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Leere Drohungen gegen Osteuropa

Seit Monaten hört man von deutschen und österreichischen Politikern oft folgendes vorgebliche Rezept zur Lösung der Asylantenkrise: Man solle die Migranten gleichmäßig auf alle EU-Länder aufteilen, dann gäbe es in den eigenen Ländern keine Probleme; und sollten die anderen Länder weiter unwillig zur Aufnahme seien, dann seien sie finanziell durch Entzug der EU-Förderungen unter Druck zu setzen. Das ist freilich ein doppelt dummes Rezept, das auch durch ständige Wiederholung nicht klüger wird.

Zum ersten ist das dumm, weil eine Aufteilung die Krise nicht beenden würde, selbst wenn alle 28 Länder mitmachten. Aus mehreren Gründen:

  • Die Anzahl der „Flüchtlinge“ würde sich bei einer solchen Erleichterung des Zuzugs nach Europa noch rascher vergrößern, weil es ja dann scheinbar keine Probleme mehr für sie gibt.
  • Im Falle einer Aufteilung wäre auch der jetzt sogar schon von der österreichischen Regierung und von immer mehr deutschen Politikern – mit der Ausnahme Angela Merkel – verspürte und artikulierte Handlungsdruck weg. Es würden wieder ein Jahr lang alle Bemühungen erlahmen, durch eine stärkere Sicherung der Außengrenzen oder auch Binnengrenzen die Völkerwanderung zu reduzieren.
  • Sobald die „Flüchtlinge“ den Asyltitel und damit die Reisefreiheit haben werden sie sofort wieder nach Deutschland und in einige andere Länder drängen, wo sie auf andere Landsleute treffen können. Es gibt kein funktionierendes Rechtsmittel, das aufzuhalten (außer eine Internierung, an die aber wohl nicht gedacht ist). Damit wäre auch der erhoffte Nutzen einer Erleichterung für Deutschland selbst sehr bald verpufft.

Aber es sind ohnedies müßige Überlegungen, über die Folgen einer massenweisen Umverteilung der „Flüchtlinge“ auf andere Länder nachzudenken. Es wird sicher nicht dazu kommen. Denn bis auf Deutschland und Österreich – sowie den wie ein Scheunentor offenen Außengrenzstaaten Griechenland und Italien – haben praktisch alle schon in irgendeiner Form zugemacht. Und auch Österreich hat das zumindest jetzt deutlich angekündigt – wenngleich noch immer völlig unklar ist, wie das geschehen soll. Die Länder an der Balkanroute lassen jedenfalls nur noch jene Menschen durchreisen, die angeben, in Deutschland oder Österreich um Asyl ansuchen zu wollen.

Das heißt jedenfalls: Die große Mehrheit der EU-Länder ist längst gegen eine zwangsweise Aufteilung auf alle EU-Mitgliedsstaaten. Es sagen das nur nicht alle laut, um nicht von Angela Merkel und den linken Tugendterroristen aus Deutschland und Österreich attackiert zu werden.

Es ist längst völlig ausgeschlossen, dass sich zwei Dutzend europäische Länder zwingen lassen werden, Hunderttausende Moslems mit einer eindeutigen Drittwelt-Prägung und potenziellen Terror-Inklusionen bei sich aufzunehmen. All diesen Regierungen sind das eigene nationale Interesse und die massive Ablehnung dieser Immigration durch die eigene Bevölkerung zehnmal wichtiger als jeder deutsch-österreichische Druck. Besteht doch jede Regierung aus Parteien, die wiedergewählt werden wollen.

Wenn man sich die immer härter werdenden Nein-Statements der diversen Staatsführer anhört, dann wird auch klar: Fast alle Staaten würden sogar auf EU-Gelder verzichten, wenn sie nur so verhindern könnten, dass eine (weitere) große Menge unerwünschter, ja vielerorts verhasster Gäste ins Land kommt.

  • Lediglich die drei kleinen baltischen Staaten ließen sich vielleicht unter Druck setzen. Denn sie fürchten Russland militärisch so sehr, dass sie auf die westliche Solidarität keinesfalls verzichten wollen.
  • Die Dänen und Briten haben sich EU-vertraglich schon so abgesichert, dass sie die Aufnahme von Migranten juristisch besonders leicht ablehnen können.
  • Die Schweden wiederum können mit guten Grund sagen: Sie haben in der Vergangenheit mehr als die anderen getan, jetzt würde es reichen.
  • Die Polen können sagen, dass sie gerade erst eine Million ukrainischer Flüchtlinge aufgenommen haben.
  • Und in Frankreich, um noch das zweitwichtigste EU-Land zu nennen, hat nicht einmal die Tatsache, dass das Land eine Linksregierung hat, etwas an der harten Haltung gegen eine weitere moslemische Immigration geändert. Leben doch schon seit den Kolonialzeiten sehr viele Moslems in Frankreich. Seit den schweren Anschlägen ist Frankreich überhaupt zu.
  • Ähnlich sind auch viele andere Länder strikt gegen die Aufnahme angeblicher oder wirklicher Flüchtlinge. Es ist daher völlig falsch, wenn in Berlin oder Wien gerne der Eindruck erweckt wird, es wären nur die Visegrad-Vier dagegen (Polen, Ungarn, Tschechien und die Slowakei).

Diese vier artikulieren ihren Widerwillen nur viel kantiger als alle anderen Staaten. Sie sind sehr selbstbewusst und noch nicht diplomatisch-korrekt glattgeschliffen. Sie haben im Kampf gegen die sowjetische Fremdherrschaft gerade erst nach 1989 ihre nationale Identität und Freiheit wiedererrungen. Diese ist für sie das höchste Gut, das sie sich keinesfalls wieder nehmen lassen. Und schon gar nicht durch eine Politik, die sie eindeutig und weitgehend zu Recht als eine deutsche sehen. Schließlich haben alle vier Länder vor der sowjetischen Knechtschaft unter deutscher gelitten, die zum Teil noch viel schlimmer als jene gewesen ist.

Es ist daher besonders dumm, wenn deutsche und österreichische Politiker ständig drohende Töne Richtung der Vier ausstoßen. Wenn Deutschland das wirklich ernst meinen sollte, dass es EU-interne Konsequenzen für Nicht-Flüchtlings-Aufnehmer geben wird (und wenn Berlin für diesen Kurs auch alle anderen EU-Länder gewinnen könnte, was extrem unwahrscheinlich ist), dann werden die vier mit Sicherheit lieber auf die EU verzichten als auf ihre Souveränität.

Das wäre für sie zwar schmerzhaft, aber zweifellos von einem großen Konsens der Bürger für die jeweilige Regierung getragen. Das wäre aber auch für den Rest Europas schmerzhaft.

Was nämlich in diesem Rest gerne übersehen wird, was aber den vier Ländern ein Hartbleiben deutlich erleichtern wird, ist der Umstand, dass sie sich in den letzten Jahren wirtschaftlich sehr gut entwickelt haben. Sicher auch dank der Chancen durch die EU-Mitgliedschaft, aber vor allem weil die internen Reformen greifen, weil alle vier stark auf den marktwirtschaftlichen und kaum auf den wohlfahrtsstaatlichen Weg gesetzt haben, und weil die Korruption bei ihnen doch deutlich geringer ist als in allen Reformstaaten auf dem Balkan.

Die Vier sind in letzter Zeit regelmäßig die Länder mit den höchsten Wachstumsraten Europas. Sie würden also selbst bei einem kompletten Ausscheiden keinesfalls in die bittere Armut der kommunistischen Zeit zurückfallen. Außerdem würden die Vier bei einem Ausscheiden aus der EU mit Sicherheit untereinander einen recht starken Wirtschafsblock bilden.

Mit anderen Worten: Allzu laute Drohungen aus Wien und Berlin sind zunehmend lächerlich, sind selbstbeschädigender Nonsens. Sie verzögern nur all anderen sinnvollen und notwendigen Maßnahmen gegen die Völkerwanderung weiter.

Freilich, bei aller Kritik an der politischen Unsinnigkeit und Gefährlichkeit der angedrohten Maßnahmen gegen die Verweigerer, sollte durchaus gesagt sein: Solange es nicht zu einem Zerfall der EU kommt, sondern nur zu einer starken Kürzung der milliardenschweren Transfer-, Struktur- und Kohäsionsprogramme wäre das absolut keine Katastrophe. Denn all diese Programme haben ein hohes Verschwendungselement und eine sehr geringe Effizienz. Denn jeder geförderte Staat schaut automatisch viel weniger auf Sparsamkeit und Notwendigkeit, wenn er nicht nur sein Geld, sondern (meist etwa zur Hälfte) EU-Gelder ausgeben kann.

Ganz Südeuropa ist mit vielen sinnlosen Großprojekten übersät, die nur der EU-Gelder wegen realisiert worden sind. Durch eine Streichung oder Kürzung dieser Programme würden Menschen und Länder wieder das Wichtigste lernen: nämlich Eigenverantwortung. Auch eine Kürzung des (für Polen besonders wichtigen) EU-Agrarbudgets hätte viele positive Seiten.

Freilich: So wie schon seit Jahrzehnten werden auch in Zukunft die Franzosen als allergrößte Profiteure der EU-Agrarpolitik eine solche Kürzung der EU-Agrarmittel zu verhindern wissen. Auch dort, wo es sinnvoll ist.

Freilich: So wie schon seit Jahrzehnten würden Italiener, Spanier, Portugiesen und Griechen gemeinsam mit den Osteuropäern auch eine Kürzung der Strukturfonds verhindern. Auch dort, wo es sinnvoll ist.

Würden sich deutsche und österreichische Politiker das alles durch den Kopf gehen lassen, würden sie ihre dummen Drohungen gegen die Osteuropäer sofort beenden. Diese Drohungen schaffen nur Feinde in der eigenen Nachbarschaft, ohne aber etwas zu bewirken (und schon gar nicht etwas Sinnvolles).

Denn jede dieser heute von Berlin und Wien erpressten Nationen wird es sich gut merken, dass die deutschsprachigen Länder – schon wieder einmal – versucht haben, sie unter Druck zu setzen. Wir bauen gerade neue tiefe Gräben quer durch Europa. Das muss alle geschichtsbewussten Mitteleuropäer schmerzen.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

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alle Kommentare

  1. Norbert Reis (kein Partner)

    Peinlich ist, wenn Jean Asselbom, der luxemburgische Außenminister, droht, dass der "Club der Abtrünnigen" wegen mangelnder Solidarität bestraft werden soll.
    Luxemburg hat mit windigen Steuervereinbarungen mit Großkonzernen anderen EU-Partnerstaaten Milliarden an Steuerentnahmen entzogen. Tolle Solidarität.



  2. daLupo (kein Partner)

    Typisch Genossen, zuerst mal mit den Finger auf andere zeigen.

    Schuld sind immer die anderen. Wie haben sich die Genossen über den Zaun der Ungarn aufgeregt - Man könnte fast glauben, die SPÖ besteht aus lauter dementen Experten die sich für was Bessers halten. 1 + 1 darf man dort nicht zusammen zählen, denn das ergibt immer Null.

    Die SPÖ, die Partei der Theorien (Unfug) die keine Praxis stand halten.



  3. socrates

    US-Kampfflugzeuge bomben Aleppo – Aber in Westmedien wird "der Russe" dafür verantwortlich gemacht. .....11.02.2016 • 13:26 Uhr
    US-amerikanische Fairchild-Republic A-10 Thunderbolt II (deutsch Donnerkeil), unter Piloten auch Warthog (Warzenschwein) genannt, bombardierten am Mittwoch die syrische Metropole Aleppo, doch für Westmedien war "der Russe" dafür verantwortlich. Quelle: Reuters
    US-amerikanische Fairchild-Republic A-10 Thunderbolt II (deutsch Donnerkeil), unter Piloten auch Warthog (Warzenschwein) genannt, bombardierten am Mittwoch die syrische Metropole Aleppo, doch für Westmedien war "der Russe" dafür verantwortlich.
    Kampfflugzeuge der US Air Force vom Typ A-10 Thunderbolt II haben am Mittwoch Luftangriffe auf die syrische Metropole Aleppo durchgeführt und dabei mindestens neun Einrichtungen zerstört. Am selben Tag beschuldigte das Pentagon Moskau der Bombardierung von zwei Krankenhäusern in Aleppo, obwohl es nachweislich an diesem Tag keine russischen Kampfeinsätze über der Stadt gab. In Westmedien werden die Zerstörungen in Aleppo nichtsdestotrotz der russischen Luftwaffe in die Schuhe geschoben.
    "Gestern [Mittwoch] um 13:55 Moskauer Zeit [10:55 GMT] sind zwei amerikanische A-10 Angriffsflugzeuge aus der Türkei kommend in den syrischen Luftraum eingedrungen, flogen direkt zur Stadt Aleppo und bombardierten dort mehrere Ziele."
    https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/36747-usa-bomben-aleppo--aber/



    • Gasthörer (kein Partner)

      Ergänzend:

      "Erdogan droht jetzt mit Eingreifen in Syrien- Krieg"
      liest man heute allenthalben. Nun hat der Sultan 3 Mrd. unseres Steuergeldes erhalten. Also ist seine Kriegskasse gefüllt, und er will verhindern, dass Russen, Iraner und Assad mit dem ISIS aufräumen u. Syrien langsam befreien. Er will also verhindern, dass der Flüchtlingsstrom je abebbt. Den verlogenen EU-Eliten ist das nicht unrecht, denn sie erhoffen sich, nachdem die Flüchtlingskrise die europ. Nationalstaaten nachhaltig zerstört hat, als Retter den europäischen Zentralstaat zu installieren.

      Wie erwähnt hat das Merkel bitter geweint, dass die Russen so erfolgreich gegen den IS und andere Halsabschneider vorgehen. Während Merkel in Ankara war, hat die türk. Armee in den Kurdengebieten Dutzende ihrer Landsleute abgeschlachtet, doch die int. Presse blieb ruhig. Da sag noch einer, die Lügenpresse wäre nicht auch noch gleichgeschaltet.

    • Undine

      @socrates
      @Gasthörer

      Danke!***********************!

  4. F.V. (kein Partner)

    Um diese Zeit dürften sie noch nicht ausgeschlafen und im Träumeland gewesen sein.

    Anders kann ich mir das nicht erklären.



  5. Food stamp Fresser (kein Partner)

    Das Pentagon, das ist der Ort, wo einst der ausgestossene Erzengel Luzifer auf der Erde aufschlug, sendet eine Warnung an Putin:

    h t t p s : / / w w w . youtube.com/watch?v=mDtBjiq3d_s



  6. Erich Bauer

    Scheint, als ob sich der NATO-Pressedienst in Schadensbegrenzung üben möchte. Und das Prügelknabe wurde auch schon entdeckt.

    Des Langen und Breiten rechnet da ein NATO-"Presse-Offizier", der STERN-Postille, mit Merkel ab??? Ja... derf der denn das? NATÜRLICH! Das war ein Befehl! Das Merkel kann seine Mission nicht erfüllen... Was für ein Fehlschlag.

    Der Lehrer und Meister: "MERKEL! NICHTGENÜGEND! SETZEN!"

    http://www.stern.de/politik/deutschland/fluechtlinge--angela-merkel---die-zeit-der-kanzlerin-laeuft-ab-6656136.html



  7. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)

      „... Und schon gar nicht durch eine Politik, die sie eindeutig und weitgehend zu Recht als eine deutsche sehen. Schließlich haben alle vier Länder vor der sowjetischen Knechtschaft unter deutscher gelitten, die zum Teil noch viel schlimmer als jene gewesen ist. ...“

      Daß Unterberger entweder Putin-/Rußland-Bashing, liberale Indoktrination ad majorem gloriam der Hochfinanz betreibt oder Selbstverständliches rauf und runter dekliniert und mit derartigen Vermeidungsdiskursen von existenziellen Themen ablenkt, ist längst bekannt und ein Ärgernis. Nun aber überspannt er den Bogen bei seiner US-rael-servilen Propaganda.

      Das Merkel ist bei aller Widerwärtigkeit und politischen Prägung niemand, das d e u t s c h e Politik machen könnte. Die IM Erika ist der Geßlerhut der Ostküste, deren Ordres es im US-Protektorat BRDDR zu exekutieren hat. Es ist zwar schlimm, daß es sich dafür hergibt, aber das Merkel ist trotzdem nur erpreßter Handlanger um US-raels Politik umzusetzen. Daß dies dem tumben Pöbel als deutsche Politik per veröffentlichter Meinung auf´s Auge gedrückt werden kann, ist betrübliche Tatsache, aber es gibt keine Entschuldigung für Unterberger, indem er hier Unwissenheit vorschützte. – Er weiß natürlich!

      In die unterste Schublade und geistigen Dreck begab sich dieser Advokat der US-raelischen Propaganda und Desinformation mit dem zweiten Satz, wo er den Visegradländern eine schlimmere „deutsche Knechtschaft“ als die sowjetische attestierte. Das ist nur noch Kriegs- und Feindpropaganda wie mitten im Krieg und könnte von Ilja Ehrenburg, Morgenthau oder Lord Vansittard stammen.

      Und da Österreicher bekanntlich auch Deutsche sind, hat Unterberger damit auch uns ins eigenen Nest geschissen.

      Was es zur Sache selbst zu sagen gäbe haben hier Oswald, Sensenmann, Erich Bauer gesagt – und ich vielfach an beliebigen Stellen:

      Wir sind im Krieg, den die Ostküste – wie jeden seit 1945 – angezettelt hat. Ein paar nützliche Idioten der EUdSSR, Türkei oder Arabien finden sich, daß es sich zum Krieg gegen Rußland ausweiten – und damit zum „Dritten Durchgang“ ausweiten läßt.

      Dies Klarheit ist aber „Top Secret!“ und darf von CIA-Agenten nicht einmal als Negation erwähnt werden.

  8. Torres (kein Partner)

    Was mich immer wieder besonders ärgert, ist die Tatsache, dass etwa Mazedonien (dem ich allerdings keinesfalls die Alleinschuld geben möchte) alle diejenigen Flüchtlinge durchlässt, die angeben, in Deutschland oder Österreich um Asyl ansuchen zu wollen. Seit wann dürfen sich Flüchtlinge das Land aussuchen, wo sie Asyl bekommen? Sowohl die GFK als auch die UNHCR-Regeln schreiben vor, dass "unmittelbar" um Asyl angesucht werden muss, also zwangsweise im allerersten "sicheren" Land. Wenn die Flüchtlinge also aus der Türkei, Ägypten, Marokko, Algerien usw. kommen, dürfte sie kein europäisches Land hineinlassen. Mazedonien hält sich zumindest teilweise daran.



  9. Kriegspropaganda (kein Partner)

    Durch den AU-Blog (und allen Kartellmedien) kann man erkennen, dass Journalismus nichts als eine Waffengattung des Pentagon und der Nato ist.
    Mögen die Kriegspropaganda und die historisch wiederbelebten Bemühungen zum Schüren des Hasses gegen die Russen ebenso scheitern wie die 6. Armee in Stalingrad.



    • Lügenterror (kein Partner)

      Je mehr die CIA-Terrorarmee des islamischen Staates vor der militärischen Vernichtung steht, umso hysterischer quieken die CIA-Schreibsklaven.

  10. Erich Bauer

    Zum Schutz gegen „Raubtiere“: Netanjahu will Israel komplett umzäunen.

    Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat versprochen, ganz Israel mit einem Zaun zu umgeben, berichten israelische Medien. Da der Großteil der Grenze bereits eingezäunt ist, bleibt nur noch der Grenzstreifen zu Jordanien übrig.

    „Letzten Endes läuft alles darauf hinaus, dass der Staat Israel, wie ich ihm sehe, in Zukunft vollständig von einem Sicherheitszaun umgeben sein wird. Man wird mich fragen: Werden wir den ganzen Staat Israel mit Zäunen umgeben? Eindeutig ja. In der Umgebung, in der wir hier leben, müssen wir uns vor Raubtieren schützen“, sagte der Premier am Mittwoch bei einem Besuch an der südlichen Grenze.

    Die Regierung habe einen Plan erarbeitet, der die Errichtung eines Zauns entlang aller Grenzen vorsehe, um das Land damit vor dem heutigen und zukünftigen Nahen Osten zu beschützen. Darüber hinaus soll auch das Eindringen durch den Sicherheitszaun nach Judäa und Samaria verhindert werden, fügte Netanjahu hinzu.

    „Das kostet viele Milliarden Schekel, das sind Ausgaben für viele kommende Jahre. Doch dieser Plan wird für die Sicherheit Israels umgesetzt“, betonte der israelische Regierungschef.

    Anm.: Der Mann weiß, mit welchen Horden er es zu tun hat...



    • Torres (kein Partner)

      Als Netanjahu (schon vor Monaten) gefragt wurde, warum Israel als Nachbarstaat keine syrischen Flüchtlinge aufnehmen will, antwortete er: "Wir importieren keinen Terrorismus". Niemand weiß wohl besser ans Netanjahu, was und wer aus Syrien kommt. Inzwischen weiß es auch Europa, auch wenn es kaum jemand offiziell zugeben will.

    • F.V. (kein Partner)

      Wenn sogar der Net sagt, daß es Raubtiere sind, dann sollte - was ihm recht ist - uns doch diese tiefe Einsicht auch billig sein.

      Der Heilige Thomas meinte daß man Bestien wie Bestien behandeln solle: sie erschlagen.

      Und der gemeinsame Rechtsbestand der EUdSSR, auf den wir doch alle verpflichtet sind, sieht den Gebrauch von Schußwaffen und die Erlaubnis zu töten im Falle von Aufständen ausdrücklich vor.

      Irgendwo habe ich ein Video eingestellt, das ca. 20 min zeigt, daß dieser Fall europaweit bereits eingetreten ist.

  11. Rosi

    'Denn jede dieser heute von Berlin und Wien erpressten Nationen wird es sich gut merken, dass die deutschsprachigen Länder – schon wieder einmal – versucht haben, sie unter Druck zu setzen. Wir bauen gerade neue tiefe Gräben quer durch Europa. Das muss alle geschichtsbewussten Mitteleuropäer schmerzen.'
    Was mich immer zorniger macht, ist, daß meine Regierung nicht meine Meinung vertritt. Ich finde die Haltung der 4 großartig.
    Das größte Problem in Österreich sind die ......., die diese Regierung gewählt haben.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.



    • Undine

      @Rosi

      Erstmals steht ein Mann zur Wahl, von dem ich überzeugt bin, daß er MEINE INTERESSEN VERTRETEN würde: Norbert HOFER!

    • Rosi

      @Undine

      Ja - einmal EIN interessanter Kandidat ...

    • Torres (kein Partner)

      @Undine
      Sie haben schon recht, doch leider hat der Bundespräsident kaum Möglichkeiten, die Tagespolitik der Regierung zu beeinflussen oder gar zu ändern.

    • Herzogberg (kein Partner)

      Ein beherzter Bundespräsident kann eine Regierung, die in der Flüchtlingskrise versagt, entlassen und Neuwahlen veranlassen. Dann müßten wir nicht bis 2018 warten.

  12. Vladimir Schonfarber

    Aus den wie immer klugen Ausführungen Andreas Unterbergers ziehe ich folgende Schlüsse:
    Die politischen und administrativen Entscheidungsträger in Osteuropa, die hier ohne ideologische Scheuklappen agieren und sich dabei, altmodisch nationalistisch, dem Wohlergehen ihres Volkes verpflichtet sehen und damit aufgrund ihrer offenen, ohne Rücksicht auf Political Correctness vorgetragenen Stellungnahmen der aggressiven Kritik westlicher Medien und der sich von diesen abhängig fühlenden westeuropäischen Politiker ausgesetzt sind, haben in ihrer Biographie eben nicht den geistigen 1968er Background, in dessen nihilistischen Mief die heute in Westeuropa tonangebenden Medienleute, Politiker und Verwaltungschefs aufgewachsen sind.



  13. Undine

    Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser sprach heute im MJ folgende weise Worte:

    "Da Kinder und auch Menschen sehr oft am Wochenende krank werden....."

    Na, so was!

    http://oe1.orf.at/programm/427271



  14. Politicus1

    OT:
    zuerst hieß es amtlich: Mutmasslicher Täter, Mann, U-Boot ...
    Nachdem es bereits im Internet offenkundig war, dass das Foto mutmasslich keinen autochthonen mutmasslichen Sextäter zeigt, ist es jetzt auch offiziell ein mutmasslicher Mazedonier.
    Besonders interessant ist aber die Meldung, dass sich der Mann seit längerem nicht gemeldet als U-Boot in einer der Polizei bekannten Wohnung aufhielt.
    Gibt es noch viele der Polizei bekannte U-Boote in Wien?
    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/4922002/Mann-nach-Vergewaltigungsversuchen-verhaftet?from=gl.home_panorama



    • F.V. (kein Partner)

      Da ich einerseits nur selten zum Friseur gehe und andrerseits dann eigene Lektüre mitnehme, bin ich nicht recht im Bilde, was all die bunten Blätter an wichtigen Studien zu berichten wissen; wie oft – zum Beispiel – mann pro Woche vögeln muß um „gesund“ zu bleiben. Etc.

      Man darf aber annehmen, daß es heutzutage die Luther´sche Enthaltsamkeit übertreffen dürfte (In der Wochen zwie, schadt´ weder ihr noch mi!)

      Aber mit dieser Untergrenze läßt sich zumindest der „sexuelle Notstand“ der traumatisierten „Flüchtlinge“ abschätzen.

      Mindestens 100.000 invadierten 2015 das Land, 80% davon junge Männer – also 80.000.

      Der „Notstand“ bricht nach obigen Abschätzungen mindestens 2 Mal pro Woche aus. Bei 52 Wochen im Jahr also 104 mal bei 80.000 = 8 Millionen und 320.000 Notstände p. a.

      Damit ist einmal das „Potential“ nach unten abgeschätzt. Die Gutmenschinnen und ORF-Tussies können sich´s ausrechnen wann – und wie oft – sie da Chancen haben.

      Jedenfalls sind die völlig singulären Berichte, die es trotz totaler Schweigespirale an die Öffentlichkeit schaffen, nicht einmal die Spitze des Eisbergs. Die Vergewohltätigung durch die Kuturbereicherer, also steinzeitliche Primaten bzw. nach Ansicht des Hl. Thomas von Aquin, Bestien, die man am besten erschlagen sollte, finden täglich und überall und zu Tausenden statt. – Entgegen anderslautender Berichte.

    • Bodo
    • F.V. (kein Partner)

      Lieber Freund,

      mein Kommentar war aber überhaupt nicht lustig! - :-(

    • Bodo

      @F.V.

      Der Inhalt ist gar nicht lustig, er ist in Wahrheit ein Drama, aber Sie haben ihn einfach köstlich verpackt! Den Bogen zu spannen von Martin Luther zur unbeherrschbaren Gegenwart hat was an sich, was mich schmunzeln ließ! ;-)

      PS: Würden sich die moslemischen Testosteronbolzen nur an die Emanzen und die linken Refugees-Welcome-Ruferinnen halten, hielte sich mein Mitleid durchaus in Grenzen. Wer A sagt, muß auch B sagen.

  15. Freak77

    Das Märchen von den angeblichen "ukrainischen Flüchtlingen in Polen".
    Mich wunder es dass Dr. Unterberger dem auf den Leim geht.

    Ein jeder der die ostmitteleuropäischen Staaten kennt weiß: In der Slowakei, in Ungarn, Tschechien und Polen gibt es viele Ukrainer.

    Und zwar sind das hauptsächlich Gastarbeiter. Leute die persönlich von Haus zu Haus gehen, die auf der Straße anzutreffen sind, die über Internet und Telefon versuchen Arbeit, oftmals Gelegenheitsarbeit zu finden.

    Gartenarbeit? Einfache Bauarbeiten? Hilfsarbeiten am Bau oder im Garten? Einfache Reparaturarbeiten? Hilfsarbeiten für Transporte? usw.

    Die Ukrainer machen es gerne und billiger als die einheimischen Ungarn, Slowaken, Tschechen, Polen usw. Aber genauso gut.

    Der Punkt ist: Ja, es leben viele Ukrainer in Polen, in der Slowakei, in Ungarn usw. Aber nur die wenigsten davon sind echte Flüchtlinge.

    Es muss aber auch betont werden: Viele Bürger in der Ukraine haben noch eine zweite Staatsbürgerschaft, nämlich die polnische. Und genau diese Menschen die also per Gesetz in Polen leben dürfen kommen nach Polen. Die kann man aber nicht als "Flüchtlinge" bezeichnen, weil sie genauso gut Polen wie auch Ukrainer sind.

    Artikel dazu In der Süddeutschen:

    Polen: Das Märchen von den ukrainischen Flüchtlingen
    Ukrainische Flüchtlinge in Polen: Willkommen als Arbeitskraft (12.10.2015)

    Polen zeigt sich in Europas Flüchtlingsfrage hart, weil das Land angeblich viele Ukrainer aufnimmt. Das aber stimmt so nicht: Die meisten kommen als Studenten oder Gastarbeiter.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/polen-willkommen-als-arbeitskraft-1.2687222



    • Pennpatrik

      Was nichts daran ändert, dass ich für den polnischen Standpunkt Verständnis habe.

    • Riese35

      Unsere Systemmedien genießen im Volke dieselbe Glaubwürdigkeit wie seinerzeit im sozialistischen Polen die Trybuna Ludu, in der Räteunion die Wahrheit, oder in Österreich die Volksstimme. Wobei man aber ergänzen muß, daß damals die Trybuna Ludu in Polen recht beliebt war, denn sie hatte drei wichtige Eigenschaften, die sie beliebt machten:
      1) An der Trybuna Ludu herrschte nie ein Mangel
      2) Sie war billig
      3) Sie eignete sich gut als Ersatz für Toilettenpapier, an dem stets ein Mangel herrschte.

      Ein Beispiel zur genannten Ukraine: In einem Bericht des ORF über den Konflikt in der Ukraine wurde ein sogenannter "Ukrainer" vom Reporter interviewt. Seine Aussagen wurden ins Deutsche übersetzt. Dazwischen konnte man ihn aber auch selbst hören: er sprach ein akzentfreies Polnisch. Davon war natürlich im deutschen Bericht keine Rede, man hat ihn den Hörern und Sehern als Ukrainer verkauft.

      Es ist schon auch interessant festzustellen, daß bei uns kaum ein Interesse besteht, die Situation in der Ukraine verstehen zu wollen.

  16. Tegernseer

    Die Drohungen seitens Ö und D insbesonders den osteuropäischen Staaten EU-Transferzahlungen zu kürzen, erweisen sich bei näherer Betrachtung als zahmer Papierdrache. Nehmen wir z.B. Zahlen für das EU-Empfängerlahnd Polen aus dem Jahre 2014:

    http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/europa/70580/nettozahler-und-nettoempfaenger

    Polen bekommt pro Kopf 362€ jährlich von der EU bezogen auf ein BNP/Kopf von 13.730€ also etwa 2,7%.

    https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Internationales/Thema/Tabellen/Basistabelle_BNE.html

    Würden nun Ö und D ihre gesamten Nettozahlungen einstellen, dann würden die Empfänger nicht alles sondern nur ein Viertel bisherigen Summe weniger bekommen: man soll nicht vergessen, dass es ausser Ö und D ja auch noch andere wichtige Nettobeitragszahler wie u.a. GB, NL, F und sogar Italien (!) gibt, die ja kaum mitziehen werden, weil sie ja selber keine Flüchtlinge aufnehmen. Außerdem würde damit das ganze EU-System ad absurdum geführt. Nichtsdestotrotz sei angenommen, D und Ö würden diese Harakiri-Aktion durchführen. Dann bekäme jeder Pole in etwa 90€ weniger pro Jahr (entspricht 13€ pro Monat).

    Ich denke, jeder Pole wäre bereit so ein Opfer zu bringen, um nicht muslimische Migranten mit allen Problemen in ihr Land aufnehmen zu müssen. Als Reaktion darauf würden natürlich die Polen wieder Handelshemmnisse und Warenverkehrsbeschränkungen für die deutsche Großindustrie einführen, sodass anzunehmen ist, dass D/Ö viel stärker unter den eigenen Sanktionen leiden würden!

    PS: die deutsche Kanzlerin hat den Gesamtzusammenhang ziemlich gut verstanden und hält sich daher sehr auffallend zurück. Nur der österreichische Kanzler, dessen Stärke wahrlich nicht die Algebra ist, prescht immer wieder vor und versteht sich als Speerspitze der Gutmenschen und Dompteur der renitenten osteuropäischen Staaten.



  17. Hong Hee-chul

    Zum Thema Syrien und der dortige Krieg:

    Wer erinnert sich noch an die großen Hoffnungen die sich auf die Syrien-Friedensverhandlungen stützten: Die wichtigsten UNO-Mächte, die 5 ständigen Weltsicherheitsrat-Mitglieder und die Regionalmächte und auch Vertreter der Konfliktparteien direkt aus Syrien sind mittlerweile in diese Prozess eingebunden.

    Vor wenigen Tagen gab es e. hoffnungsvollen Verhandlungs-Versuch in Genf, der aber nach kurzer Zeit wieder vertagt wurde.

    Weil die Assad-Truppen mit tatkräftiger Unterstützung der Russen plötzlich im Vormarsch sind. Vielleicht kommen diese Syrien-Verhandlungen gar nicht mehr in Schwung, wer weiß.

    Angeblich - so war ursprünglich die offizielle russische Definition - ist der Einsatz der russischen Luftwaffe & Militärberater in Syrien eine "Maßnahme zur Bekämpfung des Terrorismus".

    Mittlerweile zeigt sich dass dass die Russen hauptsächlich die gemäßigte sunnitische Opposition, vor allem die "Freie Syrische Armee" angreift und dafür den IS und die Al-Nusra-Front in Ruhe lässt. Das ist also die "Terrorismusbekämpfung" nach russischem Verständnis!

    Russland will seine Militärbasis bei Latakia absichern um einen permanenten Stützpunkt im Mittelmeer zu haben. Dazu ist Assad nur ein Mittel zum Zweck.

    Derzeit wird Aleppo von den Russen bombardiert die Assad-Truppen marschieren vor und zig-Tausende Flüchtlinge bewegen sich zur türkischen Grenze.

    Man wird als EU-Bürger das Gefühl nicht los, dass Putin ein zynisches Spiel mit dem Flüchtlingselend spielt, nach dem Motto: "große Flüchtlingsmassen schwächen meinen Feind: Vor allem die Türkei und die EU".

    Das militärische Eingreifen der Russen hat neben den strategischen Zielen auch den für Moskau angenehmen Effekt, dass in Syrien die modernsten Flugzeuge u. Waffensystem getestet werden: Su24 u. Su25 Bomber, Su34 Jagdbomber, der gepanzerte Transporthubschrauber Mi-8 u.a.:

    http://www.welt.de/politik/ausland/article147620486/Russland-nutzt-Syrien-als-Testgebiet-fuer-neue-Waffen.html

    In dem Zusammenhang: Jan Fleischhauer nimmt den jüngsten Moskau-Besuch von Seehofer, der vom ehemaligen Bayr. Ministerpräsidenten Stoiber eingefädelt wurde mit viel Humor aufs Korn:

    Politik im Alter - das Stoiber Syndrom
    http://www.welt.de/politik/ausland/article147620486/Russland-nutzt-Syrien-als-Testgebiet-fuer-neue-Waffen.html



    • Erich Bauer

      Tja, das mit dem Regime Change in Syrien, mithilfe von Tausenden Söldnerbestien... das war wohl nix. Und der "scharfsinnige" Schwachsinn der "Wahrheitsmedien", samt Schleimauswurf der "Wahrheitsministerien" wird nur noch als ekelerregend wahrgenommen...

      Diese, neuerdings als „Klageweiber“ auftretenden Schwerstkriminellen, die sich seit Jahren vom Blut unzähliger Völker besaufen, fürchten um ihre „Blutkübel-Vorräte“. Keinesfalls darf man diesen „skull&bones“-Kreaturen nach all deren satanischen Mord-Ritualen noch „sachlich“ begegnen. Das würde sie bloß für neue Untaten ermuntern.

    • Sensenmann

      @ Erich Bauer ***************************** :-)!

    • Hong Hee-chul

      Entschuldigung nun der richtige Link zur köstlichen neuen Jan-Fleischhauer-Kolumne im Spiegel - unbedingt empfehlenswert:

      Politik im Alter: Das Stoiber-Syndrom

      Edmund Stoiber hat den Ausflug der CSU nach Moskau arrangiert - und damit die törichteste diplomatische Reise der Nachkriegszeit. Was treibt Männer über 70 nur, ihren politischen Ruf zu ruinieren?

      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/politik-im-u70-alter-das-stoiber-syndrom-kolumne-a-1076381.html

    • Erich Bauer

      Was treibt Männer von 70+ an, ihre gesamte Enkelgeneration in einer Kriegshölle "aufwachsen" zu lassen? Das kann man nicht nur der Demenz zuschreiben!

      https://www.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=7qE3J_yshEk&app=desktop #
      NATO - US Soldaten treten zurück

      Dieses Video macht klar, dass die "Pläne" der 70+ Bestien nicht aufgehen. Denn auch die NATO besteht doch nur noch aus Söldnern - "Spezialisten". Und niemals können "Spezialisten" hochmotivierte Verteidiger ihrer Länder, ihrer Lieben, ihrer Kultur und Tradition niederwerfen!

      PS.: Jan Fleischhauer ist ein, zum "Spezialisten" gedrechselter, billiger und närrischer Schreibtischtäter...

    • franz-josef

      Erich Bauer

      Zum Teufel mit skull&bones - hat wohl keinen Sinn, sich dies zu wünschen, denn dort sind sie ja schon , die zu verfluchenden Gebeine auch der durchaus Lebenden und befinden sich dem Augenschein nach recht wohl - , und im trauten téte-a-téte mit Gleichgesinnten.

    • F.V. (kein Partner)

      Einer der besten Kenner der geopolitischen Lage, William Engdahl, schrieb vor wenigen Tagen u. a.

      Der Feltman-Bandar-Plan
      Feltman ist ein Spezialist für schmutzige Tricks des US-Außenministeriums. Er war 2005, zum Zeitpunkt der Ermordung des libanesischen Ministerpräsidenten Rafiq al-Hariri Botschafter im Libanon. Davor diente Feltman im Irak unmittelbar nach der militärischen US-Invasion. Noch früher, in den frühen 1980er-Jahren, hatte man ihn in Jugoslawien eingesetzt, um eine Rolle bei der Aufteilung des Landes durch Washing-ton zu übernehmen. Sein Lebenslauf deutet darauf hin, dass er ein Spezialist der US-Regierung für ihre sehr beliebte und sehr häufig ausgeübte Kunst, Nationen aufzustü-ckeln, war. Zurzeit leidet Feltman an der Zwangsvorstellung, das Regime Baschar al-Assads zu Fall zu bringen. Das ist nicht gerade ein unparteiischer Friedensmittler.
      Tatsächlich hatte Feltman 2008 zusammen mit dem ehemaligen Botschafter Saudi-Arabiens in Washington, Prinz Bandar bin Sultan, einen geheimen Plan verfasst. Bandar hatte wegen seiner engen Beziehungen zur Familie Bush von George W. Bush den Spitznamen »Bandar Bush« bekommen. Der Feltman-Bandar-Plan flog 2011 in den internen Dokumenten mit den Tausenden Dateien auf, die Hacker von STRAT-FOR, jener undurchsichtigen US-Beratungsagentur für »strategische Intelligenz« für das US-Verteidigungsministerium und die Rüstungsindustrie, veröffentlicht haben.
      ....

      Tatsächlich wird man vom UN-Untergeneralsekretär bei den Genf-III-Gesprächen erwarten können, dass er jedes positive Ergebnis hinsichtlich einer dauerhaften Waffenruhe in Syrien, das den Weg für friedliche nationale Wahlen frei von der verzerrenden Einflussnahme durch Saudis, Türken oder Kataris ebnen könnte, geschickt s a b o t i e r e n wird.

      Das ist also von den Friedens-Schalmeien der UN oder USA zu halten.

  18. Undine

    OT---aber vielleicht sollte unsere, bzw. die deutsche Justiz doch einmal in die andere Richtung schauen! Man warnt gebetsmühlenartig vor der GEFAHR, die angeblich VON RECHTS DROHT, übersieht aber geflissentlich, daß die wirkliche Gefahr IMMER von LINKS KOMMT!

    "Linke Randalierer demolieren 20 Autos in Berlin"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019980-Linke-Randalierer-demolieren-20-Autos-Berlin?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Ich wäre schön wütend, wenn mein Auto unter den abgefackelten wäre!

    Die GEWALT geht immer von den LINKEN aus! Wenn man von "rechter Gewalt" spricht, handelt es sich immer um VORGETÄUSCHTE Delikte, die man von linker Seite begeht, um sie den Rechten in die Schuhe zu schieben. Man erinnere sich an Hans Weigls "Wenn ich Kommunist wäre....."



    • Torres (kein Partner)

      Ich habe es schon einmal an anderer Stelle gepostet: Ein gewisser Rainer Schüller hat im Standard vom 30.01.2016 einen Artikel unter dem Titel "Der Akademikerball als teures Ei der FPÖ" hingeschmiert (anders kann man diesen Mist ja nicht nennen), in dem er tatsächlich und ernsthaft fordert, dass die FPÖ alle Kosten des Polizeieinsatzes sowie alle Schäden (einschließlich des Einnahmeverlustes der Geschäftsleute wegen der linksgrünen Randalierer) ersetzt, mit der Begründung, dass der Ballveranstalter auch die "Begleitkosten" zu tragen habe. Der Standard "at its best", kann man da nur sagen.

  19. El Capitan

    Ich habe den Artikel zum Anlass genommen und herumgesucht, ob nicht doch kleine Erfolge zu finden wären. Eine ORF-Korrespondentin hat ja gemeint, man dürfe die Erfolge der Angela Merkel nicht "klein reden".

    Abgesehen davon, dass ich außer einem Schrebergartenzaun in steirischen Weinbergen noch keine "Erfolge" gefunden habe, bin ich auf etwas ganz anderes gestoßen.

    Die Kommentare der linken Journalisten werden immer verwirrender, um das Wort "irre" zu vermeiden. Da war die Ukrainer Regierung ursprünglisch faschistisch. Dann aber kam Putin mit seinen "rechten" Ideen (anti-schwul, anti-islamisch usw.), und plötzlich war nicht mehr klar, wer die Bösen sind. Daher ist es am besten, darüber nicht mehr zu reden. So einfach ist das.

    Auch mit den Türken können unsere Journalisten so gut wie nichts mehr anfangen, seit klar wurde, dass Erdogan ein Bewunderer Hitlers ist. (Hitler hat ja in "mein Kampf" die Kurden, nicht aber die Türken, als minderwertig bezeichnet).

    Die Bombardierungen Syrien, der Niedergang des IS, die Einmischungen anderer Staaten, überhaupt die ganze Verwirrtheit der Situation, das alles ist so komplex, dass unseren Journalisten völlig der Plan fehlt.

    Was also tun? Unsere Journalisten schreiben von Tag zu Tag immer verwirrter in alle Richtungen unter strenger Beachtung der Religion der permanenten Betroffenheit. Sie kommen mir vor wie ein Haufen Hühner, denen man den Kopf abgeschlagen hat, und die jetzt ohne Hirn, nur noch mit Hilfe des Rückenmarks, ziellos im Heustadel herumrennen.

    Und die Erfolge in der Flüchtlingspolitik? Jaja, die sind ja eh irgendwie und irgendwo da, keine Ahnung wer, was, wieso, aber bittebitte all das nicht kleinreden!

    Die englische Comedy-Legende John Cleese hat kürzlich gemeint, dass die political Correctness Humor und Komödie bedrohen. Da hat er Recht, aber es gibt Ersatz: Unsere Journalisten von ORF, Standard, profil, Falter und vor allem SPIEGEL. Die produzieren tagtäglich unfreiwilligen Humor. Zum Spaß fehlt mir nur das Gackern, aber Hühner ohne Köpfe gackern leider nicht.

    Helau!



    • Undine

      @El Capitan

      ************************!
      "Unsere Journalisten von ORF, Standard, profil, Falter und vor allem SPIEGEL. Die produzieren tagtäglich unfreiwilligen Humor"

      Ja, sie sind LACHHAFT, unsere linxlinken Journalisten---aber der gefährliche Mist, den sie von sich geben, ist nicht zum Lachen, sondern zum Weinen...

    • simplicissimus
  20. Undine

    OT---aber daß es SO und nicht anders kommen würde, war mir als politischem Laien bereits Mitte September klar, als die moslemische Invasion gerade so richtig in Fahrt gekommen war:

    "Flüchtlinge im Wartezimmer vorgereiht: Steuerzahler muss warten"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019982-Fluechtlinge-im-Wartezimmer-vorgereiht-Steuerzahler-muss-warten?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Eine neue Form der ZWEIKLASSEN-MEDIZIN, die man uns Einheimischen zumutet!
    Die FEINDE haben VORRANG, wenn es um die Gesundheit geht! Danke, liebe Regierung, danke, ihr Gutmenschen!



    • Cotopaxi

      Als zahlender Österreicher wird man von der Regierung in die 2-Klassen-Medizin getrieben, wenn man selbst bei Tumorverdacht 12 (!) Wochen auf einen MRT-Termin warten muss und man sich daher genötigt sieht, die Untersuchung privat zu bezahlen, um einen früheren Termin zu erhalten.
      Die Invasoren wollen halt auch medizinisch versorgt werden und ihre Termine haben.

  21. Josef Maierhofer

    Das Plädoyer für Eigenverantwortung ist richtig.

    Das Plädoyer für Eigenverantwortung wäre auch für die letzten 20 Jahre richtig gewesen, doch die, die das eingemahnt haben, wurden als Nazis beschimpft von wem, von den faschistischen 'Antifaschisten'.

    Die Eigenverantwortung hätte nie eine solche 'Monster-EU', die am Gängelband der USA Eliten hängt, bankmäßig, mit TTIP wirtschaftlich, per Besetzung Deutschlands auch militärisch.

    Eigenverantwortung würde heißen, entweder raus aus der EU oder Reduktion auf den Handelsvertrag, Eigenverantwortung würde heißen, raus aus dem Euro und all den damit verbundenen Haftungen, Eigenverantwortung würde heißen, Grenzen dicht und Rückführung oder Abschiebung all jener Muslime, die den Säkularismus (Trennung von Staat und Religion) nicht anerkennen wollen und jener, die hier straffällig werden. Das wäre wohl der wichtigste und allererste Akt, der vollzogen werden müsste, bevor jemand hier bleiben darf, denn unsere Gesetze müssen eingehalten werden.

    Eigenverantwortung würde bedeuten, das Heer so zu stärken, dass es imstande ist die Grenzen zu sichern, die Polizei so auszustatten (auch gesetzlich), dass sie imstande ist, die öffentliche Ordnung im Land aufrecht zu halten.

    Eigenverantwortung würde bedeuten, die Verwaltung und den überflüssigen Föderalismus so weit zu drosseln, dass ausgeglichene und Überschussbudgets entstehen können.

    Eigenverantwortung würde bedeuten, im Namen der Heimat die eigenen Firmen so zu stärken, dass sie wieder wettbewerbsfähig werden können und Arbeitsplätze sichern können.

    Eigenverantwortung würde bedeuten, für die Bürger da zu sein und nicht über die Bürger herrschen zu wollen.

    Und wer hat das in den letzten 20 Jahren stets gepredigt und wurde dafür als 'Nazi' beschimpft ?

    Pfui denjenigen, die das getan haben, denn sie haben leider alles andere für den Niedergang Österreichs und Europas auch getan mitsamt ihren medialen Vasallen und Bütteln und mitsamt ihrer Ideologie (= ...) und Lüge.



  22. Bob

    Sicherheitshalber ist immer der Putin schuld. Das ist das einfachste Rezept und zieht immer. Und die Medien greifen dieses schwachsinnige Argument immer ungeprüft auf. Unser Kanzlerdarsteller mit dem Hals eines Uhus (man nennt es glaube ich Wendehals) hat die Rolle des Außenministers Nr 2 übernommen, und die Flüchtlingsfrage zur Führersache (pardon Chefsache) erklärt. Somit sind wir in guten Händen, und können beruhigt in die Zukunft schauen.



  23. Helmut Oswald

    Der Vermeidungsdiskurs nützt nichts: das Primum war die - auf das Deutlichste vor Aller Augen wahrnehmbar erfolgte - nach den Satzungen der Vereinten Nationen zu Recht auf das Schwerste verpönte gewaltsame Intervention durch Söldner auf dem Maidan.
    Darauf folgte, die politisch erwartbare, Entgegnung -diesfalls auf der Krim und im Donjetzk Becken. Als dort ein Patt entstanden war, schließlich die Änderung der Stoßrichtung, um den Russen wenigstens einen Verbündeten im Nahen Osten herauszuschlagen, die von außen nach Syrien durch die Angelsachsen hineingetragene Kriegführung gegen Assad. Alles wird hier passend gemacht. Der Sekundärnutzen der Massenmigrationswaffe, der die ökonomisch und zivil stärkste Macht Europas zu schwächen hatte, gelang.
    Diese, regiert von der politisch dümmsten Person ihrer Nachkriegsgeschichte, die sich in ihrer FDJ Servilität als Verwalterin einer US Kolonie selbst versteht, macht zuerst nach, was der Brüllaffe Obama von ihr in Befehlsausgaben erzwingt und weil sie von internationaler Politik, im besonderen Sicherheitspolitik ahnungslos, mit der Geschichtsbildung der SED im Gepäck, einfach keinen Schimmer hat, was zu tun ist. Sich auf dem ganz hohen Ross der Moral wähnend, belehrt der Zonentrampel dann noch die anderen Europäer und bringt diese noch gegen sich und ihr Mandatsgebiet auf. 100 % Erfolg für die Brzeszinski - Barnett - Soros und Nuland Fraktion. Mittlerweile kann der FDJ Trampel nachlesen - in 180 Grad Umkehrung dessen, wozu er anfangs bestärkt wurde - daß Deutschland 'wie in den Dreißiger Jahren' (hört, hört) zum größten Ort für Antisemiten geworden ist und diese rührend umsorgt. Aha, die Muselflut zu nehmen ist zuerst das oberste Ziel, ist das in beispielloser Speichelleckerei übererfüllt dann kann das Gegenteil aus der selben Quelle auch schon wieder ganz falsch sein. Ganz nach Belieben, Hauptsache Tadel an Deutschland.
    Wenn es so weitergeht, schaffen sie auch noch den Krieg mit Russland loszutreten. Die Deutschen - von denen zuvorderts Bündnistreue eingefordert werden wird - entleeren sich ins Massengrab im Osten, die Primatenstämme aus dem Rest der Welt fluten herein, wo die Turnhallen leer werden. Also, was wollt ihr. Kein Grund zur Beunruhigung - läuft alles nach Plan.



    • Erich Bauer

      Solange diese wesentlichsten und wichtigsten Fakten nicht lautstark und eindringlich, täglich/stündlich, diesen politisch dümmsten Personen ihrer Nachkriegsgeschichte, sowie den mörderischsten und tückischsten Besatzungsmächten, von Millionen entgegen geschrien werden... sehe ich keinen Hoffnungsschimmer.

      Die dümmste aller politisch dümmsten Personen herauszufinden und zu "küren", schließt das Zeitfenster, welches uns möglicherweise noch bleibt, nicht im Geringsten...

    • Sensenmann

      Wie immer eine treffende Analyse! Wie immer, wennn es dem Yankeedreck wirtschaftlich nass reingeht, wird zum Krieg getrieben und wer sich mit einer derart hypertrophen Bestie wie Stalin verbündet, für den sind Taliban und IS-Lemuren ja so nett wie freiwillige Helfer beim Jugendrotkreuz!

      Die Yankees werden Russland in eine Situation bringen, in der der Krieg unvermeidlich ist. Das Werkzeug werden entweder die Turken oder die paläolithischen Saudis sein, die man in Syrien einfallen lässt, um den NATO-Bündnisfall zu konstruieren. Daß die Polen blöd genug sind, sich nochmal als Werkzeug für einen Krieg in Europa missbrauchen zu lassen, ist nicht anzunehmen, dafür hat man sich deshalb diesmal die Ukraine ausgesucht, die sich im Würgegriff der US-Mafia befindet. die halbe Regierung und Administration besteht aus Amerikonern, die durch Handauflegen zu Ukrainern gekürt wurden. Letzte Aktion: Dominique Strauss-Kohn bekommt sein Ausgedinge beim Wiktor Pinchas (Pintschuk). Bankster und Philantrop. Wie der Soros. Womit alles gesagt ist. http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/21741

      Die Amis sind bereit, sich für ihre Interessen mit dem Abschaum der Menschheit zu verbrüdern und die vertiertesten Bestien zu Freunden zu machen. Aus ihrer Sicht zweckmäßig und erfolgreich. Aus Sicht des Restes der Welt macht es sie zum Todfeind aller freien Völker. Wer das Muster ihres Handeln erkennt, weiß was folgt: Sie wollen krieg und wir werden ihn bekommen.

    • Erich Bauer

      Konstantinopel ist in Reichweite.

      Heute hat der türkische Regierungschef Ahmet Davutoglu geäußert, dass die Türkei „den Brüdern aus Aleppo“ helfen werde.

      http://de.sputniknews.com/militar/20160209/307715833/tuerkei-aleppo-syrien-bodenoperation.html

  24. HDW

    Vor allem weil er damit den Begriff "Mitteleuropa", der von den beiderlei Sozialisten jeweils in die mitteldeutsche Tiefebene verraten wurde und wird, als eigentlich konstituierenden der Donauländer, wenn mit Schwerpunkt in Wien, vom kulturellen zum politischen erweitern hilft. MMn swohl notwendig wie hilfreich um die nach wie vor heute wirkmächtigen Ressentiments aus Rapallo Komplex und Moskauer Deklaration zu neutraliseren! Mit den freimaurerisch vernetzten Interationalisten weiter an der Macht, geht das aber sicher nicht!



  25. Leopold Trzil

    Ein weiteres, gleichfalls östliches Szenario für unsere Invasions-Fans:
    Was, wenn jetzt die syrischen Regierungstruppen mit russischer Hilfe dem Spuk von IS & Co. ein Ende machen?
    Wer sichert dann die Versorgung mit Migranten im Sommer 2016?
    Was für Pässe müssen sich dann die maghrebinischen Gäste besorgen?
    Und wer soll in Konrads Holzhäusern wohnen?



  26. Freak77

    Wenn einige Staaten der EU in West- oder Osteuropa die totale Solidaritätsverweigerung praktizieren:

    Sich hinstellen und die Augen & Ohren verschließen und nur noch "Nein, nein, nein" rufen.

    Dann gehört so ein Verhalten SANKTIONIERT und auf keinesfalls gelobt.

    Übermäßiger Egoismus bzw. Gruppenegoismus gehört nicht gelobt (so wie es manche tun) sondern kritisiert.


    Die E.U. ist ein überstaatliches Gebilde das von Anfang an, seit den 1950er-Jahren auf dem Prinzip der Solidarität aufgebaut wurde und dieses Solidaritätsprinzip besteht bis heute.

    Die Kriege in Syrien, im Irak der nicht enden wollende Krieg in Afghanistan, die Türkei - das alles sind Probleme die die EU SOLIDARISCH angeht - anders ist es nicht möglich:

    Das Prinzip des fairen Aufteilens der Lasten und Pflichten.

    Die EU ist mehr als eine reine Geldverteilungsmaschine und mehr als eine Freihandelszone - die EU ist auch eine Wertegemeinschaft. Bei einer Wertegemeinschaft ist es jedoch so: Ein jedes Menschenleben zählt -

    auch wenn es "nur" Flüchtlinge sind.

    Auch wenn es "nur" Asiaten sind.

    Auch wenn es "nur" Muslime sind.

    Auch wenn es "nur" Menschen mit "Drittweltprägung" sind.

    Sogar solche Menschen sind dennoch auch Menschen, so wie Du und ich. Auch die EU hat da eine humanitäre Pflicht und Verantwortung.

    In der EU gelten keine Ausreden auf die Geschichte mehr: Auch wenn die europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts extrem kompliziert und leidvoll war: ALLE Länder und Völker haben gelitten!

    Das gegenseitige Schuld-Zuschieben und Schuld-Aufrechnen - das hat sich mit der Gründung der EU aufgehört: Die EU war sozusagen der Schlussstrich: Das Motto lautete sozusagen in den 1950er-Jahren: "Wir fangen ganz neu an u. lassen die Geschichte endgültig hinter uns."

    Derzeit, im Feb. 2016 ist die EU in einer extrem schwierigen Lage: Es sind mittlerweile nur noch 2 Länder: Deutschland u. Österreich die Flüchtlinge aufnehmen. Die 2000 - 3000 Menschen die täglich nach Griechenland kommen werden in e. paar Wochen in Ö. bzw. D. sein - das kann nur bis zu einer bestimmten Grenze so weitergehen, das hat alles ein Limit.

    In einer so schwierigen Lage brauchen wir in der EU alles andere nur keinen Streit. Wichtig ist dass die Vernunft und ein sinnvoller Dialog wieder einkehrt.

    Wenn ein EU-Land sich blind, taub und ignorant stellt und nur noch "Nein, nein, nein" sagt und absolut nichts zur Lösung der Krise beitragen will - dann verstößt dieses Land gegen das Solidaritätsgebot der EU.

    Da sollte dann Geld für dieses Land gekürzt werden - Die anderen Länder leisten Beiträge zur Lösung der Krise, das betreffende Land jedoch keinen: na gut dann zahlt es halt seine Pflichten mit Geldmitteln ab - das kann man ganz emotionslos sehen.



    • Leopold Trzil

      Niemand stellt in Frage, daß alle, die über unsere Grenze kommen (wollen), Menschen sind. Aufgrund welches Prinzips sollte aber jeder Mensch Anspruch auf Versorgung in Österreich haben? Wir sind doch nicht allmächtig! Gäbe es ein solches universales Recht auf Versorgung, so müßte auch irgendwie geklärt sein. wer zur Gewährleistung dieser Rechtsansprüche verpflichtet ist. Solche Konzepte sind im Grunde zutiefst unmoralisch, weil sie die Möglichkeit moralischen Handelns letztlich aufheben. Wenn "wir" für alles verantwortlich sind und alles zu leisten hätten, ist das Scheitern unausweichlich und jedes Handeln von vornherein vergeblich.
      Das sollten insbesondere jene bedenken, die von anderen solches pauschal einfordern.

    • Sensenmann

      "Wollt Ihr die totale EU?" - So könnte man Ihre Argumente überschreiben, wäre der Vergleich nicht schon abgedroschen.

      Erstens: Die EU ist ein Völkerkerker und ein Unrechtssystem. Sie bricht in Permanez ihre eigenen Verträge und ihr selbst gesetztes Recht. Sie maßt sich an - wie die Sowjetunion unseligen Angedenkens - ihre Mitgliedsstaaten zu disziplinieren. Die Fratze des Totalitarismus bolschewistischer Prägung zeigte sich schon bei den "Sanktionen" gegen Österreich anlässlich der sch.-bl.-Koalition. Die jetzigen Ausritte gegen Ungarn und Polen werden von Staaten mit gleichgeschalteter Presse, staatlich alimentiertem Journalismus und Staatsrundfunk, mit Politjustiz und Gesinnungsstrafrecht mitgetragen, was wohl der Gipfel der Verlogenheit und Heuchelei ist.

      Zweitens: Die "humantäre Pflicht" besteht nicht. So etwas gibt es nicht. Sparen Sie sich das Humanitätsgedusel und die Liebe zu fremden Okkupanten für die Kirche auf. Wenn Sie die Kehle demütig zum Schnitt bieten wollen, sei es IOhnen unbenommen. Das Gleiche von den Anderen zu verlangen, ist anmaßend!
      Das Öffnen der Grenzen eines Landes für fremde Invasoren ist in jedem Land ein Bruch der Verfassung, weil es die Grundlagen der Staatlichkeit (Staatsgebiet, Staatshoheit und Staatsvolk) aushebelt und zerstört.
      Krieg ist kein Asylgrund und wir haben völkerrechtlich bindende Verträge (Schengen z.B.) abgeschlossen, die das Asyl für Menschen aus sicheren Drittstaaten ausschließen. Wie oben erwähnt ist das alles das Papier nicht wert, auf dem es steht, und die IM Erika, die gerade die DDR 2.0 regiert und Europa den Bolschewismus aufdrücken will hat es per Erklärung einfach "ausgesetzt" und niemand findet etwas dabei.
      Eine Bande von irrsinnig gewordenen Phantasten (namentlich der thumbe Schwed', der Piefke und der Östertrottel) wollen dem Rest der freien Völker Europas Millionen paläolithische Mohammedaner aufzwingen und hat noch die Frechheit vom "Solidaritätsgebot" der EU zu reden?

      Drittens: Die Forderung nach Kürzung der EU-Gelder für unbotmäßige Staaten bestätigt nur, daß die EU-Internazis ganz bewußt bereit sind, jeden Vertrag offen zu brechen, sobald sie glauben, die Macht dazu zu haben. Der Finanzrahmen ist langfristig vertraglich festgelegt und da kann GAR NICHTS einseitig gekürzt werden. Aber ich kann den EU-Internazis (vom Schlage eines versoffenen Juncker oder des Politkommissars Schulz) nur sagen: Eure Anmaßung und eure Frechheit wird euren Fall tief machen. Sehr tief! Mit Glück endet er nur bei Nürnberg 2.0, mit Pech ohne juristisches Dekorum.

      Viertens: Die von Leuten ihres Schlages vertretene Überwindung der europäischen Nationen zu Gunsten eines "neuen europäischen Menschen" (Coudenhove-Calergi ick hör dir trapsen) und Schaffung eines EU-Superstaates werden die Völker Europas in freier Selbstbestimmung zu verhindern wissen.
      Ich weiß, daß die EU-Fanatiker glauben, nötigenfalls die unbotmäßigen Völker mit Gewalt zwingen zu können (die Strukturen haben sie sich mit der EURGENDFOR und durch die "Atlantic Partners" schon geschaffen), aber das geht nach hinten los. Da die EU keion Staat ist, hat sie auch keine Armee und ein Angriff der EU-Sturmtruppen auf einen souveränen Staat wird für diese Söldnerhorden unschön enden, denn gegenüber einfallenden bewaffneten Söldnerhorden gilt nicht das Kriegsvölkerrecht, sondern das Verhalten, das einer Räuberbande gegenüber geziemt.
      Schon bald wird man sich in Europa an die EU nur mehr wie an einen bösen Alptraum erinnern, genau so wie an Nazizeit oder Kommunismus.

      Aus all diesen Gründen des permanenten Rechtsbruchs, der permanenten Lüge und Täuschung fault dieser Völkerkerker gerade seinem Ende entgegen.
      Jeden Tag ein bißchen mehr und das ist gut so!

      Das Narrenschiff auf Linkskurs läuft demnächst auf's Riff!
      https://www.youtube.com/watch?v=Zb6nZo4CujM

    • haro

      A.U. sei Dank für seine wie immer sehr klaren und vernünftigen Aussagen.
      @ L. Trzil
      100 Sterne für Ihren Kommentar!

    • Erich Bauer

      @L. Trzil,

      für die Monstranzträger der Über-Scheinmoral sind die "Anderen" bestenfalls Nutztiere...

    • Erich Bauer

      @Sensenmann.

      danke für den Link zu Reinhard Mey. Im Volxempfänger wird das ganz bestimmt nicht abgespielt. Sollte das doch irrtümlich passiert sein, ward von dem "Plattenaufleger" nie wieder etwas gehört...

    • franz-josef

      Freak77
      Schauen Sie sich um, orientieren Sie sich jenseits der seit vielen Jahren medial betriebenen Volksverbl.dung und überdenken Ihre Sichtweise neu.
      Ihre Empfehlung, Augen und Ohren zu öffnen, möchte ich Ihnen selbst dringend ans Herz legen.

    • Josef Maierhofer

      @ Freak77

      Ja, alle sind Menschen, doch die, die da kommen, werden Ihnen bald zeigen, wo es lang geht.

      Ich empfehle Ihnen zu lesen: Mark A. Gabriel 'Jesus und Mohammed' Resch Verlag ISBN 978-3-935 197-52-6

      Das wird Ihnen die Augen öffnen.

    • Wyatt

      @ Leopold Trzil
      @ Sensenmann
      @ franz-josef
      @ Josef Maierhofer
      **********************************!
      (Man soll zwar die Trolle, welche den Blog eher zum Beweis ihrer systemgetreuen und parteiergebenen Gesinnung missbrauchen, nicht weiter beachten, jedoch eine Klarstellung auf das Tatsächliche ist sicher angebracht, fehlt es "Trollen" ohnedies an auf Fakten bezogene Argumente.)

    • Undine

      @Freak77

      Sie schreiben zu meiner großen Verwunderung: "In der EU gelten keine Ausreden auf die Geschichte mehr"

      Seit wann, bitte? Es vergeht doch kein Tag, an dem nicht an "Deutschlands Schuld" erinnert wird! Durch diese Erpressung sprudeln verläßlich die Milliarden, die die Deutschen erwirtschaften, in alle möglichen dunklen Kanäle---nur nicht zu ihren eigenen verarmten Landsleuten! Die sind gezwungen---wegen der ständigen Schuldzuweisungen!!!---hilflos zuzusehen, wie das dringend nötige Geld an ihnen VORBEI zu den "Schutzbedürftigen" aus aller Welt fließt; sie haben ja so große Schuld auf sich geladen, nicht wahr, obwohl sie "damals" noch gar nicht auf der Welt waren!

      Sie schreiben weiter: "Das gegenseitige Schuld-Zuschieben und Schuld-Aufrechnen - das hat sich mit der Gründung der EU aufgehört"

      Die von Ihnen so geschätzte EU funktioniert ausschließlich durch das EINSEITIGE SCHULD-ZUSCHIEBEN! Ein SCHULD-AUFRECHNEN wird den Deutschen untersagt.

      Aber heute ist ja FASCHING-DIENSTAG! Deshalb ist Ihr Kommentar wohl bloß eine SATIRE!

    • simplicissimus

      Leopold Trzil, Erich Bauer, Sensenmann
      ************!

    • Leopold Trzil

      Für Lob, Zustimmung und Sternlein danke ich. Ich möchte meiner Argumentation als studierter Theologe noch hinzufügen: auch die katholische Morallehre stützt nicht die pauschale Forderung nach Versorgung aller. Die Erfüllung der Pflichten (des Einzelnen wie des Staates) kommt vor der Wohltätigkeit, und letztere fordert kluge Unterscheidung sowie Abwägung der Folgen. (Was man aus Caritas & Diakonie hört, scheint seinen Ursprung oft eher in linksalternativ - staatssozialistischen Denkschulen zu haben.)

    • F.V. (kein Partner)

      Freundschaft!

      Verehrte,

      was Freak77 da abgeliefert hatte, war doch eine Büttenrede für den Fasching.

      Ihr müßt bloß das Datum beachten: Fasching-Dienstag, der Höhepunkt sozusagen.

      Wäre es nicht so, müßte so eine Trottelei ja die zwangsweise Einlieferung in die Psychiatrie zur Folge haben.

      Alllahu Akbah und Shalom!

  27. oberösi

    "...dann werden die vier mit Sicherheit lieber auf die EU verzichten als auf ihre Souveränität."

    Das werden sie umso leichter, als sie ihre Souveränität längst zugunsten der Nato-Mitgliedschaft aufgegeben haben, die für sie prioritär ist und immer war.

    Schengen-EU wird daher immer mehr zur politische Manövrier- und Konkursmasse. Quasi politische Alibi-Beschäftigung für die aus Sicht der USA sowieso depperten, unzuverlässigen, wehr- und selbstbehauptungsunfähig gegenderten Rest-Europäer, die davon ablenken soll, daß die Nato längst im Begriff ist, zunehmend die Zügel auf dem Kontinent in die Hand zu nehmen im heraufziehenden neuen Block-Spiel gegen den bösen Putin und die chinesisch-pazifische Konfrontation.



  28. zweiblum

    Fefes Blog berichtet:
    Liebe Leser, der Schuldige an dem "Flüchtlingsdrama" konnte endlich identifiziert werden!
    Tjaaa, und dabei war es doch die ganze Zeit schon klar wie Kloßbrühe! Das Herumbombardieren in Syrien!

    Wie? Nein, nicht das Herumbombardieren der USA, Frankreichs oder Großbritanniens. Das der Russen natürlich!

    Monatelang haben die armen Zivilisten in Syrien den Bombenhagen geduldig erduldet, aber als die Russen auch noch bombardiert haben, da war Schluss! Da sind sie nach Deutschland gekommen!

    Wie? Nein, sage nicht ich. Sagt die Merkel!

    Kanzlerin Merkel hat Russlands Militäraktionen in Syrien die Schuld für das neue Flüchtlingsdrama in dem Land gegeben und der Türkei deutsche Hilfe zur Bewältigung der Lage angeboten.



  29. socrates

    In 4 Jahren erzeugte die US geführte "Koalition der Willigen" 4,000.000 Flüchtlinge.
    Nach den Medien sind russische Bombardements von Aleppo schuld an den 70.000 Flüchtlingen an der türkischen Grenze, die seit 2 Monaten nicht in die Türkei dürfen. Die gleichzeitigen Kämpfen der Infanterie Assads und ihr Bodengewinn wird verschwiegen, wie vieles andere auch.
    An den westlichen Zählen kann sich jeder Trottel ausrechnen was wirklich wahr ist!

    .Erdogan darf mit dem Schicksal der Flüchtlinge nicht spielen
    Während die türkische Regierung zehntausende syrische Flüchtlinge vor der Grenze warten lässt, nimmt die von Kurden kontrollierte Region Afrin syrische Flüchtlinge auf

    Auch wenn die türkische Regierung bereits 2,5 Millionen syrische Flüchtlinge ins Land gelassen hat, verhält sich die islamistische Regierung in Ankara gegenüber syrischen Flüchtlingen zurzeit unmenschlich. Für die Aufnahme von hunderttausenden syrischen und anderen Flüchtlingen gilt unser Dank vor allem den Menschen in der Türkei und nicht der Politik des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Denn diese Politik trägt maßgeblich dazu bei, dass keine für alle Parteien des syrischen Bürgerkrieges annehmbare Lösung gefunden werden kann. Indem Erdogan an seinen maximalen Forderungen – Zerschlagung der kurdischen Autonomie in Nordsyrien und die Umsetzung seines islamistischen Projekts durch einen sofortigen Sturz des Assad-Regimes – festhält, beharrt er auf einer militärischen Lösung, die es nicht gibt und nicht geben darf. Denn nur durch einen Konsens kann eine Lösung gefunden werden.

    Seit Tagen warten zehntausende syrische Flüchtlinge vor dem syrisch-türkischen Grenzübergang Bab al-Salam. Syrern, die vor den Kämpfen zwischen Assads Truppen und Radikalislamisten fliehen, wird die Einreise in die Türkei mit der Begründung, "das Land hat maximale Aufnahmekapazität erreicht", verweigert. Ankara hat zwar etwa 2,5 Millionen syrische Flüchtlinge aufgenommen, die Aufnahmekapazität der Türkei ist aber längst nicht erschöpft.

    Die meisten Syrer in der Türkei verdienen ihren eigenen Lebensunterhalt, indem sie sich der türkischen Wirtschaft als billige Arbeitskräfte unter oft unmenschlichen Arbeitsbedingungen anbieten. In der Regel arbeiten Syrer in Türkei, darunter viele Minderjährige, illegal. Immer wieder erzählen die in Deutschland eingetroffenen syrischen Flüchtlinge von der Kinderarbeit in der Türkei. Ein in Göttingen eingetroffenes syrisches Mädchen gab an, in der Türkei oft 18 Stunden am Tag gearbeitet zu haben. "Wer Arbeit findet und arbeiten kann, muss arbeiten, um die hohen Mieten und die hohen Lebenskosten in der Türkei bezahlen zu können", berichten die Flüchtlinge.

    Nach einer Umfrage der Internationalen Überwachungsinstanz zur Unternehmensveranwortung Business and Human Rights Resource Centre (BHRRC) verdienen syrische Flüchtlinge weniger als den landesweiten Mindestlohn von 1.300 türkischen Lire (knapp 400 Euro) pro Monat. Die Zahl der illegal beschäftigten syrischen Flüchtlinge wird auf 250.000 bis 400.000 geschätzt. Erst Mitte Januar dieses Jahres reagierte die Regierung in Ankara auf die internationale Kritik und kündigte an, Arbeitserlaubnisse an Syrer verteilen zu wollen. Nach Angaben des BHRRC hat der schwedische Modekonzern H&M bei einer Überprüfung im Jahr 2015 einen Fall von Kinderarbeit festgestellt. Dabei handelte es sich um ein syrisches Flüchtlingskind, das illegal in einer Fabrik in der Türkei beschäftigt gewesen sein soll, die auch für H&M produzierte.

    Während die türkische Regierung zehntausende syrische Flüchtlinge vor der Grenze im Freien und in der Kälte auf eine Einreise warten lässt, nimmt die benachbarte, von Kurden kontrollierte autonome Region Afrin syrische Flüchtlinge großzügig auf. Allein im Flüchtlingslager Robar, nicht weit von Afrin, wurden bereits 350 Flüchtlingsfamilien untergebracht. Somit ist die Anzahl der dort beherbergten Familien auf rund 2.000 Familien angestiegen. Insgesamt soll der mehrheitlich kurdische Kanton Afrin seit dem 3. Februar etwa 25.000 arabisch-sunnitische Flüchtlinge aus den umkämpften Ortschaften nördlich von Aleppo aufgenommen haben. Seit 2012 haben mindestens 300.000 Flüchtlinge dort Zuflucht gefunden.

    Dennoch hält die türkische Regierung an ihrer inhumanen Politik fest. Die etwa 100 Kilometer lange Grenze zwischen Afrin und der Türkei wird für Zivilisten zunehmend unpassierbarer. Ein Grenzübergang von der Türkei zu Afrin hätte die Versorgung der einheimischen kurdischen Zivilbevölkerung und der dorthin geflüchteten arabisch-sunnitischen Flüchtlinge weitgehend erleichtert. Weil die türkische Regierung die Entstehung einer autonomen Region in Afrin, wie auch in anderen mehrheitlich von Kurden besiedelten Regionen Nordsyriens verhindern will, lässt sie die Menschen, Kurden, Araber, Yeziden, Sunniten und Alawite, in Afrin aushungern.

    Der Kanton Afrin ist neben den Kantonen Kobani und Cazire einer der drei mehrheitlich von Kurden besiedelten Regionen, die sich 2012 gegen die Widerstände des syrischen Regimes und der islamistischen Opposition für autonom erklärt haben. Afrin liegt im äußersten Nordwesen von Syrien und wird von verschiedenen radikalislamistischen Gruppen ständig bedroht und eingekesselt. Die Einwohnerzahl von Afrin wird auf etwa 800.000 Einwohner geschätzt.

    Kamal Sido ist Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und in Afrin geboren.
    10 Kommentare



  30. efrinn

    Für diesen Beitrag kann ich nicht umhin, A.U. mindestens ***** zu geben! ;-)






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