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Norbert Steger hat absolut Recht – und doch einen schweren Denkfehler begangen drucken

Lesezeit: 4:30

Die Ungarn-Berichterstattung der letzten Tage war schlicht skandalös. Man ist vieles vom ORF gewohnt. Aber diese einseitige Hassorgie hat alle Grenzen gesprengt. Objektivität, das Bemühen um Ausgewogenheit ist in den politischen Redaktionen ein absolutes Fremdwort geworden.

Daher hat Norbert Steger absolut Recht, wenn er das scharf und auch öffentlich geißelt. Endlich einmal gibt es ein einflussreiches Mitglied des ORF-Stiftungsrats, das erstens offenbar einen Fernsehapparat und zweitens eine eigene Meinung hat. Steger ist nicht so wie die übrigen Stiftungsratsmitglieder bereit, stillschweigend die skandalöse Provokation des ORF-Generaldirektors hinzunehmen, welcher den Ungarn-Korrespondenten für seine Exzesse nicht nur belobigt, sondern auch mit einer demonstrativen Vertragsverlängerung belohnt hat.

Da kann man dem einstigen Vizekanzler nur gratulieren.

Falsch ist jedoch sein Glaube, dass am ORF noch irgendetwas reparierbar wäre. Das ist es seit Jahren nicht mehr. Schon gar nicht ist eine Reparatur durch Auflassung von Korrespondentenbüros erzielbar, sitzt doch der härteste linksideologische Kern des ORF in seiner Wiener Zentralredaktion und in den ORF-Kommandopositionen (lediglich in der TV-Wirtschaftsredaktion und einigen Teilen der Radio-Information bemüht man sich erkennbar noch um Ausgewogenheit und Niveau – während in Ö1 und FM4 überhaupt eindeutiger Kommunismus dominiert, und es nur in einigen Bundesländern eine ÖVP-Schlagseite gibt, in anderen wiederum eine zur SPÖ).

Praktisch die gesamte ORF-Mannschaft ist so links, dass es völlig aussichtslos ist zu glauben, dass man durch Personalwechsel noch irgendetwas verändern kann. Was Steger aber offenbar glaubt. Das ist ein peinlicher Irrtum - ganz abgesehen davon, dass es weit und breit im Land keinen Hauch von einem Gerd Bacher, Franz Kreuzer oder Helmut Zilk mehr gibt, also von Persönlichkeiten, die den ORF durch starke Führung, Mut zur Unabhängigkeit und hohe journalistische Qualität noch retten könnten.

Es kann längst nur noch eine Konsequenz aus der Entwicklung des ORF geben: Das wäre ein Ende der ORF/GIS-Gebühren und zumindest des Gebührenmonopols des ORF.

Denn: Die Zeiten der Berechtigung eines Gebührenmonopols sind vorbei – höchstwahrscheinlich auch die von staatlich eingetriebenen Mediengebühren überhaupt.

  1. Wenn der ORF ständig an Zusehern verliert,
  2. Wenn die technische Verbreitung im Gegensatz zu früher nicht nur für ein oder zwei Programme, sondern (dank Satelliten, Kabel und Digitalisierung) für eine große Vielzahl an Programmen möglich ist,
  3. wenn längst die Privatsender alles bieten, was notwendig ist,
  4. wenn die paar verbliebenen öffentlich-rechtlichen Bedürfnisse durch einfaches Gesetz auch ohne ORF genauso, ja besser geregelt werden können (etwa durch die Pflicht aller Sender, im Katastrophen- und Kriegsfall Regierungsinformationen zu übernehmen; etwa durch Sachinformationen auf gv.at; etwa durch die Ausschreibung der Verpflichtung, Sendeschienen für Minderheiten zu bringen; etwa durch die Übertragung von Parlamentssitzungen über eigene Server),
  5. wenn Privatsender heute zum Teil objektiver und seriöser, sowie jedenfalls in Summe vielfältiger und pluralistischer sind als der ORF,
  6. wenn etliche Privatsender auch schon für Regionen unter der Ebene eines Bundeslandes Programm zu machen begonnen haben,
  7. wenn selbst ORF-Quizsendungen in Deutschland produziert werden (und man daher keine Österreich-spezifischen Fragen ans Publikum richten kann),
  8. wenn immer öfter an Stelle der Reste österreichischer Identität deutschdeutsch Umgangssprache wie "lecker", "Jungs", "Tschüss" oder "laufen" via ORF in die Sprache unserer Kinder geschleust wird,
  9. wenn meine Enkelkinder nach ihren liebsten Fußballklubs gefragt, durch die Bank englische und deutsche Vereine nennen,
  10. wenn orf.at zwar (weil ohne Werbungs-Belastung schnell und dank der Gebühren personell überreich ausgestattet) das meist benutzte Internet-Medium Österreichs ist, aber zugleich auch noch weit vor Facebook und Twitter das weitaus am heftigsten unerwünschte Meinungen – nicht bloß Beschimpfungen! – zensurierende Medium des Landes ist,
  11. wenn man für die besten Sportübertragungen, aber auch wirklich gute Filme immer öfter ohnedies jetzt schon an andere Sender extra zahlen muss,
  12. wenn eindeutig die Bürger, die Seher und Hörer als einzige eine demokratische Legitimation hätten, durch den Ein- und Ausschaltknopf, durch Abo-Entscheidungen zu entscheiden, welche Medien sie haben wollen,

dann sollte auch die Politik endlich begreifen: Es gibt keine Rechtfertigung für ein staatliches Fernsehen und Radio mit Zwangsgebühren mehr. Die Sechziger und Siebziger Jahre sind vorbei, wo noch vieles anders war.

Die Zeiten für Staatseinmischung in die Medienwelt sind vorbei, so wie sich der Staat zu Recht nicht mehr um den Semmelpreis kümmert, so wie er sich – angesichts großflächigen Versagens – vom Eigentum an Banken getrennt hat (siehe CA, Länderbank, Zentralsparkassa, Hypo Alpe-Adria, Bank Austria, PSK usw.), ebenso von dem an der Industrie (der Katalog würde mit der Voest beginnend viele Absätze füllen).

Unabhängig davon ist aber die Aufregung der ORF-Redakteure und der wie immer mit ihnen eng verbündeten SPÖ über Steger auch systemimmanent gedacht ein Unsinn. Sie ist gerade auch dann ein Unsinn, wenn man noch an ein Weiterbestehen des ORF glaubt.

Wer, wenn nicht der Stiftungsrat, also der ORF-Aufsichtsrat soll denn gerade im Interesse eines eventuellen Doch-noch-Überlebens des ORF klar und deutlich auf Fehlentwicklungen im Unternehmen hinweisen? Es ist inzwischen völlig eindeutig, dass die ständigen Exzesse von Wolf, Gelegs & Co (neben der immer wichtiger werdenden elektronischen Konkurrenz aus dem Internet) hauptverantwortlich für die Abwärtsentwicklung des ORF sind. Wer da – so wie Wrabetz – nicht energisch gegensteuert, macht sich selbst grob fahrlässig am drohenden Untergang des ORF mitschuldig.

Aber gewiss: Wrabetz, die ORF-Redakteure und alle, die von ihren Umtrieben profitieren, also Rot und Grün, denken nicht an morgen. Sie wollen lieber noch heute völlig ungebremst und unkontrolliert treiben, was sie wollen.

  • Ohne einen Eigentümer wie in jedem anderen Unternehmen üblich.
  • Ohne Gesetzgeber, der ihnen durch das Bundesgesetzblatt Schranken setzen könnte.
  • Aber dafür mit dicken, möglichst lange noch gesetzlich garantierten Gebühreneinnahmen, deren Verwendung ganz alleine ihrem Gutdünken obliegt.

Sehr schade, wenn der Regierung vorerst zu all dem – offiziell – nur der Leersatz einfällt, man solle die ORF-Debatte entemotionalisieren.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    25x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2018 01:33

    Vorgestern in den OE1-Morgennachrichten ein Lichtblick: Christian Werschuetz fuhr der Sprecherin in einem Bericht über die Wahl in Montenegro ordentlich über ihr linkes Schandmaul!

  2. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2018 08:03

    Mir fällt auf, dass selbst bei Übersetzungen fremdsprachiger Interviewpartner getrickst wird: so wurde z.B. erst gestern in Ö1 aus dem korrekten "syrian government" in der ORF-Übersetzung das "syrische Regime". Diese politische Schlagseite ist unerträglich.

    Es wird Zeit, dass der Schwarze Mauerblümel sich seiner Aufgaben bewusst wird oder er soll die Regierung verlassen. Für Reformarbeit scheint Mauerblümel nicht geeignet zu sein.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPostdirektor
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2018 08:08

    Aber mit einem MEDIENminister, der nur beschwichtigt und der seiner eigenen Aussage zufolge gar keinen Fernseher hat und deshalb auch keine Fernsehgebühr zahlt, wird sich nichts ändern. Er wird sich nicht einmal vorstellen können, welchem Gehirnwaschprogramm sich doch noch immer relativ viele Staatsbürger täglich unterziehen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2018 08:29

    Der ORF ist, wie die meisten Medien, unsanierbar. Denn erst ein paar Jahre in der realen Wirtschaft, wo auf Fehlleistungen ernste Konsequenzen folgen, würden die Journalisten langsam erwachsen werden lassen.
    Für die Regierung natürlich bitter, denn egal was die angreifen, eine Breitseite genau dieser Journaille wird die Folge sein. Insbesondere beim Hauptthema, der Zuwanderung, wird so eine ausgewogene, nicht einen traurigen Einzelfall schildernde, Berichterstattung unmöglich.

    Was aber sind die Alternativen?
    Ende der Zwangsgebühren? Dann werden die Medienmacher halt auf Steuergeld umstellen, die Deppen in den Ministerbüros werden glauben, so den ORF zu zähmen und am Ende bleibt alles wie es ist.
    Privatisieren? Dann kommt morgen ein Herr Soros (oder Haselsteiner, Benko …) und kauft den Laden. Wer glaubt es kann die Berichterstattung nicht schlimmer werden, könnte eine böse Überraschung erleben! Gegen die regierungsnah reich gemachten Leute kommen wir arbeitenden Bürger nicht an.
    An die Börse bringen? Schon eher, denn zumindest ein paar Aktionäre werden wohl einen nachhaltigen Gewinn sehen wollen.
    Zerschlagen? Die wohl beste Lösung. Technisches Material und Immobilien versteigern und die Angestellten alle zum AMS schicken.

    Wenn aber parallel nicht auch die Inserate (hallo FPÖ!!!) eingestellt werden, dann bringt das rein gar nichts, es wird halt einen ‚Privat‘sender geben, da arbeiten dann alle linx/grünen ORFler, das Programm ist schlimmer als bisher, dafür zahlt der Steuerzahler via Regierungswerbung.

    Entweder man ist bereit zu einer rein marktwirtschaftlichen Lösung, sowohl bei Inseraten als auch beim ORF, oder das wird nix.

  5. Ausgezeichneter KommentatorKlimaleugner
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2018 07:32

    In den USA waren nach den für die Demokraten verlorenen Präsidentenwahlen 10.000 Jobs für die Demokraten weg; es wird dort nämlich die gesamte Administration ausgetauscht, was ganz klar ist und demokratisch – es spiegelt das Ergebnis der Wahl wider.

    Und der ORF wagt es jetzt, gegen mehr als zwei Drittel der Wähler der letzten Nationalratswahl Programm zu machen und zu hetzen.

    Derweil heißt es ja nach einer verlorenen Wahl – und Links-Grün hat die Nationalratswahl verloren – vae victis!!! Wehe den Besiegten!

    Also schafft doch die GIS-Gebühren ab und setzt dann einen Masseverwalter ein. Denn was bleibt denn übrig, wenn der ORF in Konkurs geht (was er tut, wenn man ihm die GIS-Gebühren wegnimmt)? Ein paar Immobilien, zum größten Teil veraltetes Equipment und ein Haufen links-links-grüner, neomarxistischer Ideologen.

    Also weg damit – ist doch ganz normal! Oder?

  6. Ausgezeichneter KommentatorPaul
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2018 10:46

    Blümel ist die Schwachstelle im Kabinett Kurz, da wird sich am ORF leider nicht viel ändern! Dennoch, ein Schwachstellen aufzeigendes "Dauerfeuer" auf den ORF kann nicht schaden.

  7. Ausgezeichneter Kommentatoreudaimon
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2018 10:21

    Der ORF ist ein einzigartiges Dokumentationsarchiv zum Widerstand gegen
    Freiheit und Demokratie mithilfe aller LinksLinken Historienmacher und abhängigen
    Journalisten mit dem Zweck der politischen Gleichschaltung

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  1. BHB (kein Partner)
    22. April 2018 18:53

    die ru berichterstattung ist ja auch ordentlich subjektiv seitens ORF.
    Hier wieso Russland Österreich keine Vermittlerrollle wegen Syrien verleit:
    bit.ly/2HDA1wl

  2. Sascha (kein Partner)
    21. April 2018 16:12

    Achtung, die Unterbergerseite wird offenbar gehackt.

  3. monofavoriten (kein Partner)
    20. April 2018 20:41

    ich kann mich nur wiederholen:
    wer noch immer nicht begriffen hat, dass es nicht die aufgabe des staates ist, medienunternehmen zu betreiben und für unterhaltung zu sorgen, der ist noch immer nicht aufgewacht!
    journalismus aus steuermitteln (auch zwangsgebühren) zu finanzieren, ist grotesk!

  4. McErdal (kein Partner)
    20. April 2018 18:48

    *AUFGEDECKT: Umsiedlungsprogramm von REGIERUNG bestätigt +++ Wer zahlt?*
    w w w . watergate.tv/2018/04/19/aufgedeckt-zusaetzliche-umsiedlung-von-fluechtenden-nach-deutschland-10-000-menschen-am-ende-zahlen-aermere/
    Man könnte meinen, dieser Artikel sollte aufklären und frei von Lügen sein, was er aber tatsächlich nicht ist?
    Wer zahlt, das sollte schon den dümmsten unter den geistigen Tieffliegern klar sein!
    Aus dem Artikel zitiert: Darauf läuft es zumindest nach Meinung von Prof. Sinn hinaus – und die Auswirkungen lassen sich schon bei Diskussionen wie um die „Essener Tafel“ spüren. Arme werden gegen Arme (in diesem Fall die Flüchtenden) ausgespielt.
    Fortsetzung Teil 2

    • McErdal (kein Partner)
      20. April 2018 18:54

      Teil 2
      Wer sind denn diese "Flüchtenden" und wovor flüchten sie denn? Wieso sind sie arm, bei dem Geld daß sie bei sich tragen ? Was haben sogen."Flüchtende" denn bei den Tafeln zu suchen? Reicht Ihnen die Versorgung, die man Ihnen angedeien läßt nicht??

  5. Johann Krendl (kein Partner)
    20. April 2018 16:44

    Nur das endgültige Aus für die GIS kann eine Neutralisierung des ORF bringen. Dies ohne irgendwelche Rücksichten auf die derzeit ohnehin überbezahlten und überprivilegierten Bonzen im ORF.

  6. AppolloniO (kein Partner)
    20. April 2018 11:27

    Ad 9.
    Dass die Lieblings-Fußballklubs unserer Enkel heute in DE oder GB sitzen, ist nun wirklich nicht verwunderlich.
    Und doch ist der ORF nicht unschuldig.
    Samstags: Im ORF wartet man bis 22 Uhr auf Husch-Pfusch-Zusammenschnitte aus unserer Bundesliga. In der ARD gibt es bereits eine Stunde nach Abpfiff toll aufgearbeitete Übertragungen. Also am SKY-Monopol kanns nicht liegen.
    Eher an der beleidigten Leberwurscht ORF!

    Ad Steger: der hätte sich schon während der GroKo angriffiger verhalten müssen.

  7. McErdal (kein Partner)
    20. April 2018 11:00

    *********Assad gab Frankreich Ehrenlegion-Orden zurück********
    w w w . krone.at/1696205

    Scheinbar hat er etwas, was viele Politdarsteller nicht haben - nämlich "CHARAKTER"!

    Mit den Orden hält er es vielleicht do wie Billy Wilder:

    Mit Orden und Auszeichnungen ist das wie mit Hämorrhoiden, irgendwann bekommt sie
    jedes A....loch..................

  8. Torres (kein Partner)
    20. April 2018 10:50

    Durch die Bestellung des schmeichelweichen Abwieglers Blümel zum "Medienminister", dessen Haupttalent darin besteht, viel zu reden und nichts zu sagen, und vor allem nichts zu tun, hat Kurz bewiesen, dass von der aktuellen Regierung in Hinsicht auf den ORF absolut nichts zu erwarten oder gar zu erhoffen ist.

  9. fxs (kein Partner)
    20. April 2018 10:32

    Der ORF ist undbleibt einelinkePropagandaschleuder. Daran wird niemandetwas ändern können. Deswegen mussdie Zwangsfinanzierung abgeschaft werden. Das Volksbegehren zur ersatzlosen Abschaffung der ORF-Gebühren sucht Unterstützungserklärungen: w w w .c p o e. or. at/Inhalt/de/ORF-Volksbegehren

  10. Herbert Richter (kein Partner)
    20. April 2018 08:17

    Zilk ein große Persönlichkeit zu nennen, ist Chuzpe der Art wie AU sein stupides Putinbashing betreibt. Mag sein, daß AU sich seinerzeit mit diesem erzkommunistischem Vaterlandsverräter in dem Shithole Wien verhabert hat, als sich dieses rote kleinwüchsige Ekel noch berufen fühlte, weibliche, burgenländische Zeitzeugen per ORF (nebbich) zu überzeugen, daß die einfallende mordende und vergewaltigende russische Sodateska als "Befreier" kamen und betreffende alte Dame arrogant abkanzelte. Gespuckt sei auf diesen Kretin.
    Dem Journalisten Dr. AU wird als Kenner der Wiener Szene die Machenschaften des Sozis Zilk sehr wohl bekannt sein, warum also "große Persönlichkeit"?

  11. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    20. April 2018 07:33

    Das Mistding muss weg. Gebühren abschaffen, den Rest erledigt die Insolvenzordnung. Ich will in der Ediktsdatei nur den einen Satz sehen: Die Schließung des Unternehmens wird angeordnet.

  12. Erich Bauer
    19. April 2018 08:12

    (Zitat A.U.): "...welcher den Ungarn-Korrespondenten für seine Exzesse nicht nur belobigt..."

    Nachrichten aus Ungarn in deutscher Sprache:

    https://www.mediaklikk.hu/musor/nemet-nyelvu-hirek-m1/

    https://www.mediaklikk.hu/video/nemet-nyelvu-hirek-2018-04-18-i-adas/

  13. byrig
    19. April 2018 02:16

    Kurz und bündig:bezüglich des impertinent linken orf hat diese bürgerliche regierung dringenden handlungsbedarf-ich hoffe der bisher so tüchtige kanzler und sein lobenswerter vize erkennen das und agieren bald und wirkungsvoll.

    • Cotopaxi
      19. April 2018 07:42

      Von der Strache-FPÖ würde ich mir da nichts erwarten. Die zahlen eher dem ORF abermals 240 Extra-Millionen aus dem Steuertopf.

  14. Undine
    18. April 2018 21:26

    Am ORF stört mich eigentlich alles; dennoch höre und sehe ich täglich Nachrichtensendungen, weil ich wissen will, wie "der Feind tickt".

    Seit einiger Zeit ist ein neues Ärgernis aufgetreten, was mir die politische Verhaberung im ORF ganz besonders auffällig zeigt: manche der Ansager geben zu erkennen, daß sie mit dem einen oder anderen Auslandskorrespondenten oder auch ORF-"Experten" ein besonderes Naheverhältnis haben, sich also duzen.
    Sie reden einander mit Vornamen an. DAS STÖRT MICH, denn mich interessiert nicht, wer mit wem "per Du" ist---das ist doch eine rein persönliche Angelegenheit und hat in "objektiven" (hahaha!) Nachrichten nichts zu suchen. Da ist es eben angebracht, VOR- und NACHNAMEN des Angesprochenen zu erwähnen.

    Daß sich diese Duzerei unter Gleichgesinnten, also unter LINKEN so auffällig zeigt, läßt tief blicken. Christian WEHRSCHÜTZ wird nicht geduzt, darauf kann er stolz sein! Ich vermute, daß er ohnedies der einzige NICHT-LINKE in der ganzen ORF-Szene ist.

    • Riese35
      18. April 2018 21:43

      **************************!

      >> "Sie reden einander mit Vornamen an."

      Na ja, Decknamen wie z.B. Lenin oder Stalin haben sie noch nicht, und mit "Genosse" vor dem Namen gibt es noch eine Steigerungsmöglichkeit. Abgebusserlt, wie es einst Breschniew gepflegt hat, wird ja teils bereits wie z.B. Junckers Annäherungsversuche an Kurz in Brüssel.

      >> "politische Verhaberung im ORF"

      Wollen Sie wirklich genau wissen, wie weit diese Verhaberung unsichtbar außerhalb der Sendereichweite reicht?

    • Cato
      19. April 2018 22:26

      Richtig.
      Das ist eine Form Cliquenbildung mit einer unterschwelligen Botschaft an den Zuseher und Hörer. Die Botschaft lautet: Wir sind uns in unserer Meinung einig, wir sind die Mehrheit.

  15. sin
    18. April 2018 20:40

    Es gibt auch ein Volksbegehren (in der Anfangsphase) zur Abschaffung der Zwangsgebühren, was wohlweislich vom ORF gegenüber den Gebührenzahlern in stalinistischer Manier verschwiegen wird. Eine überwältigende Zahl an Unterschriften wäre wohl ein wichtiger Impuls. Hoffentlich finden sich noch viele, die ihre Unterstützungserklärung leisten!

    • Ambra
      18. April 2018 21:56

      Sin: wissen Sie, wie lange man dieses Volksbegehren noch unterschreiben kann ?
      Man kann nicht genug Werbung dafür machen !!

  16. Franz77
    18. April 2018 18:36

    Und plötzlich erwacht ein Fossil. Was hat dieser Steger all die vielen Jahren getan? Drinnen gehockt und sich die Taschen gefüllt. Ganz in ORF-Manier. Weg mit diesem Blender, es gibt genügend wertkonservative. Damit meine ich nicht diesen seltsamen Büttel namens Blümel. Wie er es in die Regierung geschafft hat, werden wir wohl nie erfahren. Freimaurerei?

    • Riese35
      18. April 2018 18:51

      Was der Steger bisher gemacht hat, sollte uns eigentlich egal sein. Wichtig und einziges Kriterium muß jetzt sein, wer am geeignetsten jetzt ist, auch wenn das ein erwachtes Fossil ist. Wir können es uns nicht leisten, jetzt jemanden schwachen hinzusetzen, nur weil er eine reine Vergangenheit hat. Nur danach solten wir die Eignung messen. Manche Menschen bereuen wirklich und kehren um.

      Am liebsten wäre mir, wenn so ein sozialistenfressendes Dinosaurierfossil aus dem Mesozoikum wieder zum Leben erwachte.

    • Ambra
      18. April 2018 21:58

      Hauptsache ist, daß einer erwacht und möglichst viele auch aus ihrer Lethargie reißt !

  17. Kyrios Doulos
    18. April 2018 17:41

    Und das fast noch Schlimmere: Wenn man sich bei den zuständigen behördlichen Stellen über die einseitige, ideologiegelenkte Ungarnberichterstattung beschwert, wie wir Ungarn das manchmal sogar mit von Juristen gut begründet, belegt verfassten Schreiben tun, dann wird das immer negativ beschieden, bis hin zur höchsten Instanz.

    Diese Republik Österreich ist klein.

    In den einschlägigen Kommunikations- und Regulierungs- und Aufsichtsorganen kennen einander alle, eine Krähe hackt der andern kein Auge aus.

    Der öffentlich-rechtliche Sektor ist ein abgestandener, stinkender, zähflüssiger Sumpf geworden.

    Der GIS-ORF ist meiner Einschätzung nach gar nicht mehr reformierbar. Er gehört schlicht abgeschafft. Dann eine Pause. Dann Nachdenken, ob der Republik nur irgendetwas abgegangen ist.

    Und wenn wider Erwarten tatsächlich doch, dann einen neuen, aber wirklich ganz neuen öffentlich rechtlichen Sender gründen - und nur ja die Finger weg von irgendwelchen Zwangsbeglückungen und Zwangsgebühren, die die Bürger zu berappen hätten.

    Ich glaube nicht, daß ÖVP und FPÖ radikal an dieses gesinnungsdiktatorische Übel rangehen. Dazu sind sie selber zu versumpft und zu feige und zu weicheiig.

    Ja - denn diese Republik ist nicht nur klein.
    Sie ist auch kleingeistig.

    Da zählen Zwang, Einseitigkeit, unaufgeklärte sozialistisch-islamische Ideologie, Gesinnungsfaschismus und Bevormundung der Staatsbürger mehr als Freiheit, Recht und Demokratie.

    • Riese35
      18. April 2018 18:01

      Ausgezeichnet gesagt. 100% Übereinstimmung. Man ist "befreundet" und regelt die Dinge hintenherum im Stillen.

    • Charlesmagne
      18. April 2018 18:28

      @ beide: 100% Zustimmung ***************************************

    • Undine
      18. April 2018 21:34

      @Kyrios Doulos

      "Diese Republik Österreich ist klein."

      "Ja - denn diese Republik ist nicht nur klein.
      Sie ist auch kleingeistig."

      Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen! Bravo,
      bravissimo!********************************!

  18. schreyvogel
    18. April 2018 13:32

    Der ORF besteht aus einem Riesen-Apparat von krass überbezahlten, quasi pragmatisierten Angestellten mit Anspruch auf sehr großzügige Firmenpensionen.
    Er gehört letztlich dem Staat, auch wenn man ihm als Stiftung maximale Autonomie zugeschanzt hat. Daher kann man diese Leute weder nicht kündigen noch sonstwie loswerden. Und umerziehen kann man sie schon gar nicht.

    Daher kann man dem ORF auch nicht einfach die Einnahmen wegnehmen. Denn damit würde man ihn sofort in die Insolvenz schicken und die Mannschaft auf die Straße stellen. Das ist in Österreich nicht möglich, nicht für einen so riesigen Staatsbetrieb. Too big to fail.

    Es ist einfach und nahe liegend, den ORF zu kritisieren. Und fast jede Kritik ist absolut berechtigt. Aber noch niemand hat einen gangbaren Weg aufgezeigt, wie man den ORF tatsächlich wirksam und in nützlicher Frist reformieren könnte.

    Und ich fürchte das war's auch schon. Der ORF bleibt wie er ist.

    • Erich Bauer
      18. April 2018 13:37

      Niemand muss sich in dieser Folterkammer gehirnwaschen lassen... Wenigstens nicht bis jetzt. Noch ist das Hören und Sehen von Feindsendern nicht verboten.

    • Bürgermeister
      18. April 2018 14:21

      "Das ist in Österreich nicht möglich, nicht für einen so riesigen Staatsbetrieb. Too big to fail." Also wenn ich an meinen Kunden vorbeiproduziere (mit welchem Argument auch immer) bin ich sehr schnell Pleite.

      Die damalige Eumig-Pleite, die Voest-Alpine usw. die waren erstmal alle unantastbar und "too big to fail", bis sie verschwunden sind. Gut, bei der Voest gab es einen Nachfolger (an den Krediten zahlt ganz Österreich noch heute), wenn die Leute vom AMS leben kommen sie billiger. Eine Firma die pleite ist, kann auch keine überdimensionierten Pensionen zahlen.

    • Erich Bauer
      18. April 2018 14:34

      Der "Stürmer" ging pleite, als alles in Scherben lag... Sprich: die Medien gehen zuletzt/zugleich mit dem "Staat" unter. Das ist die REALITÄT. Träumen Sie Ihren Traum, Herr Bürgermeister...

    • Kyrios Doulos
      18. April 2018 17:50

      Ihren Fatalismus kann ich nachvollziehen, schreyvogel. Die Ideen, was zu tun wären, führen Sie allerdings an. Es braucht nur zwei Dinge dazu: eine tapfere Regierung und ein tapferes Parlament.

      Und jetzt stimme ich ein in Ihren Fatalismus: wir haben noch nie eine tapfere Regierung, ein tapferes Parlament gehabt. Wir sind der Mentalität nach eben das, was ich eine Anschlußrepublik nenne (80 Jahre etc.). So samma. So bleibma. Das ist unser selbstgewähltes Schicksal, unser fatum. Und darum bin ich auch ein Fatalist wie Sie.

    • Charlesmagne
      18. April 2018 18:33

      Ja, so sind die meisten von uns. Und die Jungen sind schon längst zu gehirngewaschen als dass sie irgendetwas zum Besseren wenden wollten. Sie erkennen das Bessere nicht mehr als solches.

  19. glockenblumen
    18. April 2018 13:04

    Ob der Propagandafunk DARÜBER berichtet?

    http://www.krone.at/1695176

    aber offensichtlich sind im Staat Österreich nur Liederbücher brandgefährlich....

  20. Almut
    18. April 2018 10:54

    Wer die ORF-Petition unterzeichnen möchte:
    www.orf.petition.jetzt

    • Undine
      18. April 2018 12:02

      Ich habe vor längerer Zeit bereits unterschrieben. Seither verfolge ich die neuesten Zahlen. Der heutige Stand: 65.378

      https://www.cpoe.or.at/Inhalt/de/ORF-Volksbegehren

    • glockenblumen
      18. April 2018 13:08

      Es betrübt mich, daß in dieser doch schon längeren Zeitspanne nicht mehr Unterschriften zustande gekommen sind.
      Es wissen z.T. noch immer viele nicht, daß man dagegen unterschreiben kann. Und leider auch viele, denen es sch... egal bzw. der Weg zum Gemeindeamt zu beschwerlich ist... :-((
      Was ist nur mit diesem Volk los? Nur aufregen, keppeln, aber zu faul und degeneriert um etwas dagegen zu unternehmen!

    • Erich Bauer
      18. April 2018 13:24

      Es wird jeden hier schwer fallen, mir einen aufgeregten, keppelnden Kommentar einzig und allein wegen der GIS nachzuweisen... Jetzt wird naturgemäß der Vorwurf kommen, ich sei dafür. Vorausschickend, derartige Vorwürfe werde ich nicht einmal ignorieren.

      Ich bin für solche "Net-virtuellen" Kindergeburtstag-Aktionismen nicht zu haben. Das ist los.

    • Undine
      18. April 2018 20:57

      Noch wichtiger als die Abschaffung der ORF-Zwangsgebühren finde ich den 2. Teil: die Beseitigung der parteipolitischen Einflußnahme, die nach wie vor stramm links ausgerichtet ist, also ROT und GRÜN!

      "Text des Volksbegehrens

      Der Nationalrat möge eine Änderung des ORF-Gesetzes und des Rundfunk-Gebühren-Gesetzes beschließen, in dem die zwingenden ORF-Gebühren und Abgaben ersatzlos abgeschafft werden und die parteipolitische Einflussnahme auf die Organe des ORF beseitigt wird."

  21. Erich Bauer
    18. April 2018 10:53

    STAATSTERRORISMUS mit STAATSMEDIEN

    Dass der ORF, wie auch alles sonstigen „Leitmedien“ (bzw. jene, die sich als solche verstehen) einen Auftrag, eine Agenda verfolgen – und das schon seit Jahrzehnten – ist so offensichtlich, dass es mit Händen zu greifen und mit geschlossenen Augen zu sehen ist!

    Die Frage ist, warum tun sie das? Es kann nicht NUR wegen des Geldes/Subventionen sein. Das ist viel zu billig. Denn jeder Medien-Produzent weiß, dass er ohne Zustimmung/Unterstützung des „gemeinen“ Volkes a la longue nicht überleben KANN. Das Internet hat das den „Leitmedien“ – vermutlich - eiskalt ins Bewusstsein gerufen. Es begann an der Zustimmung/Unterstützung zu knabbern. Und, seit dem „Maidan“ reißt es immer größere Brocken aus diesem weichen, schwammigen Fleisch… Dass diese „Leitmedien“ aber so wie bisher weitermachen, mit der Sturheit eines doppelhäutigen Rhinozeros, ja sogar noch die „Schlagzahl“ erhöhen, ist in Wahrheit durch nichts mehr nachvollziehbar. Also, muss es einen weiteren, noch „triftigeren“ Grund dafür geben. Irgendetwas muss sie zu diesem „vermeintlichen“ Todestanz ZWINGEN!

    Es ist seit Jahrzehnten bekannt, dass die FPÖ mit ALLEN Mitteln von den „Staatsmedien“ (ich glaube schon, dass man das so nennen kann) verfolgt wird. In Deutschland passiert das jetzt der AfD. Das ging ja auch soweit, die FPÖ „verfassungsgerichtlich“ zu verbieten. Erst vor kurzem wurde das auch der AfD angedroht…

    Wie ging man da vor? Nun, die kleinsten, unbedeutendsten Personen, in Ortschaften, die vorher kaum jemand kannte, wurden medial zu NAZI-Zombies aufgeblasen, weil sie im politischen Nahfeld der FPÖ lagerten. Vielen wurden auch die Existenzgrundlagen entzogen. Das vordergründige Ziel war, jeden zur „Einsicht“ zu bringen, der auch nur ein bisschen mehr als seine nackte Existenz hatte, die FPÖ zu meiden… Das ist gelungen. Und wirkt auch heute noch.

    So! Haben das sämtliche „Leitmedien“ ganz allein, von sich aus, so beschlossen? Schwer zu glauben, wie ich meine. Eine derart konzertierte Aktion unter Konkurrenten? Eine sehr unglaubwürdige „Verschwörungstheorie“…

    Man muss sich die Frage stellen, WER oder WAS wird mit brachialen Mitteln bekämpft und WARUM? Da kommt man zu der Schlussfolgerung, dass IN ALLERERSTER LINIE „antisystemische“ Regungen im Fokus, im Fadenkreuz sind.

    WAS gilt als „antisystemisch“? Nun, das ist einmal Kritik an Genderismus, die Ehe für ALLE, die massive Migration, die Islamophilie… und alle damit zusammenhängenden Verwerfungen. „Antisystemisch“ ist auch der Glaube an Nation, Staat, Volk, Abendland. Daher erhebt sich die Frage WER hat wirklich und massiv etwas dagegen? Es ist der STAAT! Der TIEFE STAAT! Nicht zuletzt auch die EU (=KEIN STAAT aber tief).

    Der „Staat“ verfolgt mit seinen Beamten und SEINEN „Staatsmedien“ jede noch so geringe „antisystemische“ Regung massiv und durchaus wirkungsvoll – wenngleich dieser „Motor“ vielleicht schon ein wenig stottert. Allein diese Burschenschafter-Gschicht zeigt schon diesen Mechanismus auf. Da wird seit Jahr und Tag in einer Redaktion ein „Liedtext“ in „Evidenz gehalten“ und zu gegebener Zeit hochgespielt… Glaubt da irgendwer noch an Zufall? Oder daran, dass es da keine „Befehlshierarchie“ gibt?

    Ein ganz wichtiges Kriterium für „antisystemisches“ Verhalten ist, nicht zuletzt, der „Putinversteher“. Und zwar EU-weit. Wir haben es mit STAATSTERRORISMUS zu tun. Und die STAATSMEDIEN sind die willigen Helfer… Bin schon neugierig, wann Sebastian Kurz das so richtig zu spüren bekommt.

    • Erich Bauer
      18. April 2018 15:05

      Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz ist ja bei den russischen Medien nahezu schon „gelistet“… Bub, Ich fürchte, Du wirst bald mal in die Boltzmanngasse „pilgern“ müssen.

      https://de.sputniknews.com/politik/20180418320382640-kurz-merkel-syrien-eskalation-russland-usa/
      Nach Gespräch mit Merkel: Kurz zu Syrien: „Alles tun, um Eskalation zu verhindern“

    • Erich Bauer
      18. April 2018 16:14

      Also, jetzt sollte sich schon auch mal Dr. Unterberger mit diesem Jungspund auseinandersetzen… und ihm vielleicht auch die Ohren lang ziehen. (*grins*)

      https://de.sputniknews.com/politik/20180418320384472-russland-kurz-telefonat-putin/
      "Russland ist Supermacht" - Kurz nach Telefonat mit Putin

    • Herbert Richter (kein Partner)
      20. April 2018 08:30

      @Erich Bauer
      D'accord, bis auf Kurz. Kurz ist treibender Protagonist des tiefen System. Ein Blender und worthülsenreicher Calmierer ohne Inhalt. Von daher u. a. als Schwartz Zögling, der Feind in den eigenen Reihen.

    • Erich Bauer
      20. April 2018 16:41

      Sg. Herr Richter,

      Sebastian Kurz ist ein sehr junger Mann. Er hat die Aufgabe, die Zukunft seiner Generation, die Jugend, zu vertreten und zu verantworten. Wir "Alten" haben da kaum noch mitzureden. Wie Goethe schon sagte: "Die Zukunft wird von den unter 25jährigen bestimmt..."

      Es ist schwer zu sagen, wie sein Rückblick, über sein Tun, ausfallen wird, wenn er die durchschnittliche Jahresanzahl der hier postenden, meckernden, keifenden Blog-Teilnehmer erreicht hat. Höchstwahrscheinlich wird es doch noch ein paar Tage vor dem "Ablaufdatum" der meisten Poster hier sein...

    • Herbert Richter (kein Partner)
      20. April 2018 17:02

      Sg. Herr Erich Bauer,
      daß Kurz noch länger hier ist, mag für ihn persönlich vorteilhaft sein, im jetzt und heute hat er seinen angetretenen Posten zum Wohle ALLER Österreicher und des Landes auszufüllen und wenn sein Alter ein Hindernis darstellt, hat er zurückzutreten.
      Mitnichten hat er nur die Jugend zu vertreten und ganz nebenbei - einer gehörigen Anzahl von "Alten" wäre es ein leichtes, diesen Dampfplauderer in die Schranken zu weisen u seine Grenzen aufzuzeigen.
      Als Beispiel darf ich Sie mit ihren herausragenden Beiträgen in diesem Blog bemühen.
      Schon gar nicht geht seine Mitgliedschaft in einem Atlantikbündnis, das ausschließlich gegen Europa agiert.
      MfG

    • Erich Bauer
      20. April 2018 17:47

      Sg. Herr Richter,

      ich danke Ihnen für die Antwort. Mein Beitrag war nicht nur an Sie gerichtet. Ich gebe Ihnen natürlich recht, dass man den Jungen durchaus die Ohren lang ziehen soll/muss. Ich habe heute meinen etwas nachsichtigen Tag. Das vergeht normalerweise nach einem guten Schlaf. Einerseits habe ich Verständnis für den Bub Sebastian, allerdings gepaart mit Traurigkeit über sein verkommenes (altes) Umfeld in seiner Partei, wie auch beim Koalitionspartner, sodass er es sicher sehr schwer hat, bei der Auswahl der "Einflüsterer"...

      Sollte er sich tatsächlich mit Haut und Haaren an die Transatlantiker schmeißen/verkaufen, dann Gnade uns, der kommenden Generation auch ihm selbst, Gott.

  22. Paul
    18. April 2018 10:46

    Blümel ist die Schwachstelle im Kabinett Kurz, da wird sich am ORF leider nicht viel ändern! Dennoch, ein Schwachstellen aufzeigendes "Dauerfeuer" auf den ORF kann nicht schaden.

  23. eudaimon
    18. April 2018 10:21

    Der ORF ist ein einzigartiges Dokumentationsarchiv zum Widerstand gegen
    Freiheit und Demokratie mithilfe aller LinksLinken Historienmacher und abhängigen
    Journalisten mit dem Zweck der politischen Gleichschaltung

  24. Josef Maierhofer
    18. April 2018 10:03

    Österreich kann sich keinen Staatssender leisten und braucht auch keinen.

    Was man erhalten muss ist die Senderstruktur, die alle österreichischen Sender benutzen, natürlich gegen Gebühr.

    Also den ORF ersatzlos privatisieren und vom Steuergeld abkoppeln, er kann ja ORF Gebühren einheben, für jene, die den ORF sehen und hören wollen, aber bitte nicht als Verfassungsrecht. Im Gegenteil, der ORF soll Steuer zahlen, wie alle anderen Privatsender in Österreich auch. Also GIS muss gegen Null gehen. ORF kann die GIS ja übernehmen und für seine Gehaltsambitionen seiner Spitzenfunktionäre verwenden, wie etwa die Gewerkschaften es tun, wenn er genug Interessenten findet, aber auf freiwilliger Basis.

    Alles andere ist nicht mehr Staatsangelegenheit, das ergibt sich von selbst. Der ORF kann ja auch die Redaktionsgebäude mieten. Wenn er als ORF weiter firmieren will, dann soll er Lizenzgebühren für den Namen bezahlen. Ich würde sogar die Namenslizenz an den meistbietenden Österreicher versteigern.

    Nachdem der Staat den Bürger entlasten will, muss er ihn auch da befreien, genau, wie das angedacht ist für die Pensionsprivilegien.

    Ich gratuliere der Regierung, dass es ihr gelungen ist, diese Privilegienfehler aufzuzeigen und das Bewusstsein dafür zu schaffen. So auch eben mit der Marke ORF. GIS abschaffen wäre der erste Schritt. Mit Verfassungsmehrheit (hoffentlich nach der nächsten Wahl) sollte der Rest folgen.

    Gestern hat mich ein Amerikaner aus New York gefragt, wie denn das sei jetzt mit Ungarn. Habe ich ihm gesagt, die große Mehrheit hat eine neue Regierung gewählt, was die Medien einseitig und ideologisch berichten, lässt dieses Bild entstehen, das er hat. Hat er sofort verstanden, hat er doch Zeit seines Lebens in der Medien-Werbebrache gearbeitet.

    Allein schon deswegen müsste man, wie Herr Steger richtig anmerkt, als Staat den ORF in der derzeitigen Rechtsstruktur zur Rechenschaft ziehen, solange er Staatssender ist, Steuergelder bekommt und einen Staatsauftrag hat. Immerhin geht es da um die Wahrheit. Als Privatsender, könnte er so was tatsächlich auch tun.

    Also diffamiert der ORF Österreich im Ausland. Das muss man nach jetzigem Recht abstellen, und wenn es nur die Abschaffung der GIS Gebühr ist, womit man das bewirken kann. Also der Versager Blümel (bezüglich des ORF) wäre gefordert, so wie Herr Moser für die entsprechenden Gesetzesanträge zu sorgen.

    Ähnliches habe ich einer Freundin aus Deutschland (Grüne aus Baden Würtemberg) geschrieben, als sie mich fragte, was denn in Österreich politisch los sei. Sie hat sich seither nicht mehr gerührt ....

  25. Corto Maltese
    18. April 2018 09:44

    Was ich so störend an den ORF Ausland-Korrespondenten empfinde, ist die zum Teil unfundierte Berichterstattung. Die Berichte von Eva Twaroch könnten auch vom Küniglberg kommen, für diese oberflächlichen Analysen ohne Einblick in innere Vorgänge, ohne Insiderwissen, ohne Zusatzrecherche muss man nicht eine Korrespondentin in Paris bezahlen. Anlässlich der Präsidentenwahl in Amerika, wurde Armin Wolf auf unsere Kosten nach Washington geschickt: Welche Kompetenz, welche Kontakte hatte Armin Wolf um diesen teuren Trip zu rechtfertigen? Es macht keinen Sinn Ernst Gelegs allein herauszugreifen, wie das Steger gemacht hat. Obwohl es schon sehr bezeichnend ist, dass Ernst Gelegs bei einer Diskussion - in Anwesenheit des ungarischen Botschafters - auf die Frage, wie sehr er in Ungarn in seiner Journalistentätigkeit eingeschränkt wird, ernsthaft nur sagen konnte, er werde von Pressesprechern verspätet zurückgerufen. Wehleidigkeit statt fundierter Nachweise. Im Standard Inverview - unter Abwesenheit des ungarischen Botschafters - liest sich das dann übrigens so: man versuche Gelegs "mundtot" zu machen, in dem er keine Interviews bekomme. Einige Zeilen später gibt er zu, er bekäme mittlerweile wieder jedes Interview. Was jetzt? Man versuche einmal in ähnlichen Stil, wie über Orban über Frau Merkel zu berichten und dann von dieser ein zweites Interview zu bekommen. Viel Glück. Dass der ORF das nicht selber erkennt, beweist eigentlich, dass es an der Integrität fehlt. Integrität aber ist über Einzelsticheleien wie sie Steger betreibt, bevor er sich wieder ins Lemuren-Faulbett begibt, nicht herstellbar. Da bedarf es eines tiefgreifenden Konzeptes, das ich derzeit nirgends sehe. Die Regierung muss die Stiftungsräte austauschen und Medienexperten, wie z.B. Horst Pirker, Andreas Unterberger, Michael Tillian holen.

  26. Politicus1
    18. April 2018 09:18

    Die ORF-Mannschaft scheint so rotgrünlinks verhabert zu sein, dass allein ein Austausch an der Spitze wahrscheinlich gar nichts bringen wird.
    Da ist bis ins kleinste Eck alles auf Jahre hinaus abgesichert.
    Ein einzelner Stiftungsrat kann da gar nichts bewirken.

    Einzig der Geldhahn ist das Instrument für Änderungen.
    Sinkende Seher- und Hörerzahlen bedeuten sinkende Werbeeinnahmen und weniger Zwangsgebühren im Topf.

    Zusatzfrage: wer oder was kontrolliert eigentlich die vom ORF selbst veröffentlichten Seherzahlen (Teletext Seite 376 ff.).
    Für Montag, 16.4. werden für ORF1 und ORF2 gemeinsam für die Hauptabendsendungen um 20:15 gerade mal 12 % (zwölf) Zuseher aller Österreicher über 14 Jahre ausgewiesen.
    Das heißt, dass 88% der Österreicher selbst zur Hauptsendezeit dem ORF den Rücken kehren!

    • Bürgermeister
      18. April 2018 09:43

      "Sinkende Seher- und Hörerzahlen bedeuten" ... erstmal höhere Begehrlichkeiten bezügl. Zwangsgebühren. Die müssen weg, wo sie die 600 Mio. / Jahr hernehmen ist nicht mein Problem.

  27. El Capitan
    18. April 2018 09:03

    Insider berichten übereinstimmend aus dem Innersten des Reichs der linken Volksdressierer, dass es längst Redakteure gibt, die sich für den ORF schämen, aber die Linie halten müssen, auch wenn es weh tut.

    Wie lautet aber die Alternative?
    Puls 4 ist auch links und Servus-TV mit dem inzwischen legendären Wegscheider können nicht alle aufnehmen, sie von der ORF-Einseitigkeit frustriert sind.

    Was tun spricht Zeus.

    Nächstes Wochenende werden die Linken in Salzburg abermals einen Dämpfer erhalten. Das wird uns allen guttun.

    Am 5.5. feiert die Linke der 200. Geburtstag ihres Heilands Karl Marx. Der ORF wird bei dem Hochamt mitmachen und viele Redakteure im Hintergrund werden sich wieder schämen müssen.

    Danach aber muss endlich etwas passieren. Dieser Sender ist die Schande der Demokratie und der Meinungsfreiheit. Es kann so nicht weitergehen. Wir zahlen Zwangsgebühren für einen Salonmarxistensender. Da waren ja die alten Ostblocksender noch weltoffener.

  28. Arbeiter
    18. April 2018 08:56

    Ich wünsch mir vom Tagebuch so eine Analyse auch über die PRESSE.

    • dssm
      18. April 2018 10:07

      @Arbeiter
      Die PRESSE ist privatwirtschaftlich, die geht uns rein gar nichts an. Höchstens im Sinne einer Abschaffung von Medienförderung und staatsnahen Inseraten.
      Sollte nach dem Ende der Inseratengeschichte die PRESSE genügend Leser/Werbekunden finden um gut leben zu können, dann sollen die schreiben was sie wollen.
      Der ORF ist staatlich, da sieht die Sache ganz anders aus.

    • Charlesmagne
      18. April 2018 10:13

      @ dssm: volle Zustimmung

  29. Undine
    18. April 2018 08:33

    Der ORF als verlängerter Arm von SPÖ und GRÜNEN wird immer noch mehr zum Ärgernis, weil er ja seit der neuen Regierung nicht etwa "regierungstreu" ist wie Jahrzehnte lang zuvor, also SCHWARZ-BLAU geworden ist, sondern nach wie vor der ROT-GRÜN-FUNK geblieben ist. Wie kommen schwarze/türkise und blaue ORF-Konsumenten dazu, für die linke Hetze gegen die neue Regierung auch noch zu bezahlen? ORF-Gebühren bezahlen müßten eigentlich ROTE und GRÜNE Wähler/Mitglieder.

    Vom einem gedeihlichen Wirken des Mitglieds des ORF-Stiftungsrats, Norbert STEGER, war bis jetzt nichts zu merken. Er ist dort genauso wenig erfolgreich wie als einstiger FPÖ-Chef! Er ist ein Placebo. Norbert Steger ist im ORF-Stiftungsrat nicht einmal die sprichwörtliche "eine Schwalbe, die noch keinen Sommer macht". Es ist, als wäre er als "Vertreter der Freiheitlichen" gar nicht vorhanden.

    Der vom ORF so hochgejubelte Ernst GELEGS kreidet an Ungarn / Orban haargenau das an, was bei uns Jahrzehnte lang Usus ist! Ist er so dumm und borniert, daß er den Unsinn, den er verzapft, auch selber glaubt?

    • Cotopaxi
      18. April 2018 08:48

      Allein von der Physiognomie her vermittelt der alte Steger Schlaffheit und Nachgiebigkeit. Hat die FPÖ noch keinen Seniorenverband, wo Steger unterkommen könnte?

  30. dssm
    18. April 2018 08:29

    Der ORF ist, wie die meisten Medien, unsanierbar. Denn erst ein paar Jahre in der realen Wirtschaft, wo auf Fehlleistungen ernste Konsequenzen folgen, würden die Journalisten langsam erwachsen werden lassen.
    Für die Regierung natürlich bitter, denn egal was die angreifen, eine Breitseite genau dieser Journaille wird die Folge sein. Insbesondere beim Hauptthema, der Zuwanderung, wird so eine ausgewogene, nicht einen traurigen Einzelfall schildernde, Berichterstattung unmöglich.

    Was aber sind die Alternativen?
    Ende der Zwangsgebühren? Dann werden die Medienmacher halt auf Steuergeld umstellen, die Deppen in den Ministerbüros werden glauben, so den ORF zu zähmen und am Ende bleibt alles wie es ist.
    Privatisieren? Dann kommt morgen ein Herr Soros (oder Haselsteiner, Benko …) und kauft den Laden. Wer glaubt es kann die Berichterstattung nicht schlimmer werden, könnte eine böse Überraschung erleben! Gegen die regierungsnah reich gemachten Leute kommen wir arbeitenden Bürger nicht an.
    An die Börse bringen? Schon eher, denn zumindest ein paar Aktionäre werden wohl einen nachhaltigen Gewinn sehen wollen.
    Zerschlagen? Die wohl beste Lösung. Technisches Material und Immobilien versteigern und die Angestellten alle zum AMS schicken.

    Wenn aber parallel nicht auch die Inserate (hallo FPÖ!!!) eingestellt werden, dann bringt das rein gar nichts, es wird halt einen ‚Privat‘sender geben, da arbeiten dann alle linx/grünen ORFler, das Programm ist schlimmer als bisher, dafür zahlt der Steuerzahler via Regierungswerbung.

    Entweder man ist bereit zu einer rein marktwirtschaftlichen Lösung, sowohl bei Inseraten als auch beim ORF, oder das wird nix.

    • Charlesmagne
      18. April 2018 10:10

      Wer immer den aus der Konkursmasse entstehenden Sender übernimmt ist eigentlich egal, wenn dafür nicht mehr bezahlt werden muss. Leute sind es nämlich gewohnt, Bezahltes auch zu konsumieren. Das, neben Tradition in der Pensionistengeneration, zu der ich übrigens auch gehöre, sorgt noch für die ORF-Quoten. Ich persönlich sehe im ORF nur mehr Sportsendungen von lokalem Interesse und Musikprogramme. Internationale Sportereignissen werden in anderen FreeTV Programmen wesentlich kompetenter und fairer kommentiert.

  31. Postdirektor
    18. April 2018 08:08

    Aber mit einem MEDIENminister, der nur beschwichtigt und der seiner eigenen Aussage zufolge gar keinen Fernseher hat und deshalb auch keine Fernsehgebühr zahlt, wird sich nichts ändern. Er wird sich nicht einmal vorstellen können, welchem Gehirnwaschprogramm sich doch noch immer relativ viele Staatsbürger täglich unterziehen.

  32. Cotopaxi
    18. April 2018 08:03

    Mir fällt auf, dass selbst bei Übersetzungen fremdsprachiger Interviewpartner getrickst wird: so wurde z.B. erst gestern in Ö1 aus dem korrekten "syrian government" in der ORF-Übersetzung das "syrische Regime". Diese politische Schlagseite ist unerträglich.

    Es wird Zeit, dass der Schwarze Mauerblümel sich seiner Aufgaben bewusst wird oder er soll die Regierung verlassen. Für Reformarbeit scheint Mauerblümel nicht geeignet zu sein.

  33. W. Mandl
    18. April 2018 07:54

    Ja, Christian Werschütz ist einer der wenigen nicht-linken Auslandskorrespondenten des ORF.

  34. Klimaleugner
    18. April 2018 07:32

    In den USA waren nach den für die Demokraten verlorenen Präsidentenwahlen 10.000 Jobs für die Demokraten weg; es wird dort nämlich die gesamte Administration ausgetauscht, was ganz klar ist und demokratisch – es spiegelt das Ergebnis der Wahl wider.

    Und der ORF wagt es jetzt, gegen mehr als zwei Drittel der Wähler der letzten Nationalratswahl Programm zu machen und zu hetzen.

    Derweil heißt es ja nach einer verlorenen Wahl – und Links-Grün hat die Nationalratswahl verloren – vae victis!!! Wehe den Besiegten!

    Also schafft doch die GIS-Gebühren ab und setzt dann einen Masseverwalter ein. Denn was bleibt denn übrig, wenn der ORF in Konkurs geht (was er tut, wenn man ihm die GIS-Gebühren wegnimmt)? Ein paar Immobilien, zum größten Teil veraltetes Equipment und ein Haufen links-links-grüner, neomarxistischer Ideologen.

    Also weg damit – ist doch ganz normal! Oder?

    • Charlesmagne
      18. April 2018 10:02

      Vor allem die Ideologen werden sich schwer tun irgendwo Fuß zu fassen, aber als Mindestsicherungsbezieher sind sie noch immer wesentlich billiger für den Steuerzahler als jetzt.

    • socrates
      18. April 2018 11:41

      Ich schlage vor die Gebühren zu halbieren. Der Rest erledigt sich von selbst und wir sehen erster Reihe fußfrei zu.

  35. Ausgebeuteter
    18. April 2018 07:29

    Der ORF (Oppositiionsrundfunk) kann nicht verbessert werden, da hilft nur eine Liquidation mit Neuanfang. Alle anderen Versuche bleiben ergebnislos.

    Natürlich freut sich der ORF über den kürzlich stattgefunden Schweizer Volksentscheid, dass der SRF und die dortigen BILLAG-Gebührenpflicht weiterhin erhalten bleiben. Nicht erwähnt wird aber, dass die Gebühren reduziert und der SRF massiv abgespeckt wird. Ebenso darf man nicht vergessen, dass durch die vier Landessprachen berechtigte Aufgaben auf den SRF zukommen, welche - im Vergleich zu Österreich - höhere Kosten verursachen.

    In Dänemark wurde kürzlich die TV/Radio-Gebühr abgeschafft und durch regelmäßige staatliche Geldüberweisungen aus Steuermitteln ersetzt. Dort geht man auch bei den neuen Mobilphone-Frequenzen anders vor: anstelle einer Versteigerung (was die Telfonkunden letztlich bezahlen müssten), werden die Frequenzen kostenlos an die Mobilfunkbetreiber verteilt.

    Über die ORF/Krone-Hit-Boykottierung von DAB+, dem neuen Rundfunk-Sendestandard wurde hier schon berichtet. So bleibt Österreich (mit Ausnahme eines sehr bescheidenen Betriebes im Raum Wien) auf der europäischen Landkarte eine DAB-freie Insel. Norwegen hat UKW schon verlassen, die Schweiz wiederum hat einen Fahrplan der Abschaltung für die nächsten Jahre fixiert.

    • Riese35
      18. April 2018 08:16

      Steger sieht das Problem, glaubt aber, es wäre mittels Reform reparierbar.

      Unser Blogmeister sieht das Problem, hält ihn für unreparierbar, glaubt aber dennoch, daß das Problem mittels Gebührenabschaffung gelöst wäre.

      Nein, wie Sie richtig schreiben, einzig hülfe eine Liquidation. Wehrschütz ist gut, aber eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Für Wehrschütz würde ich sogar freiwillig spenden und zahlen so wie für diesen Blog hier.

    • Charlesmagne
      18. April 2018 09:59

      @ Riese
      Ihr letzter Absatz ist genau der Punkt auf den es ankommt. Für Qualität bin ich gerne bereit zu zahlen, aber nicht für die Ideologisierung/Idiotisierung eines Landes durch einen Zwangsgebührensender.

  36. Sabetta
    18. April 2018 05:41

    Und die gleichen Linken, die gegen Orban gehusst haben, pudeln sich auf, weil es z.B. auf Facebook gezielt Werbung gegeben hat - das sei Manipulation - und die Massen von Linken aus aller EU Länder, die in Ungarn nun aufmarschiert sind, sind auch der Meinung, weil es in Ungarn so etwas wie den ORF nicht gibt, deshalb hat dieser rechte Orban gewonnen. Deswegen ist für sie das Wahlergebnis eben "undemokratisch".

    Der ORF ist nicht zu entpolitisieren. Das bedeutet, er wird nie objektiv sein, was aber als einzige Berechtigung für die unfreiwilligen Unterstützungen dienen könnte. Der ORF soll endlich privatisiert werden. Weiters bin ich für die Abschaffung der Presseförderung, denn auch diese hat zu einem roten Sumpf geführt. Sollen sie doch von ihrer Hände Arbeit leben. Besonders den vom ORF gepäppelten Staatskünstlern würde das gut tun, denn die meisten sind sehr ausgefressen (das kann nicht gesund sein).

    Aber reiche Mäzene werden sich schon genug finden, z.B. Soros oder Haselsteiner. Aus diesem Grund soll es auch ein Transparenzgesetz geben, dass die Förderer von Medien immer groß ausgewiesen werden müssen.

    Nachrichten schaue ich mir nur noch auf oe24 an. Die sind auch immer am schnellsten und bringen gute Talks mit ausgewogener Besetzung. Sie laden nicht nur lauter Linke und linke Claqueure ein, wie das der ORF zu praktizieren pflegt.

    Nicht zum Thema, aber weil es auf den Punkt gebracht ist:

    "Moderne Kriege werden allerdings so geführt, dass Anlässe gesucht oder geschaffen werden, die, auch wenn sie außerhalb des eigenen Territoriums liegen, als Akt der Selbstverteidigung eines Angreifers dargestellt werden. Zuletzt hat die Türkei diese Strategie in Nordsyrien gewählt: Die Invasion der Türkei wurde von der Nato mit er Begründung gerechtfertigt, dass die Türkei das Recht auf Selbstverteidigung habe."
    Als Abschluss zu einem Artikel der DWN darüber, dass die Saudis nun sehr bereit sind, Syrien zu überfallen.

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/04/17/saudi-arabien-wuerde-gerne-syrien-einmarschieren/

    • Ingrid Bittner
      18. April 2018 08:27

      Zu den Diskussionen auf oe24:
      da muss man immer aufpassen, was angekündigt wird, gelegentlich wird auch Dr Unterberger dazu eingeladen - so wie gestern. Ich hab mir erlaubt, ihn zu "rügen", weil er das nicht mitteilt. Bedauerlicherweise wird da offenbar aus Aktualitätsgründen immer sehr kurzfridtig eingeladen und daher bekommt man das nur mit, wenn man tagsüber öfter hineinschaut.

    • logiker2
      18. April 2018 09:08

      zum letzten Absatz: das sind eben die Werte der sogenannten westlichen Dreckswertegemeinschaft.

    • Dr. Faust
      18. April 2018 10:30

      "...Besonders den vom ORF gepäppelten Staatskünstlern würde das gut tun, denn die meisten sind sehr ausgefressen (das kann nicht gesund sein). ..."

      !!!!!!!!! Lustig

  37. Schani
    18. April 2018 01:33

    Vorgestern in den OE1-Morgennachrichten ein Lichtblick: Christian Werschuetz fuhr der Sprecherin in einem Bericht über die Wahl in Montenegro ordentlich über ihr linkes Schandmaul!

    • Charlesmagne
      18. April 2018 09:53

      Wird aber wahrscheinlich einer der ersten Korrespondenten sein, die entlassen werden.

    • Dr. Faust
      18. April 2018 10:22

      Christian Werschuetz, der beste Mann im ORF-Korrespondententeam! Profunde Analysen, sachlich und immer am Ball. Bei seiner Berichterstattung aus der Ukraine im Rahmen der Krise (Maidan) bin ich auf ihn aufmerksam geworden, da er sich durch Sachlichkeit, eine gute Stimme und einen kurzweiligen Gedankenduktus wohltuend abhebt.

    • Konrad Hoelderlynck
      18. April 2018 19:46

      Christian Wehrschütz wurde auch seinerzeit noch von der FPÖ unter Haider in den ORF reklamiert.

    • Undine
      18. April 2018 23:19

      @Schani

      Ich habe mir jetzt die ö1-Morgennachrichten vom MO angehört---es hat sich gelohnt! Da trafen zwei aufeinander, die gegensätzlicher nicht sein könnten: Der IMMER OBJEKTIV berichtende Christian WEHRSCHÜTZ und die unsäglich widerliche Linxlinke Andrea MAIWALD!
      Auf Christian WEHRSCHÜTZ kann der ORF beim "besten" Willen nicht verzichten, weil er schon alleine wegen der vielen SPRACHEN, die er beherrscht, unersetzlich ist.

      Christian WEHRSCHÜTZ ist im ORF der EINZIGE LICHTBLICK!

    • Mentor (kein Partner)
      20. April 2018 10:16

      Ich habe mir das Journal um 8 ebenfalls angehört.
      oe1.orf.at/player/20180416/510618
      Die Richtigstellung von Werschuetz das Djukanovic kein Diktator ist
      war schon alles.
      Hier halten sich manche an weniger als an einen Strohhalm fest.

    • laoxiong (kein Partner)
      20. April 2018 15:46

      WERSCHÜTZ: halte ich für einen der GANZ wenigen ORFler der überhaupt versteht
      was das Wort OBJEKTIV bedeutet. Ob ER verlängert wird erscheint fraglich!





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