem meine kleine Heimatstadt stolz verkündete, die Bevölkerung werde bis Ende 2016 um vier Prozent steigen durch den Zuzug von Flüchtlingen, leider nur junge Männer und keine Familien, war für mich die Entscheidung gefallen.

    Ich benötigte von meiner Hausbank eine Finanzierung der im Zielland zu erwerbenden Immobilie. Als Sicherheit bot ich mein Gesamtvermögen, mindestens das Fünffache. Zudem bot ich der hauseigenen Immobilienabteilung den Verkauf meines Hauses an.
    Die Bank lehnte unter vorgeschobenen Gründen ab. Diese Erfahrung wiederholte sich bei weiteren vier Banken.
    Eine Schweizer Versicherung schließlich stellte das Darlehen unbürokratisch zur Verfügung.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef II.
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2016 14:09

    Lieber Andreas Unterberger!
    Ich habe noch nie irgendwo gepostet, lese aber Ihr Tagebuch seit einem Jahr.
    Danke für Ihre unermüdlichen Recherchen über unser Österreich und seine idiotischen "Volksvertreter". Sie waren vor vielen Jahren der Grund für unser damaliges Abonnement der "Presse", voriges Jahr im Herbst haben wir es gekündigt! Bitte machen Sie weiter, es ist einfach beruhigend zu wissen, dass noch nicht alle Journalisten dem linken Mainstream verfallen sind.

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  1. West (kein Partner)
    21. Oktober 2016 00:47

    Ich klage an: Unternehmenschefs, die die Macht hätten, öffentlich etwas gegen die Politik zu sagen, im Ernstfall die Produktion ruhen zu lassen, um den schweren Landesverrat zu stoppen - sie verkaufen auch noch die Lügen. Das sind die Manager, die sich bei den Einstellungsgesprächen als die großen Helden darstellen, in Wirklichkeit aber die Hosen gestrichen voll haben. Die nicht anders, als die Politkaste, für einen Koffer Geld ihre eigenen Leute verraten. Die nicht den Funken von Ehre haben. Solche Leute, denen die Unternehmen nicht einmal gehören, Funktionäre auf Zeit, wollen dann anderen sagen, was sie noch alles lernen müssen. Das ist ganz erbärmlich. Und es wird ganz erbärmlich enden.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      21. Oktober 2016 08:22

      Manager sind wie Politiker, heute Unterrichtsminister, morgen Landwirtschaft, dann Finanzminister. Sie können alles - glauben sie. Macht auch nichts, die Firma zahlt ihre exorbitanten Kosten.

      Zwischen Unternehmer und Manager ist ein großer Unterschied, letztere verstehen oft nicht einmal den eigenen Laden. Wenn sie politische Staements abgeben sind sie so peinlich wie politisierende KünstlerInnen.

  2. West (kein Partner)
    20. Oktober 2016 21:39

    Wie man den Wahnsinn in Österreich aushält? Nur mit der Schönheit, die Österreich zu bieten hat. Die Landschaft und die Gebäude der Kaiserzeit geben Entspannung. Wenn man aber im Wald und in den noch lebenswerten Bezirken den zivilisierten Menschen auch noch verfolgt, weil man ihm keine Ruhepause von diesem Wahnsinn gönnen will, dann wird es gewaltig krachen. Dann steht er mit dem Rücken zur Wand und wird zum ersten Mal seit Jahrzehnten auf den Feind zumarschieren, weil alle anderen Wege versperrt sind. Im Zweifel, sich den Weg freischießen. Er wird endlich seine Prioritäten ändern und seine Karriere zurückstellen und das machen, wozu er als Mann geboren wurde. Eigentlich logisch, oder?

  3. Gasthörer (kein Partner)
    20. Oktober 2016 20:27

    TV-Tipp:
    22:15 Servus TV mit dem mutigen sowie streitbaren Martin Sellner, Chef der Identitären.
    Thema: "Wie gefährlich sind unsere Muslime"

    Allein, dass man einen unbescholtenen jungen Mann einlädt, der sich für die ethnokulturelle Vielfalt Europas einsetzt, bringt die linken Österreich-Auflöser-Globalisten in Rage. In der Online-Presse, sowie im Online-Standard gehen die Wogen hoch.

    • West (kein Partner)
      20. Oktober 2016 21:54

      Es ist zu spät. Kaum jemand, den ich kenne, schaut noch Fernsehen. Das hätten sie sich eher überlegen sollen, aber sie haben immer unverschämtere Lügen aufgetischt. Um jeden Einfluß haben sie sich gebracht. Jetzt ist das Medium tot. Mausetot, die Hypnose wirkt nicht mehr. Selbst wenn sie jetzt die Wahrheit sagen würden, kommt niemand, der einmal aufgewacht ist, wieder zurück. Unerträglich allein ihre Gebärden. Unsere lebenslange Verachtung haben sie sicher. Ob die das spüren, wie sie verachtet werden, daß sie am untersten Ende der Wertschätzung stehen? Die müssen eine große Wut auf Menschen mit Ehre haben, wie Hr. Unterberger. Womit ich gleich meinen Respekt für seine Arbeit bezeugen möchte.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      20. Oktober 2016 22:12

      Ich und viele aus meinem Bekanntenkreis schauen auch nicht mehr. Nicht nur schade um die Zeit, auch ärgerlich. Weder Radio noch Fernsehen, spart auch Geld.

    • Lügenglotze (kein Partner)
      20. Oktober 2016 22:23

      "Kaum jemand, den ich kenne, schaut noch Fernsehen."

      Wenn mich jemand zwingen wollte, mir eine Episode der "Zeit im Bild" ansehen zu müssen, würde der Betreffende in akuter Lebensgefahr schweben.

    • West (kein Partner)
      20. Oktober 2016 23:31

      Ich war im Sommer gezwungen, im elterlichen Hause von der Küche aus die Tagesschau aus der Entfernung zu hören. Dabei ist mir, ohne auf die Worte zu achten, die Monotonie und der stetige Gleichklang aufgefallen, ganz gleich ob es sich um einen Massenmord (Nizza) oder das Wetter handelte. Eine heitere Aneinanderreihung von aktuellen Nachrichten, ohne jede Pause. Das ganze kam mir vor, wie eine Hypnose. Ich will nicht ausschließen, daß genau das bezweckt wird. Der Hamsterradläufer wird komplett abgefüllt, damit er sich geistig nicht mehr bewegen kann. Es funktioniert, ein ganzes Volk schaut sich gelähmt den eigenen Untergang an. Ich schäme mich für meine Eltern, daß sie Nachrichten schauen.

    • Gasthörer (kein Partner)
      20. Oktober 2016 23:44

      Gab in Netz einen gut funktionierenden Livestream. Unterberger war Mitdiskutant!
      Ist ja noch in der TV-Thek..also ansehen.

    • Zraxl (kein Partner)
      21. Oktober 2016 10:23

      @Gasthörer
      Das ist wenigstens einmal ein klares Statement der allzeit unhinterfragbar Guten, nämlich ein klares Bekenntnis zum Totalitarismus.
      Gut, reden wir halt nicht mehr miteinander, sondern begeben wir uns auf die nächste Eskalationsstufe.

  4. Zraxl (kein Partner)
    20. Oktober 2016 19:35

    Frage an die Juristen:
    Angenommen, jemand würde - rein fiktiv natürlich - einen hohen Kirchenmann, z.B. einen Bischof, Kardinal oder gar den Papst, als Heuchler und Natterngezücht bezeichnen. Wäre das dann Ehrenbeleidigung oder bloß die korrekte Anwendung eines theologischen Fachbegriffs nach Mt.23,33 ?

  5. Shalom (kein Partner)
    20. Oktober 2016 19:00

    OT aus unzensuriert: Anfang Juni legte ein 27jähriger Asylwerber in der Wr. Siemensstraße seine 1jährige Tochter mitten auf die Fahrbahn. Zuvor wurde er weg. Trunkenheit u. Aggressivität aus dem Asylheim geworfen. Er nahm daraufhin das Baby aus dem Kinderwagen u. lief damit in Richtung Straße, wie die Krone berichtet. Als die Polizei eintraf, versuchte der einige Meter neben der Fahrbahn stehende Vater noch die Einsatzkräfte wegzudrängen. Er schrie unverständliche Worte u. beschimpfte sie. Ein Beamter konnte das Kind schließlich rechtzeitig von der Straße wegbringen. Er ga an, er habe seine Tochter lediglich fotografieren wollen – auf der Fahrbahn. Strafe? 9 Monate bedingt!!!

  6. Josef II. (kein Partner)
    20. Oktober 2016 14:09

    Lieber Andreas Unterberger!
    Ich habe noch nie irgendwo gepostet, lese aber Ihr Tagebuch seit einem Jahr.
    Danke für Ihre unermüdlichen Recherchen über unser Österreich und seine idiotischen "Volksvertreter". Sie waren vor vielen Jahren der Grund für unser damaliges Abonnement der "Presse", voriges Jahr im Herbst haben wir es gekündigt! Bitte machen Sie weiter, es ist einfach beruhigend zu wissen, dass noch nicht alle Journalisten dem linken Mainstream verfallen sind.

  7. Shalom (kein Partner)
    20. Oktober 2016 13:19

    Karl K.:
    "Was treibt ihn an, den wk Michler? Unsinn zu schreiben? Zu provozieren? Einfach nur peinlich zu sein? Eine Geißel des Blogs? Viel schlimmer ist allerdings, dass es unter all den massiv gegen das System anschreibenden Postern welche gibt, die noch immer Sterne verteilen für die naiven Gedichtlein, die er postet, versuchen ihm irgendetwas zu erklären, seinen rückwärts gerichtete Ansichten Fakten entgegenzusetzen.
    Es ist sinnlos. Gerhard, ich will hier keine Vorkommnisse aus vergangenen Treffen bemühen, aber in Zukunft wirst du hier sicher noch weniger Nachsicht finden. Traurig, dass es deiner Sturheit geschuldet ist, dass es soweit kommen musste. Und deinen gebrochenen Versprechen."

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      20. Oktober 2016 13:40

      Schwerkonserve als Geißel des Blogs ist nett. Wie wäre es umgekehrt, der Blog als Geisel von Schwerkonserve?

    • Karl K. (kein Partner)
      20. Oktober 2016 17:39

      Shalom, Shalom!

      Welche Ehre! :-)

    • Shalom (kein Partner)
      20. Oktober 2016 18:01

      Karl K., keineswegs eine Ehre! Ich bin nur einer unter zu wenigen, die erkennen, dass vom Schiff Österreich nur mehr die oberen Decks aus den Fluten ragen.
      Und einer Meinung mit absolutem Wahrheitsgehalt sollte man sich immer anschließen können. Außer, man hat selbst alle Wahrheiten für sich gepachtet...

      Und Prinz, jetzt hörns aber auf. Das grenzt ja beinahe an waterboarding...

      MfG

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      20. Oktober 2016 18:13

      Wenn ich aber Wortspiele so gern mag, Shalom.

    • Wertkonservativer
      21. Oktober 2016 10:38

      Na, bravo!!

      Jetzt komme ich dank Shalom (kein Partner) nochmals "vor den Vorhang"; dies unter Mithilfe des Karl K., den ich inzwischen (gottseidank) vergessen habe!

      Was ist es wohl, was einige unserer Bloggerfreunde antreibt, mich laufend zu schmähen, zu verunglimpfen und ins Lächerliche zu ziehen?
      Ja, stimmt: ich bin ein ÖVP-Mensch, bin für die EU, für die Atlantiker, bin gegen Herrn Putin und nicht gerade ein Freund des Herrn H.C.!
      Das sind andere aber ja auch nicht unbedingt!
      Warum muss gerade ich es büßen?
      Hahaha!!!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      21. Oktober 2016 12:20

      I don't claim to be guilty
      guilty's too grand

      ...jedenfalls für Schwerkonserve.

    • Shalom (kein Partner)
      21. Oktober 2016 13:07

      Nein, "wir/ich" machen den alldeutschen Herrn Gerhard Michler alias "Wertkonservativer" nicht lächerlich. Wie sein letzter kindlicher "Beitrag" zeigt, macht er das schon selbst (siehe "Hahaha!!!").
      Und was seine ihm unbenommen bleibenden politischen Vorlieben u. Abneigungen (ÖVP-Mensch, für EU, für die Atlantiker, gegen Putin u. nicht gerade Freund d. H.C.!) betrifft: Genau solche "wertkonservativen" Leute braucht Österreich - wie einen Kropf!
      Ob er z. B. überhaupt weiß, was man unter einem "Atlantiker" versteht? Österreich kommt in dieser Definition nämlich gar nicht vor. Warum wundert mich das nicht...?

    • Wertkonservativer
      21. Oktober 2016 18:08

      @ Shalom (kein Partner):

      Hören Sie doch bitte auf: wo lesen Sie, dass ich Österreich zu den "Atlantikern" zähle?
      Abschließend:
      Sie bilden sich anscheinend viel auf Ihre Klugheit ein!
      Meine Meinung: Sie mögen gescheit sein, doch mit Ihren Ausführungen z.B. mir gegenüber hier im Blog zeigen Sie, dass es bei Ihnen offensichtlich anderswo hapert!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      21. Oktober 2016 18:18

      Schwerkonserve erinnert sich nicht, dass er sich als Atlantiker bezeichnet hat?

      Scripsi, scripsi.

    • Shalom (kein Partner)
      21. Oktober 2016 19:09

      Der "WK" schwärmt für die "Atlantiker". Mir egal. Doch sollte er den Begriff wenigstens googeln, um zu erfahren, dass kleine, souverände Staaten, wie z.B. Österreich, für "Atlantiker" gar nicht existieren! Ein feiner Patriot, dieser "Wertkonservative".
      Oder doch eher ein selbstgefälliger, altkluger Mann, ein internationaler Händler, der zur Krämerpartei ÖVP paßt, wie eine schwarze Socke zur anderen - und dann noch die Stirn besitzt, anderen (s)einen moralinsauren Spiegel vorhalten zu können?

  8. Dr. Knölge (kein Partner)
    20. Oktober 2016 13:08

    Zum Thema Banken:
    Nachdem meine kleine Heimatstadt stolz verkündete, die Bevölkerung werde bis Ende 2016 um vier Prozent steigen durch den Zuzug von Flüchtlingen, leider nur junge Männer und keine Familien, war für mich die Entscheidung gefallen.

    Ich benötigte von meiner Hausbank eine Finanzierung der im Zielland zu erwerbenden Immobilie. Als Sicherheit bot ich mein Gesamtvermögen, mindestens das Fünffache. Zudem bot ich der hauseigenen Immobilienabteilung den Verkauf meines Hauses an.
    Die Bank lehnte unter vorgeschobenen Gründen ab. Diese Erfahrung wiederholte sich bei weiteren vier Banken.
    Eine Schweizer Versicherung schließlich stellte das Darlehen unbürokratisch zur Verfügung.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      20. Oktober 2016 13:09

      Nach der Kontokündigung erhielt ich von meiner Bank zwei Bettelbriefe, die Kündigung doch bitte zurück zu ziehen. Was für ein erbärmliches Verhalten.

      Ein Makler verkaufte mein Haus innerhalb von vier Wochen und verdiente sich dabei eine goldene Nase. Die Hausbank hatte das nicht nötig, druckt Draghi für sie das Geld, daß man keine Geschäfte mit langjährigen Kunden mehr nötig hat?

      Ich lebe jetzt im (kopftuchfreien) Ausland in einem wunderschönen Haus und es geht mir phantastisch. Nach den gemachten Erfahrungen will ich nie mehr zurück in mein Land, der dort in vielerlei Hinsicht grassierende Wahn ist für mich nicht mehr erträglich.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      20. Oktober 2016 13:10

      Ich habe genug dagegen angekämpft. Die Briefe und Mails, die ich in den letzten zehn Jahren Abgeordneten, Ministern, Parteien, Institutionen und Medien geschrieben habe, kann ich kaum zählen. Antwort kam selten, dann meist Formschreiben ohne inhaltlichen Bezug auf mein Anliegen (wählen Sie uns, wir kämpfen gegen den Klimawandel....), und einer der beliebteren CDU-Bundestagsabgeordneten schrieb mir sogar, ich solle ihn nicht verantwortlich machen für die Politik der CDU.

      Danke, liebes Vaterland.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      20. Oktober 2016 18:15

      Die Banken haben es nicht mehr notwendig, sich mit zu BenutzerInnen herabgestuften Kunden zu vefassen. Die Notenbanken fluten sie mit Geld, damit können sie risikolos spielen, was sie wollen.

      Bäume hat man für Papiergeld früher gefällt, heute verschiebt man eine Kommastelle.

      Auf neudeutsch: Save a forest, move the decimal.

    • West (kein Partner)
      20. Oktober 2016 22:15

      Wir haben ein Recht auf einen Teil unserer Heimat. Wir sollten die Sezession betreiben, anstatt alle ins Ausland abzuwandern. Nur wenn es einen Gegenpol zur neuen DDR gibt, wie einst die BRD, wird auch die neue DDR unter dem Druck der Auswanderung und des wirtschaftlichen und jetzt auch noch gesellschaftlichen Niedergangs untergehen. Darum ist auch das Ziel der EU, in Europa keine Alternative zur EU zuzulassen. Deshalb der Druck auf die Schweiz, das Westberlin der EU. Wer die Zerstörer der Heimat schädigen möchte, macht das am effizientesten in der Heimat. Das muß vorrangiges Ziel sein. Ein wirtschaftliches Scheitern, wie in der DDR, hat die größte Wahrscheinlichkeit auf Veränderung.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      21. Oktober 2016 12:12

      @ West
      Sie sehen es prinzipiell durchaus richtig, doch was meine Person betrifft, sollten Sie wissen, daß die runde 70 schon zum Greifen nah ist. Irgendwann mag man nicht mehr kämpfen, es reicht dann. Ich möchte mit meiner Frau noch ein paar schöne Jahre genießen und denke, daß Sie das verstehen.

  9. Torres (kein Partner)
    20. Oktober 2016 10:56

    Was die populistische Forderung Kerns nach 100 Euro für jeden Pensionisten (offenbar auch für die 30.000 Euro-Pensionisten der Nationalbank) betrifft, ist Schelling in einer verzwickten Lage. Sagt er nämlich wegen der angespannten Budgetsituation "nein", kommt natürlich sofort der - berechtigte - allgemeine Shitstorm, dass die 200 Mio für die eigene Bevölkerung nicht vorhanden seien, dafür aber der zehnfache Betrag für "Flüchtlinge" (und alles, was unter diesem Begriff von der Regierung subsummiert wird). Diese 2 Mrd werden allerdings bekanntlich einfach aus dem Defizit herausgerechnet, sind also folglich gar nicht vorhanden.

  10. Tik Tak from far away (kein Partner)
    20. Oktober 2016 09:36

    " ... Haben wir all die Dummheit und Unfähigkeit in diesem Land wirklich verdient? ..."

    Ganz einfach, Ihr habt sie gewählt, wieder gewählt und werdet sie wieder wählen.

    Je länger ich mit meiner Familie in der Schweiz lebe, desto klarer wird mir, daß es eine gute Entscheidung war Österreich hinter mir zu lassen.

    Also, so lange Ihr sie wählt, so lange habt Ihr sie verdient.
    Es zwingt Euch ja keiner diese Truppe zu wählen.

    Das gilt übrigens auch für Banken.
    Wer das Service einer UBS oder einer CSFB kennt, wird mich auch in diesem Punkt verstehen.

    • West (kein Partner)
      20. Oktober 2016 22:27

      Demokratie funktioniert nicht, zumindest nicht in dieser Form. Wenn sie so erfolgreich wäre, in jedem Unternehmen gäbe es sie. Aber dort gibt es das genaue Gegenteil. Warum bestimmt nicht der Pförtner mit gleicher Stimme, wie der Vorstand über die Strategie? Weil das kompletter Blödsinn ist. Aber in der Politik ist das selbstverständlich. Nie wird eine Demokratie von unterschiedlich begabten Menschen, von Faulen und Fleißigen und nun auch noch von unterschiedlichsten Kulturen und Religionen, die nichts gemein haben, Großes zustande bringen.

    • fewe (kein Partner)
      21. Oktober 2016 00:57

      Woher wissen Sie, was "wir" gewählt haben? Beziehen Sie sich dabei auf die offiziellen Wahlergebnisse? ;-)

    • Tik Tak from far away (kein Partner)
      21. Oktober 2016 12:20

      West,

      wer den Unterschied in der Organisation zwischen einem Staat und einem Unternehmen nicht erkennen kann, der sollte sein Maul halten wenn Erwachsene reden.

      Fewe,

      natürlich meine ich das Gesamtergebnis der Wahlen und natürlich habe ich keine Ahnung, wen Sie gewählt haben. Aber das ist eben der Nachteil einer Demokratie, da bestimmt die Mehrheit wo es lang geht.
      Oder um es mit Churchill zu sagen: "[No one pretends that democracy is perfect or all-wise. Indeed, it has been said that] democracy is the worst form of government except all those other forms that have been tried from time to time."

      Mitgefangen, mitgehangen - aber man kann ja auch auswandern.

  11. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    20. Oktober 2016 09:14

    Politikverdrossenheit ist 'denen da oben' nur recht. Sie können auch bei 10% Wahlbeteiligung sagen, dass sie gewählte Volksvertreter sind.

    Da muss man eher die Intelligenz der Vertretenen in Zweifel ziehen. Schafe.

  12. eudaimon
    18. Oktober 2016 23:49

    Den Sozialisten ist jedes Verbrechen das zur unumschränkten Macht führt zuzutrauen! Aber Sozialismus gepaart mit Islamismus ist die Kulturkeule der Menschheit schlechthin -es ist der "Leviathan" der Bibel, der sich aus dem Stumpfsinn der "VielzuVielen" kreiert zum Horrormob ohne Senibilität aber durch
    Massenperistaltik alles bisher Dagewesene auffrisst mit einem einzigartigen Kaureflex Gott,Sein,Mensch in kosmische Abgründe würgt!-So gigantisch der Ablauf auch zelebriert wird von dem "Linken Mucus"(ORF,Printmedien bis zur Justiz) so jämmerlich ja gewöhnlich wird das Ende dieser roten Opera buffa sein - ein Irrtum
    der Geschichte.

  13. franz-josef
    18. Oktober 2016 22:55

    http://www.shz.de/lokales/eckernfoerder-zeitung/marineschiff-main-bricht-in-eckernfoerde-zum-eu-einsatz-auf-id15109546.html

    OT, ja, aber vlt an der Zeit, sich umzuhören:
    Es gibt schon einige Zeit keine Jubelmeldungen über i Mittelmeer Gerettete. Keine täglichen Erfolgsmeldungen. - Was macht unser Jagdkommando jetzt im Mittelmeer? Wieviele Schlepperschiffe hat es schon geentert und wieviele Schiffsreisende gerettet, wohin wurden sie gebracht, und wo sind sie jetzt?

    Man hört absolut nichts mehr über diese Aktion unseres Bundesheeres, die Minister Doskozil initiierte und absegnete.
    Wo sind die gekaperten Geretteten?

  14. Sensenmann
    18. Oktober 2016 20:42

    Nun, nach dieser trefflichen Zusammenfassung von Minderwertigkeit, Blödheit und Impertinenz stellt sich wieder einmal die Frage:
    Ist Österreich ein Dreckstaat?
    Ich weiß: Die Frage stellen, heißt sie bereits bejahen.

    Es ist wirklich hoch an der Zeit für die dritte Republik. Mit echter Demokratie, einem Strafgesetz, das korrupten Bonzen und Parasiten keinen ruhigen Lebensabend sondern 12 Stunden harter Arbeit täglich bei derbem Roggenbrot und klarem Hochquellwasser (zu Weihnachten mit einem Spritzer Soda, wir sind ja nicht so) bringt und natürlich vollständig entsozifiziert.
    Dann wird unsere schöne Heimat wieder blühen und gedeihen.

    • West (kein Partner)
      20. Oktober 2016 23:45

      Wir können uns viel wünschen und es beruhigt, darüber in netter Runde zu plaudern. Aber dadurch wird unser Feind seinen Vernichtungsfeldzug gegen uns nicht beenden. Jeder hat die Möglichkeit, den Feind mit ganz legalen Mitteln zu schädigen. Dazu ist es zunächst einmal notwendig, unser Verantwortungsbewußtsein über Bord zu werfen. Das nützt nämlich unseren Feinden. Das muß man erst einmal lernen. Wir müssen schlechte Eigenschaften erlernen, denn nur davon läßt sich das Böse beeindrucken. Glaubt etwa jemand, man könnte Leute, die einen vernichten wollen, überzeugen? Danach kommt Zusammenhalt und Durchhaltevermögen. Daran ist noch jedes faule System zerbrochen. Zugegeben, ein langer Weg.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      21. Oktober 2016 09:48

      Jeder hat die Möglichkeit, den Feind mit ganz legalen Mitteln zu schädigen...

      Es geht noch einfacher, nicht finanzieren, was einem schadet oder einen ärgert. Aus diesem Grund habe ich den Kauf von Zeitungen und Radio wie Fernsehen abgeschafft. Andernfalls belohnt man die noch.

      Mich ärgern schon Produkte mit mehrsprachigen Aufschriften. Der deutsche Sprachraum ist groß genug für deutsche Aufschriften.

  15. Reinhold Sulz
    18. Oktober 2016 17:15

    Rundumsschläge nützen nie. Die sind immer unglaubwürdig

  16. Politicus1
    18. Oktober 2016 16:59

    Der allseits beleibte Wiener Bürgermeister wird vom Tagebuchautor net amoi ignoriert!
    Das ist unerhört und so musste sich Häupl gleich noch zur Niedertrachtliste vermelden

    Er plant und hat angedacht, u.a. folgendes:
    Verschmelzung oder Teilung von Bezirken - kleinere Innenstadtbezirke zusammenzulegen oder große Flächenbezirke zu teilen.
    Konservatorium Wien an die Wien Holding übertragen.
    Aufgaben der Magistratsdirektion und der einzelnen Abteilungen werden neu überdacht.
    „Es geht nicht um Personalabbau“, versicherte Häupl.

    Ein Schelm, der jetzt vermutet, da wird noch schnell zu retten versucht, bevor die nächsten Wahlen die Ära ROTGRÜNHAUS beenden.
    Möglichst alles ausgliedern in rot abgesicherte Unternehmen, Firmen, - und neben den leeren Stadtkassen auch inhaltsleere Magistratsabteilungen hinterlassen.

    Herr Bürgermeister, Sie haben es geschafft! Auch Sie sind hiermit in die Liste der Beispiele von Niedertracht aufgenommen!

    • Politicus1
      18. Oktober 2016 17:07

      Erst im Nachhienein erfahre ich eine Wiener Wählerumfrage des Profil:
      Falls am Sonntag in Wien Wahlen wären:
      FPÖ 40%
      SPÖ 27%
      GRÜNE 15%
      Neos 8%
      ÖVP 7%

      Hat Häupl noch einen Plan B? Z.B. eine Änderung der Stadtverfassung - Art. 1: Der Wiener Bürgermeister wird ohne Rücksicht auf das Wahlergebnis immer von der SPÖ gestellt ....

    • Ingrid Bittner
      18. Oktober 2016 17:48

      Politicus: Bgmstr. Häupl ist ein erfahrener Wahlkämpfer, der wird sich wieder einen Superguru holen, Tal Silberstein z. B., dann wird wieder eine Brutaloffensive gegen die Freiheitlichen gefahren und vor lauter Angst vor den bösen, bösen Blauen wird dann doch wieder rot gewählt. Alles schon dagewesen

    • Sensenmann
      18. Oktober 2016 20:49

      @Politicus1

      Noch immer eine satte linke Mehrheit.
      Die Östertrotteln unter den Wienern waren ja so stolz aufs "Strache verhindern".
      Zur not wird es eine Konzentrationsregierung aus roten und schwarzen Sozis, Ökobolschewiken und Pinkschwulen geben. Ändern wird sich erst was nach Absoluter der FPÖ. Vorher nicht.
      Leider.

      Aber jetzt kommt der Zahltag. Er fängt an mit Licht sparen und endet mit erfrierenden Mindestrentnern und zusammenbrechendem Sozialwesen. Das wird ein Spaß werden!

      Alles, alles was sie an Popanz aufgezogen haben, wird vor den Augen der ekligen Marxisten aller Schattierungen zerbrechen. Sie werden vor den Trümmern ihrer Existenzen stehen und das ist gut so!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      20. Oktober 2016 18:18

      Aber, aber. Häupl hat a Gspür für Wien. Wurde bei der letzten Wahl wieder bestätigt.

    • West (kein Partner)
      20. Oktober 2016 23:54

      Weil Häupl keine Rolle mehr spielt, das weiß Hr. Unterberger. Würde sich Hr. Unterberger aufstellen lassen, könnte er vielleicht den gleichen Erfolg, wie Fr. Griess erzielen. Die Macht verschiebt sich. Genau solche Leute, wie Hr. Unterberger, unabhängig, gebildet, verantwortungsbewußt, den Bürgern verpflichtet, erwartet das Volk. Das sagt auch Farage, der sich weltweit für die Belange von Bürgern einsetzen will. Er behauptet, die Zeit der Poltiteliten geht zu Ende. Aber ob sie sich ihr eigenes Ende ansehen werden oder die Demokratie zur gesteuerten Demokratie, nach EU-Kommision-Vorbild umbauen, bevor es für sie zu spät ist, das werden wir noch sehen.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      21. Oktober 2016 12:24

      Käme Churchill heute zurück auf die Erde und ginge nach Brüssel, er würde wie seinerzeit Jesus die Händler aus dem Tempel jagen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er das gewollt hätte.

      Der letzte Satz seiner bemerkenswerten Zürcher Rede lautet:

      Let Europe arise.

      Er sagt nicht, baut es, er sagte, lasst es entstehen. Den feinen Unterschied kennen die BonzInnen dort nicht.

  17. simplicissimus
    18. Oktober 2016 14:33

    Nicht ganz OT:

    http://www.krone.at/wien/nur-27-prozent-bei-umfrage-grossalarm-fuer-wiens-spoe-fpoe-an-der-spitze-story-534979

    Ob ihnen dismal noch irgendwelche schaebige Wahltricks helfen werden?

    Naja, kommt Zeit, kommt Rat, die Sozis waren noch nie um Schmutzkuebelkampagnen und ruinoese Wahlzuckerl verlegen.

    Zeit, dass die letzten Nibelungen die OeVP verlassen, um der FP vielleicht doch zu einer Absoluten zu verhelfen?

    Das Problem bei diesen letzten Mohikanern sehe ich vor allem in pensionaerer Altersstarrigkeit und weiblicher Gutmenschlichkeit.

    Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

    • Sensenmann
      18. Oktober 2016 20:56

      Die schwarzen Sozis noch bei 7%? Da geht noch was. Nach unten. In der Josefstadt waren es wenigstens nur noch 6%.
      Bin gespannt, ob die Schwarzen auf unter 5% fallen müssen, damit sie endlich aufhören, dem Marxismus den After zu küssen, oder ob sie doch vollends dem Todestrieb erliegen.

      Wäre aber auch kein Schaden!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      20. Oktober 2016 12:15

      @simplicissimus

      Die Hoffnung stirbt zuletzt. Denkt jemand nach, was das bedeutet? Alle sind tot, die Hoffenden, während die Hoffnung noch lebt. Das ist ein starker Trost.

      Die Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendessen. Wer hofft, hat entweder aufgegeben oder ist gescheitert.

  18. Ingrid Bittner
    18. Oktober 2016 14:13

    Der Fisch fängt bekanntlich beim KOpf zu stinken an.
    Gerade gelesen:
    Kern: "Keine Bestandsgarantie für SPÖ und ÖVP" « DiePresse.com

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5103579/Kern_Keine-Bestandsgarantie-fur-SPO-und-OVP?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do

    Neuwahlen? "Was weiß ich"
    Ob er im nächsten Jahr mit Neuwahlen rechne, ließ der Kanzler offen: "Was weiß ich. Wir sind bis 2018 gewählt."
    ----

    Wie kann man so präpotent sein? Immer die Weiheiten vom Ausland absetzen kann einerseits bedeuten, dass der Herr schon geschnallt hat, dass ihm in Österreich ohnehin keiner mehr glaubt. Oder fühlt er sich zu Höherem berufen? Die Kronenzeitung tut's wohl nicht mehr.
    Ausserdem "Wir sind bis 2018 gewählt" - ich kann mich nicht erinnern, dass Kern gewählt wurde. Ja als Parteivorsitzender von den Genossen, aber das hat wohl mit den anderen Wählern nichts zu tun.
    Der verschwurbelt alles, was er so an Weisheiten von sich gibt.
    Man konnte es nicht glauben, aber es stimmt: es kommt selten was Besseres nach!!!

  19. Ingrid Bittner
    18. Oktober 2016 12:38

    Einerseits tadle ich Dr. Unterberger, wegen der Fülle von Ungereimtheiten die er uns so plakativ aufzählt, andererseits hab ich was zu ergänzen.
    Es ist so sagenhaft, dass ich es einfach nicht für mich behalten kann.

    "135 Millionen Euro für 1600 Leute" | Nachrichten.at
    http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/135-Millionen-Euro-fuer-1600-Leute;art71,2376148,E#formular

    Wenn man dann sowas in einer Bundesländerzeitung zu lesen bekommt, dann fragt man sich schon, wie ticken die zuständigen Politiker??!!
    Und lustig ist, wenn man die dazugehörigen postings liest, da gibt es tatsächlich Menschen, die vermutlich auftragsgemäss, die Angelegenheit für in Ordnung befinden. Na ja, es kann ja nicht sein, dass ein blauer Gemeinderat aus Gmunden über die Zustände matschkert.
    Wäre Österreich eine Firma, dann wären die Verantwortlichen sicher längst im Häf'n wegen betrügerischer Krida, Konkursverschleppung und was es da sonst noch alles gibt.

  20. Almut
  21. Le Monde
    18. Oktober 2016 12:12

    Ich kann mich als Bub noch erinnern, wie ein Bundespräsident Rudolf Kirchschläger an der Spitze der Politik an der Wiener Fronleichnamsprozession teilnahm und beim Vorbeiziehen des Allerheiligsten eine Kniebeuge machte und sich bekreuzigte! Zu Schönborn und den Wiener Festwochen fällt mir eigentlich nichts mehr ein als die feigen politisch-korrekten Bischöfe zu verachten, die offenbar (hat jemand etwas gehört?) zu all den Ungeheurlichkeiten schweigen! Der Nuntius dürfte in der Theresianumgasse auch auf Tauchstation sein und sucht vermutlich für Innsbruck einen passenden Grünbischof!

    Österreich wird nie wieder so sein, wie wir es aus den 80er und 90er Jahren kannten! Nie wieder!

    http://austria-forum.org/af/Bilder_und_Videos/Historische_Bilder_IMAGNO/Kirchschl%C3%A4ger,_Rudolf/00418715

    • Riese35
      18. Oktober 2016 17:45

      ***************************!

      Ja, das ist es, was auch mir wirklich weh tut.

      Ich habe es hier schon einige Male gepostet, als in Teschen zum Anlaß 330 Jahre Schlacht am Kahlenberge eine große Veranstaltung stattfand, in Wien aber weit und breit nichts. Mir kamen beim Spaziergang durch Teschen die Tränen und ich fragte mich, wo ich eigentlich zu Hause wäre.

      Sie sprechen den Zustand der Kirche an. Auch hier fällt es mir schwer, mich mit meiner eigenen Diözese zu identifizieren, wenn ich im Vergleich dazu die Göttliche Liturgie in der St. Nikolauskathedrale in Wien oder eine serbische Kirche besuche, wo ich viel mehr von dem erkenne, was mir als Kind von der kath. Kirche mitgegeben wurde.

    • Riese35
      18. Oktober 2016 17:56

      In Teschen und Krakau erlebte ich viel mehr das Wien meiner Kindheit als heute in Wien.

      Die orthodoxen Kirchen bewahren heute viel mehr das Christentum als die verweltlichte kath. Kirche. Das, was noch einen wesentlichen Unterschied ausgemacht hat, das kirchliche Lehramt, ist dabei, sich selbst in die Luft zu sprengen, und mit dabei 2000 Jahre katholische Lehre.

      Mir kamen am Grab von Vuk Karadzic, der heute in Belgrad in der Kathedrale beigesetzt ist, die Tränen, jener Vuk Karadzic, der die moderne serbische Schriftsprache geschaffen hat, in Wien, hier gewirkt hat, hier gestorben ist und am St. Marxer Friedhof, wie auch Wolfgang Amadeus Mozart, ursprünglich beigesetzt wurde.

      ...

    • Riese35
      18. Oktober 2016 18:05

      Wien, was hast Du alles geschaffen und was hast Du einst hervorgebracht! Welche Ausstrahlungskraft hattest Du einst. Sogar die moderne, serbische Schriftsprache ist aus Dir hervorgegangen, und heute wird sogar die eigene, deutsche Sprache verhunzt.

    • Sensenmann
      18. Oktober 2016 21:27

      @Le Monde
      Nur Geduld. Wir holen uns unser Land schon wieder. Die Reconquista gegen den Marxismus nimmt gerade Fahrt auf. Vielleicht geht es friedlich ab, dann ist es gut. Wenn nicht. Auch gut.
      Aber ganz Europa wird sich erheben.
      Die Linken versuchen noch, die Sache mittels mohammedanischer Auxiliarii in den Griff zu bekommen. Wird scheitern. Durchschnitts-IQ von 86 reicht nicht zum Beherrschen eines Landes. Vor allem ist der Wunsch der europäer, sich von paläolithischen Lemuriern die Lebensart vorschreiben lassen zu wollen durchaus endenwollend.
      Noch haben sie uns nicht im Sack.
      Also gemach, gemach.

    • Undine
      19. Oktober 2016 22:58

      @Sensenmann

      Hoffentlich behalten Sie recht!!!

    • Shalom (kein Partner)
      20. Oktober 2016 09:03

      Sensenmann ich wäre mir, was den Durchschnitts-IQ betrifft, nicht so sicher. Wie hoch könnte der in etwa bei den Angehörigen der SA und/oder den Bolschewiken gewesen sein? Wie "intelligent" war die Masse der Angehörigen dieser politischen Richtungen und wie "intelligent" und/oder politisch allgemein (ver-)bildet, oder auch verblendet, ist die Masse der SPÖ/Grün/NEOS-, sowie der der ÖVP-Wähler?
      Die Europäer begehen bereits Selbstmord (z.B. ÖVP), die eingeströmten, bestens verlinkten u. gewaltbereiten Islamisten werden gewinnen! Daher sich keinen Illusionen hingeben...

  22. oberösi
    18. Oktober 2016 11:43

    Dummheit und Niedertracht sind nun einmal mehrheitsfähige Tugenden in der Demokratie, erst recht in der parlamentarischen. Denn die degeneriert naturgesetzmäßig zur Parteienoligarchie, deren Proponenten über kurz oder lang nur mehr ein Ziel kennen: so schnell wie möglich an den Futternapf zu kommen und diesen dann mit allen gebotenen und mit Steuergeld erkauften Mitteln zu verteidigen, mithilfe der Propaganda von Systemmedien und Staatsfunk.
    Und wenn man dann derart die narrative und diskursive Lufthoheit errungen hat, wird dekretiert, was moralisch ist und gut und was nicht.

    Einst waren es die Juden, aktuell die Bürgerlichen, Konservativen, Normfamilien, die "Reichen". Einst marschierte die SA gegen Andersgläubige. Nun pöbelt, prügelt und marschiert die Antifa gegen alles, was in ihren Augen konservativ und rechts ist, steuergeldalimentiert und mit wohlwollender Duldung bis aktiver Unterstützung von SP/Grünen/Neos. Und auch den gar nicht so kleinen Kreisen in der VP, die in ihrem Bestreben zur Avantgarde zu gehören, jedem gerade angesagten -ismus scham- und rückgratlos hinterherhecheln, von Marxismus, Feminismus, Ökologismus, Genderismus bis was weiß ich.

    Fazit: ich versuche nicht zu resignieren, allerdings zunehmend Distanz zu gewinnen, geistig wie geografisch. Aber die Hoffnung, mit Politik, Engagement etwas am zyklischen Geschehen ändern zu können, das Platon schon ausgiebig beschrieben hat in seiner Politeia, die habe ich immer weniger. Das würde auch an Hybris grenzen.

    Denn das Wesen der Schafe ist nun einmal, sich zur Herde zu drängen, am besten in die Mitte. Dort ist es warm und sicher. Und vor allem ist man eingebettet in die Gewißheit, daß alle rundherum auf dieselbe Art blöken, fressen und stoffwechseln wie man dies selbst tut, nämlich auf die "richtige" Art und Weise. Dies schafft Identität und existenzielle Sicherheit, ohne die nun einmal 95 % der Schafe nicht leben wollen oder können.

    Den Mut, abseits der Herde zu stehen und sich dem fallweise eisigen Wind der Freiheit auszusetzen, haben nun einmal die wenigsten.

    Literaturempfehlung, weils wirklich so treffend die Zuständ´ beschreibt:
    Wettbewerb der Gauner, H. H. Hoppe.

  23. A.K.
    18. Oktober 2016 11:39

    Dr. Unterberger schreibt in „Österreich-Ärger zur Potenz“ u.a. von Kanzleramtsminister Drozda als einen der Hauptverantwortlichen dafür, auch weiterhin all die Faulheit, Korruption und Unfähigkeit auf Bundes-, Landes- wie Gemeindeebene zu schützen und zu tarnen.
    Ja, Herr Drozda, neuer „Kulturminister“ unter Kanzler Kern, scheint nach den „bewährten“ Methoden der Linken vorzugehen. Das betrifft nun auch das Bundesmuseum „Belvedere“, das erstmals eine doppelte - und zugleich völlig neu besetzte – Führungsspitze erhält.
    Ich habe keinerlei Insider-Wissen, bin aber gewohnt Vorgänge zu beobachten und mir ein Bild zu machen:
    Als begeisterter Besucher(!) des Museums gehöre ich also nur zu den unbeteiligten Beobachtern dessen, was sich zuletzt abspielte. Ich schreibe deshalb begeisterter Besucher, weil ich in den vergangenen Jahren im Belvedere hochqualitative Ausstellungen in so enger aufeinander Folge gesehen habe, wie sonst nirgends. Dies hat sicher hohen Streß bei den Mitarbeitern verursacht, auch viele Mühe, aber eben auch beachtenswerte Ergebnisse. In Österreich haben fähige Führungskräfte viele natürliche Feinde und Neider. Auffällig ist für mich als unbeteiligter Beobachter, daß nach Wechsel von Minister und Aufsichtsstelle – beide politisch der Linken zugehörig, nunmehr unmittelbar vor Ausschreibungen, diese neuen „Besen“ besonders gut „kehren“. Vorwürfe an Belvedere-Chefin Agnes Husslein, betreffend Compliance – für nicht „Denglisch“-Sprechende: Einhaltung, Komplianz oder Regelkonformität – wurden genau im „richtigen Moment“, vor der Neubestellung der Führungsspitze, entdeckt. - „Man merkt die Absicht, und ist verstimmt“ (Goethe)
    Ich habe in meinem Berufsleben die „Vereinigung der Unfähigen und Apparatschiks“ oftmals erleiden müssen, wobei fähigen Menschen geschadet wurde und ahne daher zur Genüge die Gefühle, die Dr. Unterberger zur Tagebuchnotiz „Österreich-Ärger zur Potenz“ veranlaßt haben.

    • Shalom (kein Partner)
      20. Oktober 2016 09:52

      A.K., ein Ausspielen hier Leistung, dort Korruption u. Selbstbereicherung derselben Person ist unredlich! Das dienstlich-menschenverachtende Verhalten der Husslein war Jahrzehnte lang bekannt, ihre eigenwillige Auslegung ihrer Funktion als Museumsdirektorin wurde vom Kuratorium unter "Leitung" d. Vaters der roten Wehsely-Schwestern, Dkm. Wehsely, gedeckt u. v. der dem "gemeinen" Volk unverständlich gegenüberstehenden "adeligen" Kulturschickeria schöngeredet. Die Frau hatte sich schlicht persönlich bereichert u. die Museumsinfrastruktur für private Zwecke mißbraucht! Geben Sie im internet die Begriffe BKA Jordis Husslein ein und informieren Sie sich bevor Sie hier exkulpieren!

  24. Undine
    18. Oktober 2016 10:57

    A.U. schreibt:

    " ....Schönborn hat bei dieser Prozession nicht Besseres zu tun gewusst, als die Politik des Außenministers in einer Predigt frontal zu attackieren. Darauf tat Kurz das einzig Richtige: Er verließ die Prozession."

    Was den katholischen Oberhirten Schönborn veranlaßt hat, den Außenminister zu attackieren, kann man sich bei diesem linksdrehenden Schwächling gut vorstellen. Dank der kompletten Linksverseuchung der sogenannten "Elite" haben heutzutage ausschließlich die politisch-korrekten VOLKSVERRÄTER das Sagen und das bedeutet: AUSTAUSCH der (christl.) BÜRGER durch MOSLEMS!

    Unsere sog. "Elite", zu denen auch der Kardinal zählt, redet immer noch dem Massenzuzug von Moslems das Wort, obwohl bald jedes Kind, das halbwegs helle ist, vorhersagen kann, was uns dadurch droht: das ENDE des Christentums in Europa!!

    Der wachsweiche Herr Kardinal Schönborn sollte endlich einmal seine Gefühlsduselei ablegen und der REALITÄT ins Auge sehen! Er sollte beispielsweise jenen Kommentar lesen, zu welchem A.U. den Hinweis unter der Rubrik "Spannend" gegeben hat, denn was in Deutschland gang und gäbe ist, trifft mit kleiner zeitlicher Verzögerung auch auf Ö zu: Die MACHT-ÜBERNAHME der AUSLÄNDER / des ISLAMS:

    "Chaos um Steuerhinterziehung in Berlin – Finanzbeamter bangt um sein Leben"

    Steuerhinterziehung in Berlin. Ein Finanzbeamter aus Berlin bangt um seine Existenz. Schlimmer noch: um sein Leben! Kriminelle Tätergruppen in Berlin prägen das Bild der Stadt - einige Stadtteile sind sogar für Finanzbeamte tabu.

    http://jbm.news/reportagen/chaos-um-steuerhinterziehung-in-berlin-finanzbeamter-bangt-um-sein-leben/

    Aber solche Dinge bekommen Schönborn und Co. nicht zu lesen, bzw. sie WOLLEN ES GAR NICHT WISSEN!

    Was sagt MERKEL dazu, der Deutschland ---und auch z. T. Österreich--- diese gravierenden Probleme zu verdanken hat? Die wäscht natürlich ihre Hände in Unschuld---und Kardinal Schönborn ebenfalls.

    Wann werden die VOLKSVERRÄTER vor GERICHT gestellt? Noch bevor unser Volk AUSGETAUSCHT wird, oder erst, wenn's zu spät ist?

    Die Zeit drängt, auch was Ihre linksverdrehten, für Ihre Schäfchen---und nicht nur für diese!---mörderischen (im wahrsten Sinne des Wortes, denn Ihre islamische Konkurrenz fackelt nicht lange!) Ansichten anbelangt, Herr Kardinal SCHÖNBORN!

    • simplicissimus
    • Pennpatrik
      18. Oktober 2016 15:00

      Unser Büro ist in einem Wohnhaus (unten Geschäft, 1.Stock). Wir haben schon mal die Reklametafel abmontiert, die Aufschriften auf den Fenstern und das Firmenschild neben dem Eingang kommt auch bald weg.
      Sollte unser Viertel jemals eine Nogo-Area werden, bin ich mit der ganzen Firma weg (das ist das Schöne an EDV-Unternehmen; wir könnten es auch nach Liechtenstein verlegen - zumindest den profitablen Teil).
      Wenn der Staat seine Unternehmer nicht schützen kann, verwirkt er auch sein Recht, Steuern einzutreiben.

    • Pennpatrik
      18. Oktober 2016 15:00

      Mit dem Finanzbeamten habe ich kein Mitleid: Er ist ein Büttel des Systems und seit den tapferen, nachgeborenen Antifaschisten wissen wir, dass alle, die in Unrechtssystemen mitarbeiten Mitschuld haben.

    • Riese35
      18. Oktober 2016 18:12

      ***********************!

    • Wyatt
      18. Oktober 2016 18:46

      **********
      **********
      **********

    • West (kein Partner)
      21. Oktober 2016 00:09

      Danke! Auch für den Link. Der Deutsche wird in seinem eigenen Land wie ein Schwerverbrecher verfolgt, jede kleinste Übertretung wird zum Kapitalverbrechen gemacht. Dabei wandert ein deutscher Steuerhinterzieher hinter Gitter, wo Vielfachtäter, auch Vielfachgewalttäter, soweit sie keine Deutschen sind, zu Kursen eingeladen werden, um das Aggressionsverhalten mit Hilfe von Kampfsportarten besser in den Griff zu bekommen. Ein Umgesiedelter aus dem Morgenland ist schon dann erfolgreich integriert, wenn er keine Straftaten verübt. Mehr erwartet man von Staats wegen gar nicht, er braucht nicht zu arbeiten, braucht die deutsche Sprache nicht zu beherrschen. Aber wieviele erreichen dieses Niveau?

  25. Hotzenplotz2
    18. Oktober 2016 10:43

    Natürlich hat jede halbwegs gerechte Herrschaftsform auch ihre Schattenseiten. Jedoch war die Habsburger Monarchie ein weitgehendst gerechtes System. So hatte zB der bosnische Beamte das gleiche Ansehen wie sein Kollege in Wien, Berichte bukowinischer Beamter oder Militärs wurden genauso beachtet wie jene aus Tirol. Es herrschte weitgehend sozialer Friede, wenn es auch im sozialen Bereich großen Handlungsbedarf gab.

    Abgesehen davon hätte sich die österreichisch-ungarische Monarchie nach und nach immer mehr zur konstitutionellen Monarchie gewandelt - dafür sprach der große politische und soziale Druck, dem sie ausgesetzt war. Daß Kaiser Franz-Josef I. auf Grund seiner Senilität (auch konnte er sich nicht mehr gegen seine kriegslüsternen Generäle durchsetzen) nicht mehr erkennen konnte, welche Tragweite seine Kriegserklärung an Serbien hatte, war die wirklich große Tragik dieser Monarchie. -

    Was Kardinal Schönborn betrifft: Der falsche Mann am falschen Platz, ein Totengräber seiner eigenen Kirche. Mit jedem Tag, den dieser Unglückliche im Amt ist, wird die Grube tiefer. Es gibt eben auch Rückgrate, die offenbar auf geheimnisvolle Weise sich in hochelastische Plastikschläuche verwandeln. - Kurz öffentlich und frontal anpinkeln und sich dann hinterher in etwa zu äußern: "Tschuldigung, daß Ihre Hosen naß gwordn ist!" ist letzter menschlicher Auswurf. Scheinheiliger und verlogener gehts nimmer.

    Daß die katholische Kirche durch fast zweitausend Jahre es verstand, ihre Konkurrenten und Gegner mit eiserner Faust auszuschalten und jetzt kläglich versagend der Islamisierung Europas zuschaucht, ist wiederum eine besondere Tragödie. Das Ende der katholischen Kirche und auch des Christentums an sich in Europa ist daher vorhersehbar. Seit der Aufklärung - jeder Fortschritt wird umsonst gewesen sein.

    Und die verfaulten und verhurten Zustände in unserem Land? Ein untergehendes System, so der so. Da können die Systemmachthaber herumtricksen wie sie wollen - völlig wurscht, ob dann auch VdB das Rennen macht - sie werden untergehen. Es stellt sich nur die bittere Frage, mit wieviel Blut und Tränen das unser Volk wird bezahlen müssen.

    • Undine
      18. Oktober 2016 11:02

      @Hotzenplotz2

      *********************
      *********************
      *********************!

    • simplicissimus
      18. Oktober 2016 11:46

      Tragisch die Ermordung von Franz Ferdinand, der auch einen Ausgleich mit den Slawen geplant hatte. Wer Weiss wie Mitteleuropa ohne diesen Mord heute aussehen wuerde?
      Die Entente stand lt. Christopher Clark vor einer allmaehlichen Richtungsaenderung, der Erste Weltkrieg haette vermieden oder ganz anders ausgehen koennen.

    • Undine
      18. Oktober 2016 13:30

      @simplicissimus

      Allerdings brauchten die USA dringend einen Krieg (ein passender Grund, sich in einen Krieg in Europa einzumischen würde schnell gefunden sein!), denn ihre Wirtschaft lag am Boden---sie hofften schon 2, 3 Jahre darauf, da war unser Thronfolger noch quicklebendig! Man beachte: Folgendes spielte sich 1912 (!!!) ab!

      Nachzulesen bei Joachim FERNAUS "HALLELUJA", Seite 245:

    • Undine
      18. Oktober 2016 13:45

      Präsident Professor Wilson
      machte sich Sorgen. Selbstverständlich war ihm
      schleierhaft, wie der komplizierte Apparat funktionierte
      und wie man versorgen müßte. Die Hochfinanz hätte es
      ihm sagen können, aber sie sparte sich die Mühe. Denn
      während der Professor noch an den Nägeln kaute, spürte
      sie bereits deutlich ein warmes Lüftchen. Wenn man
      anfangs noch im Zweifel sein konnte, so bekam man im
      Sommer 1912 die Gewißheit, als beim Abschiedsbankett
      der französischen Manöver der russische Großfürst
      Nikolaj Nikolajewitsch als Ehrengast unter dem
      Beifallsklatschen der Generäle den Trinkspruch
      ausbrachte: »AUF UNSERE KÜNFTIGEN SIEGE - AUF WIEDERSEHEN in BERLIN, MESSIEURS!« Ein Geschenk des
      Himmels!

    • Undine
      18. Oktober 2016 13:45

      Auch Wilson hatte natürlich die Nachrichten
      aus Europa studiert, nur las er den Text anders. Was
      braute sich um Gottes Willen da zusammen? Wurde der
      alte Kontinent denn nie vernünftig? Warum im
      zwanzigsten Jahrhundert noch diese kannibalischen
      Gelüste, diese Angst voreinander, dieses
      Revanchegeschrei Frankreichs, dieses ermüdende
      Säbelgerassel Deutschlands, dieses Knurren Rußlands?
      Die Welt konnte doch so schön sein (sofern man nicht
      gerade in Pittsburg wohnte). Hatten die USA nicht die
      Macht, einen drohenden Krieg zu verhindern, ja einfach
      zu verbieten?

    • Undine
      18. Oktober 2016 13:48

      Bei diesem Gedanken fuhr der Wallstreet der Schreck in
      die Glieder. Der Präsident mußte sofort in Arbeit
      genommen werden.
      Zunächst wurde ihm klargemacht, daß es Deutschland
      war, das zum Kriege drängte. Die Entente wünschte den
      Frieden. Das sah Wilson ein. Er sah auch ein, daß der
      sicherste Weg zur Erhaltung des Friedens die kräftige
      Unterstützung der Westmächte war. Vom Geschäft wurde
      nicht gesprochen, das hätte Wilson erschreckt. Im
      Gegenteil, man sprach von Opfern, die der amerikanische
      Staat bringen müßte. Das klang gut. Wilson liebte den
      Frieden aufrichtig. Was sich da in Europa
      zusammenbraute, rüttelte an den Grundfesten seines
      Glaubens an die Menschheit. Nun gut, dann mußte
      Amerika eben Opfer bringen.

    • Undine
      18. Oktober 2016 13:49

      England und Frankreich
      sollten wissen, daß sie sich darauf verlassen könnten.
      Eine Flut von Rüstungsaufträgen lief ein. Die
      amerikanische Schwerindustrie stellte sich auf Waffen
      um. 1913 gingen bereits siebzig Prozent des gesamten
      Exports als Rüstungslieferungen nach Frankreich und
      England. Der Wert steigerte sich von achthundert
      Millionen innerhalb der nächsten zwei Jahre auf drei
      Milliarden Dollar. Noch nie hatten die Schornsteine so
      lustig geraucht. Und wie beruhigend, daß für den
      gigantischen Pump, den England und Frankreich
      machten, Washington einstand.

    • simplicissimus
      18. Oktober 2016 14:19

      Soweit ich mich an das Buch von Clark erinnere waren es vor allem Frankreich und Russland, die den Krieg wollten. Russland wollte OeU in die Schranken weisen, Fkr D. England war angeblich weniger entschlossen und es gab Bestrebungen sich wieder Deutschland mehr anzunaehern, weg von Russland wegen der potentiellen Bedrohung im mittleren Osten.
      Frankreich hatte Serbien mit Waffen vollgepumpt. Dass USA Waffenlieferungen an FRKR und RU bereits ab 2012 massiv betrieben wusste ich nicht. Warum dann der spaete Kriegseintritt der USA? Waeren ja fast zu spaet gekommen. Naja, wahrscheinlich hoffte man, die Russen wuerden die Drecksarbeit erledigen, bis Lenin kam ...

    • Undine
      18. Oktober 2016 16:17

      @simplicissimus

      Bei meinem letzten Beitrag fehlte das erste Wort, nämlich "England"---es konnte korrigiert werden.

      In einem Buch, dessen Titel ich leider vergessen habe, schreibt Edzard SCHAPER, daß Krieg in Europa etwa seit 1910 in der Luft hing (der Mord an unserem Thronfolgerpaar war nur der nützliche/herbeigesehnte/längst fällige Stein des Anstoßes). Besonders hellhörig waren die Juden zwischen Gibraltar und Ural---sie kauften bereits im Frühjahr 1913 Großteile der Weizenernte in Europa auf dem Halm! Es würde im (sicheren) Kriegsfall prächtige Gewinne abwerfen.

    • Riese35
      18. Oktober 2016 18:20

      @Hotzenplotz2: ******************************** ^ 1.000.000!

    • machmuss verschiebnix
      18. Oktober 2016 19:29

      Bravo, Meister Hotzenplotz2 - breite Zustimmung mit einer kleinen
      Anmerkung zur katholischen Kirche :

      In dieser Kirche gab es von jeher dieses eigenartige vertikale Schisma.

      Natürlich nicht generell für jeden Fall zutreffend, aber tendenziell gilt,
      je höcher die Obrigkeit, desto weiter weg von dem, was Christus seine
      Brüder und Schwestern nennen würde; und je näher an der Basis
      sich die Seelsorger abmühten, desto mehr ging's denen um ihre
      Pappenheimer und nur formhalber um Dogmatik.

      Aktuell scheint es diesbezüglich zu eskalieren, der Geist weht definitiv
      NICHT mehr IN der Kirche ! ! !

    • lei-lei
      18. Oktober 2016 21:48

      "Abgesehen davon hätte sich die österreichisch-ungarische Monarchie nach und nach immer mehr zur konstitutionellen Monarchie gewandelt ... "

      Die österreichisch-ungarische Monarchie war eine konstituionelle Monarchie, bitte säääähr, und zwar spätestens seit 1867. Das "hätte sich ... entwickelt" ist hier völlig unangebracht.

  26. Kein Partner
    18. Oktober 2016 10:36

    Da gibt es also wieder eine Auflistung von kleinen und größeren Dingen, welche dem Blogbetreiber nicht gefallen. Es ist gut, dass Herr Unterberger dazu seine Meinungen äußert, denn aufgeben sollte man ja nur einen Brief und nicht laufende Kritik an uns alle betreffenden Ereignissen.

    Trotzdem zeigt sich aber, dass manchmal solche Begebenheiten nur aus Unwissenheit (z.B. ein BA-Konteninhaber hat im Ausland bei einer BA-Filiale nicht die kompletten Zugriffsrechte wie im Inland) entstehen bzw. überhaupt nur persnliche Meinungen des Autor widerspiegeln. Letzlich sind wir alle fehlerhafte Menschen, so auch Herr Dr. Unterberger. Hat er schon einmal - nach dem Lesen mancher Postings - seine Meinung geändert und diese der Lesergemeinde kundgetan? Ich kann mich da in den vergangenen Jahren nicht daran erinnern, wie auch Frau Merkel manche ihrer früheren Aussagen vielleicht innerlich bereut aber dies nie öffentlich aussprechen würde.

    Zur heutigen Kritik an Schelling:
    Da wird manches "hineininterpretiert", was vermutlich gar nicht stimmt. Auch ich komme nicht in die Denkungsweise des Herrn Schelling "hinein", aber Politikbeobachter müssen verstehen, dass in einer Koalition sehr oft Kompromisse erzielt werden müssen, sonst geht entweder gar nichts weiter oder ein Partner ist ständig der Verlierer. Dazu gibt es für Schelling bisher keinerlei Beweise.

    • simplicissimus
      18. Oktober 2016 11:41

      Herr Unterberger hat sehr wohl dann und wann seine Meinung oeffentlich geaendert oder einen Fehler zugegeben. Dies habe ich so in Erinnerung.
      Aber es bleibt letztlich natuerlich ihm ueberlassen, auf diese Frage zu antworten.

    • Pennpatrik
      18. Oktober 2016 18:58

      Herr Unterberger ändert niemals seine Kommentare, allerdings erweitert er sie manchmal oder schreibt, wenn er zu neuen Erkenntnissen kommt, etwas dazu.
      Erstklassiger Journalist, der er ist, macht er das am Ende seines Kommentars und in einer anderen Schrift.
      Kommt öfter vor.

  27. perseus
    18. Oktober 2016 10:33

    @ Datenschutz

    Ab 2018 werden Unternehmen mit einem von der EU aufoktroyierten Datenschutzrecht konfrontiert sein, das ähnlich im Wettbewerbsrecht absurd hohe Strafen einführt – nämlich

    4% vom KONZERNUMSATZ, nach oben begrenzt mit

    20 Mio €!!!!

    DER NACKTE LINKE WAHNSINN!!!

    Was hat dieser linke angloamerikanische Bullshit in unserer Rechtsordnung zu suchen. Es ist der gleiche wirtschaftsfeindliche Unsinn wie beim Wettbewerbsrecht.

    Und der Staat putzt sich wieder ab und gibt nichts preis und hat natürlich auch keine Strafdrohung zu fürchten.

    https://industriemagazin.at/a/neue-pflichten-hohe-strafen-die-eu-datenschutz-grundverordnung

    Übrigens nimmt die Wirtschaftsfeindlichkeit staatliche Stellen insgesamt laufend zu.

    Beispiel gefällig:

    Ein Uni Institut hat angefragt, ob wir daran interessiert wären, ein gesundes Produkt für Jugendliche (Herkunft aus sozial schwachen Familien - Übergewicht...)zu entwickeln (gemeinsam mit ihnen). Wie es dann um eine Förderung ging, stellte sich heraus, dass die nur möglich ist, wenn es sich bei dem Geförderten nicht um Unternehmen handeln. Außerdem wäre eine bestimmte Quote an "Flüchtlingen" nötig gewesen (bei den Jugendlichen). Na dann. Natürlich hab' ich abgesagt! Wir lassen uns doch nicht auch noch auf den Kopf machen.

    • Pennpatrik
      18. Oktober 2016 19:02

      Wenn sich ein Unternehmer oder ein Angestellter, der seine Privat- und Firmenkontakte am Smartphone hat, bei WhatsApp anmeldet, werden ihm sämtliche Kontakte abgezogen und auf einen Server in den USA gespeichert.
      Wahrscheinlich sogar an Facebook weitergegeben.

      Das ist ein schweres Vergehen gegen österreichisches UND europäisches Datenschutzrecht. Der Staat schützt uns nicht davor.
      Im Klartext bedeutet das, dass sich jeder, der sich bei WhatsApp anmeldet, strafbar macht, mit Firmenkontakten auch das Unternehmen.
      Jeder weiß das - das gehört zu den Gesetzesverstößen, auf die die Staatsanwaltschaft nur dann reagiert, wenn der Verfolgte Grasser oder Strache heißt.

  28. Bob
    18. Oktober 2016 10:13

    Die Jungproleten bezeichnen die Habsburger Monarchie als Diktatur? Diese roten Kretins haben vergessen, das neben der Abschaffung der Monarchie die ganze Familie Habsburg fast zur Gänze enteignet wurden. Von einer Wiedergutmachung ist bis heute keine Rede.

    • Pennpatrik
      18. Oktober 2016 10:29

      Beraubt.
      Enteignet klingt so legal. Bei Enteignungen wird man normal entschädigt.
      Das sind einfach Straßenräuber. Ich kenne keine Straßenräuber, die sich gegenseitig als solche bezeichnen. Sie geben dann immer irgendwelche Gründe (Gerechtigkeit, Not und was weiß ich was) an, um ihre kriminellen Handlungen zu beschönigen.

      Straßenräuber.

    • Ingrid Bittner
      18. Oktober 2016 13:17

      Die Sozis und die Habsburger: da kann ich immer wieder nur die Geschichte vom Altbundespräsidenten Fischer erzählen, der vor nicht allzulanger Zeit einmal ganz zufällig nach Bad Ischl zu einer Ausstellung kam und wie es halt der Zufall wollte, war ausgerechnet an diesem Tag Hochzeit im Hause Habsburg. Natürlich musste da der Bundesheinzi mit seiner Margit am Handerl seine Aufwartung machen.
      Ein Theater das da vorgespielt wurde, nicht zum Glauben.

  29. Paul
    18. Oktober 2016 09:29

    Hut ab vor Kurz, dass er die Prozession verlassen hat. Aber die katholische Kirche wird ihre Wunder schon noch erleben!

  30. Josef Maierhofer
    18. Oktober 2016 09:05

    Egal wo, überall sind 'Dodeln' unterwegs, das waren sie früher auch, aber nicht so zahlreich wie heute.

    Das Erschütternde für mich ist der angesprochene Verfall des Bürgertums, von dem sich sehr zahlreich Brauchbare bei der FPÖ wieder finden.

    Die aller größten Taugenichste werden zu hohen Regierungsfunktionären, passt gerade zum Tag, als Ergebnis des verluderten, einst besten, Schulsystems.

    Ich sehe, egal, wo ich auch nur hinblicke, nur diese oberflächlichen und wertlosen, unnötigen und hohlen Personen, die weder wissen was sie wollen, noch können, was sie sollen, willenlose Konsumschafe, fremdgesteuert.

    Es macht mir Angst, wenn ich darüber nachdenke, wer diese Figuren sind, die diese naive Sippe so in Trance versetzt haben, dass sie sich willenlos steuern und zur Schlachtbank führen lassen.

    Überall linkes Gutmenschentum, überall linke Korruption, überall linke Diktatur, überall Geldverschwendung, ganz selten Kompetenz. Schlimm.

    Und die in Trance versetzten 'Doderln' wählen natürlich nur ihresgleichen.

  31. Politicus1
    18. Oktober 2016 08:59

    Zur ERSTE BANK:
    Als 'unsere' ERSTE-Filiale in der Nachbarschaft geschlossen wurde, begründete das die ERSTE-Bank im Aushang allen Ernstes damit, dass diese Filiale zusperrt, damit man uns Kunden noch besseren Service bieten kann.
    (Und für diesen besseren Service müssen wir halt in Zukunft statt ein paar Gehminuten vier Stationen mit der Straßenbahn in Kauf nehmen ...)

  32. socrates
    18. Oktober 2016 08:55

    OT. In Deutschland ist es noch schlechter, also wohin? Für Südamerika sind wir zu alt.
    Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs im Jahr 2009 mit zwei Toten ist auf die Verschlankung und Privatisierung der Kölner Stadtverwaltung zurückzuführen. Wie das und was hat das mit den transatlantischen Verhältnissen zu tun?
    Werner Rügemer: Die damals frischgewählte Ratsmehrheit aus CDU und FDP beschloss 1999 in ihrem Überschwang, möglichst viele öffentliche Aufgaben zu privatisieren. "Das größte Reformwerk der Verwaltung nach dem zweiten Weltkrieg", jubelte der CDU-Fraktionsvorsitzende, Chef einer großen Anwaltskanzlei. "Die Investoren werden uns ewig dankbar sein", jubelte der FDP-Fraktionsvorsitzende, ein kleiner Speditionsunternehmer. So wurde auch die Aufsicht über das Milliardenprojekt einer U-Bahnstrecke privatisiert, die Aufsichtsbehörden nicht nur in der Stadtverwaltung, sondern auch in der NRW-Landesregierung und im Kölner Regierungspräsidium wurden entmachtet.

    So blieb unbemerkt beziehungsweise so wurde komplizenhaft verdrängt, dass unter der Regie des Baukonzerns Bilfinger monatelang sehr viel mehr Grundwasser aus dem sandigen Untergrund abgepumpt wurde als genehmigt und dadurch das riesige unterirdische Loch entstand, in das Stadtarchiv plötzlich stürzte. Die Baugrube steht seitdem immer noch offen, die Schuldfrage ist gerichtlich immer noch ungeklärt, die Folgekosten sind immens. Der Baukonzern Bilfinger wies für das Jahr 2008 einen dreistelligen Millionen-Gewinn aus. Darüber freuten sich die Eigentümer des Konzerns: Invesco Limited mit Sitz in Atlanta/USA, DJE Investments S.A. mit Sitz in Luxemburg, Blackrock mit Sitz in New York, die Bank of New York Mellon und schließlich Allianz Global Partners mit Sitz in San Francisco.
    Diese Investoren wurden in der ansonsten ausufernden Berichterstattung über den Einsturz des Stadtarchivs weder in den Kölner noch bundesweiten Leitmedien jemals erwähnt.

  33. Wertkonservativer
    18. Oktober 2016 08:54

    Zur langen A.U-Liste einige kurze persönliche Anmerkungen:

    1) die "Sozialistische Jugend Österreichs":
    fast unglaublich, wie heute Jugendliche so "gestrig" sein können!!!
    2) Der junge Außenminister Kurz hat seinen "Fehler" durch seinen Abgang ja
    recht wirksam gutgemacht; obwohl, an einer christlichen Prozession
    teilzunehmen, sollte ja nicht unbedingt als Fehler deklariert werden!
    3) Ich halte Finanzminister Dr. Schelling für einen sehr guten und recht
    durchschlagskräftigen Mann!
    4) Dagegen Kanzleramtsminister Drozda eher für einen Emporkömmling mit
    anrüchiger Amtsführung im Burgtheater-Krimi!
    5) Die von Dr. Unterberger angeführten Bank-"Unfreundlichkeiten" möchte ich nicht
    weiter kommentieren! Ich bin jedenfalls mit dem Service der "ERSTEN" seit
    Jahrzehnten sehr, sehr zufrieden!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  34. Politicus1
    18. Oktober 2016 08:43

    zu den "Gewinnern der Niedertracht" zähle ich auch vorrangig den ORF!
    Beispiel gefällig?
    Die für angeblich 300.000 Haushalte Umstellung des TV-Empfangs auf DVB-T2 ab Ende Oktober 2016 wird vom ORF angepriesen:
    "Als nächste Bundesländer werden am 27. Oktober 2016 Wien, Niederösterreich und das Nordburgenland auf den neuen Standard umgestellt. Damit können die Zuseher alle ORF-Programme OHNE Zusatzkosten in HD sehen"
    Dazu braucht man ein DVB-T2-fähiges Empfangsgerät, z.B. simpliTV-Box oder simpliTV-Modul sowie Antenne. Und das kostet EUR 24,90.
    Das ORF-Programm können Sie gratis anschauen - aber fürs empfangen müssen Sie zahlen! Und zwar für ein Enpfangsgerät einer Firma, die hiezu ein Monopol hat.
    Der Gesellschafter diese Firma, "simpli services GmbH & Co KG in 1150 Wien" ist die Firma ORS comm GmbH & Co KG, Würzburggasse 30, 1136 Wien.
    Diese Firma ORS comm GmbH & Co KG gehört der "Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG, Würzburggasse 30, 1136 Wien !!

    Warum erinnert mich das an die alten Tricks der Rosstäuscher?!

    • simplicissimus
      18. Oktober 2016 09:40

      24,90 pro Monat?

    • Politicus1
      18. Oktober 2016 09:51

      Nein, es ist nur der einmalige Kaufpreis dieser Box.
      Wenn man mehrSender empfangen möchte, dann wird ein mtl. Abo gegen mtl. Gebühren angepriesen.
      Immerhin, 24,90 EUR ergibt bei 300.000 Kunden auch rund 7,5 Millionen ...

    • simplicissimus
      18. Oktober 2016 10:12

      Danke fuer Info!

    • Ingrid Bittner
      18. Oktober 2016 12:15

      ORS - hat die Firma vielleicht etwas mit dieser Flüchtlingsbetreuungsfirma gleichen Namens etwas zu tun (Eigentümer barclaybank.....)?

  35. Ingrid Bittner
    18. Oktober 2016 08:32

    Lieber Dr. Unterberger,
    alles sehr interessant, aber hätten Sie das nicht scheibchenweise servieren können?
    Wenn man da so eine geballte Ladung abbekommt, kann man es ja kaum fassen, was wir alles so (meist unwidersprochen) hinnehmen.
    Ich meine, das wäre doch Stoff für eine ganze Woche gewesen.
    Aber trotzdem danke für die penible Aufzählung, da wird einem so richtig bewusst, wenn man das weiss auf schwarz vor sich hat, in welch verlottertem Staat wir eigentlich leben - und man wundert sich, dass es trotzdem immer noch irgendwie geht.

  36. Leopold Franz
    18. Oktober 2016 08:16

    Es ist mM nur Minister Schelling zuzutrauen, von dieser Liste zu kommen. Wie ich auf der Seite des Finanzmisteriums las, fand da kürzlich eine auf den ersten Blick hochkarätige Veranstaltung mit der schwedischen Finanzministerin Magdalena Andersson statt, die über den Abbau der schwedischen Staatsschulden von 60 Prozent auf 40 Prozent des BIP in zwanzig Jahren referierte. Man kann sich die Dimensionen bei uns vorstellen.
    Verteilungsminister Drozda hat seinen Stammplatz auf der Liste sicher. Außer es holt ihn seine Verteilungstätigkeit beim Burgtheater ein, dann wird er wohl Exminister sein.

  37. teifl eini!
    18. Oktober 2016 07:06

    Anstatt dagegen anzuschreiben, motschkere ich. Reaktion der anderen: hast eh recht aber was bringt's?

    Diese anderen wählen dann ÖVP, Grün, Neos.

    Herr Unterberger, Sie sollten sich die Absonderungen der jungen Roten und Grünen in den sozialen Foren ansehen. Ein Kollege von mir macht sich den Spaß und liest das Geschrurbel von Zeit zu Zeit. Nur so viel: man sollte das Verbotsgesetz auch im linksextremen Eck anwenden. Jedoch im Gegenteil, diese Kretins sitzen nach wenigen Jahren in Gemeinderäten, hohen Parteigremien oder gar dem Parlament.

    Zu den Banken:
    die sogenannten Spitzeninstitue sind nur spitze was Gehälter, Arroganz oder Kontoführungskosten betrifft. Auch wenn ich mit meiner kleinen BKS immer recht zufrieden war: warum für abnehmenden Service mehr bezahlen? Stichwort Do-it-yourself-banking. Warum für etwas bezahlen, das man gratis haben kann?

  38. FranzAnton
    18. Oktober 2016 06:47

    Conclusio: Mit der sich völlig unverhofft ergebenden Option auf einen aktiven, Direktdemokratie fördernden Bundespräsidenten könnte der gepflogenen Politik ein immer dringender benötigter Kontrapunkt erwachsen;
    inständig zu hoffen bleibt hiebei, daß Ing. Hofer, bei allem jugendlichen Elan, im Sinne Österreichs so weise und überlegt wie nur denkbar agierte.
    Gewiß könnte/müßte Hofer diesen - ihm von uns Österreichern zu gewährenden - Vertrauensvorschuß erst im nachhinein rechtfertigen; aber grundsätzlich gilt, zwar besonders in dieser so bedeutsamen Angelegenheit, die sich durch die Wahlwiederholung bietende Chance zu nutzen.
    Dem Agieren seines Gegenkandidaten kann ich einen unermüdlichen Veränderungswillen hingegen nicht entnehmen.
    Jene Mitblogger, die positive Veränderung für unser Land anstreben, könnten/sollten wohl überlegen, wie die Chance auf Hofers Bundespräsidentschaft zu optimieren wäre; noch ist das Zeitfenster nicht geschlossen.

  39. simplicissimus
    18. Oktober 2016 06:35

    Wir leben seit Jahrzehnten in einer verlotterten Poebelherrschaft, der sich (zu)viele Buergerliche unterworfen haben. Dementsprechend sieht die Politik und die Gesamtentwicklung aus, die nur eine Richtung kennt: Nach unten.
    Das erklaert den massiven aufgezeigten Schwachsinn.

    Diese Staatsform hat sich ueberlebt.
    Unsere Zukunft wird sehr turbulent.

    • Shalom (kein Partner)
      20. Oktober 2016 08:23

      simplicissimus, auf den Punkt gebracht! Das ist genau die Ursache allen Übels: "...der sich (zu)viele Buergerliche unterworfen haben."
      Einer dieser "Buergerlichen" nervt hier im Tagebuch!

    • Wertkonservativer
      20. Oktober 2016 12:28

      @ Shalom (kein Partner):
      Unter einem Diskussionsforum verstehen Sie anscheinend
      100% Zustimmung für eine Richtung!?!

      Ich meine, dass es für ein Diskussionsforum gut und wichtig ist, wenn hie und da kontroversielle Meinungen geäußert werden!
      Nur so gibt's echte Diskussionen (alles andere ist Nachplappern der Mehrheitsmeinung)!

    • Shalom (kein Partner)
      20. Oktober 2016 13:24

      Karl K.:
      "Was treibt ihn an, den wk Michler? Unsinn zu schreiben? Zu provozieren? Einfach nur peinlich zu sein? Eine Geißel des Blogs? Viel schlimmer ist allerdings, dass es unter all den massiv gegen das System anschreibenden Postern welche gibt, die noch immer Sterne verteilen für die naiven Gedichtlein, die er postet, versuchen ihm irgendetwas zu erklären, seinen rückwärts gerichtete Ansichten Fakten entgegenzusetzen.
      Es ist sinnlos. Gerhard, ich will hier keine Vorkommnisse aus vergangenen Treffen bemühen, aber in Zukunft wirst du hier sicher noch weniger Nachsicht finden. Traurig, dass es deiner Sturheit geschuldet ist, dass es soweit kommen musste. Und deinen gebrochenen Versprechen

    • Kai
      20. Oktober 2016 13:30

      @WK

      Es ist einfach so: Sie verstehen es, selbst im unvoreingenommensten, ausgeglichensten Leser Ärger, Widerspruch, ja sogar Zorn hervorzurufen, die sich dann in für Sie wenig schmeichelhaften Repliken widerspiegeln. Ihre Kommentare drehen sich endlos um dasselbe Thema - Ihre blinde Liebe zur ÖVP und Ihren blinden Haß auf die FPÖ - und das nervt mittlerweile 98% der Mitposter. Meine Vermutung: Sie brauchen ständig Beachtung, sonst würden Sie es sein lassen, trotzig auf Ihrem Mitspracherecht zu beharren. Was bezwecken Sie eigentlich? Ein Umdenken herbeizuschreiben? Das ist ein frommer Wunsch Ihrerseits.

    • Wertkonservativer
      20. Oktober 2016 15:28

      Sag, @ simplicissimus,

      findest Du das richtig, dass ich hier weit unter der Gürtellinie angegriffen werde, noch dazu mit der Drohung, auszupacken, weil ich einmal im freundeslkreis ein oder zwei Glas Zuviel getrunken habe?
      Wer ist wohl Shalom., wenn er mi solchen Dingen daherkommt?
      Ich werde hier gemobbt, weil ich anderer Meinung als der Blog-Mainstream bin.
      Das ist wohl nicht die feine britische Art, oder?

      Ciao,

      Gerhard
      (mail to: gerhardqmichler.at)

    • Shalom (kein Partner)
      20. Oktober 2016 18:12

      Jetzt fragt der anscheinend hochverwirrte "WK" schon "Wer ist wohl Shalom., wenn er mi solchen Dingen daherkommt?" und bringt mich offensichtlich in Verbindung mit ihm persönlich Bekannten!
      Wo ich doch nur einen an den hochverwirrten "WK" gerichteten Beitrag des mir persönlich völlig unbekannten Karl K. zitiert hatte.
      Doch was soll´s. Ob da wohl Arzneien Abhilfe schaffen könnten...?

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      20. Oktober 2016 18:24

      Verehrter Shalom, ausser Sedativa fällt mir das nichts ein, was Arzneien anbelangt. Abhilfe ist das auch nciht, aber Nothilfe könnte es sein.

    • Shalom (kein Partner)
      20. Oktober 2016 18:27

      Kai, auf den Punkt gebracht! "WK" hatte es ja selbst zugegeben, dass er hier gerne provoziert u. ihm die Antworten nicht nur, aber auch, zur geistigen "Selbstbefriedigung" dienen. Soll so sein. Nichts Menschliches sollte uns fremd sein, wie auch wir hier - in irgendeiner Weise - auch Beachtung und, wenn´s geht, Zustimmung suchen.
      Aber: Stereotyp altväterlich-oberlehrerhaft darauf hinweisen selbst "wertkonservativ" zu u. der ÖVP, die alles "Wertkonservative" schon längst auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen hat, nicht nur treu, nein, geradezu hörig zu sein, nervt.

  40. kritikos
    18. Oktober 2016 02:50

    Die sozialistische Jugend war nie mit Geistesgröße ausgestattet. Daher ist es auch die erwachsene "Jugend" nicht. Woher?
    Bischöfe sollten sich wohlweislich zurückhalten in Materien, von denen sie nichts gelernt haben. Das trifft auf den Eisenstädter voll zu. Bei Schönborn dürfte seine Flucht als Säugling aus Tschechien den Blick trüben und zu falschen Vergleichen mit der jetzigen Pseudo-Flüchtlingsbewegung führen.
    Die Kulturaktivitäten in Österreich, besonders Wien, sind derart pervers, dass man wieder einmal an den berühmten Zilk-Spruch gelangt "Es ist zum K.."
    Drozda seit kurzem und die Grünen seit langem kann man nicht ernst nehmen. Beide wollen sich nur profilieren. Ich hoffe, sie machen keinen sehr großen Schaden.
    Die Banken enttäuschen mich sehr. Ich hätte angenommen, die wären noch solide und bürger- / kundennahe gestellt. Aber diese sind vermutlich die einzigen, die evtl. lernen könnten.

    • Cotopaxi
      18. Oktober 2016 06:54

      Vor allem die ERSTE-Bank fällt durch Anbiederung an die Moslems auf (geht es ihr wirklich schon so schlecht?): seit Jahren feiert sie das Fastenbrechen mit heidnischen Kunden, und dann bietet sie Gratiskonten für sogenannten Flüchtlinge an, selbst für solche, die sich nicht legitimieren können, was eindeutig rechtswidrig ist.

    • Rübezahl
      18. Oktober 2016 09:52

      @ Cotopaxi: genau deshalb bin ich dort kein Kunde! Das ist keine seriöse Bank. Leider.

    • franz-josef
      18. Oktober 2016 11:42

      Volle Zustimmung, was den fehlenden Geist anbelangt. Aus dieser vergröberten und kulturminimierenden Haltung wächst ja schon lange Krankes und Pervertiertes.

      PS: gibt es denn niemand, der dieses widerliche Anbiedern an eine unsägliche Zuwanderungs-Unkultur anlässlich unserer "Fest"wochen (???!!!) verhindern kann?

    • Hotzenplotz2
      18. Oktober 2016 12:53

      Nicht um g'scheiter sein zu wollen und in aller Zurückhaltung: Schönborn ist nicht aus Tschechien geflüchtet, sondern aus dem deutschen Böhmen, dem Sudetenland. - So wie es auch kein Ostdeutschland gibt - Ostpreußen und Schlesien gingen ja unwiederbringlich verloren -, sondern nur ein Mitteldeutschland (heute nur bis zur Oder). Jeder Blick auf "alte" Karten oder in Geschichtsbücher bringt hier Erhellendes.

    • Undine
      18. Oktober 2016 15:42

      @Hotzenplotz2

      DANKE! *******+!

    • kritikos
      19. Oktober 2016 00:25

      @ Hotzenplotz2

      ich beuge mich der berechtigten Korrektur, nur glaube ich, dass die uns "freundlichen" Tschechen schon damals ihre Republik ausgerufen hatten, mit allen Folgen für die Sudetendeutschen.





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