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Die wahren Gründe für den koreanisch-amerikanischen Erfolg

Lesezeit: 7:30

Die üblichen linken Stänkerer (die im ORF auch eine wieder einmal lautstark genutzte und dank Minister Blümel ja weiterhin gutfinanzierte Basis haben) sind kräftig bemüht, den Erfolg des nordkoreanisch-amerikanischen Gipfels herunterzureden. Aber es gibt sieben gute Gründe, die jedoch fast nie erwähnt werden, warum das Treffen wirklich eine historische Wende und einen Erfolg Donald Trumps darstellen dürfte.

Zuvor aber das, was an kritischen Aspekten vorgebracht wird:

  • Natürlich scheint die amerikanische Gegenleistung eine durchaus substanzielle zu sein, die südkoreanisch-amerikanischen Militärmanöver einzustellen, wenn dies auch vorerst in keinem Dokument steht, sondern nur bei einer Trump-Pressekonferenz angesprochen worden ist. Aber solange die US-Truppen in Südkorea bleiben, solange ist deren Abschreckungswert im Wesentlichen auch ohne Manöver gleichbleibend. Solange sie dort sind, können die Manöver jederzeit wieder stattfinden, sollte sich Nordkorea nicht an die Vereinbarungen halten. Es scheint aber eher, dass Trump mit diesem Tweet primär mehr Geld von Südkorea für die Präsenz der Truppen bekommen will.
  • Natürlich ist es ein Unsinn zu glauben, dass der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un bloß deshalb plötzlich sein gesamtes Raketenprogramm verschrottet, nur weil ihn Donald Trump in ein paar Tweets als "verrückter Raketenmann" verhöhnt hat (wobei interessanterweise gerade die prinzipiellen Trump-Kritiker diese oft erstaunlichen Trump-Mails ständig besonders dramatisiert haben).
  • Natürlich steht hinter der jahrzehntealten Atomwaffengier Nordkoreas ein gewichtiges und zumindest für Nordkorea weiter relevantes Motiv: Das Regime fühlt sich eingekreist und bedroht, obwohl es schlicht absurd ist zu glauben, die Amerikaner könnten in Korea einen Angriffskrieg beginnen. Aber dennoch ist diese Furcht ein Faktum (so wie auch in der Geschichte mehrmals russische, deutsche, französische Einkreisungsängste sehr folgenreich geworden sind und zu furchtbaren Kriegen geführt haben). Ebenso ist es ein Faktum, dass noch nie eine Atomwaffenmacht angegriffen worden ist (weshalb einst zum Beispiel sogar die Schweiz sehr intensiv über Atomwaffen nachgedacht hat). Weiters ist Faktum, dass die Ukraine erst dann Opfer zweier russischer Angriffe geworden ist, nachdem sie die letzte sowjetische Atomrakete verschrottet hat. Diese Fakten haben in der regimeinternen Logik Pjöngjangs zum Atombombenbeschluss geführt, und bleiben auch für die Zukunft relevant.
  • Natürlich haben die Kritiker Trumps Recht, wenn sie darauf verweisen, dass das Atomabkommen mit Iran – das Trump ein paar Tage davor zum Ärger der Europäer gekündigt hat – konkreter ist als das, was Trump jetzt von Nordkorea in der Hand hat.

Aber es gibt mehrere fundamentale Unterschiede gerade zwischen diesen beiden Atomabkommen: Iran hat das seine als maximales und letztes Zugeständnis bezeichnet, obwohl dadurch die Nuklearperspektive des Landes nicht beseitigt wird. Iran ist überdies NACH Unterzeichnung des Abkommens durch seine Revolutionsgarden und Hisbollah in Syrien und Libanon militärisch weit vorgedrungen, bis an die Grenzen des Hauptfeindes Israel. In Iran dürften manche insgeheim hoffen, durch einen Schlag gegen Israel zur anerkannten Führungsmacht der ganzen islamischen Welt zu werden. Und Irans wahre Machthaber, die Mullahs, werden von einer durch jenseitige Versprechungen unterfütterten Aggressions-Ideologie getrieben.

All das ist in Nordkorea anders: Es stellt das Abkommen mit Trump als bloßen Anfangspunkt dar. Pjöngjang ist militärisch nirgends außerhalb seiner Landesgrenzen präsent. Es hat kein echtes Motiv für einen Krieg. Es lebt zwar in einer propagandistisch-paranoiden Scheinwelt, aber es gibt dort keine transzendente Ideologie, die im Jenseits Belohnungen für diesseitige Aggressionsakte versprechen würde.

Was aber sind nun die entscheidenden Punkte, die seriöse Hoffnungen geben, die es wahrscheinlich machen, dass Nordkorea bei seinen Zusagen bleibt:

  1. Am allerwichtigsten ist zweifellos China, das in den letzten Wochen zweimal Kim zu sich zitiert hat. Nordkorea ist so total von China abhängig, dass es ernsthaftem Druck aus Peking nicht standhalten kann. China aber will Nordkorea künftig um jeden Preis atomwaffenfrei haben. Es will das natürlich nicht deshalb, weil in Peking plötzlich friedenspolitische Ethik eingekehrt wäre. Auch dürfte nicht so sehr eine direkte chinesische Angst vor Nordkorea-Raketen ausschlaggebend sein als vielmehr die chinesischen Sorge vor der Aufstellung von amerikanischen Atomraketen in Südkorea und vor noch zwei weiteren von China als bedrohlich empfundenen möglichen Entwicklungen.
  2. Und bei einer dieser Entwicklungen hat Donald Trump eine entscheidende Schlüsselrolle gespielt: nämlich mit seiner Drohung, den chinesischen Export Richtung USA massiv zu behindern. Diese Drohung ist umso glaubwürdiger, als Trump zur gleichen Zeit nicht einmal davor zurückscheut, auch gegen die europäischen Verbündeten mit Strafzöllen vorzugehen, die das ja lange nicht wahrhaben wollten. Würden die USA ihre Drohungen gegen China wirklich realisieren, wäre das für China eine absolute ökonomische und damit soziale und damit stabilitätsbedrohende Katastrophe. China sieht daher eine nordkoreanische Atom-Konzession an Trump als logischen Versuch, diesen durch eine Maßnahme zu beruhigen, die China nichts kostet. Vermutlich hat Trump den Chinesen sogar signalisiert, dass eine Lösung in Korea die Handelsprobleme reduzieren würde.
  3. Ein weiterer Grund heißt Japan: China dürfte ziemlich sicher sein, dass Japan – gerade unter dessen derzeitiger nationaler Regierung – sehr bald selber an die Entwicklung eigener Atomraketen gehen wird, sollte Nordkorea weiter solche Waffen haben, die es ja auch schon mehrfach über japanisches Territorium gelenkt hat. Und japanische Atomwaffen sind für China schon angesichts Japans aggressiver Geschichte bis 1945 ein absoluter Alptraum. China ist ja schon durch Japans Entwicklung von Raketenabwehrsystemen (gegen Nordkorea!) nervös geworden.
  4. Ein starkes Indiz, wie sehr Nordkorea trotz aller typisch asiatischen Bemühungen, stets das eigene Gesicht zu wahren, keine andere Option als Nachgeben hat, ist auch seine Reaktion auf eine total undiplomatische Äußerung des Trump-Anwalts Giuliani. Dieser hat vor ein paar Tagen öffentlich gesagt, die USA wollten Nordkorea auf allen Vieren haben – und dort hätte man es nun. Kein Zweifel: 60 Jahre lang hat Nordkorea auf solche Äußerungen explosiv und aggressiv reagiert und sofort alle Kontakte abgebrochen. Jetzt hingegen hat man den Mann einfach ignoriert.
  5. Ein weiteres Indiz ist die von Kim vor einigen Tagen vorgenommene Säuberung in den Spitzen der Armee. Auch wenn man von außen nicht die genauen inhaltlichen Positionen der einzelnen Generäle kennt, so spricht doch vieles dafür, dass in der Armee die härtesten Anhänger einer Nuklearstrategie gesessen sind, die einen Verzicht auf Atomwaffen, für die man so viele Opfer gebracht hat, gar nicht gerne gesehen haben. Wenn Nordkoreas Strategie nur ein Bluff und Schmäh wäre, hätte man hingegen dafür keine Generäle feuern müssen.
  6. Ein zusätzliches Indiz aus einer anderen Ecke: Iran hat Nordkorea intensiv vor dem Abkommen gewarnt. Teheran tut dies wohl deshalb, weil es jetzt selbst noch viel stärker unter Druck kommen wird. Aber jedenfalls zeigt Teheran dadurch, dass man auch dort den Vertrag von Singapur sehr ernst nimmt und nicht glaubt, dass das ein bloßer Bluff wäre.
  7. Zumindest indirekt lässt sich auch aus der Persönlichkeit des nordkoreanischen Machthabers ein weiteres Indiz ableiten. Kim scheint persönlich – auch durch seine geheimnisumwitterte eigene Schulzeit in der Schweiz – sehr von der westlichen Lebensweise begeistert. Der schwer übergewichtige Mann ist weit weg von aller revolutionären Bereitschaft zu kargem Kampfesleben, die noch seinen Großvater oder einen Mao Zedong geprägt hat. Warum sich nicht dieser Lebensweise ganz öffnen, wenn ihm und seiner Familie dafür zugleich eine unangefochtene Dauermachtstellung versprochen wird?

Da werfen nun manche ein: Ethisch ist es doch abzulehnen, einem solchen menschenverachtenden Diktator ein Bestandsgarantie zu geben, bloß weil er Atomwaffen aufgibt. Ja eh, aber was ist die Alternative? Fordern die linken Trump-Kritiker jetzt etwa auf einmal, dass die Amerikaner als globaler Polizist überall militärisch einmarschieren, wo Menschenrechte verletzt werden? Ist es nicht schon eine ethisch eindrucksvolle Leistung, dem isolierten Südkorea jahrzehntelang Schutz zu geben?

Damit sind wir aber auch schon bei den echten Risiken für ein Weitergehen des Friedensprozesses. Die alle in Nordkorea, seiner Entwicklung und der Psychologie seines Machthabers liegen:

  • Wird Kim bei Nordkoreas Paranoia und Hang zur Abgeschlossenheit zulassen können, dass ein funktionierendes Überwachungsregime für den Nuklearverzicht (am logischsten durch die beiden Wiener Organisationen CTBTO und IAEA) etabliert werden kann?
  • Wird in Pjöngjang nicht doch bald wieder die Angst alle Rationalität überwiegen – genauer gesagt die Angst, dass Washington und Seoul einen harmlos gewordenen Kim nicht mehr genauso respektieren könnten, wie sie es jetzt versprechen? Gerade die nun aufwachenden Menschenrechts-Rhetoriker könnten ja imstande sein, solche Ängste zu vermehren.
  • Zeigt nicht die Geschichte, dass viele Diktatoren das eigene Ende ausgelöst haben, indem sie milder geworden sind (man denke etwa an die vielen osteuropäischen Machthaber, die alle geglaubt haben, dass sie auch nach der Wende an der Macht bleiben könnten, dass es so etwas wie einen demokratischen Kommunismus geben könnte)?
  • Und vor allem: Wie werden die nordkoreanischen Menschen auf mehr Informationen aus der Außenwelt reagieren, die ja bisher von der restlichen Welt weitgehend abgeschottet gewesen sind, in ökonomischer Hinsicht, wie auch in Hinblick auf ihre menschliche Freiheit? Was werden sie tun, wenn sie entdecken, wie sehr sie vom real existierenden Sozialismus betrogen, misshandelt und um einen Gutteil ihres Lebensglücks gebracht worden sind?
  • Ist das nicht der perfekte Zunder für eine revolutionäre Explosion in Nordkorea selber, die wieder umgekehrt zu einem brutalen Dreinschlagen der um das eigene Überleben fürchtenden Machthaber führen könnte?

Wir sehen: Noch lange wird Nordkorea kein zweites Südkorea sein. Auch wenn die Dinge vorerst gut weiterlaufen.

PS: Köstlich, aus welchem Land sofort die ersten Wünsche gedrungen sind, jetzt gute Geschäfte mit Nordkorea machen zu können: ausgerechnet aus Deutschland, obwohl dessen Regierung sich zuletzt als Trump-Gegenpol zu profilieren versucht hat, und obwohl dessen Linksaußenminister Maas international die deutlichste Skepsis zu Singapur angemeldet hat.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juni 2018 10:32

    Man stelle sich vor Obama und seinen "Demokraten" wäre dieses Gipfeltreffen gelungen. Da hätte es nicht den Funken einer Kritik gegeben. Die linken Medien -europaweit- hätten sich überschlagen mit Lobeshymnen.
    In Österreich sind die Nachrichten des ORF von einer politischen Berichterstattung zu einer linken Meinungsmache verkommen. Es gibt kaum einen Satz der neutral ist. Das Wort "Experte" wurde zur Lachnummer. In der Presse (!) gab es einen Artikel über angeblich zu viele Konservative in einer Diskussionssendung des ORF !!! Bis jetzt gab es in allen Belangen fast stets einen Überhang von Linken einschließlich der Moderatoren/Redakteure und "Experten" und darüber niemals auch nur einen einzigen kritischen Artikel in der angeblich konservativen Zeitung Presse.
    Dieser mediale Saustall (ORF/Kurier/Standard/Presse ...) gehört ausgemistet damit Berichterstattung wieder den Namen verdient !

  2. Ausgezeichneter Kommentatorcarambolage
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juni 2018 07:03

    Was auch so nie kommuniziert wurde:
    Es gibt kein vom Iran unterzeichnetes Atomabkommen!
    Das von Merkel-Deutschland und vielen anderen europäischen Politikern so gefeierte und sakrosankte Abkommen ist offensichtlich eine Absichtserklärung um mit den Mullas gute Geschäfte machen zu können.

    http://www.achgut.com/artikel/es_gibt_kein_abkommen_mit_dem_iran

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juni 2018 07:38

    Der unterschaetze, laecherlich gemachte Cowboy Trump, der gerne in so manches Fettnaepfchen tritt, entwickelt sich zu einem ECHTEN Anwaerter fuer den Friedensnobelpreis, ganz im Gegensatz zu dem frueheren endlos begeisternd schwafelnden Praesidenten aus dem Stamm der Luo.

    Jetzt nur noch ein neues Massnahmenbuendel gegen und mit dem Iran schnueren!

    Die groessten Feinde saessen dann nur mehr im Inneren und bei den Verbuendeten: Die Kriegstreiber und moeglichen Kriegsgewinnler und die linxen "Eliten" in der EU unterstuetzt von der Medienmeute.

    BUSINESS FIRST!

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juni 2018 15:08

    Der ORF wird es schön langsam immer schwerer haben, TRUMP lächerlich zu machen!

    Es ist lustig, zuzusehen, wie sich die Ansager und -INNEN---DIE ganz besonders!---BEMÜHEN, das wirklich historische Treffen zw. TRUMP und KIM möglichst belanglos wirken zu lassen. Den SPÖTTISCHEN UNTERTON, der bei Berichten, die nicht in den Kram der rot-grün-versifften ORF-Besatzung passen, sollen sich die Ewig-Gestrigen des linken Mainstreams besser für KERN, PILZ und Co. aufsparen!

    Auf jeden Fall ist TRUMP etwas Einzigartiges in der Nachkriegs-Geschichte gelungen und das muß auch in den Medien entsprechend GEWÜRDIGT werden, auch wenn es dem ORF NICHT PASST!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juni 2018 08:11

    "Peace through strength", Trump kennt die Geschichte. Diese Maxime von Ronald Reagan, hat entscheidend zum Untergang des Roten Reiches der Unterdrückung und der Tyrannei beigetragen.
    Trump geht in diesen Sinne strategisch richtig vor. Hat Kim den Dritten, dort manövriert, cornered, wo er ihn haben wollte. Dieses Treffen ist der Beginn eines Prozesses, das Ziel ist die Denuklearisation der koreanischen Halbinsel. Dieses erstrebenswerte Ziel kann nur durch weitere zähe Verhandlungen zu erreichen, sein. Trump und sein Team Pompeo, Bolton usw. wird auch dieses Ziel erreichen.
    Peinlich, der primitiv, herablassende Stil Wolf`s zu den Gesprächen in Singapur.
    Es gibt nur eine Erklärung, wieso Wolf nach seinen Peinlichkeiten gegen Putin und seinen zwanghaft-linken Kommentaren noch im TV auftaucht. Seine Vorgesetzten sind auf der gleichen primitiv-linken ideologischen Linie, wie A.Wolf.
    Die gleiche Strategie wendet Trump gegen die Mullahs an. Auch in diesen Fall wird er Erfolg haben. Die Mullahs reagieren nur auf Druck, auf Androhung mit Gewalt.
    Die Mullahs haben Obama der Lächerlichkeit preisgegeben, der meinte mit ihnen verhandeln zu können. Genauso werden die Mullahs auch die EUpäer über den Tisch ziehen. Abgesehen von der unrealistischen Vorstellung, dass die EU die wirtschaftliche Potenz hat, um sich den US Sanktionen zu widersetzen.
    Einen Vorteil haben die EU Apparatschiks, sie sind unwissend. Nicht in der Lage die Folgen, die tatsächlichen Folgen, ihres Handelns zu antizipieren. Damit sind nicht die paar Millionen Invasoren gemeint, sondern die Folgen, die Katastrophe die nach dem aktuellen Desaster, in der nahen Zukunft, stattfinden wird.

  6. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juni 2018 06:45

    abgesehen von Scholl Latour, der Gegensätzliches zum Mainstream über Nordkorea berichtete, wurden bereits 2008 die New Yorker Philharmoniker in Pjöngjang bejubelt.

    https://www.youtube.com/watch?reload=9&v=e_0NThfHh5w

    (Stürmischer Applaus bei "historischem Konzert" - Dirigent Lorin Maazel: "Geste guten Willens und der Freundschaft")

    https://derstandard.at/3240444/New-Yorker-Philharmoniker-in-Pjoengjang-bejubelt

  7. Ausgezeichneter KommentatorHDW
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juni 2018 09:27

    Ich glaube AU macht sich jetzt schon einen Spass daraus mit dem jeweils aufgesetzten Schlenker gegen Putin zu provozieren. Leider kommt im guten Antimainstream Artikel der Bezug zu Israel, Assad und Putin über die Rolle Nordkoreas und vermutlich auch der ExDDR Seilschaften in der BRDDR, zur nuklearen Entwicklung im Iran, zu kurz.

alle Kommentare

  1. monofavoriten (kein Partner)
    15. Juni 2018 18:14

    donald trump wird so oder so in die geschichte eingehen. wie kein anderer ist er ein katalysator im prozess der totalen gesellschaftsspaltung. eine spaltung, die schonungslos aufzeigt, wer die profiteure und nutznießer des deep state, also der antidemokratischen polit-unterwelt, sind - wissentlich oder aus purer denkfaulheit und naivität.
    zuvor galten die selbstdenker und durchschauer ja als querulanten, verschwörungstheoretiker und verkorkste einzelgänger.
    das hat sich ein für alle mal geändert. und dieser die gesellschaft trennende graben kann nicht mehr zugeschüttet werden.

  2. Moti44
    13. Juni 2018 20:40

    Leider wieder mal anderer Meinung. Trump ist sicher klar, dass Nordkorea keine wirkliche Gefahr für sein Umfeld darstellt, weil China Nordkorea zwar vor Angriffen schützen wird, aber -allein aus wirtschaftlichen Gründen- einen Angriffskrieg Nordkoreas keineswegs unterstützen würde. Trump braucht Nordkorea um seine massive Präsenz in der Region auf Dauer rechtfertigen zu können und Kim braucht die USA um Gründe zu haben in diesem Armenhaus die zweitgrößte Armee Eurasiens unter Waffen zu halten. Das Treffen -das kein tragfähiges Ergebnis brachte- können nun beide Teile als Erfolg verkaufen. Kim wird vom mächtigsten Mann der Welt ernst genommen und der schwer bedrängte Trump wird versuchen, als Friedensfürst zumindest daheim oder in diesem Forum Punkte zu sammeln.
    China will Nordkorea "um jeden Preis" atomwaffenfrei haben ? Das könnte es jederzeit, ein Telefonanruf aus China würde wahrscheinlich genügen. Den verhungern will man auch in Nordkorea nicht. China soll Angst vor US-Atomraketen in Südkorea haben ? Ob solche Raketen im Ernstfall von US-U-Booten, Trägerkampfgruppen oder von Okinawa aus abgefeuert werden ist doch völlig egal.
    China hat Angst vor Wirtschaftssanktionen der USA ? Es ist sicher, dass Trump gegenüber China wirtschaftlich keinen "big stick" auspacken wird. Wenn China massenhaft US-Staatsanleihen auf den Markt wirft (die USA sind in China mit 1200 Milliarden US-Dollkar verschuldet), dann zahlt es auch drauf, aber noch mehr würde es die Finanzen der USA und Trump ins Trudeln bringen.
    Aggressor Iran ? Assad hat den Iran um Unterstützung gegen die Invasion seines Landes durch ausländische Söldner gebeten. Es hat noch keine einzige Rakete auf Israel abgefeuert, obwohl die iranischen Truppen wöchentlich ein- bis zweimal heftigen israelischen Raketenangriffen ausgesetzt sind. Man verfolge nur das Tagesgeschehen im Nahen Osten unter: https://syria.liveuamap.com/ Im Golanbereich kann sich der IS nur deswegen halten, weil er aktiv von Israel unterstützt wird. Nochmals: der Iran hat seit hunderten von Jahren seine Nachbarn nicht angegriffen. Es wurde 1942 von den USA besetzt, die rechtmäßige Regierung Mossadeq vom CIA und vom MI6 weggeputscht, nach Machtübvernahme der Mullahs durfte Hussein das Land mit amerikanischer Hilfe in einen schlimmen Krieg unter Einsatz von Giftgas hineinziehen. Wer sind nun die Schurken in diesem Schurkenstück ? Die Iraner ?

  3. Undine
    13. Juni 2018 15:08

    Der ORF wird es schön langsam immer schwerer haben, TRUMP lächerlich zu machen!

    Es ist lustig, zuzusehen, wie sich die Ansager und -INNEN---DIE ganz besonders!---BEMÜHEN, das wirklich historische Treffen zw. TRUMP und KIM möglichst belanglos wirken zu lassen. Den SPÖTTISCHEN UNTERTON, der bei Berichten, die nicht in den Kram der rot-grün-versifften ORF-Besatzung passen, sollen sich die Ewig-Gestrigen des linken Mainstreams besser für KERN, PILZ und Co. aufsparen!

    Auf jeden Fall ist TRUMP etwas Einzigartiges in der Nachkriegs-Geschichte gelungen und das muß auch in den Medien entsprechend GEWÜRDIGT werden, auch wenn es dem ORF NICHT PASST!

    • pressburger
      13. Juni 2018 15:22

      Selbstverständlich passt es dem ORF nicht etwas positives über Trump zu sagen. Jahrelang hat der ORF den linken Obama gelobt, hat sich vorgenommen die linke Killary weiter zu loben. Kann aber nicht, Trump hat die Spiele der Linken gründlich verdorben. Ein Spielverderber. Niemand wird im ORF oder in der Presse sich überlegen wie die Welt nach den Provokationen von Kim III da stehen würde.
      Wahrscheinlichstes Szenario: Clintons, würden zuerst auf appeasment setzen, dann unterreagieren, um anschliessend überzureagieren. Würde Krieg bedeuten.

    • carambolage
      13. Juni 2018 17:48

      @undine und @pressburger
      perfekt beobachtet!

  4. Politicus1
    13. Juni 2018 14:48

    Gestrige Senats Vorwahl bei den Republikanern in den USA in Virginia und South Carolina sieht Trump-Gegner als Verlierer.

  5. haro
    13. Juni 2018 10:32

    Man stelle sich vor Obama und seinen "Demokraten" wäre dieses Gipfeltreffen gelungen. Da hätte es nicht den Funken einer Kritik gegeben. Die linken Medien -europaweit- hätten sich überschlagen mit Lobeshymnen.
    In Österreich sind die Nachrichten des ORF von einer politischen Berichterstattung zu einer linken Meinungsmache verkommen. Es gibt kaum einen Satz der neutral ist. Das Wort "Experte" wurde zur Lachnummer. In der Presse (!) gab es einen Artikel über angeblich zu viele Konservative in einer Diskussionssendung des ORF !!! Bis jetzt gab es in allen Belangen fast stets einen Überhang von Linken einschließlich der Moderatoren/Redakteure und "Experten" und darüber niemals auch nur einen einzigen kritischen Artikel in der angeblich konservativen Zeitung Presse.
    Dieser mediale Saustall (ORF/Kurier/Standard/Presse ...) gehört ausgemistet damit Berichterstattung wieder den Namen verdient !

    • Undine
      13. Juni 2018 14:56

      @haro

      100 % Zustimmung!*****************************+!

    • pressburger
      13. Juni 2018 15:30

      So sicher wie, dass die Sonne im Osten aufgeht, hätten Clinton und ihre Gefolgschaft Kim nicht an den Tisch gebracht. Würden ihn so lange, wie die Mullahs auch, mit Geld gefüttert, bis er seine Waffen fertiggestellt hätte.
      Wie viele Raketen, hat little rocket man abgeschossen ? Haben sehr viel Geld gekostet. Sicher mehr als was die hungernde Bevölkerung pro Jahr an Nahrungsmitteln braucht.
      Um eine Weltmacht, die USA braucht man sehr, sehr viele Raketen mehr. Viele Raketen sind sehr, sehr teuer.
      Haben schon die Japaner gelernt. Paar Flugzeugträger entscheiden nicht einen Krieg gegen eine Grossmacht.

    • Freisinn
      14. Juni 2018 07:01

      Völlig richtig beobachtet und analysiert
      diese Linksmedien werden von der Staatskassa via Presseförderung künstlich am Leben gehalten. Ich finde, die Sozis & Gutmenschinnen sollen sich ihren Käse selbst bezahlen

    • AppolloniO (kein Partner)
      15. Juni 2018 10:58

      Dass die "angeblich konservative Presse" die bürgerlichen Interessen vertreten hat ist auch schon wieder "a zeitl" her.
      Ich habe mein "Presse"-Abo schon vor 4 1/2 Jahren gekündigt.

  6. HDW
    13. Juni 2018 09:27

    Ich glaube AU macht sich jetzt schon einen Spass daraus mit dem jeweils aufgesetzten Schlenker gegen Putin zu provozieren. Leider kommt im guten Antimainstream Artikel der Bezug zu Israel, Assad und Putin über die Rolle Nordkoreas und vermutlich auch der ExDDR Seilschaften in der BRDDR, zur nuklearen Entwicklung im Iran, zu kurz.

    • schreyvogel
      13. Juni 2018 23:57

      Sehr richtig!
      Vor allem die Rolle Israels, des wichtigsten und gefährlichsten Players im Nahen Osten, verkennt AU vollkommen.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      15. Juni 2018 10:42

      Wohl erkennt er sie, jedoch verschweigt sie devot!

  7. pressburger
    13. Juni 2018 08:11

    "Peace through strength", Trump kennt die Geschichte. Diese Maxime von Ronald Reagan, hat entscheidend zum Untergang des Roten Reiches der Unterdrückung und der Tyrannei beigetragen.
    Trump geht in diesen Sinne strategisch richtig vor. Hat Kim den Dritten, dort manövriert, cornered, wo er ihn haben wollte. Dieses Treffen ist der Beginn eines Prozesses, das Ziel ist die Denuklearisation der koreanischen Halbinsel. Dieses erstrebenswerte Ziel kann nur durch weitere zähe Verhandlungen zu erreichen, sein. Trump und sein Team Pompeo, Bolton usw. wird auch dieses Ziel erreichen.
    Peinlich, der primitiv, herablassende Stil Wolf`s zu den Gesprächen in Singapur.
    Es gibt nur eine Erklärung, wieso Wolf nach seinen Peinlichkeiten gegen Putin und seinen zwanghaft-linken Kommentaren noch im TV auftaucht. Seine Vorgesetzten sind auf der gleichen primitiv-linken ideologischen Linie, wie A.Wolf.
    Die gleiche Strategie wendet Trump gegen die Mullahs an. Auch in diesen Fall wird er Erfolg haben. Die Mullahs reagieren nur auf Druck, auf Androhung mit Gewalt.
    Die Mullahs haben Obama der Lächerlichkeit preisgegeben, der meinte mit ihnen verhandeln zu können. Genauso werden die Mullahs auch die EUpäer über den Tisch ziehen. Abgesehen von der unrealistischen Vorstellung, dass die EU die wirtschaftliche Potenz hat, um sich den US Sanktionen zu widersetzen.
    Einen Vorteil haben die EU Apparatschiks, sie sind unwissend. Nicht in der Lage die Folgen, die tatsächlichen Folgen, ihres Handelns zu antizipieren. Damit sind nicht die paar Millionen Invasoren gemeint, sondern die Folgen, die Katastrophe die nach dem aktuellen Desaster, in der nahen Zukunft, stattfinden wird.

    • Wyatt
      13. Juni 2018 08:30

      ...die Vorgesetzten von A.Wolf sind deshalb auf der gleichen "primitiv-linken ideologischen Linie ", weil sie allesamt sich dem Endziel NWO, EU- Zentralstaat und als Erstes der Abschaffung des Nationalstaates Österreichs sich verpflichtet fühlen.

    • HDW
      13. Juni 2018 09:37

      Ja aber, nicht vergessen, mindestens 51% der Formaleliten finden Wolf super und sehen sich durch durch ihn bestätigt. Nach zehn Jahren Besetzung und von dem daraus hervorgegangenen Jouralistengenie Huo Portisch erzogen, weiss man doch wie der Hase läuft.

  8. simplicissimus
    13. Juni 2018 07:38

    Der unterschaetze, laecherlich gemachte Cowboy Trump, der gerne in so manches Fettnaepfchen tritt, entwickelt sich zu einem ECHTEN Anwaerter fuer den Friedensnobelpreis, ganz im Gegensatz zu dem frueheren endlos begeisternd schwafelnden Praesidenten aus dem Stamm der Luo.

    Jetzt nur noch ein neues Massnahmenbuendel gegen und mit dem Iran schnueren!

    Die groessten Feinde saessen dann nur mehr im Inneren und bei den Verbuendeten: Die Kriegstreiber und moeglichen Kriegsgewinnler und die linxen "Eliten" in der EU unterstuetzt von der Medienmeute.

    BUSINESS FIRST!

  9. carambolage
    13. Juni 2018 07:03

    Was auch so nie kommuniziert wurde:
    Es gibt kein vom Iran unterzeichnetes Atomabkommen!
    Das von Merkel-Deutschland und vielen anderen europäischen Politikern so gefeierte und sakrosankte Abkommen ist offensichtlich eine Absichtserklärung um mit den Mullas gute Geschäfte machen zu können.

    http://www.achgut.com/artikel/es_gibt_kein_abkommen_mit_dem_iran

    • Normalsterblicher
      13. Juni 2018 10:58

      Interessanter Artikel, nur die Beschreibung Bannons als Mann, der Leninist "geblieben ist", dürfte verfehlt sein. Bannon hat sich 2013 nur insofern mit Lenin verglichen, als dieser auch den Staat (bei Bannon: den Deep State) zerstören wollte. Darüber gabe es auch großes, über Google nachzuverfolgendes Geschrei ...

  10. Wyatt
    13. Juni 2018 06:45

    abgesehen von Scholl Latour, der Gegensätzliches zum Mainstream über Nordkorea berichtete, wurden bereits 2008 die New Yorker Philharmoniker in Pjöngjang bejubelt.

    https://www.youtube.com/watch?reload=9&v=e_0NThfHh5w

    (Stürmischer Applaus bei "historischem Konzert" - Dirigent Lorin Maazel: "Geste guten Willens und der Freundschaft")

    https://derstandard.at/3240444/New-Yorker-Philharmoniker-in-Pjoengjang-bejubelt





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