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Schlusspunkt unter Europa

Lesezeit: 7:30

„Lange wird es die EU nicht mehr geben, ist meine Meinung.“ Ziemlich schockierend, wie trocken und schnörkellos das da auf meinem Bildschirm zu lesen ist. Noch gravierender ist, dass es in einem Mail eines österreichischen Beamten steht, der es mir – natürlich unter vollem Quellenschutz – zugeschickt hat. Und besonders dramatisch: Der Mann (die Frau) arbeitet seit mehreren Jahren als einer der offiziellen Vertreter Österreichs bei der EU in Brüssel, kann sicher nicht als ein stadtbekannter Querulant abgetan werden.

Das Mail bestätigt meine Befürchtungen: In dieser Union sind Desintegrations-Prozesse mit großer Dynamik in Gang, die noch vor kurzem absolut niemand für möglich gehalten hat. Auch ich nicht, obwohl ich schon vor elf Jahren in einem längeren Essay angesichts etlicher Fehlkonstruktionen erstmals dringend geraten habe: „Europa neu gründen“. Europa wurde natürlich nicht neu gegründet. Vielmehr hat die EU seither noch viel mehr und schlimmere Fehlentwicklungen durchgemacht, insbesondere in der Euro-Krise, aber auch durch absurde Überregulierungen und die Leichtfertigkeit bei der Aufnahme korrupter Staaten.

Am verheerendsten aber für Europa wirkt nun der Flüchtlingsansturm, wie die  seit einem Jahr in Gang befindliche Völkerwanderung euphemistisch von manchen gerne genannt wird. Dabei wurde ein besonders katastrophaler Fehler schlagend: Die EU hat zwar in den letzten Jahrzehnten die Binnengrenzen im sogenannten Schengenraum zertrümmert, was vielfach als großer Erfolg bejubelt worden ist, sie ist aber außerstande gewesen, gleichzeitig effektive Außengrenzen zu errichten. Was aber die absolut zwingende Folge einer Aufhebung der inneren Grenzen sein hätte müssen.

Die EU-Politiker haben sich lieber Phrasen, Wunschträumen und der Sucht nach billigen Tages-Schlagzeilen hingegeben. Die harten Notwendigkeiten eines Außengrenzschutzes vor allem in sensiblen Zonen wurden jedoch ignoriert. Die europäischen Politiker begreifen mit wenigen Ausnahmen wie Viktor Orban und David Cameron (sowie den Regierungen der Visegrad- und der baltischen Staaten) nicht mehr den allerwichtigsten Zweck, weshalb es in der Menschheitsgeschichte überhaupt zur Gründung von staatsartigen Gebilden gekommen ist: Das war eindeutig der Schutz einer Gemeinschaft nach außen, zuerst personell, dann auch territorial.

Der zweite, ebenso wichtige Zweck war die Errichtung und Durchsetzung einer Rechtsordnung im Inneren. Nur wegen dieser beiden Aufgaben haben Menschen überhaupt Staaten gebildet, und nicht zum Zweck der Pensionsversicherung oder des Baus von Kindergärten oder der Finanzierung von Theatern, die heute so dominierend scheinen. Alle Staaten, die eine dieser beiden historischen Hauptaufgaben vernachlässigt haben, sind daran früher oder später zugrunde gegangen.

Doppeltes Kollabieren

Die EU hat die Staaten zwar auf allen Ebenen zurückgedrängt, ihnen immer mehr Aufgaben aus der Hand genommen. Sie war aber außerstande, an Stelle der Staaten auch nur eine der beiden zentralen Notwendigkeiten wirklich zu erfüllen. Sie ist es heute sogar weniger denn früher.

So ist insbesondere im Euro-Raum die innere Rechtsordnung zur Lachnummer degeneriert: Man hat zwar den beteiligten Staaten die eigene Währung genommen, aber weder sind die feierlich und rechtlich beschworenen Maastricht-Kriterien noch das ebenso rechtsgültige Bailout-Verbot eingehalten worden, obwohl sie die Fundamente der Ersatzwährung sein sollten. Klare rechtliche Regelungen wurden zugunsten von schwammig-emotionalen Begriffen wie „Solidarität“ und „Hilfsbereitschaft“ einfach aufgegeben. Und die Höchstgerichte haben ein bisschen gejammert, aber letztlich zugeschaut.

Noch schlimmer ist das Versagen beim Schutz der Grenzen der EU (oder genauer: des Schengen-Raums) nach außen. Dieser findet einfach nicht mehr statt. Jetzt kann man lange streiten, ob die EU-Institutionen daran schuld sind oder Italien, Griechenland und Slowenien, die allesamt die EU-Außengrenze nicht schützen, nicht kontrollieren. Man kann auch streiten, wie sehr Österreich und Deutschland daran mitschuldig sind, die durch ihre unselige Willkommenskultur eine gigantische Sogwirkung auf Millionen illegale und unkontrollierte Einwanderer entwickelt haben.

Tatsache ist, dass andere Länder, etwa Spanien und Ungarn, sehr wohl zum Schutz europäischer Außengrenzen imstande waren und sind. Daher sind sicher die zuvor genannten Länder in erster Linie schuldig. Aber sie sind auch nie von irgendeiner EU-Instanz gemahnt oder getadelt worden.

Wir sehen ein doppeltes Kollabieren der EU, sowohl bei der Außensicherung wie bei der Durchsetzung innerer Normen. Auch die Hoffnungen, dass einer der fast schon im Nonstop-Rhythmus stattfindenden EU-Gipfel und Sonderministerräte noch eine Umkehr bewerkstelligen kann, sind längst verschwindend gering geworden.

Die Schuldigen: Regierungen, Gerichte, Medien

Die Ursachen dieser gefährlichen Entwicklung sind vielfältig und komplex. Sie sind bei vielen Regierungen zu finden, bei vielen nationalen wie europäischen Gerichtshöfen; sie liegen in ganz besonders hohem Ausmaß beim EU-Parlament, das die Regierungen ständig an billigem linkem Populismus zu übertreffen versucht; sie liegen auch bei vielen Medien.

Aber warum handeln Gerichte, Politiker, Medien so? Die eigentliche Hauptursache ist die geistige Deformation durch 70 Jahre Frieden und einen ein historisch noch nie dagewesenen schier immerwährenden Aufstieg, in dem alles immer nur besser wird. Daraus entstand die verweichlichte Dekadenz einer konsumdominierten Gesellschaft. Daraus entstand die Schwäche eines überalterten, langsam aussterbenden Kontinents.

Westeuropa hat völlig vergessen, dass staatliches Handeln manchmal auch harte, schmerzhafte, unangenehme Entscheidungen bedeutet und nicht nur Opportunismus. Man hat sich immer tiefer in den Irrglauben eingegraben, dass die weitere Entwicklung nur in immer noch mehr Wohlfahrt, in immer noch weniger Militär, in immer mehr „Humanität“, in immer weniger unangenehmem Durchgreifen, in immer mehr Rechten und immer weniger Pflichten besteht. Man hat verlernt, was verantwortungsvolles Handeln heißt.

Man hat alte und uralte Weisheiten vergessen, wie etwa:

  • „Summum ius summa iniuria“ (also: Wenn man das Recht jedes Einzelnen immer mehr auf die Spitze treibt, entsteht dadurch das allergrößte Unrecht);
  • „Je mehr Wohlfahrt in einem Staat, umso mehr Grenzen braucht es um den Staat“;
  • „Ultra posse nemo tenetur“ (niemand kann zu etwas verpflichtet sein – etwa jeden Einwanderungswilligen aufzunehmen, jedem Schuldnerland immer weitere Kredite zu geben –, was seine Kräfte übersteigt);
  •  „Klare Grenzen, ,Einfriedungen‘ sind die unabdingbaren Voraussetzungen von ,Frieden‘“.

Politiker und Richter wollen unter dem Beifall der Medien immer noch sozialer, großzügiger, humaner, liebenswerter werden – bis nichts mehr zu verteilen da ist, bis das, was sie eigentlich zu schützen und verteidigen hätten, nämlich Staat, Recht und Ordnung, zusammengebrochen ist. Vor lauter Rücksicht auf den Einzelfall vergisst man in populistischer Kurzsichtigkeit die Allgemeinheit. Und schadet damit langfristig einer viel größeren Zahl von „Einzelfällen“.

Wenn Griechenland seine Kredite nicht zurückzuzahlen braucht, warum soll es dann künftig noch ein anderes Land tun? Wenn in einem einzigen Jahr mehr als eine Million ohne jeden Nachweis einer persönlichen Verfolgung ins österreichische, deutsche oder schwedische Wohlfahrtssystem einwandern können, mit welcher Begründung will man dann künftig hunderten Millionen weiterer Afrikaner und Arabern die Einwanderung verweigern?

Was die letzten Zukunftsoptionen wären

Weil man in Einzelfällen unangenehmen und harten Konsequenzen aus dem Weg gegangen ist, stehen jetzt noch viel härtere Konsequenzen bevor. Oder man verzichtet darauf, Europa noch aus dem Kollaps, aus der Anomie noch zu retten. Dabei geht es wohlgemerkt nicht nur um die Institutionen der EU, dabei geht es wie am Ende des römischen Reiches oder der k. und k. Monarchie längst auch um eine Verhinderung des Zusammenbruchs aller anderen gesellschaftlichen Strukturen.

Was konkret angesichts der Völkerwanderung zu tun wäre, hat der deutsche Staatssekretär Spahn (er wird am liberalen Flügel der CDU eingeordnet) in einem soeben erschienenen  und Aufsehen erregenden Buch (Ins Offene: Deutschland, Europa und die Flüchtlinge) sehr anschaulich auf den Punkt gebracht: „Wir dürfen nicht die alten Fehler von falsch verstandener Toleranz gegenüber anderen Traditionen und Kulturen wiederholen. . . Wir sollten aufhören, uns zwischen 'Multikulti' und den eigenen, teils auch selbst erst mühsam in den letzten Jahrzehnten erarbeiteten Freiheiten und Werten zu verheddern.“

Und weiter in Hinblick auf die notwendigen Abschiebungen von illegal über die offenen Grenzen nach Europa Eingewanderten, die seit längerem nicht mehr stattfinden: „Das erfordert ohne Zweifel auch die Bereitschaft zur Härte, es wird auch unschöne Bilder, schreiende Kinder und Frauen geben. . . Aber nur so wird die ehrliche Botschaft auf dem Balkan und in der Welt ankommen, dass nicht jeder in Deutschland und Europa bleiben kann.“

Solche mutigen Männer wie Spahn lassen wieder hoffen. Aber hat Europa insgesamt noch genügend Politiker, die zu den noch rettenden Konsequenzen imstande wären? Ich zweifle. Sie sind im Fall Griechenlands in der Minderheit geblieben, vor allem im ausschlaggebenden Land Europas, also Deutschland. Und sie sind das offensichtlich erst recht im Falle der Völkerwanderung, die dabei ist, den Schlusspunkt unter eines der einst schönsten Projekte der Geschichte zu setzen.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2015 09:52

    Die EU ist die Weimarer Republik des 21. Jahrhunderts. Eine Kakophonie schwacher Politiker, die dem Untergang geweiht sind. Dann kracht es und am Ende jammern alle: Nie wieder.
    Die Kerle lernen nicht aus der Geschichte, also wird die Geschichte uns mit der Rute schlagen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2015 09:47

    Das wäre ein wunderbares Weihnachtsgeschenk, die friedliche Auflösung der Missgeburt EU. Zwischenstaatliche Verträge könnten diesen unnötigen Moloch ersetzen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2015 10:35

    Ich bete für den Untergang dieses teuflischen Freimaurer-Konstrukts.

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2015 09:03

    Man sollte jetzt schon an das Nachher denken!
    Wer hat Faymann und Konsorten gewählt; Politiker wo die Frisur wichtiger ist als Integrität und Können gibt es ja nicht nur hierzulande?
    Wie halten wir diese Wähler von der Urne fern?
    Die EU ist ja nur ein Spiegelbild der europäischen Staaten.
    Die Justiz ist ja nicht nur an der Spitze krank, man kann in jedem Bezirksgericht den Verfall nachvollziehen.
    Die Medien können gar nicht informieren, denn der typische Journalist ist dazu zu ungebildet, womit die für Wahlen erforderliche Information dem Wähler vorenthalten wird.
    Die Gelddruckerei hat zu gigantischen Schulden bei Wirtschaft, Staat und Privaten geführt, die sind unbezahlbar – wie geht man damit um?
    Die Pensionssysteme sind überall nicht nachhaltig, egal ob Umlage- und/oder Ansparmodell. Was tun mit den alten Leuten?
    Dann wären da noch Bildungssystem, Landesverteidigung, Bürokratie … es stinkt überall, von Brüssel bis in die Bezirke.

  5. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    15x Ausgezeichneter Kommentar
  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2015 10:23

    Dann wird die Behandlung des Austrittsvolksbegehrens bald obsolet sein, denn die EU zerfällt inzwischen von selbst.

    Dadurch dass die EU sich angemaßt hat einen Staat Europa gründen zu wollen statt ein Europa der Nationen und das noch dazu gegen den Willen der Nationen, bloß nach der Ideologie einer mit medialem Trick herrschenden Ideologiekaste, gegen jedwede Vernunft, gegen die Menschen Europas einer hirnrissigen linken Gutmenschenideologie folgend, der Euro ist etwa so ein 'Produkt' (Thilo Sarrazin: Europa braucht den Euro nicht.), die doppelten 'Menschenrechte', die hirnrissigen Gurken-, Glühbirnen, Brauseköpfe-, etc. EU-Verordnungen (Diktate) sind solche 'Ergebnisse', die hemmungslose Schuldenpolitik, die hemmungslose Bürokratie, alles gegen die Bürger Europas.

    Die Bürger Europas müssen noch dazu jetzt selbst ihre eigenen nationalen Grenzen schützen, obwohl sie horrende Mitgliedsbeiträge zahlen für diesen Schaden, den sie sich einhandeln. Das alles floss in die horrenden Gehälter dieser am Rand der Kriminalität dahinschrammenden linken EU-Bonzen, egal ob EVP oder Sozialisten, etc.

    Normal denkende Menschen haben seit etwa 10 Jahren daran gearbeitet, ein Austrittsvolksbegehren in Österreich zustande zu bringen, etwa 250 000 haben das unterschrieben trotz medialem Totschweigens, trotz kaum Geldmittel für Werbung.

    Nein, in der Bevölkerung ist die EU schon längst gestorben, sie wird nur noch gutmenschlich medial und propagandistisch 'am Leben' erhalten, obwohl jeder Tag EU einen enormen Schaden anrichtet.

    So nun zu unserer 'Regierung'. Mit der ist es genauso, sie ist nur noch ein medial propagandistisch hochgelobtes und hirnkrank volksverleugnendes Gebilde, bestehend aus Apparatschiks, die Österreich und seine Menschen verraten, die sogar die Krippen von den Weihnachtsmärkten verbannen lassen, die sogar unsere Kinder vergewaltigen lassen, die unsere Gesetze nicht einhalten und brechen, .... unendlich lang die Liste der Aktionen gegen Österreich und die Österreicher.

    Auch diese Regierung gibt es nur mehr auf dem Papier, denn wären heute Wahlen, dann wären die alle in der Minderheit.

    Also, wie lange gibt es Europa noch ? Ich sage, solange, solange sich solche ideologisch verbohrte, medial gestützte, das Volk verblödende 'Regierungen' (Anti-Volksvertreter, Volkszertreter) noch halten können. Und das kann noch Jahre dauern, denn diese 'Menschen' (Antimenschen) klammern sich an die Macht und an das Geld, das sie erpressen von den Völkern.

    Das Grundübel ist für mich die Ideologie (=Idiotie), sei es europäische Staatsideologie, sei es Gutmenschenideologie, sei es sozialistisch Nehmerideologie, sei es Herrschaftsideologie der Regierenden, die Missbrauchsideologie, die Propagandaideologie, etc., die aus einem Handelsvertrag in einem Europa der Nationen den Untergang und zwar den gründlichen Untergang des ganzen Kontinents erreicht hat.

    Eigentlich müsste man die alle in den Kerker werfen für das, was sie Europa angetan haben, ebenso unsere österreichische 'Regierung'.

  7. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2015 06:03

    Buchempfehlung, Bernd Höcker
    "Böse Gutmenschen!"
    3. Oktober 1991. Bernd Höcker besucht in Hamburg die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit. Noch kann man sie mit Händen greifen, die Euphorie der Wiedervereinigung. Dankbarkeit. Allgemeine Aufbruchstimmung. Plötzlich aber erstarrte Gesichter. Eine Art Rollkommando marschiert vorbei. In Springerstiefeln. Doch es sind offenbar keine Nazis. Denn die Horde brüllt:

    »Deutschland verrecke! Deutschland verrecke!«

    Wenig später erfährt Bernd Höcker das Unfassbare: Hinter dem Aufmarsch steckt die Grün-Alternative Liste GAL (das heutige Bündnis 90/Die Grünen). Und er fragte sich: Wieso machen linke Kräfte so etwas? Bei der Suche nach Antworten stieß Bernd Höcker auf verblüffende Fakten. Fakten, die er erstmals in seinem Buch Böse Gutmenschen veröffentlicht und die heute aktueller sind denn je:

    Friedensbewegung - von außen gesteuert
    Islam - grenzenlose Toleranz statt Wahrheit
    Asylindustrie - das Geschäft mit den Scheinasylanten
    Frühsexualisierung - Genderwahn im Kindergarten
    Kriminalität - Täterschutz vor Opferschutz

    Die Waffen der bösen Gutmenschen sind die Tricks und Methoden der Geheimdienste, insbesondere der Stasi. Sie diskriminieren, diskreditieren und manipulieren Andersdenkende. Im schlimmsten Fall vernichten sie Existenzen

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Dezember 2015 11:36

    Wenn man die Schlagzeilen der letzten Stunden liest, dann kriegt man es mit der Angst zu tun. Die EU-Spindoktoren verknüpfen jetzt die Flüchtlingskrise mit der Wiederaufnahme intensiver Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. Das war vielleicht nicht von Anfang an geplant. Aber es ist fantastisch, daß man in jede EU-Krise doch noch einen US-Spin reinbekommt. Und das Beste ist, keinen interessierts, kein Aufschrei, nichts.


alle Kommentare

  1. peter789 (kein Partner)
    06. Dezember 2015 10:54

    Super Artikel!

    Klar, sachlich, richtig.

    Mit der selten gewordenen Mischung: 80% Wissen, 20% Meinung.
    Heutztage ist es leider umgekehrt.

    Danke Hr. Unterberger.

  2. EU-Nazi-Wurzeln (kein Partner)
    03. Dezember 2015 01:37

    Vor der EU wollte schon weiland Hitler mit dem „Kleinstaatengerümpel" aufräumen.

    • Erich Bauer
      03. Dezember 2015 07:27

      Dafür hätte Hitler auch heute noch jede Menge "Anhängsl"... "Anhängsl" deswegen, weil diese Papageien "Kleinstaaten" mit ihrem Kleingehirn verwexln, allerdings über ihr hauseigenes "Gerümpel" bisweilen sehr entsetzt sind, was ihre Abscheu über diese Wortzusammensetzung hinlänglich erklärt.

  3. Waltraut Kupf
    02. Dezember 2015 21:27

    Warum redet man teilweise noch immer von „Befürchtungen“ hinsichtlich des immer wahrscheinlicheren Zerfalls der EU und von „Hoffnungen“ betreffend deren Rettung? Es war denjenigen Leuten, die seinerzeit mit „Nein“ votiert haben völlig klar, daß das langfristig nicht würde gut gehen können. Was unter nachsichtigem Lächeln als Verschwörungstheorie bezeichnet wurde, gewinnt an Glaubwürdigkeit, nämlich die EU als Wunschkreation (oder soll man –„kreatur“ sagen?) Amerikas, dessen ehemaliger Außenminister „one telephone number for Europe“ haben wollte. Schließlich ist es ja einfacher, sich nicht mit 28 Einzelstaaten herumärgern zu müssen, sondern nur einen Partner zu haben, den es über den Tisch zu ziehen gilt.
    Auf Gedeih und Verderb müssen sich die Einzelstaaten Bedingungen aufs Auge drücken lassen, welchen sie nie zugestimmt hätten, wenn sie ihre Souveränität behalten hätten können.

    Die Sanktionen gegen Rußland wurden bekanntlich von Amerika diktiert, das die Vorwände dafür gesetzt hatte, die Kriegseinsätze gegen den (gleichzeitig mit Waffen belieferten) IS werden von Frankreich, Deutschland und jetzt wohl auch England brav mitgeturnt. Europäische Soldaten ziehen in einen angeblich hehren Krieg, während zahllose junge Männer aus dem Land, um das es geht, hierzulande "Kaffee trinken", wie man kürzlich lesen konnte. Man heizt den weltweiten Bürgerkrieg an.

    Auf diesem Boden glaubt man die Neue Weltordnung unter Hegemonie der USA leichter durchsetzen zu können. Die Kriegstreiber agieren hemmungslos ihre diabolische Propaganda aus unter dem Vorwand der Solidaritätsverpflichtung, für das Phantom der westlichen Werte. Das Ganze wurde zumindest bisher als ein Friedensprojekt bezeichnet.

    Als ich eine EU-Befürworterin fragte, was denn nun eigentlich seit Österreichs EU-Beitritt „besser“ geworden sei, kam sie in Verlegenheit, denn das Nicht-warten-Müssen an den Grenzen und das kein-Geld-wechseln –Müssen bei Reisen in Euro-Länder schien auch ihr etwas bescheiden. Die Wirtschaft schwächelt, die Arbeitslosigkeit steigt, die Moral sinkt - Herz, was begehrst Du mehr? Und jetzt als Überdrüber die Flüchtlingsinvasion, mit der die Eliten den Bevölkerungsaustausch und die faktische Vernichtung von Recht und Ordnung sowie auch die Auspoverung der Sozialsysteme erzielen.

    Man darf getrost annehmen, daß es einen Weg zur Lösung der Probleme gäbe, soferne ein politischer Wille dazu vorhanden wäre. Den gibt es aber nicht. Und so kann man sich nur darüber freuen, wenn die EU zerbricht.

  4. Gasthörer (kein Partner)
    02. Dezember 2015 20:57

    Interessantes youtube-Video von heute (bitte selbst über youtube suchen):

    "Live: Russisches Verteidigungsministerium gibt Pressekonferenz zum Anti-Terror-Kampf"

    Die Russen fahren dem Erdogan nun mit dem Arsch ins Gesicht, sie legen alles offen, schonen auch seine involvierte Familie nicht. Mit 8.000 Öltankern stehlen sie das Öl aus Syrien und dem Iraq, alles geht über die Türkei. In einer einzigen Woche kommen 2.000 neue IS-Kämpfer aus der Türkei in Syrien an und mit ihnen tausende Tonnen an Nachschub und Waffen.

    Dass die EU gerade jetzt die Türken mit Geld überhäuft, und den EU-Beitritt forciert ist die Schande des Jahrhunderts - man kann nur hoffen, dass es sie bald zerbröselt.

  5. daLUPOr (kein Partner)
    02. Dezember 2015 16:01

    Das Volk hat dem Problem einen Namen gegeben "Lügenpresse"

    Selbsternannte Richter die mächtig verdienen und unter keiner Kontrolle stehen. Die Politik hat vor den Medien mehr Angst als vor dem Volk. Das Volk darf nur alle 5 Jahre über die Politik entscheiden, den Rest der Zeit Entscheiden die Medien was politisch korrekt ist - wo gibt es sowas?

    5 Jahre sind einfach zu lang und sind gelebter Schwachsinn!

  6. fewe (kein Partner)
    02. Dezember 2015 11:07

    Und was hat der Beamte gemeint, dass der Auslöser dafür sein werde? Dass Vieles im Argen liegt ist eh klar, aber es wird dann wohl einen Auslöser geben, wenn sich die EU auflöst. Diese Frage wird ihm doch wohl gestellt worden sein.

    Wenn die Auflösung der EU geordnet vor sich geht, bin ich sehr dafür. Was mit dem Euro dann passiert, ist mir unklar. Die Auflösung der EU könnte also auch eine gleichzeitige Entwertung des Euro bedeuten. Ich wüsste nicht, wie es funktionieren kann, dass man den Euro wieder auf Nationalwährungen aufsplittet.

  7. wahrheit (kein Partner)
    02. Dezember 2015 10:18

    OT: Lügenpresse/sender

    In der Schwarzl-Asylwerberunterkunft bei Graz ist fast täglich das Einschreiten seitens der Polizei notwendig.
    Gestern kam es laut "Kleine"-Print wieder zu einer "Meinungsverschiedenheit", ein Asylwerber schwebt in Lebensgefahr.

    ORF-Steiermark-Radio-Nachrichten heute: 2 Themen
    a.) Schirnhofer-Pleite wegen Zielpunkt
    b.) Dampfstrahler-Kassen bei Tankstelle geknackt

    Mein Faktencheck am 2.Dezember 2015: ORF = Lügensender

  8. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      02. Dezember 2015 08:00

      Indirekt doch zum Thema gehörig. Auch in ganzer Länge, weil ich a. den Link erst suchen müßte und b. ich fürchte, daß Links meist nicht angeclickt werden.

      Erdogan Says Will Resign If Oil Purchases From ISIS Proven After Putin Says Has "More Proof"

      By Tyler Durden

      December 01, 2015 "Information Clearing House" - "Zero Hedge" – “I’ve shown photos taken from space and from aircraft which clearly demonstrate the scale of the illegal trade in oil and petroleum products,” Vladimir Putin told reporters earlier this month on the sidelines of the G-20 summit in Antalya. Putin was of course referencing Islamic State’s illicit and highly lucrative oil trade, the ins and outs of which we’ve documented extensively over the past two weeks:

      • The Most Important Question About ISIS That Nobody Is Asking
      • Meet The Man Who Funds ISIS: Bilal Erdogan, The Son Of Turkey's President
      • How Turkey Exports ISIS Oil To The World: The Scientific Evidence
      • ISIS Oil Trade Full Frontal: “Raqqa's Rockefellers”, Bilal Erdogan, KRG Crude,

      And The Israel Connection

      Turkey’s move to shoot down a Russian Su-24 warplane near the Syrian border af-forded the Russian President all the motivation and PR cover he needed to expose An-kara’s alleged role in the trafficking of illegal crude from Iraq and Syria and in the af-termath of last Tuesday’s “incident,” Putin lambasted Erdogan.

      “Oil from Islamic State is being shipped to Turkey,” Putin said while in Jordan for a meeting with King Abdullah. In case that wasn’t clear enough, Putin added this: “Is-lamic State gets cash by selling oil to Turkey.”

      To be sure, it’s impossible to track the path ISIS oil takes from extraction to market with any degree of precision. That said, it seems that Islamic State takes advantage of the same network of smugglers, traders, and shipping companies that the KRG uses to transport Kurdish crude from Kurdistan to the Turkish port of Ceyhan.

      From there, the oil makes its way to Israel and other markets (depending on which story you believe) and if anyone needs to be thrown off the trail along the way, there’s a ship-to-ship transfer trick that can be executed off the coast of Malta. The maneuver allegedly makes the cargoes more difficult to track.

      Some believe Erdogan’s son Bilal – who owns a marine transport company called BMZ Group – is heavily involved in the trafficking of Kurdish and ISIS crude. Most of the ships BMZ owns are Malta-flagged.

      In light of the above, some have speculated that Turkey shot down the Su-24 in retaliation for Russia’s bombing campaign that recently has de-stroyed over 1,000 ISIS oil trucks. Here’s what Syrian Information Minis-ter Omran al-Zoub said on Friday:

      “All of the oil was delivered to a company that belongs to the son of Recep [Tayyip] Erdogan. This is why Turkey became anxious when Russia began de-livering airstrikes against the IS infrastructure and destroyed more than 500 trucks with oil already. This really got on Erdogan and his company’s nerves. They’re importing not only oil, but wheat and historic artefacts as well.”

      Al-Zoub isn’t alone in his suspicions. In an interview with RT, Iraqi MP and former national security adviser, Mowaffak al Rubaie – who personally led Saddam to the gallows – said ISIS is selling around $100 million of stolen crude each month in Tur-key. Here are some excerpts:

      “In the last eight months ISIS has managed to sell … $800 million dollars worth of oil on the black market of Turkey. This is Iraqi oil and Syrian oil, car-ried by trucks from Iraq, from Syria through the borders to Turkey and sold …[at] less than 50 percent of the international oil price.”

      “Now this either get consumed inside, the crude is refined on Turkish territory by the Turkish refineries, and sold in the Turkish market. Or it goes to Jihan and then in the pipelines from Jihan to the Mediterranean and sold to the international market.”

      “Money and dollars generated by selling Iraqi and Syrian oil on the Turkish black market is like the oxygen supply to ISIS and it’s operation,” he added. “Once you cut the oxygen then ISIS will suffocate.”

      “There isn't a shadow of a doubt that the Turkish government knows about the oil smuggling operations. The merchants, the businessmen [are buying oil] in the black market in Turkey under the noses – under the auspices if you like – of the Turkish intelligence agency and the Turkish security apparatus.”

      “There are security officers who are sympathizing with ISIS in Turkey. They are allowing them to go from Istanbul to the borders and infiltrate … Syria and Iraq.”
      “There is no terrorist organization which can stand alone, without a neighboring country helping it – in this case Turkey.”

      That's pretty unequivocal. But it gets better.

      On Monday, Putin was back at it, saying that Russia has obtained new information that further implicates Turkey in the Islamic State oil trade. “At the moment we have re-ceived additional information confirming that that oil from the deposits con-trolled by Islamic State militants enters Turkish territory on industrial scale,” Putin said on the sidelines of the climate change summit in Paris. “We have traced some located on the territory of the Turkish Republic and living in regions guarded by special security services and police that have used the visa-free regime to return to our territory, where we continue to fight them.”

      “We have every reason to believe that the decision to down our plane was guided by a desire to ensure security of this oil’s delivery routes to ports where they are shipped in tankers,” he added, taking it up another notch still.

      As for Erdogan, well, he “can't accept” the accusations which he calls “not moral”:

      • ERDOGAN: TURKEY CAN'T ACCEPT RUSSIA CLAIMS THAT IT BUYS IS OIL
      LATEST – Erdo?an: Russia’s claim that Turkey bought oil from Daesh is not ‘moral’, such claims have to be proved pic.twitter.com/PZka8MwzpL

      — DAILY SABAH (@DailySabah) November 30, 2015

      Hilariously, the man who just finished starting a civil war just so he could regain a few lost seats in Parliament and who would just as soon throw you in jail as look at you if he thinks you might be a threat to his government, now says he will resign if Putin (or anyone else) can present “proof”: “We are not that dishonest as to buy oil from terrorists. If it is proven that we have, in fact, done so, I will leave office. If there is any evidence, let them present it, we’ll consider [it].”

      Hold your breath on that.

      And so, the Turkey connection has been exposed and in dramatic fashion. Unfortunately for Ankara, Erdogan can't arrest Vladimir Putin like he can award winning journalists and honest police officers who, like Moscow, want to see the flow of money and weapons to Sunni militants in Syria cut off.

      The real question is how NATO will react now that Turkey is quickly becoming a liability. Furthermore, you can be sure that the US, Saudi Arabia, and Qatar (who are all heavily invested in the Sunni extremist cause in Syria), are getting nervous. No one wants to see this blown wide open as that would mean the Western public getting wise to the fact that it is indeed anti-ISIS coalition governments that are funding and arming not only ISIS, but also al-Nusra and every other rebel group fight-ing to wrest control of the country from Assad.

      Worse, if it gets out that the reason the US has refrained from bombing ISIS oil trucks until now is due to the fact that Ankara and Washington had an understanding when it comes to the flow of illicit crude to Cehyan, the American public may just insist on indicting “some folks.”

      Remember, when it comes to criminal conspiracies, the guy who gets caught first usually ends up getting cut loose. It will be interesting to see if Erdogan starts to get the cold shoulder from Ankara's “allies” going forward.

    • Gasthörer (kein Partner)
      02. Dezember 2015 18:37

      Interessantes Geschäftsmodell:
      Ich unterstütze Mordbrenner, die im Nachbarland einen Bürgerkrieg vom Zaun brechen, der Millionen von Flüchtlingen in mein Land treibt. Dann weise ich diesen Flüchtlingen den Weg in einen wehrlosen aber reichen Staatenverbund.
      Nach einem halben Jahr ächzen die betroffenen Länder unter der Migrationslast.
      Dann biete ich den von den Flüchtlingen heimgesuchten Ländern (oder besser deren korrupten Vertretern) ein perfides Geschäft an:

    • Gasthörer (kein Partner)
      02. Dezember 2015 18:38

      Forts.:
      Gegen ein paar Milliarden hindere ich die durch meine Unterstützung von Schlächtern ausgelöste Fluchtwelle an der Weiterreise. Die gegenüber ihrer Bevölkerung illoyalen Vertreter der wohlhabenden Länder, gewärhren mir als Bonus die visafreie Einreise meines expandierenden Volkes.
      Ich fürchte der Sultan wird es mit seiner Chuzpe noch weit bringen.

    • F.V. (kein Partner)
      02. Dezember 2015 21:04

      Die ins Haus stehende türkische Visa-Freiheit bedeutet ja, daß erst recht der Zustrom von Asiaten „legalisiert“ würde.

      Es mag nicht jedem bekannt sein, daß sich die Türkei als Patronatsvolk/-staat für ALLE Turkvölker versteht – bis hinein nach China und Rußland, denen unter dieser Prämisse ein türkischer Paß ausgestellt werden kann (und wird, wenn gewünscht). Damit sind wir nicht bloß vom Zuzug – unerwünschter – Türken bedroht, heute vielleicht ein 100 Millionen-Volk?, sondern von etlichen Hundert Millionen asiatischer Turkvölker. Warum sollte Sultan Erdogan diese nicht in Bewegung setzen, wenn es seinen Großmacht-Phantasien in den Kram paßt?

      DA das Politgesindel zwar dumm ist, aber nich

    • F.V. (kein Partner)
      02. Dezember 2015 21:06

      ...aber nicht so dumm, das nicht zu wissen/erkennen, ist hinter diesem „Konzept“ der Eindämmung der Invasion nur Volksverblödung zu sehen UND die Fortsetzung der landes- und hochverräterischen Politik zur Eliminierung Europas aus der Geschichte.

  9. Advent, Advent - Europa brennt (kein Partner)
    02. Dezember 2015 07:51

    Die EU ist die Fortsetzung der nationalsozialistischen IG-Farben-Konzerndiktatur.

    Walter Hallstein vom NS-Rechtswahrerbund, der die Ordnung für Nazi-Europa nach dem Endsieg Nazi-Deutschlands entwickelte, war der erste Vorsitzende der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft.

    • NS-NATO-General Heusinger (kein Partner)
      02. Dezember 2015 07:55

      Schöne neue Nazi-Welt:
      Das "Genie" hinter der Operation Barbarossa, General Adolf Bruno Heinrich Ernst Heusinger, war nach seiner Schlappe in Stalingrad der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses. Die NATO plant seit Ende des 2. Weltkriegs die Fortsetzung der Operation Barbarossa.

  10. Regimekritiker (kein Partner)
    02. Dezember 2015 07:18

    Ganz großes Kino, das wir da präsentiert bekommen!

    Faszinierende Entwicklung!

    Und zugleich die Chance, sowohl die kryptokommunistische EU als auch die staatssozialistische Einheitspartei SPÖVP doch noch einmal loszuwerden!

  11. kremser (kein Partner)
    01. Dezember 2015 11:36

    Wenn man die Schlagzeilen der letzten Stunden liest, dann kriegt man es mit der Angst zu tun. Die EU-Spindoktoren verknüpfen jetzt die Flüchtlingskrise mit der Wiederaufnahme intensiver Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. Das war vielleicht nicht von Anfang an geplant. Aber es ist fantastisch, daß man in jede EU-Krise doch noch einen US-Spin reinbekommt. Und das Beste ist, keinen interessierts, kein Aufschrei, nichts.

    • Torres (kein Partner)
      02. Dezember 2015 11:20

      Statt - vielleicht! - weniger syrischen/afghanischen Eindringlingen, dürfen dann 75 Millionen Türken visafrei in die EU. Ein guter Tausch?

    • Gasthörer (kein Partner)
      02. Dezember 2015 17:56

      Doch, die EU war immer als ziviler Arm der Nato geplant. Für jeden zu erkennen, ist das erst heute:

      Nur so konnte man 28 Staaten zu Sanktionen gegen Russland zwingen, das man langsam zu filetieren gedenkt. Nur so konnte man 3 Mrd. für die Türkei requirieren, ohne die der IS keinen Nachschub an Menschen und Material hätte - und wir keine Flüchtlinge. Ohne das Konstrukt EU wäre es dem Hegemon nie gelungen, Europa in einen unumkehrbaren Ethnozid zu stürzen.

  12. Undine
    30. November 2015 22:08

    Nichts wäre mir lieber als der möglichst schnelle Zerfall dieses künstlichen Gebildes EU, das in Wahrheit als Ziel den Tod der alten Nationalstaaten erwirken sollte.

    Als Auslöser für das Ablegen der Zwangsjacke EU könnte die frivol versprochene Wiederaufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der TÜRKEI gelten.

    KEIN BÜRGER der EU will die TÜRKEI dabeihaben. Der bloße Gedanke an die NEUEN NACHBARN ist ein Horror! Die Türkei steht gerade einmal mit der kleinen Zehe auf dem europäischen Kontinent! Türkei als EU-Mitglied ist absurd zum Quadrat!

    Wäre erst einmal die Türkei dabei, folgte ein ganzer Rattenschwanz an Ländern nach, die auch noch von uns (d.h., die Nettozahler D, Ö, NL, SF werden das finanzieren müssen!) durchgefüttert werden wollen. Dann will Israel natürlich auch noch dazu, und schon grenzen wir an Ägypten!

    Die meisten EU-Bürger sind zutiefst enttäuscht von der EU, die eiskalt grundlegende Gesetze bricht und uns flott herabgewirtschaftet hat.

    Die meisten EU-Bürger wünschen sich ihre alten Nationalstaaten wieder, um die Herren im eigenen Haus zu sein.

    Das angebliche FRIEDENSOBJEKT hat uns an den Rand des 3. WELTKRIEGES gebracht---so sieht's aus! Fort mit Schaden!

    • fewe (kein Partner)
      02. Dezember 2015 11:02

      Ja, ich denke mir auch schon lange, dass die Motivation, die Türkei in die EU aufzunehmen primär darin liegen dürfte, dass Israel als nächstes kommen könnte. Dass Israel nicht in Europa liegt, kann ja dann kein Argument mehr sein.

    • Torres (kein Partner)
      02. Dezember 2015 11:25

      Zumindest auf dem Gebiet des Sports gehören die Türkei und Israel schon längst voll zu Europa.

  13. Sensenmann
    30. November 2015 20:20

    Ja, es knirscht im Gebälk des Völkerkerkers. Noch versucht man allerorten wie in der DDR noch schnell die Stasi mit mehr Macht auszustatten, die Repression, das Spitzeltum, die Systempropaganda auf die Spitze zu treiben.
    War immer so in stürzenden Staaten und wird ewig so bleiben.

    Allein: Daran erkennt man stürzende Staaten.

    Zuerst die EU, dann diese Republik.
    Sie werden auf dem Müllhaufen der Geschichte landen, wo schon die erste Republik, das dritte Reich, die DDR usw. verrotten.
    Noch immer kapieren die herrschenden Cliquen nicht, daß ein Staat endet, wenn ihn die Mehrheit einfach nicht mehr trägt, weil er zum Minderheitenprogramm verkommen ist.
    Mit Genderung und Verschwulung, Günstlingswirtschaft und Korruption ist eben auf Dauer kein Staat zu machen. Alos weg mit diesem undemokratischen Moloch!

    Danach: Ein Europa der Nationen, die auf Augenhöhe in gegenseitigem einvernehmen Handel und Wandel treiben, eine 3. Republik, der der undemokratische Makel dieses staates nicht mehr anhaften wird.

    Vorher wird abern noch der Kehraus getanzt werden, mit den Vertretern des ancien régime. In Frankreich wird es beginnen...

  14. machmuss verschiebnix
    30. November 2015 19:47

    Falls noch irgendwo ein Tüpfelchen für's Kollabieren gehehlt hatte, jetzt kommt Erdogan .
    Der wird sicher höchst konstruktiv am europäischen Gedanken weiterbauen [pffft] .

  15. Ambra
    30. November 2015 19:31

    "Eines der schönsten Projekte der Geschichte" ?? Hätte es sein können, Realität ist aber, daß es sich immer um eine Wirtschafts- und Geldunion gehandelt hat und handelt, daß es weder eine außenpolitische noch militärische Einheit gab oder gibt und daß es meiner Meinung nach völlig unrealistisch war und ist, zu glauben, daß dies mit 27 Staaten verschiedener Sprachen, teilweise Kulturen und verschiedener Mentalitäten und teilweise auch Rechtsordnungen funktionieren kann. Und in Brüssel sitzt ein abgehobenes Beamtenheer aus all diesen Ländern, dem es vor allem um das eigene Wohlergehen und gut bezahlte Jobs geht.
    Ich fürchte, das Ende dieser EU ist nicht aufzuhalten .

  16. Rau
    30. November 2015 19:27

    Warum "Schlusspunkt unter Europa"? Die Auflösung dieser EU ist die Rettung des Kontinents, aus dem niemals ein Staat werden kann. EUdSSR ist ja ein geflügeltes Wort. Aber seit sich die Türkei in diese Union quasi herein "erpresst" muss man ja eher von einer EUISSR sprechen. Wer wollte dem eine Träne nachweinen.

  17. elfenzauberin
    30. November 2015 19:16

    Ich habe auch das Gefühl, dass es mit der EU bald aus sein wird. So ein Zerfall kann schneller da sein als man vermutet, wie das Beispiel der DDR zeigt.

  18. machmuss verschiebnix
    30. November 2015 19:02

    Die EU hat sich sehr zügig zu dem entwickelt, was die US-Regierung schon seit Langem ist,
    Handlanger der Hochfinanz ! !
    Wie soll die EU erneuert werden, wenn doch weit und breit nichts Neues da ist !
    Was würde wohl dabei raus kommen, wenn man einen Moloch "zusperrt" und einen
    anderen "eröffnet" ?@!

    Ohne neue Denke - ohne wahrhaft revolutionäre Ansätze wird es immer wieder
    in derselben Sackgasse enden. Wir - die Bürger - haben verspielt, weil die Macht
    längst unwiderruflich in den gierigen Krallen der Wallstreet-Herrscher festhängt ! ! !

    • machmuss verschiebnix
      30. November 2015 19:34

      Nachsatz:
      . . . und weil wir nicht in der Lage (od. nicht Willens ) sind, uns dahingehend zu
      organisieren, daß wir nicht mehr mittels Votum an die Politik abstimmen, sondern
      mit dem Geldbörsel an der Supermarkt-Kasse !
      Der Shell-Boykott war ein kurzes Aufflackern dessen, wie es gehen könnte,
      wernn wir Bürger erst mal verstanden hätten, wie man den wirklich Mächtigen zeigen
      kann, "wo der Hammer hängt" !


      PS: die Lichterl-Marschierer wollen lieber die alte Polit-Mafia an der Macht halten . . .

  19. Haider
    30. November 2015 18:36

    Wie ich immer sage: "Man hätte NIEMALS Europa der EU überlassen dürfen!"
    Ein Naturgesetz schlägt durch: Jetzt überrennen die bloßfüßigen Hungrigen die degenerierten Satten.

  20. Patriot
    30. November 2015 14:45

    Schlusspunkt unter die EU, Rettung für Europa. In einem Aufwaschen gehören auch viele Staatswesen in Europa reformiert, dass nicht weiter gegen die Völker regiert werden kann. Dafür ist unbedingt die Einführung der direkten Demokratie notwendig.

    Je schneller diese Unrechtssysteme mit dem Ober-Unrechtssystem EU zusammenbrechen desto besser.

  21. Brigitte Imb
    30. November 2015 13:37

    Den Schwulen, Jens Spahn, habe ich in einer Fernsehdiskussion gesehen wo es gegen Pegida ging. Seine keiffenden Wortspenden sind mir noch in guter Erinnerung. Natürlich pro Flutilanten und gegen "Nazis".

    Warum beim Hrn. Spahn ev. ein Umdenken stattgefunden hat, liegt womöglich einer negativen Erfahrung inne. Angeblich, so schrieb es eine Zeitung, wurde der Schwule von Bereicherern "attackiert".

    Kurzum, von solchen Leuten wie Spahn halte und erwarte ich mir NICHTS. Er übt sich, wie die meisten Politiker, im Selbstzweck.

    • Patriot
      30. November 2015 14:48

      Stimmt. Dieser Typ ist mir auch schon öfter in Diskussionssendungen unangenehmst aufgefallen. Das sind in Wahrheit die Schlimmsten. Sogenannte "Konservative", die aber die Sache der Linkslinken besorgen. Der Spahn hat immer gegen AfD oder Pegida argumentiert, in vorauseilendem Gehorsam vor der Stiefmutti. Dass er sich jetzt auf einmal geändert hat? Man hätte auch gleich ein Rückgrat nehmen können, statt einem Gummibandl.

    • otti
      30. November 2015 22:59

      3 x 3 Sternchen tät` ich gern geben

    • Torres (kein Partner)
      02. Dezember 2015 11:34

      Spahn ist ja auch nur der Herausgeber des Buches. Die Artikel selbst haben eine ganze Reihe mehr oder weniger kompetenter Persönlichkeiten geschrieben.

  22. pehers
    30. November 2015 13:04

    Ich wiederhole mich:

    Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends.

    Quelle: http://natune.net/zitate/Winston%20Churchill

  23. Erich Bauer
    30. November 2015 11:15

    Agenturmeldung: Russland erklärt Soros-Stiftungen für unerwünscht

    http://de.sputniknews.com/politik/20151130/306035551/soros-russland.html

  24. Franz77
    30. November 2015 10:35

    Ich bete für den Untergang dieses teuflischen Freimaurer-Konstrukts.

    • Brigitte Imb
      30. November 2015 20:25

      Dieses Verhalten ist ehrenhaft, aber wird garantiert nicht helfen um diese Clique loszuwerden.
      Obwohl, schön wär´s schon einfach was her- od. wegbeten zu können. Da würde ich den ersten Rosenkranz auf jeden Fall Faymann widmen und wenn das gut funktioniert bet´ ich weiter und biete Betseminare an. ;-)

    • Mariahilferin
      30. November 2015 23:16

      Ich folge Ihrem Beispiel. Mit zulässigen Gebetswünschen kenne ich mich zwar noch nicht gut aus (bin erst unlängst in die Kirche eingetreten), aber der Pfarrer hat mir garantiert, dass es hilft.

    • Gasthörer (kein Partner)
      02. Dezember 2015 14:25

      So ist es, man ist entweder Christ oder EU-Anhänger. Beides kann man nicht sein, wenn man sich mit den Viten der Gründerväter dieses, die christlichen europäischen Staaten vernichtenden, Molochs beschäftigt.

      Nun wollen wir diese These gleich anwenden - AU schreibt im zweiten Absatz:

      "Das Mail bestätigt meine Befürchtungen: In dieser Union sind Desintegrations-Prozesse mit großer Dynamik in Gang, die noch vor kurzem absolut niemand für möglich gehalten hat."

      Er befürchtet demnach, dass die souveränen, europäischen Staaten als solche überleben.

    • F.V. (kein Partner)
      03. Dezember 2015 13:53

      Gasthörer,

      das ist doch die Schizophrenie des Unterbergers, daß er - angeblich - ob der Entwicklung der EUdSSR klüger geworden sei, aber offenbar doch Konsequenzen zu ziehen nicht klug genug.

      Er gibt sich auch als gläubiger Katholik (ZB bei der Sommerakademie in Aigen), ab kommt nicht auf die Idee, wie sein wirtschaftlicher Neo-Liberalismus mit der katholischen Soziallehre in Einklang zu bringen wäre.

      Er kritisiert das Nichtstun unseres Politgesindels ob der Migranten-Invasion, übersieht aber konsequent, daß dies eine Kriegsstrategie der USA gegen Europa, vor allem die deutschen Länder, ist.

      Bei so viel Widersinn - oder Hörigkeit als CIA-Beauftragter - kann halt nichts Vernünftiges herauskommen. Zum Glück merken die meisten der Kommune dies nicht, weil sie nicht klüger oder wissender als der von ihr verachtete Pöbel sind.

  25. Josef Maierhofer
    30. November 2015 10:23

    Dann wird die Behandlung des Austrittsvolksbegehrens bald obsolet sein, denn die EU zerfällt inzwischen von selbst.

    Dadurch dass die EU sich angemaßt hat einen Staat Europa gründen zu wollen statt ein Europa der Nationen und das noch dazu gegen den Willen der Nationen, bloß nach der Ideologie einer mit medialem Trick herrschenden Ideologiekaste, gegen jedwede Vernunft, gegen die Menschen Europas einer hirnrissigen linken Gutmenschenideologie folgend, der Euro ist etwa so ein 'Produkt' (Thilo Sarrazin: Europa braucht den Euro nicht.), die doppelten 'Menschenrechte', die hirnrissigen Gurken-, Glühbirnen, Brauseköpfe-, etc. EU-Verordnungen (Diktate) sind solche 'Ergebnisse', die hemmungslose Schuldenpolitik, die hemmungslose Bürokratie, alles gegen die Bürger Europas.

    Die Bürger Europas müssen noch dazu jetzt selbst ihre eigenen nationalen Grenzen schützen, obwohl sie horrende Mitgliedsbeiträge zahlen für diesen Schaden, den sie sich einhandeln. Das alles floss in die horrenden Gehälter dieser am Rand der Kriminalität dahinschrammenden linken EU-Bonzen, egal ob EVP oder Sozialisten, etc.

    Normal denkende Menschen haben seit etwa 10 Jahren daran gearbeitet, ein Austrittsvolksbegehren in Österreich zustande zu bringen, etwa 250 000 haben das unterschrieben trotz medialem Totschweigens, trotz kaum Geldmittel für Werbung.

    Nein, in der Bevölkerung ist die EU schon längst gestorben, sie wird nur noch gutmenschlich medial und propagandistisch 'am Leben' erhalten, obwohl jeder Tag EU einen enormen Schaden anrichtet.

    So nun zu unserer 'Regierung'. Mit der ist es genauso, sie ist nur noch ein medial propagandistisch hochgelobtes und hirnkrank volksverleugnendes Gebilde, bestehend aus Apparatschiks, die Österreich und seine Menschen verraten, die sogar die Krippen von den Weihnachtsmärkten verbannen lassen, die sogar unsere Kinder vergewaltigen lassen, die unsere Gesetze nicht einhalten und brechen, .... unendlich lang die Liste der Aktionen gegen Österreich und die Österreicher.

    Auch diese Regierung gibt es nur mehr auf dem Papier, denn wären heute Wahlen, dann wären die alle in der Minderheit.

    Also, wie lange gibt es Europa noch ? Ich sage, solange, solange sich solche ideologisch verbohrte, medial gestützte, das Volk verblödende 'Regierungen' (Anti-Volksvertreter, Volkszertreter) noch halten können. Und das kann noch Jahre dauern, denn diese 'Menschen' (Antimenschen) klammern sich an die Macht und an das Geld, das sie erpressen von den Völkern.

    Das Grundübel ist für mich die Ideologie (=Idiotie), sei es europäische Staatsideologie, sei es Gutmenschenideologie, sei es sozialistisch Nehmerideologie, sei es Herrschaftsideologie der Regierenden, die Missbrauchsideologie, die Propagandaideologie, etc., die aus einem Handelsvertrag in einem Europa der Nationen den Untergang und zwar den gründlichen Untergang des ganzen Kontinents erreicht hat.

    Eigentlich müsste man die alle in den Kerker werfen für das, was sie Europa angetan haben, ebenso unsere österreichische 'Regierung'.

    • dssm
      30. November 2015 12:28

      Ich komme mir schon vor wie ein Papagei, der immer den gleichen Satz wiedergibt.
      Aber bei der Wien-Wahl haben der Block SPÖVP, Grüne und Neos eine deutliche Mehrheit eingefahren. Warum sollte dies urplötzlich anders sein?

    • Patriot
      30. November 2015 14:52

      ***********

      Das Ende kommt. Wann, wie und wo ist allerdings offen.

    • Josef Maierhofer
      30. November 2015 15:21

      @ dssm

      Noch stimmt Ihre Aussage, noch.

    • Erich Bauer
      30. November 2015 15:34

      @Josef Maierhofer,

      die Mehrheit WILL keine Änderung! Aus verständlichen Gründen. Sie sind Bestandteil und "Humus" des Systems! Ändern KANN sich erst dann etwas, wenn dieser "Acker" völlig verrottet ist und total - erzwungenermaßen - "umgeackert" werden MUSS... Und das ist "basisdemokratisch" nicht zu erreichen.

    • Josef Maierhofer
      30. November 2015 18:18

      @ Erich Bauer

      Ja, der Acker muss sehr bald umgeackert werden, wird ja schon begonnen. Irgendwann wachen wir mit dem Muezzin auf und die Frauen werden vergewaltigt und erniedrigt, gesteinigt, etc. - oder der Kopf wird abgeschnitten.

      Ja, dann ist umgeackert, dann war einmal Europa und die Geschichte wird dann weiter gefälscht werden, allerdings nicht mehr vom Dünger, sondern von den neuen Herren.

      Noch schreien alle kommt und ackert, aber dieser Schrei wird bald in der Kehle ersticken und dann ist es zu spät.

      Solche Leute haben wir gewählt, wie schon oft geschrieben, die eigenen 'HenkershelferInnen'.

    • Josef Maierhofer
      30. November 2015 18:22

      @ Erich Bauer nochmals

      @ die Mehrheit WILL keine Änderung ... auch hier: NOCH NICHT, noch sind sie zu blöd um zu kapieren, aber sehr bald wissen sie, was los ist. Dann aber wird es zu spät sein.

    • Erich Bauer
      01. Dezember 2015 08:56

      Ich habe diesen Link schon vor 2 Jahren reingestellt. Ich finde, er wird immer aktueller… Man sollte sich Dugin jedenfalls im unaufgeregten Zustand anhören. Außerdem sollte man berücksichtigen, dass manche Wortbedeutungen in der Übersetzung im russischen differieren.

      https://www.youtube.com/watch?v=pYBM8KPRBSk
      Alexander Dugin: Russland muss Europa erobern

      5:40. „Alle zurechnungsfähigen Europäer verstehen, dass Europa kurz vor einem Abgrund steht.“
      6:55: „Ihr seid ja nicht imstande das Einwanderungsproblem allein zu meistern und wir werden es schaffen. Wir werden die Einwanderer nach dem Motto ‚Koffer-Bahnhof-zurück’ loswerden.

    • Josef Maierhofer
      03. Dezember 2015 20:29

      @ Erich Bauer

      Ja, geographisch ist Russland sicher weit näher als USA zu Europa und bis zum Kaukasus ja auch Teil Europas.

      Bloß haben die Europäer 'sich westlich' (also zum Sonnenuntergang hin) orientiert. Und jetzt geht die Sonne halt unter.

      Also zur russischen Politik habe ich persönlich mehr Vertrauen als zur amerikanischen Politik der verbrannten Erde.

      Danke für den Link als Beitrag !

  26. Rupert Wenger
    30. November 2015 10:10

    Die jetzige EU wird repräsentiert durch das Führungsduo Merkel und Hollande. In Frankreich beginnt der gesellschaftliche Umschwung bereits deutliche Konturen zu zeigen. Der nächste Präsident wird entweder von den Republikanern oder der FN gestellt werden. Was dann auf die EU im Minimum zukommen könnte, hat Sarkozy in Alsace angedeutet: http://www.faz.net/aktuell/politik/paris-nach-den-anschlaegen-frankreich-trauert-die-rechten-triumphieren-13933783.html Der letzte Absatz ist eine Bombe, der allerletzte Angriff zielt auf Deutschland und sollte in seiner Bedeutung genau durchdacht werden. Deutschland wird ziemlich alleine als Ruine der EU übrig bleiben.
    Ich flehe die österreichische Regierung an, dem sinkende Schiff und damit Deutschland den Rücken zu kehren. Wir sind in den letzten 100 Jahren zweimal auf Seiten Deutschlands gegen den Rest von Europa gestanden. Diese Erfahrung sollte genügen. Bitte nicht noch ein drittes Mal!!!

    • simplicissimus
      30. November 2015 10:36

      Ähm, das erste Mal ist Deutschland auf unserer Seite gegen den Rest Europas gestanden. das ist ein feiner Unterschied.

      Was gut für Europa sein könnte, wäre eine Achse Paris-Berlin-Moskau unter rechten Regierungen. Aber da haben Sie recht: Diese rechte Regierung ist in D auch in 10 Jahren noch nicht in Sicht, eher ein linkslastiges Absumpfen. Denn der Deutsche braucht anscheinend eine totale Katastrophe, um umzudenken. Also wird diese Achse nicht statt finden, es sei denn, ich irrte und in D gäbe es eine rasante Gegenentwicklung. Interessanterweise bindet sich nun unsere linke Regierung an D, das wäre aber bei einer FP-Regierung anders. Diese würde internationale Koalitionen viel eher nach Vernunftgründen abschließen. Und bei dem Wörtchen Vernunft scheidet D heute leider automatisch aus.

    • Rupert Wenger
      30. November 2015 12:12

      Sie haben recht, meine Formulierung ist korrekturbedürftig: Österreich stand zweimal mit Deutschland auf der selben Seite gegen den Rest Europas. Das Ergebnis blieb aber dessen ungeachtet zweimal desaströs.

  27. El Capitan
    30. November 2015 09:52

    Die EU ist die Weimarer Republik des 21. Jahrhunderts. Eine Kakophonie schwacher Politiker, die dem Untergang geweiht sind. Dann kracht es und am Ende jammern alle: Nie wieder.
    Die Kerle lernen nicht aus der Geschichte, also wird die Geschichte uns mit der Rute schlagen.

  28. Bob
    30. November 2015 09:47

    Das wäre ein wunderbares Weihnachtsgeschenk, die friedliche Auflösung der Missgeburt EU. Zwischenstaatliche Verträge könnten diesen unnötigen Moloch ersetzen.

    • dssm
      30. November 2015 12:25

      Die ganze EU ist nichts weiter als ein Haufen 'zwischenstaatlicher' Verträge ...

    • Bob
      30. November 2015 14:24

      dssm
      das ist ein großer Irrtum. Zwischenstaatliche Verträge erfinden keine idiotischen Gesetzte, und verbrauchen keine gigantischen Gelder für abgeschobene Politiker und deren Beamte, auch sind Vertragspartner nicht verpflichtet wie verrückt zu Spenden um dann Tröpfchenweise gebundene Förderungen zu erbetteln.

    • Patriot
      30. November 2015 14:58

      Bob, völlig richtig! Der Kernnutzen der EU, nämlich wirtschaftliche Prosperität und freier Waren- und Personenverkehr innerhalb Europas kann auch locker durch Verträge ohne sauteuren und diktatorischen Wasserkopf hergestellt werden! So wie früher bei der EFTA oder jetzt gegenüber der Schweiz oder Norwegen praktiziert. 2 Länder übrigens, die in Europa allerbestens dastehen.

      Die EU ist wie albanische Hütchenspielerei. Zuerst lässt man die "Kunden" ein bischen was gewinnen, um ihnen letztendlich durch Betrug ALLES wegzunehmen.

    • Erich Bauer
      30. November 2015 15:20

      @Patriot,

      ein sehr zutreffender Vergleich...

    • Wyatt
      30. November 2015 17:42

      @Patriot,
      in der Tat, so ist es und nicht anders!
      *****************!

      Bob,
      ja - das wäre ein wunderbares Weihnachtsgeschenk, leider wurde das Christkind schon vor einiger Zeit abgeschafft.

    • dssm
      30. November 2015 19:12

      @Bob
      Ihre juristischen Ansichten verstehe ich nicht ganz.
      Also sind auch OECD, Weltbank oder UNO nicht auf vertraglicher Basis entstanden sondern ?!?!?!
      Diese Organistationen kosten auch viel Geld und dort sind auch viele Beamte auf Versorgungsposten.

      Ich habe noch gelernt, daß alle Beteiligten diverse Regelwerke aufstellen und diese dann als völkerrechtliche Verträge in die lokale Gesetzgebung aufnehmen. Selbst der Versailler Diktat'frieden' war völkerrechtlich ein Vertrag und musste in die deutsche tägliche Gesetzgebung eingebunden werden, ebenso wie der Staatsvertrag zwischen Österreich und den Siegermächten.

    • Bob
      30. November 2015 19:56

      dssm
      ?????????????????

    • dssm
      30. November 2015 21:10

      @Bob
      Sie wollen zwischenstaatliche Verträge, durch zwischenstaatliche Verträge ersetzten.
      Nicht der Name EU ist das Problem, sondern die zwischenstaatlichen Verträge die alles regeln, an deren Vertragstext sich aber niemand von den Staatslenkern so recht gebunden fühlt.

      Wenn Sie das Problem EU begreifen wollen, so müssen Sie lokal denken. Eine Lobbyorganisation welche jeden Bürgermeister und Stadtrat 'überzeugen' muss, wird sich sehr schwer tun. Wenn es aber reicht rund zehn Beamte/Kommissare zu bestechen um zig-Millionen Konsument zu drangsalieren, dann ist das schnell und gut erreichbar. Genau hier liegt das Problem, Verträge für sich ändern daran rein gar nichts, es geht darum, wer die Endentscheidung trägt – die zentrale Bürokratie oder die lokale, demokratische Verwaltung.

    • Bob
      30. November 2015 21:49

      dssm
      Sie wollen behaupten das eine EWG oder Efta nicht ausreichend funktioniert hat?

  29. Susanne
    30. November 2015 09:35

    Herr Dr. Unterberger:
    Bitte nennen Sie die Totengräber der EU mit Namen.
    Hat sich Juncker gestern in Brüssel wieder - diesmal vom türkischen Premier Ahmet Davutoglu - "über den Tisch ziehen lassen"? Oder anders ausgedrückt: Türkei ist der Gewinner und die EU die Verlierer in diesem ernsten Spiel. Im nächsten Schritt werden die afrikanischen Staaten die EU erpressen und es wird ihnen auch gelingen.

    Ich sehe den einzigen Ausweg aus dieser Mammutkrise in einer EU 2.0, welche dringend von der Mehrheit der EU-Staaten gefordert werden muss. Also: GAME OVER - NEUSTART.
    Susanne

    • Cotopaxi
      30. November 2015 10:03

      Dieser Juncker scheint ein körperlich frühzeitig gealterter Mann zu sein noch dazu mit einem angeblichen Alkoholproblem.

      Solche alten Männer entscheiden über unsere Zukunft.

    • Bob
      30. November 2015 14:28

      Ich glaube das Alter ist kein Problem. Es gibt ja einen Haufen alte und weise Menschen. Wenn man aber sein bisschen Gehirn ertränkt, kann man die Folgen beobachten. Ist bei vielen roten Bonzen zu sehen, da sie sich sonst selbst nicht ertagen können.

    • Cotopaxi
      30. November 2015 15:22

      Alter, Krankheit, Verfall und Abbauprozesse können sehr wohl ein Problem sein, wenn man körperlich vitalen Personen gegenüber sitzt und verhandelt.
      Man denke nur an den todkranken Roosevelt, der in Jalta Stalin gegenüber saß und ihm ganz Osteuropa und Mitteldeutschland schenkte.

  30. Erich Bauer
    30. November 2015 09:31

    Die EU blät sich zum Roten Riesen auf.

  31. Politicus1
    30. November 2015 09:20

    Umstrittener EU-Pakt mit der Türkei.
    Die Bilder zeigen es deutlich: ein strahlender türkischer Ministerpräsident und eine gar nicht amused schauende Frau Merkel, ein M. Hollande oder ein Pan Tusk ...
    Die Türkei bekommt MILLIARDEN und verspricht nicht mehr so viele 'Flüchtlinge' nach Europa ziehen zu lassen.
    Hoppala! Aber wie ist das mit dem Menschenrecht, dass jeder aus einem Land ausreisen darf? Wie lange wird es dauern und irgendein Menschengerichtshof wird der Türkei recht geben?

    • fewe (kein Partner)
      02. Dezember 2015 02:21

      Ich verstehe diese Geschichte überhaupt nicht. Weshalb sollte die EU Leute hereinlassen, die die Türkei über die Grenze bringen will. Man braucht der Türkei garnichts schenken. Die 3 Mia. sollten sie dazu verwenden, die Grenzen anständig abzusichern. Das ist ja eine Farce, was die da aufführen. Man wird halt schießen müssen, wenn die sich anders nicht zurückhalten lassen. Wer das nicht schafft soll Kindergärtner werden.

  32. dssm
    30. November 2015 09:03

    Man sollte jetzt schon an das Nachher denken!
    Wer hat Faymann und Konsorten gewählt; Politiker wo die Frisur wichtiger ist als Integrität und Können gibt es ja nicht nur hierzulande?
    Wie halten wir diese Wähler von der Urne fern?
    Die EU ist ja nur ein Spiegelbild der europäischen Staaten.
    Die Justiz ist ja nicht nur an der Spitze krank, man kann in jedem Bezirksgericht den Verfall nachvollziehen.
    Die Medien können gar nicht informieren, denn der typische Journalist ist dazu zu ungebildet, womit die für Wahlen erforderliche Information dem Wähler vorenthalten wird.
    Die Gelddruckerei hat zu gigantischen Schulden bei Wirtschaft, Staat und Privaten geführt, die sind unbezahlbar – wie geht man damit um?
    Die Pensionssysteme sind überall nicht nachhaltig, egal ob Umlage- und/oder Ansparmodell. Was tun mit den alten Leuten?
    Dann wären da noch Bildungssystem, Landesverteidigung, Bürokratie … es stinkt überall, von Brüssel bis in die Bezirke.

    • simplicissimus
      30. November 2015 09:34

      Kein System kann nachhaltig sein, wenn der Nachwuchs, es umzusetzen fehlt.
      Zu hoffen, daß dieser Nachwuchs aus dem Ausland kommt (in Form von Geld und Pflegern), halte ich ein bißchen für den Glauben ans Christkind. Vielleicht wird es ja doch jemand Netten geben, der einem was schenkt, vielleicht auch nicht. Eher nicht.

      Das nur als Ergänzung, Reflexion von einer meiner letzten Diskussionen mit anderen hier im Blog.

      Und ich geb Ihnen hier uneingeschränkt recht.
      Soo unterschiedlich sind unsere Standpunkte gar nicht.

      Allein, es fehlt uns der Unterbau der Jugend, die große Aufräumarbeit zu verrichten.
      Inwieweit die Immigranten da mitspielen ist zweifelhaft. Vor allem die Muslime, aber auch vielleicht auch andere Gruppen werden wohl an einer anderen Art der Problembewältigung interessiert sein.

    • dssm
      30. November 2015 12:14

      Aufräumen können nur die Älteren. Die Jugend muss erst ihre Erfahrungen machen, da waren wir als junge Leute nicht besser.

      Aber das Wichtigste: Die Einwanderer müssen entfernt werden! Die Lösung unserer Probleme kann nur Technik sein, nicht billige Arbeitskräfte die als Hilfsarbeiter irgend etwas machen; auch wenn diese Billigst-Arbeitskräfte kurzfristig manche Not lindern (man denke an das konkrete Problem der Altenpflege).

      Keiner der aktuellen Eliten denkt auch nur eine Sekunde in die Zukunft! Die sehen die Versuche mit selbst fahrenden Autos. Aber auf die Idee, daß damit ganze 'untere' Berufsgruppen (LKW-, Bus- und Taxifahrer) wegfallen, kommen sie nicht, also genau jene Berufe für die die Zuwanderer am Leichtesten zu qualifizieren sind. Andererseits, älteren Leuten ist lieber ein selbstfahrendes Auto, als ein arabischer Fahrer.
      Ähnlich verhält es sich mit den Reinigungsrobotern. Denn auch hier will das gestresste Ehepaar oder der betagte Pensionist keinen Zuwanderer alleine in der Wohnung zurücklassen.

      Ich sehe es in meinem Beruf. Früher waren am Müllwagen mindestens drei Leute tätig. Heute macht ein Wagen mit einem Fahrer ein dreimal so grosses Gebiet. Also wurden aus neun dreckigen Unterschichtjobs, ein einziger gut qualifizierter Facharbeiterjob.

    • simplicissimus
      30. November 2015 12:22

      Aufräumen werden Die Jungen unter Anleitung erfahrener Alten, die die Zeichen der Zeit erkannt haben. Der Rest dieser Alten ist zu vergessen.

      Bei der "Entfernung" unpassender Einwanderer, die sich nicht integrieren und unsere Gesetze mißachten, bin ich dabei. Auch bei der Technik. Allerdings hat auch die ihre zumindest temporäre Grenzen, es ist eine Evolution. Und diese Evolution ist mMn zu langsam, um die revolutionär schnelle Schrumpfung unserer eigenen Bevölkerung auszugleichen.

    • Bob
      30. November 2015 14:32

      dssm
      ich glaube Sie sind am Holzweg wenn Sie glauben ein Moslem würde einen Ungläubigen pflegen. oder sogar eine Frau.

    • dssm
      30. November 2015 19:17

      @bob
      Im Pflegebereich sind viele Rumänen hier in Österreich tätig. Daneben aber auch Moslems vom Balkan. Ich sehe eher ein Problem mit der Kombination Araber/Moslem denn mit Moslems für sich. Zugegeben, in einigen Teilen der Türkei ging es auch einmal sehr westlich zu ...

  33. Sandwalk
    30. November 2015 08:44

    Merkel, so mutmaßte der SPIEGEL, mache Politik per Umfragen. Sie macht das, was öffentliche Meinung ist - also die Medien von sich geben.

    Das kann nicht gut gehen, vor allem dann nicht, wenn gleichzeitig Leute wie Orban, die es richtig machen, niedergemacht werden.

    Wer hätte das gedacht, dass Strache mit seiner Euroskepsis recht behält.

  34. Politicus1
    30. November 2015 08:19

    das Ende der EU ....
    bleibt nur die Frage "WIE?"
    Ein Schrecken ohne Ende - oder
    ein Ende mit Schrecken.
    Ich halte es mit dem oben zitierten Herrn Spahn:
    "„Das erfordert ohne Zweifel auch die Bereitschaft zur Härte, es wird auch unschöne Bilder .."
    Ein solches Bild könnte sein, dass statt des Herrn Zielpunkt-Pfeiffer der Herr Junckers bei Ingrid Thurnher IM ZENTRUM sitzt und den Konkurs der EU zu erklären versucht...

  35. Erich Bauer
    30. November 2015 07:33

    Interessanter Aspekt von iranischer Seite:

    Der Iran stehe im „vom Westen entfesselten Weltkrieg“ auf Syriens Seite, sagte Ali Akbar Velayati, Hauptberater von Ajatollah Khamenei, am Sonntag nach der Ankunft in Damaskus, wo er unter anderem Präsident Assad treffen soll. „Es ist die Pflicht des Iran, auf der Seite Syriens und von dessen Präsident Assad zu stehen und den Freundesstaat allumfassend zu unterstützen – im Weltkrieg, den der Westen und einige Staaten der Region gegen Syrien entfesselt haben“, sagte Velayati.

    Rückblickend betrachtet, lassen sich die Ereignisse der letzten Jahre in der Tat als "Weltkrieg unter der Decke" feststellen. "Es ist Krieg und keiner merkt es..."

    Und so wie es aussieht, hat der "Westen" diesen Krieg verloren. Und nach verlorener Schlacht stehen notwendigerweise gravierende Änderungen ins Haus. Nichts bleibt mehr so, wie es war...

    • simplicissimus
      30. November 2015 09:37

      Wer diesen Krieg verloren hat, steht noch nicht fest. Fakt ist, daß der Westen praktisch pleite ist und verweichlichte egoistische Generationen aufgezogen hat.
      Aber auch der Osten ist nicht ohne Probleme.

    • Erich Bauer
      30. November 2015 10:33

      Eben wegen der verweichlichten, egoistischen, einzig auf "Sexability" - in jeglicher Kopulationsvariante - konzentrierte Generation. Diese könnte nicht einmal ein "Scharmützel" Überstehen... Daher wäre auch jede Generalmobilmachung völlig sinnlos. Die so daherstolzierende NATO besteht fast einzig und allein aus Söldnern. Auch aus "ösi-NATO-Söldnern". Zwar sind bei diesen Söldnern "Auslandseinsätze" sehr beliebt, vor allem, wenn sie sich "hinter allen Linien" abspielen. Jedoch "verteidigen" tun sie ihr "Weihnachtsgeld". Nicht zuletzt taugen sie auch fürs massakrieren von eher Unbewaffneten, bis spärlich Bewaffneten. Jede hoch motivierte, kurdische Mädchenkompanie würde sie im Ernstfall verjagen. Sieht man vielleicht von der "Legion francais" ab...

      Im Gegensatz dazu: z.B der gegenständlich erwähnte Iran. Im Verteidigungsfall könnten wahrscheinlich, bei einer Generalmobilmachung, nicht einmal so viel Waffen, wie Rekruten zur Verfügung stünden, verteilt werden... Von den Kurden wäre ähnliches zu erwarten.

      So. Aufgrund der genannten Umstände, wage ich zu behaupten, dass dieser "Krieg des Westens" - gegen alles und jeden - nicht nur niemals zu gewinnen ist, sondern de facto bereits als verloren anzusehen ist... wie gesagt: meine persönliche Einschätzung.

  36. Gandalf
    30. November 2015 07:31

    Dass es die EU nicht mehr lange geben wird, ist kein Schaden, sondern eine gewaltige Chance. Endlich wieder Herr im eigenen Haus. Und im eigenen Rechtssystem. Wie genüsslich wäre ein Bundesgesetz, mit dem sämtliche unsinnigen EU - Verordnungen mit sofortiger Wirkung für ungültig erklärt würden. Und der Auftrag an die Legisten aller Ressorts, die in Umsetzung der meist unbrauchbaren Richtlinien der EU in zahlreiche an sich sinnvolle österreichische Gesetze eingebauten Fremdkörper umgehend zu entfernen. Allerdings ist zu bezweifeln, ob diese positiven Auswirkungen auch wirklich eintreten werden oder eben doch wieder nur alle Parteien, Gruppen oder Grüppchen politisches Kleingeld daraus zu schlagen versuchen werden. Ja, es könnte funktionieren: Wenn Österreich eine funktionstüchtige und entscheidungsfähige Regierung hätte.

    • simplicissimus
      30. November 2015 08:14

      Hat sie aber nicht.
      Und die Mehrheit der Wähler rafft sich zu keiner Änderung auf.

    • dssm
      30. November 2015 12:17

      @simplicissimus
      *****
      Ich kann das was wäre wenn nicht mehr hören! Bei allen EU Gesetzen sitzt ein Österreicher mit am Tisch, der braucht nur laut: NEIN zu sagen - tut er aber nie.
      Warum sollte dieser Österreicher dann zuhause anders entscheiden?

  37. Wyatt
    30. November 2015 06:03

    Buchempfehlung, Bernd Höcker
    "Böse Gutmenschen!"
    3. Oktober 1991. Bernd Höcker besucht in Hamburg die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit. Noch kann man sie mit Händen greifen, die Euphorie der Wiedervereinigung. Dankbarkeit. Allgemeine Aufbruchstimmung. Plötzlich aber erstarrte Gesichter. Eine Art Rollkommando marschiert vorbei. In Springerstiefeln. Doch es sind offenbar keine Nazis. Denn die Horde brüllt:

    »Deutschland verrecke! Deutschland verrecke!«

    Wenig später erfährt Bernd Höcker das Unfassbare: Hinter dem Aufmarsch steckt die Grün-Alternative Liste GAL (das heutige Bündnis 90/Die Grünen). Und er fragte sich: Wieso machen linke Kräfte so etwas? Bei der Suche nach Antworten stieß Bernd Höcker auf verblüffende Fakten. Fakten, die er erstmals in seinem Buch Böse Gutmenschen veröffentlicht und die heute aktueller sind denn je:

    Friedensbewegung - von außen gesteuert
    Islam - grenzenlose Toleranz statt Wahrheit
    Asylindustrie - das Geschäft mit den Scheinasylanten
    Frühsexualisierung - Genderwahn im Kindergarten
    Kriminalität - Täterschutz vor Opferschutz

    Die Waffen der bösen Gutmenschen sind die Tricks und Methoden der Geheimdienste, insbesondere der Stasi. Sie diskriminieren, diskreditieren und manipulieren Andersdenkende. Im schlimmsten Fall vernichten sie Existenzen

    • simplicissimus
      30. November 2015 08:12

      Aber wer steckt dahinter?

    • brechstange
      30. November 2015 08:14

      Die Gefühlsduselei wie "Das Ende der Geschichte" war von vornherein extremst blauäugig zu bezeichnen. Wer dachte, dass der "Kommunismus" schläft, hat gewaltig geirrt.

    • dssm
      30. November 2015 12:24

      'Wer steckt dahinter' ist die falsche Frage, denn die Mechanik solcher System kann man in 'Gemeinwirtschaft' gut nachlesen.
      Es wird eine gutgemeinte Maßnahme gesetzt. Da es keine Eigenverantwortung gibt, wird im Falle des Scheiterns, eine weitere Maßnahme gesetzt usw. Dies nennt man Interventionsspirale.
      Dazu gehört natürlich auch ein Verbot über das Scheitern zu reden. Wer also anderer Meinung ist, der ist zwingend der Feind. Je grösser der Ressourcenverbrauch für das Scheitern, desto intensiver muss die Sprache zum Thema limitiert werden. Da die Ressourcen woanders fehlen, werden auch andere Bereiche mit Sprechverboten belegt. Sprechverbote müssen aber drastisch durchgesetzt werden, das kostet noch mehr Ressourcen.

    • simplicissimus
      30. November 2015 14:43

      Dann stecken die EU-und Immigrationsbefürworter dahinter, also schwerpunktmäßig die Linken. Die sich wegen der fehlenden Eigenverantwortung in eine "böse" Spirale begeben, die Eigendynamik erlangt. So verstehe ich es jetzt.
      Es gibt ja auch andere Theorien, wonach andere Gruppen wie Amis, die "Ostküste" usw die Spirale auslösen. Böswillig natürlich.

  38. kritikos
    30. November 2015 01:49

    "Die EU hat ... ihnen immer mehr Aufgaben aus der Hand genommen." Eben nicht abgenommen sondern de facto entwendet, finde ich,
    Zur Auflösung der EU glaube ich, dass das nicht in einem vollen Umfang geschehen kann/wird. Eben der Hinweis auf das römische Reich und die k. & k. Monarchie macht mich bedenklich: Beide Reiche sind durch Kriege, lange dauernde bzw. gewaltige, zu Grunde gegangen. Ich hoffe, dass uns das nicht blüht. Abspaltungen könnte es sehr wohl geben: Staaten, die zu wenig profitieren, Staaten, denen die Eingriffe zu weit gehen, Staaten, die sich allein weiter wirtschaften trauen u.a. In diesem Sinn ist die jetzige EU dann gestorben. Vielleicht machen D & F gemeinsam weiter. Mit Ö als Anhängsel?

    • brechstange
      30. November 2015 08:11

      Deutschland und Frankreich wie auch Österreich sollten getrennte eigenverantwortliche Wege in guter Zusammenarbeit bei Sicherheit, bei übergreifenden Normen, Wettbewerb und Kartell. Die Wirtschaft regelt Zusammenarbeit selbst, dazu bedarf es keiner großartigen Bürokratie.

    • Pennpatrik
      30. November 2015 08:16

      @Brechstange
      Das weiß die Nomenklatur. Deshalb bekämpft sie die Wirtschaft so erbittert.





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