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Globale Erwärmung: ein weiterer Eckstein ist kaputt drucken

Lesezeit: 2:00

Das nennt man einen ungeordneten Rückzug, um nicht zu sagen eine wilde Flucht. In immer schnellerem Rhythmus kommen jetzt Fakten ans Tageslicht, welche die Klima-Hysterie in Frage stellen.

Denn deren Eckstein waren bisher einzig und allein Computermodelle, die der Erde katastrophale Folgen prophezeit hatten: Sie gingen von der Annahme aus, dass eine auch nur geringfügige Erwärmung (und mehr hat bis jetzt in den letzten 150 Jahren nicht stattgefunden) in einer Eskalationsspirale immer rascher zusätzliches CO2 freisetzt, das wieder eine weitere Erwärmung auslösen würde. Mit dieser Annahme einer ständigen automatischen Selbst-Beschleunigung eines globalen Temperaturanstiegs hat bekanntlich die globale Klimaindustrie (die von den Universitäten bis zu den Windmühlproduzenten reicht) den westlichen Steuerzahlern viele Milliarden Euro entwenden können.

Nun findet man im Online-Spiegel ganz versteckt einen Hinweis auf eine in Wahrheit sensationelle Studie, die sich zum erstenmal die Mühe gemacht hat, empirisch eine der Zentralthesen der Klima-Hysteriker nachzuprüfen. Und schon ist ein weiterer Eckstein der CO2-Panik kaputt. Aber wieder wird man wohl lange warten müssen, bis die meisten Medien die Bedeutung dieser Studie wiederzugeben bereit sein werden. Daher hier die (versteckte) Schlüsselstelle aus dem "Spiegel" im Wortlaut:

"Ein überraschendes Ergebnis ist, dass die Temperatur offenbar nur eine untergeordnete Rolle spielt, wie Markus Reichstein und seine Kollegen in einer zweiten Studie feststellten. Selbst wenn die Temperatur innerhalb einer Woche um zehn Grad steige, beschleunige sich die Kohlendioxidfreisetzung durch das Atmen von Tieren und Pflanzen zwar, erreiche jedoch nicht einmal die doppelte Geschwindigkeit.

Bisherige Modelle hatten teilweise Beschleunigungen um das Drei- bis Vierfache ergeben, erklären die Wissenschaftler. Diese besonders pessimistischen Szenarien mit teils dramatischen Folgen in der Erderwärmung würden durch die neuen Erkenntnisse entkräftet. Zudem bewiesen die aktuellen Studien den Mehrwert von Langzeitbeobachtungen des globalen Klimas: 'Sie helfen uns, die Unsicherheit gegenwärtiger Klimaprognosen zu verringern und einige Modellvorhersagen auszuschließen', sagt Reichstein."

Der Schlusssatz kann in den Wettbewerb als Euphemismus des Jahres eintreten. Aber langsam lernen wir ja, im grünen Meinungsterror zwischen den Zeilen zu lesen.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Kowatsch
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2010 09:03

    Lieber Franz Ferdinand, Sie schreiben: ".....Herr Kowatsch, wissen Sie schon an welcher Universität Hartmut Bachmann habilitiert wurde, und von welcher US-Firma er CEO war? Die Frage ist nicht unerheblich, da Sie offenbar einen Großteils Ihres Klimawissens auf seine “Expertise” berufen....."
    Meine Antwort: Das kann nicht sein. Ich habe mich mit Herrn Prof. Bachmann und seinen Schriften nicht beschäftgit, ich habe nur den link gelesen, http://www.klima-ueberraschung.de/show.php?id=28. Er hat mehrere Veröfftentlichungen, ich kenne aber keine.
    Mein Wissen beziehe ich aus meiner eigenen Arbeit als früherer Umweltaktivist auch auf diesem Sektor. Ich bin engagierter Naturschützer, aber die C02-Sache hat mit Klima nichts zu tun. Hier werden die Natur- und Umweltschützer vor einen Karren gespannt. Die Leute vom Weltklimarat sind keine Umweltschützer. Sie tun nur so.
    Allerdings ist die C02-Reduktion aus Rohstoffgründen und aus Gründen des sorgfältigen Umgangs mit der Schöpfung notwendig. Die Drohung mit dem Klima ist aber eine Erfindung wie der Ablaßhandel im Mittelalter.
    Es gibt keinen einzigen Versuch, der die C02-Hypothese bestätigen kann.
    Es gibt auch keine technischen Anwendungen, wo wir Menschen uns diesen TE positiv zunutze gemacht haben. eben weil er völlig unbedeutend ist.
    Es gibt weder lokale noch überortliche Beobachtungen auf der Erde, die man sich mit dem C02-TE erklären müßte. Nicht einmal das Treibhaus erwärmt sich nach dem C02-TE.
    Die Erderwärmung seit 1850 gibt es, sie ist meßbar. Und es ist gut so, dass es wärmer wurde. An der Erwärmung hat auch der Mensch seinen Anteil. Der Anteil heißt aber Wärmeinseleffekt (WI)und nicht Treibhauseffekt. Trotz unserers Anteils gehen seit 10 Jahren die Temperaturen zurück. In Deutschland um 0,8Grad. In Wirklichkeit gehen Sie aber stärker zurück. Der Wärmeinseleffekt wirkt dieser Abkühlung entgegen. Das zeigen Meßstationen, die nur einen kleinen WI haben. In der Umgebung dieser Stationen ist die Hälfte der Erwärmung seit 1850 bis 2000 bereits wieder aufgebraucht.
    Wer ist nun der Hauptverantwortliche für die ständigen Klimaänderungen. Die beste Erklärung findet sich bei www.youtube.com, Stichwort "Das Geheimnis der Wolken" eingeben.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Kowatsch
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2010 15:17

    Wenn nun Bachmann, Santer und Monkton unglaubwürdig sind, dann vielleicht das:

    Ich darf Professor Stephan Schneider, Stanford Universität/USA und Verfasser einiger „IPCC“-Kapitel [IPCC=Weltklimarat] zitieren:
    „...Um die öffentliche Aufmerksamkeit zu erringen, müssen wir ERSCHRECKENDE SZENARIEN ENTWERFEN und mit vereinfachten und dramatischen Stellungnahmen in die Öffentlichkeit gehen. Eventuelle Zweifel sollten wir nur am Rande erwähnen. Jeder [Klimaforscher] von uns muss die richtige Balance dazwischen finden, effektiv zu sein und ehrlich zu sein.“ [Zitatende]

    Oder "Es spielt überhaupt keine Rolle was die Wahrheit ist, wichtig ist nur, was die Leute glauben, dass es wahr ist." - Paul Watson, Mitbegründer von Greenpeace.
    Auch aufgrund dieser unverschämten Äußerung bin ich nach 25 Jahren aus Greenpeace ausgetreten.-

    Im Grunde befasse ich mich nicht mehr mit dieser Thematik. Wichtig ist zu wissen, für die C02-THE-Hypothese gibt es keinen Versuchsbeweis. Es bleibt also eine Hypothese. Das wissen die Treibhauswissenschaftler auch. Um von diesem Manko abzulenken, entwerfen Sie diese Katastrophenszenarien, denn sonst würden sie kein Gehör in den Medien finden und damit wäre ihr Tun beendet.
    DAs was die Treibhauswissenschaftler vorgeben, bekämpfen zu wollen, hatten wir bereits 1000 Jahre lang im warmen Mittelalter. In den Geschichtsbüchern ist weit und breit keine Klimakatastrophe übermittelt. Der Eisbär ist damals nicht ausgestorben, auch nicht die Inuit und Holland lag keine 25m unter Wasser. Die Wikinger konnten aber Nordamerika besiedeln. Sie nannten Kanada "Weinland" und als es gegen 1450 kälter wurde, haben Sie ihre Siedlungen aufgegeben und ihre "Wettermänner", also ihre damaligen Klimaberater zuvor noch umgebracht.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Kowatsch
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2010 09:03

    Lieber Franz Ferdinand, Sie schreiben: ".....Herr Kowatsch, wissen Sie schon an welcher Universität Hartmut Bachmann habilitiert wurde, und von welcher US-Firma er CEO war? Die Frage ist nicht unerheblich, da Sie offenbar einen Großteils Ihres Klimawissens auf seine “Expertise” berufen....."
    Meine Antwort: Das kann nicht sein. Ich habe mich mit Herrn Prof. Bachmann und seinen Schriften nicht beschäftgit, ich habe nur den link gelesen, http://www.klima-ueberraschung.de/show.php?id=28. Er hat mehrere Veröfftentlichungen, ich kenne aber keine.
    Mein Wissen beziehe ich aus meiner eigenen Arbeit als früherer Umweltaktivist auch auf diesem Sektor. Ich bin engagierter Naturschützer, aber die C02-Sache hat mit Klima nichts zu tun. Hier werden die Natur- und Umweltschützer vor einen Karren gespannt. Die Leute vom Weltklimarat sind keine Umweltschützer. Sie tun nur so.
    Allerdings ist die C02-Reduktion aus Rohstoffgründen und aus Gründen des sorgfältigen Umgangs mit der Schöpfung notwendig. Die Drohung mit dem Klima ist aber eine Erfindung wie der Ablaßhandel im Mittelalter.
    Es gibt keinen einzigen Versuch, der die C02-Hypothese bestätigen kann.
    Es gibt auch keine technischen Anwendungen, wo wir Menschen uns diesen TE positiv zunutze gemacht haben. eben weil er völlig unbedeutend ist.
    Es gibt weder lokale noch überortliche Beobachtungen auf der Erde, die man sich mit dem C02-TE erklären müßte. Nicht einmal das Treibhaus erwärmt sich nach dem C02-TE.
    Die Erderwärmung seit 1850 gibt es, sie ist meßbar. Und es ist gut so, dass es wärmer wurde. An der Erwärmung hat auch der Mensch seinen Anteil. Der Anteil heißt aber Wärmeinseleffekt (WI)und nicht Treibhauseffekt. Trotz unserers Anteils gehen seit 10 Jahren die Temperaturen zurück. In Deutschland um 0,8Grad. In Wirklichkeit gehen Sie aber stärker zurück. Der Wärmeinseleffekt wirkt dieser Abkühlung entgegen. Das zeigen Meßstationen, die nur einen kleinen WI haben. In der Umgebung dieser Stationen ist die Hälfte der Erwärmung seit 1850 bis 2000 bereits wieder aufgebraucht.
    Wer ist nun der Hauptverantwortliche für die ständigen Klimaänderungen. Die beste Erklärung findet sich bei www.youtube.com, Stichwort "Das Geheimnis der Wolken" eingeben.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Kowatsch
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2010 15:17

    Wenn nun Bachmann, Santer und Monkton unglaubwürdig sind, dann vielleicht das:

    Ich darf Professor Stephan Schneider, Stanford Universität/USA und Verfasser einiger „IPCC“-Kapitel [IPCC=Weltklimarat] zitieren:
    „...Um die öffentliche Aufmerksamkeit zu erringen, müssen wir ERSCHRECKENDE SZENARIEN ENTWERFEN und mit vereinfachten und dramatischen Stellungnahmen in die Öffentlichkeit gehen. Eventuelle Zweifel sollten wir nur am Rande erwähnen. Jeder [Klimaforscher] von uns muss die richtige Balance dazwischen finden, effektiv zu sein und ehrlich zu sein.“ [Zitatende]

    Oder "Es spielt überhaupt keine Rolle was die Wahrheit ist, wichtig ist nur, was die Leute glauben, dass es wahr ist." - Paul Watson, Mitbegründer von Greenpeace.
    Auch aufgrund dieser unverschämten Äußerung bin ich nach 25 Jahren aus Greenpeace ausgetreten.-

    Im Grunde befasse ich mich nicht mehr mit dieser Thematik. Wichtig ist zu wissen, für die C02-THE-Hypothese gibt es keinen Versuchsbeweis. Es bleibt also eine Hypothese. Das wissen die Treibhauswissenschaftler auch. Um von diesem Manko abzulenken, entwerfen Sie diese Katastrophenszenarien, denn sonst würden sie kein Gehör in den Medien finden und damit wäre ihr Tun beendet.
    DAs was die Treibhauswissenschaftler vorgeben, bekämpfen zu wollen, hatten wir bereits 1000 Jahre lang im warmen Mittelalter. In den Geschichtsbüchern ist weit und breit keine Klimakatastrophe übermittelt. Der Eisbär ist damals nicht ausgestorben, auch nicht die Inuit und Holland lag keine 25m unter Wasser. Die Wikinger konnten aber Nordamerika besiedeln. Sie nannten Kanada "Weinland" und als es gegen 1450 kälter wurde, haben Sie ihre Siedlungen aufgegeben und ihre "Wettermänner", also ihre damaligen Klimaberater zuvor noch umgebracht.

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  1. Josef Kowatsch (kein Partner)
    10. Juli 2010 15:17

    Wenn nun Bachmann, Santer und Monkton unglaubwürdig sind, dann vielleicht das:

    Ich darf Professor Stephan Schneider, Stanford Universität/USA und Verfasser einiger „IPCC“-Kapitel [IPCC=Weltklimarat] zitieren:
    „...Um die öffentliche Aufmerksamkeit zu erringen, müssen wir ERSCHRECKENDE SZENARIEN ENTWERFEN und mit vereinfachten und dramatischen Stellungnahmen in die Öffentlichkeit gehen. Eventuelle Zweifel sollten wir nur am Rande erwähnen. Jeder [Klimaforscher] von uns muss die richtige Balance dazwischen finden, effektiv zu sein und ehrlich zu sein.“ [Zitatende]

    Oder "Es spielt überhaupt keine Rolle was die Wahrheit ist, wichtig ist nur, was die Leute glauben, dass es wahr ist." - Paul Watson, Mitbegründer von Greenpeace.
    Auch aufgrund dieser unverschämten Äußerung bin ich nach 25 Jahren aus Greenpeace ausgetreten.-

    Im Grunde befasse ich mich nicht mehr mit dieser Thematik. Wichtig ist zu wissen, für die C02-THE-Hypothese gibt es keinen Versuchsbeweis. Es bleibt also eine Hypothese. Das wissen die Treibhauswissenschaftler auch. Um von diesem Manko abzulenken, entwerfen Sie diese Katastrophenszenarien, denn sonst würden sie kein Gehör in den Medien finden und damit wäre ihr Tun beendet.
    DAs was die Treibhauswissenschaftler vorgeben, bekämpfen zu wollen, hatten wir bereits 1000 Jahre lang im warmen Mittelalter. In den Geschichtsbüchern ist weit und breit keine Klimakatastrophe übermittelt. Der Eisbär ist damals nicht ausgestorben, auch nicht die Inuit und Holland lag keine 25m unter Wasser. Die Wikinger konnten aber Nordamerika besiedeln. Sie nannten Kanada "Weinland" und als es gegen 1450 kälter wurde, haben Sie ihre Siedlungen aufgegeben und ihre "Wettermänner", also ihre damaligen Klimaberater zuvor noch umgebracht.

    • klimapfarrer (kein Partner)
      11. Juli 2010 14:11

      Es ist ein Skandal, dass politisierte "Klimawissenschaftler", Daten fälschen, erfinden, ignorieren oder zurechtbiegen müssen um eine menschengemachte Erderwärmung überhaupt darstellen zu können! Welche Wertvorstellung haben solche Leute überhaupt?! Dankbarer Abnehmer solchen Nonsens ist die Politik, egal welcher Farbe, die einen sündteuren Klimawandelzug in Bewegung gesetzt hat, der kaum mehr zu stoppen ist. Traurig und faszinierend ist, weil dadurch erst möglich, dass alle Mainstream - Medien auf diesen Zug aufgesprungen sind, in seltener Eintracht. Verschiedene Medien gleichzuschalten würde einem Diktator zur Ehre reichen. Zum Glück gibt es (noch) das freie Internet, wo man sich ein Bild machen kann, wo man herausfiltern kann, dass eine schweigende absolute Mehrheit der Wissenschaftler sehr skeptisch zum menschngemachten CO2-Klimawandel ist; im Gegensatz zur gut bezahlten schreienden Minderheit, die ein Dogma errichten will.
      Man kann nur hoffen, dass die Wahrheit siegt!

  2. Josef Kowatsch (kein Partner)
    10. Juli 2010 15:05

    Wenn Prof. Bachmann unglaubwürdig ist, wie wäre es damit:
    Prof. Dr. Ben Santer vom IPCC=Weltklimarat gibt Klima-Betrug zu
    Ben Santer, ein bekannter Klimaforscher und führender Autor von Kapitel 8 des IPCC-Berichtes von 1995, gab am 15.Dez.2009 zu, dass er jene Teile aus den Berichten gelöscht habe, die ausdrücklich einen vom Menschen verursachten Klimawandel verneint hätten. Insgesamt soll er 15 Abschnitte verändert haben.
    Was war geschehen?: Eine Wissenschaftlergruppe hatte Ben Santer u.a. folgende Textpassagen für seinen Abschlussbericht in Kapitel 8 vorgelegt: „...Keine der oben zitierten Studien hat einen klaren Beweis erbracht, dass wir den beobachteten [Klima-] Wandel auf die Zunahme von Treibhausgasen zurückführen können.“ „Bislang hat keine Studie den gesamten oder einen Anteil [des Klimawandels] auf anthropogene [menschengemachte] Ursachen zurückführen können.“...
    In Ben Santer’s Bericht hört sich das dann so an: ...„die Beweiswürdigung deutet auf einen erkennbaren menschlichen Einfluss auf das Klima hin.“...
    Dieser Abschlussbericht des Weltklimarates wurde dann auch den einzelnen Ländern und Politikern vorgelegt und diese glaubten seitdem: Der Mensch ist am Klimawandel schuld. Die Globale Erwärmung entsteht durch C02. Dabei sollte man wissen, dass die Treibhauswirkung von Kohlendioxid bei Verdopplung oder Verdreifachung der C02-Konzentrationen im Vergleich zu Normalluft durch keinen einzigen wissenschaftlichen Versuch bestätigt werden kann. Es existieren auch keinerlei Freilandbeobachtungen, wo man eine lokale Erwärmung auf einen C02-Treibhauseffekt zurückführen könnte.
    ..........................................................
    Ein Zeuge dieses Betruges, Lord Christopher Monckton hatte Santer in einer Fernsehsendung beschuldigt, dass er Stellungsnahmen geändert habe, die sich mit der These des Menschen gemachten Klimawandels nicht vertragen hätten. „Nachdem Wissenschaftler ihren fertiggestellten Entwurf eingeschickt hatten, kam Santer daher und schrieb Teile um – gerade dort, wo an fünf verschiedenen Stellen explizit gesagt wurde, es gibt keine nachweisbar menschliche Wirkung auf die globale Temperatur. Ich habe eine Kopie gesehen - Santer ging den Entwurf durch, strich die entsprechenden Stellen, schrieb eine ganz neue Zusammenfassung und diese ist die offizielle Schlussfolgerung geblieben

  3. Josef Kowatsch (kein Partner)
    09. Juli 2010 09:03

    Lieber Franz Ferdinand, Sie schreiben: ".....Herr Kowatsch, wissen Sie schon an welcher Universität Hartmut Bachmann habilitiert wurde, und von welcher US-Firma er CEO war? Die Frage ist nicht unerheblich, da Sie offenbar einen Großteils Ihres Klimawissens auf seine “Expertise” berufen....."
    Meine Antwort: Das kann nicht sein. Ich habe mich mit Herrn Prof. Bachmann und seinen Schriften nicht beschäftgit, ich habe nur den link gelesen, http://www.klima-ueberraschung.de/show.php?id=28. Er hat mehrere Veröfftentlichungen, ich kenne aber keine.
    Mein Wissen beziehe ich aus meiner eigenen Arbeit als früherer Umweltaktivist auch auf diesem Sektor. Ich bin engagierter Naturschützer, aber die C02-Sache hat mit Klima nichts zu tun. Hier werden die Natur- und Umweltschützer vor einen Karren gespannt. Die Leute vom Weltklimarat sind keine Umweltschützer. Sie tun nur so.
    Allerdings ist die C02-Reduktion aus Rohstoffgründen und aus Gründen des sorgfältigen Umgangs mit der Schöpfung notwendig. Die Drohung mit dem Klima ist aber eine Erfindung wie der Ablaßhandel im Mittelalter.
    Es gibt keinen einzigen Versuch, der die C02-Hypothese bestätigen kann.
    Es gibt auch keine technischen Anwendungen, wo wir Menschen uns diesen TE positiv zunutze gemacht haben. eben weil er völlig unbedeutend ist.
    Es gibt weder lokale noch überortliche Beobachtungen auf der Erde, die man sich mit dem C02-TE erklären müßte. Nicht einmal das Treibhaus erwärmt sich nach dem C02-TE.
    Die Erderwärmung seit 1850 gibt es, sie ist meßbar. Und es ist gut so, dass es wärmer wurde. An der Erwärmung hat auch der Mensch seinen Anteil. Der Anteil heißt aber Wärmeinseleffekt (WI)und nicht Treibhauseffekt. Trotz unserers Anteils gehen seit 10 Jahren die Temperaturen zurück. In Deutschland um 0,8Grad. In Wirklichkeit gehen Sie aber stärker zurück. Der Wärmeinseleffekt wirkt dieser Abkühlung entgegen. Das zeigen Meßstationen, die nur einen kleinen WI haben. In der Umgebung dieser Stationen ist die Hälfte der Erwärmung seit 1850 bis 2000 bereits wieder aufgebraucht.
    Wer ist nun der Hauptverantwortliche für die ständigen Klimaänderungen. Die beste Erklärung findet sich bei www.youtube.com, Stichwort "Das Geheimnis der Wolken" eingeben.

    • phaidros (kein Partner)
      09. Juli 2010 19:59

      Sg. Herr Kowatsch,

      ich muss leider widersprechen.

      Wie man sich auf "http://data.giss.nasa.gov/gistemp/graphs/" (NASA) überzeugen kann, gilt die von Ihnen getroffene Aussage lediglich für nördliche Breiten (so zB die USA). Im Süden und weltweit steigt die Temperatur unverändert bis zuletzt an! Insbesondere die Fig. A3, B & C zeigen das sehr deutlich (bitte Copy & Paste - es ist im Blog nur ein Link erlaubt, deswegen die Anführungszeichen. Und bitte A3 mit B bzw. C ersetzen):

      "http://data.giss.nasa.gov/gistemp/graphs/Fig.A3.lrg.gif"

      Indem im Süden durch die wesentlich größeren Wasserflächen mehr Energie in den Ozeanen gepuffert werden dürfte als durch die Landmassen im Norden, kann also selbst eine 10-jährige Abkühlung (die ich im übrigen den Daten in der von Ihnen dargestellten Form auch nicht entnehmen kann) meines Erachten kein ausreichender Grund für eine endgültige Entwarnung sein.

      Das könnten genausogut Effekte sein, die sich aus einer Kombination der niedrigen Sonnenaktivität der letzten Jahre (aber das sind auch erst 3 oder 4) mit "Abtransport" durch Meeresströmungen ergibt und so lediglich einen Temperaturanstieg verlagert oder temporär überdeckt.

      Wie ich auch bereits im Mail an Sie (auf das ich leider keine Antwort mehr erhielt) schrieb: ich kann die Sicherheit nicht nachvollziehen, mit der Sie behaupten, dass die verminderte Sonnenaktivität den Temperaturrückgang erklärt, denn die Sonnenaktivität passt mit dem Temperaturverlauf der letzen 150 Jahre nicht wirklich zusammen.

      Und außerdem könten wir dann mit derselben Sicherheit postulieren: der VW Käfer wird seit 2000, seit die Temperaturen rückläufig sind, nicht mehr gebaut - der war's also! Rätsel gelöst!

      So eine Theorie würde wohl zurecht niemand ernst nehmen.

      Nebenbei sei noch erwähnt, Sie schreiben: Ich habe mich mit Herrn Prof. Bachmann und seinen Schriften nicht beschäftgit

      Ich glaube, FF spielte darauf an, dass Herr Bachmann laut Esowatch ("http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Hartmut_Bachmann") autodidakt ist und nirgendwo habilitiert hat. Seine diversen Webseiten jedenfalls werden vom "wot" ("World of Trust" - wo Benutzer die Vertrauenswürdigkeit von Webseiten beurteilen können. Sehr empfehlenswertes Addon für den Firefox-Browser!) als nicht sehr vertrauenswürdig beurteilt, um es einmal freundlich zu sagen. Die von Ihnen angegebene "Klimaüberraschung" wird mit "Warning - poor reputation", dem schlechtesten Grad beurteilt.

      MfG Phaidros

  4. Franz Ferdinand (kein Partner)
    08. Juli 2010 17:00

    Hier eine Replik des zitierten Markus Reichenstein, dem Autor der zweiten Studie, auf einen ähnlich irreführenden Artikel:

    http://wonkroom.thinkprogress.org/2010/07/07/runaway-climate-likely/

    " ... The 4th IPCC report is not challenged at all by our study, because it does not contain “alarmist” scenarios at all. On the contrary, the simulations therein still do not contain the carbon cycle feedback.

    Our point is that now for the next IPCC report models are including this feedback and they are doing this in very different way, for example also with different temperature sensitivities. This will lead to a relatively large range of model predictions, a range which can hopefully be reduced by using our data for model improvement.

    There are enough other feedbacks which are not touched in our studies. "

    Leider nur in einem amerikanischen Blog erschienen. Einfach nach dem Autor googeln hilft bisweilen.

  5. Burghard Schmanck (kein Partner)
    08. Juli 2010 13:13

    Zu den neuen Erkenntnissen paßt Harry G. Olsons Handbuch der Klimalügen, vorgestellt auf
    http://www.schmanck.de/olson.htm
    Eine Studie beweist naturwissenschaftlich gar nichts, solange sie sich nur auf Modellrechnungen stützt anstelle von reproduzierbaren Experimenten.

    • phaidros (kein Partner)
      08. Juli 2010 13:50

      Naja, ganz so wird das nicht gesehen: Klimaforschung ist naturgemäß viel zu komplex, um im Labor betrieben werden zu können. Sie gilt als die größte intellektuelle Herausforderung, der sich der Mensch jemals gestellt hat und ist das naturwissenschaftlich interdisziplinärste Unternehmen, das wir betreiben: Physik (insbesondere natürlich Meteorologie), Chemie, Biologie, sogar Geologie und naturgemäß die Informatik (natürlich keine Naturwissenschaft, aber das ist die Mathematik auch nicht) spielen hier herein.

      Wenn es also gelingt, ein Modell zu entwickeln, dass aus einer bekannten, alten Situation die heutige erfolgreich "vorhersagt", und aus anderen, jeweils wiederum älteren andere, bekannte Folgesituationen, so ist die Annahme nicht unbegründet, dass wir ein Modell in der Hand haben, das aus der heutigen Situation in die Zukunft rechnen kann.

      Damit sieht's meines Wissens schon recht gut aus.

      Allerdings müssen derzeit noch sehr viele - zu viele - Annahmen getroffen werden, sodass man nur sagen kann "wenn dies oder das oder jenes - dann wird es so oder so oder so". Eine zuverlässige Prognose ist noch nicht möglich.

      Der Grund, warum die USA zugestimmt haben, Atombombentests einzustellen ist nicht etwa der, weil sie keine mehr brauchen. Sondern der, weil simulierte Modellrechnungen naturwissenschaftlich genug Aussagekraft besitzen, um sie ersetzen zu können!

      MfG phaidros.vie@gmail.com

  6. Josef Kowatsch (kein Partner)
    08. Juli 2010 08:26

    Sehr geehrter Herr/Frau Phaidros

    Aus Ihren Beiträgen sehe ich, dass Sie auch jener Glaubensgemeinschaft angehören, für die ich über 20 Jahre einen Großteil meines Lebens geopfert habe und mit vielen Umeltpreisen ausgezeichnet wurde.
    Kurzum: C02 bewirkt fürs Klima gar nichts. Trotzdem ist Rohstoffeinsparung wichtig.
    Fest steht: Es gibt eine globale Erwärmung seit 1850 bis zum Jahre 2000, diese ist zu begrüßen und nicht zu verteufeln. Die stammt aber nicht vom C02.
    2 Haupt-Gründe für die ständigen Klimaänderungen:
    1) Die Sonne und die Sonnenflecken, die kosmische Stahlung, die Aerosolverschmutzung durch Vulkane oder staubhaltige Abgase, das hat Einfluss auf die Wolken und die Niederschläge.(nicht C02, denn C02 ist unsichtbar und kein Staubpartikel)
    2) die anthropogenen Gründe, 7 Milliarden Menschen gestalten um. Durch Umbau, besser Zerstörung der Naturlandschaft entsteht auch in der freien Fläche und nicht nur in den Städten der Wärmeinseleffekt. (WI)
    Vielleicht veröffentlich A.Unterberger mal meine Abhandlung über den WI
    Dieser heizt die Thermometer auf und die messen eine Klimaerwärmung. Trotz dieses
    WI sind wir im 10.Jahr einer Klimaabkühlung. Seit 2000 gehen die Temperaturen zurück.

    Das bißchen C02 bewirkt gar nichts. Eine Verdopplung auf 0,07% läßt sogar die Pflanzen besser wachsen. Wir brauchen also mehr und nicht weniger C02.
    C02 müßte schon in den Prozentbereich anwachsen, damit es klimatisch irgendetwas verändern könnte. Ob das eine Erwärmung oder eine Abkühlung wäre, kommt auf die Variablen an, mit denen gerechnet wird. Die russischen Forscher der Akademie der Wissenschaften um Oleg Sorochtin errechnen mit den gleichen Formeln eine Abkühlung. Ein wissenschaftler Versuch zur Überprüfung ergibt übrigens gar nichts, das zeigen mir meine eigenen umgangreichen Versuchsreihen.,
    Ich habe Ihnen aus meiner Literatur zwei Artikel über C02 an Ihre privat-mail geschickt.
    Die Zerstörung der Naturlandschaft durch 7 Milliarden Egoisten Mensch sind das Problem der Schöpfung Erde und nicht C02. C02 ist für die Schöpfung lebensnotwendig, genauso wie Sauerstoff und Wasser. Unter dem Deckmantel des Umweltschutzes wollen wenige über die Mehrheit bestimmen und einen gigantischen Ablaßhandel einführen.
    Das gilt es zu verhindern.

    • Paige (kein Partner)
      08. Juli 2010 09:19

      Na, sehr gut. Das ist nachvollziehbar und logisch.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      08. Juli 2010 10:03

      Herr Kowatsch, wissen Sie schon an welcher Universität Hartmut Bachmann habilitiert wurde, und von welcher US-Firma er CEO war? Die Frage ist nicht unerheblich, da Sie offenbar einen Großteils Ihres Klimawissens auf seine "Expertise" berufen.

    • phaidros (kein Partner)
      08. Juli 2010 10:57

      Ich erlaube mir, die Mailkorrespondenz zwischen Hrn. Kowatsch und mir hier einzustellen (Ihr Einverständnis voraussetzend, sg. Herr Kowatsch, aber es steht ja "nix Böses" drin, würde ich meinen):

      * Sein Mail an mich ist bis auf den letzten Absatz (der im Mail fehlt), praktisch wortgleich mit seinem obigen Post.

      * Meine Antwort:

      Sehr geehrter Herr Kowatsch,

      danke für Ihre Anfrage - ich freue mich immer, wenn jemand sich die Mühe macht, meine Mailadresse zu benützen!

      Zum Inhalt: ich kann Ihnen sagen, da missinterpretieren Sie mich; ich weiß wohl, dass recht neue Zahlen sogar zeigen, dass das CO2 der Temperatur hinterherlaufen könnte!

      Aus welcher meiner Aussagen Sie schließen, dass ich ein Ergebnis postulieren würde (noch dazu dieses) ist mir nicht klar: ich bin im Gegenteil der, der fordert, Wissenschaft zu betreiben und nicht Ergebnisse vorwegzunehmen. Ganz im Gegenteil, das ist ja meine Kernaussage: lasst die Wissenschaftler unbeeinflusst arbeiten!

      Ein paar Anmerkungen zu Ihren Anmerkungen: "Die Sonne und die Sonnenflecken". Die Sonne ist seit Jahren inaktiv (wir haben sogar Schwierigkeiten haben, das zu erklären). Die kosmische Strahlung ist praktisch konstant, kann also auch schwer für Änderungen verantwortlich gemacht werden. Aerosolverschmutzung durch Vulkane passt im Verlauf nicht. Staubhaltige Abgase *sind* anthropogen.

      Meine Fragen unter diesem Licht: woher nehmen Sie die Sicherheit? Wieso hänge ich einem Aberglauben an, Sie aber nicht?

      MfG

      * Seine Rückantwort:

      Lieber Herr Phaidros

      Dann entschuldigen Sie, ich habe Sie wohl tatsächlich mißinterpretiert beim schnellen Durchlesen der Artikel. Ich dachte, Sie sind ein überzeugter C02-Treibhausgläubiger.

      Ein paar Anmerkungen zu Ihren Anmerkungen: "Die Sonne und die Sonnenflecken". Die Sonne ist seit Jahren inaktiv (wir haben sogar Schwierigkeiten haben, das zu erklären). Die kosmische Strahlung ist praktisch konstant, kann also auch schwer für Änderungen verantwortlich gemacht werden. Aerosolverschmutzung durch Vulkane passt im Verlauf nicht. Staubhaltige Abgase *sind* anthropogen.

      Das ist richtig was Sie schreiben. Staubhaltige Abgase sind anthropogen, und können aber auch natürlich sein.(Vulkane) [Anm. phaidros: da hat Hr. Kowatsch freilich recht; da hatte ich das Wort "Abgase" auf den Mensch bezogen]

      Die Sonne ist inaktiv, deshalb gehen seit 10 Jahren auch die Temperaturen zurück. Wußten Sie das nicht? Die Polkappen haben um 26% in den letzten 2 Jahren zugenommen.
      Besorgen Sie sich bitte die Jahresmittelwerte ihrer Heimatwetterwarte aus den letzten 20 Jahren. Es geht 10 Jahre rauf und nun 10 Jahre runter.
      Ich muss jetzt gehen und könnte erst morgen wieder antworten.

      Gruß: J.Kowatsch.
      =========================================================

      Darf ich dazu anmerken: dass CO2 ein Treibhausgas ist hat mit der Energieverteilung der Vibrationsbewegungen im Molekül zu tun (alle Treinhausgase bestehen aus Atomen verschiedener Elemente), und nichts mit der Sichtbarkeit oder Unsichtbarkeit des Gases. Es ist eben - so wie Wasserdampf - kein Aerosol.

      Der anthropogene Anteil am Ausstoß macht zwar nur wenige Prozent aus (3 oder so), das reichte aber über die Jahrzehnte, um die Konzentration insgesamt von ~200 auf den heutigen Wert von ~380ppm ansteigen zu lassen, wenn ich diese Zahlen jetzt richtig im Kopf habe. Über die Messung von Isotopenverhältnissen in Bohrkernen im Vergleich zu aktuellen Werten kann man (so viel ich weiß - da fehlen mir die Details) feststellen, dass das dieses Mehr tatsächlich aus anthropogenen Verbrennungsvorgängen stammt.

      Die Frage ist: warum ist es in der Atmosphäre? Denn es ist vollkommen plausibel, dass das CO2 bloß ein Indikator ist, und den Temperaturwerten hinterherläuft! (Das wiederum weiß man aus Eiskernbohrungen)

      Die Sonne ist inaktiv, deshalb gehen seit 10 Jahren auch die Temperaturen zurück.

      Wie können Sie da so sicher sein?

      Das sind aber im Grunde alles nur Details.

      Zwei Dinge scheinen mir wichtig:

      Wir brauchen also mehr und nicht weniger C02.

      So eine Aussage halte ich für beiweitem verfrüht und in ihrem Konsequenzen sogar für gefährlich!

      . Unter dem Deckmantel des Umweltschutzes wollen wenige über die Mehrheit bestimmen und einen gigantischen Ablaßhandel einführen.
      Das gilt es zu verhindern.


      Diese Aussage halte ich für einen Volltreffer auf den Nagelkopf und unterschreibe sie gerne!

      MfG phaidros.vie@gmail.com

  7. rossi (kein Partner)
    07. Juli 2010 23:13

    Seit ein paar "Experten" vor Jahren auch Rinderfürze als Wärmebeschleuniger ausmachten, war für mich alles klar: Diese Klimatheorie ist ein Furz im Forst.

    • phaidros (kein Partner)
      08. Juli 2010 05:59

      Ist ja auch ganz klar: wissenschaftliche Erkenntnisse haben sich nach dem Hausverstand zu richten., Alle, die das nicht tun, sind sofort als offenbar unsinnig auszusortieren.

      Aber wer multiplizieren kann (ausgestoßene Menge CH4 x [geschätzem Rinderbestand heute - geschätzem Rinderbestand früher]), ist klar im Vorteil.

      Nebenbei: es geht meines Wissens um Rülpser, nicht um Fürze. Aber das dürfte Ihre fundierte Meinung vermutlich auch nicht ändern.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      08. Juli 2010 08:43

      Unermüdlich kämpft phaidros hier für die Intelligenz und gegen idiotische Kommentare. Hut ab, mir wäre das zu faad!

    • rossi (kein Partner)
      08. Juli 2010 09:05

      >Phaidros: Der Hausverstand sagte mir trotzdem, als die Eisfreiheit der 8000er Gipfel für 2035 vorausgesagt wurde und dieser Abschreibfehler (statt 2350) lange Zeit von den "WissenschaftLern" nicht angezweifelt wurde, dass dies so nicht stimmen kann.
      PS: Und ihre simple Methan-Rinder-Multiplikation wollen Sie doch nicht als Intelligenzleistung verkaufen?

    • phaidros (kein Partner)
      08. Juli 2010 12:27

      PS: Und ihre simple Methan-Rinder-Multiplikation wollen Sie doch nicht als Intelligenzleistung verkaufen?

      Nein, behaupte ich das wo? Nicht jede Messmethode braucht soviel Intelligenzleistung wie eine 14C-Methode. Manchmal hilft eine einfache Multiplikation weiter.

      Und übrigens, nur für die Akte: widerlegt ist die "Methan-Rinder-Multiplikation" durch so einen schnoddrigen Satz auch nicht.

  8. Wahrheit (kein Partner)
    07. Juli 2010 22:31

    Gerade eben wurde in der ZiB2 ein Klimawandlungsbeitrag in bisher nicht gekannter Form gesendet, auch dieses Forum musste als "Spinnerquelle" herhalten, in der TV-Theke nachschauen und staunen wie weit wir schon sind mit unserer DDR-light!

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 22:42

      Ich hab's nur mitlaufen lassen, aber der Bericht, von dem die Rede war, ist der hier: http://www.guardian.co.uk/environment/2010/jul/07/findings-muir-russell-review

  9. Segestes (kein Partner)
    07. Juli 2010 21:40

    Der Witz bei den Klimawandel-Apologeten ist ja, dass sie mit ihrem schon beinahe faschistoiden Meinungsterror, der Umwelt mehr geschadet haben als ihr zu nutzen.

    Riesige Flächen Regenwald werden heute Tag für Tag zum Zweck abgeholzt, um "klimafreundlichen Biosprit" zu erzeugen. Getreide wird zum gleichen Zweck raffiniert, und die von den Grünen angeblich so hochgeschätzten Armen dieser Welt, können sich deshalb das Brot nicht mehr leisten.
    Natürlich ist den Herstellern dieses Treibstoffs, die angebliche CO2-Armut ihres Produkts wurscht. Denen geht es nur ums Geld. Die GrünInnen und die dazugehörigen medialen Sturmgeschütze aber, liefern den perfekten Vorwand, um hemmungslosen Raubbau an der Natur zu betreiben.
    Und auch der Aufschwung der Atomindustrie fußt zu fast 100 Prozent auf der Klimahysterie grüner Bobos.
    Da mutet die von der EU, wegen dem angeblichen Klimawandel durchgedrückte, mit Quecksilber und anderen Schwermetallen verseuchte, Energiesparlampe, die übrigens bestens geeignet ist sich das Augenlicht zu ruinieren, ja schon wieder geradezu wie eine Lappalie an.

    • Kurt22 (kein Partner)
      07. Juli 2010 22:49

      Haben Sie schon einmal erlebt, daß ein Politiker einen Fehler zugibt? Da geht es nach dem Motto: "Auch wenn es totaler Blödsinn ist, weitermachen, solange es keiner merkt". Und wenn dann doch wer draufkommt, wird er niedergeredet.

  10. phaidros (kein Partner)
    07. Juli 2010 19:25

    Weil wir heute so schön beim Thema sind: heute ist ünbrigens auch der Untersuchungsbericht nach dem CRU/IPCC-Mailskandal erschienen:

    http://www.guardian.co.uk/environment/2010/jul/07/findings-muir-russell-review

    Hab's selbst noch nicht gelesen (160 Seiten oder so).

  11. Paige (kein Partner)
    07. Juli 2010 17:39

    Es ist möglich, dass sich das Klima wandelt - das hat es immer getan. Ob es wärmer oder kälter wird, kann man aber nicht sagen. Eine große Abzocke und üble Geschäftemacherei, Hetze gegen die vermeintlich Schuldigen, um einen Klimawandel aufzuhalten, lehne ich ab. Der Mensch hat einen marginalen Einfluss auf das globale Klima. Alles, was er kann und was er immer getan hat, ist, sich anzupassen. Dann, wenn dieser Fall eintritt, werden wir für diese Anpassung auch das Geld brauchen. Jetzt dient es nur dazu, die Bugetlöcher zu stopfen. Damit wird wieder einmal vermieden, ausgabenseitig zu sparen...

  12. Dr. Dieter Zakel MA (kein Partner)
    07. Juli 2010 17:18

    Die Erde ist ein 4 Milliarden Jahre altes selbststabilisierendes System. Da kann der Mensch nichts ändern. Nicht einmal durch einen thermonuklearen Krieg.

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 17:22

      Die Frage ist nicht, ob wir den Planeten ruinieren können. Das können wir nicht, und das steht außer Zweifel. Die Frage ist, ob wir Bedingungen so verändern können, dass es für uns selbst unbequem wird. Und das kann keiner schlüssig mit »nein« beantworten.

      Und so lang das nicht geht, sollten wir uns überlegen, ob es gescheit ist uns zu gebärden, wie wenn alles in schönster Ordnung wäre. Denn der Planet räumt uns mit derselben Ungerührtheit und Gelassenheit weg wie er das mit 80? 90? 99%? aller bisher gelebt habenden Gattungen auch getan hat.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 17:33

      phaidros, zusammenfassen, ich bin beeindruckt, wie gut Sie zum Thema inforiert sind. Hut ab! Gilt durchaus auch für Franz Ferdinand.

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 17:38

      schnabel, danke. Curiosity killed the cat. Und wenn man einmal angefangen hat zu lesen, dann wird es halt zum Selbstläufer. Aber ich bin nur Amateur, den Profi vermute ich hinter FF!

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 17:48

      Inforiert? Ahem.

      Eigentlich sollte ich rein beruflich auch mehr Ahnung von der Thematik haben als ich habe. Aber wird vielleicht noch.

    • systemfehler (kein Partner)
      07. Juli 2010 17:54

      "Die Frage ist nicht, ob wir den Planeten ruinieren können. Das können wir nicht, und das steht außer Zweifel."

      Schon mal was von Wasserstoffbomben gehört?

    • systemfehler (kein Partner)
      07. Juli 2010 17:59

      Außerdem können wir den Planeten in eine Wüste verwandeln. Gewisse Völker in der Antike haben durch Abholzung ihrer Wälder ihre Länder dauerhaft ruiniert.

      Obwohl ich auch glaube, dass es bei der Erwärmungsdebatte um Panikmache geht, um den Völkern nationale Kompetenzen zugunsten der globalden Hochfinanz abzuringen, kann ja wohl nicht die Konsequenz der Erkenntnis des Schwindels sein, die Erde und ihr ökologisches Gleichgewicht für unverwundbar zu erklären...

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 18:12

      Systemfehler: na und? Mikroben, Archaen, Insekten, praktisch die gesamte Tiefseefauna und keine Ahnung, wer und was noch alles, wird das nicht mal wirklich zur Kenntnis nehmen.

      Es geht nur um uns, nicht mal in Ansätzen um den Planeten.

      Gebe Gott - so es ihn gibt - dass der Beweis nie angetreten werde. Es bliebe ohnehin niemand von uns übrig, und ihn zur Kenntnis zu nehmen.

    • tartaros (kein Partner)
      07. Juli 2010 18:15

      Und wenn die Erde ein trockener Gesteinsplanet wäre, würde das kaum einen Unterschied machen. Also jetzt übers ganze Universum gesehen.
      Außer für uns natürlich. ;-)

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 18:25

      Also, um mi wär's mir schon leid, irgendwie. Ich bin so a klasser Kerl!

    • systemfehler (kein Partner)
      07. Juli 2010 18:27

      @ phaidros

      Oh, ich wusste nicht, dass sie das anthropozentrische Weltbild schon so konsequent überwunden haben. Unsereins muss da wohl noch üben...

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 19:02

      Und die Hochfinanz wären wir dann auch los - wär das nix, Systemfehler? ;)

    • systemfehler (kein Partner)
      07. Juli 2010 19:15

      @ phaidros

      Das wäre wohl ein klassischer Fall des Ausschüttens des Kindes mit dem Bade…

  13. Franz Ferdinand (kein Partner)
    07. Juli 2010 16:36

    Die Ironie der Geschichte ist, dass A.U. (wieder einmal) versucht einen "Eckpfeiler" der Klimatheorie umzustürzen, und dazu eine Studie verwendet, welche die Richtigkeit der Klimamodelle bestätigt. Die Diskussionen, die sich daraus entwickeln, entbehren nicht einer gewissen unfreiwilligen Komik, welche manchen leider entgeht.

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 16:42

      Wie wahr!

      Wollen wir uns einmal per Mail austauschen? Schreiben Sie mich gerne an, wenn Sie möchten.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 16:44

      @Phaidros: Darf ich Sie auch anschreiben, wenn ich kurz vor einer Abtreibung stehe und nicht mehr weiter weiß?? ;) ;) ;)

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      07. Juli 2010 16:54

      @Phaidros
      Danke, das könnte ich einmal machen, aber im Prinzip ist es mir etwas peinlich, dass ich hier immer wieder unproduktive Zeit verbringe.

    • diko (kein Partner)
      07. Juli 2010 17:10

      Franz Ferdinand, ich finde es nicht komisch, dass die Erfinder der ""vom Mensch verursachten Erderwärmung", uns seit Jahren auf manigfache Art unter diesem Titel abzocken und Al Gore für sein bequemes Verhalten bei der US Wahl zu Bush jun. 1 , den Chef dieser grünen Prophetenorganisation geben darf.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 17:34

      Ist für Abtreibung nicht der Chefredakteur zuständig? Aber nachdem ich nix eingezahlt habe, kommt da nix.

  14. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    07. Juli 2010 16:19

    off-topic: Vor 2 Monaten haben weltweit Medien über einen "Wunder-jogi" aus Indien berichtet der angeblich seit 70 Jahren ohne Wasser und Nahrung auskommt (mit Sicherheit ein Schwachsinn!) Dann wurde er zwei Wochen von Ärzten im Spital beobachtet und die letzten Meldungen waren, dass er wirklich nichts zu sich nimmt(außer gurgeln mit Mundwasser) und er keine Darmaktivität aufweist!

    Danach 2 Monate absolute Nachrichtensperre. Im ganzen Internet findet sich keine neue Information mehr. Frage mich wie das möglich ist. Das Boulevardmedien nur die Schlagzeile: "Wunder-Jogi überlebt ohne Wasser und Nahrung" bringen wollen, und den anschließend entlarvten Schwindel nicht ist ja ganz verständlich, trotzdem müsste es doch irgend ein deutsch- oder englischsprachiges Medium geben, dass über den weiteren Verlauf des Jogis berichtet!

    Gibts hier jemanden der Licht ins Dunkeln bringen kann für meine kleine persönliche Verschwörungstheorie? ;)

    • tartaros (kein Partner)
      07. Juli 2010 16:33

      Der Wunder-Jogi ist Trainer von Deutschland und verbringt heute hoffentlich auch ein Wunder. Ob er ohne Wasser und Nahrung auskommt, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 16:42

      ;) sehr gut! Für mich ist Deutschland der Favorit auf den WM-Titel, allerdings nicht aufgrund von systemfehlerischen Rassentheorie, sondern einfach weil die Deutschen bis jetzt am Stärksten aufgetreten sind.

    • systemfehler (kein Partner)
      07. Juli 2010 17:52

      Ich hoffe natürlich auch auf einen Sieg gegen die Spanier, welche bis jetzt noch nicht so stark wie vor zwei Jahren erscheinen, aber natürlich eine Sammlung von aboluten Klassespielern aufweisen. Auch der Ausfall von des unkonventionell spielenden Müller bereitet natürlich Sorgen.

      Leider hat das Tintenfisch-Orakel ja einen Sieg für Spanien vorhergesagt, äh vorhergefressen. Die einzige Hoffnung, die noch bleibt, besteht darin, dass Paul, der Tintenfisch, einen Spanien-Komplex hat, da er bei der letzten Europameisterschaft das Wiener Endspiel zwischen Spanien und Deutschland als einzige Partei falsch vorhergefressen hat.

      Langsam kann ich die Völker der Antike verstehen, welche über den Ausgang von Tierorakeln zitterten...

      Nachsatz: Dieser Beitrag ist durchaus scherzhaft gemeint.

    • systemfehler (kein Partner)
      07. Juli 2010 19:10

      Das wäre wohl ein klassischer Fall des Ausschüttens des Kindes mit dem Bade...

    • systemfehler (kein Partner)
      07. Juli 2010 19:14

      Oh, falscher Unterstrang, das gehört natürlich etwas höher hin.

    • systemfehler (kein Partner)
      07. Juli 2010 23:15

      Tja, Paul hat also eine blütenweiße Weste bei den Vorhersagen der deutschen Spielergebnisse...

      Spanien war besser, die haben einfach zuviel Qualität im Mittelfeld, um Raum für deutsche Gegenstöße zu lassen. Herzlichen Glückwunsch!

      Na ja, man sollte Fußball eh nicht überbewerten, da der ganze Sport doch sowieso nur als Propaganda für eine multikulturelle Alptraumgesellschaft dient.

      Trotzdem immer wieder ganz lustig, sich in ein Fußballfieber hineinzusteigern.

  15. horstl (kein Partner)
    07. Juli 2010 16:02

    Wahrscheinlich gibt es zuviele Menschen und Eisbären auf dieser Welt.

    • heinzl (kein Partner)
      07. Juli 2010 16:04

      Aber was kann man gegen die Eisbären tun?

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 16:17

      Bärentatzen wieder zur Delikatesse erklären.

    • Donnerlütchen (kein Partner)
      07. Juli 2010 16:25

      Diese Politikerarmleuchter , insbesonders die, die das Maul am weitesten aufreissen, damit ist das grüne Gesindel gwemeint , sollen sich ernsthaft mit der Überbevölkerung auseinander setzen. Heil Klawitschnik

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 17:35

      Wieso verstehe ich eigentlich das Wortspiel vom Donnerlütchen mit einem 't' nicht?

  16. siggi (kein Partner)
    07. Juli 2010 15:48

    Warum sind Beweise erforderlich?

    Wenn ich mit dem Auto auf einer kurvenreichen Strecke fahre und meine Geschwindigkeit immer steigere, dann werde ich früher oder später zu einer Kurve kommen, für die meine Geschwindigkeit zu hoch ist und bei der ich rausfliege.

    Ob ich jetzt bei der nächsten oder übernächsten Kurve rausfliege ist doch unerheblich. Es interessiert mich auch nicht, wie hoch die Überlebenschancen abhängig vom Sitzplatz sind.

    Aber auch wenn mir jemand beweist, dass die Straße nicht kurvenreich sondern gerade ist, ist mit einem Reifenplatzer oder Kolbenreiber in den nächsten 950.000 km zu rechnen.

    Also es ist eher der Beweis darüber zu führen, dass nichts passieren wird. lustigerweise ist es aber umgekehrt.

    • Paige (kein Partner)
      07. Juli 2010 16:23

      Ferdinand, das ganze Zitat:
      In einer der aktuellen Studien haben die Forscher der Fluxnet-Initiative an 60 über die ganze Erde verteilten Stationen gemessen, wie die Atmung von Ökosystemen auf kurzfristige Temperaturschwankungen reagiert. Demnach wandeln Pflanzen und Mikroorganismen Zucker nicht einmal mit doppelter Geschwindigkeit in Kohlendioxid um, wenn die Temperatur, etwa von einer Woche zur nächsten um zehn Grad steigt. "Daraus lässt sich mit geeigneten Modellen berechnen, wie sich der Klimawandel auf die Atmung der Ökosysteme und den globalen Kohlenstoffkreislauf auswirken könnte", sagt Markus Reichstein.

      Bisherige Untersuchungen auf Ebene der Ökosysteme ergaben teilweise Beschleunigungen um das drei- bis vierfache, wodurch sich der Treibhauseffekt verstärken würde. Allerdings ließen sich diese Daten nicht mit globalen Modellen sowie atmosphärischen Messungen von Kohlendioxidkonzentrationen und deren saisonalen Schwankung in Einklang bringen. "Nun können wir offenkundige Widersprüche zwischen experimentellen und theoretischen Arbeiten ausräumen", sagt Miguel Mahecha, der die neuen Messungen der Ökosystematmung maßgeblich koordiniert und ausgewertet hat. Und sein Kollege Markus Reichstein ergänzt: "Besonders alarmistische Szenarien für die Rückkopplung von Erderwärmung und Ökosystematmung erweisen sich damit als unrealistisch."
      ---

      Man hat bisher falsche Prognosen abgegeben - nicht nur aus diesem einzelnen Grund übrigens - das wurde jetzt zugegeben:

      "Klimaprognosen könnten in Zukunft genauer und zuverlässiger werden - dank neuer Erkenntnisse über die Rolle terrestrischer Ökosysteme im globalen Kohlenstoffkreislauf." Das heißt, dass die bisherigen Annahmen von einer enormen Aufschaukelung ausgegangen sind und somit "ungenau und unzuverlässig" waren. Sie KÖNNTEN (Konjunktiv) in Zukunft genauer werden. In Kopenhagen wollte man ja aufgrund der "exakten Prognosen" allen Ernstes, die Erderwärmung bis 2050 auf exakt 2°C - nicht mehr und nicht weniger - beschränken. Und wodurch? CO2-Steuern, Handel mit CO2-Zertifikaten und ev. einer Installation einer Weltregierung, s.

      http://www.readers-edition.de/2009/10/20/wird-in-kopenhagen-die-gruendung-einer-weltregierung-beschlossen/

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      07. Juli 2010 16:30

      Paige, Sie lesen Dinge, die nicht dort stehen.

      Nocheinmal, die bisherigen Untersuchungen sind nicht in die Klimamodelle eingeflossen. Es waren einzelne Forscher, die aufgrund dieser Übertreibungen alarmistische Szenarien vorhergesagt haben, die allerdings von den allgemein akzeptierten Prognosen abwichen. Jetzt, wo man den Zusammenhang versteht, kann man die neuen Untersuchungen verwenden, um die Prognosemodelle zu verfeinern.

    • Paige (kein Partner)
      07. Juli 2010 16:31

      Oh, sorry, Siggi, das ist hier falsch gelandet - ich werde hernach aufhören damit. Es ist ohnehin sinnlos.

    • Paige (kein Partner)
      07. Juli 2010 16:39

      Ferdinand, wie kommen Sie denn zu einer "Prognose", hm? Selbstverständlich kann man nun die Modelle verfeinern. Ganz genau so steht es auch in Ihrem unten zitierten Artikel.

      “Klimaprognosen könnten in Zukunft genauer und zuverlässiger werden – dank neuer Erkenntnisse über die Rolle terrestrischer Ökosysteme im globalen Kohlenstoffkreislauf.” - Das steht da so. Nein, ich lese da nichts heraus, was da nicht steht, aber Sie vielleicht. Unterberger und alle anderen Vernunftbegabten haben es übrigens verstanden...

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 16:58

      Paige, wenn Sie auch nur rudimentäre Ahnung von der Materie hätten, so wüssten Sie, dass - außer von Leuten, die ünber zu wenig Wissen verfügen - gar nicht von »Prognosen« gesprochen wird, sondern von »Szenarien«.

      Wollen Sie wissen warum? Weil eine Prognose Exaktheit impliziert (natürlich auch keine Unfehlbarkeit). Aber allen daran Beteiligten ist klar, dass für die Modelle derzeit viel zu viele Annahmen getroffen werden müssen, und viele zu viele Unwägbarkeiten mitspielen und viel zu viele Verfahrensungenauigkeiten im Spiel sind, als dass jemand wagen würde, diese Modellrechnungen »Prognose« zu nennen.

      Aber wir können die Vergangenheit bereits ganz gut nachrechnen. Ich glaube, ViennaCodePoet hat dazu einmal hier geschrieben. Ich finde es jetzt leider nicht.

      Wie heißt es übrigens so schön: Prognosen sind knifflig. Besonders, wenn sie die Zukunft betreffen.

    • Paige (kein Partner)
      07. Juli 2010 17:06

      Phaidros, für mich impliziert eine "Prognose" keine Exaktheit. Sagte ich das denn? Wozu bezweifle ich denn dauernd die Exaktheit? Das Klima vorauszuberechnen, ist unmöglich; es ist eine Gleichung mit zu vielen Unbekannten. Deswegen stinkt es mir doch so, wenn er behauptet, er könne das sehr wohl. Ist das jetzt klar?

      Ich verabschiede mich. Das ist ja anstrengend...

    • Paige (kein Partner)
      07. Juli 2010 17:08

      Korr. ...wenn einer behauptet,...

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 17:15

      Paige, für Sie vielleicht nicht, aber für Naturwissenschaftler. Das meinte ich ja mit "rudimentärer Ahnung".

    • Paige (kein Partner)
      07. Juli 2010 17:26

      Tut mir leid, Phaidros, das kann ich wieder nicht so stehen lassen. Grundsätzlich ist keine Feststellung der Naturwissenschaft exakt, sondern immer nur eine Näherung mit div. Modellen. Exakt ist nur die Mathematik als Hilfswissenschaft, aber Kreise und Dreiecke findet man nicht draußen im Wald. Gibt ein Wissenschaftler anderes an, ist er nicht seriös. Bei Prognosen werden seriöser Weise immer +/- Schwankungen angegeben. Bei KLIMA-Prognosen sollten seriöse Forscher überhaupt eine Menge relativierende Bemerkungen machen (z.B. wenn unsere Annahmen zutreffen o.Ä.).

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 17:59

      Eben, indem Intervalle angegeben werden, ist die Naturwissenschaft exakt. Und zwar macht man das schon bei der Messung, nicht erst bei einer "Prognose".

      Es existieren ausgereifte mathematische Theorien und Verfahren, wie die Fehler (besser: »Ungenauigkeiten«) durch die Rechnungen getragen werden müssen, sodass auch Ergebnissen ein sinnvoller Wertebereich zugeordnet werden kann.

      Und, bitte lassen Sie mich nicht wiederholen, denn es nervt offen gestanden, wenn man etwas zwei oder dreimal erklärt, und dann völlig unangebrachterweise gesagt kriegt: "Das kann ich nicht stehen lassen".

      Kein Klimafroscher, kein einziger, spricht von einer "Klimaprognose". Null. Niemand.

      NUR der Boulevard tut das. Und der beweist ein ums andere Mal, dass er die Aussagen einfach nicht versteht, was NICHT an der Unverständlichkeit der Aussagen liegt, sondern einfach an der Wurschtigkeit der Redakteure ("Des kapiert eh keiner und es klingt wichtig") und den übertriebenen Wünschen nach Verkürzung und Dramatisierung.

      Klimaforscher müssen für ihre Rechenmodelle sehr viele Annahmen treffen und sprechen daher von "Szenarien". Und tun somit genau das, was Sie da so großspurig einfordern: "WENN die Annahmen des Szenario XY halten, DANN erwarten wir eine Temperaturzunahme von 4-7°. Damit einhergehen wird ein Anstieg des Meeresspiegels" (also *genau*, was Sie fordern).

      Am nächsten Tag steht dann im Käseblatt: "Klimaforscher bestätigt: 7° Klimerwärmung, katastrophale Flutwellen. 100e Millionen Tote unausweichlich! Malediven versinken morgen Nachmittag."

    • Paige (kein Partner)
      07. Juli 2010 20:38

      Ach? Die messen ganz genau und dann basteln sie das Ergebnis hin, indem sie irgendwelche Konstanten einführen. Phaidros, ein Szenario ist auch eine Prognose. Die Medien liegen gewiss nicht falsch, wenn sie die Horrorszenarien des IPCC und deren gekauften Wissenschaftlern als "Prognosen" bezeichnen. Auch Prognosen sind nicht exakt, Phaidros, schon gar nicht solche übers Wetter/Klima. Ich weiß gar nicht, was das jetzt bringt, wenn Sie sich in solche Details verrennen, außer, dass Sie vom Wesentlichen ablenken wollen bzw. von den vielen anderen Argumenten, die hier gegen die Hypothese eines "anthropogenen Klimawandels" sprechen und nicht zuletzt auch davon, dass Unterberger wieder einmal ins Schwarze getroffen hat.

      Die Klimahysteriker wurden wiederholte Male bei der Manipulation und Lüge ertappt. Dem ist nichts entgegen zu setzen.

      Ich bitte Sie, ein Techniker/Naturwissenschaftler, der behauptet, er könne alle Phänomene exakt berechnen, ist ein Scharlatan. Es gibt nur Näherungen. Oft funktionieren diese allerdings sehr gut. In der angewandten Naturwissenschaft (Technik) sorgt man zudem dafür, dass man auf der sicheren Seite ist. Sagen Sie jetzt bitte nicht noch einmal, Prognosen wären exakt, sonst reiß ich Ihnen den Kopf aus :-)

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 22:26

      Paige, Sie haben in derselben Weise und in jeder Hinsicht ganz genau so recht wie alle, die unerschütterlich *wissen*, dass nur sie allein die Wahrheit kennen.

      Gefahr, Dein Name ist Halbwissen.

      Schönen Abend.

    • Paige (kein Partner)
      08. Juli 2010 09:34

      Schaun Sie, Phaidros, das mit der Quelle sage ich deswegen, weil Sie auch anderen vorgeworfen haben, der Spiegel sei keine seriöse Quelle (das ist kein Argument, sondern ein rhetorischer Trick, die Diskussion zu ersticken). Daher ließ ich mich darauf nicht ein und habe Ihnen Google und damit freie Wahl der Quelle empfohlen, weil es sich um reine Geschmackssache handelt, welche man nimmt. Sie haben umgekehrt keine Quelle gefunden, die Gegenteiliges behauptet.

      Ja, es ist stark eine Glaubensfrage. Ich gehöre zu jenen, die nicht alles glauben. Natürlich habe ich mich nicht so intensiv wie Sie damit beschäftigt, aber das muss ich ja auch nicht. Manche tun sich eben leichter, manche schwerer, etwas zu begreifen.

      Ich habe nichts gegen die Forschung! Allerdings soll man Spekulationen auch als solche kennzeichnen.

      Die CO2-Hypothese ist halt wirklich Unsinn. Lesen Sie vielleicht dazu auch folgenden Kommentar, der an Sie gerichtet ist:
      http://www.andreas-unterberger.at/2010/07/globale-erwarmung-ein-weiterer-eckstein-ist-kaputt/comment-page-1/#comment-65494

    • Paige (kein Partner)
      08. Juli 2010 09:35

      Wie ich jetzt hier gelandet bin? Falsches Fenster offen... :-)

  17. Franz Ferdinand (kein Partner)
    07. Juli 2010 15:10

    Wie so oft hat sich die Diskussion vom ursprünglichen Thema abgewendet. Es ist immer hilfreich, wenn man auch gelesen hat, worüber man diskutiert. Leider ist die Studie wie so oft hinter einer Paywall, aber für diejenigen, die sich interessieren, ist hier die (englischsprachige) Aussendung der Max Planck Gesellschaft:

    http://www.mpg.de/english/illustrationsDocumentation/documentation/pressReleases/2010/pressRelease201007041/index.html

    Vielleicht habe ich etwas übersehen und einer der vielen fachkundigen Kommentatoren hier kann mir zeigen, wo die Klimaerwärmung in Frage gestellt wird. Ich konnte nur herauslesen, dass mit den neuen Erkentnissen die globalen Klimamodelle verfeinert werden können.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      07. Juli 2010 15:13

      Hier die deutschsprachige Version:
      http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/2010/pressemitteilung20100702/index.html

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 15:34

      Wobei der Spiegel ja auch nur diese Pressemeldung leicht umgeschrieben übernommen hat.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      07. Juli 2010 15:40

      Aber manche haben etwas übersehen oder falsch verstanden, siehe diesen Absatz:

      Bisherige Untersuchungen auf Ebene der Ökosysteme ergaben teilweise Beschleunigungen um das drei- bis vierfache, wodurch sich der Treibhauseffekt verstärken würde. Allerdings ließen sich diese Daten nicht mit globalen Modellen sowie atmosphärischen Messungen von Kohlendioxidkonzentrationen und deren saisonalen Schwankung in Einklang bringen. "Nun können wir offenkundige Widersprüche zwischen experimentellen und theoretischen Arbeiten ausräumen"

      Das heißt, dass die Modelle bisher die Atmung von Ökosystemen implizit richtig angenommen haben, obwohl man nicht genau gewusst hat, wie das funktioniert. Es waren die bisherigen Untersuchungen, die diesen Effekt übertrieben haben, aber die sind ja nicht in die Modelle eingeflossen. Was sagt uns das jetzt?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 15:43

      Schon Sie, Unterberger wird auch aus einer Studie von Frau Kromp-Kolb persönlich einen Beweise für die Nicht-Existenz der globalen Erwärmung herauslesen. Wenn er das will, macht er das.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      07. Juli 2010 16:13

      @STF
      Ich weiß nicht, ob Ihnen aufgefallen ist, dass der Spiegel die Aussage der Studie geändert hat. So wurde z.B. der Ausdruck "bisherige Untersuchungen" durch "bisherige Modelle" ersetzt, und der Hinweis auf den Widerspruch mit den Klimamodellen weggelassen. Ich habe das bereits in meinem Thread weiter unten um 8:32 angedeutet.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 17:49

      Tatsächlich, vermute die Inkorrektheit aber eher bei der dpa.

  18. Avalanche (kein Partner)
    07. Juli 2010 14:01

    Hier haben wir ein klassisches Dilemma. Seite A behauptet etwas, ohne es beweisen zu können, Seite B versucht die unbewiesene Behauptung auszuhebeln.

    Deshalb gibt es im Recht die Beweislast: jener, der etwas behauptet, muss es auch beweisen.

    Die Forscher und Menschen, die den Einfluss des Menschen auf das Klima behaupten, haben außer Computermodelle nicht einen einzigen Beweis dafür. Wissenschaft muss empirisch sein, evidenzbasiert, nachvollziehbar und daher verifizier- bzw. falsifizierbar. Wenn jemand allerdings ohne Fakten und Empirie etwas behauptet, ist dies schlicht unmöglich. Daher entstehen auch diese hitzigen Diskussionen wie in diesem Forum.

    Zurück zu den Behauptungen:

    Jene stützen sich auf ein einziges (scheinbares) Faktum, nämlich dem Ansteigen der Durchschnittstemperatur der letzten 150 Jahre. Hier tun sich viele Fragen auf:

    1) Haben denn die Forscher in den letzten 150 Jahren in jedem Jahr jeden Punkt auf der Erde vermessen? Denn nur so lässt sich ein Temperaturabfall- oder anstieg empirisch belegen, da selbst Experten unwidersprochen davon ausgehen, dass regionale Temperaturschwankungen lokal bedingt sein können. Hat man also ein paar lokale Schwankungen, die zufällig in die selbe Richtung gehen, hätte man schon einen globalen Temperaturanstieg, obwohl es vielleicht in anderen Gegenden der Erde kühler wurde.

    2) Warum gehen die Forscher davon aus, dass die Temperaturen um 1850 ideal für die Menschheit gewesen sind?

    3) Warum gehen die Forscher davon aus, dass höhere Temperaturen zu Katastrophen führen würden, wo doch keine einzige Studie vorliegt, die einen Zusammenhang zwischen Naturkatastrophen und Erdtemperaturanstieg nahelegt? Im Gegenteil, gerade zuletzt wurden Studien erstellt, die Katastrophenszenarien in Zweifel stellen:

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,686437,00.html

    4) Warum stützen die Forscher ihre Aussagen auf Theorien und Computermodelle, wo doch das Wesen von Naturwissenschaft die Beobachtung und Analyse ist?

    5) Warum können Forscher bei angeblich wissenschaftlich belegten Fakten nicht erklären, warum ihre Kernaussage nicht zutrifft? Denn wenn mehr CO2 höhere Temperaturen bedeutet, warum wurde die Erde zuletzt nicht wärmer (was man wiederum wahrscheinlich nicht in allen Gegenden der Erde gemessen hat)? Und selbst wenn die Forscher eine Erklärung finden würden, warum die Erde nicht wärmer wurde, müssten sie den gefundenen Faktor in ihre Modelle einfließen lassen, da er offensichtlich nicht berücksichtigt wurde.

    6) Wie erklären die Forscher, dass CO2 schon in höheren Konzentrationen auf der Erde vorhanden war, dies aber nicht zu einem Temperaturanstieg führte und aus diesen Zeiten auch keine Naturkatastrophen bekannt sind, oder eine lebensfeindliche Umgebung bekannt sind?

    Insgesamt muss man konstatieren, dass die Forscher all diese Fragen in entsprechendem Maße beantworten können müssten, um auch nur annähernd beweisen zu können, dass der Mensch für einen (noch nicht nachgewiesenen) veritablen Temperaturanstieg verantwortlich ist.

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 14:20

      Seien Sie mir bitte nicht böse, aber in dem von Ihnen verlinkten Artikel bin ich nach »Jetzt findet Jones ohne Pillen keinen Schlaf mehr. Immerzu spürt er eine Enge in der Brust. Nur Betablocker helfen ihm über den Tag« über »Wie ein Haufen Elend hockt er bei den Befragungen auf seinem Stuhl, zitternd manchmal.« nicht hinaus gekommen.

      Das ist ja heute-Niveau, da ist mir die Qualität des übrigen Artikels ganz klar. Soll heißen: selbst wenn der Rest Wort für Wort richtig sein sollte: dieser Journalist hat für mich nicht die Qualifikation, dafür einzustehen. Somit ist der Artikel wertlos.

      Ich empfehle Science oder nature oder den Scientific American als Informationsquelle in naturwissenschaftlichen fragen. Woanders habe ich heute geschrieben, dass Der Spiegel nicht unbedingt eine Instanz in wissenschaftlichen Fragen ist. Hier haben wir einen beeindruckenden Beleg, dass ich nicht total daneben lag.

      Nichts für ungut, bitte.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • langer (kein Partner)
      07. Juli 2010 14:33

      Es geht bei der Klimadebatte nicht darum, Beweise abzuwarten. Wenn diese Beweise so erbracht werden können, dass sie selbst die größten Skeptiker überzeugen, ist es wohl schon zu spät. Das Prinzip der Forschung muss sein "Wenn das und jenes weiterhin gemacht wird, dann kann das und das passieren". Es geht um mögliche Auswirkungen mancher Stoffe bzw. menschlicher Handlungen auf das Klima. Was diese möglichen Auswirkungen betrifft, ist die Forschung in den letzten Jahrzehnten sicher genauer und zuverlässiger geworden. Den unumstößlichen Beweis für diese Annahmen möchte ich lieber nicht erleben.

    • Paige (kein Partner)
      07. Juli 2010 14:42

      Na-ja, Phaidros, jetzt hängen Sie sich schon wieder nur an einem Punkterl auf... der Quelle.

      Schaun Sie einmal, was ich beim ORF gefunden habe:

      "Wie lange wurden die Daten unter Verschluss gehalten?

      Seit den 80ern. Es sind zwar bearbeitete Daten zugänglich, aber wir brauchen die Rohdaten. Man muss das ja überprüfen können.

      Welche Art von Daten betrifft das?

      Thermometermessungen. Der vorhin erwähnte Vorwurf der Meinungsdominanz bezieht sich übrigens auf andere, nämlich auf Proxy-Daten (wie etwa Baumringe, die Temperaturen nur indirekt anzeigen, Anm.).

      Im Zusammenhang mit Baumringen war in einer E-Mail von einem „Trick“ die Rede. Worum geht es da?

      Es geht darum, dass man Baumringe an Thermometerdaten gewissermaßen eicht, um dann in früheren Perioden, für die nur Baumdaten vorhanden sind, auf die Temperaturen schließen zu können. Das Problem ist aber: Seit den 60er Jahren passen die Baum- und Thermometerdaten nicht mehr zusammen. Erstere weisen sogar auf eine Abnahme der Temperatur hin. Das ist der „decline“ in der entsprechenden E-Mail.

      Setzt sich die Diskrepanz bis heute fort?

      Soweit ich weiß, ja..."
      http://science.orf.at/stories/1634164/

      Soviel zu "Ihrer" Baumringtheorie (sie ersetze exakte Temperaturmessung - die Rohdaten sind nämlich sogar verschwunden).

    • Gerald (kein Partner)
      07. Juli 2010 15:18

      @ phaidros

      Der boulevard-journalistische Spiegel-Artikel ändert aber nichts an den durchaus berechtigten Fragen. Wir wurden in den letzten Jahren z.B. mit Katastrophenszenario auf Katastrophenszenario überhäuft, die alle im Zuge einer Erderwärmung eintreten sollten. Von dem Abschmelzen der Himalayagletscher über das Aussterben der Eisbären, das Absaufen ganzer Inselketten, Austrocknung von Landstrichen, Zunahme verheerender Wirbelstürme usw. NICHTS wurde ausgelassen und genauso hat sich NICHTS als stichhaltig erwiesen. Die Himalayagletscherschmelzbehauptung wurde ungeprüft aus einem Zeitungsartikel übernommen, wo ein indischer Geologe lediglich erklärte es KÖNNTE so sein. Tatsächlich gibt es nicht einmal einen einzigen wissenschaftlichen Beleg, dass die Himalayagletscher überhaupt schmelzen. Die Eisbärpopulation ist so hoch wie nie. 2009 war das hurrikanärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen (http://www.coaps.fsu.edu/~maue/tropical/) und das obwohl uns 2005 nach Hurrikan Katrina erklärt wurde, dass wir uns wegen des Klimawandels auf immer mehr Hurrikans gefasst machen müssten usw. usf.
      Kurzum: Die Erderwärmungswissenschaftler haben schon mehrmals heftig daneben gegriffen. Eine Stagnations- bzw. sogar leichte Abkühlungsphase hatte keines der Modelle die uns die Temperatur in 50 Jahren vorhersagen wollen, vorhergesehen. In den CRU e-mails werden diese Selbstzweifel der Forscher auch deutlich (nach außen hin hat man sich natürlich nichts anmerken lassen), so schrieb CRU-forscher Kevin Trenberth über die Stagnation ab 1997: "We can't account for the lack of global warming and it's a travesty we can't" (deutsch: Wir können das Fehlen globaler Erwärmung nicht erklären und es ist ein Trauerspiel, dass wir es nicht können)
      Oder da Sie den Scientific American anscheinend lesen (der auf deutsch übrigens Spektrum der Wissenschaft heißt): Da erklärte ein Klimatologe im Zuge eines Artikels über das El Nino-Phänomen, dass man erst wenige Monate vor Anfang/Ende eines El Nino dessen Anfang/Ende vorhersehen könne, ansonsten wüsste man nicht wie lange oder stark dieser ausfallen würde. Ehrlich verdutzt dachte ich mir da: Nanu? Man kann also ein die halbe Welt umfassendes Klimaphänomen nicht länger wie ein paar Monate vorraussehen geschweige denn dessen Stärke und Dauer berechnen, die globale Temperatur in 50 Jahren will man uns aber vorraussagen können noch dazu ohne zu wissen wie sich die Sonne verhält, denn deren Verhalten lässt sich abgesehen von manch zyklischen Effekten bisher überhaupt nicht vorhersehen und sie hat einen sehr großen Einfluss auf unser Klima. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Phase der Temperaturstagnation gerade mit einer Phase zusammenfällt in der die CO2-Emmissionen stark gestiegen ist, so fallen der indische und chinesische Wirtschaftsboom genau in diese Zeitspanne. Die simple Wahrheit ist, wir verstehen erbärmlich wenig vom Klima es ist ein hochkomplexes System aus tausenden Einflussfaktoren von denen wir einige noch nicht verstehen und einige nicht einmal kennen. Jeder der sich mit multivariater Datenanalyse und der Modellierung komplexer Systeme befasst, weiß wie schnell die Aussagekraft gegen Null geht, wenn manche Einflussfaktoren im Modell nicht berücksichtigt sind und bei den Klimamodellen ist das eindeutig der Fall. Doch mit "wir wissen wenig und unsere Vorhersagen sind viel zu ungenau" kann man eben kein Geld machen, mit Panikgeheul schon. Man braucht nur einmal schauen was da unter dem Titel Klimawandel mittlerweile für absurde Forschung betrieben wird: Etwa letzte Woche behauptete eine Studie der Mensch könnte durch die Ausrottung der Mammuts schon damals eine Erderwärmung ausgelöst haben und während des Ausbruch des isländischen Vulkans erklärte eine Klimatologin man sollte ein Forschungsprojekt starten, um zu untersuchen ob der Klimawandel nicht Vulkanausbrüche verstärke! Wenn man das Tarnmäntelchen "Klimawandel" drumhängt fließt das Geld in Strömen.

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 15:22

      Man kann also ein die halbe Welt umfassendes Klimaphänomen nicht länger wie ein paar Monate vorraussehen geschweige denn dessen Stärke und Dauer berechnen, die globale Temperatur in 50 Jahren will man uns aber vorraussagen können noch dazu ohne zu wissen wie sich die Sonne verhält,

      Warum denn nicht? Sie können kein einziges Roulette-Ergebis voraussagen, das des gesamten Spiels aber sogar sehr exakt beschreiben.

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 15:23

      Na-ja, Phaidros, jetzt hängen Sie sich schon wieder nur an einem Punkterl auf… der Quelle.

      Na-ja, paige, das ist ja kein ganz unwesentliches Punkterl.

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 15:25

      Selbstverständlich ist das nicht "meine" Theorie. Außerdem habe ich mehrfach gesagt, dass hier viele Bilder zusammenpassen.

      paige, Sie polemisieren und wollen einfach nur recht haben. Bitteschön: Sie haben in allem recht.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 15:25

      Warum denn nicht? Sie können kein einziges Roulette-Ergebis voraussagen, das des gesamten Spiels aber sogar sehr exakt beschreiben.

      DANKE, DANKE, DANKE für den völlig richtigen und schlauen Vergleich!!!!


      @Paige und Co: Die Diskussionen hier scheitern meistens, weil manche einfach den Unterschied zwischen Klima und Wetter nicht verstehen.

    • Paige (kein Partner)
      07. Juli 2010 15:47

      Redaktion, ich schrieb um ca. 8 Uhr Folgendes: Anm.: Im letzten Jahrzehnt stieg die Temperatur überhaupt nicht an, was das IPCC bereits beichten musste (es hatte ja Gegenteiliges behauptet), in den letzten 2 – 3 Jahren sinken die mittleren Werte sogar, aber ich gehe dennoch nicht davon aus, dass es nun zu einem Global Cooling kommen wird; derartige Schwankungen sind normal – in die eine wie in die andere Richtung. Allerdings beweisen sie, dass die “Berechnungen” ein Humbug sind.

      ---
      Darauf antwortet die Redaktion mir, ich könne Wetter und Klima nicht unterscheiden...
      Redaktion, Sie sollten dringend an Ihrer Leseschwäche arbeiten, um sich hier nicht noch mehr zu blamieren.
      ---

      Phaidros, och, ich mag ja auch nicht mehr, da ich mich nur ungern wiederhole, wünsche Ihnen aber jetzt, dass Avalanche gegen Sie und Franz Ferdinand antritt ;-)

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 15:52

      Gerald,

      Wir wurden in den letzten Jahren z.B. mit Katastrophenszenario auf Katastrophenszenario überhäuft,

      das ist vollkommen richtig. Aber nicht von der seriösen Wissenschaftsgemeinde, sondern von Vorfeldorganisationen, Lobbies und Medien, die aus unterschiedlichsten und vielfältigsten Interessen immer wieder draufhauen. Siehe saurer Regen & Waldsterben, SARS und wie sie alle hießen, die Planetenentvölkerungsszenarien...

      Es war, seit ich mich erinnern kann *immer*, jeden einzelnen Tag, irgendeine Götterdämmerung am Horizont zu sehen, vor der wir gewarnt wurden. Deswegen aber die Wissenschaft in Bausch und Bogen zu verdammen und zu argumentieren, als ob das alles Idioten wären, ist zu einfach (das tun Sie nicht, aber andere hier). Hier wird der Sack gedroschen wo man den Esel meint.

      mfG phaidros.vie@gmail.com

      p.S., eine Bitte, ohne mich in Ihren Schreibstil einmischen zu wollen, aber: Absätze wären nett - danke!

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 16:21

      @Paige: Ein Jahrzent reicht als Klima-Trend noch nicht aus. Wenn in den nächsten drei Jahrzehnte die durchschnittliche Jahrestemperatur weiter abkühlt, dann kann man von einem Klimatrend sprechen.

    • Paige (kein Partner)
      07. Juli 2010 16:29

      Redaktion, genau das sagte ich ja. Ich würde zudem sagen, dass man einen viel längeren Zeitraum hernehmen muss. 30 Jahre reichen auch nicht aus.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      07. Juli 2010 16:30

      Nur ein Teilgebiet:

      Die Temperaturkurven werden durch IPCC-Abhängige und Wissenschaftler am Tropf öffentlicher Forschungsgelder (denn die gibt's nur für AGW-Hörige) planmäßig manipuliert: Sensoren werden aus der freien Natur auf Verkehrsknoten in Großstädten verlagert; auch die Abluftschächte riesiger Klimaanlagen (von Bürotürmen) sind beliebte neue Anbringungsorte für digitale Funkhermometer.

      So "wappnet" sich eine von Panikmache lebende Branche gegen die Tatsachen,
      daß es seit ~12 Jahren nimmer wärmer wird, sondern kühler;
      daß Wasserdampf und solare Zyklen zu allen Zeiten das Erdklima bestimmen und betsimmt haben;
      daß der ~0,4 Promille betragende menschliche Beitrag zu sogenannten "Klimagasen" irrelevant ist;
      daß deren behaupteter Einfluß auf das Klima ausschließlich auf Computersimulationen beruht, deren Algorithmen und Basisdaten beharrlich unter Verschluß gehalten werden;
      daß es in vorindustriellen Epochen weit höhere CO2-Mengen in der Erdatmosphäre gab;
      daß die "kleinen Eiszeiten" im 17. und 19. Jahrhundert für Hungersnöte und Pestepidemien sorgten: daß der Mann'sche Hockeystick längst als primitive Fälschung entlarvt wurde;
      daß IPCC-Pachauri, Berufsheuchler Gore und internationale Gangs aus dem Handel mit CO2-Zertifikaten Milliarden scheffeln, ohne daß auch nur ein einziges Gramm CO2 dadurch eingespart wird;
      daß die EU bereits (aussichtslose) Untersuchungen gegen diese weltweit kooperierenden Gaunerkartelle eingeleitet hat, die allein die ökobegeisterten (und nicht minder naiven) EU-Tintenburgen im dreistelligen Milliardenbereich betrogen haben;
      daß die planmäßig geschürte, auf keinerlei harten oder gar nachprüfbaren Fakten beruhende Umwelthysterie über kurz oder lang jeden von uns mehr kosten wird als die Bankenkrise — ohne am Klima und am Schicksal der Menschheit auch nur irgendwas verändern zu können.

      Und so weiter. Freilich ist kein vernünftiger Mensch gegen sparsamen Umgang mit den Ressourcen der Erde. Was gut ist, denn Sparen schont, erhält und schützt.
      Technisch unreife Schnapsideen wie Hybridautos (AMS-Titel: "Teurer können Sie nicht Benzin sparen"), Wind- und Solarenergie, die nur dank massiver Subventionen einen Markt finden, sind aber ideologisch oktroyierte, jeder Vernunft und Physik hohnsprechende Irrwege.

      Fossile Brennstoffe gibt's noch für Jahrhunderte — was kein Grund ist, sie ungehemmt aufzubrauchen. Man überbrücke die Zeit bis zur technischen Reife alternativer Energien (wozu auch die Kernfusion gehört) mit konventionellen Kernkraftwerken, die günstig und CO2-neutral arbeiten, was bei Wind- und Solarkrücken nicht der Fall ist; denn die verbrauchen bei ihrer Erzeugung mehr fossile Energie, als sie äquivalent während ihrer gesamten Lebensdauer einspielen.

      Wer's nicht glaubt, besuche die unaufgeregten, neutralen Wissenschaftler bei http://wattsupwiththat.com/
      ... wo man sich auch in die komplexen Details der Klimaforschung einlesen kann — aber auch in die ziemlich hinterfotzigen Methoden derer, die von Klimapanik sehr gut leben.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 16:33

      "Redaktion, genau das sagte ich ja. Ich würde zudem sagen, dass man einen viel längeren Zeitraum hernehmen muss. 30 Jahre reichen auch nicht aus."

      Dann haben wir eindeutig aneinander vorbeigeredet.

      Warum dann der Verweis auf den kalten Mai von Ihnen????

    • Paige (kein Partner)
      07. Juli 2010 16:42

      Da gings um den klimaschwindlichen ORF :-)

    • Avalanche (kein Partner)
      07. Juli 2010 19:51

      Zu konstatieren ist nach einem langen Tag, dass keine meiner Fragen suffizient beantwortet werden konnten. Das erstaunt nicht, da wir einfach viel zu wenig wissen.

      Erschreckend ist für mich ein Kommentar gewesen, in dem geschrieben wurde" Wissenschaft besteht auch daraus, dass man mögliche Szenarien beschreibt". Dies ist wohl der dümmste und erschreckendste Satz überhaupt. Wenn die Wissenschaft wirklich dazu verkommt, mögliche Szenarien als wahrscheinliche Szenarien darzustellen und somit die Politik zu beeinflussen, so sehe ich nicht nur ein starkes Versagen der Politik, sondern auch der Wissenschaft, die die Menschen mit Wissen und nicht mit Möglichkeiten versorgen sollte.

      Weiters wurde das Beispiel gebracht, man wisse über den Mechanismus beim Roulette bescheid, man könne aber trotzdem nicht voraussagen, ob es schwarz oder rot wird. Man muss schockiert feststellen, dass die Klimaapologeten der Meinung sind, zu wissen, wie das Klima funktioniert, die Entwicklung trotzdem nicht voraussagen zu können und das Schlimmste ist, diese Befürworter wollen eine Gesetzgebung auf ein Roulettespiel aufbauen, dessen Ausgang sie nicht kennen. Obwohl man also nicht weiß, ob der Mensch Einfluss hat, ob dieser Einfluss relevant ist und welche Folgewirkungen dieser Einfluss haben könnte, befürwortet man eine freiheitseinschränkende Gesetzgebung.

      Das ist mit Verlaub eine furchtbare Position. Man beschneidet den Willen und die Freiheit anderer, weil man befürchtet, die Roulettekugel könnte auf Rot fallen, auch wenn sie auf Schwarz fallen könnte und man nicht weiß, ob denn nun Rot so schlimm sei. Man kann sich nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 22:39

      Avalanche, das Roulette ist eine Analogie, nicht mehr. Ich hätte auch die statistische Physik von Gasen von Ludwig Boltzmann anführen können: auch hier ist es uns unmöglich, das Verhalten einzelner Moleküle vorherzusagen. Dennoch können wir Gase insgesamt ausgezeichnet beschreiben. Mit statistischen Methoden. Beim Klima verhält es sich ähnlich.

      Zu Ihrem empörten Schlusssatz habe ich eine Frage. Sie müssen nicht antworten: Sie erfahren, dass der Teddybär, mit dem Ihre kleinen Kinder spielen, gerade auf extrem krebserregende Substanzen untersucht wird. Das Ergebnis werde aber zu Weihnachten vorliegen. Was machen Sie? Die Kinder weiterspielen lassen?

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Avalanche (kein Partner)
      07. Juli 2010 23:09

      Ihr Beispiel ist nicht akkurat, phaidros. Denn hier geht es nicht um die Frage, ob man privat Maßnahmen setzt, um sich vor etwaigen Folgen zu schützen oder ihnen präventiv zu begegnen, sondern ob man die Freiheit anderer einschränkt.

      Die Frage, die Sie mir stellen sollten, lautet daher: würde ich einem fremden Kind den Teddybären wegnehmen, wenn der Vorwurf laut wird, dass er giftig sein könnte? Meine Antwortet lautet ganz einfach nein.

    • Avalanche (kein Partner)
      07. Juli 2010 23:13

      Im Übrigen ist es irrelevant, wie genau Sie das Klima und das System beschreiben können, phaidros, denn solange Sie nicht sagen können, wie sich das Klima entwickelt und welche Auswirkungen dies hat, ist jegliche Information umsonst, nichts anderes sagt das Roulettebeispiel aus.

      Ich frage Sie etwas: würden Sie Ihr ganzes Vermögen darauf setzen, dass den Menschen der CO2 Ausstoss schaden wird? Wenn Ihre Antwort nein ist, sollten Sie aufhören, für die Klimaapologeten zu argumentieren,

    • Avalanche (kein Partner)
      07. Juli 2010 23:27

      Entschuldigen Sie den nochmaligen Einwurf, aber ich möchte Sie fragen, was Sie wollen. Sind Sie für eine Gesetzgebung, um den CO2 Ausstoß zu verringern? Wenn ja, ist dieser Kommentar irrelevant. Wenn nein, dann frage ich mich, warum Sie hiezu überhaupt Stellung nehmen, denn niemand streitet ab, dass es untersucht gehört.

    • phaidros (kein Partner)
      08. Juli 2010 06:07

      Avalanche, aber den Eltern dringend raten, den Teddy unter Verschluss zu nehmen, würden Sie allemal.

      Bitte lesen Sie einfach meine Posts, dann wissen Sie, wofür ich "antrete": weder für noch gegen eine Klimagsetzgebung sondern einfach dafür, die Wissenschaft in Ruhe arbeiten zu lassen. Das dauert vielleicht noch 15 Jahre, aber auf die kommt's vermutlich (ist nur geraten) nicht an. Klimahysterie ist genauso unangebracht wie Sorglosigkeit.

      So lange wir aber nicht wissen, was das Endergebnis sein wird wären wir gut beraten, etwas Vorsicht walten zu lassen. Auf alle Vorsicht zu pfeifen ist wie den Bootsausflug zu genießen statt zu rudern, weil nicht *nachgewisen* ist, dass wir auf den Wasserfall zutreiben.

      (Keineswegs nur) Ihre Einteilung in "für oder gegen eine Gesetzgebung" greift zu kurz. Nachdenken ist angezeigt, Gesetze erlassen später. Schade, dass es bei den Gesetzen schlussendlich immer nur um die Wahrung irgendwelcher Lobbies geht. Aber das gehört nicht hierher.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros (kein Partner)
      08. Juli 2010 06:08

      hätte natürlich "Interessen irgendwelcher Lobbies« heißen sollen.

    • Avalanche (kein Partner)
      08. Juli 2010 09:53

      Sehen Sie phaidros, Sie unterstellen mir, dass ich diesen Eltern eine Wegschließung des Teddybären anraten würde. Obwohl Sie das nicht wissen können, haben Sie natürlich Recht, ich würde es den Eltern raten. Genauso könnten aber Regierungen allen Menschen Dinge anraten. Das wäre auch kein Problem, da einem Rat die Eigenschaft des Zwanges fremd ist.

      Eine Gesetzgebung rät jedoch Eltern nicht an, den Teddybären wegzuschließen, sie zwingt sie dazu.

      Man kann ruhig in diese Richtung forschen, bis man grün und blau wird; man kann auch persönlich Maßnahmen treffen, die das CO2 reduzieren, wenn man der Meinung ist, es habe negative Auswirkungen. Anderen Menschen auf Grund von Vermutungen ihre Entscheidungsfreiheit bei manchen Dingen zu nehmen (und das tut eine CO2 Gesetzgebung schon lange, siehe Duschkopf, Glühbirnen), ist absolut inakzeptabel.

      Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, warum Sie hier bei diesem Thema so eifrig mitdiskutieren, wenn Sie eine CO2- Gesetzgebung nicht befürworten, denn den meisten Kommentatoren (so unterstelle ich es zumindest dem Geschriebenen) geht es nicht darum, zu beweisen, dass CO2 keinen Einfluss auf das Klima hat, sondern gerade darum, auf Grund solcher Annahmen keine Gesetzgebung durchzuführen.

    • phaidros (kein Partner)
      08. Juli 2010 13:17

      Eine Gesetzgebung rät jedoch Eltern nicht an, den Teddybären wegzuschließen, sie zwingt sie dazu.

      Völlig richtig. Ich rede aber nicht irgendeiner Gesetzgebung oder keiner das Wort, sondern dem Ratgeber selbst: dem Wissenschaftler!

      Bitte lesen Sie die Posts der "meisten" nochmal: es wird tw. rundheraus behauptet, dass es keinen Einfluss des Menschen auf Wetter und Klima gäbe. Alle die das behaupten, wären einfach nur geldgeil oder Hirnschüssler oder wenigstens zu unintelligent um intuitiv entscheiden zu können, was die Wissenschaftsgemeinde seit 15 Jahren nicht klären kann.

      Und das wissen wir einfach nicht.

      Daraus aber Folgerungen abzuleiten und aus diesem Titel Forderungen aufzustellen ist dann eben genau der Rat an die Eltern (die ja dann die Regelung erlassen können - in diesem Bild alss die beratenen Regierungen): lass Dein Kind weiter mit dem Teddy spielen, es ist nix erwiesen!

      Alle dreschen also auf den Ratgeber ein: besorgte Eltern ebenso wie die Teddybärenhersteller.

      Und diese Versuche, die Wissenschaft zu instrumentalisieren - EGAL aus welchen Gründen und Motiven - sind das Hinterletzte! Das gilt aber für beide Seiten (ok, für die Eltern *etwas* weniger als für die Teddybärenlobby. Aber nur etwas).

      Und dieses Bewusstsein versuche ich zu transportieren: es gibt keine einfache Anwort.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Avalanche (kein Partner)
      08. Juli 2010 14:26

      Alle dreschen also auf den Ratgeber ein: besorgte Eltern ebenso wie die Teddybärenhersteller.

      Ich denke, alle dreschen auf den Tyrannen ein, der sie zwingt, bestimmte Glühbirnen zu kaufen.

      Würde es kein einziges Gesetz zu dem Thema geben, es würde bei Weitem nicht so instrumentalisiert und die Debatte wäre nicht so emotionsgeladen.

  19. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    07. Juli 2010 13:17

    Wann beginnt eigentlich bei unserem Blogger die Urlaubssaison. Möchte endlich mit allen anderen zahlenden Kunden, gegenseitiges Schulterklopfen perfektionieren. Ganz ohne links-linke Gutgrünmenschen.

    Vielleicht meint er ja die Weihnachtsferien mit Urlaubssaison??

    • Heri (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:22

      @drb
      Sie wären doch der erste, der weinen würde, wenn AU auf Urlaub ginge...

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:34

      Das stimmt, würde die Diskussionen hier vermissen.

  20. Gerhard Pascher (kein Partner)
    07. Juli 2010 13:05

    Aus den verschiedenen Beiträgen erkenne ich, dass hier lauter Experten (inkl. AU) Stellung nehmen. Natürlich gab und gibt es immer wieder Gutachten und Gegengutachten von fachlich versierten Leuten.
    Dieses Thema ist aber derart vielschichtig und wichtig, daher sollten wir "Halblaien" großes Vertrauen in die Entscheidungsträger setzen, damit sie für uns nur das Beste entscheiden. Kritische Hinterfragungen sind aber ebenso wichtig und auch erwünscht.

  21. Franz (kein Partner)
    07. Juli 2010 12:46

    Wir erinnern uns an das gefährliche Ozonloch, das hundsgemeine FCKW war schuld. Hintergrund: Das Weltpatent für FCKW lief aus, ab sofort durfte es jeder herstellen. So wurde das geniale und billige Kältemittel verboten (in Afrika wird es heute noch hergestellt). Die Antwort auf alles Fragen liefert: Cui bono - wem nützt es?

    • Franz (kein Partner)
      07. Juli 2010 12:47

      Nebenbei bemerkt: Da Erderwärmung keiner mehr glaubt wurde es in Klimwandel umbenannt. Jetzt stimmt es immer.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      07. Juli 2010 12:52

      Schon einmal was vom Chapman-Zyklus gehört? Und wie entsteht eigentlich so ein Ozonloch?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 12:54

      Wird das beim Klimawandel auch so sein? CO2 wird verboten, doch wem nützt es?

    • Heri (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:20

      @STF
      Wem es nützt? Wirklich schwer zu erraten! ;)
      Na, wem hat den die Schweinegrippe-Hysterie geholfen? Den eventuell betroffenen Menschen, oder doch der Pharma-industrie?
      Detto bzgl CO2-Hysterie. Hier wird sogar ein eigener Industriezweig geschaffen.

    • W. Mandl (kein Partner)
      07. Juli 2010 14:07

      @Schnabeltierfresser

      Ich weiß, dass Sie zu intelligent sind, um die Frage ernst gemeint zu haben.

      Natürlich gibt es eine große Anzahl von Nutznießern der Klimawandelhysterie, viele wurden auch schon mehrmals in diesem Formum diskutiert, u.a. alternative Energieanbieter, Atomlobby, Politiker zur Ausweitung des Staatseinflusses und als Argument für Steuererhöhungen, Forschungseinrichtungen zum Nachweis der Existenzberechtigung, UNO und Organisationen um die eigene Bedeutungslosigkeit zu bekämpfen, Ideologen, um kollektivistische Ideen durchzusetzen usw.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 15:00

      @ Mandl

      Schön, ich bin ein bisschen geizig mit Smilies in letzter Zeit, ich weiß.

      Die Entgegnung hätten Sie Sich aber demnach schenken könne. ;)

  22. tartaros (kein Partner)
    07. Juli 2010 12:08

    Klimawandel hin. Klimawandel her.
    Für Europa wäre das nicht so schlimm. Im Notfall müssen halt einige nach Skandinavien auswandern oder nach Osteuropa. Beides relativ dünn besiedelt.
    Bedenklich ist viel mehr, sollte es wirklich um ein paar Grad wärmer werden, was in Regionen wie Nordafrika, Naher, Mittlerer und Ferner Osten passieren wird. Noch dazu, wo die sich dort vermehren wie die Schwammerln.
    Wassermangel, verdörrte Anbauflächen.

    • Franz (kein Partner)
      07. Juli 2010 12:41

      Die Bilderberger reden von "Abkühlung", das dürfte es eher treffen.

    • Gerald (kein Partner)
      07. Juli 2010 12:44

      Wie kommt man immer wieder zu der Annahme, dass eine höhere Temperatur mehr Trockenheit und Dürre bedeutet?

      Die heißeste Region unseres Planeten ist die Zone um den Äquator und gerade die ist überhaupt nicht trocken, sondern tropisch feucht. Die globale Temperatur war erdgeschichtlich auch schon deutlich höher. Damals war die Sahara fruchtbares Weideland und die Erde konnte soviel Biomasse produzieren, dass damit so gigantische Tiere wie die Dinosaurier ernährt werden konnten. Wärme war meist eine Segen für Flora und Fauna.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      07. Juli 2010 12:47

      Höhere Temperaturen führen zu stärkerer Verdunstung und somit zur Austrocknung des Bodens aber auch höherem Wassergehalt in der Atmosphäre. Die Folge sind Dürren und stärkere Niederschläge.

    • Gerald (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:08

      @ F F

      Noch einmal: Die heißeste Region unseres Planeten ist die Äquatorzone. Dort gibt es keine Dürren, sondern tropisch-feuchtes Klima. Die pauschale Faustformel "Höhere Temp = Trockenheit" ist somit Blödsinn.
      Höhere Verdunstung bedeutet außerdem auch mehr Niederschlag. Deswegen gibt es ja in unseren Breiten im Sommer mehr Niederschlag wie im Winter.
      Wärme war für den Planeten noch nie ein Problem, wenn auch gleichzeitig der Niederschlag stieg. Flora und Fauna fühlen sich in tropisch heißem Klima am wohlsten, so viele Lebewesen und Pflanzen pro Fläche wie in den Tropen gibt es nirgendwo sonst auf dem Planeten.
      Und: Wüsten waren in den erdgeschichtlichen Warmphasen (die noch deutlich wärmer waren, wie die jetzige Warmphase) kaum vorhanden. Die Sahara war z.B. grün.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:19

      Die pauschale Faustformel “Höhere Temp = Trockenheit” ist somit Blödsinn.

      Stimmt, hat auch keiner behauptet.

    • Gerald (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:36

      @ F F

      Doch, tartaros.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:47

      Nun, dass Temperatur und Niederschläge nicht unbedingt korreliert sind, ist klar. Im Mittelmeerraum fällt der meiste Niederschlag im kühlen Winter, während der Sommer weitgehend trocken ist. In der Sahara fällt zur Zeit fast überhaupt kein Regen, obwohl es dort noch wärmer ist. Wind, Druckverhältnisse und einiges mehr spielen hier natürlich auch eine Rolle. Bei einer Klimaerwärmung werden sich natürlich die Klimazonen verschieben, und so kann es sehr wohl sein, dass sich Wüsten in Afrika und im Nahen/Mittleren Osten nach Norden ausdehnen.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:48

      ...nicht immer korreliert sind...

    • Gerald (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:51

      Richtig: Es kann sein.

      Es kann aber auch nicht sein. Erdgeschichtlich war es meistens nicht so. Da brachten Warmphasen weniger Wüsten. Die Behauptung eine Erderwärmung (so vorhanden) brächte uns mehr Trockenheit ist also pure Spekulation noch dazu auf sehr wackeligen Beinen.

  23. Neppomuck (kein Partner)
    07. Juli 2010 11:36

    Die sog. „anthropogen beeinflusste Erderwärmung“ ist nichts anderes als eine Glaubensfrage.
    Dass auch da und dort von einem „Klima-Holocaust“ (griech. holókauston - vollständig verbrannt‘) gesprochen wird, macht allerdings die ganze Hysterie auch nicht viel verständlicher.

    Man liest, dass sich die Temperatur weitweit in den letzten 100 Jahren (!), also in 3,3 Klimaperioden (Klima = durchschnittliche Wetterwerte der letzten 30 Jahre) um sage und schreibe 0,7 ° C. erhöht haben soll. Wie da die Messmethoden über 100 Jahre unter konstanten Bedingungen gehalten worden sein sollen erklärt allerdings niemand.
    Wo waren, bzw. sind die Messpunkte eingerichtet?
    Wie wurde die zeitliche Komponente (Temperaturschreiber) berücksichtigt?

    Dann zu den apokalyptischen Folgen des CO2-Ausstoßes, als unmittelbare und unmittelbar zu beeinflussende Folge des exzessiven Spritverbrauchs:
    In welchem Zusammenhang steht die galloppierende Abholzung der Regenwälder (Bäume, aber nicht nur die binden CO2 - u.a. durch Photosynthese) mit dieser „Entwicklung“, wer hat die sog. „CO2-Äquivalente“ ( CO2 – Faktor 1, CH4 = Methan – F. 21, Lachgas - F. 310 und SF6 = Schwefelhexafluorid gar den etwas ominösen Wert von F. 23.900 – also auf 0,2 ppm genau, wie „wissenschaftlich“) bestimmt?

    Svante Arrhenius hat vor etwa 110 Jahren den Verdacht geäußert, dass die „anthropogenen“ Verbrennungskraftanlagen zusätzliche Wärme erzeugten und damit eine Erderwärmung nicht auszuschließen sei. Seitdem hat sich die Erdbevölkerung vervierfacht (jeder Mensch hat etwa eine Heizleistung von 100 kWh), über die Entwicklung des Rinderbestands (CH4-Emission) kann man bestenfalls Vermutungen anstellen. Wurde das alles in die simulierten Projektionen in die Zukunft unserer Durchschnittswelttemperatur mit einbezogen?
    Wahrscheinlich nicht.

    Es ist richtig und gut, die Menschen auf diesem Planeten zu einem verantwortungsbewussten Ver- und Gebrauch der Energiereserven anzuhalten. Aber es sollte dazu nicht gelogen werden. Sonst verliert als eine der letzten ‚Instanzen der Glaubwürdigkeit’ auch die Wissenschaft an Reputation. Was noch weit verheerendere Folgen haben kann als eine alle betreffende Knappheit leicht allokierbarer Energieträger.

    Aber wie das eben so ist bei der Bewertung von Para- oder Pseudowissenschaftlichen „Forschungsergebnissen“.
    Wer nicht daran glaubt, ist ein Nebochant.

    Ähnlich verhält es sich mit der Angst, dass unsere Welt „nasse Füße“ bekommen wird.
    Zwar lässt die Schmelze etwa des Nordpols samt Umgebung (Eis schwimmt, meine Herren WissenschaftLer!) den Meeresspiegel nicht im ein My steigen, aber die Investitionen in hüfthohe Wasserstiefel haben bereits begonnen. Bildlich gesprochen.
    Da liest man in Beiträgen mit wissenschaftlicher Attitüde, dass „Kohlendioxid, dessen Anteil in der Atmosphäre heute etwa 350 ppm (parts per million) oder 0,035% beträgt“.
    10 hoch 3 daneben, Herr (oder Frau) Klimatologe.
    Herr B. Lötsch, ehedem Leiter des Naturhistorischen Museums in Wien, meinte, auf die Gesamtproblematik angesprochen, dass die (kaum verständliche) Beweisführung über die Besonderheiten des Gases CO2 hinsichtlich seiner Infrarot-Absorption auf dem Umstand beruhe, dass diese Erkenntnis, die auch in bewährten Messinstrumenten umgesetzt wird, längst „state of art“ wäre.
    Dass die spezifische Wärmekapazität von CO2 unter jener von H2O-Dampf liege, lehnte er als „irrelevant“ ab.
    Usw. usf.

    Vielleicht bin ich wirklich zu blöd, um die hehren Gedankengänge unserer Wissenschaftseliten nachvollziehen zu können, mit meinen Basiskenntnissen von Physik und Mathematik etwa war es mir jedoch nur möglich, die diversen apokalyptischen Visionen in den Bereich der „Spekulation“ (in des Wortes beider Bedeutungen) zu verweisen.
    Aber soll sich jeder ein bisserl bemühen, hier Klarheit zu schaffen.

    Dazu eine kleine Rechenaufgabe:
    Die Erde hat einen Durchmesser von ~ 12.700 km.
    Etwa 70 % der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt.
    Das spezifische Gewicht von Wasser ist 1, 0, das von Eis etwa 0,9.
    Die Formel für die Oberfläche der Kugel ist 4 r²Pi.
    Wieviel Eis müsste jetzt schmelzen, damit der Meeresspiegel um 1 m steigt?
    Man kann auch schätzen, aber davon möchte ich doch abraten.
    Man begäbe sich damit auf das Niveau unserer erderwärmungsbegeisterten KlimawissenschaftLer.

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. Juli 2010 11:56

      sollte heißen ... 100 Wattstunden, also das "k" bitte zu vergessen.

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 11:59



      Da liegen Sie etwas daneben: 100 Jahre in die Vergangenheit zu blicken ist zum Beispiel mit der Analyse von Baumringen sogar relativ einfach möglich. "Temperatur messen" heißt nicht in allen Fällen, dass eine Thermometerablesung zu Grunde liegt. Da werden "Proxies" (also Stellvertreterwerte, wie etwa in diesem einfachen Fall Baumringe ) herangezogen und zu einem Gesamtbild zusammengefügt. Aber es gibt freilich auch andere, kompliziertere.

      Unterm Strich kann man sagen, dass alle Bilder recht gut zusammen passen.

      Zwar lässt die Schmelze etwa des Nordpols samt Umgebung (Eis schwimmt, meine Herren WissenschaftLer!) den Meeresspiegel nicht im ein My steigen

      Nein, aber das Abschmelzen des Grönlandeises, des Südpols und nicht zu vergessen die volumsmäßige Ausdehnung der Ozeane bei Erwärmung. So dämlich sind nämlich selbst Wissenschaftler nicht.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. Juli 2010 12:13

      Und diese "Proxies" sind derart präzise zu bewerten, dass man die 0,7 ° C. über die mehr als hundert Jahre alsl gesichert annehmen kann?
      Dass ich nicht lache.

      Die Antarktis wird kälter. In Grönland sollen (!) jährlich etwa 240 km³ abschmelzen, auch keine Tsunami, und wie man weiß, erwärmt sich das Wasser bestenfalls an der Oberfläche.
      Wie groß da der Volumenszuwachs sein soll, hat auch noch keiner errechnet.
      Also Scheinargumente, wie viele andere auch.

      Es ist übrigens wie mit der berühmten Kette.
      So stark wie ihr schwächstes Glied.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      07. Juli 2010 12:21

      "und wie man weiß, erwärmt sich das Wasser bestenfalls an der Oberfläche."

      Wie man weiß, haben in den letzten Jahrzehnten die Ozeane den größten Teil der überschüssigen Wärmezufuhr aufgenommen, nur ein geringer Teil blieb in der Atmosphäre. Das manifestiert sich in Temperaturanstiegen in allen Meerestiefen, sowie einer damit einhergehenden thermischen Ausdehnung, welche wiederum zu einem Anstieg des Wasserspiegels beiträgt. Außerdem hat niemand je gesagt, dass schmelzendes Meereis zu einem Anstieg führt, sondern schmelzendes Inlandeis.

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 12:21

      Und diese “Proxies” sind derart präzise zu bewerten, dass man die 0,7 ° C. über die mehr als hundert Jahre alsl gesichert annehmen kann?

      Na selbstverständlich, was denn sonst? Oder ist alles unter 25° ist nicht signifikant genug für Sie? Wie ich schon sagte: da gibt es viele Bilder, und alle zeigen dasselbe Motiv.

      Es ist übrigens wie mit der berühmten Kette.
      So stark wie ihr schwächstes Glied.


      Eben nicht, Das ist ein Argumentationsgeflecht, keine Kette. Da ist es ganz egal, ob ein Faden reißt.

      Aber, bewahren Sie sich Ihre Meinung. Die Welt braucht Leute, die ohne irgendeinen fachlichen Hintergrund zu haben (oder täusche ich mich da? In diesem Fall bitte ich um Entschuldigung.) besser wissen als jene, die Jahre an Ausbildung, Mühe und Arbeit investiert haben.

      Treffsichere Urteile ohne Grundlagen sind das, was hier - wie in praktisch allen anderen Fällen auch - weiterhilft.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • SuPa (kein Partner)
      07. Juli 2010 12:28

      Neppomuck:
      Die Polkappen - besonders beim Südpol - haben sehr dicke Eisflächen. Daher fehlt bei Ihrer Rechenaufgabe diese Angabe. Aufgabe geht daher zurück an den Herrn Lehrer.

  24. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    07. Juli 2010 11:26

    Ah ja, und, was heißt das jetzt? Globale Erwärmung gibt es nicht steht ja nicht gerade in der dpa-Meldung.

    Gibt's auch bald wieder mal Themen, über die man sachlich diskutieren kann? Nicht nur Schwule, Windräder und Klima?

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 12:06

      Warum? Sonst ist es Ihnen doch auch wurscht, zu welchem Anlass Sie auf Dr. Unterberger eindreschen. Muss es denn ein sachlicher sein?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 12:46

      Nur dreschen, so berechtigt es sein mag, ist auch fad. Aber bei diesen Glaubensthemen kann man hier nicht sachlich diskutieren, zumindest nicht vergnüglich.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:08

      Jetzt hat unser Blogger Ihr Thema immer noch nicht behandelt. Echt schade, haben wir doch echt fest damit gerechnet ;)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:55

      Ja schade, die armen Babyholocaustgegner haben eben keine mediale Lobby.

  25. Josef Maierhofer (kein Partner)
    07. Juli 2010 10:42

    Mit jedem Grad Temperaturprognose ein paar Milliönchen dazu, das wird angepragert, und zu diesem Zweck lohnt es sich schon durch ein paar Manipulationen die Ergebnisse 'hochzurechnen'.

    Unbestritten macht der Mensch Dreck, produziert Müll und Abfall, geht rücksichtslos mit den Resourcen der Natur um, zerstört die Umwelt, verbetoniert die Welt, verpestet die Luft aber nicht nur durch CO2, sondern auch durch Staub, Schwefelverbindungen, Chlorverbindungen, etc., so auch in dieser Sache mit der Klimahysterie, wo die pekunären Resourcen der Menschen gerplündert werden.

    Urwaldabholzung, Brandrodung, die Erkenntnis, daß das was Schlechtes ist, wenn man so was macht, daß es wesentlich effizienter wäre mit der Natur zu leben als gegen die Natur, all diese Dinge könnten uns vor unserem eigenen Mist zumindest teilweise bewahren. Betrachten wir die Natur nicht als unser Eigentum, sondern uns als Teil der Natur.

    So vermessen zu sein, daß wir auf Dauer gegen die Natur handeln können, das zeigt uns die Natur ja ständig. Als totale Winzlinge stehen wir ohnmächtig vor den Naturgewalten und mit unseren weltweit etwa 5% CO2 Ausstoßvolumen im Verhältnis zum vorkommenden natürlichen CO2 werden wir weder das Klima wesentlich beeinflussen noch die Welt erwärmen, scheint so zu sein, wie bei carlo soziale heute.

    Wir verpesten die Luft entlang der Autobahnen, lagern Blei ab, etc. aber bereits 10 bis 20m weiter ist die Wiese schon wieder völlig normal, im Winter pusten wir russige chemische Verbindungen durch die Schornsteine, je nach Heizungsart, schon wenige Kilometer weiter hat die Natur das 'absorbiert'. In Industriezonen schaffen wir (haben wir geschafft) den sauren Regen in Wetterrichtung.

    Das alles ist kleiner Dreck im Verhältnis zur Sonne, die ganz allein unsere Klimaerwärmung oder -abkühlung bewirkt.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      07. Juli 2010 10:55

      Leider verursachen die 5% CO2, die von uns stammen, beinahe 100% der Klimaerwärmung. Ungefähr 60% unserer C02-Emissionen können von der Natur aufgenommen werden (Ozeane und Biosphäre), die restlichen 40% gehen in die Atmosphäre und sorgen für den schon lange bekannten Antstieg der CO2-Konzentration. Die davon ausgelöste Temperaturerwärmung führt zu den altbekannten Rückkopplungsprozessen (Wasserdampf, Methan aus Permafrostböden), aber das hatten wir ja schon heute.

    • Paige (kein Partner)
      07. Juli 2010 10:57

      Danke, das war mal wieder ein schöner Beitrag von Ihnen, Hr. Maierhofer.

      Wir sollten uns unbedingt für mehr Umweltschutz einsetzen; denn hier geht es um unsere unmittelbare Lebensqualität. Und es wäre ratsam, dass wir uns um alternative Energien bemühen, weil die Rohstoffe knapp werden. Für die "Natur" hingegen sind wir nur ein kleiner Dreck. So ist es...

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      07. Juli 2010 11:13

      Eine von der Sonne getriebene Klimaerwärmung (oder von mir aus -abkühlung) hätte übrigens ein ganz anderes Muster als ein verstärkter Treibhauseffekt. Das betrifft vor allem das C-Isotopenverhältnis, das IR-Emissionsspektrum der Erde und natürlich auch das Verhalten der Stratosphäre.

      Was wir erleben, ist eine Umverteilung der Energie, die wir von der Sonne bekommen. Deswegen kommt es nur zu einer Erwärmung der unteren Luftschichten, während sich die Stratosphäre abkühlt. Wenn die Sonne der Verursacher der Klimaerwärmung wäre, müssten sich alle Atmosphärenschichten gleicherart erwärmen. Das ist einer der wichtigsten Beweise für die anthropogene GW-Theorie.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 11:28

      Lebensqualität? Ich dachte das gibt es im Wirtschaftsliberalismus nicht?

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      07. Juli 2010 11:50

      @ Franz Ferdinand

      Schichten der Atmoshäre

      Die Schichten haben verschiedene spezifische Wärmekoeffizienten an den Grenzen der Schichten herrschen bezüglich der Strahlung die Brechungsindices für Einstrahlung und für Abstrahlung.

      Verunreinigungen reflektieren die Abstrahlung aber gleichermßen auch die Einstrahlung und im Mittel sind Abstrahlzeiten (Wärmeabgabe) gleich den Einstrahlzeiten (Wärmeaufnahme) auf diesem Globus.

      Überschüssiges CO2 ist in Bodennähe, weil schwerer als Luft. In Bodennähe sind in unverbauten Gebieten Pflanzen, die CO2 verarbeiten oder Wasser.

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 12:13

      Verunreinigungen reflektieren die Abstrahlung aber gleichermßen auch die Einstrahlung und im Mittel sind Abstrahlzeiten (Wärmeabgabe) gleich den Einstrahlzeiten (Wärmeaufnahme) auf diesem Globus.

      Hr Maierhofer, vergessen Sie dabei nicht, dass die Atmosphäre nach unten hin dichter wird, und somit Strahlung nach unten "gebrochen"? Es müsste also ein klein wenig mehr nach unten gelenkt werden als nach oben. Sicher nicht viel, aber vielleciht genug, um eine Asymmetrie zu bergünden.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      07. Juli 2010 12:25

      @ phaidros

      Ich verstehe schon, nach dem Prinzip, das fast bis zur Totalreflexion bei Dachschlauchsystemen zur Wassererwärmung ausgenützt wird.

      Nur der Energiesatz stimmt immer und die Enthropie auch.

      Nach der Periode der Einstrahlung folgt die Nachtperiode der Abstrahlung mit dem umgekehrten Mechanismus.

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:04

      Genau. Aber während beider Perioden wirkt der Brechungsmechanismus zum Boden hin! In der Nacht vermutlich einen Tick stärker als am Tag, weil die Atmospähre zusammensinkt, und der Dichtegradient somit steiler wird.

      Also am Tag wird die Einstrahlung durch den Effekt geringfügig verstärkt, in der Nacht die Abstrahlung geringfügig abgeschwächt => Fließgleichgewicht pendelt sich höher ein.

  26. horst (kein Partner)
    07. Juli 2010 10:33

    durch diesen klimawandel müßen wir durch und bald ohne sex leben und wer nicht will wird terror haben oder so...
    der klimawandel - gg

  27. RB (kein Partner)
    07. Juli 2010 10:25

    OT
    Habe heute im Radio gehört, dass die EU-Kommission vorschlägt das Pensionsalter
    auf 70 Jahre zu erhöhen.
    Na toll, das könnte sich dann ausgehen, dass es einen Pensionsbudgetüberschuss gibt...

  28. Eddie R. (kein Partner)
    07. Juli 2010 10:20

    Wenigstens ist der Klimaguru Al Gore dabei zum Milliardär geworden....!! Daran sieht man, dass die angebliche Klimaerwärmung nicht nur Nachteile hat, für manche hat es auch Vorteile...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 11:50

      Das war Gore wohl vorher schon, keine Sorge.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      07. Juli 2010 12:50

      Gore ist ein Warmduscher. Ergo ist die Klimaerwärmung eine Lüge.

    • tartaros (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:34

      Und wenn er kalt duschen würde?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 15:01

      Wichtig ist vor allem, dass er nicht inhaliert hat!

  29. SuPa (kein Partner)
    07. Juli 2010 09:55

    Klima und Umwelt gehören zusammen. Wer die von Menschen gemachten Umweltkatastrophen (zuletzt im Golf von Mexiko), die Abholzungen und Brandrodungen in Südamerika, Afrika und Asien, die Freisettzung von Giften in den Bergwerken, das Abfackeln bei der Erdölgewinnung usw. ignoriert, der hat nur ein egoistisches Schrebergartendenken. Sicher wird in den fortschrittlichen Ländern schon einiges getan, aber in Summe ist es noch immer zuwenig. Wenn z.B. die Auspuffbelastung der Fahrzeuge durch modernere Technologien halbiert wird, kurzfristig sich aber (z.B. in Russland, China, Indien) die Anzahl solcher Fahrzeuge um den Faktor drei vergrößert, dann ist der Einsparungseffekt wieder "beim Teufel". Ebenso verhält es sich mit den Gasen in Spraydosen, Kühlschränken usw. Es kann also nicht genug getan werden, um auch unseren Kindern und Kindeskindern eine heile Welt zu erhalten.
    Natürlich gibt es auch Extreme auf beiden Seiten: Gruppierungen und Klimahysteriker, welche alles schwarz sehen bzw. dabei das große Geschäft wittern. Andererseits auch Leute (und dazu gehört unser geschätzter A.U.), welche alles weiß sehen, d.h. überhaupt keine größeren Auswirkungen für die nächsten 100 Jahre erkennen können. Diese Leute sagen immer: Klimaänderungen hat es immer gegeben und wird es auch immer geben, mit und ohne Zutun der Menschen. Und wenn es ganz arg wird, werden wir sicher Lösungen zur Gegensteuerung finden.
    Daher ist bei diesem Thema von allen Beteiligten Vernunft gefordert. In dubio pro natura.

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 10:23

      In dubio pro natura.

      Ganz genau - sehr schön gesagt! Danke.

  30. Graf Berge von Grips (kein Partner)
    07. Juli 2010 09:34

    Die Hysterie des CO2 erweckten
    die Flatulenzen der politisch Korrekten!

  31. siggi (kein Partner)
    07. Juli 2010 09:22

    Bei wirklich großen Themen, das sind solche, die eigentlich einen Staat oder die gesamte Menschheit als Handlungssubjetk voraussetzen, stellt sich natürlich auch die Frage, was der Einzelen dazu beitragen kann und soll. Denn die "Menschheit" handelt nur, wenn die Menschen einzlen handeln.

    Es muss also der/die große Staatenlenker, die Wirtschaftsbosse und die Konsumenten handeln.

    Nur geht denen ein Handeln für die Menschheit nicht in den Kopf. Also müssen sie motiviert werden. Das werden sie ansatzweise mit der Vorstellung eines jüngsten Gerichtes oder nach Wegfall der allgemeinen Jenseitshoffnung durch ein Feindbild oder eben durch die Vorstellung eines Klimawandels hier und jetzt. Das hat den Vorteil, dass man naturwissenschaftlich/exakt argumentieren zu können glaubt.

    Wie wir mit der Umwelt umgehen ist meiner Meinung nach aber keine naturwissenschaftliche Frage, sondern eine Fragen der Moral. Denn, wenn eine Generation bei endlichen Ressourcen alles auffrist, haben die folgenden weniger und wenn denen dann nichts komplett neues einfällt, haben sie garnichts. Und wenn ich zur Beschaffung von Rohstoffen Risiken eingehe, die ich mit meinem gesamten Kapital (Versicherungsleistungen eingeschlossen) nicht bedecken kann wie anscheinend BP jetzt. dann ist das auch eine Frage der Moral.

    Also ist die Fiktion der globalen Erwärmung ein Schreckgespenst wie das jüngste Gerich, das die Menschheit zu moralischen Handeln bewegen soll. Und das ist einigermaße gelungen.

    • siggi (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:33

      Dass die Fiktion der globalen ERwärmung wissenschaftstheoretisch eine Hypothese ist, ändert nichts daran, dass in den Medien eine Lüge verkauft wird. DAs sich jetzt daran ein Markt gebildet hat ist eine Folge der Lügeneigenschaft der medialen Verbreitung und Populariosierung dieser Hypothese.

      Das ist schade, war nicht anders u erwarten.

      Denn da im Bereich der Wirtschaft, bei der alle Informationen vorhanden sind und die sich über relativ kurze Zeiten erstreckt, die Erklärung des Ablaufes in der Vergangenheit immer strittig ist - wie soll man da den gleichen mathematischen Modellen mit dem unbewaffneten Auge vertrauen, die noch dazu aus dne gleichen Coputern herauspurzeln.

      Wer den Horrorszenarian also glaubte, war m.A. nach selber schuld, aber an der Intention war auch nicht zu zweifeln.

      In Summe hat uns die Lüge wieder einmal in eine Predullie gebracht. Es ist jetzt problematisch moralische Positionen (weniger fressen weniger saufen weniger Gegend zubetoniern weniger Sachen überall hineinschieben weniger Sachen entsorgen weniger ... weniger ... und dafür Techniken für mehr Genuß beim Konsumieren entwickeln mehr Nutzungsmöglichkeiten für Vorhandene Sachen usw.) zu vertreten.

  32. Simplicius (kein Partner)
    07. Juli 2010 08:54

    Als Baujahr 1971 bin ich mit der Tatsache aufgewachsen, daß der saure Regen unsere Wälder ruinieren würde. Das sei so sicher wie das Amen im Gebet. Wenn ich erst einmal erwachsen wäre, hieß es, dann wären bei uns die Wälder Mangelware.

    Tja.

    Nachdem wir ja in Österreich nunmehr in einer Art Euro-Sahel leben und die letzten überlebenden Bäume sich nunmehr in Museen befinden, ist es nur eine Frage der Zeit, Studien hin oder her, bis es bei uns klimamäßig aussieht wie (wahlweise) auf dem Mars (heiß und trocken) oder der Venus (heiß und unter der Wolkenhülle gewittrig).

    M.a.W.: Wer Medienhysterien blind glaubt, ist selbst schuld.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:05

      Der CO2 Anstieg wirkt sich positiv auf das Wachstum der Wälder aus, die diese CO2 für ihre Photosynthese benötigen. Allerdings holzt der Mensch schneller Regenwald ab, als die Wälder in den USA, Kanada, Russland etc. wachsen können!

    • Gennadi (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:07

      Sie sind mit der Tatsache aufgewachsen? Oder eher doch mit der Verbreitung dieser Behauptung?

    • TomM0880 (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:08

      Und genau da liegt das Problem. Nicht der Ausstoß von uns bösen Menschen produziertem CO2 ist es sondern die abholzung der Regenwälder.

      Würde man die in Ruhe lassen, wäre alles im Butter. Nur was macht man mit der allen an dieser Industrie hängenden Menschen.

      Hab ich vergessen, die haben keine Daseinsberechtigung, da sie sich für das System prostituieren oder?

    • H.F. (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:26

      Immer wieder witzig die Leute die auf die Hysterie um Waldsterben und Ozonloch verweisen und meinen das Nichteintreten der prognostizierten Katastrophen wäre ein Beweis dafür, dass der Klimawandel nur Schwindel ist.

      1.) Natürlich wird in den Medien übertrieben, diese Leben schließlich von der Sensation und nicht von gemäßigter Berichterstattung.

      2.) Das Waldsterben wurde u.a. durch Kalkungen und Filteranlagen eingedämmt. Beim Ozonloch war es das FCKW Verbot.


      Natürlich sind immer Hysterie, Übertreibung, finanzielle u. politische Interessen und Alarmismus dabei.

    • NC (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:35

      Ein denkbar schlechtes Beispiel. Gerade beim Sauren Regen hat man den Erfolg von umweltpolitischen Maßnahmen sehr schnell, direkt und greifbar gesehen. Vielleicht hätten sie damals nicht nur "Wickie" schauen sollen....

      Die aktuelle CO2-Diskussion ist um einiges komplexer und wäre tatsächlich kritisch zu betrachten.

    • leitner (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:36

      simplicius

      Also ich kann mich noch gut an die braunen Tannen und Fichten in den Tiroler Bergen erinnern. Zum Glück hat sich der Wald erholt.

      Wer aber einen wirklich kaputten Wald sehen wollte, der konnte damals nach Zinnwald (Nomen est omen) an der ostdeutsch-tschechischen Grenze fahren. Da standen tatsächlich nur mehr die Stämme. Aber auch dieser Wald hat sich in der Zwischenzeit erholt.

    • siggi (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:37

      Das Abholzen der fernen Regenwälder durch sinistere Spekulanten wird gerne akzeptiert, doch was haben die eigentlich für ein Interessen die Regnewälder abzuholzen?

      Würden wrid mehr Gurken essen und weniger Bananen und Ananas würde weniger Regenwald abgeholzt. Aber der Konsument möchte Bananen.

    • till uilenspygel (kein Partner)
      07. Juli 2010 10:00

      Na ja, "heiß und trocken" ist der Mars bei einer Oberflächenhöchsttemperatur von ca. 25 Grad C nicht gerade.
      Egal.

      Aber klar, wir mussten uns damals auch an "Bruder Baum" ketten, der vom sauren Regen so sehr ausgerottet wurde, dass wir in den letzten Jahren einen besorgniserregenden Höchstbestand an Wald zur Kenntnis nehmen mussten.
      So brutal kann "Waldsterben" sein.

      Seitdem orakeln die Apologeten des Untergangs fröhlich weitere Horroszenarien herbei- und dienen, was Wunder, auch gleich die geeignete Lösung des Problems an: Bio-Sprit, Wasserkraft, Windräder, Photovoltaik uswusf.

      Die HohepriesterIn der grünen Zukunft - E. Glawischnig- hat überhaupt DAS Patentrezept: Sofortiger Stop der Ölbohrungen!
      Teufel, Teufel, dass uns das nicht gleich eingefallen ist!

      Die Gute hat ja schon einmal den Planeten gerettet- wie wollen Sie begreiflicherweise wissen?
      Verzicht auf Fleischkkonsum hat sie gefordert! Kühe zerstören mit ihren Methanemissionen die Ozonschicht... daher Evas messerscharfer Schluss: wenn Menschen weniger Fleisch konsumieren, werden weniger Kühe gehalten und damit wird weniger gefurzt!
      Und dass Vegetarier öfter unter Blähungen leiden (Adolf H. war so ein Beispiel!)?
      Die stellen dann das Essen überhaupt ein und -voila!- schon ist Mutter Erde gerettet.
      Rotten wir uns selber aus und retten dadurch die Menschheit!
      So einfach geht's.

      Wir sehen uns hoffentlich alle beim Hopi-Indianer-Regen-Tanz, da die Welt ein Wüstenplanet zu werden droht.
      Ob die Hochwasseropfer das zu würdigen wissen?

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 10:36

      "daher Evas messerscharfer Schluss: wenn Menschen weniger Fleisch konsumieren, werden weniger Kühe gehalten und damit wird weniger gefurzt!"

      Ein großer Irtumm. Nur ein kleiner Teil der kühelichen Emmissionen stammt von Furzen, der Großteil von Rülpsern!

      mfG

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 11:32

      Ein formidables Wort, kühelich!

    • Pedro Pescarolo (kein Partner)
      07. Juli 2010 12:19

      Die Klimahytseriker müssen wirklich schon verzeifelt sein, wenn selbst Typen wie H.F. schon eingestehen müssen ....natürlich übertreiben die Medien...

      Als vor kurzenm die Klimadeppen noch behauptet haben, der Meeresspiegel würde um 50 Meter ansteigen, hattenj Typen wie HF diese Bedenken noch nicht.

      Ja, ja der Zeitgeist und in 5 Jahren will dann keiner mehr ein Anhänger des Klimaalarmismus mehr gewesen sein..,. Ich neine daran habe ich schon immer gezweifelt...

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:10

      Muss ich jetzt nachschauen was formidabel bedeutet, oder veraten Sie es mir Schnabel? Systemfehlers "retardiert" kannte ich ja noch zufällig, aber formidabel...

  33. TomM0880 (kein Partner)
    07. Juli 2010 08:49

    Klimawandel hat es schon immer gegeben. Daran wird der Mensch zum Glück nichts ändern können.

    Ich denke nicht, dass das Auftreten des Menschen auf der Erde diese über die Maßen beeindruckt hat.

    Ich denke eher, dass sie sich schnell unser entledigen wird, wenn wir ihr zu viel werden. Ich weiß nur nicht was die GrünInnen haben? Ist es nicht genau das was sie wollen? Eine "saubere" Welt.

    Mir muss einmal ein Grüner erklären wie er mit seinen Pseudo-Ideen 6 in zukunft 9 Milliarden Menschen durchbringen wollen?

    Profitieren nicht auch sie daran, was die bösen Kapitalisten in den letzten Jahrzenten geschaffen haben?

    Ich habe viele Gutmenschen in meinem Bekanntenkreis, doch wenn einen 160EUR teure Hose verschwindet, kommt das große geheule (ich frage mich heute noch, wer eine Hose um dieses Geld kauft - ich könnte sie mir nicht leisten).

    Wenn es einen selbst trifft, ist die Umverteilung nicht mehr so schön.

    Dieses Beispiel zeigt nur das zynische Verhalten der Linken in Österreich.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:53

      Genialer induktiver Gedankenzug. Sie kennen ein paar Freunde -> also sind alle Linken in Österreich so! Erinnert mich an den Starl.

    • TomM0880 (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:05

      Der Schluss liegt Nahe. Wie gesagt, wenn bei einem selbst umverteilt wird, dann ist es mit dem linken Gedankengut vorbei.

      Sie können ja mal die Wohnung offen lassen, dann komm ich vorbei und verteile Ihren Flat in meine Wohnung um.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:07

      Das Ihnen kein Linker seinem Flat TV schenken wird, ist verständlich.

      PS: Warum ist es eigentlich eine Umverteilung wenn eine teure Hose verschwindet?

    • TomM0880 (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:09

      Jetzt hat sie jemand der sie notweniger hat.

  34. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    07. Juli 2010 08:43

    "Denn deren Eckstein waren bisher einzig und allein Computermodelle, die der Erde katastrophale Folgen prophezeit hatten"

    Der Grundstein ist der Anstieg des Klimas, Herr Unterberger. Weiters der Treibhauseffekt, der in Gewächshäusern zu beobachten ist.

    • Heri (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:47

      und? Sind das nun Computermodelle für die Erde, oder nicht?

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:51

      Ja, allerdings erst nach der empirischen Beobachtung! Unterschied klar?

  35. Mag. Gamlich Hans (kein Partner)
    07. Juli 2010 08:35

    Das Geschäft mit dem "Klimaschwindel" ist das größte nach dem Geschäft mit der "Holocaust-Industrie". Geschützt und bewacht von der "Poliitcal Correctness".
    Ein Ausbrechen aus deren Dogmen kann existenzvenichtend enden, weshalb die meisten mitspielen müssen.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:44

      Gab es den Holocaust eigentlich, Herr Gamlich?

    • Gennadi (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:05

      Verstehen Sie den Unterschied zwischen Holocaust und Holocaust-Industrie?

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:15

      http://www.wikilegia.org/wiki/index.php?title=Gamlich#Faelle

      Die Gamlichs kennen den Unterschied auf jeden Fall nicht. Wie auch, wenn ich mir meine Meinung bei der Holocaustleugnerkonferenz in Teheran mit Ahmadinedschad hole??

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 11:37

      Machen Sie mir den armen Gamlich nicht schon wieder fertig, der hat den Holocaust nicht geleugnet, der hat nur ein Holocaustleugnerbuch in irgendeinem rechtsextremen Moralblatt rezensiert, wie wir alle wissen. Ein teutonischer Akt der linkslinken Gutmenschen also.

      Und jetzt drei Bier bitte!

    • siggi (kein Partner)
      07. Juli 2010 12:26

      Mag. Gamlich muss doch nur seinen Nick ändern - das wird er doch noch können.

      Ansonsten werden wir wohl weiter gegen die Sippenhaftung kämpfen müssen. Die sich natürlich in unseren geläuterten Zeiten nur gegen die richten, die's wirklich verdient haben - genauso wie eine Schuldaufnahme eine Einsparung ist. Hör ich zumindest.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 12:49

      Was für Sippenhaftung? Hans Gamlich ist auch selbst verurteilt worden.

    • tartaros (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:37

      Es könnte ruhig mal eine Gulag-Industrie geben, aber die Russen zieren sich so.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:52

      Lieber Gulag-Industrie als Gulasch-Industrie. Essen Sie nie Würstel mit Saft von Chefmenü, einfach widerlich!

  36. Franz Ferdinand (kein Partner)
    07. Juli 2010 08:32

    Ich will es noch deutlicher formulieren. Wer den Spiegel als Quelle für seine wissenschaftlichen Informationen heranzieht, ist selber schuld. Warum diese eine Studie ein "Eckstein" der "Kima-Hysterie" sein soll, der die Klimaerwärmungstheorie zum Zusammenbruch bringen soll, weiß nur A.U.

    Ich würde Ihnen raten, bei den Betrachtungen über Innenpolitik und Wirtschaft zu bleiben, wo Sie sich bestens auskennen.

    • Paige (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:42

      Die Studien sind nicht vom Spiegel, sondern von Wissenschaftlern unter "Führung des Max-Planck-Instituts". Schön blöd für Sie. Jetzt müssen Sie sich ein anderes Argument ausdenken...

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:49

      Das Problem ist nur, dass die Spiegel-Journalisten bekanntlich von nichts eine Ahnung haben.

      In der Studie geht es darum, welche Auswirkungen der vom Menschen verursachte Klimawandel auf den Kohlenstoffzyclus hat, im besonderen die Sensitivität der Ökosystematmung auf kurzfristige Temperaturschwankungen.

    • Paige (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:59

      Njet, "menschenverursacht" ist eine Hypothese von Leuten, die wieder einmal (wie oft eigentlich schon?) beim Flunkern erwischt wurden. Die Studie widerspricht Annahmen, dass eine mögliche Erderwärmung extrem viel CO2 freisetzt. Damit hat man zukünftige Horroszenarien "berechnet". Jetzt stellt sich heraus, dass diese Annahmen eklatant unrichtig waren.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:05

      Paige, ich gehe davon aus, dass Sie und viele andere bis auf den Spiegel-Artikel nichts zu diesem Thema gelesen haben, aber Hauptsache Sie reden mit.

      Die erwähnte Studie hilft einen Widerspruch zu klären, der die Forscher seit einiger Zeit beschäftigt. Bisherige Studien, welche einen stärkeren Rückkopplungseffekt angenommen haben, standen im Widerspruch zu den Messungen von atmosphärischem CO2 und globalen Modellrechnungen. Somit scheint dieses Problem fürs Erste gelöst.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 11:38

      Wirtschaft? Da kennt Unterberger sich vielleicht beim Stand der Dinge in den Sechzigern aus.

  37. Lothar (kein Partner)
    07. Juli 2010 08:29

    Auch wenn die Klimaerwärmung und ihre negativen Folgen nicht nachzuweisen sind, sind sie doch auch nicht auszuschließen. Verantwortungsvolle Politiker, die Politik für die Menschen machen, müssen daher alles tun, um eine Klimaerwärmung zu verhindert. Das ist wahre Nachhaltigkeit!

    • Heri (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:52

      richtig, nur warum gerade dieses Thema aufgreifen und mit Milliarden bekämpfen? Das erinnert mich ein bisserl an die große Gefahr der Vogelgrippe oder der Schweinegrippe...

      Es sind halt alles nur Hypothesen die vermarktet werden.
      Es gab immer schon Weltuntergangstheorien. Manche werden besser vermarktet als andere. Manche schaffen es sogar weltweit!! Milliarden von Steuergeldern zu lukrieren, wie die CO2 Hysterie.

    • Gennadi (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:03

      Das Klima wird sich kaum darum scheren, ob Menschlein es beeinflussen wollen. Es scherte sich schon viele Millionen Jahre lang nicht um diese starrsinnigen Menschlein.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 11:52

      Sicher ist es dem Klima wurscht, Frage ist nur, ob es auch den Menschlein selbst wurscht sein wird, was passiert. Die werden nämlich die Gelackmeierten sein, wenn was passiert, nicht die Natur.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:00

      @Schnabel: Sehr richtiger Punkt. Die Erde übersteht alles, nur ist die Frage ob mit oder ohne Menschen! Es gibt sehr sehr Tief im Erdinneren immer noch Lebewesen. Die kommen schon irgendwann an die Erdoberfläche und die Evolution beginnt von neuem!

    • tartaros (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:40

      Ja, tief im Inneren leben unbekannte Lebewesen und meist kommen sie durch solche Löcher empor:
      http://www.flickr.com/photos/gobiernodeguatemala/4656432029/sizes/l/

      Und so schnell stirbt der Mensch nicht aus. Wir leben ja nicht in Zeiten eines Flaschenhalses für den Menschen. Könnte allerdings sein, dass es unter Umständen zu einer massiven Dezimation kommt.

  38. Jacky (kein Partner)
    07. Juli 2010 08:18

    Weder aus dem Artikel im Spiegel, noch aus dem Abstract dieser Studie lässt sich herauslesen, was Herr Unterberger und Konsorten gerne herauslesen würden: dass es nämlich die globale Erwärmung gar nicht gibt und dass das alles eh nur erfunden ist und dass, wenn's das, was es nicht gibt, vielleicht doch geben sollte, wir gaaaaar nix damit zu tun haben.

    Langsam lernen wir ja, im konservativen Meinungsterror zwischen den Zeilen zu lesen.

    • Gennadi (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:02

      Dieser blöde konservative Meinungsterror! Über den man glatt die Erwärmungsperioden nach jeder Eiszeit vergessen könnte.
      Nur die politisch korrekte Lehre von "zurück zur Steinzeit" darf verbreitet werden. Hat man doch jetzt endlich freie Stromanschlüsse in Höhlenunterkünften erfunden.

  39. carlo soziale (kein Partner)
    07. Juli 2010 07:58

    Zumindest in Europa und Nordamerika (in anderen Weltgegenden kenne ich mich nicht so aus) kann ich trotz meines fehlenden Hauptschulabschlusses, eine deutliche, menschenverursachte Erwärmung erkennen. Das kommt auch in anderen Beiträgen dieses Tagebuchs zur Sprache. Gestern wurde mir z.B. der Vorschlag gemacht, in meinem Reitstall nicht nur Stuten, sondern auch Hengste ihre Dienste anbieten zu lassen, um diesem Umstand der fortschreitenden Erwärmung Rechnung zu tragen. Igendwie habe ich aber das Gefühl, Wallachen tun es auch. Und auf mein Gefühl habe ich mich bisher immer verlassen können.

    • Meriva (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:04

      Klingt nicht so als hätten Sie überhaupt sowas wie ein Gefühlsleben.
      warm = schwul, wie lustig, darüber haben wir schon im Kindergarten gelacht.

    • Gennadi (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:59

      Um etwas deutlicher zu sein, klingt eher als Werbung für ein Bordell. Wenig angebracht hier.

    • Samtpfote (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:20

      @meriva
      @Gennadi

      Nur peinlich! AAAAuuuuuuuuuuuuu!

    • Florin (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:21

      Meriva und Gennadi,

      Si tacuisses...!

      Zumindest Sie, Gennadi sollten *carlo soziales* Kommentare richtig verstehen können, Sie sind ja nicht zum ersten Mal hier.

  40. H.F. (kein Partner)
    07. Juli 2010 07:52

    Na bitte Business as usual. Unterberger zieht zwei Studien heran, die einen Effekt relativieren und schon ist alles klar. Weil hat man ja als Konservativer eh schon immer gewusst - alles Blödsinn. Ich verstehe es auch irgendwie, KlimaWANDEL ist ja schon aufgrund des Wortlauts böse und unsinnig und kann nur dem grünen Meinungsterror entsprungen sein. Aber zum Glück haben wir ja den Unterberger, der dem Meinungsterror mit den selben Waffen antwortet. Polemik, einseitige Betrachtung, unbelegte Behauptungen (heute mal immerhin einen Link) absurde Schlussfolgerungen...

    Lustig auch - die Urlaubssaison hat schon begonnen und noch gibt es für die braven Zahler soweit ich das sehen kann keine der zusätzlichen Möglichkeiten. Naja vielleicht meinte er auch die Wintersaison oder den Sommer 2015. Aber vermutlich ist er wieder mit einer Reihe mehrerer Faktoren beschäftigt (Partisanenkämpfe mit linksgrünen Meinungsterroristen u.ä.).
    Naja was juckts mich schließlich bin ich ja nicht so verrückt dafür zu bezahlen, witzig ist es allemal.

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:31

      Das Blöde ist: hier haben alle unrecht. Der linksgrüne Meinungsterror ist nämlich ebenso Fakt wie das pauschale Negieren aller Effekte.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:39

      Wurscht was der Unterberger anfasst, er testet nur postiv. Nie der Versuch seine eigenen Thesen zu widerlegen, einfach nur gegenseitiges auf die Schulterklopfen mit Geistesbrüdern!

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:39

      @Phaidros: Da haben Sie allerdings recht!

    • Gennadi (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:58

      Phaidros, manche Poster sehen eben über den Rand des Wahlkampf-Tellers nicht hinaus. Das ist ihr Job.

    • H.F. (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:35

      @ Phaidros: Da haben sie natürlich irgendwie recht.
      Es ist keineswegs alles gerechtfertigt was unter Klimapolitik läuft. Den allgemeinen linksgrünen Meinungsterror kann ich jedoch nicht sehen das ist ein Schlagwort jener die sich ihn ihrer Paranoia eben permanent unter diesem wähnen und dabei übersehen, dass es diverse andere Kräfte im Diskurs und in der Politik gibt.

      Dabei muss ich mich auch selbst an der Nase fassen, wie man an ihrem Posting unten (das ich für sehr gelungen halte) sieht sind Konservative teilweise durchaus fähig zu einer differenzierten Betrachtung insofern ist mein Rundumschlag gegen "die Konservativen" natürlich eine üble Verallgemeinerung. Vielleicht sollte ich das Wort oben durch "Prinzipkonservative vom Schlage eines Unterbergers" oder ähnliches ersetzen.

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 10:05

      H.F., Tage wie der heutige freuen mich besonders!

      Nicht etwa, weil der eine oder die andere gemeint hat, ich hätte mit einem Post zur Abwechslung mal nicht daneben gehauen ("mit Fremdwörtern kannst Dich ja so leicht plombieren!"), sondern weil ich das Gefühl habe, dass manchmal, ganz manchmal, es einigen von uns (allen hier) gelingt, aus den Gräben der vorgefassten Meinungen herauszuklettern.

      Das finde ich gut.

      Und jetzt muss ich mich langsam ausklinken, denn ich habe nebenbei auch noch einen Job zu behalten!

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 11:42

      Das Hauptproblem an der Klimawandeldiskussion ist jedoch, dass wir nie feststellen werden können, wer recht hat, weil wir alle schon zu Staub zerfallen sein werden, wenn man's genau weiß.

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 12:03

      Es ist noch schlimmer, Schnabel: wir werden zu einem Gutteil als CO2 rezykliert werden. ;)

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:03

      Das ist mit der Frage ob Gott denn existiert ähnlich. Wenn in einigen tausenden Jahren die Wissenschaft bewiesen hat, dass kein übernatürliches Wesen existiert, werden vielleicht ein paar Leute sagen: "Schau, im 21. Jahrhundert gab es einige intelligente Atheisten, die dem Gotteswahn nicht verfallen sind!" Leider kann ich es dann dem Unterberger nicht mehr unter die Nase reiben.

  41. Paige (kein Partner)
    07. Juli 2010 07:05

    Besonders gerne malt auch der linksgrüne ORF auf science.orf.at Horrorszenarien über den Weltuntergang durch CO2 an die Wand. "Klimaleugner" werden dort beinhart geooopst. Jüngst hat er sich nicht entblödet, zu behaupten, Verganismus rettete das Klima. Sieht man sich die Studien näher an, so handelt es sich bestenfalls um Drehbücher für Endzeitschocker, nicht aber um peer reviewed Material.

    Ich fand heute auch den Satz: "Das Kohlendioxid ist für mehr als 60 Prozent des menschengemachten Treibhauseffekts verantwortlich." Das ist jetzt wieder was für die ganz Depperten; so zäumt man nämlich klassisch das Pferd von hinten auf. Ferner impliziert der Satz, dass der Treibhauseffekt einzig vom Menschen verursacht wird. Von vorne: Der Treibhauseffekt ist mäßig klimawirksam. Das dominierende Treibhausgas ist Wasserdampf (er macht etwa 2/3 des Treibhauseffektes aus). Da das IPCC die Auswirkungen des Wasserdampfes schlicht für zu schwer berechen- und vorhersehbar hält, kommt er übrigens in den dessen Berechnungen nicht vor. Minimal ist das menschenverursachte Kohlendioxid mit lediglich ca. 3% am gesamten CO2 (gesamtes CO2 in der Erdatmosphäre 0,038 %), wobei als anthropogen alles gerechnet wird, auch das, was wir ausatmen. Das kanns einfach nicht sein.

    Auch noch interessant: Es ist wirklich seit geraumer Zeit spürbar kühler. Besonders kalt war der Mai. Dazu der ORF: Der Mai war extrem heiß - anderswo...

    Ich frage mich, warum relativ viele Menschen gerne an div. Endzeitszenarien glauben. Mir scheint, es geht ihnen nicht ganz gut.

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 07:16

      wobei als anthropogen alles gerechnet wird, auch das, was wir ausatmen

      Wenn das stimmt, ist das ein völliger Witz! Gibt's da eine Quelle dafür, das würde mich interessieren?

      Andererseits rechnet man den CO2-Ausstoß beim Abbau von Ölsand (gewaltige Mengen!) einfach nicht mit.

      Besonders kalt war der Mai.

      Das - mit Verlaub - sagt gar nix.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Paige (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:06

      Besonders kalt war der Mai.

      Das – mit Verlaub – sagt gar nix.

      Was ich gesagt habe, steht vorher und nachher. Hier die Aussage noch einmal: Auch noch interessant: Es ist wirklich seit geraumer Zeit spürbar kühler. Besonders kalt war der Mai. Dazu der ORF: Der Mai war extrem heiß – anderswo…

      Also, was sagt das jetzt? Nichts?

      Anm.: Im letzten Jahrzehnt stieg die Temperatur überhaupt nicht an, was das IPCC bereits beichten musste (es hatte ja Gegenteiliges behauptet), in den letzten 2 - 3 Jahren sinken die mittleren Werte sogar, aber ich gehe dennoch nicht davon aus, dass es nun zu einem Global Cooling kommen wird; derartige Schwankungen sind normal - in die eine wie in die andere Richtung. Allerdings beweisen sie, dass die "Berechnungen" ein Humbug sind.

      Vom Menschen verursachtes CO2 ist immer alles CO2, das der Mensch ausstößt... sorry, aber ich hoffe, das war deutlich. Als Quelle führe ich Google an. Zu diesem Thema gibt es nämlich so viele Suchergebnisse, dass es wohl ganz auf den Geschmack des Suchers ankommt, welche Quelle er da nimmt. Ich überlasse das ganz Ihrem Gusto...

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:29

      Das sagt gar nix, weil der Mai nicht nur zeitlich ein Punkt ist und kein Mittel, sondern weil der einzelne Beobachtungspunkt auch noch geographisch ein Punkt und kein Mittel ist.

      Bei der Klimaerwärmung redet man von der "GMST" ("Global Mean Surface Temperature"), das bezieht sich auf die gesamte Erdoberfläche und wird über 30 Jahre gemittelt, eben um lokale meteorologische Schwankungen auszugleichen. Ein kalter oder heißer Mai, oder ein spürbares Kälter- oder Wärmerwerden an einem Ort beweist oder entkräftet in diesem Zusammenhang überhaupt nichts.

      Google: ich will ja gerne suchen, aber so ein lakonischer Hinweis hilft mir nicht. Ich habe jedenfalls nichts gefunden, weder in Suchmaschinen noch in der Wiki, woraus sich auch nur ein einziger Hinweis auf Atemluft als Bestandteil anthropogenen CO2-Ausstoßes ergeben würde. Ich halte es für eine "urban legend", vielleicht können Sie etwas konkreter werden.

    • Paige (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:51

      Hören Sie, Phaidros, ich habe nicht gesagt, dass der kühle Mai ein Beweis dafür wäre, dass es global betrachtet kühler würde oder dass nun gar ein Global Cooling drohe (ich bin ja nicht klimahysterisch). Ich redete über den klimaschwindligen ORF. Dass es global tatsächlich abkühlt, steht allerdings auf einem anderen Blatte. Das ergeben nämlich die Messdaten der letzten Jahre...

      Na, Phaidros, zum menschenverursachten Ausstoß: Es ist eine urban legend, dass es sich bei den kolportierten 3% lediglich um Autoabgase handle. Es ist allgemeiner Konsens, dass unter "menschenverursacht" auch die durch Atmen verbrauchte Luft einbezogen wird. Das kann man ja recht leicht ausrechnen...

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:56

      "Hören Sie, Phaidros, ich habe nicht gesagt, dass der kühle Mai ein Beweis dafür wäre, dass es global betrachtet kühler würde oder dass nun gar ein Global Cooling drohe (ich bin ja nicht klimahysterisch)."

      Auch wenn Sie es nur angedeutet haben, ist es dumm. Der Fehler: Sie kennen den Unterschied zwischen Klima und Wetter nicht.

      mfG

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:59

      http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:2006_temp_anom-german.svg&filetimestamp=20070220113620

      Hier eine kleine Graphik zum Temperaturanstieg.

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:06

      Paige, bei allem Respekt, das ergeben die Messdaten nicht. GMST wird über dreißig Jahre gemittelt - exakt deswegen, um diesem Trugschluss nicht aufzusitzen!

      Es sank die Durchschnittstemperatur die letzten Jahre zwar wieder etwas, war aber immer noch (weit) über der GMST. Also wird sie bei der zukünftigen Durchschnittsbildung deren Ansteigen weiter voran treiben.

      Einfach gesagt: einer mit 38.6 hat Fieber, auch wenn er gestern 38.7 hatte. Unser Problem: wir haben derzeit keine Möglichkeit auszuschließen, dass er nicht trotzdem morgen 38.8 hat. Oder 39.2. Oder 41.1

      Ich werde nicht müde gebetsmühlenartig zu wiederholen: es gibt keine einfache Antwort auf diese Frage. Weder in die eine, noch in die andere Richtung. Es gibt sie nicht.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:14

      Es ist eine urban legend, dass es sich bei den kolportierten 3% lediglich um Autoabgase handle. Es ist allgemeiner Konsens, dass unter “menschenverursacht” auch die durch Atmen verbrauchte Luft einbezogen wird. Das kann man ja recht leicht ausrechnen…

      Detail für den geduldigen Leser, der uns bis hierher gefolgt ist: selbstverständlich behauptet niemand, dass alles CO aus Autoauspuffen kommt. Luftfahrt, Industrie, Hausbrand, Landwirtschaft,...

      "Allgemeiner Konsens" besteht (oder eben nicht) über eine Veröffentlichung. Das kann man üblicherweise irgendwo mit Quelle nachlesen. Das gelingt mir in diesem Fall nicht. Halten wir also fest: auch nach zweimaliger Bitte um Angabe einer Quelle nennen Sie keine. Meine Vermutung: weil Sie es nicht können. Auch die Methode, mit der man das "leicht ausrechnen" können soll, kenne ich nicht. Aber nach der frage ich jetzt gar nicht mehr.

      Einigen wir uns darauf, dass wir uneins sind.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:23

      "Detail für den geduldigen Leser, der uns bis hierher gefolgt ist: selbstverständlich behauptet niemand, dass alles CO aus Autoauspuffen kommt. Luftfahrt, Industrie, Hausbrand, Landwirtschaft,…"

      Kühe und Reisfelder sind für einen Großteil des Methanausschusses verantwortlich (dieser hat bekanntlich eine um den Faktor 20 stärkere Auswirkung als CO2 auf den Treibhauseffekt). Für beides ist der Mensch verantworlich (Fleischbedarf, Reisbedarf).

      Allerdings wird schon an einer Lösung gearbeitet. Einige Kühe haben ein verschließbares Loch bei der Magenwand, dort kann der Bauer Stoffe einführen, die der Methanentwicklung entgegensteuern.

    • Paige (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:25

      Redaktion, aber gehns, müssen Sie unbedingt täglich beweisen, dass Sie, wenn überhaupt, nur auf der linken Seite diagonal lesen?

      Die Grafik können Sie sich sonst wohin schmieren. Auf der X-Achse (vertikal) stehen Punkte vor den Zahlen. Dies bedeutet, es handelt sich um Zehntelgrade - also 0,1°, 0,2° usw. Dazu sage ich nur: Messgenauigkeit vor 100 Jahren, Messpunkte - der Anstieg ist extrem aufgebauscht und beweist schon dadurch, dass solche Bilderln höchst unseriös sind. Noch einmal: Es wurde in den letzten Jahren kühler, nicht hier, sondern global.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:33

      Warum können mich nicht alle Kleingeister in diesem Blog, die die Welt in "links" und "rechts" einteilen, einfach in Ruhe lassen. Da spreche ich jetzt auch stellvertretend für andere mit Hirn hier (STF, Phaidros etc.). Wem interessiert die politische Einstellung bei einer Diskussion über die Erderwärmung???

      PS: Dann holen Sie sich halt Ihre Graphiken bei Klimahysterie.org, oder Plan-böser-Linker.com

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:52

      Paige, was meinen Sie über die Messgenauigkeit vor 100 Jahren zu wissen? Die konnten schon auf 1/10° messen, davon können Sie ausgehen. Oder gehören Sie zu denen die glauben, dass das alles Idioten waren, und das wir die Klugheit für unser Zeitalter gepachtet haben?

      Was wissen Sie von Messmethoden abseits von Aufzeichnungen? Proxies wie etwa Jahresringen oder Baumpollen aus Bohrkernen, oder

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:53

      (da hat ein "Delta"-Zeichen im Text zum Abbruch des Posts geführt - hier die Fortsetzung)

      ... delta18O in Eisbohrkernen?

      Da ist gar nichts aufgeblasen, man weiß schon ganz gut, wovon man da spricht. Wenn Sie auf die Kritik am Hockeystick anspielen sollten, da wären Sie nicht auf dem Laufenden: die gilt seit 2007 als widerlegt (die Kritik, wohlgemerkt, nicht der Hockeystick).

      Es wurde in den letzten Jahren kühler, nicht hier, sondern global.

      Warum das irrelevant ist, habe ich Ihnen bereits um 9:06 auseinandergesetzt. Nicht gelesen? Nicht verstanden? Nicht verstehen wollen?

    • Paige (kein Partner)
      07. Juli 2010 10:51

      Redaktion, nicht ICH lasse SIE nicht in Ruhe, sondern SIE sind MICH ungut angegangen. Wenn Sie nicht sachlich argumentieren können, dann halten Sie halt einfach den Schnabel und lassen MICH in Ruhe. Klar soweit?

      Phaidros: Es ist Faktum, dass es in den letzten Jahren kühler wurde, trotz gegenteiliger Behauptungen und selbstverständlich PROGNOSEN des IPCC (die Prognosen aus den Jahren 2002 bis 2004 sagten teilw. eine Erwärmung von 5° bis 2008 voraus). Dazu sage ich nur: Schon wieder erwischt (beim Lügen). Ich habe nichts anderes behauptet, als dass es kühler wurde - dass es schon mal noch kühler war, ist ohne Belang.

      Zur Messgenauigkeit: Es handelt sich bei den Vergleichswerten um Interpolationen. Natürlich wurde früher nicht so exakt gemessen. Vor allem gab es nicht so viele Messpunkte. Zu beachten wäre zudem, dass nicht nur an den gleichen Messpunkten verglichen, sondern dies auch exakt am gleichen Tag, zur gleichen Uhrzeit zu geschehen hätte. Ferner ist es in Wien an heißen Sonnentagenca. 5° wärmer als draußen am Land. Dies deshalb, weil sich die Flächen mehr aufheizen (Gebäude, Straßen, Plätze). Das gilt für alle größeren Städte. Ich möchte sagen, dass sich auch die Umgebung eines Messpunktes verändert haben kann. Sie sehen, in diesem Fall werden wirklich die berühmten Birnen mit Äpfeln verglichen, nämlich von Leuten, die schon vielfach beim Schwindeln ertappt wurden.

      Phaidros, Sie sollten sich etwas mehr darum kümmern, was ich wirklich gesagt habe und nicht um das, was Sie herauszuhören meinen, sonst kommen wir bei der Debatte nicht weiter - im Gegenteil.

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 11:10

      Paige,

      Phaidros: Es ist Faktum, dass es in den letzten Jahren kühler wurde,

      Sie müssen aufmerksamer lesen. Es ist sogar unbestrittenes Faktum. Aber ebenso unbestritten ist, dass es IRRELEVANTES Faktum ist. Und das nehmen Sie nicht zur Kenntnis, vermutlich weil es nicht in Ihr Bild der Dinge passt.

      Zu Ihren Anmerlungen bezüglich Messgenauigkeiten und -punkten: da ist sicher was dran. Aber zum einen sind die Wissenschaftler, die das Material zusammenstellen, nicht solche Vollidioten, dass sie an das, was Sie und ich hier aus dem Handgelenk diskutieren, nicht denken würden. Man darf nicht immer vorauseilend annehmen, dass nur Deppen am Werk sind.

      Zweitens dürfte es ähnliche Effekte in beide Richtungen geben, sodass auch statistisch ein gewisser Ausgleich stattfindet. Die Frage ist also, haben wir systematische Fehler bei der Messung? Aber andererseits, der Fehlerbereich wird ja nicht zuletzt deshalb angegeben (und man sieht auch, wie er immer enger wird), und macht ebenfalls eine statistische Abschätzung möglich. Die wieder deckungsgleich ausfällt.

      Und zum dritten, Sie werfen mir vor, ich lese selektiv? Dass aber Jahresringe und Baumpollen einmal mehr völlig kompatible Ergebnisse liefern, und dabei auf einem gänzlich anderen Prinzip als Temperaturmessung mit Thermometer beruhen ignorieren Sie geflissentlich. Wer von uns beiden ist selektiv?

      Auch haben Sie mir noch nicht mit den Quellen für das ausgeatmete CO2, das angeblich als anthropogen eingestuft werden soll oder mit der angeblich einfachen Rechenmethode weiterhelfen können.

      Ihre Argumentation ist schwächer als Sie es einschätzen. Ich möchte (und kann auch zeitlich) das nicht fortsetzen.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      07. Juli 2010 12:15

      Es ist für manche nur schwer verständlich, dass Klima ein langfristiger Trend ist, bei dem sich alle Einzelereignisse herausmitteln. Es spielt somit keine Rolle, ob 2009 das zweitwärmste Jahr war, ob wir gerade ein neues 12-Monatsmaximum erleben, oder nicht.

      Wichtig ist, dass die 2000er Jahre wärmer waren als alle Jahrzehnte vorher (seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen.

      Proxy-Daten sind naturgemäß mit Unsicherheit behaftet, zeigen aber dennoch ein deutliches Bild), und dass der Trend sich vortsetzen wird, sofern es keinen SuperGAU-mäßigen Vulkanausbruch gibt.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:06

      Phaidros, Ferdinand setzen 1.
      Paige setzen 5.

      PS: Ich hab sachlich argumentiert Paige, dann kamen Sie mit: "Redaktion, aber gehns, müssen Sie unbedingt täglich beweisen, dass Sie, wenn überhaupt, nur auf der linken Seite diagonal lesen?"

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:50

      Sogar das Thema Klimawandel im links-rechts-Schema verorten zu wollen ist wirklich schon krank.

    • Paige (kein Partner)
      07. Juli 2010 13:55

      Redaktion, das bezog sich auf Ihr "Argument": "Auch wenn Sie es nur angedeutet haben, ist es dumm. Der Fehler: Sie kennen den Unterschied zwischen Klima und Wetter nicht."

      Ich habe gesagt, dass es in den letzten paar Jahren kühler geworden ist, das hatte mit dem Mai-Satz, den schon Phaidros aus dem Zusammenhang gerissen hat, null zu tun. Es ist einfach ein Faktum. Als Sie dann bemerkten, dass Sie mit Ihrem unseriösen Bilderl nicht punkten können, spielten Sie die beleidigte Leberwurst. Nocheinmal: Wenn Sie nicht sachlich argumentieren können, dann lassen Sie mich bitte angelehnt.
      ---------

      @Phaidros, da Sie ja doch noch Zeit haben, darf ich Ihnen ja wieder antworten, nicht? Sie sind auf sehr viele Argumente von mir gar nicht eingegangen. Zur Temperaturmessung haben Sie zitzerlweise zugegeben, dass sie wohl nicht so exakt gemessen wurden, sondern Ihrer Meinung nach eben exakt nach den Jahresringen nachempfindbar sei - auf Zehntelgrade genau nämlich. Mein Punkt: Und diese Näherungen soll ich den Klimaschwindlern vom IPCC glauben? Die schon vielfach nachweisbar gelogen haben? Bekanntlich sind die älteren Rohdaten zum behaupteten Temperaturanstieg verschwunden, ebenso wurden "Tricks" zur Manipulation der Temperaturkurven entlarvt. Was muss man dazu also noch sagen?

      Zur Berechnung des vom Menschen ausgeatmeten CO2s: Lt. Wiki atmet ein Mensch pro Jahr ca. 350 kg CO2 aus. Jetzt bräuchte man nur wissen, wieviele Menschen es auf der Erde gibt (etwa 6,9 Milliarden) und multiplizieren...

    • Paige (kein Partner)
      07. Juli 2010 14:01

      Schnabel, das IPCC ist ein linksgrüner Verein, der sich mit der Angst vor einem Weltuntergang wichtig machen möchte. Es geht um Macht (Weltregierung) und um Geld (Handel mit CO2-Zertifikaten und Abzocke). Die Anhänger dieser neuen Religion sind schon in der Regel die Grünsektoiden. Die Redaktion fiel diesbzgl. schon bei anderen Themen als linksgrün angehaucht auf. Also ist das doch gar kein Vorurteil, sondern einfach eine Feststellung der Tatsachen...

  42. phaidros (kein Partner)
    07. Juli 2010 06:47

    Ohne das in irgendeiner Weise desavouieren zu wollen: aber Der Spiegel ist nicht wirklich das, was in der Wissenschaftswelt als Instanz betrachtet wird. Was nicht heißen soll, dass die Fakten dieses Berichts schlecht recherchiert oder gar falsch wären (das kann ich nicht beurteilen). Aber aus dem Zusammenhang gerissen scheinen sie mir jedenfalls.

    Zwar liest sich der Artikel seriös, aber nach meinem Verständnis ist es zu kurz gegriffen, das Problem der Erwärmung am Kohlenstoffzyklus festzumachen. Und nur, um die Komplexität zu verdeutlichen: dazu gehört nicht nur Respiration (Atmung bei Säugetieren, aber auch CO2-Ausstoß von Pflanzen), sondern auch Sedimentation, Versteinerung, das Abtauchen im Rahmen der Plattentektonik sowie anschließende Kristallisation und Gesteins- (oder Öl)bildung und schlussendlich Vulkanismus!

    Zum Temperaturanstieg 1850 lag das Jahresmittel 0,4° C unter dem heutigen 30-Jahres-Durchschnitt, heute 0,4° C darüber. 0,8° C Anstieg in 150 Jahren, das ist alles andere als wenig. Nach den Eiszeiten verlief der Anstieg typischerweise etwa 10x langsamer (Quelle: OpenUniversity).

    Warum der CO2-Ausstoß eines Ökosystems durch erhöhte Temperatur besonders steigen sollte, muss mir auch erst jemand erklären: »durch schnellere Atmung« ist nämlich ein typischer Trugschluss: zwar stammt der Sauerstoff im CO2 aus der Atmosphäre, nicht aber der Kohlenstoff; der kommt aus der Biomasse des Lebewesens. Wenn es also mehr CO2 produziert, muss es mehr Kohlenstoff mit der Nahrung aufnehmen, um den erhöhten Ausstoß aufrecht erhalten zu können, und diesen Kohlenstoff dem Ökosystem also entziehen - eine Nullsumme. Am ehesten tippe ich also auf Gärgase u.dgl., aber das scheint sich eben nicht so stark auszuwirken.

    Das Problem ist vielmehr (bzw. könnte sein), dass wir nicht aufhören, zusätzliches CO2 in die Atmosphäre zu blasen, das dort vorher nicht war. Das löst den (meines Wissens seriös unbestrittenen) Temperaturanstieg aus, der dazu führen könnte, dass Permafrostböden auftauen und gewaltige Mengen an Methangas (CH4) freisetzen, das ein wesentlich effizienteres Treibhausgas ist als CO2.

    Erhöhte Temperatur geht auch mit erhöhter Verdunstung (und Ausdehnung der Ozeane, dadurch Oberflächenvergrößerung und weiter erhöhter Verdunstung) einher. Wasserdampf (nicht Wolken! Wasserdampf ist ein unsichtbares Gas. Wolken bestehen aus Tröpfchen und sind daher wie Aerosole zu verstehen) wiederum ist ein Treibhausgas, das 20x so effizient ist wie CO2! Diese und ähnliche Effekte könnten den beschriebenen „Runaway“-Treibhauseffekt auslösen. Könnten. Nicht: werden. Denn andererseits führt mehr Wasserdampf zu Wolkenbildung, die sich wiederum im Wesentlichen kühlend auswirkt.

    Diese Studie ist also meines Erachtens alles andere als sensationell, sondern von den Autoren dazu konzipiert, Details im unglaublich komplizierten Modellbildungsprozess zu klären und absichern. Einmal mehr wird ein Zwischenergebnis herangezogen, um das Ende der Debatte herbeizujubeln.

    Ich muss leider gestehen: wir hatten diese Themen hier bereits mehrmals besprochen, aber ich kann nicht erblicken, dass in den Tagebuchblättern in diesen Punkten jemals etwas anderes eingeflossen wäre wie das, was die vorher feststehende Meinung stützen würde. Das finde ich etwas schade, um es vorsichtig auszudrücken, legt es doch Rückschlüsse auf andere Themen nahe, die ich mir nicht so gut aufschließen kann.

    MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Meriva (kein Partner)
      07. Juli 2010 06:59

      Danke. Das war der bisher mit Abstand beste Beitrag, der auf diesem Blog überhaupt zu lesen war - die Beiträge Unterbergers (die sich ja doch nur auf oberflächlich-polemischem Niveau aufhalten) miteingeschlossen.

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 07:22

      Danke, Meriva, für Ihre sehr freundliche Übertreibung!

    • Gennadi (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:56

      Phaidros, es geht generell nicht um die Glaubwürdigkeit eines einzelnen Mediums. Sondern eher darum, dass man schon froh sein muss, wenn ein Medium überhaupt eine abweichende Meinung berichtet, und damit wenigstens eine Diskussion auslöst. Diskussion (das heißt, das Äußern auch nicht linientreuer Meidungen) ist es letztlich, das die politische Korrektheit um jeden Preis verhindern will.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:01

      Annerkennung auch von meiner Seite. Hätte Unterberger nur halb so viel Ahnung wie Sie, bräuchten wir seine Verschwörungstheorien nicht jede Woche ausdiskutieren!

    • phaidros (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:23

      Gennadi, vollkommen einverstanden, und das wollte ich damit auch nicht aussagen! Deswegen meinte ich ja auch: "ohne das schmälern zu wollen".

      Trotzdem ist Der Spiegel keine Instanz, und das Problem ist - leider - unter anderem auch genau an diesem Tagebuchblatt festzumachen: Wissenschaftler versuchen eine seriöse Diskussion, weil Ihnen die Augiasstall-Komponente der Fragestellung nur allzu bewusst ist. In diesem Fall wurde offenbar ein Puzzleteilchen (von ca. 2,5 Mio ausständigen) an seinen Platz gelegt. Und die Folge ist, dass dieses Teilergebnis als Ende der Diskussion beschworen wird.

      Fazit: wenn in einer Diskussion eine Seite polemisch wird bringt Gegenpolemik keinen Ausgleich, sondern heizt die Situation weiter an.

      dRb: danke, das freut mich sehr!

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Josef Kowatsch (kein Partner)
      08. Juli 2010 08:34

      Lieber Phaidros
      Zu Ihrer Frage: Wenn es wärmer wird steigt nicht der C02-Ausstoss der Lebewesen, sondern die Freisetzung aus dem Eis und den Meeren.
      C02 löst sich extrem gut in Wasser. Aber eben nur bei Kälte. In Schnee und Eis ist es besonders gut löslich. Geht es bedingt durch die Sonne und die kosmische Strahlung auf eine wärmere Periode zu, dann erwärmen sich auch die Weltmeere, Gletscher, Schnee und Polkappen schmelzen und setzen Unmengen an C02 frei. Deshalb steigt dann der C02gehalt im Zwischenspeicher Atmosphäre. Aber, erst kommt die Erwärmung, dann der Anstieg.
      Mit freundlichen Grüßen: Josef Kowatsch

    • Phaidros (kein Partner)
      08. Juli 2010 16:47

      Sg Herr Kowatsch,

      daran hatte ich natürlich nicht gedacht!

      Es ist schon idiotisch: beim Wort "Ökosystem" springt mir (wie vermutlich auch anderen) sofort ein Urwaldtümpel mit Fröschen vors geistige Auge. Aber dass man die riesigen Ozeane wohl in die Überlegungen einbziehen sollte, liegt ja eignetlich auf der Hand.

      Danke!

      MfG phaidros.vie@gmail.com

      p.S.: tut mir leid, ich habe Ihren Post erst jetzt gesehen - es war ein bisschen mehr, gestern und heute.

  43. Friedrich Lehmann (kein Partner)
    07. Juli 2010 06:10

    Es ist in Wahrheit traurig wie schnell ein Thema wie der Klimawandel in Österreich ohne zu hinterfragen als Tatsache hingenommen wird und jede Widerrede als große Dummheit abgetan wird. Generell wäre schön wenn sich mehr und mehr Menschen dazu bekennen selbst nachzudenken.

    Die Macht der globalen NGOs wie Greenpeace und co. darf nicht weiter ausgeweitet werden. Auch diese Organisationen arbeiten eher an ihrer Machtfülle als an wichtigen Themen für die Menschheit, was allerdings kaum jemand einsehen will.

    • Gennadi (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:52

      Österreich ist bekanntlich besonders belastet durch dieses Thema. Alle bisherigen Eiszeiten trafen Österreich voll, danach kamen die unvermeidlichen Wärmeperioden, wie eben auch die derzeitige. Verbissen suchen die Forscher gerade in Mitteleuropa nach den Spuren der CO2-erzeugenden Faktoren - Industrie und Verbrennungsmotoren - die nach der grünen Lehre schließlich auch bei früheren Erderwärmungen Hauptverursacher gewesen sein müssen.





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