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Ein Fairnessabkommen ohne Fairness drucken

Lesezeit: 6:00

Nett. Die Parteien (ohne FPÖ) haben sich auf ein Fairnessabkommen geeinigt. Bedeuten wird es nicht viel. Aus mindestens zehn verschiedenen Gründen.

Die da wären:

  • Zum ersten haben fast alle Parteien (nicht nur in Österreich) bisher noch bei fast allen solchen Abkommen Hintertürchen gefunden, um viel mehr auszugeben. Vor allem solange – insbesondere Rot, aber in kleineren Dimensionen auch Schwarz und Grün – aus Steuergeldern Bestechungsinserate (nicht nur) in Boulevardmedien schalten können, sind das keine Hintertürchen mehr, sondern riesige Portale.
  • Zum zweiten ist die Bitte an Medien um „Ausgewogenheit“ eher doof und zeugt von einem falschen Verständnis von Meinungsfreiheit, das glaubt, Politikern stehe eine solche Aufforderung an Medien überhaupt zu. Warum soll z.B. der „Standard“ „ausgewogen“ sein und nicht überproportional schreiben, dass ihm der rote und der grüne Kandidat besser gefällt als die anderen (die halt eher nur pro forma auch interviewt werden)? Solche Positionierungen sind doch Teil einer Gesellschaft demokratischer Vielfalt. Ich werde ja auch ganz unausgewogen schreiben, dass es mir tausendmal lieber für Österreich wäre, einer der drei anderen Kandidaten würde gewinnen.
  • Zum dritten sind Diffamierungen, persönliche Herabsetzungen, die Verbreitung falscher Tatsachen oder pikanter Details aus dem Privatleben fast noch in jedem Wahlkampf passiert. Auch damals hat man natürlich so wie jetzt vorgegeben, darauf total verzichten zu wollen. Die schmutzigen Dinge kommen natürlich nie von den Parteien selbst, sondern von sogenannten „investigativen“ Journalisten, die sich immer als (mit Quellenschutz arbeitende) Verbreiter wahrer oder falscher Gerüchte über gegnerische Politiker hergeben. Man denke nur, welch Schmutzlawine die SPÖ einst mit Hilfe solcher Journalisten auf Kurt Waldheim losgelassen hat, um noch dessen Sieg zu verhindern (was dessen Sieg freilich nur noch besser einzementiert hat). Man denke nur, wie eine Gossen-Illustrierte Wolfgang Schüssel in einem Wahlkampf plötzlich eine falsche Pflegerin seiner Schwiegermutter unterschoben hat. Man denke nur, was für ein Drama der „Kurier“ aus einem rein privaten Besuch eines schwarzen Uraltpolitikers bei Helmut Elsner gemacht hat (von dem die Zeitung ganz „zufällig“ erfahren hat). Lediglich beim Antreten Klestils blieb überraschenderweise die Verbreitung seiner nicht ganz ehelichen Zweitbeziehung aus. Was mich damals sehr gewundert und schon fast an eine Besserung der politisch-medialen Sitten glauben hat lassen. Oder sollte ich damals gar der einzige gewesen sein, der sich intensiver mit österreichischen Diplomaten befasst hat und der daher schon Monate vor dem Wahltag gewusst hat, dass da etwas läuft?
  • Zum vierten ist im Zeitalter des Internets der Schmutzkübel-Einsatz noch viel leichter geworden. Und ich wette jetzt schon, dass im Wahlkampf plötzlich alte Videos über einen Khol-Auftritt bei einer islamischen Veranstaltung oder frühere Hundstorfer-Äußerungen über seinen Wehrdienst beim Bundesheer auftauchen werden. Gegen Erwin Pröll sind – nur weil er eine Zeitlang Gerüchtekandidat war – ja schon alte Videos von einem cholerischen Ausbruch des Niederösterreichers über einen naiven Pfarrer in den sozialen Medien kursiert, und zahllose Postings über (nie mit harten Beweisen untermauerte) private Probleme. Ich würde mich sehr wundern, wenn da nicht noch etliches andere plötzlich zu kursieren beginnen würde. Natürlich ganz aus dem Nirwana.
  • Zum fünften ist ein Fairness-Abkommen mit Rot und Grün vor allem deshalb skurril, weil diese beiden Parteien und auch ihre Präsidentschaftskandidaten sich bis heute nicht in irgendeiner erkennbaren Weise von Teil- und Jugendorganisationen distanziert haben, die seit Jahren mit Straßenaktionen den vollkommen rechtskonformen Ball einer anderen Partei verhindern wollten. Das ist das absolute Gegenteil von Fairness und soll auch nächstes Jahr weitergehen. Glaubt man wirklich, zugleich eine seriöse Partei sein zu können und mit solchen Methoden Promille-Gruppierungen wie den Kommunisten oder bundesdeutschen Gewaltblocks Konkurrenz machen zu wollen?
  • Zum sechsten sollte man – bei allen Wahlen! – schon froh sein, wenn wenigstens der rechtliche Wahlablauf halbwegs in Ordnung ginge, der ja nicht durch bloße Abkommen, sondern sogar durch das Gesetz reguliert ist. Was aber dennoch nicht immer und überall der Fall war. So sammelt die SPÖ bei jeder Wahl durch recht unsaubere Methoden in Wiener Altersheimen mit Hilfe ihrer strammen Schwesterngarde (der „zufällig“ am Wahltag Dienst tuenden Genossinnen) Stimmen von armen Menschen ein, die in Wahrheit gar nicht mehr imstande sind, zu kommunizieren, ob und für wen sie stimmen wollen. So haben insbesondere bei den niederösterreichischen Gemeindewahlen vor allem die beiden (ehemaligen) Großparteien Wähler in Wählerlisten aufgenommen, die mit den Gemeinden aber schon gar nichts zu tun hatten.
  • Zum siebten ist so ein Abkommen aber auch deshalb nichts wert, weil die FPÖ – ohne sonderlich überzeugende Argumente – diesmal nicht mitmacht.
  • Zum achten sind solche Abkommen wenig wirkungsvoll, wenn nicht jede Verletzung ihrer Bestimmungen durch ein unabhängiges Gericht oder noch besser durch ein schnell handelndes Schiedsgericht mit spürbaren Pönalen (für einen guten Zweck) sanktioniert werden kann.
  • Zum neunten ist bedauerlich, dass der einzig wirklich nachprüfbare Vorschlag nicht umgesetzt worden ist, nämlich der Vorschlag von Andreas Khol, diesmal keine Plakate zu affichieren. Eine solche Vereinbarung hätten wohl fast alle Österreicher mit Erleichterung aufgenommen (bis auf Werbeagenturen und Plakatfirmen). Das hätte auch die angeblich jetzt beschlossenen Ausgabe-Begrenzungen glaubwürdig gemacht. Das wäre für Österreich eine neuartige Erfahrung geworden – wie in jenen Ländern, wo seit Jahrzehnten korrekte Wahlen ganz ohne Plakatwahlkampf durchgeführt werden. Freilich: Ein solches Übereinkommen hätte nur dann einen Sinn gehabt, wenn auch die FPÖ mit unterzeichnet hätte. Denn keinem der anderen Kandidaten ist zuzumuten, selbst ganz auf Plakate zu verzichten, während die FPÖ durch Abkommen ungebunden ihren Kandidaten plakatieren kann.
  • Zum zehnten glaube ich diesmal sogar allen fünf Kandidaten, dass sie es mit der Fairness persönlich ernst meinen. Aber all die dahinter stehenden Stäbe und Agenturen lassen regelmäßig alle Hemmungen fallen, wenn in einem Wahlkampf nach der flauen Anfangsphase die Stimmung hochkocht, wenn ein Kopf-an-Kopf- oder gar ein Wir-liegen-schlecht-und-müssen-daher-mehr-tun-sonst-sind-wir-als-schlechtes-Wahlkampfteam-gebrandmarkt-Gefühl hochkommt.

PS: Wie unmöglich letztlich die Beschränkung von Wahlkampfkosten ist, zeigen die USA: Dort haben Gesetze zwar strenge Limitierungen verhängt. Daraufhin haben sich aber umgehend angeblich parteiunabhängige Aktionsgruppen (PAC genannt) gebildet. Diese kampagnisieren jetzt halt „selbständig“ – und teuer. Das bedeutet in Amerika meist Diffamierung der jeweiligen Gegenkandidaten, die alles in Österreich Übliche übertrifft. Dabei tendieren übrigens solche PACs mehrheitlich zu den Republikanern, während die meisten Medien eine starke Schlagseite zugunsten der Demokraten haben. Diese Schlagseite zeigt sich weniger in Sympathiebekundungen für die demokratischen Kandidaten (das wäre zu plump), sondern viel mehr in Diffamierung republikanischer Politiker. Etwa durch deren ständige Abstempelung als ultra- oder erzkonservativ (was natürlich von den europäischen Korrespondenten brav nachgeplappert wird).

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Februar 2016 08:33

    Ein Fairnessabkommen, bei dem Linke mittun, ist sinnlos und ein reines Lippenbekenntnis. Zudem ist so ein "Versprechen" einfach kindisch. Daß sich die FPÖ an diesem KINDERGARTEN-SPIELCHEN nicht beteiligt, finde ich richtig, denn die Linken (in allen Parteien!) sind es ja, die weniger das Programm ihrer Partei unter die Wähler bringen wollen, sondern stattdessen regelmäßig eine Schmutzkübel-Kampagne unter dem Motto "VERHINDERN der FPÖ" führen.

    Wenn jemand ein Fairness-Abkommen beschließen müßte, dann sind es die Damen und Herren des ORF! Von diesen müßte die FPÖ unbedingt VERLANGEN, in den Berichten, vor allem aber bei DISKUSSIONEN genauso FAIR zu sein wie zu den anderen Parteien.

    Die FPÖ müßte doch erwarten können, daß bei Diskussionen im ORF ihre Leute nicht ständig von den Moderatoren selber unterbrochen werden, bzw. diese es zulassen, daß die Leute der anderen Parteien ungehindert die FPÖ-Leute unterbrechen dürfen. DAS wäre mMn FAIR und das sollte man auch von einem OBJEKTIVEN Medium erwarten können. Aber im ORF sitzen halt lauter ROTE und GRÜNE, die nicht im Traum daran denken, zu den Freiheitlichen fair zu sein!

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Februar 2016 09:12

    Hofer, der Kanditat der FPÖ, hat von Anfang an betont das Fairness das ganze Jahr über zu befolgen ist, und nicht nur vor der Wahl. Außerdem, wie soll sich die FPÖ bemerkbar machen ohne Plakate, wenn sie von den Medien totgeschwiegen wird, aber dann mit dem Vorwurf konfrontiert ist, keine Vorschläge zur Lösung der gegenwärtigen Probleme zu machen.
    Unverständlich finde ich auch die ständige Berieselung über die US Wahl die erst in Monaten stattfindet, und keine Sau interessiert. Über unsere Präsidentenwahl gibt es überhaupt keine Berichterstattung, und wenn dann eine linx linke.

  3. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Februar 2016 07:14

    Ich gestehe, zumindest bei mir hat das genannte alte Video mit Khol bei irgendeiner unbedeutenden Islamistenveranstaltung, das infamerweise jetzt aus dem Archiv geholt wurde, tief gewirkt: ich halte ihn für unwählbar und für einen m. Christenmenschen, mit anderen Worten: ein echter Gegenwartsschwarzer. ;-)

  4. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Februar 2016 09:24

    Zum siebten ist so ein Abkommen aber auch deshalb nichts wert, weil die FPÖ – ohne sonderlich überzeugende Argumente – diesmal nicht mitmacht
    Also diese Bemerkung von A.U. ist für mich irgendwie doch nicht ganz nachvollziehbar, denn was steht u. a. in diesem Fairnessabkommen:

    Persönliche Angriffe, Diffamierungen, ehrenrührige Behauptungen abgeschlossenen Fairnessabkommens außerdem die Privatsphäre der Mitbewerber respektieren und auf jegliche Art von "Dirty Campaigning" verzichten.
    Die Intensivphase soll zeitlich beschränkt werden und dürfe erst vier Wochen vor dem Wahltermin am 24. April beginnen.

    Also warum sollte die FPÖ so ein unnützes Papierl, auch wenn es viele Seiten hat, unterschreiben?
    Das, was da aufgezählt ist, ist doch eigentlich im Umgang der Menschen miteinander selbstverständlich.
    Und warum sollte die FPÖ so etwas Selbstverständliches unterschreiben, wo man doch immer und überall auf die FPÖ losgeht, da sind persönliche Angriffe und Diffamierungen ja an der Tagesordnung. Warum sollte das beim Bundespräsidentenwahlkampf anders sein?
    Bestes Beispiel war ja schon die SPÖ, die lange bevor der offizielle Wahlkampf angefangen hat persönliche Diffamierungen loszulassen. Oder ist das Krüppellied gegenüber Hr. Ing. Hofer vielleicht fair? Aber es ist doch ohnehin bekannt, dass da immer mit zweierlei Maß gemessen wird.
    Und da dieses Fairnessabkommen in Sachen Geld eigentlich nur ein Wischiwaschi ist, ist es auch nicht so wichtig, dass man es unterschreiben müsste. Geld wäre eigentlich ein wesentlicher Bestandteil so eines Abkommens.
    Die Spenden werden offengelegt, das ist doch geradezu lächerlich. Wer wird denn für Hundstorfer , Khol oder Van der Bellen schon spenden?? Parteinahe Organisationen, sonst blecht ja ohnehin alles die Partei. Und bei Frau Griss, das macht sich ja geradezu lächerlich,
    wenn die 10 Eurospenden auf ihrer homepage veröffentlicht, die kann doch da gar nicht mithalten. Daher sind deren Spendenlisten ja eigentlich völlig zu vernachlässigen. Die hat ja gerade ein Zehntel der Wahlkampfkosten von Hundstorfer und Khol. Und ob ein altes Muaterl von ihrer Mindestrente fünf Euro an Van der Bellen überweist, das glaube ich auch eher weniger und wenn, dass ist das doch alles völlig unbedeutend. Viel wichtiger wäre doch, dass den hintenherum Finanzierungen ein Riegel vorgeschoben wird, aber das wird wohl eher nicht sein – so gut kennen wir doch alle den Parteienfilz.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Februar 2016 10:44

    Die FPÖ weiß genau dass es für sie nie Fairness gegeben hat. Und auch jetzt für ihren Kandidaten keine gibt. Wozu dann ein Fairness-Abkommen unterzeichnen?

    Da werden bestimmte andere Kandidaten in den Medien besonders oft und besser dargestellt und unschöne Dinge und Aussagen bewusst verschwiegen.

    Leider werden weder die Programminhalte der FPÖ mit denen der anderen fair verglichen noch bekommen Kandidaten dieselben Fragen gestellt. Vermutlich aus Angst , noch mehr Menschen könnten FPÖ wählen. Der grüne pardon "unabhängige" Kandidat wurde in den Medien gar schon als jener mit der meisten Zustimmung in der Bevölkerung präsentiert (wer`s glaubt wird selig) und von seiner und der Grünen Haltung zur Flüchtlingspolitik und Islamisierung wird man fast nichts mehr hören.

    Fairness ist vor allem für den ORF ein Fremdwort der seine linken Lieblingsgenossen hofiert und ausreden lässt und alle anderen unterbricht und sogar offen anfeindet.

    Fairness und gleiches Maß für alle ist Linken unbekannt.

  6. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Februar 2016 10:09

    KINDER! Jetzt reicht´s! Geht spielen!

    Die FPÖ war jedenfalls gut beraten, sich an diesem Kindergarten-Event nicht zu beteiligen...

  7. Ausgezeichneter KommentatorHDW
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Februar 2016 07:13

    Ich hingegen glaube es allen fünf Kandidaten keineswegs es diesmal mit der Beschränkung der Propagandamittel und Fairness, ernst zu machen!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Richter
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2016 12:37

    Die Intentionen unter dem Generalübel "Soros" sind sofort durchschaut, kennt man den wahren Namen dieses Eiterbeule- Gyorgy Schwartz, from Hungary!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2016 10:35

    Fairnessabkommen sind kontraproduktiv, sie schädigen nur das Amt und damit unser Land.

    Angenommen, einer der Kandidaten kommt nach einem "unfairen" Wahlkampf ins Amt:

    Ist er dann nur persönlich ein Schlaucherl oder wird dabei nicht vielmehr das Amt selber, durch das letzte der Schlaucherln in seinem Ansehen geschädigt? Die persönliche Integrität, des Amtsinhabers hat sich dann ja effektiv als nicht vorhanden herausgestellt. Deutlicher kann man den Wählern ja nicht unter die Nase reiben, dass sie einem Betrüger aufgesessen sind.

    Und wenn es nicht er persönlich war, dann ist er nur eine Null, die ihren Stab nicht in der Hand hatte.

    Seis drum - der Wähler ist der Verlierer!

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  1. griechisches Hunger-Regime (kein Partner)
    25. Februar 2016 18:37

    Das griechische Regime von Tsipras + Troika hat seinen Botschafter aus Wien nach Athen zurückbeordert, da es die viel zu schleppende Islamisierung Österreichs und Europas bemängelt. Von Wien ins verarmte Griechenland zurückgekehrt, droht dem Botschafter nun der Hungertod.

  2. Knut (kein Partner)
    25. Februar 2016 18:35

    Dass sich das Gericht nach einer gefühlten Ewigkeit urplötzlich auf den ehemaligen blauen (orangen) Vizekanzler und Verkehrsminister Gorbach einschießt - eine Anklage wegen Untreue und Geldwäscherei droht - hat nicht zufällig mit dem Wahlkampf zu tun?

    Nein?

    Doch !!!!!!!!!!!

    In der Politik geschieht geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf dieser Weise geplant war (Franklin D. Roosevelt).

    Der ganze Freunderlwirtschaft-Parteienapparat erinnert mich an die Mafia. "Solange Mama lebt wird Fredo nichts zustoßen" ... jetzt ist die "Mama" (der Jörgl) tot ... seit da stößt den Blauen öfters was zu,

  3. Der Realist (kein Partner)
    25. Februar 2016 17:45

    weshalb sollte die FPÖ besonders überzeugende Argumente brauchen, bei diesem Abkommen nicht mitzumachen, ist eh aufgelegt, dass das für die Katz ist,

  4. astuga (kein Partner)
    25. Februar 2016 14:10

    "Zum vierten ist im Zeitalter des Internets der Schmutzkübel-Einsatz noch viel leichter geworden."

    Da muss man differenzieren, es ist legitim, frühere Aussagen, Positionierungen oder auch das persönliche Verhalten eines Kandidaten zu thematisieren, auch in pointierter Form. Siehe Kohl und sein Auftritt bei der Muslimischen Jugend.

    Eine Schmutzkübelkampagne wären Erfindungen, Diffamierungen und persönliche Untergriffe, oder ein Bezug aufs Privatleben (so es thematisch nichts zur Sache tut).

    • Erich Bauer
      25. Februar 2016 17:40

      Tja. Das ist natürlich a Pech. Personen, die NICHT authentisch sind, haben mit dem Internet ein Problem...

  5. fewe (kein Partner)
    25. Februar 2016 13:57

    Ja, wie im Artikel erwähnt: Ich wäre schon froh, wenn sich diese Leute wenigstens an die Gesetze halten. Das wäre schon genug der Fairness.

    Dass die SPÖ traditionellerweise wieder mit irgendeiner Lügen- oder Angstmache-Geschichte daherkommt, damit rechne ich auch. Es ist lachhaft, dass solche ehrlosen Gesellen von Fairness herumschwafeln ohne dass ihnen nicht gleich nasse Fetzen um die Ohren fliegen.

    • riri
      27. Februar 2016 14:33

      In einer der letzten 'Im-Zentrum' Sendungen ist der rote Herr Streicher wieder mit dem 1934er Jahr hausieren gegangen. Man kann gespannt sein, welche Neuheiten weiters zu erwarten sind, vielleicht von der roten Wahlkampfbombe Dolores Schmiedinger.

  6. Herbert Richter (kein Partner)
    25. Februar 2016 12:37

    Die Intentionen unter dem Generalübel "Soros" sind sofort durchschaut, kennt man den wahren Namen dieses Eiterbeule- Gyorgy Schwartz, from Hungary!

  7. Chronist des Niedergangs (kein Partner)
    25. Februar 2016 12:18

    In der Zeit, bis wir Großanschläge wie im Iraq und Syrien mit jeweils zig-Toten erleben werden, schwelt der Bürgerkrieg auf kleiner Flamme:

    oe24.at, 25.2.16

    "Vier Männer sind am Mittwoch im Einkaufszentrum "The Mall" in Wien-Landstraße von fünf mit Messern bewaffneten Tätern überfallen worden. Eines der Opfer erlitt einen Unterbauchstich und schwebte am Donnerstag noch in Lebensgefahr. Die fünf Männer, alles Afghanen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren, wurden kurze Zeit später im Stadtpark festgenommen. Sie leben derzeit in staatlichen Einrichtungen in Penzing, der Brigittenau und in der Engerthstraße. Die Opfer, vermutlich alles Iraner, leben im Flüchtlingsheim in der Zollamtsstraße."

  8. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      25. Februar 2016 10:56

      Der Krieg ist die Fortsetzung der Politik unter Beimischung anderer Mittel, sagte Carl von Clausewitz.

      Dann meint der Volksmund: Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt.

      Aus beiden Weis- und Wahrheiten folgt, daß ergo auch die Politik eine Form des Krieges nur sein kann, in der alles erlaubt ist. – Das ist jedenfalls der Befund, den jeder täglich machen kann.

      Das Vorschützen von „Fairness“ ist daher in die Kategorie der Kriegsmittel – beim Tarnen und Täuschen – einzuordnen. Dort, wo es essentiell wäre, bei der Begrenzung der Gelder für sinnleere Plakate, hatte man sich ohnedies nicht geeinigt, und das – ach so edle – Aussparen angeblicher Untergriffe oder des „Persönlichen“ hat doch nur den Zweck, nur möglichst nichts Wahres über den wahren Charakter der Kandidaten ans Licht kommen zu lassen.

      Dabei wäre es doch der Sinn einer „Persönlichkeits“-Wahl, die Persönlichkeit besonders gut zu kennen.

      ZB:
      - beim van der Bellen seinen marxistischen Geisteszustand,

      - beim Khol seine Arschkriecherei vor den Muslimen oder seine Haltung zur Auflösung der Nationalstaaten,

      - beim Hundstofer seine Milliarden-Veruntreuung der Gewerksschaftsgelder, usw.

  9. Torres (kein Partner)
    25. Februar 2016 10:45

    Videos von öffentlichen Auftritten der Kandidaten finde ich durchaus in Ordnung; die sind ja meist weder gefälscht noch gelogen und zeigen oft bestimmte Charaktereigenschaften oder politisch-gesellschaftliche Einstellungen, die sonst unbekannt sind oder gerne verborgen werden. So auch die Videos von Auftritten Khols bei islamischen Veranstaltungen, die übrigens schon längst im Internet zirkulieren und auch in diesem Forum schon mehrfach angeführt wurden. Ich gebe zu, dass ich davon vorher nichts gewusst habe und dass ich - wenn ich überhaupt je die Absicht gehabt hätte, für Khol zu stimmen - es nach diesen Videos bestimmt nicht tun würde.

  10. cmh (kein Partner)
    25. Februar 2016 10:35

    Fairnessabkommen sind kontraproduktiv, sie schädigen nur das Amt und damit unser Land.

    Angenommen, einer der Kandidaten kommt nach einem "unfairen" Wahlkampf ins Amt:

    Ist er dann nur persönlich ein Schlaucherl oder wird dabei nicht vielmehr das Amt selber, durch das letzte der Schlaucherln in seinem Ansehen geschädigt? Die persönliche Integrität, des Amtsinhabers hat sich dann ja effektiv als nicht vorhanden herausgestellt. Deutlicher kann man den Wählern ja nicht unter die Nase reiben, dass sie einem Betrüger aufgesessen sind.

    Und wenn es nicht er persönlich war, dann ist er nur eine Null, die ihren Stab nicht in der Hand hatte.

    Seis drum - der Wähler ist der Verlierer!

  11. timeo (kein Partner)
    25. Februar 2016 08:09

    Sg. H. Unterberger !

    Sie haben diese Zeilen noch nichteinmal fertig geschrieben, ist
    schon derartiges zu lesen: Im Falter steht schon über
    dem FPÖ-BP-Kandidat Hofer: Postenschacher im Jahr 2005.

    Die anderen Parteien wissen ja nichteinmal, was Postenschacher ist.....

    PS.: Ich bin kein FPÖ-Nahestehender !

  12. Josef Maierhofer
    24. Februar 2016 11:57

    Dass die von den linken ausgegrenzte FPÖ bei einem linken 'Fairnessabkommen' nicht mitmacht ist logisch und auch Norbert Hofer ist Persönlichkeit genug, zwar fair zu sein, aber dazu braucht man kein 'Fairnessabkommen', das sollte doch wohl selbstverständlich sein, sollte ...

  13. Maria Kiel
    23. Februar 2016 23:25

    absolut O.T.
    - aber trotzdem hier, weil ich es einfach nicht aushalte, meinen Frust eine Nacht lang für mich zu behalten:
    in der ZIB der Herr Verteidigungsminister, der auf wiederholte Nachfrage von Armin Wolf mit unbewegter Miene und sichtlich ohne jedes Schamgefühl bestätigt: die Zahl von der berühmten Obergrenze "nicht mehr als 80 Asylansuchen werden pro Tag entgegengenommen" betrifft auschliesslich - den Grenzübergang Spielfeld!!!! Bin ich taub oder blöd oder warum habe ich dieses "betrifft nur Spielfeld" bisher nicht wahrgenommen? Was also an anderen Grenzübergängen oder in Österreichs Innerem (nach Überwinden der Grünen Grenze) über die berühmte Zahl 80 hinaus an Asylanträgen gestellt wird: schmeck's, gült net!?
    Es ist schlimm genug, dass man uns Österreicher für deppert hält, wenn das aber noch dazu derart unverfroren deutlich und selbstverständlich am helllichten Tag vorexerziert wird, beweist es in erschreckender Weise, in welcher unantastbaren Sphäre des Absolutismus sich unsere Politiker inzwischen bewegen!

  14. Brigitte Imb
    23. Februar 2016 16:37

    OT - Schengen-Aus belastet Österreich mit bis zu 43 Milliarden Euro

    Hurra, nun weiß ich endlich warum wir so stark verschuldet sind. Die Grenzsicherung hat uns in dieses Schlamassel gebracht. AAABER, irgendetwas kann dann doch an meiner Theorie nicht stimmen, denn wo sind die vielen Milliarden geblieben, die wir uns seit der Öffnung der Binnengrenzen erspart haben? ;-)

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/4931488/SchengenAus-belastet-Osterreich-mit-bis-zu-43-Milliarden-Euro?offset=25&page=2#kommentar0

    Die Politmafia glaubt doch tatsächlich uns so einen Schmarren auf´s Auge drücken zu können.

    • dssm
      23. Februar 2016 18:50

      Nein, die glauben so etwas nicht nur, die wissen es.
      Und das geht so.
      In den letzten Wochen wurden wir bombardiert mit den Ergebnissen von Umfragen. Da waren so gut wie alle Europäer für die Flüchtlingsquotenverteilung. Dann wurde eine Brexit mehr oder weniger begrüßt, als ob es jemanden gäbe der die Briten (ohne Grund) rausschmeißen will. Dann wurde uns versichert alle Europäer wären für Schengen, koste es was es wolle. Daneben wird ständig auf die aktuelle Statistik des Innenministeriums verwiesen: Zuwanderer begehen so gut wie keine Straftaten, wo doch jeder weiß, daß halt einfach keine Anzeigen mehr aufgenommen werden.

      Gleichzeitig haben sich zahlreiche 'Fachleute' zu Wort gemeldet. Es gab Statistiken die die Kosten für obige Fragen wahlweise extrem hoch oder, je nach politischem Willen, extrem tief ansetzen. Einmal kosten Zuwanderer Geld, dann beflügeln diese die Wirtschaft. Nicht eine Statistik ist nachvollziehbar, die 'wissenschaftliche' Methodik wird erst gar nicht erwähnt.

      Und nun kommt der Trick. Diese 'Ergebnisse' werden nun in jedem weiteren Beitrag der Medien als Basis genommen. Womit sich eine wunderbare Scheinwelt ergibt und der normale Mensch nicht mehr den Wald vor lauter Bäumen sehen kann.

      Wollen Sie ein Problem ansprechen, so erscheinen Sie als verrückt, da Sie ja einen ganzen Stall von definitiv falschen Aussagen ausmisten müssten und es kann doch nicht sein, daß einfach alles falsch ist. Sowie der Zeitfaktor, um alle dubiosen Daten retrograd zu erklären, brauchen Sie mehr Zeit als ein normaler Mensch sich konzentrieren kann oder mehr Raum als ein normaler Blogbeitrag liefert.

      Mit anderen Worten, der Schmarrn wirkt!

    • Brigitte Imb
      23. Februar 2016 19:03

      Na ich weiß nicht, ob das wirklich zieht, denn den Jungen ist es wurscht und die Alten wissen, daß es nicht stimmt.

      Letztens auf der Autobahn....(ich höre nur im Auto Radio) ...Grenzwartezeiten......haben mich nicht aus der Ruhe gebracht, weil bekannt und locker zu überwinden.

  15. Brigitte Imb
    23. Februar 2016 16:09

    Gutes Benehmen benötigt kein Fairnessabkommen.

    Etwas komplett Selbstverständliches wird zwecks Wahlpropaganda schriftlich festgehalten und wahrscheinlich dennoch nicht eingehalten werden.

    Wurden auch die Medien eingebunden fair zu berichten? Ach ja, geht ja nicht, weil "unabhängig" lügen an der Tagesordnung der schreibenden Systemzunft angesagt ist.

    "Ö24" vergißt auf dem Foto Hrn. Hofer auch mit Schärpe abzubilden und die " Presse" kommt mit Vorwürfen aus dem Jahr 2005 daher.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4931833/Van-der-Bellen-gegen-Blauaeugigkeit-in-Fluchtlingspolitik?_vl_backlink=/home/index.do

    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Hofburg-Wahl-Rennen-um-Stimmen/224977923

    • BlauesWunder (kein Partner)
      25. Februar 2016 14:18

      Auf oe24 ist der Lieblingskandidat/die Wahlempfehlung noch so schön im Vordergrund positioniert - sicher nur rein zufällig. Gaaaanz sicher!

  16. Susanne
    23. Februar 2016 15:31

    Als Ablenkung zum Fairnessabkommen der ohnehin nicht sehr bedeutenden Bundespräsidentenwahl in Österreich:

    Direkte Demokratie in der Schweiz – nationale Volksabstimmung am 28.02.2016

    Vier Fragen stehen diesmal zur Abstimmung:
    1. Sanierung des Gotthard-Straßentunnels (= Errichtung einer zweiten Tunnelröhre zur Vermeidung von Gegenverkehr in einer Röhre)

    2. Durchsetzungsinitiative zur Ausschaffung (= Abschiebung) krimineller Ausländer

    3. Kampf gegen Spekulation von Nahrungsmitteln

    4. Abschaffung der Zusatzbelastung („Heiratsstrafe“) bei Lohn-/Einkommenssteuer, Sozialversicherung und Pension für Verheiratete

    Für alle vier Fragen gibt es sowohl Befürworter als auch Gegner (meist politische Parteien) mit berechtigten Argumenten, welche bis zum Schluss die potentiellen Wähler motivieren. Derzeitige Prognosen erwarten lediglich zum Thema Nahrungsmittelspekulation eine mehrheitliche Absage der Stimmbürger, bei den drei anderen Themen ist der Ausgang sehr ungewiss.

    Die erste Abstimmungsfrage (Gotthard-Straßentunnel) kam von der Regierung, da dabei ein Bundesgesetz für den Straßenverkehr geändert werden muss. Für die anderen drei Punkte (nach zeitaufwendigen und mühsamen Vorverfahren) machte die Schweizer Regierung diesmal nicht von ihrem Recht Gebrauch, einen Gegenvorschlag zur Abstimmung zu bringen. Damit entfällt auch die sog. Doppelte-Ja-Regelung. Ein sog. Doppeltes-Mehr (also mehr als 50 % der abgegebenen Stimmen = Volksmehr sowie mehr als 50 % der Kantonsmehrheiten = Ständemehr) ist aber trotzdem erforderlich.

    Selbstverständlich werden gemäß den dortigen Regeln die Mehrheitsentscheidungen dann verfassungsmäßig verankert. Wenn z.B. nur 40 % der Stimmberechtigten an der Volksabstimmung teilnehmen, dann werden nur die gültigen Stimmzettel als 100 % anerkannt, d.h. die Nichtteilnehmer bzw. ungültigen und leeren Stimmzettel werden überhaupt nicht berücksichtigt. Somit können in diesem konstruierten Beispielsfall schon 20,1 % der Stimmbürger eine Gesamtentscheidung treffen.

    • FranzAnton
      23. Februar 2016 18:35

      Danke, Frau Susanne, für Ihren Beitrag, welcher die im Sinne von Optimierung unserer repräsentativen Demokratie anzustrebende Direktdemokratie in positiven, realistischen Licht erscheinen läßt! Es gibt auch noch andere Mitposter, welche das Potenzial von Direktdemokratie erkannt haben. Sollte es gelingen, eine Einigung dieser Blogkollegen herbeizuführen, könnte vielleicht die so notwendige Direktdemokratie in Österreich befördert werden. In diesem Sinne postete ich heute (Subkommentar) schon - sicherlich off topc - zum Kommentar "Syrien: Nur eine Teilung kann funktionieren".

  17. Undine
    23. Februar 2016 15:30

    OT---aber wie groß muß die Angst der Mächtigen sein, daß sie keine Gelegenheit auslassen, auf die Menschen angesichts der durch die VÖLKERWANDERUNG ausufernde Belastung intensivst einzuwirken!
    Da lassen sie im Sender Ö1 um 14:05 sogar einen deutschen Philosophen und Autor, für dessen Buch "Verschwörungstheorien. Eine philosophische Kritik der Unvernunft" so nebenbei gratis geworben wird, zu Wort kommen und ihn des langen und breiten mit angenehmer, ruhiger, sonorer Stimme "Verschwörungstheorien" als Humbug, als Unvernunft abzutun.
    Daß allerdings das, was sich zur Zeit rund um uns abspielt, nichts anderes ist als "gelebte Verschwörungspraxis", wird nicht wahrgenommen. Danke, ORF, für die "objektive" Sicht der Dinge!

    Und die Herren Soros, Rothschild und noch ein paar Dutzend anderer Oligarchen kommen immer nur ganz, ganz zufällig ins Spiel!

    • glockenblumen
      23. Februar 2016 20:02

      Die "ehrenwerten" Herren, die im letzten Absatz genannt werden, sind die schlimmsten Kriegstreiber auf dieser Welt.

    • Specht (kein Partner)
      25. Februar 2016 23:00

      Wenn man schon bei kleinen Größen der Politik in Österreich so etwas wie Allmacht - Phantasien bemerkt dann ist es anzunehmen, dass sich Soros und Megareiche über Gesetze erhaben fühlen und ihre Welt nach ihren Wünschen gestalten. Sie nützen die Sehnsucht der Menschen nach Struktur und Hierarchie unverschämt aus.

  18. glockenblumen
    23. Februar 2016 14:06

    Fairneß und (linke) Politik??? Das schließt sich doch gegenseitig aus.
    Es wundert mich, daß die Rotgrünschwarzen diesen Begriff überhaupt kennen, unfair, diskriminierend und diffamierend wie sie agieren.......
    Wer nicht nach dem Mund redet, wird medial hingerichtet! Im rotgrünen zwangsgebührenfinanzierten Propagandasender am Küniglberg und Journalismus der gleichen Couleur haben sie dafür ihre willfährigen Vasallen.

  19. logiker2
    23. Februar 2016 13:18

    OT: die andere Art von Fairnesabkommen und zwar die linke:

    http://www.ortneronline.at/?p=39570 , 36.000 € Sozialhilfe statt Arbeit

  20. Erich Bauer
    23. Februar 2016 12:58

    Nicht nur bei uns sind Wahlen angesagt...

    Am 6. April wird in den Niederlanden über das Assoziierungsabkommen zwischen der Ukraine und der EU abgestimmt. Da Prognosen von einem klaren „Nein“ ausgehen, stehen Befürworter unter Druck, die Stimmung noch zu wenden. Was schwierig wird: Mit der Ukraine holt sich Europa zusätzlich zu den Problemen im Süden noch Probleme im Osten ins Haus, das sei nicht zu schaffen – meint Laszlo Maracz, Professor an der Universität von Amsterdam.

    Wie niederländische Regierung und Soros das Ukraine-Referendum beeinflussen.
    https://youtu.be/1cZ03qAg46g

  21. socrates
    23. Februar 2016 11:53

    Unsere Fairness ist anders:
    Vorsicht beim Bezahlen von Geldbußen in Österreich:
    Er bezahlte mit Onlinebanking die Anonymverfügung und dachte, die Sache sei damit erledigt. Mitnichten: Da er 57 statt der verlangten 56 Euro überwies, leitete die Behörde ein Strafverfahren gegen den Lenker ein und verhängte eine Strafe von 70 Euro. Zu Recht, bestätigt nun der Verwaltungsgerichtshof.
    Fefes Blog

    • ;-)
      23. Februar 2016 13:34

      Geldbuße ist piefkisch, bei uns sagt man immer noch Verwaltungsstrafe.

    • Specht (kein Partner)
      25. Februar 2016 23:37

      Seit wann straft der Verwaltungsgerichtshof wenn man Trinkgeld gibt oder haben die angenommen es wäre Bestechung?

  22. A.K.
    23. Februar 2016 11:53

    o.T. :
    In der Wiener Zeitung findet sich heute ein sehr lesenswertes Interview mit dem Historikers Oliver Jens Schmitt unter dem Titel „"Das erinnert an den Kalten Krieg":

    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europaeische_union/?em_cnt=802388&em_comment=1

    Die Aussagen des Historikers Oliver Jens Schmitt in diesem Artikel erscheinen mir sehr klug und treffend. Sie sollten in unserer politischen Elite ernst genommen werden.
    Sätze im Interview, wie
    „...Im Westen empfindet man derzeit offenbar gegenüber Begriffen wie Freiheit oder Selbstverantwortung eher Unbehagen. Ein nicht immer reflektierter Gerechtigkeitsbegriff wird oft höher gewichtet als der Begriff Freiheit. Dies impliziert auch ein geringeres Maß an Selbstverantwortung für den Einzelnen....“ treffen den Kern vieler Probleme.
    Vor allem der letzte Absatz spricht für die Klugheit des Historikers Schmitt:
    „...Im Herbst 2015 ist tatsächlich stark Politik mit Emotionen gemacht worden..... Es besteht offenbar ein großes Bedürfnis nach Gemeinschaft, nach Zugehörigkeit, nach einem Sinn, der über das hinausgeht, was das eigene, private Leben ausmacht.... man muss sich fragen, ob diejenigen, die sich im letzten Herbst politisch und medial betätigt haben, wirklich reflektiert mit dieser Verantwortung in all ihrer Konsequenz umgegangen sind oder ob sie sich selbst von einer Stimmung des Augenblicks haben mitreißen lassen.... Und Argumentieren heißt nicht, den Anderen zu übertönen, zu überschreien oder in ein Eck zu stellen, sondern den Anderen und seine Meinung zuerst einmal ernst zu nehmen und in eine demokratische Diskussion einzubinden...“

  23. El Capitan
    23. Februar 2016 10:52

    Meine Wenigkeit hält auch nichts von dergleichen Unfairnessabkommen, denn die schreibenden Rotgardisten und der ORF werden sich überhaupt nicht darum kümmern. Das ist klar wie ein Schlammbad.

    Ich habe daher einen Vorschlag für unseren Blog-Chef. Früher gab es diese Fußnoten, die je nach Bedarf eingestreut wurden. Es wäre wünschenswert, diese neu zu beleben und jede Sauerei in wenigen Worten beim Namen zu nennen.

    Ich gehe jetzt schon jede Wette ein, dass die redaktionellen Rotbrigaden ein Vielfaches an Schlamm der bürgerlichen Naivkompanien erzeugen und ausschütten werden.

    Interessant wären dann die Reaktionen, vor allem wenn die Aufzählungen der Gemeinheiten regelmäßig und in kurzen Abständen kämen.

  24. haro
    23. Februar 2016 10:44

    Die FPÖ weiß genau dass es für sie nie Fairness gegeben hat. Und auch jetzt für ihren Kandidaten keine gibt. Wozu dann ein Fairness-Abkommen unterzeichnen?

    Da werden bestimmte andere Kandidaten in den Medien besonders oft und besser dargestellt und unschöne Dinge und Aussagen bewusst verschwiegen.

    Leider werden weder die Programminhalte der FPÖ mit denen der anderen fair verglichen noch bekommen Kandidaten dieselben Fragen gestellt. Vermutlich aus Angst , noch mehr Menschen könnten FPÖ wählen. Der grüne pardon "unabhängige" Kandidat wurde in den Medien gar schon als jener mit der meisten Zustimmung in der Bevölkerung präsentiert (wer`s glaubt wird selig) und von seiner und der Grünen Haltung zur Flüchtlingspolitik und Islamisierung wird man fast nichts mehr hören.

    Fairness ist vor allem für den ORF ein Fremdwort der seine linken Lieblingsgenossen hofiert und ausreden lässt und alle anderen unterbricht und sogar offen anfeindet.

    Fairness und gleiches Maß für alle ist Linken unbekannt.

    • Erich Bauer
      23. Februar 2016 11:01

      Die anhaltend laute Kritik an den öffentlich-rechtlichen Medien in Deutschland und ihrer - oft als einseitig empfundenen - Art der Berichterstattung spiegelt sich nun auch in einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA wider, die das Nachrichtenmagazin Focus in Auftrag gegeben hat. Demnach lehnen fast 70 Prozent der Befragten Rundfunkgebühren in Form von Zwangsbeiträgen ab.

      http://www.focus.de/kultur/medien/umfrage-zu-rundfunkgebuehren-grosse-mehrheit-der-deutschen-will-fuer-oeffentlich-rechtliche-nicht-mehr-zahlen_id_5300491.html

      Die "willigen Helfer" stehen auch bei uns unter immer heftiger werdenden Beschuss. Allerdings, nur die schlichtesten aller Gemüter "fressen" noch den Dreck, der da über die Mauern geworfen wird. Und natürlich auch die "Analfixierten" bis zu den "Pansexuellen". Unerfreulicherweise scheinen diese "Gruppen" leider noch immer eine erkleckliche Anzahl im Ösi-Land zu ergeben...

  25. Erich Bauer
    23. Februar 2016 10:09

    KINDER! Jetzt reicht´s! Geht spielen!

    Die FPÖ war jedenfalls gut beraten, sich an diesem Kindergarten-Event nicht zu beteiligen...

  26. Ingrid Bittner
    23. Februar 2016 09:24

    Zum siebten ist so ein Abkommen aber auch deshalb nichts wert, weil die FPÖ – ohne sonderlich überzeugende Argumente – diesmal nicht mitmacht
    Also diese Bemerkung von A.U. ist für mich irgendwie doch nicht ganz nachvollziehbar, denn was steht u. a. in diesem Fairnessabkommen:

    Persönliche Angriffe, Diffamierungen, ehrenrührige Behauptungen abgeschlossenen Fairnessabkommens außerdem die Privatsphäre der Mitbewerber respektieren und auf jegliche Art von "Dirty Campaigning" verzichten.
    Die Intensivphase soll zeitlich beschränkt werden und dürfe erst vier Wochen vor dem Wahltermin am 24. April beginnen.

    Also warum sollte die FPÖ so ein unnützes Papierl, auch wenn es viele Seiten hat, unterschreiben?
    Das, was da aufgezählt ist, ist doch eigentlich im Umgang der Menschen miteinander selbstverständlich.
    Und warum sollte die FPÖ so etwas Selbstverständliches unterschreiben, wo man doch immer und überall auf die FPÖ losgeht, da sind persönliche Angriffe und Diffamierungen ja an der Tagesordnung. Warum sollte das beim Bundespräsidentenwahlkampf anders sein?
    Bestes Beispiel war ja schon die SPÖ, die lange bevor der offizielle Wahlkampf angefangen hat persönliche Diffamierungen loszulassen. Oder ist das Krüppellied gegenüber Hr. Ing. Hofer vielleicht fair? Aber es ist doch ohnehin bekannt, dass da immer mit zweierlei Maß gemessen wird.
    Und da dieses Fairnessabkommen in Sachen Geld eigentlich nur ein Wischiwaschi ist, ist es auch nicht so wichtig, dass man es unterschreiben müsste. Geld wäre eigentlich ein wesentlicher Bestandteil so eines Abkommens.
    Die Spenden werden offengelegt, das ist doch geradezu lächerlich. Wer wird denn für Hundstorfer , Khol oder Van der Bellen schon spenden?? Parteinahe Organisationen, sonst blecht ja ohnehin alles die Partei. Und bei Frau Griss, das macht sich ja geradezu lächerlich,
    wenn die 10 Eurospenden auf ihrer homepage veröffentlicht, die kann doch da gar nicht mithalten. Daher sind deren Spendenlisten ja eigentlich völlig zu vernachlässigen. Die hat ja gerade ein Zehntel der Wahlkampfkosten von Hundstorfer und Khol. Und ob ein altes Muaterl von ihrer Mindestrente fünf Euro an Van der Bellen überweist, das glaube ich auch eher weniger und wenn, dass ist das doch alles völlig unbedeutend. Viel wichtiger wäre doch, dass den hintenherum Finanzierungen ein Riegel vorgeschoben wird, aber das wird wohl eher nicht sein – so gut kennen wir doch alle den Parteienfilz.

    • Ingrid Bittner
      23. Februar 2016 09:33

      Obwohl schon zu lange ausgefallen, eins hab ich noch vergessen:
      Ich finde es schlichtweg unerhört, wenn in einem österreichischen Wahlkampf Worte verwendet werden wie: "Dirty Campaigning"- ja Kruzitürken, können wir denn nicht mehr das Kind beim Namen nennen? Oder ist es nicht nobel genug, wenn mandeutsch/österreichische Ausdrücke verwendet? Schmutzkübelkampagne hört sich natürlich irgendwie gewöhnlich an, trifft's aber doch genau, aber bei der Bundespräsidentenwahl will man sich anscheinend perfekt gewählt ausdrücken, hahaha

    • simplicissimus
      23. Februar 2016 10:33

      Ingrid Bittner ************!

  27. Bob
    23. Februar 2016 09:12

    Hofer, der Kanditat der FPÖ, hat von Anfang an betont das Fairness das ganze Jahr über zu befolgen ist, und nicht nur vor der Wahl. Außerdem, wie soll sich die FPÖ bemerkbar machen ohne Plakate, wenn sie von den Medien totgeschwiegen wird, aber dann mit dem Vorwurf konfrontiert ist, keine Vorschläge zur Lösung der gegenwärtigen Probleme zu machen.
    Unverständlich finde ich auch die ständige Berieselung über die US Wahl die erst in Monaten stattfindet, und keine Sau interessiert. Über unsere Präsidentenwahl gibt es überhaupt keine Berichterstattung, und wenn dann eine linx linke.

  28. dssm
    23. Februar 2016 09:09

    Ja Herr AU, bleiben Sie unausgewogen!

  29. Undine
    23. Februar 2016 08:33

    Ein Fairnessabkommen, bei dem Linke mittun, ist sinnlos und ein reines Lippenbekenntnis. Zudem ist so ein "Versprechen" einfach kindisch. Daß sich die FPÖ an diesem KINDERGARTEN-SPIELCHEN nicht beteiligt, finde ich richtig, denn die Linken (in allen Parteien!) sind es ja, die weniger das Programm ihrer Partei unter die Wähler bringen wollen, sondern stattdessen regelmäßig eine Schmutzkübel-Kampagne unter dem Motto "VERHINDERN der FPÖ" führen.

    Wenn jemand ein Fairness-Abkommen beschließen müßte, dann sind es die Damen und Herren des ORF! Von diesen müßte die FPÖ unbedingt VERLANGEN, in den Berichten, vor allem aber bei DISKUSSIONEN genauso FAIR zu sein wie zu den anderen Parteien.

    Die FPÖ müßte doch erwarten können, daß bei Diskussionen im ORF ihre Leute nicht ständig von den Moderatoren selber unterbrochen werden, bzw. diese es zulassen, daß die Leute der anderen Parteien ungehindert die FPÖ-Leute unterbrechen dürfen. DAS wäre mMn FAIR und das sollte man auch von einem OBJEKTIVEN Medium erwarten können. Aber im ORF sitzen halt lauter ROTE und GRÜNE, die nicht im Traum daran denken, zu den Freiheitlichen fair zu sein!

  30. brechstange
    23. Februar 2016 08:19

    Taus, Cordt, Schlaff und Mobiltel hat schon was.

  31. Cotopaxi
    23. Februar 2016 07:14

    Ich gestehe, zumindest bei mir hat das genannte alte Video mit Khol bei irgendeiner unbedeutenden Islamistenveranstaltung, das infamerweise jetzt aus dem Archiv geholt wurde, tief gewirkt: ich halte ihn für unwählbar und für einen m. Christenmenschen, mit anderen Worten: ein echter Gegenwartsschwarzer. ;-)

    • keinVPsuderant
      23. Februar 2016 20:17

      Das Thema hatten wir schon mehr als ausführlich! Nicht schon wieder!

    • cmh (kein Partner)
      25. Februar 2016 10:27

      Das Problem an diesem Video ist, dass Khol danach in einem Dilemma steckt, aus dem er nicht heraus kann:

      Entweder, er meint es mit den Türken ehrlich, dann ist er kein Kandiat für das höchste Amt in Österreich.

      Oder, er will die Türken nur zunebeln, dann ist zu fragen, ob seine anderen Aussagen zwar kholig-kernig, aber auch nur Nebelkerzen, diesmal für die Österreicher sind.

      Und außerdem, bei aller persönlichen Wertschätzung für ihn und trotz seiner Konstruktion der schwarz-blauen Regierung, bin ich mir nicht sicher, ob er heute noch einen blauen Regierungschef angeloben würde.

    • Undine
      25. Februar 2016 11:12

      @cmh

      ********************!

  32. HDW
    23. Februar 2016 07:13

    Ich hingegen glaube es allen fünf Kandidaten keineswegs es diesmal mit der Beschränkung der Propagandamittel und Fairness, ernst zu machen!





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