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Drei - sehr gut - wählbare Kandidaten

Lesezeit: 6:00

Noch selten habe ich einen Wahlgang erlebt, wo gleich drei Kandidaten mit bestem Gewissen wählbar sind. Für die Freiheitlichen wird es also jetzt Ursula Stenzel sein. Auch auf sie trifft diese positive Bewertung zu – aber auch eine Reihe interessanter Beobachtungen. (Mit nachträglicher Ergänzung).

Denn ganz offensichtlich war sie für die FPÖ nicht erste Wahl. Nur hat die Partei das geschickter kaschiert als die Volkspartei, wo die Herrn Pröll und Mitterlehner beim gleichen Problem extrem unprofessionell agiert haben. Viele im freiheitlichen Parteiapparat haben jedoch in Wahrheit Probleme mit einer erst vor kurzem und aus relativ vordergründig erscheinenden Motiven von einer anderen Partei eingewechselten Kandidatin.

Viele Freiheitliche wollten nicht kandidieren

Aber (auch) bei den Freiheitlichen wollten etliche aus der Reihe der Erstgefragten letztlich nicht. Dies trifft etwa auf Rechnungshofpräsident Moser zu, der sich im Rechnungshof ganz vom Geruch eines freiheitlichen Dienstnehmers befreit und zweifellos staatsmännisches Profil gewonnen hat. Er wäre offensichtlich nur für eine gemeinschaftliche Kandidatur beider Rechtsparteien bereitgestanden, um nicht wieder ganz den FPÖ-Stempel zu haben. Der dritte Parlamentspräsident Hofer hat sich wiederum für zu jung erklärt. Und schließlich sagte auch Parteichef Strache selber ab.

Diese Absagen überraschen aufs erste Hinhören. Liegt doch die FPÖ bei allen Umfragen weit an der Spitze. Aber dennoch besteht für einen deklarierten FPÖ-Kandidaten die große Wahrscheinlichkeit, es im zweiten Wahlgang nicht zu schaffen, weil dann eine Mehrheit der Nicht-FPÖ-Wähler den Gegenkandidaten wählen wird. Die Absager haben mit Sicherheit an das Schicksal der Le-Pen-Partei bei den letzten französischen Regionalwahlen gedacht: Die französische Schwesterpartei der FPÖ hat trotz ihrer überlegenen Führung bei Umfragen letztlich im zweiten Wahlgang keine einzige Region erobern können. Auch das Wiener Wahlergebnis vom Oktober lässt sich ähnlich interpretieren.

Diese Angst, dass es auch bei der österreichischen Präsidentenwahl so ausgehen könnte, steckt ganz sicher hinter den Absagen von Moser, Hofer und Strache. Der Parteichef hatte zusätzlich das Problem, dass er bei einer Kandidatur allzu sehr dem biederen Zettel aus Shakespeares Sommernachtstraum geglichen hätte: „Lasst mich den Löwen auch spielen.“ Es wäre ein Elfmeter selbst für die minderbegabten österreichischen Kabarettisten gewesen, wenn einer ständig alles werden will: Bundespräsident, Bundeskanzler, Bürgermeister, Klubobmann, österreichischer Parteiobmann, Wiener Parteiobmann. Aber auch immer jünger werdende Freundinnen sind keine sonderliche Verbesserung der Wahlchancen.

Ursula Stenzel lässt sich hingegen durch die Wahrscheinlichkeit einer Niederlage nicht beirren, obwohl das bei einer Kandidatin der stärksten Partei jedenfalls eine Enttäuschung ist. Sie ist trotz ihres Alters eine Frau einer neuen Generation, die weniger furchtsam als die Männer ist. Sie liebt den (Wahl-)Kampf. Sie hat ja auch für ihre frühere Partei, die ÖVP, auf zwei Ebenen triumphale Siege errungen: in Europa und im ersten Bezirk.

Freilich: Bei der letzten Wiener Wahl, also nach ihrem durch eine (wie in der Causa Pröll) schlechte ÖVP-Regie ausgelösten Wechsel von Schwarz zu Blau, schnitt sie erstaunlich schwach im Rennen um den ersten Bezirk ab.

Das Ende des Jugendkults

Ein Argument wird man ihr freilich nicht mehr entgegenhalten können, dass im City-Wahlkampf erstaunlich oft zu hören war: „Die Alte soll doch aufhören.“ Denn Alter ist in diesem Präsidentenwahlkampf offensichtlich Trumpf. Stenzel liegt mit ihren 70 Jahren genau in der Mitte, die Herrn Khol und Van der Bellen sind älter; und alle fünf relevanten Kandidaten bewegen sich zwischen 64 und 74.

Die Epoche des Jugendkults ist zu Ende. Die Gesellschaft sucht wieder wie schon im Großteil der Geschichte respektable alte Männer – und jetzt auch Frauen – für Autoritäts-Positionen.

Daher hatte ein sehr junger Politiker wie Sebastian Kurz auch etliche Aversionen zu überwinden, um trotz seines Alters akzeptiert zu werden. Das ist ihm auf Grund einer ganz erstaunlichen Begabung und Intelligenz voll gelungen, während ja viele seiner Alterskollegen, die auch Kurz selbst an etlichen Stellen hineingebracht hat, (bisher?) total enttäuschen.

Der Jugendkult war weltweit im Gefolge des jungen amerikanischen Präsidenten Kennedy ausgebrochen. Er hatte viel damit zu tun, dass die Babyboomer-Generation etliche Jahre die Gesellschaft jung geprägt hat. Heute sind die Wähler aus dieser Generation hingegen alt geworden und junge Österreicher rar. Das prägt eine ganz andere Einstellung zum Lebensalter von Spitzenpersönlichkeiten.

Aber auch die konkrete österreichische Erfahrung mit jungen Politikern hat die diesbezügliche Euphorie verschwinden lassen: Denn ausgerechnet die beiden jüngsten Finanzminister der Republik, die in ihren Amtsjahren von vielen ob ihrer rhetorischen und äußerlichen Attraktivität bewundert wurden, haben am Ende jeweils mit der Strafjustiz unangenehme Erfahrungen sammeln müssen. Unter den vielen anderen älteren Finanzministern musste das hingegen keiner.

Es wird jetzt ein sehr spannender Wahlkampf unter den drei bürgerlichen Kandidaten Griss, Khol und Stenzel entbrennen. Viele bürgerliche Menschen werden angesichts dieser ausnahmsweise positiven Auswahl vor allem eines tun: taktisch wählen. Das heißt, sie werden ihre Stimmen jenem geben, der die besten Chancen hat zu verhindern, dass in die Stichwahl nur die beiden linken Kandidaten kommen.

Das wäre gerade in den konkreten Fällen eine absolute Katastrophe. Denn der eine Linkskandidat ist durch die jahrelange Verweigerung einer echten Pensionsreform zur Verkörperung des exzedierenden und gegen die Wand donnernden Sozialstaats geworden. Und der andere steht total für die Österreich ruinierende Willkommen-Politik.

Angesichts der doppelten Konkurrenz brennt nun zunehmend der Hut für Irmgard Griss. Obwohl das Land eigentlich nach einem parteiunabhängigen Präsidenten lechzt, lässt sie seit Wochen kaum etwas von sich hören.

Zunehmend habe ich das Gefühl, dass das nicht nur an den im Gleichschritt links marschierenden Medien liegt. Griss hat auch den kapitalen Fehler gemacht, den Neos zu nahe gekommen zu sein, einer Gruppierung, die seit Monaten deckungsgleich mit den Grünen linksaußen im Willkommen-Lager agiert. Und aus der jetzt eine Vielzahl von Aktivisten ins Lager Van der Bellens gewechselt ist.

Apropos linker Gleichschritt: Der ORF meldet auf seiner Homepage die überraschende Stenzel-Kandidatur unter Ferner liefen. Nicht einmal ein Foto wird der FPÖ-Kandidatin gegönnt. Hingegen war im ORF die Hundstorfer-Kandidatur tagelang wie ein spannender Staatsakt zelebriert worden, obwohl sie seit Monaten schon klar gewesen ist.

Dafür wird man an viel prominenterer Stelle mit der unglaublich wichtigen Information (samt Bild) konfrontiert: „Lotte Tobisch gegen neue Opernball-Lady“. Das sind halt die Prioritäten eines Zwangsgebühren kassierenden Rundfunks. Alles, was nicht Rot oder Grün ist, wird ohne Genierer hinuntergetragen.

Nachträgliche Ergänzung: Etliche Stunden nach Erscheinen dieses Berichts hat orf.at dann doch Frau Stenzel eines Fotos gewürdigt. Nun ja. Und ansonsten kann man nur hoffen, dass jetzt nicht allzu viele ORF-Menschen wegen des nunmehr geschehenen Verstoßes gegen ihre progressive "Haltung" Bauchschmerzen bekommen. Zu ihrem Glück werden sie das ja in den nächsten Stunden ohnedies durch exzessive Berichterstattung wider den freiheitlichen Hofburgball und die Polzei, die es wagt, friedliche Ballbesucher zu schützen, wieder gutmachen können.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2016 06:15

    Und wen soll man jetzt wählen?

    Khol als Vertreter der erzschwarzen linkssozialisierten Gilde ist für mich unvorstellbar. Zuviel und zulange hat die VP im Land Schaden verursacht. 100% NEIN.

    Griss läßt kurz überlegen aber wie AU hier klar darlegt ist ihre Nähe zu den Neos ein Ausschlußgrund. Da war auch was mit Aktenvernichtung. Herumgelinxte Anbiederei haben wir genug im Land, nein danke.

    Bleibt nur Stenzel über. Ich werde sie wählen. JA. Sie wird auch die meisten Stimmen im ersten Wahlgang haben, davon gehe ich fix aus, daher macht es kaum Sinn, sie aus taktischen Gründen NICHT zu wählen. Es sei denn, Khol oder Griss kämen dann vor Hundstorfer oder VdB zu liegen. Riskante Spekulation.

    Das Risiko, daß es dann doch ein Linkskandidat wird, ist sehr hoch. Hundstorfer oder VdB, das ist genau das letzte Bißchen, was diesem Land noch fehlt, um ihm den Rest zu geben. Da jedoch viele konservative Wähler sich wieder nicht zu einem klaren Schnitt aufraffen werden, werden wir wahrscheinlich einen linken Präsidenten haben.
    Einen MANN wohlgemerkt, hört FeministInnen!

    Fehlt dann später nur mehr eine Ampelregierung.

    Prost Mahlzeit. Wir denken, es kann nicht schlimmer kommen.
    Oh doch, es kann und noch viel schlimmer!

  2. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2016 13:36

    "Hingegen war im ORF die Hundstorfer-Kandidatur tagelang wie ein spannender Staatsakt zelebriert worden, obwohl sie seit Monaten schon klar gewesen ist"

    Seit Wochen werden auf allen ORF-Kanälen die van der Bellen-Festspiele inszeniert. Wenn die Propaganda des Saatsgebührenfunk dann so wirkt, wie die Willkommensparty mit den Tränen-Drüsen-Geschichten von "Flüchtlingen", wo mittlerweile mehr als 80 Prozent der Österreicher diese trotz ORF-Propaganda ablehnt, dann muss VDB auf der Hut sein, dass ihm der Rotgrünfunk nicht noch mehr schadet als er zu nützen scheint! :-)

  3. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2016 17:10

    So schaut's aus, leider:

    https://neuwal.com/wahlumfragen/index.php?cid=75#focus

    Der linksradikale Österreichzerstörer Van der Bellen ist weit vorne. Die Frage ist also, wer schlägt den Wahnsinnigen, und da gebe ich nur Ursula Stenzel eine Chance. Sie ist die einzige die beim Thema Nr. 1 einen klaren Standpunkt vertritt, und zwar den, den 85% der Österreicher vertreten. Sie hat den Frauenbonus, und die bürgerliche Mehrheit in Österreich wird hoffentlich im Endeffekt den Linksextremisten van der bellen nicht in der Hofburg haben wollen.

    Nach der Wien-Wahl bin ich mir aber nicht einmal mehr sicher, ob in Österreich noch freie Wahlen abgehalten werden.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2016 11:13

    Strategisch ist Frau Stenzel sicher die richtige Kandidatin der FPÖ, wenn Herr Moser abgesagt hat.

    Frau Griss hat Null Chance ohne irgendeine Unterstützung, aber auf Grund ihrer Anbiederungen und Äußerungen auch keine Chance mehr als Präsidentin was Vernünftiges für Österreich zu tun, da ist Frau Stenzel schon ein anderer Panzerwagen, wir werden ja sehen.

    Van der Bellen und Hundstorfer sind aus der Gilde der Österreichzerstörer, ersterer möchte Österreich von der Landkarte radieren, der zweite von innen heraus zerstören, wie er es bisher getan hat als Ideologiehülse.

    Bleibt noch der linke 'Alpenheini' Khol, der eigentlich auch kein ehrlicher Österreicher ist.

    Ja, Frau Stenzel bleibt bei mir als wählbar, hoffentlich auch für die Mehrheit der Österreicher, bei ihr vertraue ich auf ihre eigene Standfestigkeit.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2016 07:44

    Machen wir ein Zahlenspiel für den ersten Durchgang:

    Stenzel 30% FPÖ und rechte Protestwähler
    Hundstorfer 22% SPÖ Wähler
    Khol 18% ÖVP Wähler
    VdB 16% Grüne und linke Protestwähler
    Griss 14% Gemischte Protestwähler

    Dann wird Hundstorfer im zweiten Durchgang wegen des antiFaschistInnen-Geschreis Präsident. Von Stenzel Stimmen abzuziehen, um Khol auf Nummer zwei zu bugsieren ist theoretisch denkbar. Das Problem ist, daß drei (schein)konservative Kandidaten das rechte Lager wieder einmal zersplittern.

    Ich hätte aus taktischen Gründen für die nä Nationalratswahl lieber Hundstorfer als Khol als Präsident, denn Khol dient nur als Beruhigungspille für manche Konservative.
    Er könnte durchaus durch ein paar konservative Sager dem Wähler eine Wende vorgaukeln, die aber schnurstracks wieder in einer neuen GROKO münden würde. Schauderhafter Gedanke.

    Besser einen klar erkennbaren Feind, alles wie gehabt fest in linker Hand, das könnte ein echte Pro-Wendestimmung zur NR-Wahl mehr anheizen.

    Das ist nicht mein Strohhalm, es ist mein Rohrstaberl, an das ich mich klammere.

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2016 14:47

    Mir liegt überhaupt keiner der fünf Kandidaten! Jetzt habe ich bis gegen Ende April Zeit zu überlegen, bei wem es mir am wenigsten den Magen umdreht, wobei ich im Auge behalten muß, daß meine Neigung den (allerdings echten) Freiheitlichen gilt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2016 23:30

    Eines verstehe ich nicht: Warum wird der Wolf im Schafspelz (van der Bellen) so hoch eingeschätzt? Natürlich werden ORF und die bestochenen, gekauften, erpreßten Medien pausenlos für ihn die Trommel rühren. Aber irgendwann muß doch auch der österreichische Wähler aufwachen! Er wird zwar gut ausgeruht in die Wahlauseinandersetzung einsteigen, denn sein Job als Universitätsbeauftragter der Stadt Wien (5x 210.000,- €) dürfte ihn nicht sehr angestrengt haben. Ich kann mich auf jeden Fall an keine einzige Presseaussendung geschweige denn konkrete Maßnahme von ihm in dieser Funktion erinnern.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorProf. Walter A. Schwarz
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2016 07:47

    AU: "Aber auch immer jünger werdende Freundinnen sind keine sonderliche Verbesserung der Wahlchancen."

    Wirklich? Was soll das, Hr. Doktor? Wie alt sollen, Ihrer Berechnung nach, die "Freundinnen" des Strache sein? Gleichaltrig, älter, urälter als er selbst?


alle Kommentare

  1. Leo Winter (kein Partner)
    30. Januar 2016 15:35

    Tja, der ORF hat Fr. Stenzel deswegen nicht tagelang präsentiert, weil es NICHT offiziell war. Unseriös ist dieser Blog-Beitrag, weil er falsche Tatsachen verbreitet und beschuldigt noch andere, einer politischen Schlagseite.

  2. LeoXi (kein Partner)
    29. Januar 2016 18:42

    Vorteile eines Wahlsiegs Van der Bellens:
    Nach dem grünen Motto "Flaggerl fürs Gackerl" hätte er als Nicht-Hunde-Besitzer vermutlich wenig Bedarf an österreichischen Flaggen. Also klares Einsparpotential

    Außerdem wäre es auch für die demokratiebesorgten wehrhaften grün-linken Radaubrüder ein große Erleichterung, würde VdB in der Hofburg sitzen. Die SA (Sozialist. Antifaschisten) könnten dann, ohne sich um Platzverbote scheren zu müssen, gleich vom innersten Zirkel aus starten und hätten es so um vieles leichter, die weiblichen Ballgäste aus nächster Nähe zielsicher zu bespucken oder ihnen die Kleider zu verschönern.

    Nur Vorteile also für die Republik. VdB for President !

  3. LeoXI (kein Partner)
    29. Januar 2016 18:27

    Irmgard Griss hat zweifellos darauf gesetzt, dass im Falle ihres Antritts wenigstens zwei große Parteien (VP, FP) keinen eigenen Kandidaten aufstellen, sondern sie unterstützen würden. Offenbar schlecht beraten oder wegen eigener Selbstüberschätzung hat sie den fatalen taktischen Fehler begangen, sich diesbezüglich nicht vor Bekanntgabe ihrer Kandidatur abzusichern.

    Nun ist es schade um den Aufwand, den sie sich antut.

  4. Kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
    29. Januar 2016 16:22

    O JEE! Jetzt ist die Stenzel auch futsch und der Hofer ist wieder in das allgemeine Wahlkabaret zurückgekehrt-

    Dass sich keiner um den -zwar sehr hoch bezahlten - Popanzberuf reisst und fürchtet noch mehr an Reputation zu verlieren.

    Das ist echte ÖSI-Politik.

  5. Volksverräter (kein Partner)
    29. Januar 2016 15:25

    Wenn die Österreicher den russischstämmigen Alexander van der Bellen wählen, also ein Logenmitglied (dasselbe gilt auch für die "Kandidaten" von SPÖ und ÖVP), dann hat dieses Volk seine Auslöschung verdient.

  6. Gennadi (kein Partner)
    29. Januar 2016 13:52

    Drei - sehr gut - wählbare Kandidaten.....

    Eigentlich schreibt A.U. nirgends, wen er genau meint.
    Khols Zeit ist vorbei, sein Nessel-Bad war zu ausgiebig.
    Einen ewigvorgestrigen Gewerkschatfs-Hardliner wie Hundstorfer zu wählen, fällt nur dem hartgesottenen SP-Stimmvieh ein.
    Griss, eine linke farblose Ex-Richterin, niemand mag sie wirklich haben.
    Den Altkommunisten Van der Bellen zu wählen, fällt wahrscheinlich nicht einmal allen Linkslinken ein.

    Gut wählbar? Keiner von diesen Hochgelobten.

  7. F.V. (kein Partner)
    29. Januar 2016 11:03

    Der Bauchfleck mit dem FPÖ-Kandidaten zeigte daß es rumort.

    Die Stenzel wollte ja der maximo lider durchdrücken, womit er bei den gestandenen Freiheitlichen die Zumutbarkeitsgrenze überschritten hatte. Der Hofer, der aus gutem Grund nicht Kandidat sein wollte, wurde ob des parteiinternen Widerstands ja gezwungen nun doch zu kandidieren. Wollen hat er sicher nicht. Die heftigsten Impulse zum Zurückrudern kamen aus OÖ, also von Dr. Haimbuchner und seiner Umgebung.

    Gut so!

    Noch besser, wenn es die „Götterdämmerung“ einläuten würde, denn mit einem H. „Che“ ist wirklich kein Staat zu machen. Ein Alptraum sich vorzustellen, daß statt des 8-klassigen Volxschülers dieser Opportunist käme; vom Reg

    • F.V. (kein Partner)
      29. Januar 2016 11:04

      ...Regen in die Traufe!

      Bin nun neugierig, was die auf dieses Hölzchen angesprungenen Prognostiker und Apologeten nun zur neuen Lage sagen werden.

  8. Tik Tak (kein Partner)
    29. Januar 2016 09:41

    1.) Es ist nicht die Stenzel, es wird der Hofer, der aber keine Chance auch nur auf einen Achtungserfolg hat. Gegen die Stenzel lief ja schon ein Shitstorm bevor es eine Entscheidung gab.

    2.) Der Khol hat leider keine Chance, der ist zu wenig in der ÖVP verankert, dem wird es wie dem Schüssel bei seiner letzten Wahl gehen, die Politleichen der ÖVP werden aus sicherer Entfernung zusehen wie er sich schlägt. Sollte der Khol es schaffen, dann nur gegen die ÖVP.

    3.) Der Hundstorfer wird gerade von allen Seiten, Medien, Partei und "unabhängige Unterstützer" (gleich taucht der Krassnizer auf) aufgebaut, der wird die größte Bühne haben.

    4.) Einzige echter Gegenkandidat ist Van der Bellen

    • Tik Tajk (kein Partner)
      29. Januar 2016 09:43

      Aber ich finde es witzig, daß der Unterberger, der ja so gerne auf die Kanzlerpresse wegen derer Fehler und voreiligen Berichte über Dinge, die dann doch nicht stattgefunden haben, hintritt , jetzt eine Artikel in derselben Qualität liefert.

      Zurückziehen wäre Qualitätsmerkmal gewesen.

  9. Minze (kein Partner)
    29. Januar 2016 09:15

    GsD tritt Hofer an, dem ich bessere Chancen als Stenzel gebe.

    Den vd Bellen-Hype kann ich nicht nachvollziehen:

    1. Kündigt schon vorab an, daß er eine blaue Regierung nicht angeloben würde
    2. hat sich erst kürzlich scheiden lassen, nachdem er jahrelang seine Frau betrogen hat
    3. ein Kettenraucher in dem Amt ist inakzeptabel
    4. unrealistisch, daß er die 6-jährige Amtszeit überlebt
    5. trägt eine Maske; innerparteilich sind seine cholerischen Ausbrüche legendär
    6. den "überparteilichen" Schmäh kann er in seinen Aschenbecher schmieren. Bei dem bildet die grün-kommunistische Ideologie schon eine Kruste.
    7. steht ungeniert zur Welcome-Politik

    • Leo Winter (kein Partner)
      30. Januar 2016 15:41

      1. Hat er so nicht gesagt.
      2. Strache vögelt jede blonde Frau unter 30, die er (noch) bekommen kann ...
      3. irrelevant
      4. er hat's immerhin bis jetzt geschafft. Die Wahrscheinlichkeit für Krebs hat sich für ihn schon deutlich reduziert.
      5. Schüssel war mit seinen cholerischen Ausbrüchen Bundeskanzler. so what ...
      6. VdB ist sicherlich kein Kommunist. Wo gibt es von ihm etwas, dass das erhärten würde ...
      7. Er hat dazu eine Meinung und macht diese ohne andere Menschen beleidigen zu müssen deutlich.

    • riri
      01. Februar 2016 19:50

      Minze hat sieben Punkte aufgezählt, warum er seiner Meinung nach VDB nicht wählen kann.
      Sein gutes Recht.

      Zu 2. Strache und die Blonden - na und? Aber Ehebruch ist schon eine schwere Verfehlung. Eben Betrug.

      Zu 3. Der überparteiliche Schmäh bleibt bestehen, das glaubt doch wirklich niemand. Das ist schon eine Riesenchuzpe, eine glatte Wählertäuschung schon bei Antritt seiner Kandidatur. Oder kommt er aus der ÖVP-Akademie?
      Möglicherweise haben Sie die richtigen Informationen.

    • riri
      01. Februar 2016 19:52

      Zu 3, richtig ist zu 6. Sorry.

  10. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    29. Januar 2016 07:47

    AU: "Aber auch immer jünger werdende Freundinnen sind keine sonderliche Verbesserung der Wahlchancen."

    Wirklich? Was soll das, Hr. Doktor? Wie alt sollen, Ihrer Berechnung nach, die "Freundinnen" des Strache sein? Gleichaltrig, älter, urälter als er selbst?

  11. Sensenmann
    28. Januar 2016 12:08

    Vorbeigelungen. Für die FPÖ ist es Hofer.
    Von ihm ist wenigstens anzunehmen, daß er als erste Amtshandlung diese Regierung entlässt.
    Was an Griss (Täterin im Talar) und Khol (Kryptomarxist und Islamversteher) "bürgerlich" sein soll, weiß ich nicht.
    Außerdem ist der Hofer der einzige, der noch nicht an der Grenze zur Mumifizierung steht.

  12. OMalley
    28. Januar 2016 11:07

    -Wozu brauchen 8 Mill Österreicher von 500 Mill Europäern = 8 von 500 Leuten einen eigenen Praesidenten.WARUM SAGT KEINE Partei : Wir verzichten auf den BP, ohnedies nur teuer bezahlte Gschaftlhuberei ; wir sehen ja wie die Schweiz es macht. und diese Partei hätte meine Stimme sofort.

  13. M. Wolf
    28. Januar 2016 04:20

    Ob jetzt Stenzel oder nicht: Ich sehe sehr wohl die Gefahr, dass wir am Ende in der Stichwahl nur die Wahl zwischen zwei linken Kandidaten haben.

  14. Haider
    27. Januar 2016 23:30

    Eines verstehe ich nicht: Warum wird der Wolf im Schafspelz (van der Bellen) so hoch eingeschätzt? Natürlich werden ORF und die bestochenen, gekauften, erpreßten Medien pausenlos für ihn die Trommel rühren. Aber irgendwann muß doch auch der österreichische Wähler aufwachen! Er wird zwar gut ausgeruht in die Wahlauseinandersetzung einsteigen, denn sein Job als Universitätsbeauftragter der Stadt Wien (5x 210.000,- €) dürfte ihn nicht sehr angestrengt haben. Ich kann mich auf jeden Fall an keine einzige Presseaussendung geschweige denn konkrete Maßnahme von ihm in dieser Funktion erinnern.

  15. Undine
    27. Januar 2016 22:39

    BREAKING NEWS!

    Der engagierte Jungjournalist Bastian GRIFFEL weiß aus sicherer Quelle, daß es nicht bei den fünf Kandidaten bleiben wird---lesen Sie dazu, was erst morgen veröffentlicht wird:

    "Frank Stronach kandidiert für das Amt des Bundespräsidenten"


    http://www.infocusmagazin.com/#!Frank-Stronach-kandidiert-für-das-Amt-des-Bundespräsidenten/z6zb0/56a935260cf22a61ccd457af

    • simplicissimus
      27. Januar 2016 23:44

      Das ist ganz bestimmt keine Ente sondern die allerletzte Hoffnung für Ö!

    • Bodo
      28. Januar 2016 09:46

      Sebastian Griffel weiss seinen Griffel, pardon, seine Feder, pfiffig zu handhaben. Lob auch für seine clevere Nelly Brisant. :-)
      Danke für das Vergnügen!

  16. Undine
    27. Januar 2016 22:26

    Sollte es auf eine Stichwahl Hundstorfer contra Van der Bellen hinauslaufen, wäre das der SUPERGAU! Allerdings hätte das dann den Vorteil, daß Ö umso schneller den unausweichlichen Marsch in den Abgrund macht, gleichgültig, welcher von beiden dann das Rennen macht. Van der Bellen würde uns noch etwas schneller dem islamischen Kalifat Avusturja näherbringen. Da würde diese personifizierte Schlaftablette vielleicht ein bißchen munterer werden.....

    • Haider
      27. Januar 2016 23:35

      Bitte nicht die Schlaftablette an die Wand malen.

    • simplicissimus
      27. Januar 2016 23:38

      Je schneller nach unten, desto besser.
      Die einzige Chance, gerade noch rechtzeitig aufzuwachen.

    • Specht (kein Partner)
      29. Januar 2016 03:52

      Khol traue ich in keinem Fall, jemand der immer unter falscher Flagge segelt, im Boot der ÖVP aber mit rot-grünem Spinnaker. So ähnlich auch sein katholisches Verständnis, sein Beitrag zur Kirche war der Versuch zu spalten, also keine gute Empfehlung für das höchste Amt im Staat.

  17. machmuss verschiebnix
    27. Januar 2016 20:52

    Ganz OT:

    Wenn da was dran ist, dann nicht deshalb, weil die Briten so gut dastehen, sondern
    weil die EU-Aborigenes in einer Art "sozialistischer Traumzeit" verharren .

    » Die Confederation of British Industry sagt, dass die EU-Mitgliedschaft drei Millionen Arbeitsplätze, 24 Milliarden Pfund an ausländischen Direktinvestitionen und 3000 Pfund pro Haushalt im Jahr bringt. «

    http://diepresse.com/home/politik/eu/4912687/Wir-wurden-EU-mit-Austritt-einen-Dienst-erweisen?_vl_backlink=/home/politik/index.do

  18. keinVPsuderant
    27. Januar 2016 20:34

    Das ganze Verbiegen vieler Bau-Affiner hier im Forum rund um Stenzl war wahrscheinlich umsonst. Es kommt Hofer,die blaue Basis hat revoltiert! Und das zu Recht. Stenzl ist unverkäuflich geworden, das bemerkte sogar die ÖVP. Schade nun für die Övp und Khol, eine kleine neue Hoffnung für die FPÖ, doch ins Finale zu kommen. Sollte ich mich irren, dann ist der FPÖ nicht zu helfen.

    • simplicissimus
      27. Januar 2016 22:01

      Es freut mich, daß keinVPsuderant alias differenzierte Sicht sich mit verquer-verbogenen Nachrichten zu helfen sucht.

      Was diese Verwirrte-Partei Unterstützer aufrecht hält in ihren "geradlinigen" und "unterscheidenden" Bemühungen ist wohl der Wunsch solange wie möglich den Status quo aufrechtzuerhalten, bevor alles endgültig zerbröselt.

      Daß eine klare und entschiedene Wende notwendig wäre, aber angesichts der uns umgebenden endlosen menschlichen Schwächen fast aussichtslos erscheint, ist wurscht, pardon, es wird differentialisiert, um es noch gehobener auszudrücken.

      Es macht nix, ich erwarte mir ohnehin fast nichts in diesem Affenstall.

      Ich wünsche Norbert Hofer viel Erfolg, werde ihn wählen und sehen, was daraus wird.

    • keinVPsuderant
      27. Januar 2016 22:58

      @simplicissimus,
      ich gebe zu, Ihre Zeilen verwirren mich! Ich weiß nicht was Sie sagen möchten, weshalb Sie abstruse Feststellungen treffen, das einzige was ich herauslesen kann ist, dass Sie neben Stenzl auch mit Hofer zufrieden sind. Ist schön für Sie. Ich halte Hofer für absolut wählbar, Stenzl nicht.

    • simplicissimus
      27. Januar 2016 23:41

      Entschuldigung, ich verwirre nicht, ich differenziere! Ist ein gewaltiger Unterschied.
      Ich wünsche mir eigentlich Hundstorfer.
      Verwirrend genug?

    • keinVPsuderant
      28. Januar 2016 00:43

      Sie wollten doch Stenzl wählen habe ich hier nicht nur 1x gelesen (nicht nur von Ihnen). Jetzt eigentlich Hundstorfer, was ist wenn morgen noch ein anderer/eine andere aus dem Hut gezaubert wird? Dann noch immer -:)?

    • keinVPsuderant
      28. Januar 2016 08:09

      Zitat @sipli.....: "Das (Stronach) ist ganz bestimmt keine Ente sondern die allerletzte Hoffnung für Ö!" Na was sag ich......

    • ludus
      28. Januar 2016 10:53

      @keinVPsuderant

      Es ist Ihnen aber doch nicht entgangen, dass @simplicissimus die Persiflage Griffels als solche erkannt hat, oder etwa nicht?

  19. machmuss verschiebnix
    27. Januar 2016 20:28

    Moser hätte ich gewählt, so aber bleibt mir nichts anderes als Griss und hoffen,
    daß sie nach der Wahl auch noch wo unabhängig ist, wie sie jetzt vorgibt .

  20. machmuss verschiebnix
    27. Januar 2016 20:19


    Da gibt es schon Umfrage-Werte (da lach ich mich bucklig) :

    Aktuelle Meinungsumfragen zur Präsidentenwahl 2016:

    Van der Bellen 31%, Griss 22%, Khol 16%, Hundstorfer 16%, FPÖ-Kandidat 13%,

    Sie glauben es nicht, sehen Sie selber :
    http://www.bundespraesidentschaftswahl.at/

    Wen haben die wohl befragt, die JUSOS in geschlossener Formation :) ?

  21. Undine
    27. Januar 2016 19:59

    OT---aber gleich ist es so weit: Schlag 20h vor 260 Jahren hat in Salzburg das größte Genie aller Zeiten das Licht der Welt erblickt: Wolfgang Amadeus MOZART, der mit seiner Musik immer noch die ganze Welt beglückt!

    • Zraxl (kein Partner)
      29. Januar 2016 15:34

      Brüder, reicht die Hand zum Bunde!
      Diese schöne Freundschaftsstunde
      führ uns hin zu lichten Höhn!
      Laßt, was irdisch ist, entfliehen;
      unsrer Freundschaft Harmonieen
      |: dauern ewig fest und schön. :|

      Preis und Dank dem Weltenmeister,
      der die Herzen, der die Geister
      für ein ewig Wirken schuf!
      Licht und Recht und Tugend schaffen
      durch der Wahrheit heilge Waffen,
      |: sei uns heiliger Beruf. :|

      Ihr, auf diesem Stern der Besten,
      Menschen all im Ost und Westen,
      wie im Süden und im Nord:
      Wahrheit suchen, Tugend üben,
      Gott und Menschen herzlich lieben,
      |: das sei unser Losungswort! :|

      ...sorry, das musste sein.

  22. simplicissimus
    27. Januar 2016 19:39

    Jetzt auf einmal Norbert Hofer?

    http://www.krone.at/Oesterreich/FP-Kandidat_Jetzt_spricht_alles_fuer_Norbert_Hofer-Praesidentenwahl-Story-493190

    Was sind das für seltsame Bocksprünge 3 Monate vor der Wahl?
    Eine entschlossene zielgerichtete Politik sieht anders aus.
    Wir habens nicht leicht mit unseren Politikern.
    So wird's am Ende wirklich noch der VdB.

    Die Befürchtung, daß es jederzeit schlimmer kommen kann, wird jederzeit übertroffen.

    Das völlig unabhängig von Person und Fähigkeiten des Herrn Hofer.
    Um das Vorgehen geht's.
    Oder ist das eine gesteuerte desavouierende Ente?

    • Undine
      27. Januar 2016 20:28

      @simplicissimus

      Also, mit Norbert Hofer hätte ich überhaupt kein Problem---im Gegenteil: Ihm gäbe ich ohne zu zögern von Herzen gerne meine Stimme! Er ist nicht nur sehr sympathisch, besitzt ein starkes Rückgrat ( nur im übertragenen Sinn, denn bei einem Flugunfall wurde seine Wirbelsäule schwer verletzt) und ist ein in der Wolle gefärbter Freiheitlicher. Was mir besonders imponiert: Er ist verheiratet und hat vier Kinder! Das spricht für ihn.

    • machmuss verschiebnix
      27. Januar 2016 20:34

      FPÖ schön und gut, Undine - aber bloß nicht riskieren, daß VdB erster wird !
      Griss hat wenigstens schon einen gewissen bekanntheitsgrad .

    • simplicissimus
      27. Januar 2016 20:53

      Natürlich, Undine.

      Es ist bloß das Hin- und her, das nicht von Planungs- und Führungsstärke zeugt!

      Wäre Hofer bereits im Oktober festgestanden, hätte er jetzt eine viel bessere Ausgangsposition, die wenigen Wochen vor der Wahl reichen nicht mehr, ihm dem nicht in die Wolle gefärbten Blauen schmackhaft zu machen.

    • Undine
      27. Januar 2016 22:13

      @simplicissimus

      MMn war Ursula Stenzel eine "Zeitungsente", um es einmal so salopp zu formulieren; sie war ja von der FPÖ noch gar nicht als Kandidatin öffentlich vorgestellt worden---oder sollte ich mich da irren? Sie wurde dort und da---also im ORF und hier bei AU genannt, aber das war's auch schon. Ich weine ihr sicher keine Träne nach, denn sie lag mir auch als TV-Ansagerin nicht sonderlich.

      Es wäre vielleicht insgesamt für die FPÖ besser gewesen, überhaupt keinen Kandidaten aufzustellen, aber wenn sie schon einen stellen, und dieser Norbert Hofer heißt, werde ich ihn auf jeden Fall gerne wählen---bei Stenzel hätte ich mich zu sehr überwinden müssen.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      29. Januar 2016 08:01

      simplicissimus, welche "Bocksprünge" der FPÖ-Bundesparteileitung hatten Sie geortet? Ich hatte lediglich festgestellt, dass hauptsächlich die Medien (!) FPÖ-Kandidaten gehandelt hatten.
      Und um der Wahrheit die Ehre zu geben: Auch Erwin Pröll hatte persönlich nie geäußert BP werden zu wollen, sondern stets eine andere Lebensplanung genannt bzw. seine Funktion als LH bis zum Ende der Wahlperiode ausüben zu wollen.
      Spielen wir doch hier nicht auch noch das miese Spiel der gekauften Schreiberlinge mit!!!

  23. Peter Pan
    27. Januar 2016 18:14

    Ich werde Frau Ursula Stenzel wählen!

    Sie hat politischen Mut, Selbstbewußtsein und Zivilcourage (genau die Eigenschaften, welche ein unabhängiges Staatsoberhaupt in Österreich dringend benötigt) bewiesen, als sie zu den von der linken Jagdgesellschaft als "Schmuddelkinder" abgestempelten Freiheitlichen wechselte und dem Medientrommelfeuer trotzte.

    Ihre Standfestigkeit muß belohnt werden!

  24. Erich Bauer
    27. Januar 2016 17:47

    „Klein-Köln“ in Bad Ischl. Was sagen die „Kandidaten“ dazu? Oder sind die eh schon auf der „Rattenlinie“ in Reihe angestellt?

    http://de.sputniknews.com/gesellschaft/20160127/307416858/uebergriffe-asylbewerbern-bad-ischl.html

    Die Stadträtin für Soziales und Integration in Bad Ischl, Ines Schiller (SPÖ), räumt ein, dass viele junge Flüchtlinge frustriert sind, weil die Bearbeitungszeit der Asylanträge so lange dauert.

    Die für die Flüchtlinge zuständige Mitarbeiterin der Volkshilfe war weder zu einem Interview bereit, noch war es möglich, die Flüchtlingsunterkunft zu besuchen und mit den Migranten zu sprechen. Dies sei aufgrund des laufenden Verfahrens untersagt.
    Inzwischen hat nämlich eine Kellnerin aus Charly’s Bar Anzeige erstattet.

    (Gut, dass es RT gibt)

  25. Patriot
    27. Januar 2016 17:10

    So schaut's aus, leider:

    https://neuwal.com/wahlumfragen/index.php?cid=75#focus

    Der linksradikale Österreichzerstörer Van der Bellen ist weit vorne. Die Frage ist also, wer schlägt den Wahnsinnigen, und da gebe ich nur Ursula Stenzel eine Chance. Sie ist die einzige die beim Thema Nr. 1 einen klaren Standpunkt vertritt, und zwar den, den 85% der Österreicher vertreten. Sie hat den Frauenbonus, und die bürgerliche Mehrheit in Österreich wird hoffentlich im Endeffekt den Linksextremisten van der bellen nicht in der Hofburg haben wollen.

    Nach der Wien-Wahl bin ich mir aber nicht einmal mehr sicher, ob in Österreich noch freie Wahlen abgehalten werden.

    • simplicissimus
      27. Januar 2016 17:22

      Ist erschreckend, aber da wird sich noch was verschieben.
      Stenzel wurde sehr spät nominiert - sie scheint ja auch noch gar nicht auf in der Umfrage.
      Die Frage ist auch, ob das nicht wieder grün gefärbte Umfragen sind.
      Trotzdem gibt es zu denken, vielleicht sehnt sich der Österreicher nach langsamen, bedächtigen, entschlußschwachen Ersatzkaisern?

    • Patriot
      27. Januar 2016 17:29

      Die meisten Österreicher sehnen sich offenbar nach dem Untergang, wenn man das Wahlverhalten verfolgt.

    • Patriot
      27. Januar 2016 17:33

      Noch ein Gedanke. Die Wahlen sind im April. Bis dahin wird die Mosleminvasion weiter Fahrt aufnehmen. Eventuell ist Merkel dann schon zurückgetreten. Die Stenzel könnte als Kanditatin in Aussicht stellen, als erste Amtshandlung das Feigmandi und seine Kollaborateure wegen millionenfachem Rechtsbruch und Österreichschädigung fristlos zu entlassen!

    • Patriot
      27. Januar 2016 17:36

      Wenn dem Linksextremisten van der bellen die Nichtangelobigung einer FPÖ-Regierung recht ist, dann ist die Entlassung einer SPÖ-Regierung nur billig. Der ORF und die anderen Falotten sollten das genauso sehen.

    • simplicissimus
      27. Januar 2016 17:39

      Geht das nach der Verfassung?
      Ist mehr als dreissig Jahre, her, daß ich das studieren durfte.

  26. Undine
    27. Januar 2016 14:47

    Mir liegt überhaupt keiner der fünf Kandidaten! Jetzt habe ich bis gegen Ende April Zeit zu überlegen, bei wem es mir am wenigsten den Magen umdreht, wobei ich im Auge behalten muß, daß meine Neigung den (allerdings echten) Freiheitlichen gilt.

    • dssm
      27. Januar 2016 16:18

      Was ist ein 'echter' Freiheitlicher?
      Also den Haimbuchern würde ich sofort wählen, den Strache aber zum Teufel jagen - ich mag nun einmal keine Sozialisten.
      Bei der ÖVP ist es ja auch so, da gibt es vernünftige Leute, wie z.B. Mödelhammer, der sich auch im Rahmen der Flüchtlingskrise sehr deutlich äussert und dann noch Mitterlehner, Brandstätter, Mickl-Leitner und wie das ganze linke Gesindel heißt - ich mag nun einmal keine Sozialisten.

    • Riese35
      27. Januar 2016 17:57

      @Undine: Ich würde nicht schauen, den zu wählen, bei dem es mir den Magen am wenigsten umdreht, sondern den zu verhindern, bei dem es mir den Magen am meisten umdreht. Und denjenigen hat bereits der Evangelist Matthäus im 7. Kapitel in Vers 15 beschrieben.
      Siehe auch: https://neuwal.com/wahlumfragen/index.php?cid=75#focus

      Ich sehe uns nämlich am Ende schon an jenem Ort wieder, den der Evangelist Matthäus im 8. Kapitel in Vers 12 beschrieben hat.

  27. Undine
    27. Januar 2016 14:33

    OT---aber ein sehr sehenswertes Video:

    "MERKEL treibt HOCHVERRAT am EIGENEN VOLK"

    https://www.youtube.com/watch?v=4Cqx0b8Ij2A

  28. dssm
    27. Januar 2016 13:54

    Drei wählbare Kandidaten?
    Hat einer von den drei Helden schon einmal selbständig gearbeitet, schon einmal Eigenverantwortung getragen?
    Nein, aber diese drei faulen Kreaturen haben ja jahrelang auf Steuerzahlerkosten gut gelebt. Zwei davon haben noch dazu den Stallgeruch eines Richters an sich, also des faulsten Beamtenteils.
    Also wählen wir zwischen Pest, Cholera oder halt doch nur den Fuß amputieren. Natürlich bleibt dann noch der weltfremde, kommunistische Professor (auch noch nie gearbeitet) und der, von unserer tollen Justiz (Richter!!!) nicht abgeurteilte, Berufsverbrecher (aber das scheint ja bei der SPÖ fast schon ein Muss zu sein).

    Also Herr AU fasziniert mich immer wieder, er ist der klassische Optimist, der es selbst bei dieser Negativauslese noch schafft etwas Positives zu sehen.

  29. Le Monde
    27. Januar 2016 13:36

    "Hingegen war im ORF die Hundstorfer-Kandidatur tagelang wie ein spannender Staatsakt zelebriert worden, obwohl sie seit Monaten schon klar gewesen ist"

    Seit Wochen werden auf allen ORF-Kanälen die van der Bellen-Festspiele inszeniert. Wenn die Propaganda des Saatsgebührenfunk dann so wirkt, wie die Willkommensparty mit den Tränen-Drüsen-Geschichten von "Flüchtlingen", wo mittlerweile mehr als 80 Prozent der Österreicher diese trotz ORF-Propaganda ablehnt, dann muss VDB auf der Hut sein, dass ihm der Rotgrünfunk nicht noch mehr schadet als er zu nützen scheint! :-)

  30. Erich Bauer
    27. Januar 2016 13:24

    Die "Rattenlinie" wird ja schon fleißig gebucht... Für die Zeit nach dem Zusammenbruch des NWO-Kartenhauses.

    https://www.youtube.com/watch?v=GqGbI8FnKSo
    Angela Merkel plant Flucht nach Paraguay!

  31. differenzierte Sicht
    27. Januar 2016 13:03

    Moser war mein Favorit, der will nicht, Stenzl ist eine Fahne im Wind, ihre "blaue" Nichtzugkraft hat sie im 1. Bezirk bewiesen. Bleibt für mich nur Khol als echter Profi, Linke kommen bei mir nicht in Frage.

    • Eva
      27. Januar 2016 13:35

      Moser, auch mein Wunschkandidat, soll für einen Ministerposten oder als Kanzler aufgespart werden, vorausgesetzt, dass Strache die Größe hätte, ihm den Vortritt zu lassen. Khol ist für mich leider der typische Schwarze: Zu "geschmeidig" und heuchlerisch, nicht der gestandene Tiroler, als den er sich ausgibt!

    • keinVPsuderant
      27. Januar 2016 13:48

      Eva, ich habe ihn einmal persönlich kennengelernt, Ihre Beschreibung ist falsch, das Gegenteil ist zutreffend. Der "gestandene Tiroler" trifft doppelt zu, so man das überhaupt als positive Eigenschaft empfindet.

    • simplicissimus
      27. Januar 2016 14:01

      Warum stellt die VP Khol auf und hat sich nicht für Moser eingesetzt?
      Weil er unter Blauenverdacht stand und das die linke Reichshälfte nicht goutiert hätte?

    • keinVPsuderant
      27. Januar 2016 15:48

      Die Frage heißt wohl: Weshalb haben die Blauen nicht den Wunschkandidaten der meisten Blauen, Herrn Moser, aufgestellt!?

    • Patriot
      27. Januar 2016 17:14

      Der Khol wird für einige Skurrilitäten gut sein, aber nicht für einen Wahlerfolg. Beim Thema Nr. 1 schwach, und nicht gerade eine gewinnende Persönlichkeit.

    • riri
      28. Januar 2016 00:01

      Khol heute in einem Interview: wenn die Minister nichts weiterbringen, dann werde ich sie hinter die Tapetentüre laden und mit denen deutsch reden. So hat es auch mein Vorbild Heinz Fischer gemacht, und so werde ich es auch machen!
      Na dann, Khol als Klon vom Fischer.

    • simplicissimus
      28. Januar 2016 07:56

      Ein Erzsozialist ist also das Vorbild von Khol?

      Da soll man nicht zum VP-Suderanten werden???

    • steinmein
      29. Januar 2016 17:11

      @ riri Seit HeiFisch ist die Klotüre tapeziert!

    • riri
      01. Februar 2016 13:32

      Da kann man glatt in die Sch..... kommen.

  32. Josef Maierhofer
    27. Januar 2016 11:13

    Strategisch ist Frau Stenzel sicher die richtige Kandidatin der FPÖ, wenn Herr Moser abgesagt hat.

    Frau Griss hat Null Chance ohne irgendeine Unterstützung, aber auf Grund ihrer Anbiederungen und Äußerungen auch keine Chance mehr als Präsidentin was Vernünftiges für Österreich zu tun, da ist Frau Stenzel schon ein anderer Panzerwagen, wir werden ja sehen.

    Van der Bellen und Hundstorfer sind aus der Gilde der Österreichzerstörer, ersterer möchte Österreich von der Landkarte radieren, der zweite von innen heraus zerstören, wie er es bisher getan hat als Ideologiehülse.

    Bleibt noch der linke 'Alpenheini' Khol, der eigentlich auch kein ehrlicher Österreicher ist.

    Ja, Frau Stenzel bleibt bei mir als wählbar, hoffentlich auch für die Mehrheit der Österreicher, bei ihr vertraue ich auf ihre eigene Standfestigkeit.

    • differenzierte Sicht
      27. Januar 2016 13:54

      In Ihrer "Standfestigkeit" ist sie angeblich vergleichbar mit Häupl :-). Den Wienern gefällt das.

    • simplicissimus
      27. Januar 2016 14:06

      Es geht weniger um die Person als um die Richtung.
      Auch wenn gerade die BP-Wahl eine Persönlichkeitswahl sein sollte.
      An allen Kandidaten findet man leider leicht etwas auszusetzen.
      Meine Vorbehalte gegen Khol stehen unten.
      Griss ist unglaubwürdig geworden, also hoffe ich auf Stenzel, weniger wegen der Glaubwürdigkeit, sondern wegen der Richtung.
      Hundstorfer wäre zweite Wahl um dem Wähler noch einmal so richtig zu zeigen wie die Roten den ganzen Staat vereinnahmen.

    • differenzierte Sicht
      27. Januar 2016 15:52

      Diese Denkweise ist mir zu verquert.

    • Patriot
      27. Januar 2016 17:15

      Vor allem werden die Medien nicht van der bellen und Griss gleichzeitig hochloben können. Im Zweifel werden sie auf den linksradikalen Esel van der bellen setzen.

    • Erich Bauer
      27. Januar 2016 17:35

      @ "...Es geht weniger um die Person als um die Richtung..."

      Naja. Ich möchte ja nicht wirklich die üblichen Illusionen vor "demokratischen Wahlen" zerstören, aber... die Sachlage ist ja eine ganz andere:

      Die Jugend, um deren Zukunft es vor allem gehen müsste, erscheint mir einerseits "politisch" apathisch-lethargisch und andererseits gehirngewaschen-indoktriniert - vornehmlich links"moralisch"... Beide Jugendgruppen verbindet immerhin die Event-Kultur und das Streben nach "to be a Heroe just for one Day" (David Bowie). Dazu kommt noch, dass die Jugend, aufgrund demographischer Fakten, kaum noch wahlentscheidend ist. Das Heulen und Zähneknirschen der "Alten" - so bemitleidenswert es auch sei - ist lediglich das Ergebnis ihres Wirkens in der Vergangenheit!

      Ich habe meine großen Zweifel, dass wir "Alten" noch das Steuer herumreißen können... ob mit "demokratischen" oder sonstigen Mittel! "Hörst das ned, wie die Zeit vergeht..."

      Wenn die Jugend das nicht ändern kann/will und die "gesellschaftliche" Entwicklung der Vergangenheit eher noch vorantreiben - noch eins drauf setzen - sich berufen fühlt... könnte "The Road to Hell" zügig beschritten werden. Eins steht dabei fest: Die "Strafe" wird kollektiv ausgesprochen:

      Jesaja 8:16, Hesekiel 3:7, 4:6, Sacharja 7:12 "Binde das Zeugnis zusammen, versiegle das Gesetz in meinen Jüngern... denn das ganze Haus Israel hat eine harte Stirn und eine verstocktes Herz. Mein Volk geht zugrunde aus Mangel an Erkenntnis... weil du das Gesetz deines Gottes vergessen hast. Und sie machten ihre Herzen so hart wie Diamant und wollten das Gesetz nicht hören..."

    • simplicissimus
      27. Januar 2016 17:43

      Erich, Du zerstörst gar nichts, ich befürchte ähnliches.
      Aber es sollte uns nicht vorm Wählen abhalten.

    • simplicissimus
      27. Januar 2016 17:44

      differenzierte Sicht:

      Nicht verquer, differenziert eben!

      :-)

    • Alex K. (kein Partner)
      29. Januar 2016 10:00

      Mag Frau Griss im Wahlkampf auch manches Unvernünftige sagen, hoch anzurechnen ist ihr dass sie nicht aus einer Partei kommt, nicht Parteifunktionärin ist oder war, sondern einen ordentlichen Beruf ausübte. Sie ist also nicht ideologisch verblendet - sehr zum Unterschied von Van der Bellen! Dieser eingefleischte Grüne will uns jetzt weismachen dass er ja gar keiner sei, der Ideologie fern - so als ob das so einfach ginge. Selbst wenn er wollte dauert es Jahre bis er sich von seiner verderblichen Ideologie befreit hat. Das geht nicht innerhalb von Wochen oder Monaten!

      Im übrigen dreht es mir regelmäßig den Magen um wenn so ein Parteifunktionär, zum Bundespräsidenten (oder Bundeskanzler, oder Minister, oder Landeshauptmann, oder Bürgermeister) geworden, erklärt, er sei für alle da und ganz und gar un- und überparteiisch!

  33. Undine
    27. Januar 2016 09:27

    Für mich bedeutet die Kandidatur Ursula Stenzels ein echtes Problem. Irgendetwas paßt da einfach nicht zusammen. Sie ist KEINE ehrliche, echte FREIHEITLICHE, und das stört mich ungemein. Vielleicht ist ihre Kandidatur ein guter Schachzug, mag sein---möglicherweise hat zudem der Königsmacher ORF ihr gegenüber eine Beißhemmung. Für mich ist sie in mehrerlei Hinsicht in der FPÖ ein veritabler Fremdkörper. Meine Kandidatin ist sie NICHT! Aber alle anderen Kandidaten sind für mich ebenso unwählbar. Da ist guter Rat teuer!

    • simplicissimus
      27. Januar 2016 09:40

      Das ist nicht ganz falsch, was Du sagst, Undine.

      Wen wirst Du wählen?

      VdB als echten grünen Adeligen? :-)
      Hundstorfer als echten Vertreter der eisernen Faust des Proletariats? Leider schon etwas verrostet.
      Khol, den anpassungsfähigen Kerzerlschlucker?
      Bleibt nur Griss, die ist aber auch nicht wirklich glaubwürdig mit ihrem Eiertanz. :-(

      Ich werde in den sauren Stenzel-Apfel beißen. Man muß sich für die Richtung entscheiden, wenn die Personen nicht passen.

      Wie immer in unserer Situation, nix ist perfekt.

    • Undine
      27. Januar 2016 10:14

      Lieber @simpilcissimus, vermutlich werde auch ich in den sauren Stenzel-Apfel beissen (müssen)! ;-(

    • Undine
      27. Januar 2016 13:27

      Noch ein Nachtrag, lieber @simplicissimus:

      Van der Bellen ist kein adeliger Grüner:

      " Das niederländische van od. de ist kein Hinweis auf einen adligen Namen wie bspw. beim deutschen Adel das "von". Der niederländische Adel trägt Adelsbezeichnungen wie "Junkheer", "Baron" od. "Graaf" im Titel bzw. ist daran zu erkennen.

      Das "van" deutet oft auf einen Ortsnamen hin (bspw. van Huisseling), aber auch auf frühere Berufszeichnungen, manchmal sogar Zunamen/Spitznamen/Rufnamen, etc."

      Ich muß immer wieder grinsen, wenn ich den Namen "Helene van Damm" denke: Dieses einstige Bauerndirndl ---ich hab' nichts gegen Bauerndirndl!---korrigierte es nie, wenn sie im ORF als Frau VON Damm angeredet wurde! Sie war, so erinnere ich mich, 4x verheiratet und geschieden, an dem Namen, den sie Herrn van Damm zu verdanken hatte, schien sie besonders stark zu hängen.......;-)

    • simplicissimus
      27. Januar 2016 14:08

      Danke Undine, aber da ich viel mit Holländern zu tun habe (die mir prinzipiell symphatisch sind), weiß ich das.
      War nur ein bißchen ein Wortspiel, da er ja doch recht über drüber wirkt.

    • Undine
      27. Januar 2016 14:42

      @simplicissimus

      ;-)

      Dieses Hölzel mußte ich einfach aufgreifen! ;-)

    • Patriot
      27. Januar 2016 17:17

      @Undine

      Die sauren Äpfel sind eh oft die besseren.

  34. Bob
    27. Januar 2016 08:43

    Strache wurde von den Medien zum Kanditat gekürt. und nicht von der FPÖ. Das Argument des höheren Alters zählt meiner Meinung nach überhaupt nicht. da dies immer so war. Kurz als junger Außenminister macht sicher nicht die schlechteste Figur, aber im Kreise seiner Auslandskollegen sieht das lächerlich aus.
    Auch muß ich AU widersprechen, die Gesellschaft hat noch nie einen Kanditat aussuchen dürfen, sondern immer nur die Parteien oder Menschen mit Unterstützungsunterschriften.

  35. Politicus1
    27. Januar 2016 08:27

    MMn. handelt Strache hier falsch.
    Die bundesweit derzeit ausgewiesene knapp über 30% für die FPÖ kann er bei der Persönlichkeitswahl gegen VdB, Griess und Khol auf keinen Fall - egal mit welchem FPÖ-Kandidaten einfahren.
    Das weiß er und auch alle als Möglichkeiten für eine FPÖ-Kandidatur Genannten.
    Da sich andererseits die FPÖ nicht durchringen konnte, keinen Kandidaten offiziell zu unterstützen (was ihr die Möglichkeit gegeben hätte, nach der Wahl einfach zu behaupten, der siegreiche BP hätte nur mit den Stimmen der FPÖ gewonnen!) braucht die FPÖ jemand, der/die bereit ist, eine Niederlage allein auf sich zu nehmen.
    Und das ist anscheinend nur die Frau Stenzel.
    Wer außerhalb des Wiener Gürtels lässt sich für die Ex-Bezirksvorsteherin begeistern?
    PS: ich bleibe bei meinem Tipp, dass im ersten Wahlgang VdB und Khol das Rennen machen werden. (Khol nimmt als Verfassungsjurist und erfahrener Politiker Frau Griess viele Stimmen weg, und für Hundsdorfer gilt dasselbe wie für Stenzel - außerhalb Wiens keine Sympathien für den 500.000 Arbeitslosenführer).
    In der Stichwahl sehe ich dann derzeit VDB als Gewinner der vereinten Linken.

    • simplicissimus
      27. Januar 2016 08:45

      Es ist sehr schwer zu sagen, denn alle Kandidaten haben eine gewisse Chance unter gewissen Überlegungen.
      VdB jedoch wird von vielen Mitte-rechts Wählern total abgelehnt. In die zweite Runde kann er kommen, obs dann für den Präsidenten reicht, glaub ich eher nicht, denn sogar einige eingefleischte SPÖ-Wähler (die jedoch gegen die Massenimmigration sind) werden ihn nicht wählen.
      Wir werden sehen.

    • Politicus1
      27. Januar 2016 08:51

      so wie bei der Wiener Wahl könnten ÖVP-Stammwähler nicht für Khol sein, um eine Regierung mit Strache verhindern zu wollen - Khol würde auch eine FPÖ in der Regierung angeloben ...was VdB ausschließt

  36. Erich Bauer
    27. Januar 2016 08:07

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Hundstorfer diese Wahl gewinnt. Die SPÖ hat die weitaus stärkere Mobilisierungskraft. (Wetten werden angenommen) Und Kohl wird als Neokonservativer, "altvaterischer" Kirchgänger von den Medien als "persona non grata" vorgeführt...

    Wer VdB oder Griss wählt, der kann auch gleich den "Kalif" der ISIS seine Stimme geben. Denn beide verkörpern unter den Wahloptionen die allerhöchste polit-moralische "Verfassung". Und wenn "Moral" so völlig ungehemmt und außer Rand und Band in die "Politik" Einzug hält... dann wird es so richtig gefährlich!

    • simplicissimus
    • Riese35
      27. Januar 2016 08:42

      Bei VdB ist das offensichtlich, aber was führt Sie zu dieser Beurteilung von Griss?

    • Erich Bauer
      27. Januar 2016 08:50

      Auch sie hat "kreative" (= Umgehung des Wählerwillens) Regierungsbildung in Aussicht gestellt.

    • M.S.
      27. Januar 2016 13:20

      @Erich Bauer

      Ich muss mich ihrer Meinung leider anschließen. Wie meistens, wird die Wahl im Wasserkopf Wien entschieden werden. Und da gibt es immer noch genug Genossen, die ihren "Hundi" auf den Schild heben werde.

    • Haider
      27. Januar 2016 23:12

      Gewiß, man soll nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Aber so berauschend ist die einst legendäre Mobilisierungsfähigkeit der SPÖ schon längst nicht mehr (jeweils die letzten Landtagswahlen gemessen an den Wahlberechtigten):
      W: 28,85 %
      OÖ: 17,88%
      B: 31,10 %
      St: 19,67 %
      V: 5,50 %
      NÖ: 21,15 %
      S: 22,97 %
      K: 36,75 %
      T: 13,57 %
      Dies heißt, in 2 Bundesländern erreichte die SPÖ noch über 30 % der Wahlberechtigten, in 3 Bundesländern zwischen 20 und 29 % ebenso wie in 3 Bundesländern nur mehr zwischen 10 und 19 % und in einem Bundesland sage und schreibe 5,5 %.

  37. simplicissimus
    27. Januar 2016 07:44

    Machen wir ein Zahlenspiel für den ersten Durchgang:

    Stenzel 30% FPÖ und rechte Protestwähler
    Hundstorfer 22% SPÖ Wähler
    Khol 18% ÖVP Wähler
    VdB 16% Grüne und linke Protestwähler
    Griss 14% Gemischte Protestwähler

    Dann wird Hundstorfer im zweiten Durchgang wegen des antiFaschistInnen-Geschreis Präsident. Von Stenzel Stimmen abzuziehen, um Khol auf Nummer zwei zu bugsieren ist theoretisch denkbar. Das Problem ist, daß drei (schein)konservative Kandidaten das rechte Lager wieder einmal zersplittern.

    Ich hätte aus taktischen Gründen für die nä Nationalratswahl lieber Hundstorfer als Khol als Präsident, denn Khol dient nur als Beruhigungspille für manche Konservative.
    Er könnte durchaus durch ein paar konservative Sager dem Wähler eine Wende vorgaukeln, die aber schnurstracks wieder in einer neuen GROKO münden würde. Schauderhafter Gedanke.

    Besser einen klar erkennbaren Feind, alles wie gehabt fest in linker Hand, das könnte ein echte Pro-Wendestimmung zur NR-Wahl mehr anheizen.

    Das ist nicht mein Strohhalm, es ist mein Rohrstaberl, an das ich mich klammere.

    • ikra
      27. Januar 2016 16:35

      Anpassungsfähiger Kerzerlschlucker der Khol - na noch immer besser als
      Stenzel , die gerne die Seiten wechselt!

  38. Riese35
    27. Januar 2016 07:34

    Ich teile AUs Einschätzung. Nur zwei Dinge sehe ich ein wenig anders:

    >> "... sie werden ihre Stimmen jenem geben, der die besten Chancen hat zu verhindern, dass in die Stichwahl nur die beiden linken Kandidaten kommen."

    Nein, das Ziel in der ersten Runde darf nicht sein, jemanden nur in die 2. Runde zu bringen, sondern muß sein, jemanden in die 2. Runde zu bringen, der dann in dieser 2. Runde (auch) gegen VdB (Matth 7/15) gewinnen kann. Alles andere wäre für die Katz'. Meiner Einschätzung nach wäre das am ehesten Griss, aber bei letzterer Einschätzung mag ich mich täuschen.

    >> "Dafür wird man an viel prominenterer Stelle mit der unglaublich wichtigen Information (samt Bild) konfrontiert: „Lotte Tobisch gegen neue Opernball-Lady“. Das sind halt die Prioritäten eines Zwangsgebühren kassierenden Rundfunks."

    Die Abschaffung der Zwangsgebühren für den ORF ist zwar eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung, wie man an unseren großen "privaten" Medien sehen kann, die denselben progressiven Linksdrall aufweisen wie der ORF. Und selbst in den "gelobten" USA hängen die Medien großteils am Gängelband irgendwelcher Geldgeber, und die Themenauswahl ist überwiegend noch katastrophaler als im ORF. Da sehe ich im Einklang mit Willy Wimmer schon eher RT als einen Hort der Freiheit und Information.

    • simplicissimus
      27. Januar 2016 08:11

      JEIN.

      Lassen wir Hundstorfer doch das Rennen machen, damit das Volk weiter so richtig den totalen Linxstaat erlebt.
      Der Krug wird zum Brunnen gehen, bis er bricht.

    • Riese35
      27. Januar 2016 08:45

      Glauben Sie wirklich, daß Hundstorfer gegen VdB das Rennen macht? Ich bin skeptisch. VdB (Matth 7/15) scheint mir auf die schwarzen Regimenter sehr attraktiv zu wirken.

    • Erich Bauer
      27. Januar 2016 09:01

      Kohl und Hundstorfer kommen in die Stichwahl. Wetten werden angenommen.

    • simplicissimus
      27. Januar 2016 09:07

      Herr Bauer, da bahnt sich wieder einmal ein Treffen an.
      6 rote Burgenländer/Südbahner, Südafrikaner oder auch Bordeaux gegen die Paarung Khol UND Hundstorfer.

    • simplicissimus
      27. Januar 2016 09:07

      Äh, pardon, Erich!

    • Erich Bauer
      27. Januar 2016 09:12

      Ich setzte 6 grüne Veltliner und 6 Frührote (Wagramer Gegend: Großriedental) dagegen... (*grins*)

    • simplicissimus
      27. Januar 2016 09:30

      Angenommen. Treffpunkt und Mitalkoholvernichter legen wir später fest.
      Wer will, soll mitmachen!
      Wann ist die Wahl genau?

  39. simplicissimus
    27. Januar 2016 06:15

    Und wen soll man jetzt wählen?

    Khol als Vertreter der erzschwarzen linkssozialisierten Gilde ist für mich unvorstellbar. Zuviel und zulange hat die VP im Land Schaden verursacht. 100% NEIN.

    Griss läßt kurz überlegen aber wie AU hier klar darlegt ist ihre Nähe zu den Neos ein Ausschlußgrund. Da war auch was mit Aktenvernichtung. Herumgelinxte Anbiederei haben wir genug im Land, nein danke.

    Bleibt nur Stenzel über. Ich werde sie wählen. JA. Sie wird auch die meisten Stimmen im ersten Wahlgang haben, davon gehe ich fix aus, daher macht es kaum Sinn, sie aus taktischen Gründen NICHT zu wählen. Es sei denn, Khol oder Griss kämen dann vor Hundstorfer oder VdB zu liegen. Riskante Spekulation.

    Das Risiko, daß es dann doch ein Linkskandidat wird, ist sehr hoch. Hundstorfer oder VdB, das ist genau das letzte Bißchen, was diesem Land noch fehlt, um ihm den Rest zu geben. Da jedoch viele konservative Wähler sich wieder nicht zu einem klaren Schnitt aufraffen werden, werden wir wahrscheinlich einen linken Präsidenten haben.
    Einen MANN wohlgemerkt, hört FeministInnen!

    Fehlt dann später nur mehr eine Ampelregierung.

    Prost Mahlzeit. Wir denken, es kann nicht schlimmer kommen.
    Oh doch, es kann und noch viel schlimmer!

    • Charlesmagne
      27. Januar 2016 10:17

      Genau meine Befürchtung! Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. *****************

    • differenzierte Sicht
      27. Januar 2016 13:39

      "Khol als Vertreter der erzschwarzen linkssozialisierten Gilde"???
      Darf ich erinnern dass er Architekt von Schwarz/Blau war! Er ist der, der sicher nicht gegen eine BLAU geführte Regierung hat, sollte sie sich ausgehen. Das hat er schon bewiesen, andere eiern herum.

    • dssm
      27. Januar 2016 14:01

      @simplicissimus
      sehr gute Darstellung!

    • simplicissimus
      27. Januar 2016 14:11

      differenzierte Sicht: gut, Architekt von Schwarz/Blau.
      Und was war danach?

    • differenzierte Sicht
      27. Januar 2016 15:43

      @simplicissimus,
      bekanntlich haben sie die Mehrheit verloren, sonst gäbe es noch heute Schwarz/Blau oder Blau/Schwaz





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