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Die Merkeldämmerung

SPD-Chef Martin Schulz ist von seiner Partei binnen weniger Tage aus allen Funktionen abgeschossen worden. Parteivorsitzender Horst Seehofer wird von der CSU nach Berlin abgeschoben, nachdem er ein paar Monate ums Überleben gekämpft hatte. Nur Angela Merkel, die eigentlich Hauptschuldige am katastrophalen Abschneiden der alten Koalition, will volle vier Jahre im Amt bleiben – mit den gleichen Partnerparteien, aber um 14 Prozentpunkte weniger Wählerzustimmung. Das ist fast rührend. Dabei haben jetzt schon mehrere der großen alten Männer der CDU sie voll und öffentlich ins Visier genommen. Wer das politische Einmaleins kennt, müsste wissen: Jetzt ist für Merkel die allerletzte Möglichkeit gekommen, noch einen geordneten Abgang zu organisieren, sonst wird sie so brutal abgeschossen wie es den anderen beiden (Ex-)Chefs der Koalitionsparteien passiert ist.

Die wohl entscheidende Wende in der CDU hin zur Abenddämmerung für Merkel hat jetzt die Wortmeldung von Volker Rühe, dem langjährigen Verteidigungsminister und CDU-Generalsekretär gebracht. Da er auf Grund seines Alters nichts mehr werden will, spricht er offener als viele andere in der CDU das aus, was vielerorts über die Bundeskanzlerin gesagt wird.

Rühe in einem Interview wörtlich: "Jeder muss mal aufhören." Und: Merkel habe für die CDU "desaströs verhandelt". Und: "Die CDU braucht jetzt ein Zukunftsteam, keine Ergebenheitstruppe." Und: "Mein Zorn gilt nicht nur dem Verhalten von Angela Merkel, sondern genauso einer weiteren CDU-Führung, die das alles geschehen lässt und die Zukunft der CDU verspielt." Und: "Merkel solle "die wichtigsten Positionen in Kabinett und Fraktionsführung mit potenziellen Kanzlerkandidaten besetzen, die aber noch wichtige Erfahrungen brauchen."

Rühe nannte auch zwei Namen für diese Rolle: die Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (überraschend klare Siegerin der letzten Saarland-Landtagswahl; bei Umfragen in der CDU findet sie unter den potenziellen Merkel-Nachfolgern die meisten Sympathien; und ideologisch ist sie vom linken CDU-Flügel zuletzt etwas nach rechts gerückt) sowie Staatssekretär Jens Spahn (bisher im für die CDU nun verlorenen Finanzministerium tätig, betont konservativer Schwuler, der sich demonstrativ als inhaltlicher Alliierter von Sebastian Kurz zeigt).

Im Gegensatz zur CDU, so Rühe, habe die SPD mit Andrea Nahles und Olaf Scholz jetzt gleich zwei potenzielle Kanzlerkandidaten von Gewicht für die Zukunft. "Wenn man so will: zwei Asse für die Zukunft. Wir haben nicht mal einen."

Wenn jetzt sogar schon die aus dem letzten Loch pfeifende SPD von einer gewichtigen CDU-Stimme als Vorbild hingestellt wird, dann heißt das schon was. Rühe hat aber Recht: Merkel hat seit Jahren alle potenziellen Nachfolger hinausgedrängt. Die CDU hat jetzt nicht nur alle wichtigen Ministerien verloren, nur damit sie selbst Kanzlerin bleibt; es sind auch alle CDU-Köpfe rund um sie extrem schwach.

Und Rühe ist keineswegs der einzige Kritiker, der jetzt offen wird. Friedrich Merz, der lange als "die" große Hoffnung der Union gegolten hat, rief zu einer Ablehnung des Koalitionsvertrags durch die CDU auf (was natürlich das Ende Merkels zur Folge hätte). Ähnlich die Mittelstandsvereinigung, die Junge Union und viele Ortsverbände.

Gewiss: Wenn die nötigen Abstimmungen (CDU-Parteitag und SPD-Urabstimmungen) positiv für die "GroKo" ausfallen – was aber keineswegs sicher ist –, wird die nächste Regierung wieder mit Merkel beginnen. Aber die Demontage der Frau aus Mecklenburg-Vorpommern wird dennoch rasch voranschreiten.

Und zwar aus mehreren Gründen. Der wichtigste: Die AfD etabliert sich als Alternative von Woche zu Woche besser und stabiler. Wer etwa die Aschermittwochrede des (rhetorisch übrigens nur mittelmäßigen) Parteichefs Meuthen beobachtet hat, hat auch das AfD-Publikum gesehen. Dieses ist jung, wirkt seriös und gutbürgerlich. Weit weg von den Glatzen, XYZ-Schicht-Angehörigen und Schmiss-Gesichtern, die linke Fernsehanstalten normalerweise gerne bei rechtspopulistischen Parteien zeigen. Die Deutschen verlieren zunehmend die Angst vor der AfD. Was sowohl für CDU wie auch SPD einen weiteren Aderlass bedeuten wird.

Die sich jetzt abzeichnende GroKo ist außerdem schon lange nicht "groß": Laut den jetzigen Umfragen stehen die drei Parteien zusammen nur noch bei rund 45 Prozent, bilden also im Grund eine Minderheitsregierung. Nur zum Vergleich: Die schwarz-blaue Regierung in Wien bewegt sich bei aktuellen Umfragen zwischen 57 und 59 Prozent.

Aber auch sachpolitisch stehen der deutschen GroKo problematische Zeiten bevor. Die wichtigsten jetzt schon absehbaren Krisenpunkte der neuen Regierung:

  1. Nicht nur gegenüber der SPD, sondern auch unionsintern wird das Thema Massenmigration mit all seinen Problemen und Auswirkungen explosiv bleiben: Auf der einen Seite Merkel, die in der Grenzöffnung und Massenaufnahme bis heute keine Fehler sehen will; auf der anderen Seehofer, der offen von einem massiven "Rechtsbruch" durch die Migrationspolitik der Regierung Merkel gesprochen hat, und der jetzt selber für die Administration dieses Rechtsbruchs zuständig ist.
  2. Aber zugleich wurde vereinbart, dass künftig weitere 220.000 "Flüchtlinge" kommen dürfen. Jährlich.
  3. Auch in der CDU-nahen Wirtschaft herrscht zu diesem Thema große Ernüchterung: Haben doch viele Betriebe vor zwei, drei Jahren ernsthaft geglaubt, den durch die jetzige Weltkonjunktur und die eigene Überalterung rapide wachsenden Arbeitskräftemangel durch "Flüchtlinge" kompensieren zu können. Diese Idee ist hinten und vorne gescheitert. Der allergrößte Teil der Gekommenen ist schlicht unbrauchbar für eine moderne Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft.
  4. Die Koalition hat eine Rentengarantie auf gegenwärtigem Niveau ausgesprochen (48 Prozent der Aktivbezüge). Die Finanzierung ist aber völlig offen. Dabei gehen jetzt Jahr für Jahr die Babyboomer in Pension.
  5. Ebenso offen ist die Finanzierung der versprochenen massiven Verbesserung in der Altenpflege.
  6. Sehr plakativ ist im Koalitionspakt auch das Versprechen einer großen "Bildungsoffensive". Aber auch da fehlt jede Finanzierungsidee.
  7. Noch teurer und noch weniger finanziert ist das Versprechen des Gratis-Nahverkehrs in allen Städten.
  8. Dabei sind die riesigen Probleme (auch) im deutschen Bildungswesen ganz unabhängig vom Geld. Und gerade diese Probleme können in einer Koalition mit der SPD in keiner Weise gelöst werden: Die Bildungsfähigkeit der jungen Menschen sinkt auf Grund der demographischen und sozialen Zusammensetzung rapide. Thilo Sarrazin hat das Versagen der deutschen Schulen auf den Punkt gebracht: "Die Mängel einer auf Anforderungsabbau, Inklusion und Abiturientenschwemme zielenden Bildungspolitik können mit mehr Geld gar nicht bekämpft werde, sondern liegen viel tiefer".
  9. Die von Merkel verkündete Energiewende wird für die deutsche Wirtschaft noch katastrophale Folgen haben.
  10. Ähnlich schlimm sieht die Zukunft für die deutschen Autobauer angesichts von Dieselskandal und Anti-Auto-Gesetzgebung aus.
  11. Zugleich wollen CDU und SPD die deutschen Geldbörsen für die Finanzierung der gesamteuropäischen Pläne des französischen Präsidenten Macron weit öffnen (der sich damit in Wahrheit eine Sanierung des eigenen Landes ersparen will).

Es ist also durchaus möglich, dass Merkel nicht über die immer unruhiger werdende eigene Partei stürzt, sondern über den gewaltigen Berg an Problemen, sowohl der schon länger bestehenden wie auch der durch den sozialdemokratisch dominierten Koalitionsvertrag erst geschaffenen. Am wahrscheinlichsten ist, dass beides zusammenspielen wird, dass die Koalition sachlich scheitert, und dass zugleich die CDU-Unzufriedenheit explodiert.

Das wird spätestens dann passieren, wenn Deutschland wieder Defizite schreibt. Dabei hat das Land durch die gigantischen und in Wahrheit uneinbringlichen Target-Forderungen an die anderen Euro-Länder und durch die von keinerlei Rückstellungen gedeckten Pensionszusagen ohnedies längst ein Riesendefizit. Aber das rechnet man einfach nicht in die Statistiken ein ...

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alle Kommentare

  1. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)

    Die CDU 'revoltiert'? Ja wie denn? Durch (vereinzeltes) bürgerliches Kopfschütteln, der bekannten Geste furchtloser Selbstbehauptung? Sogar die 'Welt' macht sich inzwischen öffentlich darüber lustig.

    Stalin erzählte Churchill über einen Besuch in Deutschland kurz nach dem ersten Weltkrieg. Er war mit der Bahn gekommen. Am Bahnsteig standen zahlreiche sozialistische Abgeordnete, die zu einer Tagung gekommen waren. Niemand war da, der die Bahnsteigkarten einsammelte. Also warteten alle - stundenlang - am Bahnsteig.

    Churchill berichtet das in seiner Autobiografie. Die Deutschen brauchen jemand, der sie anführt, und wenn es nur zum Stillstehen ist.



    • Marcus Aurelius (kein Partner)

      Die CDU, durchlauchtigster Prinz, revoltiert nicht — ebensowenig wie ihre Schwesterparteien CSU und SPD. Einziges Ziel dieser Nonvaleurs: Ihre fürstlichen Pfründen, Privilegien und Apanagen zu bewahren, gleichgültig, wie das Stimmvieh und die Wirtschaft das finden mögen. Ebenfalls egal, wie sehr die Enteignung der Nettosteuerzahler und die abstruse (und sündteure) Willkommenheißung latent feindlicher Kulturen einen Großteil der Bürger erzürnt.

      Und über allem steht die Fingernägelbeißerin Merkelowa, die ihre wunden Pfoten stets verbirgt, so gut es geht. Dazu ...

      "Eilmeldung: Frau Merkel hat bekanntgegeben, wann sie zurücktritt. Sie eröffnet nur noch den neuen Flughafen in Berlin."

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)

      Die Eilmeldung, Imperator, lässt Hektik befürchten. In einem so knappen Zeitraum kann nicht einmal Medus...., pardon, Merkelowa in ihrer Partei noch jemand finden, der ohne zu fragen wenigstens den Waschraum findet.

  2. Knut (kein Partner)

    Es ist höchst an der Zeit, massivst aufzurüsten - wir brauchen Irrenanstalten - um dem sich in ganz Europa um sich greifenden Irrsinn entgegen zu stellen.

    Den Deutschen hängt es jetzt endgültig aus - man lese in "Die Unbestechlichen":
    In Berlin sollen sich jetzt auch die Kleinsten im Alter von 1-6 Jahren mit „sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ beschäftigen und zum ‚Outing‘ angeleitet werden. Dafür hat der als Vorreiter in Sachen LGBT-Politik bekannte Berliner Senat die Broschüre „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“ herausgegeben.

    Was sich bei uns aus dem grenzdebilen Gendergeschwurbel entwickelt, geht auch in diese Richtung.

    Mir graut es.



  3. Brigitte Imb

    Ich kann diese Gestalt (Frau fände ich unpassend) nicht mehr sehen. Nicht sie, nicht ihre Raute, nicht ihren Hosenanzug. Falls jemand die DDR und den Hosenanzugs-Kommunismus verkörpern kann, dann ist das Merkel. Mit dieser Darstellung schädigt sie jedoch ganz Europa langfristig, Pardon, nachhaltig und bewußt.



  4. W. Mandl

    Äußerst lesenswert der Artikel (leider Bezahlartikel) von Karl-Peter Schwarz in der heutigen PRESSE über die deutsche Innenpolitik. Labsal für alle Konservativen.



  5. Ausgebeuteter

    Angela Merkel mit ihrer bekannten Teflonhaut wird alle diese Kritiken an ihrer Person "abperlen" lassen. Sie ist und bleibt ein Machtmensch, welche nie eine ihrer früheren Entscheidungen bereut bzw. sich für ein Fehlverhalten entschuldigt. Potentielle Gegner in der eigenen Partei wurden und werden kaltgestellt bzw. weggelobt.
    Sind dies nicht alles Anzeichen von Diktatoren?



    • Riese35

      Auf mich macht Merkel den Eindruck einer weiblichen Version eines Breschniews: technokratisch, machtbesessen, sendungsbewußt, ideologisch einbetonierte Sozialexperimentierfreudigkeit mit gesellschaftsverändernder Zielrichtung, starre Gesichtszüge, unfähig zum Lächeln.

  6. Undine

    A.U. schreibt

    "....Staatssekretär Jens Spahn (bisher im für die CDU nun verlorenen Finanzministerium tätig, betont konservativer Schwuler, der sich demonstrativ als inhaltlicher Alliierter von Sebastian Kurz zeigt)."

    Also, ich weiß nicht, ob das ein gutes Zeichen wäre, ausgerechnet einen Schwulen als deutschen Kanzlerkandidaten zu nominieren. Spahn erschiene mir als Quotenschwuler für dieses Amt. Man kann alles übertreiben, auch das "Gutgemeinte".

    PS: Nicht alles, was in der NS-Zeit "schlecht" war und verfolgt wurde, muß unbedingt heute deshalb als "gut" triumphieren, wie so viele andere Dinge (Abtreibung etwa, damals verboten, heute sogar gefördert, somit "gut"; realiter ist und bleibt es legalisierter Mord, ----Copyright Prof. HUSSLEIN).



  7. Undine

    Die Merkeldämmerung! Hmm, einerseits würde ich sie gerne so bald wie möglich des HOCHVERRATS an dem ihr anvertrauten Volk---und darüber hinaus!--- ANGEKLAGT sehen, andrerseits ist jener Tropfen, der ein Faß zum Überlaufen bringt, noch nicht groß genug; es kann aber nicht mehr allzu lange dauern.

    Bei Neuwahlen müßten die Karten neu gemischt werden, und die AfD hat mittlerweile genug gute Leute---v.a. Beatrix von Storch!---und auch ständig reichlicher werdenden Zuspruch im von Merkel, Schulz und Co. aufs Übelste betrogenen Volk!

    Es herrscht in Deutschland politische WINTERZEIT! Die Dämmerung setzt im Winter sehr früh ein---hoffentlich bald auch für MERKEL, damit sie nicht noch mehr Schaden anrichten kann.



    • AppolloniO (kein Partner)

      "...der Tropfen ist noch nicht groß genug um das Fass zum Überlaufen zu bringen."
      Keine Angst, Undine, was sich Merkel bei den Verhandlungen zur GroKo an kriecherischen Zugeständnissen geleistet hat war für die Basis zu viel, das kann Merkel, so sie nochmals BK wird, nie überleben.

  8. Bob

    Mit dem Hang zur Kriminalität gehörten die meisten Politiker sowieso hinter Gitter, und für den angerichteten Schaden haftbar gemacht.



  9. socrates

    Merkel hat nicht schlecht verhandelt, die Ostküste wollte Schulz mit aller Macht halten und da mußte er als Sieger aus den Verhandlungen kommen. Es hat nicht gereicht.



    • Undine

      @socrates

      Nach Jahrhunderte alter Gepflogenheit (siehe "Die Rothschilds" v. Egon Caesar Conte Corti) setzt man in diesen Kreisen stets auf BEIDE SEITEN, finanziert beide, den Wunschkandidaten etwas üppiger---und man ist immer auf der Gewinnerseite und kann auf diese Weise den weiteren Weg des " geförderten Gewinners" bestimmen.

  10. dssm

    Die Merkel muss man in das politische Grab treten, dann einen Holzpflock in das Herz rammen, das Grab mit Stahlbeton füllen und dann hoffen, daß sie nicht als politisch Untote in jeder Vollmondnacht weiter Unfug stiftet.



  11. Klimaleugner

    Angela Merkel, die sprechende Raute. Erich Honecker würde sich freuen, wenn er sehen könnte in welch katastrophalem Zustand sich die früher einmal bürgerliche CDU heute befindet. Diese Partei erwartet nach ihrem Abgang ein noch viel schlimmeres Schicksal als die SPD. Der CDU droht der Absturz in die Bedeutungslosigkeit:
    sie hat mit Völkerwanderung und "Energiewende" die deutsche Zukunft aufs Spiel gesetzt - aufs Spiel gesetzt, um selbst Kanzlerin zu bleiben. Dafür wird nicht sie sondern ihre Partei zur Verantwortung gezogen werden - auf viele Jahre.

    Angela Merkel - die Tochter des roten Pastors ist die späte Rache der DDR am Westen.



    • dssm

      Da kann ich nur wieder einmal auf diesen kleinen Film verweisen:
      https://www.youtube.com/watch?v=FlS8CRWIfZA

    • Undine

      @Klimaleugner

      ***************!

      @dssm

      Sehe gerade, daß Sie das Video schon kennen (ich hatte es Ihnen oben empfohlen!)

    • Wyatt

      @ dssm
      helldamnation13 Antwort auf diesen "kleinen Film"

      @dawkins1984 Nicht die Stasi, sondern der CIA und dahinterstehende "Kreise", man hat sofort ihren Mann Prof. Sauer in Kalifornien bei einer US-Firma angestellt und über Helm. Kohl die Verbindung angelegt u. gefördert! Die Stasi hatte damit nichts zu tun, natürlich stehen dahinter CIA, USIsrael-Kreise, daher auch Merkels überdurchschnittl. Einsatz für Israel, sie willl ja den Einsatz f. Israel auch ins CDU-Statut aufnehmen!?

  12. Rupert Wenger

    Möglicherweise ist das Bild, das die Medien über Frau Merkel zeichnen, zu sehr auf ihren Machthunger fokussiert. Als der aus dem Amt scheidende Präsident Obama im November 2016 Europa besuchte, forderte er Frau Merkel auf, als letzte in Europa „Demokratie“ und EU zu verteidigen. Frau Merkel leidet erkennbar an übersteigertem Sendungsbewusstsein. Der Superstaat EU und die von ihr vertretene "Demokratie" (eher am Parlament vorbei regierende Führerdemokratie) ist das Ziel ihrer Sendung. Ob das Sendungsbewusstsein Folge der Aufforderung Obamas oder die Aufforderung auf eine Einschätzung der Psyche von Frau Merkel durch die US-Nachrichtendienste zurückgeht, was also Ursache und was Folge war, soll mangels sicherer Quellen offen bleiben. Wir dürfen jedenfalls davon ausgehen, dass Sendungsbewusstsein und Machthunger gemeinsam wirksam sind.
    Daraus ist abzuleiten, dass Frau Merkel in der ihr verbleibenden Zeit als Kanzlerin alles tun wird, um das Projekt Superstaat EU mit eigener Finanzhoheit in trockene Tücher zu wickeln. Nachdem die nationalen Parlamente ihr Hindernisse in den Weg legen könnten, dürfte sie andere Wege suchen. Regieren am Parlament vorbei kann sie in Deutschland und in der EU-Führung, ein gefügiges EU-Parlament könnte ein weiterer Hebel werden.
    Deutschland tendiert ganz offensichtlich zu lange dienenden, staken Führernaturen: Ein ein Kanzler aus Österreich regierte 12 Jahre, Adenauer 14 Jahre, Kohl 16 Jahre, und Merkel bisher ebenfalls 12 Jahre. Außerdem huldigt das Land häufig einem peinlichen Führerkult. Als Beispiel diene „mächtigste Frau der Welt“, „mächtigster Parlamentspräsident aller Zeiten“, bis hin zum „größten Feldherr aller Zeiten“. Die Quellen dazu können bei Bedarf geliefert werden. Klatsch-Orgien fügen sich nahtlos ins Bild. Es wird Zeit, die Sucht nach „Führern“ aufzuarbeiten!



  13. pressburger

    Bitte nicht zu voreilig sein. Merkel sitzt in ihrer ideologischen Rüstung fest im Sattel und auf dem Puckel ihrer ergebenen Vasalen. Die paar Gnome, die mit den Fäustchen in Richtung Merkel winken, sollten nicht überbewertet werden. Entweder meinen sie tatsächlich eine Opposition zu Merkels Kurs starten zu können, nach dem Motto - "Mögen taten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut"
    (Karl Valentin), oder sie sind ein Teil einer merkelschen Pseudodemokratie Inszenierung, nach dem Motto - "Seht, seht, ich Demokratin, etwas Opposition ist gut für das Image" (Angela Merkel).
    Keiner von den vorhandenen Parteigängern von Merkel wird gegen sie aufbegehren. Zu einen, auch die jetzt abservierten hoffen, auf eine Belohnung für ihre treuen Dienste, zum anderen Merkel hat sie alle in der Hand. Merkel verfügt über genügend Dossiers, mit denen sie die aufbegehrenden möchtegern Widerspenstigen jederzeit zum schweigen bringen wird.
    Eine Personaldiskussion bringt nichts. Bei beiden Linken Parteien, die eine MiKo zusammengeschustert haben, sind alle die eine Aussicht auf mehr Macht haben, als brave Parteisöldner zuerst der marxistischen Ideologie verpflichtet. Es lohnt nicht über Namen zu diskutieren.
    Jede Mafia Familie hat mehrere Mitglieder, denen sie die entsprechenden Aufgaben, Schutzgeldzahlung, Erpressung, Menschenhandel, Drogenverkauf, übertragen kann. Gangster bleibt Gangster. Die Methoden bleiben die gleichen.



    • Wyatt

      @ pressburger,
      genau, Personaldiskussion bringt nichts und Merkel erfüllte ihre Aufgaben, aus Sicht der "Bilderberger" bestens:
      Mit der "Energiewende" den Deutschen den Strom abdrehen, mit dem Klimawandel CO2-Schutz- u. Strafgeld den Deutschen und deren Industrie abzupressen und den Rest besorgt der "Bevölkerungsaustausch".

  14. Freak77

    Dieser sogenannte "große alte Mann der CDU" Rühe nannte auch zwei Namen für diese Rolle ......

    Da kann man nur sagen: Wow, was für eine tolle und kreative Leistung von Volker Rühe:

    Es sind nämlich in Wirklichkeit die Namen Frau Kramp-Karrenbauer und Herr Spahn schon seit etlichen Wochen in allen Medien Deutschlands, der Schweiz und Österreichs, also in allen deutschsprachigen Medien rauf- und runterdiskutiert worden.


    Wenn jetzt mittlerweile Jemand diese 2 Namen als potenzielle CDU-Führungsanwärter noch immer nicht gehört hat, dann müsste er wahrnehmungsgestört sein.


    Der Herr Volker Rühe ist ein verdienstvoller, ehrenwürdiger Expolitiker in Pension der jetzt aber schon lange vom realen Politikbetrieb weg ist. Er hat ein Recht auf eine Meinungsäußerung.

    Irgendetwas Besonderes oder Verdienstvolles an den Äußerungen von Rühe ist nicht zu entdecken!



  15. Josef Maierhofer

    Denn sie wissen nicht, was sie tun.

    Lehnt den Koalitionspakt ab, macht Neuwahlen, Ihr seid ohnehin weg vom Fenster, so oder so. Tut das, wenn Ihr noch was übrig habt für Deutschland und seine Bürger. Wenn Ihr aber Deutschland abschaffen wollt, dann macht die GroKo, sie wird die letzte dieser Art sein, wenn nicht vorher noch Schlimmeres passiert.

    Ja, mit Linken, und auch Frau Merkel ist eine solche, geht immer (auch in der Geschichte) alles den Bach hinunter und mit dem Gesetzesbruch der Frau Merkel wird Europa ausgelöscht, wenn die weiter bleiben kann.

    Frau Merkel hat Europa auf dem Gewissen und gehört vor Gericht und nicht ins Kanzleramt.

    Die SPD wird für die GroKo sein, denn so ein Verhandlungsergebnis werden sie nie mehr erreichen, auch sie treten zum letzten (Selbstbedienungs- und 'Flüchtlings-') 'Abendmahl' an, auch wenn sie wahrscheinlich gar nicht wissen, was das ist und bedeutet.

    Denn auch sie wissen nicht, was sie tun.

    Die repräsentative Demokratie hat dort besonders deutlich versagt und ist dort am Ende, sie riskiert dort einen Bürgerkrieg, bloß um Frau Merkel abzusichern und an der (fragwürdigen) 'Macht' zu bleiben.

    Neuwahlen wäre der einzig richtige Weg für Deutschland. Wenn dann das Volk zu blöd ist richtig zu wählen, dann hat sich Deutschland selbst abgeschafft (um mit dem Titel der Buches von Thilo Sarrazin, 'Deutschland schafft sich ab.' zu sprechen).

    Das meine ich dazu.



  16. Bob

    Sesselkleber wohin man schaut. Die Bevölkerung ist denen total egal, Machterhalt ist deren Motto.



  17. Politicus1

    was kümmert mich der Schulz und die Merkel - die sollen sich ihren Dreck alleene machen!



  18. simplicissimus

    Gut, wenn Merkel bleibt.
    Schade, dass Schulz weg ist.
    Beide staerken die AfD.
    Von den GROKO-Parteien ist sowieso kaum Vernuenftiges zu erwarten.
    Schlimm ist nur, dass dabei soviel Zeit verstreicht, in der alles noch schlimmer wird.
    Aber ohne schmerzhafte Zaesur wird's wohl nicht gehen.



    • Riese35

      ********************************!

      Mit Staatssekretär Jens Spahn hätte Kurz vermutlich einen potentiellen Kandidaten für 2019 als Gast in seiner Opernballoge, und gemeinsam mit Varadkar könnten sie den neuen Führungsstil in den EU-Ländern festigen.

  19. Freak77

    Moment mal:

    "Große alte Männer der CDU" ????

    Und das sollen Volker Rühe und Friedrich Merz sein?

    Da kann man genausogut von einer Muppets-Show sprechen:

    Alte aussortierte Ex-Politiker die sich schon längst ein anderes Betätigungsfeld gesucht haben und aus dem Politikbetrieb draußen sind rufen Buh-Rufe auf das Spielfeld.

    Wenn diese sogenannten "großen alten Männer ein Sendungsbewußtsein & Pflichtbewußtsein" hätten und für ihr Land am politi. Parkette etwas tun wollten, dann wären sie jetzt noch in e. polit. Position, sind sie aber nicht, sondern Polit-Pensionäre die obergescheit ins Spielfeld rufen.

    Die glauben wohl: Das Deutschland & Europa & Welt von 2018 ist immer noch das gleiche wie im Jahr 1991??



  20. oberösi

    Daß die pralle Nahles nun als Hoffnungsträgerin und Star der ältesten Partei Deutschlands gilt, sagt viel aus über deren ruinösen Zustand auf dem Weg zu künftigen 5-%-Partei.
    Empfehlung: vielleicht sollte auch sie sich wie Gabriel mittels Magen-OP windschlüpfrig tunen lassen.
    Allerdings: Ihr "Ab morgen kriegen sie in die Fresse" bekommt sie dann sicher nicht mehr so überzeugend hin.



  21. elfenzauberin

    Wenn, selten aber doch, ein Rechter in einer deutschen Talkshow eingeladen ist (bei Marcus Lanz, Anne Will &Co), sieht sich der derart Eingeladene nicht selten seitens der streng linken Moderation mit der inquisitorischen Frage konfrontiert, was denn das spezifisch Deutsche sei. Selbstverständlich ist diese Frage in einem oberlehrerhaften Tonfall gestellt, der klarmachen soll, dass bestenfalls Minderbemittelte noch an so etwas wie das "spezifische Deutsche" glauben.

    Mittlerweile glaube ich zu wissen, was einen Deutschen ausmacht. Es ist die Treue zu einer Idee bis zur völligen Selbstaufgabe, die einen Göthe und einen Kant hervorgebracht hat, die eine Voraussetzung für die deutsche Ingenieurskunst ist, die aber in der Vergangenheit einen Hitler und in der Gegenwart einer Merkel den Weg geebnet hat. Hitler und Merkel sind zwar nicht zu vergleichen, die Gefolgschaftstreue eines ganzen Volkes bis um Untergang, die ist damals wie heute dieselbe.

    Die Weichen in Richtung Untergang hat Merkel genauso präzise gestellt wie der sattsam bekannte Braunauer. Heute sind es nicht die Bomben der Alliierten, die Deutschland in Schutt und Asche legen, sondern es ist der Identitätsverlust einer ganzen Nation durch politische Korrektheit, Gender, Völkerwanderung, die alle zusammengenommen dem Untergang den Weg bereiten und die eine gleiche zerstörerische Wirkung haben wie die furchtbarsten Bomben.



    • pressburger

      Die Deutschen lieben die Götterdämmerung, die sie auch gerne und wiederholt inszenieren. Deutschland, die grösste Kontinentalmacht Europas, zieht Europa mit in den Untergang. Die Wahrscheinlichkeit, dass es gelingt Europa beim dritten Anlauf vor dem Untergang zu retten, tendiert gegen null. Dieses mal haben sich die Deutschen für die richtigen Verbündeten entschieden.

    • Ingrid Bittner

      Da gibt es nur einen Begriff dafür: deutsche Gründlichkeit!

    • kritikos

      Ich habe zuerst den Artikel über die österreichische Außenministerin gelesen und jetzt dämmert mir: Könnte diese der deutschen Kanzlerin nicht auch eine freien Geschlechtertag empfehlen? Ach was, "...tag", jede Woche 7 Tage!

    • Sukkum

      Die Deutschen machen alles gründlich und genau, selbst wenn es ihren eigenen Untergang bedeutet! Mehrmals in der Geschichte erwiesen!
      Inzwischen den Untergang Europas und unserer abendländischen Kultur!

  22. byrig

    Ich bin sehr,sehr skeptisch.wer merkel kenn „weiss“,dass sie nicht freiwillig gehen wird.das gegrummel einiger alter,und machtloser cdu-politiker wird nicht reichen,die wahre macht in der partei ist nach wie vor bei merkel und ihrem umfeld.einzig ein negatives mitgliedervotum der spd kann diese unsägliche frau schnell zum sturz bringen,was aber nach den für die generösen geschenke für die spd unwahrscheinlich ist.
    Ein für deutschland und europa schlimmer,mehrjähriger zeitabschnitt mit merkel steht drohend und fast unbeeinflussbar bevor,wobei die massive mitschuld der gesamten cdu und all ihrer funktionäre gar nicht hoch genug bewertet werden muss.bei hitler hat es wenigstens einen attentatsversuch gegeben-bei der cdu nur schweigendes duckmäusertum aus feigheit.
    Die csu unter dem versager seehofer hat eine ähnlich erbärmlliche rolle gespielt.
    Andreas unterbergers ansichten hierzu sind-verständlicherweise-iel zu hoffnungsvoll.ich hab noch selten so sehr gehofft falsch zu liegen!







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