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Schächten und Gentechnik: Der Triumph einer neuen Naturreligion

Lesezeit: 7:30

Zwei scheinbar ganz unterschiedliche Kontroversen zeigen in diesen Tagen, wie sehr Europa seine Zukunft immer weiter zerstört, wie weit sich der Kontinent von der Werte-Hierarchie seiner (bis heute theoretisch gültigen) Verfassungen und Menschenrechtskonventionen entfernt hat. Siegreich ist ein dumpfer, aber enorm verbreiteter romantischer Glaube, der sich rund um Natur- und Tierschutz entwickelt hat.

Er setzt die Tiere mit dem Menschen gleich, wenn nicht gar darüber und erhebt sie zur obersten Ehre der Altäre – ähnlich wie es einst in der blutgetränkten Französischen Revolution mit der Göttin der Vernunft geschehen ist. Er glaubt, die Natur (oder in anderem Zusammenhang das Klima) auf irgendeinem als ideal angesehen Stand unveränderbar einfrieren zu können. Und er würde am liebsten (wenn auch selten offen ausgesprochen) den Menschen ganz von diesem Erdball eliminieren.

Beide in der Überschrift angesprochenen aktuellen Kontroversen haben eng mit einem Comeback von Jean-Jacques Rousseau und seinem diffusen "Zurück zur Natur" zu tun (also jenem Genfer Philosophen des 18. Jahrhunderts, der ganze – von Linken bis heute verschlungene – Bücher über Pädagogik und Kindererziehung geschrieben, aber seine eigenen Kinder gleich nach der Geburt angewidert ins Findelhaus weggegeben hat). Aber das sei nur am Rande erwähnt.

Man könnte die Entwicklung auch als den Triumph einer seltsamen Koalition aus grüner und Kronenzeitungs-Ideologie bezeichnen. Deren Werthierarchie ist aber auch in viele andere Lager tief eingedrungen, wie etwa in die Sozial- und Christdemokratie, und ganz besonders in jene Gruppierungen, die als rechtspopulistisch bezeichnet werden.

Diese neue Tier- und Naturreligion zeigt sich derzeit komprimiert bei den aktuellen Themen Schächten und Gentechnik, ist aber schon länger auch an einigen anderen gesellschaftlichen Phänomenen ablesbar gewesen. Wie an:

  • der rapiden Zunahme von sich prinzipiell nur vegan oder vegetarisch ernährenden Menschen (vor allem junge Mädchen), die den Tod der lieben Tiere ablehnen;
  • der ständigen Zunahme der Haus- und Kuscheltiere, aber auch der (eigentlich) verbotenerweise in Wohnungen gehaltenen exotischen Tiere bis hin zu Giftschlangen und Skorpionen;
  • der gleichzeitigen Abnahme der Kinderzahlen in Europa;
  • dem entsprechend dazu ständigen Längerwerden der Tierfutter-Regale und Kürzerwerden der Babynahrungs-Stellagen in Supermärkten;
  • der erstaunlichen Tatsache, dass man selbst in Kirchen immer öfter mitgenommene Hunde sehen kann;
  • den wachsenden Schwierigkeiten für Wissenschaftler, Tierversuche durchzuführen – selbst wenn diese zur Entwicklung neuer Medikamente dienen;
  • der Rückkehr von Bären und Wölfen nach Mitteleuropa und dem seit einiger Zeit verhängten Verbot, sie zu jagen. Das ist nicht nur mancherorts für Bauern zum eskalierenden Problem und zur Bedrohung ganzer Betriebe geworden. Das versetzt immer öfter auch harmlose Touristen in Angst und Schrecken, die im heurigen Wandersommer intensiver denn je durch große Schilder vor jenen Tieren gewarnt werden, deren Ausrottung einige Generationen davor noch als Sieg der Zivilisation über die Wildnis gefeiert worden war.

Vor diesem Hintergrund sind sowohl die Kontroversen um das Schächten wie auch um die jüngste Entscheidung des EU-Gerichtshofs zur Gentechnik mit Sorge zu sehen.

Die Gen-Richtlinie

Dieser EuGH hat jetzt die EU-Richtlinie zu genveränderten Organismen ("GVO-Richtlinie") entscheidend ausgeweitet. Während bisher die sehr restriktive EU-Verordnung nur für jene Genmutationen gegolten hat, wo durch Hinzufügung von Genbestandteilen anderer Lebewesen eine gewünschte Veränderung erzielt worden ist, so gilt die Verordnung ab jetzt auch für Genveränderungen durch sogenannte Genscheren, wo nichts Neues hinzugefügt wird, sondern nur einzelne Abschnitte ausgeschaltet werden. Dabei könnten diese Veränderungen genauso durch Mutation und klassische Züchtungen entstanden sein, sind also letztlich gar nicht als Werk der Genschere nachweisbar.

Das klingt zwar sehr technisch, ist aber ein schwerer Rückschlag für Europas Bauern und Wissenschaftler, aber auch  für die gesamte Gesellschaft. Denn solche Genveränderungen würden viele Vorteile bringen: Resistenzen gegenüber Schädlingen und Pflanzenkrankheiten, was zu einer starken Reduktion des Gifteinsatzes auf den Feldern führen würde; sowie höhere und stabile Erträge, was angesichts einer ständig wachsenden Weltbevölkerung und einer ständigen Reduktion der landwirtschaftlich nutzbaren Böden ein weiterer wichtiger und vor allem ethisch bedeutsamer Pluspunkt wäre.

Die von vielen grün deformierten Politikern, NGOs und Medien geschürte Panik vor Genveränderungen ist umso absurder, als es in all den Jahren dieser Panik noch zu keiner einzigen schädlichen Auswirkung von Genveränderungen gekommen ist, sondern immer nur dunkel von eventuellen Risiken geredet wird.

Natürlich wird sich der Rest der Welt von China über Indien und Afrika bis Amerika keinen Deut um europäische Phobien kümmern und weiter in Sachen Genveränderungen forschen, wird weiter entsprechende Organismen anbauen und nutzen.

Damit fällt Europa in einem weiteren wichtigen Bereich gegenüber dem Rest der Welt dauerhaft zurück. Dass Europa einst jener Kontinent gewesen ist, der von den Universitäten bis zu den Nobelpreisen führend gewesen ist, wird bald nur noch eine ferne Erinnerung sein.

Dabei geht es ja nicht nur um die Ernährung (wo es egozentrierten Europäern noch gleichgültig sein könnte, dass in der Dritten Welt das Ernährungsproblem noch immer nicht ganz gelöst ist).

Dabei geht es nicht nur um das Niveau von Wissenschaft und Universitäten (wo nicht alle Europäer ihre Kinder an amerikanische – oder zunehmend auch chinesische – Unis schicken können, wie es EU-Richter und Abgeordnete aller Art können).

Dabei geht es nicht zuletzt auch um die Weiterentwicklung der Medizin durch neue und leistbare Medikamente (aber wiederum: Manche werden es sich im Krankheitsfall ja leisten können, in teuren US-Kliniken behandelt zu werden …).

Und wenn nicht nur ein paar grüne NGO-Freaks, sondern offenbar auch die EU-Richter und -Gesetzgeber meinen, man könne Europa frei von genveränderten Organismen halten, dann kann man dazu bloß heftig lachen. Nicht nur, weil die Genveränderungen der neueren Art eben im Nachhinein gar nicht mehr eindeutig beweisbar sind. Sondern auch weil die Vorstellung absolut lachhaft ist, die EU könne außereuropäische Samen fernhalten, wenn sie zugleich nicht einmal imstande ist, Millionen illegaler Migranten fernzuhalten.

Das Schächten

Das GVO-Urteil hat Ähnlichkeiten mit den seit Tagen tobenden Diskussion ums Schächten. Auch hier stößt man auf die neue Naturreligion. In diesem Fall kollidiert sie ganz frontal mit zwei alten Religionen, mit dem Judentum und dem Islam. Deren Gläubige pflegen seit jeher das Schächten von Tieren, also eine Tötungsart, bei der das Blut komplett aus dem geschlachteten Tier ausrinnen muss. Das ist für die Tiere mit Schmerzen vor dem Tod verbunden – vor allem, wenn meistens auch die vorherige Betäubung des Tieres verboten ist.

Mangels einschlägiger Kenntnisse lasse ich mich nicht auf die Frage ein, wieweit diese jahrtausendealte Tradition einst echte hygienische Bedeutung hatte (wie ja viele Vorschriften in diesen beiden Religionen). Jedenfalls aber gibt es heute keinen solchen Sinn des Schächtens mehr. Andererseits hat das Schächten jedoch jahrtausendelang niemanden gestört und ist für – manche – Angehörigen dieser Religionen offenbar sehr wichtig.

Heute aber kollidiert es mit einer dominant gewordenen Natur- und Tierreligion. Jedoch haben die Kulturen und Gesetzgeber bisher nicht geklärt, welche der beiden Grundrechte im Konfliktfall eigentlich wichtiger ist: Ist es die in allen westlichen Verfassungen stehende Religionsfreiheit einerseits? Oder sind es andererseits die sich immer mehr in die Kulturen und ihre Rechtssysteme einschleichenden Tierrechte?

Die Lösung, die angesichts dieses rechtlichen Vakuums zuletzt in Niederösterreich rote und blaue Landespolitiker versucht haben, ist jedenfalls unakzeptabel: Sie wollten genau den Genuss geschächteten Fleisches limitieren und alle legitimierten Konsumenten aufschreiben lassen, damit nur Moslems und Juden geschächtetes Fleisch essen dürfen. Das ginge aber nur, wenn man bis zum Gaumen hinein kontrollieren würde, wer solches Fleisch isst, also wenn man jeden einzelnen Konsumenten namentlich identifizieren würde.

Inzwischen hat man zwar irgendwie eingesehen, dass das ein schlimmer Irrweg hin zu einem totalitären und religionsfeindlichen Kontrollstaat wäre. Freilich gibt es weit und breit aber keine klare Orientierung, wie ein ordentlicher Ausweg aus dem rund um diese Kollision entstandenen Nebel ausschauen könnte:

  • Freigabe des Konsums geschächteten Fleisches für alle?
  • Oder Verbot für alle?
  • Oder Hinnahme des gleichheitswidrigen Rechtswirrwarrs, in dem Strafgesetze, wie eben ein Schächtverbot, nur für einen Teil der Bürger gelten?

Über alles sollte man offen nachdenken und reden, sich auch alle internationalen Beispiele anschauen, jenseits der von Christian Kern (mit noch dazu falschen Argumenten) ausgelösten dummen Parteipolemik. Einerseits sind ja unzweifelhaft etwa Steinigungen oder Menschenopfer in jedem Fall verboten – selbst wenn eine Religion sie vorsehen sollte. Andererseits hat das Schächten eben Jahrtausende niemanden gestört.

Abgesehen von der lächerlichen parteipolitischen Polemik rund um dieses Thema bleibt dennoch eine dunkle Vermutung: Dass man "Schächten" sagt und Judentum oder Islam meint, das aber nicht auszusprechen wagt. Dazu kann es nur zwei klare Antworten geben:

Erstens, jedem auch noch so getarnten Antisemitismus ist aus einer ganzen langen Reihe von Gründen klar entgegenzutreten, und sei er noch so gut getarnt. Punkt.

Und zweitens: An einem wörtlich – also gemäß Scharia und Koran – gelehrten oder ausgelebten Islam gibt es weit Schlimmeres zu kritisieren als das Schächten, zumindest wenn einem Menschen noch wichtiger sind als Hammel. Von den Tötungsaufrufen gegenüber Nichtmoslems oder Ehebrechern über die politischen und militärischen Eroberungs-Intentionen des späteren Mohammeds bis zur massiven Diskriminierung von Frauen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPeter Pan
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2018 09:59

    Schächten gehört eindeutig in die Kategorie Tierquälerei und sollte längst verboten sein. Mit Religionsfreiheit ist diese Vorgangsweise keinesfalls zu rechtfertigen, denn sonst könnten ja die Moslems auch auf ihre 3 bis 4 oder mehr Ehefrauen im Namen der Religionsfreiheit bestehen.
    Da hat man sehr wohl einen gesetzlichen Riegel vorgeschoben, aber beim Schächten handelt es sich ja lediglich um Tiere und diese fühlenden Wesen werden leider immer noch überwiegend als Sache behalndelt. Eine Schande für unsere aufgeklärte Gesellschaft!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2018 07:15

    Der Befund unseres Blogmasters stimmt leider. Wir haben es mit einer gesellschaftlichen Bewegung zu tun, die stark ideologisch geprägt und in Sachfragen ahnungslos ist, dafür fühlt man sich umso mehr moralisch im Recht. Eine Diskussion ist mit solchen Leuten meistens gar nicht möglich, da ihnen Sachargumente mangels ausreichender wissenschaftlicher Bildung einfach nicht zugänglich sind.
    Diese Leute sind alle anfällig für die gleichen Ideen für die gleichen ideologisch verbrämten Ideen, angefangen vom Kampf gegen den Klimawandel und Atomkraft bis zur Illusion eines vereinten Europas. Und vergessen wir nicht: Hitler war tierlieb und Vegetarier.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2018 14:21

    In erster Linie sehe ich einen Triumph des Islam und seiner Werte und Gebräuche.

    Diese werden immer öfter praktiziert und werden uns allen aufs Auge gedrückt.
    Man denke nur an das Schweinefleischverbot und in etlichen Kindergärten/öffentlichen Einrichtungen wurde der Einfachheit halber Schweinefleisch von der Speiseliste gestrichen. Genauso kann es mit dem Brauch des Schächtens (Tiere werden ohne Betäubung getötet - einfach schrecklich) passieren.

    An Frauen die sich gezwungenermaßen oder auch freiwillig an Vorschriften radikaler islamischer Mullahs halten und nur ganzkörperverhüllt oder mit Kopftuch außer Haus gehen hat man sich schon gewöhnt und keine Feministin oder Pussy Riot rebelliert dagegen und keine linken Medien kritisieren sondern lassen beschönigende Artikel veröffentlichen.

    Gewalttaten so mancher Einwanderer (Terror, Messerattacken,Vergewaltigungen) aufgrund einer "anderen" Kultur und anderen "Bildung" bzw. Sozialisierung gehören dazu.

    Die Islamisierung schreitet voran und findet jede Menge Unterstützer und Beschöniger aus links-politischen Kreisen.

    Immer mehr Menschen wollen sich an diese Veränderungen zum Schlechten hin zu archaischen Verhaltensweisen aber nicht gewöhnen. Jener medial hoch gejubelte Festredner der Salzburger Festspiele (wie könnte es anders sein - ein Deutscher) empfiehlt der Politik den Menschen diese Veränderungen schmackhaft zu machen, Veränderungen mit denen er selbst im beschaulichen Künstlerambiente, beim Studium in Oxford ... und im sicheren Dunstkreis von Reich und Schön in Salzburg sicher nicht in Berührung gekommen ist und sicher auch nie in Kontakt kommen will. Er redet anscheinend über Sachverhalte die er gar nicht kennt und die nicht in sein anscheinend linkes Weltbild passen und sieht sich als erhabener Prediger.

    Was bleibt ist die Hoffnung, dass sich mutige Politiker finden die gegen die Islamisierung arbeiten und auch genügend Wählerstimmen erhalten.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2018 06:49

    Oh, das Thema Gentechnik hat ja vor kurzem (endlich einmal) kontroversielle Diskussionen hier im Blog ausgeloest. Es schadet ja nicht, wenn man manchmal anderer Meinung ist, fuehrt zwar haeufig zum Streit, regt aber auch oft zu mehr Informationsbeschaffung an.

    Was Schaechten betrifft, ist es wohl klar: Es ist reine Tierquaelerei, verschlechtert die Fleischqualitaet deutlich und kann zu Verunreinigungen fuehren. Es faellt in den Bereich von Tierquaelerei, ist zumindest fuer mich kein akzeptabler Religionsbestandteil sondern ein altzeitlicher Kult und gehoert daher verboten.

    Mit Gentechnik habe ich selber mich noch nicht befasst, wohl aber ein bisschen mit Kreuzung- und Zuechtungslehre.
    Ich kann AU nur beipflichten, dass ein kompletter Ausstieg aus Gentechnik Europa wissenschaftlich und wirtschaftlich zurueckwerfen wird, so wie das auch bereits in anderen Bereichen geschieht (Atomkraft in D und Oe). Viele neue Techniken bereiten subjektive und objektive Gefahren, anfangs fuerchtete man sich vor der Geschwindigkeit der Dampflokomotive, heute teilweise zurecht vor der Atomkraft, nun moeglicherweise teilweise zurecht vor der Gentechnik. Die rasante Entwicklung der Menschheit seit der Aufklaerung, der Anstieg der Lebenserwartung, das viel bequemere Leben sind natuerlich auch mit Nachteilen verbunden: Ueberbevoelkerung, Umweltverschmutzung, Verkehrsunfaelle, Einsatz von Giften in der Landwirtschaft etc.

    Wie man diese Entwicklung ausser durch eine totalitaere Weltregierung mit strikter Geburtenkontrolle und Orwellscher Unterdrueckung verhindern koennte, ist mir schleierhaft. Als Student hatte ich zwar auch davon getraeumt mit Frau, Kind und Kegel, Ross, Wagen, Kuh, Schaft und Huhn in der totalen kanadischen Einsamkeit zu siedeln und 100% selbstversorgend zu leben. Leider waere der schoene Traum dann rasch geplatzt, wenn sich die ersten Geburtskomplikationen, heikle Zahnprobleme, eine Blinddarmentzuendung usw ergeben haetten oder sich ganz einfach nur die mitgefuehrten Stahlwerkzeuge verbraucht haetten. Und zur Steinzeit wollte ich nun doch nicht zurueck. :-)
    Die Abhaengigkeit des forschen Naturburschen von Wissenschaft, Technik und Arbeitsteilung waere rasch zutage getreten.

    Wissenschaftliche Weiterentwicklung birgt immer mehr und immer groessere Risken und besonders auch die Gentechnik. Zu stoppen ist sie nicht. Europa ist verdammt dazu, weiterzumachen, will es nicht zum Kulturmuseum verkommen. Die Risken werden wohl auch durch grosse Chancen aufgewogen, einen Beweis, dass man Gentechnik mit wachsendem Wissen nicht auch weitgehend risikofrei gestalten kann, gibt es nicht.

    Wichtig ist strikte Kontrolle auf Nebenwirkungen, ungewuenschte Veraenderungen im Organismus und natuerlich klare Kennzeichnungspflicht. Ich selber waere auch beim Konsum sehr zurueckhaltend.

    Und last not least sehe ich Erkenntniserweiterung, Technologieentwicklung und Wissenschaft als einen wesentlichen Sinn des Lebens, auch wenn das Risken birgt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2018 07:26

    Erstens hat es in der Geschichte schon mehrmals Bewegungen gegen den technologischen Fortschritt gegeben. Die Bewegung der Romantik war die erste massive grüne Protestbewegung gegen die anrollende erste Industrialisierung. Die Romantik ist dann im Sand verlaufen, wird aber heute noch beschworen.

    Zweitens hat eine Verbotsideologie und - politik noch nie etwas gebracht, solange diese Politik nicht weltweit umgesetzt wurde bzw. wird. Verbietet Ein Land eine bestimmte Technik, dann wird sie in einem anderen Land umgesetzt. Die Einschränkung der CRISPR-Methode in der Gentechnik ist ein krasser Rückschritt unter dem klammheimlich Applaus der USA, von Israel und von China. In diesen Ländern wird der biotechnische Fortschritt vorangetrieben wie sonst nirgendwo.

    Drittens ist das Schächten nur eine unbedeutende Nebenfront. Viel schlimmer ist das Zurückdrängen echter Wissenschaften zugunsten von Politologie, Publizistik, Genderismus und anderer Pseudowissenschaften.

    Die Verbots"kultur" der Linken reicht bis ins Internet, wo man Facebook, Instagram und all die anderen Blogs am liebsten ganz beseitigen möchte.

    Wir sind nun einmal in der Moderne angekommen mit ihren positiven und negativen Seiten. Die Sucht, die Welt durch Verbotsgesetze zu retten, erinnert an Don Quixote. Genau das sind die Grünen.

    Noch nie hat jemals irgendeine Ideologie auf Dauer gehalten. Ideologien bringen immer nur eins: Vorteile für die Konkurrenz.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2018 07:44

    Man kann das Thema kompliziert angehen oder einfach.

    Tierquälerei:
    Ist zurecht verboten. Vom Fiakerpferd bis zum nicht artgerecht gehaltenen oder transportierten Schlachtvieh tritt Tierquälerei auf. Traditionelles Schächten gehört auch dazu.

    Religionsfreiheit:
    Schächten hat in den zwei Religionen Tradition. Zwar kenne ich sicher keinen Religionsangehörigen, der daran gestorben wäre, Fleisch zu essen, das nicht über Tierquälerei gegangen ist.

    Wenn jetzt ein Politiker meint, man könne das Schächten ja auf die Religionsgruppen reduzieren, und das kontrolliert, dann ist das für mich genauso ein Lösungsversuch, 'es allen recht zu machen', wie zu meinen, Schächten wäre keine Tierquälerei, obwohl sich Jahrtausende lang niemand darum geschert hat.

    Zu Hause in Niederösterreich hatten wir damals auch Schweine, die dann auch geschlachtet wurden. In den frühen 1950-er Jahren wurden sie gestochen und ausgeblutet, also geschächtet, in den späten 1950-er Jahren wurden sie mit dem Schussapparat in den Kopf geschossen und damit betäubt und danach gestochen und ausgeblutet.

    Also hat das auch bei uns Jahrtausende lang niemanden gestört.

    Zum Thema Pestizide und 'gen-frei' habe ich einmal an einer Diskussion an der Uni Mannheim teilgenommen, wo Vertreter der Biobauern, der 'Ertragsbauern', der Chemischen Industrie, der Wissenschaft, der Unis, der Politik, etc. dabei waren, teilgenommen.

    Die Biobauern konnten einwandfrei nachweisen, dass es ohne bestimmte schädliche chemische Mitteln auch geht, sie konnten nachweisen, dass genug Fläche für den Bio Anbau gibt, um die Welt zu ernähren und sie konnten nachweisen, dass der bequeme 'Ertragsweg' auch die Gesellschaft ändert, weg von der arbeitsintensiven und personalintensiven bäuerlichen Tätigkeit, hin zu der Industrieroboter Performance, zur Chemieperformance, zur Arbeitslosigkeit, ....

    Was dann übrig blieb, war dann das Jammertal aus Gier, Patentertrag, falscher Lebensweise, falscher Ernährung (Der Mensch ist überwiegend Vegetarier von Natur aus) und den Tatsachen der Überproduktion (40 bis 60% aller Lebensmittel werden in Deutschland weggeschmissen, wird bei uns nicht anders sein), Konzernstrategien, usw., also das Abbild der Gesellschaft der Unfreiheit und Gier, die wir uns gebaut haben.

    Sonst kann ich noch meine Meinung sagen, dass der Mensch Teil der Natur ist, ob er will oder nicht, aber als einziges Lebewesen diese aktiv zerstört.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2018 12:48

    Wenn ich daran denke, wie wir Christen von den Linken seit Jahrzehnten durch die Lande geprügelt wurden, wenn wir etwas "politisch unkorrektes" getan haben kommt mir das Speiben, wenn ich sehe, wie die Linken vor dem Islam in die Knie gehen.

    PS: Dasselbe gilt natürlich für die Feministen. Die Geistesriesin Heinisch-Hosek hat noch 2 Jahre Haft für Pograbschen eingeführt, aber es ist ihr kein Wort zur Behandlung von Frauen in der islamischen Kultur Österreichs eingefallen.
    Sie kämpft offensichtlich nur gegen "alte, weiße, heterosexuelle Männer". Für etwas anderes fehlen ihr die Eier.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Volek
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2018 16:59

    Schächten hat in Europa nichts zu suchen ob Jude oder Moslem ihr seit in der Evolution steckten geblieben eine Schande für Österreich und der EU übrigens wie Tiertransporte Quer durch Europa.

  2. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2018 08:33

    Unsere Gesellschaft ist beim Teufel. Das sogenannte Recht und Gesetz dient nur noch zur Unterdrückung des niederen Volkes, bietet aber keinerlei Sicherheit mehr.
    * Demokratie ist wichtig: Dann entscheiden ein paar Oberexperten aus Brüssel, das man Bär und Wolf nicht bejagen darf. Egal, wenn 80% der betroffenen Landbevölkerung dagegen ist.
    * Es gilt Meinungsfreiheit - aber nur für die erlaubte Meinung.
    * Tierschutz ist wichtig - aber wenn ein Wolf Weidetiere terrorisiert macht das nichts.
    * Man muss sich an Gesetze halten, aber nur dann, wenn man ein nettozahlender Trottel ist, der täglich zur Arbeit geht.

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  1. Gast (kein Partner)
    01. August 2018 07:16

    1. Ist es Zeichen eines zivilisierten Menschen, wenn er begreift, dass ein Tier leidet wie ein Mensch und daher zu schützen ist. Ohne wenn und aber. Mir graut heute noch, wenn ich denke, wie Menschen in unseren Breiten selbst mit Hunden und Katzen umgegangen sind - wie heute noch in unterentwickelten Ländern mit Tieren umgegangen wird - brutal und lieblos. Das gilt auch für die widerwärtige Fleischverarbeitungsindustrie. Ich bin am Bauernhof aufgewachsen, ich kenne die Unterschiede !
    2. Wenn das Schächten nur den Islam betreffen würde - A.U. würde nach Verbot schreien. Ich weiß aus oberster Etage, dass das Verbot wegen einer anderen Religion nicht durchsetzbar ist - also tabu für A.U.?

    • Gast (kein Partner)
      01. August 2018 07:27

      ...was den Tierschutz in Österreich betrifft - wie lange werden sich die Invasoren daran halten ?
      Eine Bekannte in einem Gemeindebau im 22. Bezirk hat türkischstämmige Buben beim Fußballspielen (!!) mit einem Igel ertappt und sie entsprechend laut belehrt. Die Eltern der Buben kamen vor ihre Tür und empörten sich, (Rassisitin!!). Das einzige was diese Leute zur Raison gebracht hat, war die Androhung einer Anzeige wegen Tierschutz, das würde sie 5000 Euro kosten. Erst das Geld hat die zum Schweigen gebracht. Ob die jetzt besser mit Tieren umgehen ? Wohl kaum. Aber wen wundert, listet doch A.U. so "schön" auf.....alles nur überzogene Tierliebe.
      Ist das nicht ähnliche Mentalität, werter A.U.?

    • Gast (kein Partner)
      02. August 2018 07:21

      Korr.:

      "...Anzeige wegen Tierquaelerei " soll es natürlich heißen.

  2. István Pannon (kein Partner)
    31. Juli 2018 15:35

    Einmal etwas Intelligentes von der Liste Pilz:

    "Auch religiös motivierte Tierqual bleibt Tierqual und ist zu untersagen"

    ots.at/presseaussendung/OTS_20180718_OTS0036/holzingerliste-pilz-plaene-zur-einschraenkung-des-schaechtens-in-niederoesterreich-gehen-nicht-weit-genug

  3. heartofstone (kein Partner)
    30. Juli 2018 23:00

    Schächten verbieten. Punkt. Wer geschächtetes Fleisch haben will, soll es importieren oder auf vegane Ernährung umsteigen. Oder das Land verlassen.

  4. Markus Volek (kein Partner)
    30. Juli 2018 16:59

    Schächten hat in Europa nichts zu suchen ob Jude oder Moslem ihr seit in der Evolution steckten geblieben eine Schande für Österreich und der EU übrigens wie Tiertransporte Quer durch Europa.

  5. Herbert Richter (kein Partner)
    30. Juli 2018 14:52

    Schächten, steinigen, beschneiden der Genitalien, sharieren usw., warum wohl sind diese abartigen, perversen u unmenschlichen Folterungen der Indikativ der zwei grausamsten Faschoideologien der Welt. Beide versorgt mit dem Dogma der kritikbefreiten Heilsbringung, dazu noch die Auserwählten durch verbrecherische Verbotsgesetze sowieso sakrosankt gebetet.
    Und trotzdem sind beide für die allerhöchste Hinschlachtung von Menschen seit Gedenken verantwortlich.
    Die einen schlachten im Namen ihres Gottes und bei den anderen kommt noch der Gott Mammon dazu, wobei ich dazu tendiere bei denen den Gott Mammon an 1. Stelle für ihr verursachtes Gemetzel zu setzen. Heija, lasst uns Ringelreia tanzen...!

    • McErdal (kein Partner)
      30. Juli 2018 17:09

      @ Herbert Richter

      Wenn sie das lesen, dann kommt Ihnen das Speiben.......

      *********Das Überrennen der Staaten********

      w w w . danisch.de/blog/2018/07/27/das-ueberrennen-der-staaten/

      Ich hege keinen Zweifel daran, daß obiges ratifiziert wird.........

  6. Susi Creamcheese (kein Partner)
    30. Juli 2018 13:22

    Auch das Steinigen hat jahrhundertelang niemanden gestört und war trotzdem immer ein Verbrechen. Was für ein dummer Vergleich. Wer Tiere schächten will, sollte das in seinem Kulturkreis tun, ebenso wie das Vorhautbeschneiden. Ginge es nur um die Muslime, wäre das alles schon längst verboten. Aber die Juden tun es auch und die stehen bei uns bekanntlich unter Artenschutz. Ihr wisst schon: Mea culpa, mea maxima culpa ...

    • Herbert Richter (kein Partner)
      30. Juli 2018 14:56

      Wünsche ihnen den letzten Tritt eines geschächteten Stieres im schmerzvollen Todeskampf, ob in ihrem oder fremden Kulturkreis.
      Und hoffentlich trifft und tritt er gut......!

  7. cosinus (kein Partner)
    30. Juli 2018 12:49

    A.U. erklärt leider eins nicht: Wie unterscheidet man/er jene, die tatsächlich im Schächten eine Tierquälerei sehen, von den Antisemiten, die den Tierschutz bloß vorschieben? Und er versucht diese Unterscheidung erst gar nicht, weil es bequem ist, einfach alle als Antisemiten abzustempeln. Es ist genau so wie mit der Kritik an der israelischen Politik: Sie ist "natürlich zulässig" - aber nur, solange man sie nicht übt. Denn dann ist sie jedenfalls antisemitisch.

    • McErdal (kein Partner)
      30. Juli 2018 13:17

      @ cosinus
      Aus Ihrem Post: Denn dann ist sie jedenfalls antisemitisch.

      Benutzen sie bitte Ausdrücke, welche sie auch verstehen!
      Warum sollten wir WEISSE uns selber Feind sein ?

  8. Thomas F. (kein Partner)
    30. Juli 2018 11:29

    "Schächten hat eben Jahrtausende niemanden gestört." Das kann kein Argument sein. Auch Sklaverei hat Jahrtausende niemanden gestört. Wenn bestimmte Interessensgruppen ein Sonderrecht dafür in Anspruch nehmen wollen, weil es ihre Religion gebietet, dann hat das nichts mit Religionsfreiheit zu tun. Es wird hier nicht die Freiheit in Anspruch genommen, sich zu welchem 'Glauben' auch immer zu bekennen sondern ein Privilleg verlangt, das man mit seinem Glauben rechtfertigt oder irgendeiner Tradition, die in die Bronzezeit zurückreicht.

  9. McErdal (kein Partner)
    30. Juli 2018 10:47

    *****Migrationsexperte fordert Asylzentrum in Spanien*******
    w w w . krone.at/1747239
    „Derzeit kommen mehr Menschen über das Meer nach Spanien als nach Italien“, weiß der österreichische Migrationsexperte Gerald Knaus.

    Diesen Herren verkauft uns die Krone als "Experten" (Keksperte) aber einen klitzekleinen Fakt vergessen die Tintenkleckser: dieser Herr mag ja ein Keksperte sein,
    aber für SOROS Belange, denn er hat auch einen Sessel beim ECFR -
    möglicherweise vielleicht sogar neben unserem BASTI ???

  10. Torres (kein Partner)
    30. Juli 2018 10:33

    "Schächten hat Jahrtausende niemanden gestört"? Doch, Herr Unterberger, die geschächteten Tiere! Das ist nämlich reine und ganz erhebliche Tierquälerei! Offenbar sind Tiere für den Blogbetreiber nur "Sachen", denen man nach Belieben Schmerzen zufügen darf. Übrigens ist Tierquälerei bei uns gesetzlich verboten und demnach strafbar. Und seit wann, bitte schön, steht die Religion über dem Gesetz? In der zivilisierten EU doch wohl nicht, oder? Meiner Meinung nach müsste ein Verfahren vor dem VfGH zu einem absoluten Verbot der Schächtung führen. Und das hat nichts mit Islamfeindlichkeit oder Antisemitismus zu tun.

  11. Zraxl (kein Partner)
    30. Juli 2018 08:33

    Unsere Gesellschaft ist beim Teufel. Das sogenannte Recht und Gesetz dient nur noch zur Unterdrückung des niederen Volkes, bietet aber keinerlei Sicherheit mehr.
    * Demokratie ist wichtig: Dann entscheiden ein paar Oberexperten aus Brüssel, das man Bär und Wolf nicht bejagen darf. Egal, wenn 80% der betroffenen Landbevölkerung dagegen ist.
    * Es gilt Meinungsfreiheit - aber nur für die erlaubte Meinung.
    * Tierschutz ist wichtig - aber wenn ein Wolf Weidetiere terrorisiert macht das nichts.
    * Man muss sich an Gesetze halten, aber nur dann, wenn man ein nettozahlender Trottel ist, der täglich zur Arbeit geht.

    • Susie Creamcheese (kein Partner)
      30. Juli 2018 13:28

      Wir werden uns doch bitte die paar Schafe leisten können, die wiederangesiedelte Wildtiere im Jahr reißen. Macht nicht so ein Theater, das zahlen wir aus der Westentasche. Wir werfen Milliarden für nix und wieder nix aus dem Fenster und wegen ein paar Zehntausendern im Jahr wird ein Gejammer angestimmt, als läge deshalb die gesamte Landwirtschaft und der Tourismus im Sterben.

    • Zraxl (kein Partner)
      30. Juli 2018 16:26

      Susie Creamcheese, Sie treffen punktgenau die üblicherweise angewendete Verlogenheit. Aus dem Tierschutz, wird plötzlich ein untergeordnetes Finanzproblem. Alles Geschrei um Ethik ist plötzlich nichtig und vergessen, wenn man die eigenen fixen Ideen durchboxen will.

      Was aus der Wandernation Österreich und dem kleinstrukturierten Fremdenverkehr (Urlaub am Bauernhof, Kleinpensionen, etc.) wird, wenn sich die Familien und Pensionisten nicht mehr in die Natur trauen, wird sich erst in ein paar Jahren zeigen, wenn die Bestände an Rotwild verschwunden sind und Bär und Wolf hungrig bleiben.

      Dass man mit bereits hinausgeworfenem Geld weitere Ausgaben finanzieren will, ist klassische linke Logik.

    • Markus Volek (kein Partner)
      30. Juli 2018 17:11

      Zraxl
      Was für ein unsäglicher Nonses sowas kann nur von der Jäger Fraktion kommen nach ihrer Argumentation müsste in Polen ,Slowakei,Bulgarien und Rumänien schon die halbe Bevölkerung Todgebiessen sein.Sprechen sie mal mit Menschen in Osteuropa keine hat Angst vor Wolf und Bär und zu den Rehen,Hirsche,Gamsen und Mufflons da wollt ihr nur eure Mordlust freien lauf lassen seit Jahren hört man es gibt zu viel Wild und jetzt auf einmal ist der Wolf der Fein der Jägerschaft einfach nur Lächerlich.

    • Markus Volek (kein Partner)
      30. Juli 2018 17:46

      In Bad Hofgastein (Pongau) spitzt sich der Streit um eine Wildfütterung für 150 Stück Rotwild zu. Die vielen Tiere würden für massive Waldschäden sorgen, Abschüsse seien nötig, fordern die Behörden. Der private Jagdleiter wehrt sich juristisch.

    • Zraxl (kein Partner)
      30. Juli 2018 19:09

      @Markus Volek: Ich bin kein Jäger. Da hat Sie Ihr Scharfsinn in die Irre geleitet, aber bei Ihrem Selbstbewusstsein spielt das natürlich keine Rolle.
      Natürlich wird nicht gleich die halbe Bevölkerung totgebissen. Hin und wieder ein paar Kinder, so wie gestern in Polen "Wolf-attackiert-zwei-kleine-Kinder-in-Polen", aber das kratzt Sie natürlich nicht, Hauptsache Ihre perverse Vorstellung von Natur wird realisiert. Die Auswirkungen der Wiederansiedlung dieser Raubtiere auf die Lebensumstände der Menschen am Land sind Ihnen und Ihresgleichen wurscht.

    • machmuss verschiebnix
      30. Juli 2018 21:23

      @Zraxl +++***********************+++

  12. Anmerkung (kein Partner)
    30. Juli 2018 07:11

    Da sieht man es wieder: Die Politiker sind am Ende. Nur noch als Staffage lukrieren sie ihre üppige Bezahlung. Würden die europäischen Politiker noch Politik machen, dann wäre vollkommen klar, dass Europa als Gegner der Gentechnik allen, die Europa mit Gentechnik bedrohen, den Krieg erklären müsste.

    Das Schlimmste sind die denaturierten Städter, die keine Ahnung mehr davon haben, dass alles der Natur abgetrotzt werden muss und dass oft andere Menschen die schlimmsten Feinde dabei sind. Homo homini lupus, aber diese Wahrheit ist von der christlichen und sozialistischen Propaganda abgemurkst worden. Die ideologisch Gehirngewaschenen begrüßen jetzt auch Feinde mit "Flüchtlinge, willkommen!".

  13. Golo Mann 2.0 (kein Partner)
    30. Juli 2018 06:58

    Der Mensch ist ein Tier

    Evolution wirklich ernst nehmen, bedeutet zu begreifen dass die Unterschiede nur graduell evolviert sind und demnach unbedeutend sind.

  14. Knut (kein Partner)
    30. Juli 2018 06:45

    Die Tierschutzgesetze sind so gut oder (eher) schlecht, wie sie von der Institution, die sich Justiz nennt, und angeblich im Namen des Volkes agiert, angewandt werden.

    Die angewandte Jagd, wo Tiere teils angeschossen und mit Hunden verfolgt werden, würde ganz klar unter Tierquälerei fallen.

    Tiere (Schafe) ohne Betäubung abstechen ist genau so eine Tierquälerei.

    Aber die unsägliche Justiz - die hier offensichtlich nichts machen darf, zerrt dann halt zu ihrer Genugtuung Tierbesitzer vor Gericht, die ihr krankes Haustier mit einem Gnadenschuss erlösen.

    Es vergeht bald kein Tag, wo die Willkür dieser Justiz nicht negativ auffällt. Entweder durch ihre Tätigkeit oder ihre Untätigkeit.

    • Knut (kein Partner)
      30. Juli 2018 07:39

      Die Gesetze scheinen generell dazu verwendet werden, auf das gewöhnliche Volk einzudreschen, in dessen Namen angeblich Recht gesprochen wird. Oder wie ist erklärbar, dass man den damals neue geschaffenen Paragraphen "Gründung einer kriminellen Vereinigung" als erstes bei den Tierschützern Länge mal Breite angewandt hat. Tierschutz scheint nicht im Interesse der Justiz zu liegen.

  15. INNS'BRUCK (kein Partner)
    30. Juli 2018 05:42

    In Island, Flandern, Polen und Lichtenstein ist das rituelle Schächten verboten.

  16. Ingrid Bittner
    29. Juli 2018 21:05

    Das mit den Touristen und den Tieren nimmt ja bisweilen ganz bizarre Formen an: Kürzlich mussten indische Touristen von der Bergrettung geholt werden, im Gebiet von Hallstatt, weil sie sich plötzlich vor Tigern gefürchtet haben. Was sie im Wald gehört haben, weiss ich natürlich nicht.
    Und dass auf den Almen seit eh und jeh Vieh aufgetrieben wird, ist ein Umstand, dem wir auch die Kulturlandschaft zu verdanken haben. wenn sich jetzt manche Touristen so unmöglich verhalten, dass was passiert und dass verlangt wird, dass praktisch jedes Stück Vieh eingezäunt wird, das ist wohl des Guten zu viel.

    • machmuss verschiebnix
      30. Juli 2018 21:16

      @Ingrid Bittner,

      Touristen sagen Sie ? Waren das vlt. solche, die an der Grenze
      blöderweise den Paß verlieren, ansonsten aber wie Pakistani
      ausshen und noch nicht wissen, daß sich die Tiger bei uns
      im Winter buchstäblich den Arsch abfrieren :)

  17. machmuss verschiebnix
    28. Juli 2018 22:03

    OT:

    Brack !
    Das ist stark - Steve Bannon will in Brüssel eine NGO gründen (“The Movement” )
    und er will unter diesem Dach die Konservativen Kräfte aus ganz Europa
    bündeln (!) Im Grunde also dasselbe , was Soros mit den Linken macht.

    » Steve Bannon plans to lead a populist revolt throughout Europe which, if successful, will crush George Soros and his network of open-border NGO’s to smithereens, according to the Daily Beast.

    And just how does the former White House chief strategist and Goldman Sachs alum plan to do this?

    Bannon will set up a Brussels-based non-profit NGO called “The Movement” which will go head to head with Soros – with the goal of uniting like-minded European parties and various conservative think tanks along with other support structures. «
    . . .

    https://www.sgtreport.com/2018/07/bannon-sets-up-for-eu-showdown-with-george-soros/

  18. machmuss verschiebnix
  19. elfenzauberin
    28. Juli 2018 21:12

    @otti
    Da meine Ausführungen etwas länger werden, schreibe ich hier.
    Ja, Gentechnik als Materie ist sehr kompliziert. Peripher habe ich damit beruflich zu tun. Ich führe u.a. molekularbiologische Untersuchungen durch, wo beispielsweise Krebsgewebe auf bestimmte Mutationen untersucht wird, um Voraussagen zur Wirksamkeit von Chemotherapeutika zu machen. Ich bin sozusagen ein Anwender, aber bei weitem kein Experte.
    Ohne Gentechnik geht im medizinischen Bereich überhaupt nichts mehr. Umso absurder erscheint mir der Widerstand in der Bevölkerung, da sehr viele Menschen von der Gentechnik profitieren. Ich verweise nur auf gentechnisch hergestellte Impfstoffe oder auch auf das Insulin, das man mit dieser Technologie in großer Menge erzeugen kann.

    Klarerweise kann immer etwas schiefgehen und es tauchen auch ethische Probleme auf. Allerdings eröffnet die Gentechnologie zumindest die theoretische Möglichkeit, auch Erbkrankheiten zu kurieren oder vielleicht sogar im Vorfeld zu verhindern.

    Ich meine, wir sollten uns den Herausforderungen der Zukunft stellen und nicht krampfhat versuchen, den Status quo zu erhalten. Letzteres zeichnet genau die Clientele aus, die der Hr. Dr. Unterberger so treffend beschrieben hat. Diese Leute wollen nicht nur das Weltklima auf den jetzigen Status einfrieren, sie wollen nicht nur die Umwelt genau so erhalten, wie sie sie aus ihrer Kindheit kennen, sie sind nicht nur gegen alles, was irgendwie mit Atom- zu tun hat, nein, sie lehnen den technische Fortschritt per se ab, Und das halte ich für gefährlich, denn mit so einer Einstellung koppelt man sich tatsächlich von der industrialisierten Welt ab.

    • Normalsterblicher
      28. Juli 2018 23:47

      Beim Widerstand geht es weniger um jenen gegen die Gentechnik an sich, sondern um agrarische Freilandanwendung - bitte zu beachten!

    • machmuss verschiebnix
      29. Juli 2018 00:44

      @elfenzauberin,

      es ist ja grundsätzlich richtig und begrüßenswert, daß die Entwicklung
      auch immer wieder in "Neuland" vorstößt !
      Beim Blick auf die Big-Player (Monsantos et Co ) wird mir allerdings
      spei-übel - wenn die eine "Gen-Schere" in die "Hand" bekommen,
      dann fangen sie an, Hybrid-Menschen zu züchten und Elter müssen
      dann für gesunde Kinder (round-up ready) viel Geld raus-rücken !

      Das trauen Sie denen nicht zu (?) - ICH SCHON ! ! ! ! ! ! !

    • otti
      29. Juli 2018 08:30

      elfenzauberin: DANKE für diese Stellungnahme. Ich ich bin fachlich natürlich soweit entfernt wie die Erde zum Mond. Ich hatte nur mit der agrarischen Freilandanwendung zu tun (c.r. Normalsterblicher)

    • McErdal (kein Partner)
      30. Juli 2018 09:47

      @ machmuss verschiebnix

      Aus Ihrem Post: Das trauen Sie denen nicht zu (?) - ICH SCHON ! ! ! ! ! ! !

      Stehend freihändig - jede Sauerei !!!!

  20. machmuss verschiebnix
    28. Juli 2018 20:10

    OT:
    Es wird gemunkelt, daß Papst Benedikt deswegen zurückgetreten war,
    weil er sich mit der überwältigenden Anzahl klerikaler Sex-Delinquenten
    überfordert sah - könnte durchaus wahr sein:

    » The Pennsylvania Supreme Court on Friday ordered the release of a redacted copy of a highly anticipated grand jury report on clergy sexual abuse, one the court said identifies more than 300 “predator priests” but would conceal the names of a handful of clergy members who contend it is inaccurate or unfairly maligns their reputations. «

    http://www.philly.com/philly/news/breaking/pennsylvania-supreme-court-order-redacted-report-on-clergy-sexual-abuse-20180727.html

    • McErdal (kein Partner)
      30. Juli 2018 09:56

      @ machmuss verschiebnix
      Auszugsweise:
      "Ich sah wie Joseph Ratzinger ein kleines Mädchen in einem franzöischen Chateau im Herbst des Jahres 1987 ermordete", sagte die Zeugin, die gewohnheitsmäßig an rituelle Folterungs- und Tötungszeremonien von Kindern teilnahm.

      "Es war häßlich und garstig, und es passierte nicht nur einmal. Ratzinger nahm oft aktiv teil. Er und (Holländischer katholischer Kardinal) Alfrink und (Bilderberg Gründer) Prinz Bernhard waren einige der prominenten Personen, die teilnahmen".
      w w w . itccs-deutsch.blogspot.com/2013/
      Fortsetzung

    • McErdal (kein Partner)
      30. Juli 2018 09:57

      Fortsetzung
      Die neue Augenzeugin bestätigt den Berichten von Toos Nijenhuis, eine holländische Frau, die am 8. Mai mit ihren Augenzeugenberichten ähnlicher Verbrechen an die Öffentlichkeit ging. Auch bei ihren Schilderungen waren Ratzinger, Alfrink und Prinz Bernhard involviert.
      Bald nach seinem historischen Amtsverzicht am 11. Februar letzten Jahres wurde Joseph Ratzinger am 25. Februar 2013 wegen Verbrechen gegen die Menschheit durch das Internationale Justizgerichtshof Allgemeingültiger Rechtsprechung in Brüssel für schuldig befunden. Es wurde gegen ihn ein internationaler Haftbefehl ausgestellt. Seither weicht er innerhalb der Vatikanstadt der Verhaftung aus.
      Fortsetzung

    • McErdal (kein Partner)
      30. Juli 2018 10:00

      Fortsezung 1
      Dies wird ermöglicht durch ein Dekret erlassen vom gegenwärtigen Pabst - Pabst Franziskus.
      Das Auftauchen neues Beweismaterial, welches die Komplizenschaft des Vatikans bei Kindestötung untermauert, hat eine Gruppe italienischer Politiker dazu veranlaßt, mit dem ITCCS zu kooperieren und den Vatikan mit einer Fallbehandlung durch ein Gericht Allgemeingültiger Rechtsprechung zu konfrontieren. Diesmal richtet sich die Anklage gegen den gegenwärtigen Pabst Franziskus, Jorge Bergoglio. Gegenstand der Verhandlung ist seine Schutzgewährung an Ratzinger sowie seine eigene Komplizenschaft bei Kriegsverbrechen. Die Politiker standen seit dem 22. September unter Ausschluß der Öffentlichkei

    • machmuss verschiebnix
      30. Juli 2018 20:56

      Aha, McErdal - das ist heftig (!)

      Kann das ein Fake sein - oder ist die Kirche wriklich so dekadent ?

  21. Normalsterblicher
    28. Juli 2018 19:21

    Unterbergers Verknüpfung von wirtschaftlicher Prosperität und landwirtschaftlicher GVO-Durchdringung in Europa ist aus folgenden Gründen abzulehnen:

    Erstens könnte in der EU auch geforscht werden, selbst wenn in Europa ein strenges Anbauverbot obwaltete, und könnten Patente daraus in der außereuropäischen agrarischen Anwendung oder sogar hierzulande in der Pharmabranche Nutzen bringen und Profite abwerfen. - Schließlich wird sogar in der Astrophysik geforscht, obwohl die Nutzziehung daraus gewissermaßen "in den Sternen" steht.

    Zweitens können Erkenntnisse aus der Genforschung auch ohne gentechnische Manipulation Früchte tragen, und zwar im Wege des "Smart Breeding", das Erkenntnisse der Genforschung für Kreuzungen nutzt.

    Drittens ist nicht einzusehen, weshalb "Europa" in einem Bereich mitmischen MUSS, aus dem es selber keinen Nutzen ziehen möchte (sofern sich die Skepsis gegenüber der Gentechnik verfestigt).

    • Sabetta
      28. Juli 2018 21:50

      Das meine ich auch, was ich weiter unten in meinem ersten Beitrag zu dem Thema schon erwähnt habe. Im Freiland sollte man jedenfalls keine Experimente mehr durchführen, bevor nicht alles gründlich geprüft ist. Sie wissen nichts - sie probieren nur etwas und spielen mal wieder den Zauberlehrling.

      Vor allem brauchen wir im Bereich der Landwirtschaft/Ernährung keine gentechnisch veränderten Pflanzen. Ich meine damit natürlich nicht die Züchtungen. Darum ging es ja im Artikel von AU. Wir sind gut beraten, uns auf die qualitativ höher stehenden Bio-Produkte zu konzentrieren. Eines Tages wird man um jedes Stück Boden raufen, das noch nicht verseucht ist.

      Zukunft hat außerdem nicht das ewig Alte - sondern das Neue - wenn man verstünde, dass es kein ewiges Wachstum ohne Zerstörung und Wiederaufbau geben kann. Solange die Menschen sich sinnlos vermehren, wird es immer wieder Kriege geben, die diesen Wahnsinn stoppen. Bloß werden Kriege auch immer mehr eine Gefahr für den gesamten Planeten, denn die Steinzeitaffen haben ja jetzt die A-Bomben...

  22. machmuss verschiebnix
    28. Juli 2018 19:13

    OT:

    Victurus Libertas (neue WebPage) - bringt ein grausiges Dokument,
    eine Zeugenaussage von Fiona Barnet , welche mit folgenden Worten
    endet:
    » My final point is this: ALL major crime within Australia stems from the single integrated world trafficking operation that I have described. If you disband this operation, you will virtually eliminate the trafficking of children, drugs, and guns in our society – and perhaps worldwide.
    That is my statement. «

    http://victuruslibertas.com/2018/07/witness-statement-by-satanic-ritual-abuse-survivor-fiona-barnett-calling-out-her-pedophile-abusers/

  23. otti
    28. Juli 2018 18:39

    elfenzauberin: es tät mich freuen, würden Sie meinen Beitrag noch lesen.

  24. oberösi
    28. Juli 2018 15:25

    O-Ton muß sein, weil so bezeichnend:
    Drecks-ORF.on live: "Im Stiegenhaus trafen die einschreitenden Beamten auf zwei verletzte, aber ansprechbare MÄNNER im Alter von 23 und 38 Jahren. Sie gaben an, von einem männlichen Täter angegriffen worden zu sein. Die MÄNNER wurden mit nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht".

  25. werauchimmer
    28. Juli 2018 15:08

    Ich habe so meine Zweifel, ob Tiere beim Ausbluten Schmerzen erleiden:

    Wenn sich ein Selbstmörder die Pulsadern aufschneidet, tut er das ja auch nicht, um sich zu quälen, sondern weil er weiß, dass er infolge Blutverlustes das Bewusstsein verlieren wird, bevor die Körpersysteme im Todesk(r)ampf rebellieren.

    • haro
      28. Juli 2018 18:18

      Einspruch!
      Es geht um die Schmerzen und das Ersticken beim Kehle durchschneiden die ohne Betäubung durchgeführt wird, nicht um das nachherige Ausbluten das ohnehin unter Betäubung geschieht oder hierzulande so geschehen sollte (meines Wissens nach).
      Barbarisch ist es allemal.

    • McErdal (kein Partner)
      30. Juli 2018 10:05

      @ haro

      Ihr Einspruch ist nach meinem Herzen !!!

    • glockenblumen
      30. Juli 2018 13:53

      Unsinn! mag sein, daß man in der ersten Sekunde nichts spurt, doch man ist ja auch nicht gleich in dieser ersten Sekunde tot, der Schmerz wird in den nächsten Sekunden an das ZNS weitergeleitet und somit Streßhormone ausgeschüttet.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      30. Juli 2018 15:25

      Nomenestomen @werauch...
      Werden Sie einmal Zeuge dieser barbarischen und perversen Riten, die sich am Wehrlosenblut u -schmerz, ob von Mensch oder Tier, ergötzt u aufgeilt.
      Wenn sie dann auch noch so sprechen, empfehle ich ihnen ihre sofortige Beschneidung, nebbich selbstredend narkosebefreit.
      Aber ob solcher Schreibe wird sofort klar, warum es sein kann, wie es ist!

    • Markus Volek (kein Partner)
      30. Juli 2018 17:57

      werauchimmer

      Unfassbar wie kann man nur so Naive sein.

    • fredvomjupiter (kein Partner)
      30. Juli 2018 19:11

      Macht ihr euch jetzt ernsthaft Sorgen, ob die Tiere, die unter miesesten Umständen gehalten, unter Ausschluss von Tageslicht in Massentierhaltung unter Vollbeschuss von Antibiotika dahinvegetieren, bis sie verspeist werden können, auweh auweh beim Schlachten haben? Völlig wurscht ob Schächten, Kopfschuss, Erschlagen oder sonst was. Für die Viecher ist es eine Erlösung. Denkts einmal darüber nach!

  26. Specht
    28. Juli 2018 14:55

    Zu Schächten und Gentechnik bin ich der Meinung, es kann hinterfragt werden und wie A.U. schreibt ohne Verkrampfung eine Lösung gefunden werden, so wie bei anderen Problemen auch. Die Würde des Menschen ist vorrangig, doch wer Menschen und Tiere quält darf sich nicht auf seine Religion berufen.

  27. haro
    28. Juli 2018 14:21

    In erster Linie sehe ich einen Triumph des Islam und seiner Werte und Gebräuche.

    Diese werden immer öfter praktiziert und werden uns allen aufs Auge gedrückt.
    Man denke nur an das Schweinefleischverbot und in etlichen Kindergärten/öffentlichen Einrichtungen wurde der Einfachheit halber Schweinefleisch von der Speiseliste gestrichen. Genauso kann es mit dem Brauch des Schächtens (Tiere werden ohne Betäubung getötet - einfach schrecklich) passieren.

    An Frauen die sich gezwungenermaßen oder auch freiwillig an Vorschriften radikaler islamischer Mullahs halten und nur ganzkörperverhüllt oder mit Kopftuch außer Haus gehen hat man sich schon gewöhnt und keine Feministin oder Pussy Riot rebelliert dagegen und keine linken Medien kritisieren sondern lassen beschönigende Artikel veröffentlichen.

    Gewalttaten so mancher Einwanderer (Terror, Messerattacken,Vergewaltigungen) aufgrund einer "anderen" Kultur und anderen "Bildung" bzw. Sozialisierung gehören dazu.

    Die Islamisierung schreitet voran und findet jede Menge Unterstützer und Beschöniger aus links-politischen Kreisen.

    Immer mehr Menschen wollen sich an diese Veränderungen zum Schlechten hin zu archaischen Verhaltensweisen aber nicht gewöhnen. Jener medial hoch gejubelte Festredner der Salzburger Festspiele (wie könnte es anders sein - ein Deutscher) empfiehlt der Politik den Menschen diese Veränderungen schmackhaft zu machen, Veränderungen mit denen er selbst im beschaulichen Künstlerambiente, beim Studium in Oxford ... und im sicheren Dunstkreis von Reich und Schön in Salzburg sicher nicht in Berührung gekommen ist und sicher auch nie in Kontakt kommen will. Er redet anscheinend über Sachverhalte die er gar nicht kennt und die nicht in sein anscheinend linkes Weltbild passen und sieht sich als erhabener Prediger.

    Was bleibt ist die Hoffnung, dass sich mutige Politiker finden die gegen die Islamisierung arbeiten und auch genügend Wählerstimmen erhalten.

    • Undine
      28. Juli 2018 14:41

      @haro

      *********************
      *********************
      ********************+!

      Sie sprechen mir aus der Seele!

    • pressburger
      28. Juli 2018 16:39

      Was die Hoffnung betrifft, und Hoffnung ist immer gut, ergeben sich zwei Probleme. Es gibt keine mutige Politiker, weil mutig kann nur sein der über einen Weitblick verfügt. Die Wähler bevorzugen Politiker die sich nicht über Veränderungen zwingen nachzudenken.

    • Weinkopf
      31. Juli 2018 10:16

      Ausgezeichnet!

  28. Politicus1
    28. Juli 2018 14:14

    Früher einmal, noch gar nicht so lange her, durfte der Bauer sein Schwein selbst am Hof schlachten. Da er keinen Schlachtschussapparat hatte, war das 'Sauschlachten' nach heutiger Auffassung auch nichts anderes als ein Schächten.
    Die abgestochene Sau wurde aufgehängt und ein Wasch- oder Backtrog darunter gestellt zum Auffangen des Blutes.

    • dssm
      28. Juli 2018 16:11

      @Politicus1
      Stimmt nicht ganz, denn Schweine sind zu intelligent für einen schnellen Schnitt, die werden sehr aktiv und dann ist ein Schnitt nicht mehr sicher möglich. Daher hat man die zuerst mit der Rückseite der Axt in Ohnmacht geschlagen und dann geschnitten, anders bei Schafen oder Rindern.

  29. pc-think
    28. Juli 2018 13:59

    Eines hat Herr Dr. Unterberger ausgelassen: Die gleichzeitig hochgekommene, sehr aktuelle Frage der Beschneidung (in Island soll sie sogar gesetzlich verboten werden!).

    Die politisch korrekte Position kann natürlich nur sein: Bei Jungs absolute Befürwortung (in den USA bereits bei 53% durchgeführt), bei Mädels strikte Ablehnung (in der Bibel nicht vorgesehen)!

    Die Religionsfreiheit ist höher zu bewerten als die mangelnde Einwilligung von Minderjährigen!

    • McErdal (kein Partner)
      30. Juli 2018 10:13

      @ pc-think
      Aus Ihrem Post: bei Mädels strikte Ablehnung (in der Bibel nicht vorgesehen)!

      Nennnen sie mir bitte die Stelle in der Bibel wo das steht......

      Beides ist laut Bibel nicht erlaubt: bei Knaben und Mädchen......

  30. HDW
    28. Juli 2018 13:33

    Auch der "Edle Wilde" wurde von Rousseau wie auch von der KOMINTERN propagiert. An den glauben in seiner arabischen Version nur noch die ehemaligen Teddybärenwerferinnen die man jetzt händchenhaltend mit derartigen auf Wiens Strassen flanieren sieht. Die Ernüchterung steht denen ja noch bevor.

  31. Franz77
    28. Juli 2018 13:14

    Es gibt keinen "Wilden Mais" - dieser wurde schon in Urzeiten genmanipuliert. Überbleibsel aus Atlantis?

  32. Pennpatrik
    28. Juli 2018 12:48

    Wenn ich daran denke, wie wir Christen von den Linken seit Jahrzehnten durch die Lande geprügelt wurden, wenn wir etwas "politisch unkorrektes" getan haben kommt mir das Speiben, wenn ich sehe, wie die Linken vor dem Islam in die Knie gehen.

    PS: Dasselbe gilt natürlich für die Feministen. Die Geistesriesin Heinisch-Hosek hat noch 2 Jahre Haft für Pograbschen eingeführt, aber es ist ihr kein Wort zur Behandlung von Frauen in der islamischen Kultur Österreichs eingefallen.
    Sie kämpft offensichtlich nur gegen "alte, weiße, heterosexuelle Männer". Für etwas anderes fehlen ihr die Eier.

    • Charlesmagne
      28. Juli 2018 16:41

      Weil eben Linke - und nicht wie im Grazer Prozess geschmäht, Rechte - unheimlich feig sind!!!
      Christen schlagen in der Regel nicht zurück, da kann man schon einmal „stark“ sein.

    • pressburger
      28. Juli 2018 16:47

      Die Christen halten auch die andere Wange hin. Liest sich gut, aber in der Praxis in der Konfrontation mit rabiaten Gegnern, nicht sinnvoll. Wird als Aufforderung das Messer zu ziehen und zustechen.
      Der "Friedensapostel" Gandhi konnte nur seinen gewaltfreien Widerstand zelebrieren, weil er zivilisierte Gentlemen als Gegner hatte. Im osmanischen Reich hätte er weniger Glück gehabt, und mit dem KGB wäre die ganze Geschichte anders gelaufen.

    • McErdal (kein Partner)
      30. Juli 2018 10:16

      @ pressburger
      Aus Ihrem Post: Die Christen halten auch die andere Wange hin.

      Tut mir leid, das machen Idioten - aber keine Christen ...

      Das lehren die kath.Pfaffen und der Vatikan aber nicht die Bibel.....

    • Herbert Richter (kein Partner)
      30. Juli 2018 15:35

      @pressburger,
      Gandhi ist durch seine dumme und vorallem sinnlose "Gewaltfreiheit" indirekt für das uneingeschränkte Abschlachten von Millionen durch Muselmane verantwortlich.
      Genauso wenig wie "Mutti" Theresa eine Gute war. Sie hat nur die Seelen der Armen "gerettet" am Leben war sie u ihr Orden niemals interessiert. Sogar Menschenverkauf wird nun publiziert.
      Si vis pacem parabellum!

    • Maria Theresia (kein Partner)
      30. Juli 2018 22:41

      Jetzt hat sich aber Ihre Entrüstung voll auf die Realitätswahrnehmung geschlagen:
      "die Eier" fehlen ihr natürlich nicht nur diesbezüglich, sondern naturgemäß und überhaupt...

    • Weinkopf
      31. Juli 2018 09:50

      Das Einzige, wofür sie nichts kann, die HH, die fehlenden Eier.

  33. pressburger
    28. Juli 2018 12:43

    Naturreligion, oder die Rückkehr zum atavistischen Aberglauben. Die Gegenüberstellung ist äusserst gelungen. Fortschrittsfeindlichkeit und der Glauben, dass ein Gott es will, dass Tiere auf einen ihm genehme Art umgebracht werden und dass der gleiche Gott es verboten hat Borstentiere zu verspeisen.
    Offensichtlich hat diese Gesellschaft keine Probleme beide, sich ergänzende und sich gegenseitig unterstützende, Tendenzen, Glaubensrichtungen zu internalisieren.
    Die Diskussion könnte auch auf einer rationalen Ebene geführt werden. Nur den Boden der Aufklärung und der Ratio, hat die vorherrschende linke Gutmenschen Ideologie und ihre Vertreter, schon längst verlassen.
    Ein Glaubensgrundsatz ist, CO2 ist schädlich. Ziel kein CO2 in der Atmosphäre. Vorgehen, Abschaltung Atomkraftwerke, hochfahren Kohlekraftwerke. Aufstellung von Windrädern in Zonen ohne konstanten Wind, ohne Aussicht auf Amortisation während der Funktionsdauer.
    Gene sind schädlich, deswegen das Ziel einer genfreien landwirtschaftlichen Produktion. Die Tatsache dass die Menschheit sich unkontrolliert vermehrt und auch ernährt werden will, wird mit dem Argument, dass jeder der in Afrika nicht genug zum essen hat, nach Europa kommen soll, ausser Kraft gesetzt.
    Die Gesellschaft soll im schizophrenen Sinne, völlig widersprüchliche Tendenzen akzeptieren und internalisieren. Die Vorgaben Widersprüche zu akzeptieren, sogar zu begrüssen, kommen von der herrschenden Klasse. Die aktuellen Machthaber, insbesondere in der EU, haben ihre beherrschende Rolle in der Politik erreicht, ohne über eine Qualifikation oder ein notwendiges Wissen, zu verfügen. Das Ergebnis ist ein ideologisch verursachtes und gewolltes Chaos. Die Nomenklatura erlässt Verordnungen und Regel die nicht eingehalten und flexibel gehandhabt werden. Damit kann sie unkontrolliert weiter ihre Mach ausdehnen.
    Die Abkehr ist bei dieser ideologischen Festlegung der Kaste der EU Machthaber nicht zu erwarten. Weiter wird der Antisemitismus verbal bekämpft, real werden Antisemiten en gros importiert. Weiter wird die Toleranz gegen die Intoleranten eingefordert. Real wird die Spaltung der Gesellschaft vorangetrieben, um sie dann den Rechtspopulisten anzulasten. Der technologischen Fortschritt wird real behindert, um dann verbal gegen andere Gesellschaften die den Fortschritt fördern zu wettern.
    Fazit, es geht nicht um Schächten und Gentechnologie, es geht um viel mehr. Es geht um die verlorenen Zukunftsvisionen dieser rückwärtsgewandten Gesellschaft. Historisch gesehen, kommen die moslemischen Massen von Analphabeten im richtigen Moment, um diese Entwicklung voranzutreiben.
    Der Frosch der im sich langsam erwärmenden Wasser zuerst wohl fühlt, verweigert den rechtzeitigen Absprung. Das römische Reich ist auch über 300 Jahre langsam untergegangen.

    • glockenblumen
      28. Juli 2018 13:16

      *****************************************!!!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      30. Juli 2018 15:40

      Treffende Analyse. Nun gilt es zu hinterfragen!
      In welchem Interesse? Wer will das so? Wer finanziert, wer dirigiert im Hintergrund? Was will man erreichen? Warum will man das?
      Darauf kann es nur eine Antwort geben.

    • machmuss verschiebnix
      30. Juli 2018 21:05

      @Herbert Richter,

      darf ich raten: Wer tut sich um vieles leichter, wenn seine
      Nachbarstaaten voll sind, von hirnlosen Fanatikern - Nobrainer,
      die sich selber in die Luft jagen und damit die sowieso geplanten
      Militäreinsätze erst rechtfertigen .

      Es sind die Zionisten - erraten ?@!

  34. Undine
    28. Juli 2018 12:43

    OT---aber es ist sehr wichtig! ;-)

    Nach dem Interview im Mittagsjournal mit HINTERHÄUSER möchte ich, zutiefst gerührt, wie ich nun einmal bin!---den Vorschlag machen, ein Schreiben an Papst Franziskus zu verfassen mit der Bitte, Herrn HINTERHÄUSER so schnell wie möglich HEILIG zu SPRECHEN!

    Und bis es so weit ist, möchte ich vorschlagen, Geld zu sammeln, um für den heiligmäßigen Herrn Hinterhäuser einen HEILIGENSCHEIN aus purem Gold anfertigen lassen zu können. Hoffentlich bekommt er nicht Kopfschmerzen vom Druck des sinnigen Kopfschmuckes. Aber ich habe mir sagen lassen, daß nur "Scheinheiligenscheine" Schmerzen verursachen. ;-)

    Mein frommer Wunsch: An HINTERHÄUSERS WESEN soll, wenn schon nicht gleich die ganze Welt, so doch wenigstens Ö und D GENESEN!

    PS: Das Geld für den verdienten "Heiligenschein für Hinterhäuser" ist auf mein Konto bei der BAWAG zu überweisen: Kontonummer 1234567890!

    • otti
      28. Juli 2018 18:05

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Brigitte Imb
      29. Juli 2018 00:49

      @Undine,

      da tun sich ja "Aufgründe ab". :-))) (Da ich weder Radio höre, noch fernsehe kann ich nur mutmaßen worum es ging.)

  35. non sequitur
    28. Juli 2018 12:07

    Interessant zu beobachten, wie sich Leute über Schächten empören können und den Tierschutz über religiöse Praktiken und (Irr)lehren stellen (was höher anzusiedeln ist obliegt wohl dem Betrachter), gleichzeitig aber die grausame Verstümmelung minderjähriger Buben nicht einmal anschneiden. Die religiös motivierte Körperverletzung, und nichts anderes ist es was jüdischen und muslimischen Buben mit einer Beschneidung angetan wird, wird, vielleicht aus Furcht vor Assoziationen mit den falschen Leuten oder einer internalisierten Selbstzensur, nicht, oder zumindest wesentlich weniger prominent, thematisiert.

  36. Peter Pan
    28. Juli 2018 09:59

    Schächten gehört eindeutig in die Kategorie Tierquälerei und sollte längst verboten sein. Mit Religionsfreiheit ist diese Vorgangsweise keinesfalls zu rechtfertigen, denn sonst könnten ja die Moslems auch auf ihre 3 bis 4 oder mehr Ehefrauen im Namen der Religionsfreiheit bestehen.
    Da hat man sehr wohl einen gesetzlichen Riegel vorgeschoben, aber beim Schächten handelt es sich ja lediglich um Tiere und diese fühlenden Wesen werden leider immer noch überwiegend als Sache behalndelt. Eine Schande für unsere aufgeklärte Gesellschaft!

    • Undine
      28. Juli 2018 10:07

      Das sehe ich genauso! *********!

    • Cato
      28. Juli 2018 12:23

      @ Peter Pan
      Volle Zustimmung .... sehe ich ebenso!

    • dssm
      28. Juli 2018 16:06

      @Peter Pan
      Fragen Sie den Arzt Ihrer Wahl! Aber ein schneller Schnitt mit einer scharfen Klinge wird kaum wahrgenommen, bei Mensch und Tier. Daher ist das mit der Tierquälerei eine Sache von Leuten die nicht selber kochen, denn ansonsten wüsste man vom Schnittlauchschneiden, urplötzlich blutet man, aber es tut (zuerst) nicht weh.

    • Ingrid Bittner
      29. Juli 2018 13:57

      Volle Zustimmung und ergänzende Bemerkung:
      da Tierschutz Landessache ist, wurde natürlich das Thema schon vor Jahren in den Gemeinden diskutiert. Ich kann mich noch sehr gut an eine Gemeinderatssitzung erinnern, in der ein Gemeinderatskollege und Parteifreund von Kern, von erlerntem Beruf aber Fleischhauer geschildert hat, wie grausam das Schächten ist und wie sehr er das unter Tierquälerei einstuft.

    • AppolloniO (kein Partner)
      30. Juli 2018 11:16

      "Pan" trägt seinen Namen wohl zu Recht.
      Werter Herr Unterberger, warum reihen Sie sich in die LinksRotGrüne Einheitsfront, die Gegner des Schächtens ins braune Nazi-Eck stellen? Obwohl die geschächteten Tiere (dssm aufgepasst) sehr wohl leiden wie man an dem minutenlangen Zappeln sehen kann, trotz scharfen Messers.
      Ich finde Schächten grausam und Ihre Verdächtigungen, Herr Unterberger, total unwürdig.
      PS: Da ich selbst 20 Jahre(!) Migrant war, liegt mir nichts ferner als Fremdenhass. Da ich mich jedoch angepasst habe, kann ich dies auch von hiesigen erwarten.

    • Erwin Tripes (kein Partner)
      30. Juli 2018 12:36

      Peter Pan, ich denke Sie haben recht. Aber könnte man das im Zustand manisch pathologischer Selbstgerechtigkeit auch anders sehen???

  37. Undine
    28. Juli 2018 09:27

    OT---aber entlarvend für den "Spiegel":

    "Spiegel-Gründer Augstein finanzierte Dutschke"

    "Bleibt die Frage, wen der „Erbling“ Jakob Augstein finanziert. Die Antifa?"

    https://www.journalistenwatch.com/2018/07/28/spiegel-gruender-augstein/

  38. Undine
    28. Juli 2018 09:11

    Ich weiß, es ist ein etwas naiver Vorschlag, beispielsweise dem MAISSTÄNGELBOHRER, der dem MAIS so stark zusetzt, statt mit Chemie einfach mit dem Entzug der Lebensgrundlage beizukommen: Ein oder zwei Jahre, bzw. so lange der Maisstängelbohrer halt für seine Entwicklung braucht, KEIN MAISANBAU! Auf diese Weise könnte man den Maisstängelbohrer ausrotten.

    WIR würden deshalb nicht verhungern; es könnte ja stattdessen anderes Getreide gesät werden.

    • dssm
      28. Juli 2018 09:20

      @Undine
      Und wie füttern Sie die Schweine? Mais ist die einzige, hierzulande wachsende, effiziente Kulturpflanze, welche mit den Ausscheidungen der Schweine in großer Menge "gedüngt" werden kann. Das ist der Nachteil einer effizienten Schweinehaltung, welche uns mit (zu)billigem Fleisch versorgt.

    • Undine
      28. Juli 2018 09:34

      @dssm

      MAIS kann man auch vom Ausland kaufen und stattdessen wieder mehr GETREIDE anbauen. Österreich kauft immer mehr Getreide aus dem Ausland. Es wird mehr Getreide aus dem Ausland eingekauft, als selbst erzeugt wird.

    • Bürgermeister
      28. Juli 2018 10:58

      Das könnte tatsächlich so klappen. Würde ein europaweites Mais-Verbot für mindestens 2 Jahre bedeuten (ist anstrengend, da setzen die Apparatschiks lieber Gender und Verschwulung durch). Bedeutet weltweite Anbau- und Abnehmerplanung (wie??) weil sonst der Preis durch die Decke geht.
      Macht man so ähnlich mit radioaktiv bestrahlten Insekten die Krankheiten übertragen können (z.B. Schraubenwurmfliege). Bei drosophila suzukii mit ihrer unerreichbaren Vermehrungsrate würde aber nur Gentechnik helfen https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33268/#gsc.tab=0

    • dssm
      28. Juli 2018 15:57

      @Undine
      Wenn die Gülle entsorgt werden muss, dann kostet das Kg Schweinefleisch so um die 100 Euro.

    • Ingrid Bittner
      29. Juli 2018 20:57

      @dssm und undine: Ihr diskutiert um die Schweine, aber ich geh jetzt zu einem andern Nutztier, der Kuh.
      Da kam heute eine WErbung, Rindsgulaschfleisch um 47 % verbilligt, statt 10,99 nur 5,77.
      Morgen geht es sicher so mir irgendeinem Teil vom Schwein.
      Solche Frequenzbringer find ich schlicht und einfach unmoralisch. Ob mit Mais oder was Anderem gefüttert, die Bauern müssten eigentlich auch überleben können.

  39. glockenblumen
    28. Juli 2018 09:08

    OT

    aus Dr. Zakrajseks "Querschüssen"

    Ein sehr interessanter und aufschlußreicher Bericht betreffend die IWÖ von Herrn Matthias Radosztics:

    https://www.querschuesse.at/3320

    P.S.: haben dort jetzt auch nur noch Linke das Sagen??

  40. dssm
    28. Juli 2018 08:59

    Die Kombination aus einer zusammen wachsenden Welt und einer ständig besser werdenden Technologie hat einfach zu viele Menschen aus den eigenverantwortlichen Bereichen gebracht. Wir können uns eine gigantische Bürokratie und eine wohl noch gigantischere Sozialindustrie leisten. All diese Menschen haben jeden Bezug zu werteschaffender Arbeit verloren, Eigenverantwortung ist unbekannt. Diesem "Bedarf" an Arbeitskräften entsprechend verläuft die Ausbildung, Handwerk und Technik werden kaum gewählt, Soziales und Juristerei (oder noch schlimmere Ausbildungswege) werden geradezu überrannt.
    Tödlich ist dies in Kombination mit der Ein-Kind-Familie. Denn dieses eine Kind ist logischer weise alles was die Eltern haben, daher wird dieses Kind von allen möglichen und unmöglichen Gefahren ferngehalten. Das Leben im Streichelzoo führt aber zu keinem jähen Erwachen, wenn es Zeit wird erwachsen zu werden und arbeiten zu beginnen. Denn nun warten in Magistraten, NGOs und staatsnahen Betrieben unendlich viele Jobs, wo es nicht um Realität, sondern um Papierkrieg geht. Entsprechend sind breite Kreise der Bevölkerung gegenüber Technik und Wirtschaft feindlich eingestellt, kein Wunder, für die kommt der Strom aus der Steckdose und die glücklichen Kühe auf der Weide sind ja lila.

    Mit jedem weiteren Schritt zu einer vernetzten Welt, zu mehr Technik und damit zu mehr Effizienz, werden weniger Techniker (und die damit verbundenen Kaufleute) gebraucht um den Wohlstand zu erhalten und immer mehr komplett lebensunfähige Idioten werden in Familien, in Schulen und Universitäten heran gebildet. Wissenschaftliches Arbeiten oder selbständiges Handeln, wie es jedem Handwerker selbstverständlich ist, ist unbekannt, daher kommt die Angst vor unsichtbaren Strahlen, Gentechnik, selbstfahrenden Autos, Robotern (...) und die kindliche Liebe der "reinen" Natur; Erdbeben, Vulkanausbrüche, Lawinen und Hagelstürme sind Strafen von der guten Mutter Erde für die bösen, sündigen Menschen. Womit die Mehrheit der Bevölkerung wieder im tiefen Mittelalter feststeckt, wo es wichtig war alle auf eine religiös begründete Linie zu bringen, damit es keine göttlichen Strafen gibt.

    Erinnern wir uns, das finstere Mittelalter wurde durch eine Phase von zentralistischen, absoluten Monarchen beendet, womit wir entweder unsere Form der Demokratie aufgeben oder bald wieder Scheiterhaufen brennen sehen werden.

    • simplicissimus
      28. Juli 2018 09:01

      dssm *******************************!

    • McErdal (kein Partner)
      30. Juli 2018 11:12

      @ dssm

      Aus Ihrem Post: womit wir entweder unsere Form der Demokratie aufgeben oder bald wieder Scheiterhaufen brennen sehen werden.

      Nicht oder - sondern sicher sogar: denken sie an das Sonntagsgesetz !

      Die Inquisition wird "fröhliche Urständ" feiern .........Es wird bereits in USA alles auf
      katholisch getrimmt = auf den SONNTAG alle westl.Nationen fallen vor dem Vatikan auf die Knie...

  41. Undine
    28. Juli 2018 08:29

    Weiter unten schreibt @simplicissimus:

    "Was Schaechten betrifft, ist es wohl klar: Es ist reine Tierquaelerei, verschlechtert die Fleischqualitaet deutlich und kann zu Verunreinigungen fuehren. Es faellt in den Bereich von Tierquaelerei, ist zumindest fuer mich kein akzeptabler Religionsbestandteil sondern ein altzeitlicher Kult und gehoert daher verboten."

    Dem kann ich nur uneingeschränkt zustimmen! Zudem drängt sich mir die Frage auf, was wäre, gäbe es im Christentum---und nicht bei den Religionen, die wir unter Strafandrohung nicht kritisieren dürfen!--- von alters her diese Vorschrift. Ich bin sicher, die militanten Tierschützer hätten längst für ein Gesetz gesorgt, das das Schächten von Tieren strengstens verbietet!

    • simplicissimus
      28. Juli 2018 09:02

      Ganz sicher haetten sie das Undine, nur jetzt wird der Spiess umgedreht, weil es um die Mohammedaner geht.

  42. Livingstone
    28. Juli 2018 08:22

    Unterberger hat nicht Unrecht: diese Schächtungsdebatte bekommt irgendwie den schlimmen Beigeschmack von latenten Antisemitismus und falsch verstandener Islamophobie. Vielen, die hier plötzlich zu Tierschützern werden, ist es nämlich vollkommen egal, wie ihr Schnitzel am Sonntag auf den Tisch kommt. Um die Tiere geht es, bei vielen, nur vordergründig.

  43. Abaelaard
    28. Juli 2018 08:11

    Mir braucht jedenfalls KEIN einziger Tierschutzverein oder sonstiges in der Richtung kommen, wenn er nicht absolut gegen das Schächten auftritt. Ein mir sehr gut bekannter Viehhändler und Fleischhauer, eine ohnehin nicht sehr zart besaitete Natur, schilderte den Vorgang beim Schächten eines Stieres, eine grauenhafte Angelegenheit.
    Daraufhin gab es in seinem Bereich keine Tiere mehr für diese Tötungsart. Von mir übrigens überhaupt nie, Meine Beobachtung in einem großen konventionellen Schlachthof war dahingehend daß vier Tierärzte das Schlachtgeschehen permanent überprüfen und auf exakte Betäubung penibel geachtet wird.

    Zur Gentechnik, hier gehen sicher viele Chancen verloren, ist aber für die Landwirtschaft egal da es diese in der jetzigen Form nicht mehr lange geben wird.
    Zumindest in Europa oder besonders in Österreich, es gibt einfach keinen Anreiz mehr sich das anzutun. Milch , Fleisch knapp an der Grenze der Wertlosigkeit, von Getreide gar nicht zu reden. Preisvergleiche mit den frühen 90er Jahren sind sonst nicht als tief deprimierend. Wozu brauche ich da noch Gentechnik bei jeder leichtesten Mengenerhöhung wird von Überproduktion geschwafelt und der Preis fällt weiter in den Keller um sich aber auch bei absoluten Mangelerscheinungen wie bei Getreide im heurigen Jahr , und dies nunmehr weltweit, nicht mehr zu erheben.

    Kammerpräsident Ing. Schultes erklärte bereits daß auch bei Produktionsrückgang mit keinen Preisverbesserungen zu rechnen sei, kommentarlos.

    So sei es und sperren wir doch die Landwirtschaft zu, egal wie die Landschaft in spätestens 5- 6 Jahren aussieht, zu besichtigen übrigens in natura auf dem Truppenübungsplatz Allentsteig.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      30. Juli 2018 16:00

      Kein Tierarzt würde sich getrauen eine offizielle Schächtung zu beanstanden, weil er weiß, daß sofort ein jüdische Advokat die Sonderrechte der Juden unter Einsatz jüdischer Gelder, sein Leben schwer machen würde. Und natürlich auch seine Brieftasche weniger Inhalt aufweisen könnte.
      Nebbich, daß jeder Sozirichter auch seinen Dreck beisteuert.
      Von den Hausschächtungen dieser Barbaren nicht zu reden........!

  44. Josef Maierhofer
    28. Juli 2018 07:44

    Man kann das Thema kompliziert angehen oder einfach.

    Tierquälerei:
    Ist zurecht verboten. Vom Fiakerpferd bis zum nicht artgerecht gehaltenen oder transportierten Schlachtvieh tritt Tierquälerei auf. Traditionelles Schächten gehört auch dazu.

    Religionsfreiheit:
    Schächten hat in den zwei Religionen Tradition. Zwar kenne ich sicher keinen Religionsangehörigen, der daran gestorben wäre, Fleisch zu essen, das nicht über Tierquälerei gegangen ist.

    Wenn jetzt ein Politiker meint, man könne das Schächten ja auf die Religionsgruppen reduzieren, und das kontrolliert, dann ist das für mich genauso ein Lösungsversuch, 'es allen recht zu machen', wie zu meinen, Schächten wäre keine Tierquälerei, obwohl sich Jahrtausende lang niemand darum geschert hat.

    Zu Hause in Niederösterreich hatten wir damals auch Schweine, die dann auch geschlachtet wurden. In den frühen 1950-er Jahren wurden sie gestochen und ausgeblutet, also geschächtet, in den späten 1950-er Jahren wurden sie mit dem Schussapparat in den Kopf geschossen und damit betäubt und danach gestochen und ausgeblutet.

    Also hat das auch bei uns Jahrtausende lang niemanden gestört.

    Zum Thema Pestizide und 'gen-frei' habe ich einmal an einer Diskussion an der Uni Mannheim teilgenommen, wo Vertreter der Biobauern, der 'Ertragsbauern', der Chemischen Industrie, der Wissenschaft, der Unis, der Politik, etc. dabei waren, teilgenommen.

    Die Biobauern konnten einwandfrei nachweisen, dass es ohne bestimmte schädliche chemische Mitteln auch geht, sie konnten nachweisen, dass genug Fläche für den Bio Anbau gibt, um die Welt zu ernähren und sie konnten nachweisen, dass der bequeme 'Ertragsweg' auch die Gesellschaft ändert, weg von der arbeitsintensiven und personalintensiven bäuerlichen Tätigkeit, hin zu der Industrieroboter Performance, zur Chemieperformance, zur Arbeitslosigkeit, ....

    Was dann übrig blieb, war dann das Jammertal aus Gier, Patentertrag, falscher Lebensweise, falscher Ernährung (Der Mensch ist überwiegend Vegetarier von Natur aus) und den Tatsachen der Überproduktion (40 bis 60% aller Lebensmittel werden in Deutschland weggeschmissen, wird bei uns nicht anders sein), Konzernstrategien, usw., also das Abbild der Gesellschaft der Unfreiheit und Gier, die wir uns gebaut haben.

    Sonst kann ich noch meine Meinung sagen, dass der Mensch Teil der Natur ist, ob er will oder nicht, aber als einziges Lebewesen diese aktiv zerstört.

    • Bürgermeister
      28. Juli 2018 08:36

      Fahren Sie einmal durch eine Region mit Kirschenanbau. Auf hunderten Metern "Natur Pur", komplett eingenetzte Anlagen mit feinstmaschigen Netzen mit doppelten Eingangsschleusen. Sie werden darauf kein Spritzmittel finden, aber in wiefern diese "Natur" noch Vögeln und anderen Insekten zur Verfügung steht?
      Die "echten" Bio-Betriebe (Apfelanlagen) erkennt man an der Christbaumkugelkrankheit (da fahre ich jeden Tag vorbei). Vor einigen Jahren durfen Bio-Beerebauern (Erdbeeren) noch Kupfermittel verwenden, in der normalen Landwirtschaft seit Jahrzehnten verboten (heute weiß ich es nicht).
      In der Kindheit gab es noch die "Hauszwetschke", Scharka heute in Europa verbreitet hat alles vernichtet.

    • Josef Maierhofer
      28. Juli 2018 10:16

      @ Bürgermeister

      Auch über die Schädlinge wurde dort diskutiert, und für jedes chemische Mittel gab es einen verträglichen Ersatz, ist aber mit Arbeit verbunden, nämlich die Mittel wirken nur kurz, weil eben verträglich, und müssen oft angewendet werden, man muss also mit dieser Arbeit leben, so diese Meinung.

      In Monokulturen nisten keine Vögel, die nisten dort, wo die Natur ist und nicht die Monokultur.

      Wir hatten bei uns auch Kirschbäume im Garten, die waren nicht eingenetzt oder gespritzt, wir hatten auch Apfelbäume und Zwetschkenbäume ohne Gift, aber alles war bunt gemischt wie ein Wald, dort aber nisteten auch die Vögel und die Eichhörnchen in den Hohlräumen ...

    • Bürgermeister
      28. Juli 2018 11:11

      Ich hatte (und habe) auch Bäume - bis vor 3 Jahren problemlos, jetzt geht in der ganzen Region nichts mehr. Mächtige Hochstämme die langsam verrecken und rückwärts wachsen, da kommen einem die Tränen.
      Warten sie noch ein paar Jahre, dann sehen sie es mit eigenen Augen. Bei meinem Onkel kam Marssonia letztes Jahr an (400 km entfernt). Hochstämme gehen nicht mehr, siehe z.B. http://orgprints.org/26752/1/naef-etal-201-Marssonina-Blattfall-szow16-2-p8-11.pdf
      Fahren sie mal nach Murcia, Gewächshaus an Gewächshaus, 100te Kilometer. Gewächshausware kann für mich NIE Bio-Ware sein. Wo gibt es in Ö. noch Tomaten die NICHT aus Gewächshäusern kommen?

    • Bürgermeister
    • Josef Maierhofer
      28. Juli 2018 19:10

      @ Bürgermeister

      Schlimm, diese Schädlinge. Sie werden immer resistenter, ist so, wie mit den Antibiotika.

  45. Bürgermeister
    28. Juli 2018 07:40

    Ca. 1980 wurde ein neuer aggressiver Braunfäulestamm aus Mexiko in Europa eingeschleppt, seitdem ist der Aufwand bei der Tomatenzucht massiv gestiegen. Auch in Europa können sie nur mehr in Gewächshäusern gezogen werden.

    Mit den davor importierten Krankheiten (amerikanischer Mehltau) kämpft man bis heute.

    Vor einigen Jahren kam die Kirschessigfliege (die ganze Ernten unbrauchbar macht, Kirschen, Brombeeren, Himbeeren - alles nur mehr in Überdachung) und Marssonia (importiert aus China). Die schönen Apfelhochstämme sind sowieso selten, es soll sich jeder noch einmal einen ansehen - sie werden in einigen Jahrzehnten verschwunden sein.

    Beim Holler gibt es einen aggressiven Welkepilz, in vielen Regionen ist der verschwunden.

    Das sind jetzt nur 3 Krankheiten bzw. Schädlinge die vor knapp 10 Jahren nirgendwo importiert wurden. Der Maisstängelbohrer usw. rückt auch unaufhaltsam vor, die Liste wird jährlich länger.

    Ich wüsste nicht, wie man das alles ohne Gentechnik aufhalten soll. Man vernichtet die ganze Nahrungsmittelproduktion durch neue Schädlinge und Krankheiten aus der ganzen Welt und schränkt gleichzeitig ihre Bekämpfungsmöglichkeiten ein.

    • dssm
      28. Juli 2018 09:12

      @Bürgermeister
      Es ginge traditionell auch! Man schickt die ganzen Soziologen, Juristen, Gender- und Politik"wissenschaftler", welche uns in Amtsstuben, Beraterbüros, NGOs der Sozialindustrie und Parlamenten entgegen lachen, auf die Felder. Das hat im Mittelalter auch (meistens) geklappt. Der Vorteil dieser Variante wäre, diese Leute können uns dann nicht mehr mit täglich mehr werdenden Regulierungen quälen und südländische Betreuungsobjekte für die höheren Töchter brauchen wir auch nicht mehr.
      So gesehen, bin selbst ich ein Befürworter von einem gentechnikfreien Europa.

    • glockenblumen
      28. Juli 2018 09:20

      @ dssm

      ja, das wäre doch mal was für die vielen auf unnötig geschaffenen Posten Sitzenden, wenn sie durch eigener Hände Arbeit ihr Brot verdienen müßten.
      Die Gutmenschflausen würden schnell ausgetrieben...

    • Bürgermeister
      28. Juli 2018 13:17

      @ dssm: Ich gestehe, ich bin in dem Punkt ein Bekehrter. Habe vor einigen Jahren als mein Sohn zur Welt kam selbst Obst angepflanzt. Jeden Tag 2 Std. im Garten, keine chem. Spritzmittel, kranke Äste entfernen, Kaliseife gegen Blattläuse, Stärkungsmittel und verschiedene Brühen, Gründüngung und Kompost usw. Irgendwann die Erkenntnis - es funktioniert so einfach nicht, so enormer Aufwand für so geringe Ernte. Seit den neuen Schädlingen/Krankheiten geht gar nichts mehr.

      Die Leute müssten wirklich den Aufwand einmal selber treiben. Es gibt nur mehr das zu essen, was sie auch selbst ernten. Nach spätestens 2 Monaten sind sie tot oder bekehrt.

    • dssm
      28. Juli 2018 15:59

      @Bürgermeister
      Es ist lustig, aber nur Stadtmenschen sind echte Biofanatiker. Wer am Land lebt der ist vor dieser Krankheit sicher.

    • pressburger
      28. Juli 2018 16:59

      Absolut richtig, gegen die Gentechnik in der Landwirtschaft sind nur die satten grünen Stadtmenschen. Verlassen ab und zu ihre Debatierstuben und fahren aufs Land. Geniessen die Idylle, kaufen Bio ein, fahren zurück und schimpfen über die Gene.

  46. El Capitan
    28. Juli 2018 07:26

    Erstens hat es in der Geschichte schon mehrmals Bewegungen gegen den technologischen Fortschritt gegeben. Die Bewegung der Romantik war die erste massive grüne Protestbewegung gegen die anrollende erste Industrialisierung. Die Romantik ist dann im Sand verlaufen, wird aber heute noch beschworen.

    Zweitens hat eine Verbotsideologie und - politik noch nie etwas gebracht, solange diese Politik nicht weltweit umgesetzt wurde bzw. wird. Verbietet Ein Land eine bestimmte Technik, dann wird sie in einem anderen Land umgesetzt. Die Einschränkung der CRISPR-Methode in der Gentechnik ist ein krasser Rückschritt unter dem klammheimlich Applaus der USA, von Israel und von China. In diesen Ländern wird der biotechnische Fortschritt vorangetrieben wie sonst nirgendwo.

    Drittens ist das Schächten nur eine unbedeutende Nebenfront. Viel schlimmer ist das Zurückdrängen echter Wissenschaften zugunsten von Politologie, Publizistik, Genderismus und anderer Pseudowissenschaften.

    Die Verbots"kultur" der Linken reicht bis ins Internet, wo man Facebook, Instagram und all die anderen Blogs am liebsten ganz beseitigen möchte.

    Wir sind nun einmal in der Moderne angekommen mit ihren positiven und negativen Seiten. Die Sucht, die Welt durch Verbotsgesetze zu retten, erinnert an Don Quixote. Genau das sind die Grünen.

    Noch nie hat jemals irgendeine Ideologie auf Dauer gehalten. Ideologien bringen immer nur eins: Vorteile für die Konkurrenz.

  47. FranzAnton
    28. Juli 2018 07:25

    (Nicht nur:) Ad Gen - Richtlinie: Soll die EU reüssieren - was Europa - Proponenten sich wohl wünschen würden - so müßten deren Institutionen ganz gewiß mit den, nachgewiesener Maßen, allerbesten, allerweisesten Politikerpersönlichkeiten, die sich in den Mitgliedsländern finden lassen, besetzt werden. Geschieht das nicht, so wird die EU wohl früher oder später Geschichte sein. Vermutlich hat Sebastian K. das erkannt; ob er das Ruder herumreißen kann? Die Aufgaben des Herkules dürften, vergleichsweise, ein Kinderspiel gewesen sein.
    Im übrigen freut es mich, daß unser Blogmaster hinsichtlich Gentechnik die gleiche Meinung vertritt wie ich kürzlich in diesem Forum: Für die Menschheit eröffnen sich hiedurch gewaltige Chancen zum Besseren - aber eben auch ungeheuerliche Gefahren; letzteren ist natürlich massivst gegenzusteueren, denn: die Forschung weltweit abdrehen zu wollen hieße den Kopf vor der Entwicklung in den Sand zu stecken, und verhängnisvolle Ergebnisse erdulden zu müssen.

  48. elfenzauberin
    28. Juli 2018 07:15

    Der Befund unseres Blogmasters stimmt leider. Wir haben es mit einer gesellschaftlichen Bewegung zu tun, die stark ideologisch geprägt und in Sachfragen ahnungslos ist, dafür fühlt man sich umso mehr moralisch im Recht. Eine Diskussion ist mit solchen Leuten meistens gar nicht möglich, da ihnen Sachargumente mangels ausreichender wissenschaftlicher Bildung einfach nicht zugänglich sind.
    Diese Leute sind alle anfällig für die gleichen Ideen für die gleichen ideologisch verbrämten Ideen, angefangen vom Kampf gegen den Klimawandel und Atomkraft bis zur Illusion eines vereinten Europas. Und vergessen wir nicht: Hitler war tierlieb und Vegetarier.

    • glockenblumen
      28. Juli 2018 08:38

      @ elfenzauberin

      ***************************************!!!

      "...Wir haben es mit einer gesellschaftlichen Bewegung zu tun, die stark ideologisch geprägt und in Sachfragen ahnungslos ist..."

      Genau das ist der Punkt!!

    • dssm
      28. Juli 2018 09:06

      @elfenzauberin
      Wie recht Sie haben!
      ********

    • socrates
      28. Juli 2018 10:59

      ... und Waffengegner!

    • El Capitan
      28. Juli 2018 11:01

      Das Wissen über Genetik und Gentechnik ist in der Bevölkerung gleich Null.
      Die Frage, welche Medikamente gentechnisch hergestellt werden, kann niemand beantworten.
      Aber mitreden tun sie alle.

      Es steht außer Frage, dass Industrie und Wissenschaften einer gewissen Kontrolle unterliegen müssen, aber Kontrolle können nur Wissenschaftler und Ingenieure ausüben.

    • fredvomjupiter (kein Partner)
      30. Juli 2018 18:52

      Ziemlich wirr, elfenzauberin. Ich glaub bei dem vom blogmaster beschriebenen Phänomen geht es weniger um Religion im klassischen Sinn als um Spiritualität. Und ich find es gut, wenn gewisse Dogmen hinterfragt und der persönliche Lebensstil neuen Erkenntnissen angepasst wird. Und, liebe elfenzauberin, beschäftige dich vielleicht einmal damit, wie "Wissenschaft" zustande kommt und wer die diversen Publikationen finanziert, die du dann eventuell unreflektiert frisst, weil es ja "wissenschaftlich" ist. Vertrau lieber deiner Intuition. Bei EU und Klimaysterie magst du richtig liegen, aber beim Thema Atomkraft irrst du dich gewaltig! Und was hat das jetzt mit dem Hitler zu tun???

  49. simplicissimus
    28. Juli 2018 06:49

    Oh, das Thema Gentechnik hat ja vor kurzem (endlich einmal) kontroversielle Diskussionen hier im Blog ausgeloest. Es schadet ja nicht, wenn man manchmal anderer Meinung ist, fuehrt zwar haeufig zum Streit, regt aber auch oft zu mehr Informationsbeschaffung an.

    Was Schaechten betrifft, ist es wohl klar: Es ist reine Tierquaelerei, verschlechtert die Fleischqualitaet deutlich und kann zu Verunreinigungen fuehren. Es faellt in den Bereich von Tierquaelerei, ist zumindest fuer mich kein akzeptabler Religionsbestandteil sondern ein altzeitlicher Kult und gehoert daher verboten.

    Mit Gentechnik habe ich selber mich noch nicht befasst, wohl aber ein bisschen mit Kreuzung- und Zuechtungslehre.
    Ich kann AU nur beipflichten, dass ein kompletter Ausstieg aus Gentechnik Europa wissenschaftlich und wirtschaftlich zurueckwerfen wird, so wie das auch bereits in anderen Bereichen geschieht (Atomkraft in D und Oe). Viele neue Techniken bereiten subjektive und objektive Gefahren, anfangs fuerchtete man sich vor der Geschwindigkeit der Dampflokomotive, heute teilweise zurecht vor der Atomkraft, nun moeglicherweise teilweise zurecht vor der Gentechnik. Die rasante Entwicklung der Menschheit seit der Aufklaerung, der Anstieg der Lebenserwartung, das viel bequemere Leben sind natuerlich auch mit Nachteilen verbunden: Ueberbevoelkerung, Umweltverschmutzung, Verkehrsunfaelle, Einsatz von Giften in der Landwirtschaft etc.

    Wie man diese Entwicklung ausser durch eine totalitaere Weltregierung mit strikter Geburtenkontrolle und Orwellscher Unterdrueckung verhindern koennte, ist mir schleierhaft. Als Student hatte ich zwar auch davon getraeumt mit Frau, Kind und Kegel, Ross, Wagen, Kuh, Schaft und Huhn in der totalen kanadischen Einsamkeit zu siedeln und 100% selbstversorgend zu leben. Leider waere der schoene Traum dann rasch geplatzt, wenn sich die ersten Geburtskomplikationen, heikle Zahnprobleme, eine Blinddarmentzuendung usw ergeben haetten oder sich ganz einfach nur die mitgefuehrten Stahlwerkzeuge verbraucht haetten. Und zur Steinzeit wollte ich nun doch nicht zurueck. :-)
    Die Abhaengigkeit des forschen Naturburschen von Wissenschaft, Technik und Arbeitsteilung waere rasch zutage getreten.

    Wissenschaftliche Weiterentwicklung birgt immer mehr und immer groessere Risken und besonders auch die Gentechnik. Zu stoppen ist sie nicht. Europa ist verdammt dazu, weiterzumachen, will es nicht zum Kulturmuseum verkommen. Die Risken werden wohl auch durch grosse Chancen aufgewogen, einen Beweis, dass man Gentechnik mit wachsendem Wissen nicht auch weitgehend risikofrei gestalten kann, gibt es nicht.

    Wichtig ist strikte Kontrolle auf Nebenwirkungen, ungewuenschte Veraenderungen im Organismus und natuerlich klare Kennzeichnungspflicht. Ich selber waere auch beim Konsum sehr zurueckhaltend.

    Und last not least sehe ich Erkenntniserweiterung, Technologieentwicklung und Wissenschaft als einen wesentlichen Sinn des Lebens, auch wenn das Risken birgt.

    • Wyatt
      28. Juli 2018 07:08

      ******
      ******
      ******
      bin derselben Meinung und halte mir stets vor Augen, dass man mit STEINEN z.B. sowohl BAUEN wie auch MORDEN kann.

    • glockenblumen
      28. Juli 2018 08:46

      @ simplicissimus

      ***************************!

      Gegen das Schächten spricht, daß in den schmerzgeplagten, verängstigten Tieren Streßhormone frei werden, welche ins Fleisch transportiert und letztendlich von den Letztverbrauchern aufgenommen werden.
      Insoferne wundert es nicht, daß die Leute sind, wie sie sind (auch solche die sich mit Fleisch und diversen Produkten aus Massentierhaltung ernähren)

      @ Wyatt

      Sie haben absolut recht!!!

    • simplicissimus
      28. Juli 2018 09:00

      Danke Wyatt und genau Glockenblumen, neben der Tierquaelerei werden Stresshormone freigesetzt, die Muskeln verkrampfen sich, eigentlich spricht alles dagegen.

    • dssm
      28. Juli 2018 09:05

      @simplicissimus
      Schächten führt keineswegs zu einer schlechteren Fleischqualität! Ich weiß nicht woher solche Gerüchte kommen. Ein Schnitt mit einer scharfen Klinge verursacht keine unmittelbaren Schmerzen, daher hat das geschächtete Tier auch keine entsprechenden, stressbedingten Veränderungen im Fleisch.
      Vielmehr sollte man hinterfragen, ob diese, der modernen, effizienten Schlachtung entgegenstehenden Methoden wirtschaftlich sinnvoll sind, bzw. ob die Konsumenten solcher Produkte auch die echten Kosten zahlen (was definitiv nicht der Fall ist!).

    • simplicissimus
      28. Juli 2018 10:38

      Hab ich anders gelesen, dssm, haben Sie einen wissenschaftlichen Bericht?

    • dssm
      28. Juli 2018 16:02

      @simplicissimus
      Brauche ich nicht, ich habe es schon gegessen und es war immer gut; und genau genommen vertraue ich meiner Frau, die ist lange Beschautierärztin gewesen und zwar keine 'bestellte', welche neben Kleintieren halt noch fünf Wochenstunden am Schlachhof herumhängt.

    • simplicissimus
      29. Juli 2018 08:53

      Das, was ich in Afrika esse, ist zaeh und grauslich. Aber vielleicht haengt das auch am Alter der Viecher.

  50. Sabetta
    28. Juli 2018 06:42

    @ Schächten: Das ist das langsame Ausbluten bei lebendigem Leib. Das Tier stirbt, weil es verblutet. Das lehne ich ab. Genausogut könnte man ja im Sinne der Religionsfreiheit, die scheinbar über alles geht, wieder das Menschenopfer erlauben, nicht wahr? Schächten ist Tierquälerei. Tiere haben zweifelsohne eine Seele. Sie haben wie wir ein Bewusstsein und sind zu allen Gefühlen fähig. Sie haben sogar Humor.

    @ GVO: Diese Materie ist vielschichtiger, als vom Autor dargestellt. Es geht dabei nicht nur um die Maximierung des Ertrages bzw. Gewinnes. Auch Züchtungen müssen z.B. darauf getestet werden, ob sie das Ökosystem schädigen. Die eigentliche Gentechnik aber befasst sich damit, artfremde Sequenzen der DNS einzufügen. Studien über die negativen Folgen gibt es, aber sie werden von Monsanto (BASF) ebenso unterdrückt wie z.B. solche zu Glyphosat und zu den Auswirkungen des Mikrowellenherdes.

    Um aber mitreden zu können, sollte die EU es natürlich gestatten, dass man daran forscht. Doch die Verbreitung über die Landwirtschaft (und in die Supermarktregale) ist abzulehnen.

    Vielschichtig ist das Thema, weil es neben den Folgen auf die Umwelt - z.B. Bienen (die für das Überleben aller Tiere, wozu auch der Mensch zählt, notwendig sind, Resistenzen, usw.) - ja auch das Problem der Abhängigkeit gibt. GVO vermehren sich wild, die Samen werden vertragen und mischen sich unter normale Pflanzen. Sobald dort aber die Verunreinigung ein gewisses Ausmaß überschreitet, kann der Konzern sein Patent geltend machen und abkassieren. Die Abhängigkeit der Welternährung von ein paar Mega-Konzernen sollte doch zu denken geben!

    Monokulturen führen zu vermehrter Schädlingsentwicklung. Auch verursachen sie die Entwicklung von Pflanzenkrankheiten. Natürlich braucht man dazu immer aggressivere Mittel! Aber das kann man auch vermeiden.

    Wir haben nicht zu wenig Nahrung - im Gegenteil - unsere subventionierte Landwirtschaft produziert viel zu viel, sodass Tonnen von Feldfrüchten und Butterbergen vernichtet werden müssen, um die Preise stabil zu halten. Oder ebenso dümmlich: sie werden billig in Afrika verkauft, womit man die dortige Landwirtschaft ruiniert.

    Wir bleiben auch bzgl. unserer Vermehrung im Rahmen, was der Autor (weniger Babynahrung als Tiernahrung) beklagt. Da er von einer wachsenden Weltbevölkerung spricht, die man durchfüttern muss, ist er offenbar auch der Ansicht, dass wir uns die Fresser aus Afrika und Arabien herholen sollen, weil sich die dann noch rascher vermehren und möglichst viel Billigdreck kaufen werden. Was den Einheitsbrei betrifft, so geben sich ja Kapitalismus und Kommunismus die Hand.

    Nur durch die Emanzipation der Frauen kann man eine weitere Vermehrung der Menschheit stoppen. Da dieser Prozess zu lange dauert (vor allem auch deshalb, weil das viele noch gar nicht behirnt haben), erscheint es mir aus jetziger Sicht dringlicher, einen Großteil zu sterilisieren, aber das ist ein anderes Thema...

    Man kann auch ohne Pestizide gute Erträge erzielen. Die Bio-Landwirtschaft zeigt es vor. Dazu ist halt mehr Grips und Know How erforderlich, wohl auch mehr Arbeit. Doch kosten diese gesünderen Lebensmitteln eben mehr und genau das ist auch eine Möglichkeit, am Markt zu punkten - Qualität vor Quantität. Bio-Produkte werden immer stärker nachgefragt und die österr. Landwirtschaft liefert. Auch unsere AMS-Produkte sind von guter Qualität, doch muss man auf das Etikett "gen-frei" achten, um möglichst auszuschließen, dass die Tiere mit Gen-Soja o.ä. gefüttert wurden. Man sollte seinen Fleischkonsum aber ohnehin einschränken, denn es ist nicht gesund und auch gar nicht notwendig.

    Dies alles sollte uns der Verstand sagen, dazu braucht man keine Religion...

    • simplicissimus
      28. Juli 2018 06:54

      3 Sterne fuer die interessante Information!

      Ein Zurueck zur Natur, wo immer es nur geht, ist voll zu unterstuetzen!
      Allerdings darf auch die Wissenschaft nicht abgewuergt werden, sonst geraet man wirtschaftlich und technisch ins Hintertreffen und muss sich den urspruenglich abgelehnten Wahnsinn (? oder auch nicht) sowieso halbohnmaechtig ueber sich ergehen lassen.

      Tun und Nichtstun, beides ist in dem Zusammenhang riskant.

    • elfenzauberin
      28. Juli 2018 07:09

      Der Natur ist es im Endeffekt gleichgültig, wie eine Änderung des Erbgutes einer Pflanze/eines Tiers vonstatten ging. Die Natur bewertet nur, ob der mutierte Organismus lebensfähig ist oder nicht.
      Insofern ist es völlig egal, ob man die Gene durch Zuchtwahl oder durch Gentechnik verändert. Mit der Gentechnik geht es allerdings viel, viel schneller. Es ist auch nicht zu erwarten, dass das Auswirkungen auf die Tierwelt hat. Bienen interessieren sich für blühende Pflanzen, nicht für Mais.

    • simplicissimus
      28. Juli 2018 08:04

      Aehh, Sabetta, zwei Punkte ueberlesen:

      Die Sterilisation der Frauen in Afrika: Ist zwar verstaendlich, dass man angesichts der Ueberbevoelkerung auf solche Ideen kommt, aber ich lade Sie gerne ein, nach Afrika zu kommen und das zu predigen. Da nehm ich erste Reihe fussfrei …. :-)

      Die Unterstellung AU waere fuer Import von Afrikanern ist angesichts seiner Artikelserien dagegen doch etwas uebertrieben, oder?

    • HDW
      28. Juli 2018 13:15

      Wesentlich einfacher und effektiver wäre die zwangsweise Sterilisation der Männer. Damit hat aber schon Indira Gandhis Sohn Sanjay einen kulturellen Schock ausgelöst, der das gesamte Programm der Familienplanung zurückgeworfen hat. Dem EMRG würde dadurch außerdem wieder ein weiterer Anlass für Asylerteilung zugespielt.

    • Specht
      28. Juli 2018 14:46

      Da ist davon die Rede einen Großteil zu sterilisieren, alleine daran zu denken Menschen nach Gutdünken zu verwalten und über ihr Menschsein bestimmen zu können ist grauenhaft. Es gibt gewisse Dinge über die sich ein Mensch nicht stellen darf und anerkennen muss, dass er sich nicht zum Designer eines neuen Menschen machen kann. So lange Untugenden wie Gier, grenzenlose Macht und Versklavung, Maßlosigkeit und der Wahn alles sei machbar vereint mit profunden Lügen vorherrschen wird sich nichts zum Besseren wenden.

    • Bürgermeister
      28. Juli 2018 15:04

      Der Mensch ist sehr tolerant solange er satt ist. Das ändert sich alles schlagartig sobald er hungert. Der Hunger fegt ganze Systeme schlagartig weg - zumindest in diesem Punkt hat die EU ihr eigenes Grab geschaufelt (so ein Glück).
      Es gab mal Stachelbeeren so groß wie Gänseeier (vergleichbar heutigen Kiwis). Ca. ab 1850 hat der amerik. Stachelbeermehltau alles vernichtet, innerhalb von 15 Jahren bis nach Russland. In Irland hat man jahrhundertelang von Kartoffeln gelebt bis die Braunfäule eingeschleppt wurde. Und was jahrhundertelang funktioniert hat war plötzlich nicht mehr möglich (in wenigen Jahren).
      Ohne Gentechnik haben wir keine Chance in diesem Jahrhundert.

    • otti
      28. Juli 2018 18:36

      elfenzauberin: ich mußte mich jahrelang beruflich als Letztverantwortlicher einer Nahrungsmittel erzeugender Industrie damit auseinandersetzen. Europaweit.
      Und es ist ein Alzerl komplizierter und von ideologischen Ideoten überlagerter Komplex.
      Zu Ihrem Beitrag: SO und NUR SO ist es !!!!!!!!!!!!!

    • Günther (kein Partner)
      04. August 2018 09:32

      Und Sie glauben wirklich , dass eine Fütterung mit " GEN Soja " das Erbgut von Nutztieren ändert ?
      Auch die Erwähnung der " Auswirkung " der Mikrowelle zeigt welches Geistes Kind Sie sind.





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