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Das ist Atomkrieg in SPÖ und Rathaus

Seit dem Wochenende kann es nicht mehr verheimlicht werden: In der Sozialdemokratie tobt ein Konflikt, der fast an einen Atomkrieg erinnert. Ausgerechnet in der „Wiener Zeitung“ wird auf vollen zwei Seiten ein Wiener Korruptionsskandal aufgerollt. Und exakt im Zentrum des kritischen Visiers stehen dabei zwei Namen, die bisher zu den völlig unantastbaren in der roten Welt gegolten haben: Sonja Wehsely und – Michael Häupl.

Es ist eher nicht anzunehmen, dass in der seit einigen Jahren wieder total auf Parteilinie gebrachten „Wiener Zeitung“ plötzlich kollektives Selbstmordfieber ausgebrochen ist, das einen solchen Frontalangriff („Verdacht auf Geldwäsche bei Immobiliendeal der Stadt“) auf den Inbegriff neostalinistischer Parteimacht an allen Kontrollen vorbei ins Blatt gebracht hätte. Wäre das so, würden sehr bald in der Redaktion etliche Damen und Herren auf Staatskosten spazieren gehen. Wahrscheinlich würde man damit nicht einmal die Präsidentenwahl abwarten (nach deren Ende ja sowieso alles mögliche Schlimme auf die Österreicher wartet). Die Wiener SPÖ hat ja noch nie das Geringste für neoliberale Irrwege wie Presse- und Meinungsfreiheit übrig gehabt.

Viel wahrscheinlicher ist die einzig andere denkbare Erklärung für diesen Artikel: In der Wiener SPÖ herrscht Atomkrieg. Denn Korruptionsaffären an sich gibt es ja in Wien weit mehr als in allen anderen Bundesländern zusammen. Aber immer waren bisher die diesbezüglichen Vorwürfe von außen gekommen, und die Partei hat immer geschlossen zu mauern und dementieren vermocht. Das ist mit Hilfe bestochener Boulevardzeitungen und der absoluten Gemeinderats-Mehrheit des rotgrünen Blocks immer gelungen. Und die Wiener Staatsanwaltschaft hat – höflich ausgedrückt – noch nie sonderliches Interesse für die Vorgänge im Rathaus gezeigt.

Aber nun die Frontalattacke aus dieser Zeitung. In dieser Redaktion ist ja vor sechs Jahren wieder das Weisungsrecht des Eigentümervertreters eingezogen – der auch der SPÖ-Bundesvorsitzende ist. Aus diesem Grund ist ja in den letzten Jahren in dem Blatt auch keine Zeile erschienen, die der SPÖ, vor allem jener in Wien, unangenehm sein könnte. Und jetzt wird ausgerechnet dort der jahrzehntelang auch bundesweit allmächtige Wiener Parteichef und Bürgermeister in engste Nähe zu einem Korruptions-, Geldwäsche- und Umwidmungsskandal gerückt.

Das klingt nach einem Ende der Ära Häupl. Die parteiinternen Kritiker des Bürgermeisters und seiner radikalfeministischen Frauengarde trauen sich in einer bisher ungeahnten Weise aus der Deckung. Denn auch wenn der Artikel düster auf Informationen diverser internationaler Nachrichtendienste verweist, so sind die wichtigsten Quellen zweifellos im Wiener Machtapparat zu finden. Und jedenfalls nicht bei der blau-schwarz-pinken Opposition, die ja offenbar erst durch den Zeitungstext auf die Affäre aufmerksam gemacht worden ist.

Dieser Artikel steht eindeutig vor dem Hintergrund des parteiinternen Bebens ob der von Häupl und Wehsely verlangten Willkommenspolitik gegenüber der Völkerwanderung, die bis Jahresende von Werner Faymann auch brav umgesetzt worden ist. Aber im Jänner ist es auf Bundesebene zum radikalen Umdenken gekommen. Das zeigte sich etwa bei einer Mail-Umfrage unter den Parteimitgliedern, die trotz der stümperhaften Durchführung eine massive Ohrfeige für die Gutmensch-„Haltung“ von Häupl&Co und ein donnerndes Ja zur Begrenzung der Zuwanderung gebracht hat.

Seit Jänner arbeitet ein neuer SPÖ-Verteidigungsminister Hand in Hand mit zwei schwarzen Ministern auf eine spürbare Begrenzung der Völkerwanderung hin. Zwar ist noch immer sehr fraglich, ob die Regierung nicht untaugliche und vor den wahren Notwendigkeiten weiter zurückscheuende Mittel einsetzt. Aber erstmals klingt wenigstens das kommunizierte Ziel klar und eindeutig. Und dieses Ziel ist das genaue Gegenteil dessen, wofür Häupl, Wehsely, Schieder und Faymann das ganze Jahr 2015 gestanden sind.

Überraschend ist an dieser Wende, dass ausgerechnet Faymann vor den anderen drei aus diesem SPÖ-Quartett die Notwendigkeit einer Änderung der Willkommenspolitik begriffen hat. Er hat noch immer beste Kontakte in die Wiener Funktionärsschicht. Häupl hingegen scheint von seinem einstigen Instinkt und Gspür für die Basis total verlassen. Er hat sich mit Haut und Haaren vom linken Ideologenflügel einspannen lassen.

Einzig Wohnbaustadtrat Ludwig hat sich nie der linksradikal-feministischen Antifa-Linie der übrigen Stadträte angeschlossen. Und Ludwig ist bei weitem nicht so isoliert, wie das scheint. Häupl hat übersehen, dass nicht nur in den Bundesländern, sondern auch in fast allen großen Wiener Bezirken ein Sturm der Kritik an der Willkommenspolitik losgebrochen ist. Er kann sich daher ein offenes Kräftemessen mit Ludwig – und dem unversehens auf dessen Seite gewechselten Faymann – nicht mehr leisten. Und Wehsely/Frauenberger/Oxonitsch/Brauner können das noch viel weniger.

Nur vor diesem Hintergrund ist der aktuelle Vordergrund, der in der „Wiener Zeitung“ enthüllte Korruptionsskandal rund um die Gebäude der Semmelweis-Klinik, zu verstehen. Dabei gibt es an sich Korruptions-Skandale in Wien in letzter Zeit mehr als genug. Die waren aber bisher noch nie ein Anlass für Beunruhigung oder gar Streit im SPÖ-Machtgefüge.

Man denke nur an die Verbauung der Steinhofgründe, die Verschandelung mehrerer schöner Heurigenvororte durch Immobilienspekulanten mit meist russischen Geldgebern, an die Zögernitz-Affäre oder gar an den geplanten Hochhausbau neben dem Konzerthaus. Das sind nur die aktuell am meisten herausragenden Beispiele eines vor allem im Bau-, Widmungs- und Baugenehmigungsbereiches ganz übel stinkenden Filzes. Dabei stößt man immer wieder nicht nur auf seltsame Machenschaften, sondern auch auf irreversible Verschandelungen der Schönheit Wiens.

Aber dennoch ist jetzt alles anders. Zu dem zuvor geschilderten SPÖ-internen Atomkrieg rund um die Völkerwanderung kommt in der Causa Semmelweis nämlich auch die anrüchige Tatsache, dass Häupl vor drei Jahren persönlich nach Singapur gefahren ist, um den Privatisierungsdeal Semmelweis abzuwickeln. Damit ist es ihm nicht mehr möglich, wie sonst immer alles auf Stadträte und Beamte abzuschieben, nach dem Motto: Ein Bürgermeister, der nicht allzuoft im Rathaus ist, kann sich ja nicht um alles kümmern.

Gleichzeitig ist Singapur heute als jene Stadt bekannt, in die sehr viele Menschen dicke Bankkonten transferiert haben, seit ihnen die Vertraulichkeit der Schweiz und Liechtensteins nicht mehr verlässlich genug erscheint. Das kann also kein unverdächtiger Platz sein, und schon gar nicht für einen Sozialdemokraten, der ja scheinbar bloß ein paar Gebäude in Wien-Gersthof verkauft.

Mindestens ebenso stinkt die Tatsache, dass die „Wiener-Zeitungs“-Redakteure bei ihren Recherchen ständig auf Teile des Wiener Machtapparates gestoßen sind, die Schuld und Verantwortung auf andere Teile abschieben wollen. Keine Spur mehr von geschlossenem Mauern.

Gewiss wirft das, was da die Zeitung in dem Beitrag zusammengetragen hat, noch viele unbeantwortete Fragen auf. Gewiss hat für alles, was man dort lesen kann, das Vokabel „mutmaßlich“ zu gelten. Aber der Erklärungsbedarf für das Rathaus ist jedenfalls gewaltig.

Bei den mit vielen Indizien wattierten Informationen des Blattes geht es um den massiven Verdacht der Geldwäsche russischer Oligarchen. Es geht um den Verdacht, dass die Öffentlichkeit wieder einmal raffiniert getäuscht werden sollte, indem die Privatisierung des Areals zuerst laut Rathauspropaganda einer Musikschule dienen sollte, diese Widmung aber nun schrittweise Richtung Wohnen umgewandelt wird. Es geht um die Tatsache, dass eine Umwidmung angesichts der Preise in bester Wiener Lage einen gigantischen Profit bringt. Es geht um die Frage, warum jemand geglaubt hat, dass sich ausgerechnet eine Musikschule eine der teuersten Wohngegenden Wiens in hochqualitativen Jugendstil-Gebäuden leisten kann. Es geht um dubiose Geschäftspartner, mit denen das Rathaus da gedealt hat.

Vor allem aber geht es um die Frage, warum sich für ein solches Projekt Häupl ungewöhnlicherweise selbst nach Singapur begeben hat. Und damit geht es last not least auch um jenen gravierenden Verdacht, der wohl im Kopf jedes Lesers dieses Artikels entsteht, der die Zustände in Wien kennt.

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alle Kommentare

  1. Lisa Natterer (kein Partner)

    An Tik Tak from far away
    …..und könnte bestehende Justizsysteme auf Jahre hinaus auslasten, würde einer seinen Mund aufmachen und das durchhalten.

    Ich würde mir wünschen, Sie würden das tun. Mit mir kann man leicht Kontakt aufnehmen. Mit dem Stichwort ‚Bürgerinitiative Semmelweis’ finden sich genügend Hinweise in der Suchmaschine auf mich, die Sprecherin der Initiative.



    • Tik Tak from far away (kein Partner)

      S.g. Fr. Natterer,

      ich melde mich gesondert bei Ihnen.
      Ich denke schon, daß ich ein paar Dinge beitragen kann.

  2. Herrleyn F. (kein Partner)

    Ich bin an sich kein Freund des Herrn TikTak, aber was er heute (unter dem Pseudonym "TikTak from far away") weiter unten schreibt, das MUSS man einfach gelesen haben. So kann nur ein Insider schreiben.

    Wenn auch nur ein Viertel stimmt (!), was da steht, sollten die korrupten Akteure des Semmelweisdeals (die Wiener Politiker und auch "der eine oder andere" Bundespolitiker, die alle noch im Amt sind!) baldigst wegen Korruption angezeigt und angeklagt werden. Alle! Mitleidlos! Und anschließend mit Arschtritten ins Gefängnis gebeten werden.

    Man faßt es nicht!



    • bürgerIn (kein Partner)

      ...also ich vertrau' da auf die Wiener Staatsanwaltschaft - felsenfest. "Mit sicherer Hand" wird sie Vorermittlungen einleiten......

    • riri

      Wer wird Anklage erheben? Die Bagage ist gut geschützt und die Justiz ist eingeschüchtert oder ein Teil der Bagage.

      Ein Beispiel, Bundespräsident Klestil in der Briefbombenaffäre:
      Emittlungen gegen die Täter sind eingeleitet. Alle werden verfolgt, Mitleidlos.
      Ohne Ansehen der Person werden die Täter vor Gericht gestellt werden.

      Einige Zeit später hat sich Klestil in der Türkei eine lebensgefährliche Lungeninfektion zugezogen.
      Kurz nach seiner Pensionierung verstorben.

      Wer traut sich?

    • Tik Tak from far away (kein Partner)

      Es wird keine Anklage geben, nicht einmal ein vollständiges Untersuchungsverfahren.
      Im schlimmsten Fall wird es ein paar plötzlich zu Wohstand gekommene Journalisten geben.

  3. Die Russen kommen! (kein Partner)

    Gestern war der schwärzeste Tag in der Geschichte des AU-Blogs:
    Eben gestern machte sich eine von der Türkei organisierte Kolonne islamischer Terroristen auf den Weg nach Aleppo. Diese Terroristen waren frohen Mutes, doch dann kam der böse Russe! Wir wissen nicht, ob sich der AU-Blogger und die CIA von diesem Verlust erholen werden, aber die Russen haben diesen Konvoi einfach weggepustet. Aus Maus. Erdogan tobte vor Hass gegen die Russen und wir warten auf die Rache der Fünften Kolonne.



    • Trostspender Air Force (kein Partner)

      AU kann sich trösten, in Shadadi hat die US Air Force heute 15 syrische Zivilisten, Frauen und Kinder getötet. Das schwächt den Russenfreund Assad und stärkt die vereinten Russenfeinde vom IS.

  4. Feststellung (kein Partner)

    Weniger die Euphorie, als die Tatsache, dass der Arsch des linken Dreckpöbels lichterloh brennt, ist "Ursache" des Umdenkens der "Creme" dieses Sammelsuriums charakterferner Staatsschädlinge. Man braucht ja nur die diversen Sprüche "Verantwortlicher" im öffentlichen Lügenmedium, wo die gleiche "Ursache" zu interessanten Reaktionen geführt hat. Weder Einsicht noch sonst ein vernunftorientierter Grund ist hier feder- bzw. sprachführend....



  5. Gasthörer (kein Partner)

    Noch Fragen?

    diepresse.at 16.2.16

    Schellhorn: „Die große Euphorie ist gewichen“

    "...Familie bekam eine Wohnung, sie war bestens integriert, der Vater hatte einen Job als Hausmeister. Dann ließ er sich von einer NGO beraten – weil sie Nachwuchs erwarteten. Und die haben ihm dann vorgerechnet, was er in Wien an Mindestsicherung für sich und seine Familie bekommen würde: knapp 35.000 Euro im Jahr. Dann hat er die Arbeit sein gelassen und ist nach Wien gezogen."



    • fewe (kein Partner)

      Na bravo. Die wollen mit aller Gewalt eine Bevölkerung aus Mindestsicherungsbeziehern, die die SPÖ wählen. Sonst würde sie wohl niemand mehr wählen.

      Jetzt wird über eine Maschinensteuer nachgedacht. Dann werden die Betriebe nicht nur wegen der hohen Lohnkosten die Flucht ergreifen.

      Lustig wird es werden, wenn dann etwa 2 Mio. Menschen durch die Straßen marodieren, rauben und einbrechen, weil kein Geld mehr da ist. Bis dahin werden die SPÖ-Politiker irgendwo in Südamerika sein. Eichmann, Mengele und andere wohlverdiente Sozialisten konnten dort auch untertauchen.

    • Sensenmann

      @ fewe

      Das ist nichts Neues:
      "Ist der Klassenkampf nicht hinfällig, wenn alle im Wohlstand leben?"
      "Nein, keinesfalls! Man muss eben immer neue, untertprivilegierte Klassen schaffen, damit der Klassenkampf weitergehen kann."
      (Rote Markierungen 80)

  6. daLUPO (kein Partner)

    Angst, reine Angst treibt die SPÖ.

    Da betreibt ORF, Krone und Künstler eine pro Willkommens Kultur und die Rote Basis ist bereits auf einen anderen Weg und pfeift auf die Propaganda.

    So, nun laufen die Herren Politiker der Basis nach, die scheinbar auf den ORF und Co Klamauk pfeifen. Nicht alle Roten Politiker haben Geld auf die Seite geschaffen und umso mehr Angst die Macht, das Geld zu verlieren. Ja es geht um Macht und Geld, die Menschen dienen den Berufs Politikern nur noch als Vorwand, ob hinterm Zaun oder vor dem Zaun.



  7. Ichwill (kein Partner)

    Skandale im Großen und im „Mittelstand“:
    Da wird ein Herr Sepp Schellhorn, seines Zeichens Nationalrat der Neos, in der Presse interviewt: Einer „seiner“ Flüchtlinge der als Hausmeister in Salzburg Arbeit gefunden hatte, wurde von einer NGO: Caritas, etc. beraten, wegen der besser bezahlten Mindestsicherung nach Wien zu ziehen. Dort bekommt er etwa 3.500,-- monatlich, das entspricht nach Brutto-Netto Rechner des Finanzministeriums einem monatlichen Bruttobezug von 3.825. Er ist Nationalrat könnte etwas tun, oder sudert er auch nur wie Unzählige in diesem Forum, oder jetzt auch ich….



  8. cmh (kein Partner)

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,

    in diesem Thread kann man wieder von einigen bekannten, aber fast vergessenen und nicht mehr weiter verfolgten roten Skandalen in Wien lesen.

    Bitte tun Sie etwas gegen das Vergessen.

    Machen Sie doch eine eigene Rubrik, in der sämtliche Merkwürdigkeiten aus Wien für längere Zeit vermerkt und abrufbar sind. Man müsste dann nicht immer sagen, ob sich das Gegenüber noch erinnert, sondern das rote Gegenmüsste nur auf Ihren Blog verwiesen werden.

    Die Causa Semmelweis wäre in dieser Liste der letzte, AKH oder Lucona der erste Eintrag.

    mfg

    cmh



  9. Tik Tak from far away (kein Partner)

    Übrigens Unterberger,

    auch wieder so eine Bildungslücke durch die eine 747-8 hindurchfliegen kann, am besten die die Sie versucht haben hier als neues Regierungsflugzeug Südamerikas zu verkaufen:

    Singapur hat seit Jahrzehnten weit strengere Geldwäschebestimmungen und Weißgeldbestimmungen als Österreich und die Schweiz.
    Die nehmen kein Schwarzgeld.
    Die lehnen Geld ohne Herkunftsnachweis schon lange ab, die bekommen genug sauberes Geld um nicht einmal alles davon anzunehmen.
    Auch wenn das viele Ungebildete anders sehen.
    Aber bei dem Land dürften viele Ideologen, linke wie rechte, einfach nur mehr blindwütig lügen.



  10. Tik Tak from far away (kein Partner)

    Meine Güte Unterberger,

    sind Sie tatsächlich so weit von der Wiener Innenpolitik entfernt, daß Sie das nicht mehr verstehen?
    Also, die Sache mit der Semmelweiß Klinik ist eigentlich ein alter Hut:

    Die wurde, unter einem Stadtrat Faymann, kennt den noch wer?, zum Verkauf bestimmt.
    Die wurde damals mit einem Verkaufswert von EUR 96 mio. bewertet und die dortige Klinik wurde in eine andere eingegliedert und zur Absiedlung bestimmt.



    • Tik Tak from far away (kein Partner)

      Das war genau die gleiche Idee, die man auch in Glanzing verfolgt hat und bei dem Projekt sind auch ein paar Millionen in die richtigen Hände geflossen, nur halt nicht so laut.
      Dort wurde auch eine Klinik in Wohnraum umgewandelt und an eine Wohnbaufirma, Raiffeisen, wenn ich mich nicht irre, weit unter dem Wert verkauft um daraus ein Bauprojekt in bester Lage zu machen.
      Auch damals wurde ein Bezirksvertreter, halt der Adi Tiller, völlig ignoriert weil die Stadt das so wollte.
      Auch dort stand in den Protokollen, daß es "keine Stellungnahme" des Bezirksvorstehers gab obwohl der tatsächlich protestiert hat
      Aber bei Glanzing hatte wenigstens später der Bezirk etwas davon.

      Zurück zur Semmelweiß Klinik.

      Der Verkauf wurde binnen weniger Tage im Anfang März 2012 verhandelt und im Rahmen einer Reise vom Häupl im April 2012 unterzeichnet.
      Diese Reise war offiziell lange geplant und sollte eine Wirtschaftsdelegation auch nach Hong Kong führen und dem Verkauf von Beratungsleistungen der Gde. Wien im Bereich Umweltmanagement dienen.

      Das ist aber nichts geworden.

      Was etwas geworden ist, komischerweise wäre genau in der Zeit dieser "lange geplanten Reise" eine andere wichtige, lange geplante Veranstaltung gelegen, ist der Verkauf der Semmelweiß Gründe und die Errichtung der Vienna Amadeus Schule zusammen mit dem Raffles Institute, das ist einer der zwei besten Privatschulanbieter in Singapur, der andere wäre ACS, angekündigt worden.

      Der Verkauf hat aber dann nicht an das Raffles Institute sondern an die neugegründete Nobel Schulgruppe stattgefunden.

      Um EUR 15 mio. bei einem Wert von EUR 86 mio.

      Allerdings hat Nobel, eine Gründung der Chandler Gruppe, die haben in den 1990er Jahren geholfen, russische Oligarchengelder ins Ausland zu schaffen und zu "reinigen" mehr als die EUR 15 mio. gezahlt, die haben an die EUR 55 mio. gezahlt.
      Die Differenz ging an ein UBS Konto in der Filiale 83, das ist Zürich Kloten, in der Schweiz.
      Das Konto hat früher dem Zilk gehört, der hat das Modell erfunden, und auf dem war auch eine Reihe von führenden SPÖ Politikern zeichnungsberechtigt.

      Das war immer wieder lustig zu sehen, wie diese Politiker auf dem Heimweg noch rasch ein Bündel Geld abheben bevor sie ins Flugzeug nach Wien gestiegen sind.
      In Wien wurden die nie kontrolliert, eher hofiert oder wegen der üblichen Alkoholisierung durch den Ausgang getragen.
      Der Zilk war nicht der einzige, da hat auch der Gratz immer wieder einen Plastiksack voller Papier dabei gehabt.

      Auf dem Konto war übrigens auch der Häupl zeichnungsberechtigt, vermutlich ist er es sogar immer noch.
      Gegen die jahrzehntelangen Bargeldtransfers der SPÖ Spitzen sind die angeblichen Transfers vom Grasser nur eine Rundungsdifferenz der Handkasse.

      Nach dem Abkommen zwischen Österreich und der Schweiz über die Offenlegung der Auslandskonten von Österreichern wurde das Konto an einen anderen Eigentümer transferiert.
      Das Konto gehört heute einem Schweizer Anwalt mit einem familiären Naheverhältnis zur Wiener SPÖ Spitze, damit alles in "la familiglia" bleibt aber nicht auffällt.
      Auf dieses Konto ging damals wohl auch der Differenzbetrag zwischen dem Kaufpreis und der offiziellen Zahlung.

      Im Jahr 2012 war übrigens die zuständige Stadträtin für Stadtplanung und -entwicklung eine österreichisch/griechische Doppelstaatsbürgerin an der Seite vom Häupl.
      Abgesehen davon, daß die Doppelstaatsbürgerschaft der Vasilinkuh noch immer illegal ist, die hat davon gewußt, nicht nur weil sie zuständig war, sondern weil das eine der ersten großen Aktionen war, die Don Betoni Christoph abgewickelt hat.
      Die waren mitten drinnen beteiligt.

      Da gab es Mitte 2012 die ersten erstaunlichen Vermögenszuwächse auf der Seite der la famiglia delle verdure.

      Natürlich nicht in Österreich.

      Amadeus Vienna ist bis heute eine der besten Schulen Wiens wird aber behindert wo nur geht und sollte eigentlich bald das Handtuch werfen um den Weg zu einem Exklusiven Wohnbauprojekt, wie das damals in Glanzing gelaufen ist, freimachen.
      Es ist schon witzig, wie der "Roland" Häupl sich für eine exklusive Privatschule mit einem Schulgeld in der Höhe von rund EUR 12-45,000 pro Jahr engagiert hat.
      Das passt nicht ganz zur SPÖ Programm wonach solche teuren Schulen eigentlich zugunsten staatlicher Gesamtschulen abzuschaffen seien.
      Aber das macht nichts, auch dort hat die SPÖ ein paar Familienmitglieder untergebracht.
      Man schaut auf die eigenen Leute und läßt sie nicht im Regen stehen.
      Und den ersten Direktor und die ersten Leiter der Schule hat man rasch zugunsten einiger WIFI gebildeter Parteimitglieder angebracht.
      Der Berater und Bewerter der ersten Stunde ist auch, nachdem er einen sehr günstigen Immobilienankauf in Eigenbewertung, eigentlich unzulässig, tätigen durfte, abgebaut worden.
      Alles für die Familie.

      Am Wohnbauprojekt arbeiten Lengersdorff & Co. für die Gde. Wien.
      Für die ist das nur ein Geschäft von vielen für die SPÖ und deren Freunde.
      Wie sonst sollte man in Wien Geschäfte machen?

      Alles paletti und Wiener Normalbetrieb.

      Warum also fliegt die Sache jetzt auf?

      Das ist ganz einfach, damit soll der Abgang vom Häupl beschleunigt werden, der steht dem Trupp um den Faymann im Weg.
      Die SPÖ, nicht so sehr in Wien, ist wieder einmal im Panik Modus, sie erwartet, so wie 2001/2, die nächsten paar Jahre weg vom Futtertrog zu sein und sichert sich daher die Kriegskasse für die dürren Zeiten.

      Nicht in Wien aber im Bund.

      Und weil der Faymann nur in Wien seine Hausmacht hat verwertet er halt seine letzten paar Gelder von seiner Zeit als Stadtrat.
      Das sind nicht nur die Gelder aus diesem Geschäft, da gibt es noch andere aus vielen anderen Verträgen.
      Schon das Kinderheim Hohe Warte vergessen, dessen Verkauf, das war eine Andrassy Stiftung mit der Auflage dieses Heim nie zu verkaufen, unter einem Stadtrat Faymann ohne Not veräussert wurde?
      La famiglia hat auch ganz gute Kommissionen aus der Vermittlung diverser Finanzierungen und aus dem Verkauf anderer Immobilien gewonnen.
      Sogar der Wertheimstein Park, eine andere immerwährende Stiftung, steht aktuell teilweise als Verkaufsobjekt in Verhandlung.

      Oder verwundert es jemanden, daß aktuell viele Häuser aus dem Besitz der Gde. Wien an Stiftungen gehen, die entweder einem SPÖ Stifter oder der Gewerkschaft nahestehen?
      Dass plötzlich viele neue Agenturen international ausgeschrieben werden und dann ganz zufällig an Vereine gehen (Soho Ottakring), die personell der SPÖ nahestehen, vergeben werden.
      Oder die unkündbaren Mietverträge für noch zu errichtende Schulen für die es zwar ein Grundstück aber noch lange keinen Bau gibt.

      Oder warum plötzlich so "gute" Bauträger wie der Rauter oder die Haring Group so viele Projekte auf neu zu widmenden Flächen machen, nachdem sie sich sozial für SPÖ nahe Aktionen engagiert haben?

      Oder dass jede Menge Grüne in Beauftragten Positionen untergebracht werden, die reine Korruption sind, wie ein gewisser van der Bellen, der, als Universitätbeauftragter, jahrelang hunderttausende Euro an die Grünen weitergeschaufelt hat.
      Da stecken sowohl die SPÖ als auch die Grünen bis über die Augenbrauen drinnen.
      Das ist Korruption, Betrug und Untreue pur und könnte bestehende Justizsysteme auf Jahre hinaus auslasten, würde einer seinen Mund aufmachen und das durchhalten.
      Die Bundes SPÖ ist also im Panikmodus und "casht" ihre Kriegskasse für die Oppositionszeit ein.
      Da hat sie von den Versäumnissen der Jahre 2000-2006 gelernt, als sie plötzlich ohne Geld da stand und fast in Konkurs gegangen ist.

      Damit zerstört sie aber ein paar Geschäfte der SPÖ Wien.

      Das hat dem Häupl nicht gefallen und daher ist der Artikel, aus dem wird nicht viel an Folgeerscheinungen passieren, ein Warnschuß vor den Bug.
      Mehr nicht.
      Denn la famiglia, für die selbstverständlich vollständig die Unschuldsvermutung gilt, wird sich doch die Geschäfte nicht zerstören lassen nur weil der leider auch nicht Taxler in Panik ist.

      Übrigens hat schon 2013 die Währinger FPÖ versucht, die Sache per Anfrage auffliegen zu lassen.
      Die wurden aber, genauso wie der Homole mit seinen Protesten, ganz einfach ignoriert.
      Dazu gibt es sogar Protokolle der Landesregierungssitzungen.

      Das Gute daran, die SPÖ geht von einer Oppositionsrolle in den nächsten paar Jahren aus und bereitet sich darauf vor.
      Das Schlechte daran, die Sache wird vermutlich nicht viele Konsequenzen haben.
      Schließlich steckt in der Sache nicht nur die SPÖ drinnen sondern auch die Grünen und deren Sympathisanten sind die Hofschreiberlinge in den Zeitungen auf die es ankommt.

      Das ist ein Warnschuß, mehr nicht.

      Der Häupl wird das überstehen, der kennt zu viele der Leichen der anderen und der wird die ganz rasch wieder unter Kontrolle bekommen.
      Dazu gibt es nicht nur in der Teinfaltstraße viele Safes mit vielen Unterlagen, dazu gibt es auch in der Löwelstraße ebensolche Unterlagensammlungen.
      Da gibt es ein Gleichgewicht des Hintergrundwissens und diverser Abhängigkeiten um extreme Auswüchse zu verhindern.
      Das hat sogar bei Morden schon zur Krisenbewältigung gereicht.
      Im schlimmsten Fall gibt es einen Anruf bei den handelnden Personen in denen ihnen angeraten wird, sich mit dem traurigen Ende eines Amry, eines Lütgendorff oder eines Sekyra zu beschäftigen, anstelle die Geschichte weiter zu verfolgen.
      Das hat schon in der Vergangenheit die schlimmsten Probleme hintangehalten.

      Also wird das auch diesmal keine weiteren schlimmen Folgen haben.
      Bestenfalls wird der Häupl aus gesundheitlichen Gründen in Pension gehen und ein Beamter einen schweren Unfall haben, dafür aber der eine oder andere Journalist sich plötzlich ein Ferienhaus im Ausland leisten können oder einen sehr günstigen Leasingvertrag bekommen, bei dem die Leasingbank auf die Einhebung der Raten "vergisst".
      Das war schon früher die Methode mit der solche Sachen planiert wurden.

      Es ist halt nur um den grünen Faktor teurer geworden.

      Denn auch das ist ein österreichisches Politikprinzip.

      Wenn eine Sau am Trog futtern kann, dann muß es auch für die kleine Koalitionssau einen Trog geben.
      Werden ja beide nur vom Geld anderer gefüllt.

      Und wen man nicht kaufen und auf Linie bringen kann, den kann man ja zu einem Lütgendorff machen.
      Im Regelfall reicht da schon ein freundschaftlicher Anruf, aber es soll ja auch ganz harte Fälle von Unbelehrbaren geben.
      Die entwickeln dann ganz plötzlich chronische Krankheiten und Depressionen und verwenden Waffen die sie zuvor nie gehabt haben.

    • Erich Bauer

      Oh, du meine Güte. Alle Erinnerungen an meine "Parlamentszeit"... Ihr Beitrag lässt bei mir alles wieder hochkommen... Mir ist schon ganz schlecht. Ich glaub ich geh nach Hause.

      Dabei sind Ihre Auflistungen kaum der kleinste Bruchteil... Diese Semmelweiß Klinik ist ja in der Tat nicht einmal ein "Schuss vor dem Bug". Das ist ein "Stupser". Von einem "Naseweis". Konzerne, ÖBB, 1 Magistratsbeamter = Geschäftsführer von 26 (sechsundzwanzig) Firmen...

      NIEMALS kann ein Mitglied der "Familie" mit einem strafrechtlichen Tatbestand "geärgert" werden (Omerta). NIEMAND darf das wagen. Und es ist auch NIEMAND anzuraten...

      Es ist auch ziemlich unvorstellbar, dass in der Ukraine ein Poroschenko oder Jazz vor Gericht gezerrt und ins Gefängnis gesteckt werden könnte... aber... doch noch eher möglich.

    • Ichwill (kein Partner)

      Das ist ja ein „Pretterebner-Revival“ vielleicht gibt’s noch einen „Guggenbichler-Wiedergeborenen“ und es wird wieder eine luconagleiche Affäre aufgedeckt, bei der der Wiener „Gratztrinkerähnliche“ Bürgermeister und etliche, unter Bedauern eines “Rotsenilpräsidenten“ fallen!

    • F.V. (kein Partner)

      Ein Freund fragte mich vor Jahren, ob ich den Prof. Dr. Selenz kenne. – Natürlich nicht, aber ich sollte ihn kennenlernen; ein Österreicher übrigens. Er war Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG und auch im Vorstand der Preußag, aber da er sich einmal weigerte eine gefälschte Bilanz zu unterschreiben, wurde er symbolisch – von den roten (Betriebs-) Räten hingerichtet: eine Strohpuppe wurde aufgehängt und dann in Flammen gesteckt. Etc.

      Hinfort schrieb und versandte er wohl im wöchentlichen oder 14-tägigen Rhythmus Dokumentationen, ähnlich jener Tik-taks, allerdings mit Namen und pleno titulo der Verbrecher in höchsten Staatsämtern und Banken, ... an alle Bundesstagsabgeordneten, Richter und Staatsanwälte, Parteivorsitzende, etc.

      Ohne seine Anschuldigungen beweisen zu können, hätte ein Bruchteil gereicht, um ihn jahrelang hinter Gitter zu bringen oder ein auch noch so großes Vermögen ihm mit Bußgeldern abzunehmen. Aber es passierte ihm offensichtlich nichts.

      Ich war sogar der Überzeugung, daß seine Attacken längst ausgereicht haben würden, um ihn zu ver-barscheln, möllenmannen oder ver-herrhausnen. Aber er erfreute ich guter Gesundheit, sodaß ich annahm, daß er die „rauchenden Colts“ seiner Feinde so gut den Zugriffen der Staatsmacht und Allmächtigen entzogen haben und mit sicherer „Detonation“ der Dossiers im Falle eines tödlichen „Unfalles“ seinerseits gerechnet werden mußte, weil er verschont blieb.

      Als ich ihn ansprach und meinte: wenn sie alle Gauner und Schwerstkriminellen in Politik und Wirtschaft zu kennen scheinen, dann vielleicht auch die Wenigen, die keine Gauner sind.
      Diese sollten angesprochen werden, damit sie voneinander wissen und im – unvermeidlichen – Notstand parat wären, das Nötige zu tun. - Leider kamen wir da auf keinen grünen Zweig.

      Aber Analoges müßte man mit Tik Tak auch einmal erörtern.

    • Tik Tak from far away (kein Partner)

      Erich Bauer,

      ja, und dabei ist das nur die kleine Spitze des Eisbergs.

      FV,

      Ich kenne tatsächlich nur einen kleinen Teil der handelnden Personen direkt.
      Natürlich sind nicht alle Politiker, die ich kenne, bzw. deren Mitarbeiter Gauner.
      Viele davon sind sogar sehr korrekt und sauber weil sie nicht erpressbar sein wollen.
      Weder durch die eigene Partei noch durch den politischen Gegner.
      Einige meiner Jugendfreunde und Studienkollegen sind oder waren selbst in der Politik und ich wäre beinahe auch diesen Weg gegangen.
      Allerdings habe ich sehr früh die Abhängigkeiten gehasst in die man als Parteipolitiker gerät bevor man Karriere machen kann.
      Sei es finanziell durch einen günstig, von der Partei vermittelten, Kredit oder eine Umwidmung oder eine Mitwohnung oder einen Job oder weil man für die Parteikollegen ein paar Sachen macht, die dann moralisch doch nicht so öffentlichkeitswirksam sind.
      Das hat mich angewidert, ich wollte nie Teil dieses Systems sein und ich bin daher lieber einen anderen Weg in der Privatwirtschaft gegangen.
      Dabei habe ich dann aber wieder, ich betreibe Beratungsgeschäfte und vermittle und exekutiere komplexe Geschäftsverträge und Finanzierungen, wieder mit diesen Politikern zu tun gehabt.
      Zumindest mit einigen wenigen, ich versuche meine Geschäfte abseits dieser Bereiche zu tätigen.
      Und ich habe auch mit einigen der immer wieder beschriebenen Skandale oder den handelnden Personen zu tun gehabt.
      Ich gehe oft genug, wenn ich in Wien bin, immer noch mit diesen Leuten essen oder auf einen Kaffee und wir plaudern oft auch über die Situation in der lokalen Politik.
      Das ist für mich und meine Klienten eine Goldgrube an Informationen für spätere Geschäftsentscheidungen.
      Und es erfordert einen guten Magen.
      Aber, auch wenn ich mich am Rande des politischen Systems bewege, auch ich bin schon zwei mal kräftig mit la famiglia zusammengekracht.
      Und auch ich habe vor ein paar Jahren einen Anruf mit der Nummer +43153422 bekommen, in dem man mich davon in Kenntnis gesetzt hat, daß mein nächster Weg über eine Straße zu gesundheitlichen Problemen führen könnte, wenn ich nicht in der einen oder anderen Sache neu nachdenken würde.
      Ich habe das dahingehend beantwortet, daß ich meine Ansichten sicher deponiert habe und dann die Konsequenz gezogen, daß es für mich, meine Familie und meine Firma bessere Ort gibt, an denen wir eine Zukunft haben können.
      Darum, und aus ein paar anderen, primär unternehmens- und steuerrechtlichen Gründen, bin ich mittlerweile auch schon fast ganz aus Österreich weg.
      Mann könnte sagen, ich habe einen Zustand der gegenseitigen Verachtung zu manchen handelnden Personen gefunden der uns aber nicht davon abhält dennoch immer wieder miteinander zu sprechen.
      Die haben in der Vergangenheit immer wieder die eine oder andere, legale, Leistung meiner Firma gebraucht und das verbindet dann doch.
      Nein, ich bin nicht in Gefahr einen Sekyra zu machen.
      Ich habe mich eher angewidert abgewandt und ein besseres Umfeld für mich, meine Familie und meine Mitarbeiter gefunden.
      Damit bin ich ein Mitglied einer wachsenden Gemeinde an Exilösterreichern, die dieses Land nur mehr als Tourist besucht und sich, aus der Ferne, immer wieder frägt, was aus diesem Land geworden ist?

      Kein Einzelfall.

    • Brigitte Imb

      @Tik Tak

      *************

      Vielen herzlichen Dank!

      Wissen Sie ev. auch "tolle" Sachen vom "Nordkrankenhaus"? (Dort soll ja angeblich der Grund nicht so wertvoll sein.....)

    • Sensenmann

      @Tik Tak:

      Danke. Wäre schön, es gäbe irgendwas gerichtlich verwertbares. Oder ein paar Namen mehr, der Rest findet sich.
      Nein, die Sozi-Justiz wird da nix machen. Ich weiß! Aber was kümmert uns diese noch?

      Aber es gibt eine Zeit danach. Und es wird eine Beweislastumkehr geben (die der Sozi ja für andere für gut befindet) und da wird mancher beweisen müssen, daß er unschuldig ist. Mit Details, wer nun wen warum bestochen und wer es nun für gut befunden hat, sich am Volksvermögen zu bereichern, werden wir uns nicht aufhalten. Es ist "gerichtsnotorisch bekannt" so, und wer nicht binnen 48 Stunden seine Unschuld beweisen kann, wird abgeurteilt.

      Die bloßen Angaben der mutmaßlichen Tatsachen sind da etwas zu dünn. Nicht daß man alleine darauf hin nicht schon die ganze Kamarilla aufknüpfen müßte, aber zumindest wollen wir dem Sozi gegenüber wenigstens das Dekorum der Rechtsstaatlichkeit wahren. Zumindest in dem Maße, in dem es der Sozi uns gegenüber wahrt.

    • Tik Tak from far away (kein Partner)

      S.g. Fr. Imb,

      das Nordkrankenhaus ist eine Sache einer neueren Generation als die mit der ich zu tun hatte.
      Allerdings würde es mich nicht wundern, wenn auch dort die gleichen Aktionen wie beim AKH in Wien laufen würden.
      Also z.B. eine Endabrechnung der Inneneinrichtung die für knapp 20% mehr Fläche als vorhanden ausgeführt wird.
      Das AKH sollte urspünglich ein massiver Baukörper sein, wurde dann aber auf zwei Bettentürme reduziert, nicht aber die Abrechnung.
      Oder so Sachen wie eine fast vollständioge zweite EDV, die dann Jahre später, originalverpackt, and Freunde der Gde. Wien verschenkt wurde.
      Oder so Sachen wie die Klimanlage der Kinderklinik, die eingebaut aber nie in Betrieb genommen wurde weil sie nicht für ein Krankenhaus zertifiziert war.
      Da haben die Freunde der SPÖ rund um dem Adolf Winter viele Kommissionen kassiert, der Winter hat ein paar Jahre Bibliothekar in Stein gespielt und wurde dann, komischerwesie wie der Talirz von der Phyrnautobahn, durch sie SPÖ finanziert Unternehmer mit guten Verbindungen nach Russland.
      Die Firma heißt/hieß VADO, die vom Talirz ELVAG.

      Wäre interessant dort einen Blick in die laufende Abrechnung zu werfen, die ist ja auch längst aus dem Ruder gelaufen.

      S.g. Sensenmann,

      es gibt eine menge Unterlagen die alle gerichtsverwertbar wären, nicht nur in meinem Besitz.
      Die sind aber fast alle eine Art Lebensversicherung für jene, die entweder ihre Ruhe haben wollen, Familie haben oder weitere solche Geschäfte machen wollen.
      Das ist das System der Poltik in Wien.
      Wer keine solchen Unterlagen hat kann unter die Räder kommen, sollte er seinen Mund aufmachen oder nicht mehr mitspielen wollen.
      Das wird sich auch bei einem Wechsel an der Spitze der Rathausregerung nicht ändern, da stecken alle tief mit drinnen.
      Da ist auch und speziell die FPÖ keine Ausnahme.
      Aber vielleicht findet sich ja wieder einmal ein enttäuschter Funktionär der seine Unterlagen veröffentlicht.

    • Jürgen Kremb (kein Partner)

      Sehr geehrter Tik Tak,
      ich würde gerne einmal über diese Seite hinaus mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Wenn Interesse besteht, kontaktieren Sie doch bitte Herrn Dr. Unterberger. Er wird dann meine E-Mail Adresse weitergeben.

      MfG
      JK

  11. AppolloniO (kein Partner)

    Da gab es bei uns einen Bundeskanzler der einen Orban auf das Unflätigste beschimpft hat, ja selbst vor Dritten-Reich-Vergleichen nicht zurück schreckte, weil dieser seine Grenzen bewachen ließ.
    Unser Wernerle brauchte etwas länger um die Gefahren unbegrenzten Zuzuges zu erkennen. Er dachte ein Türl mit Seitenteilen würde ausreichen. Jetzt wo der Hut brennt lässt er den längsten Zaun in Mitteleuropa aufstellen.
    Wegen Versagens auf der ganzen Linie bleiben für Faymann nur noch zwei Aktionen.
    Entschuldigung bei Orban und anschließend Rücktritt.



  12. cmh (kein Partner)

    Was brauchts sonst noch um klar zu machen, dass die Sozen endlich für viele Jahre aus Stadt und Staat eliminiert werden müssen? Alle Genossen, und nicht nur die aktuellen Präponenten (sic!) dieser Hirnerkrankung.

    Und für die Aufarbeitung des Schadens die F, H, HH (sic!) et al. sollte ein U-Ausschuss, nach deren strafrechtlicher Verurteilung gerade recht sein.



  13. F.V. (kein Partner)

    Daß dies der Anfang wäre den Augiasstall Gemeinde Wien auszumisten, glaube ich erst nach der Wahl.

    Wie auch all die eingesprungenen dreifachen Rittberger mit Salto rückwärts in Sachen Grenzen dicht durch das Regierungsgesindel.

    Simplicissimus wird recht haben, auf die tatsächliche Rolle der FPÖ – und das erzielte Ergebnis - hier ein Auge zu werfen.



  14. Freunde von 9/11 (kein Partner)

    Am Wochenende veröffentlichte die New York Times den Codenamen der CIA für das Projekt der Unterstützung von Al Kaida in Syrien: „Timber Sycamore“.
    Al Kaida ist bekannt für die Gestaltung des Stadtbildes von New York am 9.11.2001. Al Kaida ist und war stets der engste Partner der USA.



    • F.V. (kein Partner)

      Sind´s nicht kindisch, die Umgestaltung des N.Y.er Stadtbildes besorgten die Amis schon selbst.

      Und damit die Änderung der geopolitischen Lage, indem alle Vasallen gezwungen wurden nach US-Muster den Terror zu bekämpfen. D. h. die GEsetze außer Kraft zu setzen, die Polizei zu militarisieren, etc.

      Und da protego ergo obligo gilt, sind die Feinde der USA unsere Feinde, und deren Freunde auch unsere Freunde. D. h. wir haben an deren Terror-Kriegen teilzunehmen und ganze Länder zu verwüsten, den eigentlichen Terror-Paten, die USA und seine Geheimdienste und Blackwater-Killer, aber liebedienend zu unterstützen und über die wahre Rolle dieses Verbrechergesindels das Maul zu halten.

  15. riri

    Zur Erinnerung an den Riesenskandal 'Pratervorplatz' im Jahre 2008, welcher nach Insidern der Praterunternehmer an die 70 Millionen Euro verschlungen haben soll..
    Viele Millionen sind verschwunden und eine Staatsanwältin ermittelte.
    Der Betreiber dieses Projektes, die Praterservice GmbH, im Eigentum der Gemeinde Wien, ließ man in Konkurs gehen. Viele der beteiligten Auftragnehmer, kleine Gewerbebetriebe, sind dadurch pleite gegangen. Die Stadt Wien soll sich dadurch an die 20 Millionen Euro erspart haben.
    29 Consulting Firmen waren daran beteiligt. Für den Pratervorplatz! Korruption pur. Einer dieser Consulter ist im Bundesstaat Delaware ansässig, das bekannte 'Liechtenstein' in den USA.
    Und was ist passiert? Nichts! Die Frau Stadträtin Grete Laska ist zurückgetreten und hat sich auf ihren Zweitwohnsitz in Florida zurückgezogen.
    Von der ermittelten Staatsanwältin hat man nichts mehr gehört.

    Und was hat die Opposition in Wien daraus gemacht? Nichts! So wird es leider auch bleiben.



    • Undine

      @riri

      ************!
      Ja, die wirklich zahllosen ROTEN SAUEREIEN verlaufen alle im Sand, dafür vergeht kaum ein Tag, an dem nicht die ehem. HAA im ORF breitgetreten wird---gestern war die "gefühlte" 2467. Folge dieser Endlos-Serie in der ZIB1 zu sehen!

  16. Haider

    Derzeit gibt es ganz offensichtlich eine Hauptsorge unter den sozialistischen Parteiapparatschiks: "Wie verlasse ich das sinkende Schiff am raschesten?" Faymann springt von Merkel ab, Niessl von Häupl, Doskozil von allen Roten, Ludwig von der Rathaus-Kamarilla - ganz nach dem Motto "rette sich wer kann" und "der Kapitän geht als Erster von Bord" (alla Costa).
    Besonders erfreulich ist, daß dies nicht allein für das relativ bedeutungslose Österreich sondern für fast ganz Europa zu gelten scheint. Wenn man sich die Panikreaktionen und Gewaltexzesse der Linken anschaut, scheint deren Ende nicht mehr allzu fern zu liegen.



  17. Undine

    OT---aber ist DAS der Sinn eines einst um teures Steuergeld errichteten FREIZEITZENTRUMS bei GRAZ?

    "Bevölkerung beunruhigt: Schwarzl-Freizeitzentrum soll 3 Jahre lang Asyl-Notquartier bleiben"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019998-Bevoelkerung-beunruhigt-Schwarzl-Freizeitzentrum-soll-3-Jahre-lang-Asyl-Notquartier?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Die "Willkommens-Kultur" hat ausgedient:

    "SPÖ-Politiker kommen mit Polizeischutz zu Bürgerversammlung wegen Asylantenheim"

    https://www.unzensuriert.at/content/0020037-SPOe-Politiker-kommen-mit-Polizeischutz-zu-Buergerversammlung-wegen-Asylantenheim?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief



  18. Brigitte Imb

    Vermutlich wird bei der ganzen Sache NICHTS herauskommen, denn die ÖVP hat sicherlich ähnlich gelagerte Fälle, über die ebenso NICHTS herauskommen soll.
    Somit schließt sich der Kreis.



    • Haider

      Ich fürchte, Sie haben - wie immer - recht! In Wien muß man jedoch die Grünen mit einschließen. Sie lernten besonders rasch.

    • fewe (kein Partner)

      Das muss nicht sein, denn in Wien ist die ÖVP eine Kleinpartei.

    • Brigitte Imb

      @fewe,

      das muß ja nicht unbedingt für die Wr. ÖVP zutreffen. Ich vermute da schon eher in der Bundespartei od. in den div. Landtagen Ungereimtheiten, die es zu verschleiern gilt.

  19. haro

    Nichts als Theaterdonner einiger SPÖler. Es gibt demnächst BP-Wahlen und daher macht man in Teilen des SPÖ-Apparats auf "volksnah". Danach bleibt wieder alles beim Alten.

    Im rot-grünen Wien wird sich nichts mehr zum Guten ändern. Linksradikale Ideologie, Freunderl-Strukturen, der Rotfunk werden bleiben und ebenso das Bekenntnis zur Willkommenskultur für tausende weitere zukünftige rot wählende Sozialhilfeempfänger mit vielen, vielen Kindern. Die Stadt Wien wird sich allerdings trotzdem noch mehr verändern wie sich die Tendenz in manchen Bezirken schon gezeigt hat. Sie wird die erste von Moslems beherrschte Großstadt in Österreich werden, inklusive importierter ausufernder Kriminalität. Dank der Verteilung der bereichernden Einwanderer in alle Gemeinden Österreichs werden die Schwarzen ihre noch relativ vielen Bürgermeisterposten früher oder später abgeben dürfen (Recht geschieht ihnen) und auch am Land wird es unlustig werden sofern es das nicht mancherorts ohnehin schon ist. Traiskirchen überall ist anscheinend das Ziel. Es hilft nur mehr ein Wunder.

    Der amtierende rote BP hat erst unlängst die Verteidigung seiner Willkommenskultur bekannt gegeben. Fischer missfällt, dass der Begriff der Willkommenskultur offenbar ein Kampfbegriff sei, "mit dem man den Eindruck erwecken will, dass Flüchtlinge wie Luxustouristen behandelt werden, die man nach Österreich einlädt und ihnen einen roten Teppich ausrollt, was aber weder in Deutschland noch in Österreich noch sonst wo der Fall ist"."

    Seine diesbezügliche Sorge kann man entkräften (jene seiner Gattin wegen des Wegfalls des Gratis-Chauffeurs und der Gratis-Bodygurads nicht) . Wir glauben nicht, dass Flüchtlinge wie Luxustouristen behandelt werden, denn Touristen wie auch Einheimische müssen bezahlen (bar oder auf Kredit) oder eine andere Gegenleistung erbringen- für ihren Transport, ihren Aufenthalt, ihre Verköstigung, für benötigte Ärzte, Dolmetscher, Rechtsberater, Psychologen und in Ambulanzen werden sie auch nicht vorgereiht. Und außerdem haben Luxustouristen keine Option auf ein unbegrenztes Aufenthaltsrecht.

    Jede der nächsten Wahlempfehlungen müsste laut für BLAU sein, schon aus lauter Notwehr zum Schutze eines christlich-konservativen Österreichs !



    • Undine

      @haro

      ***********!
      Touristen wollen Sehenswürdigkeiten genießen, gut essen, gut untergebracht werden, einkaufen, sie achten die "Hausordnung", etc.---und BEZAHLEN DAFÜR!

      "Asylanten" erwarten KOSTENLOSE RUNDHERUM-VERSORGUNG, d.i. Markenbekleidung, ausgezeichnetes Essen wie in Luxushotels ihrer alten Heimat, ausgezeichnete Unterkunft, ordentliches Taschengeld u.v.a.m ---die Allerblödesten von ihnen erwarten ein eigenes Haus, ein Auto, einen angenehmen Job und ein gutes Einkommen GESCHENKT!

      Und die meisten dieser sogenannten "Flüchtlinge"---85% sind junge kräftige moslemische Männer!---erwarten auch noch WILLIGE MÄDCHEN und FRAUEN, die sich mit Freuden ihrem überschießenden Sexualtrieb hingeben.

      Und zu all dem sind ein Großteil der sog. "Flüchtlinge" KRIMINELL.
      Asylbewerber kosten uns---im Gegensatz zu den ausländischen Touristen, die viel Geld im Land lassen!--- MILLIARDEN!

      Man kann, will man, daß diese traurigen Umstände eingedämmt oder gar ausgeräumt werden, nur BLAU WÄHLEN, sonst ändert sich nie mehr etwas zum Besseren!

    • machmuss verschiebnix

      ... und weil Wien anders (rum) ist, sind hier auch die Slums nicht außen rum,
      sondern mitten drin.

  20. Politicus1

    Die Wiener ÖVP hat sofort nach Erscheinen des WZ-Artikels reagiert:
    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160213_OTS0024/bluemel-umfassende-und-vollstaendige-aufklaerung-bei-semmelweis-deal-gefordert

    "Wie auch schon beim Media Quarter Marx wurde hier ein Immobilien-Deal im Alleingang, ohne Ausschreibung und ohne echtes Bürgerbeteiligungsverfahren, mit dubiosen Immobilienpartnern (siehe Aliyev) eingefädelt und zum Schaden der Stadt Wien über die Bühne gebracht."

    "Bezeichnend sei, dass wieder einmal niemand dafür zuständig sein will und jeder die Verantwortung von sich wegschiebt."



    • Stupsi (kein Partner)

      Der Blümel hat zwar keine Ahnung und seine Truppe hat auch viele Jahre lang in dem Korruptionsrad mitgemacht aber er versucht halt wieder mal ein Lebenszeichen von sich zu geben.
      Sinnlos und zahnlos at best.
      Irgendwie erinnert mich der an die Comicfigur Ferdinand der Stier.

      Übrigens hat sogar die FPÖ Währing im Jahr 2013 keine Antwort auf offizielle Anfragen bekommen, warum sollte Ferdinand der Stier eine Antwort auf eine Presseaussendung bekommen?

      Zeit die ÖVP aufzulösen und die Truppe zum AMS zu schicken.

  21. machmuss verschiebnix

    Und wer die Umstände in Wien kennt, der ahnt auch, daß die
    blau-schwarz-pinken Opposition hier nicht so üppig bedacht wurde,
    wie in Kärnten, das Einzige was für's "Gosch'n halt'n" dabei raus
    schaut, sind zumindest KEINE Watsch'n



  22. Susanne

    Der studierte Biologe Häupl kennt sicher den mexikanischen Salamander Axolotl, welcher eine enorme Regenerationsfähigkeit aufweist, d.h. sich auch bei Fehlen eines seiner Gliedmassen wieder komplett entwickeln kann. Also: Abwarten!
    Auch da gilt:
    Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.



  23. Undine

    OT---aber das mußte ja einmal kommen: Selbst den DÜMMSTEN GRÜNEN dämmert es plötzlich, daß es auch ihre blonden Töchter erwischen könnte, von den so freudig willkommen geheißenen schutzsuchenden testosterongesteuerten jungen Moslems als Schlampen und Huren ---so der Sprachgebrauch in diesen moslemischen Kreisen!---sexuell mißbraucht zu werden, wenn in der NÄHE ein ASYLANTENHEIM bezogen wird! Mein Mitleid mit diesen grünen Vätern hält sich in Grenzen:

    "Ende der "Pippi-Langstrumpf-Politik": Grüner Professor hat Angst um seine blonden Töchter"

    https://www.unzensuriert.at/content/0020039-Ende-der-Pippi-Langstrumpf-Politik-Gruener-Professor-hat-Angst-um-seine-blonden?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief



    • simplicissimus

      Sofern sie Kinder haben.
      Viele kommen ja aus der Homo-, Lesben und Transgenderecke, da braucht man sich um Kinder nicht zu sorgen. Viele Heteros haben gar keine Kinder. Hauptsache die Kinder anderer Leute zahlen später die Pension.
      Manche dieser Grünlinge glauben auch allen Ernstes/haben geglaubt, die Massenimmigranten würden für ihre Pensionen sorgen.
      Ich unterdrücke ein "Muahahaha", sondern meine, die werden die Pensionen indirekt wegen ihrer Zuschußabhängigkeit verringern, sofern sie keine Arbeit finden. Und diese ist weit und breit kaum in Sicht.

    • logiker2

      mein Mitleid mit vergewaltigten Rot/Grünen Tusen hält sich ebenfalls in Grenzen, was man säht (wählt) erntet man eben.

  24. Politicus1

    OT: Mir fehlt etwas!
    KHG hatte in der Kärntnerstraße eine große Leuchtuhr montiert, die den Schuldenabbau Österreichs signalisierte.
    Mir fehlt eine Tage/Stunden-Uhr in der Herrengasse am Innenministerium, die herunterzählt, wann die 37.500 erreicht sind und Österreich die Grenzen dicht macht.

    Derzeit kommen täglich zwischen 1.000 und 2.000 aus Slowenien zu uns; aus Deutschland kommen täglich rund hundert Zurückgeschobene ..
    Ausgehend vom 1.1.2016 kann es sich eigentlich nur noch um Minuten handeln ...



    • simplicissimus

      .... STOPPP, 37.500 - Limit gerade erreicht!
      Wer sagt es Faymann?
      In ein paar Wochen stehen die 100.000 vor der Torattrappe mit Seitenteilen.
      Das versteh ich: Was dann, Herr Kanzler?
      Nehmen Sie dann einen roten Luftballon zum WELCOME mit?

  25. WFL

    Ist ja hochinteressant.... werde die WZ ab sofort mit anderen Augen lesen.
    Bitte in dieser Causa am Ball bleiben!



  26. Undine

    Wie viele Menschen lesen die "Wiener Zeitung"? Ich nehme an, daß es bestenfalls wenige tausend sind. Der "Rest" derjenigen, die diesen erstaunlich offenen Kommentar NICHT LESEN und somit auch keine Ahnung vom hochbrisanten Inhalt haben, ist überwältigend groß. Man wird nach dieser "Einmaligkeit" in der Berichterstattung wieder zur rot-grünen Methode zurückkehren, die Linken nur ja nicht anzupatzen.

    Zudem meine ich, daß es Kalkül gewesen ist, ein einziges Mal etwas Negatives über die Rathaus-Machthaber zu schreiben nach der Devise: "Seht, wie "gerecht" wir sind! Wir berichten auch über linke Vergehen, falls es solche überhaupt geben sollte"

    Daß die rot-grünen Rathaus-MachthaberINNEN (!) ordentliches Fracksausen bekommen haben, weil ihre "angeordnete Willkommenskultur" (ganz nach dem Muster der KIM-Lobhudeleien in Nord-Korea!) bei den Wienern ganz und gar nicht gut angekommen ist, erschreckt diese linken Rathaus-DiktatorenINNEN doch heftig---und die BP-Wahl steht vor der Tür!

    MMn ist der Kommentar in der WZ eine Beruhigungspille, die nur 1x verabreicht wird. In Wirklichkeit müßte es ja die erste Folge einer endlos langen SERIE über ROT-GRÜNE MACHENSCHAFTEN sein, die man aber nicht gewillt ist zu zeigen. Es bleibt beim "Pilot-Film"---und das war's dann schon. Aber meinetwegen sollen sie sich zerfleischen---die FPÖ müßte halt jetzt RICHTIG REAGIEREN!



    • simplicissimus

      Eine Chance für die FPÖ, ich hoffe, sie ergreift sie erfolgreich!

    • BlauesWunder (kein Partner)

      Ich fürchte, liebe Frau Undine, der ich ihre Kommentare immer sehr gerne lese, dass Sie mit Ihrer Einschätzung absolut richtig liegen und sich in Wien noch lange nichts merkbar zum Besseren wendet. Von der FP in Wien habe ich den Eindruck, dass sie nicht nur zu wenig aktiv ist, solche aufgelegten Elfer erfolgreich zu verwerten, sondern auch deswegen nicht reüssieren kann, weil sie den Platz in den linken Medien nicht bekommt.

  27. Politicus1

    die Griechin ist erstaunlich still in letzter Zeit ...
    kein Flankenschutz für den Michel ?



  28. socrates

    O.T. Vom echten Krieg, bei dem sich, dank Medien, niemand auskennt:
    Was ist mit den anderen Opfern dieses schrecklichen Krieges?
    Ich denke hier an den griechisch-orthodoxen Christen Moses Alkhassi, einen der letzten christlichen Geistlichen, die nach wie vor in Aleppo ausharren. Ihn habe ich Ende 2014 in Göttingen getroffen. Er ist nach Aleppo zurückgekehrt. Dort kümmert er sich nicht nur um Christen, sondern auch um muslimische Nachbarn. Die Kirche von Moses Alkhassi wird von den so genannten "moderaten" Islamisten täglich angegriffen. Die Kirche und die Menschen dort haben nicht genug Trinkwasser, Lebensmittel und Strom… weil diese "moderaten" Islamisten, die Zufahrtsstraßen nach Aleppo seit Jahren blockieren.
    Ich denke an die Drusen Frauen, Kinder und Alte, in der Bergregion "Simaq" in der Provinz Idlib, die von den "moderaten" Islamisten eingekesselt sind.
    Ich denke an die Assyrer/Aramäer, die von dem "Islamischen Staat" (IS) entführt und getötet worden sind, weil die "moderaten" Islamisten "weggeschaut" haben.
    Ich denke an den letzten Armenier von Afrin, im Nordwesten von Syrien, der aus Angst die Region nicht verlassen will, weil er als Armenier, nach 100 Jahre Völkermord - 100 Jahren des Leugnens, von "moderaten" Islamisten getötet werden könnte. In Afrin muss er, wie auch meine Mutter und eine Million Menschen, leiden, weil die türkische Regierung und die "moderaten" Islamisten die Grenzen und die Zufahrtsstraßen nach Afrin dicht halten und keine humanitäre Hilfe passieren lassen.
    Genau diesen "moderaten" Islamisten wollen nun der "Sultan von Istanbul" und der "Hüter der beiden Heiligen Stätten Mekka und Medina" mit NATO-Unterstützung zur Hilfe eilen. Als Reaktion auf Putins Intervention in Syrien auf der Seite des syrischen Regimes gegen die islamistischen Rebellen wollen Saudi-Arabien und die Türkei Bodentruppen nach Syrien schicken, um ihre sunnitischen "Glaubensbrüder und Schwestern" vor den Putins Bomben zu schützen.
    http://www.heise.de/tp/artikel/47/47406/1.html



  29. Politicus1

    Der KAV wagt es, dem Bürgermeister zu widersprechen!
    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtpolitik/800875_KAV-weist-Vorwuerfe-zurueck.html?em_cnt=800875&em_comment=1
    "Der KAV stellte allerdings fest, dass man bei freiwerdenden Grundstücken entweder die Wiener Standortentwicklung WSE mit der Erstellung von Nachnutzungskonzepten beauftrage oder den Leerstand an das Immobilienmanagement der Stadt Wien, Magistratsabteilung 69 melde."

    Ob er's noch lange aushält, der Häupl ....?



  30. A.K.

    Als ich
    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/top_news/800758_Verdacht-auf-Geldwaesche-bei-Immobilien-Deal-der-Stadt.html ,
    las, - Dr. Unterberger schreibt zurückhaltend für diesen Link
    Frontalangriff -
    dachte ich mir, die Genossen streiten aber nun wirklich. Der Titel der Tagebuchnotiz
    "Das ist Atomkrieg in SPÖ und Rathaus" beschreibt meinen Gedanken noch treffender.
    Bravo!



  31. Criticus

    Glaube nicht, daß von Ludwig eine Besserung zu erwarten wäre.Wäre dies der Fall, dann hätte Ludwig schon längst gegen Häupl und seine Damenriege opponieren müssen. Fürs Geld jedenfalls legt sich die rote Rathausschickeria wohl mit jedem noch so zweifelhaften "Ehrenmann " ins Bett.

    Beispiel Döbling :In Neustift am Walde sind türkische und russische Investoren eifrig am Werk, im Sieveringer Malerwinkel verfällt das Gasthaus zur Agnes- jetzt im Besitz eines persischen Investors-, auf der Hohen Warte dürfen die ach so sozialistischen Chinesen die Parkanlage der ehemaligen Andrassy-Stiftung verklotzen und das Zögernitzareal soll mit Hilfe von Geldern aus Syrien verbaut werden !
    Der Ausverkauf Wiens ist überall im vollen Gange !
    Für Döbling macht auch der "bürgerliche ", schwarze Bezirksvorsteher Tiller da noch begeistert mit !



  32. socrates

    Bei einer Kontoeröffnung muß auch Häupl selbst unterschreiben.
    Die Schwarzen sind sicher am Teil und daher ruhig.
    Wer sich mir Hunden (ÖVP) ins Bett legt wacht mit Flöhen auf ( SPÖ übernimmt die Taktik "Hackl ins Kreuz).



  33. Erich Bauer
  34. Ingrid Bittner

    Da fallen mir wieder nur zwei Oma-Sprüche ein:
    Der Fisch fangt beim Kopf zu stinken an und der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht.
    Es war ja nicht zu erwarten, dass der Sumpf so bleiben kann, wie schnell oder langsam die Wichtigen darin versinken, war allerdings nicht so klar.
    Und wie meinte doch der Bundespräsident Kirchschläger (wenn ich mich richtig erinnere, war er es) : die sauren Wiesen müssen trockengelegt werden.
    Tja , das war immer so und wird immer so sein, aber wie groß die sauren Wiesen derzeit in Wien sind, das kann sich ein normal denkender Mensch eigentlich nicht vorstellen.
    Wo alles, auch der kleinste Furz in minutenschnelle um die Welt geht, in Wien ist alles anders. Tarnen und täuschen und betrügen funktioniert offenbar immer noch
    oder vielleicht sogar immer besser.



  35. Le Monde

    Offenbar schweigen alle anderen Rathausoppositionspartein und stecken ebenfalls im Sumpf. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die totale Kehrtwende der "Krone", diese berichtete gestern in der Sonntagsausgabe nicht nur, dass laut Berechnungen der deutschen Wirtschaft die Völkerwanderung Deutschland in nur einem Jahr 50 Milliarden Euro kosten würde. Nimmt man den Schlüssel 1:10 dann ergibt das für das vor dem Staatsbankrott in ein Dritte-Welt-Land absandelte Österreich 5 Milliarden (nur in einem Jahr wohlgemerkt)! Auch der Frontalangriff auf die linke Schreigöre Wehsely dürfte dafür sprechen:

    http://www.krone.at/Wien/Wirbel_bei_Buergerversammlung_wegen_Fluechtlingsheim-Empoerung_in_Liesing-Story-495966

    http://www.krone.at/Wien/Schluss_mit_diesen_Asyl-Massenquartieren!-Berechtigte_Sorgen-Story-496076



  36. Josef Maierhofer

    Und noch wer könnte da profitieren, nämlich die 'Medieninhaber', die Grünen.

    Das allerdings wäre wohl noch der Wiener 'koalitionäre Gipfel' (der Wiener politischen Verkommenheit).

    Klar ist wohl schon, dass die 'Welcome-Gender-Homo-Trans-Hinüber Industrie' inzwischen so deutlich, sogar von den Wienern, angelehnt wird, dass sogar die ideologieverbohrte SPÖ das nicht mehr übersehen kann und nun, nachdem sie umfragemäßig 'am Bauch' liegt, wieder in den Ring um Wählerstimmen treten muss.

    Aber auch ein Herr Ludwig ist mit Wohnbaugeschäften beschäftigt, ob das nicht auch eine Überprüfung wert wäre ?

    Die FPÖ allerdings müsste diesen Skandal (und einige andere Wiener Skandale, von Wilhelminenberg über Steinhof - sowohl das ehemalige Steinhof Spital, wie auch die zugehörigen Steinhof Gründe, bis Kampusch, etc.) entsprechend werblich begleiten, damit das Ganze nicht einschläft, haben doch die Genossen so enorm viel Dreck am Stecken, etwa Schulden, Backleasing, Verpfändungen, etc., etc. Die Wiener sollen das alles erfahren, bevor sie wieder zur Wahl gehen.

    Ich würde mir wünschen, dass die SPÖ in Wien verliert und das alles dann aufgedeckt werden kann. Als Wiener reicht es mir ohnehin, was aus der linken Ecke alles kommt an Verderben für die Menschen hier. Man kann sich ja nicht einmal mehr auf die Straße wagen. Danke Ihr Linken zu Wien !



    • Bob

      Leider kann man nur aufdecken wenn die Medien mitspielen. Wird man totgeschwiegen, das wird derzeit mit der FPÖ betrieben, kann man wenig erreichen.

    • Josef Maierhofer

      @ Bob

      Es gibt ja noch Plakatwände und Social Media.

    • franz-josef

      Die wie gut geölt abgelaufene Zerschlagung und Umwandlung in Gugging - außer, daß unser Vorzeige-Wissenschafter Zeillinger sich recht bald von dem Projekt distanziert hat, verlief das Prozedere nachgerade auffällig unauffällig.

    • riri

      Plakatwände werden in Wien von der GESIBA verwaltet, und die gehört wieder der Gemeinde Wien. Das rote Imperium lässt nichts anbrennen.

    • Der Tetra

      riri:

      Fast richtig, es ist die GEWISTA (GEmeinde WIen - STädtische Ankündigungsunternehmung), die aber längst nicht mehr der Gemeinde gehört...
      Dafür zu ~13% dem Verband der Wiener Arbeiterheime....

      ...1993 an die Bank Austria gegangen Zum Stand 2010 gehören 67 Prozent der Gewista der JCDecaux Central and Eastern Europe Holding (an der auch die B&C Holding beteiligt ist). 33 Prozent der Gewista hält die PROGRESS Beteiligungsges. m.b.H.. 40 % der PROGRESS Beteiligungsges. m.b.H. hält die A.W.H. Beteiligungsgesellschaft m.b.H., die dem Verband der Wiener Arbeiterheime gehört - Geschäftsführer beider Gesellschaften ist Helmut Laska, Ehemann der ehemaligen Wiener Vizebürgermeisterin Grete Laska (SPÖ). Weiters befinden sich in leitenden Positionen zahlreiche Politiker der SPÖ Wien, unter anderem Landtagspräsident Harry Kopietz...

      siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Gewista#Name_und_Besitzverh.C3.A4ltnisse

    • simplicissimus

      Die FPÖ hat sicher wegen des Mediaboycotts ein enormes Handicap-
      Also boycottieren wir die Medien.
      Ich boycottiere Presse, Standard, Profil, News, Kurier, Österreich, Heute, Falter und lese praktisch nur mehr Krone, das (scheinbar?) kleinste aller Übel.

      Und das nach 45 Jahren Presse!

    • riri

      Der Tetra, vielen Dank für die Richtigstellung und Information. Die Verschachtelung des roten Imperiums, mit Verschleierung von Firmengebilden, das hat schon Grete Laska fast perfekt praktiziert (bis zum Pratervorplatz Desaster).

  37. simplicissimus

    Was es braucht, ist eine Opposition, die das nicht nur ausschlachtet, sondern es schafft, beide Hände in die Wunde zu stecken und sie aufzureißen, bis das ganze riesige Krebsgeschwür zutage tritt.

    Eine gewaltige Nagelprobe für die FPÖ.
    Wird sie sie bestehen?
    Kann sie sie bestehen?
    Wird sie sich darauf überhaupt einlassen?

    Bricht die rote Stinkmorchel tatsächlich revolutionär auf oder ist es eine geschickt gesteuerte Aktion Häupl und Wehsely zu entsorgen (man wird ja sehen, ob es später gerichtliche Konsequenzen gibt) und den Rest gut verdeckt zu lassen?

    Die FPÖ könnte jetzt beweisen, daß sie Wien in den Griff kriegen kann.

    Spannend.



  38. Bob

    Ich glaube das ist ein provozierter Schaukampf des roten Gesindels. Ein amtsmüder Vollkoffer geht in Pension, ein neuer Vollkoffer steigt als Retter wie Phönix aus der Asche. Die Opposition wird frohlocken, ändern wird sich nichts. Ein abgekartetes Spiel.



  39. dssm

    Wenn das wahr ist, dann ist das Ende der SPÖ als Volkspartei um die Ecke. Denn wenn man in Wien kein Steuer-Geld mehr 'kreativ' verwenden kann, dann bricht die ganze Maschine zusammen. Die ganzen schönen Pfründe und Posten, gut bezahlt, meist unnötig und mit völlig unfähigen Parteileuten besetzt, sind dann bald Geschichte. Dann kommt so viel Dreck zum Vorschein, da wird selbst der letzte Mieter von Wiener Wohnen argen Brechreiz verspüren.

    Das wäre die Chance für die FPÖ, jetzt nicht zum Übernehmen dieser Pfründe auszurücken, sondern zur Zerstörung. Leider sitzt nicht Haimbuchner in Wien; Strache wird weitermachen,wo die Häupls und Faymanns aufgehört haben.



  40. Erich Bauer

    Was für ein nettes Bild in diesem Zusammenhang... der "Atomkrieg". Da könnte man fast meinen, dass da die klammheimliche Überzeugung durchkommt einen "Atomkrieg" gewinnen zu können... Dös Unbewusste is a Hund... oder: Wie ich lernte die "Bombe" zu lieben...



  41. Politicus1

    Noch eine radikale Kehrtwende im roten Wien - im Wiener Schulbereich (Präsident des Stadtschulrates ist der Bürgermeister Häupl!):
    "Die erste Klasse mit Flüchtlingskindern entstand Anfang Jänner an der Volksschule Klettenhofergasse in Währing. 15 Flüchtlinge haben dort in Regelklassen Platz gefunden. Bei den nächsten 15, die gekommen sind, sei es nicht mehr anders gegangen, hieß es von der Schule. Sie sitzen jetzt in einer eigenen Klasse, geführt als Mehrstufenklasse.
    Im Vorjahr hatte die Stadt Wien noch betont, dass es keine Ausländerklassen, keine Zuwandererklassen und auch keine eigenen Deutschklassen geben werde."
    http://wien.orf.at/news/stories/2757671/

    Ob Häupl "g'schpiat", dass er nicht mehr lange der stellvertretende mächtige Parteivorsitzende neben Faymann sein wird. Einem Faymann, den er einst aus dem Rathaus in den Bund weggelobt hat?



  42. Politicus1

    das lässt ein bisschen hoffen - zum anderen Tagebuchartikel "Bares wird zum Staatsfeind".
    Ohne Bargeld braucht Häupl gar nicht mehr nach Singapur zu pilgern.
    Ohne Bargeld keine Korruption in Wien ...

    Wer weiß, vielleicht retten Häupl und seine StadträttInnen unser Bargeld ...



    • MSc

      Ja, sie integrieren es in Ihres. Dann erst wird es gerettet.

    • kritikos

      Zu Häupl ein kurzer Witz, vielleicht manchen Partnern noch nicht bekannt. In der Fastenzeit halten sich manche Menschen an das Fasten oder auch Diät. Kalorien holt man sich dann in flüssiger Form mit der Häupl-Diät.

  43. Leopold Franz

    Ein erfreulicher Ausblick zum Wochenbeginn, ich kann`s noch gar nicht glauben. Ob da jetzt die Qualitätszeitungen Kurier, Presse, Österreich, Heute usw oder gar unsere Qualitätsfernsehsender ORF, Puls4 usw aufspringen werden?



  44. El Capitan

    Die Geschichte ist schon erstaunlich. Immerhin hat die seinerzeitige Affäre Proksch auch einigen Roten den Kopf gekostet.

    Ich glaub's aber erst, wenn nicht nur Köpfe rollen, sondern der ganze Augiasstall tatsächlich ausgemistet ist.

    Wien ist ein unendlicher Korruptionsgenerator. Diese Maschine wird nicht von außen zerstört wie etwa durch Journalisten oder Staatsanwälesen. Der muss von innen verfaulen, und das wird leider noch dauern.

    Immerhin. Der erste Zünder ist hochgegangen. Wann kommt der nächste?

    Es ist erbärmlich, dass es eine parteieigene Bombe ist. Die Opposition scheint da zu schwach zu sein.



    • simplicissimus

      Wien war vor dreihundert Jahren schon ein Schlangen- und Korruptionsnest.
      Dieses "goldene" Wienerherz wird sich kaum schnell ändern.

  45. simplicissimus

    Die antiFaschistische, antiHeteronormative, antiSexistische, antiKapitalistische SelbstbedienungsPartei geht in einem Spaltpilz unter?
    Wie schade.
    Keine Sorge, es gibt noch die VerkommenePartei, welche die progressiven Errungenschaften schon lange übernommen hat und sie nun wütend verteidigen wird.



  46. oberösi

    ...andererseits: wenn alles nur ein Riesenmanöver unter Einbeziehung der WZ ist, um:

    a) die Hofübergabe auf Ludwig einzuleiten dadurch, daß Häupl, offensichtlich sowieso längst seines Amtes aus diversen privaten Gründen überdrüssig, "geopfert" wird.

    b) dadurch mit einem Schlag den Nimbus einer Saubermann-Partei zu bekommen und damit

    c) den Blauen als selbsternannten Saubermännern im Wiener Rathaus eine schwere Schlappe zuzufügen und

    d) als kalkulierten Kollateralschaden die wildfeministische Rathaus-Bagage samt familiären Anhang (den ewigen Prinzling Schieder et al.) zu diskeditieren und in Folge zu entsorgen für einen "bürgernahen Neustart" eben unter Ludwig.

    Gleichzeitig damit hätte man sich auch elegant der Proponenten der schwer in Mißkredit gekommenen refugees welcome-Folklore entledigt. Ein weiterer Schlag für die FP.



    • El Capitan

      Das Schlimme an Ihrer Anslyse: Es könnte etwas dran sein.

      In erster Linie geht's aber doch um ein Schlachtfeld a la Richard III. Wie die Sache läuft, entscheiden leider die Medien. Häupl könnte durchaus ohne Schaden rausnehmen und nur die Tussen putzt es.

    • HDW

      Ein derartiger Artikel wie in der WZ zur Stalinzeit, damals in der Pravda, hätte Verhör, Verurteilung und Genickschuss im Keller der Lubjanka, alles in einer Nacht bedeutet!
      In der SP Wien werden diese Figuren mit goldenen, arbeitsfreien Versorgungsposten belohnt! Das ist die Erklärung der Nachhaltigkeit der am längsten bestehenden SP, neidvoll beschielt von allen anderen Apparatschicks, auch und besonders von der Opposition die ja von der Umwidmungskorruption immer schon wusste!
      Ja, es ist eine Säuberung, ähnlich dem Häuten einer Schlange und dient nur dem Fortbestehen der Art, das weiß der Genosse Herr Doktor (c.Trotzky-Bronstein verächtlich über die wiener Austromarxisten - er hat jedenfalls statt einem golden handshake, einen Eispickel in den Schädel gerammt bekommen) Häupl sehr genau.
      Um die ganze Fymannsche Quotenweiberei samt femmininer Prinzlinge loszuwerden, traue ich ihm sogar zu die Sache selbst ins Rollen gebracht zu haben, für sich hat er vorgesorgt und wer von seinen Leuten wollte, den brachte er schon rechtzeitg in Sicherheit!

    • oberösi

      @ El Capitan und HDW

      Für die WZ ist sowas ein Haupttreffer, besser als jede Presseföderung. Steht doch dieses Blattl, in letzter Zeit zunehmend unter Druck wegen der Vollfinanzierung auf Kosten des Steuerzahlers, nun plötzlich als unabhängiges Medium da, das sich voll und ganz dem investigativen Journalismus verschrieben hat.

      Daß der Faymann zwar versagt, wenns ums Auffinden seines Maturazeugnisses geht, heißt noch lange nicht, daß er als Geldgeber der WZ nicht intrigieren und von der Merkel lernen kann - und sich seines ewigen Kronprinzen Schieders entledigt, der ihm eh längst auf die Nerven geht. Tut der doch noch gscheiter und intellektueller als er selbst. Und das geht nun gar nicht...

      Und wir? Wir sind nichts als das tumbe, staunende Publikum in diesem Königsdrama Shakespeare´schen Ausmaßes...

    • HDW

      @Oberösi
      Gut möglich, dass sie recht haben! Dann ist eben Faymann der Stalin-Klon. Der kommende Partesekretär hat jedenfalls "alle Macht den (Betriebs)Räten" schon delegiert.
      Wir tumben Wiener Ösis können uns wenigstens an den kommenden blutigen Ritterspielen erfreuen, wenn man Sinn für Humor hat! Eine Wohltat nach dem öden Krampfspässen von Stermann, Niavarani und co.

    • Haider

      Ich sehe darin weniger "einen Schlag gegen die FPÖ" sondern einen totalen Erfolg der FPÖ und damit der Wr. Bürger. Ausschließlich für Parteiinteressen zu arbeiten, dies ist das selbstverständliche Credo aller Marxisten! Die Bürger wissen schon, wo der Hammer hängt.

    • oberösi

      @ Haider
      Ihr Wort in Gottes Ohr!

  47. oberösi

    Kann mich efrinn nur anschließen. In Bedeutung und möglichen Konsequenzen noch gar nicht abzuschätzen.
    Häupl gegen Ludwig, das ist Brutalität!



    • machmuss verschiebnix

      Konsequenzen einer Spaltung des SPÖ-Kernes ?
      Na hoffentlich eine feste Ketten-Reaktion :)
      Vielleicht gibt's danoch a paar Schwuchtln weniger,
      es warat weg'n da Erderwärmung [ kudder ]

  48. efrinn

    .... daß ich DAS noch erleben darf ;-)






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