Jeder Beitrag kann um 36 Cent gekauft und sofort gelesen werden (Button unter Einstiegsabsatz). Wenn Sie Abonnent werden, können Sie jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten, die blitzschnell hochladen, und viele andere Vorteile (jederzeit stornierbar! monatlich 10 Euro). Sollten Sie schon Abonnent sein: einfach rechts Balken „Anmelden“ anklicken.

weiterlesen


Faymann, Fellner und „Heute“ drucken

Lesezeit: 3:00

Nun ist es also auch rechtlich vollzogen und offenkundig: Hinter den verschlungenen Eigentumsverhältnissen an der Gratiszeitung „Heute“ stecken künftig mehrheitlich sehr, sehr SPÖ-nahe Kreise. Die früher dominante Familie Dichand hat dann nicht einmal mehr ein Viertel unter Kontrolle. Die dominante Rolle der SPÖ war zwar schon seit längerem mehr als deutlich. Mit den jetzigen Eigentumsverschiebungen kommen aber auch der Name Werner Faymann und die künftige SPÖ-Politik mit Bestechungsinseraten ins Spiel.

Die SPÖ-Nähe hatte man ja schon lange an der einseitigen Bevorzugung für „Heute“ im Bereich des Gemeinde-Wien-Imperiums ablesen können. Sie war auch immer an der sich zwar bisweilen einen ausgewogenen Anschein gebenden Linie des Gratisblattes merkbar, welche aber bei Wahlen und sonst immer, wenn es wichtig war, einzig und massiv die SPÖ unterstützt hat, vor allem jene in Wien.

Dabei geht es scheinbar nur um die minimale Aufstockung von Besitz-Anteilen einer Privatstiftung an „Heute“ um 1,1 Prozent. Aber damit hat diese Stiftung nun über 50 Prozent und endgültig auch nach außen das Sagen in „Heute“. Und im Vorstand dieser – typischerweise total schweigsamen Stiftung – sitzen bekannte enge Faymann-Freunde, unter anderem Wolfgang Jansky, ein früherer Pressesprecher von Faymann, der wohl noch immer dessen Vertrauter ist.

Es ist müßig zu spekulieren, ob diese Jansky-Stiftung immer schon die geheime Option auf den Mehrheitserwerb hatte, die halt jetzt nur juristisch gezogen wird. Für diese Annahme spricht, dass die Dichands ja allein wegen des Kaufwertes für 1,1 Prozent sicher nicht die bisher innegehabte und entscheidende 51-Prozent-Mehrheit abgetreten hätten.

Andererseits haben sie offensichtlich schon darüber hinaus einen schleichenden Prozess in Gang gesetzt, das einst goldene Erbe des Krone-Gründers Hans Dichand angesichts der für die ganze Branche schlechter werdenden Zeiten etappenweise zu Geld zu machen und anderswo zu investieren. Man denke nur, wie wohlwollend die Dichand-Blätter den geplanten Turmbau neben dem Konzerthaus begleiten (ganz im Kontrast zur einstigen um die Stadtschönheit bemühten Linie von Hans Dichand). Man denke nur daran, dass seit dem Tod des Gründers die „Krone“ fast ständig in mehr als spürbarem Umfang Leser und Auflage verloren hat. Man denke nur, wie uneinig sich die Redaktion mangelns einer starken journalistischen Führung in grundlegenden politischen Fragen zeigt.

Dieses Versilbern ist auch daran ablesbar, dass die Dichands zugleich mehr als ein weiteres Viertel von „Heute“ an eine große Schweizer Medienagentur verkauft haben („Tamedia“). Und dass diese bei der Online-Firma der Wiener Gratiszeitung gleichzeitig sogar die Mehrheit erwerben konnte.

Aber was bedeutet das für „Heute“ selbst? Inhaltlich kann die SPÖ-Nähe ja kaum noch deutlicher werden. Nicht die dümmste der in Wien derzeit kursierenden Spekulationen zu dieser Frage ist daher, dass die Eigentumsverschiebung mit der Suche Werner Faymanns nach einer neuen beruflichen Basis zusammenhängen könnte, die ihm auch ein reguläres Einkommen bringt. Sowie mit der Krankheit eines weiteren Faymann-Vertrauten.

Gleichzeitig sieht man mit Erstaunen, dass das bisher so SPÖ-freundliche Konkurrenzprodukt „Österreich“ neuerdings einige unfreundliche Geschichten über die neue SPÖ-Führung gebracht hat. Das war bisher freilich „nur“ als Kampfansage an die SPÖ interpretiert worden, weil in dieser erstmals – ohnedies nur zaghafte – Stimmen laut geworden sind, das vielkritisierte Inseratenvolumen aus Steuergeldern etwas zurückzuschrauben. Dahinter könnten aber auch andere Zusammenhänge stecken.

 

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter KommentatorBob
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2016 08:29

    Die Krake SPÖ hat überall ihre Tentakel ausgestreckt und ist somit fest verankert. Dessen ungeachtet verliert sie immer mehr an Wähler somit ist sie gezwungen ihr Gift in neue Kanäle zu versprühen. Das einzige Gegenmittel das uns von Vergiftung schützt heißt FPÖ.

  2. Ausgezeichneter KommentatorFreak77
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2016 10:28

    Ich habe heute einen Zusammenhang zwischen der

    Verlegerfamilie Dichand

    und

    Dr. Michael Tojner (das Mastermind vom Hochhaus beim Eislaufverein)

    entdeckt - man kennt sich aus einem Konsortium wo es um die Privatisierung des Patenamts ging:

    " .... den Zuschlag erhielt ein Konsortium aus der Verlegerfamilie Dichand, den Immobilientycoons aus dem Hause Soravia und dem Investor Michael Tojner. ..."

    Man kennt sich, arbeitet zusammen und man tut sich gegenseitig nicht weh ....

    Artikel:

    Dorotheum: Ermittlungen gegen Karl-Heinz Grasser eingestellt (24. August 2016)

    Korruptionsstaatsanwaltschaft prüfte Privatisierung

    http://derstandard.at/2000043305383/Dorotheum-Ermittlungen-gegen-Karl-Heinz-Grasser-eingestellt

  3. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2016 10:28

    Die SPÖ als rückwärtsgewandte Partei ist auf wohlwollende Berichterstattung angewiesen. Daher krallt sie sich den Mediensektor, was ihr insofern leicht fällt, als die vielen Publizistikabsolventen mangels höherer Fähigkeiten und wegen ihrer schlechten Gehälter einen Zorn auf die bürgerliche Gesellschaft haben.

    Den ORF hat die SPÖ schon im Sack, jetzt gehört ihr auch noch „heute“ und andere Medien machen freiwillig/unfreiwillig beim Schreiben über den „Fortschritt“ mit.

    Ich finde, man sollte die Wirkung der Medien nicht überbewerten. Die Jungen bis 40 orientieren sich mehrheitlich längst an den sozialen Medien und die sind mehrheitlich nicht links. Ganz im Gegenteil. Dort bläst den Linken der Wind derart ins Gesicht, dass Glawischnig am liebsten das ganze Internet verbieten lassen möchte.

    „heute“ ist etwas für semiintellektuelle Z-Schicht-Leser, und der ORF mit seinem ZiB und seinen Politmagazinen hat bei den Jugendlichen gar keine Wirkung mehr.

    Und Fellner? Mein Gott, Fellner! Dazu fällt mir gar nichts ein.

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2016 08:55

    Es wird gerne über Putin und Erdogan geschimpft, aber haben die ein so dichtes, aus staatlichen Mitteln bezahltes, Netz an parteinahen Jubel-Medien wie unsere SPÖ?

  5. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2016 03:34

    Wer Illusionen über die "Arbeiterpartei" SPÖ gehabt hat, verliert sie endgültig nach diesen wertvollen Hintergrundinformationen in der Tagebuchnotiz Dr. Unterbergers.

  6. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Franz
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2016 08:06

    Das Kanzlerwunder Kern kann sich derzeit jedenfalls noch auf beide Qualitätszeitungen verlassen, er bleibt die Lichtgestalt.
    Gestern brachte die Qualitätszeitung Österreich allerdings eine Umfrage zur Präsidentenwahl, 53 zu 47 für Hofer. Wie konnte das nur passieren?
    Die Roten beginnen wohl ihr Wirtschaftsimperium umzubauen, vor allem in Wien scheint sich da einiges tun. Man denke an die Massenfrühpensionierungen bei Wien Energie.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2016 07:22

    Ein genialer Schachzug des Werner Faymann. Die SPÖ hat jetzt wieder eine Arbeiterzeitung. Wird er ihr auch wieder eine Arbeiterbank verschaffen?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDer Notar
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. August 2016 11:51

    Und welche Beteiligung steckt hinter dem KURIER und seiner linksradikalen Truppe? Da hat ja die KRONE noch mehr Format.

  2. Ausgezeichneter Kommentatormonofavoriten
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. August 2016 08:30

    die gesamte mediensippe dieses landes sollte man zum teufel jagen.
    leider überreißen aber die wenigsten, dass es sich dabei ausnahmslos um den verlängerten propagandaarm der sozialistischen einheitsregierung handelt. ja die leute sind schon derart verblödet, dass ihnen nicht einmal das vorhandensein zweier (!) GRATIS-zeitungen im vierfarb-druck komisch vorkommt.

alle Kommentare drucken

  1. astuga (kein Partner)
    02. September 2016 00:08

    Jetzt habe ich versehentlich Faymann, Fellner und „Hure“ gelesen.

    Was hat sich mein Unterbewusstsein nur dabei gedacht? ^^

  2. AppolloniO (kein Partner)
    29. August 2016 17:10

    Das war genial von der SPÖ.

    Wissen die doch ganz genau, dass es ab nächster Wahl vorbei ist mit dem Stimmenkauf via Boulevard. Also hat man sich rechtzeitig eine neue Parteizeitung zugelegt. Neuer Name vermutlich
    Arbeiterzeitung 2.0

  3. Der Notar (kein Partner)
    28. August 2016 11:51

    Und welche Beteiligung steckt hinter dem KURIER und seiner linksradikalen Truppe? Da hat ja die KRONE noch mehr Format.

  4. monofavoriten (kein Partner)
    28. August 2016 08:30

    die gesamte mediensippe dieses landes sollte man zum teufel jagen.
    leider überreißen aber die wenigsten, dass es sich dabei ausnahmslos um den verlängerten propagandaarm der sozialistischen einheitsregierung handelt. ja die leute sind schon derart verblödet, dass ihnen nicht einmal das vorhandensein zweier (!) GRATIS-zeitungen im vierfarb-druck komisch vorkommt.

  5. Freak77
    26. August 2016 10:28

    Ich habe heute einen Zusammenhang zwischen der

    Verlegerfamilie Dichand

    und

    Dr. Michael Tojner (das Mastermind vom Hochhaus beim Eislaufverein)

    entdeckt - man kennt sich aus einem Konsortium wo es um die Privatisierung des Patenamts ging:

    " .... den Zuschlag erhielt ein Konsortium aus der Verlegerfamilie Dichand, den Immobilientycoons aus dem Hause Soravia und dem Investor Michael Tojner. ..."

    Man kennt sich, arbeitet zusammen und man tut sich gegenseitig nicht weh ....

    Artikel:

    Dorotheum: Ermittlungen gegen Karl-Heinz Grasser eingestellt (24. August 2016)

    Korruptionsstaatsanwaltschaft prüfte Privatisierung

    http://derstandard.at/2000043305383/Dorotheum-Ermittlungen-gegen-Karl-Heinz-Grasser-eingestellt

    • Freak77
      26. August 2016 10:31

      Entschuldigung: Natürlich "Dorotheum" muss es heißen u. nicht Patentamt!

  6. El Capitan
    26. August 2016 10:28

    Die SPÖ als rückwärtsgewandte Partei ist auf wohlwollende Berichterstattung angewiesen. Daher krallt sie sich den Mediensektor, was ihr insofern leicht fällt, als die vielen Publizistikabsolventen mangels höherer Fähigkeiten und wegen ihrer schlechten Gehälter einen Zorn auf die bürgerliche Gesellschaft haben.

    Den ORF hat die SPÖ schon im Sack, jetzt gehört ihr auch noch „heute“ und andere Medien machen freiwillig/unfreiwillig beim Schreiben über den „Fortschritt“ mit.

    Ich finde, man sollte die Wirkung der Medien nicht überbewerten. Die Jungen bis 40 orientieren sich mehrheitlich längst an den sozialen Medien und die sind mehrheitlich nicht links. Ganz im Gegenteil. Dort bläst den Linken der Wind derart ins Gesicht, dass Glawischnig am liebsten das ganze Internet verbieten lassen möchte.

    „heute“ ist etwas für semiintellektuelle Z-Schicht-Leser, und der ORF mit seinem ZiB und seinen Politmagazinen hat bei den Jugendlichen gar keine Wirkung mehr.

    Und Fellner? Mein Gott, Fellner! Dazu fällt mir gar nichts ein.

    • El Capitan
      26. August 2016 10:33

      Nachsatz:
      Was die Attraktivität der Jugendorganisationen der linken Parteien betrifft, so hüllen wir hier gnädig den Mantel des Schweigens darüber. Palliativberichterstattung!

      Die Jungorganisationen sind so schlimm beisammen, dass nicht einmal mehr die Medien darüber berichten. Nur im ORF darf Frau Herr hie und da ein paar Wortspenden hinterlassen, und die erzeugen meist eine gewisse Gänsehaut.

  7. Hotzenplotz2
    26. August 2016 09:40

    Bitte WELCHE "Qualitätszeitungen"? Lauter Käseblätter, man vergleiche jede beliebige österreichische Tageszeitung etwa mit der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) - zB Kulturteil, Wirtschaftsteil - und wird sofort sehen, wie mieselsüchtig, sowohl handwerklich, sprachlich (!) als auch inhaltlich unsere Blattln sind. Die Oberösterreichischen Nachrichten zum Beispiel hatten vor wenigen Jahren den Werbeslogan: "Großartig - großformatig!" Damit sollte wohl propagandistische übertüncht werden, was für ein Quatsch-und Tratschblatt die OÖN unter dem jetzigen Chefredakteur und seinem Vorgänger geworden sind.

  8. dssm
    26. August 2016 08:55

    Es wird gerne über Putin und Erdogan geschimpft, aber haben die ein so dichtes, aus staatlichen Mitteln bezahltes, Netz an parteinahen Jubel-Medien wie unsere SPÖ?

    • Thomas F. (kein Partner)
      29. August 2016 10:25

      Vielleicht informieren Sie sich doch einfach ein klein wenig, wie es um die Pressefreiheit im puntinischen Russland bestellt ist und wie körperlich ungesund es ist, nicht die ungeteilte Begeisterung für die herrschenden Kleptokraten nach aussen zu tragen.
      Sie müssen gar nicht mal Russisch verstehen um hin und wieder beim russischen Staatsfernsehen hineinzuzappen und zu bemerken, dass die Hälfte der Zeit zufällig gerade Puntins Fratze zu sehen ist. Dazwischen sind meist Bilder zu sehen, wie die russische Armee heroisch kämpft (in fremden Ländern).
      Regimekritische Medien gibt es mittlerweile praktisch nicht. Nur Kanal Doshd und Novaya Gazeta lässt man als Feigenblatt unter Schikanen überleben.

  9. Bob
    26. August 2016 08:29

    Die Krake SPÖ hat überall ihre Tentakel ausgestreckt und ist somit fest verankert. Dessen ungeachtet verliert sie immer mehr an Wähler somit ist sie gezwungen ihr Gift in neue Kanäle zu versprühen. Das einzige Gegenmittel das uns von Vergiftung schützt heißt FPÖ.

  10. Josef Maierhofer
    26. August 2016 08:08

    Für mich als hin und wieder mal so ein Blatt in die Hand Nehmender, um zu erfahren, was gerade am Parteiprospekt steht, waren diese Zusammenhänge gefühlsmäßig immer relativ klar, ungeachtet der scheinbaren und wirklichen Mehrheiten.

    Beide Blätter sind für mich Parteiprospekte und Partei Hetzblätter.

    Dass solche 'Zeitungen' sehr mit der politischen Landschaft zusammenhängen, wie etwa hier bei 'Heute' geschildert, heißt natürlich auch, dass sich der Wind gedreht hat und die Eigentümer ihre Schäfchen ins Trockene bringen wollen und die Eigentümer einsetzen, die das ja auch schon bisher betrieben haben und die dann auch die Konsequenzen des Niederganges zu tragen haben werden.

  11. Leopold Franz
    26. August 2016 08:06

    Das Kanzlerwunder Kern kann sich derzeit jedenfalls noch auf beide Qualitätszeitungen verlassen, er bleibt die Lichtgestalt.
    Gestern brachte die Qualitätszeitung Österreich allerdings eine Umfrage zur Präsidentenwahl, 53 zu 47 für Hofer. Wie konnte das nur passieren?
    Die Roten beginnen wohl ihr Wirtschaftsimperium umzubauen, vor allem in Wien scheint sich da einiges tun. Man denke an die Massenfrühpensionierungen bei Wien Energie.

    • dssm
      26. August 2016 08:53

      Ganz einfach. Wir am Land gehen grundsätzlich zur Wahl, es wird wenig wohlwollend zur Kenntnis genommen wer nicht kommt. Am Land ist man es gewohnt sich Termine einzuteilen und dann auch einzuhalten, einfach weil die meisten einer anständigen Arbeit nachgehen.
      Die links/grüne Wählerschaft aus den grösseren Städten kennt so eine Moral nicht, bei ihren staatlichen Jobs als Beamte oder in NGOs geht es viel lockerer zu.
      Wenn also schönes Wetter ist, so werden viele 'Dringenderes' als eine Wahl zu tun haben. Genau diese will man aufschrecken.

    • Leopold Franz
      26. August 2016 10:20

      dssm
      Kann sein, die Herrschaften werden rechtzeitig an die Möglichkeit der so erfolgreichen Briefwahl erinnert.

    • Riese35
      26. August 2016 10:40

      @dssm: >> "Wir am Land gehen grundsätzlich zur Wahl, ..."

      Schon, aber ist es nicht gerade am Land sehr weit verbreitet darauf zu hören, wen z.B. ein Raiffeisen-GD oder ein Wunderwuzzi Karas in Brüssel - in NÖ kommt noch der auch eine göttliche Natur habende LH hinzu - als zu wählen empfiehlt?

    • Shalom (kein Partner)
      28. August 2016 09:32

      dssm, Sie schreiben "Die links/grüne Wählerschaft aus den grösseren Städten kennt so eine Moral nicht, bei ihren staatlichen Jobs als Beamte oder in NGOs geht es viel lockerer zu." Dazu darf ich Ihnen 3 Fragen stellen:

      - Welche objektiven Kenntnisse können Sie betr. die politische Zugehörigkeit "der Beamten", etwa nach Personalvertretungswahlergebnissen, vorweisen?

      - Welche negativen Kenntnisse über die Arbeitsmoral, etwa die inkorrekte Auslegung v. Gesetzen, Verordnungen u. die Pünktlichkeit, "der Beamten" können Sie vorweisen?

      - Aufgrund welcher objektiven Kenntnisse werfen Sie "die Beamten" und NGOs in einen Topf?

      MfG

  12. schreyvogel
    26. August 2016 07:22

    Ein genialer Schachzug des Werner Faymann. Die SPÖ hat jetzt wieder eine Arbeiterzeitung. Wird er ihr auch wieder eine Arbeiterbank verschaffen?

  13. A.K.
    26. August 2016 03:34

    Wer Illusionen über die "Arbeiterpartei" SPÖ gehabt hat, verliert sie endgültig nach diesen wertvollen Hintergrundinformationen in der Tagebuchnotiz Dr. Unterbergers.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden