Flauten wird es immer geben: Was Batteriespeicher nicht können

Autor: Gerhard Kirchner

Unterscheiden verboten!

Autor: Andreas Tögel

Sein eigener Todfeind: Der neue deutsche Michel

Autor: Leo Dorner

Unheilige Allianzen

Autor: Andreas Tögel

Demokratisches Führungspersonal: Warum die Übelsten an die Spitze kommen

Autor: Andreas Tögel

Was sagt die KI zum Klimawandel?

Autor: Helmut Wöber

Hormus und die Auswirkungen auf unsere Düngemittel

Autor: Gerhard Kirchner

Dysfunktionale Demokratien und der Totalitarismus

Autor: Andreas Tögel

Es begann mit einer großen Gesundheits- und Spitalsreform: Der AKH-Skandal

Autor: Johannes Schönner

Deutschland im freien Fall

Autor: Leo Dorner

Alle Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (13 Euro pro Monat/130 pro Jahr) ist jederzeit beendbar und endet einfach durch Nichtzahlung. 

weiterlesen

Das Leitprinzip der Wiener SPÖ

„Ich kann ja net nur Verträge unterschreiben, die man versteht.“ So sprach Michael Häupl im O-Ton im ORF-Radio.

Danke, jetzt ist's uns klar. Das erklärt alles, wie da im Wiener Rathaus seit vielen Jahren ständig gearbeitet wird. Das erklärt:

  • Warum die Stadt Wien die Bank Austria zuerst ins wirtschaftliche Wanken gebracht und dann verkauft hat (wobei sie lauthals garantiert hat, dass der mittelosteuropäische Standort Wien erhalten bliebe);
  • Warum die Stadt Wien das Gasnetz und die Straßenbahnen rechtlich nach Amerika verkauft und zurückgeleast hat (obwohl sie zugleich öffentlich wild gegen solche Sale-Lease-back-Verträge gewettert hat),
  • Warum die Wien-Energie quasi pleite ist (weil sie falsch investiert und ständig parteipolitisch gewünschte Dinge gesponsert hat),
  • Warum Gemeindebedienstete Privilegien haben, von denen sämtliche anderen Beamten nur träumen können („Es geht niemanden etwas an, was wir mit unserem Geld tun“ – obwohl es nicht das Geld der SPÖ, sondern aller Steuerzahler ist),
  • Warum Stadtvertreter behaupten können, dass Schweizer Franken-Verluste keine seien, weil sie ja nicht realisiert sind (was ungefähr von einem Finanzverständnis zeugt, demzufolge auch die Kärntner Hypo nicht pleite ist).

Wenn sich ein Angeklagter in einem Untreue- oder anderem Wirtschaftsprozess so rechtfertigen würde wie Michael Häupl, steht der Richter umgehend auf und verurteilt ihn.

Aber bei uns im Rathaus – ich meine in Bagdad…

PS: Dass aus diesem Häupl-Interview in der Folge in diversen Nachrichten immer wieder zitiert worden ist, dieser eine blamable Satz im ORFaber nie mehr vorgekommen ist (zumindest soweit ich den Staatssender verfolgt habe), beweist auch wieder einmal das journalistische Verständnis des ORF.

PPS: Das grantig-aggressive Herumgerede Häupls in diesem Interview zum Aufstand seiner Linksradikal-Feministinnen im Rathaus (gegen den Anlauf der Regierung, die Migration einzubremsen) widerlegt übrigens auch die Hofberichterstatter mancher Printmedien, die darin eine geniale Strategie erkennen wollten.

 

Kommentieren (leider nur für Abonnenten)
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print




© 2026 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung