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Zum Scheitern verurteilt: der Wohnungs-Sozialismus

Lesezeit: 6:00

Alles was in Deutschland passiert, kommt – mit Verspätung – nach Österreich. Das hat man bei jedem linken Schwachsinn seit 1968 gesehen. Das hat man bei jedem rechten Schwachsinn in den 30er Jahren gesehen. Jetzt beginnt sich ein neualter Schwachsinn im Bereich der Städte und Wohnungen auszubreiten.

Tatsache ist, dass in Deutschland auch in Österreich die Mietpreise für Wohnungen seit etlichen Jahren steil steigen. Tatsache ist, dass Rote wie Grüne nie über die Ursachen nachdenken. Sie haben an Stelle der Diagnose immer ein einfaches Therapiekonzept: die Planwirtschaft. Im konkreten Fall im Bereich der Wohnungen heißt das – derzeit vor allem in Berlin – Regulieren, Limitieren und Enteignen.

Dabei haben planwirtschaftliche Maßnahmen zur Erreichung konkreter Ziele noch nie funktioniert. Aber sie sind halt enorm verführerisch für schlichte Gemüter, die nicht bis zwei zu zählen bereit sind, die nicht aus der Erfahrung zu lernen bereit sind. Wenn etwas Unangenehmes auftritt, verbieten wir es halt einfach, und dann ist das Problem gelöst.

Das Unangenehme sind die steil steigenden Mietzinse für anzumietende Wohnungen, sowohl in deutschen wie in österreichischen Städten. Die Ursachen dieses Anstiegs kümmern linke Kommunen jedoch nicht. Denn sie sind ja zum guten Teil durch die meist linken Stadtverwaltungen und durch die Gesetzgeber selbst ausgelöst, durch deren ständiges Einmischen:

  1. Häuser zu bauen wird immer teurer, weil der Politik ständig neue ökologische, technische, soziale, bürokratische Vorschriften einfallen. Zugunsten von Behinderten, zugunsten der Sicherheit, zugunsten des zu rettenden Weltklimas. Vorschriften oft nur um der Vorschrift willen. Selbst dort, wo diese Vorschriften irgendwie sinnvoll sind, wird bei ihrer Verkündigung viel zu wenig nachgedacht, dass damit vor allem das Bauen und damit Wohnen noch teurer wird, bevor noch irgendein anderer Zweck erreicht werden könnte.
  2. Die Menschen sind anspruchsvoller geworden. Was auch mit dem Älterwerden der Durchschnittsbevölkerung zu tun hat. Wenn im Schnitt pro Kopf heute doppelt so viel Quadratmeter bewohnt werden wie noch vor wenigen Jahrzehnten, hat sich allein dadurch der Bedarf an Wohnfläche verdoppelt.
  3. Je strenger der Mieterschutz für die Glücklichen, die schon eine Wohnung haben, umso sicherer ist, dass überlebende Witwen oft viele Jahre in viel zu großen, aber unvergleichlich billigen Wohnungen bleiben, weil sie die Miete einer kleineren Wohnung viel teurer käme.
  4. In den großen Städten gibt es massiven Zuzug vom Land. Ganz besonders intensiv ist er in den Universitätsstädten (während am Land Häuser nach dem Sterben der früheren Bewohner oft jahrelang unanbringlich sind).
  5. Noch stärker ist der Zuzug aus dem Ausland. Während die Migration von Fachkräften aus Osteuropa im Abklingen ist, sind es umso mehr "Flüchtlinge" aus Afrika und Asien, die in die Städte strömen und dort von den diversen Formen der Sozialhilfen leben. Sie wollen alle in der Nähe von Menschen der gleichen ethnischen Herkunft leben, was sie naturgemäß nie in kleine Orte führt.
  6. Die Kommunen haben kein Geld, um diese Bedürfnisse mit Gemeindebauten zu befriedigen.
  7. Kaum jemand ist willens, eine Eigentumswohnung zu verkaufen, wenn er das Geld nicht dringend braucht. Denn es macht keinen Sinn, das erhaltene Geld auf die Bank zu legen, wo es dank der Nullzinsen alljährlich deutlich an Wert verlieren würde.
  8. In Wahrheit zeigt sich bei den Immobilienpreisen eine massive Inflation, die aber in den offiziellen Verbraucherpreis-Messungen nicht angezeigt wird. Da die – vor allem in Asien erzeugten – industriellen Produkte zugleich preisstabil sind oder dank neuer Produktionsmethoden sogar billiger werden, bleibt die von Staaten und EU gemessene Inflation extrem niedrig.
  9. Es wird nicht kontrolliert, ob die Mieter von geförderten und Gemeindewohnungen nicht längst sehr gut verdienen, daher eigentlich jeden moralischen Anspruch verloren haben, weiter gefördert zu werden (das wirde etwa in Wien schon deshalb nicht kontrolliert, weil zu den Profiteuren dieses Systems auch viele Parteifunktionäre zählen). 

Die zwingende Folge all dessen ist das Knapper- und Teurerwerden der relativ wenigen überhaupt noch auf den Markt kommenden Wohnungen. Das Problem wurde in den letzten Jahren vor allem in Deutschland durch große Wohnbaufirmen gemildert, die Miets- oder Eigentumshäuser gebaut oder alte Häuser saniert und dann wieder auf den Markt gebracht haben. Naturgemäß wollten Immobilienfirmen – und die Leute, die bei ihnen Geld angelegt haben – damit Geld verdienen. Sonst täten sie es ja nicht.

Seit einiger Zeit hat jedoch vor allem in Berlin eine massive Klassenkampf-Hetze gegen die Wohnungs-Konzerne begonnen, die nun zu konkreten politischen Maßnahmen der dort regierenden Linksparteien führen dürfte: Erstens ist ein Mietpreisdeckel in Vorbereitung, der in vorhandene Verträge eingreift. Zweitens tragen sich die Linksparteien mit Plänen, große Wohnbaukonzerne überhaupt zu enteignen.

Wunderbar, denkt sich da der simple Durchschnittsbürger und Sozialist. Wer hat schon Sympathien mit großen Konzernen? Der diesen Plänen zujubelnde Bürger vergisst nur völlig die zwangsläufig kommenden Folgen solcher Maßnahmen:

  • Wenn man mit der Vermietung seiner Wohnung nichts mehr verdienen kann, werden halt noch viel weniger Wohnungen vermietet werden. Man hortet die Wohnung dann lieber fürs Enkelkind, das in 15 Jahren – vielleicht – eine Wohnung brauchen wird. Oder dann vielleicht doch nicht. Oder man benutzt die nichtgenutzten Wohnungen einfach als Lagerfläche für all das alte Zeug, das man nicht mehr braucht, von dem man sich aber ungern trennt (zumindest würde man etliche Wochen zum Aussortieren all der angesammelten Dinge brauchen …). Oder als Gästewohnung, wenn man zweimal im Jahr eine solche braucht. Also kommen weniger Wohnungen auf den Markt.
  • Wenn man Wohnbaufirmen enteignet, braucht man öffentliches Geld dafür (entschädigungslose Enteignungen sind zum Glück noch verfassungswidrig). Aber dieses Geld fehlt dann den Kommunen, um selbst Wohnungen ("Gemeindebauten") zu errichten, oder um Genossenschaften zu fördern. Also wird noch weniger gebaut. Also kommen noch weniger Wohnungen auf den Markt.
  • Wenn man beginnt Wohnungsfirmen zu enteignen, dann legt ab diesem Zeitpunkt niemand mehr sein Geld – meist seine Altersversorgung – in solchen Firmen an. Das führt natürlich dazu, dass diese Wohnkonzerne nichts Neues mehr bauen. Also kommen weniger Wohnungen auf den Markt.
  • Es ist nichts von politischen Initiativen in Deutschland oder Österreich zu hören, den Vorschriftendschungel beim Bauen auf das sinnvolle Ausmaß zusammenzustutzen (um nur zwei Beispiele zu nennen: die in neun Bundesländern unterschiedliche und damit Kosten verursachende Bau-Bürokratie; und die mancherorts vorgeschriebenen Einbauten von Kaminen, obwohl ein Haus zentralbeheizt wird …).

Es kann überhaupt kein Zweifel bestehen: Die Folgen dieser in die völlig falsche Richtung gehenden Eingriffe in den Wohnungsmarkt führen mit absoluter Sicherheit zu einer noch weitergehenden Verknappung von Wohnraum. Jene Menschen, die schon eine Wohnung haben, werden davon profitieren. Jene Menschen hingegen, die noch eine Wohnung suchen – also meist die Jungen, die eine Familie gründen wollen – werden bitter bestraft. Mit anderen Worten: Linke Politik bestraft die Ärmeren am meisten.

Sozial? Gerecht? Ist doch egal. Es geht nur um hemmungslosen Populismus, der am Wahltag Zinsen bringen soll. Wenn man jedoch die Dinge komplett durchdenkt, sieht man (auch hier) mit voller Klarheit: Sozialismus funktioniert nicht einmal auf dem Papier.

Dass eine solche Wohnungspolitik versagen muss, hat man ja auch schon in Osteuropa gesehen: Im Kommunismus war wegen genau dieser Politik die Wohnungsnot noch viel katastrophaler. Junge Leute mussten in manchen Ländern oft zehn Jahre bis zur "Zuteilung" – Ja, so hieß das – einer neuen Wohnung warten, und das war praktisch immer in einem hässlichen Plattenbau. Und mangels privater Hauseigentümer verfielen auch die bestehenden Häuser, sodass bei der Wende 1989 viele Häuser in einem katastrophalen Zustand waren, haben sie doch die letzte Renovierung vor 1914 erlebt.

Gewiss, diese Politik findet man derzeit nur in Berlin. Aber irgendwann werden linksradikale Genossen in Österreich mit Sicherheit entdecken: Super, das machen wir auch!

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    34x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juni 2019 02:11

    Mietpreisregulierungen gab es in Deutschland bereits im Jahre 1936, durchgesetzt von einer Partei, für die der Sozialismus namensgebend war. Im östlichen Teil Deutschlands, dem eigentlichen Rechtsnachfolger von Nazideutschland, überstanden diese Gesetze sogar das Jahr 1945 und hatten sogar bis 1989 Gültigkeit. Nach der Annexion der BRD durch die DDR lebt die alte Tradition wieder auf und es wird halt munter enteignet, reguliert und ganz nebenbei lässt man in bewährter SA-Manier die Autos der politischen Gegner anzünden, Auslagenscheiben einschlagen, um hernach die einzigen, die sich dem wilden Treiben entgegenstellen, als Nazis zu beschimpfen.

    Wir leben in einer verkehrten Welt, wo der Wertekompass völlig durcheinandergeraten ist. Würde man das Verbotsgesetz korrekt auslegen, müsste man die Sozialisten, die Grünen, die Linken und noch einige andere vor den Richter schleppen und aburteilen lassen - wegen Wiederbetätigung.

  2. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juni 2019 08:11

    Das Gute an der Wohnungsknappheit und den hohen Mieten ist, es betrifft vor allem diejenigen, die sich diese Zustände selbst gewählt haben.

    Die Piefkes glauben, man kann jährlich eine Großstadt mit 250.000 Einwohnern aus dem Boden stampfen, inklusive Infrastruktur,(wofür die 250.000 Invasoren natürlich nichts arbeiten oder bezahlen müssen).
    Wia faffen daff!

    Auch in Blödsterreich ist es so, daß man hier - demokratisch legitimiert durch eine satte Mehrheit von 83% - jedes Jahr alleine an Asylforderern eine Stadt von der Größe von Amstetten in etwa errichtet werden muss.
    Ja, wir wollen "tolerant und weltoffen" sein, wie uns Botox-Bierlein verkündete.
    Also seid mal schön weltoffen. Die mehrheit hat sich für Neger statt Wohnraum und für moslemische Bildungswunder statt Wohlstand entschieden. Weil wir ja als "reiches Land" blabla blubb...

    Der Markt regelt es eben und knappes Gut wird teuer. Die regulierten Mieten in Altbauten reichen bereits heute nicht, auch nur die Substanz zu erhalten und die Inflation ist in den Sachwerten abzulesen. Grund ist knapp, Gebaut wird nicht von heute auf morgen und daher sind Neubauten teuer.
    Wasd an "sozialem Wohnbau" errichtet wird, wird vorrangig Fremden zugeteilt.
    Die sich daraus ergebenden Bereicherungen konnte man jüngst in der "Seestadt", einem Neubaugebiet Wiens so köstlich bewundern.
    Die Wiener finden das aber zu über 60% besonders toll, wenn man Rotzgrün und Pinkschwui zusammenzählt.
    Der Sozi in seiner Blödheit glaubt, mit Enteignungen oder Mietobergrenzen irgendwas lösen zu können.
    Hat ja schon in der DDR und dem ganzen Ostblock so super funktioniert.
    Sagte ich schon, daß so ein Sozi blöd ist wie das Vieh?

    Erst Hunderttausende Fremde einladen, diese voll versorgen und dann sudern, weil das was kostet aber gleichzeitig zu 87% für ein "weiter so!" oder gar ein "mehr davon!" stimmen?

    Da die Österreicher ja den Euro wollten , und sich freuen, wenn sich Sparen nicht lohnt, wird es wie in Japan enden. Stagflation über Jahre, wobei Realitäten unbezahlbar werden.
    Wie gewählt, so geliefert.

    Im "Schilling-Volksbegehren" stand der Satz: "Überdies haben sich die im Vertrag von Maastricht festgelegten Bedingungen und Kriterien für die Einführung einer gemeinsamen europäischen Währung seit 1994 grundlegend geändert, sodaß die Einhaltung des Vertrages nicht mehr gegeben ist."
    Beinahe prophetisch, nicht wahr? Das war 1997. Seither wurde die neue Währung mehrfach "gerettet", jede, aber auch jede Bedingung für ihre EInführung (Schuldenobergrenze, Neuverschuldung) gebrochen.

    Für den Euro stimmten dennoch damals knapp 96%.

    Bald wird's Sparschweinderl leer sein und die Wohnung unbezahlbar.

  3. Ausgezeichneter KommentatorTegernseer
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juni 2019 06:04

    Den steilsten Anstieg der Wohnungspreise gibt es seit der unkontrollierten Masseneinwanderung von 2015. Die Genossen und Willkommensklatscher können wohl 1 und 1 nicht zusammenzählen!

  4. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juni 2019 06:08

    OT " Wie kann jemand wie du so deppert sein? " Soll eine der ersten Reaktionen von Philippa Strache gewesen sein, als ihr dieses Ibiza Video bekannt wurde.

    Wer würde ihr da nicht beipflichten? Aber:

    ° Ist es nicht wahrscheinlich, daß in geheimdienstlicher Perfektion Bewußtsein verändernde Drogen im Einsatz waren?

    ° Ist es nicht wahrscheinlich daß in geheimdienstlicher Perfektion krimineller Einsatz der Psychowissenschaften im Einsatz war? War nicht schon bei E. Freud HYPNOSE Gegenstand seiner wissenschaftlichen Arbeit? Fortschritt und Perfektion in krimineller Absicht, ist auch im Fall Strache - Ibiza nicht aus zu schließen.

    ° Hätte sich H. C. Strache, würde er tatsächlich so wirklich empörende Gedanken haben, nicht längst früher bei seiner politischen Arbeit verraten müssen?

    ° Jörg Haider kam just zu einem Zeitpunkt bei einem umstrittenen Verkehrsunfall zu Tode, als sich dessen Wieder Annäherung an HC Strache anbahnte. Spielte bei diesem Unfall eine " bedrohliche " Entwicklung der österreichischen Politik eine Rolle?

    WIR WISSEN ES NICHT !

    Aber die politische Macht war nach dem 2. Weltkrieg in Österreich, und vielfach in ganz Westeuropa, in der Hand von Parteien wie der PSEUDO CHRISTLICHEN ÖVP und der marxistischen SPÖ aufgeteilt.

    DIE MACHT GING NICHT VOM VOLKE AUS, weil diese Parteien eben nicht populistisch waren.

    ° HC Strache hat nach Knittelfeld den Scherbenhaufen FPÖ wieder zu einer staatstragenden Partei aufgebaut.

    ° HC Strache hat bis zum tatsächlich empörenden Ibiza Video als Vize Kanzler eine beachtenswert gute Figur und überwiegend gute Politik gemacht.

    HC Strache hat sich damit UM DAS VATERLAND ÖSTERREICH UND GANZ EUROPA VERDIENT GEMACHT ! ! !
    Es gebührt ihm, dies an seinem 50 Geburtstag festzustellen.

    Die große Zahl der Vorzugsstimmen bei der Europa Wahl zeigt, daß sehr viele Österreicher bezweifeln, daß das Ibiza Video HC Straches wahres Gesicht zeigt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorKonrad Hoelderlynck
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juni 2019 01:55

    Ich sehe die Situation in zumindest zwei Punkten ein bisschen differenzierter: Selbstverständlich rede ich einer Privatwirtschaft das Wort. Allerdings beunruhigen mich die Dimensionen internationaler Konzerne sehr, die zu einer totalen Abhängigkeit der Menschen von anonymen Großstrukturen führen und immer stärker in die ursprünglich freie Lebensgestaltung der Menschen eingreifen. Zwei Beispiele: Lebensmittel und Wohnen. Die Lebensmittelversorgung von Bevölkerungen muss überwiegend aus regionaler Kraft gewährleistet werden können, sodass jeder einzelne Mensch eine gewisse Kontrolle darüber haben kann, ohne auf anonyme Hersteller, Konzerne und Transporteure angewiesen zu sein. Von dort bis zur staatlichen "Zuteilung" ist nämlich nur ein kurzer Schritt. Das gleiche gilt für Wohnraum: Ich halte es für absurd, zentralbeheizte Häuser zu bauen, die - selbst wenn man mit Holz aus dem eigenen Wald heizt - ohne Strom kalt bleiben, weil es keinen Kamin gibt, mit dem man sich im Notfall behelfen kann. Für solche Abhängigkeiten habe ich kein Verständnis, weil es eine Frage der Zeit ist, bis einmal der "falsche" Politiker die Fäden in die Hand nimmt. Auch hier gilt: Privater Immobilienbesitz, auch wenn die Vermietung oder Verpachtung desselben im Vordergrund steht, ist förderungswürdig, wichtig und wünschenswert. Die Verteilung von Wohnraum gehört aber weder überwiegend in die Hand von Politikern noch von Konzernen. Auch hier gilt: regionale Überschaubarkeit. - Übrigens: dass privater Immobilienbesitz (den gab es sehr wohl) in der so genannten DDR dem Verfall preisgegeben war liegt daran, dass die DDR im Laufe der siebziger Jahre (ich glaube ab 1973 etwa) verboten hat, in den Bestand "bourgoiser" Bausubstanz zu investieren. Die Spätfolge ist aber eine durchaus positive. Jene Häuser, die den elenden Kommunismus überstanden haben, bilden heute in den Städten des ehemaligen Ostblocks ganze Ensembles unzerstörter Architektur, über die wir uns heute freuen. In Leipzig wurden nach der Wende beispielsweise ganze Straßenzüge unter Denkmalschutz gestellt, sodass etwa zahlreiche alte Bürgerwohnungen ursprünglich erhalten sind, ohne der Zersplitterung in teure Studentenappartements oder Wohnklos für Singles anheim zu fallen. - Also: Ich will KEINEN Kommunismus, KEINE Planwirtschaft. Aber ich will auch KEINE Abhängigkeiten von anonymen internationalen Konzernen. Ich will den Vermieter meiner Wohnung kennen, ich will den Hersteller meiner Lebensmittel kennen, und ich will die Gewissheit, im Notfall mein Haus auch ohne Strom heizen zu können und mich durch meinen Gemüsegarten, Hühner und zwei Schweine ernähren, wenn alles andere zusammen bricht.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juni 2019 08:06

    Kleine Präzisierungen. Der Sozialismus ist auf dem Vormarsch. Generell.
    Die Ankündigungen von Enteignungen von Wohneigentum, sind ein integraler Bestandteil, der bereits weit fortgeschrittenen Entwicklung in Richtung Sozialismus.
    Diese linke "Schwachsinn" ist kein Schwachsinn, sondern Bestandteil einer langfristigen Planung. Enteignungen vom Privateigentum, waren die ersten Handlungen der Bolschewiken nach dem erfolgreichen Putsch. Wohin dieser Weg geführt hat, wurde klar, nach der wirtschaftlich bedingten Implosion des kommunistischen Systems. Ohne einen aktiven Eingriff von aussen. Der Zusammenbruch des Comecon, wirtschaftlich und politisch, war die direkte Folge der Planwirtschaft.
    Eine ausgezeichnete Zusammenstellung der Ursachen für die Wohnungsnot in den grossen Städten. Die Ursache und die Wirkung greifen ineinander.
    Eine Ursache, als Ergänzung. Steuern. Die sozialistischen Regierungen haben die Steuern weit über die Schmerzgrenze erhöht. Die wenigsten klagen über die zunehmende Steuerlast. Obrigkeitshörigkeit, Untertanen Mentalität. Die Herrschenden, werden ihre Gründe haben, das Geld für sich zu beanspruchen. Meint der kleine Mann.
    Würden die Herrschenden, die Ausgaben des Staates auf die Hoheitsaufgaben reduzieren, würden die Steuern cca. gedrittelt. Mit dieser Entlastung könnten die Familien ihre Wohnungen finanzieren. Dazu wird es nicht kommen. Die linken schüren Neid. Das ist ihr Rezept, um endlich den Klassenkampf zu beginnen, zu dem sie ihre Ideologie verpflichtet.
    Dreissig Jahre später gibt es ein Verlangen nach einer Wiedergeburt des sozialistischen Systems, in der Politik und in der Wirtschaft. Das Primat der Politik bestimmt die Wirtschaft. Im Sozialismus. Logische Konsequenz. Planwirtschaft.
    Principii obsta. Das ist erst der Anfang.
    Kurz ist bereits auf dem richtigen Weg. Wie er verkündet. Sicher nicht auf dem Weg zu Wiedereinführung der Marktwirtschaft.

  7. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juni 2019 09:07

    >> "bis zur 'Zuteilung' – Ja, so hieß das – einer neuen Wohnung"

    Warum "so hieß das"? So heißt es doch in Wien immer noch.

    Und außerdem ist so eine Zuteilung das einzig "gerechte" System, denn anderenfalls würden die "Reichen" einfach mehr bezahlen und die "Armen" und "Benachteiligten" blieben auf der Strecke und hätten keinen Wohnraum mehr.

    Mehr zahlen und dadurch bevorzugt werden, das geht ja überhaupt nicht. Auch in den sozialistischen Staaten war es ganz und gar unmöglich, gegen Bezahlung in Dollar bei der Zuteilung bevorzugt zu werden. Und auch in Wien ist es ganz und gar unmöglich, bei der Zuteilung vorgereiht zu werden.

    Kollektivierung ist die einzig sinnvolle und gerechte Vorgehensweise! Und so könnte man sich am einst sozialistischen Polen ein Beispiel nehmen:

    Die Bauern am Lande verstanden (noch) nicht, was ein Sechsjahresplan ist. Also sandten sie eine Delegation zu Bierut nach Warschau mit der Bitte um Erklärung. Und Bierut erklärte ihnen:

    "Genossen, seht ihr dieses Zinshaus? Es hat 6 Stockwerke, und wenn wir unseren Sechsjahresplan umsetzen, wird es 36 Stockwerke haben. Vielleicht versteht ihr jetzt, was ein Sechsjahresplan ist?"

    Die Delegation der Bauern kehrte in das Dorf zurück und mußte den anderen erklären, was Bierut gesagt hatte. Am Lande gibt es allerdings keine so hohen Zinshäuser. Die Delegierten zeigten statt dessen auf eine Schlange, die sich vor einem Geschäft gebildet hatte, und sprachen:

    "Seht ihr diese Schlange? In sechs Jahren wird sie sechs Mal so lang sein ..."

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juni 2019 22:03

    OT
    ein deutscher Antifa Scherge wird in der Krone eingeladen, um über Polizeigewalt zu sprechen. Man fragt sich, ob bei den Verantwortlichen in der Krone schon alle Sicherungen durchgebrannt sind. Oder ist das jetzt ein neuer Zugang zur Politik in Österreich, Umsturz und Randale durch Süddeutsche und Antifa.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juni 2019 12:18

    da ich mal dort für ein paar Jahre gelebt hatte: München Stadtrandlage (heute) im Neubau - etwa 11.000 Euro am m2. Wie soll so etwas noch verdient werden, außer mit eigener Firma, Arztpraxis oder Erbe?

    Was mir immer in der Wohndiskussion fehlt, sind die stagnierenden bzw fallenden Reallöhne seit etwa 20 Jahren. Nach meiner Meinung müßte hier angesetzt werden und dann würden sich viele Probleme anders darstellen.
    Diese Reallohnverluste sind nicht nur ein Versagen der Politik, sondern auch ein Versagen der Wirtschaft, die sich vehement wehrt jedwede gesellschaftliche Verantwortung zu tragen, genauer gesagt, ist es dieser Managerkapitalismus, die Trennung von Eigentum und Verantwortung.

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  1. MF
    17. Juni 2019 07:09

    Auch, wenn man nicht extra danach Ausschau hält, fallen einem als Mieter im Wiener Wohnungssozialismus krasse Fälle von Freunderlwirtschaft / Korruption auf. Für einen Mieterbeirat auf meiner Stiege, der eine 80 m² Wohnung mit seinen zwei minderjährigen Töchtern bewohnt, wird seit 5 Jahren eine schöne 43 m² Wohnung im obersten Stockwerk für die ältere Tochter reserviert. Manche Mieter dürfen untervermieten, bzw. Wiener Wohnen schreitet aus unbekannten Gründen nicht ein.
    Noch etwas Eigenartiges: Kürzlich wurden Feiertage und der Sonntag als Ruhetage aus der Hausordung gestrichen. Es gilt nur noch 22:00 - 6:00 als Ruhezeit.

  2. Niko (kein Partner)
    14. Juni 2019 18:18

    Lieber Herr Dr. Unterberger,

    zum Thema Wohnungssozialismus sollten Sie den Genossen auch unter die Nase reiben, dass ein Zurückfahren des Wohnbaus nicht nur den Mietern sondern auch einer anderen traditionellen SPÖ-Klientel schadet:
    Es sind die vielen Beschäftigten der Baubranche.
    Man könnte jetzt einwenden, dass die ohnehin bereits die FPÖ wählen und diese Menschen der SPÖ egal sind.

    Damit hätte sich die SPÖ als Arbeiterpartei aber endgültig aufgegeben.

    Auch bei den tollen Vorschlägen der Frau Herr freuen sich die sozial Schwachen sicher ganz besonders. Eine Streichung der MwSt. auf Wohnungsmieten würde bei den teuren Wohnungen viel mehr bringen als bei den billigen.
    Damit würde die SPÖ endgültig "Politik für Millionäre" machen (in Anlehnung an einen Gusenbauer'schen Slogan).

    Hoffentlich wird die Zeit der Expertenregierung nicht zu sehr für Wahlzuckerl missbraucht. Derzeit sieht es aus, als ob uns die nächsten Monate sehr teuer zu stehen kommen werden.

    LG
    Niko

    • AppolloniO (kein Partner)
      16. Juni 2019 10:39

      lieber Niko,
      sollte man das unverständliche Treiben der SPÖ gerade anders herum sehen? Die Roten wollen den Bauarbeitern keine Job-Chancen geben, sind diese doch längst zur FPÖ abgewandert.
      Und vielleicht bring ja die Abschaffung der MWSt. doch endlich ein paar Stimmen aus der Mittelschicht?

  3. Volker Schulz (kein Partner)
    14. Juni 2019 14:30

    Ich verstehe die ganze Kritik an der Planwirtschaft nicht. Meine Tante damals in der DDR hatte eine großzügige Wohnung von der Partei zugewiesen bekommen. Zwar nur ein Zimmer, aber mit Bad! In diesem konnte man bequem stehen, und seine Arme ausbreiten konnte man auch im Wohnschlafzimmer. Dort stand eine Couch, tagsüber zum Sitzen, nachts zum Schlafen. Der schmale Tisch davor ermöglichte sogar noch einen geräumigen Schrank für den sozialismusverträglichen Besitz, und wenn man den Tisch zur Couch rückte, kam man zwischen ihm und dem Schrank vorbei. Auch eine Küche war da, ohne Tür, denn die kostete unnötig Platz, eine Kochzeile, genug Raum für einen schlanken Koch, sich ein Essen zuzubereiten.

    • Volker Schulz (kein Partner)
      14. Juni 2019 14:31

      Also alles da, was das Herz begehrte, angemessen für eine Studienrätin und unglaublich viel besser als die Obdachlosigkeit im Kapitalismus. Vertraut also den Linken, bald wird niemand mehr unter Brücken schlafen müssen. Der Preis dafür ist nichts als ein bißchen weniger Bequemlichkeit für Leute, die gewohnt sind, in palastähnlichen Behausungen zu vegetieren.

    • In der richtigen Proportion (kein Partner)
      14. Juni 2019 18:59

      Hr. Schulz:

      Gebührend und im Rahmen besonders vor die "Roten Falken", weiters für die Nomanklatura hochgestellt oder subaltern aller Linken von Braun, Grün und Rot!

  4. fxs (kein Partner)
    14. Juni 2019 13:44

    Früher einmal, als Neutralität noch ernst gemeint wa,t gab es den Begriff Lief letztlich auf Erhaltung eines Mindestmaßes an Autarkie hinaus. Die Neutralität ist tot, also auch die "Wirtschaftliche Landesverteidigung".

  5. Falke (kein Partner)
    14. Juni 2019 12:58

    Es gibt noch 2 (teilweise zusammenhängende) Gründe, warum leerstehende Wohnungen gar nicht vermietet werden. Erstens die sehr mieterfreundliche (und daher vermieterfeindliche) Gesetzeslage, wonach der Vermieter den Mieter - auch bei Eigenbedarf - sehr schwer aus der Wohnung hinauskriegen kann, und zweitens die Tatsache, dass man als Wohnungseigentümer jederzeit gewärtig sein muss, dass die Mieter die Wohnung innehalb kürzester Zeit in eine Ruine verwandeln, und dass man sie - siehe "erstens" - dann trotzdem nicht fristlos kündigen kann (kenne selbst einige solcher Fälle).

  6. McErdal (kein Partner)
    14. Juni 2019 11:07

    @ glockenblumen

    Diesen Beitrag möchte ich Ihnen ans Herz legen, vielleicht finden sie diese Aussagen ja

    interessant ? Besonders in Hinblick auf das was kommen soll - die Zeit wird es

    erweisen, ob da was dran ist...MFG

    h t t p s : //www.youtube.com/watch?v=GNITVR6QyCU

    • glockenblumen
      14. Juni 2019 21:25

      @ McErdal

      Sg. McErdal

      ich danke Ihnen vielmals für den Link, der Hochinteressantes birgt. Das klingt wie aus der Offenbarung.
      Vom ersten Moment an habe ich ihn dieser Fraktion zugeordnet - was ich sonst noch gedacht habe und denke, kann ich hier leider nicht schreiben, aber es hat sich bis jetzt viel bewahrheitet.
      Wie Sie sagen - man wird sehen, was kommt....
      Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende
      mit freundlichem Gruß
      glockenblumen

  7. AppolloniO (kein Partner)
    14. Juni 2019 10:50

    Diesmal regen mich die meisten Blogs zu diesem Thema auf. Alle finden noch eine Kleinigkeit um AU zuzustimmen, aber keiner bespricht die geistige Überschrift über dem Ganzen.

    LinxRotGrüne und und deren verbündete NGOs sind zu einfach in ihrer Denkungsweise um auch nur über eines der AU-Argumente nachzudenken, geschweige denn die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.

    Diese Rattenfänger bekommen noch immer viel zu viele Stimmen. Aufklärung ist also das Gebot der Sunde.

  8. wolfgang ullram (kein Partner)
    14. Juni 2019 07:39

    zum erstenmal ärgere ich mich über das was der Autor schreibt. es ist mitnichten, schlecht, dass es Vorschriften beim errichten neuer häuser gibt, die FÜR die behinderten einen leichten zugang und abgang ermöglichen. oder sind sie herr unterberger der Meinung, so wie in der Gründerzeit üblich, muss sich der immobile Hausbewohner oder Besucher (solche leute sollen gefälligst zu hause bleiben) in den hablbstock quälen bis er zum lift-falls vorhanden-kommt. sollens in den Wohnungen bleiben die invaliden! und wenns brennt in der Wohnung ersticken. wirklich....müssen sie erst selber betroffen sein, bevor sie an die schwächsten denken? ich wende mich ab mit grau(s)en.

  9. McErdal (kein Partner)
    14. Juni 2019 07:37

    *Gesundheit wurscht! SPÖ "knebelt" Wirte am Donauinselfest zum Tschick-Verkauf*
    h t t p s : //www.unzensuriert.at/content/0030023-Gesundheit-wurscht-SPOe-knebelt-Wirte-am-Donauinselfest-zum-Tschick-Verkauf

    Es geht nur um die SCHRIFTGRÖSSE, wie groß TROTTEL auf unserer Stirn steht !

    Dieser Herr ist besonders besorgt um uns - gell ???? Ein besonders militanter "NICHTRAUCHER" für Vollidioten, welche IHM das glauben.......
    ********Hier raucht Ärztekammer-Chef Zigaretterl**********
    h t t p s : //www.oe24.at/oesterreich/politik/Hier-raucht-der-Aerztekammer-Chef-ein-Zigaretterl/323002025

  10. McErdal (kein Partner)
    14. Juni 2019 07:25

    ****************Straches Frau soll in den Nationalrat***********************
    h t t p s : //epaper.heute.at/#/documents/190614_HEU/4

    Das was sie bisher gemacht hat reicht eigentlich. Wem fällt sowas perverses ein ?

    Das ist wohl das Blödeste, was ich seit langem gehört habe.......

    Wozu haben sie ein Kind bekommen - um es jetzt abzuschieben - oder was ?

    Sie wirkt überdreht - was den Tierschutz anbelangt - auf alle Fälle !

    Bei Ihr geht Hundeschutz vor Kinderschutz.....

  11. fewe (kein Partner)
    14. Juni 2019 05:59

    Jedenfalls in Wien ist nach wie vor eine unbefristete Mietwohnung die beste Lösung. Eigentumswohnungen sind heute stark überteuert und wenn die Umgebung unangenehm werden sollte, reduziert das deren Wert. Gemeinschaftseigentum ist generell konfliktbeladen.

    Entgegen der allgemeinen Einschätzung sind Gemeindebauwohnungen eher teurer als Mietwohnungen von Privaten. Jedenfalls dann, wenn man nicht bedürftig ist. Da gibt es bei Neubauten Baukostenzuschuss und die Betriebskosten sind auch recht üppig. Es ist ständig irgendwas, was zusätzlich zu zahlen ist. Gemeindebauten dürften eher gewinnbringend sein.

    Die Idee der sozialen Durchmischung in Gemeindebauten finde ich eigentlich gut.

    • McErdal (kein Partner)
      14. Juni 2019 07:52

      @ fewe
      Aus Ihrem Post:

      Die Idee der sozialen Durchmischung in Gemeindebauten finde ich eigentlich gut.

      Welche Mischung wäre Ihnen den lieber - die afrikanische, oder die vom Balkan ?

      Das Blöde dabei ist nur, daß alle diese Kulturen eine andere Vorstellung

      von Tag und Nacht, mit der dazugehörigen Nachtruhe haben !

      Und natürlich auch von Reinlichkeit !

      Der Dreck der verursacht wird, ist auch nicht gestern....aber sie können natürlich

      gerne saubermachen, die Hauswarte würden es Ihnen danken.....

    • fewe (kein Partner)
      14. Juni 2019 13:16

      @McErdal: Nein ich hatte damit gemeint, dass in Gemeindebauten auch Politiker wohnen oder andere Leute, die (mittlerweile) sich auch eine andere Wohnung leisten könnten.

      Die kulturelle Durchmischung ist freilich ein Problem.

  12. kremser (kein Partner)
    12. Juni 2019 22:03

    OT
    ein deutscher Antifa Scherge wird in der Krone eingeladen, um über Polizeigewalt zu sprechen. Man fragt sich, ob bei den Verantwortlichen in der Krone schon alle Sicherungen durchgebrannt sind. Oder ist das jetzt ein neuer Zugang zur Politik in Österreich, Umsturz und Randale durch Süddeutsche und Antifa.

    • Riese35
      12. Juni 2019 23:01

      Hat dann nicht Benko Anteile an der Krone erworben?

    • Haider
      12. Juni 2019 23:40

      an Riese 35: Ja, 24 % und genauso vom Kurier. Schließlich ist er ein Spezial-Spezl von Regierungssprenger Kurz.

    • fewe (kein Partner)
      14. Juni 2019 06:03

      Die Krone ist jetzt durch das Ibiza-Video auf Linie gebracht worden. Das wird fortan so weitergehen.

  13. Basti
    12. Juni 2019 20:07

    Ein exzellenter Beitrag, der aber nur für die Einheimischen von Bedeutung zu sein scheint. Denn für die "illegal Eingereisten" wurden sichtlich eigene Gesetze geschaffen. Häuser werden/wurden schnell errichtet, und zwar an Orten wo bis dato kein Nativ bauen durfte. Die Raumordnung war plötzlich kein Thema mehr. Außerdem, trotz anhaltender Wohnungsknappheit,für die Migranten werden Tür und Toren geöffnet. Der Staat/Steuerzahler zahlt eben gut.

  14. Undine
    12. Juni 2019 18:09

    OT---aber jederzeit möglich:

    "Wann kommt der BLACKOUT? - T.C.A. Greilich bei SteinZeit"

    https://www.youtube.com/watch?v=WgGjgYmy3o0

    Vielleicht versuchen die Deutschen, es den SCHILDBÜRGERN---ihren Vorfahren! ;-)--- gleichzutun und fangen das Sonnenlicht in Säcken und Körben ein, um es in ihr neu erbautes Rathaus zu bringen!

    "Die Schildbürger bauen ein Rathaus" - Ein Schildbürger-Schwank aus Deutschland

  15. Postdirektor
    12. Juni 2019 18:09

    OT

    Gesinnungsdiktatur

    Die vom Verteidigungsministerium eingestellte Sicherheitsschule in Wiener Neustadt, die im Herbst den Betrieb hätte aufnehmen sollen, und für die sich bereits 53 junge Menschen angemeldet hatten, soll aufgrund eines Entschließungsantrages im Nationalrat, der von ÖVP, FPÖ und SPÖ! unterstützt worden ist, doch erhalten bleiben.

    Nur der Verteidigungsminister unserer vom Bundespräsidenten eingesetzten Regierung und ehemaliger Adjutant von VdB will das trotzdem nicht.

    Schwerpunkte dieser Schule wären die Einhaltung von Regeln und die Übernahme von Verantwortung.

    So eine Schule wollen Linke natürlich keineswegs.

    https://noe.orf.at/stories/3000122/

    • Gandalf
      12. Juni 2019 19:09

      @ Postdirektor:
      Ja, ich bin genau so verärgert über diesen Wichtigtuer wie Sie es sind. Aber uns beiden mag es zum Trost gereichen, dass dieser Herr XY ab Mitte Oktober, spätestens November, wieder das ist, was er war: (unnötiger) Adjutant des (....? na ja, seien wir nicht zu streng-) des Bundespräsidenten von etwas mehr als 50% der Österreicher. Und die Schule wird dann sein Nachfolger, der vielleicht sogar einer seiner Vorgänger war, weiter fördern.
      Derzeit sind wir eben in einer Phase, in der Kleingeister Kirtag feiern. Das geht vorbei.

  16. steinmein
    12. Juni 2019 17:54

    Die Vorschreibung von Kaminen bei Zentralheizungen hat zumindest im Eigenheim den Sinn, dass bei Ausfall von Strom,, techn. Störung , etc, ein Festbrennstoffofen (Marke Dauerbrandofen) einspringen kann. Oder soll im Freien ein Lagerfeuer entfacht werden?

    • fewe (kein Partner)
      14. Juni 2019 05:08

      Gerade in einem eigenen Haus, kann man in die Zentralheizung einen Ofen für Festbrennstoffe einschleifen.

      Ich habe einmal in einem Gästehaus in Tirol gewohnt, da gab es einen großen Herd für Holz und der hatte auch gleich die Zentralheizung geheizt. Das fand ich sehr praktisch für einen solchen Fall, wenn man sowieso massenhaft - und kostenlos - Holz zur Verfügung hat.

      Die Kamine in jedem Zimmer sind eigentlich in der Praxis ziemlich sinnlos, weil dann müsste auch ein Ofen angeschlossen sein, den man dann nur anzünden braucht. Wenn es einen Ausfall gibt, dann dauert der kaum länger als einen Monat und dann wird man sich nicht mehrere Öfen kaufen wollen.

  17. socrates
    12. Juni 2019 17:44

    O.T. 1. Der Standard beklagt sich, daß 33% keine News mehr in den Medien lesen. Womit haben sie sich das verdient?
    2. Marie le Pen und Gilbert Collard kamen vor das Strafgericht, weil sie als Antwort auf die Gleichsetzung der FN mit den DAECH, die von den Medien laufend gegen sie vorgebracht wurden, auf Twitter 3 kurze Episoden, vom DAECH gefilmt, veröffentlichte.
    Ein lebender Syrer wurde von den Ketten eines Panzers zermalmt.
    Ein Gefangener Pilot wurde in einem Käfig ins Feuer gehalten und verbrannte.
    Ein amerikanischer Jourrnalist wurde geköpft und der Kopf verkehrthrum aufgesetzt.
    Facit: der Vergleich DAECH vs FN ist erlaubt, der Gegenbeweis verboten.
    Das ist Pressefreiheit und Redefreiheit pur in der Demokratie.
    Der eingesperrt russische Journalist hingegen ist ein Aufreger für die Medien weltweit!
    3. Warum lesen immer weniger Menschen die Zeitungen? Mir werden sie fast umsonst angeboten. Ich warte noch bis ich dafür bezahlt werde sie zu lesen.

    • pressburger
      12. Juni 2019 18:29

      Ökonomisch unvernünftig. Sie zahlen bereits dafür, dass sie die Zeitungen nicht lesen. Sie sollten auch aufmerksam den ORF in Bild und Ton verfolgen, den für den ORF haben Sie auch schon gezahlt. Sogar zwei mal.

    • Zraxl (kein Partner)
      14. Juni 2019 13:38

      Ad 1) Man darf aber trotzdem nicht davon ausgehen, dass deswegen 67% Volldeppen sind. Es können ja ein paar von den Lesern trotzdem übernasern dass die Lügenpresse halt Lügen verbreitet.

  18. Specht
    12. Juni 2019 13:30

    Punkt 9. der Aufzählung dürfte ein besonders wunder Punkt sein und es würde viele Wohnungsbesitzer in Wien, die quasi durch die MA25 enteignet werden freuen näheres darüber zu erfahren.

    • socrates
      12. Juni 2019 17:53

      Ich würde aus einem Gemeindebau im 1.Bezirk auch nicht ausziehen.

  19. kremser (kein Partner)
    12. Juni 2019 12:18

    da ich mal dort für ein paar Jahre gelebt hatte: München Stadtrandlage (heute) im Neubau - etwa 11.000 Euro am m2. Wie soll so etwas noch verdient werden, außer mit eigener Firma, Arztpraxis oder Erbe?

    Was mir immer in der Wohndiskussion fehlt, sind die stagnierenden bzw fallenden Reallöhne seit etwa 20 Jahren. Nach meiner Meinung müßte hier angesetzt werden und dann würden sich viele Probleme anders darstellen.
    Diese Reallohnverluste sind nicht nur ein Versagen der Politik, sondern auch ein Versagen der Wirtschaft, die sich vehement wehrt jedwede gesellschaftliche Verantwortung zu tragen, genauer gesagt, ist es dieser Managerkapitalismus, die Trennung von Eigentum und Verantwortung.

    • Pennpatrik
      12. Juni 2019 13:42

      Tschuldigung:
      Mittlere Einkommen so um die EUR 3.000,00 werden mit ca. 2/3 Steuern und Abgaben belastet.
      Um eine Wohnung, die 500.000,00 EUR kostet zu kaufen, müssen Sie ein Einkommen von 1,5 Millionen erwirtschaften und dem Staat 1 Million überlassen.

      Die Löhne und Gehälter der Wirtschaft sind hoch genug.

    • Pennpatrik
      12. Juni 2019 14:55

      Ergänzung:
      Im Kaufpreis von EUR 500.000,00 ist ja auch noch Grundsteuer, MwSt, Mineralölsteuer (der Baufahrzeuge), Lohnsteuer der Arbeiter und ähnlich grausiges drin. Womöglich kostet die nur EUR 300.000,00.

      Ich glaube, die Menschen haben nicht einmal eine ungefähre Ahnung, was sie so an Steuern und Abgaben abdrücken.

    • Rau
      12. Juni 2019 19:00

      Seltsamer Weise wird bei der Rechnung immer der Zins vergessen. Immerhin ist eine gute Anlage bei der man ohne zutun Geld verdient immer besser. Der Ertrag, wenn man sich schon die Arbeit, nebst Ihren aufgezählten Abgaben, antut, sollte daher schon höher sein für den Eigentümer einer Immobilie. Ansonsten wäre es ja dumm, überhaupt Geld in soetwas reinzustecken. D.h. auch das geht in den Preis natürlich mit ein!

    • fewe (kein Partner)
      14. Juni 2019 05:28

      Das ist richtig, weil Mietwohnungen sind heute eher billiger als vor 40 Jahren. Und vor 40 Jahren war es noch normal, dass man sich eine Wohnung selbst renovieren konnte und sowieso musste unter der Hand Ablöse gezahlt werden, die man beim Ausziehen nicht zurückbekommen hatte.

      Dass die Reallöhne resp. -gehälter extrem gesunken sind, kann man daran erkennen, dass man als Beamter bei gleicher Qualifikation vor etwa 40 Jahren ca. die Hälfte dessen verdient hatte, was in der Privatwirtschaft gezahlt wurde. Heute sind die Gehälter in der Privatwirtschaft eher deutlich niedriger als jene von Beamten.

    • fewe (kein Partner)
      14. Juni 2019 06:17

      @Pennpatrik: Die Abzüge von Gehältern machen ziemlich genau unabhängig von der Gehaltshöhe ca. die Hälfte aus. Bei kleineren Gehältern ist es mehr SV und keine oder wenig Steuer, bei höheren Gehältern umgekehrt. Aber insgesamt sind ist es immer ziemlich genau die Hälfte.

      Man muss freilich auch den Arbeitgeberbeitrag auf den offiziell angegebenen Bruttobezug vorher aufschlagen.

      Also: Offizieller Bruttobezug + Arbeitgeberbeitrag = eigentlicher Bruttobezug. Und davon eben die Hälfte Steuern und Abgaben.

  20. Norbert Mühlhauser
    12. Juni 2019 11:53

    Einiges fehlt mir aber in Ihrer Aufzählung, Herr Unterberger!

    So etwa die Immobilienertragsteuer (ImmoESt). Kauft eine Immobiliengesellschaft Grundstücke von Privaten, und seien es auch nur solche mit Abrissobjekten, so fällt dafür ImmoESt an, die in die Kalkulation eingepreist werden muss, weil die privaten Verkäufer sie zu überwälzen trachten (man denke an die – wenn auch tlw bloß nominelle – Wertsteigerung von Grund und Boden oder die Pauschalbesteuerungsregel für Altobjekte).

    Oder: Errichten private, nicht gemeinnützige Gesellschaften Wohnobjekte, so können sie ihren Käufern dafür nicht die gleichen günstigen (Ab)Zahlungsbedingungen einräumen wie sogenannte Gemeinnützige, weil sie steuerlich viel härter behandelt werden, insbesondere auf jährlicher Basis anstelle einer mehrjährigen Betrachtungsweise.

    Ohne diese Fiskalregelungen wären die sogenannten Gemeinnützigen auch nicht günstiger, weil deren Gewinne in die Taschen ihrer leitenden, fürstlich entlohnten Angestellten umgeleitet werden.

    Auch ist die Grunderwerbsteuer angehoben und verkompliziert worden.

    Weiters könnte die Effizienz der Leistungen kommunaler Versorger, die uns in Wien erst von wenigen Jahren emporschnellende Gebühren bescherten, zu hinterfragen sein.

  21. simplicissimus
    12. Juni 2019 10:24

    10 Jahre fuer eine Wohnung im Kommunismus warten???

    DREISSIG Jahre in der ehemaligen Sowjetunion fuer eine Wohnung!
    10 Jahre fuer ein Auto und 3 Jahre fuer einen Fernseher.

    Selbst davon ueberzeugt im letzten Jahr von Gorbatschow.

    • pressburger
      12. Juni 2019 13:34

      Das sind die Verhältnisse die, die Grünen herbeisehnen. Sie reden nicht davon, sie tarnen sich, sie täuschen den Klassenfeind. Enteignung, Verelendung der Massen.
      Die Grünbolschwiken werden im richtigen Moment zuschlagen.

    • Rau
      12. Juni 2019 19:22

      Und da regen sich welche auf, dass man früher etwas länger auf den Telefonanschluss warten musste

  22. Dr. Faust
    12. Juni 2019 09:45

    Off Topic - Zur sommerlichen Anhebung der Stimmung

    Summer Wine
    https://youtu.be/Ib_eW9VSUwM

    • pressburger
      12. Juni 2019 18:31

      Das waren noch Zeiten. Aus dem Sommerwein ist Essig geworden. Grausam.

  23. Riese35
    12. Juni 2019 09:07

    >> "bis zur 'Zuteilung' – Ja, so hieß das – einer neuen Wohnung"

    Warum "so hieß das"? So heißt es doch in Wien immer noch.

    Und außerdem ist so eine Zuteilung das einzig "gerechte" System, denn anderenfalls würden die "Reichen" einfach mehr bezahlen und die "Armen" und "Benachteiligten" blieben auf der Strecke und hätten keinen Wohnraum mehr.

    Mehr zahlen und dadurch bevorzugt werden, das geht ja überhaupt nicht. Auch in den sozialistischen Staaten war es ganz und gar unmöglich, gegen Bezahlung in Dollar bei der Zuteilung bevorzugt zu werden. Und auch in Wien ist es ganz und gar unmöglich, bei der Zuteilung vorgereiht zu werden.

    Kollektivierung ist die einzig sinnvolle und gerechte Vorgehensweise! Und so könnte man sich am einst sozialistischen Polen ein Beispiel nehmen:

    Die Bauern am Lande verstanden (noch) nicht, was ein Sechsjahresplan ist. Also sandten sie eine Delegation zu Bierut nach Warschau mit der Bitte um Erklärung. Und Bierut erklärte ihnen:

    "Genossen, seht ihr dieses Zinshaus? Es hat 6 Stockwerke, und wenn wir unseren Sechsjahresplan umsetzen, wird es 36 Stockwerke haben. Vielleicht versteht ihr jetzt, was ein Sechsjahresplan ist?"

    Die Delegation der Bauern kehrte in das Dorf zurück und mußte den anderen erklären, was Bierut gesagt hatte. Am Lande gibt es allerdings keine so hohen Zinshäuser. Die Delegierten zeigten statt dessen auf eine Schlange, die sich vor einem Geschäft gebildet hatte, und sprachen:

    "Seht ihr diese Schlange? In sechs Jahren wird sie sechs Mal so lang sein ..."

  24. Josef Maierhofer
    12. Juni 2019 08:35

    Gerade beim Wohnbau und Mietenrecht beißt sich der Sozialismus in den Schwanz.

    Beim Wohnbau wird, wie berichtet, durch Vorschriften unnötig verteuert, auch eine 'Gemeindewohnung' ist nicht billig, obwohl z.B. die Stadt Wien für sich selbst ein Recht geschaffen hat Billigbauten in Parkanlagen bauen zu dürfen. Beim Mietenrecht werden die Mieten ausgelöscht, denn tatsächliche Mieten sind in Wien zwar noch erzielbar bei Neubauten, aber nicht mehr bei Altbauten, da muss man schon draufzahlen, wenn man eine Wohnung jemanden überlässt.

    Für mich heißt das, der Sozialismus nimmt den Menschen nicht nur die Arbeit, er nimmt ihnen auch die Wohnung, und damit weitere Arbeitsplätze.

    Wer heute Wohnbedarf hat (vor allem junge Leute) muss sich tatsächlich Eigentum kaufen, an die Kinder, an die Enkel darf er nicht denken, das verunmöglicht ihm der Sozialismus, während z.B. in Wien ganze 'Flüchtlings'Clans riesige Wohnungen auf Staatskosten und genug zum Leben ohne Arbeit bekommen. Und selbst dieses Eigentum ist beim Sozialismus in Gefahr, weggenommen zu werden, wie man in Berlin bereits sieht.

    Für mich würde es zum Familienschutz gehören, Wohnungen in gleicher Weise auch unseren einheimischen Staatsbürgern zu gewähren wie den islamischen 'Familienclans', wenn wir die einheimische Fertilitätsrate erhöhen wollen. Ich frage, sind wir Österreicher schon so wenig wert geworden, dass islamisch Clans dem Sozialismus wichtiger werden als unsere Kinder ? Die schmutzige Fratze des Sozialismus, der Einheimische als 'Zahlvieh'.

    Da gibt es ganz allein die FPÖ, die sagt, 'Österreich zuerst'.

    • pressburger
      12. Juni 2019 13:36

      Richtig, Austria first, oder etwas älter, AEIOU. Hat Trump abgekupfert. Kein Wunder, Amerikaner haben selten eigene originelle Ideen.

  25. Ingrid Bittner
    12. Juni 2019 08:33

    Wenn man als Wohnbaulandesrat versucht und teilweise auch durchzieht, die Verordungen für den sozialen Wohnbau so zu gestalten, dass die Wohnungen auch leistbar sind, dann ist man der Buhmann der Nation. Na ja, wozu noch kommt, dass der OÖ-Landesrat Dr. Haimbuchner, der dies gemacht hat, ein Blauer ist, pfui gag, der darf doch niemanden etwas wegnehmen.

  26. dssm
    12. Juni 2019 08:33

    Das ist der Todesstoß für unsere Schulden-Wirtschaft! Die ständig steigenden Immobilienpreise haben natürlich zu ständig steigenden Schulden auf eben jene Immobilien geführt – Zuwanderung sei Dank ist ja der Bedarf immer größer. Die ständig höher werdenden Schulden sind der Brennstoff unserer Wirtschaft. Entsprechend war der Neubau vor allem für Gewerbe und Luxuswohnungen, wo es kaum Regulierungen gibt, und natürlich für staatlich garantierte Wohnungen – sprich für jene Zuwanderer, welche nie in der modernen Arbeitswelt ankommen werden.

    Vielleicht sind es gerade die Linken, welche das Zuwanderungsproblem angehen, indem sie die zweite Seite der Münze, nämlich Schulden auf steigende Immobilienpreise, verunmöglichen.

  27. Sensenmann
    12. Juni 2019 08:11

    Das Gute an der Wohnungsknappheit und den hohen Mieten ist, es betrifft vor allem diejenigen, die sich diese Zustände selbst gewählt haben.

    Die Piefkes glauben, man kann jährlich eine Großstadt mit 250.000 Einwohnern aus dem Boden stampfen, inklusive Infrastruktur,(wofür die 250.000 Invasoren natürlich nichts arbeiten oder bezahlen müssen).
    Wia faffen daff!

    Auch in Blödsterreich ist es so, daß man hier - demokratisch legitimiert durch eine satte Mehrheit von 83% - jedes Jahr alleine an Asylforderern eine Stadt von der Größe von Amstetten in etwa errichtet werden muss.
    Ja, wir wollen "tolerant und weltoffen" sein, wie uns Botox-Bierlein verkündete.
    Also seid mal schön weltoffen. Die mehrheit hat sich für Neger statt Wohnraum und für moslemische Bildungswunder statt Wohlstand entschieden. Weil wir ja als "reiches Land" blabla blubb...

    Der Markt regelt es eben und knappes Gut wird teuer. Die regulierten Mieten in Altbauten reichen bereits heute nicht, auch nur die Substanz zu erhalten und die Inflation ist in den Sachwerten abzulesen. Grund ist knapp, Gebaut wird nicht von heute auf morgen und daher sind Neubauten teuer.
    Wasd an "sozialem Wohnbau" errichtet wird, wird vorrangig Fremden zugeteilt.
    Die sich daraus ergebenden Bereicherungen konnte man jüngst in der "Seestadt", einem Neubaugebiet Wiens so köstlich bewundern.
    Die Wiener finden das aber zu über 60% besonders toll, wenn man Rotzgrün und Pinkschwui zusammenzählt.
    Der Sozi in seiner Blödheit glaubt, mit Enteignungen oder Mietobergrenzen irgendwas lösen zu können.
    Hat ja schon in der DDR und dem ganzen Ostblock so super funktioniert.
    Sagte ich schon, daß so ein Sozi blöd ist wie das Vieh?

    Erst Hunderttausende Fremde einladen, diese voll versorgen und dann sudern, weil das was kostet aber gleichzeitig zu 87% für ein "weiter so!" oder gar ein "mehr davon!" stimmen?

    Da die Österreicher ja den Euro wollten , und sich freuen, wenn sich Sparen nicht lohnt, wird es wie in Japan enden. Stagflation über Jahre, wobei Realitäten unbezahlbar werden.
    Wie gewählt, so geliefert.

    Im "Schilling-Volksbegehren" stand der Satz: "Überdies haben sich die im Vertrag von Maastricht festgelegten Bedingungen und Kriterien für die Einführung einer gemeinsamen europäischen Währung seit 1994 grundlegend geändert, sodaß die Einhaltung des Vertrages nicht mehr gegeben ist."
    Beinahe prophetisch, nicht wahr? Das war 1997. Seither wurde die neue Währung mehrfach "gerettet", jede, aber auch jede Bedingung für ihre EInführung (Schuldenobergrenze, Neuverschuldung) gebrochen.

    Für den Euro stimmten dennoch damals knapp 96%.

    Bald wird's Sparschweinderl leer sein und die Wohnung unbezahlbar.

    • dssm
      12. Juni 2019 08:38

      @Sensenmann
      Leider nicht wie in Japan. Denn die alternde Bevölkerung braucht halt weniger und daher ist der Konsum gesunken, ärmer fühlt sich dort aber keiner. Dazu zahlen die kaum Steuern, anstatt geben sie das Geld dem Staat lieber durch den Kauf von Staaatsanleihen, immer noch billiger und vor allem freiwillig als unsere Steuerhölle. Dafür fehlt ihnen unser Hauptproblem! Da wäre mir doch glatt das japanische Modell lieber.

    • Franz77
      12. Juni 2019 08:39

      ******************* Kleine Frage: Wann gab es eine Abstimmung über den Eumel?

    • Tegernseer
      12. Juni 2019 10:48

      Was für eine klare Sprache. Danke für diesen Beitrag Sensenmann!

    • Rau
      12. Juni 2019 11:54

      Von der Partei, der von den anderen immerwieder der Sachverstand abgesprochen wird. Dabei ließe sich genau das Gegenteil davon für fast alle Entwicklungen belegen, dass die FPÖ recht behalten hat. Aber fest im Sattel sitzen die inkompetenten Apparatschiks der SPÖVP mit ihren Ablegern. Klar, dass denen nur mehr Arroganz und Dreck schleudern übrig bleibt, bei den katastrophalen Entwicklungen, die sie zu verantworten haben. Ihre Lösungen für die Probleme, lassen sie ja noch inkompetenter erscheinen. Aber zum Glück hat ihre Bildungspolitik voll eingeschlagen, sodass sie sich auf ein ungebildetes Stimmvieh verlassen können. Man sieht es an den Wahlkämpfen, die jedes Mal dümmer werden.

    • pressburger
      12. Juni 2019 13:43

      "Sozialer Wohnbau" ist der gleiche linke Lügekonstrukt wie soziale Marktwirtschaft.
      Zuerst wird dem Steuerzahler das Geld von der staatlichen Räuberbande gestohlen, um ihn dann mit etwas Almosen zum dankbaren Untertanen zu machen.
      Feudales System. Zuerst Robot leisten, dann wurde vom Gutsherrn, dem Bauern eine Hütte, für ihn und seine Familie, übergeben.
      Welch eine Entwicklung. Oder ausharren auf der gleichen Stelle, vom 18. bis 21. Jahrhundert ?

    • Sensenmann
      12. Juni 2019 15:33

      @Franz77

      Es gab 1997 ein Volksbegehren für die Abhaltung einer Volksabstimmung zur Beibehaltung (wie vor EUdSSR-Anschluss versprochen) oder Ablöse des Schillings.
      Das wurde von etwas über 4% der Österreicher unterschrieben. Daraus folgt zwingend, daß 96% für die Abschaffung des Schillings waren, denn sonst hätte sich ja eine Mehrheit für die Volksabstimmung aussprechen müssen.

      Seither weiß der Österreicher aber wegen drückenden Bargeldüberhanges vor lauter Ederer-Tausendern gar nicht mehr, wohin mit dem Geld und freut sich, wenn er Pleitestaaten nebst Negern und Mohammedanern durchfüttern darf, um dem strotzenden Geldbeutel wohltuende Erleichterung zu verschaffen.

    • Sensenmann
      12. Juni 2019 15:37

      @pressburger

      Das tolle am "sozialen Wohnbau" ist, daß man mit diesem eine ganze Kaste von Bonzen und Parasiten mästen kann, die sich arbeitslose Einkommen in ungeheurer Höhe verschaffen und aus diesen Wohnbaugesellschaften fließt Kickback an die Sozis.

    • pressburger
      12. Juni 2019 16:49

      @Sensemann
      Wie viele von den linken Bonzen wohnen noch immer zu Spottpreisen in den Gemeindebauwohnungen ? Auch ein Missbrauch. Eigentlich betrug.

    • Templer
      12. Juni 2019 19:55

      @Sensenmann
      Eine der köstlichsten und wahrsten Kommentare ever!!!!!!!!!!!

    • wolfgang ullram (kein Partner)
      14. Juni 2019 10:21

      "da die Österreicher ja den euro wollten"
      hab ich da was verpasst?
      auszug aus Profil "8. Harte Zeiten für Schilling-Fans
      Der Schilling bleibt, wurde vor dem EU-Beitritt versprochen. Das erwies sich als glatte Lüge, genauso wie die Zusage, dass sich an den anonymen Sparbüchern überhaupt nichts ändern werde sie sind, wie der Schilling, seit 2002 Geschichte. Über ein Jahrzehnt nach der Euro-Einführung sind immer noch 8,8 Milliarden Schilling im Umlauf, allein 2014 wechselten 11.000 Österreicher 15 Millionen Schilling, die sie irgendwo gefunden hatten, in Euro." ihr beitrag ist schrott, so wie "blödsterreich"

  28. pressburger
    12. Juni 2019 08:06

    Kleine Präzisierungen. Der Sozialismus ist auf dem Vormarsch. Generell.
    Die Ankündigungen von Enteignungen von Wohneigentum, sind ein integraler Bestandteil, der bereits weit fortgeschrittenen Entwicklung in Richtung Sozialismus.
    Diese linke "Schwachsinn" ist kein Schwachsinn, sondern Bestandteil einer langfristigen Planung. Enteignungen vom Privateigentum, waren die ersten Handlungen der Bolschewiken nach dem erfolgreichen Putsch. Wohin dieser Weg geführt hat, wurde klar, nach der wirtschaftlich bedingten Implosion des kommunistischen Systems. Ohne einen aktiven Eingriff von aussen. Der Zusammenbruch des Comecon, wirtschaftlich und politisch, war die direkte Folge der Planwirtschaft.
    Eine ausgezeichnete Zusammenstellung der Ursachen für die Wohnungsnot in den grossen Städten. Die Ursache und die Wirkung greifen ineinander.
    Eine Ursache, als Ergänzung. Steuern. Die sozialistischen Regierungen haben die Steuern weit über die Schmerzgrenze erhöht. Die wenigsten klagen über die zunehmende Steuerlast. Obrigkeitshörigkeit, Untertanen Mentalität. Die Herrschenden, werden ihre Gründe haben, das Geld für sich zu beanspruchen. Meint der kleine Mann.
    Würden die Herrschenden, die Ausgaben des Staates auf die Hoheitsaufgaben reduzieren, würden die Steuern cca. gedrittelt. Mit dieser Entlastung könnten die Familien ihre Wohnungen finanzieren. Dazu wird es nicht kommen. Die linken schüren Neid. Das ist ihr Rezept, um endlich den Klassenkampf zu beginnen, zu dem sie ihre Ideologie verpflichtet.
    Dreissig Jahre später gibt es ein Verlangen nach einer Wiedergeburt des sozialistischen Systems, in der Politik und in der Wirtschaft. Das Primat der Politik bestimmt die Wirtschaft. Im Sozialismus. Logische Konsequenz. Planwirtschaft.
    Principii obsta. Das ist erst der Anfang.
    Kurz ist bereits auf dem richtigen Weg. Wie er verkündet. Sicher nicht auf dem Weg zu Wiedereinführung der Marktwirtschaft.

  29. Bürgermeister
    12. Juni 2019 07:38

    Und wieder einmal sieht man: Das Problem Wohnungsnot existiert nicht erst seit gestern. Was waren denn eigentlich die Maßnahmen der Regierung Kurz, um die Auswirkungen abzumildern?

    Aber wie man vielfach sieht, hat ja alles zwei Seiten. Im ÖVP Nähe gibt es durchaus einige die fürstlich von diesem Mangel profitieren. Die Verträge von leerstehenden Migrantenunterkünften sind weithin bekannt. Auch die Caritas ist weiterhin bestrebt ihre Klientel durch Import zu vergrößern. Nur in seltenen Ausnahmefällen, etwa bei gesuchten Schwerstverbrechern die in Europa mit echten Haftstrafen bedroht wären, schickt man sie auf Steuerzahlerkosten wieder ins Heimatland.

    Und für mich zeichnet sich weder auf europäischer und schon gar nicht auf nationaler Ebene eine Lösung des Migrationsproblems ab - zu viele profitieren davon. Und deshalb wird sich die Wohnungsnot weiter verschärfen, und die nächste Regierung Kurz-2 wird das tun, was sie auch bislang gemacht hat - nichts.

    Die Kommunisten in Graz sind deshalb so stark, weil sie sich auf dieses eine Thema spezialisiert haben. Es hat eben eine gewisse Sprengkraft und ich sehe gerade bei der ÖVP absolut keine Lösungsansätze im Gegenteil, man hat an der Verschärfung des Themas ein gewisses Interesse.

  30. Rau
    12. Juni 2019 07:00

    Wir leben zunehmend in einer Planwirtschaft. Insofern klingt es fast befremdlich, wenn weiterhin in Begriffen der freien Marktwirtschaft dahergeredet wird. Wenn beispielsweise Manager von Autokonzernen von einer steigenden Nachfrage nach Autobatterien schwadroniert wird. Was heisst hier Nachfrage?
    Dazu kommt, dass von allen Seiten politische Kräfte gepusht werden, denen diese Art der "planwirtschaftlichen Nachfrage", ein System, das noch jedes Mal in absolutem Elend geendet hat, durchaus sympatisch sind.
    Von daher erscheinen die Forderungen nach Enteignungen nur eine konsequente Folge einer anscheinend globalen Agenda, die offensichtlich in diese Richtung will.
    Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

    • Rau
      12. Juni 2019 07:03

      edit button please!!!

    • pressburger
      12. Juni 2019 07:33

      Die linke Ideologie geht von einer Zentralisierung und Kontrolle aus. Planwirtschaft ist die logische Konsequenz. Die EU hat bereits die Wirtschaft der zentralen Planung unterworfen. Bis dann und dann...., nicht der Markt, nicht der Konsument entscheidet, sondern ein Apparatschik.

    • Rau
      12. Juni 2019 19:28

      Da glauben einige, dass die Nachfrage nach einem Tesla tatsächlich was mit freier Marktwirtschaft zu tun hat

      https://www.tesla.com/de_AT/support/incentives

  31. Pumuckl
    12. Juni 2019 06:08

    OT " Wie kann jemand wie du so deppert sein? " Soll eine der ersten Reaktionen von Philippa Strache gewesen sein, als ihr dieses Ibiza Video bekannt wurde.

    Wer würde ihr da nicht beipflichten? Aber:

    ° Ist es nicht wahrscheinlich, daß in geheimdienstlicher Perfektion Bewußtsein verändernde Drogen im Einsatz waren?

    ° Ist es nicht wahrscheinlich daß in geheimdienstlicher Perfektion krimineller Einsatz der Psychowissenschaften im Einsatz war? War nicht schon bei E. Freud HYPNOSE Gegenstand seiner wissenschaftlichen Arbeit? Fortschritt und Perfektion in krimineller Absicht, ist auch im Fall Strache - Ibiza nicht aus zu schließen.

    ° Hätte sich H. C. Strache, würde er tatsächlich so wirklich empörende Gedanken haben, nicht längst früher bei seiner politischen Arbeit verraten müssen?

    ° Jörg Haider kam just zu einem Zeitpunkt bei einem umstrittenen Verkehrsunfall zu Tode, als sich dessen Wieder Annäherung an HC Strache anbahnte. Spielte bei diesem Unfall eine " bedrohliche " Entwicklung der österreichischen Politik eine Rolle?

    WIR WISSEN ES NICHT !

    Aber die politische Macht war nach dem 2. Weltkrieg in Österreich, und vielfach in ganz Westeuropa, in der Hand von Parteien wie der PSEUDO CHRISTLICHEN ÖVP und der marxistischen SPÖ aufgeteilt.

    DIE MACHT GING NICHT VOM VOLKE AUS, weil diese Parteien eben nicht populistisch waren.

    ° HC Strache hat nach Knittelfeld den Scherbenhaufen FPÖ wieder zu einer staatstragenden Partei aufgebaut.

    ° HC Strache hat bis zum tatsächlich empörenden Ibiza Video als Vize Kanzler eine beachtenswert gute Figur und überwiegend gute Politik gemacht.

    HC Strache hat sich damit UM DAS VATERLAND ÖSTERREICH UND GANZ EUROPA VERDIENT GEMACHT ! ! !
    Es gebührt ihm, dies an seinem 50 Geburtstag festzustellen.

    Die große Zahl der Vorzugsstimmen bei der Europa Wahl zeigt, daß sehr viele Österreicher bezweifeln, daß das Ibiza Video HC Straches wahres Gesicht zeigt.

    • Pumuckl
      12. Juni 2019 06:32

      HC Strache ist relativ spät nochmal Vater geworden und seiner jungen Familie natürlich auch wirtschaftlich verpflichtet.

      Unzähligen Mandataren in allen Parlamenten könnte man vorwerfen, daß sie nur wegen des Geldes und ohne Existenzbedürfnisse, ihr Mandat anstrebten.

    • Pumuckl
      12. Juni 2019 06:45

      HC STRACH HAT m.E. alleine gegenüber seiner jungen Familie DIE VERPFLICHTUNG SEIN MANDAT IM EU PARLAMENT ANZUTRETEN ! ! !

      Um sein bisheriges politisches Werk nicht zu beschädigen, sollte er aber zunächst aus der Partei austreten und alle Parteifunktionen ruhen lassen.

    • Pumuckl
      12. Juni 2019 06:48

      Bei so viel Parteinahme glaube ich feststellen zu müssen, daß ich niemals Mitglied der FPÖ war und auch niemals einer anderen Partei angehörte.

    • Brennstein
      12. Juni 2019 07:28

      1. Frau Strache ist eine gut verdienende Parteiangestellte der FPÖ.
      2. Auch andere alten Väter schaffen es, ihre Kinder mit einem normalen Einkommen bzw. mit der Mindestsicherung großzuziehen.
      3. Wollen sie dem Strache-Pamperletsch zumuten, in einem Drecksnetz wie Brüssel die ersten Lebensjahre zu verbringen?

    • pressburger
      12. Juni 2019 07:36

      Strache ist Opfer eines linken Komplotts geworden. Sein Mandat steht ihm zu. Das Gesetz bestimmt es so. Was haben die Aussagen Straches vor einigen Jahren mit seinen Mandat im EU "Parlament" zu tun.

    • Specht
      12. Juni 2019 13:25

      Egal wie Strache sich entscheidet die Jagdgesellschaft, die sich vorgenommen hat Strache und die FPÖ als Gegner auszuschalten, wird weiter hetzen. Es dürfte sich um die selben Brüder die verteilt in linken und rechten Parteien sitzen handeln und die sich moralisch über alle anderen erhaben fühlen. Solchen Verdacht öffentlich auszusprechen wird mit einem Aluhut belohnt. Bei genauerer Hinsicht fällt auf, daß diese Leute aus Eitelkeit immer wieder ausplaudern was sie vorhaben ganz ohne Ibiza und Rauschgift im Suff, wie es sich Junker leistet. Möchte nicht wissen, wie viele Empörte im Parlament in die gleiche Falle gegangen wären.

    • Pumuckl
      12. Juni 2019 17:50

      Korrektur zur 7. Zeile meines Kommentars von 06:08 h.

      Anstatt, " War nicht schon beiE. Freud Hypnose Gegenstand seiner wissenschaftlichen Arbeit? " sollte selbstverständlich da stehen " . . . schon bei S. (Sigmund) Freud Hypnose Gegenstand seiner wissenschaftlichen Arbeit?"

      Im Internet findet man reichlich Information Über S. Freuds Arbeit Mit Hypnose.

    • Undine
      12. Juni 2019 20:10

      @Pumuckl

      Danke für Ihre schöne Verteidigungsrede! Philippa hat ihrem Mann möglicherweise eine kleine Philippika gehalten! ;-)

      Hier noch einmal der Link zum Video, das den Aufdecker Prof. Gert SCHMIDT zeigt, wie er die Machenschaften hinter dem Ibiza-Video bei Fellner erklärt---spannender als der spannendste Krimi! MMn ist damit STRACHE REHABILITIERT und auch GUDENUS von neuesten bösartigen Anwürfen reingewaschen!

      http://www.eu-infothek.com/oe24-tv-fellner-live-gert-schmidt-im-interview/

    • Freidenker (kein Partner)
      14. Juni 2019 08:34

      Stimme allen zu, die hier zu diesem Thema geschrieben haben.
      Doch in Wahrheit, Berauschungsmittel und Alkohol hin oder her, ein verantwortungsvoller und besonnener Mann, noch dazu der Obmann einer vom Gegner immens verhassten, patriotischen Partei, hätte sich von vorne herein erst gar nicht auf diesen dubiosen Ibiza Flug eingelassen und selbst noch vor Ort die Warnungen in den Wind geschlagen.
      Aber das kommt davon, wenn man in seiner grenzenlosen Überheblichkeit noch als nahezu 50-jähriger glaubt unbedingt dieser Event-und Discokultur anhängen zu müssen.

    • fewe (kein Partner)
      14. Juni 2019 14:21

      Das Ibiza-Video ist offenbar eine verzerrte Darstellung. Nur 2 Punkte:

      Krone: Nachdem was er gesagt hat, muss ihm vorher gesagt worden sein, dass sich die Dichands von der Krone trennen wollten und sie mit diesen deswegen bereits im Gespräch ist. Strache spricht nämlich immer von der Übernahme und nicht von einem Kauf von Anteilen. Übernahme der Redaktion kann nur Dichand bedeuten.

      Wasser: Er hatte lt. seiner Darstellung auf seiner FB-Seite die Idee vorgestellt, dass die Wasserrechte unangetastet bleiben, aber private Firmen Wasser zum Abfüllen bekommen. Also so wie bei Limonadenherstellern nur halt mit Nur-Wasser und Bezahlung pro abgefüllte Flasche an Gemeinde/Staat. Schlecht?

  32. Tegernseer
    12. Juni 2019 06:04

    Den steilsten Anstieg der Wohnungspreise gibt es seit der unkontrollierten Masseneinwanderung von 2015. Die Genossen und Willkommensklatscher können wohl 1 und 1 nicht zusammenzählen!

    • pressburger
      12. Juni 2019 07:37

      Oh doch, auch wenn es ein Wahnsinn ist, es hat Methode.

    • carambolage
      12. Juni 2019 08:29

      Na sicher! Wenn jedes Jahr eine Masse einwandert in der Größenordnung einer größeren Stadt, wann soll dann eine Wohnraumnot stetig größer werden?

  33. elfenzauberin
    12. Juni 2019 02:11

    Mietpreisregulierungen gab es in Deutschland bereits im Jahre 1936, durchgesetzt von einer Partei, für die der Sozialismus namensgebend war. Im östlichen Teil Deutschlands, dem eigentlichen Rechtsnachfolger von Nazideutschland, überstanden diese Gesetze sogar das Jahr 1945 und hatten sogar bis 1989 Gültigkeit. Nach der Annexion der BRD durch die DDR lebt die alte Tradition wieder auf und es wird halt munter enteignet, reguliert und ganz nebenbei lässt man in bewährter SA-Manier die Autos der politischen Gegner anzünden, Auslagenscheiben einschlagen, um hernach die einzigen, die sich dem wilden Treiben entgegenstellen, als Nazis zu beschimpfen.

    Wir leben in einer verkehrten Welt, wo der Wertekompass völlig durcheinandergeraten ist. Würde man das Verbotsgesetz korrekt auslegen, müsste man die Sozialisten, die Grünen, die Linken und noch einige andere vor den Richter schleppen und aburteilen lassen - wegen Wiederbetätigung.

  34. Konrad Hoelderlynck
    12. Juni 2019 01:55

    Ich sehe die Situation in zumindest zwei Punkten ein bisschen differenzierter: Selbstverständlich rede ich einer Privatwirtschaft das Wort. Allerdings beunruhigen mich die Dimensionen internationaler Konzerne sehr, die zu einer totalen Abhängigkeit der Menschen von anonymen Großstrukturen führen und immer stärker in die ursprünglich freie Lebensgestaltung der Menschen eingreifen. Zwei Beispiele: Lebensmittel und Wohnen. Die Lebensmittelversorgung von Bevölkerungen muss überwiegend aus regionaler Kraft gewährleistet werden können, sodass jeder einzelne Mensch eine gewisse Kontrolle darüber haben kann, ohne auf anonyme Hersteller, Konzerne und Transporteure angewiesen zu sein. Von dort bis zur staatlichen "Zuteilung" ist nämlich nur ein kurzer Schritt. Das gleiche gilt für Wohnraum: Ich halte es für absurd, zentralbeheizte Häuser zu bauen, die - selbst wenn man mit Holz aus dem eigenen Wald heizt - ohne Strom kalt bleiben, weil es keinen Kamin gibt, mit dem man sich im Notfall behelfen kann. Für solche Abhängigkeiten habe ich kein Verständnis, weil es eine Frage der Zeit ist, bis einmal der "falsche" Politiker die Fäden in die Hand nimmt. Auch hier gilt: Privater Immobilienbesitz, auch wenn die Vermietung oder Verpachtung desselben im Vordergrund steht, ist förderungswürdig, wichtig und wünschenswert. Die Verteilung von Wohnraum gehört aber weder überwiegend in die Hand von Politikern noch von Konzernen. Auch hier gilt: regionale Überschaubarkeit. - Übrigens: dass privater Immobilienbesitz (den gab es sehr wohl) in der so genannten DDR dem Verfall preisgegeben war liegt daran, dass die DDR im Laufe der siebziger Jahre (ich glaube ab 1973 etwa) verboten hat, in den Bestand "bourgoiser" Bausubstanz zu investieren. Die Spätfolge ist aber eine durchaus positive. Jene Häuser, die den elenden Kommunismus überstanden haben, bilden heute in den Städten des ehemaligen Ostblocks ganze Ensembles unzerstörter Architektur, über die wir uns heute freuen. In Leipzig wurden nach der Wende beispielsweise ganze Straßenzüge unter Denkmalschutz gestellt, sodass etwa zahlreiche alte Bürgerwohnungen ursprünglich erhalten sind, ohne der Zersplitterung in teure Studentenappartements oder Wohnklos für Singles anheim zu fallen. - Also: Ich will KEINEN Kommunismus, KEINE Planwirtschaft. Aber ich will auch KEINE Abhängigkeiten von anonymen internationalen Konzernen. Ich will den Vermieter meiner Wohnung kennen, ich will den Hersteller meiner Lebensmittel kennen, und ich will die Gewissheit, im Notfall mein Haus auch ohne Strom heizen zu können und mich durch meinen Gemüsegarten, Hühner und zwei Schweine ernähren, wenn alles andere zusammen bricht.

    • Wyatt
      12. Juni 2019 06:48

      *******
      *******
      ******* me too

    • Templer
      12. Juni 2019 07:21

      Internationale Großkonzerne sind mehrheitlich in den Händen der Finanzelite, die in Richtung Neue Weltordnung strebt.
      Es ist geplant, die Regionale unabhängige Versorgung zu elimineren, siehe das Bauernsterben Jahr für Jahr.
      Mit billigpreis Politik werden die Kleinen verdrängt.
      Selbst die Saat, kann man ohne den Großkonzernen nicht mehr ausbringen da genetisch verändert.
      In der NWO gehört alles einer Hand voll Bankern, die Masse ist Totalitär überwacht und reguliert.
      Wer nicht spurt wird digital abgedreht.

    • dssm
      12. Juni 2019 08:44

      @Konrad Hoelderlynck
      Der dritte Weg! Dieser Fata-Morgana ist man schon so oft nachgerannt, da könnte man inzwischen langsam einmal zur Vernunft kommen. Warum gibt es denn die großen Konzerne? Warum sind denn die Einkommen so ungleich verteilt? Könnte dies etwas mit staatlichen Eingriffen in den Kredit- und Zinsmarkt zu tun haben? Könnte dies mit staatlichen Regulierungen, welche die großen bevorzugen, zu tun haben? Könnte dies mit einem Steuersystem, wo die großen wenig zahlen zu tun haben? Und wer ist für das Steuersystem zuständig: Der Staat!

      Staat, Staat und nochmals Staat!

    • Tegernseer
      12. Juni 2019 10:44

      @dssm
      ****************

    • Normalsterblicher
      12. Juni 2019 11:25

      @ dssm,

      nicht zu vergessen die Flut an Vorschriften, die nur Großunternehmen locker bewältigen können. Man denke dabei auch an die laufende Rechtsberatung, über die kleinere Unternehmen nicht finanziell leistbar verfügen können, oder was einem Kleinunternehmen der Aufwand für die steuerliche Rechtsbefolgung kostet, im Vergleich zu einem Konzern.

      Mit der steuerlichen Abziehbarkeit der Fremdfinanzierungszinsen für Beteiligungsübernahmen wiederum wird das Geschäft der Banken und damit deren Einfluss gefördert.

    • pressburger
      12. Juni 2019 13:46

      Ein Wunsch nach einer Idylle. Evtl. im nördlichen Waldviertel, oder in den böhmischen Wälder. Oder, vielleicht eine realistische exit Strategie.





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