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Die trans-schwule Gehirnwäsche

Die Eröffnung der sogenannten Wiener Festwochen war so lächerlich, dass sie nicht einmal für den ganz offensichtlich beabsichtigten und erhofften Skandal taugte. Dem ORF hat sie eine der schwächsten Zuseherquoten im Hauptabendprogramm eingebracht. Und natürlich bekamen die wenigen ORF-Konsumenten und Rathausplatzbesucher wieder einmal Figuren aus der LGBTQ-Szene vorgesetzt, die diesmal den Namen "Bipolar Feminin" tragen. Ohne solche Wesen geht ja in der linken Szene – die es wagt, sich als Kulturszene auszugeben – gar nichts mehr. Vor allem wenn sie wie im rot-pinken Wien hemmungslos mit dem Steuergeld jener, die noch arbeiten, beworfen wird. Oder wenn sie mit Hilfe der europäischen Zwangsgebührensender ein Wettsingen veranstaltet. Aber auch im Raiffeisenimperium und in der österreichischen Bundesregierung hat man die Liebe für jene Wesen entdeckt, die behaupten, nicht zu wissen, welchem Geschlecht sie gerade angehören.

Die sich zunehmend mit dem Schlagwort Trans tarnende Schwulen-Szene ist in ihrer Propaganda sehr erfolgreich, wie einige aktuelle Beispiele zeigen.

So muss die bei Raiffeisen angedockte Uniqa-Versicherung ihren – sich immer wieder schlecht behandelt fühlenden – Kunden erst erklären, warum die Versicherung mit ihren Geldern Haupt(!)sponsor eines Trans-Festivals ist, das sich "Eurogames" nennt. Dort finden dann Sportwettbewerbe statt, wo genau das geschieht, worüber sich weibliche Sportler zu Recht aufregen: Männer, die sich als Frauen ausgeben, treten in "Female* identified teams" an, also unabhängig von ihren Hormonen und ihrem Körperbau, nur je nachdem, als welches Geschlecht sie sich gerade selbst fühlen – oder ausgeben. Unabhängig davon, für welches Geschlecht sie sich gestern entschieden haben, und für welches sie sich morgen entscheiden werden.

Es entspricht hingegen fast schon den Erwartungen, dass bei der Sponsorenliste des Trans-Festivals nach der Uniqa das rot-pinke Rathaus weitaus am intensivsten zu finden ist. Besonders pikant ist dabei, welche Abteilungen des Rathaus-Imperiums da Steuergeld vertransen. Da ist etwa die Abteilung "Bildung und Jugend" zu finden, also das Ressort der Pinken, also jenes Ressort, das zu wenig Geld für die Wiener Schulen zur Verfügung stellt, damit diese ausreichend das so dringend benötigte Unterstützungspersonal bekommen. Aber damit die internationale Trans- und Schwulen-Szene bei einem aufdringlich inszenierten Festival Badminton oder Basketball spielen kann, hat man allemal genug Geld.

Da sind ohne jeden Grund auch die "Wiener Stadtwerke" unter den Sponsoren zu finden. Die "Stadtwerke" sind jener Verein, dem unter anderem die Straßenbahnen oder die Wiener Strom- und Gasnetze gehören. Auch da hätte absolut jeder Wiener – egal, ob er auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist oder mit Erschrecken die Netzgebühren auf seiner Stromrechnung liest – eine lange Vorschlagsliste, wofür das Geld besser ausgegeben wäre als für diese seltsamen Geschlechtswechsel-Spiele.

Ähnlich lustig geht das Rathaus auch bei den Festwochen mit unserem Geld um. Von "Bipolar Feminin" wurde da als Slogan der "Freien Republik Wien" auf dem Rathausplatz verkündet: "Ich bring euch alle um. Vielleicht hänge ich euch auf." Aufmerken ließ unter dem vielen Schwachsinn auch der Ruf: "Wir versprechen euch ein neues Volk!"

Ein kluger Zeitgenosse, der sich die Eröffnung angetan hat, konnte nur noch den Kopf schütteln: "Würde uns die FPÖ ,ein neues Volk‘ versprechen, na, dann wär in Wien der Teufel los."

Vielleicht sollten sich die skurrilen "Reichsbürger", gegen die in Deutschland und Österreich die Staatsgewalten und Justizapparate mit einer Energie aufmarschieren, als wären sie Hitler, Stalin und Putin in einer Person, nicht nach irgendeinem vergangenen Reich sehnen, sondern einfach auch  eine "Freie Republik" ausrufen. Dann hätte ihr Unsinn eigentlich genauso Anspruch auf Subventionen. Allerdings würde ich ihnen eher abraten, auch den Spruch "Ich bring euch alle um" hinauszuplärren. Denn, was links als lustig oder gar als kulturelle Enuntiation behandelt wird, ist rechts ein gefährlicher und die Verfassungsschützer (sofern sie nicht gerade Informationen nach Moskau schicken) in höchste Aktivität versetzender Umsturz.

Schon viel länger in den Händen der Schwulen- und Transszene ist der von den Gebührengelder verbratenden Rundfunkanstalten mehrerer Länder veranstaltete Songcontest. Man erinnere sich etwa an den bärtigen Sänger in Frauenkleidern aus Österreich, der vor einigen Jahren mit den Stimmen dieser Szene als Sieger an die Spitze erhoben worden ist (von wo er freilich trotz Sponsoring durch die "Bank Austria" bald wieder steil abstürzte). Haargenau dieselbe Masche hat heuer den Schweizer Kandidaten an die Spitze gebracht. Der einzige erkennbare Unterschied: Der Schweizer trägt beim Auf-Frau-Machen keinen Bart, und ist zum Unterschied vom einstigen Österreicher angeblich nicht schwul. Was auch schon egal ist.

Aber selbst die Bundesregierung und das – wohlgemerkt nicht von den Grünen kontrollierte – Außenministerium gibt sich ganz dem Trans- und Schwulen-Kult hin: Sie unterzeichneten allen Ernstes einen Aufruf einiger EU-Länder gegen "Homophobie, Transphobie und Biophobie". Wobei schon die Bezeichnung jeden, der Schwule nicht mag oder der angeblich das Leben fürchtet (was sonst soll "Biophobie" heißen?), durch den Wortteil -phobie für geistig krank erklärt.

Noch schlimmer: Österreich und zwei Drittel aller EU-Mitgliedsstaaten fordern von der nächsten EU-Kommission eine Strategie für die Rechte von LGBTQ-Personen. Will die Regierung also wirklich, dass sich als Frauen erklärende Männer das Recht bekommen, in Frauen-Saunen und Garderoben zu dürfen und bei Sportwettbewerben gegen biologische Frauen antreten dürfen? Oder will sie die einschlägige Propaganda in den Schulen noch mehr verstärken?

Österreich und die anderen Briefschreiber fordern darüber hinaus auch noch die Ernennung eines eigenen EU-Kommissars für die Gleichstellung!

Immerhin neun EU-Staaten, darunter vier Nachbarn Österreichs, haben hingegen den Mut gehabt, diesen Schwachsinn nicht zu unterschreiben.

Vorerst kann die Regierung (oder nur der dafür verantwortliche Außenminister?) von Glück reden, dass die FPÖ diese Erklärung noch gar nicht mitbekommen hat. Dann hätte sie bessere Gründe gegen die EU zu stänkern, als es die mehr als richtige Hilfe Europas für die Ukraine ist.

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