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Die Rückkehr der Vernunft in die Gewerkschaft

Lesezeit: 2:00

Vor ein paar Tagen fand in Rom eine Demonstration mit mehreren Zehntausend Teilnehmern statt, die aber bedauerlicherweise in vielen unserer Medien gar nicht erwähnt worden ist. Dabei war es eine Demonstration von sehr linken Gewerkschaftern (diese sind in Italien in einem eigenen Gewerkschaftsbund, der CGIL, organisiert). Jedoch waren die Hauptforderungen der Demonstranten das Vernünftigste, wofür in Europa seit Jahren demonstriert worden ist.

Denn sie haben erstens eine Senkung des Steuerdrucks gefordert. Und sie haben zweitens scharfe Kritik an der von der Regierung beschlossenen Mindestsicherung von 780 Euro geübt. Das Argument der CGIL: Die Mindestsicherung werde viele Menschen veranlassen, sich keinen Job zu suchen.

Gewiss: Dieser Gewerkschaftsbund ist derzeit primär durch seine Opposition zur links-rechts-populistischen Regierung geprägt. Aber dass das gleich dazu führt, dass eine sehr linke Gewerkschaft Argumente der wirtschaftlichen Vernunft, des klassischen Liberalismus vorbringt, ist doch mehr als überraschend. Fast ein kleines Wunder.

Das erinnert lebhaft an die Agenda 2010 und das Programm "Hartz IV", mit denen ein linker deutscher Bundeskanzler, der Sozialdemokrat Gerhard Schröder, vor rund 15 Jahren einen Boom seines damals siechen Landes und eine langfristige Halbierung der Arbeitslosenzahlen ausgelöst hat. Auch er hat erkannt, dass man es den Menschen nicht allzu attraktiv machen darf, sich in die Hängematte des Sozialstaats zu legen, sondern dass man alles tun muss, sie in den Arbeitsmarkt (zurück) zu bringen.

Umso bedauerlicher, dass jetzt die Partei Schröders eine massive Abkehr von diesem Kurs beschlossen hat und diese Hängematte wieder deutlich attraktiver machen will. Ganz offensichtlich im Glauben, dass die Agenda die Ursache des sozialdemokratischen Abstiegs gewesen wäre. Dabei waren für diesen eindeutig ganz andere Themen verantwortlich wie insbesondere alles, was mit Migration und innerer Sicherheit zusammenhängt.

Das ist schade.

Aber es gibt ja kein Naturgesetz, dass immer nur aus Deutschland Vernünftiges kommen muss. Das ist in der Geschichte auch sehr, sehr oft aus dem Süden gekommen. Allerdings weiß man bei Politik wie Gewerkschaften nie, welche Halbwertszeiten des Zerfalls bei ihnen die Vernunft hat.

Ich schreibe in jeder Nummer von Österreichs einziger Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2019 05:00

    Wäre bei uns undenkbar.

    Da überschlagen sich unsere 'Feiertagsgewerkschafter' mit Forderungen nach einem 'ganzen Feiertag für alle', wie sie auch immer von den 'anderen' (den Fleißigen) 'Sozialromantik' fordern und Verherrlichung der Arbeitslosigkeit betreiben und 'Mindestsicherung', die höher ist als bezahlbare Löhne.

    Irgendwie habe ich bei unseren Gewerkschaftern schon den Eindruck, als würden sie an der Zerstörung Österreichs arbeiten und nur Blödsinn produzieren, wie 'Proteste gegen den 12 Stundentag', deren Schilder noch immer in den Fenstern des Gewerkschaftshauses an der Donau hängen. Offenbar fühlen sie sich bei uns als 'opposition' und nicht als verantwortungsvolle Vertreter der arbeitenden Menschen, die ja in einem Boot mit den Unternehmern sitzen, denn eine Firma ist genau so viel wert, wie ihre Mitarbeiter, wie man aus vielen staatlichen Firmen herauslesen kann ...

    Ideologie ist Idiotie. ('Nehmt Euch, was Euch (nicht) zusteht !')

  2. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2019 08:02

    Die österreichischen Gewerkschaften sind parteitreu bis in den Tod - und der wird hoffentlich bald kommen. Wobei es bei dieser kranken Ideologie leider keinen Tod gibt, nur eine Transformation in was anderes. Der Umweltterror wirft seine Schatten bereits voraus.

    Ein Doskozil phantasiert über "Sicherungshaft auch für Österreicher". Wie viele Österreicher wohl mit Sklavenhandel, Kopfabhacken, Verstümmeln und Ersäufen beschäftigt sind? Die Bestien haben gestern 50 Frauen umgebracht https://www.dailymail.co.uk/news/article-6738131/SAS-troops-severed-heads-50-Yazidi-sex-slaves-close-barbaric-ISIS.html und bald kommen sie nach Europa und werde "Asyl" rufen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2019 07:59

    Eigentlich eine logische Geschichte, denn Gewerkschaften sollen ja die Arbeitnehmer vertreten. Also jene Leute, welche einer Arbeit nachgehen oder zumindest ernsthaft eine Arbeit suchen. Da Steuern und Abgaben den Großteil des Gehaltes auffressen, ist eine Lohn- und damit Lebensqualitätssteigerung am Einfachsten bei diesem großen Anteil zu holen. Da die Gewerkschaft ja keine unqualifizierten und faulen Zuwanderer vertritt und auch keine Gewinner von staatlichen Interventionen (z.B. Energiewende!, Berater, Bürokraten) muss bei unserer Staatsquote ein weniger Staat, mehr Privat an erster Stelle stehen.

    Ob unsere österreichischen Gewerkschafter das auch einmal begreifen? Oder ist die Treue zur Fundamentalopposition, sprich SPÖ, wichtiger als der arbeitende Mensch?

  4. Ausgezeichneter KommentatorTyche
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2019 06:44

    Unsere Gewerkschafter fühlen sich offensichtlich als DIE Opposition im Lande und spielen: Jetzt zeigen wir´s der Rechtsregierung aber!

    Unter den letzten Linksregirungen hat man von ihnen recht wenig gehört, waren doch die "streikwürdigen" Probleme dieselben! Aber da haben sie alle am selben Strang gezogen und keine Wellen geschlagen! Wie ruhig waren sie, als Elsner und Verzetnitsch den Gewerkschaftsfonds plünderten und das Geld Flöttl zum Verspekulieren (???) gaben?

    In schwierigen Zeiten - ich denke wir haben im Moment in Europa andere Probleme zu lösen - nicht wirklich zum Wohle des Bürgers arbeiten, in der Gesellschaft weiter hetzen, sie spalten ist denen wohl sowas von wurscht!

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2019 10:39

    OT---aber den Deutschen ist wohl nicht mehr zu helfen, wenn sogar schon die bodenständigen Bayern verrückt spielen:

    "Bayern-Fans bejubeln NGO-Mittelmeer-Schlepper"

    https://www.journalistenwatch.com/2019/02/25/bayern-fans-ngo/

    Hier scheint die Vernunft einen weiten Bogen zu machen!

  6. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2019 06:34

    Ich ergänze die heutige Überschrift:
    "Die Rückkehr der Vernunft in ein kleinen italienischen Gewerkschaft - nicht bei uns".

  7. Ausgezeichneter KommentatorAlmut
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2019 14:06

    Wer der wahre Ausbeuter der Fleißigen und Tüchtigen ist, hat HYPERION (Homib Mebrahtu, AfD) in diesem Video sehr gut zusammengefasst. Eine Steuerlast von über 70% ist Sklavenhaltertum und Raub und in der maßlosen, unersättlichen Gier der parasitär Lebenden erfinden sie immer neue Steuern!
    https://www.youtube.com/watch?v=GecGk1kttMs

alle Kommentare

  1. heartofstone (kein Partner)
    27. Februar 2019 23:20

    Ferien für Lehrer neu regeln ... 5 Wochen Urlaub wie alle anderen ... den Rest sollen sie mit Kinderbetreuung oder Nachhilfe verbringen "dürfen" ...

    • Christian Peter (kein Partner)
      28. Februar 2019 12:31

      Sowieso. Österreich ist nach wie vor eine Beamtenrepublik, in der öffentlichen Verwaltung liegt mit Abstand das meiste Sparpotential. Bloß lassen sich die verheerenden Zustände in der österreichischen Verwaltung statistisch nicht mehr erfassen, weil vieles ausgelagert wurde und heute nur mehr ein Bruchteil der Staatsdiener als Beamte gilt.

  2. heartofstone (kein Partner)
    27. Februar 2019 23:00

    Wie geht das mit den Feiertagen jetzt weiter? Persönlich bin ich ja dafür, alle zu streichen und wenn es einem/r wichtig ist soll er/sie sich dafür Urlaub nehmen ... man möchte gerne die Bundesheerschau am Heldenplatz besuchen -> Urlaubstag, Weihnachten im Kreis der Familie feiern -> Urlaubstag, Jom Kippur -> Urlaubstag, Zuckerfest -> Urlaubstag ... fällt der Feiertag zufällig auf einen freien Tag ist es gut, wenn nicht, bitte unter Schicksal einordnen und einen Urlaubstag dafür verbraten ... ob jetzt Christen, Juden oder Mohammedaner kotzen, kümmert mich nicht ...

    6gymm8

    PS und das /d dürfen sich sie gerne dorthin stecken wo die Sonne nie hinscheint ...

    • Christian Peter (kein Partner)
      28. Februar 2019 12:36

      Das Beste wäre, alle kirchliche Feiertage (+ alle anderen Privilegien der Kirchen) grundsätzlich zu beseitigen. Es ist ohnehin nicht einzusehen, warum nur die großen Kirchen Feiertage zugestanden bekommen, während kleine Kirchen diskriminiert werden.

  3. heartofstone (kein Partner)
    27. Februar 2019 22:46

    Wenn Gewerkschaften eh alles besser wissen, warum gründen diese "Experten" eigentlich nicht massenhaft Betriebe und stellen massenhaft "Arbeiter und Angestellte" ein? ...

    r7g8yx

  4. AppolloniO (kein Partner)
    27. Februar 2019 15:14

    ....dass immer nur aus Deutschland was Vernünftiges kommen muss."
    Hat nicht erst vor Kurzem die SPD beschlossen für Arbeitsunwillige weniger Kontrollen und Sanktionen, dafür aber mehr Geld zu fordern?
    Die Linxgestrickten -zumindest im deutschen Sprachraum- tun alles um auch die letzten Anhänger zu vergraulen.

  5. Christian Peter (kein Partner)
    27. Februar 2019 11:36

    Aber : Nicht Arbeitslose sind das Problem, sondern die Heerscharen an unproduktiven und überbezahlten Arbeitskräften in der öffentlichen Verwaltung, jede vierte Arbeitsstunde (!!!) wird in Österreich in der öffentlichen Verwaltung geleistet. In keinem Land der Erde versickert mehr Steuergeld in der öffentlichen Verwaltung als in Österreich, alleine durch Strukturreformen (z.B. Abschaffung des bundesstaatlichen Prinzips) ließen sich in Österreich 20 - 25 Milliarden Euro jährlich einsparen. Knapp 3 % Gehaltserhöhung für Beamte 2019 waren ein Schlag in das Gesicht der Steuerzahler. Mit der Beamtenpartei ÖVP in Regierungsverantwortung wird es in diesem Bereich niemals Reformen geben.

  6. Undine
    • Wyatt
      26. Februar 2019 07:43

      …."jeder dritte Grüne ist genauso blöd wie die anderen zwei!" ...und wer das leugnet, leugnet auch, dass unser Klima vom Jahreslauf unseres Planeten um die Sonne bestimmt wird.

  7. pressburger
    25. Februar 2019 20:32

    Die Gewerkschaften haben eine Möglichkeit zu beweisen dass sie es mit der Verteidigung der Rechte der arbeitenden Menschen ernst meinen. Die Rückkehr zu Vernunft würde bedeuten die Abkehr der Gewerkschaften vom Regierungsapparat. Die Gewerkschaften agieren, wie ihre Kollegen in den Ländern, in denen der reale Sozialismus die Verelendung der Massen zu Folge hatte. Trotzdem blieben die Funktionäre der Gewerkschaften treue Diener der Nomenklatura.
    Die Gewerkschaften könnten sich für die Senkung der Steuern einsetzen, für die Schaffung neuer Arbeitsplätze in den Unternehmen, längere und nicht kürzere Arbeitszeiten.
    Der gewerkschaftliche Kampf für mehr Lohn, ist an Absurdität nicht zu überbieten. Eine Augenwischerei. Die Arbeitnehmer sehen den zusätzlichen Groschen nur auf dem Papier. In der Realität bekommen sie keinen Groschen, keinen Cent mehr. Unter Umständen, frisst die Progression mehr weg, als die paar Prozente mehr, hätten bringen sollen.

  8. Basti
    25. Februar 2019 15:15

    Unsere Gewerkschaftsbosse sind mit ihrer Gesinnung extrem links und so geriet der "gesunde Hausverstand" in Verlust. Eine qualifizierte Bildung ist bei den meisten nicht vorhanden("man fällt mit dem Parteibuch hinauf"). Die wahren Probleme dieser Zeit können sie daher nicht sehen. Die vor vor kurzem durchgeführte AK-Wahl in Tirol endete mit einer Beteiligung von 30%, obwohl Herr Zangerl(AK-Boss) die Pläne der Türkis Blauen Regierung infam, attackierte! Man kann sich nicht des Eindrucks erwehren, die Gewerkschafter haben nur Angst um ihre Pfründe und dem Income!!

  9. Almut
    25. Februar 2019 14:06

    Wer der wahre Ausbeuter der Fleißigen und Tüchtigen ist, hat HYPERION (Homib Mebrahtu, AfD) in diesem Video sehr gut zusammengefasst. Eine Steuerlast von über 70% ist Sklavenhaltertum und Raub und in der maßlosen, unersättlichen Gier der parasitär Lebenden erfinden sie immer neue Steuern!
    https://www.youtube.com/watch?v=GecGk1kttMs

  10. Undine
    25. Februar 2019 10:39

    OT---aber den Deutschen ist wohl nicht mehr zu helfen, wenn sogar schon die bodenständigen Bayern verrückt spielen:

    "Bayern-Fans bejubeln NGO-Mittelmeer-Schlepper"

    https://www.journalistenwatch.com/2019/02/25/bayern-fans-ngo/

    Hier scheint die Vernunft einen weiten Bogen zu machen!

    • Wyatt
      25. Februar 2019 14:12

      ….ob das in der Allianzarena in München, unter den wahren FC Bayernfans, die von der "Südkurve" und die sich fast alle untereinander seit Jahren bekannt sind, auch möglich gewesen wäre ? So wie hier in Berlin, wo offensichtlich Plätze inmitten der für die Gästen aus Bayern vorbehaltenen, auch vorweg für die "Bannerentroller" welche reserviert waren?

    • Franz77
      25. Februar 2019 16:39

      Aus den Leserbeiträgen:

      Also von den Ultras wußte auch wirklich niemand Bescheid!
      Sechs Hippies davon vier Frauen haben die Transparente ausgerollte und in aller Ruhe platziert.
      Keiner dieser Hippies wurde jemals zuvor bei den Ultras gesehen worden.
      Niemand in der besagten Fankurve traute sich gegen diese rotgrüne Aktion etwas zu unternehmen weil bist ja gleich Nazi.....die rotgrüne Meinungsdiktatur funktioniert wie geschmiert....

    • Wyatt
      25. Februar 2019 19:01

      Danke, Franz 77
      ****

  11. HDW
    25. Februar 2019 10:27

    Das ist die grösste italienische Gewerkschaft, die der Kommunistischen Partei die seit 45 alle Bereiche dominiert. Die ital.radical chic Bobos, treten im TV hervor und verdanken ihre gut dotierten Positionen ebenso der CGIL wie der kleine Gesamtschullehrer am Land.
    Die Strategie ist folgende:
    Das psychische Trauma, erstens knapp vor der Machtergreifung der PCI 1991 keine Millionen mehr aus Moskau zu bekommenund trotz aller Unterstützung durch die marxistischen, legalistisch-justizialistischen Staatsanwälte und Richter, alle organisiert in der CGIL, vom italienischen Volk zwanzig Jahre lang einen Antiintellektuellen wie Berlusconi vor die Nase gesetzt zu bekommen, sitzt tief. Und jetzt, nachdem S.B. mit ihnen gealtert ist und dank Merkels Mithilfe politisch isoliert wurde, auch das noch: Salvini und Dimaio als Machtaber, beide auch keine Intellektuellen aber bauernschlau.
    Die Strategie die man den roten "Arbeiterführern" vorgibt ist nun folgende: Nur von der sich auflösenden ehemaligen Berlusconipartei sind Stimmen zu holen. Also decken unsere linken Staatsanwälte Salvini mit legalistischen Anklagen ein wie gehabt und den dummen B.Wählern spielen wir einen Rechtsdrall vor, das spaltet diese Koalition und Dimaio ist sowieso kein Gegner. Die marxistischen Philosophen, zum Teil auch Stalin-Nostalgiker von Cacciari bis Vattimo aus dem Micro Mega Kreis, dürfen sogar eine kleine Partei gründen, vielleicht leistet ja Soros dazu einen Beitrag sicher aber Debenedetti, der Eigentümer der linken Medien und Berluscons Intimfeind. Die Famiie Sassoun sicher auch.
    Also keine Spur von ensichtigem Pragmatisus, sondern wie immer von der Seite, eiskalte dialektische Taktik der italenischen Marxisten-Leninisten auf der Strasse. Gelingen wirds ihnen ohne Sowjetunion im Rücken ja wieder nicht.

  12. Bürgermeister
    25. Februar 2019 08:02

    Die österreichischen Gewerkschaften sind parteitreu bis in den Tod - und der wird hoffentlich bald kommen. Wobei es bei dieser kranken Ideologie leider keinen Tod gibt, nur eine Transformation in was anderes. Der Umweltterror wirft seine Schatten bereits voraus.

    Ein Doskozil phantasiert über "Sicherungshaft auch für Österreicher". Wie viele Österreicher wohl mit Sklavenhandel, Kopfabhacken, Verstümmeln und Ersäufen beschäftigt sind? Die Bestien haben gestern 50 Frauen umgebracht https://www.dailymail.co.uk/news/article-6738131/SAS-troops-severed-heads-50-Yazidi-sex-slaves-close-barbaric-ISIS.html und bald kommen sie nach Europa und werde "Asyl" rufen.

    • Cotopaxi
      25. Februar 2019 14:25

      Je höher dieser Doszkozil steigt, umso verschrobener werden seine Aussagen. Mit diesem wahnwitzigen Vorschlag will er die ganze Diskussion desavouieren und ins Lächerliche ziehen.

    • simplicissimus
      25. Februar 2019 15:37

      Man koennte es wohlwollend interpretieren, dass das hauptsaechlich fuer oesterreichische Terroristen gilt, also solche meist mit Migrationshintergrund, die derzeit noch beim IS sind bzw in Oe im Hinterstuebchen an einer Bombe basteln. Wenn er damit jedoch echte Oesterreicher mit kontraerer politischer Meinung meint (was bei Linken bei solchen Vorschlaegen ja meist der Fall ist), dann gehoert er selbst nach Syrien geschickt.

    • HDW
      25. Februar 2019 23:13

      Na, na contenance. Gleichbehandlung und richterliche Entscheidung wird sich ohne 2/3 Mehrheit wohl nicht umgehen lassen. Sonst bleibts halt beim üblichen Biertischgeschwätz.
      Ausserdem führts offensichtlich so auch zur weitren Spaltung der Roten, was nur zu begrüssen ist.

  13. dssm
    25. Februar 2019 07:59

    Eigentlich eine logische Geschichte, denn Gewerkschaften sollen ja die Arbeitnehmer vertreten. Also jene Leute, welche einer Arbeit nachgehen oder zumindest ernsthaft eine Arbeit suchen. Da Steuern und Abgaben den Großteil des Gehaltes auffressen, ist eine Lohn- und damit Lebensqualitätssteigerung am Einfachsten bei diesem großen Anteil zu holen. Da die Gewerkschaft ja keine unqualifizierten und faulen Zuwanderer vertritt und auch keine Gewinner von staatlichen Interventionen (z.B. Energiewende!, Berater, Bürokraten) muss bei unserer Staatsquote ein weniger Staat, mehr Privat an erster Stelle stehen.

    Ob unsere österreichischen Gewerkschafter das auch einmal begreifen? Oder ist die Treue zur Fundamentalopposition, sprich SPÖ, wichtiger als der arbeitende Mensch?

    • Bürgermeister
      25. Februar 2019 08:04

      Ich kannte einen zutiefst anständigen deutschen Gewerkschafter, mit dem Schwulismus und den Terrorverherrlichungen der aktuellen Riege konnte er nie richtig was anfangen, trotzdem hätte er es auch nie gewagt zu widersprechen.

    • Templer
      25. Februar 2019 08:27

      Dass die Gewerkschaften jemals die Position "weniger Staat" vertreten werden, bleibt befürchte ich ein Wunschdenken, da die Gewerkschaften egal welcher Coleur, sozialistische Umverteilung und Gleichmache in den Genen verankert haben....

  14. Tyche
    25. Februar 2019 06:44

    Unsere Gewerkschafter fühlen sich offensichtlich als DIE Opposition im Lande und spielen: Jetzt zeigen wir´s der Rechtsregierung aber!

    Unter den letzten Linksregirungen hat man von ihnen recht wenig gehört, waren doch die "streikwürdigen" Probleme dieselben! Aber da haben sie alle am selben Strang gezogen und keine Wellen geschlagen! Wie ruhig waren sie, als Elsner und Verzetnitsch den Gewerkschaftsfonds plünderten und das Geld Flöttl zum Verspekulieren (???) gaben?

    In schwierigen Zeiten - ich denke wir haben im Moment in Europa andere Probleme zu lösen - nicht wirklich zum Wohle des Bürgers arbeiten, in der Gesellschaft weiter hetzen, sie spalten ist denen wohl sowas von wurscht!

  15. Ausgebeuteter
    25. Februar 2019 06:34

    Ich ergänze die heutige Überschrift:
    "Die Rückkehr der Vernunft in ein kleinen italienischen Gewerkschaft - nicht bei uns".

  16. Dr. Faust
    25. Februar 2019 06:34

    In dem heutigen Beitrag A.U.s liegt der Schlüssel zum Wiedererstarken der Gewerkschaft und vielleicht sogar der Vernunft auch in Österreich verborgen: "Abgagang von der Parteilager-Politik und Rückkehr zur Vernunft"!

    • Dr. Faust
      25. Februar 2019 06:38

      (Ich habe meinen Kaffee noch nicht getrunken .... ;-)

      Sollte heißen: "In dem heutigen Beitrag A.U.s liegt der Schlüssel zum Wiedererstarken der Gewerkschaft und vielleicht sogar der Sozialpartnerschaft auch in Österreich verborgen:"

    • pressburger
      25. Februar 2019 07:34

      "Rückkehr zu Vernunft ?" Schön wäre es, würde der Trend tatsächlich Richtung Vernunft gehen. Habe meine Zweifel.

    • Dr. Faust
      25. Februar 2019 17:45

      @Pressburger

      Ich glaube es auch nicht, aber die Gewerkschafter sollen wenigstens wissen, dass es theoretisch einen Weg aus der Abwärtsspirale gäbe.

  17. Josef Maierhofer
    25. Februar 2019 05:00

    Wäre bei uns undenkbar.

    Da überschlagen sich unsere 'Feiertagsgewerkschafter' mit Forderungen nach einem 'ganzen Feiertag für alle', wie sie auch immer von den 'anderen' (den Fleißigen) 'Sozialromantik' fordern und Verherrlichung der Arbeitslosigkeit betreiben und 'Mindestsicherung', die höher ist als bezahlbare Löhne.

    Irgendwie habe ich bei unseren Gewerkschaftern schon den Eindruck, als würden sie an der Zerstörung Österreichs arbeiten und nur Blödsinn produzieren, wie 'Proteste gegen den 12 Stundentag', deren Schilder noch immer in den Fenstern des Gewerkschaftshauses an der Donau hängen. Offenbar fühlen sie sich bei uns als 'opposition' und nicht als verantwortungsvolle Vertreter der arbeitenden Menschen, die ja in einem Boot mit den Unternehmern sitzen, denn eine Firma ist genau so viel wert, wie ihre Mitarbeiter, wie man aus vielen staatlichen Firmen herauslesen kann ...

    Ideologie ist Idiotie. ('Nehmt Euch, was Euch (nicht) zusteht !')





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