Jeder Beitrag kann um 36 Cent gekauft und sofort gelesen werden (Button unter Einstiegsabsatz). Wenn Sie Abonnent werden, können Sie jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten, die blitzschnell hochladen, und viele andere Vorteile (jederzeit stornierbar! monatlich 10 Euro). Sollten Sie schon Abonnent sein: einfach rechts Balken „Anmelden“ anklicken.

weiterlesen


Wahlkarten nach österreichischer Behördenart drucken

Lesezeit: 3:30

Die Präsidenten-Stichwahl fällt mit einem kurzen, lange geplanten Auslandsaufenthalt zusammen. Macht ja nichts, Internet gibt’s rund um die Welt, so dass man den Wahltag in allen Details von überall verfolgen kann. Macht ja nichts, man kann selbst ja mit Wahlkarte wählen, um die paar Mitbestimmungsmöglichkeiten zu nutzen, die einem die Machthaber noch lassen.

Also ruft man im Wiener Rathaus an und wird auf den Wunsch nach einer Wahlkarte hin auch relativ rasch in ein „Wahlbüro“ meines Bezirks verbunden. Das Deutsch der Dame lässt zwar auf einen weit im Südosten liegenden Geburtsort schließen, ist aber in durchaus Wien-üblicher Weise beamtlich unfreundlich – und macht bald unmissverständlich klar, dass ich telefonisch keine Wahlkarte bestellen dürfe.

Nun gut, denke ich mir. Die stecken halt noch im Vor-Telefon-Zeitalter. Vielleicht sieht man demnächst ja auch den Bürgermeister nur noch in Pferdekutsche, wird er doch ohnedies oft als „Fiaker“ bezeichnet, zuletzt sogar von der renommierten FAZ (wobei mit „Fiaker“ mehr der Kutscher eines solchen als das Gefährt selber gemeint ist).

Aber dann sagt die Magistrats-Dame noch: Ich könnte die Wahlkarte nicht nur durch Gang in das Magistratische Bezirksamt bestellen, sondern auch via Mail. Ich müsste in einem solchen Mail nur meine Daten und meine Passnummer bekanntgeben.

Interessant. Seither rätsle ich, was sich die Obrigkeit da dabei gedacht hat, wenn sie großzügig erlaubt, dass man eine Wahlkarte per E-Mail bestellen kann, aber man das per Telefon nicht darf.

Ist es Zeitersparnis für die ja bekanntlich schwer überlasteten Beamten? Nein. Denn in der Zeit, in der die Magistratsfrau mir das alles detailliert erklärt hat, hätte sie meine Daten mindestens zweimal entgegennehmen können.

Ist es die scheinbare Anonymität des Telefons, vor der sich bürokratische Regelmacher fürchten? Nein, das kann es auch nicht sein. Denn die anrufende Nummer ist eindeutig erkennbar – zumindest dann, wenn beim Handy die Rufnummernunterdrückung nicht aktiviert ist. Das aber könnte man erstens im Fall eines Behördenkontakts untersagen. Und das tun zweitens die meisten Anrufer ohnedies nie, weil sehr viele Menschen gar nicht erst abheben, wenn sie von einer „unterdrückten Nummer“ oder „Anonym“ angerufen werden.

Beim E-Mail kann man hingegen mit einer einfachen Maßnahme jede beliebige Absenderadresse fingieren. Das ist ein Fälschungsvorgang, der so einfach ist, dass sogar ich ihn beherrschen würde (ich habe ihn mir vom besten EDV-Team der Welt, also meinem, zeigen lassen, als ich entdeckt habe, dass meine eigene Mailadresse leider des Öfteren missbraucht wird, um die angebliche Verschiebung von Millionenbeträgen aus Nigeria anzukurbeln. Die ich aber leider nicht habe).

Aber vielleicht weiß man das alles im Rathaus noch nicht, denke ich mir. Vielleicht hält man dort Mails ernsthaft für sicherer als das Telefon. Doch dann recherchiere ich weiter und entdecke: Es ist das Innenministerium selber, das sagt, dass man Wahlkarten zwar per Mail, aber nicht per Telefon bestellen kann.

Gewiss: Es gibt schlimmere Missstände in diesem Staat. Aber es ist trotzdem ärgerlich, wenn man sogar bei solchen Kleinigkeiten auf behördliche Hirnlosigkeit trifft. Und wenn die Behörde natürlich auch nie sagt, warum sie das eine erlaubt und das andere verbietet. Die hohe Obrigkeit braucht doch vor uns Untertanen nichts zu begründen.

Allerdings wäre es nett, wenn sie im Umgang mit uns einfachen Bürgern wenigstens korrektes Deutsch verwenden würde. Aber das ist wohl vor lauter politisch korrektem Gendern auf Zehntausenden Wahlkartenkuverts in Vergessenheit geraten („Die persönliche Abgabe ist auch durch eine von der Wählerin oder von dem Wähler beauftragten Person zulässig.“ Wie viel richtiger, kürzer und verständlicher wäre es doch, stünde dort „… durch eine vom Wähler beauftragte Person.“). Aber Deutsch muss ja ein Beamter in Österreich nicht können, nur Gendern.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

 

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2016 13:01

    Ich kann nur vor Wahlkarten warnen, wenn diese per Briefwahl genutzt werden!
    Wenn diese nicht in einem Wahllokal abgegeben werden, dann besteht höchste Gefahr des Missbrauches.
    Wer sagt, daß die auszählenden Sozi-Beamten die Stimme dem richtigen Stapel zuordnen?
    Wer kontrolliert jemals, ob diese Stimmen in dem "grünen" Stapel wirklich alle grün sind?

    Natürlich niemand.
    Die Zahlen kommen in eine Liste, Stempel, Unterschrift Behördenleiter und fertig.
    Seit Einführung der Wahlkarten ist es in Wien ganz sonderbar, daß die Wahlkarten extrem überproportional von Sozis und Ökobolschis genutzt werden.

    Wen man sich in Wien eine Wahlkarte am Magistrat holt wird man bekniet, sie doch gleich jetzt auszufüllen und abzugeben. Mit Engelszungen.
    Warum wohl?

    Die Briefwahl per Wahlkarte gehört verboten! (Ganze Heime von dementen Alten stiommen damit geschlossen für rotzgrün, gante Moscheevereine ebenfalls.)
    Die Wahl ist in einem Wahllokal auszuüben und ende. Das ist jedem zumutbar, der sich am Wahltag im Bundesgebiet aufhält. Wer nicht, kann halt nix dafür.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2016 06:20

    Ich habe meine Wahlkarte mit HOFER schon abgesendet und kann nur hoffen, daß diese richtig ausgezählt und nicht mißbraucht wird.

    FRAGE:
    Wer kennt die Auszählprozedur von Wahlkarten?
    Wer macht das und wie genau erfolgt das?

  3. Ausgezeichneter KommentatorAbaelaard
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2016 07:56

    Zu ihrer Frage darf ich bemerken dass die jeweilige Bezirkswahlbehörde die Wahlkartenstimmen auswertet. Da ich Mitglied einer solchen bin, allerdings auf dem Land, kann ich zusichern dass zumindest in unserem Fall äusserst genau gearbeitet wird. Es kann keine Stimme verloren gehen und es wird auch um die Zuordnung derselben im Bedarfsfall mitunter heftig diskutiert. Noch eine Anmerkung : Die freiheitlichen Mitglieder der Wahlkommission glänzen jedesmal durch Abwesenheit, ist es Faulheit oder Ignoranz ich weiss es nicht, wenn sie an die Spitze des Staates wollen müssen sie wohl auch Mühen der Ebene auf sich nehmen sonst wird es letztendlich doch nichts damit auf lange Sicht gesehen zumindest.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2016 03:44

    Nachdem jetzt eine Genderistin Bildungsminister geworden ist, wird sich das so schnell nicht ändern.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2016 11:06

    Bin ich froh, daß uns diese Dame erspart bleibt, letztlich doch eine Vertreterin eines Establishments, das in unzähligen wichtigen Angelegenheiten (katastrophale) Verschlechterungen verursacht:

    http://www.msn.com/de-at/nachrichten/politik/griss-habe-van-der-bellen-gew%c3%a4hlt/ar-BBtbTZc?ocid=spartandhp

  6. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2016 11:38

    Nicht nur bei der Beantragung der Wahlkarte über Mail ist Mißbrauch leicht. Was aber wesentlich schlimmer ist:
    Auch beim Ausfüllen (Helfen) ist Mißbrauch sehr leicht, wie man schon im Parlament hören konnte, wird das auch gemacht.
    Das heißt, der Manipulation ist Tür und Tor geöffnet. Was daher die Wahlkarten für einen Wert haben, ist mehr als fraglich.
    Ich würde sie daher abschaffen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2016 10:57

    Ich benütze Wahlkarten nur im äußersten Notfall.

    Ich sehe ja die Säcke mit den täglich geleerten Urnen im Bezirksamt herumstehen, wie viele, wie sicher, etc. entzieht sich meiner Kenntnis.

    Wer die (ebenfalls eingesammelten) Abgaben wo und wie verstaut, auch das steht für mich in den Sternen.

    Auch die Frage, warum die SPÖ Wien zumindest (da weiß ich es) bei jeder Wahl ganz intensiv für Wahlkarten wirbt, schlägt sich wohl auch im Ergebnis nieder, etwa zuletzt mit 4% Abweichung in Wien Leopoldstadt und Wien Floridsdorf.

    Also sehr vertraue ich der Wahlkarte nicht.

    So ist es auch mit Geld, eine Bank hat noch nie Geld eines Kunden vermehrt, das kann nur Arbeit tun, nämlich bei Erfolg sicher Geld vermehren, aber eben wenig, mühsam ernährt sich das ehrliche Eichhörnchen ...

    So ist es auch mit Politik, alles, was man aus der Hand gibt, kann man nicht kontrollieren, so natürlich auch die ungeschützte Wahlkarte´, oder wird die doch geschützt und gesichert ? Dann aber wie ? Wäre eine Aufklärung wert.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBerger
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2016 10:35

    Ich finde das Wahlkartensystem in Verbindung mit der Briefwahl extrem betrugsanfällig. Meine Frau hat online Wahlkarten für uns beide an meine Büroadresse bestellt und diese kamen ohne RSB oder sonstiges. Dies eröffnet Tür und Tor für Missbrauch!

  2. Ausgezeichneter KommentatorMinze
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2016 08:20

    Es ist tatsächlich auffällig, daß nach jeder Auszählung der Briefwahl-Stimmen die Linksparteien an Stimmen dazu gewinnen. Meist gibt es dazu auch noch die typisch linke "Begründung", daß Blauwähler zu dumm sind, um Stimmkarten auszufüllen und die "wichtigen und intelligenten" Linkswähler halt beruflich im Ausland sind oder sich einen Zweitwohnsitz im Ausland leisten können. Ein Schelm wer Böses denkt oder postet?

alle Kommentare drucken

  1. Brs (kein Partner)
    21. Mai 2016 05:05

    So sehr ich AU schätze, hier kann ich nicht zustimmen.
    Die Bestellung der Wahlkarte vie Internet ist ein einfacher Vorgang, der in wenigen Minuten erledigt ist.
    Im Übrigen scheint hier im Blog eine gewisse Paranoia über die Auszählung / Vernichtung von per Wahlkarte abgegebenen Stimmen zu herrschen.

  2. Berger (kein Partner)
    20. Mai 2016 10:35

    Ich finde das Wahlkartensystem in Verbindung mit der Briefwahl extrem betrugsanfällig. Meine Frau hat online Wahlkarten für uns beide an meine Büroadresse bestellt und diese kamen ohne RSB oder sonstiges. Dies eröffnet Tür und Tor für Missbrauch!

  3. Minze (kein Partner)
    20. Mai 2016 08:20

    Es ist tatsächlich auffällig, daß nach jeder Auszählung der Briefwahl-Stimmen die Linksparteien an Stimmen dazu gewinnen. Meist gibt es dazu auch noch die typisch linke "Begründung", daß Blauwähler zu dumm sind, um Stimmkarten auszufüllen und die "wichtigen und intelligenten" Linkswähler halt beruflich im Ausland sind oder sich einen Zweitwohnsitz im Ausland leisten können. Ein Schelm wer Böses denkt oder postet?

  4. Undine
    18. Mai 2016 20:38

    Wenn ich das Formular, auf dem ich das Kreuz bei meinem Favoriten gemalt und, wie üblich, eigenhändig in den Schlitz der Wahlurne gesteckt habe, kann ich sicher sein, daß meine Stimme "zählt". Bei der Briefwahl wäre ich da nicht so sicher. Wer weiß, ob nicht rote oder grün-tickende Beamte heimlich BLAUE STIMMEN VERSCHWINDEN lassen?
    Durch Wahlkarten und Briefwahl ist in unserer Bananenrepublik der Betrug so gut wie sicher---immer zulasten der Freiheitlichen.

  5. Patriot
    18. Mai 2016 15:44

    Eines ist komisch. Bei JEDER Wahl verliert die FPÖ nach Auszählung der Wahlkarten 1-2%

    • keinVPsuderant
      18. Mai 2016 17:05

      Na klar, die wollen mehrheitlich ihre Wahlkarten wie A.U. per Telefon bestellen, was derzeit zwecks Nachverfolgung und Schriftverkehr nur über Pc, Smartphone, ... möglich ist. Bei mir hat das nur über Nacht gedauert, dann war das Ding per Post in meinen Händen!

  6. Sensenmann
    18. Mai 2016 13:01

    Ich kann nur vor Wahlkarten warnen, wenn diese per Briefwahl genutzt werden!
    Wenn diese nicht in einem Wahllokal abgegeben werden, dann besteht höchste Gefahr des Missbrauches.
    Wer sagt, daß die auszählenden Sozi-Beamten die Stimme dem richtigen Stapel zuordnen?
    Wer kontrolliert jemals, ob diese Stimmen in dem "grünen" Stapel wirklich alle grün sind?

    Natürlich niemand.
    Die Zahlen kommen in eine Liste, Stempel, Unterschrift Behördenleiter und fertig.
    Seit Einführung der Wahlkarten ist es in Wien ganz sonderbar, daß die Wahlkarten extrem überproportional von Sozis und Ökobolschis genutzt werden.

    Wen man sich in Wien eine Wahlkarte am Magistrat holt wird man bekniet, sie doch gleich jetzt auszufüllen und abzugeben. Mit Engelszungen.
    Warum wohl?

    Die Briefwahl per Wahlkarte gehört verboten! (Ganze Heime von dementen Alten stiommen damit geschlossen für rotzgrün, gante Moscheevereine ebenfalls.)
    Die Wahl ist in einem Wahllokal auszuüben und ende. Das ist jedem zumutbar, der sich am Wahltag im Bundesgebiet aufhält. Wer nicht, kann halt nix dafür.

  7. Leopold Franz
    18. Mai 2016 12:45

    Ach Frau Griss hat bereits gewählt, las ich eben, sie wählte den Greis.

    • Sensenmann
      18. Mai 2016 13:02

      Haben Sie von einer Täterin im Talar, die ihren Posten dem System verdankt etwas Anderes erwartet? Ich nicht.

    • simplicissimus
      18. Mai 2016 16:10

      ... und sie gab nun eine Wahlempfehlung für ihn ab.

      Systemprodukt, nichts weiter.

    • Leopold Franz
      18. Mai 2016 18:45

      Jetzt fehlt nur mehr Schönborn und die Lipizzaner.

  8. Rosi
    18. Mai 2016 11:38

    Nicht nur bei der Beantragung der Wahlkarte über Mail ist Mißbrauch leicht. Was aber wesentlich schlimmer ist:
    Auch beim Ausfüllen (Helfen) ist Mißbrauch sehr leicht, wie man schon im Parlament hören konnte, wird das auch gemacht.
    Das heißt, der Manipulation ist Tür und Tor geöffnet. Was daher die Wahlkarten für einen Wert haben, ist mehr als fraglich.
    Ich würde sie daher abschaffen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  9. simplicissimus
    18. Mai 2016 11:06

    Bin ich froh, daß uns diese Dame erspart bleibt, letztlich doch eine Vertreterin eines Establishments, das in unzähligen wichtigen Angelegenheiten (katastrophale) Verschlechterungen verursacht:

    http://www.msn.com/de-at/nachrichten/politik/griss-habe-van-der-bellen-gew%c3%a4hlt/ar-BBtbTZc?ocid=spartandhp

  10. Josef Maierhofer
    18. Mai 2016 10:57

    Ich benütze Wahlkarten nur im äußersten Notfall.

    Ich sehe ja die Säcke mit den täglich geleerten Urnen im Bezirksamt herumstehen, wie viele, wie sicher, etc. entzieht sich meiner Kenntnis.

    Wer die (ebenfalls eingesammelten) Abgaben wo und wie verstaut, auch das steht für mich in den Sternen.

    Auch die Frage, warum die SPÖ Wien zumindest (da weiß ich es) bei jeder Wahl ganz intensiv für Wahlkarten wirbt, schlägt sich wohl auch im Ergebnis nieder, etwa zuletzt mit 4% Abweichung in Wien Leopoldstadt und Wien Floridsdorf.

    Also sehr vertraue ich der Wahlkarte nicht.

    So ist es auch mit Geld, eine Bank hat noch nie Geld eines Kunden vermehrt, das kann nur Arbeit tun, nämlich bei Erfolg sicher Geld vermehren, aber eben wenig, mühsam ernährt sich das ehrliche Eichhörnchen ...

    So ist es auch mit Politik, alles, was man aus der Hand gibt, kann man nicht kontrollieren, so natürlich auch die ungeschützte Wahlkarte´, oder wird die doch geschützt und gesichert ? Dann aber wie ? Wäre eine Aufklärung wert.

  11. Bob
    18. Mai 2016 08:22

    Ich könnte Bücher über Behördenwillkür schreiben. Es gab kurz eine Zeit wo sich der Freundlichkeitsgrad stark verbessert hat, jetzt ist wieder alles beim Alten. Unfreundlich und von oben herab wird man als Bittsteller letztklassig behandelt.

    • Sensenmann
      18. Mai 2016 13:16

      Und wir wollen niemals vergessen, daß dieser Strache dem roten Satdatbeamtenpack noch Bestandsgarantien gegeben hat.
      Ohne Not, ohne etwas dafür zu bekommen.

      Nein, diese Kamarilla muss mich fürchten! DAS gehört denen gesagt: Fürchtet euch vor dem Tag, wo das Volk regiert und eure Bonzen entmachtet sind. Fürchtet euch, denn ich ersetze euch binnen Jahresfrist durch loyale Mitarbeiter und JEDE kleinste Verfehlung werde ich euch ankreiden und euch fertigmachen, euch aburteilen lassen und wenn nötig wird sich einer MEINER Verfassungsrichter das Kapperl aufsetzen und feststellen: "Alles auf dem Boden der Verfassung!" Ganz so wie IHR das seit Jahrzehnten macht!

      Nehmen wir uns doch Beispiel am großen Katzenführer Maunzetung.
      Der Gouverneur der Provinz Yunnan wurde ohne weiteres zu seinen Ahnen versammelt.
      Dann wurde ein junger Kommunist an seine Stelle gesetzt.
      Der hatte natürlich keine Ahnung, wie der die Provinz Yunnan verwalten sollte.
      Aber das war egal.
      Denn mehr Fehler und Schaden als jemand, der die neuen Machthaber boykottiert kann er auch nicht machen, denn er wird wenigstens versuchen, im Sinne der neuen Ordnung zu agieren.
      In einem Jahr wird er aber gelernt haben, wie es geht und dann saß jemand dort, der es konnte UND 100% loyal war.
      Was mit ein Grund war, die Stellung der KPC bis heute zu halten.

      Abgesehen von Versammeln zu den Ahnen haben das die Sozis seit den 20er Jahren in Wien auch so gemacht.
      Es wird Zeit, Ihnen die eigene Medizin zu schmecken zu geben, anstatt hündisch vor ihnen zu kriechen.

      Ich fürchte aber nur, die FPÖ kann gar nichts Anderes mehr.
      Aber mal sehen. EINMAL warte ich noch auf den Gegenbeweis.

  12. Abaelaard
    18. Mai 2016 07:56

    Zu ihrer Frage darf ich bemerken dass die jeweilige Bezirkswahlbehörde die Wahlkartenstimmen auswertet. Da ich Mitglied einer solchen bin, allerdings auf dem Land, kann ich zusichern dass zumindest in unserem Fall äusserst genau gearbeitet wird. Es kann keine Stimme verloren gehen und es wird auch um die Zuordnung derselben im Bedarfsfall mitunter heftig diskutiert. Noch eine Anmerkung : Die freiheitlichen Mitglieder der Wahlkommission glänzen jedesmal durch Abwesenheit, ist es Faulheit oder Ignoranz ich weiss es nicht, wenn sie an die Spitze des Staates wollen müssen sie wohl auch Mühen der Ebene auf sich nehmen sonst wird es letztendlich doch nichts damit auf lange Sicht gesehen zumindest.

    • simplicissimus
      18. Mai 2016 09:46

      Habt Ihr das gehört FPÖler?

      Marsch, an die Arbeit!

    • Sensenmann
      18. Mai 2016 13:18

      Danke für die Infos zu den lokalen FPÖlern. So kennen und so lieben wir sie....

      Wo bleibt die Disziplinierung bei diesem Sauhaufen? Wo der Wille zur Macht!?
      So wird das nix, das verkommt zur Fixköter Partei Österreichs, wenn da nicht GEFÜHRT und BEAUFSICHTIGT wird!

    • Patriot
      18. Mai 2016 15:47

      Genau deshalb regieren in einem eigentlich konservativen Land die Linxextremisten!

    • keinVPsuderant
      18. Mai 2016 18:20

      Das lag bislang daran, dass sie zu wenig Personal(Parteimitglieder) hatten, die vielen Wahlkommissionen zu beschicken. Das wird sicher besser, wenn die FPÖ an die Macht kommt und sich somit eine Parteimitgliedschaft zu lohnen beginnt. Allerdings sind sie dann dort angelangt, wo Rot&Schwarz - dann seinerzeit - gewesen ist.

  13. simplicissimus
    18. Mai 2016 06:20

    Ich habe meine Wahlkarte mit HOFER schon abgesendet und kann nur hoffen, daß diese richtig ausgezählt und nicht mißbraucht wird.

    FRAGE:
    Wer kennt die Auszählprozedur von Wahlkarten?
    Wer macht das und wie genau erfolgt das?

    • Cotopaxi
      18. Mai 2016 06:29

      Das frage ich mich auch, gibt da auch eine Wahlkommission mit Beisitzern und Wahlzeugen?

    • Politicus1
      18. Mai 2016 08:03

      Im Bezirksamt-Wahlreferat steht eine Wahlurne, in die man das ausgefüllte Wahlkuvert einwirft.
      Mein Eindruck war, dass dort nur Wiener Gemeindebedienstete und keine Parteienvertreter anwesend sind.
      Weiter will ich gar nicht denken; das überlasse ich den nicht wenigen von den Parteien gestellten Bezirksräten ...

    • brechstange
      18. Mai 2016 11:55

      Dazu darf ich das Procedere aufklären:

      Die Wahlkartenstimmen werden im Kuvert von den Gemeinden an die Bezirkswahlbehörde gesandt. Am Tag nach der Wahl kommt die Bezirkswahlbehörde, die nach dem Verhältnis der letzten Ergebnis der NR-Wahl zusammengesetzt zusammen. Diese Behörde ist vereidigt.
      Die Kuverts werden dann geöffnet und kontrolliert. Die Kuverts mit den Stimmzetteln werden ungeöffnet in einen Behälter geworfen. Wenn alle Kuverts mit Unterschrift geöffnet sind, dann erst werden die Kuverts mit den Stimmzetteln geöffnet und gezählt. Wenn es Ungereimtheiten oder Grenzfälle gibt, dann wird die gesamte Behörde gefragt, wie diese zu handhaben sind. Im meinem Bezirk wurden etwa 4.000 Wahlkarten ausgezählt. Das läuft alles sehr korrekt.
      Ich bin persönlich für Team Stronach in der Bezirkswahlbehörde dabei.

    • Sensenmann
      18. Mai 2016 13:21

      Werte @brechstange!

      Danke für Infos. Ob das in Sozi-Wien auch so korrekt geht?
      Ich war mehrmals nur direkt in einem Wahllokal und dort war kein Betrug möglich, das kann ich mit Sicherheit sagen.

    • simplicissimus
      18. Mai 2016 14:15

      Danke Brechstange!

    • Politicus1
      18. Mai 2016 14:45

      Brechstange:
      Das stimmt schon - aber:
      Im Wahllokal wird die Ausgabe und Abgabe der Stimmzettel protokolliert.

      Beim Einwurf in den Kasten im Büro des Bezirksamts erfolgt keinerlei Protokollierung.
      Rein theoretisch könnten auch dutzende Wahlkuverts im Papierkorb - und nicht bei der Bezirkswahlkommission landen...
      Ich hätte es begrüßt, wenn dieses Einlangen des Wahlkuverts schon im Wahlbüro des Bezirksamts im Wählerverzeichnis festgehalten worden wäre.

    • brechstange
      18. Mai 2016 15:41

      Politicus1

      Ich werde dazu am Montag anfragen wie der Eingang gehandhabt wird.

    • keinVPsuderant
      18. Mai 2016 18:42

      @Politicus1, die Kuverts sind völlig anonym, die kann man nicht beim Eintreffen abhaken. Sie werden gesammelt und erst von der Kommission (Umschlagkuvert) geöffnet, der Wähler abgehakt, das verschlossene Kuvert mit dem Stimmzettel wieder in eine Urne geworfe und erst dann, wenn alle Stimmzettel in der Urne sind, geöffnet und gezählt.
      Wahlbetrug ist im Amt fast ausgeschlossen. Der passiert in den Alters- und Pfegeheimen, wie auch in früheren Jahren schon, damals mit "notwendigen Wahlhelfern" und durch Gehirnwäsche der Insassen. Weshalb wussten die Roten, dass es Hundsdorfer mit Hilfe der Wahlkarten gelingen wird Khol doch noch zu "überrunden"?

  14. Pennpatrik
    18. Mai 2016 03:44

    Nachdem jetzt eine Genderistin Bildungsminister geworden ist, wird sich das so schnell nicht ändern.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden