Jeder Beitrag kann um 36 Cent gekauft und sofort gelesen werden (Button unter Einstiegsabsatz). Wenn Sie Abonnent werden, können Sie jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten, die blitzschnell hochladen, und viele andere Vorteile (jederzeit stornierbar! monatlich 10 Euro). Sollten Sie schon Abonnent sein: einfach rechts Balken „Anmelden“ anklicken.

weiterlesen


Die böse Kirche und die guten grünen Kinderschänder drucken

Lesezeit: 4:30

Eine anhaltende Wucht medialer Berichte erweckt den Eindruck, dass die Berichte über die grauslichen Verfehlungen einzelner Priester einen Sturm an Kirchenaustritten auslöst. Die Krise der Kirche ist aber viel tiefer – und nicht bloß Produkt der überdimensionierten Berichte über jene Priester, die in auffallendem Kontrast zum Schweigen der Medien über arge und nie bestrafte Kindesmissbräuche im linken politischen Bereich stehen.

Einen ganz großen Skandal hat diese Woche etwa der deutsche Kinderschutzverein Carechild aufgedeckt – dessen Enthüllungen jedoch von den Medien nicht aufgegriffen wurden. Es geht um die „Humanistische Union“ in Deutschland, bei der unter anderem die deutsche Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), die grüne Fraktionschefin Claudia Roth und die grüne Exministerin Renate Künast im Beirat sitzen.

In dieser „Union“ ist nicht nur ein Buchautor Rüdiger Lautmann aktiv, der über „Die Lust am Kind“ geschrieben hat. Dort gibt es auch „pädophile Arbeitsgruppen“, die laut Carechild als Selbsthilfegruppen getarnte Kinderpornoringe seien, wegen der es auch schon Polizeieinsätze gegeben habe. Vor allem aber haben jene „Humanisten“ jahrelang versucht, Pädophilie zu mehr gesellschaftlicher Anerkennung zu verhelfen und eine Quasi-Legalisierung von Sex mit Kindern gesetzlich verankern zu lassen. Auch deren eigene Hompepage bezeugt ein zumindest schwer umstrittenes Verhalten zu diesem Thema.

Was besonders pikant ist: Leutheusser-Schnarrenberger hat als erste Politikerin die Kirche wegen der priesterlichen Untaten frontal angegriffen, aber gleichzeitig eine Verlängerung der Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch abgelehnt.

Noch übler ist der Fall des grünen Politik-Stars Daniel Cohn-Bendit: Während die Kirche nun reihenweise Priester suspendiert, die vor Jahrzehnten in Missbrauch verwickelt waren, ist Cohn-Bendit weiter unangefochtener Guru der Grünen – obwohl er im Buch „Der große Basar“ selbst den sexuellen Missbrauch von Kindern in einem Kindergarten zugegeben hat.

Ein weiterer provozierender Fall ist der französische Kulturminister Frédéric Mitterrand, der Neffe des früheren Langzeitpräsidenten der Grande Nation. Er war nicht nur ein lautstarker Kritiker der Verhaftung von Roman Polanski – dem die fortschrittliche Kunstszene so gerne die Vergewaltigung einer Minderjährigen nachsehen möchte.

Der hauptberufliche Neffe und derzeit nebenberufliche Sozialist als Feigenblatt in einem bürgerlichen Kabinett hat auch vor vier Jahren ein Buch geschrieben: „Ma mauvaise vie“ (Mein schlechtes Leben). In diesem lange unbemerkt gebliebenen Bekenntnis-Buch schildert Mitterrand blumig und begeistert den Reiz seiner pädophilen Aktivitäten in Thailand und Paris. Die Aufregung um diese spät entdeckten Bekenntnisse währte übrigens kurz, weil sie von der Front National des Monsieur LePen entdeckt worden waren – und offenbar deswegen für Medien und Intellektuelle weitgehend unerheblich blieben.

Während der ORF und viele Medien im In- und Ausland derzeit so tun, als ob man jedem Kirchenmann heute in sehr weitem Bogen ausweichen müsste, während das Staatsfernsehen den letzten Dorfpfarrer vor die Kamera setzt (wenn er nur verspricht, kräftig gegen den Papst loszuziehen), während österreichische Grünpolitiker dem überforderten Wiener Kardinal gute Ratschläge schreiben, sind die linken Kinderschänder tabu. Es geht nur gegen die Kirche – obwohl sie als Institution an sich konsequenter denn alle anderen jeden Kindesmissbrauch verurteilt. Oder vielleicht gar deshalb?

Übrigens könnte sogar die österreichische Ministerin Claudia Schmied, der immerhin all unsere Kinder anvertraut sind,  ein deutliches Zeichen setzen: Warum gibt sie eigentlich bei den diversen gemeinsamen EU-Räten dem französischen Kollegen mit einschlägiger Vergangenheit die Hand? Haben nicht auch im Jahr 2000 europäische Sozialisten den vermeintlichen Nachkommen Adolf Hitlers den Handschlag verweigert? Aus angeblicher moralischer Aufrichtigkeit?

Das würde übrigens auch dem oft behaupteten Wunsch Schmieds, die Gesellschaft durch ihre Politik zu verändern, gut anstehen. Schließlich kann niemand bestreiten, dass die zahllosen Missbrauchsfälle Zeichen einer gesellschaftlichen Klimakatastrophe sind, gegen die etwas getan werden muss. Wo ist übrigens die große Aufdecker-Aktion der Bildungsministerin gegen sadistische und sexuelle Kinderschänder in staatlichen Erziehungsanstalten aller Art? Wo sind ihre vertraulichen Ombudsstellen? Oder will sie uns durch ihre Untätigkeit vorlügen, Missbrauch sei ein rein kirchliches Phänomen?

Aber zurück zur Kirche, die scheinbar durch die mutigen Recherchen von tollkühnen Journalisten, durch die wirklich schweren Verfehlungen einiger Priester und durch die von jedem Selbstbewusstsein freie Reaktion ihrer Bischöfe heute vor einem plötzlichen Kollaps steht. Dieser Kollaps ist aber in Wahrheit gar nicht plötzlich. Denn die Bindungen der Österreicher zur Kirche haben sich schon seit vielen Jahren stark gelockert.

Eine brandneue Imas-Umfrage zeigt nämlich eine über viele Jahre kontinuierliche Abnahme etwa des Kirchenbesuchs. Gingen 1973 noch 25 Prozent regelmäßig zur Kirche, so waren es am Beginn dieses Jahres nur noch 9 Prozent (die Zahl der „gelegentlichen“ Besucher ist übrigens mit 26 Prozent konstant geblieben, und die der „seltenen“ Besucher hat sogar von 28 auf 36 stark zugenommen).

Weniger stark ist dementsprechend übrigens die Abnahme der Religionszugehörigkeit: Bezeichneten sich 1981 genau 88 Prozent als "katholisch“, so sind es heuer 78 Prozent.

Freilich: Ein echter Glaube steckt da nicht mehr dahinter. Nur noch 41 Prozent halten die Bibel für unverzichtbar. Nur noch 25 Prozent sagen: „Es gibt einen leibhaftigen Gott, so wie es in Bibel steht.“ 34 Prozent glauben nur noch vage an „eine geistige Macht über uns“. 28 Prozent sind in irgendeiner Form unentschieden. Jedoch sind nur 13 Prozent sicher, dass es keinen Gott oder etwas Ähnliches gibt (übrigens sehr signifikant vor allem Grünwähler).

Für die Kirche ist ein Umdenken angesagt: Nicht die Selbstzerfleischung, sondern das Eingeständnis, dass Priester vielleicht in der Theorie wissen, was Glaube bedeutet, dass sie aber naturgemäß als Menschen um nichts besser sind als alle anderen. Diese eigentlich banale Tatsache hat ein übler Klerikalismus in den letzten Jahrhunderten stark verwischt.

Wenn die Kirche aber einmal dieses Eingeständnis schafft und wenn sie konsequent jedem Verdacht nachgeht und nichts mehr zudeckt, dann steht sie moralisch viel besser da als all die Grünen und Sozialisten, die Kinderschändung für unbedenklich halten, wenn es nur einer der ihren ist, der sie begeht.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

alle Kommentare drucken

  1. Highländer (kein Partner)
    14. Mai 2010 21:01

    Eine wesentliche Erkenntnis in diesem Fall und der Konzentration auf die Katholische Kirche habe ich gewonnen: Wie linksgrün verseucht etwa drei Viertel der Journalisten ist.
    Das hat mich neben anderen Bekannten dazu animiert, jene Medien aufzuspüren, wo das der Fall ist. Als Konsequenz daraus haben wir deren Abonnements gekündigt. Und ich muß schreiben, meine Lebensqualität und der meiner Bekannten hat gewopnnen. Wir sehen jetzt die Welt mit anderen Augen.
    Wir haben jetzt Quellen gefunden,die etwas näher an der Realität berichten und damit glaubwürdiger sind.Für das ersparte Abonnementgeld gönnen wir uns kulinarisches und kaufen uns "Qualitäts"RätselHefte. Das bringt mehr Spannung ins Leben. Und entspannen tun wir uns auch. Außerdem suchen wir öfter Bibliotheken und Museen auf.
    Fazit: Etwas gutes ist in jedem Fall zu entdecken. Man sollte ich öfters aufregen.

    In diesem Sinne gönne ich mir jetzt einen guten Tropfen.

  2. Highländer (kein Partner)
    14. Mai 2010 19:53

    Schotte; in_between;

    So ist es eben. Die Almbauern sind in die Täler gezogen. Und da sie gewohnt waren, immer nach unten - zu den Tälern - zu gucken und im Tal nur nahes zu sehen gibt, ist der Fernblick ausgefallen. Nun ist der Horizont beschränkt. Jetzt fühlen sie sich in Schubladen eben wohl. Das ist der Preis des angeblichen Fort-(Herunter-)Schritts.

  3. harry (kein Partner)
    12. April 2010 08:51

    so jetzt ist es draußen.

    ratze hat persönlich vertuscht und die amtsenthebung eines pädokriminellen verhindert.

    das ist das wahre gesicht des "heilige vaters" und der kirche


    missbrauchen, quälen, lügen, vertuschen und das alles mit system.

    unterberger hat sicher wieder eine ausrede dafür, aber so ist das halt mit den sektenopfern

    • harry (kein Partner)
      12. April 2010 08:54

      was ich vergessen habe:

      eine andere organisation in der es ähnliche vorfälle in dieser enormen anzahl gegeben hätte, würde stück für stück auseinander genommen werden, und die u-haft plätze würden nicht ausreichen.

  4. Corinne (kein Partner)
    04. April 2010 22:36

    Erbärmlich ist der richtige Ausdruck, sei es für den Artikel selbst als auch den größten Teil der Kommentare. Interessiert hier eigentlich jemand die Wehrlosigkeit von Kindern?
    Es würde mich interessieren, wie die Reaktion wäre, wenn die eigenen Kinder davon betroffen wären. In keiner Organisation ist Pädophilie so vertreten, wie in der kath.Kirche. Dass diesen Dreckschweinen überhaupt noch jemand zuhört, wenn sie Senf von der Kanzel predigen, ist geradezu ein Wunder. Jeder, der diesem Verein beitritt, solange der Zölibat nicht abgeschafft ist, gehört kastriert. Dann weiß man wenigstens, dass normal Veranlagte davon Abstand nehmen. Und das angefangen vom Papst, bis zum kleinsten Kaplan. Es geht hier auch nicht um Kirche als solches, sondern die Tatsache, dass diese Organisation solchen Dreckschweinen die Möglichkeit bietet, unter deren Mantel ihr Unwesen zu treiben. Und sich dann auch noch als Vertreter Gottes zu bezeichnen, ist geradezu ein Hohn. Aber wie heißt es so schön: "Wie der Herr, so's Gscherr". Ich wage gar nicht daran zu denken, wie wohl der Herr aussieht, wenn das "Gscherr" schon so verdreckt und erbärmlich ist.

    • ulla (kein Partner)
      05. April 2010 13:07

      "Wer eines von diesen Kleinen zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein um den Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde"
      So soll es der "Be-Gründer" des Christentums, Jesus, selber gesagt haben (Mt 18,6).
      Also, nach der Lehre Jesu ist jedes Kind in jeder Beziehung schützenswert, und ist jede/r Christ/in verpflichtet, Kinder zu schützen.
      Untersuchungen unter amerikanischen Geistlichen haben ergeben, dass die Zahl pädophiler Priester mit 3-4% prozentual eher NIEDRIGER ist als in der Gesamtzehl der Männer (ca. 5-6%)! Das einzige, was tatsächlich zölibats-bedingt ist, ist die auffällige Verschiebung hin zu homosexuell-pädophiler Neigung. D.h., so wie der Anteil homosexueller Priester bei ca. 25-30% liegt (alle Männer ca. 8-10%), scheint die zölibatäre Lebensweise auf homosexuell und gleichzeitig pädophil veranlagte Männer eine stärkere Anziehung auszuüben. Daher die vergleichsweise hohe Zahl missbrauchter Jungen.
      Was jetzt so erschrecken macht, ist weniger die Tatsache, dass Missbrauch auch in der Kirche passiert, es hat hier wie über all leider nur Menschen, keine Heiligen. Schlimm ist vor allem die Tatsache, dass die Kirchenleitung - meist um den Ruf der Kirche zu schützen! - über Jahrzehnte die Auswirkungen des Missbrauchs auf die Opfer unterschätzt und die Täter nur strafversetzt hat, so dass die an anderer Stelle weitermachen konnten.
      Doch ohne auch nur einen einzigen Fall sexuellen Missbrauchs verharmlosen zu wollen - diese Erlebnisse sind für die Opfer zweifelsfrei von einer unendlichen Grausamkeit, die ihr ganzes weiteres Leben in zerstörerischer Weise beeinflusst -, so muss doch festgehalten werden, dass die allermeisten Priester, die mit dem Zölibat Probleme haben, dies nicht an Kindern auslassen, sondern in heimlichen Beziehungen mit erwachsenen Frauen (oder Männern) leben!
      Dass der Zwangs-Zölibat aber eine in vielen Jahrhunderten entstandene und 1139 endgültig "zementierte" Fehlentwicklung in der kath. Kirche ist, da gebe ich Ihnen recht. Er sollte dringend auf freiwillige Basis gestellt werden. Meine persönliche Erfahrung sagt mir, dass er so, wie z.Zt. praktiziert, nicht Gott-gewollt ist. Denn auch in der immer wieder zitierten Bibelstelle Mt 19,12 ("ehelos um des Himmelreiches willen") steht tatsächlich wörtlich "kastriert um des Himmelreiches wiilen". In dem Zusammenhang, in dem Jesus das sagt, tönt es eher wie eine Kritik z.B. an der Praxis kastrierter Priester (Tempel-Eunuchen) im heidnischen Umfeld Israels.
      Im übrigen, auch in anderen Religionsgemeinschaften gibt es Missbrauch durch Pfarrer oder geistliche Führer, das ist kein alleinig katholisches, sondern ein gesamtgesellschaftliches Phänomen.

  5. Dr. Gudrun Eussner (kein Partner)
    01. April 2010 01:28

    Avant d'en remettre une bonne louche de provoc': "La sexualité d'un gosse, c'est absolument fantastique, faut être honnête. J'ai travaillé auparavant avec des gosses qui avaient entre 4 et 6 ans. Quand une petite fille de 5 ans commence à vous déshabiller, c'est fantastique, c'est un jeu érotico-maniaque..." - "Vous me troublez", répond Guth. "Oh, non pas tant que ça car vous vous y attendiez..." rigole son interlocuteur. (Daniel Cohn-Bendit, le hasch et les enfants)

    Bevor er noch eine satte Portion von Provok(ation) zulegt: "Die Sexualität eines Kindes, die ist absolut fantastisch, da muß man ehrlich sein. Ich habe vorher mit Kindern gearbeitet, die zwischen vier und sechs Jahre alt waren. Wenn ein kleines Mädchen von fünf Jahren anfängt, Sie zu entkleiden, das ist fantastisch, das ist ein erotisch-irres Spiel ..." - "Sie beunruhigen mich," antwortet Guth. "Oh, nicht so besonders, weil Sie das doch erwartet haben ...", scherzt sein Gesprächspartner.

    Gloria Video. Dany Le Rouge. Jan Fleischhauer, YouTube, 27. März 2010
    http://www.youtube.com/watch?v=76aepWNUf8Y&feature=player_em bedded

    Tension entre Paul Guth et Daniel Cohn Bendit. Vidéo. www.ina.fr, 23 avril 1982
    http://tinyurl.com/ylnawpn

    Daniel Cohn-Bendit, le hasch et les enfants. Vidéo. Par Thierry Dupont,
    Eric Mettout, L´Express, 10 juin 2009
    http://tinyurl.com/ykzt8ah

  6. dr.knoglinger walter (kein Partner)
    29. März 2010 14:05

    Wir sind Kirche

    Dieser anmaßende Slogan dient gewissen Kreisen als Rechtfertigung und Legitimation für anhaltend kirchenfeindliches Getue. Angesehen davon, daß wir nie Kirche sein können, denn diese ist bestenfalls eine Institution, die man als ihr Anhänger akzeptieren kann odernicht, und damit hat sichs. Kirche ist ein zweitausend Jahre altes Gebäude, das m an
    bewohnen will oder nicht, aber dieses Gebäude sind wir auch im demagogisch, populistischen sind, können es ja auch rein physisch gar nicht sein. Lassen wir also die
    "Kirche im Dorf", wie es so schön heißt und beschränken wir uns auf die Verurteilung der
    leiblichen Missetäter. Sie sind Menschen wie andere auch, denen kriminelle Neigungen
    widerfahren. Ich habe noch nie gehört, daß wegen eines entdeckten pedofilen Lehrers
    die Ganze Schule oder gar das ganze Schulwesen an den Pranger gestellt würde.

  7. Heike Maiplatz (kein Partner)
    24. März 2010 23:51

    Nach meiner Auffassung geht es denen, die pauschal die katholische Kirche und den Papst für die Missbrauchsfälle verantwortlich machen ebenso wie denen die Missbrauchsverhalten und pädophilen Theorien im linken Milieu dagegen zu stellen versuchen, überhaupt nicht um die Betroffenen. Mir scheint es geht lediglich um die Bestätigung bzw. Verteidigung der eigenen Vorurteile und idiologischen Grundhaltung.
    Das ist wie lautes Geschrei nach dem Motto: "Haltet den Dieb!" Und heimlich bringt man die eigene Beute in Sicherheit.
    Zum Teil wird hier und in der übrigen aktuell veröffentlichten Meinung das Schicksal der als Kinder missbrauchten lediglich erneut für Eigeninteressen missbraucht.

    • liberta (kein Partner)
      25. März 2010 22:49

      @heike maiplatz

      Nocheinmal ganz langsam zum Mitschreiben: abgesehen von den bedauernswerten Opfern darf aber schon darauf hingewiesen werden, daß die Medienberichterstattung sehr einseitig bzw. eindeutig mit zweierlei Maß erfolgt und das lenkt keinesfalls von den Opfern ab.
      Allerdings fürchte ich vielmehr, daß die Opfer von diversen gefinkelten Anwälten für monetäre Interessen mißbraucht werden und das wird sich wesentlich katastrophaler auswirken!

  8. -50% (kein Partner)
    24. März 2010 11:32

    es ist einfach nur billig und beleidigend
    für die opfer wie sie versuchen katholische und grüne
    pädophile gegeneinander auszuspielen.

    für das (mitunter lebenslange) leid der
    kinder und jugendlichen macht es
    keinen unterschied wie sich
    der täter ideologisch positioniert.


    shame on you, andi! pfui!

    • liberta (kein Partner)
      24. März 2010 23:20

      @-50%

      Das ist aber jetzt nur Wichtigtuerei, denn die ungeheuren Verletzungen und Qualen der Opfer wurden hier niemals in Frage gestellt, im Gegenteil immer betont und hervorgehoben.
      Allerdings der UMGANG DER MEDIEN mit diesen Mißbrauchsfällen allen voran mit den Tätern, der wurde hier sehr wohl aufgezeigt, differenziert und kritisiert.
      Aber vielleicht übersteigt dieser eher anspruchsvolle Diskurs die geistigen Kapazitäten so mancher Teilnehmer, das kann durchaus möglich sein.

  9. Ulla (kein Partner)
    23. März 2010 22:30

    Danke, dass das jetzt endlich auch mal auf den Tisch kommt. Es waren die Kinder in den alternativen Kinderläden der Linken und Grünen, von denen auch Cohn-Bendit schreibt, die systematisch in einer falsch verstandenen Aufklärung sexualisiert wurden. In wieweit das als Missbrauch einzustufen ist, müssen andere klären. Vieles, was da geschah, gehört aber sicher in diese Kategorie.
    Außerdem gab es bei den Grünen Mitte der 1980er die Forderung, bei der damals durchgeführten Reform des deutschen Sexualstrafrechts mit der Abschaffungung der §174 und 175 (Ehebruch und homosexuelle Handlungen als Straftatbestände) auch gleich §176 (Missbrauch Minderjähriger und Schutzbefohlener) zu streichen. Haupttreiber war damals der grüne Arbeitskreis Schwule und Pädophile "SchwuP". Rückendeckung bekamen sie von "progressiven" Psychologen, die die Auffassung vertraten, "einvernehmlicher Sex mit Kindern sei für alle Beteiligten gut und produktiv". Da den Grünen aber darauf selbst die Stammwähler wegliefen, haben sie diese Forderung zunächst zurückgestellt. Keineswegs aus besserer Einsicht! Erst nach langen Diskussionen mit Frauengruppen und Opferschutzverbänden hat dann zu Beginn der 90er in der linken Ecke ein Umdenken stattgefunden, und haben sich endlich auch die Schwulen von den Pädos distanziert. Aber an all das sind die Grünen nicht so gerne erinnert.
    Mein Eindruck ist, dass nicht nur in der Kirche, sondern auch gesamtgesellschaftlich erst seit Beginn der 90er wirklich wahrgenommen wird, was Missbrauch für die Opfer tatsächlich bedeutet. Früher ist das eben passiert, "vergiss es und schau nach vorne, das Leben geht weiter." Also haben die Opfer das Geschehen verdrängt - und trotzdem lebenlang darunter gelitten.
    Ich vertrete die Auffssung, dass die Verjährungsfrist für diese Taten aufgehoben werden muss, damit - wie in den USA - auch nach Jahrzehnten die Täter zur Rechenschaft gezogen werden können.

  10. Johannes von Bieberstein (kein Partner)
    22. März 2010 16:16

    Zur Verstrickung der linksalternativen Schickeria, die vielfach mit der EKD vernetzt ist, in den grauenhaften Kinderschänderskandal in der Odenwaldschule, empfehle ich die Lektüre meines Beitrags über die Evangelischen "vom anderen Ufer" in der Internet-Zeitschrift von "eigentümlich frei".
    Ich bin übrigens der Verfasser des eben neu aufgelegten Buches (Graz Ares Verlag 2010, 24,90 Euro) "'Jüdischer Bolschewismus. Mythos und Realität", auf welches sich der dann politisch exekutierte Abgeordnete Martin Hohmann berufen hat . Das illustrierte Buch beleuchtet ein gern totgeschwiegenes Kapitel des Kommunismus, nämlich den Kampf gegen das "Regiment von Jesus."

  11. Johann Mogeritsch (kein Partner)
    22. März 2010 08:50

    Pädophile Verbrecher gibt es überall, die römisch-katholische Kirche hat kein Monopol darauf. Besonders in den linksgrünen Kreisen gibt es verdächtig viele Männer, die eine große Freud mit Kindern haben, was mich immer stirnrunzeln läßt. Verdächtig. Und auch bei den Muselmannen kommt soetwas sicher auch vor. Der Kirche fällt dies nun aber verstärkt auf den Kopf, da mit einer laschen Einstellung kein Staat zu machen ist.
    Die Gesellschaft zerbricht.

  12. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    22. März 2010 07:17

    OK, jetzt steht es also unentschieden zwischen Kirche und Linksgrünen. Was sagen die Betroffenen dazu?

    Und viel wichtiger: warum gibt es so gut wie keine strafrechtlichen Konsequenzen? Was sind da für Parallelgesellschaften islamistischen Zuschnitts am Wirken?

    • Charlotte (kein Partner)
      22. März 2010 10:41

      Schnabeltierfresser fragt "Warum gibt es keine strafrechtlichen Konsequenzen?"
      Im Sinne der linken Kirchenhetzer wäre die Antwort:
      Aufgrund von Pauschalverdächtigungen gehört die Kirche strafrechtlich verurteilt und danach abgeschafft.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. März 2010 14:50

      Vermutlich würde es auch reichen, wenn man die betreffenden Missbraucher vor Gericht stellt.

  13. mmm (kein Partner)
    22. März 2010 02:07

    Nur weil Sie, Herr Unterberger, Mitterands buch nicht kannten bis le penn ausgegraben hat heisst das noch lange nicht dass es unbekannt war. (es madame le penn war uebrigens madame le penn.)

    Waeren sie konsequent muessten sie eigentlich sowohl Cohn Bendit als auch Mitterand am ende ihres artikels loben, denn schliesslich haben beide in ihren Buechern eingestanden, "dass sie sie aber naturgemäß als Menschen um nichts besser sind als alle anderen." (was die Taten an sich natuerlich nicht weniger bedenklich macht.)

    Leider sind sie aber nicht so konsequent.

  14. asdf (kein Partner)
    21. März 2010 21:31

    Lustig, dass viele nicht bemerken, dass die wahren christlichen Ideale (also nicht systemische Komponenten wie die hirachische Ordnung der Kirche, das Zölibat und der verstockte Antiliberalismus. Alles Dinge die in der Entwicklung der Kirche mal dazugekommen sind, aber keine wahren "christlichen Werte" sind.) in der Ö politischen Landschaft am ehesten bei den Grünen vorhanden sind.

    Denkt doch mal nach.
    Dieser Jesus, der die Händler aus dem Tempel vertreibt, der sich bei Armen wohler fühlt als bei Reichen, der die andere Backe hinhält, der das Gleichnis vom Samariter erzählt, usw...

    Falls der wählen würde, welche Partei würde es wohl sein?

    • Amtsbekannt (kein Partner)
      21. März 2010 23:02

      die övp, denn bei den grünen würde er erkennen, dass hier leere worte und vorurteile sowie vorverurteiler an vorderster stelle stehn; leute die andere verurteilen und selbst so handeln.

      heuchler aller länder vereinigt euch

    • unglaublich (kein Partner)
      21. März 2010 23:45

      övp-wähler und akteure sind natürlich nie heuchler ...
      in Ihrer Welt muss es schön sein :)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. März 2010 07:18

      Jesus würde ÖVP wählen! Strike! :D

  15. Franz Horinek (kein Partner)
    21. März 2010 20:47

    Und Sie wollen noch Geld für den Schmarr'n, den Sie da verfassen?

    • tartaros (kein Partner)
      21. März 2010 20:52

      Ah, linke Schimpftrolle haben Ausgang.

    • Elisabeth Weiss (kein Partner)
      21. März 2010 22:45

      Das hören manche halt nicht gern, dass Missbrauch ein Gesellschaftsproblem ist und nichts mit der katholischen Kirche an sich zu tun hat. Schwarze Schafe gibt es überall und sind überall gleich zu behandeln. Also Rücktritt für Cohn-Bendit und Konsorten, bevor man die Kirche tadeln darf. Damit will ich nicht sagen, dass Priester im Missbrauchsfall nicht bestraft werden sollen. Dieses ist ja auch in vielen Fällen passiert, Priester verbüßten ihre Strafe im Gefängnis.
      Doch braucht der Richter einen Kläger um urteilen zu können. Also liebe Eltern: Wo ward Ihr vor zig Jahren?

    • liberta (kein Partner)
      21. März 2010 23:01

      @Elisabeth Weiß

      Absolute Zustimmung! Bravo!

    • Amtsbekannt (kein Partner)
      21. März 2010 23:04

      @franz horrornek

      wieviel überweist ihnen für ihre kampfpostings die parteizentrale.

      ihren internetspuren zu folge, habe sie heute bereits 7 postings zum thema unterberger im standard abgegeben.

      um in ihrem TSCHARGON ZU BLEIBEN: BITTE SCHLEICHN SIE SICH IHNEN.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. März 2010 07:19

      Schwarze Schafe gibt es überall und sind überall gleich zu behandeln.


      Das ist ja das besondere Problem mit der katholischen Kirche: sie entzieht ihre schwarzen Schafe wissentlich und systematisch dem strafrechtlichen Zugriff.

    • Elisabeth Weiss (kein Partner)
      22. März 2010 08:22

      @schnabeltierfresser
      Warum entzieht die Kirche? Es gibt viele Priester, die für ihre Taten eingesperrt wurden. Von Konsequenzen für Cohn-Bendit und Konsorten ist mir nichts bekannt.

      Wie bereits oben erwähnt: "Wo kein Kläger, da kein Richter"

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. März 2010 09:40

      Welche Priester (in Europa, in den USA geht es zugegeben anders zu) sind eingesperrt worden? In welchen Fällen genau? Und wie viele sind nie belangt worden?

      Die Kirche regelt solche Dinge intern: Geistliche werden gerügt und versetzt, bis Gras über die Sache gewachsen ist. Also des Staatsgewalt entzogen. Das haben ja auch zahlreiche Kirchenvertreter eingestanden.

      Und kaum jemand findet was dabei, das ist, was mich wirklich schockiert. Können Sie mir sagen, warum quasi alle Fälle, die jetzt ans Tageslicht kommen, strafrechtlich verjährt sind? Da stimmt doch irgendwas nicht.

    • Elisabeth Weiss (kein Partner)
      22. März 2010 10:09

      @schnabeltierfresser
      Sie müssten sich halt genauer lesen, zwischen den Zeilen lesen und nicht nur den massenhaft kirchenfeindlichen Berichten und Kommentaren nachlaufen bzw. auf diese reinfallen. Ein Beispiel St. Georgen a. d. Stiefing. Für mehr habe ich jetzt keine Zeit.

    • schnabelberger (kein Partner)
      22. März 2010 14:33

      zum glück ist die EU auch auf ein rechtsstaatliches prinzip gebaut: d.h. erst nach einer ANKLAGE, VERHANDLUNG UND VERURTEILUNG ist jemand schuldig. das gilt auch für Cohn-Bendit. Warum schreiben sie, dass er das zugegeben hat, während OBJEKTIVE leute schreiben, dass es hinweise gab und diese nicht beweisbar und deshalb auch nicht nachverfolgt wurden? Halbwahrheiten und Unwahrheiten. Damit schürt man nur hass und gewinnen kann man nix. Ich mag den typen auch nicht, d.h. aber nicht dass ich jedermann den ich nicht leiden kann zum kinderschänder mache.

      bitte zuerst denken dann reden.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. März 2010 14:52

      Ein Beispiel St. Georgen a. d. Stiefing. Für mehr habe ich jetzt keine Zeit.


      Schade. Dann steht es jetzt 1 : weiß nicht, sind es schon über hundert vertuschte Missbrauchsfälle der letzten Zeit?

    • Elisabeth Weiss (kein Partner)
      22. März 2010 22:12

      @schnabelberger
      Aus der Presse ein Auszug des Artikels von Jürgen Langenbach:
      Vielleicht Ärgeres: „Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an“, berichtete Cohn-Bendit 1975 in „Der Große Basar“ über die Zeit, in der er später selbst Kinder betreute, in einem Kinderladen: „Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln.“
      Die Kinder waren fünf Jahre alt, er war irritiert, ließ es zu und streichelte zurück. ..................
      Aber die Aufrechnung ist schief und wenig hilfreich. Schief ist sie insofern, als Cohn-Bendit in aller Öffentlichkeit handelte, er publizierte es ja auch. Und von den Kindern hat, soweit bekannt, keines Schaden genommen, manche verteidigten ihn später gegen den „Kinderschänder“-Vorwurf. Er selbst tat es auch, es sei um „Tabubrechen“, „provozieren“ und eine „neue Sexualmoral“ gegangen.

      Noch Fragen?

  16. Lucky Luke (kein Partner)
    21. März 2010 20:23

    Lieber Herr Unterberger,
    glauben Sie Ihr Geschwafel eigentlich selbst?
    MFG
    Luke

    • liberta (kein Partner)
      21. März 2010 23:05

      Sonst fällt Ihnen nix dazu ein - das ist herzlich wenig! :-(

    • Amtsbekannt (kein Partner)
      21. März 2010 23:05

      auch wenn sie sich noch 5 x zu wort meldung und immer wieder eine andere bezeichnung wählen, sie bleiben trotzdem immer derselbe depp.

    • Simplicius (kein Partner)
      22. März 2010 09:20

      Sagen Sie, haben Sie die Frage auch schon wahlkämpfenden Politikern gestellt?

  17. Erwin Tripes (kein Partner)
    21. März 2010 18:52

    Sg. Herr Dr. Unterberger!
    1) Sie nahmen kürzlich teil an einer Diskussion mit Frau Glawischnig und Frau Rosenkranz.
    Dabei beurteilten Sie Frau Rosenkranz als nicht wählbare Kandidatin zur Bundespräsidentin, weil sie rd. eine Woche gebraucht hätte, um ganz deutlich das NS-Gedankengut samt Schanddaten zu verurteilen. (Bei Frau Glawischnig muß man obendrein erst alle Greueldaten detailliert aufzählen , damit sie vielleicht Absolution erteilt).
    2) Nunmehr hat der Papst nach langer Zeit des Schweigens und Vertuschens in einem Hirtenbrief zu den sexuellen Greueldaten in der kath. Kirche Stellung bezogen, sich allerdings auf Irland bezogen, darüber hinaus überaus nur schwammig und diplomatisch formuliert, allgemeine Aussagen zum Thema gebracht, den deutschsprachigen Raum jedoch konkret nicht erwähnt. Das Kirchenvolk ist überwiegend entrüstet, Kardinal Schönborn und der Klerus versuchen zu interpretieren und finden alles in bester Ordnung.
    3) Würden Sie bei Anlegung Ihrer strengen Maßstäbe daher auch den Papst als nicht mehr wählbar bezeichnen?

  18. Benedetta (kein Partner)
    21. März 2010 18:30

    Super Artikel! Ich liebe Ihre Art zu schreiben.

  19. Elisabeth Weiss (kein Partner)
    21. März 2010 18:07

    In China dürfen nur von der Regierung genehmigte Bischöfe eingesetzt werden.

    Ist das der Weg den sich unsere Medien, Politiker und ihre willfährigen Diener aus allen Schichten, die fleißig mithelfen diesen Weg zu gehen, wünschen?

    An alle Mitläufer:
    Denken Sie daran, dass Sie möglicherweise für Interessen eingespannt werden, die nicht offen dargestellt werden. Halten Sie Ihre Augen und Ohren offen und differenzieren Sie die aufgezeigten Fälle, die Kommentare und die Richtungen aus denen diese ausgestoßen werden.

  20. Amtsbekannt (kein Partner)
    21. März 2010 11:54

    bravo, herr unterberger!

    sie sind wahrlich der einzige journalist, der sich traut, die dinge beim namen zu nennen.
    was mit diesen kranken - oben erwähnten -linke figure abgeht ist ein skandal, aber niemand ausser sie, bringt dies zu papier.

    der spatzerl-doktor bandit kann doch wahrlich nicht mehr den grünen oberguru spielen.
    befindet er sich eigentlich in psychologischer behandlung, um seinen kranken trieb zu kurieren?

    • übern berg (kein Partner)
      21. März 2010 20:25

      "aber niemand ausser sie, bringt dies zu papier..."

      sie brauchen dringend einen deutschkurs

    • Amtsbekannt (kein Partner)
      21. März 2010 23:08

      übern berg

      ich titte so schnell, das passieren schon so einige teckstfäla;
      aber das passiert uns allen, so von mal zu mal.

      sie ärgern sich einfach nur darüber, dass sie wahrscheinlich hier fehl am platze sind.

      und um in ihrem TSCHARGON ZU BLEIBEN: BITTE SCHLEICHEN SIE SICH IHNEN

    • Amtsbekannt (kein Partner)
      21. März 2010 23:10

      ÜB ERN BERG

      und für sie schreibe ich beim nächsten mal:

      niemand ausser ihnen bringt dies zu papier;

      du kommst aus wien, gö?
      baumgartner höh?

  21. roli (kein Partner)
    21. März 2010 11:29

    na klar. die paar einzelfälle gegen die wirklich vielen "einzelfälle der kirche" wer hat mehr: offenbar die kirche. das wird sich auch nicht beschönigen lassen, nur weils andere auch gemacht haben, die nicht ihrem wunschlager entstammen

  22. in_between (kein Partner)
    21. März 2010 01:22

    ich bin ein bekennender Jenseits-Steher..also weder links/rechts/oben/unten..

    was ich hier entdecke (und ich habe mir die Mühe gemacht, alle blogs zu diesem Artikel durchzulesen) ist ein unbeschreiblich dummes Herumgehacke zwischen irgendwelchen *Bürgerlichen*? (WAS ist denn das eigentlich??) und irgendwelchen *Linken*? (WAS ist denn das, eigentlich??) - hallo, Leute!!
    wir leben in einer ungemein BUNTEN Welt (jaaa! bunt!! nix rot, schwarz, grün, Döblinger-Regimenter oder Favoritner Arbeiter oder grüne Alt-68undsechziger usw..usf...) - da ich mit meinen 31 jahren wohl den Altersschnitt ein wenig senke hier (sorry) - lasst Euch gesagt sein: *Lagerdenken* is ein Relikt - ein Dinosaurier aus dem vorigen Jahrhundert - ein bissl skurill, durchaus interessant (wie die grossen, komischen Tiere eben auch) - aber eben...naja..ausgestorben, irgendwie..

    ---Spiritualität, Gott, Liebe, Mitleid, Vergebung, Hoffnung, Moral-Strukturen, Menschenrechte, Freiheit....

    glaubt hier irgendwer, dass diese römisch-katholische Kirche in ihrer heutigen Ausformung - und ihre alten alten Herren, die - durchaus gebildet und philosophisch geschult, theologisch natürlich brilliant usw. sind - den Lauf dieser ungemein pluralen, irrsinnigen, dann wieder irrsinnig schönen, verrückten, sich selbst widersprechenden, sich selbst parodierenden, lächerlichen und dann wieder zum lachen schönen Welt des 21igsten Jahrhunderts wirklich...LENKEN? BESTIMMEN? VERWALTEN? REGELN? ERFASSEN?....können??!

    ja, da gibts ein paar *klerikale* Männer, die sexuell schwer gestört, gehemmt, verkorkst, und pervertiert junge Buben (und wohl auch Mädchen) schänden, geschändet haben, schänden werden....

    ja, da gibts ein paar durchgeknallte Grüne, 68-und-Sechziger-, Kommunengründer wasauchimmer, die ebenso gestört, durchgeknallt, pervers und in ihrer Sexualität pervertiert ihre eigenen Phantasien auf Kinder übertragen und ebenso krank, wie diese Pfarrer, Mönche whatever....diese Kinder schänden, traumatisieren, für ihr ganzes Leben schädigen usw...

    schlimm genug!


    ...nur: was hat das alles mit echter Spiritualität zu tun?!

    was hat hier ungemein kleingeistiges, politisches Lagerdenken zu suchen??

    Die Menschheit braucht BEFREIUNG von all diesem Schwachsinn....rot-schwarz-grün-Gott-Atheismus...alles kunterbunt durchmischt hier und für ein grausliches Lagerdenken, gegenseitiges bashing miss-braucht...


    ECHTE Spiritualität braucht keine *Kirche*, braucht keine *linke Befreiung* oder *bürgerliche Tradition*

    Erst wenn die Menschen aus diesen selbstgebauten Kerkern ausbrechen - und mal herzhaft LACHEN über diese eigene Verbohrtheit...ob links/rechts/liberal/bürgerlich/katholisch/protestantisch...what the fuck-ever...erst wenn die Menschen da AUSBRECHEN kann es zu echter *Gottes*-Erfahrung kommen....was auch immer DAS dann bedeuten mag...

    ...glaubt hier im Ernst irgendwer, dass der Schöpfer/die Schöpferin des Universums dermaßen kleinkariert ist, um in Parteien, politischen Lagern, Konfessionen zu rechnen???!!

    ....just think about it...


    mfg,

    in_between

  23. harry (kein Partner)
    20. März 2010 19:57

    unterberger das ist wieder mal erbärmlich, wie du dich windest.

    es gibt kein systematischen missbrauch bei 68er, linken, grünen, sozialisten,

    es gibt einzelne absonderliche figuren, in den niederlanden sogar eine partei, die pädophilie legalisieren will.

    in österreich gibt es eigentlich niemanden der das fordert.

    außer indirekt die verharmloser, die strukturen in der kath kirche befürworten, die den systematischen missbrauch und die vertuschung ermöglichen.

    es ist ja kein zufall, dass der skandal die katholische kirche betrifft und nicht die evangelische.

    und die katholische kirche wird sich nicht ändern, sie kann sich gar nicht ändern.

    • Simplicius (kein Partner)
      20. März 2010 20:11

      Lieber Harry!

      Mit einem Punkt haben Sie recht: Die katholische Kirche wird sich nicht ändern. Aber während Sie das als etwas Fürchterliches betrachten, bin ich als Stock-Kathole da eher froh drüber: Et portas inferorum eam (sc. Ecclesiam) non prävalebunt.

      So, nachdem das ausgeräumt ist: Derart, wie sich da manche grünen Figuren aufgeführt haben (Kühn-Bandit, oder wie er denn heißen mag, ist nur einer von ihnen, aber er hat ja damals so heldenhaft Pflastersteine geschmissen ...) - das kann sich ein Priester nicht einmal erlauben, wenn er pädophil, besoffen und eing'raucht ist.

      Was Ihre sonstigen Kommentare angeht: Wollen wir da den Mantel des Mitleids drüber breiten, ja?

    • Elisabeth Weiss (kein Partner)
      21. März 2010 22:47

      @harry
      Wie erbärmlich, wie blind Sie auf einem Auge sind.

  24. Michael Holzer (kein Partner)
    20. März 2010 15:56

    Ein deutscher Papst ist den Pharisäern eine gute Gelegenheit die gesamte katholische Kirche an zu patzen so wie der Missbrauchs Vorwurf ein guter moralischer Vorwand ist
    der Kirchensteuer zu entkommen

  25. M. (kein Partner)
    20. März 2010 12:12

    Herr Unterberger schreckt vor keinem Mittel zurück, die Vergehen der katholische Kirche durch gezielte Ablenkung mit unbelegten Vorwürfen zu überspielen.

    In dem von Unterberger zitierten Charechild Bericht gibt der Verein als Quelle für die gewagten Anschuldigungen nur "Aussagen von Insidern, die CareChild vorliegen" an.

    Der Vorsitzende von Carechild, Gabriel Gawlik ist bereits in der Vergangenheit durch seinen schlampigen Recherchestil aufgefallen. Beispielsweise hat er zwei völlig unterschiedliche Individuen miteinander verwechselt und deshalb den falschen bei seinem Arbeitgeber denunziert.

    Siehe dazu den Absatz mit der Überschrift "Einfach mal (den Falschen) denunzieren" über Gabriel Gawlik:

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20885/1.html

    Mehr über die Recherchemethoden von Herr Gawlik findet man hier:

    http://www.trollforum.de/carechild/mitglieder.htm

  26. unglaublich (kein Partner)
    20. März 2010 11:15

    ich versteh irgendwie nicht, weshalb sich linke und rechte derart bekriegen können ... (und welcher Hass generell Gutmenschen aka. Linken entgegengebracht wird).
    Löst euch doch endlich von euren Ideologien (ob links oder rechts) und gebraucht einfach euren Verstand!!! Punkt, aus, Amen!!!
    Niemand sollte Kindesmissbrauch tolerieren!!! Jetzt mit diesem hinkenden Vergleich zwischen dem Missbrauchsskandal der kath. Kirche in Österreich und den Grünen/Linken irgendwo in Europa zu kommen, hat für mich mit seriösem Journalismus auch sehr wenig zu tun.
    Also: sapere aude!!!! (und lass deine Ideologien zu Hause).

    • unglaublich (kein Partner)
      20. März 2010 11:50

      die konservative "mitte" natürlich nicht ausgenommen!

    • Simplicius (kein Partner)
      20. März 2010 20:18

      Lieber oder liebe unglaublich!

      Jedes mißbrauchte Kind sind zumindest zwei zuviel.
      Soweit sind wir uns einig.

      Aber dann gehen wir auseinander. Jetzt - gerade jetzt, wo die Sch...e so dicht und so konzentriert in nur eine Richtung fliegt - darauf hinzuweisen, daß es auch andere würdige Ziele gibt: Was ist daran falsch?

      Bitte, belehren Sie einen armen Einfaltspinsel: Was ist daran gerecht, daß zB ein Benediktinerabt, der vor Jahrzehnten einmal ein Kind mißbraucht haben soll, zurücktreten muß und als Perverser gilt; während ein Grünpolitiker und ein ewiger Neffe, die unbestritten Kinder mißbraucht und das nach eigenem Eingeständnis auch sehr genossen haben, als honette Leute gelten; warum darf man da nicht fragen: Warum?

    • unglaublich (kein Partner)
      21. März 2010 00:44

      Lieber Simplicius,

      unsere Meinungen gehen nicht so weit auseinander wie Sie vielleicht gerne hätten. Sie haben absolut Recht: Kindesmissbrauch egal in welchen Reihen ist nicht tolerierbar und solche (mutmaßlichen) Fälle gehören aufgeklärt !!! Ob also, wie in ihrem Beitrag, Benediktinerabt oder Grünpolitiker macht für mich keinen Unterschied. Ich dachte das wäre in meinem Beitrag klar und daher lasse ich mir auch nichts anderes unterstellen.
      Aber warum muss das alles immmer im Rahmen der politischen Zugehörigkeit ausgetragen werden, warum????? (und damit wieder automatisch der Dreck ins linke Eck geschmissen werden - und mit welchem Genuss!!!).
      Zudem noch vielen Dank dem/der unteren Poster/in Herr/Frau bart auf Frau Schwarzers Homepage und deren Bericht dazu. Das ähnelt für mich schon mehr einem un-partei-ischem Journalismus.
      Um mich also verständlicher auszudrücken (und das gleichzeitige Eingeständnis meines eigenen Fehlers): Ich hätte mir wohl Herrn Unterbergers Header genauer durchlesen müssen; ein "nicht ganz unpolitisches Tagebuch". Denn genau das kriegt man nämlich geboten.

      In diesem Sinne eine gute Nacht.

  27. übern berg (kein Partner)
    20. März 2010 10:47

    wieder einmal einer von den gar nicht überraschenden "haltet den dieb"-rufern von unterberger.
    kurzzusammenfassung: die "linken" sind, was auch immer sie tun, viel, viel schlimmer, also schaut doch besser dorthin, leuteln...

    es gibt in unterschiedlichen ländern unterschiedliche schutzbestimmungen für kinder, unterschiedliche schutzalter etc.,
    in den usa je nach land zwischen 17 und 18 jahren,
    in deutschland gibt es z.b. für homosexuelle handlungen erwachsener mit jugendlichen zw.14 und 16 jahren bis zu zwei jahre gefängnis, allgemeines schutzalter seit 2008 u.g.u. bereits 18 jahre, sonst 14 jahre, schweiz 16 jahre,
    in österreich auch 14 jahre.

    im vatikan liegt es für buben bei 12 jahren - das niedrigste in ganz europa (sogar in spanien wurde es 2003 auf zumindest 13 jahre hinaufgesetzt!)
    warum wohl?

    die verjährungsfristen für sexuellen missbrauch liegen nach vatikan bei 20 jahren, nach staatlichem recht bei dreissig jahren.

    warum schützt gerade der vatikan, dem es ja ansonsten extrem auf sexualmoral ankommt, nicht kinder wenigstens per gesetz besser vor übergriffen?

    wird jemand in freier wildbahn (also außerhalb des klerus) beim gesetzesbruch erwischt, wird er nach staatlichem gesetz angeklagt, gegebenenfalls verurteilt und bestraft.

    im klerus wird es "intern" geregelt.
    mit den folgen, die wir nun vor uns haben.

    das schlimme daran ist, dass genau die leute, die offiziell den zugang zum lieben gott verwalten, mit himmel und hölle und schuldgefühl agieren, fegefeuer für ungetauft verstorbene kleinkinder zwar mit federstrich abschaffen könnten(ja, ja, so gut ist der draht zum himmelsvater!), es aber auf keinen fall überstürzt tun wollen ( sind ja erst zweitausend jahre, und gut ding braucht weile),
    also kurz, die leute,
    die eigentlich moralischer maßstab sein sollten,
    bei vergehen gegen ebendiese maßstäbe
    jahrhundertelang kaum folgen zu befürchten hatten.

    15 000 dokumentierte fälle allein in irland!
    und herr unterberger zeigt mit dem finger auf turrini und meint: schaut doch dahin!

    genau das ist aber jetzt gefährlich für die katholische kirche.
    statt sich zu reinigen, den grauslichen abszess, der sich da gebildet hat, zu öffnen, zu leeren und auszuheilen,
    sich von den kranken leuten im kirchendienst zu befreien,
    damit die kirche wieder zu etwas wird,
    dem man vertrauen kann,
    soll die verkapselung desselben aufrecht erhalten werden.

    dabei ist es bei der kirche genauso wie bei allen anderen lebendigen körpern:
    selbst wenn milliarden zellen gesund sind, der ganze große körper kraftvoll und funktionstüchtig wäre - schon ein faustgroßer abszess auf einem riesigen hünenkörper kann bewirken, dass der ganze hüne sich nicht mehr bewegen kann, seine funktionen nicht mehr erfüllen kann, all seine aufmerksamkeit, denkfähigkeit, fühlfähigkeit nur mehr auf die schmerzende stelle gerichtet ist.
    was nützt es diesem hünen, wenn der arzt sagt: schau, der da drüben hat einen noch viel schlimmeren abszess?

    also:
    hinschauen,
    aufschneiden (auch wenn es sehr weh tut),
    ausheilen,
    oder an blutvergiftung eingehen

    • Simplicius (kein Partner)
      20. März 2010 20:20

      Lieber übern berg!

      Gutes Rezept.

      Wenn wir das auf "Danny Rouge" anwenden: Wollen Sie ihn festhalten, während ich schneide, oder umgekehrt?

  28. harry (kein Partner)
    19. März 2010 23:25

    wie üblich, abwiegeln und ablenken, vom systematischen missbrauch und systematischer vertuschung in der katholischen kirche.

    seltsame rechtskatholen wie anderl sind da natürlich in der ersten reihe dabei.

    aber jeder austritt ist ein erfolg für die menschlichkeit.

    und jeder gläubige christ, der die überlieferung jesu verstanden hat, hat die katholische kirche ohnehin verlassen.

    • peterl (kein Partner)
      20. März 2010 08:25

      jeder gläubige christ, der die überlieferung jesu verstanden hat, bleibt natürlich in der katholischen kirche.
      glauben heißt nämlich die botschaft eines anderen für wahr zu halten (frei nach josef pieper), daher oft die formulierung: glauben kommt vom hören.
      alles andere wäre - wie religionskritiker richtig festgehalten haben - nichts anderes als die projektion eigener wünsche, also eine (letztlich dümmliche) erfindung.
      menschen die eine glaubensgemeinschaft verlassen um ihrem "eigenen" (=selbsterfundenen) glauben zu huldigen, sind vielleicht religiöse narzisten, aber sicher nicht gläubig.

    • Ingo (kein Partner)
      20. März 2010 09:16

      @peterl
      Sie oder besser Ihre Aussagen sind eine Beleidigung für jeden gläubigen Christen. Ich bin Christ wegen Christus und der Inhalte die Christus vermittelt, nicht wegen der Kirche, deren Lehren im Laufe der Jahre OFFENSICHTLICH zum Erhalt ihrer Macht verbogen und geändert wurden, dass einem nur so schlecht wird.

      Lieber peterl, auch als Christ dürfen sie eines: DENKEN

    • thoem (kein Partner)
      20. März 2010 09:36

      @peterl
      "jeder gläubig christ, der die überlieferung jesu verstanden hat, bleibt natürlich in der katholischen Kirche"
      Ähem - und was macht dann ein evangelischer Christ?
      Bleibt der in der evangelischen Kirche - weil ein wechsel in die Katholische Kirche ja SEINE Entscheidung wäre - und er ja nicht wissen kann, ob der Entschluss zu wechseln nur eine "Projektion seiner Wünsche" wäre.
      Wenn er aber nicht wechselt, dann haben wir schon 2 "richtige" Kirchen. Für welche sollte sich dann ein ungetaufter entscheiden?

      Oder habe ich sie falsch verstanden, und jeder muss quasi in der Religionsgemeinschaft bleiben, in die er HINEINGEBOREN wurde. Dann ist also die Botschaft die er in seiner Religion erhällt, einfach ein Zufall!

      Nein! Sie können die (Gott gegebene Vernunft) des Menschen nicht vollkommen ignorieren! Denn dann hätte auch Jesus Jude bleiben müssen!

      Deshalb bin ich ebenso der Meinung: jeder gläubige christ, der die Überlieferung Jesu verstanden hat, wird mit der katholischen Kirche ein gehöriges Problem haben (ob er sich zum Austritt entschließt oder nicht) hängt dann wohl eher von seiner sozialen Umgebung ab!

    • harry (kein Partner)
      20. März 2010 20:02

      peterl du kennst offenbar die christliche lehre nicht, oder hast sie nicht verstanden.

      die katholische kirche widerspricht ja in ihren handeln ständig der christlichen lehre, außerdem ist sie ja keine glaubensgemeinschaft, sondern ein verein der unbedarfte abkassiert, die offensichtlich immer noch nicht die bibel gelesen haben.

  29. Wilhelm Ehemayer (kein Partner)
    19. März 2010 18:25

    Hierbei handelt es sich nur um ein weiteres Beispiel der perfiden marxistischen Dialektik der 68iger Jünger die heute abgehoben und dekadent die Früchte der Arbeit anderer als Hedonisten genießen und es mit allen Mitteln versuchen andere Meinungen niederzumachen um ja nicht ihrer Posten und Funktionen verlustig zu werden. Die Kinderschänder innerhalb der Katholischen Kirche gehören genauso wie alle anderen zur Rechenschaft gezogen. Der Schaden den die Kirche durch die Linkskatholiken und Pseudogutmenschen die Nächsten- mit Fernstenliebe verwechseln ist aber genauso groß. Diese fünfte Kolonne des Marxismus verwechselt die Katholische Kirche mit der Sozialistischen Internationale und gehört demaskiert. Nicht wenige Österreicher sind aus der Kirche wegen der internen Angriffe auf Krenn und Wagner ausgetreten, auch dies sollte zu denken geben.

    • Ingo (kein Partner)
      20. März 2010 09:19

      :-) Lustig, wie man die Probleme einer Institution, die Kinderschänder in den eigenen Reihen seit JAHRZEHNTEN beschützt, schönreden versucht.

    • Maria Magdalena (kein Partner)
      20. März 2010 09:46

      Armer schwarzer Kater! Betrogen hat dich nur die Kirche. Nämlich um den Genuss der Früchte deines Lebens. Jetzt, wo es zu spät ist, nützt es auch nichts, die anderen als Hedonisten zu verunglimpfen. Rette, was noch zu retten ist!

  30. Otto (kein Partner)
    19. März 2010 17:28

    "Freilich: Ein echter Glaube steckt da nicht mehr dahinter. Nur noch 41 Prozent halten die Bibel für unverzichtbar. Nur noch 25 Prozent sagen: „Es gibt einen leibhaftigen Gott, so wie es in Bibel steht.“ 34 Prozent glauben nur noch vage an „eine geistige Macht über uns“. 28 Prozent sind in irgendeiner Form unentschieden. Jedoch sind nur 13 Prozent sicher, dass es keinen Gott oder etwas Ähnliches gibt (übrigens sehr signifikant vor allem Grünwähler)."
    Zum Glück entscheidet nicht Andreas Unterberger was "echter Glaube" ist.

  31. Brigitte Imb (kein Partner)
    19. März 2010 14:29

    @ all

    Abstimmen in der Presse, bzgl. Kirchenaustritt!

    • liberta (kein Partner)
      19. März 2010 22:24

      @Wilhelm Ehemayer

      Sie schreiben mir aus der Seele, vielen Dank!

  32. Wolfram Schrems (kein Partner)
    19. März 2010 14:04

    An sich wäre die Absicht der Kampagne, die jetzt gegen die Kirche rollt und Pogromstimmung erzeugen will, leicht zu durchschauen. Es geht darum, die ersten Übergriffe auf Priester und Ordensleute auf der Straße (wie in Bosnien oder Ägypten) vorzubereiten und dann juristische Maßnahmen gegen die Kirche als ganze durchzuführen. Die letzte großflächige Kampagne dieser Art liegt in Österreich erst ca. siebzig Jahre zurück, im Ostblock gar nur gut fünfundzwanzig bis fünfzig Jahre. Aber das Gedächtnis ist kurz.

    Aber die Kirchenmänner selbst verbeugen sich vor den Medien-Inquisitoren und lassen sich noch gerne vorführen.

    Es ist sehr erstaunlich.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      19. März 2010 21:55

      Ich fürchte, Sie haben recht, Herr Schrems: Wenn die Kirche jetzt auf ihre Wurzeln pinkelt, was an deren Rändern zunehmend in Mode kommt, ist ihre Substanz (das Christentum, die immer noch weltweit wichtigste Kultur) erstmals wirklich gefährdet.
      Dabei hat diese Institution in ihrer Geschichte und in ihrem Management Tausende von Giftmördern, Hurenböcken, Verrätern und Renegaten überlebt; jede andere Firma wäre darüber im Papierkorb der Geschichte verschwunden.
      Notabene: Ich betrachte die Kirche nicht als Firma, sondern als spirituellen Halt im Jahrmarkt der Zeiten: Egal, ob man sie mag oder haßt, sie ist einfach da und fragt nicht lang nach gesistiger oder gar finanzieller (kichensteuerlicher) Loyalität, selbst wenn man nur aus egoistischen Gründen (ambulant) zu ihr zurückkehrt.
      Wer jemals einem echten Geistlichen (und manche davon sind wider Erwarten sehr jung) in einem katholischen Beichtstuhl begegnet ist, kann eine wertvolle Erfahrung berichten: Diese liebenswerten, einfühlsamen Menschen ersetzen mindestens drei Psychotherapeuten.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      19. März 2010 22:15

      Ich vergaß hinzuzufügen, Herr Schrems:
      Die Substanz des Christentums, besonders in seiner russisch-griechisch orthodoxen und katholischen Gestalt, erweist sich in der Tatsache, daß auch ausgesprochene Banditen im Management daran nicht zu rütteln vermochten.
      Die zeitgeistigen "Modernisierer" werden das auch heute nicht schaffen; sie sollten sich bei den Protestanten klugmachen, die die Türen ihrer schmucklosen Kirchen für alles vermeintlich Moderne öffnen — und zuschauen müssen, wie die neuen Schäfchen nicht hereinkommen, während die treuen Schafe angewidert hinausgehen.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      20. März 2010 14:17

      Werter Marcus Aurelius,
      danke für Ihre zustimmende Worte!

      Sie stimmen mir auch in einer Sache zu, die ich gar nicht explizit ausgeführt habe. Aber es stimmt: Die Substanz des "Christentums" ist die heilige Kirche, die auch durch die Sünde ihrer Amtsträger und Gläubigen nicht zerstört werden kann. Die sakramentale Struktur der Kirche und die Wirkung der Sakramente ist unabhängig von der persönlichen Würdigkeit der Spender. Darum liegen die Reformatoren (und schon antike Rigoristen) total falsch und haben das Neue Testament nicht verstanden.

      Ich stimme Ihnen bezüglich der orthodoxen Kirche nur mit einem Vorbehalt zu. Sie haben recht, daß die Modernisierer dort praktisch nichts ausgerichtet haben. Nur leider hat der anti-römische Affekt bei Griechen, Russen und anderen zu merkwürdigen Pathologien geführt.

      Es ist auch eine alte altorientalische und orthodoxe geschichtliche Erfahrung (das sage ich im Bewußtsein vieler Freundschaften mit orientalischen Christen): Wer den Papst in Rom ablehnt, bekommt den Kalifen.

  33. Stachel (kein Partner)
    19. März 2010 11:41

    "Schließlich kann niemand bestreiten, dass die zahllosen Missbrauchsfälle Zeichen einer gesellschaftlichen Klimakatastrophe sind..." Doch, ich bestreite das entschieden. Es ist ja allgemein bekannt, dass Pädophilie (ist ja auch ein Wort griechischen Ursprungs) im antiken Griechenland gang und gäbe war, ebenso (teilweise) im alten Rom. Das macht die Sache zwar nicht besser, doch ist das keinesfalls ein Phänomen unserer Zeit. Lernen's Geschichte, Herr Redakteur!

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      19. März 2010 13:37

      @Stachel:
      "Gesellschaftliche Klimakatastrophen" hat es schon früher gegeben, darum sind auch Griechenland und später Rom auch untergegangen.

      Für eine Gesellschaft, die - im Gegensatz zum antiken Heidentum - das Licht des Evangeliums hatte, sind Kinderschändung, Promiskuität und die anderen Abartigkeiten aber unentschuldbar. Der Herr Redakteur kennt sich in Geschichte schon gut genug aus.

      Sie sind ein gewaltiger zivilisatorischer Regreß, eben eine Klimakatastrophe, die viel schlimmer ist als eine angebliche menschengemachte Erderwärmung.

      Diesen Niedergang verdanken wir der "Modernisierung" Österreichs unter Bundeskanzler Kreisky und seinen Verbündeten in der Kirche. Hier gälte es, "Geschichte zu lernen".

      Wer wird die Dekadanz der Kreisky-Ära und ihrer Epigonen verantworten?

    • ajk (kein Partner)
      19. März 2010 13:55

      Warum beurteilen nichtchristen Christen anhand von Christlichen Werten?

      /ajk

    • loyalbushie (kein Partner)
      19. März 2010 20:08

      "Warum beurteilen nichtchristen Christen anhand von Christlichen Werten?"

      Na ansonsten hätten sie keinen Anhaltspunkt für moralisierende Verurteilungen. Wer nicht an Sünde oder Moral glaubt, der kann auch nicht dagegen verstoßen. Wer keine Werte kennt außer allenfalls irgendwelchen, die eines Tages in einer zukünftigen utopischen Gesellschaftsordnung gelten sollen, der braucht sich daran nicht messen zu lassen.

      Im Survival of the Slickest setzt sich dann eben die angepasstere Spezies durch:

      http://thepeoplescube.com/red/viewtopic.php?t=845

  34. crit (kein Partner)
    19. März 2010 11:20

    Es ist beachtenswert dass die konservative Antwort auf die zahlreichen Missbrauchsskandale darin besteht, den Missbrauch an Kindern rein sexuell zu betrachen; die systematische Gewalt in Form von körperlichen Züchtigungen, erniedrigenden Strafen und Erziehungsmaßnahmen, welche alltäglich in geistlich geführen Schulen ausgeübt wurde, wird elegant ausgespart. Als ehemaliger Klosterschüler stellt sich mir die Frage: Absichtliches Vergessen aus schlechtem Gewissen oder liebäugelt der konservative Mainstream mit archaisch-brutalen Erziehungsmethoden.

    • Sonja (kein Partner)
      19. März 2010 11:40

      Ich bin ehemalige Schülerin eines privaten katholischen Mädchengymnasiums. Die Schule hatte ein hohes Niveau, und es hat nie Strafen, Erniedrigungen oder etwas ähnliches gegeben. Man sollte jetzt mal langsam die Kirche im Dorf lassen: Mißbrauch wird ja regelrecht zum Ventil für all den Frust des Lebens. All die Unterdrückten, die zu-kurz-Gekommenen mit ihrem Hass auf ehemalige Lehrer etc. haben jetzt ihre große Stunde.
      Mir (und den anderen) wurde in einer Lungenheilstätte in den 50er Jahren, ich war 4 Jahre!, im Bett der Mund mit Pflaster verklebt, wenn man nach dem Ruhegebot noch redete. Das war für uns eher ein Spaß, über den wir lachen konnten.

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      19. März 2010 14:35

      @ crit:

      Erniedrigende Strafen gibt es in unserem Rechststaat ebenso:

      Wenn etwa jemand weg 0,6 Prom statt 0,49 Prom Alkohol beim Autofahren erwischt wird, muss er (neuerdings, wenn ich nicht irre; früher ab 0,8 Prom) zur teuren Nachschulung.

      Dieser Nachschulungszwang tritt natürlich unabhängig davon ein, ob man die Straßenverkehrsordnung im Schlaf vorwärts und rückwärts rezitieren kann oder diese auch - abgesehen von der Prom-Regelung - einhält, oder ob man etwa Schuhmacher heißt (wäre er Österreicher). Die Strafe ist daher juristisch gesprochen "unsachlich".

      Sie ist damit vergleichbar einem Schinden beim Bundesheer, wenn Liegestütze abverlangt werden. - In diesem Fall muss der Normunterworfene halt 2 Wochen umsonst, dh für die Verkehrspsychologen, arbeiten - ein Versklavungseffekt.

      Die 0,5 Prom Regelung hat entgegen der Staatspropaganda einen wesentlich geringeren Effekt auf Unfallstatistiken, aber einen drastischen auf Freiheit und Lebensqualität einer großen Bürgerzahl. Den größten Unfallreduzierungseffekt haben Infrastrukturmaßnahmen und Ingenieursleistungen, siehe zu "Sicherheitsdiktatur & Promillehysterie":

      http://www.t-y-a.at/Oekokratur%282-2%29.html

      Diese Nachschulung, die der Beschäftigung von ansonsten arbeitslosen Psychologen dient, ist auch angesichts des Umstands grotesk, als sie nichts an der Einschätzung der Berechtigung und Angemessenheit der Prom-Grenze, also an der Ansicht des Normunterworfenen über ein vertretbares Individualverkehrsrisiko, zu ändern geeignet ist. - Es ist das demokratisch verbriefte Recht jedes Bürgers, zur Angezeigtheit von Sicherheitsgrenzen einen eigenen Standpunkt zu vertreten!

      Die Kriminalisierung ist auch insofern grotesk, als nicht einmal jeder 15. Verkehrsunfall mit Alkoholisierung einher geht (Alkohol als Ursache dürfte daher nochmals um eine Potenz geringer sein). In 36 % der Fälle sind die Lenker mit ihren Gedanken woanders, etwa durch Gespräche mit dem Beifahrer, und trotzdem erhebt darob niemand Kriminalisierungsforderungen. (Quelle: Standard vom 4. Mai 2006, "Unaufmerksamkeit ist die Hauptursache von Verkehrsunfällen")

    • crit (kein Partner)
      19. März 2010 14:57

      @ Norbert:
      Unter erniedrigende Strafen meine ich eher Aktionen wie: Kollektivstrafen, Ausleeren der Schultasche vor versammelter Klasse, Unterstellung von Homosexualität vor versammelter Klasse, Ohrfeigen mit der Faut wegen Schwätzen, Auswendiglernen von Gebeten bzw Auszügen aus dem Katechismus, Verwendung von Schulnoten (im Gegensatz zu Betragensnoten) um Unterordnung zu garantieren. Das meine ich mit systematischer Gewalt. Und das war in den frühen 1990ern.

      Der Vergleich mit Alkohol am Steuer...ehrlich, wer trinkt und fährt heute noch??

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      19. März 2010 16:03

      @ Crit:

      Da dürfte es solche und solche Klosterschulen geben. Außerdem drängt sich bei solchen Beschwerden immer auf, dass der eigene Beitrag zur "Eskalation" verschwiegen wird - das ist doch offensichtlich.

      ... ehrlich, wer trinkt und fährt heute noch??


      Jeder, der sich noch als etwas anderes sieht als als bloßer Nachwuchslieferant und Steuerzahler für den Staat, als als statistische Größe gleich einem Stallvieh, und jeder, der das Bedürfnis hat, seine Freizeit in geselliger Runde und unter Genuss eines jahrtausendealten Psychopharmakums zu vebringen. Heutzutage sollen halt bald nur die Ingredienzen anerkannt werden, die andere verschreiben - das ist der Unterschied. Jedenfalls ist dieses gesellige Beisammensein mit der von Öffis gebotenen Bewegungsfreiheit auch nicht annähernd gleichwertig zu bewerkstelligen. (Bekanntenbesuche/Parties bis spät nach Mitternacht, außerhalb des Öffi-Netzes, entlegene Trefforte etc.)

      Aber Sie scheinen ja den Alf ins Herzen geschlossen zu haben, nach dessen Pfeife der ORF der Werbeeinnahmen wegen (Bundesministerium für Inneres) schon jahrelang tanzt ...

    • Interessierter Leser (kein Partner)
      19. März 2010 16:41

      crit,
      ich bin 63, war nie in einer Klosterschule und kenne diese "Erziehungsmethoden" aus den ganz normalen Schulen, abgesehen von fast unendlichem - heute nicht mehr denkbarem - Psychoterror, den wir durch viele Lehrer aber auch Lehrerinnen (bei einer musste ich hinten in der Klasse knien). Die Zeiten haben sich in der Pädagogik Gott sei Dank sehr geändert, obwohl es vereinzelt in Normalschulen noch immer Pädagoginnen und Pädagogen gibt, die besser aus dem Schuldienst genommen werden sollten. Es ist also ein Problem der Pädagogik der damaligen Zeit und nicht eines von kirchlichen Einrichtungen alleine. Die „gsunde Watsch“ war ganz normal und eben gsund, wie man glaubte. Und in verschiedenen Schulmuseen kann man besichtigen, mit welchen Methoden Kinder über die Jahrhunderte „erzogen“ wurden, mit heutigen Augen grausamst.

    • Ingo (kein Partner)
      20. März 2010 20:50

      @Mühlhauser um 14:35

      Was hat Saufen, um bei Ihrem Prom-Beispiel zu bleiben, mit Freiheit und Lebensqualität zu tun.

      Wenn der eine Tr.ttel, nicht gesoffen hätte, würde meine Frau heute noch leben, soviel zu Freiheit und Lebensqualität.

    • Elisabeth Weiss (kein Partner)
      21. März 2010 22:57

      Einem 5jährigem Mädchen, dass für 6 Wochen ins Krankenhaus musste, wurde der Besuch der Eltern auf 1 Stunde in der Woche begrenzt. Wenn es nicht ausreichend gegessen hatte, wurde ihm der Polster auf den Kopf gedrückt oder sie wurde mit kaltem Wasser geduscht.

      Siehe da, das alles in einem öffentlichen Krankenhaus.

  35. ajk (kein Partner)
    19. März 2010 10:28

    Das Problem ist, das niemand mehr weiss was unter Gott zu verstehen ist. Offensichtlich ist der Bezug völlig verloren gegangen. Selbst Priester reden nur.

    Es wird Zeit das dies wiederentdeckt wird. Ich beteilige mich daran.

    /ajk

    • ajk (kein Partner)
      19. März 2010 10:40

      Ach ja, um mal ein bischen darauf hinzuweisen, was HEUTE die Leute denken, was Gott und Christentum sein soll ist nicht das was früher darunter verstanden worden ist.

      Ich zitiere Berhnard von Clairvaux:
      "Gott ist Höhe, Breite, Tiefe und Länge"

      Ich zitiere weiter einen Text über Meister Eckhart:
      (http://www.meister-eckhart-gesellschaft.de/texte.htm)
      "Eckhart wußte, dass nicht jeder seiner Kollegen bereit war, der Vernunft soviel Anrecht auf dem Gebiet der Glaubenswahrheiten zuzugestehen. Deswegen beruft er sich, wie es üblich war, auf Autoritäten. Zunächst zitiert er den Apostel Paulus; der Römerbrief 1, 20 erkläre, was an Gott unsichtbar ist, lasse sich aus den sichtbaren Dingen erkennen. Also auch Nicht-Christen könnten Gott aus der Natur erkennen, ihn selbst, seine ewige Kraft und sein Gottsein. Ferner beruft Eckhart sich auf das siebte Buch der Bekenntnisse Augustins, der erzählt, er habe in den Büchern Platons gefunden, dass am Anfang der Logos war. Die Platoniker hätten einen großen Teil des ersten Kapitels des Johannesevangeliums mit der Vernunft erkannt.

      In der Tat hatte Augustin betont, die platonischen Philosophen hätten zentrale Inhalte des christlichen Glaubens bewiesen, nämlich:

      - die Existenz eines einzigen Gottes,
      - den göttlichen Ursprung der Welt, also ihre Erschaffung,
      - das Hervorgehen aller Dinge aus dem göttlichen Idealgrund, dem Logos,
      - dem ewigen Wort, das am Anfang war und das Gott ist,
      - die Erleuchtung aller Menschen durch diesen Logos,
      - die Beseligung des Menschen durch die Rückkehr zu ihrem idealen göttlichen Grund."

      Meiner intepretation nach, ist das Christentum die Konsequenz der Platonischen Ideenlehre. Und zwar wurde ein Urgrund aller Ideen angenommen.

      Zitat Platon:
      (http://de.wikipedia.org/wiki/Ideenlehre#Die_Idee_des_Guten)
      "„Das Göttliche aber ist das Schöne, das Weise, das Gute und was sonst derartig ist. Von diesen nun nährt und kräftigt sich der Seele Gefieder am meisten, vom Häßlichen aber und Bösen und was sonst von jenem das Gegenteil ist, schwindet es und vergeht.“

      – Platon, Phaidros[27]

      Gerechtigkeit, indem sie Ziel und Sinn von allem ist.[28] Die Idee des Guten ist der Grund der Wahrheit und des Erkennens. Das Gute ist im Reich der Vernunft wie die Sonne im Reich des Sichtbaren. Wie die Sonne den Dingen nicht nur das Vermögen, gesehen zu werden, verleiht, sondern auch ihnen selbst Werden, Wachstum und Nahrung gibt, ohne selbst ein Werden zu sein, so verleiht das Gute dem Erkennbaren nicht nur das Erkanntwerden, sondern auch sein Sein und Wesen, ohne selbst ein Sein zu sein.[29]

      „Du wirst wohl einräumen, glaube ich, daß die Sonne den sinnlich sichtbaren Gegenständen nicht nur das Vermögen des Gesehenwerdens verleiht, sondern auch Werden, Wachsen und Nahrung, ohne daß sie selbst ein Werden ist? ... Und so räume denn auch nun ein, daß den durch die Vernunft erkennbaren Dingen von dem eigentlichen Guten nicht nur das Erkanntwerden zuteil wird, sondern daß ihnen dazu noch von jenem das Sein und die Wirklichkeit kommt, ohne daß das höchste Gut Wirklichkeit ist, es ragt vielmehr über die Wirklichkeit an Hoheit und Macht hinaus.“

      – Platon, Politeia[30]

      Als höchste, absolute Idee hat das Gute sein Sein und Wesen aus sich heraus (Aseität), nicht erst durch Teilhabe. Auf Grund der ursächlichen Funktion der Idee des Guten ist es das höchste Ziel des Philosophen, die Idee des Guten zu erkennen, und laut der Politeia Voraussetzung dafür, Philosophenherrscher zu werden. Wer einmal die Einsicht in das Gute gewonnen hat, kann nicht mehr wider besseres Wissen handeln. Das Gute wird damit zu einem absoluten Orientierungspunkt für das praktische Handeln. Das überseiende Gute stiftet als absoluter Urgrund[31] das Reich der Ideen und ist dabei selbst jenseits des Seins, jenseits aller Bestimmungen[32] und schlechthin unbedingt[33]. In Platons ungeschriebener Lehre wird das Wesen dieses Urprinzips auch als das Eine bezeichnet.[34] Aus der Idee des Guten als des hén, des Einen, leitete Platon zunächst die Zweiheit (dyás) des Einheitlichen und des Mannigfaltigen (tautón und tháteron) oder des Maßes und des Unendlichen (péras und ápeiron, das heißt ungerade und grade) ab, um dann weiter das System der übrigen Ideen und Zahlen so anzufügen, dass sie eine Stufenfolge des Bedingenden und des Bedingten bilden. Die Erfassung der Idee des Guten ist deshalb als Ausgangspunkt von allem die höchste Erkenntnis (mégiston máthēma).[35]
      Als solche ist sie aber auch nur mit Mühe zu schauen (mógis ophtheisa)."

      DAS sind die Grundlagen des Christentums, natürlich vermengt mit dem Judentum, den Römischen Gesetzen und dem Ende des Römischen Imperiums.

      Wird Zeit das Europa das wiedererkennt. Denn das wurde verloren. Lustigerweise durch Kommunismus, allerlei Sozialismen (National und International) und Faschismus.

      /ajk

    • Sonja (kein Partner)
      19. März 2010 10:55

      Ja, das ist wahr: niemand weiß, was man unter Gott zu verstehen hat. Gott ist dann da, wenn man als Mensch an seine Grenzen kommt, wenn man völlig hilflos ist und erkennt, daß man nichts aus eigener Kraft kann, und daß alles, was man hat und ist, aus unergründlichen tiefen der Existenz hervorgetrteten ist. Wenn man merkt, daß niemand sich selber gemacht hat - und warum wollen alle das Leben durchschauen können? Wo doch jeder nur TEIL eines GANZEN ist. Ein Teil kann niemals das Ganze erkennen....

  36. Mannimmond (kein Partner)
    19. März 2010 10:25

    Man soll auch daran erinnern, dass sich Fred "Ohne die Partei bin ich nichts" Sinowatz in den 1970er Jahren als Unterrichtsminister besonders hervorgetan hat, Kinder schon im Volksschulalter sexuell zu "bilden". Da gab es auch die Idee, dass Theatergruppen (eine mit Namen "Rote Grütze" [sic!] ist mir noch in Erinnerung) durch die Lande ziehen und den Kindern zeigen sollten, wie man's macht.

    In dieser Zeit wurde Fred Sinowatz und die linke "Kulturszene" auch auf Peter Turrini, der sich durch einschlägige "Gedichte" hervortat, aufmerksam - der Weg zum Staatskünstler und zum Gewissen der Nation war vorbereitet.

    Und wer 1991, als Urs Allemann für seinen Text "Babyficker" mit dem Bachmann-Preis ausgezeichnet wurde, dieses Opus nicht als Kunst ansehen wollte, war bzw. ist natürlich ein Nazi.

    • rossi (kein Partner)
      19. März 2010 15:39

      Gut, dass Sie daran erinnern, denn unsere LINKEN haben eine sehr selektive Vorgangsweise, was die Aufarbeitung der Vergangenheit betrifft.

    • Undine (kein Partner)
      19. März 2010 16:58

      @Mannimmond, Ihr Beitrag gehört auf die Titelseite aller österr. Tageszeitungen, in Großdruck!!! Dann sollten all die roten und grünen Lichtgestalten , die damals das Sagen hatten, öffentlich dazu Stellung nehmen! Unser Staatskünstler TURRINI! Hat der sich nicht immer seiner Freundschaft zu Bischof Schönborn gerühmt? Jetzt wird er sich vermutlich ganz, ganz still halten und durchtauchen.

    • Undine (kein Partner)
      19. März 2010 17:01

      Ja, ROSSI, Ihrer Einschätzung kann man nur zustimmen.

  37. bart (kein Partner)
    19. März 2010 09:27

    "1970 erklärte der angesehene Se.xualwissenschaftler Eberhard Schorsch unwidersprochen bei einer Anhörung im Deutschen Bundestag: „Ein gesundes Kind in einer intakten Umgebung verarbeitet nichtgewalttätige se.xuelle Erlebnisse ohne negative Dauerfolgen.“ Die linke Szene hätschelte die Pädophilen. Bevor sich Jan Carl Raspe in die RAF verabschiedete, pries er 1969 im „Kursbuch“ die Kommune 2, in der Erwachsene Kinder gegen deren Widerstand zu Koitierversuchen brachten. Bei den Grünen gab es 1985 einen Antrag auf Entkriminalisierung von Se.x mit Kindern, und noch 1989 erschien im renommierten Deutschen Ärzteverlag ein Buch, das offen für die Erlaubnis von pädose.xuellen Kontakten warb. In diesen Zeiten wurde insbesondere die katholische Se.xualmoral als repressives Hemmnis für die „Emanzipation der kindlichen Se.xualität“ bekämpft."

    Aus: Jürgen Elsaesser: Stoppt die Katholikenhatz!

    P.S.: Der Text ist wegen Spamverdachts etwas "punktiert"...

  38. harrytisch2009 (kein Partner)
    19. März 2010 08:01

    unser genosse polibuerokrat hat im rahmen seiner politischen deutung des missbrauchsskandals, auf die hier noch einmal verwiesen sei, den wesentlichen unterschied zwischen dem dunklen treiben der priester auf der einen und dem humanistischem bemühen um die überwindung anerzogener bürgerlicher hemmungen und vorurteile auf der anderen seite herausgearbeitet:

    "Wenn die jesuiten also schüler befingern, ist das missbrauch, weil sie es zur stützung einer reaktionären sexualmoral tun, die überholte werte wie keuschheit oder schamgefühl (wieder eine neurose!) hochhält. Dass das schuld erzeugt, ist klar, wenn man den unterschied zum genossen daniel cohn-bendit MdEP betrachtet: Er hat kleine kinderInnen befingert, um ihre sexuelle aktivierung und natürliche vegetative enthemmung zu fördern. Das wäre das natürliche gewesen, folglich sind vorwürfe gegen den genossen völlig absurd." (quelle: http://bluthilde.wordpress.com/2010/02/08/knabenmissbrauch-bei-den-jesuiten-eine-polit-deutung/ )

    in diesem zusammenhang muss auch noch einmal auf die daran anschließende revolutionäre debatte verwiesen werden, in der auch die inhumane diskriminierung anderer formen alternativer sexualität wie nekrophilie, zoophilie oder anthropophagie angeprangert wird.

    • Namenlos (kein Partner)
      19. März 2010 08:16

      Meinen sie mit zoophilie eventuell Sodomie?

    • Jürgen Steinmair (kein Partner)
      19. März 2010 09:29

      AU ist einer der wenigen Journalisten Österreichs, der versucht das Missbrauchsthema differenziert zu betrachten (auch wenn er vielleicht heute zu polemisch die Linke attackiert) und auf die mediale Verzerrung aufmerksam macht. Dieses, die gesamte Gesellschaft betreffende Thema, ohne sinnvolle Vergleiche rein auf eine Institution zu beschränken, kann nur zu einer falschen Wahrnehmung dieses Problems führen und weist deutlich auf die erkenntnistheoretischen Mängel innerhalb der österr. journalistischen Zunft hin. Mit der bloßen Veröffentlichung der Fälle (in dieser Form) ist aber niemanden geholfen. Denn über den gesamtgesellschaftlichen Umgang mit dem Phänomen des sex. Missbrauchs wird in den österreichischen Tageszeitungen weiterhin nicht ernsthaft diskutiert. Stattdessen verschiebt man das Problem medial in eine Institution, die ohnehin wenig öffentliche Rückendeckung genießt und von den Lebenswelten des Durchschnittsbürgers (zB Kloster, Internat) möglichst weit entfernt liegt. Das verschafft die Distanz, um getrost auf den Sündenbock einprügeln zu können. Ich kenne keinen einzigen Journalisten, der die Zahl der Täter aus dem kirchlichen Umfeld tatsächlich gezählt hätte. Man orientiert sich meist an den Opferzahlen. Diese sind in der Tat alarmierend, doch nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass die Wiederholungstäter (und das sind aus den akutellen Fällen nicht mehr als 7) z.T. über 40 Jahre lang unterrichtet haben. Macht man sich nun die Mühe und zählt die Täter. So fällt die Bilanz doch relativ nüchtern aus. In inquisitorischer Genauigkeit hat man nun kirchliche Institutionen über einen Zeitraum von 50 Jahre durchleuchtet (ich möchte wissen, welche andere Einrichtung, die mit Kindern arbeitet einer solchen Untersuchung standhalten würde) und verkauft die Ergebnisse als große Entdeckungen. Dabei gibt es seit den 90er Jahren kirchliche Ombudsstellen, für deren Statistiken man sich aber jahrelang niemand interessiert hat. Jetzt z.T. alte Hüte als neue Erkenntnisse zu verkaufen, ist doch schon sehr erbärmlich. Aber noch schäbiger waren die Versuche den Bruder des Papstes (und natürlich auch den Papst selbst) da mit „reinzuziehen“. Die Medien, die eine wichtige gesellschaftliche Kontrollfunktion erfüllen sollten, haben hier weitgehend versagt. Erst nachdem diese Punkte alle berücksichtigt werden, sollte man über Kirche und sexuellen Missbrauch sprechen. Vielen Dank an AU

      Als Anregungen fällt mir noch ein:
      Übergriffe fanden v.a. in Internaten statt. Da es aber in den 60er Jahren noch an einem flächendeckenden AHS-Netz mangelte, war die gymnasiale Ausbildung am Land fast nur in kirchlichen Schulen möglich. Es fehlt somit an einem geeigneten Vergleich, da vergleichbare weltliche Einrichtungen kaum existierten. Das verstärkt natürlich ebenfalls den Eindruck, dass es sich dabei um ein rein kirchliches Problem handelt.

  39. Fact - Fiction » Blog Archive » Andreas Unterberger erwähnt den Kinderficker Polanski… (kein Partner)
    19. März 2010 00:49

    [...] grünen Kinderschänder - und die Verhältnisse in Österreich, die mir nicht so geläufig sind! Unterbergers Blog ist jedenfalls höchst [...]

  40. Nachdenker (kein Partner)
    19. März 2010 00:29

    Messerscharf analysiert von Herrn Unterberger!

    Diese "weltlichen" Würdenträger wollen die Verjährungsfrist nicht verlängern, aber sehr wohl von der Kirche einfordern? Ist das nicht gegen das Gesetz?! Ja, spinnen die Römer?!

    Das ist Die Chance für die katholische Kirche: Obwohl das weltliche Gesetz und deren Macher versagen und diese fast schon Komplizenschaft mit den Kinderschändern mit Hilfe der Verjährung begehen, könnte im Gegensatz dazu die katholische Kirche jetzt beweisen, daß sie den Abschaum in ihren Reihen in Wahrheit ächtet. Die Lösung des Problems wäre sehr einfach: die Exkommunikation der Täter.

    Das Problem dabei: Will der Papst eine klare Trennlinie zwischen sich und den "geweihten" Triebtätern? Bisher wollte er das abscheulicherweise ja nicht. Ich will glauben, daß sich Herr Papst auf seine Wurzeln besinnt und zu modernen, inquisitorischen Mitteln greift.

    Das würde all den weltlichen "Kirchenhassern" den Atem rauben. Herr Papst, sie sind am Zug.

  41. Unqualifizierte Äußerung (kein Partner)
    19. März 2010 00:28

    Der Name der "Kinderfreunde" sagt schon alles.......

  42. Eddie R. (kein Partner)
    19. März 2010 00:04

    Man braucht ja nicht mal bis Adolf zurück gehen. Ein linker Bundeskanzler und sein linksgrüner Aussenminister haben damals ganz Österreich ins Abseits gestellt wegen der damaligen Regierung Schüssler!! Schöne Demokraten waren das...

  43. Pauly (kein Partner)
    18. März 2010 23:25

    Danke Herr Unterberger, dass Sie auch die "andere Seite" thematisieren.

  44. GeraldG. (kein Partner)
    18. März 2010 22:50

    Zwei Kinder die heute von unserem System wieder einmal auf schrecklichste Art und Weise mißbraucht wurden:
    1. Arigona, die längst schon hätte abgeschoben werden müssen, aber dank Gutmenschlicher Intrigen immer noch nicht weiß wo sie hingehört!
    2. dieses 3-jährige Kind in Linz geboren, mit österreichischer Staatsbürgerschaft. Österreichische Mutter, griechischer Vater. Der kleine wird nach Griechenland zum gewalttätigen Vater abgeschoben werden. Der Mutter, dem 12-jährigem Halbbruder, der gewohnten Umgebung, der Sprache ..., entrissen, zum Trotz!
    Wissen die dafür Verantwortlichen eigentlich was sie damit anrichten?
    Entweder sind unsere Richter alle Kinderlos oder Seelenlos?

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      18. März 2010 22:54

      möglicherweise so dumme konservative wie drb schreib? oder doch die randgruppe der dauerempörten und berufsaufgeregten veganen baumaumarmer und süddeutsche zeitungleserInnen

  45. Alexander Renneberg (kein Partner)
    18. März 2010 22:40

    Zitat drb

    Und Bestürtzung zeigt er auch darüber, dass immer weniger Menschen in die Kirche gehen. Warum finden Sie es schlecht, wenn Leute in ihrer Freizeit lieber Sport betreiben oder sich mit Freunden treffen anstatt sich in der Kirche zu bekreuzigen????

    so einfach kann man es sich nun nicht machen.

    menschen brauchen um halbwegs gut zu leben 3 dinge: klarheit (über sich und das eigene tun & fühlen) sicherheit (in sich selbst & durch partner & freunde, mitmenschen) und aufrichtigkeit ( sich selbst und anderen gegenüber)

    dazu gehören nun mal auch rituale, denn die geben z.b. sicherheit, ob das alleine im sport zu finden ist darf bezweifelt werden. aber klar, es gibt viele menschen die gerne joggen gehen, man darf sich fragen wovor laufen diese menschen davon?

    fragen sie sich doch mal, herr drb, warum soviele menschen aus ihren beziehungen davonlaufen?

    • rechtsrechter Bösmensch (kein Partner)
      19. März 2010 07:45

      Und die Kirche schafft da Abhilfe?

      An ihrer These von den Ritualen die Sicherheit geben mag schon etwas dran sein aber das ist mir zu allgemein, ausserdem hat die Kirche kein Monopol auf Rituale.

      Warum so viele Menschen aus ihren Beziehungen davonlaufen hat wohl auch manigfaltige Gründe.

  46. bart (kein Partner)
    18. März 2010 22:38

    "Nein, der sexuelle Missbrauch von Kindern ist keine Erfindung katholischer Patres. Und er hat auch nichts mit dem Zölibat zu tun. Allein in Deutschland werden nach Schätzung des Kriminologischen Instituts Hannover Jahr für Jahr etwa eine Million Kinder missbraucht, in neun von zehn Fällen sind es Mädchen. Und drei der vier Täter sind keine bösen Fremden oder Lehrer, sondern es ist der eigene Vater, Onkel, Nachbar."

    http://www.aliceschwarzer.de/index.php?id=5154

    • liberta (kein Partner)
      18. März 2010 22:52

      Danke, genauso ist es wird aber von der linken Medienlandschaft total ignoriert, weil sich gegen die angeblich so "reaktionäre christliche Sexualmoral" als Ursache allen Übels viel besser kämpfen läßt, obwohl es die längst nicht mehr gibt in der breiten Gesellschaft.
      Dabei vergessen die Guten, daß genau ihre Klientel, nämlich die legendären 68er uns von dieser Sexualmoral so glücklich befreit haben, oder?
      Und was lassen sie uns zurück - einen gesellschaftlichen Scherbenhaufen, auf dem Kindesmißbrauch und Kinderpornografie quer durch alle Gesellschaftsschichten mehr denn je blüht.
      Soviel zur sexuellen Befreiung und der Sexualmoral der Kirche!

    • Undine (kein Partner)
      19. März 2010 17:14

      Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß mit der ABSCHAFFUNG des ZÖLIBATS das Problem zu lösen ist. Jene KIRCHENMÄNNER, die sich an Knaben vergangen haben, sind doch nicht für eine Ehe geeignet!

    • liberta (kein Partner)
      19. März 2010 22:27

      @Undine

      Sehe ich genauso, weil viel zu viele Kindesmißbrauchsfälle von nicht zölibatär lebenden Männern quer durch alle Gesellschaftsschichten begangen werden (= wobei ich Kinderpornografie dazuzähle).
      Denn wenn es am Zölibat läge, wäre dem Problem ja leicht beizukommen, aber so.......! :-(

  47. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    18. März 2010 21:46

    "Jedoch sind nur 13 Prozent sicher, dass es keinen Gott oder etwas Ähnliches gibt (übrigens sehr signifikant vor allem Grünwähler)."

    Ich bin zwar eigentlich kein Fan von Schwanzvergleichen aber

    1) habe ich in diesem Blog schon öfters darauf hingewiesen, dass eine überwältigende Mehrheit der Studien einen positiven Zusammenhang zwischen Atheismus und Intelligenz aufweist (2-3 Minuten Internetrecherche sollten ausreichen um fündig zu werden!)

    2) Der Anteil an Atheisten unter Wissenschaftlern, Royal Society etc. ekladant höher ist als unter "schlichteren Gemütern!"

    3) Habe ich hier einen netten Artikel über den durchschnittlichen IQ von konservativen/progressiven Wählern gefunden!

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/157/504370/text/

    unbedingt lesen!!

    • rossi (kein Partner)
      18. März 2010 22:05

      Oh je, die Süddeutsche! Was wissen DIE über Intelligenz? Deren Redakteure haben doch alle Scheuklappen, um vom linken Weg nicht abzukommen.Bevor der Prantl sein Maul aufreißt, weiß ich schon, was da rauskommt: altlinke Tiraden, immer die gleiche Sch....

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      18. März 2010 22:13

      95 : 106, wow gewonnen.

      lieber der redaktion bekannt, es sollte auch ihnen bekannt sein, dass iq tests weltweit unterschiedlich sind, was beweist eine amerikanische studie jetzt im bezug auf europa?
      eher wenig.

      eine studien die zitiert wird ohne anzugeben welche probanden befragt wurden (sagen wir mal ein paar rednecks mit 95 punkten und ein paar liberale san francisco mit 106 punkten ) kann ja nicht ernst genommen werden. (mal abgesehen dass 106 punkte verdammt wenig sind)

      und, welchen zusammenhang stellen sie her zwischen progressiv und atheismus?

      Mal abgesehen davon, dass es möglicherweise eher weniger schlau ist an kein höheres wesen zu glauben und daher den menschen als hächstes wesen zu sehen, ist ebenfalls klar zu erkennen, dass große forscher wie z.b. higg, gott oder die schöpfung garnicht aus ihren theorien wegdenken wollen.
      auch hier sollten 3 minuten reichen um das zu googlen. nein eigentlich reichen 2, sind doch atheisten um sovieles klüger.
      ein bißl demut schadet keineswegs.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      18. März 2010 22:16

      Natürlich freut sich eine Zeitung wie die Süddeutsche über diese Ergebnisse und publiziert sie. Die FAZ würde solche Ergebnisse sicher nicht publizieren, allerdings ändert das nichts an der Richtigkeit der Ergebnisse. Diese Studien wurden von verschiedenen PsychologInnen durchgeführt die Zusammenhänge zwischen Intelligenz und Wahlverhalten untersucht haben. Oder halten Sie´s so wie der Herr Unterberger und suchen Sie nur nach Informationen die Ihre Thesen bestätigen/festigen. Bestimmte Studien sollte man zur Kenntnis nehmen, auch wenn einem die Ergebnisse nicht gefallen.

      Es sagt ja niemand, dass Sie persönlich einen niedrigeren IQ haben, weil Sie eine konservative oder eine rechtsextreme wählen!

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      18. März 2010 22:17

      @rossi

      was wollen sie, linke sind ja schon froh wenn sie einen iq von 106 vorweisen können, das reicht grad für die randgruppe der gleichgesinnten.

      den rest der zivilisierten welt interessiert das eher rudimentär.

      aber immerhin, netter versuch von der süddeutschen und drb, fast hätten uns tief betroffen und ein stück weit traurig gemacht.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      18. März 2010 22:22

      @renneberg:

      "Mal abgesehen davon, dass es möglicherweise eher weniger schlau ist an kein höheres wesen zu glauben und daher den menschen als hächstes wesen zu sehen, ist ebenfalls klar zu erkennen, dass große forscher wie z.b. higg, gott oder die schöpfung garnicht aus ihren theorien wegdenken wollen."

      Ob es schlau oder nicht schlau ist an ein höheres Wesen unterliegt Ihrer subjektiven Einschätzung. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass der durchschnittliche IQ von Atheisten und Agnostikern größer ist als von Theisten! und was soll Ihr Verweis auf Higg (zweifellos ein großes Genie!)??? Muss ich jetzt mit Einstein als Atheisten kontern??? Ich habe ja nicht behauptet, dass alle Wissenschaftler Atheisten sind. Nur der überwiegende Teil!!!!!!!!!!!! mfG

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      18. März 2010 22:24

      jetzt beginnt es tatsächlich noch lustig zu werden:

      Zitat:

      Diese Studien wurden von verschiedenen PsychologInnen durchgeführt die Zusammenhänge zwischen Intelligenz und Wahlverhalten untersucht haben.

      tatsächlich, wurden sie das? in amerika, nicht zu vergleichen mit europa, da ja auch die tests völlig unterschiedlich sind. (und nebenbei auch die leut`, die kultur, und vorallem der zustand der aufklärung, das haben die natürlich sicher alles bedacht, oder)

      aber von der süddeutschen als perfekt und von drb als richtig erkannt.

      na dann, jetzt bin ich schon fast wirklich tief betroffen und ein stückweit traurig.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      18. März 2010 22:26

      PS: eigentlich wollte ich mit meinem Post nur Verwunderung ausdrücken, dass Herr Unterberger die abnehmende Gottgläubigkeit als schlecht und bedenklich ansieht. Angeblich sollen es ja auch immer weniger Menschen geben, die glauben, dass die Erde eine Scheibe ist!

      Und Bestürtzung zeigt er auch darüber, dass immer weniger Menschen in die Kirche gehen. Warum finden Sie es schlecht, wenn Leute in ihrer Freizeit lieber Sport betreiben oder sich mit Freunden treffen anstatt sich in der Kirche zu bekreuzigen????

    • Norman Bates (kein Partner)
      18. März 2010 22:29

      ... ach, die Süddeutsche, die ist mir zu einfach zu linksblöd. Ich werde das unbedingt nicht lesen.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      18. März 2010 22:30

      "Der Psychologe Ian Deary von der Universität Edinburgh hat den Unterschied in einer Studie 2008 beziffert. Die Grünen-Wähler in der Stichprobe hatten als Kinder einen mittleren IQ von 108, Anhänger der Konservativen 104 und Labour-Unterstützer 103. Nichtwähler und Anhänger einer rechtsextremen Partei lagen jeweils unter 100."

      Diese Studie wurde übrigens in England durchgeführt. Sorry dass ich gerade keine österreichische Parat habe. Da allerdings Experimenten/Forschungen in den USA bzw. Großbritannien nicht den wissenschaftlichen Standard österreischischer besitzen (sind ja 3-Welt-Länder oda?) muss ich wohl auch noch österreichische auftreiben!

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      18. März 2010 22:30

      drb,

      sie haben daruf hingewiesen dass es eine amerikanische studie gibt, die in der süddeutschen publiziert wurde die das behauptet, aber keine relevanz für europäer hat, wenn sie denn stimmen sollte.

      und was wollen sie damit beweisen?

      sie glauben an ameriikanische studien, ich an ein höheres wesen, ersteres ist einfach & schlicht, zweiteres bedarf zumindest einer gewissen spiritualität.

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      18. März 2010 22:35

      was drb, verstehen sie nicht an der aussage, dass studien über den iq auf der ganzen welt unterschiedlich gehandhabt werden?

      dass der iq test in england mit einem ergebnis von 106 (was nicht sehr viel ist) sich eklantant von einem ebensolchen z.b. in deutschland unterscheidet?

      sie sind nicht vergleichbar!

      also zeigen ihre studien rein garnichts.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      18. März 2010 22:36

      @Norman Bates: Darf ich ihren Satz stellvertretend für meine These, dass es bedenklich viele Leute hier im Blog gibt, die sich selbst nicht einmal die Chance geben eine Meinung zu ändern/adaptieren etc, des öfteren zitieren?? Sinngemäß: Das, das, das lese ich nicht das, das, das schon... Schauen Sie sich einmal die Blog-/Zeitungsverlinkungen des Herrn Unterberger an. Ausschließlich "Glaubensbrüder"!!!!!!!. Sind hier wirklich alle schon 100 Jahre alt, weise und unfähig/unwillig irgendetwas neues anzunehmen?

      Weiters sind Diskussionen hier unendlich mühselig, weil keine Ideen ausgetauscht werden sondern nur gegenseitiges bashing betrieben wird!!

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      18. März 2010 22:39

      @renneberg: Auch wenn der IQ auf jeden Land der Welt unterschiedlich gemessen wird (was nicht der Fall ist!), so gillt überall: Ein höherer Wert entspricht einer höheren Intelligenz!! Verstehen Sie das?

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      18. März 2010 22:42

      @Renneberg 22:30. Niemand zwingt Sie dazu an die Richtigkeit dieser Studie zu glauben. Ich gehe davon aus, dass Sie auch nicht an die Evolutionstheorie glauben. Allerdings frage ich mich ob Sie überhaupt jemals an Studien glauben, bei denen Ihnen die Ergebnisse nicht zusagen???? Von den links-linken gefälscht???!!!

    • Norman Bates (kein Partner)
      18. März 2010 22:47

      @...der Redaktion bekannt!

      Nein, dürfen Sie nicht.

      Ich habe diesen linkslinken Schmonzes schon bis zum Abwinken gelesen und teilweise früher (in jüngeren Jahren) auch daran (wiederum teilweise) geglaubt.

      Es ist aber immer die selbe Sauce und löst überhaupt keine Probleme. Es wird uns nur immer mehr Geld aus der Tasche gezogen.

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      18. März 2010 22:48

      drb

      sie müssen hier nicht posten, und seien sie sich versichert, es gibt einen wunderbaren meinungsaustausch zischen den postern hier herinnen.

      wenn sie allerdings der ansicht sind, dass hier niemand etwas neues ausprobieren will, und das mit der these untermauern wollen, die leut hier würden die süddeutsche nicht lesen wollen, darf ich ihnen sagen, da steht nichts neues drinnen sondern alter müll der 68generation die nicht kapiert hat, dass sie sich grad selbst vernichtet.

      das was sie als progressiv verstehen ist lang überholt und wird vielleicht noch von der süddeutschen, auf der hp der grünen und dem standardforum verteidigt, welches ich ihnen zu ihrer beruhigung nahelege.

      ansonsten eher eine randgruppenmeinung.

    • liberta (kein Partner)
      18. März 2010 22:54

      @rossi

      Wie wahr, wie wahr - absolute Zustimmung!!!!!

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      18. März 2010 23:46

      @:Renneberg

      "Sie müssen hier nicht posten, und seien Sie sich versichert, es gibt einen wunderbaren meinungsaustausch zischen den postern hier herinnen."

      Vielleicht sollte ich in Zukunft diesen Blog wirklich nur noch passiv konsumieren! Möchte die Homogenität hier nicht zu sehr ins Wanken bringen!

      PS: Da Sie bezüglich IQ nichts mehr gesagt haben, gehe ich davon aus, dass Sie mir Recht geben! Wenigstens hier wären wir dann einer Meinung!!

    • Namelos (kein Partner)
      19. März 2010 00:08

      1) + 3) Ihnen als "klugen" Atheisten brauche ich wohl nicht zu sagen wie erbärmlich leicht Studien, bzw deren Aussagekraft manipuliert werden kann, oder?

      2) Was sicher nicht an politischer Einflussnahme liegen könnte....

    • tartaros (kein Partner)
      19. März 2010 00:25

      @dRb:
      Sie sind wahrhaft ein erbärmliches Geschöpf, wenn Sie auf so einen Mist hereinfallen. Dieser Autor ist bekannt für seine schwindligen Studien und wird auch von Atheisten nicht ernst genommen (siehe scienceblogs.de). Im übrigen ist das nichts neues, dass sogenannte aufgeklärte Atheisten in seltsam biologistische Argumentationsketten abfallen. Ihr Kommentar ist daher äußerst peinlich und überflüssig.

    • walter g. heimerl (kein Partner)
      19. März 2010 01:41

      Wir haben es schon wahrgenommen: Die große Wissenschafterin Renee Schroeder (Biokennerin)
      hat in ihrem Labor von Gott nix gesehen. Und weil ihr IQ bekannterweise hoch ist, sah sie sich genötigt, wie einst der Sowjetraumfahrer Gagarin, über das Nichterscheinen Gottes zu jubilieren. Man muß mit manchen IQ- ProtzerInnen nachsichtig verfahren. Der Größenwahnsinn ist bei manchen besonders häufig.

    • Reinhard (kein Partner)
      19. März 2010 05:10

      Es ist doch gleichgültig, welchen durchschnittlichen IQ welche Gruppe hat, ich verstehe die Beißreflexe nicht. Mein IQ hat nichts mit dem eines statistischen Durchschnitts zu tun und der statistische Durchschnitt sagt über mich persönlich absolut gar nichts aus. So kann ich mich von solchen Studien weder betsätigt noch angegriffen fühlen.
      Was der redaktionsbekannte Poster geschrieben hat kann durchaus wahr sein, es spielt überhaupt keine Rolle, mich interessiert höchstens, was er damit sagen wollte. Da es in diesem Thread um Kindesmissbrauch geht, bleibt für mich nur eine Schlussfolgerung:
      Atheistische Kinderschänder sind im Schnitt intelligenter als gläubige.
      Aha.
      Ändert das was am Verbrechen? Macht das einen atheistischen Professor zu einem besseren Vergewaltiger als einen kleinen Kirchenchorleiter?
      Meiner Meinung nach nein.
      Also ist jede Diskussion über diese Tatsache absolut irrelevant.
      Danke.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      19. März 2010 09:12

      @Reinhard: Ich möchte nicht verschiedene Kinderschänder miteinander vergleichen (bei meinem Post ging es gar nicht um diesen Sachverhalt!). Habe nur Unterbergers Trauer, über die sinkenden Zahlen von Gottesfürchtigen zum Anlass genommen um darüber zu diskutieren was genau eigentlich schlecht daran ist wennn man nicht an Feen, Elfen, Gott etc. glaubt!

    • Undine (kein Partner)
      19. März 2010 17:28

      Schlußfolgerung: wer RECHTS ist, ist nicht nur automatisch SCHLECHT, sondern auch DUMM und UNGEBILDET, wer LINKS ist, ist automatisch GUT und HOCHINTELLIGENT. Letzteres läßt mich an das Märchen "DES KAISERS NEUE KLEIDER" denken. Ein KIND hat den SCHWINDEL aufgedeckt, die Erwachsenen waren zu feige.

  48. pragmatiker (kein Partner)
    18. März 2010 21:09

    die kirche ist im weg, also muss sie weg, vielleicht sollte ich durchwegs groß/kleinschreiben;-)

    das böse ist immer und überall, sogar links, wer hätte das gedacht ?

    was das böse in der kirche betrifft, wäre die lösung ganz einfach: lasst die armen pfarrer endlich heiraten.

    warum lassen sie die armen pfarrer nicht heiraten ?

    es ist bekannt, dass die frauen ein lockeres händchen zum geldausgeben haben,
    alte männer jedoch halten das geld zusammen.

  49. hans oser (kein Partner)
    18. März 2010 20:02

    bin auch der ansicht, diese entwicklungen kann man drehen und wenden wie man will, letztendlich verdanken kann man diese, killern.

  50. horst (kein Partner)
    18. März 2010 19:35

    hätte sich der humanismus durchgesetzt, hätte man heute diese probleme nicht...
    die kirche ist auch ein zufluchtsort für die, die auf der flucht vor der unmenschlichkeit sind...
    die aufklärungen stocken und stockten immer schon, weil man diesen humanismus im grunde gebrochen hat, weil man meinte, es sei richtig und die bildungen blieben auch auf der strecke!!!
    also, ganz einfach schicksal und nichts anderes...

    • freud (kein Partner)
      18. März 2010 19:41

      @ hätte sich der humanismus durchgesetzt, dann würde es keine irrwege, keine irreführungen, keine täuschungen uvm. wahrscheinlich geben.
      hat er aber nicht und daher kann man berufene und flüchtlinge im staat kirche nicht mehr auseinander-halten, müßte man noch erwähnen...
      es waren einmal mächtige, die eine innere berufung hatten zum morden und nicht zum aufklären oder zur verantwortung - schon vergessen wahrscheinlich!

    • Credo (kein Partner)
      18. März 2010 19:51

      Misserfolge sind so eine Sache und es gibt sicherlich Ursachen dafür.
      Wer keine Misserfolge kennt, kann ja irgendwie froh sein.

  51. Erzliberaler (kein Partner)
    18. März 2010 19:34

    1985 forderten die nordrhein-westfälischen Grünen auf einem Landesparteitag allen Ernstes, jede Altergrenze für "freiwilligen" Sex zwischen Erwachsenen und Minderjährigen abzuschaffen.
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13513384.html

  52. Alexander Renneberg (kein Partner)
    18. März 2010 18:37

    @linkslinkerbösmensch,

    wenn sie meinen, dass sinnerfassendes lesen eines standard artikels einen denkenden und ziviliserten bürger dazu bringt plötzlich zu glauben der orf hätte niemanden gekauft um strache ans bein zu pinkeln (was mir grundsätzlich völlig wurscht ist)

    der standard darf getrost als lügenblatt herhalten wie die zeitung österreich, glaubte man dem standard im bezug auf rechte könnte man im gleichen atemzug dem völkischen beobachter oder dem stürmer trauen. und das wollen wir doch alle nicht.

    man muss schon sehr gehirngewaschen sein um so einem standardartikel wahrheit abringen zu können, aber vielleicht liegts auch daran, dass wir alle hier nicht sinnerfassend lesen können.

    aber lieb von ihnen, lieber linkslinkerbösmensch, danke für´s mitspielen

    • rechtsrechter Bösmensch (kein Partner)
      18. März 2010 18:45

      Wem könnte man denn glauben? Wer könnte denn ihrer Meinung nach die Vorwürfe bestätigen bzw. widerlegen? Welche Autorität könnte ihren hohen Ansprüchen denn genügen?

      Ich habe momentan keinen Grund der Standardberichterstattung aus Prinzip zu misstrauen. Wenn sie allerdings Anhaltspunkte dafür haben, dass der Artikel eine Fantasierzählung ist können sie diese gerne herausrücken. Ich habe allerdings das Gefühl, dass das einzige was sie daran bemängeln können ihr GLAUBE an das Gegenteil ist.

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      18. März 2010 18:50

      netter versuch.....

      sehen sie, sie glauben etwas, und genau da liegt das problem.

      ich respektiere ihren glauben gerne, wiewohl er was mich betrifft falsch ist, aber wie heißt es so schön in abwandlung der glaube ist ihr himmelreich....

      also nehmen sie den standard als ihre bibel mit unter den kopfpolster und lernen sie ihn auswendig.
      die löwelstraße prüft ihre kampfposter morgen wieder auf tauglichkeit.

    • rechtsrechter Bösmensch (kein Partner)
      18. März 2010 18:57

      Ist ihnen die Absurdität ihrer Postings bewusst?

      Ich habe ihnen einfache Fragen gestellt.

      Sie sagen dem Standard ist zu misstrauen - gut. Sie liefern allerdings weder Gründe für das Misstrauen noch eine theoretische Alternative. Stattdessen werfen sie mir blinden Glauben und eine Löwelstraßenzugehörigkeit vor.

      SIE sind derjenige der seinen Standpunkt nicht argumentiert insofern ist es einfach lächerlich mich als Gläubigen abzutun.
      Aber man darf ja gespannt sein auf die Gegenbeweise von Strache. Sollte etwas dabei sein was seine Position untermauert werde ich es halten wie sie - dem kann man nichts glauben und darum ist meine Position wahr Punkt - ob ihnen diese Taktik dann auch noch so gut gefällt...

    • Groover (kein Partner)
      18. März 2010 19:06

      @rechter Bösmensch
      Entschuldigung, dass ich mich einmische - bei aller Rhetorik ist und bleibt der Konsum einer veröffentlichten Meldung nur Glaube - oder waren Sie selbst dabei?

      Letztendlich wird das Gericht das letzte Wort dazu sprechen - dazu werden Sie je nach Ausgang des Verfahrens u.u. nichts im Standard lesen.

      mfg

    • M.S. (kein Partner)
      18. März 2010 20:37

      Wenn an der Sache nichts daran wäre, würde der ORF tagelang auf allen Sendern, in allen Nachrichtensendungen die unerhörten Anschuldigungen der FPÖ in den Äther blasen. Aber bezeichnender Weise herrscht Funkstille.

    • Norman Bates (kein Partner)
      18. März 2010 22:37

      @M.S.

      Ja, irgendwie seltsame Funkstille im ORF und auf OE1 über diese Causa.

      Man schickt der/die/da Standard zur Verteidigung vor und sitzt vorerst einmal nur im Schützengraben zwecks Verteidigung der eigenen Linie.

  53. tartaros (kein Partner)
    18. März 2010 17:38

    auch offtopic für alle Interessierten:
    Puls4 Talk of Town: Rosenkranz gegen Glawischnig, sowie A.U.:
    http://www.youtube.com/watch?v=DgtTsZEiKXU

    • Donnerlütchen (kein Partner)
      18. März 2010 18:09

      tartaros- Danke ! Der Karas ist früher zuviel mit dem Auto gefahren und hat bei seinen Unfällen eine zuviel aufs Dach bekommen. Die FrauIn Klawitschnik ist eine Kommunistin. Sie soll uns etwas über Stalin und Mao erzählen. Ich wähle Barbara Rosenkranz , sowie die 76 Prozent von den Anrufern.

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      18. März 2010 18:38

      Danke, gibt es die Sendung komplett?

    • tartaros (kein Partner)
      18. März 2010 19:01

      @Brigitte Imb:
      Ja, 2. Teil: http://www.youtube.com/watch?v=QQwS6k53w18

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      18. März 2010 19:25

      Tartaros,
      nochmals danke ( Sie müssen wissen, ich bin ein techn. Genie).

      Der Hass und die undemokratische Haltung v. Glawischnig ist erschreckend!

      Zu den Hausfrauen ein Thema, zwar aus Ö24, aber alles werden sie doch nicht erfunden haben.
      http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Hausfrauen-werden-uns-zu-teuer-0667617.ece

    • Norman Bates (kein Partner)
      18. März 2010 22:59

      Obwohl Rosenkranz sich heute wörtlich von den Gaskammern distanziert hat, hat Glawitschnik in der ZiB2 von der mangelnden Distanzierung geschwafelt.

      Wir leben im Jahr 2010 und die Grünen leben im Jahr 1968.

      Hurra. Grün. Yuppie. Woodstock. Drogen. Love. Sex. Peace. Flower Power. San Francisco. Lalala.

      Ich glaube ich bin im falschen Film.

  54. Waltraut Kupf (kein Partner)
    18. März 2010 17:36

    Dem Kommentar zu den Kinderschändern stimme ich vollinhaltlich zu. Es ist erstaunlich, wieviel verbissenen Widerspruch man allerdings mit dieser Ansicht im privaten Umfeld ernten kann, mit der Begründung, es sei schäbig und billig, mit dem Finger auf andere zu zeigen und nach dem "haltet-den-Dieb"-Prinzip zu sagen "die haben ja auch..." usw. usf. Ein (aus meiner Sicht erfreuliches) Kuriosum am Rande: ein intellektuell hochkarätiger
    Freidenker sagte kürzlich, er sei über die für ihn offensichtliche Kampagne dermaßen empört, daß er, obgleich aus der Kirche schon vor langer Zeit ausgetreten, ernsthaft erwäge, wieder einzutreten.

    • Anira (kein Partner)
      18. März 2010 18:13

      Hier noch ein link dazu: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,678961,00.html

      Was bitte ist daran "Grün" ?

  55. Groover (kein Partner)
    18. März 2010 17:20

    Die beiden medialen Grossereigenissen der letzten Wochen (Rosenkranz-Bashing, Kirchen-Bashing) haben in mir eine unglaublich tiefe Abneigung gegen die österreichische Berichterstattung ausgelöst - vorallem (aber nicht nur) die Rot/Grün dominierte.
    Stimmten gerade aus dem bürgerlichen Lager viele in die Medienhatz Rosenkranz mit ein, müssen sie heute selbst mitansehen, wie eines ihrer bedeutendsten Institutionen zum Opfer dieser verheerenden Kampagne wird.
    Wer jetzt immer noch nicht verstanden hat, mit welchen unglaublichen moralisch verwerflichen Mitteln sozialistische und grüngesinnte Meinungsmacher arbeiten, dem ist bei Gott nicht mehr zu helfen.

    • unglaublich (kein Partner)
      20. März 2010 11:06

      Stimme Ihnen vollkommen zu !!! Am besten mit den ganzen Grünen/Gutmenschen/Linken/Sozialisten/Kommunisten usw. in ein Umerziehungslager, wo Ihnen vor Augen geführt wird, was für ein unmoralisches Leben sie führen mit gleichzeitigem "einbläuen" von
      moralischen Werten. Links zu sein ist in Österreich einfach opportun.

  56. Franz Biberkopf (kein Partner)
    18. März 2010 17:12

    Zeit für einen neuen Kreuzzug !
    Wann zieht Dr. Unterberger endlich mit seinen hier postenden (heiligen) Döblinger Regimentern gegen diese linken Umtriebe zu Felde. Vielleicht kauft er mit den "Partnerbeiträgen" dieses "Blogs" das Gelände des ehemaligen Anhaltelagers in Wöllersdorf.
    Aufschrift : FÜR FEINDE DES REAKTIONÄR-KONSERVATIV-NEOLIBERALEN WEGES.
    Alles Böse dieser Welt geht doch von jenen aus, die seit 1879 jemals einen SP-Wähler im Stammbaum hatten bzw. haben.

    • Donnerlütchen (kein Partner)
      18. März 2010 17:53

      Was soll dieses linke herumgelabbere. Die roten Brigaden sind halt unbrauchbar. Ende der Durchsage.

    • rossi (kein Partner)
      18. März 2010 18:00

      Ich stimme Ihnen zu, Franz P., die Sozialisten sind DAS Böse.Man denke da nur an die Unterfraktion NationalSOZIALISTEN.....Und falls die SOZN auch wieder Gegner inhaftieren wollen, können sie auf ein äußerst umfangreiches Lagersortiment zurückgreifen. Namentlich aufzählen brauche ich das wohl nicht....

  57. rossi (kein Partner)
    18. März 2010 17:05

    Ich erinnere mich noch an die GRÜNEN-Parteitage (ok, in der BRD, aber ideologisch sind sie ja vernetzt) in den 80er-Jahren, als vorne am Rednerpult einige Pädophile für die Straffreiheit ihres Tuns plädierten, umgeben von Kindern, die ihren Spaß daran bekunden mussten.Nachdem sich aber inzwischen unsere linken Gut- und Bestmenschen als höchstmoralische Instanz in die Köpfe der PC-Glaubensgemeinschaft (=kritiklose, ZIB-hörige Masse) eingenistet hat, unterliegen die Grünen den GLEICHEN Bewertungskriterien wie unsere kirchlichen Würdenträger. Ich verstehe sowieso nicht, wie geduldig (besser wohl: lahmarschig/ungeschickt) sich diese verteidigen. Eine Offensive, die muss nichts mit Abwälzung zu tun haben, wäre angebracht. Und wenn sie schon in die Hölle der pauschalen Verleumdung gestoßen werden, dann wenigstens in Begleitung der linken Pharisäer .

    • Donnerlütchen (kein Partner)
      18. März 2010 17:49

      Sind die Ärzte oder Engelmacher welche abtreiben auch pädophil ? Wer weiß was mit den abgetriebenen kleinen ÖsterreichernRINNEN alles passiert.

    • Dr. Günter Frühwirth (kein Partner)
      18. März 2010 18:11

      deshalb tun sich die GrünInnen ja jetzt so schwer...
      eigentlich müssten sie ja erfreut sein, dass es so selbstgestaltete, allen Lebensformen vorschreibenden Gesetzen widersprechende Lebensräume gibt...

  58. rechtsrechter Bösmensch (kein Partner)
    18. März 2010 16:26

    So mal etwas OFFTOPIC:

    Lange wurde hier herumgesudert über die Strache - ORF Affäre. Buhuu niemand berichtet, eh klar der ORF kauft sich Provokationspersonal ein um gegen die FPÖ Stimmung zu machen usw.

    Hier nun ein recht interessanter Artikel zu der Affäre:
    http://derstandard.at/1268700918354/Strache-vs-ORF-Skinheads-bei-Wahlveranstaltung-ORF-zeigte-Aufnahmen

    • Norman Bates (kein Partner)
      18. März 2010 16:36

      = der ORF heuert Neonazis an und zahlt ihnen 100 € Gage dafür, dass sie Heinrich Strache rufen.

      Sind die verrückt geworden?

      Rücktritte bitte! Serienweise! Strobl, Oberhauser, Schüller, Moschitz.

    • rechtsrechter Bösmensch (kein Partner)
      18. März 2010 16:39

      Sie sollten den Artikel vielleicht auch lesen...

    • Norman Bates (kein Partner)
      18. März 2010 16:54

      Gehen Sie davon aus, dass ich den Artikel gelesen habe.

      Ich kann nur leicht infantile Rechtfertigungsversuche der vereinigten ORF-Brigade herauslesen á la "die Glatzköpfe haben ja nur Heinrich Strache gerufen". Das klingt ungefähr so glaubwürdig wie Hump-Dump früher ..

      Es bleiben 100 € aus unseren GIS-Gebühren, die der ORF mitgeschleppten arbeitslosen Glatzköpfen zahlt, um bei einer Strache-Veranstaltung aufzutreten.

      In diesem Zusammenhang interessiert mich fast nicht mehr, ob die wirklich jetzt "Heil Hitler" gerufen haben.

      Warum hat der ORF nicht irgendwelche netten Großmütter um 100 € zur Strache-Veranstaltung gekarrt??? = der ORF macht sich die Bilder, die er uns vorsetzen möchte selbst.

      Pfui deibel.

      Rücktritte bitte. Serienweise.

    • Leo (kein Partner)
      18. März 2010 17:08

      Mir reicht eigentlich schon das, was der ORF nun zugesteht. Übrigens, wieviele vermummte Autonome, Links-Chaoten und Krawallmacher hat denn das ausgewogener Berichterstattung verpflichtete Report-Team ebenso wochenlang filmisch begleitet und dann - wie in Wr. Neustadt - aufgeganselt zu einer Faymann-Show oder einem Öllinger-Demo-Auftritt gekarrt ? Da wäre für das p.t. Publikum sicher einiges Interessantes und vor allem Ernüchterndes dabei.

    • rechtsrechter Bösmensch (kein Partner)
      18. März 2010 17:15

      Ach Bates das mit dem sinnverfassenden lesen lernen sie schon noch. Lassen sie sich von dem heutigen Rückschlag nicht entmutigen - es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

      Von den Strache Vorwürfen bleibt jedenfalls nicht viel, eigentlich nahezu nichts. Maximal eine tendenziöse Reportageform könnte man als Vorwurf noch gelten lassen. Soetwas lässt sich allerdings selbst bei gutem Willen kaum vermeiden, Durch die themenfokussierte Beobachtung an sich nimmt man schon eine bestimmte Perspektive ein. Vielleicht ist das jenen eine Lehre die hier gleich losgebrüllt haben - naja vermutlich nicht.

    • Norman Bates (kein Partner)
      18. März 2010 17:32

      @rechtsrechter Bösmensch

      Es tut mir leid, aber Sie sind von allen guten Geistern verlassen.

      Schwafeln Sie mich doch bitte nicht belehrend über "themenfokussierte Perspektiven" an.

      Die Sendung heißt "Am Schauplatz" und dies sollte bedeuten, dass der ORF "am" (!) Schauplatz filmt und berichtet, aber nicht selbst "den" (!) Schauplatz macht.

      Das sollte recht einfach zu verstehen sein.

    • Donnerlütchen (kein Partner)
      18. März 2010 17:45

      Man sollte die Spülung betätigen, damit die ORFLÖCHER im Kanal verschwinden. Die mit Zwangsgebühren abgeschmierten Sandler sollen "SIEG HEIL" geschrien haben und nicht HEIL HITLER. Wird hier vom ORFLOCH herummanipuliert ?

    • rechtsrechter Bösmensch (kein Partner)
      18. März 2010 17:49

      Es sollte auch recht einfach zu verstehen sein, dass die Anschuldigungen die Strache vorgebracht hat offenbar nicht im Geringsten zutreffen. Genau diese Vorwürfe wurden hier von einigen sofort zur Wahrheit geadelt und die Aufregung war groß.

      Über die journalistische Qualität und darüber ob es angemessen ist die Jugendlichen auf Wunsch zu dem Auftritt zu begleiten können wir gerne weiterstreiten - das hat allerdings nichts mehr mit den Vorwürfen von Strache zu tun.

    • Erich Bauer (kein Partner)
      18. März 2010 17:53

      rechtsrechter Bösmensch,

      Also, wenn ich den STANDARD Text sinnerfassend lese, komme ich drauf, daß zwei, derangierte, junge, Arbeitslose, Strache "zugeführt" werden. Klar, daß diese beiden "rechtsradikal" sind. Mit Strache konnten sie wie es scheint, nicht viel anfangen. "I geh auf a Bier.", war offenkundig die Begeisterung, die sich in Grenzen hielt. Wenn sie wenigstens 3 Bier gesagt hätten.

      Wie Sie richtig sagen: "Durch die themenfokussierte Beobachtung an sich nimmt man schon eine bestimmte Perspektive ein."

      Es ist halt ein Jammer, wenn man für eine Reportage nicht die richtigen Schauspieler hat. Schlage daher ein vorhergehendes "Casting" vor.

    • M.S. (kein Partner)
      18. März 2010 18:08

      Reiner Zufall natürlich dass der "Rechtfertigungsartikel" ausgerechnet im Standard erscheint.

    • rechtsrechter Bösmensch (kein Partner)
      18. März 2010 18:16

      Na los M.S. erzähln sie mehr über ihre Verschwörungstheorie.

    • M.S. (kein Partner)
      18. März 2010 18:49

      Wahrscheinlich wissen sie ganz genau warum dieses wirre Geschreibsel ausgerechnet im Stndard erscheint?

    • rechtsrechter Bösmensch (kein Partner)
      18. März 2010 19:00

      Nein ich weiss es nicht. Sollten sie irgendwelche Erklärungen haben die sie auch nur ansatzweise belegen können erleuchten sie mich bitte. Der Artikel ist inzwischen übrigens auch schon in der Presse erschienen aber das ist für sie vermutlich nur eine Bestätigung dafür was sie ohnehin zu wissen glauben.

    • martin (kein Partner)
      18. März 2010 19:01

      Sie sollten alle miteinander die Kirche im Dorf lassen. Die Sache ist eine Angelegenheit für die Gerichte. Dort wird wohl geklärt werden, was die beiden "Glatzen" tatsächlich gesagt haben. Wäre Spekulieren ein Sport, bekämen Sie alle die Goldmedaille.

    • rossi (kein Partner)
      18. März 2010 19:40

      >rrb: STANDARD-INFORMATIONEN haben so ziemlich den gleichen Wahrheitsgehalt wie Inschriften auf Pissoirwänden.

    • rechtsrechter Bösmensch (kein Partner)
      18. März 2010 20:08

      Ja eh der anständige rechtskonservative informiert sich natürlich nur auf PI News und Unterberger. Alles andere ist grundsätzlich falsch, weil es einfach so ist.

    • rossi (kein Partner)
      18. März 2010 22:19

      Stimmt. Und wenn Sie morgen wieder Ihr rosa Blättchen lesen, denken Sie daran: Am öffentlichen stillen Örtchen gäbe es die gleiche Qualität billiger.....

    • Namenlos (kein Partner)
      19. März 2010 00:32

      @rossi

      :D Tolle und absolut korrekte Bemerkung zur Qualität dieses linken Propagandarevolverblattes.

  59. Walter (kein Partner)
    18. März 2010 16:01

    Sehr geehrter Herr Maierhofer,
    Sie haben die ganze Verkommenheit unserer heutigen Gesellschaft so prägnant und realistisch dargestellt, dass man dem nichts hinzufügen kann.
    Deshalb beschränke ich mich auf einen Satz von C. S. Lewis: "Beten wir darum, dass die menschliche Rasse niemals der Erde entkommt, um ihre Frevelhaftigkeit anderswo zu verbreiten."

  60. Donnerlütchen (kein Partner)
    18. März 2010 16:00

    Der ORF dieser Zwangsbeglücker übernimmt jetzt den Religionsunterricht. Diese komische Institution setzt sich äusserst engagiert für die Analarbeiter und gegenseitige Lochbohrerinnen ein. Dazu passt der Einsatz für Kinderschänder. Halleluja !!

  61. Josef Maierhofer (kein Partner)
    18. März 2010 15:32

    Zu meiner Wut im Bauch:

    Manfred Deix hat in seinen Bildern den Österreicher sehr oft unterschwelig als ein solches sexistisches Ungeheuer dargestellt.

    Es ist sicher immer ein vielbeachteter Teil in den Medien, wenn es um Fritzls, Prikopils, Promis mit ähnlichen Taten auf der 'Menüliste', und natürlich um die moralische Instanz, die man in die Priester legt. Vor allem, wenn es darum geht, die Menschen abzulenken und zu 'unterhalten'.

    Die Anreize der 'Spaßgesellschaft' waren und sind noch immer groß genug für diese Taten.

    Ich schließe mich der Ansicht Dr. Unterbergers an, daß es noch viel mehr unentdeckte oder unveröffentlichte Fälle gibt, die in diese Kategorie fallen:

    Rotlichtmilieu:
    Wie viele Frauen werden gequält, erpreßt, mißhandelt, als Ware gehandelt um gefügig gemacht zu werden und sich selbst aufzugeben ?
    Wie viele Kinder, auch Buben, werden verführt, gefügig gemacht und auf den Strich geschickt an die schlimmsten Plätze, wie Wiener Linien WCs, wie Babystrich im Prater und einschlägigen Teilen von Wiener Bezirken, ....

    Betreuungsorganisationen, 'Familien':
    Wie viele Fälle von Vergehen an kleinen Kindern werden da verschwiegen, wo das junge Leben noch nicht imstande ist, sich zu artikulieren. Grausame Fälle gingen durch die Medien mit zu Tode gemarterten Kindern.

    Mir selbst ist der brutale Vergewaltigungs-Mißbrauch einer 16-jährigen durch ihren Vater bekannt.

    Religionen:
    Islam, Zwangsheirat, Kinderhandel, Unterwerfung, Beschneidung, Ausnützung der Ware Mensch.
    Katholische Kirche, zölibatäre Priester und ihre Taten, die derzeit sehr breit in den Medien vorkommen.
    Naturreligionen, Menschenopfer, Exorzismus, etc.
    Verfolgung, Degradierung und Ermordung von Relionsmitgliedern.

    Kriege:
    Massenvergewaltigungen, Unterjochung, ...

    Politik:
    Förderung von Swingerclubs, Förderung von Blutorgien, Medienkampagnen dazu, ....

    Auf offener Straße, in Firmen:
    Überfälle, Vergewaltigungsversuche, Grapscher, Mobbing, Erpressung, Nötigung, ...

    Diese Aufzählung kann nie vollständig sein, weil der Mensch, wenn er böse handelt (sage ich als Katholik), in allen Gebieten des Lebens immer neue Dimensionen der, meiner Meinung nach, Perversität und ungehemmten Triebfreisetzung findet.

    So schwer es für mich zu glauben ist, so real trifft das aber leider zu.

    Ich erinnere mich an die Polin in meinem Haus, die zur Prostitution gezwungen wurde und als ihr Bruder mir 2 Freunden helfen wollte, fand man alle drei Helfer ganz in der Nähe ermordet, erschossen in einem polnischen Auto ...

    Der Mensch als Ware, auch Schlepper fallen in diese Kategorie, und auch solche kenne ich persönlich und weiß Bescheid über Brutalität und Gesetzlosigkeit auf diesem Sektor.

    Das Umgehen mit Macht, die Gewissenlosigkeit, die Verführungen, die Ungehemmtheit, der Verlust jeglicher Selbstkontrolle, in der Lehre der christlichen Kirchen, die Mißachtung der Gebote und der Todsünden, sie führen zu all diesen Auswüchsen und Schandtaten, die gräßlicher gar nicht auftreten können.

    Die häßliche Fratze der 'Spaßgesellschaft'.

    Der katholischen Kirche würde ich den Rücktritt aller 'feigen' und inaktiven Hirten raten, konsequente Wahrheitsaufdeckung, die, wie auch Dr. Unterberger schreibt, Klarstellung, daß Priester auch nur Menschen mit all den möglichen Fehlern und abgrundtiefen Taten sind, und den Neuaufbruch. Was der richtige Weg wäre, das läge auch zu einem guten Teil bei dem derzeitigen Papst, sofern er sich zu den mutigen Personen zählt.

    Der Politik würde ich raten, schleunigst die Rechte von Kindern in die Verfassung zu verankern und den Mißbrauch deutlich schwerer zu bestrafen und genauso nicht verjähren zu lassen, wie etwa Steuerdelikte, und auch zu prüfen, ob solche 'geschürte' Kapagnen nicht auch eine Art von Mißbrauch sind. Nachdem 78% Katholiken bei uns sind, wären die aufgeforderdert, die politischen Kräfte zu wählen, die für die Fundamente der christlichen Religion sind, so es solche überhaupt noch gibt bei uns in Österreich.

    Den Menschen würde ich raten, einmal darüber nachzudenken, wie es zu solchen Auswüchsen kommen kann und sie alle auffordern, wachsamer und sensibler zu sein und nicht wegzuschauen, wenn es darum ginge zu helfen.

    • APM (kein Partner)
      18. März 2010 15:54

      @Maierhofer

      Deix war in seiner Jugendzeit schon chemisch rein vom Charakter - glauben Sie wirklich dass er sich auf seine alten Tage gebessert hat? Abgesehen davon zeigt er in seinen "Bildern die "reine Selbstverwirklichung" seines inneren Ichs.
      Doch warum sollte die Kirche anders sein wenn die "übrige Welt" ein Spiegelbild ihrer selbst ist? Was nicht heißen kann, dass man darüber hinweg sehen kann. Im Gegenteil, sie sollte als Institution des Gewissens über den Dingen stehen. Doch das schreibt sich leichter als es in Wirklichkeit sein kann. Sie besteht aus Menschen - mit allen Fehlern aber auch guten Seiten. Verwerflich ist das Pharisäertum, das - Links wie Rechts - lyrische (und nicht nur lyrisch) Blüten treibt.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      18. März 2010 16:59

      @ APM

      Ich kenne Deix persönlich, als es noch das Wirthaus seiner Eltern gab und aucheinen seiner Brüder.

      Sie haben schon recht, was Sie hier geschrieben haben.

      Aber stellt er nicht diese Gesellschaft in ihrer Hinterhältigkeit, Verschlagenheit, zweideutigen Ungerechtigkeit und 'unter der Decke' vielfach verdorben, richtig dar ?

  62. Walter (kein Partner)
    18. März 2010 15:28

    Zum Beitrag von A.E.I.O.U. möchte ich nur folgenden Satz vom Wissenschaftspublizisten Hoimar von Dithfurt wiedergeben, ich zitiere: "Dass damit im Wasserstoff alles was bisher entstanden ist und in Zukunft entstehen wird, von Anfang an als Möglichkeit enthalten war, ist insofern die bedeutsamste Entdeckung der modernen Naturwissenschaft, als sie jeden von uns, der sich dieser Einsicht nicht gewaltsam verschließen will, zur Anerkennung der Tatsache zwingt, dass diese Welt und ihre Geschichte einen Ursprung hat, der nicht in ihr selbst liegen kann. Über diese eine, einzige Tatsache hinaus, ist jeder frei zu entscheiden, was er von einer Ursache halten will, die dem für uns aus dem Nichts entstandenen Atom, diesem einfachsten aller Elemente, Entwicklungsmöglichkeiten verliehen hat, die seine eigene Existenz und sein Nachdenken über diese Dinge, ebenso einschließt, wie das ganze Universum." Zitat Ende. Ein weiterer Satz von Dithfurt: "Wenn irgend jemand aufgrund der unbezweifelbaren Tatsache, dass diese Welt existiert, dafür eine Ursache annimmt, dann hat die gesamte moderne Wissenschaft in keinem einzigen Punkt auch nur ein einziges Faktum, um dieser Annahme zu widersprechen, selbst dann nicht, wenn diese Ursache - wie könnte es anders sein - außerhalb unserer dreidimensionalen Welt zu suchen ist."
    Hans Reiter, ein Dipl. Ingenieur und Buchautor, kam zu folgender Überzeugung: "Das Nichts, so wie es die Materialisten verstehen, kann es nicht gegeben haben. Denn, das absolute Nichts, d. h. das Fehlen von allem, das auch noch die Fähigkeit besitzt ein Universum zu gebären, ist freilich noch viel unglaublicher als Gott."

  63. Erythrozyt (kein Partner)
    18. März 2010 14:11

    Interessant ist, dass unsere Oposition zwar dem Gesetz, das Schwule eine Art Heirat eingehen können, zugestimmt haben, aber nicht einem Gesetz, dass die Rechte der Kinder besonders hervorhebt. Da gehören auch die Grünen dazu.
    So viel zum Thema Kinderschutz.
    Im Übrigen sollte die Kirche darüber nachdenken, dass es scheinbar doch nicht so einfach ist, einen besonders starken Trieb der Menschen einfach "abzuschieben"

  64. Erich Bauer (kein Partner)
    18. März 2010 14:06

    "...Während der ORF und viele Medien im In- und Ausland derzeit so tun, als ob man jedem Kirchenmann heute in sehr weitem Bogen ausweichen müssen..."

    Den Unterschied zur Propagandawelle 1936 und heute, macht das existierende Internet. Es ist ein ausgesprochen wirkungsvoller "Feindsender". Die Gründe des Zorns unterscheiden sich nicht: Die Verweigerungshaltung der katholischen Kirche gegenüber den ideologischen Bestrebungen der Herrschenden. Eine Randnotiz: der „Völkische Beobachter“ schrieb, die Sexualdelikte seien „die naturnotwendigen Folgen eines widernatürlichen Systems (Anm. Zölibat)“. Auch damals erkannte man schon das ideologische Seelenheil im "sexual healing". Wir müssen wachsam sein. Dem unappetitlichen Rot-Grünen Farbengemisch kann man am besten entgehen, wenn man den "Volksempfänger" so wenig wie möglich einschaltet. Kann natürlich sein, daß man trotzdem die "Kriegsberichterstattung" über "Massenaustritte" en passant hört. Man muss es nicht ernst nehmen.

  65. Dr. Günter Frühwirth (kein Partner)
    18. März 2010 13:49

    Auch die Wiener Zeitung unter dem von Herrn Faymann eingesetzten Herrn Göweil beteiligt sich am "Kirchen-bashing" und will anscheinend den 1. Preis gewinnen...
    Anders wäre es wohl kaum zu erklären, dass ausgerechnet die Zeitung der Republik Österreich in ihrer heutigen Ausgabe auf Seite 2 eine derart diffamierende und verspottende Karikatur in Bezug auf die Missbrauchfälle in der r.k. Kirche bringt.
    Herr Göweil würde es wohl kaum zulassen, dass eine andere Religionsgemeinschaft (z.B. Islam oder Juden) derart untergriffig in seiner Zeitung angegriffen wird.
    Aber auch die Mitglieder der Mehrheitsreligion in diesem Staate müssen sich nicht alles gefallen lassen...

    • Lorenz Valla (kein Partner)
      18. März 2010 14:05

      ... und die heutigen Leserbriefe in der Wr.Ztg. sind (wie ein vorausgehender Einschub ausdrücklich besagt) "vollständig diesem Thema gewidmet". Es sind aber eh nur fünf.

    • Kain (kein Partner)
      18. März 2010 15:05

      Kirchenbashing wäre es nur, wenn die Kritik nicht berechtigt wäre.

      Wer sich aber an Kindern sexuell vergreift und wer die Täter vor Bestrafung und Verfolgung schützt, der muss sich wenigstens gerechtfertigte Kritik gefallen lassen.

      Zuerst Kinder schänden, dies vertuschen und sich schließlich darüber auch noch aufregen, wenn dies angebrangert wird.

      Das ist infam und an Unverfrorenheit nicht zu überbieten.

    • APM (kein Partner)
      18. März 2010 16:13

      Wie richtig! Deshalb auch an die Adresse der "linken", guten Reichshälfte, sonst wirkt es irgendwo abstrus, was Sie da von sich geben.

      Nur am Rande: "anbrangern" kommt von "am Pranger stehen" und wird deshalb "anprangern" geschrieben. Vielleicht kommt das vom denglischen "Kirchenbashing"?

    • Abel (kein Partner)
      18. März 2010 16:16

      kain
      ich hol schon aus ....

    • Dr. Günter Frühwirth (kein Partner)
      18. März 2010 18:38

      zu den Antworten zu meinem Kommentar:
      natürlich müssen sich die Kirche und die Verantwortlichen in der Kirche jede berechtigte Kritik und die Schuldigen jede strafrechtliche Verantwortung gefallen lassen.
      Zwischen einer sachlichen, durchaus auch emotionalen Kritik und einer Karikatur in der Zeitung der Republik Österreich, in welcher ein Kirchengebäude (ein Gotteshaus) als Rotlichtlokal am Wiener Gürtel mit auf die Peepshow Wartenden gleichgesetzt wird, ist aber ein unerträglicher Unterschied und eine bösartige Beleidigung eines jeden Christen.
      Wenn der Kardinal und der Papst die Missbrauchsfälle in der Kirche zu verantworten haben - dann hat auch der Herr Faymann und der Herr Göweil diese Zeichnung in der Wiener Zeitung zu verantworten.

  66. Lorenz Valla (kein Partner)
    18. März 2010 13:38

    Die miserable Berichterstattung und die linke und grüne Scheinheiligkeit sind mir nichts Neues. Es ist aber immer gut, auf solche Fakten hinzuweisen und das Messen mit zweierlei Maß aufzuzeigen, das diesen Indoktrinierten zu eigen ist.

    Viel wichtiger wäre aber die Erkenntnnis der Wegabzweigung, vor der sich die Kirche befindet.

    Entweder wird die Säkularisierung fortgesetzt, die mit dem "aggiornamento" des Zweiten Vaticanums ihren Anfang nahm, oder aber die Kirche besinnt sich ihrer Wurzeln und verzichtet darauf, alle und jeden vereinnahmen zu wollen.

    Paul Zulehner hat gestern sehr richtig festgestellt, dass diejenigen, die jeztzt die Kirche verlassen, nur einen Austrittsgrund zur Rechtfertigung vor sich selber gebraucht haben. Die im Tagebuch genannten Besucherzahlen sprechen ja eine klare Sprache.

    Eine Reihe von Bewegungen innerhalb der Kirche gehen in die Richtung einer neuen Gläubigkeit. Man höre nur die Jungen in Radio Maria sprechen. Nicht meine Sache, aber diese Menschen stehen offenbar zu ihrem Glauben mit voller Überzeugung.

    Ich sehe auch nicht, wo das Problem sein sollte, wenn sich alle diejenigen durch Austritt verabschieden, die ohnehin keine Beziehung zum Katholizismus mehr haben. Die allenfalls vorübergehend auftretenden Probleme durch ausfallende Beitragszahlungen sollten lösbar sein.

    Das angeblich christliche Abendland wird auch nicht untergehen, weil in der römischen Kirche nur mehr Gläubige Mitglied sind, sondern aus ganz anderen Gründen.

    Um nicht in eine falsche Lade getan zu werden, möchte ich klarstellen, dass ich mich nicht
    zu den Gläubigen (schon gar nicht nach Art von Radio Maria) zähle, aber dennoch nicht ausgetreten bin.

  67. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    18. März 2010 13:33

    "Jedoch sind nur 13 Prozent sicher, dass es keinen Gott oder etwas Ähnliches gibt."

    Es ist ganz natürlich und quasi ein Naturgesetz, dass die Dummen in der Überzahl und die Gescheiten eher weniger sind.

    Das ist auch leicht zu erklären: Es ist sehr einfach, dumm zu sein, aber viel schwieriger, gescheit zu sein.

    Und: Wer heute mit all dem uns zur Verfügung stehenden Wissen immer noch an einen Gott, höheres Wesen, statt an die Summe von bestehenden Naturgesetzen glaubt, ist schlicht und einfach nur dumm oder ein Berufslügner.

    Eigenartig ist es Herr Unterberger, wenn Sie versuchen, die Sexualdelikte der katholischen Sexstrolche mit jenen von anderen Personen zu relativieren.

    An die Kirche ist ein erhöhter moralischer Maßstab anzulegen, zumal sie sich als weltweiten Moralapostel Nr. 1 aufspielt. Harte Kritik ist da angebracht. Immerhin haben sich wegen der Schandtaten der Kirchenschänder Opfer das Leben genommen und viele sind heute noch traumatisiert.

    Warum es die Kirchen überhaupt noch gibt, liegt ja nur an der Tatsache, dass sie es immer noch schaffen, bei ihren dummen Schäflein eine falsche Vorstellung über die Schaffung der Welt und auch über die besondere Stellung des Klerus als Moralinstanz zu erzeugen.

    Nur: die Vorstellung der Schäflein ist ungemein größer als die Wirklichkeit. Jetzt fällt halt diese falsche Vorstellung und es bleibt nichts mehr übrig, weil die Kirchemänner auch nicht besser sind als andere und es auch keinen Gott gibt.

    Das Kartenhaus Kirche, welches auf der Wahnvorstellung bzw Lüge Gott aufgebaut ist, bricht zusammen.

    Und das ist gut so. 2000 Jahre Lüge/Wahnvorstellung/unbelegte Behauptungen sind wirklich genug.

    • RB (kein Partner)
      18. März 2010 14:00

      Wow, da bleibt mir die Spucke weg....so viel Anmaßung und Dreistigkeit
      ist schon beachtlich. Sie kommen sich sicher unglaublich gescheit, intelligent
      und gebildet vor, gell?

    • Lorenz Valla (kein Partner)
      18. März 2010 14:08

      @ Austria-Rapid Erit In Orbe Ultima

      Hätten Sie lieber kurz auf Dawkins und seine "God Delusion" hingewiesen. Da zeigt sich halt der Qualitätsunterschied zwischen echten Atheisten und ... naja, Leuten wie Sie eine(r) sind.

    • Erich Bauer (kein Partner)
      18. März 2010 14:14

      A.E.I.O.U.,
      "...dass die Dummen in der Überzahl und die Gescheiten eher weniger sind..."

      Die Intelligenz ist das am gerechtesten verteilte Gut. Jeder glaubt überreichlich davon zu besitzen.

    • martin (kein Partner)
      18. März 2010 14:22

      A.E.I.O.U.

      Sie vergessen eines: den Glauben an Gott gibt es so lange es die Menschheit gibt. Dieser Glaube hat sich im Laufe der Geschichte immer anders manifestiert, aber die Grundlage dieses Glaubens war und ist immer die Gleiche: Der Mensch weiß als einziges Lebewesen auf dieser Erde, dass er einmal sterben muss. Darüber hinaus kann dieser Glaube auch ein Anhaltspunkt und Rettungsanker sein in Situationen, in denen man nicht mehr weiter weiß. Leider gab und gibt es immer wieder Menschen, die diesen Glauben dafür verwenden, persönliche Machtansprüche zu befriedigen und mehr oder weniger fragwürdige Verhaltensnormen aufzustellen. Diese eklatanten Mißbräuche können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Glaube an sich für viele Menschen wichtig ist. Ob man an Gott glaubt oder nicht, hat nichts mit Intelligenz zu tun. So berechtigt die Kritik an der "Amtskirche" und an ihren Methoden (und an ihrer Lehre) ist, so unberechtigt ist diese Verunglimpfung aller Menschen, die aus sich heraus an einen Gott (welchen auch immer) glauben.

    • Ludwig Feuerbach (kein Partner)
      18. März 2010 14:53

      Absolut richtig. Bleibt nur noch zu ergänzen:

      "Nicht Gott hat die Menschen erschaffen, sondern der Mensch hat Gott erschaffen."

      Für die einfacheren Gemüter hier:
      Soll heißen, Gott ist nur ein menschlicher Gedanke, ein bloßes Hirngespinst, ohne Entsprechung in der Wirklichkeit.

    • Nescio (kein Partner)
      18. März 2010 14:57

      A.E.I.O.U.
      Allen Ernstes Ist Obiger Unterbelichtet.
      Wie beneidenswert, dass Sie im Besitze der Wahrheit sind! Leider kann ich als einer der 87% Normalsterblicher Ihrem Höhenflug nicht folgen.

    • Erich Bauer (kein Partner)
      18. März 2010 15:19

      martin,
      "...den Glauben an Gott gibt es so lange es die Menschheit gibt..."

      Stimmt nicht ganz. Im Mahayna-Buddhismus gibt es einen Kernsatz: "Wenn du bei deiner Praxis auch nur im geringsten etwas über dich stellst, fällst du in die Ansichten des Nicht-Buddhisten zurück."

      Es bedeutet, daß jedes Individuum, wie ein Wassertropfen, Teilhaber des gesamten Meeres ist. Und daß auch das Meer ohne diesen Tropfen nicht existieren kann. Ich denke, das geht über einen atheistischen (Ersatzgott)Marxisten weit hinaus.

      Die Kirche hat wahrscheinlich als einzige monotheistische Religion die Fähigkeit, solche und ähnliche Ansichten langsam einzubinden. Eher sogar, wieder einzubinden. Stand doch z.B. der Glaube an die Wiedergeburt bis ins 6. Jh. außer Frage. Nichtsdestotrotz, die Zerstörungsphantasien der "Kirchen- und Pfaffenfresser" sind nur eine wohlgepflegte Illusion.

    • Mag. N. Scholik (kein Partner)
      18. März 2010 16:18

      Na ja, mein(e) Liebe(r),
      ob Sie da nicht - ich meine Ihre Aussage "[...] all dem uns zur Verfügung stehenden Wissen immer noch an einen Gott, höheres Wesen, statt an die Summe von bestehenden Naturgesetzen glaubt, ist schlicht und einfach nur dumm oder ein Berufslügner." - gewaltig übers Ziel schießen? Sie müssen an gar nichts glauben - aber, woher nehmen Sie Ihre allein-richtige Weisheit?
      LG N.Scholik

    • Klaus Meyer (kein Partner)
      18. März 2010 16:31

      Keine Sorge:
      Die Kirche Jesu Christi wird niemals untergehen!
      Jesus Lebt!
      Und das ist sehr gut so!

    • rossi (kein Partner)
      18. März 2010 16:36

      Unsere Atheisten hier sollen aber bloß nicht glauben, dass sie anstelle des GLAUBENS das WISSEN gepachtet haben.

    • Erich Bauer (kein Partner)
      18. März 2010 16:47

      A.E.I.O.U. weiß nicht, daß es schon untergegangen ist. Aber vielleicht will es uns nur sagen, wie's da drüben so ist...

    • E.B. (kein Partner)
      18. März 2010 17:36

      Nicht erschrecken. A.E.I.O.U. ist doch nur die Pressestelle unseres Herrn BP Heinzi Fischer. Ist schon toll, was die Atheisten draufhaben, net wahr?

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      18. März 2010 19:18

      @AEIOUY
      "Die Summe der bestehenden Naturgesetze" führt aber auch nicht zur absoluten Wahrheit; die gibt es nirgends. Und wenn manche Leute an Gott glauben wollen, so lassen Sie sie doch.

      @Lorenz Valla
      Die Qualität oder das Niveau von Dawkins hat aber auch seine Grenzen. Religiöse Erziehung mit Kindesmissbrauch gleichzusetzten, oder Religion für alles Schlechte auf dieser Welt verantwortlich zu machen, ist schon ein starkes Stück. Dawkins hätte bei seinen Finken bleiben sollen.

    • Mag. N. Scholik (kein Partner)
      18. März 2010 21:56

      @ Feuerbach 1453
      Wie schön für Sie, dass Sie kein einfaches Gemüt sind ... dafür halt a bisserl unerzogen und ungehobelt im Ausdruck ... was wohl besser ist?
      LG N.Scholik

    • walter g. heimerl (kein Partner)
      19. März 2010 02:13

      "Wer an einen Gott anstelle der Naturgesetze glaubt, ist nur dumm oder Berufslugner."
      Dazu ist nur zu sagen: Wer an Gesetze, welcher Art auch immer, glaubt, ist ein Dummkopf, solange er keinen Gesetzgeber anerkennt.

  68. tartaros (kein Partner)
    18. März 2010 13:30

    Eine lebendige Kirche lebt von ihren aktiven Gläubigen, nicht von Kirchenbeiträgen und das Aussuhlen auf vielen, schönen, aber leeren Kirchen. Das erinnert mehr an Denkmalpflege. Das sollten sich die Kirchenfürsten mal hinter die Ohren schreiben. Ich erinnere nur an freie Christengemeinden oder an Pfingstler.

    • Lorenz Valla (kein Partner)
      18. März 2010 14:13

      @ tartaros 13:30

      Das ungefähr habe ich um 13:38 auch angeschnitten. Die Frage ist ja nur: ist der Weg von "Wir sind Kirche" oder von Pater Udo von Paudorf der richtige, oder der des Papstes? Auf welche Weise soll man die Kirchen vollkriegen? Mit noch mehr Priestern, die Gitarre spielen und tanzen würde es wohl klappen. Die Frage ist nur, ob da noch etwas von der Eucharistie übrig bleibt.

    • tartaros (kein Partner)
      18. März 2010 17:51

      @Lorenz Valla:
      Tja, wenn ich das wüsste. Allerdings fällt es schon auf, dass sich die katholische Kirche nicht nur in Europa in einer Krise befindet. Ich erinnere an die Missbrauchsfälle in Amerika und der ganze Hype darum mit Entschädigungszahlungen usw. Weiters fällt mir Südamerika, insbesondere Brasilien ein, wo viele Mitglieder zu Pfingstgemeinden übergewechselt sind. Das sollte einem schon zu denken geben. Anscheinend ist das Angebot weniger attraktiv als das so manch einer anderen Kirche. Die Frage stellt sich nun: Warum ist das so? Liegt es an der strengen Hierarchie und dem Klerikalismus? Am Gottesdienst? An der Betreuung und Seelsorge?
      Woran es sicher nicht liegt, ist, dass es kein Bedürfnis nach Religion und Spiritualität mehr gäbe. Das hätten die Atheisten wohl gern.

  69. hubihubsi (kein Partner)
    18. März 2010 13:26

    Sehr verehrter Herr Unterberger!

    Ihr wahrlich bester Artikel bisher. Einfach nur klug. Vielen Dank für diese ernüchternde Analyse. Besser kann man zu diesem gesellschaftlichen Thema derzeit nicht Stellung nehmen. GRANDIOS!!!

    Wenn solch kluge Leute wie sie Politiker wären dann würde es in diesem Land anders ausschauen!

    Werde mir jetzt auch die SN abonieren, da sie jetzt dort schreiben.

  70. martin (kein Partner)
    18. März 2010 13:24

    Es gibt Berichte über einen Schwimmtrainer, der seine Schützlinge belästigt haben soll, über ein Mädchenpensionat, das nicht zur Kirche gehört hat, wo solche Vorfälle passiert sein sollen und noch mehrere andere derartige Berichte von außerhalb der Kirche. Eines fällt dabei immer auf (in- und außerhalb der Kirche): Es wird immer und ausnahmslos über Fälle berichtet, bei denen sich die Opfer von selbst melden, sei es, dass sie Anzeige erstatten oder von sich aus zu den Medien gehen. Es wird also nicht in dieser Sache gegen die Kirche gehetzt, es wird von Opferberichten ausgegangen, egal, woher diese kommen.

  71. Mag. Gamlich Hans (kein Partner)
    18. März 2010 13:12

    Religiosität ist keine Sache von Meinungsumfragen, sondern höcshtpersönliches Anliegen.
    Die christlichen Kirchen, ganz besonders die katholische, müßte sofort reagieren; raus aus den Weiberkitteln, weg mit dem Zölibat und existenziell wichtig: lossagen vom Alten Testament (=jüdische Thora) als Glaubensgrundlage des Christentums! Andernfalls fällt mit der Kirche die letzte Bastion gegen den agressiven Islamismus und andere, weltbeherrschende materielle Ideologien

    • Ignaz (kein Partner)
      18. März 2010 13:19

      Die Absage von der Thora gleicht dem Loslösen des Fundaments des christlichen Glaubens.
      Die Heilsgeschichte hat nämlich nicht mit Jesus begonnen, sondern mit der Schöpfung und mit dem auserwählten Volk Gottes. Btw Jesus war auch Jude und in der Thora verwurzelt. SEINE Kirche soll das ihrer Meinung nach nicht sein????
      Der Zölibat (=Ehelosigkeit um des Himmelreiches Willen) wird in der Theologie des Leibes von Johannes Paul II klar erklärt und hat mit Missbrauch nichts zu tun. Das erkannte sogar schon die Feministin Alice Schwarzer, der man solche Kommentare ja nun doch nicht zutrauen würde.

    • Mag. Gamlich Hans (kein Partner)
      18. März 2010 15:21

      @ignaz
      das Christentum hat seinen Ausgangspunkt in Jesus und seiner roformatorischen Absage ans Judentum. Christentum und Judentum sind unvereinbare Gegensätze, das weiß auch der Papst!
      der Zölibat war ein zielgerichtetes Instrument zur Erwerbung weltlicher Macht durch Akquisition von Grundbesitz eheloser adeliger Kirchendiener und hat, weil heute kontraproduktiv, längst ausgedient

    • Heinz (kein Partner)
      18. März 2010 16:08

      an unserer staatlichen hauptschule gabs einen turnlehrer der im schwimmunterricht sich ganz besonders um frühreife gut gebaute mädchen bemühte und immer ganz zufällig und völlig unabsichtlich gezwungen war seine hände an geeigneten körperteilen helfend einzusetzen. das war allgemein bekannt jedoch hat niemand was dagegen unternommen. die mädchen wußten es und wichen ihm geschickt aus. politisch war er extrem-links orientiert!
      das verhalten der anderen konservativ orientierten lehrer hingegen war untadelig!

    • walter g. heimerl (kein Partner)
      19. März 2010 02:19

      So bitte nicht! Derartige Töne habent uns ja garade noch gefehlt.

  72. Phaidros (kein Partner)
    18. März 2010 13:10

    28 Prozent sind in irgendeiner Form unentschieden.

    Beinhaltet das auch Agnostiker? Die keineswegs "unentschieden" sind, wenn sie meinen: "Über Existenz oder Nichtexistenz eines höheren Wesens kann keine sinnvolle Aussage getroffen werden".

    MfG phaidros.vie@gmail.com

  73. E.B. (kein Partner)
    18. März 2010 13:01

    Um es wieder einmal anzubringen: warum muß ich nur immer, wenn von Pädophilie die Rede ist, an unsere "Kinderfreunde" denken? Die gute Claudia Schmidt aber sollte man in diesem Zusammenhang nicht überfordern, sondern ihr zugestehen, daß sie sich auf Grund ihrer Veranlagung (in Nachfolge Johanna Dohnal) "in sexualibus" lieber verschweigt.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden