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Die erstaunlichen Reaktionen auf einen Rücktritt

Lesezeit: 2:00

Viele seltsame Sätze werden jetzt rund um den Rücktritt Werner Faymanns gesagt oder geschrieben. Vier der Reaktionen stechen dabei ganz besonders negativ hervor.

Erstens: Sämtliche sozialdemokratische Spitzenpolitiker haben fast wortgleich behauptet, dass sie Montag mittag total vom Rücktritt Faymanns überrascht worden sind. Die Partei will uns also weismachen, dass sich Faymann mit niemandem beraten hat; dass er auch niemanden vorher informiert hat; dass er eine solche Entscheidung total alleine trifft, wie etwa, welche Krawatte er morgens anzieht; dass er aber dennoch erwartet, dass ihm die Partei trotz einer solchen Rücksichtslosigkeit (was es ja wäre, wäre es wahr) einen schönen Posten in Brüssel verschafft. Schmerz, lass nach. Die Genossen begreifen überhaupt nicht, wie sie mit solchen total unglaubwürdigen Sprachregelungen die eigene Vertrauenswürdigkeit ständig weiter demolieren.

Zweitens: Die Reaktionen vieler ausländischer Zeitungen zeigen wieder einmal, dass die meisten keinen Korrespondenten mehr in Wien haben und ihre Informationslage daher nicht aus erster, sondern eigener Hand stammt, genauer: aus dem Finger gesogen. Dass man in Hinblick auf Österreich eigentlich nur noch FAZ oder NZZ lesen kann (oder die Süddeutsche Zeitung, wenn man eine linksradikale Stimme lesen will). Besonders absurd und phantasiereich sind aber die Italiener: Dort schreiben gleich mehrere Blätter, dass Faymann wegen des Baus einer Mauer am Brenner zurücktreten musste...

Drittens: „Österreich“ hatte wieder einmal eines seiner berüchtigten „Exklusiv“-Interviews mit Faymann. Dieses glich freilich weitestgehend und wortgenau der Faymann-Erklärung bei seinem Rücktritt, wobei nur hie und da Fragen zwischen die Sätze geschoben worden sind.

Viertens: Hellauf lachen muss man über die Kronenzeitung: „Besonders beliebt war der Kanzler genau genommen nie.“ Dieser Satz ist zwar durchaus richtig, er widerspricht aber zu hundert Prozent dem, was das Dichand-Blatt acht Jahre über Faymann geschrieben hat. In dieser Zeit hat man vielmehr ununterbrochen mit „Österreich“ gewetteifert, wer am meisten Weihrauch für Faymann verbreitet. Und – natürlich, ohne dass das ebenfalls in der Zeitung gestanden wäre – wer am meisten Steuermillionen von Faymann zugeschoben bekommt. Wobei die Krone immer am meisten kassiert hat. Kaum jedoch ist Faymann ein paar Stunden weg, steht jetzt erstmals die Wahrheit zu lesen. So kann auch die Wahrheit ein Zeichen von Charakterlosigkeit sein.

 

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorotti
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Mai 2016 17:57

    also, bevor`s mich zerreißt, darf ich was sagen ?

    ein lehrling bei aldi-hofer kann wohl von einen auf den anderen tag kündigen.
    ein b u n d e s k a n z l e r kann das wohl n i c h t !
    ein mindestmaß an verantwortung, ein mindestmaß an "hofübergabe", ein mindestmaß an.......gehörte wohl dazu.
    für m i c h ist dies ein verhalten einer rotzpipp`n !!!

    2. lese heute mit wirklichem erstaunen, daß neben den in rente gegangen oberchef von raiffeisen unser ehem. vizekanzler joschi pröll - ein höchster und aktiver manager von raiffeisen - ebenso von sich gab, daß n u r herr bellen wählbar sei ! natürlich in der armseligen hütte albertina !
    na dann.......

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2016 09:15

    Der Clown ist gegangen, aber die Spaßmacher die ihm die Texte schreiben, sitzen fest im Sattel. Tut mir leid, aber das ist so, als hätte sich die MAfia ihr altes Türschild entfernt. Faymann zurückgetreten. Na und ? Das ganze Geschwurbel ist überflüssig - die nächste rote Sprechpuppe wird dieselben blöden Texte abgeben. Der Sozialismus ist eine Geisteskrankheit, vorsätzlich betrieben eine Straftat an Volk und Land. Das Generationenverbrechen der Verschuldung gleicht im Ergebnis einem angezettelten und danach verlorenen Weltkrieg, die verantwortungslosen Politschranzen dieses post- oder sonstwiemarxistischen Irrsinns und ihre minderwertige Nachbrut verbreiten mit ihrem no nation, no border Schwachsinn die totale Selbstaufgabe und die tapfer auf ihrem Posten verbliebenen Mehrleister finanzieren Monat für Monat ihre Selbstzerstörung. Was wird nachkommen ?
    ein weiteres präpotentes Nihilom, dessen Suppenschüsselrandblick von den gekauften Nachrichtenhuren wie einst die Lobgesänge auf Ceausescu zu welt- und staatsmännischem Weitblick und dessen Verantwortungslosigkeit zu einer Sternstunde des Humanismus umgedeutet werden wird. Ein Systemsturz ist gefordert. Dafür alleine lohnt es sich noch, den Finger krumm zu machen. Der Rest ist verschwendete Mühe. Darum, weiter machen, Richtkreis höher stellen ...

  3. Ausgezeichneter KommentatorAmbra
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Mai 2016 18:02

    Sorry, OT: Ö1 Kultursendung heute Dienstag nach 17:00 h: es wird ein Brief verlesen, den die üblichen "Verdächtigen" mit Erika Pluhar usw usf veröffentlichten und unterschrieben : in diesem Brief werden Zitate von Norbert Hofer gebracht, die ich sooo nie von ihm hörte, obwohl ich mir die verschiedensten Konfrontationen ansah, um mir eine Meinung zu bilden. Conclusio der linken Künstlerschaft: ein Mann mit diesen Äußerungen kann nicht als Präsidentschaftsbewerber auftreten und ist als BP ungeeignet......
    Und der von uns allen finanzierte ORF, ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk, verliest diesen Brief ! Unkultur pur, auch wenn man es sicherheitshalber an das Ende einer Kultursendung stellt ... Muß ein Präsidentschaftskandidat sich das bieten lassen oder gibt es Schritte dagegen ?

  4. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Mai 2016 22:23

    Die Journalisten dürfen sich nicht wundern, wenn Zuhälter, Nutten und Mafiosi im Ansehen nicht nur über ihnen, sondern um Größenordnungen über ihnen angesiedelt sind. Warten wir einmal ab, was jetzt passiert. Wer immer SPÖ-Chef wird, es wird ein irres Wettrennen von Österreich, Krone, News, ORF & Co in Richtung Afteröffnung losgehen, wie wir das so noch nie erlebt haben.

    Der Start einer F-18 von einem Flugzeugträger der Navy, der Start einer Cruise Missile, das Abfeuern eines Hi-speed-Halbmantelgeschoßes aus einer 44er Magnum, all das wären Schneckenbewegungen im Vergleich zum kommenden Afterlauf der Medien.

    Die Medien lassen das Denken ruh'n und freu'n sich auf den After noon ...

    Ich weiß, ich bin jetzt ein bisserl böse, aber ich kann nicht anders. Man möge mit meiner Bösartigkeit Nachsicht üben.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Mai 2016 21:28

    So schaut der faire Wahlkampf aus? Hofer hat als einziger das Fairnisabkommen nicht unterschrieben, weil er immer fair ist.

  6. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Mai 2016 18:07

    Wem es noch nicht aufgefallen ist, das ZIB-Wording betreffend Faymann:

    statt "Rücktritt" wird das weniger nach Scheitern klingende "Rückzug" verwendet.

    Ein nachträglicher Liebesdienst.

  7. Ausgezeichneter KommentatorMajordomus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Mai 2016 18:20

    Der Auflistung von AU möchte ich noch gern diesen Artikel von ORF-Watch hinzufügen:

    "Jetzt läuft der ORF Amok: In der ZiB1 am Tag des Rücktritts von Werner Feymann ist ORF-Chefredakteur Fritz Dittlbacher zu Gast im Studio. Auf die Frage des Moderators, ob und wie sich das "Durcheinander" in der SPÖ auf die Hofburg-Wahl auswirken wird, analysiert der SPÖ-Mann wörtlich: "Die Unsicherheit im Land steigt natürlich durch den Rücktritt eines Kanzlers. Das könnte schon dem berechenbareren Kandidaten, und das wäre Van der Bellen, durchaus nützen, weil im Endeffekt dann doch viele lieber die Sicherheit als die Eskalation haben."
    (http://tvthek.orf.at/program/ZIB-1/1203/ZIB-1/12665199/ORF-Chefredakteur-Fritz-Dittlbacher/12665342 )

    Völlig ungeniert wird Van der Bellen mit Sicherheit und Hofer mit Eskalation gleichgesetzt. Offenbar kennt Herr Dittlbacher bereits die Eskalationsszenarien der linken Brüder für den Fall, dass Hofer gewählt wird. Bleibt nur zu hoffen, dass der Schwarze Block in den roten Planspielen keine tragende Rolle spielt.

    Dass im Beitrag davor Thomas Langpaul die Willkommenskultur mit Menschlichkeit beschreibt und das Schließen der Grenzen im Widerspruch dazu sieht, verwundert auch nicht mehr weiter und sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt.
    - See more at: http://www.orf-watch.at/Kritik/2016/05/709#sthash.mTpsPzrn.dpuf

    Wenn er sich da mal nicht täuscht, der Herr Dittlbacher...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWicca343
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2016 19:57

    Es ist ganz wunderbar, dass der Flüchtlingspakt mit der Türkei scheitert. Es ist auch völlig unsinnig, wenn die EU für jeden zurückgeschickten "illegalen" Flüchtling einen anderen Flüchtling aufnimmt. Es dürfen gar keine (oder fast keine) Flüchtlinge mehr in die EU gelangen. In Deutschland liegt die AfD schon bei 15 %.

alle Kommentare

  1. McErdal (kein Partner)
    13. Mai 2016 10:40

    Ist Niemand hier im Forum aufgefallen, dass unser aktueller Bundespräsident Fischer bei Merkel war um Ihr über den Kanzlerwechsel zu berichten ?
    Das kommt mir so vor, als wenn ein neuer Deutscher Kanzler vor seiner Angelobung nach Amerika muss, weil Deutschland noch immer ein besetztes Land ist!!

  2. McErdal (kein Partner)
    13. Mai 2016 07:42

    Ausgerechnet diese "Dame" hat es nötig so große Töne zu spucken, ist sie vielleicht der Meinung, alle Österreicher haben Gedächtnisschwäche, so wie Van der Bellen ?
    Ich möchte in diesem Zusammenhang schon an Ihre Kontakte zum Club 45 erinnern, Udo Proksch und auch Ihre Kontakte in die Österreichische Finanzwelt sind bekannt !
    Bitte behalten sie Weisheiten und (Doppel)Moral besser für sich, das interessiert Niemand !

    • Specht (kein Partner)
      14. Mai 2016 09:21

      Nicht nur diese "Dame" auch andere aus dem ominösen Club treten auf als hätten sie Vorbildfunktion, man stelle sich nur vor jemand aus der Opposition hätte die Unverschämtheit. Das ist die Elite, die sich herzlich über die Sanktionen und Boykottaufrufe gegen Österreich freute und jederzeit bereit ist weiter solchen Schaden als Mittel zum Machterhalt zu dulden. Erste Vorboten sind schon da, die israelitische Botschafterin hat schon einmal vorgebaut und die FPÖ kategorisch ausgeschlossen. Warum eigentlich, wo doch die Sozialisten der Nachkriegszeit mehr braune Flecken als andere hatten. Ein erbärmliches falsches Spiel, denn was die Regierung von Blau-Schwarz an Wiedergutmachungsgeldern loseiste hätten die Sozialisten in hundert Jahren nicht getan.

  3. Wicca343 (kein Partner)
    12. Mai 2016 19:57

    Es ist ganz wunderbar, dass der Flüchtlingspakt mit der Türkei scheitert. Es ist auch völlig unsinnig, wenn die EU für jeden zurückgeschickten "illegalen" Flüchtling einen anderen Flüchtling aufnimmt. Es dürfen gar keine (oder fast keine) Flüchtlinge mehr in die EU gelangen. In Deutschland liegt die AfD schon bei 15 %.

    • fewe (kein Partner)
      13. Mai 2016 01:06

      Ja, erstens scheint es so zu sein, dass er sich die tüchtigeren Flüchtlichen zur tatsächlichen Bereicherung der Türkei dortbehält und zweitens hatte er ja damit gedroht, 6 Mio. Türken - und das werden nicht die klügsten und fleißigsten sein - die Staatsbürgerschaft zu entziehen. Die kommen dann bei Visafreiheit komfortabel in die EU und danach sind ihre Pässe ungültig. Mit weiteren 6 Mio. Halbwilden wäre die EU dann endgültig in die Knie gezwungen. Das ist dann ärger wie nach einem verheerenden Krieg.

  4. Minze (kein Partner)
    12. Mai 2016 18:43

    Faymann ist gegangen, weil er den Anforderungen nicht gewachsen ist. Das war er zwar noch nie, aber es wurde immer offensichtlicher. Schade, daß er sich aus dem Staub machen kann und von manchen noch dafür den Kopf getätschelt bekommt (Achtung, auf die Frisur aufpassen!) Die Badddei versorgt ihn für seine famosen Leistungen noch mit einem Posten in Brüssel. Schade, ich hatte immer so eine Vision, daß er von einer aufgebrachten Menge mit dem nassen Fetzen aus seinem Amt rausgeprügelt wird. Aber vielleicht kommt noch eine Zeit, in der man, so wie man jetzt jeden Nazi aus Geriatriezentren zerrt, die Bolschewiken aus ihren Löchern holt und für ihre Verbrechen vor ein ordentliches Gericht stellt.

  5. daLUPO (kein Partner)
    12. Mai 2016 17:42

    Am Hauptbahnhof bemühen sich Junge Menschen die Zeitung ”Österreich" unter die Leute zu bringen.

    Selbst nachgetragen interessiert sich fast niemand mehr für das veraltete Papier! Bis auf eine Ausnahme, der Hund einer älteren Frau hat sein Geschäft erledigt und sie hat krampfhaft nach Papier ausschau gehalten.

    Ich hab mir nur gedacht gewisse Zeiten sind halt vorbei, Information auf Papier war gestern. Wobei die Politik auch noch im Gestern, in der Vergangenheit verharrt.

  6. fxs (kein Partner)
    12. Mai 2016 17:22

    Zum Deutsch der Journalisten:

    Titelblattüberschrift im gestrigen Österreich:

    "Wer kann Kanzler?"

  7. Wicca343 (kein Partner)
    12. Mai 2016 17:02

    Es ist gut, dass Faymann zurückgetreten ist. Österreich braucht endlich eine konservative und ökologische Politik. In Deutschland bekommen die Freien Wähler und die AfD immer mehr Stimmen.
    Die Aufmerksamkeit muss darauf gelenkt werden, dass der Winter in Mitteleuropa zunehmend verschwindet. Und darauf, dass sich immer mehr Menschen von veganer Urkost ernähren. Zudem ist es gut, dass sich immer mehr Menschen mit Traumyoga beschäftigen.

  8. Helmut Oswald
    11. Mai 2016 09:15

    Der Clown ist gegangen, aber die Spaßmacher die ihm die Texte schreiben, sitzen fest im Sattel. Tut mir leid, aber das ist so, als hätte sich die MAfia ihr altes Türschild entfernt. Faymann zurückgetreten. Na und ? Das ganze Geschwurbel ist überflüssig - die nächste rote Sprechpuppe wird dieselben blöden Texte abgeben. Der Sozialismus ist eine Geisteskrankheit, vorsätzlich betrieben eine Straftat an Volk und Land. Das Generationenverbrechen der Verschuldung gleicht im Ergebnis einem angezettelten und danach verlorenen Weltkrieg, die verantwortungslosen Politschranzen dieses post- oder sonstwiemarxistischen Irrsinns und ihre minderwertige Nachbrut verbreiten mit ihrem no nation, no border Schwachsinn die totale Selbstaufgabe und die tapfer auf ihrem Posten verbliebenen Mehrleister finanzieren Monat für Monat ihre Selbstzerstörung. Was wird nachkommen ?
    ein weiteres präpotentes Nihilom, dessen Suppenschüsselrandblick von den gekauften Nachrichtenhuren wie einst die Lobgesänge auf Ceausescu zu welt- und staatsmännischem Weitblick und dessen Verantwortungslosigkeit zu einer Sternstunde des Humanismus umgedeutet werden wird. Ein Systemsturz ist gefordert. Dafür alleine lohnt es sich noch, den Finger krumm zu machen. Der Rest ist verschwendete Mühe. Darum, weiter machen, Richtkreis höher stellen ...

    • Riese35
      11. Mai 2016 11:05

      *********************!

    • machmuss verschiebnix
      11. Mai 2016 11:43

      Jah, das haut rein :) ***************************************

    • Wertkonservativer
      11. Mai 2016 14:10

      @ Helmut Oswald:

      gottseidank sind Sie und Ihre Fans in der Minderheit
      "Nachrichtenhuren"!
      "Systemsturz"
      "Präpotentes Nihilom" !

      "Hochgeistiges" Kampf/Geschwurbel (@ Sensenmann schau oba!)!
      Sicherlich komplett ohne Widerhall bei 90 - 95 % unseres Volkes!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Minze (kein Partner)
      12. Mai 2016 18:48

      @ Helmut Oswald
      ******************* Denen haben Sie es aber ordentlich gegeben :) So ein Kommentar macht richtig Freude!

    • Tragödie an der Drau (kein Partner)
      12. Mai 2016 22:23

      Zustimmung-bis auf eines-Sozial geht sehr wohl, aber National. Es war einmal eine Zeit, da galt uneingeschränkt das Motto: "Gemeinnutz geht vor Eigennutz".
      Und dies waren keine hohlen Phrasen, sondern wurde mittels Wirtschafts-Sozial-und Familienpolitik in die Tat umgesetzt!
      Wer sich mit wahrer Geschichte beschäftigt, weiß, warum der Krieg GEGEN das DR vom Zaun gebrochen wurde, dies alles unter einem schieren Gebirge an Lügenjauche bedeckt gehalten wird-hätte es Schule gemacht, wäre die G'scheftelgrundlage einer gewissen Kaste zerstört und alle Völker hätten eine Chance auf wahren freien friedlichen Wettbewerb ohne Zinszinseszinsversklavung.

  9. Don Camillo
    11. Mai 2016 02:48

    Nur der Rückhalt in der Partei spielte für Faymann eine Rolle! Rückhalt in der Bevölkerung ? Völlig irrelevant!
    Dass bei dieser Gelegenheit der Herr Duttelbacher im ORF-Eigeninterview ein leichtes Zucken um die Mundwinkel hatte, zeigt die Nervosität der Lakaien.

    • Don Camillo
      11. Mai 2016 02:51

      Sorry für den Rechtschreibfehler! (Freud lässt grüßen!)
      Nicht Eugen ;-)

  10. Undine
    10. Mai 2016 23:18

    Gestern schrieb ich über diese bodenlose Frechheit, die sich Herr DITTLBACHER geleistet hat---heute ist darüber bei "Unzensuriert" zu lesen:

    "ORF-Chefredakteur Dittlbacher: Van der Bellen steht für Sicherheit, Hofer für Eskalation"

    https://www.unzensuriert.at/content/0020723-ORF-Chefredakteur-Dittlbacher-Van-der-Bellen-steht-fuer-Sicherheit-Hofer-fuer?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Es ist nicht zu fassen, wie dreist man im ORF die FS-Konsumenten MANIPULIERT.
    MMn wäre alleine diese Hinterfotzigkeit Grund genug, jetzt erst recht HOFER zu WÄHLEN! Oder sollte diese Sauerei auch noch belohnt werden? Wer bis jetzt noch unschlüssig sein sollte, möge bedenken, daß der ORF seine Kompetenzen bei weitem überschreitet und nicht ein bißchen objektiv ist, wenn er ausschließlich für VdB wirbt.
    Man kann nur hoffen, daß viele Menschen SELBER DENKEN und das Denken nicht dem ORF überlassen.

    • Undine
      10. Mai 2016 23:24

      Hier mein Kommentar von gestern abend:

      Der ORF kann's nicht lassen, immer so ganz nebenbei seine VERSTECKTEN BOTSCHAFTEN unter die Leute zu bringen und damit die Meinung der gedankenlosen Menge zu MANIPULIEREN:

      Also sprach Herr DITTLBACHER, angesprochen auf das Durcheinander in der SPÖ, ausgelöst durch Faymanns Rücktritt und etwaige daraus resultierende Auswirkungen auf die kommende Wahl:

      "Die Unsicherheit im Lande steigt natürlich durch den Rücktritt eines Kanzlers, das könnte schon dem BERECHENBAREREN Kandidaten, und das wäre Van der Bellen, durchaus nützen, weil im Endeffekt doch alle lieber die Sicherheit als die Eskalation haben."

      Was soll uns dummen Österreichern dieser Satz vermitteln? Doch nichts anderes als die übliche (Gratis-)Werbung für EINEN Kandidaten, nämlich VdB!

      WIE Dittlbacher dazu kommt, VdB als den BERECHENBAREREN zu apostrophieren, ist mir ein Rätsel, es sei denn, Dittlbacher meint, man kenne ja VdB als GRÜNEN gut genug---ja, die Grünen kennen wir zur Genüge, aber wollen wir einen von ihnen als UHBP?

      Der stramm linke Dittlbacher SUGGERIERT den ORF-Konsumenten nicht mehr und nicht weniger, als daß Norbert HOFER NICHT berechenbar sei---das ist eine Hinterfotzigkeit par excellence!

      Noch ein Grund mehr, Norbert HOFER seine Stimme zu geben, damit die linke Niedertracht im ORF nicht auch noch belohnt wird---meinen Sie nicht auch!?! -

      See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2016/05/ein-ende-des-schreckens/#sthash.qbaHzBcY.dpuf

    • Riese35
      10. Mai 2016 23:37

      Es ist nicht viel anders, als es vor der Abstimmung über den EU-Beitritt war. Jeder, der eine andere als die erwünschte Ansicht vertritt, wird diffamiert und gegen den wird gehetzt. Sein Name oder seine Ansichten werden immer mit Attributen versehen, mindestens mit "umstritten", oft noch schärfer.

      Gestern im ORF die Sendung Thema: zwei Beiträge, einer über den Mord am Brunnenmarkt, der andere über angeblichen Rechtsradikalismus. Ein Vergleich. Eine größere Verhöhnung ist kaum mehr vorstellbar. Es wird einem drastisch vor Augen geführt, wie verkommen unser "Rechtssystem" bereits ist. Da Drogen, nachhaltige Gewalt und unmittelbare Gefährdung gegen Leib und Leben. Keine rechtlichen Konsequenzen. Dann Mord. Ein paar Leute, die eine Kerze aufstellen und des Mordes gedenken. Dagegen gewalttätige Angriffe durch sog. "Aktivisten". Keiner Erwähnung wert. Dort ein unbedachtes Wort, Socken mit jeweils einem Achter. Jemand, der aber niemandem etwas zu Leide tun will. Und sofort ein gewaltiger Aufschrei, die ganze österreichische Justiz, die sich in Bewegung setzt, 10 Jahre Gefängnis.

      Eine größere Verhöhnung als diese durch den ORF und durch unser "Rechtssystem" ist kaum mehr vorstellbar.

      Und an diesen Zuständen sind federführend die Grünen und der in die schwarzen Kreise eingesickerte Grüngeist verantwortlich. Und dafür steht VdB. Es sei jedem, der sich überlegt, VdB seine Stimme zu geben, zur Heilung ein vorheriger Ausflug auf den Brunnenmarkt und in die Drogenszene der U6 empfohlen.

    • Wyatt
      11. Mai 2016 07:25

      @ Riese35
      **********************!
      .....blöd ist nur, daß die: ......"alles weiß ich ganz genau aus der Zeitung und TV" .....ähnlich dem @ WK, sich mit SELBER DENKEN, oder gar einem NACHDENKEN kaum belasten.

    • Wertkonservativer
      11. Mai 2016 11:02

      Nun, @ Wyatt:

      ganz ohne "Selberdenken" könnte ich ja hier im Blog doch wohl kaum derartige "shitstorms" auslösen, oder?
      Was ich halt so denke, schreibe ich hier nieder!
      Da Ihr alle anders denkt, kann ich von Euch wohl nicht wirklich abschreiben, oder?

    • Shalom (kein Partner)
      12. Mai 2016 18:17

      Was ein Troll ist, erklärt uns wikipedia:

      "Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, welche Kommunikation im Internet fortwährend und auf destruktive Weise dadurch behindert, dass sie Beiträge verfasst, die sich auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken und keinen sachbezogenen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion enthalten. Dies erfolgt mit der Motivation, eine Reaktion der anderen Teilnehmer zu erreichen."

      Jede Wette, dass nicht nur ich hier eine solche Person lokalisieren könnte. Wer noch?

  11. El Capitan
    10. Mai 2016 23:05

    Ich hätte da eine andere Frage, die nicht einer gewissen Spannung entbehrt:

    Wer wird neuer ORF-Chef?
    Da könnte es urplötzlich neue Koalitionen und Seilschaften geben, von denen zurzeit niemand etwas ahnt. Vielleicht nicht einmal die Roten und Grünen?

    Wenn es da mit Wrabetz ein paar andere Obskuranten erwischen sollte, dann müsste man neue Begriffe erfinden. Statt Kollateralschäden hätten wir es dann mit Kollatetalprofiten zu tun.

    Man reiche mir bitte den Champagner! Ich bevorzuge Krug-Champagner, aber im Hinblick auf mehr Polit-Sonne auf unserem kleinen aber schönen Land akzeptiere ich auch dankend den besten Weißwein der Welt aus der Umgebung von Retz. :-)

    • M.S.
      11. Mai 2016 18:24

      @El Capitan

      Da bin ich ganz auf Ihrer Linie. Selbst beim Weißwein. Da gönne ich mir bei solchen freudigen Ereignissen stets ein Viertel "Grünen Veltliner" oder den "Weinviertler DAC Halblehen" , beide aus Unterretzbach.

  12. Brigitte Imb
    10. Mai 2016 22:54

    Die Reaktion aus Ungarn gefällt mir außerordentlich gut und stellt Faymann ein vernichtendes "Zeugnis" aus, welches ihn sicherlich bis Brüssel begleiten wird.
    Irgendwie schön zu lesen.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4985819/Budapest-reagiert-mit-Haeme?direct=4985613&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=101

    • M.S.
      11. Mai 2016 12:14

      @Brigitte Imb

      Vielleicht schafft man für ihn einen neuen Posten als "Ungarnbeauftragter" der EU:-;

  13. El Capitan
    10. Mai 2016 22:23

    Die Journalisten dürfen sich nicht wundern, wenn Zuhälter, Nutten und Mafiosi im Ansehen nicht nur über ihnen, sondern um Größenordnungen über ihnen angesiedelt sind. Warten wir einmal ab, was jetzt passiert. Wer immer SPÖ-Chef wird, es wird ein irres Wettrennen von Österreich, Krone, News, ORF & Co in Richtung Afteröffnung losgehen, wie wir das so noch nie erlebt haben.

    Der Start einer F-18 von einem Flugzeugträger der Navy, der Start einer Cruise Missile, das Abfeuern eines Hi-speed-Halbmantelgeschoßes aus einer 44er Magnum, all das wären Schneckenbewegungen im Vergleich zum kommenden Afterlauf der Medien.

    Die Medien lassen das Denken ruh'n und freu'n sich auf den After noon ...

    Ich weiß, ich bin jetzt ein bisserl böse, aber ich kann nicht anders. Man möge mit meiner Bösartigkeit Nachsicht üben.

    • Bob
      10. Mai 2016 22:47

      ***************************************************

    • kritikos
    • M.S.
      11. Mai 2016 12:01

      @El Capitan

      Das ist nicht böse! Das ist eine aus jahrelanger Erfahrung objektiv dargestellte Beschreibung wahrscheinlich eintretender Ereignisse.

  14. Bob
    10. Mai 2016 21:28

    So schaut der faire Wahlkampf aus? Hofer hat als einziger das Fairnisabkommen nicht unterschrieben, weil er immer fair ist.

  15. Wertkonservativer
    10. Mai 2016 19:51

    "Österreich" und die "Krone":

    jahrelang von den Roten gefüttert; nun lassen sie Faymann fallen wie eine heiße Kartoffel!
    Echte "Qualitätszeitungen" !!!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Sandwalk
      10. Mai 2016 22:48

      Der gelernte Österreicher ist einiges gewöhnt, aber dieses rattenhafte Benehmen der Medien erstaunt sogar empathielose Zeitgenossen.

    • kritikos
      10. Mai 2016 23:41

      Der übliche Journalist ist eingebildet, geistig gering bemittelt, hat ein jämmerliches Deutsch und ist karrieresüchtig. Gleichzeitig fühlt er sich in der Meute sicher und daher wird nicht geschrieben, was die anderen in der Journaille vermeiden. Oder hört man, trotz wiederholtem Aufheulen bei Nazi-Vergehen, irgendwo Negatives über die damalige Presse? Ich bin für Aufklärung dankbar.

  16. Josef Maierhofer
    10. Mai 2016 19:21

    Für Faymann war es subjektiv richtig, zu gehen.

    Klar, wenn der 'Werbeautomat' nicht gefüttert wird, gibt es auch keine 'gute' (lügnerische) Presse mehr.

    Genau diese italienischen Hetzblätter hetzen die italienische Linksmeute auf den Brenner mit ihrer Medienlüge.

    Die Kronenzeitung redet von den alten Gräben in der SPÖ mit ihrer heutigen Titelzeile.

    Alles in allem so betrachtet, war der Abgang eher unspektakulär, genau wie die 7.5 Jahre Faymann für Österreich schädlich waren, er war wirklich der schlechteste Bundeskanzler, den Österreich je hatte.

    Job in Brüssel: Wenn man solche Leute dorthin schickt, dann kommt das heraus, was die EU so desolat macht. Hört doch endlich auf damit, die Politik als Versorgungsposten zu sehen ! Denkt doch lieber darüber nach, was ihr den Menschen, der Gesellschaft sonst noch anbieten könnt ! Bei Faymann schwierig, Taxifahrer gibt es sicher genug in Brüssel ...

  17. Tullius Augustus
    10. Mai 2016 18:56

    Faymann möchte in Brüssel der Chef der "Sozialdemokratischen Partei Europas" werden, das pfeifen die Spatzen vom Dach.

    Dazu braucht er aber massives Lobbying seitens der SPÖ, derzeit ist dort ein Bulgare der Chef.

  18. Majordomus
    10. Mai 2016 18:20

    Der Auflistung von AU möchte ich noch gern diesen Artikel von ORF-Watch hinzufügen:

    "Jetzt läuft der ORF Amok: In der ZiB1 am Tag des Rücktritts von Werner Feymann ist ORF-Chefredakteur Fritz Dittlbacher zu Gast im Studio. Auf die Frage des Moderators, ob und wie sich das "Durcheinander" in der SPÖ auf die Hofburg-Wahl auswirken wird, analysiert der SPÖ-Mann wörtlich: "Die Unsicherheit im Land steigt natürlich durch den Rücktritt eines Kanzlers. Das könnte schon dem berechenbareren Kandidaten, und das wäre Van der Bellen, durchaus nützen, weil im Endeffekt dann doch viele lieber die Sicherheit als die Eskalation haben."
    (http://tvthek.orf.at/program/ZIB-1/1203/ZIB-1/12665199/ORF-Chefredakteur-Fritz-Dittlbacher/12665342 )

    Völlig ungeniert wird Van der Bellen mit Sicherheit und Hofer mit Eskalation gleichgesetzt. Offenbar kennt Herr Dittlbacher bereits die Eskalationsszenarien der linken Brüder für den Fall, dass Hofer gewählt wird. Bleibt nur zu hoffen, dass der Schwarze Block in den roten Planspielen keine tragende Rolle spielt.

    Dass im Beitrag davor Thomas Langpaul die Willkommenskultur mit Menschlichkeit beschreibt und das Schließen der Grenzen im Widerspruch dazu sieht, verwundert auch nicht mehr weiter und sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt.
    - See more at: http://www.orf-watch.at/Kritik/2016/05/709#sthash.mTpsPzrn.dpuf

    Wenn er sich da mal nicht täuscht, der Herr Dittlbacher...

    • Erich Bauer
      10. Mai 2016 18:45

      Interne Umfragen zeigen, dass Norbert Hofer am Wahltag bereits um 13 Uhr - nach Schließung der ersten Wahllokale - als BP feststeht.

      Die Ösis wollen es wissen...

    • Majordomus
      10. Mai 2016 18:48

      @Erich Bauer:
      Ich habe heute ähnliches gehört, es ist also was dran. Ich bin gespannt.

    • Ambra
      10. Mai 2016 19:22

      Majordomus: diese ungeheuerliche Aussage hörte ich auch und war und bin wie Sie empört. Es ist höchste Zeit, gegen den ORF etwas zu unternehmen - ein neues Volksbegehren wird wohl nötig !

    • Majordomus
      10. Mai 2016 19:44

      @Ambra:
      Es würde reichen, die Zwangsgebühren zu streichen. Wenn sich der ORF dem freien Wettbewerb stellen müsste, wäre es gleich vorbei mit solchen Meldungen. Oder er bleibt dabei wird zu einem Nischensender, wie viele andere auch.

    • Riese35
      10. Mai 2016 21:17

      Ich glaube nicht, daß das Streichen der Zwangsgebühren etwas änderte. Dann käme das Geld nur von anderswo: Steuererhöhung, Erhöhung der Parteienförderung, Übschwemmung des Programms durch bezahlte Belangsendungen. So lange es nicht wirklich unabhängige Kontrollorgane gibt, bleibt alles beim Alten.

      Aber die Zwangsgebühren gehören trotzdem weg. Es wäre der erste und notwendige Schritt in die richtige Richtung, aber halt nur ein erster Schritt, der allein wenig bewirken wird.

    • El Capitan
      10. Mai 2016 22:53

      So ungeniert wie Dittlbacher manipuliert, das gab's im ORF noch nie. Das ist wirklich atemberaubend.

      Egal. Es nutzt ihm nichts.

  19. Erich Bauer
    10. Mai 2016 18:17

    NEIN! Ich will hier niemand runtermachen…

    der sich die Führung der heutigen SPÖ antut. Das ist ein wirklich armer "Hund". In Wahrheit braucht er den Mut eines tollwütigen Dobermann. Wenn eine pol. Partei nicht mehr fähig/willens ist, aus ihren eigenen POLITISCHEN Reihen jemanden hervorzubringen... dann ist da was mächtig schiefgelaufen. Dann haben die SPÖ-Spitzen es genauso gehalten wie Jörg Haider... nämlich, nur noch "Wurstsemmelholer" um sich zu scharen. Schade. Aber, so ist der Lauf der Dinge, wenn es denn sein soll.

    Übrigens... HC praktiziert es eh genau so... Wohin das Gesamtprojekt "Österreich" hinführen soll? Das weiß der Teufel...

    Heiliger, lieber Luther,
    Du schabtest die Butter
    Deinen Gesellen vom Brot,
    Das verzeihe dir Gott!
    (J.W. Goethe)

  20. Cotopaxi
    10. Mai 2016 18:07

    Wem es noch nicht aufgefallen ist, das ZIB-Wording betreffend Faymann:

    statt "Rücktritt" wird das weniger nach Scheitern klingende "Rückzug" verwendet.

    Ein nachträglicher Liebesdienst.

  21. Ambra
    10. Mai 2016 18:02

    Sorry, OT: Ö1 Kultursendung heute Dienstag nach 17:00 h: es wird ein Brief verlesen, den die üblichen "Verdächtigen" mit Erika Pluhar usw usf veröffentlichten und unterschrieben : in diesem Brief werden Zitate von Norbert Hofer gebracht, die ich sooo nie von ihm hörte, obwohl ich mir die verschiedensten Konfrontationen ansah, um mir eine Meinung zu bilden. Conclusio der linken Künstlerschaft: ein Mann mit diesen Äußerungen kann nicht als Präsidentschaftsbewerber auftreten und ist als BP ungeeignet......
    Und der von uns allen finanzierte ORF, ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk, verliest diesen Brief ! Unkultur pur, auch wenn man es sicherheitshalber an das Ende einer Kultursendung stellt ... Muß ein Präsidentschaftskandidat sich das bieten lassen oder gibt es Schritte dagegen ?

    • Erich Bauer
      10. Mai 2016 18:06

      Danke für die Warnung. Es ist aber eh schon 18 Uhr 05.

    • otti
      10. Mai 2016 18:29

      "gibt es schritte dagegen ?"
      j a !

      zur wahl gehen !!!

      (und wenn`s der hofer wird, dann geht`s erst richtig los !)

    • Majordomus
      10. Mai 2016 19:13

      Falls es Sie tröstet: Sie Leute interessieren sich nicht dafür.

      Gestern hat jemand zu mir folgendes gesagt: "Faymann ist zurückgetreten, ja, und? Wenn ich mich umdrehe, ist die Registrierkassa noch immer da, das Börserl ist nicht voller und wenn ich vor die Tür gehe, ist genauso alles voller ***** (Migranten) wie zuvor. Es interessiert mich einfach nicht mehr. Ich hab es satt."

    • Majordomus
      10. Mai 2016 19:14

      Die Leute muss es heißen. (Sorry, Handytastatur.)

    • Leopold Franz
      10. Mai 2016 19:19

      @Ambra
      Als ich heute beim Autofahren das erste Mal in diesem Jahrtausend Ö1 hörte dachte ich ähnliches. Von den Staatskünstlern war ja nichts anderes zu erwarten, diese unglaubliche Frechheit der Moderatorin hat mich überrascht.
      @Erich Bauer
      Unsere Künstler werden Sie auch erwischen.

    • Ambra
      10. Mai 2016 19:19

      Otti: das ist klar und wie Sie schreiben, geht es dann erst richtig los !
      Aber ich meinte, ob es auch rechtliche Schritte dagegen gäbe ?

    • riri
      11. Mai 2016 22:01

      Die Gespielin vom Schiff-Versenker und Versicherungsbetrüger Udo Proksch gibt moralische Urteile ab. Ein Gag jagd den anderen.
      Bin gespannt, ob das Proletenweib Dolores Schmidinger aus der linksextremen Künstlerschikeria,
      seinerzeit erfolgreiche Wahlwerberin für Heinz Fischer, auch noch Briefe schreibt.

  22. otti
    10. Mai 2016 17:57

    also, bevor`s mich zerreißt, darf ich was sagen ?

    ein lehrling bei aldi-hofer kann wohl von einen auf den anderen tag kündigen.
    ein b u n d e s k a n z l e r kann das wohl n i c h t !
    ein mindestmaß an verantwortung, ein mindestmaß an "hofübergabe", ein mindestmaß an.......gehörte wohl dazu.
    für m i c h ist dies ein verhalten einer rotzpipp`n !!!

    2. lese heute mit wirklichem erstaunen, daß neben den in rente gegangen oberchef von raiffeisen unser ehem. vizekanzler joschi pröll - ein höchster und aktiver manager von raiffeisen - ebenso von sich gab, daß n u r herr bellen wählbar sei ! natürlich in der armseligen hütte albertina !
    na dann.......

    • Erich Bauer
      10. Mai 2016 18:15

      @ein lehrling bei aldi-hofer kann wohl von einen auf den anderen tag kündigen..."

      Also, ich weiß nicht was Sie mir da sagen wollen? Was für einen Aldi/Hofer-Lehrling teuer ist, muss für einen Bundeskanzler doch wohl billig sein.

      Dass z.B. ein Geschäftsführer einer GmbH für seinen "Rückzug" von den Gesellschaftern eine "Freilassung" benötigt, ist ja auch - nicht unbedingt "flächendeckend" - bekannt.

      Aber die "Freilassung" eines BK wird vom BP gemacht... Anders geht's auch gar nicht, wie ich Ihrem "heiligen Zorn" entgegenhalten muss. Ansonsten müssten wir dem Inka-Opferkult einführen. Rein persönlich könnte ich ja damit umgehen...

    • dssm
      10. Mai 2016 19:27

      rotzpipp`n!!!!
      *****

    • Helmut Oswald
      11. Mai 2016 08:54

      aber otti, das kann doch jeder sehen, der IST eine rotzpippn ...

  23. Riese35
    10. Mai 2016 17:52

    Überraschungseffekte hin oder her. Mich hat der Rücktritt nicht wirklich überrascht. Häupl hat ihn angekündigt, zumindest indirekt, und wenn der sich etwas in den Kopf setzt und seinen Zorn ausläßt, bringe man sich eher rasch in Sicherheit.

  24. Riese35
    10. Mai 2016 17:45

    >> "Besonders absurd und phantasiereich sind aber die Italiener: Dort schreiben gleich mehrere Blätter, dass Faymann wegen des Baus einer Mauer am Brenner zurücktreten musste... "

    Diese Information hat ihnen sicher Julia Herr zukommen lassen. Die ist eine totale Insider_in.

  25. Peregrinus
    10. Mai 2016 17:33

    Mir ist leider ein Schreibfehler passiert. Daher die Richtigstellung:

    Veritas temporis filia, non auctoritatis!

  26. Peregrinus
    10. Mai 2016 17:29

    Veritas temporis filia, non autoritatis!

  27. Politicus1
    10. Mai 2016 17:26

    Ich kann mir schon vorstellen, dass auch von den SPÖ-Spitzen zumindest die allermeisten tatsächlich überrascht waren.
    Hätte er sie alle vorher eingeweiht, dann wäre wohl erneutes Hin- und Hergezerre unausweichlich gewesen ("Überleg' dir das!, Wart', bis wir gleich einen Nachfolger präsentieren ...")

    Ich glaube, dass auch Fischer und sein Verfassungsexperte Adamovich, der rasch in die Prösidentschaftskanzlei eilte, überrascht wurden.
    Schließlich hat die Republik so eine Situation noch nie erlebt gehabt - außer bei der Ermordung Dollfuss' im Juli 1934, als Österreich 5 Tage lang keinen Bundeskanzler hatte.
    Interessant, dass der Artikel 71 B-VG eigentlich den Fall einer kanzlerlosen Regierung auch nicht wirklich im Visier hat ...es wird nur von der Fortführung der Verwaltung des betroffenen Ressorts (in diesem Fall die Agenden des Kanzleramts) gesprochen.

  28. Erich Bauer
    10. Mai 2016 17:05

    Nach dem sich der Pulverdampf schon etwas verzogen hat…

    treten die Umstände um den Faymann-Rücktritt schon etwas klarer zutage.

    Faymann ist klar geworden, dass dieses konspirative Treffen, maßgeblicher SPÖ-Granden, beim Hauptbahnhof Wien, nur ein Thema hatte: die FPÖ-Koalitions-Option.

    Da sich Faymann in der Vergangenheit immer wieder dezidiert gegen eine solche Zusammenarbeit ausgesprochen hatte, hätte er eine FPÖ-Koalition NIEMALS mittragen können. Er wäre sonst ERLEDIGT gewesen. Dieser (noch immer erwartbare) SPÖ-Mehrheitsbeschluss hätte ihn mit einem fürchterlichen Tritt „zurückgetreten“…

    Was also, hieß das für ihn? DANN GLEICH JETZT! Möglicherweise seine erste/letzte eigenständige Entscheidung. Ich kann ihn dazu nur beglückwünschen. Respekt. Wenngleich er zu diesem Schritt gnadenlos gezwungen wurde. Einerseits. Zusätzlich bot sich DIE Gelegenheit zum „Absprung“ - von dem im Dreck steckenden Karren. Hinein in eine luftige, sonnige Zukunft… zu den Feinschmeckerlokalen in Brüssel.

    Ganz nebenbei – ich weiß nicht ob er auch daran gedacht, oder es berücksichtigt hat. Der SchreiK(r)ampf der SPÖ-Linken, FÜR ihren FPÖphoben Bundeskanzler, ist damit abgesagt. Bleibt nur noch BM Häupl. Ich schätze, dass er sich dem Normativen des Faktischen – nach einiger Polterei – letztlich nicht entgegenstellen wird…

    Die SPÖ erspart sich somit eine wirklich explosive Zerreißprobe am Parteitag. Die SPÖ-Linke kann ihre „Show“, mit einem in ihrem „Schlepptau“ (Kabelbinder?) befindlichen Bundeskanzler nicht mehr „medial verwerten“.

    Es sieht so aus, als ob BM Häupl diesen Schritt von Faymann sogar zu schätzen weiß...

    DIE SPÖ-GRANDEN WAREN SCHON EHRLICH ÜBERRASCHT. SIE HABEN FAYMANN EINE SOLCHE EIGENSTÄNDIGE REAKTION NICHT ZUGETRAUT. ABER, JEDER MENSCH HAT EINMAL IM LEBEN SO EINE BLITZERKENNTNIS: „ON A CLEAR DAY YOU CAN SEE FOREVER.“





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