Wenn Sie Abonnent werden, können Sie jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten, die blitzschnell hochladen, und viele andere Vorteile (jederzeit stornierbar! monatlich 10 Euro). Sollten Sie schon Abonnent sein: einfach rechts Balken „Anmelden“ anklicken.

weiterlesen



Abonnenten können künftig auch anonym bleiben drucken

Lesezeit: 3:00

Im Zuge der Umsetzung der EU-Datenschutzgrundverordnung (die mehrere Mitarbeiter unseres Teams zu tagelanger Regulierungserfüllungs-Arbeit gezwungen hat) ist nun zusätzlich auch die Möglichkeit geschaffen worden, nur noch anonym Abonnent zu sein.

Zu diesem Zweck genügt ein formloses Mail eines Abonnenten unter "Kontakt", dass man diese Umstellung wünscht. Daraufhin wird der Name des Abonnenten gestrichen. Und Neu-Abonnenten brauchen von Anfang an nicht mehr ihren Namen bei der Registrierung anzugeben.

Wichtig ist in beiden Fällen freilich, dass man sich die daraufhin via Mail zugeschickte Abonnentennummer merkt! Sonst können ja Zahlungen der Abo-Kosten einem konkreten Abonnenten leider nicht mehr zugeordnet werden. Dort, wo weiter der Name eingetragen bleibt, muss man sich hingegen die Nummer nicht merken.

Nach Streichung eines Namen aus unseren Abonnentenlisten ist in diesen dann nur noch die Mail-Adresse und die fortlaufende Abonnentennummer verzeichnet. Es kann dann keine Zuordnung des Namens zu einem Abonnenten-Konto auf irgendeinem Weg mehr erfolgen.

Als zusätzliche Anonymisierungs-Maßnahme können Abonnenten auf dem gleichen Weg auch ihre Mailadresse ändern (und etwa auf eine Adresse wechseln, die ihren Namen nicht enthält).

Selbstverständlich bleibt aber der traditionelle Weg einer Nutzung der alten Mailadresse und der Verwendung des Namens offen. Wenn Sie das wollen, brauchen Sie weiter nichts zu tun.

Die von Abonnenten selbst gewählten Passwörter sind der Redaktion nicht zugänglich. Sie stehen nur verschlüsselt in der Datenbank. Daher können Sie natürlich auch von meinem Team nicht kontrolliert oder geändert werden.

Ausdrücklich darf ich betonen, dass wir nie Mailadressen oder personenbezogene Daten in irgendeiner Weise aus der Hand gegeben haben oder dies jemals tun werden. Nur ein sehr kleiner technischer Mitarbeiterstab hat Zugang dazu, der ausdrücklich und schriftlich auf Einhaltung der strikten Vertraulichkeit verpflichtet worden ist. Die einzige Ausnahme sind gerichtliche oder rechtliche Anordnungen, durch die wir zur Herausgabe der Daten gezwungen werden könnten.

Selbst bei voller Anonymisierung bleibt ja naturgemäß jedenfalls immer die IP-Adresse des verwendeten Computers/Tablets/Mobiltelefons bekannt, von dem aus zugegriffen und etwa ein Kommentar gepostet worden ist. Diese ist den Gerichten herauszugeben.

Gleichzeitig sei darauf hingewiesen, dass das Tagebuch Cookies setzt, damit man sich beim nächsten Einstieg nicht jedes Mal neu unter Eingabe von Mailadresse und Codewort anmelden muss. Ebenso werden durch Google-Analytics solche Cookies zu statistischen Zwecken gesetzt. Ich habe dies aber nur in anonymisierter Form erlaubt.

Ansonsten werden Cookies nur bei Nicht-Abonnenten verwendet (also wenn man zugreift, ohne sich "angemeldet" zu haben). Bei diesen dienen sie dazu, damit Google-Adsense seine Werbesujets setzen kann. Abonnenten haben hingegen völlig werbefreie Seiten (was auch den Vorteil hat, dass sich dann die Seiten auf Ihrem Gerät viel schneller hochladen).

Jene Abonnenten, die auch den Newsletter via Mail beziehen (also die automatische Zusendung jedes neuen Beitrags), können diesen Bezug jederzeit stoppen. Das geht unter "Automatischen Newsletter bestellen /abbestellen" als oberstes Angebot im Service-Block. Dort muss man nur die Häkchen bei jenen Teilen des Tagebuchs wegklicken, die man nicht mehr beziehen will. Oder man klickt eben alle weg. Noch ein weiterer Aspekt, der die Benutzung des Tagebuchs weitestgehend sicher und geschützt macht: Der Zugang funktioniert seit kurzem über eine sichere https-Verbindung.

Damit ist das Tagebuch auch weiterhin eine jener Seiten (zum Unterschied von sehr unsozialen "sozialen" Medien), wo die Privatheit der User, vor allem der Abonnenten absolute Priorität hat.

Wir haben auch nie eine Beschwerde oder ein Problem wegen Verletzung der Privatheit gehabt.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
  2. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2018 18:49

    Die EU-Datenschutz-Grundverordnung ist eine von oben verordneten bürokratische Schikane. Mit den Begriffen DATENSCHUTZ und PERSÖNLICHKEITSRECHTE wurde schon in vergangenen Jahren viel Unfug betrieben. Heutzutage sind wir alle sog. Gläserne Menschen geworden, wo nicht nur die Behörden, sondern auch viele Institutionen Zugang zu personenbezogenen Daten haben. Mit modernen Computerprogrammen können Einzeldaten vernetzt werden und durch Gesichtserkennungssofware auch zugeordnet werden. Daran wird auch diese EU-Verordnung nichts ändern, denn wenn ich bargeldlos zahle, eventuell einen Kundenrabatt mittels Kundenkarte in Anspruch nehme, das Mobiltelefon verwende und damit herumreise, im Internet aktiv bin, in Fußgeherzonen und auf Autobahnen unzähligen Kameras ausgesetzt bin usw., wo bin ich dann noch anonym? Telefonbücher, Hausnummern, Namensschilder u.v.a.m. müssten also auch verschwinden.
    Alles ein SCHMARRN!

  3. Ausgezeichneter KommentatorGütinand der Fertige
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2018 01:07

    Wenn man sich mit seiner Mailadresse meldet, um sich auf anonym umstellen zu lassen, was hat das für einen Sinn? Soll das ein Witz sein? Für wen ist man dann anonym? Dem Blogbetreiber gegenüber ja schon mal nicht.

  4. Ausgezeichneter KommentatorNorbert Mühlhauser
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2018 23:13

    Also mir ist das völlig wurscht, welche Unternehmen meine personenbezogenen Daten führen, selbst wenn zum Umfang üblicher Telephonbuchinformationen noch die eMail-Adresse und historische Daten über Bestellungen hinzukommen.

    Wie der politische Apparat sowas als Bürgerbereicherung verkaufen kann, ist mir schleierhaft. Es wird dadurch keine objektive Verbesserung der Stellung des Bürgers erreicht, man kann es drehen und wenden, wie man will.

    Nur bei Bank-, Pharmazie- oder Krankenversicherungsdaten gilt anderes - aber auch nur, wenn die Daten die Unternehmenssphäre verlassen. Auch die politische Zugehörigkeit verratende Daten sind in einer dem Rudelprinzip verhafteten Parteienlandschaft ein schützenswertes Gut, aber wiederum nur, sofern der Öffentlichkeit preisgegeben.

    Natürlich, subjektiv könnten sich Leute veranlasst sehen, diesen "Datenschutz" als Bereicherung zu sehen, wird doch in der EU schon jahrelang gegen den Kapitalismus/das Unternehmertum subtil anagitiert - natürlich vornehmlich von Kreisen, die vom Steuerzahler leben.

    Subjektiv kann man sich ja genausogut dadurch beschwert fühlen, nicht überall als Kaiser von China behandelt zu werden.

    Gleichzeitig ist der Bürger vor der Obrigkeit nackender als je zuvor. Seine Vermögensverhältnisse werden bis ins Detail registriert (Stwt: LEI, WiReg, TIN), die Banken müssen Wirtschaftsdetektei für den Staat spielen und erschnüffeln, ob vlt Schwarzgeld im Spiel ist, wenn ein Vermögender einer Partei was spendet, dann steht er mit einem Fuß im Kriminal, die Großunternehmen müssen unter dem Schlagwort "BEPS" schmarotzende Verwaltungsebenen zwecks eigener Durchleuchtung einführen für nix und wieder nix, weil unzählige Faktoren zu Kalkulationsansätzen von großer Schwankungsbreite führen aber die rechtlichen Maßgaben (OECD-Völkergewohnheitsrecht) verwaschen sind, und wenn dem Bürger was entfleucht, was der Obrigkeit bzw deren Gesellschaftsarchitekten nicht frommt, dann kommt er in den Knast. - Tolle "Grundrechte"!

  5. Ausgezeichneter Kommentator;-)
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2018 16:40

    Ich würde gerne meine Nicknames löschen/ändern. Das sollte auch noch technisch möglich sein.

  6. Ausgezeichneter KommentatorRau
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2018 09:20

    Cookies existieren seit dem ich im Internet bin. Wenn man den Bowser Cache leert sind sie weg.
    War zu Zeiten von 56k Telefon Modem und Netscape Navigator schon so. Heute wird man plötzlich nach 20 Jahren plötzlich davor gewarnt, dass die Seiten, oh Gott, Cookies verwenden. Was soll das. Und was ist mit Trackern und anderen Datenschnüfflern usw?
    Und diese seltsamen mails von allen möglichen Seiten, wo ich schon seit Jahren angemeldet bin und meine Zustimmung gegeben habe mir Infos zu senden, verstehe ich schon gar nicht. Was sind da für weltfremde Bürokraten am Werk?!

  7. Ausgezeichneter Kommentatormitzi
    2x Ausgezeichneter Kommentar

alle Kommentare drucken

  1. BenjaminHeinrich (kein Partner)
    09. Juni 2018 00:03

    Bin zwar kein Abonnent aber angesichts DSGVO die viele Änderungen mitbringt eine sinnvolle,Sache. Mit Cookie Banner, Datenschutz-Seite, Verarbeitungsverzeichnis,etc.gibts soviel das man bedenken muss nur um.weiterhin Blogs betreiben.zu können. Das ja auch für private Blogs. Deshalb auch sinnvoll vorm Kommentar den.Datenschutz Hinweis abermalls einzublenden. Jaja der 25.Mai lässt keinen Stein auf dem alten. Froh zu wissen, dass für die Nutzer die Schritte die aus der EU kommen.hier eingehalten werden. Ohne jetzt zu sagen.ich sei.pro-EU, aber ist eben Gesetz.

  2. fewe (kein Partner)
    02. Juni 2018 13:02

    Das ist aber jetzt übertrieben. Die Daten von Kunden kann man immer verwalten in dem Umfang, wie sie für die Erfüllung der Leistung erforderlich ist ohne besonderes Theater und ohne irgeneine besondere Zustimmung. Man darf sie lediglich für nichts anderes verwenden oder weitergeben, was hier offenbar eh nicht passiert. Und man muss sie nach Beendigung der Geschäftsbeziehung nach spätestens einem halben Jahr endgültig löschen. Aber spätestens bei der Überweisung steht ja der Name drauf.

    Anonym gibt es heute nicht mehr.

    Man kanns auch übertreiben...

  3. Rau
    30. Mai 2018 09:20

    Cookies existieren seit dem ich im Internet bin. Wenn man den Bowser Cache leert sind sie weg.
    War zu Zeiten von 56k Telefon Modem und Netscape Navigator schon so. Heute wird man plötzlich nach 20 Jahren plötzlich davor gewarnt, dass die Seiten, oh Gott, Cookies verwenden. Was soll das. Und was ist mit Trackern und anderen Datenschnüfflern usw?
    Und diese seltsamen mails von allen möglichen Seiten, wo ich schon seit Jahren angemeldet bin und meine Zustimmung gegeben habe mir Infos zu senden, verstehe ich schon gar nicht. Was sind da für weltfremde Bürokraten am Werk?!

    • Sabetta
      30. Mai 2018 10:39

      Daran sieht man aber nur, was ich weiter unten schon gesagt habe, dass die heutige Generation an Internetusern vollkommen unbedarft ist, wodurch erst die totale Datenspionage möglich geworden ist. Diese neuen Surfer - zumeist Senioren (wie beim Unterberger-Blog) oder Leute, die nicht einmal einen Führerschein geschafft haben - vertrauen allem blindlings und geben zu allem ihr OK. Will man bestellen oder mitdiskutieren muss man das ja auch. Aber selbstverständlich sollte man die Cookies regelmäßig löschen. Diese Leute speichern aber auch ihre Formulardaten und Passwörter ab, weil sie es bequem haben wollen. Die User sind weltfremd.

  4. Gütinand der Fertige
    30. Mai 2018 01:07

    Wenn man sich mit seiner Mailadresse meldet, um sich auf anonym umstellen zu lassen, was hat das für einen Sinn? Soll das ein Witz sein? Für wen ist man dann anonym? Dem Blogbetreiber gegenüber ja schon mal nicht.

    • Wyatt
      30. Mai 2018 05:39

      drei Sternderl'n allein für den Nickname.
      und ich will nicht die Datenschutzerklärung lesen.

    • Rau
      30. Mai 2018 09:26

      Gibt doch genug Anbieter von anonymen mailadressen, oder sind Sie auf Facebook gar mit Ihrer Adresse angemeldet?

    • Sabetta
      30. Mai 2018 10:33

      Rau, der Kommentar von Ferdinand bezog sich gewiss auf das Angebot von Hrn. Dr. Unterberger, zuvor bekannte Konten zu anonymisieren und jeder ihm schon bekannten Person einen Code zuzuschicken. Spätestens bei der Bezahlung muss die Person ihre Identität bekanntgeben oder haben Sie auch ein anonymes Bankkonto?

      @Facebook: Auch mit einer Webmail sind Sie nicht anonym. Gehen Sie einmal auf diese Seite und lassen Sie sich anzeigen, was die Seitenbetreiber alles über Sie erfahren:
      https://ipleak.net/

    • Paige
      30. Mai 2018 10:44

      Man schickt dem Autor mit seiner rückverfolgbaren Mail die neue anonyme Mail und dorthin kriegt man dann den Code. ;-)

    • Rau
      30. Mai 2018 11:19

      Naja hier ist der Zug abgefahren, den Senf bekommt man nicht mehr in die Tube ;)

    • Sabetta
      30. Mai 2018 17:24

      Naja, Sie tragen es wenigstens wie ein Mann ;)

  5. Norbert Mühlhauser
    29. Mai 2018 23:13

    Also mir ist das völlig wurscht, welche Unternehmen meine personenbezogenen Daten führen, selbst wenn zum Umfang üblicher Telephonbuchinformationen noch die eMail-Adresse und historische Daten über Bestellungen hinzukommen.

    Wie der politische Apparat sowas als Bürgerbereicherung verkaufen kann, ist mir schleierhaft. Es wird dadurch keine objektive Verbesserung der Stellung des Bürgers erreicht, man kann es drehen und wenden, wie man will.

    Nur bei Bank-, Pharmazie- oder Krankenversicherungsdaten gilt anderes - aber auch nur, wenn die Daten die Unternehmenssphäre verlassen. Auch die politische Zugehörigkeit verratende Daten sind in einer dem Rudelprinzip verhafteten Parteienlandschaft ein schützenswertes Gut, aber wiederum nur, sofern der Öffentlichkeit preisgegeben.

    Natürlich, subjektiv könnten sich Leute veranlasst sehen, diesen "Datenschutz" als Bereicherung zu sehen, wird doch in der EU schon jahrelang gegen den Kapitalismus/das Unternehmertum subtil anagitiert - natürlich vornehmlich von Kreisen, die vom Steuerzahler leben.

    Subjektiv kann man sich ja genausogut dadurch beschwert fühlen, nicht überall als Kaiser von China behandelt zu werden.

    Gleichzeitig ist der Bürger vor der Obrigkeit nackender als je zuvor. Seine Vermögensverhältnisse werden bis ins Detail registriert (Stwt: LEI, WiReg, TIN), die Banken müssen Wirtschaftsdetektei für den Staat spielen und erschnüffeln, ob vlt Schwarzgeld im Spiel ist, wenn ein Vermögender einer Partei was spendet, dann steht er mit einem Fuß im Kriminal, die Großunternehmen müssen unter dem Schlagwort "BEPS" schmarotzende Verwaltungsebenen zwecks eigener Durchleuchtung einführen für nix und wieder nix, weil unzählige Faktoren zu Kalkulationsansätzen von großer Schwankungsbreite führen aber die rechtlichen Maßgaben (OECD-Völkergewohnheitsrecht) verwaschen sind, und wenn dem Bürger was entfleucht, was der Obrigkeit bzw deren Gesellschaftsarchitekten nicht frommt, dann kommt er in den Knast. - Tolle "Grundrechte"!

    • Norbert Mühlhauser
      30. Mai 2018 01:01

      exakt:

      ... (Stwt: LEI, WiEReg, TIN) ...

    • Norbert Mühlhauser
      30. Mai 2018 01:03

      falsches Markup, daher nochmals:

      exakt:

      ... (Stwt: LEI, WiEReg, TIN) ...

  6. Undine
  7. mitzi
    29. Mai 2018 22:26

    Geht`s Ihnen noch gut?

    • Sabetta
      30. Mai 2018 11:08

      Und noch ein Nick, der extra dafür da ist, mich anzukeifen, hat sich aber verklickt, die Mitzi :-)

  8. Sabetta
    29. Mai 2018 19:52

    Die Anonymität in Leserbereichen zu Tageszeitungen oder beim ORF ist insoferne wichtig, als sie dazu führt, dass man besser sagen kann, was man wirklich denkt (manche lassen auch die Sau raus). Wenn man dabei weiß, dass man nicht wirklich anonym ist und sich an die Grenzen hält, ist es gut, dass es diese Möglichkeit gibt. Wer ständig beobachtet wird, verhält sich anders - er wird zum Einheitsmenschen, der auch nur die Einheitsmeinung vertritt. Es ist schon häufig so, dass man niemandem mehr vertrauen kann und man sollte auch am Telefon nur etwas sagen, was man auch schreiben würde. Das ist nicht mehr zu ändern.

    Man kann noch ausweichen, indem man kein Smartphone benützt, kein Facebook-Konto hat und ganz genau darauf achtet, dass man im Internet so wenig Spuren wie möglich hinterlässt. Ich bin z.B. seit 90-Jahren im Internet. Mein r.l.-Name ist jedoch nirgends zu finden, auch nicht im Telefonbuch. Ich kann nicht ergoogelt werden. Darauf habe ich immer geachtet.

    Unbedarfte Menschen, solche, die erst viel später dazu kamen und eigentlich gar keine Ahnung haben und allen völlig arglos vertrauen, haben ihre Daten überall leichtfertig verschenkt und veröffentlicht. Das hat auch dazu geführt, dass Microsoft & Co. immer frecher wurden und es gipfelt in solchen Segnungen wie Alexa, die alles abhört und filmt, was man zu Hause macht und damit online ist. Auch in meinem Umfeld habe ich schon nachgefragt, Schlauere warnen, andere sehen kein Problem, weil sie ja nichts zu verbergen haben. Ein Stehsatz von jemandem, der rein gar keine Ahnung hat, was alles schon überwacht wird. Es geht um unsere Freiheit.

    Sollte die EU-Verordnung dazu führen, dass die Menschen mehr Bewusstsein darüber erlangen, was mit ihren Daten, die sie so leichtfertig weitergeben, geschieht, so ist es keine schlechte Sache. Ich benütze die Gelegenheit, keine der vielen Anfragen, die mir in letzter Zeit ins Haus flattern - dass ich zustimmen soll - positiv zu beantworten, mit ganz wenigen Ausnahmen. Es ist ein Ausmisten.

    Im Internet kann man sich auch besser verstecken, wenn man das will, nicht als Verbrecher, aber wenn man nicht analysiert werden möchte. Das kann man unterbinden.

    Es wird Zeit, wieder daran zu erinnern. Leider ist das Wasser schon zu heiß. Der Frosch ist schon zu groggy...
    https://www.youtube.com/watch?v=Diq6TAtSECg

    • Brigitte Kashofer
      29. Mai 2018 23:28

      Seit 90 Jahren im Internet? Respekt!

    • Sabetta
      30. Mai 2018 00:06

      Es ist natürlich ein Tippfehler - und soll heißen, seit den 90-er-Jahren. Das ist aber vollkommen klar und bedurfte keiner Korrektur. Ich habe diesen Fehler daher absichtlich nicht korrigiert, weil ich dachte, dass überlasse ich der allerdümmsten Nuss im Forum...

    • Zraxl (kein Partner)
      02. Juni 2018 12:17

      @Sabetta: Seine Daten nicht unkontrolliert im Netz verteilen zu lassen ist jedenfalls eine gute Idee. Vor den wirklichen Monstern dieser Welt, den Regierungen, den Geheimdiensten, den großen Internetfirmen, ist man aber trotz größter Vorsicht nicht anonym.

      Vermutlich gibt es nur sehr wenige Menschen im Land, die wirklich so spoofen können, dass man sie nicht erkennt. (Zraxl gehört leider nicht dazu)

  9. Ausgebeuteter
    29. Mai 2018 18:49

    Die EU-Datenschutz-Grundverordnung ist eine von oben verordneten bürokratische Schikane. Mit den Begriffen DATENSCHUTZ und PERSÖNLICHKEITSRECHTE wurde schon in vergangenen Jahren viel Unfug betrieben. Heutzutage sind wir alle sog. Gläserne Menschen geworden, wo nicht nur die Behörden, sondern auch viele Institutionen Zugang zu personenbezogenen Daten haben. Mit modernen Computerprogrammen können Einzeldaten vernetzt werden und durch Gesichtserkennungssofware auch zugeordnet werden. Daran wird auch diese EU-Verordnung nichts ändern, denn wenn ich bargeldlos zahle, eventuell einen Kundenrabatt mittels Kundenkarte in Anspruch nehme, das Mobiltelefon verwende und damit herumreise, im Internet aktiv bin, in Fußgeherzonen und auf Autobahnen unzähligen Kameras ausgesetzt bin usw., wo bin ich dann noch anonym? Telefonbücher, Hausnummern, Namensschilder u.v.a.m. müssten also auch verschwinden.
    Alles ein SCHMARRN!

  10. ;-)
    29. Mai 2018 16:40

    Ich würde gerne meine Nicknames löschen/ändern. Das sollte auch noch technisch möglich sein.

    • Sabetta
      29. Mai 2018 18:36

      Sie haben wohl schon alle aufgebraucht, was?

    • riri
      29. Mai 2018 19:09

      Offensichtlich Sie noch nicht, Flotte Lotte.

    • Sabetta
      29. Mai 2018 19:20

      riri, ich habe mir noch nie einen Nick gemacht, um andere böse und sozusagen "anonymisiert" anzukeifen.

      Es gibt hier welche, die sind sehr neidig und eifersüchtig auf mich. Vor Jahren war mal ein Foto von mir zu sehen, denn ich habe meinen Blog verlinkt. Ich bin ein sehr schöner Mensch, nicht nur, dass ich gut schreiben kann und gescheit bin. Das ist alles, was ich angestellt habe. Klar soweit?

    • Sabetta
      29. Mai 2018 19:24

      Frauen sind oft so unendlich eifersüchtig, dass sie alles einsetzen, eine andere loszuwerden. Da gibt es welche, die verfolgen mich seit Jahren mit ihrem Neid. Das ist schon krankhaft.

    • Graskeller 15
      30. Mai 2018 08:20

      @Sabetta hat noch nie einen Nick gemacht, um andere unter diesem Schutz anzukeifen, wie sie beteuert - und dann noch die köstliche extrem bescheidene Selbstbeschreibung! Selten so gelacht! Sie hat meinen Tag gerettet.

    • Sabetta
      30. Mai 2018 10:52

      Haha, schon wieder ein Nick, der extra dafür gemacht worden ist, mich anzukeifen...





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


Impressum  Datenschutzerklärung