Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen



Kann man Recep Tayyip Erdogan mit Adolf Hitler vergleichen?

Lesezeit: 6:00

Ja, man kann. Es gibt zwischen dem türkischen Machthaber und dem einstigen deutschen Führer erschreckende Parallelen. Besonders in diesen Stunden muss man das empfinden, da rund um die Olympischen Spiele in Rio jetzt viele Filme und Dokumentationen an die Inszenierungen Adolf Hitlers und viele beklemmende Techniken der totalitären Macht bei den Berliner Spielen 1936 erinnern.

Die Ähnlichkeiten sind groß, auch wenn natürlich – wie bei jedem historischen Vergleich – etliche Unterschiede zu sehen sind.

  1. Am stärksten ähneln sich die beiden Regime durch die riesigen Inszenierungen. Bei ständigen Aufmärschen von angeblich Millionen Menschen mit all ihren aufputschenden und suggestiven Massenpsychologien bleibt kein Raum für eigenständige, abwägende oder gar kritische Gedanken. Außer bei sehr Ich-starken Menschen oder Opfern dieses Staatsterrors.
  2. Bei diesen Massenveranstaltungen wird oft raffiniert die Partei des Führers in den Hintergrund gerückt. Im Vordergrund stehen nationale Einheitsparolen und der Hass auf alle Gegner. Damit kann man viel besser alle schwankenden „Volksgenossen“ einbinden und nicht nur die „Parteigenossen“.
  3. Auch wenn der Begriff „Rassismus“ ein schillernder Allerweltsbegriff ist, der viel zu oft verwendet wird, ist doch klar: Auch Erdogan verwendet gerne rassistisch anmutende Argumentationen, wenngleich er dabei lange nicht so weit geht wie die Nazis.
  4. Beide Male arbeitet die Propaganda vor allem mit Hass auf die angeblichen Gegner. Wobei sowohl die Aversion gegen die Kurden bei den Türken wie auch der deutsche (und österreichische) Antisemitismus lange vor Hitler/Erdogan da waren, aber erst von den beiden richtig hochgepeitscht worden sind. Allerdings ist diese Parallele endenwollend: Denn das harte Los der Kurden ist in keiner Weise mit dem Schicksal der Juden im Nationalsozialismus zu vergleichen.
  5. Beide verwenden den gleichen Trick: Sie würden ja nur auf Aktionen ihrer Feinde reagieren. Hitler beendet die deutsche Demokratie endgültig als Reaktion auf den Reichstagsbrand (wobei Historiker bis heute streiten, ob dieser von den Nazis selbst gelegt war oder nicht); die flächendeckenden antijüdischen Pogrome der „Reichskristallnacht“ waren angeblich nur spontane Reaktionen wegen eines Anschlags auf einen deutschen Diplomaten; und auch beim Weltkriegs-Beginn haben die Deutschen die Fiktion versucht, dass sie nur „zurückgeschossen“ hätten. Ganz ähnlich bei Erdogan: Auch er beendet die Demokratie und veranstaltet die Massenverfolgungen all jener, die nicht für ihn sind, angeblich nur wegen eines mehr als dubiosen Putschversuches gegen ihn. Dieser war freilich so amateurhaft, dass wohl erst nach Ende der Erdogan-Macht Historiker seriös erforschen werden, was es mit ihm wirklich auf sich hatte. Bis heute fehlen mir jedenfalls alle wesentlichen Elemente eines Putschs: insbesondere die Kommunikation von konkreten Forderungen und die Proklamation, wer denn eigentlich die Macht ergreifen wollte. Beides bleibt bis heute im Dunkel. Ein Greis im fernen Amerika kann es wohl nicht sein. Truppen, die ein paar Stunden sinnlos auf den Bosporus-Brücken aufmarschiert sind, beweisen jedenfalls absolut nichts. Filmaufnahmen von angeblichen Gefechten, die hunderte Opfer gefordert haben, fehlen völlig.
  6. Oppositionelle gehen zu Zehntausenden in Gefängnisse. In der Öffentlichkeit ist keiner mehr zu sehen. Auf den leisesten Verdacht, ein Regimegegner zu sein, verlieren Menschen Job und Besitz.
  7. Besonders Medien, Lehrer und Richter waren am raschesten im Visier von Hitler wie Erdogan, was zu Tausenden Säuberungen geführt hat.
  8. Beider Führer spielten mit großer Fertigkeit auf der Klaviatur der hasserfüllten Propaganda.
  9. Da wie dort wurden die Oppositionsparteien so eingeschüchtert, dass sie auch ohne (oder vor ihrem) Verbot keinerlei Kritik am Führer mehr wagten.
  10. Hitler wie Erdogan sind beide durch relativ demokratische Wahlen an die Macht gekommen (wobei vor den türkischen Wahlen die massive Einschüchterung von Medien und Journalisten bereits durch die – ja Erdogan schon damals unterstehende – Staatsmacht selbst erfolgt ist, während die Nazis bei den Wahlen vor ihrer Machtergreifung vor allem durch die Einschüchterungsaktionen ihrer SA-Horden gearbeitet haben).
  11. Hitler wie Erdogan haben schon jahrelang vor der eigentlichen Machtergreifung bei mehreren Wahlen um die Macht gekämpft – sie haben dabei zwar von den Wählern in der Anonymität der Wahlzelle viele Stimmen erhalten, aber keineswegs so viele, dass sie auf verfassungsmäßigem Weg an ihr wirkliches Ziel kommen konnten, nämlich eine komplette Umformung des Staates.
  12. Beide sehen ihre äußeren Hauptfeinde, die sie ständig attackieren, in den westlichen Demokratien. Mit autokratischen Führern hingegen finden sie bald erstaunliches Einvernehmen. Hitler hat sich (trotz anfänglicher Differenzen um Südtirol und Österreich) bald sehr gut mit Italiens Mussolini verstanden. Erdogan wiederum schmiegt sich in einer erstaunlichen Wende mit honigsüßen Worten an Russlands Machthaber Putin heran, den er jetzt als ersten(!) nach den „Putsch“-Tagen besucht und plötzlich „Freund Wladimir“ nennt. Dabei hat Putin in den letzten Monaten als Rache für den Abschuss eines russischen Flugzeugs durch die türkische Armee gegen die Türkei viel härtere Sanktionen verhängt, als sie zwischen der EU und Russland bestehen.

Offen bleibt nur: Warum Europa (mit der diesmal lobenswerten Ausnahme Österreichs) so feige und charakterlos reagiert. Dieser Vorwurf bedeutet nicht den Ruf nach Sanktionen und Boykotten. Man wird immer mit Diktaturen leben und wohl auch handeln müssen. So wie mit China oder Russland. Der Westen sollte sich wieder die – eine Zeitlang von den USA ausgehende – Attitüde abgewöhnen, Erzieher und Beurteiler aller anderen Völker sein zu wollen. Insbesondere dann, wenn man selbst viel zu schwach ist, um einen Übeltäter-Staat zu bestrafen. Solange ein Staat nicht andere angreift oder bedroht, Territorien erobert oder Menschenrechtsverletzungen im riesigen Umfang begeht, gibt es aber auch dann keine Legitimation, sich einzumischen, wenn man stark genug wäre.

Jedoch macht es wirklich absolut fassungslos, dass diese Erdogan-Türkei noch immer als EU-Beitrittskandidat behandelt wird. Dass man mit ihr über einzelne Beitrittskapitel spricht. Dass das Land weiterhin üppige finanzielle Vorbeitritts-Hilfen bekommt. Wenn die EU als Klub noch irgendwie ernst genommen werden will, muss sie diese Verhandlungen sofort abbrechen (sie hätte es längst tun sollen).

Noch absurder sind jene EU-Politiker, die sagen: (Nur) wenn Erdogan die Todesstrafe einführt, ist der Beitrittsprozess zu Ende. Als ob das das einzig Relevante wäre. Viele europäische Staaten waren einst schon mustergültige Demokratien und hatten trotzdem noch die Todesstrafe. Auch die USA sind ganz sicher eine hochentwickelte rechtsstaatliche Demokratie, trotz Todesstrafe.

Das kann also sicher nicht das wichtigste oder gar einzige Kriterium sein. Wenn man die Todesstrafe dennoch dazu erklärt, zeigt man nur eines: dass man Angst hat vor den wirren Drohungen aus Ankara und dass man daher das viel schlimmere Faktum einer Beendigung von Demokratie und Rechtsstaat ignoriert; dass man einen schweren politischen Fehler nicht zugeben will; dass man glaubt, abhängig von einem Erdogan zu sei; dass man sich fürchtet vor Tausenden arabischen/afghanischen „Flüchtlingen“, die Erdogan – pardon, nicht Erdogan, es heißt natürlich: „böse, aber leider unbekannte Schlepper“ – wieder täglich nach Europa schicken könnte.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    08. August 2016 09:00

    Jesse Owens gewann 1936 die Olympiade. Er wurde uns als Beispiel für Rassismus vorgestellt, den Hitler nicht gratulierte weil schwarz. Bei einem Interview sagte er: "Hitler war sehr freundlich zu mir, gab mir die Hand und gratulierte mir herzlich. Was Rassismus ist erfuhr ich bei meiner Rückkehr in NY. Kein Empfang, keine Gratulation und in den Öffis mußte ich hinten stehen, ein Neger halt".
    Das wird eifrig weggelassen und auf die Deutschen geschimpft.

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    08. August 2016 08:13

    Die Briten hatten recht, raus aus diesem Europa. Macht- und kraftlos wird herumlaviert, während die Menschenrechte beim Beitrittskandidaten mit Füßen getreten werden.
    Wenn das türkische Volk einen Freund braucht, dann jetzt! Jetzt müsste man auf Pressefreiheit und Rechtsstaat drängen, denn der Rausch der Massenbewegung wird verfliegen, wenn die Wirtschaft abstürzt und bald jede zweite Familie von Verhaftungen betroffen ist.
    Aber die EU zahlt weiter an das Regime.

    Voraussichtlich werden die EU-Granden erst wieder mutig, wenn in Österreich Hofer eine Mehrheit bekommt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    08. August 2016 10:24

    Vorgestern war auf ORF3 eine Art "Einführung" zu Leni RIEFENSTAHLS Meisterwerk, dem Film über die Olympischen Spiele 1936 in Berlin zu sehen. Ich schaue mir (Ausnahme Eiskunstlauf) nie Sportsendungen an; den Olympia-Film kannte ich aber schon von einer Kassette.

    Auch diesmal sah ich den 80 (!!!) Jahre alten Film vom Anfang bis zum Ende mit großer Faszination.

    Die ganze "Einführung" durch "Experten"---auch diejenigen Wortmeldungen, die mehrmals den eigentlichen Film unterbrachen---bestand einzig und alleine aus dem krampfartigen, krankhaften, hilflosen, verbissenen Versuch, Leni Riefenstahl ihre unvergleichliche GENIALITÄT und ihren Sinn für ÄSTHETIK zum VORWURF zu machen:
    Man machte ihr sogar zum Vorwurf, daß sie der damals gängigen Meinung gewesen sei, die antiken Tempel und STATUEN seien WEISZ gewesen. Daß sie bunt gewesen sind, ist eine relativ neue Erkenntnis.

    Leni Riefenstahl hat mit unglaublichem Gespür den Gesichtsausdruck der Sportler, ihre Konzentration, ihre Körperhaltung festgehalten---mit den relativ spärlichen Mitteln der damaligen Zeit. Ihre filmtechnischen "Erfindungen" sind einfach unglaublich! Sie war eine PIONIERIN des Films.

    Jesse OWENS hat sie mindestens genauso viel Aufmerksamkeit gewidmet wie allen anderen Sportlern---wenn nicht sogar eine Spur mehr!

    Fast lustig war dann, als die ORF-"Experten" sich ausführlich und wohlwollend darüber ausließen, daß Jesse OWENS ürsprünglich nicht nach Berlin kommen wollte, weil er von RASSISTISCHEN Vorwürfen in Deutschland gehört hatte---und das, obwohl in den USA die APARTHEID, also die strenge Trennung zwischen Weißen und Schwarzen, herrschte--- und zwar noch 28 Jahre lang bis 1964!

    Die ORF-"Experten" ließen also keinen guten Faden an L.Rs auch im Ausland preisgekrönten Filmen; sie suchten geradezu mit der Lupe akribisch nach Dingen, die sie kritisieren könnten; wie ERBÄRMLICH!

    Sie warfen L.R. ihren Sinn für ÄSTHETIK vor! Sie war eine Künstlerin in ihrem Fach---warum sollte sie nicht das Schöne hervorheben? Warum hätte sie Häßliches zeigen sollen?

    Sie kritisierten sogar an der hervorragenden FILMMUSIK, DASS sie so mitreißend gut war!

    Warum kann man nicht objektiv einen 80 Jahre alten Meisterfilm beurteilen?
    Warum läßt man das Publikum nicht SELBER über die Qualität dieses Films entscheiden?Fürchtet man wirklich, das 3. Reich könnte neu erstehen? Wie simpel!

    Daß sich vor unseren Augen eine TRAGÖDIE ungeheuren Ausmaßes abspielt, die den ganzen Kontinent betrifft, nämlich die ISLAMISIERUNG EUROPAS---DAS wird VERDRÄNGT von unseren übereifrigen gutmenschlichen ANTIFA-LEUTCHEN!

    DIE fürchten sich vor einem Leni RIEFENSTAHL-FILM!!!!!!!
    Und ringsherum geht unsere Welt unter ALLAHU AKBAR-Rufen zu Bruch.........

    Was für eine seltsame Vorstellung, wie ein Film zu diesem Sportereignis aussehen sollte, haben denn diese Kritiker? Diese Stümper wagen es in ihrer Kleinkariertheit, ein einzigartiges Meisterwerk auf so unbeschreiblich hilflose Weise zu kritisieren. L.R. hat ihr BESTES GEGEBEN---hätte sie das in den halbblinden Augen der Nachgeborenen etwa nicht tun sollen?

  4. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    08. August 2016 10:01

    Hitler Vergleiche funktionieren erfahrungsgemäß im journalistischen Labor und in der publizistischen Praxis immer, wenn zumindest zwei Konstanten sichergestellt sind: der das absolute Höchstmaß an Bösheit stets als nicht mehr überschreit-ungsfähig definierte Adolf Hitler und der mit ihm verglichene Übeltäter müssen - gleichsam als synergetisch verursacht - beide im Auge des Betrachters noch um ein Quantum mehr an Bösartigkeit zugewinnen, dann gilt der Vergleich als gelungen. Niemals wird daher zugelassen werden können, daß der Nationalsozialismus etwas anderes war und ist, als eine satanische Verschwörung gegen die Menschheit, getragen von einer Verbindung von Teufelsanbetern, über weite Strecken in personeller Übereinstimmung mit dem deutschen Volk. Dieses Übel und seine Trägerschaft an der Wurzel auszurotten kann nur als stets gerechtfertigte und lichtvolle, ohne den geringsten Eigennutz und damit selbstlose und humane, den Fortschritt der gesamten Menschheit befördernde Handlung gesehen werden. Denn das Gute braucht sich in der Ausrottung des Bösen keiner Regeln zu bedienen.
    Möglicherweise abweichende, historisierende oder versachlichende Vergleiche etwa zu Zwecken des Erkenntnisgewinnes über politisch-historische Zusammenhänge und Wirkmechanismen sind als Verherrlichung (Leugnung, Verharmlosung) von was auch immer oder gar als Wiederbetätigung einzustufen und folglich exemplarisch zu bestrafen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorKein Partner
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    08. August 2016 13:04

    Nicht Europa ist feige, sondern Juncker, Schulz und Merkel.
    Die Türkei passt nicht zur EU, sondern ist und bleibt ein asiatischer Moslemstaat mit schariaartigem System!

    Unsere Probleme sind derzeit neben der Migrantenflut die türkischen Parallelgesellschaften in Österreich (und anderen europ.Ländern), welche mittelfristig unsere hiesigen Demokratien zerstören wollen. Anders kann ich die hiesigen Pro-Erdogan-Demonstartionen nicht interpretieren.

    Als erstes muss der Rückzug von Merkel erfolgen, welche immer mehr narzisstische Züge aufzeigt - diesbezüglich gibt es auch schon Ferndiagnosen von bekannten Psychologen und Psychoanalytikern, welche ihr eine Persönlichkeitsstörung attestieren. Ein Narzisst wird auch nie eigene Fehler eingestehen, sondern im Gegenteil, Fehlentscheidungen immer wieder als richtig verteidigen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorMaria Kiel
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    08. August 2016 14:49

    über jedem Vergleich mit Hitler, bei dem angefügt ist, es sei nicht so weitreichend arg wie bei Hitler, steht ein großes
    NOCH NICHT!
    und wenn man an die Zahl der in Österreich bereits vorhandenen Bereicherer denkt, dann gewinnt dieses "NOCH NICHT" weiter an bedrückender Schwere.
    Zu welchem Gott soll ich beten, dass er uns Hofer als Bundespräsidenten gönnt? (auch wenn dann dank der linkslinken Organisationen und "besorgten" Bürger vor allem Anfangs bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen werden...)

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    08. August 2016 08:06

    Wie verlogen ist doch die Politik!

    In den USA gilt immer noch die Todesstrafe.

    Seit 1996 wird die Todesstrafe in Russland nicht mehr angewendet, seit einem Jahrzehnt wird sie auch nicht mehr verhängt; in Rußland ist die Todesstrafe seit 2009 ABGESCHAFFT.

    Die Türken unter Erdogan wünschen die Todesstrafe.

    Und was machen wir? Was macht die EU?

    Gegen Rußland hat die EU schwere Sanktionen verhängt, angestachelt von den USA.
    Bei den USA tun wir so, als gälte dort keine Todesstrafe. Und jetzt werden die ohnedies völlig absurden Beitrittsverhandlungen mit der Türkei in Frage gestellt---wegen der bloßen Möglichkeit einer Einführung der Todesstrafe, obwohl mit der Türkei überhaupt über einen EU-Beitritt gar nicht verhandelt werden dürfte!
    Geht's noch verlogener?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    08. August 2016 08:23

    Die Parallelen zu unserer dunklen Vergangenheit sind mehr als beängstigend. Die Geschichte hat uns aber auch eindrucksvoll gezeigt, daß die Beendigung des Appeasement durch Churchill entscheidend war. Wie AU richtig ausführt wäre jetzt eine feste distanzierte Politik angesagt und nicht das herumlabern unserer Sesselfurzer Merkel, Schultz, Juncker und Brock. Diese Situation hat meiner Meinung nach die Qualität, daß es die EU zerlegt, wenn sie sich nicht von der Türkei emanzipiert und eine eigenständig Lösung der Flüchtlingsfrage findet und somit nicht mehr von dem türk. Regime erpressbar bleibt. Es scheint aber, daß die EU Führung in ihrer unendlichen Arroganz und durch die USA gelähmt ist.


alle Kommentare

  1. Hört und seht die Signale! (kein Partner)
    10. August 2016 23:38

    Man kann diesen Erdogan nicht nur mit Hitler vergleichen, man muss es einfach tun, wenn man seine Sinne beisammen hat. Die Ähnlichkeit ist geradezu zwingend.

  2. Anmerkung (kein Partner)
    10. August 2016 21:30

    Ein Versuch, Hitler und Erdogan zu vergleichen, erscheint etwas verkrampft in einer Zeit, in der doch der Vergleich zwischen dem damaligen und dem heutigen DEUTSCHEN Regime viel näher liegt:

    * Eine führerhörige Partei folgt ihrem Oberbonzen bis zum Verrecken - da steht es zwischen Hitler und Merkel eins zu eins.

    * Europa wird unter die deutsche Knute gezwungen - da ist Merkel, sogar ohne offenen Krieg, schon länger als Hitler "erfolgreich".

    * Die "Endlösung der Judenfrage" im eigenen Machtbereich wird angestrebt - da erweist sich Merkels Ansatz, Millionen Judenfeinde nach Europa zu holen, um die Juden nachhaltig zu vertreiben, als "aussichtsreicher" als Hitlers krude Umbringmethode.

  3. Gasthörer (kein Partner)
    10. August 2016 11:28

    "Europas Untergang - Wo ist die Hoffnung?
    Die Hoffnung gedeiht in Dir."

    Pfarrer Hans Milch. Predigt aus dem Jahre 1979.
    Er wurde später ermordet.
    Der Mann hatte seherische Fähigkeiten.

    -w w w.youtube.com/watch?v=poumpfSdntM

    • machmuss verschiebnix
      10. August 2016 19:23

      Danke für den Link - starke Worte von einem ungewöhlichen Priester.

  4. Hegelianer (kein Partner)
    10. August 2016 11:07

    Soll Erdogan doch Millionen "Flüchtlinge" nach Europa schicken: Dann sind diesmal die Grenzen wirklich ZU und lückenlos bewacht - gleich, ob es Merkel, Brok, Schulz & Co. paßt oder nicht!

  5. simplicissimus
    09. August 2016 10:12

    Wenn man schon bei Vergleichen ist:

    http://www.krone.at/welt/erdogan-trifft-putin-aendert-das-die-weltpolitik-russland-visite-story-523806

    Putin vergleichbar mit Hitler?
    Erdogan mit Mussolini?

    Aber wie gesagt, Hitlervergleiche gehen mir schon etwas auf die Nerven, obwohl man natürlich darüber diskutieren kann.

    • machmuss verschiebnix
      09. August 2016 20:10

      @simplicissimus,

      Putin würde ich auf keinen Fall mit Hitler vergleichen, den alles was an Putin
      böse ist, sind Gerüchte die ihm angehängt werden. Und daß er die Krim für
      Rußland halten will sprich eindeutig für ihn ! ! !

      Es ist ganz einfach so, daß die westlichen Politiker einen hohen Bedarf an
      Feindbildern haben, weil sie mit ihrer Politik mittlerweile weder vor noch
      zurück können. Der Karren - in ganz Eruopa - ist dermaßen verfahren, daß
      man den eigentlich nur mehr aufgeben kann.

    • Undine
      09. August 2016 22:20

      @machmuss verschiebnix

      ***************!

    • machmuss verschiebnix
      09. August 2016 22:35

      @Undine,

      Sie wollen nicht zufällig zum Putsch mitlatschen ? [ Muahahaha ]
      Brigitte Imb packt grade ihre Langschwerter ein ( oder sind's Sensen :) )
      Nur blöd, daß mein Panzer schon wieder nicht anspringt [ Pffft-hohoho ]

    • Brigitte Imb
      10. August 2016 12:36

      ...Mistgabeln..., Torkare, Emaskulator....

      ..und sehen Sie zu, daß der Panzer läuft,...geben Sie ihm halt "Biodiesel", od. ist Ihrer elektrisch betrieben?

  6. Brigitte Imb
    08. August 2016 22:25

    Erdogan, ein dummer, ungebildeter, ideologischer, paranoider, aber eloquenter Imam, gebärdet sich ähnlich wie Hitler als Diktator. Betrug am eigenen - in der Türkei dummgehaltenen - Volk eingeschlossen.

    Meinetwegen, zumal ich als Einzelperson daran ohnehin nicht in der Lage bin eine Änderung herbeizuführen und die Türken ihm huldigen. Todesstrafe inbegriffen.

    Die Türkies sollen jedoch ihren Hullo ohne Sozialhilfe der österr. u. deutschen Steuerzahler und in der Türkei abhalten.

  7. machmuss verschiebnix
    08. August 2016 21:50

    So wie jeder normale Mensch seine Marotten hat, so haben auch Despoten die ihren, nur - eben
    wie alles an einem Despoten - ins Extrem übersteigert ( Verehrung des Arisch-Norischen ... Verdammung des Jüdischen) . So gesehen sind die "großen Führer" einzigartig, was jedoch
    solche Charaktäre notwendigerweise gemeinsam haben, ist ihre Virtuosität im Umgang mit
    Menschenmassen im Allgemeinen und mit deren Manipulation im Besonderen.

    Keiner von denen wäre so "groß" geworden, hätten ihn die manipulierten Massen
    nicht empor-gejubelt ! ! ! !

    Dazu kommt noch ein unglaubliches Gespür für den richtigen Augenblick zum Einsatz
    der richtigen Mittel - Peitsche oder Zuckerbrot - jedem das Seine ! ! !

    Allerdings gehören bei weitem nicht alle Gewalt-Herrscher dieser Kategorie an, denken
    wir nur an die Machtthaber Rußlands - da waren zahlreiche, zuweilen äußerst intelligente
    Technokraten darunter, die sich mit dem "Pöbel" nicht grade leicht taten, dafür aber mit
    anderen Talenten zum passenden Umfeld punkten konnten.
    Und wie es nun mal im echten Leben ist, die Mischung "Zutaten" macht's aus,
    ob eine "Sorte" gut ankommt oder nicht :)

    • Brigitte Imb
      08. August 2016 23:12

      machmuss..,

      tu´ma uns zam mit einigen Sympathisanten aus dem Blog und putsch´ma.

      Na da täten viele wirklich dumm schau´n, die zu spät gekommen sind.

      P.s.: Haben Sie einen (od. mehrere) Panzer? Wir steuern 4 absolut taugliche Mistgabeln bei, und nehmen Blogpartner im Haus auf, welche flüchten müssen. (Drittwelthütte, aber mit Dach und Matratzen.......und nicht zu vergessen die perfekte Betreuungsmöglichkeit, die meine Familie (gegen Naturalien) anbieten kann.

    • machmuss verschiebnix
      09. August 2016 18:54

      [

      Hihi, ja Punsch ist gut - äh wass - Sie haben Putsch gesagt ?
      Aha, so eine sind Sie :) - zuerst die armen Muselmännchen mit rosa Ringelschwänzchen
      beglücken und dann auch noch putschen .

      Sollt'ma uns da nicht doch Verstärkung holen - ich meine, zu zweit ist's doch a bissl
      unsicher, braucht sich bloß einer den Fuß verstauchen - oder so - dann wird ein
      Single-Putsch draus [ schenkel-klopf ].

    • Brigitte Imb
      10. August 2016 12:44

      Nur zu zweit? Schlecht.

      Meine Feuerwehr kann ich fragen. Da sind echt starke Burschen dabei...

      Falls nicht, naja, dann "punschen" od. "stiegeln" wir halt. Für Undi werfe ich die Milchbar an.

      (Verzeihung, aber mir tut das Blödeln z.Z. sehr gut....)

    • machmuss verschiebnix
      10. August 2016 20:42

      Blödeln ist schon OK, Brigitte Imb - hin und wieder muß man seinem
      Hirn schon ein paar Stunden "frei geben" :)

  8. Kyrios Doulos
    08. August 2016 21:32

    Danke, Herr Unterberger!
    Ich bin froh, wenn das Tabu, man dürfe nichts und niemand mit Hitler und dem Nationalsozialismus vergleichen (wegen des unfehlbaren Sozidogmas der Einzigartigkeit Hitler'scher Verbrechens, was zur Folge hat, daß heute eh nix Schlimmes passiert, weil nix an das Einzig Wahre Schlimme heranreichen kann), gebrochen wird!
    Vergleichen ist eine wissenschaftliche Methode. Es kann zu verschiedenen Ergebnissen führen, die allemal interessant sind. Bis hin zu dem: Wir haben da 2 Dinge miteinander verglichen und haben erkannt, sie haben doch nichts Gemeinsames.

    Zur Frage, warum gerade die Todesstrafe zur Entscheidenden gemacht wird:

    a/ In der EU ist man instinktiv skeptisch politischen Gegnern gegenüber. Die Nomenklatura spürt, auf welch tönernen Füßen unsere Rechtsstaaten stehen, weil sie von sich auf andere schließt. Die Nomenklatura hat nur Angst, daß wenn einmal die andern die Nomenklatura stellen, die Todesstrafe gegen die alte Nomenklatura anwendet. Also nicht aus Gründen der Menschenrechte, sondern aus purem feigem Opportunismus ist man gegen die Todesstrafe.

    b/ Es ist die gespielte Empörung über die Todesstrafe eine sehr simple Botschaft, die man damit immer propagieren kann: Wir sind, zumindest westlich der Visegrádstaaten, ach so edel, rein und gut.

    In Wahrheit sind wir natürlich ein so scheinheiliges Gebilde voller Hybris, daß man darüber nur in Scham versinken kann.

    INSOFERN (ich betone: NUR insofern) stimme ich Putin, Erdogan, Trump usw. wirklich zu: Was sind wir doch für scheinheilige Schlappschwänze. Entschuldigen Sie die derbe Ausdrucksweise, aber das ist leider doch wahr. Die Politeunuchen und vor allem EunuchINNEN wählen mehrheitlich "wir". Wegen der Transferkohle. Insofern sind wir wie die Nomenklatura.

    Und wir hier im Forum sind eine Größe unter der Wahrnehmungsschwelle. Was natürlich auch eine Ehre ist. Und auch unsere Saat kann einmal aufgehen. Also guten Mutes weiter so!

    • machmuss verschiebnix
      08. August 2016 22:04

      @Kyrios Doulos,

      wirklich einzigartig ist nur die sektiererische Verbohrtheit der Linken in Europa.

      Manchmal passiert es, während man den Ausführungen eines (noch nicht bekannten)
      weltoffenen Intellektuellen lauscht, daß man angetan ist, von seinem moralischen Niveau.

      Bis plötzlich - als hätte eine geheimnisvolle Macht in seinem Denken eine Weiche
      umgestellt - seine Weltoffenheit kollabiert und nur mehr auf "die Rechtradikalen" fokussiert (?)
      Womit offensichtlich wird, daß alles Moralisieren einzig als Unterbau zur ideologisch
      manipulativen Festigung eines rechtsradikalen Feindbildes dient !!
      . . .

    • machmuss verschiebnix
      08. August 2016 22:05

      Was aber das moralische Niveau geradewegs zerschmettert und dem weltoffenen Denken
      als Anti-Pol gegenübersteht, das ist die Haltung solcher Leute z.B. zu den Autonomen.
      Deren zerstörerische Amokläufe werden nämlich ausgerechnet durch besagtes Feindbild
      gerechtfertigt.
      Und sollte je einem Polizisten, der sich nicht verprügeln lassen will, die
      "Sicherung durchbrennen", dann gnade ihm Gott !!!

      Dem Sozialismus ist somit nicht nur der finanzielle Bankrott geschuldet,
      sondern auch - als Teil-Aspect des Scheiterns - der moralische Bankrott !

    • kritikos
      09. August 2016 00:02

      @ Kyrios doulos

      besten Dank für Ihren Beitrag, besonders für die ersten Sätze.
      Das ganze Gesudere über die Todesstrafe ist reine Täuschung, um gemütlich über den Beitritt der Türkei zur EU weiter verhandeln zu können. N.b.: wie viele "Asylanten" hat die Türkei und mit welchen Mitteln auf der Weiterreise nach Westen gehindert?

  9. Bob
    08. August 2016 20:05

    Die Massenveranstaltung in der Türkei mit den vielen Fahnen, erinnert stark an einen Parteitag in Nürnberg am Reichstaggelände.

  10. Erich Bauer
    08. August 2016 18:34

    Wer nur ein einziges Mal die "Matrix"-Pille (alternative Medien) genommen hat, der braucht keine Mainstream-"Quellen" mehr... Derjenige kann selbständig denken. Manche brauchen ein bisschen länger dazu..

  11. kritikos
    08. August 2016 18:33

    Natürlich gibt es etliche deutliche Unterschiede in der Handlungsweise von Erdogan und Hitler. Die Hauptsache, warum der Vergleich in den Medien verschwiegen (und bei einigen Blogpartner abgelehnt) wird, liegt in dem von den Medien auf den Podest der Selbstkasteiung erhobenen Holokaust. Erdogan hat keine Juden umbringen lassen, Gott sei Dank, aber sein Vorgehen gegen Kurden ist zahlenmäßig zwar geringer aber um nichts akzeptabler.

  12. Rübezahl
    08. August 2016 17:09

    https://www.youtube.com/watch?v=peqMn1PQvq8

    Ich lernte einmal, dass einem jeden Angriff eine Destabilisierung voran geht. z.B. Speznaz (GRU)
    (Bonmot am Rande: 1968 fiel unserer Abwehr auf, dass alle Kühlhäuser zu 100% ausgelastet waren. Alles voll mit Fleisch aus der UdSSR..) Wie auch immer. So weit will ich es gar nicht sehen, ist auch aus jetztiger Sicht weit hergeholt - aber es geht um Parallelen..

    Evtl kann man mit 10000 Demonstranten auf Knopfdruck, dem im obigen Video beschriebenen "Boxclub" und anderen "Vorfeldorganisationen genau so viel Druck und Unruhe und Angst und Unsicherheit erzeugen, um dann politisch relativ leicht von außen Tatsachen zu setzen..

    Wir sollten sehr sehr wachsam sein.
    Wir sollten sehr auf der Hut sein.
    Wir sollten verbal das "Nein, bis hierher und nicht weiter" häufiger aussprechen - und auch meinen.

    Ich habe Angst vor der künftigen Entwicklung hier in der - können Sie sich noch auf den Spruch erinnern? - "Insel der Seeligen" ...

  13. franz-josef
    08. August 2016 15:38

    Und während sich da Hauptaugenmerk der Bevölkerung auf die Türkei richtet, geht das muntere Masseneinwanderungsprojekt täglich ungebrochen weiter:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/markus-maehler/immer-mehr-am-mittelmeer-bundeswehr-holt-fluechtlinge-ab-beamte-organisieren-in-nahost-den-familie.html

    Jeden Tag segelt also eine neue Flüchtlingsflotte in den sicheren Tod. Zum Glück kreuzt draußen vor der Küste ja die internationale EU-Flotte. Sie muss jetzt eine Seenotrettung einleiten. Anschließend geht es für die Geretteten aber nicht zurück an die nahe libysche Küste – nein, die Flüchtlinge haben es geschafft und segeln in das mehr als 330 Kilometer entfernte Italien.
    Es klingt paradox: Eine EU-Seeoperation ist die unfreiwillige Transportflotte der Schlepperbanden. Die müssen nichts weiter tun, als ihre Menschenware ins Wasser zu schieben. Den Rest übernimmt Europa. Unter den fünf Schiffen sind auch zwei deutsche: das Transportschiff »Werra« und sein Begleitboot Datteln.
    Deutsche Staatsbedienstete sind aber auch an anderen Stellen des Mittelmeers unterwegs, um mehr Menschen nach Deutschland zu holen. Das musste jetzt der Bundestag nach zwei Kleinen Anfragen der Linken einräumen:
    In der ersten Antwort (18/9303) heißt es: Die Bundesregierung setzt »erhebliche materielle und personelle Ressourcen« dafür ein, damit Flüchtlinge in Griechenland das aktuelle Verfahren zum möglichen Familiennachzug nach Deutschland zügig durchlaufen. Das heißt: In Griechenland warten bereits die Frauen und Kinder der »allein reisenden Männer« auf ihre Weiterreise nach Deutschland. Bereits Ende März ist die deutsche Botschaft in Athen mit Beamten verstärkt worden, damit die Visastelle nicht unter dem Ansturm der Flüchtlinge kapitulieren muss.
    In der zweiten Antwort (18/9264) heißt es: In allen Botschaften in Nahost stauen sich die Verfahren zum Familiennachzug. Mitte Mai gab es in Beirut 5650 offene Verfahren, beim Generalkonsulat in Istanbul waren es 4400, in Ankara 615, in Izmir 523, in Amman 1298 und in Kairo 350.
    Weil Familien dort sehr groß sind, muss man die Zahlen mit fünf multiplizieren, um eine Ahnung zu bekommen, welcher Andrang dort gerade herrscht. Weil sich die Bearbeitung wegen fehlender Dokumente verzögert, entsendet die Bundesregierung noch mehr Beamte – außerdem will sie die Verfahren vereinfachen. Sie hofft außerdem auf Unterstützung durch die Internationale Organisation für Migration (IOM).

    ( = nur ein paar Zeilen hier herüberkopiert)

    • Politicus1
      08. August 2016 16:42

      und vorigen Herbst in Österreich:
      Die Bundesregierung setzt erhebliche materielle und personelle Ressourcen dafür ein, damit Flüchtlinge von der österr. Südgrenze möglichst rasch mittels der ÖBB nach Deutschland kommen.
      Substantiell sehe ich da kaum einen Unterschied ...

    • franz-josef
      08. August 2016 18:11

      Eben. Die Invasion geht gefördert und unterstützt ungebremst weiter. Im Vorjahr durfte, nein, mußte noch Welcome gesungen und gedruckt werden; aber da nicht alle Bürger mitheulten, gibt es heuer lieber Beschwichtigung, auf daß der Fluß nicht gefährdet werde.

      Sachlich gesehen,ist es doch unglaubwürdig, daß im Vorjahr 2,1 Mio Menschen nach D hier durchgezogen wären und heuer der Strom "fast zum Erliegen" ( kürzlich mehrfach zu lesen) kam. (Wir wissen es ohnedies besser). DAS sollten wir nach der abstrusen Vorstellungswelt der ausführen Politiker fest glauben. Und an die psychischen Erkrankungen der geschenkten Menschen/Mörder.

    • Stein
      08. August 2016 18:46

      Die illegale Einwanderung geht anscheinend tatsächlich ungebremst weiter. Anders ist es nicht zu erklären, dass immer mehr Schwarze zu sehen sind (immer zahlreicher werdende in Wien lebende Dealer und herumlungernd in kleinen Orten dank der "Verteilung" ).

      Es sollte vor den kommenden BP-Wahlen in Erinnerung gebracht werden, dass der BP-Kandidat Van der Bellen gegen Grenzkontrollen (zB am Brenner) ist und gegen jegliche Ab-. Zurückweisung ist. So ähnlich formulierte er es selbst. Er sei für "Registrierung und Kontrollen". Wie diese vonstatten gehen sollen bei Masseneinwanderung und ohne Grenzkontrollen und wozu wenn niemand zurückgewiesen werden darf hat er nicht gesagt.

    • logiker2
    • Politicus1
      08. August 2016 22:20

      Lieb Vaterland magst ruhig sein ...
      ALLE, aber wirklich ALLE der über eine Million im Vorjahr unkontrolliert zu Tante Angela geströmten Gäste sind inzwischen genauestens erfasst worden; mit Fingerabdruck, Foto, Nummer etc ...

      Gläubig ist der, der den Dingen vertraut, auch wenn er sie nicht sieht und begreifen kann ...

    • franz-josef
      08. August 2016 22:47

      Auf PI gefunden (hoffentlich gibt es dafür eine ganz normale, harmlose Erklärung!)

      Bundesregierung schleust Flüchtlingsmassen über Flughäfen ein

      Offiziell entspannt sich die Flüchtlingskrise in Deutschland: Immer weniger spazieren über die Balkanroute, man sieht kaum noch Sonderzüge oder Busse.

      Kein Wunder: Offenbar reisen sie mit dem Flugzeug an. Bei Nacht und Nebel landet Sonderflug um Sonderflug an deutschen Flughäfen.

      Bereits ein Blick auf Flugpläne vom 8. August zeigt: Ab halb eins beginnt die »Rush-Hour for Refugees«.

      Auf den Anzeigetafeln am Flughafen Köln/Bonn steht unter Zielort bloß »Unbekannt«
      Nachts sind es aber gleich elf Maschinen:

    • franz-josef
      08. August 2016 22:48

      00:30 Uhr: Heraklion (Griechenland)
      00:55 Uhr: Istanbul (Türkei)
      00:55 Uhr: Adana (Türkei)
      01:25 Uhr: Izmir (Türkei)
      01:55 Uhr: Antalya (Türkei)
      02:40 Uhr: Antalya (Türkei)
      02:50 Uhr: Antalya (Türkei)
      03:55 Uhr: Istanbul (Türkei)
      04:10 Uhr: Marsa Alam (Ägypten)
      05:30 Uhr: Istanbul (Türkei)
      06:05 Uhr: Izmir (Türkei)

      http://www.youscreen.de/mkqfkngpw70.jpg

      (Am Tag wird bloß EINE Maschine aus dem östlichen Mittelmeer gemeldet. Der Tourismus ist schließlich durch die vielen Terroranschläge regelrecht eingebrochen)

      Am Flughafen Hannover sind es in der Nacht zwischen 01:35 Uhr und 6:15 Uhr sechs Maschinen: Burgas, Heraklion, Izmir, Antal

    • franz-josef
      08. August 2016 22:48

      Am Flughafen Hannover sind es in der Nacht zwischen 01:35 Uhr und 6:15 Uhr sechs Maschinen: Burgas, Heraklion, Izmir, Antalya, Antalya, Ankara.
      Am Dienstag geht das große Landen ab 0:30 Uhr weiter. Beispielhaft wieder für den Flughafen Köln-Bonn:

      00:40 Uhr: Thessaloniki (Griechenland)
      00:55 Uhr: Istanbul (Türkei)
      00:55 Uhr: Adana (Türkei)
      01:25 Uhr: Izmir (Türkei)
      01:25 Uhr: Istanbul (Türkei)
      01:50 Uhr: Adana (Türkei)
      02:25 Uhr: Antalya (Türkei)
      02:40 Uhr: Antalya (Türkei)
      02:45 Uhr: Antalya (Türkei)
      02:50 Uhr: Antalya (Türkei)
      04:20 Uhr: Ankara (Türkei)
      05:35 Uhr: Nador (Marokko)
      06:05 Uhr: Izmir (Türkei)

    • Undine
      08. August 2016 23:06

      @franz-josef

      Das ist ja entsetzlicher als jeder Albtraum!

    • franz-josef
      08. August 2016 23:43

      @ Undine
      In der momentanen Situation wirken die vielen Nachtlandungen schon befremdlich. Eine Erklärung wäre, daß so viele Deutsche noch immer Urlaub in der Türkei machen und im teils Fünfminutentakt heimgeflogen werden. Die andere Erklärung ist die derzeit im www kursierende, daß Migranten hauptsächlich aus der Türkei - u Griechenland etc - eingeflogen werden, irgendwo las ich vorhin, mit Großraumfliegern transportiert. D

      Vielleicht gibt es eine ganz vernünftig-normale Erklärung. Ich suche mir jetzt die Flüge in Schwechat, da müßte es ja auch zu Auffälligkeiten kommen - oder eben nicht.

    • franz-josef
      09. August 2016 00:36

      Also bei weiteren Überprüfungen finde ich die Flüge eher für Touristen passend.

      Allerdings - heute auf PI:

      »Bei uns in Wunstorf befindet sich ein Fliegerhorst der Bundeswehr. Seit einiger Zeit landen und starten dort immer öfter zivile Passagiermaschinen und anschließend verlassen Dutzende Busse das Gelände. Wir haben uns schon oft gefragt, warum dort – wo sonst nie eine Passagiermaschine landet – auf einmal Hochbetrieb herrscht. Es gibt keinen Grund, warum eine Passagiermaschine in Wunstorf landen müsste. Es sei denn, man will etwas vor der Öffentlichkeit verbergen.«
      http://www.breitbart.com/london/2016/04/10/secret-plan-to-fly-in-250000-migrants-a-year-every-year-from-turkey/

    • franz-josef
      09. August 2016 10:04

      und:

      – wir wohnen in Hannover und meine Freundin wohnt in der Nähe eines Fliegerhorstes und sie wundern sich, dass dort recht viel ziviler Betrieb ist – eigentlich kann man sich das kaum vorstellen, denn irgendwer müsste doch mal darüber berichten?

      ??

    • schreyvogel
      09. August 2016 11:49

      Meine Erklärung für die vielen Nacht-Landungen aus den Urlaubsdestinationen der Türkei und Griechenlands: Die Fluggesellschaften fliegen mit ihrem Flugzeugparks tagsüber Linie und nachts wesentlich billiger Charter.

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Kanzlerin still und heimlich große Mengen an Immigranten per Charter einfliegen lässt, ohne dass dies nicht sehr schnell geleaked wird.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      10. August 2016 12:21

      Ich habe vor meiner Auswanderung wegen grassierenden Wahns in meinem Land bei Wunstorf gewohnt. Der Flugplatz ist mir wohl bekannt, und die recht tief fliegenden Transporter, die sehr häufig ihre Kreise über die Dörfer zogen, kennt und duldet dort jeder. Allerdings habe ich in zwanzig Jahren noch nie gehört, daß dort zivile Verkehrsflugzeuge landen. Sollte das stimmen, gibt es dafür wohl nur eine plausible Erklärung. Die Satansbraut forciert ihr Zerstörungswerk.

  14. Normalsterblicher
    08. August 2016 15:16

    Der Unterschied zwischen Erdogan und Hitler dürfte darin liegen, dass Erdogan schneller zehntausende Richter bzw Beamte ihres Amtes enthob als der Nationalsozialismus nach dem Reichtagsbrand, und meines Wissens sogar ohne Zuhilfenahmen von Notverordnungen.

    Jedoch lässt sich zwar alles vergleichen, die tatsächliche Vergleichbarkeit ist aber eine davon gesonderte Frage. Jeder Fall hat seine eigene Vorgeschichte.

  15. Maria Kiel
    08. August 2016 14:49

    über jedem Vergleich mit Hitler, bei dem angefügt ist, es sei nicht so weitreichend arg wie bei Hitler, steht ein großes
    NOCH NICHT!
    und wenn man an die Zahl der in Österreich bereits vorhandenen Bereicherer denkt, dann gewinnt dieses "NOCH NICHT" weiter an bedrückender Schwere.
    Zu welchem Gott soll ich beten, dass er uns Hofer als Bundespräsidenten gönnt? (auch wenn dann dank der linkslinken Organisationen und "besorgten" Bürger vor allem Anfangs bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen werden...)

  16. Wolfgang Bauer
    08. August 2016 14:42

    Sehr interessant in diesem Zusammenhang: Der Staat Hitlers: Grundlegung und Entwicklung seiner ... - Amazon.de
    https://www.amazon.de/Staat-Hitlers-Grundlegung.../3423301724

    Bei Amazon.de erhältlich: Der Staat Hitlers: Grundlegung und Entwicklung seiner inneren Verfassung, Martin Broszat, dtv, ISBN: 9783423301725: Schnelle und ...

    • Erich Bauer
      08. August 2016 17:27

      Der Staat Hitlers ist Rot/Grün... "An unserm Wesen sollt ihr Dreckspack genesen... und auch wenn alles in Scherben fällt!"

  17. Politicus1
    08. August 2016 13:29

    OT - aber zum Tagebuch 'Ein lädierter Gerichtshof...' und dort dem 'Anonymen Feigling' gewidmet, der auf die StörungsUNanfälligkeit elektronischer Wahlmaschinen schwört:
    "Die US-amerikanische Fluggesellschaft Delta Airlines hat am Montag den Totalausfall aller Flüge gemeldet. Wegen des Systemausfalls könnten vorübergehend keine Maschinen starten, die Systeme seien überall in den USA ausgefallen, teilte Delta per Twitter am Montag mit."

    Gottseidank funktioniert wenigstens Twitter...
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Delta-Airlines seine Computersystem weniger gesichert hat, also dies bei österreichischen Wahlmaschinen der Fall sein würde.

    • Konrad Loräntz
      08. August 2016 14:03

      Könnte vom demokratischen Österreich als dringende Empfehlung elektronischer Wahlempfehlung gelesen werden.

  18. Konrad Loräntz
    08. August 2016 13:27

    Aha, nur wüsst ich jetzt aus dem Stegreif nicht, welche Milliarden-Reparationen die türkische Wirtschaft seit 15 Jahren am Boden gehalten haben ? Auch von Einmärschen benachbarter Länder wäre mir nichts bekannt. Verschweigen uns die Medien hier Wesentliches ?

  19. Almut
    • franz-josef
      08. August 2016 14:55

      @ Almuts OT: spricht einiges dafür, wie
      - die konzertierte Schweigewand sämtlicher Medien betr Migrantenbewegungen, die wenigen fallweise aufscheinenden Infos werden nicht weiter kommentiert, sondern fallen sofort wieder in die Versenkung.
      -Die unbeantwortete Frage, wo die täglich tausenden Neger hinverfrachtet werden, die Italiener können sie ja nicht stapeln. Bei drei bis viertausend täglich sind das monatlich rund einhunderttausend Menschen. Wo sind die?
      -Die- wie man in den Foren lesen kann - auch in Deutschland stattfindende Vermehrung schwarzhäutiger Menschen.
      - Verdächtig auch, daß nach dem ersten 15-Syrer-Flugtransport Schweigen einkehrte.

  20. HDW
    08. August 2016 13:14

    Die Vergleiche mit dieser geschichtlichen Erfahrung wollen die Zukunftsweisheit die der Apeasementpolitik Chamberlains angeblich damals gefehlt hat, herbeizwingen und ein drastisches Vorgehen gegen Erdogan erzwingen. Völlig untergeht dabei der zwei Jahre gültige Ribbentrop - Stalin Pakt ohne den Hitler den WKII ziemlich sicher nicht hätte vorbereiten können und der Hitler als "Eisbrecher" für die kommunistische Weltrevolution erscheinen lässt.
    Auch bei Erdogan und seiner gelenkten Islaminvasion, scheint mir eher eine Unterstützung der extremen Linken und Ex Kommunisten zu beobachten als als von Seiten der europäischen Rechten!

    • Konrad Loräntz
      08. August 2016 14:06

      Geben Sie einmal bei Amazon "Der Eisbrecher" ein. Möglicherweise meinen sie Ihr Posting aber eh genau in diesem Sinne - alle Leser werden den Wink aber nicht so verstehen.

    • HDW
      08. August 2016 21:51

      Ja, natürlich im Sinne des "ledokol" als Leitmotiv des gemeinsamen Hasses auf die liberaldemokratischen "Plutokratien" und die "Sozialfaschisten" im Westen in der Zeit von August `39 bis Juni `41, brav mitgesungen von den KPs im Westen.
      Eine andere Erklärung für das Zusammenspiel der (extremen) Linken, mit dem Islamismus in Europa, fällt mir bis jetzt nicht ein.

  21. Kein Partner
    08. August 2016 13:04

    Nicht Europa ist feige, sondern Juncker, Schulz und Merkel.
    Die Türkei passt nicht zur EU, sondern ist und bleibt ein asiatischer Moslemstaat mit schariaartigem System!

    Unsere Probleme sind derzeit neben der Migrantenflut die türkischen Parallelgesellschaften in Österreich (und anderen europ.Ländern), welche mittelfristig unsere hiesigen Demokratien zerstören wollen. Anders kann ich die hiesigen Pro-Erdogan-Demonstartionen nicht interpretieren.

    Als erstes muss der Rückzug von Merkel erfolgen, welche immer mehr narzisstische Züge aufzeigt - diesbezüglich gibt es auch schon Ferndiagnosen von bekannten Psychologen und Psychoanalytikern, welche ihr eine Persönlichkeitsstörung attestieren. Ein Narzisst wird auch nie eigene Fehler eingestehen, sondern im Gegenteil, Fehlentscheidungen immer wieder als richtig verteidigen.

  22. HDW
    08. August 2016 13:00

    Wer Hitler sagt muss auch Stalin sagen und von dem propagierten die Kommunisten durch das Sprachrohr Ilja Ehrenburgs nach der Einnahme von Berlin:
    "Die Hitlers kommen und gehen, das deutsche Volk aber bleibt bestehen!"
    Von Koba und Ehrenburg eine zweischneidige Aussage, aber im positiven Sinne auch auf Erdogan und "die Türken" anzuwenden!

  23. zweyfus
    08. August 2016 12:56

    Trefflich, wie kraftvoll der Blogmaster die Nazikeule gegen Erdogan schwingt!

    Bisher haben die Konservativen die Nazikeule gänzlich den Linken überlassen. Es war höchste Zeit, das eigene Arsenal auch damit aufzurüsten.

  24. franz-josef
    08. August 2016 11:15

    Im Amtsblatt der Europäischen Union vm 14. 12. 2007, C 303/17: Erläuterungen zur Charta der Grundrechte (2007/C 303/02) eindeutig formuliert:

    In der Erläuterung zu Artikel 2 - Recht auf Leben - unter Punkt 3. a) a) Artikel 2 Absatz 2 EMRK: "Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um
    a) jemanden gegen rechtswidrige Gewalt zu verteidigen
    b) jemanden rechtmäßig festzunehmen oder jemanden, dem die Freiheit rechtmäßig entzogen ist, an der Flucht zu hindern
    c) EINEN AUFRUHR ODER AUFSTAND RECHTMÄSSIG NIEDERZUSCHLAGEN

    und
    b) b) Art. 2 des Protokolls Nr. 6 zur EMRK:
    "Ein Staat kann in seinem Recht die Todesstrafe für Taten vorsehen, die in Kriegszeiten oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr begangen werden; diese Strafe darf nur in den Fällen, die im Recht vorgesehen sind, und in Übereinstimmung mit dessen Bestimmungen angewendet werden...."

    Bleibt nur die Frage , gemäß wessen und welcher Definition diese "Grundrechte" zur Anwendung gelangen.

    • franz-josef
      08. August 2016 11:26

      Damit entlarvt sich das Hickhack bezüglich Todesstrafe/Kein EU-Beitritt eigentlich als Beitritts-Druckmittel, das sowohl von der EU als auch von Erdogan gekonnt gespielt wird: Verzicht auf Todesstrafe ist zur Eintrittskarte in die EU hochstilisiert worden. Ohne Todesstrafe: Willkommen. Mit Todesstrafe: pfui, nein.
      Da die EU und Erdogan bloß ein Scheingefecht führen - siehe Todesstrafe in der EU - , wird er leicht darauf "verzichten" können und die Bedingung der Brüsseler "erfüllen".

      Wenn ich da keinen Denkfehler mache und die Farce so stimmt, dann packelt die EU hinterrücks gewaltig mit E und vera.rscht die EU Bürger auf das schrecklichste. Visafreiheit und mehr wird kommen.

  25. Rübezahl
    08. August 2016 10:57

    Es ist müßig über die Parallelen von durch Wahlen an die Macht gekommene absolutistisch regierenden Menschen zu diskutieren. SInd alle aus dem gleichen Holz geschnitzt.
    Aber.
    Mich bedrücken mehr die Parallelen von Chamberlain und der EU!
    Oder die Parallelen von Mexikos Veto und Kurz Veto!

    DAS sollte man viel viel deutlicher ansprechen.

    Wir freuen/ ängstigen uns vor der eigenen Courage und merken nicht, dass das alles viel zu kurz greift.
    Wir sind sogar bei der Umsetzung von Kurz Vorstoß bereits verloren!

    Das ist der Vergleich: 1938!!

  26. riri
    08. August 2016 10:36

    Wenn man Erdogan mit Hitler vergleichen kann, die erschreckenden Parallelen, dann weiß man mit hoher Wahrscheinlichkeit, wie Erdogan enden wird.
    Er selbst will sogar die Todesstrafe einführen!

    • HDW
      08. August 2016 12:54

      Dass er dasselbe Ende wie Menderes nehmen wird ist gar nicht so unrealistisch! Gegen eine reguläre Armee solange sie nicht durch Anagitieren völlig zersetzt ist, ist von des Pöbels Seite nichts auszurichten!
      Das sagte der ehemalige Generalsstabschef der letzten Isonzoschlachten, Theodor Körner v. Siegringen, als Berater der Schutzbundleute schon in den zwanziger Jahren!

    • zweyfus
      08. August 2016 13:07

      Erdogan wird sich wahrscheinlich wie 18 in seinem Bunker selbst entleiben, wenn Doskozil und Kurz an der Spitze der rot-schwarzen Armee nach Ankara vorstoßen.

  27. Undine
    08. August 2016 10:24

    Vorgestern war auf ORF3 eine Art "Einführung" zu Leni RIEFENSTAHLS Meisterwerk, dem Film über die Olympischen Spiele 1936 in Berlin zu sehen. Ich schaue mir (Ausnahme Eiskunstlauf) nie Sportsendungen an; den Olympia-Film kannte ich aber schon von einer Kassette.

    Auch diesmal sah ich den 80 (!!!) Jahre alten Film vom Anfang bis zum Ende mit großer Faszination.

    Die ganze "Einführung" durch "Experten"---auch diejenigen Wortmeldungen, die mehrmals den eigentlichen Film unterbrachen---bestand einzig und alleine aus dem krampfartigen, krankhaften, hilflosen, verbissenen Versuch, Leni Riefenstahl ihre unvergleichliche GENIALITÄT und ihren Sinn für ÄSTHETIK zum VORWURF zu machen:
    Man machte ihr sogar zum Vorwurf, daß sie der damals gängigen Meinung gewesen sei, die antiken Tempel und STATUEN seien WEISZ gewesen. Daß sie bunt gewesen sind, ist eine relativ neue Erkenntnis.

    Leni Riefenstahl hat mit unglaublichem Gespür den Gesichtsausdruck der Sportler, ihre Konzentration, ihre Körperhaltung festgehalten---mit den relativ spärlichen Mitteln der damaligen Zeit. Ihre filmtechnischen "Erfindungen" sind einfach unglaublich! Sie war eine PIONIERIN des Films.

    Jesse OWENS hat sie mindestens genauso viel Aufmerksamkeit gewidmet wie allen anderen Sportlern---wenn nicht sogar eine Spur mehr!

    Fast lustig war dann, als die ORF-"Experten" sich ausführlich und wohlwollend darüber ausließen, daß Jesse OWENS ürsprünglich nicht nach Berlin kommen wollte, weil er von RASSISTISCHEN Vorwürfen in Deutschland gehört hatte---und das, obwohl in den USA die APARTHEID, also die strenge Trennung zwischen Weißen und Schwarzen, herrschte--- und zwar noch 28 Jahre lang bis 1964!

    Die ORF-"Experten" ließen also keinen guten Faden an L.Rs auch im Ausland preisgekrönten Filmen; sie suchten geradezu mit der Lupe akribisch nach Dingen, die sie kritisieren könnten; wie ERBÄRMLICH!

    Sie warfen L.R. ihren Sinn für ÄSTHETIK vor! Sie war eine Künstlerin in ihrem Fach---warum sollte sie nicht das Schöne hervorheben? Warum hätte sie Häßliches zeigen sollen?

    Sie kritisierten sogar an der hervorragenden FILMMUSIK, DASS sie so mitreißend gut war!

    Warum kann man nicht objektiv einen 80 Jahre alten Meisterfilm beurteilen?
    Warum läßt man das Publikum nicht SELBER über die Qualität dieses Films entscheiden?Fürchtet man wirklich, das 3. Reich könnte neu erstehen? Wie simpel!

    Daß sich vor unseren Augen eine TRAGÖDIE ungeheuren Ausmaßes abspielt, die den ganzen Kontinent betrifft, nämlich die ISLAMISIERUNG EUROPAS---DAS wird VERDRÄNGT von unseren übereifrigen gutmenschlichen ANTIFA-LEUTCHEN!

    DIE fürchten sich vor einem Leni RIEFENSTAHL-FILM!!!!!!!
    Und ringsherum geht unsere Welt unter ALLAHU AKBAR-Rufen zu Bruch.........

    Was für eine seltsame Vorstellung, wie ein Film zu diesem Sportereignis aussehen sollte, haben denn diese Kritiker? Diese Stümper wagen es in ihrer Kleinkariertheit, ein einzigartiges Meisterwerk auf so unbeschreiblich hilflose Weise zu kritisieren. L.R. hat ihr BESTES GEGEBEN---hätte sie das in den halbblinden Augen der Nachgeborenen etwa nicht tun sollen?

    • Bob
      08. August 2016 10:28

      Vor allem wurde kein Land gezwungen bei den Spielen mitzutun.

    • Rübezahl
      08. August 2016 10:53

      Leni Riefenstahl war ein echter Meister ihres Faches! Unzweifelhaft!
      Auch ich verstehe die Aversion gegen sie nicht und teile Ihre Ansichten hundertprozentig!
      Sie ist und bleibt der Pionier der Sportdokumentation. Auch heute noch werden ihre Einstellungen kopiert!
      Was war das für eine Sensation als man Minikameras im Tennis beim Netz montierte! Sie ließ eine Grube neben den Weitspringern ausheben und legte den Kameramann hinein! Auch heute noch filmt jeder Hobbysportler mit seinem Handy von unten!! Auch die professionellen Kameraleute filmen sogar während der Fahrt vom Motorrad aus von unten!!
      Ihr gebührt ein Podest und keine hysterisch verzerrte Expertenhetze.

    • dssm
      08. August 2016 12:17

      @Undine
      Schauen Sie einmal 'Triumph des Willens', dies ist das Meisterwerk.
      Sollte es gerade 'vergriffen' sein, so kann ich Ihnen eine Kopie zukommen lassen.

    • Undine
      08. August 2016 13:16

      @dssm

      1000 Dank für das freundliche Angebot! Ich habe gerade zu meiner wirklich großen Überraschung entdeckt, daß man auf YOUTUBE den Titel nur eingeben muß und schon sind sowohl die Olympia-Filme, als auch "Triumph des Willens", das Meisterwerk schlechthin, zu sehen! Dieses Vergnügen werde ich mir heute am Abend gönnen!

      Lächerlich zum Quadrat finde ich nur, daß man so eine Riesenangst hat vor diesem Film und er nur mit einschlägigen Kommentaren und vor handverlesenem Antifa-geeichtem Publikum vorgeführt werden darf---während das christlich geprägte Abendland sich anschickt, in der Versenkung zu verschwinden, um unter dem Halbmond wieder aufzuwachen.

    • Wyatt
      09. August 2016 07:45

      @ Undine, Rübezahl, dssm u. @ Socrates

      DANKE !

      *******************************
      *******************************
      *******************************

    • Torres (kein Partner)
      10. August 2016 10:21

      Ich habe den Film auch mit großem Vergnügen gesehen. Bereits weiter oben (bei socrates) habe ich angemerkt, dass von Rassismus gegen Owens und andere Schwarze nichts zu sehen war. Ganz allgemein bin ich absolut Ihrer Meinung, dass Leni Riefenstahl da ein Meisterwerk abgeliefert hat, von dem sich heutige Filmemacher ruhig eine Scheibe abschneiden könnten. Bildschnitt, Kameraführung, Abbildung der Emotionen bei den Sportlern und im Publikum sind beispielhaft. Dass auch Hitler immer wieder zu sehen ist, kann man ihr aus damaliger Sicht wohl nicht vorwerfen. Auch heute werden Staats- und Regierungschefs bei Sportereignissen immer wieder ins Bild gebracht.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      10. August 2016 12:27

      Die albernen Kritiker von Riefenstahl können nicht differenzieren. Sie prügeln die Katze und meinen den Hund. Sie haben einfach Angst, daß die Faszination des Films auf den Nationalsozialismus abfärbt. Ob das der Fall ist, muß sich jeder selbst überlegen. Ich kenne den Film nicht und kann dazu kein fundiertes Urteil abgeben.

    • Undine
      10. August 2016 14:11

      @Dr. Knölge

      Geben Sie einfach auf YOUTUBE ein: Leni Riefenstahl Olympia 1936 und schon sind Sie mitten drin! Es lohnt sich. Es gibt dann noch ein kurzes Video nur über Jesse Owens und seinen Triumph. Das deutsche Publikum war begeistert von diesem sympathischen jungen siegreichen Läufer---obwohl er ein Schwarzer war!

  28. Erich Bauer
    08. August 2016 10:22

    Putin, Assad, Erdogan, Orban, Hofer, Strache...

    • Konrad Loräntz
      08. August 2016 14:01

      Na wumm. Das nenn ich eine tiefschürfende Analyse.
      Mit sowas könnten Sie einen Bauernaufstand gegen sich heraufbeschwören.

  29. Josef Maierhofer
    08. August 2016 10:14

    Die Parallelen sind Fakt.

    Die EU ist scheinbar ohnmächtig und es wird auf das herauskommen, dass die Nationalstaaten für sich handeln müssen.

    Was aber sehr nachdenklich bis bange macht ist die islam(istisch)e Unterwanderung Europas und der Terrorimport, Terror, dessen Drehscheibe die Türkei ist und damit der Diktator Erdogan als Zentralfigur. Dazu: Sabatina James 'Scharia in Deutschland', Knaur Verlag, ISBN 978-3-426-78680-2

    EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei waren, sind und werden nie real sein/werden können, zu unterschiedlich sind die Gesellschaften.

    Im Gegenteil, die EU sollte schleunigst eine 'Abschiebekultur' für immigrationswillige, aber untaugliche, Menschen einführen, die man verantwortungsloser weise unkontrolliert ins Land gelassen hat und im Begriffe ist, den inzwischen unfinanzierbar gewordenen Sozialsystemen zuzuführen.

    Das heißt. die EU muss ihre Gutmenschlichkeit ablegen und endlich im Sinne der Europäer handeln.

  30. f.m.
    08. August 2016 10:05

    Wie immer trifft's A.U. auch hier völlig richtig!

    Denn:
    Hitler hat den Röhm-Putsch niedergeschlagen
    Erdogan hat den Gülen-Pusch niedergeschlagen

    Gibt es ein besseres Beispiel für die Vergleichbarkeit Erdogans mit Hitler?

    Übrigen: Wie Röhm ist auch Gülen keine Lichtgestalt. Siehe
    http://www.nzz.ch/international/europa/die-tuerkei-nach-dem-putschversuch-die-stimmen-der-verstummten-ld.109182?mktcid=nled&mktcval=107_2016-8-4

  31. Helmut Oswald
    08. August 2016 10:01

    Hitler Vergleiche funktionieren erfahrungsgemäß im journalistischen Labor und in der publizistischen Praxis immer, wenn zumindest zwei Konstanten sichergestellt sind: der das absolute Höchstmaß an Bösheit stets als nicht mehr überschreit-ungsfähig definierte Adolf Hitler und der mit ihm verglichene Übeltäter müssen - gleichsam als synergetisch verursacht - beide im Auge des Betrachters noch um ein Quantum mehr an Bösartigkeit zugewinnen, dann gilt der Vergleich als gelungen. Niemals wird daher zugelassen werden können, daß der Nationalsozialismus etwas anderes war und ist, als eine satanische Verschwörung gegen die Menschheit, getragen von einer Verbindung von Teufelsanbetern, über weite Strecken in personeller Übereinstimmung mit dem deutschen Volk. Dieses Übel und seine Trägerschaft an der Wurzel auszurotten kann nur als stets gerechtfertigte und lichtvolle, ohne den geringsten Eigennutz und damit selbstlose und humane, den Fortschritt der gesamten Menschheit befördernde Handlung gesehen werden. Denn das Gute braucht sich in der Ausrottung des Bösen keiner Regeln zu bedienen.
    Möglicherweise abweichende, historisierende oder versachlichende Vergleiche etwa zu Zwecken des Erkenntnisgewinnes über politisch-historische Zusammenhänge und Wirkmechanismen sind als Verherrlichung (Leugnung, Verharmlosung) von was auch immer oder gar als Wiederbetätigung einzustufen und folglich exemplarisch zu bestrafen.

    • simplicissimus
      08. August 2016 12:29

      Sie haben vollkommen recht. Hitlervergleiche werden heute üblicherweise für politische Zwecke mißbraucht. Damit meine ich nicht Herrn Unterberger.

      Ich lehne Hitlervergleiche mit heutigen Personen wegen grundsätzlicher Unvergleichbarkeit daher auch seit einiger Zeit grundsätzlich ab.
      Die einzige mögliche Zulässigkeit sehe ich gegebenenfalls bei Hitler-Stalin, aber auch da muß man aufpassen Äpfel und Birnen nicht durcheinanderzuschmeißen.

      Deswegen sah ich mich heute zu einem OT veranlaßt.

  32. Bob
    08. August 2016 09:45

    Erdogan ist ein Despot der von seinem Meister Hitler gut gelernt hat. Etwas zwielicht ist die Rolle der EU Königin Merkel, aber ähnlich vergleichbar mit den USA während des dritten Reiches. Da ging es vor Kriegsbeginn auch eher um wirtschaftliche Vorteile, ich erinnere nur an I.G. Farben und andere Industiebetriebe.

  33. El Capitan
    08. August 2016 09:42

    Die Reaktionen der EU auf die Vorgänge in der Türkei zeigen, wie schwach, selbstaufgebend, antriebslos und ziellos deren Politiker durch die Zeitgeschichte wanken. Deutschland ist nur noch wirtschaftlich stark. Politisch hat Frau Merkel längst den politischen Löffel abgegeben. „Hit the bucket“ heißt das auf Neudeutsch.

    Unser Außenminister nutzt das völlig zu Recht aus und gibt nun die Richtung vor. Er ist einer der ganz wenigen mit Cojones. Hitler wurde ja auch stark durch die Schwäche Europas. Je mehr die anderen Länder nachgegeben haben (Stichwort Münchner Abkommen etc.), desto aggressiver wurde er. Tschechei, Österreich, Polen – er war nicht mehr zu stoppen.

    Wenn Erdogan jetzt bemerkt, dass Europa ein Konglomerat ist, deren Politiker die Hosen voll haben bis zum Hemdkragen, dann gibt er erst recht Gas.

    Herr Minister Kurz! Sie sind einer der wenigen konsequenten Nicht-Feiglinge in der EU. Bleiben Sie bitte standhaft. Der überwältigende Teil der Bevölkerung steht zu Ihnen. Wir wollen keinen Adolf 2.0!

  34. simplicissimus
    08. August 2016 09:26

    Nirgendwo paßt ein OT besser rein als hier:

    http://www.msn.com/de-at/nachrichten/ausland/italien-islamunion-fordert-polygamie/ar-BBvnbiB?li=AAaVEHq&ocid=spartandhp

    Es bewegt sich was in unserer eingefahrenen Gesellschaft.

    Jeder mit jedem und beliebig viele!

    Bald werde ich meine Eselin ehelichen dürfen. Darauf warte ich seit 40 Jahren!

    Gleiches Recht für alle.

  35. socrates
    08. August 2016 09:00

    Jesse Owens gewann 1936 die Olympiade. Er wurde uns als Beispiel für Rassismus vorgestellt, den Hitler nicht gratulierte weil schwarz. Bei einem Interview sagte er: "Hitler war sehr freundlich zu mir, gab mir die Hand und gratulierte mir herzlich. Was Rassismus ist erfuhr ich bei meiner Rückkehr in NY. Kein Empfang, keine Gratulation und in den Öffis mußte ich hinten stehen, ein Neger halt".
    Das wird eifrig weggelassen und auf die Deutschen geschimpft.

    • Undine
      08. August 2016 10:45

      @socrates

      ***************!

      Kommen Sie doch den gutmenschlichen Antifa-Leutchen nicht mit der Wahrheit---die einzig seligmachende Wahrheit haben sie sich selber doch so mühsam zurechtgebogen! ;-)

    • glockenblumen
      08. August 2016 11:06

      @ Undine

      *********************
      hoffe, daß der zurechtgemachte Lügen-Bogen auf diese Narren zurückschnalzt!!
      Vielleicht erwachen sie dann.........

    • Torres (kein Partner)
      10. August 2016 10:11

      Wer den Riefenstahl-Film gesehen hat, konnte feststellen, dass Hitler tatsächlich Jesse Owens freudlich lächelnd die Hand gegeben hat. Was mich bei den Kommentaren eigentlich erstaunt hat, ist die Tatsache, dass Owens (und andere farbige Athleten) nie als "Neger" bezeichnet wurden, sondern immer nur als "Schwarze". Das soll jetzt keineswegs ein Loblied auf die Nazis sein, aber man sollte schon die Relationen zurechtrücken und der Wahrheit die Ehre geben.

    • Undine
      10. August 2016 14:38

      @Torres

      *******!
      Die Antifa-nten leugnen die Wahrheit, selbst wenn sie mit Händen zu greifen ist---das entspricht ihrem schlicht-gestrickten verlogenen Geschichtsverständnis!

  36. John
    08. August 2016 08:47

    Bei Vergleichen mit Hitler muss man wohl besonders vorsichtig sein und Einschränkungen treffen. Dies nicht zuletzt, da mit dem Namen Hitler in gewissem Sinne auch all das verknüpft ist, was er am Anfang getan hat und dennoch auch all das, wozu dies geführt hat. Man kann Erdogan nicht mit Hitler vergleichen, der schließlich den Tod von zig Milliopnen Menschen im 2. Weltkrieg verschuldet hat, der 6 Millionern Juden ermorden ließ, der etc, etc.

    Und doch kann man sehr wohl, wie dies AU hier sehr nachvollziehbar tut, Hitler in seiner Frühphase mit Erdogan vergleichen - und mit anderen Diktatoren und der Entwicklung anderer Diktaturen auch.

    Darum plädiere ich für die Einschränkung:
    "Es gibt zwischen dem türkischen Machthaber und der frühen Phase der Machteroberung des deutschen Führers erschreckende Parallelen."

  37. Leopold Franz
    08. August 2016 08:27

    Das mag alles stimmen und verhindert wohl auf einige Zeit einen Beitritt der Türkei. Wenn dann dort einmal eine linksalevitische Regierung an die Macht kommen wird, wird alles sehr schnell gehen und sie sind herinnen in unserer tollen EU.
    Die derzeitigen faschistoiden Inszenierungen im osmanischen Neureich verblassen aber gegen die Rolle, die die Türkei bis vor kurzem im syrischen Bürgerkrieg mit den derzeit etwa 400.000 Toten gespielt hat: Von Anfang an konnten sich die "Rebellen" und "Aktivisten" gegen Assad nur halten und das Morden weiter am Köcheln lassen, weil der Nachschub an Waffen und Soldaten über die Türkei bestens funktionierte. Erst die jetzige Neuausrichtung zu Russland scheint hier den Nachschub zu beschränken und ein blutiges Ende zumindest in Aleppo möglich zu machen. All die Millionen die aus Syrien auf der Flucht sind, sind hauptsächlich der Türkei geschuldet. Das scheint niemanden zu interessieren, das schadet den Herrschaften nicht.

  38. kremser (kein Partner)
    08. August 2016 08:23

    Die Parallelen zu unserer dunklen Vergangenheit sind mehr als beängstigend. Die Geschichte hat uns aber auch eindrucksvoll gezeigt, daß die Beendigung des Appeasement durch Churchill entscheidend war. Wie AU richtig ausführt wäre jetzt eine feste distanzierte Politik angesagt und nicht das herumlabern unserer Sesselfurzer Merkel, Schultz, Juncker und Brock. Diese Situation hat meiner Meinung nach die Qualität, daß es die EU zerlegt, wenn sie sich nicht von der Türkei emanzipiert und eine eigenständig Lösung der Flüchtlingsfrage findet und somit nicht mehr von dem türk. Regime erpressbar bleibt. Es scheint aber, daß die EU Führung in ihrer unendlichen Arroganz und durch die USA gelähmt ist.

    • Helmut Oswald
      08. August 2016 10:13

      Über die Rolle Churchills bei der Beendigung des Appeasements und die eingetretenen Folgen empfehle ich Ihnen das Buch des Amerikaners Buchannan - promovierter Historiker und Abgeordneter der Republikaner - der sich mit der exakt dieser Epoche genau auseinandergesetzt und dazu publiziert hat.

    • Undine
      08. August 2016 10:51

      @Helmut Oswald

      Auch sehr zu empfehlen:

      ........................."ENGLANDS KRIEG gegen DEUTSCHLAND"...................
      ................Die Ursachen, Methoden und Folgen des 2. Weltkriegs...........

      von Reverend Peter H. NICOLL, M.A., B. D.---erschienen 1963 beim Verlag der Deutschen Hochschullehrer-Zeitung Tübingen

    • Helmut Oswald
      08. August 2016 15:23

      @ Undine

      Habe ich mir antiquarisch beschafft und zwar seinerzeit schon, auf Ihren ersten Hinweis vor etwa zwei Jahren hin. Exzellent geschrieben und recherchiert, bis zum heutigen Tage aktuell, vor allem weil die in ihm beschriebenen Tatsachen von der 'herrschenden Lehre' nicht in die Beweiswürdigung einbezogen wurden. Anders bei Buchanan. Der als aktiver US Politiker und Historiker wohl schwer zum Nazi gemacht werden kann. Obwohl - das Kunststück gelingt dem ORF im Verein mit der Antifa sicher auch noch ...

    • kremser (kein Partner)
      08. August 2016 22:25

      @Helmut Oswald
      vielen Dank für den Hinweis!
      Die Biographie des Mannes finde ich faszinierend, aber mein Wissen ist wenn überhaupt nur oberflächlich.

  39. glockenblumen
    08. August 2016 08:17

    naja, hat doch bereits in einem Gastkommentar Frau Rachel Gold eine Karikatur vom "Erdolf" gezeigt bei der @Bob so treffend vermerkt hat: "wer leugnet da noch die Wiedergeburt?"

    http://www.andreas-unterberger.at/2016/07/turko-islamo-faschismus/

    Was die offene Frage betrifft: warum so feig und charakaterlos?
    Diese Eurokratur mit ihren niederträchtigen Vasallen IST ein feiger und charakterloser Haufen, der sogar sein eigenes Volk opfert und dem Krieg mit all seinen Greueln preisgibt!

  40. Politicus1
    08. August 2016 08:14

    Ist es verwegen oder gar absurd, die Situation in Österreich mit der Zeit von 1933-1938 zu vergleichen?
    Damals folgten die Illegalen mit den weißen Stutzen dem großen Führer jenseits der Grenzen - und heute folgen wieder Tausende dem Aufruf eines Retters ...

    Das macht mir ehrlich gesagt mehr Sorgen, als ein paar tausend Arbeitslose mehr oder weniger.

    • Politicus1
      08. August 2016 11:24

      meine Sorge wird größer:
      "Sie verherrlichen den Krieg, stehen für Gewalt, rufen in ihren Videos "Allah ist groß" und wollen Deutschland erobern: Die türkische Rockergang "Osmanen Germania" versetzt Menschen in vielen Städten seit Jahren in Angst und Schrecken. Wie der "Kurier" am Montag berichtete, hat diese Gruppe nun erstmals auch eine Filiale in Österreich eröffnet - und zwar in Wien- Favoriten."

      Auch im Deutschland der 30er Jahre wurde die Bevölkerung in Angstund Schrecken versetzt - durch uniformierte Gangs ...

  41. dssm
    08. August 2016 08:13

    Die Briten hatten recht, raus aus diesem Europa. Macht- und kraftlos wird herumlaviert, während die Menschenrechte beim Beitrittskandidaten mit Füßen getreten werden.
    Wenn das türkische Volk einen Freund braucht, dann jetzt! Jetzt müsste man auf Pressefreiheit und Rechtsstaat drängen, denn der Rausch der Massenbewegung wird verfliegen, wenn die Wirtschaft abstürzt und bald jede zweite Familie von Verhaftungen betroffen ist.
    Aber die EU zahlt weiter an das Regime.

    Voraussichtlich werden die EU-Granden erst wieder mutig, wenn in Österreich Hofer eine Mehrheit bekommt.

  42. Undine
    08. August 2016 08:06

    Wie verlogen ist doch die Politik!

    In den USA gilt immer noch die Todesstrafe.

    Seit 1996 wird die Todesstrafe in Russland nicht mehr angewendet, seit einem Jahrzehnt wird sie auch nicht mehr verhängt; in Rußland ist die Todesstrafe seit 2009 ABGESCHAFFT.

    Die Türken unter Erdogan wünschen die Todesstrafe.

    Und was machen wir? Was macht die EU?

    Gegen Rußland hat die EU schwere Sanktionen verhängt, angestachelt von den USA.
    Bei den USA tun wir so, als gälte dort keine Todesstrafe. Und jetzt werden die ohnedies völlig absurden Beitrittsverhandlungen mit der Türkei in Frage gestellt---wegen der bloßen Möglichkeit einer Einführung der Todesstrafe, obwohl mit der Türkei überhaupt über einen EU-Beitritt gar nicht verhandelt werden dürfte!
    Geht's noch verlogener?

    • dssm
      08. August 2016 08:18

      Bei dem Schuldenberg der Türkei (alles in Devisen) ist das Rating wichtig. Würden die Beitrittsverhandlungen beendet oder gar Sanktionen verhängt, so wäre die Bewertung absoluter Schrott. Womit jeder weitere Mittelzufluss enden würde und da ja die Zahlungsbilanz negativ ist, würde dies den Zahlungsausfall heißen. Es werden im Hintergrund gar manche grosse Finanzinstitute intervenieren und den handelnden Politikern schöne Posten nach der Pensionierung anbieten. Die Todesstrafe ist nur eine Ablenkung.

    • machmuss verschiebnix
      08. August 2016 20:44

      Also wieder so eine Art "Griechenland-Syndrom" , dssm ?





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2019 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung