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Verpasste Chance

Lesezeit: 2:30

An sich war es nur eines von vielen (auch noch bevorstehenden) Vorwahlgeplänkeln. Vor zwei Jahren hat das Finanzministerium bei einem SPÖ-nahen „Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik“ eine Studie bestellt, was die Einführung des deutschen Sozialsystems Hartz IV eigentlich in Österreich bedeuten würde. Diese Studie spielte in der Folge aber keinerlei Rolle in der politischen Debatte, wurde jedoch jetzt von einigen SPÖ-nahen Medien einige Tage lang dramatisch an die Öffentlichkeit gebracht und vom Sozialminister sofort aufgeregt als Beweis genommen, dass die neue ÖVP eine „Zerstörung des Sozialsystems“ plane.

Die ÖVP replizierte, das sei „alter Politikstil"; der neue Parteiobmann Sebastian Kurz habe die Studie nicht einmal gekannt. Daraufhin ist die Aufregung so rasch wie entstanden auch wieder abgeflaut.

Die Affäre ist jedoch eine verpasste Chance und gleich doppelt schade. Zum einen ist es immer wieder ärgerlich, wieviel Steuermillionen für Studien und Gutachten ausgegeben werden, die nie das Licht der Öffentlichkeit erblicken, sondern Privatwissen einzelner Minister bleiben, oder die überhaupt ungelesen in Aktenschränken vermodern. Die Bürger hätten jedoch eigentlich Anspruch zu sagen: „Hallo, wir haben das bezahlt. Wir wollen daher die Studien lesen. Was auch immer drinnensteht.“

Zum anderen ist „Hartz IV“ ziemlich genau das, was auch Österreich bräuchte. Denn das, was unter diesem Stichwort in Deutschland passiert ist, war eindeutig die klügste Maßnahme, die seit langem in Europa realisiert worden ist. Sie hat ihrem Vater, dem sozialdemokratischen Bundeskanzler Schröder, zwar einen Wahlsieg und die Abspaltung der Linkspartei (Oskar Lafontaine) von der SPD gekostet, aber Hartz IV hat Deutschland im letzten Jahrzehnt zu einem überdurchschnittlichen Wachstum und zu einem noch unglaublicheren Rückgang der Arbeitslosigkeit verholfen. Dafür schuldet Deutschland Schröder großen Dank.

Denn Deutschland stand 2006/07 genau so da, wie Österreich heute: Ein unglaublich verfilzter und teurer Wohlfahrtsstaat drohte das Land zu ersticken. Es war für viele Menschen vorteilhafter, sich in die Netze der diversen Sozial- und Arbeitslosenhilfen zu legen, als sich einen Job zu suchen und zu arbeiten.

Und auch wenn der Sozialminister meint, „Arbeitssuchende“ würden durch Hartz IV bestraft, ihnen würde „beinahe das gesamte Ersparte“ weggenommen, so zeigt doch der Realitäts-Check, dass eben erst durch Hartz IV Menschen dazu gebracht worden sind, sich Arbeit zu suchen, dass bis dahin sehr viele trotz eigenen Vermögens auf Kosten der anderen gut gelebt haben.

Ganz ähnlich läuft die heutige österreichische Version des damaligen deutschen Streits, nämlich beim Zwist um die „Mindestsicherung“. Diese ist in allen Bundesländern gekürzt worden, nur in Wien unverändert hoch geblieben. Sie ist hauptschuld daran, dass in Wien die Arbeitslosigkeit weitaus am höchsten ist, und dass das Stadtbudget an den Rand des Kollapses geraten ist.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juni 2017 10:46

    Als früherer Sozialreferent der Hochschülerschaft TU Wien, auf Grund meiner vielfältigen Tätigkeiten im Schul- und Sozialbereich neben meinen ausgeübten Berufen, kann ich in diese Szene hineinschauen.

    Es sind in den allermeisten Fällen nicht die wirklich Bedürftigen, die sich um Sozialleistungen raufen, bzw. diese in Österreich nachgeschmissen bekommen, wie eben die Zuwandererszene auch, da sind sie sich alle einig, wo Tauben gefüttert werden, fliegen Tauben zu.

    So kamen zu mir fast nie Menschen um Hilfe zu bitten, die es nötig gehabt hätten und wo es Sinn gemacht hätte, über eine Stufe zur Selbsthilfe zu verhelfen. Da habe ich einige wichtige Dinge erkannt, woran man einen Schmarotzer von einem Bedürftigen unterscheiden kann. Der wirklich Bedürftige und Förderungswürdige sucht immer einen eigenverantwortlichen Weg alleine weiter zu kommen, und wenn es Jahrzehnte dauert, bis er sein Ziel erreicht, der 'hilfesuchende' Schmarotzer schreit laut um Hilfe, nützt alles aus, was geht, oft mehrere Sozialleistungstypen gleichzeitig. Diese Mentalität geht bis hinauf in die Politik (Ämterkumulierung), wo solche, leider durch Jahrzehnte langes 'Training' ('sozial') entstandenes 'Anspruchsdenken' gefördert wurde, bis hin dazu, dass man sich solche Gesetze einfach macht. Der Sammelbegriff heißt für mich Selbstbedienung.

    Der förderungswürdige Hilfsbedürftige muss aktiv gesucht, gefunden werden. Man muss sich mit der Materie befassen und dann sieht man, über welche Stufe man ihm helfen muss, wenn man kann.

    Das, was wir hier in Österreich haben, nenne ich 'Sozialindustrie', 'Gießkannenprinzip', etc., wo man sich diese Mühe nicht macht, jeden einzelnen Fall von Hilfsbedürftigkeit zu behandeln. Mindestsicherung heißt das Zauberwort für alle Schmarotzer, die brav tagelang in den Ämtern herumlungern um das auch zu bekommen, einschlägige 'hilfsbedürftige' (zugewanderte) Heißsporne helfen da sogar mit dem Messer nach und bringen einfach einen Betreuer um, wie aus Deutschland berichtet wird. Damit sind aber nicht die vorübergehenden Arbeitslosen gemeint, sehr wohl aber Langzeitarbeitslose.

    Auch mir ist klar, dass etwa 30% der Leute, die hierher kommen, echte Flüchtlinge sind, die nichts mehr haben. Aber sogar das ist einer Hinterfragung würdig, denn die wirklich Verfolgten und Bedrohten, z.B. in Syrien, sind dort längst alle ermordet worden, sie hatten ja kein Geld für teure Schlepper.

    Also wirklich helfen kann man nur dann, wenn man die Hilfsbedürftigen abholt, sie selbst sucht. Sichere Aufnahme- und Abschiebelager vor Ort wären so eine kostenschonende Möglichkeit.

    Noch ein Aspekt kommt hinzu: Da fast alle hierher kommenden 'Flüchtlinge' Mohammedaner sind, die sich an den Koran halten, lügen sie im Namen Allahs, wenn es nur dem Zweck dient, die Ungläubigen zu schädigen. Christen werden dort vor Ort ermordet, und kommen gar nicht hierher.

    Christen aber sind zum Unterschied von den neuen Importen, eher eigenverantwortlich als die, die zufolge Religion lügen, ausnützen, überrennen und abkarren, was geht, da sind sie mit unseren Sozialisten sehr verwandt, sie demonstrieren ja auch zusammen des Öfteren für ihre 'Rechte' ....

    Deutlicher kann man den Irrweg des Sozialismus nicht sehen, während man schreit 'sozial', 'Mindestsicherung', etc. nimmt man alles, was man hat und gibt es den Feinden.

    Wer unberechtigt Sozialhilfe empfängt, ist für mich ein Schmarotzer, der zu faul ist zu arbeiten, um sein Leben zu finanzieren.

    Soviel zum 'Sozialdschungel' mit Erweiterung um die 'Flüchtlinge' ins Sozialsystem.

    Denken wir daran, dass wir arbeiten müssen um zu leben und nicht leben um nicht zu arbeiten. Für solche, die nicht arbeiten (können, wollen) ist hier nicht Platz. Studien sprechen davon, dass solche uns bis 2060 im Sack liegen, wenn es uns dann noch geben wird und wenn keine neuen mehr hinzu kommen. Und dann gehen sie nahtlos in Pension ...

    Jeder Gutmensch trägt dafür die Verantwortung, jede Gutmenschpartei, dass wir in Österreich diesen Zustand des 'Anspruchdenkens' erreicht haben, statt des verantwortlichen Denkens.

    Denken wir auch daran, wenn wir wieder einmal wählen gehen dürfen !

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfranz-josef
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juni 2017 10:14

    OT
    http://www.journalistenwatch.com/2017/06/09/fluechtlinge-zuenden-obdachlosen-an-gericht-hebt-haftbefehle-auf/

    Sechs „Jugendliche“ – allesamt „Flüchtlinge“ – sollen Ende 2016 in Berlin einen Obdachlosen in einer U-Bahnstation angezündet haben. Das Gericht hob am Freitagmittag den Haftbefehl gegen alle, bis auf einen Angeklagten auf.
    Sechs „Flüchtlinge“ aus Syrien und Libyen sollen laut Anklage am 24. Dezember 2016 im U-Bahnhof Schönleinstraße die Habseligkeiten eines auf einer Bank schlafenden Obdachlosen angezündet haben. Dabei hätten die 16 bis 21-Jährigen billigend den Tod des Mannes in Kauf genommen. Nur durch das Eingreifen von Fahrgästen sei dieser unverletzt geblieben.

    Am Freitag gab das Berliner Landgericht dem Antrag der Verteidiger der „Flüchtlinge“ statt und hob den Haftbefehl gegen fünf der Verdächtigen, die seit Ende Dezember in Haft saßen, auf. Die Jugendlichen, die des versuchten Mordes angeklagt sind, wurden aus der Untersuchungshaft entlassen und befinden sich nun auf freiem Fuß.

    War doch nur Spaß:
    Der Haftbefehl gegen den 21-jährigen Hauptverdächtigen bleibe bestehen. Dieser hatte laut übereinstimmender Medienberichte im Prozess zugegeben, das Feuer gelegt zu haben. Angeblich habe er zuvor „große Mengen Drogen – darunter Heroin – genommen und reichlich alkoholische Getränke konsumiert“. Außerdem hätte er den Obdachlosen nicht verletzten oder töten wollen. Er habe ihm nur
    „einen Streich spielen wollen“,

    so der 21-jährige Schutzsuchende.

    Ein siebter Angeklagter wurde bereits Mitte März wegen unterlassener Hilfeleistung verurteilt. Gegen ihn wurden zwei Wochen Jugendarrest verhängt, die er mit der Untersuchungshaft bereits abgesessen hatte.
    Am Freitag gab das Gericht zudem den rechtlichen Hinweis, dass auch mildere Strafen gegen die Angeklagten, die zwischen 2014 und 2016 nach Deutschland „flüchteten“, in Betracht kämen. (BS) --------------------

    -----------------

    Beim Durchsehen der heutigen Nachrichten kam mir in den Sinn, daß es sich bei diesem Replacement Migration Projekt , das uns zuerst als Mitleidsmasche angedreht wurde, um eine gigantische VölkerVERGEWALTIGUNG handelt, eine Vergewaltigung nicht "nur" sexueller Natur sondern tatsächlich um eine brutale, kompromißlose Vergewaltigung bisher gelebter Kultur und Tradition.

    Solche - wie man aus Recherchen im Netz vielfach erfährt - angeordnete Milde gegenüber importierten fremden Menschen zeigt die Verachtung und Perfidie der Strippenzieher ganz deutlich. Auch, wohin wir getrieben werden.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juni 2017 07:39

    Nur in ganzer Kuerze:

    Sozialleistungen vom Staat nur fuer wirklich Beduerftige.
    Sicher leichter gesagt als getan, aber die Sozialleistungen gehoeren ausgemistet und mehr Eigenverantwortung her.

    Eigenvorsorge ist angesagt. Da duerfen dann auch Sozialabgaben und Steuern runter.
    Der Mensch kann ruhig etwas mehr gefordert werden. Meist zu seinem eigenen Wohl.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juni 2017 09:59

    Ich würde nicht, wie die flotte Lotte, mit einem Grundeinkommen die Menschheit verwöhnen, sondern mit einer Grundarbeit. Jeder der Unterstützung bekommt, soll auch soziale Arbeit verrichten müssen. Es kann nicht sein das Bürger den ganzen Tag in der sozialen Hängematte liegen, und bestenfalls durch Pfusch noch ein schwarzes Einkommen haben.
    Diejenigen die durch ein Unglück in die Lage der Mindestsicherung gezwungen wurden, werden sicher auch gerne die Möglichkeit der sozialen Hilfe für andere in Anspruch nehmen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juni 2017 08:28

    Zur "Liste Sebastian Kurz" - sprich ÖVP neu:

    Ebenso wie die SPÖ mit dem Plan A erkannte, dass sie sich stark verändern muss - sonst sie weiter Anhänger verliert - hat auch die ÖVP mit der Liste Kurz reagiert. So erfreulich es wäre, wenn alte Strukturen und einzementierte Missstände beseitigt werden, stellt sich nun heraus, dass alles nur "alter Wein in neuen Schläuchen" ist.

    Das Team von Kurz bestätigte mir unter dem Titel "Wahrheiten ansprechen" nach persönlicher Anfrage, dass der Listenführer weiterhin den (menschenverachtenden) Islam für gut hält und nur den politischen Islam ablehnt, dabei aber nicht erkennt, dass dies nicht zu trennen ist. Weiters ist der dafür, dass die Homosexuellen den anderen (gesunden) Menschen völlig gleichstellt werden und seine Gruppe weiterhin am Reißverschlußprinzip bei den Postenbesetzungen festhält. Also bei Drittreihung einer Dame bei einem Dreiervorschlag diese öfters bevorzugt wird. Zitat: "Wir haben genug starke Frauen, die mit großem Elan und hohem Einsatz kompetent und verlässlich arbeiten". Somit werden viele bisherigen christlichen Grundsätze über Religion und Familie über Bord geworfen.

    Mit diesen Zielen werden frustrierte ÖVP-Wähler nicht zurückfinden, bisher noch treue Wertkonservative vertrieben und auch kaum frühere Wähler anderer Parteien gewonnen. Strache mit seiner FPÖ braucht gar nicht sehr aktiv werden, denn viele Stimmen "fallen ihm dadurch in den Schoß".

  6. Ausgezeichneter KommentatorDennis
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juni 2017 11:42

    So ist es: Bis heute schuldet Deutschland der Regierung Schröder Dank für diese Reform.
    Dafür schuldet Deutschland Angela Merkel überhaupt keinen Dank, denn die hat mit ihren katastrophalen Fehlentscheidungen, ihrer Prinzipienlosigkeit und ihrer Inkompetenz – alles kaschiert durch Merkels "Wohlfühldemokratie" – dem Land mehr geschadet, als irgendein deutscher Bundeskanzler vor ihr!!!!!
    Schlimm genug, dass die nun wiedergewählt wird, Schröder hingegen bei den Wahlen abgestraft wurde. Aber, wie sagte doch so schön Bert Brecht: "Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber."

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juni 2017 12:19

    Ich bin grundsätzlich gegen Bezahlung ohne Arbeit und wenn überhaupt, dann nur im Rahmen der Arbeitslosenversicherung. Wieso kommen die Arbeitswilligen zum Handkuß, sämtliche Schatzsucher zu erhalten? Wir hätten die alle nicht hier, bzw. würden auch die eigenen Schmarotzer durchfallen, würde es nicht diese wahnsinnig überzogenen Sozialleistungen geben.

    Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKurt Teiber
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juni 2017 13:56

    O.T.

    Vielleicht sollte sich ein investigativer Journalist mal um den Motorbootunfall vor einer Woche mit einem Toten am Wörthersee kümmern.

    Wer der Fahrer war, wieviel Alkohol im Spiel war. Wer der Tote ist. Welches Netzwerk dahintersteckt und warum der Name des Fahrers in keiner Zeitung genannt wird.

    Sogar auf Fisch & Fleisch mußte ein Autor wegen Drohungen, wie er schreibt, den Artikel zurückziehen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAppolloniO
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juni 2017 10:57

    Sorry, Sir,
    Nicht die Mindestsicherung ist Schuld am Schuldendesaster von Wien--------sondern die schwachsinnigen Wiener Rot-Politiker die sich diese Regelung
    erst ausdachten und jetzt, trotz der offebsichtlichen Probleme,
    verteidigen.

alle Kommentare

  1. DI Franz Steinbauer (kein Partner)
    17. August 2017 05:07

    S.g. Herr Unterberger,
    selten liest man soviel Unsinn in so komprimierter Form.
    Fragen Sie doch einmal die Deutschen was Sie davon halten?
    Die Sozialhilfe und die Arbeitslosenversicherung zusammenzulegen bedeutet im Klartext, dass jemand der Jahrzehnte gearbeitet und Steuern gezahlt hat gleich wie jemand behandelt wird, der nie gearbeitet und Steuern gezahlt hat.
    Mit so einem Unsinn wird die ÖVP sicher nicht bei der NR-Wahl punkten.
    MFG
    DI Franz Steinbauer

  2. KeinLinkslinker (kein Partner)
    15. Juni 2017 00:21

    Ich finds immer wieder drollig, dass immer nur Leute Sachen fordern die 100_.sicher sind nie selbst davon zum.Handkuss.zu.kommen.

    Hoffe der Satz war grammatikalisch verständlich.

    Aber wenigstens sind Sie sich anders als viele Politiker oder ehemalige Kollegen aua dem.Journalusmus bewusst was es heißt keine Arbeit zu haben/sie zu verlieren.

  3. AppolloniO (kein Partner)
    13. Juni 2017 17:18

    Achtung, Harz IV wurde von einem Sozialdemokraten (Schröder) installiert. Der selbe Vorschlag eines "Bürgerlichen" wäre wegen Ceter und Mordio-Geschreis der Gewerkschaften und der linken Einheitspresse niemals realisierbar gewesen.
    Das bedeutet: Blau/Schwarz kann sowas auch kaum in die Tat umsetzen. Und die SPÖ? Die hat ja noch Godesberg vor sich!

  4. fxs (kein Partner)
    13. Juni 2017 11:25

    Und das Verschenken von Steuergeld ist noch nicht am Höhepunkt. Neuerdings wird von einem "Bedingungslosen Grundeinkommen" gefaselt, wo monatlich einfach jeder vom Staat ein paar hundert Euro überwiesen bekommen soll. Zur Finanzierung werden dann die Deppen herangezogen, die eigenes Geld verdienen.
    Versuche dazu, sind z.B in Finnland schon im Gange.

  5. McErdal (kein Partner)
    12. Juni 2017 12:42

    ****Richtfest für neue Wohnhäuser für Flüchtlinge gefeiert*****
    zu finden auf r p-o n l i n e d e

    nichts glauben - lesen - wissen

    Nun, die neuen Deutschen müssen sich doch wohlfühlen und eine passende
    Umgebung zur Erfüllung des Coudenhove-Kalergi Planes, Replacement Migration hilft Ihnen dabei ganz wesentlich......

    • Flotte Lotte
      12. Juni 2017 13:01

      Sie wollen die Bevölkerung provozieren, damit es zu Unruhen kommt. Das ist das System "Ordnung aus dem Chaos".

    • franz-josef
      12. Juni 2017 23:41

      Flotte Lotte - glaube ich auch, das ist Bestandteil der derzeitigen Politik, man sieht und erfährt es allenthalben. Allerdings wird derzeit der Eklat noch hinausgezögert, auch das ist deutlich erkennbar.

  6. AppolloniO (kein Partner)
    12. Juni 2017 10:57

    Sorry, Sir,
    Nicht die Mindestsicherung ist Schuld am Schuldendesaster von Wien--------sondern die schwachsinnigen Wiener Rot-Politiker die sich diese Regelung
    erst ausdachten und jetzt, trotz der offebsichtlichen Probleme,
    verteidigen.

  7. McErdal (kein Partner)
    12. Juni 2017 09:25

    ****Die Top 10 „europäischen Werte“****
    zu finden auf p i - n e w s n e t

    Ich halte es da mit Bertold Brecht:
    ***Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.****

  8. McErdal (kein Partner)
    12. Juni 2017 07:30

    ****Skandal: Wie Mädchen zu Migrantenmuttis ausgebildet werden*****
    zu finden auf y o u t u b e
    Gerhard Wisnewski bringt's mal wieder auf den Punkt.....
    Während die Kinderehe in Deutschland schon lange erschwert und nun auch verboten ist, üben gleichzeitig staatliche Schulen Kinderehen ein,. nämlich in Form von Kinderelternschaften von Migrantenkindern. In Syke übt eine Realschule mit schöner Regelmäßigkeit die Elternschaft 14-15-jähriger Mädchen mit braun gefärbten "Babysimulatoren".
    DAS MACHT SPRACHLOS!

  9. Anmerkung (kein Partner)
    12. Juni 2017 06:30

    "Hartz IV" ist die Trägerrakete für Merkels "Wir schaffen das".

  10. machmuss verschiebnix
    10. Juni 2017 23:01

    OT:

    Bei der Anhörung von Comey im Senat brachte McCain ihn ins Schwimmen.
    Comey hatte geheime Infos an die Presse weitergegeben und nach meiner
    subjektiven Sichtweise spricht mehr dafür, daß Comey lügt, als Trump.
    Comey wird offensichtlich von den Demokraten unter Druck gesetzt (weil
    es bei Trump nichts nützt ).

    https://www.welt.de/politik/ausland/article165363520/Fox-News-hoert-einen-ganz-anderen-Comey.html

  11. Q.
    10. Juni 2017 21:23

    Wir haben zu Hause gelernt, dass Arbeit nie eine Schande ist. Hingegen ist es eine Schande anderen in der Tasche zu liegen. Wenn ich in meine Qualifikation keine Arbeit gefunden hätte, hätte ich auch "mindere" Arbeit angenommen. Geschämt hätte ich mich nicht dafür. Daher bin ich für bedingungslose Arbeit für alle, auch wenn dies gemeinnützige Arbeit ist, Erst dann würde ich die Mindestsicherung auszahlen. Das habe ich auch meinen Kindern gelernt. Ich würde mich nicht dafür genieren, wenn meine Kinder Straßen putzen. Wenn sie aber bedingungsloses Grundeinkommem ohne Arbeit einfordern würden, dann würde ich mich ihrer schämen.

    • franz-josef
      10. Juni 2017 22:26

      1oo % Zustimmung

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 22:41

      Nunja, ich habe auch immer gearbeitet und niemals irgendwelche Sozialtranfers oder Arbeitslosengeld erhalten. Ich mag Schmarotzer ebenso nicht und die Schnorrer habe ich längst zum Teufel geschickt. Aber ich kann rechnen. Das BGE ist etwas anderes - es ist schlichtweg eine Einsparung, denn selbst berufstätige Menschen erhalten immer noch eine Menge Sozialtransfers. In der Tat reichen die Arbeitsplätze schon lange nicht mehr. Sinnlose Tätigkeiten zu fördern, ist mit hohem Aufwand/Schulden verbunden. Sohin muss die Menschheit wohl lernen, dass Arbeitslosigkeit keine Schande ist.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen

    • Ökonomie-Vergelter
      11. Juni 2017 09:37

      @ Flotte Lotte:

      Weshalb schafften es die Chinesen dann, mit all der angeblich wegautomatisierten Arbeit, die aber tatsächlich westlicherseits an die VR abgetreten (/dorthin ausgelagert) wurde, binnen 20 Jahren von einem Entwicklungsland zur - baldigen - Wirtschaftsmacht Nummer 1 aufzusteigen, hmmm?

      Ich kann das Gerede von "Industrie 4.0" nicht mehr hören. Erstens ist 3D zwar ein gewaltiger Fortschritt, der aber nicht die Massenproduktion substituiert, zweitens bauen Roboter sich nicht selbst und verbrauchen Energie!

    • Flotte Lotte
      11. Juni 2017 09:53

      Ein Großteil der Bestandteile eines Roboters werden von Robotern gebaut. Lediglich der Bauplan wird von Technikern erarbeitet - doch bietet diese Tätigkeit eben nur wenige Arbeitsplätze. Bald wird es auch A.I. - künstliche Intelligenz - geben, die imstande ist, selbst Baupläne zu entwickeln.

      Die Chinesen haben das durch niedrige Umwelt- und Sozialstandards erreicht, welche bei uns als "Rucksack" mitzutragen sind und es uns schwer machen, gegen diese Konkurrenz anzukommen. Es ist auch das System der Billigwaren.
      Doch haben die Chinesen ein weiteres Erfolgsgeheimnis: Es handelt sich um eine homogene Bevölkerung.

    • Ökonomie-Vergelter
      11. Juni 2017 16:45

      Also erstens haben die Chinesen sehr wohl Vielvölkerprobleme, auch wenn sie diese bislang mit eiserner Hand unter Kontrolle halten konnten (googeln Sie nur unter "Uiguren"!). Doch wird die Islamisierung den Partikularismen der Ethnien in die Hand spielen.

      Es ist seltsam, wie die Apologeten des totalen Freihandels immer mit allerhand Erklärungen, wie dem Umweltschutz oder fehlenden Problemen mit Nationalitäten, aufwarten, nur mit dem Naheliegendsten nicht: billigere Arbeitskraft samt damit zusammenhängenden niedrigen Lebenshaltungskosten, Fleiß, ...

    • Ökonomie-Vergelter
      11. Juni 2017 16:46

      ... billigere Arbeitskraft samt damit zusammenhängenden niedrigen Lebenshaltungskosten, Fleiß, und eine - dort wegen der Rücknahme der Planwirtschaft, die bei uns schon zu 80 % Prozent Fuß gefasst hat (Staatsquote plus alle Umsätze, die sich einem gesetzlichen Auftrag verdanken) - noch nicht zu Tode reglementierte Gesellschaftsordnung.

      Welche Nationalitätenprobleme hatten wir denn in der EU, die wir bis zum Jahre 2000 (oder war es 2010?) Wirtschaftsmacht Nr 1 sein wollten?

    • Ökonomie-Vergelter
      11. Juni 2017 16:47

      Als der Aufschwung der VR China begann, war unser Umweltschutz noch auf einem halbwegs normalem Niveau, nämlich so, dass es jeder nachvollziehen konnte: sauberes Wasser, saubere Luft, etwa katalytische Abgasfilter auf Fabrikschloten. Hainburg war noch Ausnahme und zeitigte noch keine desaströse Konsequenzen. Die Umweltämter führten noch ein bescheidenes Schattendasein.

    • Ökonomie-Vergelter
      11. Juni 2017 16:48

      Fertigungsautomatisierung, etwa auf den Montagebändern der Autofabriken, gibt es schon länger, trotzdem werden dort noch Menschen gebraucht. Es würde mich ja sehr interessieren, welche Roboter - abgesehen von der Entwicklung und Einprogrammierung von Bauplänen - sich jetzt schon selber bauen können sollten, so dass es keiner Menschen an den Fließbändern mehr bedürfte. Davon müsste ja schon Kunde im Umlauf sein, wenn etwa der Rasenmäher-Boy vom Robot XY-Delta erbaut worden sein sollte - statt sich einfach als "Made in VR China" auszuweisen. Würde das stimmen, müsste ja befürchtet werden, ein böser Wissenschaftler legt bei diesen Maschinen einen Dominanz-Schalter um!

    • machmuss verschiebnix
      12. Juni 2017 18:57

      @Ökonomie-Vergelter ,

      apropos Dominanz-Schalter umlegen - zwar wird das noch ein
      ganz schönes Weilchen dauern, aber die selbstlernende Maschine
      ist ein zwingendes Ergebnis der bereits laufenden Entwicklung.

      Hier ein Link von vielen
      https://www.youtube.com/watch?v=W0_DPi0PmF0
      Die Amis arbeiten mit Hochdruck an Humanoid-Robotern, die ähnlich
      wie eine Drohne weitgehend autonom ihr Ziel sucht, damit können
      sie gefahrlos überall eindringen und "säubern" .

      Aber eines Tages wird die Glanzleistung eines Wissenschaftlers das
      "Tor zum Hades" öffnen, dann wird tatsächlich der Dominanz-Schalter
      umgelegt, dann wird der Mensch wieder über Jahrtausende unter
      starkem evolutionären Druck stehen

  12. franz-josef
  13. Bob
    • otti
      10. Juni 2017 18:04

      oh, wenn diese geschrumpfte Grünpflanze doch endlich draufkommen tät`, daß den Mund zu halten klüger wäre.

      Aber jetzt einmal von unserer beruflichen Erfahrung:
      wenn eine Position e i n Jahr lang (de facto) einmal unbesetzt war ,
      wenn eine Position sich erschöpft im Eröffnen von Behindertenspielen,
      wenn eine Position sich erschöpft in grenzerträglichen -blablumbla Beiträgen.......

      WER WÜRDE DIESE POSITION N I C H T ÜBERDENKEN ???

      Nach Beispiel Schweiz - damit nicht eine Kommission zum Denken eingesetzt wird !

    • Brigitte Imb
      10. Juni 2017 19:04

      Um Gottes Willen, otti, einer der besten Versorgungsposten, den lassen sich die Parteien nicht wegrationalisieren.

    • Gandalf
      11. Juni 2017 00:12

      Jaja, unser kleiner grüner Kacktus steht wieder am Balkon, hollari, hollaro, hollari...
      Meine besondere Gratulation an die Bobos grüner, pinker und schwarzer Natur, die mit dafür verantwortlich sind, dass Österreich jetzt mit dieser Karrikatur eines Präsidenten leben muss...recht, nein, eigentlich - Jandl, schau oba, - link geschieht uns. Oder besser: Links ist uns geschehen. Dem Himmel sei es geklagt. Blödheit kennt eben keine Grenzen; und irgenwas um die 50% (plus Wahlbetrug à la Frau Stemberger - "Nur a bissal kriminell" - pfui Teufel) haben den Weg des Kacktus in die Hofburg geebnet. Ich kann dazu nur sagen: Zeigt ihm bald auch den Weg aus der Hofburg hinaus, diesem netten Mann.

  14. Kurt Teiber (kein Partner)
    10. Juni 2017 13:56

    O.T.

    Vielleicht sollte sich ein investigativer Journalist mal um den Motorbootunfall vor einer Woche mit einem Toten am Wörthersee kümmern.

    Wer der Fahrer war, wieviel Alkohol im Spiel war. Wer der Tote ist. Welches Netzwerk dahintersteckt und warum der Name des Fahrers in keiner Zeitung genannt wird.

    Sogar auf Fisch & Fleisch mußte ein Autor wegen Drohungen, wie er schreibt, den Artikel zurückziehen.

    • phaidros, aus gutem Grund
      10. Juni 2017 14:38

      Vielleicht könnten Sie sich klarer ausdrücken, worauf wollen Sie hinaus?

    • Haider
      10. Juni 2017 18:28

      Nun, soviel ich hörte, war der ehem. ORF-Finanzdirektor (und Gegenkandidat des Generals Wrabetz) Richard Grasl der Fahrer und das Ganze soll eine alkoholschwangere Männerpartie gewesen sein.

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 18:54

      Und was ist dabei passiert?

    • Haider
      10. Juni 2017 19:07

      @ Flotte Lotte
      Ein Teilnehmer fiel in den Wörthersee und ertrank, nachdem er möglicherweise von der Schiffsschraube verletzt wurde. So die Gerüchtewelle. Die Brisanz beruht sicher auf der Person des Fahrers (Lenkers) des Motorbootes.

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 19:18

      Ich habe das recherchiert, wohl regt sich Kurt darüber auf, dass man Druck ausgeübt hat, die Sache nicht zu veröffentlichen. Das wäre auch nicht OK.

    • kremser (kein Partner)
      10. Juni 2017 22:25

      Es war ein Unfall und wer immer dafür verantwortlich ist, wird vor Gericht zur Verantwortung gezogen werden und daher kann da auch nichts vertuscht werden. Es ist vor allem eine Tragödie für die Familie des Opfers.

    • Konrad Loräntz
      11. Juni 2017 08:58

      Mit genau der gleichen Diskretion würde das Unglück wohl behandelt werden, hätte ein FP-Funktionär ebenso betrunken den Unfall verursacht.
      Ich täusch mich da doch nicht, oder ?

  15. Brigitte Imb
    10. Juni 2017 12:19

    Ich bin grundsätzlich gegen Bezahlung ohne Arbeit und wenn überhaupt, dann nur im Rahmen der Arbeitslosenversicherung. Wieso kommen die Arbeitswilligen zum Handkuß, sämtliche Schatzsucher zu erhalten? Wir hätten die alle nicht hier, bzw. würden auch die eigenen Schmarotzer durchfallen, würde es nicht diese wahnsinnig überzogenen Sozialleistungen geben.

    Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.

    • otti
      10. Juni 2017 18:17

      liebe Brigitte !

      1.) !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      2.) Mit der Weisheit alter Sprüche bist Du heute nur mehr ein Hetzer.
      3.) Natürlich wäre es schön, ein System zu finden, daß tatsächlich NUR arme, behinderte Menschen schützt. 1000 mal dafür.
      4.) Mit 7 Jahren (als jüngster von 4 Kindern hab`ich zwar nicht viel gehabt - aber arm habe ich mich nie gefühlt- trotz der " gewendeten" Mäntel meiner Geschwister)hat mir der eben aus Gefangenschaft zurückgekehrte Vater ein Sparbuch der Raika geschenkt, worauf stand: Spare, lerne, leiste was - dann hast du, kannst du, bist du was ! Und recht hatte er !

    • Brigitte Imb
      10. Juni 2017 19:10

      Ja lieber otti, leider zählt das Leistungsprinzip nur noch marginal und es denkt auch kein Mensch, od. besser gesagt kein Politiker, daran die Schulden zurück zu zahlen.

      Wir leben in einer völlig verkehrten Welt, in der offensichtlich nur eine Art Gleichmacherei - unter der Masse, die Elite ist ausgenommen -, angedacht ist und eine Ausbeutung der noch Arbeitenden.

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 19:15

      Die Bibel hat viele Sprüche parat: Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie? (Matthäus 10.29-31) (Lukas 12.6-7) 27 Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen möge, ob er gleich darum sorget?
      28 Und warum sorget ihr für die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht... usw.

      Menschen tun immer irgendetwas, kaum ist jemand wirklich faul. Doch nicht jede Tätigkeit wird bezahlt und nicht alles findet den gerechten Lohn, obwohl es uns auffiele, wenn es nicht geschähe.

    • Brigitte Imb
      10. Juni 2017 21:55

      Daß Menschen nicht faul sind, da bin ich anderer Meinung, liebe @Flotte Lotte.

      Alleine bei den Kolonisten, die Europa seit einigen Jahren aufsuchen, befindet sich ein "Gutteil", der nicht beabsichtigt einer Arbeit nachzugehen. Und daran ist nicht alleine die mangelnde Bildung dieser Menschen maßgebend.

      Vergleichen sie Afrikaner und Asiaten. Bei den Ersteren sind die Faulen kaum zu zählen, bei den Zweiten die Fleißigen und Emsigen.

  16. Dennis
    10. Juni 2017 11:42

    So ist es: Bis heute schuldet Deutschland der Regierung Schröder Dank für diese Reform.
    Dafür schuldet Deutschland Angela Merkel überhaupt keinen Dank, denn die hat mit ihren katastrophalen Fehlentscheidungen, ihrer Prinzipienlosigkeit und ihrer Inkompetenz – alles kaschiert durch Merkels "Wohlfühldemokratie" – dem Land mehr geschadet, als irgendein deutscher Bundeskanzler vor ihr!!!!!
    Schlimm genug, dass die nun wiedergewählt wird, Schröder hingegen bei den Wahlen abgestraft wurde. Aber, wie sagte doch so schön Bert Brecht: "Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber."

  17. machmuss verschiebnix
    10. Juni 2017 10:52

    Österreich würde es gut tun, aber den Sozis nicht ! An solchen
    Dingen wird man Kurz messen können - ob er es schafft, sich die
    ewiggleiche Schaumschlägerei der Linken nützlich zu machen - so
    wie es bei Haider regelmäßig der Fall war . . .

    • schreyvogel
      10. Juni 2017 11:52

      Ich wäre bereit, eine Wahlniederlage der SPÖ hinzunehmen, wenn wir dafür Hartz IV bekämen!

  18. Josef Maierhofer
    10. Juni 2017 10:46

    Als früherer Sozialreferent der Hochschülerschaft TU Wien, auf Grund meiner vielfältigen Tätigkeiten im Schul- und Sozialbereich neben meinen ausgeübten Berufen, kann ich in diese Szene hineinschauen.

    Es sind in den allermeisten Fällen nicht die wirklich Bedürftigen, die sich um Sozialleistungen raufen, bzw. diese in Österreich nachgeschmissen bekommen, wie eben die Zuwandererszene auch, da sind sie sich alle einig, wo Tauben gefüttert werden, fliegen Tauben zu.

    So kamen zu mir fast nie Menschen um Hilfe zu bitten, die es nötig gehabt hätten und wo es Sinn gemacht hätte, über eine Stufe zur Selbsthilfe zu verhelfen. Da habe ich einige wichtige Dinge erkannt, woran man einen Schmarotzer von einem Bedürftigen unterscheiden kann. Der wirklich Bedürftige und Förderungswürdige sucht immer einen eigenverantwortlichen Weg alleine weiter zu kommen, und wenn es Jahrzehnte dauert, bis er sein Ziel erreicht, der 'hilfesuchende' Schmarotzer schreit laut um Hilfe, nützt alles aus, was geht, oft mehrere Sozialleistungstypen gleichzeitig. Diese Mentalität geht bis hinauf in die Politik (Ämterkumulierung), wo solche, leider durch Jahrzehnte langes 'Training' ('sozial') entstandenes 'Anspruchsdenken' gefördert wurde, bis hin dazu, dass man sich solche Gesetze einfach macht. Der Sammelbegriff heißt für mich Selbstbedienung.

    Der förderungswürdige Hilfsbedürftige muss aktiv gesucht, gefunden werden. Man muss sich mit der Materie befassen und dann sieht man, über welche Stufe man ihm helfen muss, wenn man kann.

    Das, was wir hier in Österreich haben, nenne ich 'Sozialindustrie', 'Gießkannenprinzip', etc., wo man sich diese Mühe nicht macht, jeden einzelnen Fall von Hilfsbedürftigkeit zu behandeln. Mindestsicherung heißt das Zauberwort für alle Schmarotzer, die brav tagelang in den Ämtern herumlungern um das auch zu bekommen, einschlägige 'hilfsbedürftige' (zugewanderte) Heißsporne helfen da sogar mit dem Messer nach und bringen einfach einen Betreuer um, wie aus Deutschland berichtet wird. Damit sind aber nicht die vorübergehenden Arbeitslosen gemeint, sehr wohl aber Langzeitarbeitslose.

    Auch mir ist klar, dass etwa 30% der Leute, die hierher kommen, echte Flüchtlinge sind, die nichts mehr haben. Aber sogar das ist einer Hinterfragung würdig, denn die wirklich Verfolgten und Bedrohten, z.B. in Syrien, sind dort längst alle ermordet worden, sie hatten ja kein Geld für teure Schlepper.

    Also wirklich helfen kann man nur dann, wenn man die Hilfsbedürftigen abholt, sie selbst sucht. Sichere Aufnahme- und Abschiebelager vor Ort wären so eine kostenschonende Möglichkeit.

    Noch ein Aspekt kommt hinzu: Da fast alle hierher kommenden 'Flüchtlinge' Mohammedaner sind, die sich an den Koran halten, lügen sie im Namen Allahs, wenn es nur dem Zweck dient, die Ungläubigen zu schädigen. Christen werden dort vor Ort ermordet, und kommen gar nicht hierher.

    Christen aber sind zum Unterschied von den neuen Importen, eher eigenverantwortlich als die, die zufolge Religion lügen, ausnützen, überrennen und abkarren, was geht, da sind sie mit unseren Sozialisten sehr verwandt, sie demonstrieren ja auch zusammen des Öfteren für ihre 'Rechte' ....

    Deutlicher kann man den Irrweg des Sozialismus nicht sehen, während man schreit 'sozial', 'Mindestsicherung', etc. nimmt man alles, was man hat und gibt es den Feinden.

    Wer unberechtigt Sozialhilfe empfängt, ist für mich ein Schmarotzer, der zu faul ist zu arbeiten, um sein Leben zu finanzieren.

    Soviel zum 'Sozialdschungel' mit Erweiterung um die 'Flüchtlinge' ins Sozialsystem.

    Denken wir daran, dass wir arbeiten müssen um zu leben und nicht leben um nicht zu arbeiten. Für solche, die nicht arbeiten (können, wollen) ist hier nicht Platz. Studien sprechen davon, dass solche uns bis 2060 im Sack liegen, wenn es uns dann noch geben wird und wenn keine neuen mehr hinzu kommen. Und dann gehen sie nahtlos in Pension ...

    Jeder Gutmensch trägt dafür die Verantwortung, jede Gutmenschpartei, dass wir in Österreich diesen Zustand des 'Anspruchdenkens' erreicht haben, statt des verantwortlichen Denkens.

    Denken wir auch daran, wenn wir wieder einmal wählen gehen dürfen !

    • otti
      10. Juni 2017 18:21

      Josef:!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Riese35
      10. Juni 2017 19:22

      **************************************************************************!

      Ein ganz wichtiges Unterscheidungsmerkmal, wie man den wirklich Bedüftigen erkennt und ihn von Schmarotzern unterscheiden kann!!! Das sollte Pflichtlehrstoff an allen Schulsen sein.

    • Weinkopf
      10. Juni 2017 23:18

      Großartig! Danke.

    • Freidenker (kein Partner)
      12. Juni 2017 08:13

      Herr Maierhofer: Wie immer - Super Beitrag!!!!!

    • Torres (kein Partner)
      12. Juni 2017 12:47

      Es sind keineswegs 30% echte Flüchtlinge (im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention), sondern weniger als 5%, wie es, unter vielen anderen, auch der ehemalige Leiter des Flüchtlingslagers ("Erstaufnahmelagers") Traiskirchen, Franz Schabhüttl, in seinem Buch "Brennpunkt Traiskirchen" aufzeigt.

    • franz-josef
      12. Juni 2017 23:42

      ..und ca. 2,5 % , wie das italienische Innenministerium vor kurzem feststellte.

  19. franz-josef
    10. Juni 2017 10:14

    OT
    http://www.journalistenwatch.com/2017/06/09/fluechtlinge-zuenden-obdachlosen-an-gericht-hebt-haftbefehle-auf/

    Sechs „Jugendliche“ – allesamt „Flüchtlinge“ – sollen Ende 2016 in Berlin einen Obdachlosen in einer U-Bahnstation angezündet haben. Das Gericht hob am Freitagmittag den Haftbefehl gegen alle, bis auf einen Angeklagten auf.
    Sechs „Flüchtlinge“ aus Syrien und Libyen sollen laut Anklage am 24. Dezember 2016 im U-Bahnhof Schönleinstraße die Habseligkeiten eines auf einer Bank schlafenden Obdachlosen angezündet haben. Dabei hätten die 16 bis 21-Jährigen billigend den Tod des Mannes in Kauf genommen. Nur durch das Eingreifen von Fahrgästen sei dieser unverletzt geblieben.

    Am Freitag gab das Berliner Landgericht dem Antrag der Verteidiger der „Flüchtlinge“ statt und hob den Haftbefehl gegen fünf der Verdächtigen, die seit Ende Dezember in Haft saßen, auf. Die Jugendlichen, die des versuchten Mordes angeklagt sind, wurden aus der Untersuchungshaft entlassen und befinden sich nun auf freiem Fuß.

    War doch nur Spaß:
    Der Haftbefehl gegen den 21-jährigen Hauptverdächtigen bleibe bestehen. Dieser hatte laut übereinstimmender Medienberichte im Prozess zugegeben, das Feuer gelegt zu haben. Angeblich habe er zuvor „große Mengen Drogen – darunter Heroin – genommen und reichlich alkoholische Getränke konsumiert“. Außerdem hätte er den Obdachlosen nicht verletzten oder töten wollen. Er habe ihm nur
    „einen Streich spielen wollen“,

    so der 21-jährige Schutzsuchende.

    Ein siebter Angeklagter wurde bereits Mitte März wegen unterlassener Hilfeleistung verurteilt. Gegen ihn wurden zwei Wochen Jugendarrest verhängt, die er mit der Untersuchungshaft bereits abgesessen hatte.
    Am Freitag gab das Gericht zudem den rechtlichen Hinweis, dass auch mildere Strafen gegen die Angeklagten, die zwischen 2014 und 2016 nach Deutschland „flüchteten“, in Betracht kämen. (BS) --------------------

    -----------------

    Beim Durchsehen der heutigen Nachrichten kam mir in den Sinn, daß es sich bei diesem Replacement Migration Projekt , das uns zuerst als Mitleidsmasche angedreht wurde, um eine gigantische VölkerVERGEWALTIGUNG handelt, eine Vergewaltigung nicht "nur" sexueller Natur sondern tatsächlich um eine brutale, kompromißlose Vergewaltigung bisher gelebter Kultur und Tradition.

    Solche - wie man aus Recherchen im Netz vielfach erfährt - angeordnete Milde gegenüber importierten fremden Menschen zeigt die Verachtung und Perfidie der Strippenzieher ganz deutlich. Auch, wohin wir getrieben werden.

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 10:33

      Unpackbar. Doch denke ich, dass es auch keine Lösung ist, diese Verbrecher in unsere komfortablen Gefängnisse einzusperren und dort zu betreuen. Man müsste sie umgehend abschieben oder gestreng nach der Scharia bestrafen... wer hat eine andere Lösung? Eine, die durchführbar ist. Sie frei zu lassen ist jedenfalls die schlechteste Lösung!

    • Pennpatrik
      10. Juni 2017 12:13

      Umvolkung.
      Wer dieses Wort im Presse-Forum verwendet, wird gesperrt.
      Es gibt ja auch kein Volk mehr, nur die "Bevölkerung" keine Muttersprache sondern die "Umgangssprache" und kein Vaterland.

      Die ÖVP beschließt das auf EU Ebene mit und zieht es in Österreich durch. Ich habe keine Ahnung, welche Änderung sich Deutschösterreich er von Kurz erwarten. Es wird keine geben.

      Die Umvolkung ist bereits durchgeführt. Das ist gegessen. Wir müssen unsere Intelligenz darauf eirichten, uns an die "Neue Zeit" anzupassen.

      Alle Wahlergebnisse weisen darauf hin, dass wir unaufhaltsam in diese "Neuen Zeiten" gehen.

    • otti
      10. Juni 2017 18:26

      ich möchte wenigstens e i n m a l in meinem Leben die Möglichkeit haben, so einen "Richter" zu fragen, w a s er sich dabei denkt !

    • Weinkopf
      10. Juni 2017 23:26

      Es ist einfach unglaublich! Wann wird das Volk wach??

    • franz-josef
      11. Juni 2017 00:05

      Sieht nicht nach Aufwachen aus:

      Nach offiziellen Angaben der schwedischen Regierung ist die Zahl der sexuellen Belästigungen in den letzten zwei Jahren landesweit um 70 Prozent gestiegen. 13 bis 14 Prozent der Frauen geben an, nicht abends und nachts nicht mehr alleine auf die Straße zu gehen, aus Angst vor Übergriffen. (MS)
      Ein neuer Bericht in Schweden enthüllt, dass die Zahl der sexuellen Belästigungen auf Festivals im vergangenen Jahr um 1000 Prozent gestiegen ist, das berichtet die schwedische Zeitung Expressen.
      http://www.journalistenwatch.com/2017/06/10/1000-prozent-steigerung-bei-sex-attacken-in-schweden/

  20. Bob
    10. Juni 2017 09:59

    Ich würde nicht, wie die flotte Lotte, mit einem Grundeinkommen die Menschheit verwöhnen, sondern mit einer Grundarbeit. Jeder der Unterstützung bekommt, soll auch soziale Arbeit verrichten müssen. Es kann nicht sein das Bürger den ganzen Tag in der sozialen Hängematte liegen, und bestenfalls durch Pfusch noch ein schwarzes Einkommen haben.
    Diejenigen die durch ein Unglück in die Lage der Mindestsicherung gezwungen wurden, werden sicher auch gerne die Möglichkeit der sozialen Hilfe für andere in Anspruch nehmen.

    • Rau
      10. Juni 2017 10:19

      Bürger liegen eh nicht in der "Sozialen Hängematte". Die ist gar nicht so sozial. Niemand, der bei Verstand ist will da wirklich hineingezogen werden. Andere Frage, was genau ist eigentlich der Unterschied von Hartz4 und Mindestsicherung. Beides kriegt man ja nur dann, wenn einem ausser einer Hängematte ohnehin nix mehr bleibt.

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 10:39

      Bob, soviel Arbeit gibt es nicht - sie müsste wie schon unten gesagt künstlich geschaffen werden, was ja jetzt schon der Fall ist, s. Subventionen und staatsnahe Betriebe. Das alles wäre bei meiner Variante des bedingungslosen Grundeinkommens einzusparen! So ein Arbeitsplatz für die Statistik kostet ja wesentlich mehr als ein Grundlohn.

      Auf dem Dienstleistungssektor gibt es noch einiges zu tun, stimmt, aber auch das werden bald Roboter übernehmen, denn es ist nicht jedermanns Sache.

    • Bob
      10. Juni 2017 13:30

      Auch Roboter muß man entwerfen, bauen, reparieren und warten. Maschinenstürmer gab es schon immer.

    • Rau
      10. Juni 2017 21:24

      Die, die das können, werden immer hochbezahlte Spezialisten sein. Können Sie's?

    • Sensenmann
      11. Juni 2017 14:01

      @Flotte Lotte

      Es gibt nicht genug Arbeit in diesem Land?
      Es darf gelacht werden!
      Ich habe Arbeit für Bau- und Werkbataillone auf Jahrzehnte hinaus! Wenn ich die Esser schon bezahle, dann habe ich ein Recht darauf, dass sie arbeiten.
      Bei Sträflingen ist es sowieso etwas ganz anderes, da kommt noch die Sühneleistung dazu!

      ALLE haben Arbeit! Und das solange, bis wir dieses Land in einen Garten Eden verwandelt haben.

    • franz-josef
      11. Juni 2017 22:46

      @ Sensenmann
      Na sicher ist das so.
      Bin ganz Ihrer Meinung.

  21. dssm
    10. Juni 2017 08:59

    Ich sehe da einen Zusammenhang mit der Masseneinwanderung. Die deutsche Sozialindustrie hat unter den Harz IV Sätzen gelitten! Es waren einfach weniger Betreuungsobjekte da. Könnte es sein, daß diese ‚Lücke‘ dann absichtlich geschlossen wurde? Gar mache Einladung durch Politiker deutet in diese Richtung.

  22. Ausgebeuteter
    10. Juni 2017 08:28

    Zur "Liste Sebastian Kurz" - sprich ÖVP neu:

    Ebenso wie die SPÖ mit dem Plan A erkannte, dass sie sich stark verändern muss - sonst sie weiter Anhänger verliert - hat auch die ÖVP mit der Liste Kurz reagiert. So erfreulich es wäre, wenn alte Strukturen und einzementierte Missstände beseitigt werden, stellt sich nun heraus, dass alles nur "alter Wein in neuen Schläuchen" ist.

    Das Team von Kurz bestätigte mir unter dem Titel "Wahrheiten ansprechen" nach persönlicher Anfrage, dass der Listenführer weiterhin den (menschenverachtenden) Islam für gut hält und nur den politischen Islam ablehnt, dabei aber nicht erkennt, dass dies nicht zu trennen ist. Weiters ist der dafür, dass die Homosexuellen den anderen (gesunden) Menschen völlig gleichstellt werden und seine Gruppe weiterhin am Reißverschlußprinzip bei den Postenbesetzungen festhält. Also bei Drittreihung einer Dame bei einem Dreiervorschlag diese öfters bevorzugt wird. Zitat: "Wir haben genug starke Frauen, die mit großem Elan und hohem Einsatz kompetent und verlässlich arbeiten". Somit werden viele bisherigen christlichen Grundsätze über Religion und Familie über Bord geworfen.

    Mit diesen Zielen werden frustrierte ÖVP-Wähler nicht zurückfinden, bisher noch treue Wertkonservative vertrieben und auch kaum frühere Wähler anderer Parteien gewonnen. Strache mit seiner FPÖ braucht gar nicht sehr aktiv werden, denn viele Stimmen "fallen ihm dadurch in den Schoß".

    • Romana
      10. Juni 2017 08:59

      Ein Christlich-Konservativer kann diese ÖVP nicht mehr wählen. Es gibt aber auch keine andere Partei, die seine Positionen vertritt, am ehesten noch die FPÖ, denn die Christliche Wählergemeinschaft ist nur eine Randerscheinung.

    • Torres (kein Partner)
      12. Juni 2017 12:52

      Völlig Ihrer Meinung: Kurz tut nur so "progressiv" (oder "konservativ", je nach Sichtweise), in Wirklichkeit plant er keinerlei grundlegende oder echte Reformen oder Änderungen des status quo.

  23. simplicissimus
    10. Juni 2017 07:39

    Nur in ganzer Kuerze:

    Sozialleistungen vom Staat nur fuer wirklich Beduerftige.
    Sicher leichter gesagt als getan, aber die Sozialleistungen gehoeren ausgemistet und mehr Eigenverantwortung her.

    Eigenvorsorge ist angesagt. Da duerfen dann auch Sozialabgaben und Steuern runter.
    Der Mensch kann ruhig etwas mehr gefordert werden. Meist zu seinem eigenen Wohl.

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 08:13

      Es ist halt so - dass uns die Arbeitsplätze immer mehr abhanden kommen durch die Technik, Maschinen, Roboter etc. - die Industrie ist höchst effizient. Daher müssen Arbeitsplätze schon lange künstlich geschaffen werden. Denken Sie nur an die Bauindustrie im staatlichen Auftrag, z.B. die hirnlosen Straßenumbauprojekte, die nur der "Beschäftigungstherapie" und -schönung dienen und dem BIP. Dabei ist alles gepumptes Geld, Schulden für Generationen. Es ist nicht notwendig, dass alle arbeiten. Wir haben mittlerweile meiner Einschätzung nach eine 1/4-Gesellschaft, wenn nicht noch weniger. 1/4 der Bevölkerung tut wirklich was Sinnvolles, alle anderen sind "Schieber"...

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 08:15

      "Schieber" sind (mein seliger Mann hat den Begriff erfunden) Leute, die Akten von einem Zimmer ins andere tragen und dann wieder zurück und zwar nur dann, wenn sie vom Chef gesehen werden...

    • simplicissimus
      10. Juni 2017 08:42

      Ich bin der Meinung, unsere Einkommen sind ueberzogen, wir leben teilweise auf Pump und die Arbeitsplaetze wandern ab. Durch den Geburtenkollaps in den leistungswiklligen Bevoelkerungsschichten, der absurderweise durch weniger passende Geburten ausgeglichen wird, geht uns auch die Leistungsfaehigkeit verloren. Unser Wohlstand ist daher langfristig aeusserst bedroht.

      Ein leistungsfaehiger Nachwuchs, der zumindest die Todesfaelle ausgleicht, hilft uns, die ueberzogenen Einkommen durch groesseres Anbot an guten Arbeitskraeften im Griff zu halten und langfristig wieder wettbewerbsfaehig zu werden. Das ist eine Zukunftspolitik. Ich glaube, Arbeit waere genug vorhanden.

    • dssm
      10. Juni 2017 09:12

      @Flotte Lotte
      Das die Maschinen die Arbeitslosigkeit in den Himmel treiben werden hören wir nun seit über zweihundert Jahren und zwar immer von den gleichen Gruppen, jenen, welche konkret durch eine Automatisierung ersetzt werden und den Sozialisten.

      Wer aber ein wenig wirtschaftsliberal ist, wird erkennen, daß die Wünsche der Menschen unendlich sind, da aber nur endlich Arbeitskraft zur Verfügung steht, wäre Vollbeschäftigung kein Problem. Es mangelt am Willen der Menschen sich zu bilden, Verantwortung zu übernehmen und hart zu arbeiten, also wählt man die Sozialisten und dann gibt es Geld damit ein Loch aufgemacht und damit das andere zugeschüttet wird.

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 10:15

      dssm, so einfach ist das nicht, die Zeiten haben sich geändert, ahm, da die Maschinen den Menschen die Arbeitsplätze wegnehmen, was u.A. auch das Gesundheitssystem sehr belastet, sollen sie auch Steuern bezahlen...

      Ganz prinzipiell: Wir sind nicht auf die Welt gekommen, um zu leiden. Nun sollte man nachdenken, wie man es schaffen könnte, das zu verwirklichen. Ein kleiner Tipp: Der Sozialismus ist keine Lösung, da gebe ich Ihnen recht.

    • simplicissimus
      10. Juni 2017 11:05

      Flotte Lotte, Arbeitsplaetze schaffen, die Annehmlichkeiten und weiteren Fortschritt bereiten. dssm hat recht, die Wuensche der Menschen sind unendlich. Weiters koennte man durchaus auch wieder einmal ehrgeizige Fortschrittsprojekte betreiben, wie etwa den Versuch einer Besiedlung des Mars. Auch wenn es nicht gelingt, die Erfindungen und Erkenntnisse wuerden viel bringen. Ist das nicht besser als herumzuhaengen auf anderer Leute Kosten?

    • simplicissimus
      10. Juni 2017 11:22

      Und weiter, wir koennen unsere westliche Welt schon lange nicht mehr isoliert bertrachten. Es gibt mehr und mehr tuechtige Menschen in Asien, die eine aehnliche Leistung fuer weniger Geld vollbringen. Die Abwanderung der Industrie ist sehr wohl ein Problem, obwohl Statistiker behaupten, dies koenne man in der Wirtschaftsleistung nicht erkennen. Aber es werden arbeitsintensive Industrien durch andere arbeitsextensive ersetzt, das ist das Problem. Langfristig ist der Verlust von Grundstoffindustrien etc jedoch als problematisch zu betrachten, es schafft auch gefaehrliche Abhaengigkeiten.

    • simplicissimus
      10. Juni 2017 11:26

      Und weiter, auch global gesehen kann ich eine Entwicklung nur als aeusserst ungesund betrachten, wenn Gesellschaften, die sich bestens selber erhalten koennen, mit historisch rasender Geschwindigkeit schrumpfen, wohingegen Gesellschaften, die kaum imstande sind, ueber das Existenzminimum hinaus Wohlstand zu schaffen, geradezu explodieren. Freiwillige Sterilisation gegen Gelderhalt (!) waere in so manchem Entwicklungsland angebracht, aber sicher nicht bei uns.

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 12:00

      Naja, simpli, wie auch immer, ob Maschinen oder Billiglöhner, wir haben nicht genug Arbeit für alle. Man muss mit immer mehr Langzeitarbeitslosen rechnen und alles Getue von Beschäftigungstherapie und Schulungen kostet nur viel Geld für nix und wieder nix. Viele Jobs, ich habe das schon erklärt, dienen der Statistik uns kosten sehr viel Geld, etwa der Straßenverkehr, wofür die unzählingen Kreisverkehre stehen. Sie sind ein Symbol für die unsinnige Verschwendung von Geld, für welches man sich auch noch verschuldet!

      Und die Sterilisierung ist sehr wohl bei uns höchst an der Zeit, sonst verschwindet die Ursprungsbevölkerunng völlig, weil wir uns bald assimilieren müssen.

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 12:03

      Zudem kommt ein Heer von Akademikern, die keine Berufsausbildung haben, aber Magister sind - von Orchideefächern. Für diese müssen auch Beschäftigungen geschaffen werden. So habe ich im ORF neulich aufgeschnappt, dass die Jugendlichen immer mehr psychische Probleme hätten. Dazu war ein Oberpsychiater geladen. Die Moderation versuchte kleinlaut anzumerken, dass die Pubertät etwas Normales sei, doch das ließ der Herr nicht gelten. Vielmehr soll man seiner Meinung nach besser zu oft melden, wenn ein Kind komisch ist, damit man es sofort behandeln kann (am besten mit Pillen). Das alles rührt daher, weil wir viel zu viele Psychologen haben - bald einen auf jeden Staatsbürger! DAS ist krank!

    • Pennpatrik
      10. Juni 2017 12:20

      Vollbeschäftigung gab's in der DDR und der Sowjetunion. Das ist Irrsinn.
      Wenn die Arbeitsplätze wirklich weniger werden würden, wäre der Geburtenrückgang ein Segen. Warum importieren wir dann Arbeitskräfte?
      Ein typischer sozialistischer Widerspruch.

    • Sensenmann
      10. Juni 2017 12:25

      Ach du gute Güte!
      Es gibt nicht genug Arbeit?

      Noch ist das Land nicht mit makelloser Infrastruktur gesegnet, von angemessener Pflege der Landschaft weit entfernt.
      Wenn ich nur einmal durchs Land gehe, finde ich hundert Dinge, die gemacht gehören.
      Dort wo kein Geld da ist, wird das eben ein Arbeitsdienst lösen müssen!
      Einer aus den Menschen, die wir ohnedies bezahlen. Die werden 3 Tage die Woche im Radl antreten und zugeteilt bekommen, was zu tun ist.
      Mir fällt da schon was ein.
      Für Häftlinge dürfen es durchaus auch 12 Stunden 364 Tage im Jahr sein (ein Tag, nämlich der der Verurteilung wird durch hartes Lager und Nahrungsentzug bei Dunkelhaft dem Täter ins Gedächtnis gebracht).

    • simplicissimus
      10. Juni 2017 15:11

      Flotte Lotte, Sie meinen die Urbevoelkerung schwindet weniger bei freiwilliger Sterilisation? Meinen Sie nicht, es waere eher umgekehrt? Warum sollen sich Familienvaeter, die von der Kinderbeihilfe leben, freiwillig sterilisieren lassen? Und warum Karrierefrauen nicht?

      Vielleicht waren die linken Diskussionen schon ein bisschen verwirrend?
      Oder verstehe ich wieder etwas nicht?

      Wenn Sie allerdings einen Haufen Geld - nur fuer Niedrigverdiener - fuer freiwillige Sterilisation anbieten, dann koennte die Rechnung vielleicht aufgehen.
      Glaub ich aber nicht wirklich.

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 18:14

      Simpli - das habe ich Ihnen unten schon einmal erklärt, es gibt nach meinem Modell keine Familienbeihilfen mehr. Das Kinderkriegen wird nicht mehr gefördert. Und deswegen meine ich das auch nicht, was Sie mir unterstellen, denn das wäre ja ziemlich dümmlich. Bloß kann ich nichts dafür, wenn Sie das nicht verstehen, obwohl ich es Ihnen schon mehrfach erklärt habe. Lesen Sie unser Gespräch von weiter unten noch einmal durch. Die Menschen sollen dafür belohnt werden, sich freiwillig sterilisieren zu lassen. Das ist gerade für Besserverdiener nicht sehr wichtig.

      Das jetzige System, Kinderkriegen zu fördern, führt ja zur Vermehrung der eher Ärmeren. DAS ist schwachsinnig.

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 18:20

      Ich habe Ihnen aber auch weiter unten zu Ihrem Einwand, die Leistungsträger dabei zu fördern, leicht zugestimmt, falls es nicht von selbst klappt durch die totale Umstellung des Systems auf Grundlohn und Abschaffung sämtlicher Förderungen und anderer Sozialleistungen. Wenn die Leute, denen es finanziell gut geht, sich keine Kinder leisten wollen, dann ist ihnen aber ohnehin nicht mehr zu helfen! Man müsste sich allerdings etwas einfallen lassen, dass Mütter wieder bei ihrem Kindern bleiben dürfen! Man muss dazu die Familienbesteuerung wieder einführen.

    • simplicissimus
      10. Juni 2017 18:27

      Das beste System waere die Foerderung des Kinderkriegens ueber die Einkommenssteuer. Fuer Auslaender soll es keine oder deutlich reduzierte Beihilfen geben.
      Ist meine Meinung.
      Mit sterilisation sollte man in Entwicklungslaendern arbeiten.

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 18:37

      Das passt aber nicht zum Modell der totalen Vereinfachung und daher Ersparnis für Menschen und Umwelt vom GRUNDLOHN. Dieser bedingt, dass ALLE Förderungen ausnahmslos zu streichen sind. Hammas jetzt langsam, Simpli? :)

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 18:42

      Viele Leute lassen sich auch hierzulande schon freiwillig sterilisieren. Das ist nichts Barbarisches. Wenn es noch dazu belohnt wird? Wissen Sie eigentlich, dass die Welt durch die Überbevölkerung schlapp machen wird? Die Menschheit benimmt sich wie eine Heuschreckenplage. Sie fressen alles kahl und dann sterben sie, weil nichts mehr da ist. Die Menschen fressen sich dann gegenseitig auf. Was ist grausamer? Die Förderung des Kinderkriegens ist absolut idiotisch. Ich würde in dem Fall sogar den Entwicklungsländern Geld geben, wenn sie sich freiwillig sterilisieren lassen.

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 19:01

      Naja, Simpli, Ihr letzter Vorschlag war schon ganz gut - mein System ist sowieso nicht realistisch. Eher führen sie diesen Grundlohn zusätzlich zu allen anderen Sozialleistungen ein und damit bin ich nicht einverstanden. Entschuldigen Sie meinen Kampfeifer.

    • simplicissimus
      10. Juni 2017 22:23

      Ich bin fuer keinen Grundlohn. Auch nicht fuer Foerderungen.
      Jedes Kind soll bloss die Einkommenssteuer um einen bestimmten Prozentsatz verringern.
      Und in explodierenden Entwicklungslaendern kann man durchaus Geld fuer Sterilisierung anbieten. Waere eigentlich recht simpel.
      Ein bedingungsloser Grundlohn in dieser verfuehrerischen Hoehe wird die Leistungsbereitschaft bei viel zuvielen Menschen ruinieren.
      Und die Staatsfinanzen.
      Danke fuer die Diskussion.

  24. Flotte Lotte
    10. Juni 2017 07:13

    Einen enormen Bürokratieabbau könnte man erzielen, wenn jeder ein bedingungsloses Grundeinkommen bekäme - natürlich statt aller anderen Zuwendungen mit Abschaffung sämtlicher Sozialtransfers und Subventionen. Auch Rentner bekämen dieses Grundeinkommen und nichts darüber, doch müsste man für diesen Fall eine Übergangsfrist schaffen. Denn wer mehr haben will, soll sich privat versichern und das braucht eine gewisse Anlaufzeit. Ich bin mir sicher, dass uns das weniger kostet als die jetzige Lösung der mutliplen Bezüge, wobei es auch auf eine gewisse Raffinesse ankommt, was man da rausholen kann.

    Auch für Kinder soll es nichts Zusätzliches geben als diese eine Grundsicherung. Abschaffung der Familienbeihilfen. Sämtliche Beihilfen sind abzuschaffen.

    Ich sprach auch die Förderungen für Landwirtschaft und Industrie an. Auch diese würde ich einstellen. Sobald es ein Grundeinkommen für alle gibt, ist es nicht nötig, Arbeitsplätze zu fördern; unter diesem Aufwand werden die Subventionen ja primär vergeben.

    Das Grundeinkommen muss so hoch sein, dass man davon leben kann. Bei den jetzigen Preisen würde ich meinen, es müsste bei 1.200,- Euro netto liegen; denn es würde auch keine Wohnzuschüsse mehr geben. Was die Personen besitzen usw. geht niemandem was an und es ist weiterhin tabu wie für Einbrecher und Diebe.

    Energie, Wasser, Internet/Telefon und bestimmte Grundnahrungsmittel sollten bald kostenlos sein, freilich nur für eine Menge, die den Bedarf einer Person deckt, sodass nicht geurasst wird.

    Freiwillige Sterilisationen würde ich allerdings belohnen bzw. fördern...

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 07:20

      @Kinder - die Grundsicherung der Eltern natürlich. Kinder selbst erhalten noch nichts.
      @Sterilisation - nur ein Kinder oder keines, nicht mehr.

    • simplicissimus
      10. Juni 2017 07:28

      Bedingungsloses Grundeinkommen von Euro 1.200.-???????????
      Fuer jeden?
      Da krieg ich mit 4 Kindern und meiner Frau 7.200 netto. Super!!!

      Freiwillige Sterilisation foerdern?
      Bei leistungswilligen Buergern, die das Grundeinkommen finanzieren?
      Oder bei wem?

      Das soll doch nicht etwa Satire gewesen sein?

    • simplicissimus
      10. Juni 2017 07:29

      Werte Flotte Lotte, ich glaube, Sie meinen das Ganze etwas anders, als es rueberkommt.

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 07:33

      Aber simpli, ich habe das ja im Zusatz schon erklärt, weil ich dachte, das klingt jetzt so.

      Freiwillige Sterilisation würde für alle gefördert. Voraussetzung: Entweder kein Kind oder max. eines. Wohlhabendere können Kindern kriegen, soviel sie wollen und sonst auch jeder... nur wird es nicht gefördert.

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 07:37

      Ich sehe schon, ich werde wieder einmal nicht verstanden - so geht es allen verkannten Genies - seufz :)

    • simplicissimus
      10. Juni 2017 07:40

      Ja, fuer mich kommt es leider ganz falsch rueber und das mit den Kindern zu spaet gelesen.
      Kommt vor!

    • simplicissimus
      10. Juni 2017 07:49

      Abgesehen davon wuerde ich angesichts der Geburtenimplosion vorwiegend leistungsfaehiger Oesterreich Kinder foerdern- als %-Reduktion der Einkommenssteuern. Haette einen positiven Effekt.

    • Specht
      10. Juni 2017 07:56

      Unsere muslimischen Einwanderer und Refugees werden sich schief lachen falls so etwas wie freiwillige Sterilisation in Mode käme.

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 08:07

      Simplicissi - @Fördern von Leistungswilligen - ich denke, durch die Streichung der Förderung für Nichtleistungswillige, pendelt sich das ohnehin ein. Denn wer sich eben mehr Kinder leisten kann, wird auch mehr kriegen. Doch muss er dafür eben mehr tun als Kinder machen... doch kann ich mir das schon vorstellen, dass man es Leistungswilligen noch leichter macht. Doch bedenken Sie, durch meine Reform würde es ohnehin viele Vereinfachungen geben.

      Specht - muss man sehen, wenn es belohnt wird, und anderenfalls große Armut droht, würden sie es vielleicht doch irgendwann begreifen oder in ein Land auswandern, das geeigneter ist für ihre Zwecke oder gar wieder heim gehen...

    • Ausgebeuteter
      10. Juni 2017 08:40

      @Flotte Lotte:
      Die linke Forderung nach BGE (Bedingungsloses Grundeinkommen) ist nicht neu und kommt immer wieder zur Diskussion und wurde teilweise schon in anderen Staaten versucht. Die Erfolge sind überschaubar, da sie diametral zur Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft stehen. Denn das BGE würde bedeuten, dass 1/3 oder die Hälfte der Menschen in Arbeit für den Rest der Bevölkerung - und aller "willkommenen Migranten" - aufkommen müssen. Auch wer nur die vier Grundrechnungsarten beherrscht wird erkennen, dass diese Rechnung nicht aufgehen kann. Nicht vergessen, unser Staatsbudget besteht schon aus fast 50 % Sozialleistungen, welches großteils nur durch Staatsschulden gedeckt wird.

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 08:56

      Ausgebeuteter - ahm, die Sozialleistungen würden ja alle wegfallen und auch sonstige Bürokratie und Förderungen... rechnen Sie doch einmal, was man sich alles sparen kann dadurch, denn im Prinzip bekommt ja eh jeder Beihilfen, bloß ist der Aufwand ein viel höherer als mit einem Grundeinkommen für alle.

      Wenn sie teilw. woanders versucht wurde, dann eben nicht auf meine Weise, weil ich bin keine Linke.
      Wo ist das denn gescheitert und wieso?

      Die Leistungsbereitschaft wird dadurch gefördert, dass das Grundeinkommen ja nicht zufriedenstellend ist. Und natürlich kann einer, der sich etwas verdient, viel besser leben und sich mehr leisten. Glauben Sie, es gibt dann niemanden mehr, der das möchte

    • Ausgebeuteter
      10. Juni 2017 09:14

      @Flotte Lotte:
      Tatsächlich werden bei einem BGE die bisherigen direkten finanziellen Sozialleistungen eingerechnet. Trotzdem ist das BGE meist zu hoch angesetzt, dass es sich für den Mindestlohn gar nicht lohnt, "offiziell" zu arbeiten ("schwoarz" geschieht so einiges und nicht deklarierte Geldreserven sind meist auch vorhanden). Als Gegenmittel versuchen die Gewerkschaften und AK, den Mindestlohn (für einfache Arbeiten ohne Berufsausbildung) zu erhöhen, was wieder einen Arbeitsplatzexport ins Ausland bedeutet. Die Nachteile des BGE überwiegen deren Vorteile. Selbstverständlich sollen Kinder, Kranke und Alte in unserem Staat nicht hungern müssen, aber derzeit läuft doch vieles schief.

    • dssm
      10. Juni 2017 09:35

      @Flotte Lotte
      Ein diskutierenswerter Vorschlag (mit der Sterilisation hätte ich aber keine Freude).
      Nur die 1200 gehen rein rechentechnisch nicht. Denn bei unserem BIP verbliebe pro Einwohner rund 3500 Euro/Monat, die aber erarbeitet werden müssen. Irgend einen Nachtwächterstaat wird es wohl geben, also bleiben wohl nur 3000 übrig. Da aber nur rund 75% erwerbsfähig sind, bleiben 2250 übrig. Wie Sie sehen, sind wir an dieser Stelle bereits unter(!) dem statistischen netto Einkommensmittel (gemäß Statistik Austria), welches bei rund 2400 liegt. Und nun beginnen Sie Ihre Verteilung, eine einfache Tabellenkalkulation reicht.
      Ich bin auf Ihre Ergebnisse gespannt!

    • Bob
      10. Juni 2017 09:49

      Ich darf die Marxistin Flotte Lotte herzlich in unserer Runde grüßen.

    • Scheherazade
      10. Juni 2017 10:03

      Hurra, das marxistische Paradies bricht an! Alle haben gleich viel von ...Nichts! Hat zwar bis jetzt noch nirgends funktioniert, aber hey, wen kümmert das schon. Wenn Ideologie und Realität nicht zusammenpassen, dann eben Pech für die Realität. Da ist die freiwillige Sterilisierung für Erdowahns "macht fünf Kinder statt drei"-Gebärmaschinen (oder reden wir hier etwa gar über die Männer?!?1!) nur noch das Sahnehäubchen auf dem Kuchen.

      Made my day.

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 10:22

      Ausgebeuteter - wer etwas arbeitet, wird sich ZUSÄTZLICH zur Grundsicherung etwas verdienen. Und wenn das nur 500 Euro sind, so hat der Betroffene schon statt 1.200,- Euro 1.700. Die Sache mit dem Mindestlohn ist ersatzlos zu streichen. Ach das bräuchte man nicht mehr; denn das Grundeinkommen IST der Mindestlohn.

      Zu dem Rest und der Besterndelung: LOL, ich war ja lange Zeit unter Linken - dort ist es genau umgekehrt, dort wurde ich als Rechte eingestuft. Kaum meinten sie, irgendeine Aussage von mir, wäre dort einzuordnen, durfte ich mich total runtermachen lassen dafür. Aber es gab auch ein paar Intelligentere...

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 10:24

      Besonders der Scheherazade, ist ein extrem bösartiger Geist.

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 10:28

      Der hat sicher einen anderen Nick und diesen dazu, die Sau rauszulassen, ist mir gestern schon aufgefallen..... :)))

    • Rau
      10. Juni 2017 11:16

      Ich frage mich woher das Steueraufkommen für das BGE herkommen soll. Wenn man vom Durchschnittseinkommen 1200 abzieht arbeiten doch die wenigsten in einem Bereich in dem überhaupt Lohnsteuern anfallen. Warum sollte überhaupt jemand mehr verdienen wollen, nur um dann das "Privileg" zu haben Steuern und Abgaben leisten zu dürfen, die ihn dann erst recht wieder auf das Niveau des BGE runterdrücken. Vielleicht versteh ich da auch etwas falsch

    • simplicissimus
      10. Juni 2017 11:30

      Flotte Lotte, kraenken Sie sich nicht, hat Sie nicht Corto Maltese hier in diesem Blog einmal ins ganz ganz rechte Eck gerueckt?
      Eigentlich schadet es nicht, wenn man einmal eine extremere Idee aufwirft, regt an, ein bisschen tiefer nachzudenken!

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 12:12

      Danke Simpli, so sehe ich das auch - mir ist es hier wirklich manchmal zu fad ;)

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 12:18

      Rau, ich denke, wenn man sich wirklich alles andere spart - die gesamte Bürokratie, die Subventionen etc., so genügte eine Flattax von 20% für alles, was zusätzlich verdient wird. Auch die Flattax wäre eine enorme Einsparung in der Verwaltung! Wie oben schon erwähnt, wäre ich auch für eine Maschinensteuer - hierzu müsste man sagen, welchen Gewinn bringt sie und wieviele Arbeitsplätze ersetzt sie. Das kann man sicher bemessen und die Maschine müsste sogar etwas mehr bezahlen als Arbeiter mit der selben Leistung. Da kriegen Sie schon was rein. Natürlich muss man allerdings die Schwarzarbeit rigoros bekämpfen. Dazu habe ich momentan keine Idee, weil ich gegen totale Überwachung bin.

    • Sensenmann
      10. Juni 2017 12:35

      Wenn man schon das marxistische Paradies mit Einkommen ohne Arbeit (pflegt eh nur in Chaos, Elend und Zusammenbruch zu enden, aber bitte sehr) fordert, dann stelle ich dem das bewährte Konzept der Romanfigur des Marquis del la Taillade-Espinasse entgegen. Dieses beinhaltet eine negativ progressive Einkommensteuer.
      Kurz gesagt, für ein Einkommen von 12000 Euro im Jahr bezahlt man 11000 Euro Steuern, für eines von 1 Million Euro nur einen Euro. Also wird jeder all seine Kräfte anstrengen, der Progression zu entkommen, was einen enormen Fruchtbarkeitsfortschritt in der Volkswirtschaft auslösen wird.
      Als Gegenpol ebenso "diskussionswürdig" wie das Einkommen ohne Arbeit....

    • Sensenmann
      10. Juni 2017 12:43

      Spaß beiseite.
      Aber die Flattax von 20% ist das einzig Wahre.
      20% auf alle Einkünfte und fertig. ebenso 20% MwSt, 20% KESt. Sonst NICHTS!
      Investitionsgüter werden abgeschrieben aber so, daß kein Scheingewinn besteuert wird (denn der Ersatz für die Maschine kostet nach 10 Jahren ja nicht die 100% sondern z.B. 140%, die Differenz ist der Scheingewinn, der den Unternehmen die Substanz wegsteuert und woran sich der Sozi mästet, bis alles Pleite ist) und darüber hinaus gibt es nichts.

      Der 20%-Satz wird pro Jahr soweit gesenkt, als der Staat damit positiv bilanzieren kann.
      Steuerhinterziehung wird wie Steuerverschwendung bestraft, Bereicherung am Volksvermögen wie im Zusatz zum StGB vorgesehen.

    • Sensenmann
      10. Juni 2017 12:52

      Was die freiwillige Sterilisation betrifft:
      Was sich an fremdvölkischem hier niederlassen will, kann das nur nach selbiger. Rest erhält ein geduldetes Bleiberecht für maximal 5 Jahre, fremde Kinder werden nicht finanziert.
      Damit wird verhindert, daß unser Biotop durch invasive Spezies überwuchert wird.
      (Heute habe ich meinen Öko und Naturschutz-Tag!)
      Für Männchen, die oversexed sind, empfiehlt der Veterinär ohnedies Kastration. Wie man ja weiß waren die Eunuchen besonders treu und handzahm. Dann sind brünftige MUFLs nach Tullner Art garantiert kein Problem mehr und fügen sich besser in das Arbeitsumfeld...

    • Majordomus
      10. Juni 2017 13:09

      @Sensenmann 12:52
      Das und KEIN Familiennachzug.
      Gerade im Spiegel gelesen:
      Pakistan: 2 Brüder, 6 Frauen, 58 Kinder
      http://www.spiegel.de/fotostrecke/pakistan-2-brueder-6-frauen-58-kinder-fotostrecke-148175.html

      Wenn es nur einer (vorzugsweise ein "Minderjähriger") aus dieser Sippe schafft, einen Fuß nach Europa zu setzen und nach dem Willen der EU seine Familienzusammenführung bekommt, sind die übrigen 65 auch bald da.

      Bei einer Mindestsicherung pro Kopf von 1.200,- wären das 79.200 EUR nur für diesen Clan. Pro Monat. Pro Jahr 950.400 EUR, allfällige Neugeborene nicht eingerechnet.

      Knapp eine Million Euro/Jahr.
      Tausende von denen sind schon hier...

    • Flotte Lotte
      10. Juni 2017 18:27

      Sensenmann - räusper, bzgl. Kastration bin ich Ihrer Meinung - im Falle von Triebtätern. Dies sollte dann aber auch für alle gelten, nicht nur für muslimische...

      Ich sag Ihnen nur eins: Das alles kriegen wir bei den P.C.Scheinheiligen nicht durch.

      Sie sollten sich bzgl. meiner Vorstellung vom Grundlohn von der linken Benützung dieses Begriffes befreien (die meinen das eh anders) und mal überlegen, dass ohnehin jeder eine Unterstützung erhält - auch über die sog. Sozialtransfers. Es gibt im Staat nur noch wenige sog. Nettozahler - also Menschen, die mehr ins System einzahlen als sie rausbekommen. Hier wäre ich übrigens für Transparenz. Ich bin nur dafür, den Aufwand zu verringern...

    • Anmerkung (kein Partner)
      12. Juni 2017 06:18

      Die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen wird vor allem von denen erhoben,

      - die zu faul dazu sind, den exzessiven Sozialstaat auszumisten,

      - die das Schmarotzertum für eine kulturell hochwertige Lebensweise halten,

      - die ihre Arbeitsscheu verschleiern wollen,

      - die sich nicht an die guten Sitten halten und anderen Menschen auf der Tasche liegen wollen,

      - die sich zu Sozialismus und Kommunismus bekennen wollen.

    • Flotte Lotte
      12. Juni 2017 07:26

      Anmerkung, dass Sie so oberflächlich sind, dachte ich nicht! - meine Gründe: möglicherweise Ihr erster Punkt - besser einfach alles zusammenhaun, als weiter herumzuflicken daran.
      2. Rechnerisch bringt das BGE große Einsparungen, wenn man es konsequent mit einem totalen Systemumbau verknüpft.
      Ein wesentlicher Punkt wäre in der Tat der Wegfall aller künstlich geschaffenen Arbeitsplätze.
      3. Es ist humaner - wie soll ich sagen? Es wird ja so manchem auch Unrecht getan. Das fällt dann weg.
      4. Dass es humaner ist, würde das Gesundheitssystem entlassen, das ja nur so vor Hypochondern und echten Psychopathen strotzt, doch gehen eben selische Kranheiten auch langsam ins Physische...

    • Anmerkung (kein Partner)
      12. Juni 2017 22:51

      Merken Sie nicht, dass Sie hier so argumentieren, als ob Sie zur Brüsseler Propagandaabteilung gehören würden?

      Die sittliche Dimension ist Ihnen völlig egal. Für Sie zählt nur eine obskure Nutzenfunktion.

      Strukturell genau gleich argumentiert man in Brüssel, dass die Milliardenströme nach Griechenland weitergehen müssen, um die Euro-Währung zu bewahren und um Solidarität mit den "armen" Griechen zu zeigen. Keine Spur von dem Gedanken, dass die Milliardenzahlungen nach Griechenland schon deshalb unterbunden werden müssten, weil es nicht zulässig ist, dass das eine Volk sich auf Kosten von anderen Völkern ein völlig unangemessenes Wohlleben leistet.

  25. brechstange
    10. Juni 2017 06:13

    Es ist nicht alles Gold, was glänzt! Auf in die Sozialunion!

    HartzIV ist ein sozialistisches Modell, das jeder Marktwirtschaft entgegensteht. Wer damit hausieren geht, verdeckt den Offenbarungseid.

    Deutschland profitiert von global gut aufgestellten Unternehmen, nicht von HartzIV.

    Eh klar, dass unsere phantasielosen Politiker nur nachtanzen können.

    • dssm
      10. Juni 2017 09:42

      @brechstange
      Der Trick geht anders. Die Unternehmen können endlos exportieren, da ja eine Gegenverrechnung kaum stattfindet (Target Salden, EU-Strukturfonds, Anleihenkäufe der EZB, europäische Rettungsfonds, Bail-Outs). Die riesigen Guthaben der Deutschen haben als Gegenbuchung wertlose Schuldtitel. Wenn Sie die Geldflüsse verfolgen, so sind die deutschen Sparer die Dummen, während Banken und Exportwirtschaft kassieren, wobei der Staat mittels Steuern ordentlich mitschneidet. Das böse Erwachen wird kommen, wenn die Guthaben gebraucht würden, denn niemand wird wohl ernstlich einen Zahlungswillen bei den Schuldnern vermuten.

    • brechstange
      10. Juni 2017 09:58

      dssm

      Sie sagen es, wie es ist. Noch sieht man es nicht ganz klar, doch immer mehr sehen klar. Die deutschen Unternehmer, die nun in Pension gehen und für ihre Pension angespart haben, sind bereits mit ordentlichen Einschnitten bis auf die Hälfte konfrontiert. Wer sich nur darauf verlassen hat, ist im Alter verlassen. Er kriegt ja dann HartzIV, wenn er alles, was er aufbaute, abgegeben hat. ;-) So ein tolles System, von der Substanz anderer leben und das auch noch gutheißen. Schreckt mich schon.

  26. Helmut Oswald
    10. Juni 2017 03:43

    „Hartz IV“ ist ziemlich genau das, was auch Österreich bräuchte. Denn das, was unter diesem Stichwort in Deutschland passiert ist, war eindeutig die klügste Maßnahme, die seit langem in Europa realisiert worden ist.

    Und weil dieses Land von einer Ansammlung lauter Trottel regiert wird, hat die klügste Maßnahme, die seit langem in Europa realisiert wird, nicht die geringste Chance auf Umsetzung. Mehr zu sagen erübrigt sich schon wieder.

    • machmuss verschiebnix
      10. Juni 2017 13:20

      Und zur Schande der Ösi-Genossen wurde Hartz IV von einem
      Genossen eingeführt . . .

    • Helmut Oswald
      10. Juni 2017 15:51

      Was bei den ÖSI Genossen natürlich hinter der vorgehaltenen Hand mit irgendwelchen Piefke - Ressentimenst kommentiert wird - wohingegen die irre Kanzlerin als vorbildlich gilt (und wahrscheinlich gar nicht Piefke ....) - ja Inländerhass darf immer sein, nur Ausländerhass wird auch bestraft ... in der verkehrten Welt der Eh scho Besseren Leut ...

  27. kritikos
    10. Juni 2017 02:04

    Österreich vorzuschlagen, ist das allein schon ein Zeichen, dass das eine gute Sache wäre. Nach der Wahl wird er wohl / hoffentlich nach OÖ zurückkehren.
    Der lapsus scribendi ist von mir nicht zu beseitigen gewesen, bitte um Nachsicht.

  28. kritikos
    10. Juni 2017 01:59

    Es ist schade und ärgerlich, dass sich kein bedeutender Politiker traut, die sinnlose Flut von Studien zu beseitigen, die in Wahrheit einerseits nur die Meinung des Aufraggebers bestätigen und andererseits viel kosten. Aber Hauptsache, man hat wissenschaftliche Beweise für was immer und ein paar brotlose Akademiker verdienen.
    Hartz IV wird zwar immer wieder in den Medien erwähnt, den Kern dieses Programms hört und sieht man nirgends. Wenn unser so erfolgreicheher und kompetenter Sozialminister dagegen ist, etwas Ähnliches in Ö





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