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Warum Österreich besser ist als Deutschland

Lesezeit: 2:00

Österreich steht derzeit bei vielen wirtschaftlichen Indikatoren besser da als Deutschland. Das ist erfreulich. Das geht auf viele Faktoren zurück – derer man sich aber auch viel mehr bewusst sein sollte, weil sie keinen Anlass für Überheblichkeit geben.

Erster Faktor: In Österreich verlaufen die Konjunkturkurven meist zeitverzögert. Im Auf- wie Abstieg liegen sie einfach etwa vier Jahre nach den deutschen Kurven. Das ist Folge der Abhängigkeit vieler Zulieferbetriebe von Deutschland.

Zweiter Faktor: Österreich hat 30 Jahre lang von den mittelosteuropäischen Nachbarn profitiert. Tausende Unternehmen haben erfolgreich bei ihnen investiert. Hunderttausende motivierte und qualifizierte Arbeitskräfte sind umgekehrt nach Österreich gekommen. Jedoch: Inzwischen sind dort die Arbeitsmärkte ausgetrocknet und die Löhne wachsen steil, auch wenn sie noch immer deutlich niedriger sind als in Österreich, oft nur ein Drittel ausmachen. Aber zugleich sind auch die Lebenskosten deutlich niedriger. Der Zustrom wird daher rasch abnehmen.

Dritter Faktor: Die Arbeitskosten in Österreich sind regelmäßig eine Spur niedriger als in Deutschland. So hat eine (gewerkschaftsnahe) deutsche Stiftung errechnet, dass eine Stunde in Österreich 34,3 Euro kostet, in Deutschland hingegen 35 Euro.

Vierter Faktor: Österreich ist erstaunlicherweise jünger als Deutschland. Die auch hier rasch voranschreitende Überalterung hinkt der deutschen um etwa 15 Jahre nach.

Damit kommt aber auch ein eindeutig negativer Faktor ins Spiel: das österreichische Pensionssystem. Dieses ist deutlich üppiger als das deutsche, man geht früher in Rente und erhält höhere Pensionen. Das ist angenehm für viele Pensionisten. Das wird aber zum Mühlstein am Halse der ganzen Republik, sobald die Überalterung der deutschen gefolgt sein wird, sobald die Masse der Babyboomer in Pension gegangen sein wird und wenn das Lebensalter weiter steigt.

Da aber der Verfassungsgerichtshof in seiner ideologischen Denkweise keine raschen Änderungen am Pensionssystem erlaubt, hat Österreich jetzt die späteste Möglichkeit für verträgliche Reformen. Die sollte ganz eindeutig in einer zügigen Anhebung des Pensionsantrittsalters bestehen. Und nicht in den sonst eines Tages unvermeidlich werdenden Pensionskürzungen nach griechischem Muster.

Ich schreibe in jeder Nummer von Österreichs einziger Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLoxodrome
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2019 07:15

    Lieber Herr Dr. Unterberger!

    Ein wahres Zahlenbeispiel zum Nachdenken:

    Letzter Aktivbezug eines ANGESTELLTEN im akademischen Bereich: 4403,- netto
    ASVG-Alterspension (d.h. Pensionsantritt mit 65 Jahren): 2492,- Euro (netto)

    Zum Vergleich: BEAMTER mit identischer Tätigkeit und etwa gleichem Aktivbezug
    Beamtenpension: 3500,- Euro (netto)

    -> Differenz der Nettopensionen etwa 1000,- Euro

    Zugegeben, beide leben (nach 40 Dienstjahren) nicht von der Mindestsicherung. Könnte es aber nicht doch ein klitzekleines Problemchen geben, das man lösen sollte, bevor man an die Erhöhung des gesetzlichen Pensionsalters denkt?

  2. Ausgezeichneter KommentatorRau
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2019 10:01

    Klar, immer wieder das Pensionssystem. Das ist ja unser Hauptproblem. Nicht etwa, dass wir mit den Zuständen in unseren Städten immer mehr zu DE aufschliessen. Dass wir auch in der EU Politik immer mehr den Deutschen nachfolgen. Zusammen mit den Visegradstaaten dazu einen schlagkräftigen Gegenpol zu setzen, haben wir ja verschlafen, wie es unlängst fälschlich unter Leserpoblikum gestreut wurde.
    Dann kommt auch noch diese ominöse Klimasteuer, wo wir voraussichtlich ebenfalls Deutschland folgen werden etc Mit Kurz wird es genau in diese Richtung gehen.

    Aber nei, wir müssen vor allem darauf achten, dass Menschen die Jahrzehnte gearbeitet haben ins Börsel gegriffen wird. Das löst alle unsere Probleme

  3. Ausgezeichneter KommentatorGerald
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2019 07:40

    Was im Kommentar leider fehlt und auch gerne vergessen wird. Ab 2024 findet bereits eine Pensionsreform statt. Ab diesem Jahr läuft nämlich das Frauenpensionsprivileg im ASVG aus und wird das Pensionsalter von 60 Jahren schrittweise dem der Männer angeglichen. Außer natürlich die Parteien knicken vor dem Wählerpotential wieder ein, aber auch jede andere Pensionsreform wäre wohl nur gegen den Widerstand einer relevanten Wählergruppe durchzusetzen.

    Was ansonsten die Notwendigkeit einer Pensionsreform anbelangt, habe ich eh schon vorgestern geschrieben. Solange die durchschnittliche(!) Beamtenpension höher ist, als ASVG-Höchstpension (die nur ein Bruchteil der ASVGler überhaupt erreicht) brauchen wir über eine Anhebung des Pensionsalters nicht einmal diskutieren. Wir haben ein Privilegienproblem, kein Pensionsproblem.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2019 15:26

    OT: Entschuldigung, aber das liegt mir am Herzen
    Boris Johnson

    Herkunft:
    Sein Urgroßvater war der letzte Innenminister des Osmanischen Reiches, sein Vater war von 1979 bis 1984 Abgeordneter der Conservative Party im Europäischen Parlament.
    Er selbst ist Bestsellerautor (Churchill-Faktor, 72 Jungfrauen und mehr) mit einer Publikationsliste, wie sie kein deutscher oder österreichischer Politiker vorweisen kann. Wahrscheinlich hat er mehr publiziert, als ein niederösterreichischer Landeshauptmann in seinem Leben gelesen hat.
    Er besuchte das Eton College, verbrachte ein Jahr in Australien, unterrichtete in einem Eliteinternat in Victoria, studierte in Oxford (Master of Arts).
    War in Oxford Präsident des Debattierzirkel und Mitglied des Bullindon Club, Herausgeber einer satirischen Zeitschrift.
    Schrieb für den Telegraph, wurde dort Mitherausgeber und Herausgeber der Qualitätszeitschrift The Spectator.
    War erfolgreicher Bürgermeister im "linken" London, der Rest ist Politikgeschichte.

    Dann kommt das linke Sudelblatt "Die Presse" daher und bezeichnet ihn Fettgedruckt als "Clown".
    Der linke Chefredakteur, Herr Nowak sollte zuerst einmal versuchen, einen ähnliche Publikationserfolg zu erzielen oder ähnlich erfolgreich zu sein. Der Auflage der Presse nach schwänzt er irgendeinen Beruf, er weis offensichtlich nur nicht, welchen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2019 05:51

    Hoffentlich meinen Sie das "tatsächliche" Pensionsalter.
    Es wäre unerträglich, würde das gesetzliche Pensionsalter angehoben und wie bisher nur bei ASVGlern exekutiert.

  6. Ausgezeichneter KommentatorGegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2019 05:00

    Dr. Unterberger schreibt unter „Warum Österreich besser ist als Deutschland“ „…es gibt aber auch einen eindeutig negativen Faktor: das österreichische Pensionssystem. Dieses ist deutlich üppiger als das deutsche, man geht früher in Rente und erhält höhere Pensionen.“
    Dies mag für öffentliche oder staatlichen Bereich zutreffen. Hingegen haben viele
    Menschen, die beim Aufbau nach dem 2. Weltkrieg die Hauptlast trugen, z.B. Privatangestellte, nur die schlechten ASVG-Pensionen.
    Um den Absturz auf ASVG-Niveau beim Pensionsantritt zu mildern, wurden ursprünglich bei vielen Firmen Mitarbeitern Zusatzpensionen auf Kosten des laufenden Einkommens zugesagt, die die geringe ASVG-Pension ergänzen und gleichzeitig starke Firmenbindung und Loyalität der Mitarbeiter sichern sollten. Vorausschauende Mitarbeiter verzichteten auf einen Teil ihres Einkommens - verglichen ohne Firmenpension - um für das Alter anzusparen.
    Ende der 1990-Jahre kamen „Pensionskassen” und der Übertritt von der Firmenpension in das neue System wurde verlangt. Den Mitarbeitern wurden weiterhin gleiche - sogar zukünftig steigende - Pensionen schriftlich zugesagt. Das neue Pensionskassengesetz gestattete aber den Firmen viel zu optimistische Annahmen über die Performance betreffend der, für Pensionen angelegten, Gelder. Es war den Firmen möglich, zu wenig in den „Topf” einzuzahlen, niemand hatte mit dem Pensionskassengesetz Erfahrung. Somit sind bei Tausenden, der in Pensionskassen übergeführten Ansprüche, zugunsten der Firmen, aber allein zur Lasten der Mitarbeiter, inzwischen Verluste bei den Firmenpensionen deutlich unter der Hälfte der Pension zum Zeitpunkt der Pensionierung eingetreten. Politik und Finanzmarktaufsicht schweigt dazu bzw. hat bisher tatenlos zugeschaut; zur Tarnung des Unrechts spricht man fallweise über Luxuspensionen, aber nicht über diesen groben Verstoß gegen Treu und Glauben!
    Bei einem großen Anteil der Pensionskassen gilt also leider nicht „…Warum Österreich besser ist als Deutschland“: In Deutschland wurden zwar auch Pensionskassen eingeführt, aber eben mit realistischen Annahmen bezüglich der Performance der, für Pensionen angelegten, Gelder.
    Z.B. sind bei Siemens AG Österreich bisher zahlreiche Kürzungen auf weit weniger als die Hälfte der ursprünglichen Pensionen zu erleiden gewesen. In Deutschland und auch in der Schweiz wurden hingegen durch realistische Startannahmen keine Kürzungen notwendig. Nur in Österreich wurde also allein zu Lasten der Mitarbeiter gegen Treu und Glauben verstoßen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2019 10:52

    OT Böser Verdacht gegen Modefirma Bogner.

    https://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-aktuell/muenchen-verdacht-der-steuerhinterziehung-razzia-bei-bogner-63510080.bild.html

    Das schwere Verbrechen reicht für einen Aufmacher in der Bild: Bogner soll Mitarbeiter kostenlos mit Waren aus Musterkollektionen ausgestattet und zudem verbilligte Mitarbeiter-Einkäufe dem Finanzamt nicht gemeldet haben. Dies soll laut einem anonymen Schreiben über einen Zeitraum von drei Jahren der Fall gewesen sein.

    Millionen illegale im Land, Verbrechen an jeder Ecke - aber da reagiert die linke Neidgesellschaft mit aller Härte des Gesetzes. Deutschland ist verloren!


alle Kommentare

  1. heartofstone (kein Partner)
    27. Juli 2019 19:57

    Gerade in der ZIB ... angeblich sind 200 "Migranten" vor Libyen ums Leben gekommen. Tja, schön blöd wenn man mit gültigen Papieren und Visa für das Zielland, bei der "Einwanderung" ums Leben kommt, und die die überlebt haben in den nächsten sicheren Hafen in Libyen zurück gebracht werden. /zyn

    Persönlich bin ich dafür den ORF morgen zuzusperren und die sicher hochqualifizierten Mitarbeiter auf die Straße zu setzen. Werden sicher schnell wieder einen Job finden ... oder auch nicht.

    s9rqz9

  2. Mentor (kein Partner)
    27. Juli 2019 19:01

    OT aber WICHTIG:
    Jetzt wissen wir weshalb ExJustizMinister Moser im eigenen Land nichts zu Wege brachte.

    Geplante EU-Verordnung gefährdet die Grundrechte der Bürger

    heise.de/ct/artikel/Geplante-EU-Verordnung-gefaehrdet-die-Grundrechte-der-Buerger-4471900.html

    Auszug:
    "Der Rat hat die Bedenken am 7. Dezember 2018 mehrheitlich ignoriert und an manchen Stellen des Entwurfs unter Federführung des österreichischen Justizministers JOSEF MOSER sogar Verschärfungen vorgeschlagen."

    Der Herr MOSER wollte sich während des Ratvorsitzes wahrscheinlich profilieren.

    Den letzten Satz des Artikels kann Mann allerdings vergessen. Das dem Piffkeiministerium die F3-Generation wichtig ist, na ja, was oder wer sonst?

  3. Dover
    27. Juli 2019 15:50

    Ad Pensionsreform: jeder Arbeitsnehmer und-geber zahlt verbindlich auf ein Bankkonto den Beitrag ein.Folge: er kann selbst entscheiden, wann er in Pension gehen will.
    Die Pensionshöhe kann nur höher sein, als jetzt, denn man erspart sich die Kosten tausender Angestellter und der Paläste.

  4. Herbert Richter (kein Partner)
    27. Juli 2019 09:52

    AU fällt nun auch in diese primitiv dümmliche Entzweiungstaktik der Diktatoren ein. Haß auf die "Alten" zu streuen u Neid auf deren "Renten" zu provozieren!
    Hr. Dr. und seinen unreflektierten Jünger sei es gepfiffen, daß allein die Vernichtung der politischen Korruption, die ausgegebenen u sehr wohl verdienten Renten, nat. nicht die der Beamten u -witwen, etc., very easy kompensieren würde, hätte man Interesse daran, daß diese gesamten politischen Schwerverbrecher, angefangen beim unrasierten Kommunisten Präsi, bis zum letzten kuttenprunzenden kerzerlschluckendenen Bürgermeister, anständig arbeiten müssten u deren Verfehlungen rigoros bestraft werden würden.

  5. Christian Peter (kein Partner)
    27. Juli 2019 09:48

    Naja, das Märchen vom Wirtschaftswunder in Österreich wird regelmäßig vor Wahlen verbreitet. In Wirklichkeit gab es in Österreich wegen verheerender politischer Zustände seit Jahrzehnten keine nennenswerten Reformen (auch bei den kommenden Wahlen wird ein Vertreter einer Partei, die in Österreich in vielen Bereichen seit 34 Jahren Reformen verhindert, die meisten Stimmen bekommen). In Österreich ist in Wirklichkeit alles auf Pump finanziert, die implizite Staatsverschuldung Österreichs mit über 300 % des BiP (1 Billion Euro) ist weit höher als die von Griechenland und Italien.

  6. machmuss verschiebnix
    25. Juli 2019 20:09

    OT:

    Will dieser verhaltens-auffällige Typ etwa Will Smith nachäffen, oder hat sein Psychiater Selbstmord begangen - damit könnte er trotzdem recht haben : » Epstein is on Clinton-Watch , not on Suicide-Watch «
    https://twitter.com/search?q=%23ClintonBodyCount&src=trend_click&pt=1154362324179968000%2C1154355211609235456

  7. Franz77
  8. Pennpatrik
    25. Juli 2019 17:23

    Es ist ganz einfach:
    Die ÖVP gibt einer vertrauenswürdigen Stelle Zugriff auf den Mailserver oder einer Sicherung.

    Wollen wir nicht vergessen, obwohl es nicht publiziert wird, dass das Video der ÖVP zum Kauf angeboten wurde, was bedeutet, dass ein Mitarbeiter davon gewusst haben muss!
    Bis heute hat niemand den Versuch unternommen, herauszufinden, wer das war.

    • Riese35
      25. Juli 2019 18:32

      Vielleicht ist eh bekannt, wer das war, und man will es nur nicht bewußt öffentlich sagen. Das öffentliche Desinteresse an diesen kriminellen Aktivitäten ist offensichtlich. Wahrscheinlich ist es Kickl zum Verhängnis geworden, daß er sich dafür interessiert hat, was er nicht hätte machen sollen.

    • wolfgang ullram (kein Partner)
      27. Juli 2019 10:32

      null Ahnung aber davon ganz viel.
      ein druckauftrag wird gelöscht nachdem er ausgeführt wurde. sonst wär die platte nach ein paar tagen voll.
      es werden maximal für eine zeit logs gemacht, wer wann welchen drucker einen auftrag geschickt hat.
      und ein Video auf einem printserver.....ja klar.

      mailserver ...selbe in grün. nach dem abrufen sind die mails weg. auch hier ...platzmange. auch hier maximal logs welcher user wann abgerufen hat.

      wie sollte ein mehrstündiges Video als mail geschickt werden? zig Gigabytes... kaum ein Server akzeptiert files >50 MB

  9. Pennpatrik
    25. Juli 2019 15:26

    OT: Entschuldigung, aber das liegt mir am Herzen
    Boris Johnson

    Herkunft:
    Sein Urgroßvater war der letzte Innenminister des Osmanischen Reiches, sein Vater war von 1979 bis 1984 Abgeordneter der Conservative Party im Europäischen Parlament.
    Er selbst ist Bestsellerautor (Churchill-Faktor, 72 Jungfrauen und mehr) mit einer Publikationsliste, wie sie kein deutscher oder österreichischer Politiker vorweisen kann. Wahrscheinlich hat er mehr publiziert, als ein niederösterreichischer Landeshauptmann in seinem Leben gelesen hat.
    Er besuchte das Eton College, verbrachte ein Jahr in Australien, unterrichtete in einem Eliteinternat in Victoria, studierte in Oxford (Master of Arts).
    War in Oxford Präsident des Debattierzirkel und Mitglied des Bullindon Club, Herausgeber einer satirischen Zeitschrift.
    Schrieb für den Telegraph, wurde dort Mitherausgeber und Herausgeber der Qualitätszeitschrift The Spectator.
    War erfolgreicher Bürgermeister im "linken" London, der Rest ist Politikgeschichte.

    Dann kommt das linke Sudelblatt "Die Presse" daher und bezeichnet ihn Fettgedruckt als "Clown".
    Der linke Chefredakteur, Herr Nowak sollte zuerst einmal versuchen, einen ähnliche Publikationserfolg zu erzielen oder ähnlich erfolgreich zu sein. Der Auflage der Presse nach schwänzt er irgendeinen Beruf, er weis offensichtlich nur nicht, welchen.

    • Pennpatrik
    • pressburger
      25. Juli 2019 15:49

      Primitivlinge ! Die wissen dass sie Tiefflieger in jeder Hinsicht sind.
      Der ORF bezeichnet Jacob Rees-Mogg als EU Hasser. Ein Exempel, wie Primitivlinge nicht fähig sind in anderen Kategorien als Verleumdung, Unterstellung zu denken.

    • Franz77
      25. Juli 2019 16:14

      Wie sich die elendigen, abgehobenen, arroganten Lohnschreib-Würmer des Mainstreams aufblasen, zeigt einmal mehr die Abgehobenheit dieser Journaillen. Danke Pennpatrik! Jepp, Pressburger!

    • Wyatt
      26. Juli 2019 06:07

      DANKE Pennpatrik
      für diese interessante Information, sowohl über Boris Johnson, wie auch das von der "der Presse"
      .

    • Jonas (kein Partner)
      27. Juli 2019 08:25

      Rainer Nowak studierte lt. wikipedia 5 Jahre Geschichte u. Politikwissenschaften, schloss dieses Studium jedoch nie ab. Also auch einer der unzähligen "Qualitätsjournalisten", die über keine Berufsausbildung verfügen. Und die "Presse" lesen, sollte für einen echten österr. Patrioten ohnedies unmöglich sein...

  10. Norbert Mühlhauser
    25. Juli 2019 14:53

    Also ich verstehe das einfach nicht, weshalb Andres Unterberger die ewige Leier von der Notwendigkeit einer WEITEREN Pensionsreform (nach derjenigen in 2004) unbeirrt fortspinnt.

    Dabei hatte ich ihn schon mehrmals darauf hingewiesen, dass sich die Fakten anders darstellen, als es die hinter diesen Forderungen stehenden Wirtschaftswissenschafter, die zumeist unmittelbar aus den Taschen des Steuerzahlers entlohnt werden (etwa quasi-beamtete OECD-ler), der Öffentlichkeit in Ermangelung eigener Einfälle und direkter Einblicke in das Wirtschaftsgeschehen auftischen. Unter anderem wies ich AU schon einmal darauf hin, dass zwar ein beträchtlicher Anteil des Budgets für den Bereich „Soziales“ verzehrt wird, aber nicht ein Viertel (!) für die ASVG-Pensionen. Siehe dazu:
    https://www.andreas-unterberger.at/2018/11/sebastian-kurz-will-bers-wasser-gehen-ij-wenn-erijs-nur-knnte#comment-576218

    Möglicherweise ist mit der Pensions-Daumenschraube beabsichtigt, entweder mehr für eine EU-Armee herauszuschinden, oder für die Kosten der Wohlstandsmigration.

    Die Angst vor der Überalterung kann ja angesichts des Einwanderungstsunamis nicht der wahre Grund sein, das war als „Mantra“ vor 20 Jahren brauchbar und ist eindeutig überholt.

    Wer die Aufstellungen über statistische Daten der Handbücher zur österreichischen Sozialversicherungen, wie in meinen Links (oben und unten) präsentiert, nicht beäugen möchte, dem sei bereits hier gesagt, dass der Budgetzuschuss für die ASVG-Pensionen (die auch Selbständige im Alter erhalten), prozentuell im Verhältnis zum BIP ab dem Jahr 2015 wieder gefallen ist (von 2,3 % 2014 auf 1,7 % in 2017), und zuletzt sogar in absoluten Zahlen.

    So betrug der Pensionsversicherungszuschuss des Bundes im Jahr 2017 6,264 Mrd EUR, das Bundesbudget aber 77,457 Mrd EUR. Von „fast einem Viertel“ kann also gar kein Rede sein (- siehe Unterberger-Beitrag zum obigen Link).

    Die Schüssel-Grasser Pensionsreform began - wie jede Pensionsreform - erst nach rd 10 Jahren einigermaßen zu greifen.

    Siehe dazu auch meinen folgenden Beitrag:
    https://www.andreas-unterberger.at/2019/01/steuern-senken-aber-wieij#comment-584010

    • Norbert Mühlhauser
      25. Juli 2019 15:24

      Korrektur:

      "Die Schüssel-Grasser Pensionsreform begann ...

    • SchauGenau (kein Partner)
      27. Juli 2019 09:40

      Stimmt genau.

      Und an jene, welche sich an den Beamten abarbeiten: Erstens gibt es immer weniger, zweitens müssen die auch gewaltig Federn lassen:
      Zur Zeit steigt der Durchrechnungszeitraum massiv an, bis zuletzt 2028 auf 40 Jahre. Das bedeutet, dass immer mehr der anfänglichen Hungerlöhne (z.B. Anfangsgehalt als Akademiker 1985 umgerechnet 900€ brutto) eingerechnet werden, also eine massive Kürzung gegenüber den früheren 80% des Letzbezuges.
      Darüberhinaus fällt die Anerkennung von Schul/Studienzeiten weg, so daß ein Akademiker wegen der notwendigen 40 Beitragsjahre sowieso nicht vor 65 gehen kann, nicht mal mit Abschlägen.

    • Christian Peter (kein Partner)
      27. Juli 2019 09:59

      Hören's doch auf mit dem Unfug. Österreich ist nach wie vor ein Paradies für Staatsbedienstete und (Früh-) Pensionäre.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      27. Juli 2019 10:07

      Ich sage es Ihnen:
      AU ist Teil der Mobilmachung gegen "Alte". Haß und Neid auf deren Lebensleistung zu schüren und daß sie noch die Möglich dazu haben, diese auch zu genießen.
      Die "Jungen" vorzubereiten, daß diese Leistungen ihnen garantiert nicht mehr zufallen werden, denn diese benötigt man zukünftig allein für die importierten Neger- u Muslimhorden! Diese Steinzeitaffen werden bis in deren Generation X nie produktive Erwerbsarbeit leisten, dafür werden sie werfen, werfen und werfen!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      27. Juli 2019 10:12

      "Beamte".... und da wundere sich noch einer, warum es sein kann wie es ist!
      Und so etwas ist noch geschäftsfähig......!
      Im bladen Tschuschen- u Türken Wien gehen gehen die Bleistiftspitzer mit durchschnittlich 50 (fünfzig) Lebensjahren in den Dauerurlaub.
      Bin versucht sie treffend zu benennen, als das was sie sind.

  11. Franz77
    25. Juli 2019 14:28

    OT Ixquick, jetzt Startpage, will die sicherste Suchmaschine der Welt sein. Stimmt das? Sind hier Äcksbärten?

    https://www.startpage.com/

    Wäre gut, könnte man sich von Gugl abseilen.

    • Verschw?rungstheoretiker
      25. Juli 2019 16:14

      Franz77
      Diese Suchmaschine empfiehlt auch Herr Freemann von "Alles Schall und Rauch". Seit 2006 am Markt! So kann man "Google" verärgern ;))

  12. Wolfram Schrems
    25. Juli 2019 13:25

    Zum österreichisch-deutschen Verhältnis im 20. Jahrhundert darf ich an den heutigen 85. Jahrestag der Ermordung von Bundeskanzler Dollfuß durch nationalsozialistische Meuchelmörder erinnern.

    Ich darf auch auf meine Ausführungen von vor fünf Jahren hinweisen, die dem Heldenkanzler und Verteidiger Österreichs gegen zwei - sehr ähnliche - totalitäre Systeme und dem einzigen Staatsmann, der im Kampf gegen Hitler fiel, die Ehre erweisen sollen:
    https://www.andreas-unterberger.at/2014/07/engelbert-dollfus-zum-80-todestag-ehre-wem-ehre-gebuehrt/

    • Riese35
      25. Juli 2019 18:36

      *****************************!

      Danke für das Gedenken. Es ist notwendiger denn je.

  13. Dr. Faust
    25. Juli 2019 11:22

    OT zu Ibiza

    Der "Falter" schreibt ja normal nur, wenn es gegen Rechts geht. Auch die Reißwolf-Affäre kommt den Linken zu Gute. Trotzdem, ohne den Falter würden wir von der Sache nichts wissen.

    https://www.falter.at/falter/video/JuK3baJlElE/die-wahrheit-uber-die-operation-reisswolf/PLDEF9F823EE37271C

    Es wäre naiv, nicht daran zu denken, dass das verhaltensauffällige Schreddern (durch einen Mitarbeiter von BK Kurz) von fünf Festplatten aus dem Kanzleramt zeitnahe zur Ibiza-Affäre keinesfalls einen Bezug zur Ibiza-Affäre hätte.

    Hier sei nochmals daran erinnert, dass fünf BVT-Leute zum Zeitpunktunkt des Ibiza-Drehs aus beruflichen Gründen auf Ibiza anwesend waren. Weiter wissen wir, dass die besagte Villa auf Ibiza von BVT-Leuten zwecks Spionageangriffen auf Zielpersonen vorher schon genutzt wurde. Das BVT war in schwarzer Hand. Kickl war hinter dem BVT her. 2+2=?

  14. Franz77
    25. Juli 2019 10:52

    OT Böser Verdacht gegen Modefirma Bogner.

    https://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-aktuell/muenchen-verdacht-der-steuerhinterziehung-razzia-bei-bogner-63510080.bild.html

    Das schwere Verbrechen reicht für einen Aufmacher in der Bild: Bogner soll Mitarbeiter kostenlos mit Waren aus Musterkollektionen ausgestattet und zudem verbilligte Mitarbeiter-Einkäufe dem Finanzamt nicht gemeldet haben. Dies soll laut einem anonymen Schreiben über einen Zeitraum von drei Jahren der Fall gewesen sein.

    Millionen illegale im Land, Verbrechen an jeder Ecke - aber da reagiert die linke Neidgesellschaft mit aller Härte des Gesetzes. Deutschland ist verloren!

  15. Rau
    25. Juli 2019 10:01

    Klar, immer wieder das Pensionssystem. Das ist ja unser Hauptproblem. Nicht etwa, dass wir mit den Zuständen in unseren Städten immer mehr zu DE aufschliessen. Dass wir auch in der EU Politik immer mehr den Deutschen nachfolgen. Zusammen mit den Visegradstaaten dazu einen schlagkräftigen Gegenpol zu setzen, haben wir ja verschlafen, wie es unlängst fälschlich unter Leserpoblikum gestreut wurde.
    Dann kommt auch noch diese ominöse Klimasteuer, wo wir voraussichtlich ebenfalls Deutschland folgen werden etc Mit Kurz wird es genau in diese Richtung gehen.

    Aber nei, wir müssen vor allem darauf achten, dass Menschen die Jahrzehnte gearbeitet haben ins Börsel gegriffen wird. Das löst alle unsere Probleme

    • glockenblumen
      25. Juli 2019 10:16

      ************************************************!!!

    • CIA
      25. Juli 2019 13:49

      "Sie haben so was von Recht"!
      Es sind die Invasoren die hohe Kosten verursachen ohne irgendeinen nützlichen Beitrag zu leisten. Außerdem verschwendet die Politik Unsummen mit teils unsinnigen Projekten wie z.B.KH Nord, Brenner-Basis-Tunnel etc. Hauptsache die Politiker konnten sich ein "Denkmal"setzen!

    • Suedtiroler
      25. Juli 2019 22:09

      Und die Grünen schaufeln mit Lockzahlungen, für die weder eine Staatszugehörigkeit noch irgend eine Qualifikation nötig ist, gemeingefährliche Invasoren ins Land, verbetonieren mit geänderten Baugesetzen Parks und Grünland und vernichten die von uns vor einigen Jahren geschaffene Verkehrs-Infrastruktur, um mutwillig den täglichen Verkehrsinfarkt zu erzeugen.
      Und zur Ablenkung wird dann von Klimarettung gefaselt!
      Zum Speiben!

  16. pressburger
    25. Juli 2019 09:49

    Ob Österreich tatsächlich besser dran ist, als Merkels Reich, ist die Frage der Optik und des Wunschdenkens. Tatsache ist, Österreich ist von Deutschland wirtschaftlich und politisch völlig abhängig. Bekommt die deutsche Industrie Schnupfen, wird die
    Ö Zuliefererindustrie mit Lungenentzündung im Bett liegen.
    Das ist nur der Anfang. Merkels Feldzug, gegen die eigene Wirtschaft wird weiter gehen. Die Abhängigkeit von Deutschland, wird sich das nächste mal rächen. Die Regierung hat es nach den Wahlen verpasst, eine engere Kooperation mit den Staaten in Ostmitteleuropa einzugehen. Wäre eine echte Alternative zu der moribunden EU.
    Kurz kann zu den nächsten Wahlen mit einen brandneuen Spruch antretten: "Morituri te salutant".

    • Franz77
      25. Juli 2019 10:14

      So isses! **********************

      Für alle die die es mit Latein nicht so haben, ich habe für Euch mitgegugelt. "Heil dir, Caesar, die Todgeweihten grüßen dich!" :-)

    • dssm
      25. Juli 2019 10:40

      @pressburger
      Da passt auch Herrn Unterbergers Aussage über unser "jünger sein" dazu. Wir haben einfach mehr Leute mit Migrationshintergrund, denn die haben die Kinder. Ob das aber ein Vorteil ist, sei dahingestellt.

    • CIA
      25. Juli 2019 14:13

      Österreich war schon immer der Appendix von Deutschland,oder?
      Es weist schon Vieles darauf hin, dass Germanien nicht nur an einem "Schnupfen" leidet, sondern an etwas mit tötlichem Ausgang! Bei uns stehen Wahlen an, da wird alles schön geredet und vertuscht.

  17. Arbeiter
    25. Juli 2019 08:58

    Noch ein Punkt, in dem Österreich besser ist als Deutschland: bezüglich Gedankenzensur ist man in Deutschland weiter. ARD und ZDF sind noch schlimmer als der ORF, die Unterdrückung der AFD schlimmer als die der FPÖ. Die Gleichschaltung der Zeitungen.....die Klimahysterie....der unbedingte Wille zur Selbstabschaffung....

    • Rau
      25. Juli 2019 10:04

      Das kommt noch. Warten Sie bis die "Wahl" vorbei ist. Die von 2017 musste korrigiert werden, weil das Ergebnis nicht so ganz gepasst hat.
      Nebenbei wurde auf Straches Privatauto ein Anschlag verhindert. Wir hinken auch da nicht den Deutschen hinterher.

    • Weinkopf
      25. Juli 2019 21:35

      @Arbeiter

      Die Deutschen sind schon hinüber. Mit denen sollten wir uns nicht vergleichen.

  18. dssm
    25. Juli 2019 08:40

    Einfach auf den Punkt gebracht, die bisherigen Pensionisten haben viele schöne Jahre gehabt, die jetzt älter werdenden, haben das zahlen dürfen und müssen nun auch noch länger arbeiten.

    Seltsam ist nur, der Bauarbeiter mit 55, welcher komplett körperlich hinüber ist, muss sich wieder und wieder vom Amtsarzt untersuchen lassen und wird dann umgeschult. Der Beamte mit 55, welcher an "Neurastenie" leidet, wird ohne großes Theater in den Ruhestand geschickt.

    • glockenblumen
      25. Juli 2019 10:22

      Gebe Ihnen recht!
      Menschen, die unter schwersten körperliche UND psychische Bedingungen rackern müssen - Bauarbeiter, Krankenschwestern .... - , können nicht einfach so, auch wenn Wirbelsäule, Gelenke u.ä, bereits höchst beeinträchtigt sind, in Pension gehen.
      Sie werden auf Herz und Nieren geprüft, ob nicht doch noch etwas aus ihnen herauszupressen ist - wenn sie könnten würden sie auch noch aus Steinen Blut pressen!!

    • steinmein
      25. Juli 2019 11:26

      Und dann geht dieser noch bis zum 80.Lebensjahr periodisch auf Kuraufenthalt, weil der Bleistift so schwer war.

    • steinmein
      25. Juli 2019 11:31

      Der GÖD richtet es immer (Göd ist der Taufpate ). Und die Gesetze werden ohnehin von den Beamten geschrieben, da die Politiker dazu überfordert wären.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      27. Juli 2019 10:24

      Beamte!
      Damit werden sie für die devot servile u willenlose, unbedingte Ausführung der Befehle ihrer Herren, diesen Landesverrätern, den Silberlingen gleich, entlohnt!

  19. Gerald
    25. Juli 2019 07:40

    Was im Kommentar leider fehlt und auch gerne vergessen wird. Ab 2024 findet bereits eine Pensionsreform statt. Ab diesem Jahr läuft nämlich das Frauenpensionsprivileg im ASVG aus und wird das Pensionsalter von 60 Jahren schrittweise dem der Männer angeglichen. Außer natürlich die Parteien knicken vor dem Wählerpotential wieder ein, aber auch jede andere Pensionsreform wäre wohl nur gegen den Widerstand einer relevanten Wählergruppe durchzusetzen.

    Was ansonsten die Notwendigkeit einer Pensionsreform anbelangt, habe ich eh schon vorgestern geschrieben. Solange die durchschnittliche(!) Beamtenpension höher ist, als ASVG-Höchstpension (die nur ein Bruchteil der ASVGler überhaupt erreicht) brauchen wir über eine Anhebung des Pensionsalters nicht einmal diskutieren. Wir haben ein Privilegienproblem, kein Pensionsproblem.

    • OT-Links
      25. Juli 2019 07:48

      *******************

    • dssm
    • Rau
      25. Juli 2019 10:31

      Risikolose Privilegienträger, die von privilegienlosen Risikoträgern finanziert werden müssen. Der Satz "Arbeit muss sich wieder lohnen" kommt von Politikern, die genau diese Zustände zu verantworten haben, wie ein Hohn rüber.

    • Bürgermeister
      25. Juli 2019 10:42

      Die Finanzierungslücke trifft betrifft genaugenommen 2 Problembereiche:
      1) Beamtenpensionen sowie die Regelungen im staatsnahen Bereich
      2) Finanzierung der im Land lebenden Kulturbereicherer (einfach mal die Ausgaben der Wiener Stadtregierung ansehen).

      Deshalb wird man ASVG Pensionen "reformieren", wer soll das sonst finanzieren!

    • Christian Peter (kein Partner)
      27. Juli 2019 10:05

      @Gerald

      Da haben Sie völlig recht. Österreich ist nach wie vor ein (Privilegien-) Paradies für Staatsbedienstete. Aber was sollte sich daran ändern in Österreich mit der Beamtenpartei ÖVP in Regierungsverantwortung, welche seit 34 Jahren regiert ?

    • Christian Peter (kein Partner)
      27. Juli 2019 10:06

      @Gerald

      Nachtrag : Diese Verbrecher haben erst kürzlich eine Gehaltserhöhung für Beamte um 3 % durchgezogen, was in einem Land wie Österreich ungeheuerlich ist.

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      27. Juli 2019 10:10

      @Gerald, ich bin da ganz bei ihnen, dass wir ein Privilgienproblem haben und die Diskrepanz zwischen ASVG- und Beamtenpension sofort beseitigt gehört. Das Pensionsproblem ist damit aber noch lange nicht gelöst, die Katastophe wird nur einige Jahre hinausgeschoben. Wer rechnen kann, der rechne! Die ganz entscheidende Frage wird aber sein, ob die Jüngeren weiter bereit sein werden, mit horrenden Abgaben auf ihre ohnehin teilweise mikrigen Erwerbseinkünfte, die kaum für ein vernünftiges Leben reichen, die teilweise üppigen Pensionen der Älteren zu zahlen. Im Wissen, selbst niemals in einen solchen Genuss kommen zu werden.

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      27. Juli 2019 10:25

      Der Generationenvertrag bewirkt - stark vereinfacht - de facto nicht anderes, als dass sich die Älteren von den Jungen ohne jegliche Einschränkung die Pensionen blechen lassen und hinter ihnen die Sintflut. Bitte wertfrei zu sehen! Die ehemaligen Pensionsbeiträge der heutigen Pensionisten liegen keinesfalls in irgendeinem Topf, wie viele immer noch glauben, sondern wurden im Umlageverfahren von den jeweiligen Trägern und Regierungen verwamst. Und die Jungen sollen weiter blechen, in der Hoffnung, dass ihre Pensionen eines Tages im Umlageverfahren von den Kulturbereicherern bezahlt werden, die schon im Erwerbesalter den Tag in der Hängematte verbringen?

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      27. Juli 2019 10:34

      Eine brutale Absenkung sämtlicher derzeitigen Pensionen unter die ASVG-Höchstpension ist unumgänglich! "Wohlerworbene Rechte" lasse ich nicht gelten. Wo sind die Rechte derer, die dafür blechen müssen? Eine Anhebung des gesetzlichen Pensionsalters ist Unfug, wenn schon 50-Jährige kaum mehr vermittelbar sind! Übrigens: Die seinerzeitige "Hacklerregelung" unserer Lichtgestalt Schüssel war vielleicht der grösste Irrsinn, den er jemals geleifert hat.

    • Gerald
      30. Juli 2019 08:10

      @fred
      Danke für den ausführlichen Kommentar. Ich sehe es ähnlich. Dass wir ein Pensionsproblem durch Privilegienbeseitigung nur etwas aufschieben, mag sein, jedoch gehören zuerst Privilegien beseitigt und falls dann noch Bedarf ist, generell nachgebessert. Eine Verschlechterung des ASVG ohne Privilegienbeschneidung lehne ich strikt ab.
      Auch ich bin gespannt, inwieweit v.a. die Jugend, denen diese Privilegien verbaut sind (heutige öff. Bedienstete werden meist nur noch Vertragsbedienstete nach ASVG) bereit sind die Speckmaden-Privilegien der Altbeamten zu finanzieren.

  20. Josef Maierhofer
    25. Juli 2019 07:31

    Noch was, Österreich ist zwar im Volk ideologisch (noch) nicht so verdorben wie Deutschland, wo der Meinungsterror schon fortgeschrittener ist, die Medien aber sind vermutlich 'gleich' bis 'noch schlimmer' als in Deutschland, gleich ist die 'Anfütterung' aus Steuergeldern, schlimmer das Verschweigen, wenn man nicht mehr lügen kann.

    Ja, das Pensionsantrittsalter ist unser 'Hinkelstein', außerdem gibt es zu viele 'Privilegierte', die zusammen fast so viel Pension erhalten wie die 'Masse' der 'Normalpensionisten', wo viele sogar weit unter 1200 Euro zu liegen kommen.

    Wir nennen das sozialer, können es aber absehbar bald nicht mehr zahlen.

    Das Pensionsantrittsalter muss für alle zu einer späteren Pensionierung führen, auch für die 'Privilegierten', die können ja private Versicherungen zahlen.

    Ich möchte da wieder das ehrlich Schweizer 3- Säulenmodell erwähnen (Staat, Firma, Eigenvorsorge) erwähnen.

    Die positiven Aspekte mögen weiter so bleiben.

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      27. Juli 2019 10:45

      Deutschland erlebt derzeit einen existenzbedrohenden atemberaubenden Sturzflug ins absolute Nichts. Da ist es schon sehr beruhigend, dass es bei uns noch ein paar Jahre länger dauern wird, bis es soweit ist. Bei unserer wirtschaftlichen Abhängigkeit werden wir den Deutschen nachmaschieren.

  21. Loxodrome
    25. Juli 2019 07:15

    Lieber Herr Dr. Unterberger!

    Ein wahres Zahlenbeispiel zum Nachdenken:

    Letzter Aktivbezug eines ANGESTELLTEN im akademischen Bereich: 4403,- netto
    ASVG-Alterspension (d.h. Pensionsantritt mit 65 Jahren): 2492,- Euro (netto)

    Zum Vergleich: BEAMTER mit identischer Tätigkeit und etwa gleichem Aktivbezug
    Beamtenpension: 3500,- Euro (netto)

    -> Differenz der Nettopensionen etwa 1000,- Euro

    Zugegeben, beide leben (nach 40 Dienstjahren) nicht von der Mindestsicherung. Könnte es aber nicht doch ein klitzekleines Problemchen geben, das man lösen sollte, bevor man an die Erhöhung des gesetzlichen Pensionsalters denkt?

    • Haider
      25. Juli 2019 19:03

      Wie heißt es so schön: "Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich." Zwei entscheidende Unterschiede sind
      1. Man müßte Lebensverdienstsummen und nicht Endgehälter heranziehen.
      2. Man müßte die Abfertigung bei Angestellten mit berücksichtigen, die es bei Beamten nicht gibt.

    • machmuss verschiebnix
      25. Juli 2019 20:03

      . . .im Sozialismus » sind alle Tiere gleich, aber manche sind gleicher als die anderen «

    • Rau
      26. Juli 2019 06:55

      Pensionen von Staatsdienern und da bin ich bei @dssm, also Nettoempfängern, sollten nicht im Schnitt höher sein, als die Höchstpensionen derer, die die Beamtengehälter voll zu finanzieren haben. Da ist in der gesamten Entwicklung etwas grundlegend schiefgelaufen, was in einer Pensionsreform von grund auf korrigiert gehört.

    • Gerald
      26. Juli 2019 07:36

      @Haider

      1. Mit einer Lebensverdienstsumme kann schon einmal nur ein Beamter argumentieren, denn nur diese haben ihr Dienstverhältnis bis zur Pension einzementiert. Als Privatangestellter kann man hingegen auch aus einem Topjob sofort gekündigt werden und das passiert auch immer wieder.
      2. Dann müsste man freilich auch die ganzen "Zulagen" der Beamten berücksichtigen, denn diese gibt es in der PW meist nicht.

    • Mentor (kein Partner)
      27. Juli 2019 09:27

      @Haider

      Man müsste vieles Herr Haider.
      Frühpensionierte Telekommitarbeiter, als Beispiel, wurden auf Vorschlag der Personalvertretung aus Facharbeiterstatus in Akademikerniveau befördert.

      Die Abschläge der Frühpensionierung konnten so etwas "abgemildert" werden.

      Die damalige Sauberpartei hat unter Riess-Passer das Bundeskriminalamt (gibt es tatsächlich in Österreich und nicht nur in Tatort-Folgen) darauf angesetzt.
      Alles eingeschlafen und rechtens.

      Was für ein Saustall.
      Bei dieser privilegierten Personengruppe MÜSSTE nachträglich die Pension gekürzt werden. Der Östertrottel zahlt aber lieber über das Umlageverfahren diese Nomenklatur.

    • Christian Peter (kein Partner)
      27. Juli 2019 10:11

      @Loxodrome

      Völlig richtig. Die Verbrecher von der ÖVP haben erst vor wenigen Monaten eine Gehaltserhöhung für Beamte um 3 % durchgedrückt, in einer Beamtenrepublik wie Österreich einfach ungeheuerlich.

  22. Walter Klemmer
    25. Juli 2019 06:36

    Im Fußball motiviert der Gegner Deutschland zu enormen Emotionen....
    Gute Verpackung des Pensionsproblems in Österreich!
    In Österreich werden einige weiter höhere Pensionen bekommen, als andere verdienen....
    Und:
    Wenn Geld für das Pensionssystem benötigt wird, nimmt man es den Arbeitern... und verteilt es an Freunderl...

  23. Pennpatrik
    25. Juli 2019 05:51

    Hoffentlich meinen Sie das "tatsächliche" Pensionsalter.
    Es wäre unerträglich, würde das gesetzliche Pensionsalter angehoben und wie bisher nur bei ASVGlern exekutiert.

    • Rau
      26. Juli 2019 06:57

      Wenn ich denke, dass manche dieser Herren, die nie etwas gearbeitet haben von einem Pensionsalter von 70 sprechen, dann stell ich mir schon vor, wie Bauarbeiter reihenweise vom Gerüst fallen. Dahinter kann nur der Gedanke stecken, Menschen sich tot arbeiten zu lassen. Widerlich

  24. Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    25. Juli 2019 05:00

    Dr. Unterberger schreibt unter „Warum Österreich besser ist als Deutschland“ „…es gibt aber auch einen eindeutig negativen Faktor: das österreichische Pensionssystem. Dieses ist deutlich üppiger als das deutsche, man geht früher in Rente und erhält höhere Pensionen.“
    Dies mag für öffentliche oder staatlichen Bereich zutreffen. Hingegen haben viele
    Menschen, die beim Aufbau nach dem 2. Weltkrieg die Hauptlast trugen, z.B. Privatangestellte, nur die schlechten ASVG-Pensionen.
    Um den Absturz auf ASVG-Niveau beim Pensionsantritt zu mildern, wurden ursprünglich bei vielen Firmen Mitarbeitern Zusatzpensionen auf Kosten des laufenden Einkommens zugesagt, die die geringe ASVG-Pension ergänzen und gleichzeitig starke Firmenbindung und Loyalität der Mitarbeiter sichern sollten. Vorausschauende Mitarbeiter verzichteten auf einen Teil ihres Einkommens - verglichen ohne Firmenpension - um für das Alter anzusparen.
    Ende der 1990-Jahre kamen „Pensionskassen” und der Übertritt von der Firmenpension in das neue System wurde verlangt. Den Mitarbeitern wurden weiterhin gleiche - sogar zukünftig steigende - Pensionen schriftlich zugesagt. Das neue Pensionskassengesetz gestattete aber den Firmen viel zu optimistische Annahmen über die Performance betreffend der, für Pensionen angelegten, Gelder. Es war den Firmen möglich, zu wenig in den „Topf” einzuzahlen, niemand hatte mit dem Pensionskassengesetz Erfahrung. Somit sind bei Tausenden, der in Pensionskassen übergeführten Ansprüche, zugunsten der Firmen, aber allein zur Lasten der Mitarbeiter, inzwischen Verluste bei den Firmenpensionen deutlich unter der Hälfte der Pension zum Zeitpunkt der Pensionierung eingetreten. Politik und Finanzmarktaufsicht schweigt dazu bzw. hat bisher tatenlos zugeschaut; zur Tarnung des Unrechts spricht man fallweise über Luxuspensionen, aber nicht über diesen groben Verstoß gegen Treu und Glauben!
    Bei einem großen Anteil der Pensionskassen gilt also leider nicht „…Warum Österreich besser ist als Deutschland“: In Deutschland wurden zwar auch Pensionskassen eingeführt, aber eben mit realistischen Annahmen bezüglich der Performance der, für Pensionen angelegten, Gelder.
    Z.B. sind bei Siemens AG Österreich bisher zahlreiche Kürzungen auf weit weniger als die Hälfte der ursprünglichen Pensionen zu erleiden gewesen. In Deutschland und auch in der Schweiz wurden hingegen durch realistische Startannahmen keine Kürzungen notwendig. Nur in Österreich wurde also allein zu Lasten der Mitarbeiter gegen Treu und Glauben verstoßen.

    • Josef Maierhofer
      25. Juli 2019 07:17

      Die jetzige 'Valida' kürzt jedes Jahr weiter ...

    • Templer
      25. Juli 2019 07:23

      Weitere Firmen A1, OMV, ASFINAG, u.v.m
      bei denen die ursprünglich verspro heben u d s schriftlich zugesicherten Zusatzpensionen wegen Niedrigzinsen nicht mehr halten....

    • Ernst Gennat (kein Partner)
      27. Juli 2019 17:30

      Hervorragender Kommentar, vollkommen einverstanden!
      Den Einbruch bei den Pensionskassen haben wir den feinen Herren Schüssel und Bartenstein zu verdanken. Diese haben die Pensionskassen gesetzlich gezwungen zu einem Gutteil in hochriskante Aktien zu investieren, nur um Anfangs irreal hohe Renditen zu versprechen, die zu keiner Zeit zu erzielen gewesen sind.....





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