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Ein Ende des Schreckens

Lesezeit: 4:30

Werner Faymann ist Geschichte. Das werden heute viele Österreicher mit einem Glas Sekt feiern. Auch wenn die Hinterlassenschaft des Mannes dem Land in den nächsten Jahren nichts zum Feiern lassen wird. Faymanns Rücktrittserklärung war freilich gleich in mehrerlei Hinsicht überraschend.

Erstens, weil sie überhaupt erfolgt ist. Denn in den letzten Stunden und Tagen schienen nach außen hin in der SPÖ jene in der deutlichen Überzahl zu sein, die gegen einen Sturz des Parteiobmannes waren. Allerdings: Alle Solidaritätserklärungen waren auffallend schaumgebremst, gleichsam mit hinter dem Rücken gekreuzten Fingern. Typisch für eine Partei, in der das Wort „Freundschaft“ längst nur noch eine hohle Formel ist.

Zweitens, weil Faymann gleich alle Ämter zurückschmeißt. Und das umgehend. Da zeigte sich, dass der Mann zwar der schlechteste Bundeskanzler der Nachkriegszeit, aber ein totaler Experte in den parteiinternen Mechanismen ist. Er hatte zweifellos vor allem noch in Erinnerung, wie eiskalt er selbst 2008 seinen Vorgänger Gusenbauer demontiert hat. Dieser hatte dann ja nach seinem (mit Hilfe von ORF und Boulevard-Medien erfolgten) Abschuss als Parteichef noch ein paar Monate Bundeskanzler spielen dürfen. Er war aber dabei nur noch ein jämmerlicher Hampelmann an den Schnüren des Chefintriganten Faymann. Siehe etwa den „gemeinsamen“ Unterwerfungsbrief an die (damals noch übermächtige) Kronenzeitung.

Drittens, weil Faymann seinen Rücktritt aus allen Ämtern umgehend vollzogen hat. Daraus kann man wohl schließen, dass die Partei die Nachfolge hinter Polstertüren schon geregelt hat. In der Nachfolgefrage deutet daher viel auf den Kandidaten der Gewerkschaft hin, den ÖBB-Chef Christian Kern, der die Staatsbahn ganz im Sinn der Gewerkschaft geleitet hat, während all dessen Vorgänger zumindest hie und da einen - notwendigen! - Konflikt mit dieser gewagt haben.

Viertens ist anzuerkennen: Die SPÖ hat sich in den vergangenen Stunden sehr professionell verhalten. Sie hat es geschafft, den Rücktritt durchzudiskutieren, ohne dass etwas nach außen gedrungen ist. Das war eindeutig der Regie des Wiener Parteiobmanns Häupl zu verdanken. Auch dieser ist zwar in keiner Weise imstande, die beiden – insbesondere in Wien selber! – total auseinanderbrechenden Flügel der Partei zu vereinen. Dazu wäre freilich auch sonst niemand mehr imstande. Aber die brutal-elegante Administration von Personalfragen beherrscht die Partei immer noch brillant.

Fünftens und am allerverblüffendsten: Faymann hat bei seiner Rücktrittserklärung nicht einmal mit einem Halbsatz Reue für den verheerenden Zustand gezeigt, in dem er Österreich zurückgelassen hat. Er war vielmehr sogar stolz darauf!

Dabei ist in seinen acht Jahren die Staatsverschuldung gewaltig in die Höhe geschnalzt. Die Arbeitslosigkeit, die am Beginn die niedrigste in ganz Europa war, ist heute die höchste seit Ende des Weltkriegs. Das Wachstum ist in fast allen Ländern Europas seit Jahren deutlich besser als in Österreich. Die Investitionen im Land gehen dramatisch zurück. Nicht einmal die schon vor Jahren angekündigte Transparenz aller staatlichen Förderungen und Akten ist verwirklicht. Keine einzige wirklich zukunftsweisende Reform ist unter Faymann zustande gekommen, ob es nun die x-mal angekündigte Verwaltungsreform, die des Pensionssystems, oder eine leistungsorientierte Reform des Schul- und Universitätssystems wäre.

Absolut nichts. Und das in jenem Land, das vor einem Jahrzehnt noch von unzähligen Stimmen als Vorbild für Europa und Deutschland gehandelt worden ist!

Dazu kommt auch noch das völlige Versagen in der Flüchtlingspolitik während des ganzen Jahres 2015. Zu dieser Politik hat Faymann selbst noch in seiner Rücktrittsrede Unwahrheiten verbreitet: Er hat darin behauptet, dass ohnedies 95 Prozent der Flüchtlinge bloß durch Österreich durchgezogen sind. Da in Österreich aber (nach Faymanns eigenen Worten!) „über 90.000“ Asyl beantragt haben, und da in Deutschland nur eine Million angekommen ist, fehlen in seiner Rechnung rund 800.000 Menschen. Diese müssten sich in Luft aufgelöst haben, würde man Faymann und seinen Aussagen glauben.

Das tut freilich längst niemand mehr. Halt, einer tut es immer noch: Der ORF. Dort hat allen Ernstes ein Herr Bürger dem Zurückgetretenen sofort eine Karriere in der EU vorausgesagt. Dort würde Faymann laut Bürger geschätzt (Unterton: In Österreich hat man leider nicht verstanden, was für einen tollen Mann man in Faymann gehabt hat). In Wahrheit gibt es in Europa keinen einzigen Spitzenpolitiker, der Hochachtung für Faymann hätte. Eine solche hat nur Angela Merkel in jenen Monaten signalisiert, als Faymann gehorsames Schoßhündchen der deutschen Kanzlerin gewesen ist.

Traurig ist nur, dass Faymanns Ende durch eine unendliche Serie von katastrophalen Wahlniederlagen der SPÖ ausgelöst worden ist, aber nicht durch die verheerende inhaltliche Politik, für die er verantwortlich gewesen ist.

Man kann es aber auch als erfreulich ansehen, dass sich Faymann am Ende nicht einmal mehr durch die unzähligen Bestechungsmillionen für die Boulevardmedien retten konnte. Dabei haben diese alles getan, um ihn doch noch zu verlängern. Sie taten dies im Wissen, dass es auf Bundesebene (im Wiener Rathaus freilich schon) noch nie einen mit Steuergeldern so freigiebigen Paten gegeben hat wie Faymann.

Die Kleinigkeit, dass die Bestechungsmillionen allesamt von uns Steuerzahlern stammen, hat einen Faymann oder einen Häupl freilich nie gestört.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBob
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2016 15:21

    Das Problem wird sein das selten etwas Besseres nachkommt. nach dem Gusenbauer haben auch alle geglaubt, na schlechter kanns nicht werden. Ja schmecks!

  2. Ausgezeichneter Kommentatormaxsattl
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2016 16:15

    Jetzt sind im Fall Faymann hoffentlich die Gerichte am Zug

  3. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2016 18:00

    Allgemeiner Jubel oder zumindest Aufatmen hier im Tagebuch.

    ABER FREUEN WIR UNS NICHT ZU FRÜH !

    Wir müssen annehmen, daß der rot-grüne Block in dieser, für die geplante Auflösung
    der europäischen Ethnien äußerst gefährlichen Situation, nicht nur Spinndoktoren für die Wahlkämpfe, sondern auch Strategieberater importiert.

    DASS FEYMANNS RÜCKTRITT EIN, AUCH ZEITLICH, PRÄZISE ABGESTIMMTER STRATEGISCHER SCHRITT IST, WELCHER AUCH DEN WAHLKAMF DES LINKSLINKEN PARTEIENHÜPFERS UND GEHEIMBÜNDLERS PROF. DR. VAN DER BELLEN UNTERSTÜTZT, DÜRFTE NICHT UNWAHRSCHEINLICH SEIN 1

    Beachten wir doch nur das Bild eines nach Art von Präsident Obama locker eine Treppe hinunter tänzelnden " Ex- Grünen " Van der Bellen.
    WERBING DIESER ART STINKT NACH IMORTIERTEN SPINNDOKTOREN !

    Igittigitt, es wär doch schrecklich, wenn jemand auf die Idee käme ich wäre ein Macho!
    War das nicht die, teilweise sehr übertrieben ausgestrahlte Botschaft, welche wir bei Van der Bellen beobachten können, seit er die Bühnen der Politik betreten hat?

    UND JETZT WILL MAN UNS DIESEN SCHLAFFEN 68er SOOFTIE ALS VIITALEN TREPPENSPRINTER SCHMACKHAFT MACHEN?

    Verschwenden wir keine Emotionen der Freude über den Rücktritt von Faymann!

    Wir könnten dadurch die Bedrohung Österreichs und ganz Europas durch einen Alexander Van der Bellen als Präsident in der Hofburg vergessen !

    Dieser Gefahr sollte in den nächsten Tagen unser Hauptaugenmerk gelten!

  4. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2016 15:31

    Wir brauchen weniger Willkommenskultur, und viel mehr RÜCKTRITTSKULTUR! Es ist ein Wahnsinn, dass sich Rechtsbrecher wie Faymann und Merkel dermaßen lange in angeblichen Rechtsstaaten halten können. Neben Faymann sollten noch ein paar Dutzend Spitzenpolitiker in SPÖ und ÖVP gehen.

    Galoppierende und kaum wieder reversierbare Infiltrierung mit Anhängern der totalitären Ideologie des pMm Mohammed, die Ersparnisse einer Generation per "Euro-Rettung" verspielt, die Wirtschaft per Raubsteuern und zu-Tode-Regulierungen abgewürgt, sicherheitspolitisch Österreich zu einem Dritt-Welt-Land gemacht, Österreich kulturell verschwult und genderisiert, die Selbstbestimmung nach Brüssel abgegeben, ein Korruptionssystem aufgebaut das Bananenrepubliken beschämen würde, die Bildung so zertrümmert dass der Nachwuchs vielerorts nicht einmal mehr lesen, schreiben und rechnen kann...

    Die Bilanz ist vernichtend schlecht, extrem und radikal. Die Österreicher haben jetzt die Möglichkeit einen ordentlichen Bundespräsidenten zu wählen, und dann eine Regierung, die den Sauhaufen aufräumt. Wenn der Österreicher was anderes wählt ist er selbst Schuld.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2016 20:50

    Der ORF kann's nicht lassen, immer so ganz nebenbei seine VERSTECKTEN BOTSCHAFTEN unter die Leute zu bringen und damit die Meinung der gedankenlosen Menge zu MANIPULIEREN:

    Also sprach Herr DITTLBACHER, angesprochen auf das Durcheinander in der SPÖ, ausgelöst durch Faymanns Rücktritt und etwaige daraus resultierende Auswirkungen auf die kommende Wahl:

    "Die Unsicherheit im Lande steigt natürlich durch den Rücktritt eines Kanzlers, das könnte schon dem BERECHENBAREREN Kandidaten, und das wäre Van der Bellen, durchaus nützen, weil im Endeffekt doch alle lieber die Sicherheit als die Eskalation haben."

    Was soll uns dummen Österreichern dieser Satz vermitteln? Doch nichts anderes als die übliche (Gratis-)Werbung für EINEN Kandidaten, nämlich VdB!

    WIE Dittlbacher dazu kommt, VdB als den BERECHENBAREREN zu apostrophieren, ist mir ein Rätsel, es sei denn, Dittlbacher meint, man kenne ja VdB als GRÜNEN gut genug---ja, die Grünen kennen wir zur Genüge, aber wollen wir einen von ihnen als UHBP?

    Der stramm linke Dittlbacher SUGGERIERT den ORF-Konsumenten nicht mehr und nicht weniger, als daß Norbert HOFER NICHT berechenbar sei---das ist eine Hinterfotzigkeit par excellence!

    Noch ein Grund mehr, Norbert HOFER seine Stimme zu geben, damit die linke Niedertracht im ORF nicht auch noch belohnt wird---meinen Sie nicht auch!?!

  6. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2016 15:05

    Das muss Faymann erst einer nachmachen:

    Schulen beschädigt, Wirtschaft beschädigt, Bundesheer beschädigt, Universitäten international nicht mehr wahrnehmbar, dafür …
    ORF als grindiger Parteisender, die meisten Medien links orientiert und von Bestechungsgeldern durchgefüttert und …
    Die Österreicher über seinen eigenen Lebenslauf entweder im Unklaren gelassen oder angelogen.

    Wirklich eine ganz ganz tolle „Leistung“.

    Ich feiere nicht mit Sekt. Ich feiere am Spätnachmittag in Oberbayern mit Maibock und am Abend mit Champagner.

    Doch was kommt danach? Danach kommt der politische Aschermittwoch, denn Wunderwuzzis haben weder die Roten noch die Schwarzen. Auch eine Kurzschwalbe macht noch keinen Politsommer.

  7. Ausgezeichneter KommentatorKarl K.
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2016 19:40

    Unterberger meint, Faymann zeige keine Reue....

    Wer Sozialisten kennt, der weiß: Reue gibt es bei denen nicht. Sie glauben wie die Grünen an das was sie tun, eine Art religiöser Eifer!
    Man sehe sich den Blogsozi Michler aka Wertkonsernaiver an. Auch der meint ein Geschenk an die Menschheit, an den Blog zu sein.
    Was soll sich denn unter Kern oder einem andern Sozi BK ändern? getrieben von der Gewerkschaft, von der Gleichmacherei, von den Genderweibern und den Herr's dieser Partei?
    Die einzige Hoffnung wäre die ÖVP hätte die Eier und würde umgehend die Koalition aufkündigen und die Schwäche des Gegners ausnützen. Und dann Blau/Schwarz. Irgendjemand muss den Mist der letzen 10 Jahre wegräumen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKarl K.
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2016 19:40

    Unterberger meint, Faymann zeige keine Reue....

    Wer Sozialisten kennt, der weiß: Reue gibt es bei denen nicht. Sie glauben wie die Grünen an das was sie tun, eine Art religiöser Eifer!
    Man sehe sich den Blogsozi Michler aka Wertkonsernaiver an. Auch der meint ein Geschenk an die Menschheit, an den Blog zu sein.
    Was soll sich denn unter Kern oder einem andern Sozi BK ändern? getrieben von der Gewerkschaft, von der Gleichmacherei, von den Genderweibern und den Herr's dieser Partei?
    Die einzige Hoffnung wäre die ÖVP hätte die Eier und würde umgehend die Koalition aufkündigen und die Schwäche des Gegners ausnützen. Und dann Blau/Schwarz. Irgendjemand muss den Mist der letzen 10 Jahre wegräumen.


alle Kommentare

  1. NC (kein Partner)
    13. Mai 2016 08:16

    Der Schrecken geht weiter. Der Kern möchte die Wehsely in die Regierung holen. Was ist mit diesem Land los?

  2. AppolloniO (kein Partner)
    12. Mai 2016 11:56

    1. Faymann hat ohne Rücksicht auf Verluste in Partei und Regierung alles hingeschmissen. Unprofessionell, weil beleidigte Leberwurst.
    2. A.U. hat recht. W.F. ist noch stolz auf seine Fehlleistungen. Im ORF-Interview meinte er kundtun zu müssen, dass er im Ausland (voll Bewunderung) gefragt wurde, wie er das mit seiner Regierung bloß geschafft habe, ohne Schrammen durch die Krise zu tauchen.
    3.Österreich verdankt F.M. die Absandelung vom Vorzugsschüler (die Schüssel Zeit muss schlimm gewesen sein) zum Nachzügler.
    4. Aufgrund von Steuer- und Gebührenerhöhungen gehört der Österreicher zur seltenen Spezies der Einkommensverlierer.
    Tränen braucht DEM wirklich keiner nachweinen.

  3. daLUPO (kein Partner)
    12. Mai 2016 08:45

    Das Gute, der Faymann ist weg. Da herrscht eine richtige Erleichterung im Land. Eine spürbare Erleichterung bis auf die Medien halt, wobei gute Journalisten sicherlich oder hoffentlich wieder hoffen können. Ja, ein Ende des Medienkanzlers, wer hätte das geglaubt?

    Wobei der Gute will gleich in die EU, als ob er in Österreich nicht genug Schaden angerichtet hat. Diese Beamtenpolitiker sind einfach unverbesserlich.

    Mal schauen wie das Rote Monster in Wien reagiert? Ob der Druck von der Straße und den Bundesländern groß genug ist oder ob der nächste Strohmann aus Wien winkt.

    Faymann ist weg, das ist schon mal großartig - Danke an die Straße und der 1.Mai 2016 ist sicherlich ein historischer 1.Mai.

  4. Der Realist (kein Partner)
    11. Mai 2016 22:59

    Ich habe nicht mit Sekt gefeiert, ich mag erstens keinen Sekt, und würde ich soviel saufen wie es dem Anlass entspricht, wäre ich tot.

  5. Zraxl (kein Partner)
    11. Mai 2016 20:29

    OT: Geil! Der Verteidigungsminister verwendet den militärischen Geheimdienst "Abwehramt" für eine Gesinnungsprüfung seiner Soldaten sowie von Geschäftsleuten, die Ihre Ware an jene verkaufen.
    Quelle: "Sind ja großteils meine Kunden in der Kaserne", Der Standard, 11.5.2016

  6. Torres (kein Partner)
    11. Mai 2016 18:06

    Unterberger hat richtigerweise - und natürlich keinesfalls erschöpfend - die Schäden aufgezählt, die Faymann im Laufe seiner Kanzlerschaft verursacht und nunmehr der österreichischen Bevölkerung hinterlassen hat. Es sollte aber keinesfalls vergessen werden, dass er das ohne tatkräftige Hilfe der ÖVP (unter Pröll, Spindelegger, Mitterlehner) nie allein geschafft hätte; und Mitterlehner scheint keinesfalls an Rücktritt zu denken, was nichts Gutes ahnen lässt, egal, wer der nächste SPÖ-Vorsitzende und Bundeskanzler ist.

  7. usos (kein Partner)
    11. Mai 2016 16:05

    Faymann wollte vielleicht schon früher zurücktreten, aber sein outgesourctes Gehirn Josef O. hat wohl länger für die Abschlußrede gebraucht.
    Kann mir gut vorstellen wie der Werner zu seiner Martina gesagt hat: "So Martina, morgen muß ich nicht mehr so früh aufstehen, helfe dir im Garten und bei der Hausarbeit, melde mich beim AMS arbeitslos, bis ich in ein paar Monaten nach Europa gehe, der Martin Schulz, der kluge Buchhändler, hat schon einen Job für mich."

  8. Tik Tak (kein Partner)
    11. Mai 2016 15:40

    Faymann ist weg, Kern steht vor der Tür und Österreich wartet gebannt auf den nächsten Schritt, während alle tatsächlichen Probleme natürlich liegenbleiben,

    Ich wäre ja für die Wehsely als Faymann Nachfolgerin :-)

    Nein, im ernst, der Kern hat immerhin die Kosten der ÖBB um ein paar Milliarden pro Jahr angehoben und Publizistik oder irgendsowasmitmedien studiert.
    Damit ist er der perfekte Bundeskanzler für Österreich.

    Ihr habt sie gewählt, ihr habt sie bekommen.

    Schönen Gruß aus der Schweiz.

  9. NC (kein Partner)
    11. Mai 2016 15:29

    Und der Mitterlehner soll gleich mitgehen und zwar ganz, ganz schnell. Wieso reden alle nur vom Faymann, die Schwarzen sind genauso abgestraft worden wie die Roten. Also endlich weg mit dem Mitterlehner!

    • NC (kein Partner)
      11. Mai 2016 16:16

      Andererseits kann man es auch so sehen: diese ÖVP ist dermaßen unbedeutend geworden, dass sich nicht einmal irgendwer dafür interessiert, wer vorne steht. Lustig ist auch, wie sich die schwarzen Kasperln jetzt wichtig machen wollen und den Kern kritisch sehen. Als ob das die Roten auch nur irgendwie im Entferntesten interessieren würde, was die Schwarzen denken. Schade, was aus der ehemals bürgerlichen Partei für ein Jammerhaufen geworden ist. Über die Roten und den Faymann wird wenigstens noch geredet oder sich empört.

  10. McErdal (kein Partner)
    11. Mai 2016 15:08

    Faymann hat bei seiner Rücktrittserklärung nicht einmal mit einem Halbsatz Reue für den verheerenden Zustand gezeigt, in dem er Österreich zurückgelassen hat. Er war vielmehr sogar stolz darauf!
    Das Alleine wäre für mich schon Grund genug Ihn zu verhaften !
    Gründe dafür hat er am laufenden Band geliefert - sehr zum Schaden Österreichs ! Und so eine miese Figur lässt man davonkommen ?? Der Schaden, den er unserem Land zum Nachteil aller Steuerzahler zugefügt hat die zig Milliardengrenze leicht überschritten !
    Was da an Illegalen reingekommen ist, bei der durchwinke Tour ist unglaublich und noch lange nicht zu Ende, denn die unwillkommen Gäste ohne Manieren sind ja noch immer da !

  11. Wolfgang Bauer
    10. Mai 2016 19:07

    Pardon, nur ein Nebenaspekt: Die Rechnung, dass 800.000 verschwunden sein müssten, versteh ich nicht. M.E. stimmt die Rechnung von Faymann in etwa schon, oder?

  12. Erich Bauer
    10. Mai 2016 16:47

    Nachdem sich der Pulverdampf schon etwas verzogen hat...

    treten die Umstände um den Faymann-Rücktritt schon etwas klarer zutage.

    Faymann ist klar geworden, dass dieses konspirative Treffen, maßgeblicher SPÖ-Granden, beim Hauptbahnhof Wien, nur ein Thema hatte: die FPÖ-Koalitions-Option.

    Da sich Faymann in der Vergangenheit immer wieder dezidiert gegen eine solche Zusammenarbeit ausgesprochen hatte, hätte er eine FPÖ-Koalition NIEMALS mittragen können. Er wäre sonst ERLEDIGT gewesen. Dieser (noch immer erwartbare) SPÖ-Mehrheitsbeschluss hätte ihn mit einem fürchterlichen Tritt „zurückgetreten“…

    Was also, hieß das für ihn? DANN GLEICH JETZT! Möglicherweise seine erste/letzte eigenständige Entscheidung. Ich kann ihn dazu nur beglückwünschen. Respekt. Wenngleich er zu diesem Schritt gnadenlos gezwungen wurde. Einerseits. Zusätzlich bot sich DIE Gelegenheit zum „Absprung“ - von dem im Dreck steckenden Karren. Hinein in eine luftige, sonnige Zukunft… zu den Feinschmeckerlokalen in Brüssel.

    Ganz nebenbei – ich weiß nicht ob er auch daran gedacht, oder es berücksichtigt hat. Der SchreiK(r)ampf der SPÖ-Linken, FÜR ihren FPÖphoben Bundeskanzler, ist damit abgesagt. Bleibt nur noch BM Häupl. Ich schätze, dass er sich dem Normativen des Faktischen – nach einiger Polterei – letztlich nicht entgegenstellen wird…

    Die SPÖ erspart sich somit eine wirklich explosive Zerreißprobe am Parteitag. Die SPÖ-Linke kann ihre „Show“, mit einem in ihrem „Schlepptau“ (Kabelbinder?) befindlichen Bundeskanzler nicht mehr „medial verwerten“.

    Ich denke, auch BM Häupl weiß das bereits zu schätzen...

  13. Helmut Oswald
    10. Mai 2016 10:31

    OT (oder doch nicht) : aus dem Landesgericht: Der Mordsneger mit der Eisenstange war am Vortag des Mordes zur Einvernahme wegen diverser Sachbeschädigungen, Belästigungen von Passanten und Diebereien. Während der EInvernahme in englischer Sprache - O-Ton von Zeugen: buchstäblich erbärmlich stinkend aus allen Löchern - wie stets um provokante Antworten nicht verlegen, beginnt der Mann vor den - auch weiblichen - Beamten zu onanieren. Das geschehe öfter bei der Festnahme von Negern. Offenbar verschaffe Ihnen das psychische Erleichterung wenn Sie durch gezielte Befragungen unter Duck gesetzt werden. Die Polizisten beantragen in der Vernehmung beim Staatsanwalt Haft für den mehrfacher Straftaten hochgradig Verdächtigen. Doch lehnt der zuständige Staatsanwalt - auch nach insisitieren der Beamten - ab. Begründung: er habe jetzt keine Zeit sich mit dem Haftantrag zu befassen, er habe zu viele Akten auf dem Tisch. Diese hätten Vorrang.

    Das ist die Sozijustiz, die wir diesem Faymann und Genossen zu verdanken ist. Der gehört selbst wegen Pflichtvergessenheit in einen AKt. Einen Akt der Ungnade.

    • Rau
      10. Mai 2016 15:11

      Name des Staatsanwaltes, Klage und eaus mit ihm aus dem Amt

    • Undine
      11. Mai 2016 20:49

      Dieser Staatsanwalt gehört nicht nur suspendiert, sondern auch angeklagt und hinter Gitter! Er hat einen Mord zu verantworten!

  14. Martha Katharina Marktl
    10. Mai 2016 03:08

    Und was wird Faymann jetzt machen? Eine Consulting-Firma gründen?

  15. machmuss verschiebnix
    09. Mai 2016 22:00

    Kanzer der SPÖ - von Karl Renner bis Werner Faymann ,
    da erübrigt sich jeder Kommentar dazu, welchen Weg die SPÖ hinter sich hat
    und was für die Zukunft noch zu erwarten ist . . .

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Bundeskanzler_der_Republik_%C3%96sterreich#Liste

  16. Riese35
    09. Mai 2016 21:12

    >> "Dort hat allen Ernstes ein Herr Bürger dem Zurückgetretenen sofort eine Karriere in der EU vorausgesagt. Dort würde Faymann laut Bürger geschätzt."

    Wieso so abschätzig gegen Bürger? Er hat doch damit vollkommen recht! Faymann hat schon einen nachfolgenden Top-Job in Brüssel:

    http://dietagespresse.com/top-job-in-bruessel-faymann-wird-taxifahrer-in-belgischer-hauptstadt/

  17. Undine
    09. Mai 2016 20:50

    Der ORF kann's nicht lassen, immer so ganz nebenbei seine VERSTECKTEN BOTSCHAFTEN unter die Leute zu bringen und damit die Meinung der gedankenlosen Menge zu MANIPULIEREN:

    Also sprach Herr DITTLBACHER, angesprochen auf das Durcheinander in der SPÖ, ausgelöst durch Faymanns Rücktritt und etwaige daraus resultierende Auswirkungen auf die kommende Wahl:

    "Die Unsicherheit im Lande steigt natürlich durch den Rücktritt eines Kanzlers, das könnte schon dem BERECHENBAREREN Kandidaten, und das wäre Van der Bellen, durchaus nützen, weil im Endeffekt doch alle lieber die Sicherheit als die Eskalation haben."

    Was soll uns dummen Österreichern dieser Satz vermitteln? Doch nichts anderes als die übliche (Gratis-)Werbung für EINEN Kandidaten, nämlich VdB!

    WIE Dittlbacher dazu kommt, VdB als den BERECHENBAREREN zu apostrophieren, ist mir ein Rätsel, es sei denn, Dittlbacher meint, man kenne ja VdB als GRÜNEN gut genug---ja, die Grünen kennen wir zur Genüge, aber wollen wir einen von ihnen als UHBP?

    Der stramm linke Dittlbacher SUGGERIERT den ORF-Konsumenten nicht mehr und nicht weniger, als daß Norbert HOFER NICHT berechenbar sei---das ist eine Hinterfotzigkeit par excellence!

    Noch ein Grund mehr, Norbert HOFER seine Stimme zu geben, damit die linke Niedertracht im ORF nicht auch noch belohnt wird---meinen Sie nicht auch!?!

    • machmuss verschiebnix
      09. Mai 2016 22:07

      Also Undine, wenn unsere Landsleute wirklich so bescheuert sind und diesem
      VdB seine Heimat-Masche abkaufen, dann ist alles zu spät ! Das käme einer
      Hinrichtung Österreichs gleich.

    • Undine
      09. Mai 2016 22:45

      @machmussverschiebnix

      In zwei Wochen werden wir es wissen, ob etwas mehr als die Hälfte der Österreicher bescheuert sind oder nicht. ;-)

      Es wäre zu schön, die langen Gesichter im Intrigantenstadel ORF bewundern zu können!

    • machmuss verschiebnix
      09. Mai 2016 23:44

      Ja hoffentlich, Undine - bewundern wir die langen Gesichter der Grünlinge.

      Dann soll N.Hofer gleich einen "Demo-Ring" eröffnen lassen - weit draußen,
      außerhalb vom Rrrrrenbahnweg - irgedwo auf den Feldern wird schon Platz sein ,
      für die Donnerstags-Demonstranten :))

      Ich spendiere denen sogar einen ( 1 ) Regenhaut [ ätz ]

    • Undine
    • AppolloniO (kein Partner)
      13. Mai 2016 12:07

      die "ausgewogene" Berichterstattung ist ein Skandal!!!!!!!!!!
      Dienstag, 10. 5. "Report" im Zweiten. Die Reporter wollen -scheinbar- zufällige Wählerstimmen einfangen. Bei den positiven Stimmen für den jeweiligen BP-Bewerber scheint`s noch ausgewogen. Aber dann die Frage "warum nicht...?".
      Es folgten 3-4 Stimmen warum Hofer unwählbar sei (braune Partei und die bekannten Leiern), aber kein Einziger Kommentar wurde gegen VdB vorgebracht (oder herausgeschnitten).

      An alle ORF-Verantwortlichen und deren politische Stangenhalter:
      Was Sie mit den Ihnen anvertrauten, uns abgepressten Zwangsgebühren aufführen ist schlicht autoritär und undemokratisch.

  18. Lieber Augustin
    09. Mai 2016 20:38

    Ein Abgang mit Grandezza. Das hat er bei der Claudia Schmid abgekupfert.

    • Anonymer Feigling
      10. Mai 2016 08:53

      Mit Grandezza?

      Wie ich schon weiter unten angedeutet habe, hatten z. B. früher Bankrotteure noch Anstand und Charakter. Wenn wirklich alles verjuxt war und der Schuldenstand unerträglich, dann setzten sie sich vor ihre Schreibtische (die natürlich nicht mehr ihnen gehörten), griffen in die Laden nach diversen Dingen und jagten sich eine Kugel durch den Kopf.

      Das waren noch Zeiten des Anstandes!

  19. Susanne
    09. Mai 2016 19:53

    Typisch für die österreichische Politik: bis zuletzt wurde gelogen, Faymann unterstützt und zum Verbleiben aufgefordert. Ob wirklich alles lt. AU "professionell" gemacht wurde und dafür Häupl zu danken ist, möchte ich bezweifeln.

    In einigen Monaten werden wir dem dem schlechtesten Bundeskanzler der 2. Republik auch den schwächsten Bundespräsidenten verlieren. Somit kann es eigentlich nur mehr aufwärts gehen. Der "parteiunabhängige" Bundespräsident HeiFi (auch HiFi = hohe Treue zu "seiner" Partei) hatte kürzlich die SPÖ-Spitzen zum Essen eingeladen und wurde vermutlich schon über diesen Faymann-Abgang informiert. Also war, ist und bleibt der Heinzi doch ein treuer Sozi.

    Nun bin ich gespannt, wie es weitergehen und vor allem, wie sich der Juniorpartner ÖVP verhalten wird. Herbstwahlen wären wohl die bessere Alternative.

  20. Politicus1
    09. Mai 2016 19:45

    Interessant, wie selbstverständlich sich Mitterlehner gleich selbst zum interimistischen Bundeskanzler gemacht hat.
    Natürlich hätte Fischer auch jemand anderen zum Bundeskanzler pro temp. ernennen können - z.B. den Verteidungsminister, oder ganz jemand anderen.
    Das ist genau so ein Fall, wo der BP wirklich allein mächtig ist.
    Nochmals zur Erinnerung:
    abgesehen von den Tagen nach der Dollfuss-Ermordung hatten wir in der Republik Österreich noch nie so einen Fall!

    • Cotopaxi
      09. Mai 2016 19:56

      Ist es überhaupt möglich, jemandem interimistisch zum Bundeskanzler zu machen? Ich glaube nicht.

      Mitterlehner ist nunmehr Bundeskanzler und er bleibt es bis zu Neuwahlen, sofern er nicht freiwillig zurücktritt und einem Roten Platz macht oder vorher stirbt.

    • Politicus1
      09. Mai 2016 20:18

      Cotopaxi:
      ich denke, Sie haben recht.
      Es gibt sicherlich keine Ernennung mit einem Ablaufdatum.

      Politisch hat Mitterlehner jetzt die Trumpfkarten in der Hand.
      Wenn er (bzw. die ÖVP) dem neuen vorgeschlagenen SPÖ-Kanzlerkandidaten nicht zustimmt, dann bleibt er höchstwahrscheinlich Bundeskanzler bis nach Neuwahlen.

    • Cotopaxi
      09. Mai 2016 20:41

      @Politicus1

      Ich weiß jetzt nicht was Sache ist: laut ORF wurde Mitterlehner doch nicht zum Kanzler ernannt, es wurden ihm lediglich dessen Aufgaben übertragen. Das ist etwas anderes.

  21. Politicus1
    09. Mai 2016 19:41

    Ist er das wirklich - der ÖBB-Chef Kern?
    mit einer Strahlkraft für die zu gewinnenden Wähler?
    möglicherweise auch ein guter Oppositionschef - man weiß ja nie ...?

  22. Karl K. (kein Partner)
    09. Mai 2016 19:40

    Unterberger meint, Faymann zeige keine Reue....

    Wer Sozialisten kennt, der weiß: Reue gibt es bei denen nicht. Sie glauben wie die Grünen an das was sie tun, eine Art religiöser Eifer!
    Man sehe sich den Blogsozi Michler aka Wertkonsernaiver an. Auch der meint ein Geschenk an die Menschheit, an den Blog zu sein.
    Was soll sich denn unter Kern oder einem andern Sozi BK ändern? getrieben von der Gewerkschaft, von der Gleichmacherei, von den Genderweibern und den Herr's dieser Partei?
    Die einzige Hoffnung wäre die ÖVP hätte die Eier und würde umgehend die Koalition aufkündigen und die Schwäche des Gegners ausnützen. Und dann Blau/Schwarz. Irgendjemand muss den Mist der letzen 10 Jahre wegräumen.

  23. Tegernseer
    09. Mai 2016 19:39

    Warum zum jetzigen Zeitpunkt "aus heiterem Himmel" wie es der ORF formulierte? Wahrscheinlich wissen die Sozis aus den nicht veröffentlichten BP-Wahlumfragen, dass VdB nicht gewinnen wird und das Risiko von einem freiheitlichen Bundespräsidenten angelobt zu werden, wollte man doch nicht eingehen.

  24. Erich Bauer
    09. Mai 2016 18:21

    Etwas ist faul im Staate Dänemark. Mein Haustier zeigt sich appetitlos, sucht verstört nach irgendwas... ist total unruhig, seit es vom "Rücktritt" erfahren hat. Meine Versuche es damit zu beruhigen, dass es Herrn Faymann eh gut geht und man sich keine Sorgen um ihn machen muss, widmet es kaum Aufmerksamkeit. Naja, auch wir beide wären gerne 2 Monate auf Urlaub auf Martinique. Danach würden wir wahrscheinlich gar nicht mehr zurück wollen... Und vielleicht wär' dann eine Rückkehr auch gar nicht mehr so gut...?

  25. Pumuckl
    09. Mai 2016 18:00

    Allgemeiner Jubel oder zumindest Aufatmen hier im Tagebuch.

    ABER FREUEN WIR UNS NICHT ZU FRÜH !

    Wir müssen annehmen, daß der rot-grüne Block in dieser, für die geplante Auflösung
    der europäischen Ethnien äußerst gefährlichen Situation, nicht nur Spinndoktoren für die Wahlkämpfe, sondern auch Strategieberater importiert.

    DASS FEYMANNS RÜCKTRITT EIN, AUCH ZEITLICH, PRÄZISE ABGESTIMMTER STRATEGISCHER SCHRITT IST, WELCHER AUCH DEN WAHLKAMF DES LINKSLINKEN PARTEIENHÜPFERS UND GEHEIMBÜNDLERS PROF. DR. VAN DER BELLEN UNTERSTÜTZT, DÜRFTE NICHT UNWAHRSCHEINLICH SEIN 1

    Beachten wir doch nur das Bild eines nach Art von Präsident Obama locker eine Treppe hinunter tänzelnden " Ex- Grünen " Van der Bellen.
    WERBING DIESER ART STINKT NACH IMORTIERTEN SPINNDOKTOREN !

    Igittigitt, es wär doch schrecklich, wenn jemand auf die Idee käme ich wäre ein Macho!
    War das nicht die, teilweise sehr übertrieben ausgestrahlte Botschaft, welche wir bei Van der Bellen beobachten können, seit er die Bühnen der Politik betreten hat?

    UND JETZT WILL MAN UNS DIESEN SCHLAFFEN 68er SOOFTIE ALS VIITALEN TREPPENSPRINTER SCHMACKHAFT MACHEN?

    Verschwenden wir keine Emotionen der Freude über den Rücktritt von Faymann!

    Wir könnten dadurch die Bedrohung Österreichs und ganz Europas durch einen Alexander Van der Bellen als Präsident in der Hofburg vergessen !

    Dieser Gefahr sollte in den nächsten Tagen unser Hauptaugenmerk gelten!

    • Pumuckl
      09. Mai 2016 18:16

      Als überzeugter Bürger eines Europa der Vaterländer, der dieses christliche Abendland eben ebenso liebt, wie sein Heimatland Österreich, IST MIR EIN ÖSTERREICHISCHER BUNDESPRÄSIDENT VAN DER BELLEN, SO UNHEIMLICH WIE EINE KREUZOTTER UNTER MEINER BETTDECKE ! ! !

    • Rau
      09. Mai 2016 18:47

      http://www.krone.at/Oesterreich/Weiter_Heidi-Wohlfuehl-Faktor_bei_Van_der_Bellen-Alm-Feeling-Plakate-Story-507337

      Die Plakate des VdB lösten bei mir heute ein Déjà-vu aus. Die Motive kenn ich doch von irgendwo her.
      Dem Verfasser des Artikels im obigen Link ist das auch aufgefallen. Aber das VdB ausgerechnet Anleihen bei Haider nimmt ist doch beeindruckend. Das lässt doch auf eine gewisse Panik schliessen. Die wahnsinnig "originellen Plakate der Grünen sind nichts mehr als Plagiate! Armselig!

    • Undine
      09. Mai 2016 21:01

      Das Plakat mit dem die Treppe hinuntergehenden VdB suggeriert mir: Mit VdB geht's auf jeden Fall bergab.

    • sin
      09. Mai 2016 21:24

      Wenn Werner Faymann und Josef Pröll sich für van der Bellen aussprechen, sind das doch nur zusätzlich zwei neue schwere Steine in seinem Rucksack!

    • Mariahilferin
      10. Mai 2016 00:36

      Die neuen Van-der-Bellen-Plakate sind doch alles andere als gelungen:
      En alter Mann führt uns vor, dass es links bergab geht. Dabei hat er eine Körperhaltung wie ein Hund, der Männchen macht.
      Wenn das von Spindoktoren ist, dann stehen die wohl auf Hofers Gehaltsliste.

  26. Politicus1
    09. Mai 2016 17:50

    Spontaner Eindruck basierend auf e-mails und hunderten postings in den Online-Medien:
    es nützt dem VdB ...
    diese Situation will man nicht einem BP Hofer überlassen ...
    das geringere Übel ist VdB ...
    VdB lässt sich von den GrünInnen nichts mehr einflüstern ...
    VdB ist ein anerkannter Wissenschafter ...

  27. Baldur Einarin
    09. Mai 2016 17:26

    Fürwahr !
    Man kann leider sicher sein, daß nach diesem "Ende mit Schrecken" zumindest bis zu der nächsten Wahl ein Schrecken ohne Ende folgen wird.
    Dank Gewerkschaften, katholischer Caritas, Diakonie, NGO-verbände ohne Ende, Feigheit vor den EU-Mächtigen, etc. darf weiter dem Untergang entgegengewurstelt werden.
    Dafür garantieren auch Häupl, Pröll und der Raiffeisenwuzi Konrad !

    • Gandalf
      09. Mai 2016 18:06

      Weil Sie ihn gerade erwähnen (kaum sonst hat man einen Menschen, der sich für wichtig gehalten hat, so schnell vergessen): Ja, gibt's denn da kleine dicke Konraderl überhaupt noch? Und was tut es denn? Sitzt im Container und kann nicht fassen, dass immer noch Flüchtlinge unser Land überrennen? Na ja, papa...(und fall net).

  28. machmuss verschiebnix
    09. Mai 2016 17:17

    Das ist ja schrecklich, wer übernimmt jetzt die ehrenvolle Aufgabe,
    die SPÖ in den Abgrund zu führen
    - keiner seiner Nachfolger
    hat das so gut drauf wie Faymann, die haben alle Matura [ feanz ]

  29. Sandwalk
    09. Mai 2016 17:10

    Information durch einen Insider, der dabei war: Die eigenen Leute, also die Gewerkschafter, haben Werner das Licht ausgeblasen.

    Jaja: "Etiam tu mi filii Brute!"

    Die Geschichte wiederholt sich manchmal auf schaurige Weise.

  30. tampa
    09. Mai 2016 17:05

    Unser HBP hat schnell noch alles auf "Schiene "gebracht für die SPÖ und ihrem

    Europa noch bevor ein Anderer HBP mit mischt- die Internationale(Mafia) hat wieder

    einmal die Weichen in und über Österreich gestellt!

    Die Nachfolge im Kanzleramt ist derzeit sekundär- die Wahl zum Nationalrat wird

    Anfang 2017 stattfinden ,nachdem die verstaatlichten Medien ein Trommelfeuer

    an Lügen und Horrorszenarien auf den verschreckten Bürger losgelassen haben und

    als einzige Rettung die SPÖ mit grünem Schwanz kostenpflichtig dem Bürger

    aufoktroyiert haben!!

    Faymann weg - bitte gleich auch die andern Regierungsmitglieder in die Wüste

    gleiten lassen!!

    • Kyrios Doulos
      09. Mai 2016 17:53

      Genau das hab ich mir auch gedacht. Der Fischer will noch einen BK angeloben und über seine Amtszeit hinaus neue Fakten schaffen.

      Faymann hat er in die Wüste geschickt. Die BP - Wahl will er rumreissen mit einem neuen attraktiven BK. Der wird sofort VdB die Huldigung erweisen. ORF wird das alles perfekt aufbereiten.

      Norbert Hofer hat schon mal Geschichte geschrieben, egal wie die Stichwahl ausgeht. Alle Achtung.

      Die Wahl ist allerdings alles, nur noch nicht gewonnen.

      Wir dürfen uns weder täuschen noch blenden lassen. Auf Kurs bleiben, heißt die Devise.

  31. teifl eini!
    09. Mai 2016 16:53

    Faymanns Nachfolger soll in 8 (ACHT) Tagen feststehen. Meine Vermutung, dass der SPÖ die Situation entglitten ist, hat sich bestätigt: Faymann hat seine eigene Partei überrascht!

    Ein strategisches Desaster! Jetzt bin ich sehr gespannt, wie es weiter geht.

  32. Wertkonservativer
    09. Mai 2016 16:49

    "Jetzt kommt Bewegung rein!"

    So oder ähnlich lautet der aktuelle Werbespruch der ÖBB, deren Boss jetzt möglicherweise der kommende BK der Koalitionsregierung wird.

    Nach Faymann ist es wirklich kein Kunststück, besser zu sein als dieser Schwachmatiker!

    Kern hat jedenfalls bei den ÖBB und auch vorher im Verbund gezeigt, dass er ein Macher ist und gute Arbeit abliefern kann!
    Ob er als Kanzler Positives für Österreich leisten könnte, wird die nächste Zukunft zeigen (falls er drankommt)!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Rau
      09. Mai 2016 17:27

      Also meine Damen und Herren (hauptsächlich Herren), ich bitte um Zurückhaltung. ...Schwachmatiker, ...Strick nehmen - was da alles zu lesen ist. Bitte um Sachlichkeit, ansonsten muss ich da mal einschreiten!

    • Karl K. (kein Partner)
      09. Mai 2016 19:31

      Lieber Baron von Münchhausen Michler vulgo Lügner Michler!

      Ein guter Tag begänne ohne Posting von ihnen. Leider währte die Zeit nur kurz in denen sie Gott sei Dank absent waren.
      Man konnte frei atmen in dem Blog.

      Kaum ist man ein paar Tage im Ausland schreibt der Greis wieder seinen völlig zusammenhanglosen Sermon. Und versucht sich auch noch als Geschenk an den Blog hinzustellen.

      Eigentlich unglaublich.

    • Susanne
      09. Mai 2016 19:57

      Karl K. (kein Partner):
      Von Ihnen immer die gleichen, primitiven Bemerkungen gegen Herrn Michler. Haben Sie keine besseren Argumente oder fehlt es da an Bildung?

    • Karl K. (kein Partner)
      09. Mai 2016 20:15

      Liebes Fräulein Susanne,

      was an den Fakten die ich über Michler schreibe stimmt nicht?

      Und was genau sollte bei der Nennung dieser Fakten bzw. Argumenten an Bildung fehlen?
      Was genau ist primitiv? Ich bitte um Aufklärung, nicht um Worthülsen.

      Und was echauffieren's sich denn so? Schon lang' nicht bei der Analyse gewesen, gell? Tät' vielleicht helfen. Sie scheinen ja daran zu glauben.

    • keinVPsuderant
      09. Mai 2016 21:58

      @Karl K. (kein Partner), wie wäre es mit einem längeren Auslandsaufenthalt? Sie langweilen mit Ihren despektierlichen (höflich ausgedrückt) Beschimpfungen.

    • Susanne
      10. Mai 2016 06:55

      Geehrter Herr Karl K.:
      "Fräulein" hatte man zu mir vor 70 Jahren gesagt.
      Ihrem Wunsch (9.05., 20 Uhr 15) entsprechend, hier eine "Aufklärung" und keine "Worthülsen":

      Sind "Münchhausen", "Greis" und "Lügner" Fakten? Für mich sind dies "primitive" Bezeichnungen in einer qualitativ hochstehenden politischen Debatte. In anderen Foren (z.B. ORF, Standard) sind solche Beleidigungen durchaus üblich, werden aber meist auch wieder vom Moderator gelöscht. Die Verwendung des Begriffes "Sermon" (= Predigt) zu den Beiträgen des Wertkonservativen ist auch entbehrlich.

      Sicher sind Sie nicht ein Poster, welcher sich für solche Entgleisungen entschuldigt, aber Sie müssen schon akzeptieren, dass sich die Mitposter beim lesen Ihrer Beiträge über Sie eine eigene Meinung bilden.
      Beste Grüße
      Frau Susanne

    • Karl K. (kein Partner)
      11. Mai 2016 07:27

      Sehr geehrte Frau Susanne!

      Ja, Münchhausen und Lügner sind Fakten. Herr Michler hat mehrmals ehrenwörtlich angegeben den Blog für alle Zeit zu verlassen. Jedesmal ist er kleinlaut wiedergekommen. Beim letzten Mal bat er öffentlich den Blogmaster um Löschung seinen Accounts.

      Wenn jemand sein Ehrenwort bricht ist er im besten Fall ein Lügner, ein Münchhausen im schlechtesten Fall ehrlos.

      Greis ist in seinem Alter ebenso ein Faktum. Schreibst das jemand über VdB wird er auch nicht kritisiert. Wohin kann man hier ja nicht mit zweierlei Maß messen.

      Sie werden daher sicher verstehen, dass nichtnur ich sondern auch viele andere Poster hier dieses Verhalten jämmerlich finden. Das zeigen ja auch andere Postings zu diesem Thema.

      Natürlich darf sich jeder über mich und meine Postings seine eigene Meinung bilden. Garkeine Frage. Weder schreckt mich das noch hält es mich von klaren Worten ab. Im Gegensatz zum Wertkonservativen kann ich mit Kritik leben und bin nicht beim kleinsten Gegenwind beleidigt. Und vorallem stehe ich zu meinem gegeben Wort.

      Schlussendlich muss ich noch anfügen, dass Susanne sehr jugendlich klingt und auch ihr Schreibstil frisch und knackig anmutet. Daher hatte ich an eine junge Dame gedacht! Bitte hier um Nachsicht.

    • Shalom (kein Partner)
    • Shalom (kein Partner)
      11. Mai 2016 18:44

      S.g. Karl K., wenn AU oben schreibt:

      "In der Nachfolgefrage deutet daher viel auf den Kandidaten der Gewerkschaft hin, den ÖBB-Chef Christian Kern, der die Staatsbahn ganz im Sinn der Gewerkschaft geleitet hat, während all dessen Vorgänger zumindest hie und da einen - notwendigen! - Konflikt mit dieser gewagt haben.",

      dann ist das doch für jeden sinnerfassend lesen könnenden Menschen eindeutig k e i n e Empfehlung!

      Doch für den nur heiße Luft absondernde ÖVPler u. VdB-Wähler, den in Hintertulbing hausenden Verhaltensoriginellen,

      "hat Kern bei den ÖBB u. auch vorher im Verbund gezeigt, dass er ein Macher ist u. gute Arbeit abliefern kann."

      Dass dies völlig absurd ist, hatte AU in diesem Blog bereits am 18 04 15 unter dem Titel "Der ÖBB-Jubel und die traurige Wahrheit" thematisiert. Nur hatte das der Hintertulbinger Intelligenzler entweder nicht gelesen, oder, was ich als sicher annehme, gar nicht verstanden! Was ficht diesen Schnappatmer auch das horrende ÖBB-Defizit an?

      Und so ganz nebenbei: Kern ist schon seit 2010 ÖBB-Vorstandsvorsitzender. Aber auch das muß der Sinnbefreite aus Tulbing ja nicht wissen, denn Recherche ist das seine nicht!

      Dümmlich-nervende Worthülsen absondern, hingegen schon!!!

    • Karl K. (kein Partner)
      11. Mai 2016 19:04

      Ja Shalom, genauso ist es.
      Seine Postings sind, wie ich schonmal schrieb, wie ein Unfall. Man möchte nicht hinsehen, muss aber, und wendet sich dann mit Grausen ab.

      Der Wertko hält sich noch dazu für ein Geschenk an den Blog. Kriecht jedem hinten rein, der ihn auch nur halbwegs positiv entgegenkommt, betitelt diese Leute als Blogfreund und @ werter.....

      Seine täglichen Absonderungen, das nicht Eingehen auf klare Fragen sondern ständiges belegt sein und völlig widersprüchliche Postings begleiten seine unangenehme, schleimige Art.

      Auch wenn ihn ab und an jemand unterstützt, bisher hat niemand die Fakten die ich über ihn geschrieben habe widerlegen können. Auch er selbst nicht.

    • Susanne
      12. Mai 2016 07:49

      @ Karl K.
      Danke für das Kompliment. Wie heißt es so schön:
      "Ein Mann ist so alt als er sich fühlt, eine Frau, wie man sie anf...." :-)

      Nun möchte ich mich aber hier am Thread der Kritik bzw. Wogenglättung im Disput mit Herrn Michler nicht mehr beteiligen. Ich kann nur jedem empfehlen, sich einmal in einem Nachschlagewerk (ggfs. online) über den Begriff Troll zu informieren, welcher im Internet manche Zeitgenossen und deren Netzkultur deutlich beschreibt.

    • Shalom (kein Partner)
      12. Mai 2016 08:42

      Liebe Fr. Susanne, gerne folge ich Ihrem Vorschlag. Hier die Definition:

      "Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, welche Kommunikation im Internet fortwährend und auf destruktive Weise dadurch behindert, dass sie Beiträge verfasst, die sich auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken und keinen sachbezogenen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion enthalten. Dies erfolgt mit der Motivation, eine Reaktion der anderen Teilnehmer zu erreichen."

      Wenn das keine exakte Beschreibung der bewußten Person ist, was dann?
      MfG

  33. Patriot
    09. Mai 2016 16:46

    Eine Lehre aus dem Feigmann Feigmandi Debakel: du kannst das Recht brechen, du kannst lügen und betrügen, du kannst ein Land in den Abgrund führen. Du musst nur mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln deinen Futtertröglingen den Futtertrog hinstellen. Wenn deine Futtertröglinge dir das nicht mehr zutrauen, wirst du fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel.

  34. simplicissimus
    09. Mai 2016 16:23

    Schade um Faymann, nicht für die 8 Jahr, da gebührt das Gegenteil von Dank, nein für die letzten 8 Monate, in denen er sich als der beste Wahlhelfer für EINE ÜBERAUS DRINGENDE WENDE entpuppt hat.

    Aber da nix Besseres nachkommt, wird sich am Trend zur Wende nichts verändern.

  35. maxsattl
    09. Mai 2016 16:15

    Jetzt sind im Fall Faymann hoffentlich die Gerichte am Zug

    • machmuss verschiebnix
      09. Mai 2016 17:38

      Da wäre ich mir nicht so sicher, maxsattl - es wird schon noch ein Weilchen
      dauern, bis im österreichsichen Augias-Stall das LIcht wieder dorthin scheint,
      wo's jetzt noch finster bleiben muß .

    • Tragödie an der Drau (kein Partner)
      11. Mai 2016 15:37

      Ein Wahnsinn und so bezeichnend für den geistigen Zustand der Mehrheit dieses Blog's-solch seniler schwachsinniger Satz, nicht mal mit Punkt dahinter *LOL*, erntet bis dato 17 "Sternderl"-na denn, gute Nacht Austria...
      WER garkeinen Blassen von den wahren Verhältnissen und Zuständen hat, sollte seine "geistigen" Ergüsse zurückhalten.

    • KZW 73 (kein Partner)
      16. Mai 2016 15:38

      Und jetzt sollen die Gerichte zum Zug kommen? Wie manche denken, ist schon erstaunlich! Hat man den netten Herrn ........sser vergessen? In Österreich dürfen sich manche die Säcke becüllen und es passiert nichts. Korruption ist leider an der Tagesordnung in unserer Heimat. Wer Staatsvermögen stiehlt gehört ins Gefängnis. Freundschaft

  36. Politicus1
    09. Mai 2016 16:03

    Mein Rätselraten hat ein Ende:
    "Fischer werde Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) am späten Nachmittag mit der Fortführung aller Geschäfte beauftragen, hieß es aus der Präsidentschaftskanzlei."

    Das wird die Genossinnen und Genossen zur Eile bringen, rasch einen SP-Kanzler namhaft zu machen.

  37. Undine
    09. Mai 2016 15:56

    Was alles in der leider überlangen Ära Werner FAYMANN an NEGATIVEM aufzulisten ist, wiegt tonnenschwer---leider auch auf den Schultern der nächsten Generationen.

    Etwas POSITIVES sucht man leider vergeblich---oder findet jemand etwas, was zu seinen Gunsten zu nennen wäre?

    Alles in allem war Faymann eine einzige Katastrophe für Österreich. Ärgerlich zu wissen, daß dieser völlig untermediokre Mann, der auch keinerlei Schul- , bzw. berufliche Ausbildung genossen und nichts dazugelernt hat außer PHRASENDRESCHEN, bis an sein Lebensende mit einem Haufen Geld in der Tasche spazieren gehen wird, während er uns "echte" Österreicher finanziell ausgesaugt hat.

  38. Politicus1
    09. Mai 2016 15:55

    Wie geht es jetzt tatsächlich weiter?
    Es stimmt, dass der Vizekanzler den Bundeskanzler für den Fall seiner Verhinderung vertritt.
    Österreich hat aber jetzt keinen Bundeskanzler, den Mitterlehner vetreten kann!

    Meines Wissens hatten wir in Österreich erst einmal den Fall, dass wir keinen Bundeskanzler im Amt hatten: als Dollfuss 1934 ermordet wurde. Damals war Österreich sechs Tage lang ohne Bundeskanzler, bis Schuschnigg neuer Bundskanzler wurde.

    MMn. müsste BP Fischer nach der heute erfolgten Demission Faymanns unverzüglich einen Bundeskanzler ernennen und angeloben.

    Wer weiß mehr?

    • Gandalf
      09. Mai 2016 16:13

      Na ja, wenn man die unbeirrten, aufrechten und ach so gescheiten Antifaschisten (inklusive des unerträglichen Herrn Gelbbart oder wie immer er auch heissen mag) fragt, wird jetzt Herr Mitterlehner mittels Notverordnung das Parlament abschaffen und sich mit Unterstützung des ohnehin schon fast gewählten nationalsozialistischen Präsidentschaftskandidaten zum Maximetternich ausrufen; die anderen Kandidaten, allen voraus Herr van der Bellen, werden in Wöllersdorf landen und dort endlich rauchen dürfen, so viel sie wollen. Polizei und Bundesheer werden zur Neuen Heimwehr zusammengezogen. Und dann...
      Sind die roten Hetzer aufgewacht....und haben bemerkt, dass sie selbst es sind, die Österreich an den Rand des Chaos geführt haben. Aber wird's wen interessieren?

  39. Anonymer Feigling
    09. Mai 2016 15:47

    >> Faymann hat bei seiner Rücktrittserklärung nicht einmal mit einem Halbsatz Reue für den verheerenden Zustand gezeigt, in dem er Österreich zurückgelassen hat. Er war vielmehr sogar stolz darauf!

    Wenn der Maturazeugnissucher nur ein bisschen Anstand und Charakter hätte, würde er einen Strick nehmen und den nächsten Baum zieren.

    Zu feiern gibt es wahrlich nichts, nur weil dieser Mann sich verdrückt hat. Er ist/war der schlechteste Kanzler aller Zeiten und mit seinen 18 Niederlager der größte Looser aller Zeiten. Er hat den größten Schaden aller Zeiten in unserer Republik hinterlassen.

    Und wer wird Nachfolger?
    Vielleicht irgendeine verkrampfte Kampffeministin? Denn jetzt wird es endlich Zeit für eine Frau als Kanzler! So lange mussten diese Weiber ala Bures, Weshely, Rudas und Co ausharren. Unter einem Alkoholiker als SPÖ-Chef durchaus denkbar.

    Wehe Österreich, wenn das eintritt!

    • Shalom (kein Partner)
      11. Mai 2016 18:57

      Anonymer Feigling, Sie haben so unrecht nicht. In der so vielgeschmähten k.u.k. Monarchie wußte man nach einer Verfehlung noch standesgemäß abzutreten: "Haben Sie eine Waffe, Herr Redl?", diese an den hochverräterischen k.u.k. Obersten des Generalstabes Alfred Redl gerichtete Frage mag für die damalige Zeit bezeichnend gewesen sein. Heute müßten durch das Wiener Regierungsviertel rund um die Hofburg, den Ballhausplatz und das Rathaus die Schüsse nur so knallen. Doch wenn was knallt, sind es jedenfalls Sektkorken. Wo doch "Ehre" ein gar pöser, pöser ewiggestriger Begriff ist...

  40. Ozeangleicher Leeeerer
    09. Mai 2016 15:47

    Ein Aufatmen geht durch Österreich...

    Dieser Mann war als Bundeskanzler eine einzige Katastrophe, aber seinen Abgang hat er würdig gestaltet. Sich selbst aus dem Spiel zu nehmen, bevor die Partei-Hyänen über einen herfallen, schafft nicht jeder. Respekt dafür.

    Jetzt kann man nur hoffen, dass die ÖVP nicht aus Angst vor Neuwahlen jeden beliebigen Kandidaten, der von der SPÖ auf den Schild gehoben wird, akzeptiert. Dieses Land braucht neue Köpfe und die können nur Neuwahlen bringen. Und damit den Schluss der rot-schwarzen Verhaberung...!

  41. Undine
    09. Mai 2016 15:42

    OT---aber weil ich kürzlich vergeblich versucht hatte, den direkten Link zu einer ungemein treffenden Karikatur zu posten und ich nun entdeckt hatte, daß mir jemand ausgeholfen hat (danke, @BlauesWunder!), hier der Direktlink zur Karikatur:

    http://www.wiedenroth-karikatur.de/KariAblage201509/20150923_Merkel_Asyl_Staat_Verein_Ehrenmitgliedschaft.jpg

  42. A.K.
    09. Mai 2016 15:33

    Die Presse-Überschrift lautet:„Rückhalt verloren": Faymann tritt zurück, Häupl übernimmt vorerst SPÖ“.
    Nun besteht die Gefahr, daß die heftigsten Spinner der Österreichischen Linken sich durchsetzen und noch viel mehr Unheil anrichten könn(t)en. Vielleicht kann die ÖVP doch noch als staatstragende Partei reagieren und das Ärgste verhindern.

    • dssm
      09. Mai 2016 15:55

      Dazu müsste sich die SPÖVP erst aufspalten. Aber in diesem Land sind alle Posten von der Wohnbaugenossenschaft bis zur E-Wirtschaft perfekt zwsichen Rot und Schwarz aufgeteilt. Solange diese Pfründe besetzt sind, führt jede Regierungsbeteiligung eines Flügels der SPÖVP immer wieder zum gleichen Resultat.

  43. Patriot
    09. Mai 2016 15:31

    Wir brauchen weniger Willkommenskultur, und viel mehr RÜCKTRITTSKULTUR! Es ist ein Wahnsinn, dass sich Rechtsbrecher wie Faymann und Merkel dermaßen lange in angeblichen Rechtsstaaten halten können. Neben Faymann sollten noch ein paar Dutzend Spitzenpolitiker in SPÖ und ÖVP gehen.

    Galoppierende und kaum wieder reversierbare Infiltrierung mit Anhängern der totalitären Ideologie des pMm Mohammed, die Ersparnisse einer Generation per "Euro-Rettung" verspielt, die Wirtschaft per Raubsteuern und zu-Tode-Regulierungen abgewürgt, sicherheitspolitisch Österreich zu einem Dritt-Welt-Land gemacht, Österreich kulturell verschwult und genderisiert, die Selbstbestimmung nach Brüssel abgegeben, ein Korruptionssystem aufgebaut das Bananenrepubliken beschämen würde, die Bildung so zertrümmert dass der Nachwuchs vielerorts nicht einmal mehr lesen, schreiben und rechnen kann...

    Die Bilanz ist vernichtend schlecht, extrem und radikal. Die Österreicher haben jetzt die Möglichkeit einen ordentlichen Bundespräsidenten zu wählen, und dann eine Regierung, die den Sauhaufen aufräumt. Wenn der Österreicher was anderes wählt ist er selbst Schuld.

    • D.F.
      09. Mai 2016 17:51

      Exakt zusammengefasst.
      Wird noch interessant ob die vielen Hofer Wähler nur ihn gewählt haben um der Spövp eins auszuwischen und bei der kommenden Wahl nun aber VdB wählen.

      Historische Zeiten brechen an , ob man sich stolz daran erinnern wird, dabeigewesen zu sein bleibt fraglich...

  44. Josef Maierhofer
    09. Mai 2016 15:29

    Also noch eine Angelobung unter Fischer.

    Egal, wer da nachfolgt, das hinterlassene Desaster lässt vermutlich erst in Generationen beheben, oder eben noch vergrößern.

    Ja, Herr Werner Faymann war der schlechteste Bundeskanzler, den Österreich je hatte, und ist, wie geschrieben, noch immer eine Propagandahülse, die er immer war, und, mit Propaganda auf Steuerkosten wurde er auch Bundeskanzler.

    Herr Faymann ist das Symbol für den Zustand der SPÖ.

    Wenn ihn Herr Bürger in die EU lobt, na dann, wir haben schon genug solche dorthin gelobt.

    So hat halt das Wort, das Herr Faymann oft gebraucht hat, Freundschaft und Solidarität seinen SPÖ Ausdruck gefunden.

    Traurig wäre ich nur, wenn es einen noch schlimmeren Versager gäbe, der diese Position einnehmen wird.

    • dssm
      09. Mai 2016 15:50

      Dieser Vollversager kommt zwingend! Denn mit jedem Jahr wird die in sich geschlossene 'Elite' noch weiter von der arbeitenden Bevölkerung getrennt. Wir sind jetzt schon in der dritten Generation, die haben Bonzen und Beamte als Väter und Großväter. Einen eigenverantwortlich arbeitenden Menschen kennen die so gut wie ein Blinder Farben.

    • Josef Maierhofer
      09. Mai 2016 17:15

      @ dssm

      Schlimm.

    • Josef Maierhofer
      09. Mai 2016 19:36

      @ dssm

      Da wäre wohl Herr Hofer eine rühmliche Ausnahme.

  45. Bob
    09. Mai 2016 15:21

    Das Problem wird sein das selten etwas Besseres nachkommt. nach dem Gusenbauer haben auch alle geglaubt, na schlechter kanns nicht werden. Ja schmecks!

  46. Brockhaus
    09. Mai 2016 15:19

    Besser ein "Ende des Schrecken" (Zitat oben) als ein Schrecken ohne Ende.

    Und Hans Bürger hat nichts besseres im Sinne, für Faymann nicht nur eine "Karriere in Brüssel" vorauszusagen, sondern auch zu unken, daß dessen Rücktritt auch gut für VdB sei. Eine entsprechende Erklärung ist er natürlich wie so oft, schuldig geblieben.

    • Gandalf
      09. Mai 2016 16:45

      Eine Karriere für Faymann in Brüssel: Na klar: genau dorthin gehört er entsorgt; da schicken doch auch alle anderen EU - Staaten die Leute hin, die sich im Inland unmöglich gemacht haben oder aus sonstigen Gründen nicht mehr tragbar sind. Dort wäre Werner F. in passender Gesellschaft. Und ob er sich dabei auch wirklich wohl fühlen wird oder würde, dürfte allen nicht-sozialistischen und auch dem Grossteil der sozialistischen Wähler ziemlich wurscht sein. Mit Recht. Wer seinen geistigen Horizont selbst so krass überschätzt hat, darf nicht darauf vertrauen, dass sich andere um sein Wohlbefinden Gedanken machen...

  47. dssm
    09. Mai 2016 15:10

    Kein Grund zum Jubeln, es sei denn man würde uns Neuwahlen auch noch servieren. Etwas Besseres kommt selten nach!

    Herr AU hat vor nicht all zu langer Zeit einmal etwas über die Mittel für den BP-Wahlkampf geschrieben. So besehen sind Neuwahlen gar nicht so unwahrscheinlich. Die Grünen sind All-In gegangen, da gibt es nicht mehr viel Wahlkrampf. Die FPÖ hat nun auch noch hohe Kosten, die werden also nur sehr bedingt ein volles Programm fahren können. Bleibt wie üblich die SPÖVP, welche ja auf die Steuermittel zugreifen kann.
    Also doch Neuwahlen, vielleicht kann Herr AU seinen damaligen Gedanken anhand der konkreten Wahlkampfkosten nun ein wenig nachschärfen?

  48. Politicus1
    09. Mai 2016 15:06

    Was bedeutet das jetzt für den Präsidentenwahlkampf?
    1) gar nix ?
    2) ist gut für VdB, der die Wichtigkeit des BP bei der Angelobung des neuen BK unterstreichen wird?
    3) ist gut für Hofer, weil die Roten, die ja massiv den VdB unterstützen, ganz klar gescheitert sind?

  49. El Capitan
    09. Mai 2016 15:05

    Das muss Faymann erst einer nachmachen:

    Schulen beschädigt, Wirtschaft beschädigt, Bundesheer beschädigt, Universitäten international nicht mehr wahrnehmbar, dafür …
    ORF als grindiger Parteisender, die meisten Medien links orientiert und von Bestechungsgeldern durchgefüttert und …
    Die Österreicher über seinen eigenen Lebenslauf entweder im Unklaren gelassen oder angelogen.

    Wirklich eine ganz ganz tolle „Leistung“.

    Ich feiere nicht mit Sekt. Ich feiere am Spätnachmittag in Oberbayern mit Maibock und am Abend mit Champagner.

    Doch was kommt danach? Danach kommt der politische Aschermittwoch, denn Wunderwuzzis haben weder die Roten noch die Schwarzen. Auch eine Kurzschwalbe macht noch keinen Politsommer.

  50. Politicus1
    09. Mai 2016 15:03

    Die übergangslösung wäre ja tatsächlich gewesen: Werner bleibt Kanzler und gibt die Pateiführung an einen anderen ab.
    Wie AU schreibt, hat Werner das halt schon selbst einmal seinem Vorgänger zugefügt; und so weiß er, dass das nicht gut endet.

    Gerne wäre ich jetzt eine Fliege am Jausentisch des Paares Schieder-Whesely ...!

  51. Majordomus
    09. Mai 2016 14:54

    Die ÖVP wechselt kurz vor der BP-Wahl die Innenministerin aus, die SPÖ wechselt kurz vor der Stichwahl den Kanzler und die Parteiführung aus. Akte der Verzweiflung?

    • teifl eini!
      09. Mai 2016 15:06

      Ja, definitiv!

      Die SPÖ wird doch jetzt nicht den Mitterlehner 2 Jahre Kanzler spielen (und sich profilieren) lassen.

      Genauso unvorstellbar, dass die ÖVP einen Zeiler oder Kern sich zwei Jahre profilieren lässt.

      Denen ist alles entgleitet. Sie sind nur mehr Passagier.

    • Ai Weiwei
      09. Mai 2016 15:10

      Ich denke in den genannten Parteien, die ja auch politische Analysten u. Wahlforscher bei der Hand haben ist man zur Erkenntnis gekommen:

      Ein Bundespräsident Norbert Hofer ist ein fast ganz sicheres Szenario, kaum mehr abzuwenden. Da werden die zuständigen Parteigremien jetzt schon aktiv, logisch.

    • Gandalf
      09. Mai 2016 15:13

      @ Majordomus:
      Ja, natürlich.

  52. Gandalf
    09. Mai 2016 14:51

    Der Herr Faymann ist endlich zurückgetreten; Natürlich zunächst einmal
    ein Grund zum Feiern: Österreich ist den unfähigsten Bundeskanzler seiner Geschichte los. So weit, so gut. Wobei er zumindest im Abgang fast so etwas wie Stil gezeigt hat - wem immer das auch eingefallen sein mag, ihm selber sicher nicht.
    Aber etwas Schrecklicheres als die Kanzlerschaft Faymann scheint uns erst bevorzustehen: Angeblich soll der Wiener Häuplsalat interimistisch die SP - Parteiführung übernehmen: an sich schon schlimm genug; aber wenn nur Teile der Gerüchte, die ich aus der ÖVP höre, stimmen, soll dort als, natürlich ebenfalls interimistischer, aber baldiger, Nachfolger für den mit nur mehr extrem kurzem Ablaufdatum versehenen Mitterlehner ein gewisser Erwin Pröll angedacht sein. Eine jämmerliche Aussicht: "Sauf'ma si' halt bei'n Heirigen zsamma und singa ma dann: Erst wann's aus wir sein...."(und das wäre sehr bald!). Ja Ja, mit Elan vorwärts in die Vergangenheit, die auch nicht mehr das ist, was sie einmal war.

    • Ai Weiwei
      09. Mai 2016 15:14

      Bitte vorsichtig sein mit der Schmähbezeichnung "unfähigster Bundeskanzler Österreichs":

      Dieser Titel gehört für alle Zeiten sicherlich Arthur Seyß-Inquart, den Nazi, der für zwei Tage (!) vom 11.3. bis zum 13.3.1938 Österreichs Bundeskanzler war bevor Österreich aufgelöst wurde. Siehe:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Sey%C3%9F-Inquart

    • Gandalf
      09. Mai 2016 15:57

      O nein, Herr Ai Weiwei, das kann man so nicht stehen lassen; Dr. Seyss- Inquart war sicher nicht unfähig (immerhin hatte er ein Jusstudium und eine Ausbildung zum Rechtsanwalt absolviert, im Gegensatz zu zahlreichen seiner Nachfolger). Dr. Seyss-Inquart war in der Nazi- Prominenz immer einer, der sich bemüht hat, das Schlimmste zu vermeiden - so weit es ihm gelang. Und letzten Endes war er eines der Opfer der alliierten Siegerjustiz. Heutige Politiker sollten froh sein, dass sie nach Ende ihrer Polit- Karriere nicht ebenso streng be- und verurteilt werden. Obwohl: für manche heutige Schrlatane wäre das Aufhängen vielleicht sogar eine Gnade - statt das beobachten zu müssen, was sie angerichtet haben. Also: Bitte um Vorsicht Ihrerseits - und vielleicht ein bisserl mehr Geschichtsstudium. Täte Ihnen und manchen anderen gut, die den Mund zu weit aufreissen.

    • Gandalf
      09. Mai 2016 16:16

      Ergänzung zu Herrn Weiwei:
      Wikipedia ist halt eine sehr armselige Informationsquelle....

    • Undine
      09. Mai 2016 16:40

      @Gandalf

      1000 Dank für die Nachhilfe in Geschichte!

    • Ai Weiwei
      09. Mai 2016 16:41

      Auch ohne Wikipedia: Seyss-Inquart war ein Totengräber und Verräter Österreichs. Und ein überzeugter Nazi der in der Nazi-Maschinerie überall mit Überzeugung mitgemacht hat bis 1945.

      Daran gibts kein Deuteln.

      Das Jus-Studium ändert nichts daran dass er ein Verräter Österreichs und der schlechteste Bundeskanzler in Österreichs Geschichte war.

    • Ai Weiwei
      09. Mai 2016 16:55

      Noch eine Ergänzung zum März 1938:

      Heute, lang nach dem 2. Weltkrieg, nach der nationalsozialistischen Ära und nach so vielen Jahrzehnten ist klar was am 12.3.1938 moralisch und politisch am besten gewesen wäre:

      Der Befehl von Bundeskanzler Schuschnigg und Bundespräsident Miklas an das österreichische Bundesheer mit allen zu Gebote stehenden Mitteln, also mit allen Truppenteilen bewaffneten Widerstand gegen die einmarschierende Deutsche Wehrmacht zu leisten.

      Bewaffnete Abwehrkämpfe durch das Bundesheer wären das einzig Richtige gewesen um die Katastrophe abzuwehren. Hitler hat nur eine Sprache verstanden: Die Sprache der Waffen. Das wollte man sich aber 1938 nicht eingestehen. Im Frühjahr 1938 waren die Deutschen noch nicht so besonders hochgerüstet.

      Es wäre ein ehrenhafter Abwehrkrieg Österreichs am 12.3.1938 gewesen, die Geschichte wäre anders verlaufen.

    • Gandalf
      09. Mai 2016 17:50

      Das glauben Sie nicht einmal selbst. Die armen österreichischen Soldaten wären innerhalb kürzester Zeit umgebracht gewesen, und das Ausland hätte gesagt: Sorry, das haben wir nicht gewollt.
      Und was die Zugehörigkeit zu einer Partei betrifft:
      Was heute die Grünen sind, waren damals eben die Nationalsozialisten. Und wer heute Van der Bellen brüllt, wird sich hoffentlich in 20, 30 Jahren - ich werde das nicht erleben, aber vieleicht unser Freund Ai Weiwei - auf der Anklagebank eines Weltgerichtes vorfinden. Nicht wegen Kriegsverbrechen, sondern wegen unsagbarer Dummheit. Na ja, so weit die irgendeinmal strafbar gemacht wird. Zeit wär's.

    • Wyatt
      09. Mai 2016 19:00

      au wei a...
      wie war das eigentlich mit Dr. Karl Renner ? Dem 1. Bundespräsidenten, der 2. Republik, der war doch auch 1938 für ein gemeinsames ........Oder ?

    • Tragödie an der Drau (kein Partner)
      11. Mai 2016 15:51

      Ach, die Hobby"Historiker" in Sachen NAAAAAAAAAAZI, NS, 3. Reich etc. blablabla verbreiten wieder ihre schalen Nestbeschmutzeraktivitäten!
      Keine Ahnung von wahrer Historie, aber von der alliierten eingeimpften Geschichtsgülle dafür sehr viel...
      WER sich schon per Nick "Ai Weiwei" nennt, traurig genug-ist sicher aber ein wahrer österarmer "Patriot" dieser II. ÖR-nicht wahr?
      Und immer wieder, an ALLE Heuchler, Nestbeschmutzer usw. die Frage:
      99,73% stimmten 1938 für den Anschluß! Gehörten ihre Ahnen dazu? Oder waren sie alle jene, von den "geistig" erhellten "reinen" 0,27%?
      Pfui Deibel, ekles Geschmeiß!

  53. teifl eini!
    09. Mai 2016 14:48

    Endlich hat er es eingesehen!!! Was für eine Erleichterung!!!

    Ob die SPÖ strategisch wirklich so genial vorgegangen ist, wage ich allerdings zu bezweifeln:

    Denn warum übernimmt Häupl interimsmäßig die Parteiführung? Diese Vorgehensweise ist doch höchst seltsam und könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Grabenkämpfe innerhalb der SPÖ alles andere als vorbei sind. Denn sonst wäre ein Zeiler oder Kern doch schon präsentiert worden.

    Sie haben eben noch keinen Nachfolger und streiten noch ... Ich finde, das ist alles andere als strategisch überzeugend.

    Andere Frage: wer belieben nun in der Übergangszeit das Kanzleroid zu mimen?

    Jedenfalls wird es jetzt spannend! Die Wahrscheinlichkeit bzw. Hoffnung ist groß, nicht mehr bis 2018 auf Neuwahlen warten zu müssen ...

    • Politicus1
      09. Mai 2016 15:00

      wer belieben?
      Es gibt einen Vizekanzler.

    • teifl eini!
      09. Mai 2016 15:08

      @ Politicus1

      klar, Mitterlehner wird Kanzler. Aber das kann doch strategisch nicht gscheit sein, aus Sicht der SPÖ. Wollen die die ÖVP zwei Jahre den Kanzler stellen lassen? Sicher nicht!

      Wird die ÖVP umgekehrt einen neuen SPÖ-Kanzler unterstützen? Nur wenn der Koalitionspakt in ihrem Sinne angepasst wird.

      Im Moment ist alles möglich. Sogar Neuwahlen im Herbst.

    • dssm
      09. Mai 2016 15:16

      Mitterlehner kann nicht so einfach Kanzler werden, denn der Vizekanzler vertritt den Kanzler nur, wenn dieser konkret verhindert ist. Ein zurückgetretener Kanzler ist sicherlich kein verhinderter Kanzler. Also geht es ohne Kanzler weiter (ein Minister übernimmt halt den Vorsitz im Ministerrat - das wäre Stöger als 'ältester'). Oder der BP ernennt einen neuen Kanzler, dazu braucht es aber eine parlamentarische Mehrheit!

    • Specht (kein Partner)
      11. Mai 2016 23:49

      @ Tragödie an der Drau Was sollen ihre Fragen, wie die Ahnen gewählt haben? Was glauben sie denn hat man damals gewählt, den Hitler wie man ihn 45 erkannte und verfluchte oder einen ersehnten Retter und Messias, von dem man sich ein Ende des Hungers und der Arbeitslosigkeit erwartete? Die Menschen waren 38 so verführbar wie sie es auch heute sind. Wer hat die EU gewählt, auch Menschen die meinten es wäre das Friedensprojekt für Europa und Wohlstand für alle. Nun steht man wieder vor dem Scherbenhaufen. Nebenbei, hätten vor dem Einmarsch Wahlen stattgefunden wären die Nazis nicht die ersten gewesen und hätte man die Österreicher nicht so massiv getäuscht und belogen, ginge es uns besser.

  54. Das Pingerle
    09. Mai 2016 14:46

    Na ja... es muss erstmal was Besseres nachkommen. Wenn der links-linke SPÖ-Flügel bei der Nachbesetzung die Oberhand gewinnt, dann Gute Nacht!

    • John Baxter Smith
      09. Mai 2016 15:19

      Was würden Sie zu einer Parteichefin Sonja Wehsely oder Sandra Frauenberger oder gar Julia Herr sagen?

    • Erich Bauer
      09. Mai 2016 15:21

      @John Baxter Smith,

      ich wünsche das der SPÖ aus ganzem Herzen.

    • Sensenmann
      09. Mai 2016 15:50

      Der linke Parteiflügel würde sich sofort das bolschewikertste Individuum küren das aufzutreiben ist. Nachdem der Traumbolschewik und Liebling aller Willkommensklatscher und Freunde mordender Neger allerdings schon als Präsidentschaftskandidat ausgespielt ist, wird die Wahl vielleicht auf ein bolschewikertes Weibsstück fallen. DAS wäre erst ein Spaß! Denn an denen mangelt es der SPÖ wahrlich nicht.

    • glockenblumen
      09. Mai 2016 17:18

      @ Sensenmann

      eine linke Gender-Frauin? Der Himmel bleibe schützend über uns!

    • D.F.
      09. Mai 2016 17:59

      Julia herr, na klar faschisten als menschenfreunde getarnt.
      Aber lustig wärs...

    • Riese35
      09. Mai 2016 21:34

      Eine Bundeskanzlerin und Parteichefin Sonja Wehsely wäre gar nicht so schlecht. Denn das wäre ein eindeutiges Signal: die SPÖ würde den Weg der KPÖ beschreiten, die Wähler würden von der FPÖ aufgefangen.





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