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Die europäische Euphorie drucken

Vor dem endgültigen Ende kommt es bei vielen Krankheitsbildern zu einer kurzen Phase einer bescheidenen Euphorie. Diese scheint Europa jetzt erfasst zu haben, weil ein paar Monate lang kein neuer Krisengipfel droht, weil die neuesten Konjunkturprognosen nicht ganz so schlimm sind wie zuletzt, weil sich die Ratings Griechenlands verbessert haben, weil das Weihnachtsgeschäft halbwegs erträglich abgelaufen ist. Alle fundamentalen Daten für den Kontinent bleiben aber dauerhaft depressiv. Daran können kurzfristige Zacken nichts ändern.

Dass kurz vor Weihnachten mit Zypern ein weiteres EU-Land an der Intensivstation der von Schulden erdrückten Länder anläuten musste, kann man ja angesichts der Größe Zyperns vielleicht noch ignorieren. Bei vielen anderen Daten geht das nicht. Etwa bei den Konjunkturdaten, die beim näheren Hinsehen für sämtliche Weltregionen weit besser aussehen als für Europa. Damit relativieren sich die erhofften kleinen Zuwächse der Europäer total. Auch die griechischen Ratings sind zwar besser, aber noch keineswegs gut.

Die erdrückende Wohlfahrt

Am anschaulichsten aber zeigen drei Ziffern, die auch Angela Merkel neuerdings gerne kommuniziert, den Zustand des Kontinents: 7 Prozent der Weltbevölkerung schaffen 25 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung – was an sich wunderbar ist. Aber sie konsumieren zugleich 50 Prozent der weltweiten Wohlfahrtsleistung – was sich nicht nachhaltig fortsetzen lässt und mit Sicherheit einen steilen Rückgang der europäischen Wirtschaftsleistung auslösen wird.

Dennoch gibt es keine relevante Kraft in Europa, die sich für einen signifikanten Rückbau des unhaltbar gewordenen Wohlfahrtssystems einsetzt. Und jene, die das tun, empfehlen nur Griechenland & Co einen solchen Rückbau, nicht aber ihren eigenen Ländern. Auch Merkel schlägt keine Einschnitte ins deutsche Wohlfahrtssystem, sondern sogar dessen Ausbau vor (etwa bei Kinder- und Pensionsleistungen). In Süd- und Mitteleuropa fürchtet jede Partei, mit einer ehrlichen Anti-Wohlfahrtsansage die nächsten Wahlen schwer zu verlieren.

Möglicherweise haben sie damit auch recht, wenngleich sich in konkreten Einzelfragen die Durchschnittsbürger oft deutlich weniger verschwendungsfreudig zeigen als die Politiker. Das zeigen viele Schweizer Referenden. Das zeigt in Österreich der Umstand, dass die allerjüngste Geldverschwendung durch die Erhöhung des Pendlerpauschales ein reines Produkt der politischen Klasse und keineswegs einer starken Basisbewegung von unten ist. Das zeigt in Deutschland die Diskussion aller Parteien über einen Ausbau der Pensionsleistungen. Das zeigen viele Umfrage-Ergebnisse in Deutschland und Österreich.

Tatsache ist jedenfalls, dass in den letzten Jahren die Sozialquote und die mit dem Gini-Faktor gemessene Umverteilung weiter gestiegen sind. Europas Staaten verstärken immer mehr den Anreiz für die Menschen, auf Kosten der Allgemeinheit zu leben, und geben immer weniger Anstöße Richtung Leistung und Eigenverantwortung.

Dementsprechend ist in vielen Ländern in den letzten Jahrzehnten das Pensionsantrittsalter gesunken. Dabei hätte es angesichts der steigenden Lebenserwartung und der besseren Gesundheit der Menschen stark steigen müssen, wenn das Pensionssystem nachhaltig sicher bleiben sollte.

Doppelalarm: Geburtenrückgang und Zuwanderung

Noch katastrophaler ist der europaweite Geburtenrückgang. Dieser ist nicht nur ein Produkt des Pillenknicks, sondern auch eines gesellschaftlichen Klimawandels: Kinder werden fast nur noch als Last und Doppelbelastung dargestellt; für Betreuung, Pflege und Sicherheit im eigenen Alter sieht man ihre Notwendigkeit jedoch nicht mehr. Denn der Staat und die Parteien haben fahrlässigerweise versprochen, dass sie das alles ohnedies für die Menschen erledigen werden. Was natürlich völlig denkunmöglich ist.

Hand in Hand mit Geburtenrückgang und Wohlfahrt muss auch die massenweise Zuwanderung große Sorge machen. In Wiens Volksschulen etwa – wie auch in etlichen deutschen Städten – hat schon weit mehr als die Hälfte der Kinder eine andere Muttersprache als Deutsch. Der Anteil solcher Kinder ist dreimal so hoch wie im Rest des Landes; längst haben sich in der Stadt ganze türkische Ghettos gebildet. Zugleich aber ist Wien das österreichische Bundesland mit der höchsten Arbeitslosigkeit – und den weitaus großzügigsten Wohlfahrtsleistungen. Das heißt: Viele der Zuwanderer sind gezielt in den Wohlfahrtsstaat, in die Wohlfahrtsstadt gekommen, und nicht in den Arbeitsmarkt.

Genauso belastend wie die soziale Musterschüler-Rolle der Europäer ist auch ihre ökologische. Die EU war praktisch die einzige Region, welche die sogenannten Kyoto-Ziele ernst genommen hat. Dabei ist das europäische Handeln für die angeblich durch CO2 ausgelöste Klimaerwärmung völlig irrelevant, solange der Rest der Welt nicht mittut. Dabei hat sich rund um den Emissionshandel das wohl größte Betrugssystem der Geschichte etabliert, wie sich jetzt zeigt.

Die Voest als Zeichen an der Wand

Bezeichnend – und keineswegs ein Einzelfall – ist das Verhalten des größten österreichischen Industriekonzerns, der Voest: Sie verlegt sämtliche neuen Investitionen ins Ausland. Sie kann sich die teuren sozialen und ökologischen Auflagen in Europa einfach nicht mehr leisten. Sie muss ja ihre Produkte auf den Weltmärkten verkaufen.

Weil der Energiepreis der USA nur noch ein Drittel des europäischen ausmacht, ist jetzt sogar Amerika ein lohnendes Ziel für einen energieintensiven Betrieb wie die Voest geworden. Das hängt nicht nur damit zusammen, dass in Europa die Energiekonsumenten mit immer höheren Summen die gigantischen Kosten der sogenannten Alternativenergien subventionieren müssen; das sind also (chinesische) Solarpaneele auch im sonnenarmen Norden, Windmühlen in windarmen Gegenden und Tausende Kilometer neuer Mega-Stromleitungen quer durch den Kontinent.

Die niedrigeren US-Energiepreise sind insbesondere aber auch Folge der neuentwickelten Technologien zur Gewinnung von Erdgas aus bisher nicht nutzbaren Lagerstätten. Das hat in den USA die Preise steil purzeln lassen. Das löst auch den gegenwärtigen amerikanischen Wiederaufschwung trotz der Überschuldung aus.

Die europäische Lust an der Angst

In Europa hingegen haben auch in dieser Frage wieder einmal die Angstmacher gewonnen. Das sind die geistig Grünen in allen Parteien, die sich sofort vor allem und jedem fürchten, was sie irgendwann einmal in einem Medium lesen. Sie behindern in Österreich sogar die Erforschung von anscheinend riesigen Gas-Lagern, weil vielleicht einmal bei den neuen Methoden zum Abbau des Schiefergases etwas passieren kann. Sie erzwingen in Deutschland die Schließung sämtlicher Atomkraftwerke, weil in Japan eines bei einem Tsunami zerstört worden ist. Was zwar eine böse und unheimlich aussehende Sache war, was aber im Gegensatz zu den 17.000 Todesopfern durch die Flutwelle selber bisher kein einziges Menschenleben gefordert hat. Der Atomunfall ist also trotz der Totalzerstörung und panischer Stunden kontrollierbar geblieben.

Aber wir fürchten uns halt alle so gerne. Daher ignorieren wir auch völlig, dass die neue japanische Regierung schon wieder vom Anti-Atomkurs ihrer Vorgänger abkehrt.

Die österreichische Regierung ignoriert auch noch etwas anderes: nämlich die Abwanderungs-Ankündigungen der Voest. Eine Regierung mit Weitblick müsste hingegen sofort eine Sonderklausur einberufen, um diese Entscheidung zu analysieren und alle Maßnahmen zu setzen, die den großen Arbeitgeber im Land halten, die also den Energiepreis und die Lohnkosten nach unten drücken. Aber offenbar bemerkt die Regierung nicht einmal den neuen Kurs der Voest, weil sie in ihren kleinlichen Streitereien verfangen ist.

Wofür man sich in Griechenland schon lobt

Aber auch die griechischen Meldungen sollten uns weiterhin alarmiert halten. Die Besserung der Ratings für Griechenland ist ja nur eine Folge der neuerlichen Schuldenübernahme durch die Miteuropäer.

Viel gravierender ist die Tatsache, dass die griechischen Steuerprüfer neuerlich nur einen Bruchteil jener Zahl an Steuerpflichtigen überprüft haben, die sie eigentlich gemäß ihren internationalen Verpflichtungen prüfen hätten müssen. Viel gravierender ist, dass die Daten-CD mit mutmaßlichen Steuerhinterziehern rasch wieder aus der Diskussion verschwunden ist, obwohl (oder weil?) dort die Familie des ehemaligen sozialistischen Ministerpräsidenten Papandreou mit einer halben Milliarde Euro vermerkt ist. Viel gravierender ist, dass die griechischen Beamten weiterhin regelmäßig streiken, statt endlich ernsthaft zu arbeiten.

Nicht gravierend, aber überaus signifikant ist auch eine der jüngsten Aussagen des amtierenden griechischen Ministerpräsidenten Samaras: Der hat sich öffentlich dafür berühmt, dass er für seine Minister neuerdings sogar am Wochenende erreichbar ist.

Jetzt sind wir aber beeindruckt! Zumindest vom griechischen Verständnis für Lebensqualität.

Noch viele andere Details aus Europa zeigen: Kein Mensch würde heute noch die Sichtweise des Jeremy Rifkin teilen, der im vorigen Jahrzehnt Furore gemacht hat, indem er den Nordamerikanern  das europäische Modell und den Wohlfahrtsstaat als Vorbild hinzustellen gewagt hat.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2012 10:21

    @ Euphorie

    Für mich dauert die maximal bis März 2013, dann erleben wir wieder die Realität, die man derzeit solidarisch und kollektiv verweigert und Lügen auftischt, wie etwa die 'Wirtschaftsziffern und Statistiken', etc.

    @ Wohlfahrt

    Die Realität ist, dass die Wohlfahrt im gegenwärtigen Stil nicht aufrecht erhalten werden kann, dass eigentlich alle sozialistischen 'Errungenschaften', Klientelbedienung und Wählerbestechung in Wahrheit, unfinanzierbar sind, da hilft auch kein 'Aufteilen' auf die NGOs und deren Integration in die sozialistische Einheitspartei.

    @ Zuwanderung

    Die Zuwanderung ist speziell in Österreich eine Kriminalindustrie und eine Bürgerausbeutung geworden, wen nimmt es wunder, dass verantwortungsvolle Menschen in eine solche Zukunft keine Kinder setzen wollen, bloß als Vergewaltigungs- und Unterdrückungsfutter für fanatische Islamisten, zum einen, zum zweiten allerdings ist es der Wohlstand und die Wohlfahrt und die einhergehende Faulheit, die so manchen davon abbringen, Familien mit Kindern zu gründen, zum dritten aber sind es die Gesetze, speziell in Österreich, die bloß Homos, Singles, etc. derart bevorzugen, dass noch normal tickende Menschen Angst bekommen, das überhaupt zu schaffen mit der Belastung und Benachteiligung.

    Und damit spreche ich auch unsere 'Antifamilienministerin', Frau Heinisch-Hosek und auch die 'Antikinderministerin' Frau Claudia Schmied, die unseren Kindern die Zukunftschancen raubt, indem sie diese vom Lernen abhält, und die sonst auch noch einiges am Kerbholz hat in ihrer Vergangenheit und eigentlich ins Gefängnis müsste, wenn ich als Vergleich Herrn Elsner betrachte.

    Und damit spreche ich auch die neben der Realität stehende Innenministerin Mikl-Leitner an, die bloß hinter Quote und Zaster her ist aber nicht wirklich Vernünftiges zu Zuwanderung, Aufnahmeverfahren, Asyl, etc. vorschlägt, bzw. ganz zu schweigen von durchsetzen und beschleunigen, etc.

    Zu guter letzt die vierte unfähige 'Quotenhenne', die Frau Bundesminister Karl, die keine Übersicht hat und Klarheit über ihre eigentliche Funktion, es kam von dort noch kein vernünftiger Vorschlag, und die nicht imstande ist, Gesetz und Ordnung und Objektivität bei den Justizorganen durchzusetzen und schon gar nicht Arbeitsmoral, weder bei den Staatsanwälten, noch bei den Richtern, noch bei den Anwälten, auch die Anwaltskammern machen was sie wollen mit der Frau Bundesminister.

    Also, was wollen wir mit diesen dodelhaften Parteientscheidungen für dieses Personal, das sich Minister nennen darf ? Die labern doch alle nur Zaster, Quote, Ideologie und sonst haben sie gar nichts zu bieten außer Parteigelaber fern der Realität.

    @ VOEST

    Da die Steuern zu hoch, die Wohlfahrt zu überspannt (geht ohnehin nicht mehr lange), die Abgaben und Energiepreise zu hoch sind, können die Betriebe, die international tätig sein müssen natürlich mit Standorten in Österreich nichts mehr anfangen, weil diese zu teuer sind.

    Für mich ist das ein deutliches Beispiel dafür, wie verblendete, realitätsferne Gewerkschafter die Arbeit aus dem Land treiben und damit den Menschen hier die Arbeit wegnehmen, indem sie nicht nur die Arbeiter aufhetzen wollen gegen 'Reiche' und 'Spekulanten', sondern ihnen gleichzeitig auch die Arbeit wegnehmen. Für mich ist die Betriebsvereinbarung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber das einzig relevante und nicht Quoten und solcher Scheiß (pardon!), der da von der P.C. Industrie verzapft wird.

    Nachdem die österreichischen Gewerkschafter ja gleichzeitig die sozialistische Partei fast allein darstellen, ist das alles ein Produkt des verderblichen Wirkens dieser Partei. Wer das unterstützt, bekommt die Rechnung jetzt sehr bald präsentiert, auch die Parteien, die mit dieser Negativideologie des Nehmens statt des Gebens mitmachen.

    @ Geschäft mit der Angst

    Ich möchte es erweitern und sage das politische Geschäft mit der Angstmache, denn nicht alle lassen sich vom Klimawandel beeindrucken etwa, und mit der Dummheit der Leute, das alles nicht nachzufragen und nachzuprüfen, was das abgehobene, hochdotierte Politgesindel so absondert, das Geschäft mit dem Desinteresse und, das ist aber ein Verbrechen in meinen Augen, das Geschäft mit der Informationslenkung und Unterdrückung, also das Geschäft mit der Lüge.

    Wüssten die Menschen die Wahrheit, könnte man diese politischen 'Geschäfte' so nicht machen.

    Dr. Unterberger schreibt, dass Realitätsparteien schonungslos abgewählt werden, so wird es auch in Großbritannien wieder eine schuldenlastige Labourregierung geben, die alle Versuche, das Land von der Schuldenwalze zu befreien, wieder zunichte machen wird. Klar, wenn die anderen Schulden versprechen, ihre Lüge ist, dass sie nicht Schulden versprechen, sondern stets meist unnötige und unfinanzierbare Goodies.

    @ Griechenland

    Ja, solange die Tauben gefüttert werden, können sie auf alles scheißen, ganz real und drastisch ausgedrückt. Und das tun sie auch ausgiebig ohne sich zu schämen und schimpfen dann noch auf die Geldgeber.

    Dass dahinter eine gewaltige 'Bankenrettung' steht, das steht auf einem anderen Blatt.

    Aber die asozialen griechischen Beamten berührt das nicht.

    Genauso, wie es bei uns die asoziale Beamtenschaft nicht berührt, die auf dem Verwaltungssektor auf die Hälfte reduziert werden müsste, Kopfzahl und Tantiemen. Bei meinen Weihnachtsgesprächen konnte ich das Beamtengejammer zur Nulllohnrunde hören, die Frage aber nach dem tatsächlich übrigbleibenden Lohn und dem Vergleich mit anderen, nichtbeamteten, gleichen oder ähnlichen Tätigkeiten, lässt dann meist Schweigen und Erstaunen aufkommen.

    Unsere Politik ist realitätsfern, unsere Beamten sind es ebenso, unsere Politik ist asozial und ideologisch verdummt, ebenso unsere Beamten, nicht von ungefähr sind in der Politik 80% Beamte, die sich ihr realitätsfernes Luftschloss bauen und erhalten bis zum Schluss auf Kosten der Menschen in Österreich und auch in Europa.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2012 07:27

    "Bezeichnend – und keineswegs ein Einzelfall – ist das Verhalten des größten österreichischen Industriekonzerns, der Voest: Sie verlegt sämtliche neuen Investitionen ins Ausland. Sie kann sich die teuren sozialen und ökologischen Auflagen in Europa einfach nicht mehr leisten. Sie muss ja ihre Produkte auf den Weltmärkten verkaufen."

    Muss die VOEST ihre Produkte auf dem Weltmarkt verkaufen? Nein, keineswegs, vernünftig wäre es, einen europäischen Wirtschaftsraum, eine Zollunion mit ökonomischen Außengrenzen zu schaffen und auf dem Kontinent weitgehende Autarkie herzustellen. So könnte auch der Norden und der Süden wieder zusammenwachsen. Und wie Europa könnten sich andere Weltteile als eigene Wirtschaftsräume und politische Hegemonialspären herausbilden, entsprechend eigenen kulturellen und politischen Mustern.

    Selbst wenn die VOEST-Arbeiter, wie zur Zeit des Manchester-Liberalismus, dem wir uns ohne Zweifel wieder annähern, hundert Stunden in der Woche arbeiten auf ihren Lohn verzichten und von der Armenausspeisung leben, wird die VOEST gegen die Billig-Konkurrenz aus Fernost nur schwer bestehen können.
    Der weltweite race-to-the-bottom, alle die Agendas 2010 und das damit verbundene Abwracken von Staaten, Zivilisationen und Kulturen ist reiner Wahnsinn.

    Zu rütteln ist an den falschen Denkvoraussetzungen, an den materialistischen Allmachtsphantasien der Aufklärung, die sich als Sozialismus und Liberalismus manifestiert haben und die die Götzen Staat und Markt hervorgebracht habe, Götzen, die sich gegenseitig gleichzeitig bedingen und bekämpfen und dabei die Welt zu vernichten sich anschicken.

    Die Völker und Nationen dieser Erde, die Erde als Natur selbst, steht im Endkampf gegen deren globalistische Zerstörung durch die hegemoniale Doppelherrschaft einerseits des Neomarxismus der Frankfurter Schule mit Staatsvergötzung, Gender Mainstreaming, Multikulti, Klimawahn, etc., und andererseits des Neoliberalismus der Mont Pelerin Gesellschaft mit dem Washington Consensus, Kapital,- und Konzernherrschaft, WTO und dem Weltgeldbetrug durch IWF, BIZ, MAI, Zentralbanken und dergleichen mehr.

    Einer der verhängnisvollsten Sätze ist jener von Ludwig Mises, dass es zwischen Sozialismus und Kapitalismus keinen Mittelweg gäbe. Dieser Satz ist nämlich wahr und falsch zugleich. Wahr ist dieser Satz, weil er im Denkhorizont von Mises und Marx zutrifft, falsch ist er, weil der Denkhorizont dieser siamesischen Zwillinge nicht der Denkhorizont der Welt, oder gar der Vernunft ist.

    In der politischen, ökonomischen und kulturellen Tradition Europas, insbesondere Mitteleuropas liegt der Schlüssel für die Zukunft, nicht bei den nihilistischen Wahnvorstellungen der Materialisten.

    Unsere Tradition ist in jeder Hinsicht voller erneuerungswürdiger und zukunftseröffnender Bestände.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorambrosius
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2012 03:07

    Natürlich hat sich nichts, aber auch schon ü b e r h a u p t nichts zum Besseren gewendet in Europa.Für eine solche Wende fehlt der Wille und die Einsicht:vom Volk ebenso wie von den Eliten in Österreich ebenso wie in Griechenland.

    Da können auch all die hochgelobten Rettungsschirme, Regenschirme, Fallschirme und Regenmäntel nichts ändern.Auch ein Mehr an Europa, wie es derzeit allenthalben und gebetsmühlenartig beschworen wird, wird- isoliert für sich- nichts bringen. Eine Horde von Leprakranken kann zwar besser terrorisieren wie ein isolierter Leprakranker, krepieren müssen sie doch.

    Wenn es derzeit einmal etwas ruhiger auf den Finanzmärkten geworden ist, so liegt das vielleicht auch darin, daß das Gros der Teilnehmer erkannt hat, daß es mit dem Ausschlachten der Staatsschuldenpolitik á la longue auch keinen Blumentopf gewinnen kann.

    Die US-Bürger denken da konsequent leistungsorientierter, was ein enormer Vorteil ist. Die konsequente Erweiterun der Ressourcen an heimischer Energie der USA werden auch helfen.

    Dennoch: auch Amerikas Probleme mit der Geldvergeudung sind schlicht ebenfalls zu groß um mit ein Wenig mehr Gas bewältigbar zu sein.

    Wenn uns nicht irgendeine neue, epochale Erfindung von der Dimension der Dampfmaschine einfällt, dann wird nur ein völliger Zusammenbruch und Neustart die Lösung sein.
    Amen

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorhit-and-run
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2012 18:44

    Bezeichnend – und keineswegs ein Einzelfall – ist das Verhalten des größten österreichischen Industriekonzerns, der Voest: Sie verlegt sämtliche neuen Investitionen ins Ausland. Sie kann sich die teuren sozialen und ökologischen Auflagen in Europa einfach nicht mehr leisten. Sie muss ja ihre Produkte auf den Weltmärkten verkaufen.

    So ist es, Herr Unterberger! Doch selbst wenn die VOEST, wie von einigen Partnern hier angedacht, nicht für den Weltmarkt, sondern nur für den EU-Binnenmarkt produzieren bräuchte, wäre es einerlei, dass dann nicht der Anbieter, sondern eher der Käufer die Erhöhung der Produktpreise durch Produktaggregation mit fragwürdigen Zusatz-"Leistungen" sich nicht mehr leisten können wird.

    Wohlstand wird selbst in einer abgeschotteten Volkswirtschaft nicht dadurch generiert, dass am Versorgungsbedarf vorbei für Vollbeschäftigung gesorgt wird, sondern indem der Erstellungsaufwand für gefragte Güter möglichst gering gehalten wird, so dass sich möglichst viele ein erst dadurch erschwinglich gemachtes Produkt leisten können.

    Kühlschränke, Wachmaschinen, Fernseher und dgl können sich deshalb alle leisten, weil die Mannarbeitsstunden pro genanntes Wirtschaftsgut niedrig sind.

    Es ist also keineswegs so, dass Belastungen der wirtschaftlichen Gebarung in einer isoliert gedachten Volkswirtschaft neutral wären, weil dann Kosten ohnedies auf die Konsumenten überwälzt werden könnten.

    Wenn dem Leistungsaustausch übertriebene ökologische Annahmen zugrunde gelegt werden, wie dass die Welt unterginge, wenn bestimmte Froschlaichplätze anderen Verwendungen zum Nutzen des Menschen zugeführt werden, weshalb Gestehungskosten um ökologischen Aufwand zwangshalber vermehrt werden müssten, dann steht diesen Kosten kein echter Mehrwert gegenüber, und werden nur alle ärmer gemacht, bis auf diejenigen Kontrollfreaks, deren Einkunftsquelle diese Art des Diktierens von Zwangsabnahmen ist. - Ich erinnere daran, dass der Mensch in den letzten Jahrtausenden enorm in das ökologische Gleichgewicht Europas eingegriffen hat, ohne sich damit selbst geschadet zu haben. Heute steigt in Österreich wieder der Anteil bewaldeter Flächen.

    Detto bei den medialen Beschwörungen der Feinstaubbelastungen durch den Individualverkehr, die uns ja auch nicht nur immer aufwendigere Katalysatoren und Verbrennungsmotor-Normierungen, sondern auch Selektionsmaßnahmen via Rückbau von Parkplätzen, schikanöse Verkehrsregelungen, um die Bahn konkurrenzfähiger zu machen, sowie indirekte (MinÖlSt!) und direkte Förderungen des öffentlichen Verkehrs in Höhe von jährlich zig-Milliarden beschert haben.

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  1. phaidros
    02. Januar 2013 15:27

    [Antwort an DerTurm, 2.1.13 1:09, mit Rücksicht auf die Lebensdauer der Mausräder der geschätzten Leser als neuer Thread]

    Lieber DerTurm, Du schreibst:

    Die Temperaturdaten sind meiner bescheidenen Meinung nach "nicht gut genug", um daraus hinreichend signifikante Ergebnisse ableiten zu können.

    Dieser Meinung sind die Betreiber dieser Studie nicht, und in der Tat wurde und wird ein ungeheurer Aufwand getrieben, um eben jene Inhomogenitäten in den Datenreihen zu erkennen (bswpw. findest Du Aufstellungswechsel durch Temperatursprünge u.dgl.) und zu entfernen. Das wird sorgfältig gemacht. (Siehe dazu bspw. Böhm über die Homogenisierung von Datenreihen)

    Ich habe einmal das Beispiel der Unmöglichkeit der Bestimmung der Durchschnittstemperatur eines einzigen Raumes eines Hauses angeführt.

    Und so leid es mir tut, ich muss Dir entgegenhalten: meiner Ansicht nach liegst Du auch mit diesem Beispiel daneben.

    Zur Erläuterung für den Leser: Du hast angeführt, dass es keine bestimmabre Temperatur geben könne und dazu einige Fragen gestellt: was, bspw., wenn ein Fühler just in einer Kerzenflamme messen würde? (Man müsste ihn wohl ausblenden.) Wie groß hätte der Bereich zu sein, den man ausblenden muss? Soll man die Temperatur im Innern eines Kühlschranks mitmessen?

    Alles berechtigte Fragen. Und doch halte ich zwei Dinge entgegen:

    ° wenn Du in einem ausreichend großen Raum (und mit dem haben wir es zweifelsfrei zu tun) mit so vielen Geräten misst (und damit haben wir es zweifelsfrei zu tun), dass Du zu einer statistischen Zahl kommst, wird eine Kerzenflamme mehr oder weniger das Gesamtergebnis nicht beeinflussen. Die Zahl wird aussagekräftig sein. (Was vereinfacht gesagt ebenfalls dafür spricht: wir alle sind in der Lage zu beurteilen, ob wir einen Raum warm oder kalt empfinden.)

    ° Wenn Du immer wieder gleichartig misst, werden Deine Messungen vergleichbar (ungeachtet der Frage, ob sie »die Raumtemperatur« akkurat beschreiben und sogar ungeachtet der Problematik, dass sich »Raumtemperatur« unter Umständen gar nicht richtig definieren lässt).

    Und nur auf den Vergleich kommt es an.

    Technisch betrachtet sind Deine Einwände also durchaus richtig, aber sie sind meines Erachtens nicht auf die Situation anwendbar.

    Zu Deinem 2. kann und möchte ich nicht viel sagen. Außer, dass ich nicht glaube, dass irgendjemand von der »optimalen Temperatur« spricht. Unstrittig dürfte sein, dass unsere Gesellschaft aus naheliegenden Gründen mit der derzeitigen am besten zurecht kommt, weil sie einfach über Jahrhunderte daran angepasst ist.

    Abweichende Temperaturen vor Jahrtausenden sind in diesem Zusamenhang
    ° unbestritten, und gleichzeitig
    ° unbestreitbar irrelevant (schon, weil die Bevölkerungsexplosion erst mit dem 19. Jahrhundert einsetzte)

    3. führst Du an dass die Modelle nicht validierbar seien.

    Aber auch das kann nicht halten, denn »nicht validierbar« und »falsch« sind zwei völlig verschiedene Kategorien (darauf komme ich gleich noch zurück).

    Zur Zuverlässigkeit als Prognoseinstrument möchte ich anführen, dass Wettermodelle aus der gleichen Ecke kommen: sie wurden entwickelt, um unser Verständnis der Zusammenhänge zu testen. "Wetterprognose" war dabei »nur« eine Art Nebenprodukt (das aber bis etwa 1 Woche sehr gut funktioniert).

    Nun zum »falsch«: Wenn ich voraussage (rein hypothetisch) »es wird in 75±5 Jahren um 4±1 Grad wärmer« - wann ist diese Voraussage nicht erfüllt? Wenn es nicht in den nächsten 70-80 Jahren um 3, 4 oder 5 Grad wärmer wird. (Also bspw auch dann, wenn es erst in 85 Jahren 3 Grad wärmer ist).

    Meinem Gefühl nach wird aber in der öffentlichen Diskussion »falsch« gesagt, und damit nicht »quantitativ unzutreffend« ausgedrückt (was noch anginge), sondern »diametral entgegengesetzt« - und das ist einfach unsinnig. Dass die Prognose »falsch« ist, wird so ausgelegt, wie wenn es gar nicht wärmer würde.

    Meine Kritik an der Kritik:

    Die Skeptiker haben absolut nichts in der Hand - außer, Ergebnisse zu zerpflücken mit der Behauptung, dass sie nichts taugen würden.

    Soll so sein, aber dann sollte man bessere vorlegen - und da ist völige Fehlanzeige.

    Insbesondere gibt es keine offen gelegten Modelle, die stützen würden, dass es zu den »prognostizierten« Veränderungen nicht kommen würde. (Zur Erinnerung: BEST liegt von den Rohdaten angefangen über die Methoden, Algorithmen bis zu den Programmquelltexten für jedermann zur Einsichtnahme auf dem Tisch! Wieso wurde darin noch kein Fehler identifiziert?)

    Und solange das so ist, sind die vorliegenden Messergebnisse und Modelle nun einmal das Beste, das wir haben.

    Was die Politik daraus macht, steht auf einem anderen Blatt und ist daher eine andere Diskussion (die Berufenere führen müssen).

    Aber so lange wir den Betrag 15x bloß in die Überteuerung schlecht verhandelter Gaslieferungen stecken, ist mir der Betrag x zur Absicherung kommender Generationen recht. Selbst auf Verdacht hin, und eingestehend, dass hier viel Verbesserungspotenzial vorhanden ist, was die Ausgestaltung betrifft.

    LG phaidros.vie@gmail.com

  2. hit-and-run (kein Partner)
    28. Dezember 2012 18:44

    Bezeichnend – und keineswegs ein Einzelfall – ist das Verhalten des größten österreichischen Industriekonzerns, der Voest: Sie verlegt sämtliche neuen Investitionen ins Ausland. Sie kann sich die teuren sozialen und ökologischen Auflagen in Europa einfach nicht mehr leisten. Sie muss ja ihre Produkte auf den Weltmärkten verkaufen.

    So ist es, Herr Unterberger! Doch selbst wenn die VOEST, wie von einigen Partnern hier angedacht, nicht für den Weltmarkt, sondern nur für den EU-Binnenmarkt produzieren bräuchte, wäre es einerlei, dass dann nicht der Anbieter, sondern eher der Käufer die Erhöhung der Produktpreise durch Produktaggregation mit fragwürdigen Zusatz-"Leistungen" sich nicht mehr leisten können wird.

    Wohlstand wird selbst in einer abgeschotteten Volkswirtschaft nicht dadurch generiert, dass am Versorgungsbedarf vorbei für Vollbeschäftigung gesorgt wird, sondern indem der Erstellungsaufwand für gefragte Güter möglichst gering gehalten wird, so dass sich möglichst viele ein erst dadurch erschwinglich gemachtes Produkt leisten können.

    Kühlschränke, Wachmaschinen, Fernseher und dgl können sich deshalb alle leisten, weil die Mannarbeitsstunden pro genanntes Wirtschaftsgut niedrig sind.

    Es ist also keineswegs so, dass Belastungen der wirtschaftlichen Gebarung in einer isoliert gedachten Volkswirtschaft neutral wären, weil dann Kosten ohnedies auf die Konsumenten überwälzt werden könnten.

    Wenn dem Leistungsaustausch übertriebene ökologische Annahmen zugrunde gelegt werden, wie dass die Welt unterginge, wenn bestimmte Froschlaichplätze anderen Verwendungen zum Nutzen des Menschen zugeführt werden, weshalb Gestehungskosten um ökologischen Aufwand zwangshalber vermehrt werden müssten, dann steht diesen Kosten kein echter Mehrwert gegenüber, und werden nur alle ärmer gemacht, bis auf diejenigen Kontrollfreaks, deren Einkunftsquelle diese Art des Diktierens von Zwangsabnahmen ist. - Ich erinnere daran, dass der Mensch in den letzten Jahrtausenden enorm in das ökologische Gleichgewicht Europas eingegriffen hat, ohne sich damit selbst geschadet zu haben. Heute steigt in Österreich wieder der Anteil bewaldeter Flächen.

    Detto bei den medialen Beschwörungen der Feinstaubbelastungen durch den Individualverkehr, die uns ja auch nicht nur immer aufwendigere Katalysatoren und Verbrennungsmotor-Normierungen, sondern auch Selektionsmaßnahmen via Rückbau von Parkplätzen, schikanöse Verkehrsregelungen, um die Bahn konkurrenzfähiger zu machen, sowie indirekte (MinÖlSt!) und direkte Förderungen des öffentlichen Verkehrs in Höhe von jährlich zig-Milliarden beschert haben.

  3. Kein Genosse
    28. Dezember 2012 18:02

    Ist Europa noch zu retten ?

    Offenkundig haben unsere dümmlichen Politiker den Koran nie gelesen, machen zudem bei den schlimmen Folgen der Verausländerung und Islamisierung die Augen zu und sind so in der Lage, standhaft zu ignorieren, daß der Islam nichts weiter als eine Totschlägerideologie in Reinkultur ist, die auch Handlungsanleitung eines Pol Pot hätte sein können.
    Der Islam, ganz gleich wo man seine Ausbreitung zuläßt, ist tatsächlich die institutionalisierte Anstiftung zum Mord, die institutionalisierte Unterdrückung, Folter, Verstümmelung und Sklaverei. Und der Islam ist institutionalisierte Phobie gegen alle Andersdenkenden, die als „ungläubig“ und „unrein“ betrachtet werden.

  4. Der EU Todeskampf (kein Partner)
    28. Dezember 2012 14:20

    Die europäische Euphorie:

    Europa macht frei!

  5. Gasthörer (kein Partner)
    28. Dezember 2012 10:50

    Die Einschläge kommen näher:

    http://www.pi-news.net/2012/12/professor-fordert-todesstrafe-fur-klimaleugner/

    "Der an der Universität Graz lehrende Musikprofessor Richard Parncutt forderte im Oktober dieses Jahres auf den Internetseiten der Uni die Todesstrafe für sogenannte “Klimaleugner”. Der Australier outete sich in einem längeren, inzwischen gelöschten Artikel als Gegner der Todesstrafe. Nicht einmal Breivik möchte er hingerichtet sehen, nur Klimaleugner, denn die seien in einer ganz anderen Kategorie und schuld (oder könnten schuld werden) am Tod von Hunderten Millionen, wenn nicht an Milliarden von Menschen.

    Der Originaltext von Richard Parncutt zu den GW-Leugnern, also den Leuten, die nicht an Global Warming glauben, geht so:

    GW deniers fall into a completely different category from Behring Breivik. They are already causing the deaths of hundreds of millions of future people. We could be speaking of billions, but I am making a conservative estimate.

    Und weiter unten:

    GW is different. With high probability it will cause hundreds of millions of deaths. For this reason I propose that the death penalty is appropriate for influential GW deniers. More generally, I propose that we limit the death penalty to people whose actions will with a high probability cause millions of future deaths."

    • phaidros
      28. Dezember 2012 11:45

      Empfinden Sie das wirklich als "Einschlag", wenn ein Professor für systematische Musikologie seine irrelevante Meinung absondert?

      Worin besteht für Sie dabei der Neuigkeitswert – dass sich auch (und wie es scheint besonders gern) Nullen zum Thema äußern, die glauben, dass ihren Worten bloß deswegen automatisch mehr Gewicht zukommt, weil sie "Prof." neben ihrem Namen stehen haben?

      Statements wie dieses sollte man nicht noch dadurch aufwerten, dass man sie zur Kenntnis nimmt.

  6. Hong Hee-chul
    27. Dezember 2012 20:07

    OT: Die Preisträger des österreichischen Kunstpreises 2012 stehen fest: Total überraschende Preisträger - endlich einmal echt unbekannte Nachwuchskünstler, die sonst noch nie geehrt wurden:

    Link: http://diepresse.com/home/kultur/1327398/Oesterreichischer-Kunstpreis-2012-wird-vergeben?_vl_backlink=/home/kultur/index.do

    • La Rochefoucauld
      27. Dezember 2012 20:23

      Gott sei Dank erhält Menasse wieder ein paar unserer Almosen aus dem Steuergeldtopf. Ich hatte schon ärgste Bedenken.

      Siehe: http://www.andreas-unterberger.at/2012/09/die-geschaefte-des-robert-menasse/?s=menasse

      Leute, wir müssen unbedingt viel mehr, sehr viel mehr tun. Wirklich tun.

      Das was wir hier tun (meistens schreiben wir nur und matschkern) geht einer Claudia Schmied et al Kollektivisten am Allerwertesten vorbei. Leider ist es so.

    • Gasthörer (kein Partner)
      28. Dezember 2012 10:48

      Aus aktuellem Anlass hier noch einmal mein Kommentar von vor zwei Tagen. Das ist, wie gesagt, alles reiner Zufall:
      ++++++++++++++++++++++++++++++
      Die Wiener Zeitung vom 24.12. ist wirklich recht unsäglich aber auch aufschlussreich.
      Empfehle das Streitgespräch zwischen Liessmann und Menasse über die EU zu lesen.

      Menasse "Strenge Grenzen für nationale Dummheit"

      http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europastaaten/511669_Aus-Demuetigungen-entsteht-kein-Wir-Gefuehl.html

      Ein totalitärer Hetzer ist dieser Menasse, aber auch der höchstdotierte Staatskünstler Österreichs, wie ich erst kürzlich in einem Gastkommentar hier erfuhr. Da alimentiert der Staat einen "Schriftsteller", dessen von diesem Staat geförderten Werke die Abschaffung dieses Staates nahelegen.

      Reiner Zufall, wie immer...auch Zufall ist es, dass jener Menasse und der Boss von Goldman Sachs sich der gleichen Schickssalsgemeinschaft zugehörig fühlen. Und dass maßgebliche Lenker dieser EU besondere Verbindungen zu G/S haben? Zufall, sicher!
      +++++++++++++++++++++++++++++

    • Erich Bauer
      28. Dezember 2012 12:18

      (Zitat: La Rochefoucauld) - "...Leute, wir müssen unbedingt viel mehr, sehr viel mehr tun. Wirklich tun..."

      Ein Sternmarsch? Nein, nein... nicht gleich nach Brüssel. Schlage die Wipplingerstraße 35 vor. Dort ist der Sitz der Österreichvertretung der EU-Kommission... Die Sperre der Wipplingerstraße wäre für diesen Zweck nicht schlecht.

      Mein Transparent steht schon fest: Unter den Klängen von Pink Floyd.

      We don’t need no…
      SOWJETISCHE INDUSTRIEKOMPLEXE

      We don’t need no…
      MEINUNGSKONTROLLE

      No dark sarcasm…
      IN EUREN FEINSCHMECKERRESTAURANTS

      Hey!...
      BÜROKRATEN! LASST UNS IN RUHE

      All in all…
      SEID IHR NICHTS ALS EIN STEINCHEN IN DER MAUER

      WEG MIT EUCH UND DER MAUER!

    • La Rochefoucauld
      28. Dezember 2012 20:35

      Wipplinger Strasse ist fein. Wer geht mit?

  7. brechstange
    • Herby
      27. Dezember 2012 19:56

      @ Brechstange

      Vielleicht gibt es auch bald rosarote Brillen, 'made in Brüssel' (made in EU) für uns alle zum Aufsetzen? ;-)

    • Wertkonservativer
      27. Dezember 2012 20:00

      Pflegen Sie halt Ihren Pessimismus, werte @ Brechstange!

      Mit Sicherheit wird Ihnen das weniger nützen, als die vielen Vorteile positiven Denkens (vor allem auch in gesundheitlicher, psychohygienischer Hinsicht!).

      Sie springen ja aber wirklich auf jeden EU-kritischen Zug auf, nicht wahr?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • brechstange
      27. Dezember 2012 20:36

      Ja, Herr Michler, Missstände sollte man nicht verschweigen, aufzeigen und verändern. Daran arbeite ich, weil ich kein Pessimist bin. Als Pessimist hätte ich bereits resigniert.

    • Erich Bauer
      28. Dezember 2012 09:54

      Es ist unbestritten, daß man mit einer "Positiv-Droge" ein glückliches Leben "verbringen" kann...

    • Wertkonservativer
      28. Dezember 2012 12:02

      Werte Damen und Herren!

      Da möchte ich mit zwei Sprücheln großer Männer gegenhalten:

      "Vollständige Sorglosigkeit und eine unerschütterliche Zuversicht sind das Wesentliche eines glücklichen Lebens!"
      Seneca.

      "Hört auf, danach zu fragen, was die Zukunft bereithält,
      und nehmt als Geschenk, was immer der Tag mit sich bringt!"
      Quintus H. Flaccus.

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • fred van eps (kein Partner)
      29. Dezember 2012 13:26

      Unglaublich, diese naive, positive und unbelehrbare Ignoranz!

      Mit Sicherheit wird es der Gesundheit und in psychohygienischer Hinsicht weniger nützen, nicht EU-kritisch zu sein.

      Hauptsache die ach so positiven Realitätsverweigerer fühlen sich als "gute Menschen", oder "Gutmenschen".

      "Das Gegenteil von gut, ist gut gemeint."

      Und ob ich positiv oder negativ denke, hat den Herrn van einen Feuchten zu interessieren.
      Anstatt sich mit den Problemen der und durch die EU ernsthaft zu befassen, befasst er sich lieber damit, zu blenden, aber hey, Hauptsache wir fühlen uns so richtig gut dabei, als Europaer, in jeder Hinsicht zu verarmen.
      Was passiert eigentlich, wenn wir nicht positiv denken, kommt dann eine "Verordnung zum positiven Denken" von diesem absolut besten aller friedenswahrenden Konstrukte bestehend aus den Fähigsten, weil positiv Denkenden, Europas?
      Wer in Falle der EU noch immer positiv denkt, ist Realitätsverweigerer.

    • phaidros
      29. Dezember 2012 20:42

      Lieber Gerhard,

      es könnte Dich folgender Artikel im kommenden »Scientific American« interessieren:

      »The Essence of Optimism
      We can tune our mind to notice the bright side of ambiguous events, bolstering our resilience to stress and anxiety«
      (By Elaine Fox)


      LG, Dein
      phaidros

  8. Herby
    27. Dezember 2012 19:07

    OT: Unsere obergescheiten Fronherren in Brüssel haben schon wieder ein neues Verbot in der Hinterhand.

    Anstatt nur sich etwas für wasserarme Regionen wie z.B. Südspanien oder Süditalien zu überlegen soll jetzt GANZ EUROPA und auch unser wasserreiches Österreich mit einem Verbot für bestimmte Armaturen belegt werden!

    Welche Industrielobbys haben schon wieder die Eurokraten in EU-Parlament & Kommission bestochen? Wie kann man sich als österr. Bürger wehren?

    EU will Verbraucher zum Wassersparen zwingen

    Damit die Verbraucher in ganz Europa sparsamer mit Wasser umgehen, erwägt die EU-Kommission, ineffiziente Wasserhähne und Duschköpfe zu verbieten. Analog zum Verbot der Glühbirne sollen nach dem Willen Brüssels künftig nur noch ressourcenschonende Armaturen im Handel zu finden sein, meldet "Welt Online".


    Die Welt-Link: http://www.welt.de/wirtschaft/article112246435/EU-will-Verbraucher-zum-Wassersparen-zwingen.html

    ORF-Links: http://www.orf.at/#/stories/2158409/

    http://help.orf.at/stories/1710149/

    • Herby
      27. Dezember 2012 19:35

      Ergänzung: Stinkende Badezimmer & Küchen, weil zuwenig Wasser nachgespült wird - soll das unsere Zukunft sein?

    • Brigitte Imb
      27. Dezember 2012 19:43

      Soll das die Vorstufe für einen neuen "Anschlag" auf unser Wasser sein, daß wir ev. langfristig den wasserarmen Ländern zur Verfügung stellen müssen, womöglich fix fertig mit neu verlegten Leitungen?

      Diese Schildbürger der EU sind für normale Menschen echt bald nicht mehr zu verkraften!!

      Wir besitzen einen Brunnen der in der Min. ca. 200l Wasser liefert, daher können mich die Eurokraten einmal....., ich dusche, bade und pritschel wie es mir gefällt!

  9. Jewgeni Gorowikow
    27. Dezember 2012 13:36

    Gerade auf ORF.at entdeckt: OECD-Experte fordert Änderungen bei den Pensionen:

    System so „nicht weiter finanzierbar“

    In Österreich wird man sich darauf einstellen müssen, länger zu arbeiten. OECD-Pensionsexperte Christopher Prinz geht von einem Anstieg des Pensionsantrittsalters aus. Im Interview mit dem „Standard“ (Donnerstag-Ausgabe) spricht sich Prinz für eine Pensionierung mit 70 aus. Nur dann sei das System weiter finanzierbar.


    Standard-Artikel:
    http://derstandard.at/1356426234102/OECD-Experte-Oesterreicher-muessen-bis-70-arbeiten

    ORF-Artikel: http://www.orf.at/stories/2158334/2158333/

    • Erich Bauer
      27. Dezember 2012 13:45

      Und... wie soll das gehen? Bei gleichzeitiger bewußter/unbewußter/gewünschter/geforderter Deindustrialisierung???

      Ist da jemand...? der noch rechnen kann? Oder irgendwie die Zusammenhänge...? Werden wir alle "post mortem Industrie/Gewerbe" PRAGMATISIERT??? Müssen wir alle in Gender/Quoten/Integrations-Ministerien bis 70 die Zeit absitzen? Meinetwegen. Erspar' ich mir die Heizkosten zuhause...

      Was soll dieser gequirlte SCHWACHSINN???

  10. S.B.
    27. Dezember 2012 12:28

    OT?:

    Das sind unsere fleißigen Kulturbereicherer = 48 Jahre alt und Frühpensionist:

    http://salzburg.orf.at/news/stories/2564655/

    Man beachte - die Berichterstattung des ÖRF wird nach unzähligen Beschwerden nun doch etwas genauer!

  11. socrates
    • Wertkonservativer
      27. Dezember 2012 12:11

      Vielen Dank, werter @ socrates,

      für den Hinweis auf die Nordmähren-Seite, die in mir viele Kindheits- und Jugendeindrücke wieder aufleben ließ.

      Geboren in Mähreisch-Ostrau, verlebte ich meine ersten Kindheits- und Jugendjahre über den Sommer in unserem Zweithaus in Odrau, einem lieblichen Kleinstädtchen am Rande des Altvatergebirges an der jungen Oder
      Vor einigen Jahren wieder einmal hingefahren, sah ich wehmütig die vielen Veränderungen, beschloss, MEIN Odrau so im Gedächtnis zu behalten, wie zuletzt als Zwölfjähiger erlebt!

      Nochmals vielen Dank!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      27. Dezember 2012 12:27

      natürlich MÄHRISCH OSTRAU !

    • Alexander Renneberg
      27. Dezember 2012 16:52

      danke für den link socartes.

  12. Erich Bauer
    27. Dezember 2012 11:01

    (Zitat: A.U.) - "...Dennoch gibt es keine relevante Kraft in Europa, die sich für einen signifikanten Rückbau des unhaltbar gewordenen Wohlfahrtssystems einsetzt..."

    Das kommt wahrscheinlich daher, weil sich das Bürgemilieu, gegenüber längst vergangenen Zeiten total verschoben hat. Zu früheren Zeiten stellten Gewerbetreibende, sowie "Gewerke" (Industrielle) die Speerspitze des Bürgertums. Auch den Mitarbeitern war klar, daß nur der produktive Bereich das "Innerste" des Staates zusammenhält...

    Irgendwann, ab den 70ern, kam es zu einem Paradigmenwechsel. Die Gewerbetreibenden galten bei der Polit-Klasse als "politisch unzuverlässig". Dementsprechend wurden die Rahmenbedingungen sukzessive verschlechtert.

    Heutzutage haben sich die damaligen Nachkommen der "klassischen" Bürger vornehmlich in den unproduktiven Bereichen zusammengerottet... Sowas geht nicht ohne "Gedanken-Gebäudeschäden" ab... Was macht ein Mensch im Zwiespalt elterlicher Wertschöpfungs-Vorstellungen und einer unproduktiven Realsituation? Er "rationalisiert"... Er erhebt sich zum "Bürger", dessen Bestimmung das Wohl der "Nicht-so-sehr-Bürger" ist. Damit schnappt für ihn die Lebendfalle des SPIESSBÜRGERTUMS zu... Und es gibt keine penetranteren und selbstgerechteren Spießbürger als unter Rot/Grün, Marxisten und Kommunisten...

    Wodurch charakterisiert sich der Spießbürger? Einerseits hat er unbändige Lust sich zu unterwerfen... andererseits will er aber auch andere unterwerfen... Die "Radfahrerhaltung" eben, wie man es "Beamten" nachsagt. Daher... je monströser, zentralistischer und selbstverständlich "legalisierter" sich das "allgemeine Objekt der Unterwerfung" anbietet, umso "sicherer" fühlt er sich. Die "EU-Reichsidee" ist für ihn das ultimative Seelenheil...

    Es ist daher nur folgerichtig, daß "Beamten-Bürger" selbständige Unternehmer als irgendwie "unterbelichtet" ansehen... Betrachtet man die realen Rahmenbedingungen, haben sie so unrecht nicht. Daß sich die Sorge des "Beamten-Bürgers" vor allem um das Seelenheil der paar verbliebenen Selbständigen dreht, zeigt sich daran, daß man sie von den charakterlichen Schäden, die das "Profitstreben" so mit sich bringt, bewahren will...

    Ich hoffe sehr, daß uns nicht eine weitere 70jährige, postmarxistische Düsternis, in einem "Rätereich", bevorsteht. Aber... ich bin sehr zuversichtlich und sehr, sehr optimistisch, daß das nicht der Fall sein wird.

    PS: In immer kürzeren Abständen höre und lese ich davon, daß das Pensionsalter (ich nehme an, der "Nicht-so-sehr-Bürger") drastisch hinaufgesetzt werden soll. Ich frage mich, WO diese dann ARBEITEN sollen...

    • Wertkonservativer
      27. Dezember 2012 11:09

      Da bin ich, lieber Erich Bauer, (bis auf Ihr PS) diesmal ganz bei Ihnen!
      In der Hoffnung, dass Sie mich nicht den "Spießbürgern" zuzählen, verbleibe iich als der von Ihnen vorzugsweise als Reibebaum genützter
      Wertkonservativer!

    • Erich Bauer
      27. Dezember 2012 11:43

      Sg. Wertkonservativer,
      "...diesmal ganz bei Ihnen!..."

      Wirklich? Was ist passiert? :-)

  13. Wolfgang Bauer
    27. Dezember 2012 10:45

    In das Bild passt leider das heutige PRESSEInterview

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1327195/Keuschnigg_Sollten-uns-freuen-wenn-China-reicher-wird?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

    mit Herrn Christian Keuschnigg, dem IHS-Chef. Der Mann hat bisher sehr klar gesprochen. Jetzt ist er aber in die allgemeine österreichische Verharmlosung verfallen - den 'Morbus Hundsdorfer'. Sehr rasch, muss man leider sagen. Ein Beispiel aus dem Text, den man lieber nicht lesen sollte, wenn man Hoffnung in Keuschnigg setzt:

    "Wir sind nicht übertrieben wettbewerbsdfähig wie die Deutschen."

    Gegenüber wem bitte? Gegenüber den Südeuropäern oder gegenüber den Schwellenländern, die dran sind, neben den niedrigen Löhnen auch alle Technologien und gut ausgebildete Mitarbeiter zu haben? Die Konsumenten werden ein klares Votum zu Gunsten der preisgünstigeren Produkte abgeben.

    Da können wir gar nicht wettbewerbsfähig genug sein!

    Und hätten die Deutschen nicht exportiert, dann hätten die Griechen halt ihre Waffensysteme in Russland gekauft. Vielleicht hätte da auch die Deutsche Bank finanziert.

    Was ist nur mit dem Hoffnungsträger Keuschnigg los? Kein Wort über die Deindustrialisierungsgefahr, viel zu wenig Warnung vor der Pensionspleite, der Schuldendynamik etc..

    Hatte er zu viel Umgang mit AK-Muhm? Wurde er vor zu klaren Worten gewarnt? Ich kann's mir nicht anders erklären - eventuell war's aber nur ein Anfall von Weihnachtsstimmung. Jedenfalls haben wir schon viel zu viel Verharmlosung und viel zu wenig Aufrütteln.

    • brechstange
      27. Dezember 2012 19:21

      Keuschnigg ist eine Enttäuschung, für mich nicht erst seit diesem Interview. Wahrscheinlich liegt im das Hemd näher als der Rock und strebt nach Karriere in der EU, im ESM???

    • Wolfgang Bauer
      27. Dezember 2012 22:36

      Habe ihm die Kritik auch geschrieben.

    • phaidros
      28. Dezember 2012 11:52

      "Wir sind nicht übertrieben wettbewerbsdfähig wie die Deutschen."

      LOL - das darf ja nicht whr sein. Dieser Satz erinnert mich an die ebenfalls urösterreichische Aussage des großen H.Krankl, der einmal angesprochen, ob er sich nicht langsam aus dem Nationalteam zurückziehen wolle, meinte: "Ich bin noch lange nicht der Schlechteste".

  14. Josef Maierhofer
    27. Dezember 2012 10:21

    @ Euphorie

    Für mich dauert die maximal bis März 2013, dann erleben wir wieder die Realität, die man derzeit solidarisch und kollektiv verweigert und Lügen auftischt, wie etwa die 'Wirtschaftsziffern und Statistiken', etc.

    @ Wohlfahrt

    Die Realität ist, dass die Wohlfahrt im gegenwärtigen Stil nicht aufrecht erhalten werden kann, dass eigentlich alle sozialistischen 'Errungenschaften', Klientelbedienung und Wählerbestechung in Wahrheit, unfinanzierbar sind, da hilft auch kein 'Aufteilen' auf die NGOs und deren Integration in die sozialistische Einheitspartei.

    @ Zuwanderung

    Die Zuwanderung ist speziell in Österreich eine Kriminalindustrie und eine Bürgerausbeutung geworden, wen nimmt es wunder, dass verantwortungsvolle Menschen in eine solche Zukunft keine Kinder setzen wollen, bloß als Vergewaltigungs- und Unterdrückungsfutter für fanatische Islamisten, zum einen, zum zweiten allerdings ist es der Wohlstand und die Wohlfahrt und die einhergehende Faulheit, die so manchen davon abbringen, Familien mit Kindern zu gründen, zum dritten aber sind es die Gesetze, speziell in Österreich, die bloß Homos, Singles, etc. derart bevorzugen, dass noch normal tickende Menschen Angst bekommen, das überhaupt zu schaffen mit der Belastung und Benachteiligung.

    Und damit spreche ich auch unsere 'Antifamilienministerin', Frau Heinisch-Hosek und auch die 'Antikinderministerin' Frau Claudia Schmied, die unseren Kindern die Zukunftschancen raubt, indem sie diese vom Lernen abhält, und die sonst auch noch einiges am Kerbholz hat in ihrer Vergangenheit und eigentlich ins Gefängnis müsste, wenn ich als Vergleich Herrn Elsner betrachte.

    Und damit spreche ich auch die neben der Realität stehende Innenministerin Mikl-Leitner an, die bloß hinter Quote und Zaster her ist aber nicht wirklich Vernünftiges zu Zuwanderung, Aufnahmeverfahren, Asyl, etc. vorschlägt, bzw. ganz zu schweigen von durchsetzen und beschleunigen, etc.

    Zu guter letzt die vierte unfähige 'Quotenhenne', die Frau Bundesminister Karl, die keine Übersicht hat und Klarheit über ihre eigentliche Funktion, es kam von dort noch kein vernünftiger Vorschlag, und die nicht imstande ist, Gesetz und Ordnung und Objektivität bei den Justizorganen durchzusetzen und schon gar nicht Arbeitsmoral, weder bei den Staatsanwälten, noch bei den Richtern, noch bei den Anwälten, auch die Anwaltskammern machen was sie wollen mit der Frau Bundesminister.

    Also, was wollen wir mit diesen dodelhaften Parteientscheidungen für dieses Personal, das sich Minister nennen darf ? Die labern doch alle nur Zaster, Quote, Ideologie und sonst haben sie gar nichts zu bieten außer Parteigelaber fern der Realität.

    @ VOEST

    Da die Steuern zu hoch, die Wohlfahrt zu überspannt (geht ohnehin nicht mehr lange), die Abgaben und Energiepreise zu hoch sind, können die Betriebe, die international tätig sein müssen natürlich mit Standorten in Österreich nichts mehr anfangen, weil diese zu teuer sind.

    Für mich ist das ein deutliches Beispiel dafür, wie verblendete, realitätsferne Gewerkschafter die Arbeit aus dem Land treiben und damit den Menschen hier die Arbeit wegnehmen, indem sie nicht nur die Arbeiter aufhetzen wollen gegen 'Reiche' und 'Spekulanten', sondern ihnen gleichzeitig auch die Arbeit wegnehmen. Für mich ist die Betriebsvereinbarung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber das einzig relevante und nicht Quoten und solcher Scheiß (pardon!), der da von der P.C. Industrie verzapft wird.

    Nachdem die österreichischen Gewerkschafter ja gleichzeitig die sozialistische Partei fast allein darstellen, ist das alles ein Produkt des verderblichen Wirkens dieser Partei. Wer das unterstützt, bekommt die Rechnung jetzt sehr bald präsentiert, auch die Parteien, die mit dieser Negativideologie des Nehmens statt des Gebens mitmachen.

    @ Geschäft mit der Angst

    Ich möchte es erweitern und sage das politische Geschäft mit der Angstmache, denn nicht alle lassen sich vom Klimawandel beeindrucken etwa, und mit der Dummheit der Leute, das alles nicht nachzufragen und nachzuprüfen, was das abgehobene, hochdotierte Politgesindel so absondert, das Geschäft mit dem Desinteresse und, das ist aber ein Verbrechen in meinen Augen, das Geschäft mit der Informationslenkung und Unterdrückung, also das Geschäft mit der Lüge.

    Wüssten die Menschen die Wahrheit, könnte man diese politischen 'Geschäfte' so nicht machen.

    Dr. Unterberger schreibt, dass Realitätsparteien schonungslos abgewählt werden, so wird es auch in Großbritannien wieder eine schuldenlastige Labourregierung geben, die alle Versuche, das Land von der Schuldenwalze zu befreien, wieder zunichte machen wird. Klar, wenn die anderen Schulden versprechen, ihre Lüge ist, dass sie nicht Schulden versprechen, sondern stets meist unnötige und unfinanzierbare Goodies.

    @ Griechenland

    Ja, solange die Tauben gefüttert werden, können sie auf alles scheißen, ganz real und drastisch ausgedrückt. Und das tun sie auch ausgiebig ohne sich zu schämen und schimpfen dann noch auf die Geldgeber.

    Dass dahinter eine gewaltige 'Bankenrettung' steht, das steht auf einem anderen Blatt.

    Aber die asozialen griechischen Beamten berührt das nicht.

    Genauso, wie es bei uns die asoziale Beamtenschaft nicht berührt, die auf dem Verwaltungssektor auf die Hälfte reduziert werden müsste, Kopfzahl und Tantiemen. Bei meinen Weihnachtsgesprächen konnte ich das Beamtengejammer zur Nulllohnrunde hören, die Frage aber nach dem tatsächlich übrigbleibenden Lohn und dem Vergleich mit anderen, nichtbeamteten, gleichen oder ähnlichen Tätigkeiten, lässt dann meist Schweigen und Erstaunen aufkommen.

    Unsere Politik ist realitätsfern, unsere Beamten sind es ebenso, unsere Politik ist asozial und ideologisch verdummt, ebenso unsere Beamten, nicht von ungefähr sind in der Politik 80% Beamte, die sich ihr realitätsfernes Luftschloss bauen und erhalten bis zum Schluss auf Kosten der Menschen in Österreich und auch in Europa.

    • Wertkonservativer
      27. Dezember 2012 13:59

      Werter Josef Maierhofer,

      also üblicherweise achte Sie als einen um Österreich besorgten Bürgerlichen.

      Nun habe ich jedoch langsam das Gefühl, dass Sie manchmal in einen Furor hineinreden, der schon weit über's Ziel hinausschießt:

      Wenn Sie z.B. im Kapitel "Griechenland" schreiben: "...unsere ASOZIALE Beamtenschaft", so ist das ein übler Affront gegenüber unseren mehrheitlich brav und teilweise auch hart arbeitenden Beamten! Auch im letzten Absatz gehen Sie ganz ungeniert wieder auf unsere Beamten los (bitte: ich bin Kaufmann, kein Beamter!).

      Ganz arg wird's auch im Kapital "Zuwanderung":
      ... . keine Kinder setzen wollen, bloß als Vergewaltungs- und Unterdrückungsfutter für fanatische Islamisten ...",
      das ist - mit Verlaub - übelster Rassismus in Reinformat; da reden Sie sich wohl in einen Wickel hinein, der Ihrer sonstigen Einstellung nicht würdig ist!

      Mit derartigen Sprüchen entwerten Sie, werter Herr Maierhofer, Ihre sonst oft sehr guten Beiträge!
      Nichts für ungut, doch das muss einmal gesagt werden!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      27. Dezember 2012 14:15

      @ WK
      Sehen Sie sich doch die Nachrichten an, dann sollten Sie erkennen, dass unsere Frauen zum Freiwild für notgeile Ausländer geworden sind.
      Das reicht vom Griff auf den Hintern in Graz durch einen afghanischen Asylwerber, einschließlich sexistischer Beschimpfung, bis zur neuesten Vergewaltigungsserie in Wien, die heute veröffentlicht wurde. Mittels Lichtbildern wird ein Serienvergewaltiger gesucht, der seine fremdländische Herkunft nicht leugnen kann.

    • Alfred E. Neumann
      27. Dezember 2012 14:55

      @WK

      ***********!

      fein repliziert.

    • Josef Maierhofer
      27. Dezember 2012 15:02

      @ Wertkonservativer

      Alles das lässt sich belegen, ich war unlängst in Großbritannien, dort weiß die Polizei längst Bescheid über die üblen islamistischen Täterkreise, bloß hier wird das in der Presse und den Medien unterdrückt, aber auch hier weiß die Polizei inzwischen genau Bescheid, wer in den allermeisten Fällen die Täter sind.

      Zur Beamtenschaft nur so viel. Ich lade Sie herzlich ein auf eine unangemeldete Führung durch ein beliebiges Ministerium Ihrer Wahl mit Ausnahme des Finanzministeriums, dort ist es besser, dann werden Sie meine Arbeitsmoral'unterstellung' bestätigen, klar, nicht der kleine Beamte an der Front, der wird ausgelutscht, aber schon ab der ersten Reihe dahinter ist die Moral schlecht. Dann noch die ganzen absurden Bürgerabzockerentscheidungen, die an Willkür und Abzocke heranreichen und oft mit dem Gesetz wenig zu tun haben, wo sogar Unternehmer mit Anhängerschaft dagegen demonstrieren. Es stimmt schon, es gibt um die Hälfte zu viel Verwaltungsbeamte in Österreich.

      Man kann die Politik nicht oft genug mit der Nase draufstossen, was da alles vertuscht wird und an Fehlentscheidungen aus Ideologiegründen und Koalitionsgründen entschieden wird, alles reine Selbstbedienung und Abzocke und Volksverleugnung.

      Das Übel geht von den Parteien aus, die statt Meinungen zu vertreten, Machtkörper bilden zusammen mit ihrer bestochenen Klientel.

    • ProConsul
      27. Dezember 2012 21:29

      Josef Maierhofer

      ***

      Ich gebe ihnen recht, Kinder in die Welt zu setzen, darauf habe ich wirklich keine Lust mehr. Erst heute stand übrigens in den Medien, dass wir zukünftig bis 70 arbeiten sollen.

    • Gasthörer (kein Partner)
      28. Dezember 2012 10:56

      Der Sascha van der Bellen legt sich manchmal den Mantel des Wertkonservativen um und übt sich geschickt in Subversion. Gut macht, Sascha!

    • Onkel Hans (kein Partner)
      29. Dezember 2012 11:59

      Maierhofer, sie Feigling! Sie sind mit Ihrer Mentalität ja das geborene Opfer:

      @"bloß als Vergewaltigungs- und Unterdrückungsopfer"

      Nein, natürlich nicht, sondern als Kärcher für die Bereicherung und als nasser Fetzen für die Politclowns!

      Wo wir stehen, ist vorne! Wo Sie stehen, ist Angst! LOL

  15. Claudius
    27. Dezember 2012 10:02

    Wer fühlt sich in dieser Regierung für Industriepolitik zuständig?

    Oder ist Industriepolitik überhaupt ein Fremdwort bei den heutigen Politikern?

    Herr BM Mitterlehner? Frau BM Bures? - Auweh-auweh-auweh!

    Wie im Tagebuch bereits thematisiert wurde, ist die INDUSTRIE (Produktionsindustrie) das Rückgrat einer jeden Volkswirtschaft!

    Wer erinnert sich noch, es war cirka 1995, als damals der DAX-Konzern "Continental" die Absiedlung der SEMPERIT Reifen-Produktionsmaschinen (Vulkanisiermaschinen) aus Traiskirchen in Richtung Tschechien&Slowakei ankündigte?

    Da gab es damals noch ein große Aufregung in der ZIB1 u. allen Medien. Es gab sogar ein Gipfeltreffen vom damaligen Kanzler Vranitzy mit den Konzernchefs von Continental. Genützt hat es leider nichts, Semperit-Traiskirchen ist mittlerweile Geschichte.
    Man muss aber Vranitzky immerhin zugestehen, dass er sich damals jedenfalls nach Kräften bemühte um dieses Produktionswerk und er erreichte auch irgendetwas.

    Und heute?

    Wenn der Voest-Chef Eder (= ein Österreicher) laut und deutlich sagt dass die Voest nichts mehr bei uns investieren wird - lockt das irgendeinen Politiker oder Betriebsrat von hinter dem Ofen hervor?

    Die Politiker reden doch viel lieber von der neuen Pendlerpauschale.

    • Claudius
      27. Dezember 2012 10:07

      Ist denn nicht wenigstens diese Meldung positiv, wenn im Bereich Waggonwartung die Wertschöpfung wieder in Österreich geschieht? -

      ÖBB holen Waggonwartung zurück nach Österreich:


      http://salzburg.orf.at/news/stories/2564567/

    • La Rochefoucauld
      27. Dezember 2012 11:30

      @Claudius

      "Das Management hat jetzt - nachdem ihm die Betriebsräte vorgerechnet haben, dass das Outsourcing unterm Strich die teurere Lösung ist - die Überlegung angestellt, dieses Outsourcing zu beenden und die Wartungsarbeiten wieder in Österreich durchzuführen ..."


      LOL, die Betriebsräte haben dem Management vorgerechnet. Ein Schelm ...

  16. socrates
    27. Dezember 2012 09:19

    Cui bono Wirtschaftspolitik?
    Wer hat ein Motiv dazu?
    Banken verdienen an den Krediten, nicht an den Einlegern. Am besten sind Kredite mit 150% Garantie. Dann bekommen die Manager Provisionen in schwindelnder Höhe, die sie steuersicher in die bekannten Schlupflöcher exportieren. Also geben sie riesige Kredite an Länder, die garantiert nicht zurückzahlen können.
    Wenn man den Wohlfahrtsstaat kritisiert ist das richtig, aber nur mit und durch ihn gibt es keine Volksaufstände. Daher haben die Bankster sich die Politiker und die Medien gekauft. Sie stützen sich gegenseitig.

  17. Johann Scheiber
    27. Dezember 2012 07:27

    "Bezeichnend – und keineswegs ein Einzelfall – ist das Verhalten des größten österreichischen Industriekonzerns, der Voest: Sie verlegt sämtliche neuen Investitionen ins Ausland. Sie kann sich die teuren sozialen und ökologischen Auflagen in Europa einfach nicht mehr leisten. Sie muss ja ihre Produkte auf den Weltmärkten verkaufen."

    Muss die VOEST ihre Produkte auf dem Weltmarkt verkaufen? Nein, keineswegs, vernünftig wäre es, einen europäischen Wirtschaftsraum, eine Zollunion mit ökonomischen Außengrenzen zu schaffen und auf dem Kontinent weitgehende Autarkie herzustellen. So könnte auch der Norden und der Süden wieder zusammenwachsen. Und wie Europa könnten sich andere Weltteile als eigene Wirtschaftsräume und politische Hegemonialspären herausbilden, entsprechend eigenen kulturellen und politischen Mustern.

    Selbst wenn die VOEST-Arbeiter, wie zur Zeit des Manchester-Liberalismus, dem wir uns ohne Zweifel wieder annähern, hundert Stunden in der Woche arbeiten auf ihren Lohn verzichten und von der Armenausspeisung leben, wird die VOEST gegen die Billig-Konkurrenz aus Fernost nur schwer bestehen können.
    Der weltweite race-to-the-bottom, alle die Agendas 2010 und das damit verbundene Abwracken von Staaten, Zivilisationen und Kulturen ist reiner Wahnsinn.

    Zu rütteln ist an den falschen Denkvoraussetzungen, an den materialistischen Allmachtsphantasien der Aufklärung, die sich als Sozialismus und Liberalismus manifestiert haben und die die Götzen Staat und Markt hervorgebracht habe, Götzen, die sich gegenseitig gleichzeitig bedingen und bekämpfen und dabei die Welt zu vernichten sich anschicken.

    Die Völker und Nationen dieser Erde, die Erde als Natur selbst, steht im Endkampf gegen deren globalistische Zerstörung durch die hegemoniale Doppelherrschaft einerseits des Neomarxismus der Frankfurter Schule mit Staatsvergötzung, Gender Mainstreaming, Multikulti, Klimawahn, etc., und andererseits des Neoliberalismus der Mont Pelerin Gesellschaft mit dem Washington Consensus, Kapital,- und Konzernherrschaft, WTO und dem Weltgeldbetrug durch IWF, BIZ, MAI, Zentralbanken und dergleichen mehr.

    Einer der verhängnisvollsten Sätze ist jener von Ludwig Mises, dass es zwischen Sozialismus und Kapitalismus keinen Mittelweg gäbe. Dieser Satz ist nämlich wahr und falsch zugleich. Wahr ist dieser Satz, weil er im Denkhorizont von Mises und Marx zutrifft, falsch ist er, weil der Denkhorizont dieser siamesischen Zwillinge nicht der Denkhorizont der Welt, oder gar der Vernunft ist.

    In der politischen, ökonomischen und kulturellen Tradition Europas, insbesondere Mitteleuropas liegt der Schlüssel für die Zukunft, nicht bei den nihilistischen Wahnvorstellungen der Materialisten.

    Unsere Tradition ist in jeder Hinsicht voller erneuerungswürdiger und zukunftseröffnender Bestände.

    • ambrosius
      27. Dezember 2012 09:13

      Träumen darf man in unserer Gesellschaft des Manchesterliberalismus noch.
      Das Blöde ist nur, daß sich jeder in seinen Träumen etwas anderes erträumt.
      Aber dafür haben wir ja die Vordenker aus der linken Ecke, die uns dann, wenn nötig mit Gewalt, sagen, was wir uns zu wünschen haben.

    • Wolfgang Bauer
      27. Dezember 2012 10:11

      Mit Ihrer Isolationslösung, lieber Herr Scheiber, müssen wir aber auch eine große und schlagkräftige Europaarmee aufstellen und finanzieren. Denn die Gefahr wäre groß, dass eine solche weltweite Blockbildung wieder zu Megakriegen führen würde. Besonders dann, wenn ein "Player" ungeschützt ist...

    • phaidros
      28. Dezember 2012 11:54

      Wenn man Henry Hazlitt glauben schenken darf (und dafür spricht Einiges), so ist Isolation letztendlich immer zum Schaden aller Beteiligten - drin wie draußen.

  18. HDW
    27. Dezember 2012 07:15

    Ja, aber die europäischen und halb-amerikanischen Marxisten feiern: sie können ihr Ziel, die Beherrschung des Territoriums durch einen Zentralstaat mit Planwirtschaft wo alle dann, geschlechtslos gleich ärmlich gekleidet herumlaufen endlich doch verwirklichen (ausser den Kadern natürlich, wie gehabt) Wir sollen dann auch bei Regen mit dem Fahrrad fahren, die Chinesen aber im (dann von ihnen selbst produzierten) SUV! Die Gewinnne der Zentralbanken steigen natürlich auch bei diesem Geschäft (wie die Bank von Jakob Schiff oder Armand Hammers anfang vorigen Jahrhunderts ooder die Hamburger Warburg Bank es beweisen)

  19. phaidros
    27. Dezember 2012 06:29

    Dabei ist das europäische Handeln für die angeblich durch CO2 ausgelöste Klimaerwärmung völlig irrelevant, solange der Rest der Welt nicht mittut.

    Langsam wäre es an der Zeit, das Wort 'angeblich' durch 'nach derzeitigem Stand des Wissens' auszuwechseln. Es ist der Versuch völlig unsinnig, wissenschaftliche Evidenz durch diese Art von subtiler Desavouierung kleinzureden zu versuchen.

    Auch das europäische Vorpreschen sehe ich nicht so negativ: nur so lässt sich Druck aufbauen (wie denn sonst?). Würden wir warten, bis alle oder auch nur eine Mehrheit sich findet, um Maßnahmen zu beschließen, dann warten wir womöglich auf unserem einzigen Floß wirklich so lang, bis sich herausstellt, dass das Rauschen, das da zu hören ist, tatsächlich von einem Wasserfall stammt.

    Ob die Überzeugungen: "es wird schon kein Wasserfall sein" und "Wasserfälle sind doch gut für Floßfahrer" ausreichend begründen können, keine Gegenmaßnahmen einzuleiten, muss jeder für sich selbst entscheiden.

    LG phaidros.vie@gmail.com

    • ProConsul
      27. Dezember 2012 09:43

      Prof. Hans-Hermann Hoppe wurde in einem Interview gefragt, was er denn vom Klimawandel und der Erderwärmung hält. Hier seine Antwort:

      Zwischenfrage: Gibt es aber nicht tatsächlich auch globale Probleme, die eine globale Lösung verlangen? Ist nicht z.B. das Problem des Klimawandels, der globalen Erderwärmung, ein solches Problem?

      Hans-Hermann Hoppe: Klimawandel gab und gibt es, solange die Menschheit existiert. Es gab ihn bevor es Menschen gab und es wird ihn geben, auch wenn die Menschheit ausstirbt. Vor wenigen Jahrhunderten waren die Durchschnittstemperaturen deutlich höher, als sie es heute sind. In England konnte man zu der Zeit Wein anbauen und in North Carolina Orangen. Heute ist das nicht mehr möglich, weil es zu kalt ist. Und vor vielen Tausenden von Jahren schwammen Nilpferde in der Themse, die man in diesen Breitengraden heute nur noch im Zoo findet. Na und, enn die Temperaturen wieder ansteigen? Na und, wenn der Meeresspiegel wieder ansteigen sollte? In jedem Fall ist es absurd zu behaupten, eine solche Entwicklung stelle ein globales Problem dar. Warum sollte es ein Problem für Grönland und die Grönländer oder Finnland und die Finnen sein, wenn die Temperaturen ansteigen? Warum sollte ein Erderwärmung und ein Anstieg des Meeresspiegels ein problem für Bergbauern in Österreich oder der Schweiz darstellen? Manche Personen und Regionen wären angesichts dieser Ereignisse besser dran und andere schlechter. Die Preise für manche Grundstücke und Produkte fallen und für andere Grundstücke und Produkte steigen sie. Es ist einfach lachhaft, zu behaupten, die Interessen und Probleme eines österreichischen bergbauern und die eines Hotelbesitzers auf den Malediven seien identisch, und der Erstere habe darum die (staatlicherseits durchgesetzte) Pflicht, dem Letzteren angesichts einer möglichen Überflutung beizuspringen. Jede Person passt sich mit den ihr zur Verfügung stehenden eigenen Mitteln den veränderten Gegebenheiten an und verändert ihr Verhalten oder ihren Standort. Und wenn eine Veränderung eine ganze Gruppe von Personen betrifft und diese sie tatsächlich als ein gemeinsames, alle Personen betreffendes Problem interpretieren, dan unternimmt man eine gemeinsame, kooperative Anstrengung, das Problem zu lösen. So hat man es schon immer gehalten und so läßt sich auch das Problem des Klimawandels ganz zwanglos lösen und beherrschen. Das, was unsere 'Staatslenker' und ihre mit Unmengen an Staatsknete ausgestatteten 'unabhängigen wissenschaftlichen Experten' mit der Menschheit vorhaben, zeugt dagegen von atemberaubender Arroganz und schierem Größenwahn.

      Es ist ein Witz zu glauben, man könne das Klima beherrschen. Das Klima wird von hunderten wenn nicht tausenden von Variablen bestimmt und die vielfältigen kausalen Verknüpfungen dieser Variablen sind nur zu einem ganz kleinen Teil bekannte und gesicherte Erkenntnisse. davon, dass alle oder auch nur die große Mehrheit aller Wissenschaftler sich in der Sache Klima und Klimawandel einig seien, kann überhaupt keine Rede sein. Und selbst wenn es anders wäre, so wäre es immer noch ein vebrechen an der Menschheit, staatlicherseits oder seitens irgendeiner supranationalen Behörde festzulegen, was die 'richtge' Durchschnittstemperatur und die 'richtige' Schwankungsbreite ist. denn so etwas wie die 'richtige' Temperatur für die ganze Menschheit gibt es nicht und wird es neimals geben. Ich habe mir schon seit Langem angewöhnt, sämtliche Staats- und Regierungsverlautbarungen zunächst - bis zum Beweis des Gegenteils - als falsch zu interpretieren, entweder als Ausdruck von Dummheit oder als dreiste Lüge.

      Was das spezielle Thema des Klimawandels und der Erderwärmung angeht, so handelt es sich dabei um nichts anderes als eine von poltischer Seite bewusst erzeugte Krisenhysterie, die lediglich dem Zweck dient, alle privaten Eigentumsrechte immer mehr auszuhöhlen, selbst in die intimsten Lebensbereiche einzugreifen und das Projekt einer immer weitergehenden politschen Zentralisierung voranzutreiben." (Interview mit Prof. Hans-Hermann Hoppe in "Schweizer Monatshefte", Dez. 2010)

    • DerTurm
      27. Dezember 2012 10:35

      Lieber phaidros,

      leider ist es genau anders rum:

      Je mehr sich Vorreiter, wie die Europäer, beim Handel mit heißer Luft "anstrengen", desto geringer sind die Anreize für alle anderen Staaten.

      Der angebliche "Druck" ist zwar eine nette politische Parabel, ökonomisch verhält es sich aber genau gegenteilig.

      Das hat auch der deutsche "Beirat BMF" 2010 erkannt: "Das Vorwegmarschiren einer Teilgruppe von Ländern und die Einigung auf hohe Emissionsminderungsziele markieren in der Politik vielleicht einen herausragenden moralischen Sieg. Wenn es darum geht, das Weltklima im Rahmen eines globalen Umweltabkommens zu retten, ist diese Form des moralischen Handelns jedoch eher verfehlt. Sie kann eine effiziente Lösung, die ohne ein Vorwegmarschiren im Bereich des Möglichen gewesen wäre, sogar verhindern".

      Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Maßnahmen: Vorbeuge- und Anpassungsmaßnahmen.

      Angesichts des Umstandes, dass es meiner bescheidenen wissenschaftlichen Expertise zufolge leichter wäre, die Plattentektonik zu beeinflussen, als das Wetter (und damit das Klima), wären einzig Anpassungsmaßnahmen sinnvoll.

      Für die Politik sind diese leider nicht so (politisch) "gewinnbringend", weswegen sich die Politik in hektischem Aktionismus weidet.

      Dem gegenüber ist die umweltökonomische Literatur voll von Beispielen ernstzunehmender Risiken der Umverteilung der Kosten solcher Maßnahmen zulasten jener Länder, die sich ebensolche auferlegt haben.

      Ich halte Anpassungsmaßnahmen als einzig sinnvolle Variante, da sie einen direkten Nutzen bringen. Zudem verteilt sich der Nutzen direkt auf diejenigen, die Ressourcen dafür aufbringen.

      Der Emissionshandel ist in der aktuellen Form völliger Unfug, da hier politisch verschiedene, sich überlagernde, Regulierungsinstrumente installiert wurden, welche in der gegenwärtigen Form unterm Strich großen ökonomischen Schaden zur Folge haben (abgesehen von der insignifikanten Wirksamkeit und dem größten Betrugssystem aller Zeiten - neben dem Pyramischenspiel unseres Pensionssystems).
      Schließlich wurde gezeigt (Diakoulaki & Madaraka, 2007), dass Kyoto genau nichts (sic!) gebracht hat, d.h. dass es in den 14 untersuchen EU-Ländern keinerlei Emissionsreduktionen innerhalb der Kyoto-Länder gegeben hat.

      Unterm Strich hat der Emissionshandel zusätzliche Gewinne für Händler und Industrie gebracht, die Haushalte massiv belastet. Global betrachtet gab es auch keinerlei Reduktion von Emissionen, da die Industrie schon längst mit der Abwanderung (siehe obiger Artikel) begonnen hat.

      Und obendrein: es lohnt sich in Europa dank des Emissionshandels sogar, alte, emissionsintensive Anlagen weiter zu betreiben, anstatt in effiziente oder alternative Anlagen zu investieren.

      Das wissen auch all jene, die nicht daran teilgenommen haben, und daher weigern sie sich klarerweise an so einem Schwachsinn mitzumachen.

    • phaidros
      27. Dezember 2012 11:29

      @ProConsul, ich bin ein Verehrer von HHH (obwohl Manches nach meinem Dafürhalten etwas differenzierter zu betrachten ist, er ist in Einigem schon etwas extrem, aber das ist eine andere Diskussion).

      Aber, mit Verlaub, was macht Sie glauben, dass ein HHH auf die Frage Ist nicht z.B. das Problem des Klimawandels, der globalen Erderwärmung, ein solches Problem? mehr äußern könnte als eine private Einzelmeinung?

      Was macht Sie insbesondere glauben, dass das völlig ausgelutschte und geradezu betürzend trivial-banale "Klimawandel gab es schon immer" irgendetwas mit der Argumentation zu tun hätte, die von der Klimaforschung vorgetragen wird?

      Es hat nicht einmal entfernt mit dem Thema zu tun und zeigt nur einmal mehr, wie gefährlich das Nachplappern von Unverstandenem sein kann: dass hier die Temperaturen höher waren (und dass man bspw. in England Weinbau betrieben hat) bedeutet noch lange nicht, dass es global wärmer war. Und das war es meines Wissens nicht, wir liegen soe viel ich weiß im globalen Schnitt bereits über dem mittelalterlichen "Klimaoptimum" (bitte mich aber darauf nicht festzunageln).

      Hoppe stellt die richtigen Fragen "Warum sollte es ein Problem für Grönland und die Grönländer oder Finnland und die Finnen sein, wenn die Temperaturen ansteigen? Warum sollte ein Erderwärmung und ein Anstieg des Meeresspiegels ein Problem für Bergbauern in Österreich oder der Schweiz darstellen?" (wobei ich das Problem eher bei den Hollöändern sehe als bei den österreichischen Bergbauern - er will doch nicht etwas manipulativ fragen?), aber er hört sich die Antworten nicht an. Er sagt weiter:

      "Es ist ein Witz zu glauben, man könne das Klima beherrschen." Es spricht der Klimaexperte Hoppe? Oder der Chemiker? Physiker? Industrieexperte?

      ...es handelt sich um nichts anderes als eine von poltischer Seite bewusst erzeugte Krisenhysterie, da hat er recht. ("...die lediglich dem Zweck dient, alle privaten Eigentumsrechte immer mehr auszuhöhlen", das halte ich für paranoiden Unsinn, aber das nur nebenbei.)

      Viel wichtiger ist der Kern: ein jeder wäre gut berate endlich aufzuhören, sich an den politischen und medialen Äußerungen festzubeißen, die völlig unbrauchbar sind! Machen Sie sich ein Bild ausgehend von den Ursprungsdaten. Nur so hat man eine Chance jemals zu einer tragfähigen AUssage zu gelangen.

      @DerTurm, wir drehen uns langsam im Kreis:

      Weder wollen noch brauchen wir das Wetter zu beeinflussen, wir wollen die Statistik des Wetters beeinflussen, das ist eine ganze andere Thematik und Aufgabenstellung. Daher geht Dein Argument ins Leere.

      Und - aber hier ist es bei mir endgültig nicht mehr als hohler Bauch: Meiner Erfahrung nach ist Vorbeugung ("Wartung") immer einfacher und auch billiger als Schadensbehebung ("Reparatur").

      Auch, was die Vorbildwirkung angeht, teile ich Deine Meinung nicht: es liefe darauf hinaus, nur so lange vorne weg zu marschieren, wie "sich das auszahlt". Das ist mit "Vorbild" aber nicht gemeint. Man kann "erst kommt das Fressen, dann die Moral" in noch so schöne Worte kleiden, es bleibt nicht sehr "sauber".

      Aber abschließend muss ich festhalten: ich werde immer wieder verstrickt in Diskussionen über politische Folgen - die mich eigentlich überhaupt nicht interessiert und die ich gar nicht führen will. Ich möchte lediglich darlegen, wie der Stand des Wissens ist (und warum er so ist wie er ist). Dass das schon genügt, um zum "Klimahysteriker" gestempelt zu werden, sollte den Stempelschwingern eigentlich zu denken geben...

      Denn wie auch immer die Folgediskussion verläuft: am Ausgangspunkt, nämlich dass das Desavouieren naturwissenschaftlicher Ergebnisse völlig sinnlos (und nebenbei eine Gangart, die sonst nur von kommunistischen Regimen gepflegt wird) ist, ändert sich nicht das Geringste.

      LG phaidros.vie@gmail.com

    • Josef Maierhofer
      27. Dezember 2012 11:50

      @ phaidros

      Das Rauschen sind tatsächlich die Niagra Fälle oder noch größeres, was wir politisch und wirtschaftlich hinunterstürzen werden, aber der Klimawandel kann mit CO2 nicht erklärt werden.

      Der Klimawandel ist eine dieser langzeitigen oder manchmal auch kürzerfristigen Schwankungen, die bei uns Hitzeperioden und Eiszeiten bewirkt haben und derzeit haben wir deutliche Klimaerwärmung seit etwa 100 Jahren, aber nicht von den 5% CO2, das nicht aus der Natur kommt, darüber haben wir 2 schon ausgiebeig diskutiert hier im Forum. Eine Klimahysterie lässt sich aus natürlichen Vorgängen nicht ableiten und das Geschäft damit ist verwerflich für mich.

      Alles, was ich auch sage und wo wir übereinstimmen, ist die Unfähigkeit des Menschen, seinen eigenen Dreck wegzuräumen und daher ist dieser überall, wo es viele Menschen auf einem Haufen gibt und das beginnt beim 'Baddeifestl' im Grätzel, wo nachher Bierdosen und sostiger Müll herumliegen, trotzdem es ausrecihend Maßnahmen für Müllabgabe, bzw. Müllvermeidung gegeben hätte.

      Da würde ich als Grüner ansetzen, bei der Bekehrung der Schweine, die alles versauen.

      Aber das ist halt mühsam und bringt kein politisches Kleingeld.

    • DerTurm
      27. Dezember 2012 12:05

      Lieber phaidros,

      "die Statistik beeinflussen" hieße, statistische Tricks anzuwenden, um ein "besseres" Ergebnis zu erzielen.

      Aber zunächst mal zur Metaebene:

      Sobald die Frage gestellt (und beantwortet) wird, was denn die "beste" Temperatur für die Menschheit wäre, ist dies eine politische Frage, und keine wissenschaftliche mehr. Spätestens dann, wenn jemand eine solche postuliert.

      Wir haben rund um den Globus Temperaturen von 184 K (?89 °C) bis 331 K (+58 °C) bei einem Mittel von 288 K (+15 °C) (wissenschaftlich sollte man in Kelvin rechnen, um nicht ins Normative abzugleiten).

      Der Mensch kann bei (ich kehre zur politischen Skala zurück) -20 °C ... +40 °C ganz gut leben, auch wenn es oben wie unten nicht mehr sehr angenehm ist. Eine Änderung der mittleren Temperatur von 288 K um weniger als 1% innerhalb von 100 Jahren erachte ich persönlich als nicht sonderlich aufregend.

      Insbesondere in Mitteleuropa (allen voran in nördlicheren Gefilden) hätte eine solche Erwärmung (und es wird ja nicht im Sommer heißer, sondern im Winter wärmer) überwiegend positive Folgen (das ist aber schon wieder eine ökonomisch-politische Dimension).

      Wenn du dich wirklich rein wissenschaftlich mit dem Thema befassen möchtest, dann musst du dich ausnahmslos von jeglicher Erwartungshaltung, ja jeglicher Wertung (gut / schlecht für xyz) verabschieden, denn andernfalls verlässt du den Boden der Wissenschaft und begibst dich in die Welt der Politik. (spätestens dann, wenn du Maßnahmen forderst, um ein willkürlich festgelegtes Ziel zu erreichen).

      Ich habe in meiner letzten Replik primär ökonomisch (wissenschaftlich) argumentiert. Und als diplomierter Ökonom kann ich dir auch vorrechnen, dass sämtliche Gelder, die auf Basis Kyoto ausgegeben wurden, keinerlei gesamt-ökonomischen Nutzen hatten (bis auf diejenigen, die sich daran gehörig bereichern konnten), und auch keine signifikanten Auswirkungen auf die Globale Erwärmung haben werden.

      Du weißt, ich beschäftige mich wissenschaftlich mit dem Themen, welche auch die ökonomische Bewertung von Maßnahmen zur Reduktion von Risiken beinhaltet. Insofern kann ich dir auch gerne zeigen, dass insbesondere der Emissionshandel in der gegenwärtigen Form mehr kostet, als er bringt. (Ross McKitrick hat mich zwischenzeitlich davon überzeugt, dass Emissionshandel nicht per se schlecht ist, aber in der gegenwärtigen Form realiter ein Schaden für die gesamte Menschheit.)

      Es geht auch nicht um Wartung/Reparatur, sondern um Vermeidung/Anpassung - und in diesem Kontext erachte ich Vermeidung als illusorisch (aufgrund meiner natur- wie wirtschaftswissenschaftlichen Expertise), bzw. Anpassung als weit zielführender. Und mit dieser Ansicht stehe ich nicht alleine da.

      Die Sache mit der vermeintlichen Vorbildwirkung wird von zahlreichen Umweltökonomen geteilt (der Wissenschaftliche Beirat des Bundesfinanzministeriums ist ja auch nicht irgendwer, siehe z.B. http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Ministerium/Geschaeftsbereich/Wissenschaftlicher_Beirat/Gutachten_und_Stellungnahmen/Ausgewaehlte_Texte/0903111a3002.pdf?__blob=publicationFile&v=2 )

      Und ja: die politische Dimension gehört dringend von der wissenschaftlichen getrennt. Dass dies in der Praxis unmöglich ist, siehst du ja selbst.

    • Erich Bauer
      27. Dezember 2012 12:29

      (Zitat: DerTurm) - "...es meiner bescheidenen wissenschaftlichen Expertise zufolge leichter wäre, die Plattentektonik zu beeinflussen..."

      Die USA können das!!! :-)

      Professorin Claudia von Werlhof von der Uni Innsbruck, hier in einem Interview mit dem Standard:

      Werlhof: Was die Natur angeht, muss uns klarwerden, dass wir von ihren Zyklen und Rhythmen derzeit nur wenig wissen. Also müssen wir die vormodernen Anschauungen studieren – hier gibt es ja bereits Arbeiten der neuen Biologie und Physik. Auf dass eine neue Ethik, einneues Mitleiden entstehen. Damit nicht weiter das passiert, was etwa in Haiti geschehen ist.

      Standard: Sie meinen das Erdbeben?

      Werlhof: Ja, dass es ein künstlich produziertes Erdbeben gewesen sein könnte.

      Standard: Wie das?

      Werlhof: Im Projekt HAARP, einem Militärforschungszentrum in Alaska, wurden auf Grundlage der Tesla-Technologie (Nikola Tesla, kroatisch-amerikanischer Erfinder unter anderem den Wechselstroms entwickelte) Earthquake Machines hergestellt, die künstliche Erdbeben hervorrufen. Sie werden benutzt, um Erdölreserven aufzuspüren. Zwischen Haiti und Kuba soll es große Ölreserven geben, also könnte das Erdbeben in Haiti maschinell erzeugt worden sein, um die militärische Besetzung des Landes durch US-Truppen zu ermöglichen. Als Nebeneffekt werden unbotmäßige Regierungen wie etwa jene von Hugo Chavez in Venezuela unter Druck gesetzt.

      Standard: Glauben Sie das wirklich? Das klingt nach Verschwörungstheorie.

      Werlhof: Ich glaube gar nichts, aber Fakt ist, dass es die Technologie für künstliche Erdbeben gibt. Und von meiner Theorie her entspricht das genau der These von der patriarchalen Schöpfung aus Zerstörung. Außerdem: Öffentlich wird so etwas überhaupt nicht diskutiert.

      Tief einatmen und den Glauben an die Wissenschaft weihnachtlich stärken. Diese Interview reicht schon etwas länger zurück... Vielleicht hat sich der "Stand" der Wissenschaft schon wieder geändert... :-)

    • DerTurm
      27. Dezember 2012 12:58

      @Erich Bauer:

      Maria und Josef!!!!

      Die Werlhof, emeritierte Professorin für Frauenforschung am Institut für Politikwissenschaft der Uni Innsbruck. Selbst ernannte "Speerspitze einer Bewegung gegen den Mord an Mutter Erde durch das Patriarchat".

      Danke, ich habe fertig!

    • Erich Bauer
      27. Dezember 2012 13:03

      DerTurm,

      jetzt wiss'ma, wie die "phaidrosse" ticken... :-)))

    • La Rochefoucauld
      27. Dezember 2012 13:15

      Geh bitte. Von Werlhof ist wieder out.

      Das geht noch besser. Ganz aktuell legt ein Grazer Musikprofessor ein Schäuferl nach: http://joannenova.com.au/2012/12/death-threats-anyone-austrian-prof-global-warming-deniers-should-be-sentenced-to-death/

    • Erich Bauer
      27. Dezember 2012 13:36

      La Rochefoucauld,

      man muß aber den künftigen Scharfrichtern schon zugute halten, daß sie sich sehr um "Wissenschaftlichkeit" bemühlt haben. Die Begründung für derartige Sanktionen ist dialektisch einwandfrei...

      Die Klimaleugner (:-)) auch für die Noch-Nicht-Geborenen (Abtreibung?) prophylaktisch zur Verantwortung zu ziehen... juristisch genial!

      Kein einziger Klimaretter sollte uns daher jemals wieder die "Hexen- und Ketzerverbrennung" vermiesen... :-)))

    • DerTurm
      27. Dezember 2012 13:42

      @La Rochefoucauld,

      Ja, der Klimafaschist aus Graz ist weltweit unerreicht. Der hat die Heidi Cullen mit ihren Nürnberger Prozessen für Klimaskeptiker glatt abgehängt.

      A bientot, La Maison Dieu

    • DerTurm
      27. Dezember 2012 13:46

      @Erich Bauer:

      Das mit den "künftigen Generationen" ist ja auch so ein schwachsinniges Konstrukt.

      Nachdem nicht einmal meine eigenen Kinder irgendwelche Ansprüche (Erbe) an mich stellen können (sobald sie volljährig sind), geschweige denn, Kinder die noch nicht geboren sind, wie um alles in der Welt soll dann irgendjemand, der nicht mit mir verwandt ist, und noch nicht geboren ist, einen Anspruch an mich stellen können?

      Selbst utilitaristisch lässt sich das nicht begründen (ganz im Gegenteil).

    • Observer
      27. Dezember 2012 13:49

      DerTurm:
      Und was sagt der Fachmann zum Auftauen der Permafrostbösen und der damit verbundenen Freisetzung von Methan u.ä.?

    • Erich Bauer
      27. Dezember 2012 13:54

      Observer,

      fürchten Sie sich ruhig weiter... Unter der Eifel brodelt's schon...

    • phaidros
      27. Dezember 2012 14:00

      Sg. Hr. Maierhofer, "aber der Klimawandel kann mit CO2 nicht erklärt werden."

      Hier liegen Sie - nach allem, was ich in den letzten Jahren recherchieren konnte/musste - nicht richtig: soweit wir wissen, ist der Klimawandel Fakt und kann ohne CO2 nicht erklärt werden. Und zwar ist dazu just eine Erhöhung der CO2-Zufuhr von 4% nötig, was genau die Menge ist, die aus Verbrennungsvorgängen fossiler Brennstoffe (und nur auf die kommt es an) tatsächlich eingebracht wird.

      Das Geschäft mag verwerflich sein (oder auch nicht - darüber maße ich mir kein Urteil an. Motto (Böhm): "Vom Weltenretten verstehe ich nichts.").

      Aber lächerlich finde ich die "umgekehrte Hysterie" in diese andere Richtung angesichts der Tatsache, dass wir den 15-fachen Betrag (sic) allein für die Überhöhung in schlecht verhandelten Gasverträgen ausgeben, ohne dass das jemanden juckt.

      Unter diesem Licht ist meine persönliche Meinung zum Thema: es mag so sein oder auch nicht aber a) das Wegwischen naturwissenschaftlcher Erkenntnisse bleibt in der VOrgangsweise falsch und b) ich würde nicht empfehlen, auf die Richtigkeit der Annahme (denn selbst wenn die Skeptiker recht haben sollten, dass die Hysteriker nur aufgrund von Annahmen argumentieren - mehr als das haben sie auch nicht!) die Zukunft kommender Generationen zu verwetten.

      Was die Grünen betrifft, bin ich - selbstverständlich! - völlig bei Ihnen.

      @DerTurm: "...musst du dich ausnahmslos von jeglicher Erwartungshaltung, ja jeglicher Wertung (gut / schlecht für xyz) verabschieden"

      Muss ich das? Ich glaube offen gesagt nicht, dass in den drei Jahren, in denen ich mir die Finger wund schreibe, auch nur ein halber Satz dabei ist, der eine Temperatur als "gut" oder "schlecht" bezeichnet hätte. Aus Gründen der "Prozessvorsicht" füge ich hinzu: Falls ja, dann immer ausdrücklich als Privatmeinung gekenzeichnet.

      Statistische Tricks lehne ich ab, halte sie aber auch nicht für notwendig: wenn Du Teewasser haben willst, musst Du auch nicht die Bewegung der einzelnen Moleküle beeinflussen (das wäre die Wetterbeeinflussung), sondern kannst ganz leicht Energie in den Kessel pumpen - was auf das Beeinflussen der Statistik der Molekülbewegungen hinausläuft .. eigentlich ihm gleichkommt.

      Was das Ökonomische in Deiner Argumentation betrifft kann ich nicht verstehen, dass der 15-fache Schaden (siehe oben) einfach hingenommen wird. Das macht ökonomisch keinen Sinn, selbst wenn der Handel tatsächlich sinnlos sein sollte (was ich wie oft gesagt weder beurteilen kann noch will).

      Und ja: die politische Dimension gehört dringend von der wissenschaftlichen getrennt.

      Absolut! Umso wichtiger, dass jemand nicht aufgibt, es zu tun, oder etwa nicht?

    • DerTurm
      27. Dezember 2012 14:02

      Btw, gerade der Parncutt müsste seiner Diktion zufolge eigentlich für die Klimaretter die Todesstrafe fordern, da sie mit ihren tollen Maßnahmen tausende Leben auf dem Gewissen haben:

      Statt das Geld in real umsetzbare Projekte (im Entwicklungsländern) mit unmittelbarem Nutzen:

      - Ernährung
      - Hygienische Bedingungen/Einrichtungen
      - medizinische Versorgung
      - schulische Angebote
      - Förderungen für Mädchen und Frauen*

      zu investieren, wurden Abermilliarden durch den nichtsnutzigen Handel mit heißer Luft verpulvert, was nur wenigen wenigen zu Reichtum verholfen hat.

      So sterben tagtäglich in Entwicklungsländern Menschen (Kinder), die leicht gerettet werden könnten. Und schuld sind die Klimaretter (und andere Öko-Imperialisten, allen voran Greenpeace & Co.), die Geld in Luftburgen verbrennen müssen...

      *Ich bin der Überzeugung, dass Frauen/Mädchen in Entwicklunsgländern unbedingt gefördert werden müssen - im Unterschied zu entwickelten Ländern, in denen realiter Gleichstellung herrscht.

    • durga
      27. Dezember 2012 14:08

      @Erich Bauer

      bitte, den Namen Werlhof nicht in einem seriösen blog erwähnen (außer als abschreckende Maßnahme)!

      @ La Rochefoucauld

      zum Parncutt: siehe meine Replik im science-blog ("Klimawandel: Katastrophe oder Chance?")

      In beiden Fällen: Auswüchse (leider nicht die einzigen) einer abstrusen Hochschul-Berufungspolitik, für die sich jeder einigermaßen seriöse Wissenschafter in Grund und Boden schämen muß!

    • La Rochefoucauld
      27. Dezember 2012 14:16

      Parncutt hat die Originalseite bereits von seiner Uni-Graz-Homepage entfernt. Sein ursprünglicher Beitrag wurde aber unter http://tallbloke.wordpress.com/2012/12/24/prof-richard-parncutt-death-penalty-for-global-warming-deniers/ gespeichert.

      Ich stelle mir dazu eigentlich nur drei Fragen:

      1. Warum wird darüber in den österreichischen Medien nicht berichtet?
      2. Was sagt eigentlich das Rektorat der Universität Graz dazu?
      3. Wann schicken wir den verwirrten Musikpsychologen zurück nach Australien?

    • Erich Bauer
      27. Dezember 2012 14:22

      durga,

      also... bei allem Respekt... ich werde mir von Ihnen NIEMALS verbeiten lassen Uni-Professoren zu erwähnen!!!

    • La Rochefoucauld
      27. Dezember 2012 14:31

      @durga

      Danke. Habe soeben Ihren sehr guten Kommentar im Science-Blog gelesen. (siehe http://www.andreas-unterberger.at/2012/12/klimawandel-katastrophe-oder-chanceij/#comment-219546 )

      Bleibt für mich nur noch die Frage, was der Rektor der Universität Graz dazu eigentlich sagt oder hüllt man sich dort in verschämtes Schweigen?

      @Erich Bauer

      durga meinte wohl, es sei zu viel der Ehre und Aufmerksamkeit und diesem Gedanken würde ich in diesen Fällen (Parncutt, Werlhof, Hörmann u.v.a.) durchaus zustimmen.

    • DerTurm
      27. Dezember 2012 15:24

      Lieber phaidros,

      als Radikalliberaler müsste ich sagen: Pacta sunt servanda.

      Persönlich freut es mich natürlich ganz und gar nicht viel zu viel für Energie bezahlen zu müssen. Die Konsequenz wäre eine Abstimmung mit den Füßen, meine Entscheidung wäre klar, nur der Rest der Familie hat da auch noch mitzureden.

      Mit in das Bild passt doch der Umstand, dass die Ökofaschisten die Erschließung neuer Gasquellen in Österreich, Deutschland usf. faktisch verunmöglicht haben.

      Da die Weltrettung aber auf der politischen Agenda der Braunen (Rot+Grün) ganz oben steht, und die Schwarzen zum Wurmfortsatz der Sozialdemokratur mutiert sind, verwundert es mich nicht im geringsten, dass die hohen Energiepreise kein Thema sind. Passt es doch bestens in das Endziel der Dekarbonisierung der Zivilisation: Je teurer, desto weniger wird gekauft/verbraucht.

      Und: du argumentierst auch politisch, wenn du sagst soundsoviel CO2 ist schlecht für die Zukunft der Menschheit...

    • Josef Maierhofer
      27. Dezember 2012 15:46

      @ phaidros

      Der Klimawandel ist Fakt, der CO2-Ausstoss durch die Menschen ist Fakt, aber der Zusammenhang ist nicht beweisbar, sondern für mich ebenso eine Annahme, die Beweise dazu stehen auf töneren Füssen.

      Es ist auch Fakt, dass es Klimawandel gibt, seit es die Erde gibt, und es ist auch Fakt, dass die Menschen noch nie Einfluß auf das Klima hatten und auch nie haben werden, auch wenn sie heute CO2 durch Verbrennung produzieren, gab es auch früher schon Hitzeperioden und auch schon Eiszeiten. Sie haben aber sehr wohl Einfluß auf ihren eigenen Dreck, den sie machen oder entfernen, je nach Sorte von Mensch.

      Zu den schlecht verhandelten Gasverträgen weiß ich zuwenig, ich weiß bloß, wer sich aller noch daran bereichert, aber wenn dem so ist, wäre das wohl eine nähere Beleuchtung wert, meine ich.

    • phaidros
      27. Dezember 2012 15:55

      du argumentierst auch politisch, wenn du sagst soundsoviel CO2 ist schlecht für die Zukunft der Menschheit...

      Stimmt. Sage ich aber nicht.

      Was ich sage, gehört drei Schienen zugeordnet:

      A) Die Erläuterung des Treibhauseffekts, des anthropogenen Anteils und dessen durchaus als gegeben anzunehmende Wirksamkeit

      B) Ich prangere die Sinnlosigkeit an, Ergebnisse aus A zu negieren, denn es ist derzeit *nichts* auf dem Schirm, was das auch nur ansatzweise erklären könnte, was wir beobachten:

      C) Ich versuche ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie Fanatiker zweier Lager einen Graben ausheben (das allein genügt, dass ich von Fanatikern der einen Seite der anderen zugeordnet werde). Insbesondere, dass man gefühlte 95% dessen, was in der Öffentlichkeit gesagt wird, nicht nur ignorieren sollte, sondern anderen auch erklären, dass sie zu ignorieren sind (Werlhoff, Parncutt,... die haben mit Klimaforschung so viel zu tun wie Papa Schlumpf mit CERN)

      D) (aber das fällt schoin unter private Meinung): ich finde, wir sollten ernst nehmen, was an Ergebnissen produziret wird. Wie das gehen kann, was geeignete Maßnahmen sind, darüber kann ich nichts sagen, dazu müssen Berufenere sprechen. Dass es aber nicht die Wahrheit sein kann, Business as usual zu betreiben (obwohl natürlich alles danach aussieht), sagt mir mein Gefühl (deswegen oben auch die Einordnung in die 'private Meinung')

      Übrigens: wenn Du ökonomisch mit "pacta sunt servanda" argumentierst, muss das aber 'radikalliberal' für Kyoto gleichermaßen gelten, denn auch das ist ein aufrechter Vertrag. Es ist nicht legitim, gegen Kyoto zu wettern, aber 15x Kyoto mit dem Argument hinzunehmen, dass es sich nun einmal um gültige Verträge handeln würde (und ergibt nebenbei auch ökonomisch nicht den geringsten Sinn).

    • phaidros
      27. Dezember 2012 16:06

      Der Klimawandel ist Fakt, der CO2-Ausstoss durch die Menschen ist Fakt, aber der Zusammenhang ist nicht beweisbar, sondern für mich ebenso eine Annahme, die Beweise dazu stehen auf töneren Füssen.

      Sg. Hr. Maierhofer,

      stimmt alles!

      Aber: Dass es keinen Beweis gibt ist noch lange kein Gegenbeweis, das muss einmal ausdrücklich festgehalten werden.

      Dass es den Klimawandel seit jeher gibt, stellt kein Klimaforscher auch nur ansatzweise in Abrede! Allerdings ist uns keine Kombination natürlicher Antriebe bekannt, die erklären könnten, was wir beobachten. Nimmt man das CO2 in die Rechnung, passt der Schuh auf einmal, und wie angegossen auch noch.

      Aber gerne nochmals, Sie sagen ganz richtig: das ist noch kein Beweis.

      Allerdings ist es unanzweifelbar die Identifizierung eines Kandidaten, und es ist bislang noch keinem Skeptiker gelungen einen zweiten Kandidaten (quantifizierend!) zu identifizieren (jenseits von Pauschalweisheiten wie "Sonne", ohne wie gesagt genaue Angaben zu machen. Alles, was vorgebracht wird, wird allerdings sehr sorgfältig berücksichtigt und genügt nicht).

      Das muss man schon ernst nehmen.

      Was die Gasverträge betrifft: siehe dazu den Gastkommentar von Dieter Friedl hier im Blog: http://www.andreas-unterberger.at/2012/10/gas-russen-geben-nach-ij-sind-pumpspeicher-unrentabelij/

      Wir zahlen jährlich rund 600 Mio € zu viel (das ist mehr als Kyoto uns für 15 Jahre kostete, anstehende Nachkäufe bereits eingerechnet)

      Auch das muss man doch ebenfalls zur Kenntnis nehmen, finde ich.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      27. Dezember 2012 16:35

      Das mit den "künftigen Generationen" ist ja auch so ein schwachsinniges Konstrukt.

      Nachdem nicht einmal meine eigenen Kinder irgendwelche Ansprüche (Erbe) an mich stellen können (sobald sie volljährig sind), geschweige denn, Kinder die noch nicht geboren sind, wie um alles in der Welt soll dann irgendjemand, der nicht mit mir verwandt ist, und noch nicht geboren ist, einen Anspruch an mich stellen können?

      Selbst utilitaristisch lässt sich das nicht begründen (ganz im Gegenteil)."


      Ich sehe (Überrschung!) auch das anders: Ein anständiger Mensch verhält sich nicht nur dann und deswegen anständig, weil man sonst Ansprüche gegen ihn stellen könnte.

    • Erich Bauer
      27. Dezember 2012 16:54

      (Zitat: phaidros) - "...Ein anständiger Mensch..."

      Man kann sich HIER noch so redlich/betulich "abstrampeln"... Gehirnwäsche, sei sie noch so ausgefeilt und "wohlmeinend"... das "funzt" hier nicht. Hat wahrscheinlich "biologische" Gründe... ein Mangel halt. :-) (Nur als vorweggenommenes Schlußwort Ihrerseits)

    • schreyvogel
      27. Dezember 2012 17:44

      Der phaidros stellt halt seine klimaalarmistische Theorie in den Raum und verlangt von den "Klimaleugnern", sie zu falsifizieren. Tun sie dies nicht, hat er absolut recht, glaubt er.
      Ihn selber treffe daher keinerlei Beweislast.
      Außerdem sei er studierter Physiker und daher Fachmann,

      Typisch für derartige Ideologien führen Diskussionen mit ihren Vertretern bald ad nauseam.

    • phaidros
      27. Dezember 2012 17:46

      Der phaidros stellt halt seine klimaalarmistische Theorie in den Raum und verlangt von den "Klimaleugnern", sie zu falsifizieren. Tun sie dies nicht, hat er absolut recht, glaubt er.

      Ned bös' sein, schreyvogel, aber das ist ja wohl völliger Blödsinn.

    • Erich Bauer
      27. Dezember 2012 17:50

      schreyvogel,

      da haben Sie wirklich einen würdigen Schlußakkord gesetzt... Und mir ist auch schon ganz schlecht... :-)

    • La Rochefoucauld
      27. Dezember 2012 18:27

      Ist jetzt aber endlich einmal Ruhe hier mit dieser blöden Klimadebatte. Sonst kommt noch der Grazer Musikprofesser mit seiner Todesstrafe über Euch! ;-)

    • DerTurm
      02. Januar 2013 01:09

      Werter phaidros,

      wissenschaftlich betrachtet, habe ich drei Probleme mit der "Globalen Erwärmung":

      1.) Die Temperaturdaten sind meiner bescheidenen Meinung nach "nicht gut genug", um daraus hinreichend signifikante Ergebnisse ableiten zu können. Auch die BEST-Auswertung ändert nichts an der Tatsache, dass die Messwerte über viel zu große Bereiche grottenschlecht sind. Damit meine ich auch die Nichtvergleichbarkeit der Zeitreihen über einen längeren Zeitraum hinweg. Das beginnt bei der Aufstellung der Instrumente, über Inhomogenitäten vieler vieler Standorte (undokumentierte Standortwechsel, Installationen, usf...), Wechsel der Ablesungssystematik (von 4x/Tag zu 2x/Tag) bis hin zum Messstationssterben um 1998.
      Ich habe einmal das Beispiel der Unmöglichkeit der Bestimmung der Durchschnittstemperatur eines einzigen Raumes eines Hauses angeführt. Und wenn dies praktisch nicht möglich ist, macht dies auch für den Globus keinen Sinn (abgesehen davon, dass die Messdaten nicht einmal mehr alle hinreichend reproduziert werden können, da viele Rohdaten (unabsichtlich oder vorsätzlich) einfach verloren worden sind).

      Ergo sind die verfügbaren Temperaturzeitreihen keine wissenschaftlich belastbare Quelle, um daraus auch nur irgendetwas hinreichend ableiten zu können.

      2.) Gretchenfrage: Was ist eigentlich die "optimale globale Temperatur"?

      Diese Frage konnte mir noch niemand hinreichend beantworten.

      Ist es jetzt 14°C, oder 15°C, oder 16°C, oder doch nur 12°C. Und warum ist es gerade diese, und keine andere?

      Und wenn bis dato noch kein einziger Wissenschaftler eine bestimmte optimale globale Temperatur hinreichend begründen konnte, mit welcher Begründung können dann Politiker (und Schellnhuber mitsamt Hofstaat ist auch bloß ein Politiker, der sich aber als Wissenschaftler tarnt) die ominösen 2°C als Schwelle zum Amargeddon festlegen?

      Wenn es keine eindeutig optimale Temperatur gibt, was macht das alles dann für einen Sinn? (und dies ist eine normative Frage, die eine rein politische, also keine wissenschaftliche ist)

      Wie schon aaO dargelegt, kann der Mensch über einen breiten Temperaturbereich sehr gut und über einen noch breiteren ganz gut leben. "Die Natur" kann sogar über einen noch größeren Temperaturbereich sehr gut leben.

      Wer bitteschön kann dann in blasphemischer Manie einen bestimmten Status Quo als willkürlich erwünscht, und jede Abweichung davon als Amargeddon postulieren?

      3.) Alle Computerrechenmodelle haben ein methodisches Problem: Sie sind nicht validierbar (dazu müsste man sie in der Praxis verifizieren, das ist in unserem begrenzten Wirkradius in diesem Universum nun mal nicht möglich). Da sie nicht validierbar sind, können sie auch keine verlässlichen "Prognose-Instrumente" sein. Die Tatsache, dass die gegenwärtige Nicht-Erwärmung unserer Erde in krassem Widerspruch zu ausnahmslos allen Computerrechenmodellen steht, falsifiziert diese - ohne Ausnahme. Im Jahr 2008 haben Klimarechenwissenschaftler noch groß verkündet: ja, wenn die Rechenmodelle einmal 15 Jahre lang daneben liegen, dann beweist dies, dass sie falsch sind. Dies ist nun eingetroffen.
      Da all die Klimaszenarien und die meisten Theorien der Globalen Erwärmung auf Computerrechenmodellen basieren, oder von diesen abgeleitet sind, müssen diese ebenfalls als falsifiziert betrachtet werden.

      Bleibt also das, was ich immer sage: wir wissen einfach viel zu wenig darüber, um gesicherte Aussagen abgeben zu können.

      Und daher sollen sämtliche politischen Handlungen/Programme rund um dieses Thema sofort eingestellt (zumindest suspendiert) werden, um größeren Schaden für die Menschheit zu verhindern.

      Daher - aus all diesen Gründen - ist die Anpassung an künftige Klimata die einzig "sinnvolle" Strategie, da wissenschaftlich (naturwissenschaftlich, wie ökonomisch), politisch (außer ökosozialpolitischkorrekt) und philosophisch begründbar, einem ständig wechselnden Klima zu begegnen.

      Und dann gäbe es da noch eine Reihe von Nebenschauplätzen, aber obiges sind meine Hauptkritikpunkte.

    • phaidros
    • DerTurm
      05. Januar 2013 09:29

      Lieber phaidros,

      ich möchte hier schon einen "Rechtsanspruch" von einer "moralischen Pflicht" trennen.

      Künftige Generationen können niemals einen "Rechtsanspruch" haben.

      Daneben gibt es noch die moralischen Aspekte (Verpflichtung, Verantwortung), die meinte ich aber in diesem speziellen Fall nicht.

    • phaidros
      07. Januar 2013 16:44

      Lieber DerTurm, tut mir leid, ich verstehe nicht, was hier »Rechtsanspruch« vs. »moralische Verpflichtung« mit dem Diskussionsverlauf zu tun hat. (Über Rechtsanspruch wäre sowieso mit einem Juristen zu reden)

  20. Wertkonservativer
    27. Dezember 2012 05:41

    "Vor dem endgültigen Ende ..."

    Also, verehrter Dr. Unterberger! Ob das nicht doch ein etwas verfrühter Abgesang auf unser "Old Europe" ist?

    Stimmt schon, dass es etliche Gefahrenanzeichen für ein Auseinanderbrechen und eine Implosion Europas gibt: die erdrückende Wohlfahrt, der stete Geburtenrückgang, die Industrie-Abwanderungs-Problemat usw., usw. (alles von A.U. akribisch aufgelistet!), das wird unserem alten Kontinent immer mehr zu schaffen machen!

    Jüngere Kontinente sind im Vormarsch: keine Frage!

    Es ist allerdings meine tiefe Überzeugung, dass wir - nach den unbedingt notwendigen Modifizierungen unserer Lebens- und Arbeitsweise - es mit dem "European Spirit" schaffen werden, unseren Kontinent auch weiterhin lebensfähig und lebenswert zu erhalten!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • phaidros
      27. Dezember 2012 06:34

      Ja, selbstverständlich! Bin, lieber Gerhard, ganz Deiner Meinung! Europa ist ein Gigant; es braucht lang, bis Giganten fallen. (Dasselbe gilt übrigens für die USA, für die Kombination beider noch viel mehr.)

      Ich halte es für einen (völlig unnötigen) Fehler, jeden Missstand als untrügliches Zeichen des unausweichlich bevorstehenden Verderbens zu interpretieren. Nicht hinter jedem Huster verbirgt sich offene TBC. Wenngleich man auch eine Bronchitis nicht auf die leichte Schulter nehmen darf.

    • Wertkonservativer
      27. Dezember 2012 06:46

      Und noch was: bitte lesen Sie, so Sie den heutigen Kurier zur Hand haben, den Leitartikel Frau Salomons (mein "Supergirl", nach meiner lieben Frau natürlich!!)!:

      "Vorsatz für 2013: Positiv denken".

      Da ist es dann gar nicht mehr so schwer, Optimist zu sein!
      Guten Morgen allerseits!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wolfgang Bauer
      27. Dezember 2012 10:25

      Liebe Poster! Das wird schon alles hoffentlich stimmen, was Ihr optimistisch von Euch gebt. Aber gestattet mir eine Frage: Warum muss zuerst ein Großteil unseres Vorsprungs verloren gehen? Nur weil wir nicht Mann's (und natürlich Frau's) genug sind, unsere Politiker (und natürlich Politikerinnen) so auszuwählen, dass die Entwicklung in Wellenbewegungen gesteuert und angepasst wird und nicht in Brüchen "passiert"?

      Leider ist die jetzige politische Klasse - wozu die Kämmerer aller Couleurs gehören - im Großen und Ganzen das Letzte, was es bisher gab - zu inferior, um die Herausforderungen zu bewältigen. Wir müssen dagegen protestieren und revoltieren, nicht milde lächelnd tolerant sein!

      So verstehe ich Herrn A. Unterbergers Äußerungen: Als Appell, damit es nicht so kommen möge.

    • Wertkonservativer
      27. Dezember 2012 10:47

      Nochmals zum heutigen Kurier-Leitartikel der Frau Salomon:

      also zumindest wir Österreicher und unser Land stehen doch wirklich sehr, sehr gut da!

      Dieses dauernde Schlechtergerede + Politker-Bashing kann ich wirklich nicht ganz verstehen!

      natürlich ist unsere Regierungsriege kein Sammelbecken großer Geistesriesen, doch es nicht alles so grottenschlecht, was da getan wird.

      Nochmals: wir sollten un nicht dauernd versündigen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • phaidros
      27. Dezember 2012 12:14

      *Sehr* geehrter Her Bauer, Sie fragen: " Warum muss zuerst ein Großteil unseres Vorsprungs verloren gehen?"

      Das weiß ich auch nicht. Weil der Krug zum Brunnen geht, bis er bricht, vielleicht.

      Und Sie wissen: ich bewundere sehr, was Sie tun! Aber ohne deswegen gleich "milde lächelnd tolerant" sein zu wollen: von Protest und Revolte ist - was das Ergebnis betrifft! - meines Erachtes rein gar nichts zu halten. So leid es mir tut, nach Jahren der Beobachtung zu diesem Befund gekommen sein zu müssen.

      Ein (womöglich bislang der einzige?) Ansatz, das Übel bei der Wurzel, nämlich bei genau jenem Wähler anzugehen, der inferiore Politiker ins Amt schicklt, wurde leider sabotiert.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • DerTurm
      27. Dezember 2012 13:03

      Ich will Eure Euphorie ja nicht dämpfen, aber zum Thema Positives Denken in Europa habe ich dennoch eine etwas andere Ansicht:

      Mit dem Aufruf zum „positiven Denken“ beginnt die Diktatur: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/12/26/eu-mit-dem-aufruf-zum-positiven-denken-beginnt-die-diktatur/

    • Erich Bauer
      27. Dezember 2012 14:09

      (Zitat: phaidros) - "... wurde leider sabotiert..."

      Jetzt sag'ns bloß die "Unterberger" sind schuld... :-))) Was ist mir der Wahnsinnsidee "Weißwählerpartei", im Kinderparlament??? Leider kommt's halt auf den (einzigen) "Ansatz" drauf an... :-))))))

    • phaidros
      27. Dezember 2012 14:31

      Es rinnt offen gesagt runter wie Honig, wenn man aufmerksam gelesen wird! Danke für das unbeabsichtigte Kompliment, Herr Bauer! ;-)

    • Erich Bauer
      27. Dezember 2012 14:40

      Bei mir ist nichts unbeabsichtigt... :-)

    • phaidros
      27. Dezember 2012 14:56

      In dem Fall: danke für das beabsichtigte Kompliment, Herr Bauer. ;-)

    • Erich Bauer
      27. Dezember 2012 15:22

      (Zitat: phaidros) - "...danke für das beabsichtigte Kompliment..."

      Bei dieser Gelegenheit etwas über "Komplimente"... :-)

      Jede Frau hört gerne nette Komplimente. Wenn eine das Gegenteil behauptet, lügt sie oder sie hat Komplexe. Gut, wir sollten vielleicht erst einmal klären, was ich mit dem Wort Kompliment wirklich meine bzw. nicht meine: “Deine Eltern müssen Diebe gewesen sein, sie haben die Sterne vom Himmel gestohlen und dir in die Augen gelegt.” Alter! Erstens trieft das nur so vor Schmalz. Zweitens hat das Kompliment JEDE Frau schon mal gehört. Und drittens sagt sowas nur Jeremy-Pascal zu Serafina-Kalenta in der Wollny-family... :-)

    • Wolfgang Bauer
      27. Dezember 2012 15:50

      @Sg. WK: Zur Erklärung mein heutiger Leserbrief an die auch von mir sehr geschätzte Frau Dr. Salomon:

      Sehr geehrte Frau Salomon!

      Wie Sie wissen, schätze ich Sie und Ihre Kommentare ganz besonders hoch. Zum heutigen Aufruf darf ich jedoch anmerken, dass wir bei allem positiven Denken negative Fakten nicht verdrängen dürfen. Die Politik versucht das ohnehin über Gebühr zu erreichen - und sie ist viel zu erfolgreich damit..

      Unserer von Ihnen zitierten guten Position steht in beträchtlichem Maß die jahrzehntelange völlig unnotwendige Schuldenpolitik gegenüber, die ausschließlich dem Wählerfang diente und dient. Effekt: Den Österreichern wird ein privater Reichtum vorgegaukelt, der gar nicht vorhanden ist. Denn jetzt sind wir durch 250 Mrd. € Staatsschulden so weit, dass etwa die Hälfte der Finanzvermögen der Österreicher als Scheinvermögen zu sehen ist. Als 'lenders of last resort' wird versucht werden diese Vermögen heranzuziehen, auf welchem Weg immer. Denn der Staat will offensichtlich Schulden niemals aus eigenem (moderner, effizienter Staat) zurückführen, wenn er nicht von der Wählermehrheit dazu gezwungen wird.

      Diejenigen, die gespart haben und daher glauben, sie können ihre Nachkommen einfach aus wirtschaftlichen Problemen heraushalten, sind auf dem Irrweg. Das wird ein Hauen und Stechen geben, letztlich werden alle verlieren, da die Basis, die Industrie, die sich im internationalen Wettbewerb bewähren muss, abwandert. Passiert schon jetzt, wie Sie wissen.

      Unsere Nachkommen werden sich dann nicht nur die Sozialleistungen nicht leisten können, sondern auch keine ordentliche Ausbildung etc. Denn sie werden mit einem Mangelstaat leben müssen. Wie's dann der Demokratie geht, wird sich weisen.

      Ich darf Ihnen, für die das ja nichts Neues ist, für das kommende Jahr privat und beruflich das allerbeste Wünschen. Ihr

      Wolfgang Bauer, www.verwaltungsreform-jetzt.at

    • Erich Bauer
      27. Dezember 2012 16:25

      (Zitat: Wolfgang Bauer) - "...bei allem positiven Denken..."

      Ich weiß nicht warum... Aber... bei der positiv Denke fallen mir immer die zugedröhnten Eso-Weiber um die 70er ein... Das Ganze gipfelte in gelb/orange gewandete Wesen, die sich "Hare Krishna" nannten... Wie das glückliche Strahlen in ihren Augen zustande kam, kann ich nur ahnen...

      Jedenfalls war diese Minderheitengruppe ein vollendeter Vorgriff auf die kommenden Gender- und Quotenzeit. Es war wirklich kaum noch feststellbar (außer man ging ihnen direkt an die Wäsche) wer von den kahlgeschorenen und Uni-Sex-Gewandeten das "Mandl" oder Weibl" ist...

      Da ich heute schon einigermaßen gut gelaut bin, taucht vor mir ein höchst erheiterndes Bild auf: phaidros, Wertkonservativer u.a., ununterscheidbar von Frau Salomon, die auch irgendwo herumwuselt, trommeln positiv die Mariahilferstraße runter...

    • Wolfgang Bauer
      27. Dezember 2012 17:06

      @Erich Bauer: Das allerdings tut allen drei unrecht, moan halt i...

    • Erich Bauer
      27. Dezember 2012 18:22

      "...moan halt i...

      ...moan i net... :-) Aber, i geh' boid no auf bersänliche Gommunigazion... frei mi scho... I wer des durt nu ausdischkatiern.

      Schönen Abend.

    • Wertkonservativer
      27. Dezember 2012 18:50

      Gut aufgelegt inzwischen, werter Erich Bauer?
      Oder ist Ihre letze Replik einfach nur die übliche @ Erich Bauer-Folklore?

      Wünsche jedenfalls eine gute und problemfreie Nachtruhe!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  21. ambrosius
    27. Dezember 2012 03:07

    Natürlich hat sich nichts, aber auch schon ü b e r h a u p t nichts zum Besseren gewendet in Europa.Für eine solche Wende fehlt der Wille und die Einsicht:vom Volk ebenso wie von den Eliten in Österreich ebenso wie in Griechenland.

    Da können auch all die hochgelobten Rettungsschirme, Regenschirme, Fallschirme und Regenmäntel nichts ändern.Auch ein Mehr an Europa, wie es derzeit allenthalben und gebetsmühlenartig beschworen wird, wird- isoliert für sich- nichts bringen. Eine Horde von Leprakranken kann zwar besser terrorisieren wie ein isolierter Leprakranker, krepieren müssen sie doch.

    Wenn es derzeit einmal etwas ruhiger auf den Finanzmärkten geworden ist, so liegt das vielleicht auch darin, daß das Gros der Teilnehmer erkannt hat, daß es mit dem Ausschlachten der Staatsschuldenpolitik á la longue auch keinen Blumentopf gewinnen kann.

    Die US-Bürger denken da konsequent leistungsorientierter, was ein enormer Vorteil ist. Die konsequente Erweiterun der Ressourcen an heimischer Energie der USA werden auch helfen.

    Dennoch: auch Amerikas Probleme mit der Geldvergeudung sind schlicht ebenfalls zu groß um mit ein Wenig mehr Gas bewältigbar zu sein.

    Wenn uns nicht irgendeine neue, epochale Erfindung von der Dimension der Dampfmaschine einfällt, dann wird nur ein völliger Zusammenbruch und Neustart die Lösung sein.
    Amen

  22. RR Prof. Reinhard Horner
    27. Dezember 2012 02:34

    reinhard.horner@chello.at

    Der Maya-Kalender hat zum Untergang nicht gegriffen, so versuchen wir es halt mit der Vortodeseuphorie der EU. Den "Untergang des Abendlandes" haben wir ja schon länger im Sinn. Und "Rückbildungen" sowieso.

    Auf diese Art lassen sich sachliche begründete Aufweise von Fehlentwicklungen, die es zu überwinden gilt, aus der konkret wirksamen selektiven Bestärkung von Bewährtem und der Schaffung von zukunftstauglichem Neuem entfernen.

  23. Haider
    27. Dezember 2012 01:31

    In Athen sind beispielsweise offiziell 14.000 Taxis zugelassen (inoffizell werden es wohl 30.000 sein). Die 14.000 sind praktisch pragmatisiert, streiken aber trotzdem und legen somit das letzte florierende griechische Gewerbe lahm, den Tourismus.
    Während wir Vollidioten die Griechen auf Teufel komm raus sponsern müssen, ruinieren solche Typen mit infantiler Begeisterung den Euro. Mein Vorwurf richtet sich jedoch weniger an die griechischen Zocker (die machen nur was einfach geht!), sondern hauptsächlich an die europaweiten €-Lügner und Bevölkerungsbetrüger, die offiziellen Europaschädlinge.
    Für diese Brüssel-EU ist Europa viel zu schade!!!

  24. S.B.
    27. Dezember 2012 01:25

    Zu europäischer Euphorie besteht weniger Anlaß als je zuvor. Der Patient liegt immer noch krank darnieder und das sicherste Anzeichen dafür ist, daß nurmehr marode Länder diesem Staatenbund beitreten möchten.
    Schweiz, Norwegen wollen von einem Beitritt nichts mehr wissen, Großbritannien will entweder finanzielle Vorteile oder austreten und die neuen Mitglieder bringen bereits wirtschaftliches "Ramschniveau" im Gepäck mit. Obwohl uns eingeredet wird, daß sie den Aufschwung bringen, haben sie nichts Anderes im Sinn, als möglichst rasch unter den Rettungsschirm zu schlüpfen.

    Siehe auch:
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1324586/Neues-EUMitglied-Kroatien-ist-nur-noch-Ramsch

    Die EU und mit ihr die meisten Mitgliedsländer schlittern immer tiefer ins Schuldendesaster. Die aufstrebenden BRIC-Staaten werden sich entsprechend hier bei den besten Filetstücken einkaufen und uns endlich selbstverantwortliches Wirtschaften beibringen, denn dann ist es vorbei mit dem sozialistischen Vollkaskostaat auf Pump!

  25. Brigitte Imb
    27. Dezember 2012 01:21

    Wohlstand ohne Leistungsbereitschaft hat ein Ablaufdatum.

    Die EU lebt gerade noch von der Mindesthaltbarkeit, die bei den meisten Produkten mit Ablaufdatum überschritten werden kann.

    • Haider
      27. Dezember 2012 01:49

      Wäre das Ablaufdatum korrekt, gäbe es längst keine EU mehr. Nach den Konvergenzkriterien 1992 darf die Gesamtverschuldung eines EU-Staates 60% des Bruttoinlandsproduktes nicht übersteigen (wieviele Staaten der 27 bleiben über?)
      Der Stabilitäts- und Wachstumspakt erlaubt maximal 3 % Staatsverschuldung.
      Alles die übliche EU-Lüge. Der Bürger will betrogen sein!

  26. Haider
    27. Dezember 2012 01:08

    Für Sozialisten war lange Zeit jeder, der mit 65 (statt mit 55) in Pension ging ein Asozialer, denn nach ihrem krausen Denken stahl er einem Jungen den Arbeitsplatz. Daß der junge Arbeitnehmer mit seiner Arbeitsleistung zwei (vielleicht bald drei!) Pensionisten erhalten muß, das verstehen die linken Flachwurzler natürlich nicht. Geld wird nicht erarbeitet, Geld wird gedruckt! Einfalt hat leider immer viele Anhänger.

    • S.B.
      27. Dezember 2012 01:17

      @Haider

      Und außerdem wird Geld einfach den Fleißigen, Verantwortungsbewußten weggenommen. Diesen Diebstahl nennen die Genossen dann Umverteilung im Namen der "sozialen Gerechtigkeit".

    • Haider
      27. Dezember 2012 01:33

      @S.B.
      Sie brachten es auf den Punkt.

    • DerTurm
      27. Dezember 2012 13:05

      ...und zusätzlich haben die politischen Anstrengungen in Europa nicht selten eine Umverteilung von Unten nach Oben zur Folge, insbesondere wenn es um die Themen Umwelt und Energie oder gar Klima geht.

    • DerTurm
      27. Dezember 2012 13:05

      ...und zusätzlich haben die politischen Anstrengungen in Europa nicht selten eine Umverteilung von Unten nach Oben zur Folge, insbesondere wenn es um die Themen Umwelt und Energie oder gar Klima geht.






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