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Die lustigen Armutsstatistiken: Die armen Deutschen und die reichen Griechen drucken

In den Weihnachtstagen war die Chance besonders groß, dass man von einem Priester oder Politiker oder Journalisten wieder etwas von der wachsenden Armut in Österreich vorgeschwätzt bekam. In diesem Fall sollte man ihn einfach mit seinem Geschwätz stehen lassen, eine andere Kirche besuchen, eine andere Partei wählen oder das Medium wechseln.

Denn in Wahrheit sinkt die Armut in Ländern wie Deutschland oder Österreich seit vielen Jahren ganz signifikant. Es wird nur deshalb ständig vom Wachsen der Armut geredet, weil dies bestimmten Interessen hilft. Die einen wollen zur Auflagen/Seher-Vermehrung auf Tränendrüsen zu drücken (was meist wenig hilft); andere wollen die Spendenbereitschaft erhöhen (was zu Weihnachten deutlich hilft); auf der politischen Ebene ist die Armutsrhetorik die Universalwaffe, um immer noch mehr Steuern und Umverteilung zu fordern (die ja in der Tat ständig intensiviert wird); und wieder andere müssen im eigenen Interesse den Geldfluss Richtung der großen Armutsindustrie aufrechterhalten und vermehren (was offensichtlich sehr erfolgreich ist).

Zu dieser Industrie gehören etwa die Caritas, die Diakonie, sogenannte Armutskonferenzen und zahllose andere private wie staatliche Organisationen, Vereine, Ämter. Diese wollen alle jedenfalls einmal sich selber verwalten und am Leben erhalten. Sie alle können daher nie im Leben zugeben, dass sich die Armuts-Situation signifikant verbessert hat.

Armut nimmt in Österreich jedoch nur in einer einzigen Gruppe zu: Bei den Zuwanderern aus afrikanischen und islamischen Ländern – sofern wir von den offiziellen Einkommensdaten ausgehen. In diesen ist freilich naturgemäß keinerlei Schwarzarbeit verzeichnet.

Die Absurdität der Armutsstatistiken zeigt sich im internationalen Vergleich besonders krass. In Deutschland wird für den Zeitraum 2005 bis 2011 eine Zunahme der Armutszahlen von 18,4 auf 19,9 Prozent ausgewiesen. Dabei hat sich dort im gleichen Zeitraum die Zahl der damals fünf Millionen Arbeitslosen halbiert. Das ist wohl der beste Beweis eines Erfolgs im Kampf gegen Armut. Die Ursache dieses Erfolgs war Hartz IV, eine parteiübergreifende Reform (Agenda 2010), die unter der rotgrünen Regierung Schröder begonnen worden war. Sie hat den Bezug des Arbeitslosengeldes zeitlich beschränkt, und den daran anschließenden Erhalt von Not-Unterstützung an strenge Kriterien und vor allem Arbeitswilligkeit gebunden. Und siehe da: Die Arbeitslosigkeit schmolz so schnell dahin, wie es vor zehn Jahren absolut niemand für möglich gehalten hatte.

Aber dennoch hat laut Statistik die Armutsgefährdung in Deutschland zugenommen.

In Wahrheit zeigen solche Armutsmessungen nämlich immer nur das Ausmaß von Ungleichheit. Und die kann eben auch dann zunehmen, selbst wenn es allen zu hundert Prozent besser geht. Und damit nimmt eben auch die angebliche Armutsgefährdung zu. Diese gibt es statistisch immer dann, wenn man weniger als 60 Prozent des Median-Einkommens verdient (das ist das mittlere Einkommen).

Wie grotesk diese Behauptung ist, zeigt sich vor allem im Vergleich zu Griechenland und Portugal: Denn während in Deutschland die Armut in dieser Zeit gestiegen sein soll, ist sie laut der gleichen Messmethode in diesen beiden Ländern gesunken. Sie haben richtig gelesen: Laut Armutsstatistik gibt es in Griechenland und Portugal heute deutlich weniger Arme als in der dortigen (schuldenfinanzierten) Boomzeit von 2005. Dabei sind die beiden Länder seither in die schwerste Krise seit Jahrzehnten gestürzt.

Man kann diesen statistischen Armuts-Schwachsinn auch konkret zeigen: In Österreich ist eine durchschnittliche vierköpfige Familie armutsgefährdet, wenn sie "nur" 2160 Euro im Monat ausgeben kann. Gar nicht zu reden von den rund 15 Prozent des Volkseinkommens, die nach seriösen Schätzungen noch zusätzlich (wenn auch gewiss nicht von jeder Familie) schwarz, also an allen Statistiken vorbei verdient werden.

Zu dem bar verfügbaren Betrag kommen in sehr vielen „armen“ Fällen noch durch Steuermittel geförderte Eigentumswohnungen, von anderen subventionierte Kranken- und Pensionsversicherungen, ORF- und Telefongebührenbefreiung, Gratis-Schule, Gratis-Kindergarten, aus sozialen Gründen subventionierte Verkehrsmittel und vieles andere mehr. All das sind Dinge, die es in vielen deutlich ärmeren Ländern nicht gibt. Und fast alle hierzulande vorgeblich Armen haben Waschmaschine, Farbfernseher und auch ein Auto zur Verfügung.

Trotz dieser extensiven Armutsberechnung ist in Österreich die Zahl der Armutsgefährdeten sowohl absolut wie relativ zurückgegangen. Aber bevor einer aus der Armutsindustrie diesen Rückgang zugeben würde, beißt er sich lieber die Zunge ab. Statt dass man endlich einmal sagt: „Danke, liebe Steuerzahler und Spender, dank Eurer Hilfe war der Kampf gegen die Armut in den letzten Jahren und Jahrzehnten mehr als erfolgreich“, erfindet man halt neue Armutsdefinitionen.

Die österreichische Armutsindustrie hat seit einigen Jahren einen manipulationssicheren Verbündeten im neuen Leiter der Statistik Austria. Dieser Herr Pesendorfer kam direkt aus dem SPÖ-Machtzentrum, für deren Selbstverständnis ja der Glaube an die ständig steigende Armut noch wichtiger ist als für die Tabakindustrie der Glaube an die Ungefährlichkeit des Rauchens. Mit Pesendorfers Hilfe wurde 2008 nun eine manifeste Armut erfunden. Seither ist man „manifest“ arm, wenn man mehr als 25 Prozent seines Einkommens für die Miete ausgibt. Diese ebenso seltsame wie willkürliche Definition machte über Nacht beispielsweise Zehntausende Studenten zu Armen.

Und Rot wie Grün haben dadurch wieder ein Argument mehr, um noch mehr Steuern zu verlangen. Und die Journalisten können weiterhin alljährlich den gleichen Betroffenheitsartikel zu Weihnachten schreiben (viele tun es auch das Jahr über regelmäßig, weil ihnen nichts anderes einfällt). Und die Kirchen können gegen die wachsende Armut predigen – obwohl sie über mehr Arme eigentlich froh sein müsste, weil ja kaum ein Reicher ins Himmelreich kommt . . .

PS.: Um nicht missverstanden zu werden: Weniger materielle Armut heißt keineswegs, dass ein Land wie Österreich automatisch glücklicher geworden wäre. Immer mehr zerbrochene Familien und deren Kinder, immer mehr einsame Alte (deren Zahl noch dramatisch zunehmen wird, da jetzt die vielfach kinderlosen Babyboomer ins Rentenalter rutschen), misshandelte Muslim-Frauen, bildungsfern aufwachsende Kinder in Zuwandererfamilien: Das alles bietet mehr als genug Anlass für persönliches, zwischenmenschliches Engagement. Das alles sind Alarmsignale einer wachsenden seelischen Armut. Das alles bietet jedoch kein Argument für immer noch mehr Umverteilung. Das alles ist zum Teil sogar direktes Produkt des Wohlfahrtsstaatsdenkens. Daher wird es eben aus bestimmten Interessen heraus ignoriert.

PPS.: Dieses expansive Wohlfahrtsdenken ist natürlich auch die Hauptursache der schweren Schuldenkrise, die Österreich, Deutschland und noch viel mehr den Rest Europas erfasst hat. Die ja an diesem Ort an anderen Tagen immer wieder analysiert wird.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorDerTurm
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2012 00:46

    Ich habe an sich Nichts gegen Arbeitslosenunterstützung - solange diese zeitlich begrenzt gewährt wird.

    Ich habe theoretisch auch Nichts gegen ein so genanntes "Grundeinkommen", wenn der Bezug desselben an die Leistung von beispielsweise 25 Stunden / Woche sozialer Dienste geknüpft ist (damit könnte man auch gleich das Problem der möglicherweise bald fehlenden Zivildiener lösen).

    Praktisch bin ich jedoch der Meinung, dass jegliche staatliche Alimentierung von arbeitsunwilligen ersatzlos gestrichen werden solle. Berufstätige können sich gegen Arbeitslosigkeit versichern (selbstständige tun dies seit Jahrzehnten), und Caritas & Co könnten sich dann den wirklich Bedürftigen zuwenden, anstatt Asylverfahren in industriellem Maßstab zu verschleppen.

    Ich wäre auch bereit, einen Teil meines Einkommens (bei 10% Steuer und 5% Versicherung bleibt mir dann genug übrig) an Organisationen zu spenden, die tatsächlich für Not- und Härtefälle einspringen.

    Für die meisten Österreicher (außer Arbeitsunwillige und Bezieher von Niedriglöhnen) wäre das eine höchst Gewinn bringende - und damit Wohlstand mehrende - Variante. (Beziehern von Niedriglöhnen steht es angeblich frei, sich fortzubilden und einen besser bezahlten Job zu suchen, womit sich auch deren Situation und Wohlstand verbessern würden).

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2012 02:15

    Na und wie das Geheule um die Armut wirkt, die Österreicher haben heuer am Heiligen Abend für "Licht ins Dunkel" um 560 000€ mehr gespendet als im Vorjahr - gesamt 6,8 Mio.€.

    http://lichtinsdunkel.orf.at/?story=3908

    Das Gefasel um die Armut scheint eine ähnliche Lüge zu sein, als die beständige Behauptung der Linken um die unterschiedliche Bezahlung von Frauen und Männern. Von beiden "Industriezweigen" - NGOs, Gewerkschaften, AK - leben viele "Helfer" gut.
    Armut auf hohem Niveau, od. wie?

  3. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2012 01:31

    Diese manipulierten Armutsstatistiken dienen einzig und alleine den Sozialparasitismus in der Bevölkerung sowie bei der Zuwanderung zu unterstützen und die Macht der Manipulierer auszubauen bzw. zu manifestieren.

    Sieht man oft Reportagen von Menschen, die angeblich am oder unter dem Existenzminimum leben müssen, jedoch eine Zigarette nach der anderen konsumieren und dann noch jede Menge Haustiere stolz in der Kamera präsentieren, kann es mit der sogenannten Armut nicht so weit her sein.

    Eine humane Gesellschaft ist verpflichtet, unverschuldet durch Schicksalsschläge auftretende Härtefälle zu unterstützen und auszugleichen.
    Aber wenn der Vollkaskostaat Schmarotzertum fördert, noch dazu mit Schuldenbergen, welche die nächsten Generationen nicht mehr abtragen können, dann sind die Hauptverantwortlichen dafür umgehend aus ihren Ämtern zu jagen!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGasthörer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2012 12:28

    Rezept: Globalismus (nicht nachkochen! ungenießbar):

    HAUPTZIEL: die Herrschaft weniger Plutokraten sichern

    NOTWENDIGKEIT: demokratische Nationalstaaten abschaffen
    WEG : Völker durchmischen.
    WIE : starke Zuwanderung von ethnozentrischen (rassistischen) Kulturfremden

    FOLGE 1: verschiedene Ethnien im Staat neutralisieren sich gegenseitig.
    FOLGE 2: politischer Widerstand gegen Einheitsstaat verunmöglicht.

    BESCHLEUNIGER 1: Sozialsystem mit starker Sogwirkung auf Kulturfremde
    BESCHLEUNIGER 2: Förderung hoher Kinderzahlen inaktiven Kulturfremden
    BESCHLEUNIGER 3: Erschwernis hoher Kinderzahlen der arbeitenden Mehrheitsbevölkerung

    HILFSMITTEL 1: Kulturrelativismus.
    HILFSMITTEL 2: Verächtlichmachung der Werte der Mehrheitsbevölkerung
    WIE 1: Unterwanderung der wertstiftenden Institution der Gesellschaft (zb. Kirche, Familie)
    WIE 2: konzertierte Umdeutung aller tradierten einheitsstiftenden Kulturgüter der Mehrheitsbevölkerung
    WIE 3: Unterbindung jeden Widerstandes mittels solzialer Ausgrenzung oder Strafrecht.

    ERWÜNSCHTER NEBENEFFEKT: Schuldenexplosion des Staates bei internationalen Gläubigern
    FOLGE 1: Handlungsfähigkeit des souveränen Nationalstaates geht gegen Null
    FOLGE 2: Souveränitätsverzicht des Nationalstaates zu Gunsten der globalisierten Plutokratie

    Guten Appetit!

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  1. Martin Weeber (kein Partner)
    29. Dezember 2012 16:26

    Die Caritas ist eine Organisation, in der sehr viele Menschen ehrenamtlich und wenige auch hauptamtlich mit Hilfe von Spendengeldern sehr effektiv ganz konkret dort hilft, wo Not besteht und wo sonst keiner mehr hilft.
    Not gibt es genug, auch bei uns.
    Die Caritas ist nicht Teil irgendeiner "Armutsindustrie".
    Es ist schade, dass die wichtige Arbeit von Menschen für andere Menschen so hingestellt wird, bei allem, was ich sonst an diesem Artikel unterstreichen würde.

  2. Gasthörer (kein Partner)
    28. Dezember 2012 10:10

    Dieser Link ist gestern der Zensur zum Opfer gefallen. Wohl auch deshalb, weil darunter ein sehr kritischer Kommentar von mir stand: ich kritisierte AUs Blauäugigkeit bezüglich den orwellschen Realtiätsverdreher Gauck. Mal sehen, wie lange der Link nun überlebt. Vielleicht hat der eifrige Zensor heute frei.

    http://www.pi-news.net/2012/12/volkes-stimme-zu-gaucklers-ansprache/

  3. heartofstone (kein Partner)
    27. Dezember 2012 22:16

    Da der Reiseweg der "armen" Flüchtlinge unweigerlich das Staatsgebiet eines unserer sicheren Nachbarländer berührt, sind alle Flüchtlinge als Wirtschaftsflüctlinge zu betrachten, ihre "Asylanträge" sofort negativ zu bescheiden und die Antragssteller sofort an eines unserer Nachbarländer zu überstellen. "Flüchtlinge" die bequem per Flugzeug anreisen sind mit der nächsten Maschine der Fluglinie die sie zu uns gebracht haben zurück zu schicken. Sollte sich die Fluglinie weigern wird zuerst das Landerecht entzogen und in weiterer Folge, zB bei Missachtung oder vorgetäuschter "Notlage" einfach das Flugzeug beschlagnahmt ... oder sind sie schon einmal in ein Flugzeug gekommen ohne für das Reiseziel gültige Papiere und einen Reisepass vorweisen zu können?

    Ob bei der oben angeführten Behandlung der armen Flüchtlinge zwei oder drei tatsächlich Verfolgte unter die Räder kommen, geht mir meilenweit am Arxxx vorbei ... wie man so schön sagt ...

    • Gottseidank (kein Partner)
      28. Dezember 2012 01:17

      Siehst, und mir würd zum Beispiel meilenweit am Arsch vorbeigehen, wenn solche inhumanen Arschlöcher wie du unter die Räder kommen.

      Der Herr Unterberger hat sich hier ja eine schöne Nazi-Brut herangezüchtet.

    • heartofstone (kein Partner)
      28. Dezember 2012 04:34

      Mei wie süß, ein linksextremer Troll ... drop dead Kummerlarxxx ;)

  4. Gasthörer (kein Partner)
    27. Dezember 2012 12:28

    Rezept: Globalismus (nicht nachkochen! ungenießbar):

    HAUPTZIEL: die Herrschaft weniger Plutokraten sichern

    NOTWENDIGKEIT: demokratische Nationalstaaten abschaffen
    WEG : Völker durchmischen.
    WIE : starke Zuwanderung von ethnozentrischen (rassistischen) Kulturfremden

    FOLGE 1: verschiedene Ethnien im Staat neutralisieren sich gegenseitig.
    FOLGE 2: politischer Widerstand gegen Einheitsstaat verunmöglicht.

    BESCHLEUNIGER 1: Sozialsystem mit starker Sogwirkung auf Kulturfremde
    BESCHLEUNIGER 2: Förderung hoher Kinderzahlen inaktiven Kulturfremden
    BESCHLEUNIGER 3: Erschwernis hoher Kinderzahlen der arbeitenden Mehrheitsbevölkerung

    HILFSMITTEL 1: Kulturrelativismus.
    HILFSMITTEL 2: Verächtlichmachung der Werte der Mehrheitsbevölkerung
    WIE 1: Unterwanderung der wertstiftenden Institution der Gesellschaft (zb. Kirche, Familie)
    WIE 2: konzertierte Umdeutung aller tradierten einheitsstiftenden Kulturgüter der Mehrheitsbevölkerung
    WIE 3: Unterbindung jeden Widerstandes mittels solzialer Ausgrenzung oder Strafrecht.

    ERWÜNSCHTER NEBENEFFEKT: Schuldenexplosion des Staates bei internationalen Gläubigern
    FOLGE 1: Handlungsfähigkeit des souveränen Nationalstaates geht gegen Null
    FOLGE 2: Souveränitätsverzicht des Nationalstaates zu Gunsten der globalisierten Plutokratie

    Guten Appetit!

    • Undine
      27. Dezember 2012 15:29

      @Gasthörer

      *******!
      Leider haben wir das Menü doch nachgekocht; anfangs roch es verführerisch und schmeckte sehr exotisch und interessant; jetzt sind wir schon beim Dessert und fast allen ist sehr schlecht. Es waren wohl unter den uns unbekannten farbenfrohen Zutaten einige ziemlich verdorben, aber dank der scharfen Gewürze merkte man das leider nicht sofort. Außerdem waren die Potionen viel zu groß. Aber man hatte uns versichert, alle Zutaten seien ganz bestimmt in Ordnung. Was aber machen wir, wenn man uns im KKH sagt, gegen diese Art der Vergiftung gebe es kein wirksames Gegenmittel?

  5. Hegelianer (kein Partner)
    27. Dezember 2012 12:18

    Ein ausgezeichneter Artikel, den man diversen allzu rasch einknickenden bürgerlichen Politikern ins Stammbuch schreiben sollte!

  6. socrates
    27. Dezember 2012 11:40

    "Die Alten werden abgeschoben"

    Ende Oktober des nun zu Ende gehenden Jahres machte das Statistische Bundesamt darauf aufmerksam, dass die Zahl der pflegebedürftigen Alten in Deutschland steigt, die Unterstützung vom Staat benötigen, weil sie die Pflege nicht aus eigenen Mitteln bezahlen können. Seit 15 Jahren verzeichnet das Amt eine Zunahme; im Jahr 2010 waren es 411.000, die eine Hilfe zur Pflege bezogen. Im Jahr zuvor waren es 392.000. Die staatlichen Unterstützungsausgaben für die Pflege stiegen demzufolge auf mehr als 3,4 Milliarden Euro.

    In Medien hieß es, dass man in den Führungsetagen der Kranken-und Pflegeversicherung darüber nachdenke, die Pflege teilweise ins "lohnkostenbilligere Ausland" zu verlagern; es gebe bereits Kooperationen mit Reheakliniken im Ausland. Erwähnt wurde ebenfalls, dass "schon jetzt eine steigende Zahl an Deutschen aus Kostengründen in Altenheimen in Osteuropa, Spanien oder Thailand gehen" (Alte: Flucht ins Ausland?).

    Am zweiten Weihnachtstag brachte nun auch der britische Guardian einen Bericht dazu. Mit einem leichten, aber unübersehbaren Twist. Der Lack der glänzenden Wirtschaftsmaschine Deutschland blättert ziemlich ab, wenn es um die schwachen Alten in einem Land, dessen Bevölkerung zu "fastest-ageing populations in the world" gehört, derart steht - so die Botschaft des Artikels, dessen Überschrift mit dem "Exportweltmeister" sein Spiel treibt: Germany 'exporting' old and sick to foreign care homes.

    Von fallenden Standards bei steigenden Kosten, einer alternden und schrumpfenden Bevölkerung, einer "Zeitbombe" ist darin die Rede, von der Austeritätspolitik Merkels, die mit den Pflegeansprüchen der Schwächeren nicht zurechtkommt und mit Anspielungen auf die Nazi-Zeit. Erwähnt wird die Vdk-Präsidentin Ulrike Mascher, die in ihrem Kommentar zu den Plänen kritisierte, dass "im Moment erschreckend offen diskutiert (wird), Menschen, die sich Pflege in Deutschland nicht leisten können, einfach ins nähere und fernere Ausland abzuschieben". Beim Guardian wird dafür der Begriff „inhumane deportation“ verwendet.

    Zwar macht die Aussage eines Altenheim-Betreibers in der Slowakei die Leser darauf aufmerksam, dass der Begriff aus der Nazi-Zeit hier nicht angebracht ist - "Sie werden weder deportiert noch ausgewiesen. Viele sind aus freien Willen hier und das ist das Resultat eines sensiblen Entscheidungsprozesses ihrer Familien, die wissen, wo es ihnen besser geht" -, doch heißt dies auch, dass nicht alle aus freien Willen in das Pflegeheim gekommen sind und dass Entscheidungen der Familie auch über den Willen der Älteren hinweggehen können, ist nicht selten.

    Der Guardian-Bericht nennt auch Zahlen. Denen zufolge leben geschätzte 7.146 deutsche Rentner in Altenheimen in Ungarn. "Mehr als 3.000 wurden in Heime in der tschechischen Republik geschickt" und 600 in die Slowakei. Darüber hinaus wird eine unbekannte Zahl von deutschen Rentnern in Spanien, Griechenland und der Ukraine erwähnt, ebenso, dass Thailand und die Philippinen eine wachsende Zahl älterer Deutscher anziehen.
    Thomas Pany heise.de

    • simplicissimus
      28. Dezember 2012 08:47

      Kein Wunder, dass die Alten abgeschoben werden. Das wird auch verstärkt den Jahrgängen passieren, die keine Kinder mehr bekommen haben. Geschieht ihnen vollkommen recht.

  7. ashanyan (kein Partner)
    27. Dezember 2012 11:04

    Fast jeder Österreicher darf sich einer benachteiligten Gruppe zuzählen: Frauen deshalb weil sie Frauen sind und wir in einer Männergesellschaft leben, Kinder und Jugendliche weil der Staat keine ausreichende Bildungs- und Betreuungsstruktur zur Verfügung stellt, Menschen ohne Hochschulbildung werden bei den Karrierechancen benachteiligt, alle Bürger über 40 werden am Arbeitsmarkt benachteiligt, Pensionisten werden von der Gesellschaft ausgeschlossen, Schlechtverdiener werden benachteiligt weil ihre Leistung nicht bezahlt wird, dann sind da noch generell die Hausfrauen, die Patienten, die Ausländer, die Behinderten, usw.

    Um diese Benachteiligungen zu kommerzialisieren entstand eine riesige Sozialindustrie die einerseits laufend neue Benachteiligungstatbestände entwickelt (new business development) und gleichzeitig die Politik sowie die Medien in Bewegung hält. Denn: wenn die Mehrheit des Volkes aus einer Gesamtheit von benachteiligten Minderheiten besteht und die Sozialindustrie diese Mehrheit beeinflussen kann, dann wird diese Industrie wahlentscheidend.

    Daraus folgt, dass ein Staat nicht mehr als Gesellschaftsmodell funktionieren kann in dem Rechte, Pflichten, Leistung und soziale Verantwortung in Balance zueinander stehen, sondern der Staat wird zum anonymen Geldgeber umgedeutet, der Staat wird konsumiert weil er ja Schuld an den Benachteiligungen ist. Der Staat schuldet dem Bürger ein "angemessenes" Leben so die es von der Sozialindustrie definiert wird, der Bürger schuldet dem Staat - und der Allgemeinheit - nichts. Denn er ist ja benachteiligt bzw. gehört einer benachteiligten Minderheit an.

    Die Lebensfähigkeit solcher Staaten ist absehbar da die Ressourcen des Staates endlich sind, die Bedürfnisse der Benachteiligten aber unendlich. Die Fiktion der Politik, die sozialen Bedürfnisse erfüllen zu können um den sozialen Frieden aufrecht zu erhalten und gleichzeitig die Wirtschaftsleistung des Staates nicht zu schwächen ist unerfüllbar. Und so ist es wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis dieser Konflikt in der Realpolitik ankommt. Mit allen Konsequenzen.

  8. AppolloniO (kein Partner)
    27. Dezember 2012 10:53

    Das Schlimme an unserem ausufernden Sozialstaat ist, dass wir es uns bald nicht mehr leisten können die wirklich Bedürftigen zu unterstützen.

    • Wunschträumer (kein Partner)
      27. Dezember 2012 11:43

      Sie haben es auf den Punkt gebracht. Doch wäre es schöner gewesen, wenn unser alter Unterberger nicht "das Kind mit dem Bade ausgeschüttet" hätte. So aber bleibt nur schaler Geschmack über seinen "differenzierten" Kommentar zurück. Es wäre (fast) zu wünschen, dass er und "Einige" Andere den Unterschied zwischen "arm" und "reich" kennen lernen würden. Wenn Hopfen und Malz nicht ganz abhanden gekommen sind, wäre es sicher sehr heilsam Die Differenz kennen zu lernen...

  9. cicero
    27. Dezember 2012 10:30

    Die russischen Statistiken weisen einen Rückgang der Armut aus, zwar auf niederem Niveao, aber trotzdem!

  10. Glaub´s nicht (kein Partner)
    27. Dezember 2012 09:32

    Ein einziger Schwachsinn! Die Abnahme der Arbeitslosenzahlen wäre der Beweis eines steigenden Wohlstandes? Herr Unterberger versteht wohl den Begriff der "Working Poor" nicht!

    Monatseinkommen € 1100 netto --- Davon:

    Miete: € 600,--
    Strom, Gas, Heizung,Wasser: 200,--
    Hausmeister und BK: 150,--
    Monatskarte: 35,--
    Essen: 30,--
    Kleidung, Hygiene, Körperpflege: 30,--
    Versicherung, Vorsorge, Selbstbehalte: 50,--
    Feste (Weihnacht, Ostern, Geburtstage): …..
    Kindergarten, Hort, Schule…….

    Sie alle sind zwar beschäftigt und fallen damit aus den Begriff Hartz IV heraus- bleiben aber dennoch ARM !!!

    Siehe auch: http://kurier.at/karrieren/berufsleben/4480988-bekenntnis-zum-miesen-gehalt.php

    • glaubmanix
      27. Dezember 2012 10:28

      Prinzipiell gebe ich Ihnen recht, aber es geht auch billiger:
      Man kann problemlos um 400€ inkl. BK wohnen. Wenn sich 2 die Kosten teilen, wie in alten Zeiten, geht das schon. Kindergarten in NÖ ist gratis. Wien ist kein Vorbild für Inländer.

  11. Karl Rinnhofer
    27. Dezember 2012 00:13

    Bei unverschuldeter Not, auch bei unverhältnismäßiger Auswirkung eines Fehlverhaltens ist die Solidargemeinschaft durchaus in die Pflicht zu nehmen – das ist unbestritten. Doch dieser (wünschenswerte) Sozialstaat hat mit seiner katastrophalen Degenerationserscheinung, dem nicht zukunftsfähigen Wohlfahrtsstaat, genauso wenig zu tun wie mit christlichen Werten ( „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!“) oder Gerechtigkeit. mögen das auch naive, instrumentalisierte oder ideologiehörige Gutmenschen und Wählerstimmen-kaufende Gefälligkeitspolitiker noch so oft wiederholen.

    Gewaltsame Umverteilung durch Enteignung von als „Bessserverdiener“ notorisch verhöhnten Leistungsträgern, Konsumkraft-Harmonisierung ohne Konnex zu eingebrachter Leistung – alles unter dem heuchlerischen Etikett von „Solidarität“, „Menschlichkeit“ und „sozialer Gerechtigkeit“, durch Kumulierung überkompensatorische Zuwendungen bzw. Abgabenbefreiungen, Stimulieren unverschämten Anspruchsdenkens und von Neid, Obsoleterklären persönlichen Verantwortung – das ruiniert jede Konkurrenzfähigkeit, unterhöhlt Wertesysteme, demotiviert und deaktiviert nachhaltig Leistungspotentiale, macht – welche Tragödie - selbst den wohl begründbaren, maßvollen Sozialstaat (s.o.) unfinanzierbar.

    • Undine
      27. Dezember 2012 08:55

      @Karl Rinnhofer

      Für jedes Wort ein Sternderl; treffender kann man die von den verantwortungslosen Linken herbeigeführte ruinöse Situation, unter der unser Staat schwer leidet, nicht beschreiben! *******+!

    • phaidros
      27. Dezember 2012 17:07

      Bei unverschuldeter Not, auch bei unverhältnismäßiger Auswirkung eines Fehlverhaltens ist die Solidargemeinschaft durchaus in die Pflicht zu nehmen

      Ganz meine Meinung, sg. Hr. Rinnhofer!

      Mein Vorschlag dazu wäre, dass jeder tatsähclich ein Recht auf Anstellung beim Staat haben soll. Meiner Ansicht nach wäre es auch gut für das Selbstwertgefühl derzeitiger Langzeitarbeitsloser (die oft, wenn nicht meistens in einen psychischen Teufelskreis geraten), keine "Notstandshilfe" quasi wie ein Almosen zu empfangen.

      Selbstverständlich kann und soll niemand gezwungen werden, dieses Recht in Anspruch zu nehmen. Aber ein Erwachsener (bei dem ich davon ausgehe, dass Fähigkeit zur Selbsterhaltung seinem eigenen Wunsch entspricht) kann es kaum als "unzumutbar" empfinden, wenn er der Allgemeinheit eine Gegenleistung abliefert, wenn er eine Leistung empfangen möchte.

      Alternativ dazu sollte einmal definiert werden, wie lange eine "Notsituation" eigentlich dauern kann. Ein Jahr? Zwei? Um nur ja nicht als nicht großzügig zu gelten, sollte man "Notstands-"(!)-hilfe drei Jahre bezahlen. Aber was darüber hinaus geht, kann keine - wie Sie ganz richtig schreiben - "unverschuldete Not" sein, sondern ist als Lebensplan zu betrachten. (Krankheiten und Invalidität sind natürlich wieder gesondert zu beurteilen).

      LG phaidros.vie@gmail.com

  12. zweiblum
    27. Dezember 2012 00:10

    Frankreich hat den Griechen nochmals die CD mit 2000 Personen geschickt, die so arm sind, daß sie keine Steuer zahlen. Dort sollten die Nachforschungen beginnen.

  13. La Rochefoucauld
    26. Dezember 2012 20:58

    I wanted to send you a Christmas greeting, but it is so difficult in today's world to know exactly what to say without offending someone, so I met with my lawyer yesterday, and on his advice I wish to say the following:

    Please accept with no obligation, implied or implicit, my best wishes for an environmentally conscious, socially responsible, low-stress, non-addictive, gender-neutral celebration of the winter solstice holiday, practiced with the most enjoyable traditions of religious persuasion or secular practices of your choice with respect for the religious/secular persuasions and/or traditions of others, or their choice not to practice religious or secular traditions at all.

    I also wish you a fiscally successful, personally fulfilling and medically uncomplicated recognition of the onset of the generally accepted calendar year 2013, but not without due respect for the calendars of choice of other cultures whose contributions to society have helped make our country great (not to imply that Switzerland is necessarily greater than any other country) and without regard to the race, creed, color, age, physical ability, religious faith or sexual preference of the wishee.

    By accepting this greeting, you are accepting these terms: This greeting is subject to clarification or withdrawal. It is freely transferable with no alteration to the original greeting. It implies no promise by the wisher to actually implement any of the wishes for herself/himself or others and is void where prohibited by law, and is revocable at the sole discretion of the wisher.

    This wish is warranted to perform as expected within the usual application of good tidings for a period of one year or until the issuance of a subsequent holiday greeting, whichever comes first, and warranty is limited to replacement of this wish or issuance of a new wish at the sole discretion of the wisher.

    No trees were harmed in the sending of this message; however, a significant number of electrons were slightly inconvenienced.

    Seasons Greetings and save the whales!

    (c) Dave Smith via Facebook (www.facebook.com/mediadls)

    • Xymmachos
      26. Dezember 2012 21:40

      Welch' großartiger Fund! Herzlichen Dank, Monsieur, You made my day! Ich denk' allerdings nicht daran, mich auf facebook zu registrieren,um an die (überaus verdienstvolle) Originalquelle zu gelangen, und werde daher, um diese trouvaille zu verbreiten, meine Freunde (+ natürlich auch die -innen) mit diesem Blog verlinken.

    • byrig
      26. Dezember 2012 21:48

      isn`t that perverse?
      yes,it is,and it`s todays reality!tanks to p.c,feminism,all leftwings and last but by far not least:the east coast lobby.

    • La Rochefoucauld
      26. Dezember 2012 22:31

      Fürwahr ein großartiger Text. Nach den Facebook-Angaben zu urteilen wurde der Autor in Seattle geboren und lebt jetzt in San Francisco. Also Westküste. Die leiden dort offensichtlich unter denselben politischen Korrekt- und Blödheiten.

    • Brigitte Imb
      27. Dezember 2012 00:42

      Der Text stammt eher aus so einer Ecke http://www.emmitsburg.net/humor/archives/christmas/christmas_3.htm und hat wohl mit dem facebook Autor nur die copy and paste Funktion gemein.

    • La Rochefoucauld
      27. Dezember 2012 10:07

      Stimmt. Dann war es halt nicht Dave Smith aus San Francisco, sondern eine gewisse Lindsay aus Melbourne. Auch wurscht, der Text ist köstlich ;-)

  14. Geheimrat
    26. Dezember 2012 14:09

    Leserzuschrift, heute in der Presse-online:

    Lokalaugenschein gestern Abend Votivkirche
    Eine kleine Gruppe von hochagressiven, moslemischen Nigerianern in feinstem Tuch (offensichtlich seit vielen Jahren in Österreich aufhältig) bedrängen Generalvikar und Pfarrer der Votivkirche physisch wie psychisch, die verschüchtert durch die Medien hilflos herumstehen.
    Die unangenehme Gruppe bewegt sich mit anwaltlicher Hilfe frei vor und in der Kirche und husst die sogenannten "Asylanten" auf, um jede Einigung mit den Kirchenvertretern zu verhindern - derweilen steht der Bus der Caritas, der die "Flüchtlinge" in ihre warmen Unterkünfte in Traiskirchen zurücktransportieren könnte leer vor der Kirche. Vertreterinnen Caritas hilft vermittelnd wie sie kann und macht einen beruhigend positiv neutralen Eindruck. Exekutive ist weit und breit in oder rund um die Kirche keine zu sehen.

    Österreichs Exekutive wie auch Politik hat sich als hilflos gegenüber renitenten Frechdachsen geoutet und als Rechtsstaat aufgegeben.

    • Cotopaxi
      26. Dezember 2012 19:52

      Der Sündenfall war die Kapitulation des Rechtsstaates vor der Zogaj-Sippe, zu verantworten von Fekter.

    • Brigitte Imb
      26. Dezember 2012 21:07

      Sollte die Politik der Besetzung der Votivkirche nicht bald ein Ende setzen (vielleicht wurde nur das Ende der Feiertage abgewartet - ich hoffe jedenfalls), werden sich früher od. später friedliche Bürger finden, die dem entgegentreten. Fruchtet auch diese Aktion nicht, wird möglicherweise ein nicht so friedlicher Trupp kommen um die Besetzer zu vertreiben. Dann aber werden die linken Politiker und Gutmenschen wieder "NAZIS RAUS" schreien ................

      Desweiteren gehören die Politiker und der Hr. Kardinal mit e-Mails niedergemüllt, daß wir Christen uns durch diese Störaktion in unserer Religiosität gekränkt fühlen.
      Auch "wir" müssen reagieren wie die Dauerempörten und uns beschweren, beschweren, beschweren.

    • Brigitte Imb
      26. Dezember 2012 21:27

      P.s. Ein Link dazu

      http://wien.orf.at/news/stories/2564670/

      Das schlägt wirklich langsam dem Faß den Boden aus, speziell die Forderungen.

    • Undine
      26. Dezember 2012 21:43

      Fürs Ausland sind wir mit unserer bestürzend peinlichen Unfähigkeit, mit den Erpressungen einer Horde von aufgehussten Asylanten fertigzuwerden, sicherlich eine Lachnummer ---hinter vorgehaltener Hand natürlich, denn niemand will sich mit den politisch-korrekten Gutmenschen anlegen.

  15. Kein Genosse
    26. Dezember 2012 13:51

    Lange kann es ja nicht mehr dauern bis die Genossen Küberl & Landau die Caritas an die Börse bringen .......

    • Undine
      26. Dezember 2012 21:44

      Küberl und Landau als Armutsmanager!

    • byrig
      26. Dezember 2012 21:50

      immerhin ist dieser küberl ja gelernter verkäufer.jaja-mehr hat dieser koffer nicht erlernt!

    • Brigitte Imb
      27. Dezember 2012 01:00

      @ byrig,

      Küberl verdient bei der Caritas ja ganz gut und ich möchte bezweifeln, daß SIE mit einem ähnlich hohen Gehalt als der "gerechte" Küberl aussteigen, bei enormer Verantwortung, von der Ausbildung gar nicht zu reden.

      Diese Aktion bringt der Carits GsD wenig Sympathien, denn den sog. Asylanten wurde immerhin - so sie keines haben - ein Quartier samt Transport angeboten, uvm.
      Für dieses unverschämte Agieren der Besetzer dürfte weder der Pfarrer der Kirche (der ohnehin der einzige Vernünftige zu sein scheint), noch viele Bürger, Verständnis zeigen.
      Die Bürger werden hoffentlich ihre Spendenfreudigkeit an den Österreicherverräterverein "Caritas" überdenken.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      27. Dezember 2012 10:34

      @byrig: Mit welchem Recht erheben sie sich arrogant und überheblich über die Tätigkeit und den ehrenvollen Beruf von tausenden hart arbeitenden “Verkäufern“? Es gibt keinen einzigen Beruf, welcher es verdient als “NUR“ erlernt bezeichnet zu werden - auch wenn ein Gauner denselben einmal zu seiner Wahl auserkoren hat!

    • Wertkonservativer
      27. Dezember 2012 18:40

      @ byrig:

      da muss ich meinem "Intimfeind" Herbert Richter aber doch recht geben!

      Ich z.B. bin seit 60 Jahren Exportkaufmann mit persönlichen Beziehungen zu sehr vielen hochintelligenten "Stahl-Verkäufern"in aller Welt.

      Ob diese nun (wie viele davon) akademisch gebildet sind, oder nur - wie z.B. ich - aus der Praxis heraus den Verkäuferberuf erfolgreich ausüben bzw. ausübten, ist vollkommen schnurz (ich weiß aus Erfahrung, dass akademisch gebildete Verkäufer den so herabgewerteten Praktikern oft nicht das Wasser reichen können).

      Ihre akademisch-überhebliche Art sollten Sie vielleicht ein wenig zurückdrängen; würde Ihrem "Standing" wohl anstehen!

      Mit blog-kollegialen Grüßen,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • byrig
      27. Dezember 2012 22:56

      @wertkonservativer:nach all den volten,die sie hier bereits geliefert haben,mache ich mir um mein "standing" eher weniger sorgen.
      und ihre eher überheblichen belehrungen können sie sich eher sparen,auch wenn sie sich aus mir unbekannten gründen auf den schlips getreten fühlen.
      zumal ich den durchaus ehrenwerten beruf des gelernten verkäufers nicht herabmachen wollte,sondern die mehr als arrogante art dieses herrn küberl,der sich als höhere moralische instanz aufspielt.und das durchaus zum schaden österreichs.

  16. Katholisch-Österreichische Landsmannschaft
    26. Dezember 2012 12:57

    Zu dem heutigen Thema möchte ich sagen: der Unterschied zwischen Sozialgeld und Schutzgeld ist ein kleiner und die Grenze verläuft schleichend! Das werden wir in Österreich bald feststellen müssen. Ich schätze den Unterberger-Blog sehr, weil die Poster und Dr. Unterberger den Sozialismus immer wieder boßgestellt und decouvriert haben. Was mir aber abgeht ist eine fundamentale Kritik an der Demokratie, denn Tatsache ist, dass der Sozialismus seine ganze zerstörerische Kraft erst durch die verhängnisvolle Kohabitation mit der Demokratie entfalten hat können. Ich möchte daher ein Zitat aus dem neuesten Buch von Prof. Hans-Hermann Hoppe "Der Wettbewerb der Gauner" bringen:

    "Allein durch ihr Verdienst kommen Politiker, wenn überhaupt, nur selten an ihr Amt, am wenigsten in demokratischen Staaten. Sicher, manchmal passiert es denn, aber nur aufgrund eines Wunders. Sie werden normalerweise aus ganz anderen Gründen gewählt, führend darunter ist schlicht ihre Fähigkeit, die intellektuell Unterpriviligierten zu beeindrucken und zu begeistern...Wird es irgendjemand von ihnen wagen, die Wahrheit zu erzählen, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit über die außen- und innenpolitische Lage ihres Landes? Wird irgendjemand von ihnen auf Versprechungen verzichten, die er gar nicht erfüllen kann - die niemand erfüllen könnte? Wird irgendjemand von ihnen ein Wort äußern, egal wie offensichtlich das die riesige schwachsinnige Meute beunruhigen oder befremden wird, die sich mit unberechtigter Hoffnung am öffentlichen Trog versammelt und sich im immer dünner werdenden Brei suhlt?
    Antwort: vielleicht am Anfang für ein paar Wochen...Aber nicht mehr, nachdem die Sache ordnunggemäß angelaufen ist. Dann wird es Ernst... Sie werden allen, jedem Mann, jeder Frau und jedem Kind in ihrem Land alles versprechen, was er, sie oder es sich wünscht. Sie werden im Land umherziehen um nach Chancen zu suchen, die Reichen arm zu machen, um das Unabänderliche abzuändern, um das Unreparierbare zu reparieren, um das Unlösbare zu lösen, um das Unheilbare zu heilen. Sie werden alle Warzen heilen, indem sie Formeln darüber murmeln, und sie werden die Staatsschulden mit Geld zahlen, das niemand verdienen muss. Wenn einer von ihnen demonstriert, dass das Doppelte von Zwei Fünf st, dann wird ein anderer beweisen, dass es Sechs, Sechseinhalb, Zehn, Zwanzig oder sonst etwas ist.
    Kurz gefasst: Sie werden ihren sensiblen, ehrlichen und aufrichtigen Charakter ablegen und einfach Kandidaten für ein Amt werden, allein darauf versessen, Stimmen zu fangen. Wenn es soweit ist, werden sie alle wissen, selbst wenn einige von ihnen es jetzt noch nicht wissen, dass Stimmen in der Demokratie nict durch vernünftiges Reden, sondern durch die Verbreitung von Unsinn gewonnen werden. Und sie werden sich mit großer Begeisterung dieser Aufgabe widmen. Bevor das Getöse vorüber ist, werden die meisten von ihnen sich tatsächlich von sich und ihrem unsinnigen Gerede selbst überzeugt haben. Gewinner wird derjenige sein, der das meiste verspricht und dabei die geringste Wahrscheinlichkeit besitzt, irgendetwas davon zu halten." (H.L. Mencken, "A Mencken Chrestomathy: his own selection of his choicest writing) zitiert aus Hans-Hermann Hoppe's "Der Wettbewerb der Gauner".

    • Xymmachos
      26. Dezember 2012 22:16

      Einschlägige weiterbildende Lektüre:
      * Edgar Julius Jung: "Die Herrschaft der Minderwertigen und ihre Ablösung durch ein Neues Reich", erschienen 1927 (?), leider auch antiquarisch kaum mehr erhältlich;
      * Christian Ortner: " PROLOKRATIE, Demokratisch in die Pleite", 2012, edition a, Wien.

  17. Josef Maierhofer
    26. Dezember 2012 10:40

    Geld verdirbt die Welt.

    Politiker, Beamte, Firmenangehörige, etc. die solche wegen des Geldes sind, sind für mich zu verwerfen. Wer keine Mission erfüllt, wer keinen Beitrag leisten will, sondern für sich lebt, für seinen eigenen Vorteil, ist für jede Gesellschaft wertlos, im Gegenteil, kein Nutzen sondern ein Schaden. Minusmenschen laufen genug herum in unserer Gesellschaft.

    Organisationen, die mehr dem Selbstzweck als dem Organisationszweck dienen, sind für mich verwerflich, so auch z.B. u.a. auch die Caritas, wo satte Gehälter gezahlt werden, ein Caritas Job ist schon was inzwischen, und für 'Spenden' geworben wird, wo es ein 'Spendengütesiegel' gibt, das festlegen soll, wieviel von den 'eingecashten' Spendengeldern an die Bedürftigen gelangen sollte, für mich dann auch noch die Frage, an welche Bedürftige.

    Keine Firma kann es sich leisten, den Organisationszweck außer acht zu lassen, das steht sogar in allen ISO-Qualitätsgesetzen niedergeschrieben, sehr wohl aber die gesetzlosen, parteidurchsetzten, ideologieverhafteten, meist auch noch P.C. verbrämten NGOs, die sich zu einem hohen Anteil stets selbst bedienen und für mich sind Armuts- und Klimakonferenzen in einem Atemzug zu nennen, denn beide erfüllen eigentlich nur den Selbstbedienungszweck der 'Macher' (meist Linksdenker).

    Spenden heißt für mich Werte wegwerfen, habe ich hier schon einmal geschrieben, zu einer Spende wird es erst, wenn ich selbst direkt einem Betroffenen Hilfe zukommen lasse und diese auch durch persönliche Nähe anpassen und kontrollieren kann.

    Tausende Leute haben für 'Licht ins Dunkel' 'gespendet', sprich einen Geldbetrag weggeworfen, andere tausende werden dafür bezahlt, das alles zu organisieren, ein Teil landet bei ausgesuchten 'Betroffenen'. Ich habe in meiner Jugend als Sozialreferent der HTU Wien die bittere Erfahrung gemacht, dass die wirklich armen Studenten nie dorthin kamen, sie haben ihre zwei Hände und ihren Kopf dazwischen benutzt und nebenbei gearbeitet, wie ich selbst auch, bloß die Schmarotzer sind angestanden um jedes Gratisessen, um jeden Gesetzeswinkel, um das Höchststipendium zu erreichen, etc., etc., ich könnte da stundenlang die abenteurlichsten 'Ösi'-Stilblüten zum besten geben. Was wird mit dem Geld gemacht ? Ja, in Radio Wien wurde geworben um Spenden für 'Licht ins Dunkel' für die Pferdetherapie für traumatisierte Kinder, die helfen soll oder hilft, ja und die ist teuer und hat hohe Stundentarife, und wer verdient diese Stundentarife ? Richtig die 'Planpostentherapeuten', die sich auf diese Weise selbst bedienen.

    Offenbar können die Menschen hier alles nur mehr als Selbstbedienung betrachten und nicht als Dienst an der Gesellschaft.

    Ich selbst habe auch gespendet, meine alten Computer mit neuen Bildschirmen versehen und bei den Betroffenen, die ich dann zufolge der Unfähigkeit von Organisationen selbst ausgesucht habe, durch meine IT-Firma aufstellen lassen. Und mit diesen Menschen bin ich in Kontakt, weil ich gesagt habe, sie sollen sich rühren, wenn sie sich nicht selbst weiterhelfen können, aber das ist bei den jungen Menschen anders als zu meiner Zeit, die scheinen die Computer im Blut zu haben, die brauchen kaum Support. So wurde meine Spende eine wirkliche.

    Geld verdirbt die Welt, hat meine Mutter sehr oft gesagt, ich kann heute präzisieren, es ist der Egoismus, der die Welt verdirbt, die vordergründige Abzocke, Selbstbedienung und alle noch schlimmeren Auswüchse bis hin zu Korruption.

    Ich habe mit einem engagierten Sozialisten über Herrn Faymann diskutiert, und der hat gemeint, der Herr Faymann hätte diese Korruptionstaten als solche gar nicht erkannt, er hätte das halt so 'im Blut' gehabt. So tief ist diese verdorbene Gesellschaft also gefallen.

    'Sozial', 'sozialistisch' erhält genau durch diese Selbstbedienungsmentalität, nämlich nicht Beiträge selbst zu leisten, sondern sich auf Kosten anderer zu bereichern diesen bittern Beigeschmack, dieses gesellschaftsverderbliche Auswirkung.

    Wie die Schweine fallen sie alle über jeden noch so kleinen Futtertrog her und die gesetzlosesten sind dabei die NGOs, die zusätzlich noch unter sozialem Deckmantel arbeiten, sprich sich bedienen.

  18. Laura R.
    26. Dezember 2012 10:36

    Der Werner hat g`sagt, jetzt regier`n mir Roten scho`mehr als 40 Jahre, und es gibt no immer Arme. Ha`m mir da was falsch g`macht mit der Herumverteilung?

  19. socrates
    26. Dezember 2012 10:05

    Die Menschen haben das Bedürfnis nach Gerechtigkeit. Wenn ich auf einem Christkindlmarkt für ein handtellergroßes Schmalzbrötchen 2,50€ zahle, bin ich zwar nicht ärmer, fühle mich aber betrogen. Wenn ich täglich sehe wie alles teuerer wird und die Wohnungen unleistbar sind, verdienen die arbeitenden zu wenig. Bekrittelt werden die Preise, nicht die Löhne, statt umgekehrt.
    Das gilt nicht für die Schönen und Reichen: Als Beamte Ackermann prüften und Malversationen entdeckten, wurden sie wegen Unzurechnungsfähigkeit in die Frühpension gezwungen. Alles war richtig!
    Großbanken sind "Too Big to Jail"
    Rainer Sommer http://www.heise.de/tp/artikel/38/38255/1.html
    Die jüngsten Urteile gegen die Großbanken UBS und HSBC erklären das Strafrecht gegenüber führenden Bankmanagern für irrelevant und bürden die Strafen den Aktionären auf
    Die in den vergangenen Wochen über HSBC und UBSverhängten Strafzahlungen erscheinen auf den ersten Blick durchaus gewaltig: So muss die Schweizer Großbank insgesamt 1,2 Milliarden USD an britische, schweizerische und US-amerikanische Aufsichtsbehörden überweisen, während HSBC von den USA sogar zu 1,9 Mrd. USD verdonnert wurde. Allerdings wurden dadurch bei der UBS gerade einmal die durch die Manipulationen des Referenzzinssatzes LIBOR erzielten Gewinne eingezogen, während bei HSBC die kriminellen Praktiken womöglich noch mehr eingebracht haben, als nun Strafzahlungen verhängt wurden.
    Während aber alleine das schon die abschreckende Wirkung dieser Maßnahmen in Frage stellt, ist die Erklärung der Behörden, dass das HSBC-Management strafrechtlich nicht verfolgt werde, geradezu eine Einladung zu künftigen Finanzbetrügereien. So werden einige Manager zwar "Teile" ihrer Boni zurückgeben müssen und bei der UBS werden zwei subalterne Mitarbeiter sogar strafrechtlich verfolgt, jedoch bleibt das verantwortliche Management ungeschoren.
    Da können sich Finanzmarktkritiker wie Matt Tabi vom Rolling Stone Magazin und Ex-Staatsanwalt Elliot Spitzer noch so ereifern, dass in den USA Marihuana-Konsumenten jahrelang weggesperrt werden, während Banker, die für Drogenbarone und Terroristen jahrelang Milliardenbeträge gewaschen haben, strafrechtlich einfach nicht verfolgt werden. Schließlich könnte ein härteres Vorgehen die Stabilität der Finanzmärkte gefährden, wie Andrew Bailey, der designierte Chef der britischen Aufsichtsbehörde Prudential Regulation Authority, den britischen Zeitungen erklärte. Demnach würden Strafverfahren gegen Großbankern "ernste Fragen aufwerfen, da einige Banken zu groß sind, um verfolgt zu werden".
    Während nun nicht ganz klar ist, warum es zu überhaupt zu den befürchteten Finanzmarktturbulenzen kommen müsse, wenn die Gerichte kompetent vorgehen und schon im vorhinein Finanzaufsicht und Notenbank veranlassen, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, sind die Behörden also offenbar nicht gewillt, gegen die "Bankster" an der Spitze einzuschreiten. Folglich sind es letztlich allein die Aktionäre, die die Geldstrafe zu tragen haben und es läge nun an ihnen, für Ordnung zu sorgen. Immerhin tragen die Eigentümer theoretisch die Verantwortung für die Auswahl des Führungspersonals, wobei durchaus möglich ist, dass die Großbank-Aktionäre derartige Geschäftspraktiken vielleicht sogar in Kauf nehmen, da sie das korrupte Personal andernfalls ja hätten entfernen und die illegalen Praktiken abstellen können.

  20. Politicus1
    26. Dezember 2012 09:48

    Den größten Un- und Schwachsinn sehe ich im Bdegriff "Armutsgefährdet".
    Demnach sind alle jene, die keine Politkerpfründe oder einen pragmatisierten Beamtenposten innehaben, "armutsgefährdet", weil sie ja schon morgen arbeitslos oder durch einen Unfall arbeitsunfähg sein könnten.
    Gleich an zweiter Stelle dieses Dumpfsinns rangiert die "Kinderarmut". Mit dieser bugsieren uns die Armutsexperten schon fast in die Nähe Vierter Weltstaaten, in denen Kinderarbeit ein fester Bestandteil des Wirtschaftslebens ist.

    Statt sich auf die echte, die real spürbare Armut zu konzentrieren, sind die damit befassten Organisationen unablässig bemüht, ihr "Geschäftsfeld" quantitativ auszuweiten.
    Es wäre halt wenig medienwirksam, sich nur auf die echten, real spürbaren Armutsfälle in unserem Land zu konzentrieren. Die Familie, die durch einen Verkehrsunfall den das Familieneinkommen sicherenden Vater verlor;
    die plötzlich durch den Konkurs des Arbeitsgebers arbeitslos gewordene Jungfamilie, die nicht weiß, ob sie die Raten für das Eigenhaus zahlen kann und nicht schon Morgen ihr Zuhause weggepfändet bekommt...
    Man stelle sich vor, alle diese Spendenaktionen, v.a. jene im ORF würden ganz konkret angeben, wofür gesammelt wird, und welcher Betrag dringend gebraucht wird ....
    Man muss sich, genau wie bei der Flüchtlingshilfe auch einmal die Frage stellen, wie viele Hilfsorganisationen und -vereine braucht ein kleines Land wie Österreich? Wie viele Posten und Pöstchen werden damit geschaffen?
    Armut darf keine Mascherln haben - weder parteipolitische, noch religiöse ...
    Und schon gar nicht kann Armut nur durch "Reichensteuern" bekämpft werden. Da sollte sich v.a. auch die Caritas einmal fragen, woher sie Spenden (noch!) bekommt ...

  21. Wertkonservativer
    26. Dezember 2012 08:13

    Guten Morgen am Stephanitag!

    Ja, es gibt viel Armut in der Welt!
    Bei uns - gottseidank - nicht in derart krassem Ausmaß wie in den Entwicklungsländern unserer Erde!

    Ein später Weihnachtswunsch des Wertkonservativen an den lieben und gütigen Gott: er möge den (zum Teil selbsternannten) Verantwortlichen der diversen Hilforganisationen die Gabe der Unterscheidung geben, wo wirklich echte Armut herrscht, und wo die Grenze der Abzocke um der Abzocke willen beginnt!

    Speziell bei den Oberkleifeln der kirchlichen Hilfsorganisationen möge der HERR darauf achten, dass zukünftig nicht weiterhin Leute wie die Herren Landau und Küberl
    das Sagen haben: die schaden unserer r.k. Kirche nämlich mehr, als dafür steht, und erschüttert dem schütteren Rest der noch Gläubigen den Glauben an ihre Kirche!
    Im voraus besten Dank, lieber Gott!

    Nun noch zum Leiter der "Armutsindustrie" (wie sich unser Dr. Unterberger treffend ausdrückt)
    Na, da ist ein gestandener Sozi gerade am richtigen Platz; er gehört ja zur (selbsternannten) Gerechtigkeitspartei, die es jedoch - wie man immer wieder sieht - mit "Zahlen" auch nicht sehr genau nimmt! Ein Mathe-Kurs bei Dr. Taschner wäre im kommenden Jahr vielleicht angebracht!?

    Nun, widmen wir uns doch besser wieder dem Weihnachtsfrieden!
    Einen schönen und besinnlichen Stephanitag wünscht Ihnen

    der Werkonservative!

    (gerhard@michler.at)

  22. zweifler
    26. Dezember 2012 03:32

    Es gab Zeiten, da konnte ich, hätte ich gewollt, von meinem Monatslohn als Handwerker 12 000 Tageszeitungen kaufen. Inhaltlich besser und objektiver als heute. ATS 12 000 netto waren für Handwerker Durchschnittslöhne.

    Mir fällt dieses Beispiel immer ein, wenn man ,,Warenkörbe" einst und jetzt vergleicht. Leider auch das 0.33 l Mineralwasser im Badener Krankenhauskaffe um € 2,80.-

    Ich denke schon, das die Unterschicht, zu der ich gut die Hälfte der Bevölkerung zähle, langsam in eine nie gekannte Armut geführt wird.

  23. Brigitte Imb
    26. Dezember 2012 02:15

    Na und wie das Geheule um die Armut wirkt, die Österreicher haben heuer am Heiligen Abend für "Licht ins Dunkel" um 560 000€ mehr gespendet als im Vorjahr - gesamt 6,8 Mio.€.

    http://lichtinsdunkel.orf.at/?story=3908

    Das Gefasel um die Armut scheint eine ähnliche Lüge zu sein, als die beständige Behauptung der Linken um die unterschiedliche Bezahlung von Frauen und Männern. Von beiden "Industriezweigen" - NGOs, Gewerkschaften, AK - leben viele "Helfer" gut.
    Armut auf hohem Niveau, od. wie?

  24. S.B.
    26. Dezember 2012 01:31

    Diese manipulierten Armutsstatistiken dienen einzig und alleine den Sozialparasitismus in der Bevölkerung sowie bei der Zuwanderung zu unterstützen und die Macht der Manipulierer auszubauen bzw. zu manifestieren.

    Sieht man oft Reportagen von Menschen, die angeblich am oder unter dem Existenzminimum leben müssen, jedoch eine Zigarette nach der anderen konsumieren und dann noch jede Menge Haustiere stolz in der Kamera präsentieren, kann es mit der sogenannten Armut nicht so weit her sein.

    Eine humane Gesellschaft ist verpflichtet, unverschuldet durch Schicksalsschläge auftretende Härtefälle zu unterstützen und auszugleichen.
    Aber wenn der Vollkaskostaat Schmarotzertum fördert, noch dazu mit Schuldenbergen, welche die nächsten Generationen nicht mehr abtragen können, dann sind die Hauptverantwortlichen dafür umgehend aus ihren Ämtern zu jagen!

  25. Anton Volpini
    26. Dezember 2012 01:01

    Sie sprechen mir aus der Seele.

  26. DerTurm
    26. Dezember 2012 00:46

    Ich habe an sich Nichts gegen Arbeitslosenunterstützung - solange diese zeitlich begrenzt gewährt wird.

    Ich habe theoretisch auch Nichts gegen ein so genanntes "Grundeinkommen", wenn der Bezug desselben an die Leistung von beispielsweise 25 Stunden / Woche sozialer Dienste geknüpft ist (damit könnte man auch gleich das Problem der möglicherweise bald fehlenden Zivildiener lösen).

    Praktisch bin ich jedoch der Meinung, dass jegliche staatliche Alimentierung von arbeitsunwilligen ersatzlos gestrichen werden solle. Berufstätige können sich gegen Arbeitslosigkeit versichern (selbstständige tun dies seit Jahrzehnten), und Caritas & Co könnten sich dann den wirklich Bedürftigen zuwenden, anstatt Asylverfahren in industriellem Maßstab zu verschleppen.

    Ich wäre auch bereit, einen Teil meines Einkommens (bei 10% Steuer und 5% Versicherung bleibt mir dann genug übrig) an Organisationen zu spenden, die tatsächlich für Not- und Härtefälle einspringen.

    Für die meisten Österreicher (außer Arbeitsunwillige und Bezieher von Niedriglöhnen) wäre das eine höchst Gewinn bringende - und damit Wohlstand mehrende - Variante. (Beziehern von Niedriglöhnen steht es angeblich frei, sich fortzubilden und einen besser bezahlten Job zu suchen, womit sich auch deren Situation und Wohlstand verbessern würden).

  27. DerTurm
    26. Dezember 2012 00:46

    Ich habe an sich Nichts gegen Arbeitslosenunterstützung - solange diese zeitlich begrenzt gewährt wird.

    Ich habe theoretisch auch Nichts gegen ein so genanntes "Grundeinkommen", wenn der Bezug desselben an die Leistung von beispielsweise 25 Stunden / Woche sozialer Dienste geknüpft ist (damit könnte man auch gleich das Problem der möglicherweise bald fehlenden Zivildiener lösen).

    Praktisch bin ich jedoch der Meinung, dass jegliche staatliche Alimentierung von arbeitsunwilligen ersatzlos gestrichen werden solle. Berufstätige können sich gegen Arbeitslosigkeit versichern (selbstständige tun dies seit Jahrzehnten), und Caritas & Co könnten sich dann den wirklich Bedürftigen zuwenden, anstatt Asylverfahren in industriellem Maßstab zu verschleppen.

    Ich wäre auch bereit, einen Teil meines Einkommens (bei 10% Steuer und 5% Versicherung bleibt mir dann genug übrig) an Organisationen zu spenden, die tatsächlich für Not- und Härtefälle einspringen.

    Für die meisten Österreicher (außer Arbeitsunwillige und Bezieher von Niedriglöhnen) wäre das eine höchst Gewinn bringende - und damit Wohlstand mehrende - Variante. (Beziehern von Niedriglöhnen steht es angeblich frei, sich fortzubilden und einen besser bezahlten Job zu suchen, womit sich auch deren Situation und Wohlstand verbessern würden).






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