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Norbert Hofer - zurück ins eigene Lager

Lesezeit: 3:30

Haben noch vor kurzem freiheitliche Spitzenfunktionäre die Kandidatur von Ursula Stenzel als fix bezeichnet und für sie auch schon öffentlich Jubel verbreitet (wovon sich auch dieses Tagebuch bedauerlicherweise in die Irre führen hat lassen), so wird es nun doch nicht sie, sondern Norbert Hofer. Auch der dritte Nationalratspräsident ist zweifellos ein seriöser Mann, der im Falle einer Wahl den Job letztlich so wie seine Konkurrenten ordentlich machen würde.

Mit Hofer gibt es nun doch eine jugendlichere Alternative zum Klub der 70-Jährigen. Dabei hat der (fast) 45-Jährige selbst noch zu Jahresbeginn eine Kandidatur wegen seines Alters als zu früh ausgeschlossen. Was ihm jetzt zweifellos in 25 Interviews vorgehalten wird.

Was gegen ihn spricht, ist weniger das parteiinterne Chaos vor der Nominierung – das stark dem der ÖVP vor der Khol-Nominierung ähnelt – als die Tatsache, dass Hofer jetzt offensichtlich vor allem seines freiheitlichen Stallgeruchs wegen der Ex-Bezirksvorsteherin vorgezogen worden ist, die ja erst im Vorjahr zur FPÖ übergewechselt ist. Die Parteibasis fremdelt bei ihr so stark, dass die Partei nun doch zu Hofer übergewechselt ist. Das zeugt nicht von sonderlicher geistiger Offenheit, sondern Lagermentalität.

Damit haben vier Parteien Kandidaten im Rennen, die zu 200 Prozent parteiloyale Karrieren hinter sich haben. Jeder von ihnen wird es nicht nur schwer haben, diesen Partei-Stallgeruch loszuwerden, sollte er gewählt werden. Etwa Heinz Fischer ist das nie gelungen; er verbreitet diesen Stallgeruch heute noch genauso wie vor seinem Amtsantritt vor zwölf Jahren. Jeder von ihnen wird es auch im Wahlkampf schon schwer haben, über das eigene Lager hinaus Wähler anzusprechen.

Gewiss: Die Unterstützung für die FPÖ ist derzeit bei allen Umfragen deutlich größer als für Schwarz, Rot und Grün (von den restlichen Gruppierungen ganz zu schweigen). Aber zugleich ist die fundamentale Aversion gegen die FPÖ unter den anderen Österreichern noch immer deutlich stärker als die Abneigung gegen Rot, Schwarz und seit einiger Zeit auch Grün bei den jeweils nicht diese Parteien wählenden Landsleuten. Und das dürfte Hofer in einem zweiten Wahlgang, wo er ja die Mehrheit aller Wähler braucht, auf den Kopf fallen.

Es ist eher offen, ob die FPÖ das noch verhindern kann, indem sie jetzt den Österreichern den freundlichsten und mildesten Freiheitlichen präsentiert, den diese je gesehen haben. Hofer wird in etlichen Nicht-FPÖ-Wählern die Frage aufkommen lassen, was denn an der Partei so schrecklich sein soll. Umgekehrt hätte Ursula Stenzel sicher einen viel lauteren, viel „freiheitlicheren“ Wahlkampf im Stile von H.C. Strache geführt.

Da in Österreich die Aversion gegen - alle - Parteien heute so groß ist wie noch nie, müsste das eigentlich gute Chancen für Irmgard Griss ergeben, die einzige echt parteifreie Kandidatin. Jedoch hat gerade sie bisher im Wahlkampf enttäuscht. Sie tritt körpersprachlich suboptimal auf; sie kann keine konkreten Inhalte präsentieren; sie kann nicht emotionalisieren, sondern verbreitet kluge Leitartikel (zugegeben: In Österreich auch schon eine Seltenheit); sie kommt kaum über das Milieu bürgerlicher Salons hinaus; sie argumentiert zu juristisch, und sie hat nicht begriffen, dass es ohne kantige Besetzung des Völkerwanderung-Themas Null Chancen gibt, die Mehrheit der Österreicher für sich zu gewinnen.

Sympathisch an Hofer ist, dass er sich sehr für die Behinderten engagiert hat, nachdem er selbst nach einer Sportverletzung körperliche Beeinträchtigungen davongetragen hat. Umso mieser ist, dass ein SPÖ-Angestellter ihn vor kurzem in den sozialen Netzen mit einem „Krüppellied“ verhöhnt hat.

PS: Die Staatsanwaltschaft kann’s nicht lassen: Sie hat – angestachelt durch eine der von der SPÖ bestochenen Zeitungen – schon wieder ein Verfahren gegen zwei freiheitliche Politiker wegen geschmackloser Bemerkungen eingeleitet, die in einem liberalen Rechtsstaat aber in keiner Weise gerichtlich verfolgt werden dürften. In einem liberalen Rechtsstaat halt . . .

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2016 14:06

    VdB DARF NICHT BP werden! Jeder andere Kandidat ist mir mehr od. weniger egal, sogar den Hundstorfer könnte ich noch ertragen, aber nicht den Ökokummerl.

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2016 13:41

    Hundsdorfer und van der Bellen NEIN.
    Die anderen drei JA.

    Punkt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2016 14:57

    Norbert Hofer hat mehr Chancen als Ursula Stenzel.

    Norbert Hofer wäre sicher ein besserer Bundespräsident als alle anderen Kandidatinnen, der ausnahmsweise einmal ein Präsident der Österreicher sein will.

    Ob seine Konkurrenten ihren Job ordentlich machen würden, das bezweifle ich sehr, van der Bellen möchte am liebsten Österreich abschaffen, von der Landkarte verschwinden lassen, für Herrn Khol gehört der Islam und die heimische Unterwerfung zu Österreich, Herr Hundstorfer will Mindestsicherung Österreichs für die ganze Welt, Frau Griss scheint die Präsidentin der Homosexuellen werden zu wollen und die Neutralität Österreichs abschaffen und alle Konkurrenten von Herrn Hofer wollen mehr Zuwanderer, während Norbert Hofer als einziger sagt, wir müssen auch sagen können, das Boot ist voll, während Norbert Hofer ein aktiver Präsident sein will und einer für die Bürger Österreichs, der er bei Entscheidungsfragen auch befragen will.

    Ich glaube, da sehen alle anderen Kandidaten blass aus dagegen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2016 14:32

    Ich habe große Sorgen, dass Khol, Hofer und Griss die Stimmen der Bürgerlichen und Konservativen auf sich verteilen und dadurch die beiden Linkskandidaten, die bisher pro Völkerwanderung stehen, begünstigen. Vor allem dann - was Gott verhindere - wenn nur mehr die beiden Linkskandidaten in die Stichwahl kommen. Womöglich ein Grüner als Bundespräsident; ich denke, dann muss ich wohl auch noch die Koffer packen...

  5. Ausgezeichneter Kommentatorstefania
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2016 14:56

    Gerade sein Jugend wird Hofer (hoffentlich) nützen. Der ewigen Greise ist man ohnehin schon überdrüssig.
    vd.Bellen-überparteilich-ein Witz-unwählba
    Hundsdorfer -glaubt noch immer, dass er die Anwesenheitsliste unterschrieben hätte.als er den Streikfonds verpfändete-umwählbar
    Griss-wirkt mir zu hascherlhaft und farblos
    Khol ist mir zu ausgefuchst.Außerdem stört mich seine Rede an die Islamische Jugend (googeln)

    Daher für mich eindeutig der sympathische Hofer.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2016 14:44

    AU irrt schon wieder. Nicht Freiheitliche Spitzenfunktionäre haben Stenzel als fixen Kandidaten bezeichnet, sondern die Journalisten. Hofer ist trotz seiner Jugend ein hervorragender Kandidat (beim Aussenminister Kurz hat das eigenartigerweise keinen gestört). Und das Argument, er wäre zu wenig bekannt gilt auch nur für Menschen die sich für Politik überhaupt nicht interessieren.
    Die Schlammwefer stehen auch schon in den Startlöchern, ist er doch bei einer Burschenschaft.
    Für mich ist er der einzig wählbare und liberale Kandidat.

  7. Ausgezeichneter Kommentatordifferenzierte Sicht
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2016 13:25

    Na also, eine kluge Entscheidung. Schön, dass er sich doch noch überreden ließ.Er ist der Beste nach Moser.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMinze
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2016 14:08

    Jedem Wähler sollte klar sein: Wenn vdB gewinnt, wird es 2018 keinen blauen Kanzler geben, egal wieviele Stimmen die FPÖ bekommt. Und wenn nicht einmal 2018 eine zuwanderungskritische Partei in der Regierung sitzt und dringend notwendige Maßnahmen ergreift, können wir Österreich vergessen. Noch ein paar rot-grüne Jahre mit offenen Grenzen sind unser Ende. Werden das die Österreicher kapieren? Können das die Blauen kommunizieren?


alle Kommentare

  1. fewe (kein Partner)
    31. Januar 2016 04:53

    "ManderInnen s ischt Zeit!" ;-)

  2. fewe (kein Partner)
    31. Januar 2016 03:53

    Norbert Hofer ist schon gut, der macht einen vernünftigen Eindruck. Ihm fehlt jedenfalls dieses rückgratlose Dienstboten-Mentalität, jeden gleich wegen einer Geschmacklosigkeit zu verklagen.

    Jemandem parteipolitische Einseitigkeit zu unterstellen, finde ich aber nicht angemessen. Das sieht man erst bei Ausübung des Amts. Bei Fischer war das mehr zu erwarten als bei Hofer oder sonstwem.

    Mir sind eigentlich alle Kandidaten recht außer van der Bellen und Hundsdorfer. Die charakterlich Schwachmatiker, höflich formuliert. Hundsdorfer weiß nicht einmal, was er unterschreibt. Der müsste eigentlich entmündigt sein oder hinter Gittern.

  3. Segestes (kein Partner)
    30. Januar 2016 20:15

    An dieser Entscheidung ist zu erkennen, dass die kollektive Blödheit der Freiheitlichen durchaus jener der anderen Parteien gleichkommt.
    Stenzel hätte vor allem bei den Älteren punkten können, also genau der Gruppe, die dieses lächerliche Demokratie-Placebo namens Bundespräsidentenwahl noch ernst nimmt und brav ihr Kreuzerl macht.

    • fewe (kein Partner)
      31. Januar 2016 03:59

      Ich finde Stenzel auch gut. Aber in der aktuellen Situation hat vielleicht ein Kandidat eher Chancen, dem man die Linie der FPÖ eher zutraut; als Gegengewicht zur Regierung mit ihrer Umvolkungsagenda.

      Bei Fischer sieht man ja, dass die Regierung problemlos Gesetze brechen kann ohne seinen Einspruch.

  4. Hegelianer (kein Partner)
    30. Januar 2016 15:12

    Von Irmgard Griss "kantige" Aussagen zur Migrationsthematik zu erwarten, ist zu viel verlangt. Eine Frau, die Spitzenjuristin ist (war), wird sich z.B. nie und nimmer für Obergrenzen einsetzen können, die nach derzeitigem internationalen Recht klar rechtswidrig sind. Das geht im Kern gegen ihre juristische Ausbildung, gegen ihr juristisches Ethos, aber auch gegen das Amt des Bundespräsidenten an sich, das ja derzeit von einem Verfassungsjuristen vertreten wird. Wollte Griss sich z.B. für eine Obergrenze starkmachen, müßte sie sich gleichzeitig für einen EU-weiten Verteilungsschlüssel und also für eine Ausweitung von EU-Kompetenzen aussprechen - was auch kein populäres Sujet ist.

    • fewe (kein Partner)
      31. Januar 2016 04:03

      Für Obergrenzen gibt es keine Gesetze, es gibt aber auch keine Gesetze irgendjemanden hereinzulassen.

      Welches Gesetz soll das denn bitte sein. In der EMRK ist nur geregelt, wie mit Asylanten zu verfahren ist, aber nicht, nach welchen Kriterien sie aufzunehmen sind. Abgesehen davon, sind die allermeisten "Flüchtlinge" doch Kriegsflüchtlinge (Desserteure) oder Wirtschaftsflüchtlinge, die beide keinerlei Anspruch darauf haben, irgendwo einzureisen.

  5. Minze (kein Partner)
    30. Januar 2016 14:08

    Jedem Wähler sollte klar sein: Wenn vdB gewinnt, wird es 2018 keinen blauen Kanzler geben, egal wieviele Stimmen die FPÖ bekommt. Und wenn nicht einmal 2018 eine zuwanderungskritische Partei in der Regierung sitzt und dringend notwendige Maßnahmen ergreift, können wir Österreich vergessen. Noch ein paar rot-grüne Jahre mit offenen Grenzen sind unser Ende. Werden das die Österreicher kapieren? Können das die Blauen kommunizieren?

    • Undine
      30. Januar 2016 22:52

      @Minze

      **********************!

    • fewe (kein Partner)
      31. Januar 2016 04:59

      Ja, vor allem auch deswegen, weil van der Bellen ja gesagt hatte, dass eine Stimme für ihn auch bedeutet, dass man die FPÖ nicht in der Regierung haben will. Obwohl das freilich pervers ist, sähe er das dann so als Auftrag. So kann man die Demokratie mit Mitteln der Demokratie und ein bisschen Verdrehen der Tatsachen aushebeln.

  6. Tatsache (kein Partner)
    30. Januar 2016 13:12

    Die EINZIG SINNVOLLE Alternative wäre, diese Augenauswischerwahl eiskalt "links" liegen zu lassen. Da es in diesem schönen, aber leider zur Zeit trostlosen Land noch leider mehr als genug "Denker" - etwa von 12h bis Mittag - gibt, die glauben, ohne dieses hehre Amt nicht auszukommen, - könnte - vielleicht(!) mit Hofer noch Schlimmeres vermieden werden.
    Mehr ist dazu nicht zu sagen...

  7. Ambra
    29. Januar 2016 22:59

    Wenn ich alles andere beiseite lasse und mir nur vorstelle, wie jeder der Kandidaten am internationalen Podium wirken würde, bin ich sicher, daß Hofer den besten Eindruck macht. Ebenso wie vermutlich schon sein Englisch weit besser ist als das der anderen, da eine andere Generation. Und da die Position eine repräsentative ist, sind Auftreten, Kultur, Sympathie und Sprachkenntnisse wohl sehr wichtig und jedenfalls wichtiger als irgendeine Parteizugehörigkeit.

  8. Sensenmann
    29. Januar 2016 13:10

    Was haben wir zur Auswahl?

    Da wären einmal eine Täterin im Talar mit schnellem Aktenschredder (derlei "gelobte" Gestalten hatten wir schon in Ministerpositionen mit mäßigem Erfolg, wie erinnerlich), ein Ökobolschewik, der an uns am liebsten den Morgenthau-Plan vollstrecken würde, ein reiner Bolschewik, dessen Unfähigkeit zum Himmel schreit und der aus dem geschützten Bereich nie hinausgekommen ist und einen schwarzen Sozi und Islamversteher, der allerdings diesem Buschek noch zu wenig bolschewikert ist, was als Einziges für ihn spricht.

    Ob der Hofer irgendwas weiterbringen wird, ist die Frage.
    Es kann als sicher gelten, daß er in die Stichwahl kommt. Und zwar schätze ich gegen den Ökobolschewiken. Und da stehen die Chancen nicht schlecht, daß er es schafft.

    Aber dann? Welcher FPÖler hatte jemals den Willen zur Macht?
    Wird er das tun, was eine Mehrheit will, nämlich diese Dilettantenbande von Regierung samt und sonders zum Teufel jagen und Neuwahlen ausschreiben? Wird er dann einmal gnadenlos mit gleicher Münze zahlen, wie es die linken Amtsinhaber bisher taten und jeden unfähigen Sozi-Bewerber auf ein Ministeramt ablehnen und der ganzen linken Bande bei jeder Gelegenheit die Leviten lesen?

    Ich fürchte nicht. Dabei bräuchten wir dringender denn je einen Präsidenten, der ALLE Befugnisse seines Amtes bis zur äußersten Kante ausschöpft!
    Ob der Hofer das kann?

    Ich habe meine Zweifel! Aber so wie es ausschaut, muss ich ihn wählen.
    Auf jeden Fall halte ich ihn für einen anständigen Menschen der vernünftige Ansichten hat - das ist mehr, als man von 90% der österreichischen Politiker bolligerweise erwarten darf.
    Pluspunkte sind seine kritischen Haltungen zum Islam, zur Einwanderung und zu TTIP - und natürlich daß er einstmals diesen Fischer als das bezeichnet hat, was er ist: Einen Kommunisten.

    • Riese35
      29. Januar 2016 14:47

      Eine ausgezeichnete Analyse! Sehe sehr ähnlich. Und es fehlen in der Aufzählung auch nicht die beiden großen Hürden, die es zu überwinden gilt:
      a) In der Endrunde VdB schlagen
      b) Dann einmal im Amt den Mut haben, dieses auch mit den notwendigen Taten auszuüben.

      Aber selbst bei der Frage, ob Hofer überhaupt in die Endrunde kommt, bin ich mir nicht ganz sicher. Im schlechtesten Fall zieht er gerade so viele Stimmen auf sich, daß er weniger ideale Alternativen verhindert, dann aber in der KO-Runde selbst unterliegt. Ich halte unser Wahlvolk leider nur in vernachlässigbaren Größenordnungen für fähig, Situationen wie jene, die der Evangelist Matthäus im 7. Kapitel Vers 15 beschrieben hat, zu durchschauen. Das hat man bei der Wien-Wahl an den schwarzen Döblinger Regimentern gesehen. Und der Völkerwanderungsschuh drückt leider noch zu wenig. Bis dahin wird unser Regime seinen Unterthanen noch viel Sand in die Augen streuen. Der Schuß kann sehr leicht nach hinten losgehen: je besser Hofer abschneidet, desto höher die Siegeschancen VdBs, und zwar dann, wenn Hofer sehr viele Stimmen auf sich vereinen kann, aber gerade nicht hinreichend viele, um VdB zu schlagen. Wahlentscheidend sind nicht wir, sondern die relativ kleine (oder auch größere) Wählerschicht, die möglichst wenig Wirbel will und daher neben einem "konservativen" Kandidaten durchaus auch VdB-affin ist. Die, die eine fundierte, festgefahrene Überzeugung haben so wie wir, spielen kaum eine manövrierbare Rolle.

      Bei uns in Österreich kommt dann auch noch, insbesondere bei traditionell denkenden Personen, dazu, daß wir wahlarithmetisch mit kontinuierlichen Parametern umzugehen gewohnt sind, aber für die extrem unstetige KO-Mathematik "alles oder nichts" unter oder über einem gewissen Schwellenwert kein Verständnis aufbringen. Mathematisch und wahlarithmetisch gehen die Linken leider viel überlegter und berechnender vor.

      Wer auf einen hohen Berg klettern möchte, kann schnell auch sehr tief fallen. Ich hoffe, daß die FPÖ mit Hofer dazu die nötige Ausrüstung besitzt. Denn der Sturz kann sehr tief und folgenschwer sein, und mit dem Antreten von Hofer besteht die Möglichkeit, daß sich die FPÖ den Eintritt in eine Regierung auf Jahre in die Zukunft verbaut. Ob das die Sache wirklich wert ist?

  9. simplicissimus
    29. Januar 2016 05:39

    Der Mann scheint gut zu sein, er hat meine volle Unterstützung.

    Ich glaube allerdings, daß er weniger bekannt ist, als die anderen und zu spät aufgestellt wurde. Unnötiger Fehler.

    Man wird sehen.

    • Charlesmagne
      29. Januar 2016 11:11

      Werde ihm aber trotzdem meine Stimme geben, weil ich sonst fürchte, dass den Linken in die Hände gespielt würde, die ihre Kandidaten in die Stichwahl brächten, da sich die Konservativen kannibalisieren würden.

    • Riese35
      29. Januar 2016 14:59

      @Charlesmagne: Genau diese Argumentation ist wahlarithmetisch ein Unsinn. Die "Konservativen" kannibalisieren sich, wenn sie ihre Stimmen so auf möglichst viele Kandidaten verteilen, sodaß dann keiner in die Endrunde kommt. Die Strategie kann nur lauten, die Stimmen auf möglichst wenige Kandidaten zu verteilen, damit EINER gestärkt hervorgeht, und daß dies einer ist, der in der Endrunde mehrheitsfähig ist. Hofer zu wählen hat nur dann Sinn, wenn man beide Fragen mit JA beantwortet, d.h.
      a) Hofer schafft in der 1. Runde den 1. oder 2. Platz
      b) Hofer schafft in der 2. Runde den 1. Platz (vor allem gegen VdB).
      Glauben Sie das? Ich lasse mich gerne überzeugen, nur habe ich noch keine diesbezüglichen Stellungnahmen gehört.

  10. Maria Kiel
    29. Januar 2016 01:30

    Hofer hat mir heute beim Interview SEHR gut gefallen, sehr souverän, sehr angenehme Ausstrahlung. Könnte allerdings sein, dass er für das Stimmvieh zu kultiviert ist. Ich halte selbiges (das Stimmvieh) glatt für fähig den Vanderwuff zu wählen, weil er so "seriös" ist und so gefällig vor sich hin säuselt; dieser Wolf im Schafspelz hat es ja immer schon hervorragend geschafft seine tatsächliche Österreichfeindseligkeit zu verbergen vor den Augen all jener, die sich nicht explizit mit den Hintergründen befassen - und das sind halt leider die "mehreren".
    Ich werde mir bissl schwer tun mit der Entscheidung zwischen Kohl und Hofer, gerade weil sie so verschieden sind; und leider fehlt es keinem von beiden an trockenem Humor, das ist also auch keine Entscheidungshilfe.
    P.S. Bitte an den captain: niiicht das Wort "suboptimal" hier einsickern lassen - GERADE HIER NICHT, dem heiligen Gral gepflegter Wortkultur

    • Charlesmagne
      29. Januar 2016 11:13

      Siehe meine Antwort oben. Vielleicht eine Entscheidungshilfe?

    • Sensenmann
      29. Januar 2016 13:17

      Die Analyse ist zutreffend. Ich schätze daß der Ökobolschewik es schaffen wird, in die Stichwahl zu kommen, denn der normale Östertrottel hat ein Faible für leicht verrattelte Professorentypen mit Linksdrall und Allerweltsgeschwurbel, die sich den Anstrich des Bürgerlichen geben. Wenn das Endspiel linker Rattler gegen kultivierten Hofer lautet, wird Hofer gewinnen.

    • Riese35
      29. Januar 2016 15:11

      @Sensenmann: >> "Ich schätze daß der Ökobolschewik es schaffen wird, in die Stichwahl zu kommen, denn der normale Östertrottel hat ein Faible für leicht verrattelte Professorentypen mit Linksdrall und Allerweltsgeschwurbel, die sich den Anstrich des Bürgerlichen geben."

      ;-)))) Sehr treffend ausgedrückt. Genau so schätze ich unsere Wählerschaft ein. Und deshalb halte ich es für den wichtigsten Punkt, jemanden in die 2. Runde zu bringen, der gegen VdB gewinnen kann. Wird das Hofer sein?

      Wenn man davon überzeugt ist, dürfte sich nichts mehr um die Frage drehen, ob Hofer ein geeigneter oder guter Bundespräsident wäre, sondern nur mehr, ob und mit welchen Wählerkreisen er diese Wahl gewinnen könnte. Schluß der Debatte, ob Hofer gut ist oder nicht. Eröffnung der Debatte, wie und mit wem Hofer gewinnen kann.

      Kann man diese Frage allerdings nicht mit JA beantworten, dann sollte man sich Alternativen durchüberlegen. Hofer nicht als Bundespräsident, dafür dann aber in einer Regierung, wäre auch keine so schlechte Variante. Dann muß man aber jetzt VdB verhindern.

    • Undine
      29. Januar 2016 20:09

      Im Zweifelsfall auf jeden Fall Norbert HOFER die Stimme geben! Was hätte uns denn der alte verbrauchte KHOL zu bieten? Nichts, rein gar nichts! Sein Faible für die jungen Moslems müsste alle abhalten, ihm die Stimme zu geben. Norbert Hofer ist ihm zudem charakterlich haushoch überlegen!

  11. Undine
    28. Januar 2016 23:09

    Die linke Schmutzkübelkampagne wird nicht ausbleiben, das steht fest. Zunächst wird einmal ---vielleicht sogar schon morgen anläßlich des "Akademiker-Balls", wo sich wieder der linkslinke MOB austoben wird. Da wird garantiert massiv gegen den BURSCHENSCHAFTLER Norbert HOFER in voller Lautstärke GEHETZT werden.

    Burschenschafter BEKENNEN FARBE, d. h., daß sie in einem Land wie Österreich, in dem nur auf dem Papier Meinungsfreiheit herrscht, eine gehörige Portion MUT brauchen, da sie als Burschenschaftler nur mit beruflichen NACHTEILEN zu rechnen haben. Burschenschaftler also zeigen Rückgrat---eine Eigenschaft, die leider im Schwinden ist, für einen guten Politiker aber eine Grundvoraussetzung sein müßte.

    Und dann gehe ich jede Wette ein, daß die Linken den Rat ihrer hochbezahlten Spindoktoren wie immer befolgen werden, am Donnerstag oder Freitag vor der Wahl via ORF eine VERLEUMDUNG auszustreuen, die in der kurzen Zeit bis zur Wahl den Betroffenen (das sind immer FPÖ-Kandidaten!) keine Gelegenheit mehr gibt, die Unschuld zu beweisen.

    Ich wünsche Norbert HOFER viel Glück im Wahlkampf!

  12. Politicus1
    28. Januar 2016 21:42

    wer sicher gehen will, die FPÖ einmal regieren darf, muss anscheinend jetzt Hofer wählen.

  13. Undine
    28. Januar 2016 20:39

    Mit Norbert Hofer kommt endlich wieder ein bißchen Spannung, ja, sogar etwas Hoffnung in die bisherige eingefahrene Anti-Österreicher- Politik!

    • Undine
      28. Januar 2016 21:10

      "Klare Absage an Fairness-Abkommen
      Norbert Hofer wird während des Wahlkampfs weiter Dritter Nationalratspräsident bleiben. Dem vorgeschlagenen Fairness-Abkommen unter den Kandidaten erteilte Hofer eine klare Absage. Die anderen können auch gerne auf Inserate verzichten, er wolle nur fair der Gesellschaft gegenüber sein."

      Van der Bellen hat leicht reden, denn für ihn macht der ORF pausenlos GRATIS-WERBUNG! Von den Mitbewerbern dann zu fordern, auf teure Plakat- und Inseratenwerbung zu verzichten ist Heuchelei zur höchsten Potenz. Van der Bellen, der faule Sack, ist hinterfotzig und gefährlich---ein Wolf im Schafspelz. Von Toleranz nicht die leiseste Spur!

    • Charlesmagne
      29. Januar 2016 11:18

      Dass er Nationalratspräsident bleiben will, wird ihm sicher in der auch von linken Journalisten bedienten Neidgenossenschaft sicher vorgeworfen werden. Was aber geflissentlich verschwiegen wird ist, dass alle seine Mitbeweber in einem Alter sind, dass sie, falls sie nicht gewählt werden, Pensionsansprüche haben, von denen fast jeder Österreicher nur träumen kann

    • Sensenmann
      29. Januar 2016 13:19

      @Undine:
      "Van der Bellen, der faule Sack, ist hinterfotzig und gefährlich---ein Wolf im Schafspelz. Von Toleranz nicht die leiseste Spur!"

      Hihi!

      Chapeau! Besser kann man einen Ökobolschewiken gar nicht definieren!***************************************

    • Riese35
      29. Januar 2016 15:17

      @Undine: SIe zitieren auch schon die Hl. Schrift, konkret Matthäus 7/15? ;-))))

      Wenn man nur will, kann man dort sehr viel finden! Leider zitieren unsere Bischöfe nur mehr jene Stellen, die sich 1:1 in den "Menschenrechten" finden. Alles andere wird eliminiert.

    • Undine
      30. Januar 2016 22:59

      @Riese35

      Da haben Sie mich neugierig gemacht und Google hat mir geholfen:

      "Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe."

  14. Brigitte Imb
    • Cato
      28. Januar 2016 17:17

      Das schlägt dem Fass den Boden aus ! Geradezu unglaublich!

      Wenn das stimmen sollte, dann hat HC Strache - und ich nehme an gemeinsam mit Kickl - in dieser heiklen Frage wieder die richtige Entscheidung getroffen!

    • El Capitan
      28. Januar 2016 18:02

      Das ist kein Fake?
      Noch dazu in "heute".

      Das muss ein Schock sein für Betroffenheitsindustriellen.

    • riri
      28. Januar 2016 18:38

      Fairness-Abkommen = Vertuschung - Packelei - Korruption = SPÖ-ÖVP-GRÜNE

      Van der Beller: einen vom Volk gewählten FPÖ Politiker werde ich nicht angeloben.
      Und unterschreibt ein Fairness-Abkommen!
      Geht's noch hinterfotziger?

    • differenzierte Sicht
      28. Januar 2016 18:56

      Zu ernst würde ich dieses Ergebnis nicht nehmen, ich habe gerade 4x hintereinander abgestimmt, vorher immer brav aussteigen. Aber trotzdem ist das, was da aufscheint, erstaunlich.

    • Patriot
      28. Januar 2016 20:38

      Zu schön um wahr zu sein. Da hat die Facebook-Seite von HC-Strache mit ihren 315000 "followern" einen kleinen Aufruf gestartet:

      Unterstützen Sie bitte in dieser Umfrage unseren Bundespräsidentschaftskandidaten Norbert Hofer.

      http://www.heute.at/…/Hofer-Mache-kein-Fairness-Abkommen-mi…

    • F.V. (kein Partner)
      30. Januar 2016 14:17

      Der Vorschlag van der Bellens für ein Fairness-Abkommen scheint mir von der Art zu sein, wie der Ruf: "Haltet den Dieb!" in den Märchen von 1000 und einer Nacht.

  15. Cato
    28. Januar 2016 16:09

    Norbert Hofer ist ein ausgezeichneter Kandidat scheint mir. Charakterlich makellos - soweit das via Medien beurteilbar ist - und politisch mäßigend und verbindlich im Ton aber fest in den Grundsätzen. Er könnte ein frischer Gegenpol zu den drei etwas verlegen wirkenden Herren sein. Und notabene auch als Gegenpol zu Frau Dr. Griss die ausdrücklich Respekt und Hochachtung verdient.

    Gleichwohl bin ich auch von Ursula Stenzel überzeugt. Wenn es stimmen sollte, dass die Parteibasis nicht genügend Zustimmung gegeben haben sollte, so wäre das ein Zeichen mangelnder Öffnung für breitere Wählerschichten. Und das hat die FPÖ notwendig, will sie längerfristig die Nr. 1 in Österreich bleiben.

    Ursula Stenzel hat charakterliche Festigkeit bewiesen. So ist sie dem Linksruck der ÖVP nicht gefolgt und hat unbeirrt und unter starkem politische Gegenwind in der ÖVP ihre Positionen vertreten. Positionen, die in vielen Grundsatzfragen jenen der FPÖ entsprechen. Sie ist keine einfache und biegsame Politikerin, die ihre Grundsätze tagespolitischen Opportunitäten anpasst. Eben das hat ihr in der ÖVP keine Freunde gebracht. Sie ist stets eine engagierte Kämpferin für ihre Grundsätze gewesen. Und das benötigt Österreich.

    In ihrer festen gesellschaftspolitischen Grundhaltung hat sie inhaltlich freiheitliche Grundsätze vertreten. Nicht in allen Punkten möglicherweise - aber in den essentiellen Fragen der Zukunft dieses Landes und Europas. Ihre persönliche Lebensgeschichte und ihre Herkunft hätten sie zu einer hervorragenden Vertreterin Österreichs gemacht.

    So ist Ursula Stenzel Respekt und Wertschätzung entgegenzubringen - nicht zuletzt auch im Hinblick auf die gezeigte Unterstützung für Norber Hofer als Präsidentschaftskandidaten . Der FP-Basis doch ein Nachdenkprozess zu empfehlen - sollten die Medienberichte über Widerstand der Parteibasis stimmen.

    HC Strache - ob geliebt oder ungeliebt - hat in dieser Situation ein beachtenswertes politisches Geschick bewiesen...

    • Sensenmann
      29. Januar 2016 13:27

      Die Beurteilung von Frau Stenzel teile ich. Für Sie gab es nur eine Antwort auf die Linkswende der ÖVP: Dorthin zu gehen, wo sie ihre Ideale noch am ehesten vetreten sieht. Wahltaktisch ist die Festlegung auf Hofer aber besser, denn die "grande dame" kommt in der breiten Masse nicht so gut an. Hofer hat die Aura des Anpackers und das Volk liebt Stärke vor Allem.

  16. Josef Maierhofer
    28. Januar 2016 14:57

    Norbert Hofer hat mehr Chancen als Ursula Stenzel.

    Norbert Hofer wäre sicher ein besserer Bundespräsident als alle anderen Kandidatinnen, der ausnahmsweise einmal ein Präsident der Österreicher sein will.

    Ob seine Konkurrenten ihren Job ordentlich machen würden, das bezweifle ich sehr, van der Bellen möchte am liebsten Österreich abschaffen, von der Landkarte verschwinden lassen, für Herrn Khol gehört der Islam und die heimische Unterwerfung zu Österreich, Herr Hundstorfer will Mindestsicherung Österreichs für die ganze Welt, Frau Griss scheint die Präsidentin der Homosexuellen werden zu wollen und die Neutralität Österreichs abschaffen und alle Konkurrenten von Herrn Hofer wollen mehr Zuwanderer, während Norbert Hofer als einziger sagt, wir müssen auch sagen können, das Boot ist voll, während Norbert Hofer ein aktiver Präsident sein will und einer für die Bürger Österreichs, der er bei Entscheidungsfragen auch befragen will.

    Ich glaube, da sehen alle anderen Kandidaten blass aus dagegen.

    • Undine
      28. Januar 2016 15:05

      @bosef Maierhofer

      Sehr gute Anallyse! Alles spricht für einen freiheitlichen Kandidaten, für Norbert HOFER!
      *******************!

    • Undine
      28. Januar 2016 15:05

      @bosef Maierhofer

      Sehr gute Anallyse! Alles spricht für einen freiheitlichen Kandidaten, für Norbert HOFER!
      *******************!

    • Bob
      28. Januar 2016 15:37

      Sehr richtig!************************

    • Undine
      28. Januar 2016 16:18

      Lieber@Josef Maierhofer, ich entdecke soeben, dass ich Ihren Namen verhunzt habe! Der Zug hat so stark geruckelt und die Buchstaben auf dem iPhon sind so winzig!

    • Josef Maierhofer
      28. Januar 2016 17:20

      @ Undine

      Soll nichts Schlimmeres passieren. Da müsste ich mich auch für meine unvollständigen Sätze entschuldigen. Gute Reise !

    • Patriot
      28. Januar 2016 20:39

      Ja, Hofer ist der Beste! Leider wählen die Österreicher aber nicht die Besten, sonst hätten wir keinen Faymann, Fischer, Häupl ...

    • Sensenmann
      29. Januar 2016 13:31

      Sehr gut analysiert!

    • Freidenker (kein Partner)
      30. Januar 2016 13:24

      Absolute Zustimmung!
      Norbert Hofer ist der weitaus beste Kanditat für dieses Amt. Meine Stimme hat er auf jeden Fall und ich hoffe inständigst, dass vor allem dieser VdB nicht gewinnt!

  17. stefania
    28. Januar 2016 14:56

    Gerade sein Jugend wird Hofer (hoffentlich) nützen. Der ewigen Greise ist man ohnehin schon überdrüssig.
    vd.Bellen-überparteilich-ein Witz-unwählba
    Hundsdorfer -glaubt noch immer, dass er die Anwesenheitsliste unterschrieben hätte.als er den Streikfonds verpfändete-umwählbar
    Griss-wirkt mir zu hascherlhaft und farblos
    Khol ist mir zu ausgefuchst.Außerdem stört mich seine Rede an die Islamische Jugend (googeln)

    Daher für mich eindeutig der sympathische Hofer.

  18. Bob
    28. Januar 2016 14:44

    AU irrt schon wieder. Nicht Freiheitliche Spitzenfunktionäre haben Stenzel als fixen Kandidaten bezeichnet, sondern die Journalisten. Hofer ist trotz seiner Jugend ein hervorragender Kandidat (beim Aussenminister Kurz hat das eigenartigerweise keinen gestört). Und das Argument, er wäre zu wenig bekannt gilt auch nur für Menschen die sich für Politik überhaupt nicht interessieren.
    Die Schlammwefer stehen auch schon in den Startlöchern, ist er doch bei einer Burschenschaft.
    Für mich ist er der einzig wählbare und liberale Kandidat.

    • Ingrid Bittner
      28. Januar 2016 18:31

      'Also ich hätte auch gemeint, dass von den Freiheitlichen nie die Meldung gekommen ist, dass Stenzel fix als Kandidatin anzusehen ist. Ich hab immer nur gelesen, sie wäre eine geeignete, gute Kandidatin, das kann man ihr ja vielleicht nicht wirklich absprechen.
      Mir kommt das vor wie bi der ÖVP, da hat man ja dasselbe Spiel mit Pröll gespielt.
      Aber egal, es ist wie es ist und ich meine auch, dass Ing. Norbert Hofer ein guter Kandidat ist. Wie ich so aus dem Parlament - auch von den politischen Mitbewerbern höre, ist er allgemein anerkannt und als fair beschrieben.
      Was mir gefällt, endlich ein Junger!! Der Seniorenklub hat sich seine Lorbeeren schon verdient, die brauchen uns Wähler nicht, dass wir sie noch einmal in einen Sessel hieven, der gut gepolstert - sprich dotiert ist.

    • Ingrid Bittner
      28. Januar 2016 19:37

      @Bob: Wie sehr die Schlammwerfer in den Startlöchern stehen, hat uns ja schon das Krüppellied vom Qualtinger - gepostet aus dem Wahlkampfteam des sozialistischen Kandidaten gezeigt! Ich meine, da wird noch Einiges kommen.
      Sachliche Argumente zählen da ja nicht, da wird es gewaltig schlammig werden, aber man ist ja darauf eingestellt, daher ist es nicht ganz so schlimm.
      Und zu der Zugehörigkeit zu einer Burschenschaft: erstens, was ist schlecht daran? Da sollten die Genossen einmal auf ihren Altvater Kreisky hören und an ihn denken: lernen sie Geschichte..., dann wüssten sie vielleicht einmal in etwa, was eine Burschenschaft ist.
      Und zweitens: ihr Liebling Häupl war ja auch ganz begeisterter Burschenschafter, also kann die Zugehörigkeit so schlecht nicht sein- Häupl hat sich dann halt gedreht - die SPÖ war für ihn sicher lukrativer.

    • Bob
      28. Januar 2016 20:11

      Die roten Idioten haben bis heute nicht begriffen, das die Burschenschaften 200 Jahre alt sind, und im dritten Reich aufgelöst wurden. Also mit der unseligen Hitlerei haben die Burschen überhaupt nichts zu tun. Aber hier kann man erkennen das die Nazisozi die gleichen Gesinnung hatten wie die heutigen Intersozi.

    • Torres (kein Partner)
      30. Januar 2016 15:27

      "Und das Argument, er wäre zu wenig bekannt gilt auch nur für Menschen die sich für Politik überhaupt nicht interessieren". Leider interessiert sich ein sehr großer Teil der Österreicher tatsächlich nicht für Politik, hier besonders die Jugend. Daher ist dieses Argument sogar sehr wichtig; ich bin überzeugt davon, dass genau dieser geringe Bekanntheitsgrad Hofer den Sieg kosten wird. Die anderen vier Namen haben auch totale Ignoranten irgend einmal gehört. Den Hofer wohl nur als Lebensmitteldiskonter.

  19. Le Monde
    28. Januar 2016 14:32

    Ich habe große Sorgen, dass Khol, Hofer und Griss die Stimmen der Bürgerlichen und Konservativen auf sich verteilen und dadurch die beiden Linkskandidaten, die bisher pro Völkerwanderung stehen, begünstigen. Vor allem dann - was Gott verhindere - wenn nur mehr die beiden Linkskandidaten in die Stichwahl kommen. Womöglich ein Grüner als Bundespräsident; ich denke, dann muss ich wohl auch noch die Koffer packen...

  20. Patriot
    28. Januar 2016 14:19

    Schlecht. Bei Umfragen hat sich Hofer letztes Jahr als 4. eingereiht, selbst Strache als Kandidat war abgeschlagen.
    https://neuwal.com/wahlumfragen/index.php?cid=75

    Jetzt wird die Wahl meiner Meinung nach zwischen dem österreichfeindlichen Extremisten van der bellen und der unnützen Griss entschieden. Eine Katastrophe in unserer Lage. Die FPÖ und viele Mitglieder hier verwechseln die FPÖ-Parteibasis mit der Wählermehrheit in Österreich. Eine Neuigkeit: auch die FPÖ wird von den meisten nicht WEGEN Strache gewählt, sondern TROTZ Strache. Wegen ein paar frechen Postings auf Facebook die Stenzel abzusägen war sehr kurzsichtig.

    Warten wir die Umfragen ab. Ich wähle entweder Hofer oder Khol, je nachdem wer bessere Chancen auf die Stichwahl hat. Im Endeffekt geht's jetzt nur noch darum, den van der bellen zu verhindern, weil der wird keine FPÖ-Regierung angeloben, und auch sonst den größtmöglichen Schaden anrichten, dieser Extremist. Wenn in Österreich nicht eh schon alles wurscht ist.

    • Riese35
      28. Januar 2016 22:56

      ************!

      Genau so sehe ich die Situation. Wobei Griss wahrscheinlich von allen noch die besten Chancen hätte, VdB zu verhindern.

      >> " Im Endeffekt geht's jetzt nur noch darum, den van der bellen zu verhindern, weil der wird keine FPÖ-Regierung angeloben, und auch sonst den größtmöglichen Schaden anrichten, dieser Extremist."

      Ja, das ist der wesentlichste Punkt. 100% Übereinstimmung. Auf diesen Punkt sollte man alles ausrichten.

      >> "Die FPÖ und viele Mitglieder hier verwechseln die FPÖ-Parteibasis mit der Wählermehrheit in Österreich."

      Ja, das sehe ich leider auch so. Das ist tragisch. So sehr mir Hofer als der mit Abstand beste Kandidat erscheint und ich die meisten Sympathien für ihn hege, so sehr zweifle ich, daß er gegen VdB die Mehrheit der Wähler auf sich vereinen kann. Ich halte das für Wunschdenken. Ich fürchte, daß Hofer ein Rohrkrepierer werden kann, zwar nicht im eigentlichen Sinne, aber daß das Endziel nicht erreicht wird und dann die grüne Munition in der eigenen Stellung detoniert. Ich hoffe sehr, daß ich mich täusche.

  21. Politicus1
    28. Januar 2016 14:13

    eine unkluge Entscheidung - warum?
    1) zu jung. Die österreichische Politkultur will keinen 51-jährigen, oder nach einer Wiederwahl auch keinen 57-jährigen Bundespräsidentenpensionisten. Da genügen uns schon die Bundebahnpensionisten.
    2) zu unbekannt. Hat noch keinerlei Spuren hinterlassen und fällt sowohl von der beruflichen, als auch von der politischen Qualifikation deutlich gegen die anderen ab.
    3) selbst innerhalb der FPÖ-Funktionäre und -anhänger reisst Hofer niemand vom Sessel
    4) der Erste sticht den 3.: Khol war Erster NR-Präsident. Und das zählt, als zweiter Mann im Staate. Wie beim Skirennen: nur der Erste hat die Sympathien.

    PS: auch Stenzel hielt ich für eine schlechte Nominierung.
    Hat die FPÖ wirklich keine Persönlichkeiten? Keine Topanwälte, Richter, Univ.Professoren, Manager ...?

    • Bob
      28. Januar 2016 14:47

      Alle Ihre Argumente halte ich für falsch und behaupte das Gegenteil.

    • fenstergucker
      28. Januar 2016 17:56

      Moser wäre natürlich am besten gewesen.
      Aber was soll's, wenn er partout nicht will!

    • Ingrid Bittner
      28. Januar 2016 18:50

      @Politicus1:
      Zu 2) unbekannt: ich bitte Sie, wer hat denn die Frau Griss gekannt? Keiner.
      Und was heisst er fällt von der politischen Qualifikation deutlich gegen die anderen ab?? Ja was hat denn bitte Frau Griss für eine politische Qualifikation - absolut keine.
      Das einzige, was sie sehr schnell gelernt hat, war der unmögliche Politsprech, viel reden aber damit nichts sagen. Und ihre Wischiwaschiaussagen zum Thema Neutralität reissen mich persönlich auch nicht vom Hocker und das Herumgeeierei auf die Frage, ob sie H.C. Strache als Kanzler angeloben würde, war ja auch nicht gerade klar und deutlich.
      Und wenn man so wie ich, mit viel Interesse die Übertragungen aus dem Parlament anschaut, dann kann man schon in etwa einschätzen, wie sich - wenn auch nur der 3. - ein Präsident macht.
      Und was heisst eigentlich berufliche Qualifikation?? Was hätte im Gegensatz zu Ing. N. Hofer als dritter Präsident - der erste Präsident für eine wesentlich bessere???
      Khol war, tja für's Gewesene gibt .... nichts, diesen Spruch kennen wir doch zur Genüge. Khol als erster Präsident ist auch schon längere Zeit aus und ich finde es eigentlich ungehörig, dass man einem Freiheitlichen seine Jugend sozusagen als Vorwurf mit in die Kandidatur gibt und einem ÖVP-Jungspund ohne abgeschlossene Ausbildung offenbar alles zutraut. Also so kann man irgendwie auch nicht mit Kandidaten umgehen. Ein bisschen mehr Gerechtigkeit bei der Beurteilung der Parteien und ihrer Kandidaten wäre nicht so schlecht.
      Und dass ein Mensch mit einer gewissen Lebenserfahrung und die hat Herr Hofer zweifellos, auch auf Grund seines persönlichen Erlebens, diesen Job gut ausüben kann, davon bin ich persönlich überzeugt.
      Die Altdamen- und -herrenriege sollte sich besser auf den persönlichen Erfolgen ausruhen, die Pension geniessen und endlich einmal einen Jungen sein Ding machen lassen.
      Und noch eins zur beruflichen Qualifikation: welche kann Hr. Hundestorfer vor- bzw. nachweisen? Dass er auf Grund seiner True zur SPÖ Minister wurde?? Ob erfolgreich oder nicht, das möchte ich da jetzt gar nicht beurteilen. Aber ich meine doch, so besonders aufregnd ist dessen berufliche Qulifikation auch nicht.
      Und dass einer kein Schreier ist, finde ich persönlich nicht als Nachteil.

    • Rau
      29. Januar 2016 10:03

      Ich fürchte auch, dass man VdB mehr oder weniger schon gratulieren kann - er ist ja soooo sympathisch hör ich leider immerwieder. Er kommt eben so rüber, sympathisch, klug, besonnen und unaufgeregt.

    • Ingrid Bittner
      29. Januar 2016 13:37

      @Rau:
      sympathisch, klug, besonnen und unaufgeregt

      Sympathisch: kann mir einer nicht sein, der so bofelt, dass ich nur stinkend von dannen ziehen kann
      klug: kann einer nicht sein, der so intolerant ist, wie der Herr Professor
      besonnen: kann einer nicht sein, der offenbar sehr lange zum Überlegen braucht, wenn es um ein heikles Thema geht
      unaufgeregt: kann man auch so auslegen, dass er emotionslos ist. Keine Regungen zu zeigen, ist auch irgendwie nicht gerade sympathisch.

  22. Brigitte Imb
    28. Januar 2016 14:06

    VdB DARF NICHT BP werden! Jeder andere Kandidat ist mir mehr od. weniger egal, sogar den Hundstorfer könnte ich noch ertragen, aber nicht den Ökokummerl.

    • otti
      29. Januar 2016 18:41

      d a n k e Brigitte !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Knut (kein Partner)
      30. Januar 2016 12:43

      Was heißt VdB? Oder sollte das nicht VdK heißen? Van der Kläffen?

    • Der Realist (kein Partner)
      30. Januar 2016 13:28

      der Wau Wau hat ja schon bei der Bekanntgabe seiner Kandidatur die Wähler verarscht, warum dem medial soviel Sympathie entgegengebracht wird ist nicht nachvollziehbar, der ist doch in Wahrheit ein echter Kotzbrocken, bei jeder Frage kommt zuerst sein penetrantes grenzdebiles Grinsen, danach, wenn man genau hinhört, meist nur selbstherrliche und zynische Antworten.

    • Undine
      30. Januar 2016 23:05

      @Der Realist

      Gut charakterisiert! ****************!

  23. Peter Pan
    28. Januar 2016 13:58

    Schade, daß es nicht bei Frau Ursula Stenzel geblieben ist.
    Norbert Hofer hat kaum Chancen in die Stichwahl zu kommen.
    Mag er integer sein, es fehlt ihm an Ausstrahlung!

    • Bob
      28. Januar 2016 14:49

      Gehört Besonnenheit nicht zur Ausstrahlung?

    • Ingrid Bittner
      29. Januar 2016 00:26

      Na ja, wenn man sich das Interview mit der Dittelbacherin angeschaut hat - so souverän wie Hr. Hofer da auf die Versuche, ihn herunterzumachen reagiert hat - das ist Ausstrahlung genug. Ich weiss nicht, ob Frau Stenzel da so gemessen pariert hätte. Die Frage ist, wie man Ausstrahlung jetzt genau definiert. Ich meine, Ruhe, Gelassenheit und Souveränität, ist schon eine Ausstrahlung, die beachtenswert ist.

    • Bob
      29. Januar 2016 13:28

      ************************

  24. El Capitan
    28. Januar 2016 13:41

    Hundsdorfer und van der Bellen NEIN.
    Die anderen drei JA.

    Punkt.

  25. Undine
    28. Januar 2016 13:39

    Norbert HOFER ist eindeutig 1. Wahl! Jetzt müssen nu möglichst viele Bürger davon überzeugt werden. Charakterlich steckt er seine Konkurrenten locker in den Sack, denn er wird sich nicht verbiegen lassen!

    • Bob
      28. Januar 2016 14:50

      Undine vollkommen richtig***********************

    • Riese35
      29. Januar 2016 10:06

      >> "Jetzt müssen nu möglichst viele Bürger davon überzeugt werden."

      Nein, nicht möglichst viele, sondern hinreichend viele, daß er das Rennen gewinnt: größer als 50% ja oder nein? Das ist die Frage. Und daran habe ich meine Zweifel. Das ist, glaube ich, der einzige Punkt, in dem sich unsere Sichtweisen signifikant unterscheiden. Über Hofer als Person besteht Einigkeit. Alles dreht sich um den Kandidaten. Entscheidend sind aber die Wähler. Dort sehe ich das Problem. Vor den Bahnhöfen Hofer-Kugelschreiber verteilen, wird nicht reichen. Ich glaube, daß die FPÖ-Aversion immer noch in weiten Bevölkerungsschichten groß genug ist, sodaß ein FPÖ-Kandidat wahrscheinlich bei etwa 40% bis 45% sein oberes Limit erreicht. Es geht um ja oder nein, und nicht um eine kontinuierliche Maximierung von Prozentpunkten. Und wenn er es nicht schafft, hilft das nur VdB. Je mehr wir uns bei dem Blick auf den vermeintlich besten Kandidaten zerfleischen, desto mehr freut sich VdB. Ich fürchte, daß man Hofer mit dieser Kandidatur verheizt.

  26. differenzierte Sicht
    28. Januar 2016 13:25

    Na also, eine kluge Entscheidung. Schön, dass er sich doch noch überreden ließ.Er ist der Beste nach Moser.

    • Undine
      28. Januar 2016 14:22

      Sehe ich genau so!

    • Ingrid Bittner
      29. Januar 2016 00:22

      Wie wahr, eine wirklich kluge Entscheidung. Ich fand es auch gut, dass er nicht sofort gehüpft ist, zu wissen, wer die Mitbewerber sind, ist ja auch nicht soooo schlecht. Passt schon so und wenn man sich die Kommentare in den Zeitungen anschaut, Hut ab, das dürften nicht nur FPÖ-Anhänger sein, die da lobende Worte finden.





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