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Spitzenleute? Unternehmen? Brauchen wir nicht

Lesezeit: 2:30

Immer mehr wissenschaftliche und wirtschaftliche Spitzenleute gehen aus Österreich weg. Hohe Steuern, geringe Chancen für wirkliche Exzellenz, Schikanen für unternehmerische Aktivität, viel bessere Karriere-Chancen im Ausland: All diese Gründe lassen die Hoffnung auf einen Wiederaufschwung der Republik schrumpfen. Das beweist neuerlich eine ganze Reihe leider unbeachtet gebliebener Informationen aus den letzten Tagen.

Da sagt der scheidende Rektor der Wiener Medizin-Uni, Wolfgang Schütz, in einem („Presse“-)Interview wörtlich: „Das Problem ist nicht nur, dass so viele Ärzte ins Ausland gehen – sondern es gehen die besten. Von den 50 Besten, die bei uns studiert haben, verlassen 40 Österreich.“ Schockierend. Aber kein einziger Oppositionspolitiker schlägt deswegen, also wegen eines der größten Zukunftsprobleme Alarm, geschweige denn ein verantwortlicher Stadtrat oder Minister.

Da hatten gleich zwei Spitzenwissenschaftler, die früher in Wien gearbeitet haben, heuer beste Chancen auf einen Nobelpreis (auch wenn sie ihn dann - zumindest für heuer - nicht bekommen haben). Jedoch: Bei der Biochemikerin Emmanuelle Charpentier (die geborene Französin ist heuer auch schon vom „Time“-Magazin unter die 100 einflussreichsten Menschen der Welt gewählt worden) vermerkt der Lebenslauf lakonisch, dass sie nach ihren Wiener Jahren 2002 bis 2006 „mangels Karriereperspektiven“ nach Schweden übersiedelt ist. Ganz ähnlich war auch für den österreichisch-ungarischen Experimentalphysiker Ferenc Krausz nach zwölf Jahren an der TU Wien nur eine Honorarprofessur drinnen. Jetzt ist auch er Nobelpreis-Kandidat. Und auch bei ihm hat es keinen erkennbaren Kampf um ein Verbleiben in Wien gegeben. Wie ein zynischer Beobachter anmerkt: Wäre Charpentier eine Genderistin gewesen, hätte sich bestimmt eine Professur, wenn nicht gar Rektorat gefunden.

Da sagt eine neue Studie des „Handelsblatt Research Institutes“, dass in Deutschland wie in  Österreich der „industrielle Kern sukzessive ausgehöhlt“ werde. Die Arbeits- und Energiekosten steigen da wie dort stärker als die Produktivität. Reaktion der Politik? Auch hier: Null.

Da erzürnt ebenso die vierte, nur scheinbar harmlose Tatsache: In Wien müssen ab 1. Jänner alle Geschäftsgebäude barrierefrei sein. Das löst bisweilen absurde Kosten aus (bei oft extrem geringer Behinderten-Frequenz). Dem steht das provozierende Faktum gegenüber, dass sich die Gemeinde Wien selbst erst bis 2042 verpflichtet hat, in ihren Amtsgebäuden den gleichen Zustand herzustellen.

Man sieht: Zu Lasten der Bürger ist die Politik unglaublich gutmenschlich und behindertenfreundlich. Wenn sie selbst etwas tun muss, kehrt sie plötzlich die ganze Arroganz der Macht hervor: Bei uns doch nicht! Das gilt nur für die böse Wirtschaft!

Die Macht begreift nicht, dass sie durch ihre Ignoranz in immer schnellerem Tempo Unternehmen, Wissenschaftler, Forscher ins Ausland vertreibt. Das aber sind genau jene, deren Leistungen (und Steuerzahlungen) das Land so dringend bräuchte.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Oktober 2015 05:36

    Das Tragische an der Sache ist die Gleichgültigkeit unserer Kammerfunktionäre und Gewerkschafter und deren fügsame Schoßhündchen in der Politik.

    Ein prominenter Univ.Prof., Buchautor und internationaler Fachmann erklärte mir kürzlich, dass sich in unserer Regierung keine Sau für die Zusammenhänge zwischen Aufstiegsmöglichkeit, Steuerbelastung und Freiheit des Denkens (in den Wissenschaften besonders wichtig) interessiert.

    Die Nationalsozialisten haben die besten Wissenschaftler verjagt. Das waren nicht nur Juden. Auch diejenigen, die in Verdacht standen, mit Juden zu sympathisieren ("Gesinnungsjuden"), wurden vertrieben. Das war der Ruin der deutschen Wissenschaft. Es dauerte mindestens drei Generationen, den Rückstand wieder aufzuholen, was im Gegensatz zu Österreich auch gelungen ist.

    Auch in der Sowjetunion wurden die besten Wissenschaftler umgebracht oder verjagt (z.B. im Fall Fall Lysenko), was die russischen Wissenschaften leider bis heute arg in Mitleidenschaft gezogen hat.

    Im Islam haben bigotte Theologen die Wissenschaften schon vor über 1.000 Jahren ruiniert, was den chronischen Rückstand der islamischen Länder erklärt.

    Freie Wissenschaft, freies und einfallsreiches Unternehmertum und ein staatstragender fleißiger und daher zahlender Mittelstand sind die Säulen eines erfolgreichen Landes. Die aktuellen Politiker reißen diese unsere Säulen zwar nicht bewusst ein, dazu sind sie doch zu simpel gestrickt, sie lassen aber durch zu hohe Steuern und zu viele idiotische Vorschriften das Land einfach verludern. Das geschieht weniger mit Absicht, sondern eher aus purer Dummheit, Schlamperei, Ignoranz und mit geradezu grotesker Regulierungswut.

    Von der Partei der underdogs und Regierungs-Taxifahrer, der SPÖ, war und ist nichts anderes zu erwarten, aber von der ÖVP erwartete ich mehr.

    Riesenenttäuschung ick hör dir trapsen. Ich lasse zurzeit alle Hoffnung fahren, wenn ich an Schwarz denke.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Oktober 2015 06:14

    Was brauchen wir die?
    Wir ham ja unsere Refjudschies.
    Spätestens nach einer Generation, wenn wir sie ausreichend aufgepäppelt haben, werden die uns versorgen. Wurde mir von ausländischen Wirtschaftsleuten erklärt.
    Gott, bin ich froh, daß unser Che Guevara-Denkmal-Errichter, "Nie wieder"-Brüller und Welcome-Schreier, die Wahl gewonnen hat.
    Da kann jetzt nix mehr schiefgehen, das Herzerl hat gesiegt!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Oktober 2015 09:56

    Ich poste meine Antwort auf eine Antwort von @dieWahrheit noch mal separat, um sie nicht ganz unten versteckt zu lassen:

    Ich kenne einige Ärztinnen (v.a. Alleinerzieherinnen mit Teilzeitjobs) und habe gesehen, welche Unsummen an Zwangsbeiträgen diese an ihre Kammer leisten dürfen. Das Schutzgeldsystem der Camorra ist ein Lercherl dagegen.

    Wenn eine alleinerziehende Ärztin, die zwei Kinder mit ihrem 50% bis 75%-Job (je nach Auslastung) durchzufüttern hat, in einen Wohlfahrtsfonds einzahlen muss, der dann hinterbliebene Primararzt-Witwen versorgt, dann stellt sich einmal mehr die Frage der Gerechtigkeit unseres Systems.

    Wenn die gleiche Ärztin auf Honorarbasis Vertretungsdienste leistet und dafür nicht mehr als 55, 60 Euro brutto die Stunde verrechnen kann, also rund 30 Euro netto, während die Stadt Wien ihre unausgelasteten Beamten mit Luxuspensionen und einer 6. (oder war es gar eine 7.?) Urlaubswoche überhäuft, dann kann von Gerechtigkeit keine Rede mehr sein.

    Wenn diese Ärztin letztlich in guten Monaten auf 2.000 Euro netto kommt (Sonderzahlungen gibt es in der Selbständigkeit natürlich keine, dafür jede Menge Nacht- und Wochenenddienste) und dann in der Zeitung lesen muss, dass eine vierköpfige Familie in der Mindestsicherung inklusive Familienbeihilfe über 26.000 Euro Jahres-Nettoeinkommen verfügt (diverse Wohnbeihilfen und Gratisleistungen nicht eingerechnet), dann kann man annehmen, dass der Glaube an das Solidaritäts-Gelalle längst durch eine Riesenwut auf Rot-Schwarz-Grün ersetzt wurde. Vor allem wenn es diese Mindestgesicherten sind, die ihre Wohnung um 10 bis 15 Euro die Stunde putzen würden - schwarz natürlich. Sie macht es lieber selber.

    Dass das auch zu einer Wut auf nicht integrationswillige Patienten führt, die ihr nicht mal die Hand schütteln wollen, weil sie eine Frau ist und die - nur als ein Beispiel unter vielen - nicht einmal wissen, ab welcher Temperatur eigentlich Fieber beginnt, geschweige denn, welche Hausmittel man dagegen anwenden könnte, bevor man gratis zum Arzt rennt, verstehe ich völlig.

    Dass ihr Traum von einer eigenen Praxis schlicht am Faktum scheitert, dass sie die ersten sechs Monate gratis arbeiten darf, weil die Kasse sich erst nach sechs Monaten dazu bequemt, eine Leistung abzurechnen, sei nur nebenbei erwähnt. Zum Kredit für die Praxiseinrichtung kommen also noch die Schulden aus den laufenden Betriebskosten und der Ordinationsgehilfin eines halben Jahres.

    Und dass so mancher Leistungssatz nicht mal die Kosten der eingesetzten Materialien einer Behandlung ersetzt, geschweige denn ihre Arbeitsleistung, ließ mich verstehen, warum man beim praktischen Kassen-Arzt in zwei Minuten abgefertigt wird. Ich gehe lieber in eine Privat-Ordination und bezahle einen gerechten Preis für eine ordentliche Leistung.

    Wer nicht erkennen will, dass unser Sozial- und Gesundheitssystem schon längst in einen Kommunismus light gekippt ist, der wird auch nicht erkennen können, dass dieses unser System wie der Kommunismus enden wird.

    Das Schlimmste allerdings ist, dass es trotz unzähliger Evidenzen (neben dem Kommunismus gibt es auch bei uns die schönsten Beispiele: Verstaatlichte, Konsum, Landes-Hypos mit ihren Staatsgarantien ...) en vogue geworden ist, von der Erhabenheit der Gemeinwohlökonomie und der bedingungslosen Grundsicherung zu brabbeln und nach NOCH MEHR Staat zu schreien.

    Ein Land, das so tickt, ist dem Untergang geweiht. Jeder leistungsbereite, junge Mensch mit Hirn wird es verlassen. Dazu braucht es nicht einmal die derzeit laufende Umvolkung. Unser Ärztenachwuchs scheint das verstanden zu haben.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Oktober 2015 02:12

    Was will / erwartet man in einer Stadt, die einen Michael Häupl als Bürgermeister wieder gewählt hat? Diese Mentalität färbt nicht nur die Stadt, sondern auch die in der Stadt agierenden anderen öffentlichen (staatlichen) Stellen. Wien ist nicht anders, Wien ist nicht zu helfen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Oktober 2015 10:57

    @emotionslos

    Da es in einer Demokratie leider so üblich ist, daß auch die DÜMMSTEN eine STIMME haben, konnten die SOZIS bis jetzt immer stärkste Partei bleiben---und kein Mensch hat diese Tatsache bisher kritisiert! Die SPÖ war und ist also das SAMMELBECKEN der DÜMMSTEN.

    Wenn aber solche Leute der FPÖ einmal ihre Stimme geben---mMn haben sie für diesen Entschluß wenigstens ihr Gehirn eingeschaltet!---wird plötzlich ihr niedriger IQ ein Thema! Wie erklären Sie sich diese Tatsache ---völlig emotionslos???

  6. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Oktober 2015 07:56

    Daß es so ist, haben wir auch einem guten Teil der schwarzen Kernwählerschaft zu verdanken, den alteingesessenen Schwarzen (gewisse Flecken um den Tulbinger Kogel sind dafür typisch), die sich hämisch freuen, daß die FPÖ nicht den ersten Platz gemacht hat, Häupl wieder Bürgermeister geworden ist, und ihre Stimme als Leihstimme der SPÖ gegeben haben.

    Gefördert wird diese Haltung von der schwarzen Parteispitze, die sich immer mit Rot vereint, wenn diese wieder Blaue hauen geht ("erschlagen, Kehle durchschneiden"), anstatt daß sie ihren Stammwählern sagt, nur mit Blau eine inhaltliche Alternative verwirklichen zu können (siehe http://pressejournalismus.com/2015/10/auf-der-facebook-seite-der-sozialistischen-jugend-wird-offen-zum-massenmord-aufgerufen/ ). Heute geht es gegen die FPÖ, morgen gegen die ÖVP.

    Wenn man eine gewisse Bildung hat, sollte man wissen, daß nicht alle Menschen gleich sondern mit unterschiedlichen Talenten ausgestattet sind. Das Talent, gut reden und Wahlen gewinnen zu können, kommt nicht unbedingt auch denjenigen zu, die dann ein Wahlprogramm umsetzen müssen. und umgekehrt. Deshalb sind Wort und Tat oft zweierlei. Dabei habe ich jetzt noch nicht einmal jene wie Vassilakou erfaßt, die in einer Person vor der Wahl etwas ganz anderes sagen als nach der Wahl.

    Von der SPÖ wissen wir aus Taten, wohin ihre Politik führt. Einen herzlichen Dank jenen alteingesessenen, tiefschwarzen Döblinger Regimentern (und anderswo), die den Roten ihre Leihstimme gegeben haben, damit genau das einbetoniert wird, was AU zu Recht anprangert.

    Von der FPÖ gibt es zwar immer vor der Wahl wortgewaltige Sprüche, die nicht immer in sich konsistent und bisweilen auch dumm sind. Wir wissen aber auch, daß nach der Wahl, wenn es zur Tat geht, die Sache oft ganz anders, viel sachlicher und kooperativer aussieht, und daß die Zusammenarbeit mit der FPÖ überall gut funktioniert. Wenn wir eine Chance gehabt hätten, Spitzenforschung nach Wien zu holen, dann nur mit der FPÖ. Das hat schon einmal zumindest ansatzweise funktioniert. Schüssel sei Dank.

    Schade, daß die ÖVP zu dumm ist, das zu erkennen. Wenn es ihnen nützte, wäre die SPÖ die Erste, die mit der FPÖ zusammenarbeitete. Das hat man am Burgenland gesehen.

    Ist jetzt aber auch schon egal. Die ÖVP arbeitet fleißig an ihrer Selbstauflösung. Bald kommen auch bei uns die großen Anschläge der IS durch eingeschleuste Invasoren und Massen unzufriedener, enttäuschter "Flüchtlinge". Unsere großartige, showartig aufgezogene Willkommenskultur wird sich dort, wo sie jetzt bitter nötig wäre und wo es abseits von medial wirksamen Fernsehkameras wirklich große Opfer erforderte, plötzlich in Luft aufgelöst haben.

    Niemals war die Lage günstiger, Terroristen inklusive Sprengmittel und Waffen einzuschleusen, als im Rahmen der unkontrollierten Völkerwanderung. Dann wird die FPÖ keine ÖVP mehr benötigen, sondern es aus eigener Kraft schaffen. Dann wird die Frage der Spitzenforschung sekundär sein. Dann werden wir uns überlegen müssen, wie überhaupt wir hier die Sicherheit garantieren können.

  7. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Trzil
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Oktober 2015 08:02

    "Barrierefreiheit": wieder einmal ein reines Sabotagegesetz. Es schadet den mittleständischen Betrieben und wird nicht wenige von ihnen zum Aufgeben bringen - weil ja ohnedies ständig neue Belastungsideen daherkommen (Registrierkassen, Allergene, Nichtdiskriminierung, Nichtbelästigung, Abgaben ohne Ende, ...). Von internationalen Ketten, die steueroptimierend arbeiten, wird dieses Gesetz hingegen leicht erfüllt werden können.
    Die Republik arbeitet an allen Fronten an ihrer Selbstzerstörung. Manchmal wundert man sich, daß noch so viel zum Ruinieren übrig ist.
    Was kommt nach der Zweiten Republik?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorbürgerIn
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Oktober 2015 07:02

    wahre exzellenzen können bei uns nichts werden, beeinträchtigen sie doch die die karrierechancen der parteikader an den unis. nachdem diese sich möglicherweise jahrelang durch den bsa oder den genderwahn gequält haben, sollen sie anderen - vielleicht sogar jenen ohne parteibuch! - den vortritt lassen?...kommt nicht in frage, daher liegen unsere unis abgeschlagen im unteren mittenfeld, wenn sie überhaupt noch in einem ranking aufscheinen. wissenschafts- bleibt bei uns parteipolitik und man schaue sich überhaupt einmal das beschämend niedrige forschungbudget an. studien zu interkultureller kompetenz werden rasant an hörerInnenzahlen zulegen, darin liegt unsere zukunft, wie wir akut sehen....


alle Kommentare

  1. Benjamin Heinrich (kein Partner)
    17. Oktober 2015 02:46

    Darum müsste es das Gebot der Stunde sein in Anti-Merkel-Manier nicht einfach jeden ungefiltert hier Asyl zu gewähren und erbarmungslos auf den österreichischen Arbeitsmarkt los zu lassen sondern ähnlich wie Kanada, Australien und heute auch in der “Presse“ von Urschitz bektlritelt eine(kriterien) gesteuerte Zuwanderung vorzunehmen. Wirklich da wo es nötig ist und nicht etwa.hoffen, dasd 80.000 elektriker, it-experten,oder ärzte dabei sind. Ganz ehrlich bis auf Ärzte.können wir auf so ziemlich jeden non-europäischen Zuwanderer wirklich verzichten. Jeder Unternehmer der meint er braucht zuwanderer darf sie gerne durchfüttern, soll aber als kleinunternehmer vorlaut reden eine 6.urlaubswoche wäre super oder jeder IT oder andere Techniker kriege immer gerechten Lohn(manche leute glauben leider ernsthaft ihr KV gilt in jeder Firma...der.Handel etwa ist einiges niedriger dotiert als die metaller branche).
    P.s.: sogar ich als arbeitsloser weiß das mit den KVs, aber hauptsache alle politiker und wirtschafts-tyconne plappern vom fachkräftemangel oder erzählen sie hätten bedarf obwohl keine einzige freie position in “ihren Mangelbereich“ existiert(so etwa bei einem Schokoladenhersteller geschehen der gegenüber zeitung meinte er suche IT-personal...schon 1 monat später hat er dies nicht mehr verbreitet)

  2. heartofstone (kein Partner)
    15. Oktober 2015 21:17

    Die Besten der Besten ...

    Roma-Lager in Dornbirn droht Räumung

    Die Lage für etliche rumänische Familien in Dornbirn (Vorarlberg) scheint sich zuzuspitzen: Die Polizei habe ihnen mitgeteilt, dass sie morgen die Zeltlager an der Dornbirner Ach räumen müssen. Die meisten wissen nicht, wohin sie gehen sollen.

    Wie wärs mit "dorthin wo ihr hergekommen seid?"

  3. heartofstone (kein Partner)
    15. Oktober 2015 19:07

    Solange wir "unsere Besten" wie zB Gio Hahn als Kommisar in Brüssel unterbringen kanns nur aufwärts gehen ...

    Die Visaliberalisierung mit der Türkei solle vorangetrieben werden und stehe im Frühjahr nächsten Jahres auf der Tagesordnung des EU-Gipfels, sagte Hahn. Die EU könne sich aber nicht auf einen Zeitpunkt zur Abschaffung der Visapflicht festlegen.

    Gleichzeitig soll eine „neue Dynamik“ durch die Eröffnung von neuen Kapiteln in den EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei entstehen, ein konkrete Zahl sei nicht vereinbart worden. Die EU-Staaten müssten der Türkei auch erhebliche Finanzmittel zur Verfügung stellen. Hahn: „Da muss man zwei bis drei Milliarden Euro ins Auge fassen.“

    ...

    • heartofstone (kein Partner)
      15. Oktober 2015 19:14

      Anstatt endlich alle Europaratsstaaten zu sicheren Ländern zu erklären, die Beitrittsverhandlungen mit der, immer mehr in Richtung islamofaschistische Diktatur abgeleitenden, Türkei endgültig und für immer einzustellen, schiebt man denen auch noch 2-3 Mrd Euro zusätzlich in den Allahwertesten.

      Raus aus der sog. GFK, Asylanträge von Mohammedaner komplett ablehnen und die Antragsteller abschieben. Genauso abgeschoben gehören sämtliche kriminelle und illegal aufhältigen Ausländer. Arbeitslose Ausländer müssen nach "Verbrauch" ihrer eingezahlten Beiträge zur Arbeitslosenversicherung ebenfalls ausreisen.

  4. daLUPO (kein Partner)
    15. Oktober 2015 18:37

    Wie sagte schon Steve Jobs

    "It doesn't make sense to hire smart people and then tell them what to do; we hire smart people so they can tell us what to do."

    ps: Ich sage immer, es kommt billiger einen Transport Service für Behinderte zu finanzieren, als alle Gebäude krampfhaft umzubauen. In der heutigen Zeit könnte ich mir eine App wie Uber vorstellen. Dort könnte man auch sehen, wo es kritische Stellen gibt, die einen Umbau gerechtfertigten.

  5. heartofstone (kein Partner)
    15. Oktober 2015 12:38

    Ohne Worte ...

    EGMR billigt „Leugnung des Völkermords“ an Armeniern

    Die Schweiz hat mit der Verurteilung eines Türken wegen „Leugnung des Völkermords an den Armeniern“ gegen das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung verstoßen. Dies stellte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte heute fest. Die Richter der Großen Kammer bestätigten damit ein erstinstanzliches Urteil vom Dezember 2013, gegen das die Schweiz Rechtsmittel eingelegt hatte.

  6. Tik Tak (kein Partner)
    15. Oktober 2015 09:45

    Die Leute wollen das, sonst hätten sie nicht wieder und wieder diese Politik und ihre Vertreter gewählt.
    Ich kabb das sogar vestehen, da wurden seit zwei Generationen Wähler in einen All Inclusive Staat geführt in dem Bildung und Leistung einfach nicht erwünscht ist.
    Das hat sich längst in der Alltagssprache wiedergefunden, die Leute "bekommen" einen Job, ein Wohnung, ein Auto und nicht etwa sie leisten sich das.
    Das ist eine Zuteilgesellschaft geworden, die dann auch zu hohen sozialen Nebenkosten geführt hat in der aber, wie im einstigen Ostblock, der Staat/die Partei für alles sorgt.
    Da ist Anstrengung und Fortschritt nur ein Störfaktor.
    Also wandern Leistungswillige aus.

  7. cmh (kein Partner)
    15. Oktober 2015 09:41

    Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht!

    Damit sind einstürzende Arrogantpolitiker gemeint.

    Vielleicht gib es einmal sowas wie einen Wiener Fenstersturz. Die Prager hatten ja schon zwei. Aber die Regierung des Hl.römischen Reiches deutscher Nation saß dort auch länger und machtvoller, als im wachen Wien.

  8. peter789 (kein Partner)
    15. Oktober 2015 09:31

    Die Sozis haben bis jetzt noch jeden Karren in den Dreck gefahren. Und die schwache/dumme ÖVP hilft kräftig mit.

    Daher mein Vorschlag:
    Die Blauen leasen sich ein paar schwarze Wirtschaftsexperten und wir vergessen diese ÖVP einfach!

    • cmh (kein Partner)
      15. Oktober 2015 09:45

      Die ÖVP meinte zum Schaden aller ja immer, sie spielte nach den gleichen Regeln wie die Roten.

      Werch ein Illtum!

    • Zraxl (kein Partner)
      15. Oktober 2015 10:49

      Bitte nicht!
      Wieviele Josef Prölls, Wolfgang Konrads, Wolfgang Sobotkas, Klaus Liebschers und wie die schwarzen Finanzgenies alle heißen mögen möchten Sie denn noch haben?

  9. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    15. Oktober 2015 07:45

    Man muß es sich auf der Zunge (oder anderswo) zergehen lassen:

    39,5 % SPÖ, 11.6 % Grüne und 6,2 % NEOS, also satte 57,3 % der gültigen Stimmen entfielen auf die vereinigte Linke, jedoch nur 40,2 % auf FPÖ/ÖVP! Das sagt alles! D i e s e s Wien wird - wenn überhaupt - erst dann anders wählen, wenn es Mord und Totschlag gibt...

    Wobei seitens der Wiener Polizei in Ottakring schon ein Zeichen gesetzt wurde: In jenem Wahlsprengel, in dem eine große Wohnhausanlage der Polizei steht, hatte fast jeder FPÖ gewählt. Was darauf hindeutet, dass die von der SPÖVP-Politik im Regen stehen gelassenen Polizisten langsam genug haben...

    • peter789 (kein Partner)
      15. Oktober 2015 09:35

      "Was darauf hindeutet, dass die von der SPÖVP-Politik im Regen stehen gelassenen Polizisten langsam genug haben..."

      Ich würde eher sagen, die Polizisten bekommen hautnah mit, in welche Richtung sich unser Land entwickelt, welches Gesindel und welcher Abschaum da oftmals einsickert.
      Während der normale Bürger im ORF erfährt, dass wir uns noch mehr anstrengen müssen, weil wir sonst "rechts" oder "ewiggestrig" oder irgendwie "nazi" sind.

    • cmh (kein Partner)
      15. Oktober 2015 09:47

      Wann steht der erste auf und sagt, den ewiggestrigen Gutties:

      Das was ihr unter Nazi versteht bin ich und ich bin es gerne!

    • bécsi megfigyelö
      15. Oktober 2015 15:40

      @peter789 (kein Partner)

      Ich unterhielt mich kürzlich bei einem Partei-Treffen im Garten des Volkskunde-Museums in der Josefstadt mit Stadthauptleuten und anderen Polizeibeamten höherer und niederere Ränge.

      Ja, es stimmt:

      "Ich würde eher sagen, die Polizisten bekommen hautnah mit, in welche Richtung sich unser Land entwickelt, welches Gesindel und welcher Abschaum da oftmals einsickert".

      Ich warte nur, daß mutige Menschen ihr Wissen über unfaßbare Zustände freiwillig offenbaren und nicht erst nach dem zweiten Krügel.
      .

    • F.V. (kein Partner)
      16. Oktober 2015 04:18

      iCH wundere mich nur, daß dieses Wahiergebnis geglaubt wird. Die Fälschung ist doch mit dem Stock des Blinden zu greifen.

  10. bürgerIn (kein Partner)
    15. Oktober 2015 07:02

    wahre exzellenzen können bei uns nichts werden, beeinträchtigen sie doch die die karrierechancen der parteikader an den unis. nachdem diese sich möglicherweise jahrelang durch den bsa oder den genderwahn gequält haben, sollen sie anderen - vielleicht sogar jenen ohne parteibuch! - den vortritt lassen?...kommt nicht in frage, daher liegen unsere unis abgeschlagen im unteren mittenfeld, wenn sie überhaupt noch in einem ranking aufscheinen. wissenschafts- bleibt bei uns parteipolitik und man schaue sich überhaupt einmal das beschämend niedrige forschungbudget an. studien zu interkultureller kompetenz werden rasant an hörerInnenzahlen zulegen, darin liegt unsere zukunft, wie wir akut sehen....

  11. Lawrence (kein Partner)
    15. Oktober 2015 06:17

    Und die ÖVP macht den nächsten Kämmerer zum Generalsekretär. So sieht Veränderung aus!

  12. FredTaxler (kein Partner)
    15. Oktober 2015 04:53

    So lange wir uns Verwalter leisten, die sich nicht als Dienstleister sehen, sondern als Aufsichtsorgane wird sich das nicht ändern. Als ich 1998 auf einem Wiener Bezirksamt einen Gewerbeschein beantragte, wurde ich geradezu mit Abscheu behandelt. Widerwilligst nahm der Beamte meine Dokumente entgegen, er müsse alles prüfen und der Wirtschaftskammer zur Stellungnahme vorlegen. Er zog das solange wie möglich in die Länge, in seinem sozialistischem Denken war ich wohl ein Glücksritter, der Lohnsklaven ausbeuten möchte.

    Das hat sich sicher gebessert, aber die Verwaltung ist zu sehr mit sich selber beschäftigt. Und ich warte immer noch auf die Entfesselung der Wirtschaft!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      15. Oktober 2015 07:54

      Und trotz allem nur teilweise berechtigtem Unmut über die österreichische Verwaltung: Seien wir heilfroh, d i e s e n öffentlichen Dienst noch zu haben!!! Und bedenken wir, dass diese weisungsgebundenen öffentlich Bediensteten unter der Fuchtel einer absolut unfähigen Politik arbeiten und leiden müssen und ebenso angefressen sind, wie viele der übrigen Staatsbürger. Ich kenne einige auch höherrangige Wiener Magistratsbedienstete, welche die Faust im Sack ballend blau gewählt hatten...

    • Florin
      16. Oktober 2015 11:51

      "Man soll sich hüten vor dem was noch ein Glück ist." - zum Thema "seien wir froh" .....

  13. Majordomus
    13. Oktober 2015 22:16

    OT, sorry für das lange Posting.

    Am 17. September 2015 schrieb Generalmajor a.D. Gerd Schultze-Rhonhof einen offenen Brief zur Flüchtlingsproblematik an Angela Merkel. Die Lage hat sich seitdem verschärft, so dass der Autor jetzt eine Rücktrittsforderung folgen ließ. Diese lässt sich eins zu eins auf Bundeskanzler Werner Faymann übertragen!

    "Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

    dies ist nach vier Wochen mein zweiter „Offener Brief“ zum Problem der derzeitigen Einwanderungs-Flut an Sie.
    Die Welle der deutschen Hilfsbereitschaft, der tausendfache, aufopfernde Einsatz von Helfern und die Leistungen unserer Verwaltungen haben anfangs den Blick auf die Schwierigkeiten und Grenzen unserer Aufnahme- und Integrationsfähigkeit verstellt.

    Ich habe mir erlaubt, Sie mit Brief vom 11. September 2015 auf die Gefahren der ungesteuerten Masseneinwanderung für Deutschland hinzuweisen und Vorschläge für das Asylrecht, für das Steuern der Einwanderung und für das Beenden der beginnenden Völkerwanderung zu machen. Ich habe seither Ihr ehrliches, aber erfolgloses Bemühen, der Lage Herr zu werden, beobachtet und gesehen, dass der Massenzustrom von Migranten weiter ungebremst anhält und auch ganz andere, hässliche Begleiterscheinungen mit sich bringt, als es mir vor vier Wochen schwante. Inzwischen haben sich die Schätzungen der in Deutschland „aufgestauten“ Migranten für das Ende diesen Jahres auf 2 bis 2,5 Millionen aufaddiert, etwa 700.000 nicht anerkannte und nicht zurückgeführte Asylbewerber, etwa 300.000 inzwischen untergetauchte Migranten und 1 bis 1,5 Millionen Neuankömmlinge im Jahr 2015. Sie haben bisher keinen wirksamen Versuch unternommen, die Massenmigration nach Deutschland zu unterbinden. Sie haben in Ihrer Angewohnheit des sehr, sehr langen Abwägens wertvolle Zeit nutzlos verstreichen lassen, in der Sie hätten beginnen können, Schaden von unserem Volk abzuwenden.

    Bitte um Ihren Rücktritt

    Ich bitte Sie deshalb, so anständig zu sein, von Ihrem Amt zurückzutreten, und ich bitte Sie und den Herrn Vizekanzler ( mit getrenntem Schreiben ) außerdem, dem Vorsitzenden der dritten Regierungspartei, Herrn Seehofer, die Regierungsgeschäfte bis zum nächsten regulären Wahltermin zu übergeben.

    Herr Seehofer ist mit seinem Bundesland der am stärksten Betroffene der Völkerwanderung.
    Er denkt und handelt ganz offensichtlich stärker in deutschem Interesse als Sie.
    Er ist als Vater von vier Kindern auf natürliche Weise mehr an der deutschen Zukunft der kommenden Generationen in unserem Lande interessiert als Sie.
    Herr Seehofer verfügt außerdem bereits über Erfahrung als Minister im Bundeskabinett und als Chef einer Regierung.

    Nach Ihrer jetzigen, indifferenten Haltung unserer bisherigen deutschen Identität und der deutschen Selbsterhaltung gegenüber und nach Ihren zahlreichen, plötzlichen, politischen Kehrtwendungen in jüngster Vergangenheit, ist ohnehin nicht erkennbar, wohin Sie Deutschland in der augenblicklichen Ausnahmesituation führen wollen.

    Vorwürfe gegen Sie

    Der Hauptvorwurf gegen Sie ist Ihre Verletzung des Amtseids. Sie haben geschworen, den Nutzen des deutschen Volkes zu mehren und Schaden von ihm abzuwenden. Mit der von Ihnen geduldeten und mit verursachten Masseneinwanderung und der Unfähigkeit, sie zu beenden, haben Sie dem jetzigen deutschen Volk und seinen Nachfahren unabsehbaren Schaden zugefügt. Mit der dabei gleichzeitigen erwünschten, aber erheblich geringeren Einwanderung von integrationsfähigen Migranten haben Sie dem deutschen Volk dagegen nur einen verschwindend geringen Dienst geleistet.

    Sie haben in der Abwägung zwischen christlicher Pflicht zur humanitären Hilfe für Flüchtlinge einerseits und Regierungsverantwortung für unser Volk und seine Selbsterhaltung andererseits Maß und Mitte zu Lasten Ihrer Pflicht als Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland vermissen lassen.

    Sie haben mit Ihren Botschaften, Deutschland sei ein Einwanderungsland und Asylanten seien in Deutschland willkommen, einen Migrations-Sog ausgelöst. Diese Migration hat zusätzliches Leid und Tragödien ausgelöst.

    Sie haben, um diesen Fehler zu kaschieren, bisher pausenlos die Illusion verbreitet, unser Land und unsere Bevölkerung könnten die durch die Migration auftretenden Belastungen meistern, die für die Staatsfinanzen, die anderen öffentlichen Haushalte, die innere Sicherheit, das Bildungswesen und das Sozialversicherungswesen entstehen. Sie haben dabei die neuen Verschuldungen verschwiegen und die Leistungskürzungen für unsere Bevölkerung und auch die nun unterbleibenden Sanierungen für Straßen, Wasserwege, Brücken und Kanalisationen und die Ewigkeitsbelastungen für unsere Kinder und Kindeskinder.

    Sie haben Deutschlands Ruf und Rolle in der EU beschädigt und belastet, weil Sie mit der von Ihnen geförderten Migranten-Flut alle anderen EU Staaten unter Zugzwang gebracht haben. Die Forderung Ihrer Regierung nach Quotenverteilung von Migranten an andere Staaten ist der Versuch eines illegitimen Eingriffs in die Souveränität anderer Staaten und das Selbstbestimmungsrecht anderer Völker. So wie die Territorien und Grenzen der Staaten unantastbar sind und nur mit dem Willen der betroffenen Bevölkerungen veränderbar sind, so sind auch die Staatsvölker nicht durch äußeren Willen und gegen den Willen der betroffenen Bevölkerungen veränderbar. Masseneinwanderung ist eine Veränderung des Landesvolks. (Die Einführung eines Solidaritäts-Mechanismus ist übrigens noch 2013 von Deutschland abgelehnt worden.) Die anderen europäischen Staaten haben entweder große Migranten-Zahlen aus ihren ehemaligen Kolonien aufnehmen müssen, oder russische Minderheiten im Land und im Land gehabt, und Tschechen und Polen haben negative Erfahrungen als Vielvölkerstaaten hinter sich. Diese Staaten und ihre Völker zur Aufnahme von neuen Minderheiten zwingen zu wollen, zeugt von geschichtlicher Unkenntnis, deutschem Oberlehrer-Wesen oder EU-Größenwahn.

    Statt auf eine „gerechte“ Verteilung von Migranten auf andere Staaten zu hoffen, hätten Sie die wahren Verursacher der jetzigen Völkerwanderungen mit ins Boot der Aufnahmeländer und der Bezahlenden holen sollen. Die augenblicklichen „Fluchtbewegungen“ aus dem Mittleren Osten und aus den Staaten rund um das südliche und östliche Mittelmeer und die Öffnung der südlichen Mittelmeerküste für Flüchtlinge aus Zentral- und Westafrika gehen in erster Linie auf die Systemwechselkriege zurück, die die USA, England und Frankreich begonnen und geführt haben, ohne selbst von diesen Staaten bedroht worden zu sein. Diese drei Verbündeten haben die Diktatoren in den heute destabilisierten Staaten entmachtet und sie durch Einsatz von Geheimdiensten, Söldnern und Geldzuwendungen und zum Schluss offenen Kriegshandlungen gestürzt. Geblieben sind jedes Mal Bürgerkriege, Chaos, Flüchtlingslager und heute Flüchtlingsströme. Die USA z. B. haben sich bisher nur bereiterklärt, 2015 1.500 Flüchtlinge (andere Angaben: 4.000) aufzunehmen. Das ist weniger als Bayern an einem Tag hat unterbringen müssen. Die Hauptlast der Flüchtlingsströme den deutschen Bürgern und Steuerzahlern aufzubürden, ist das Gegenteil von „Schaden von ihm abzuwenden.“

    Sie haben die Diskussion um die Migranten-Aufnahme auf das Begriffspaar „Willkommenskultur“ und „Ausländerfeindlichkeit“ reduziert und damit erstens eine Auseinandersetzung mit den Ängsten und Sorgen weiter Teile der Bevölkerung unterdrückt und umschifft und zweitens die Nation gespalten. Das angemessenere Begriffspaar wäre „Gäste“ und „Gastgeber“ gewesen. Das deutsche Volk als Gastgeber hat den Gästen sehr viel Hilfsbereitschaft entgegengebracht und dabei großen Idealismus bewiesen. Aber Sie haben nicht beachtet und deutlich gemacht, dass Gastgeber auch Rechte haben. Jeder Gastgeber darf bestimmen, wie viel Gäste er in „sein Haus“ aufnimmt. Jeder Gastgeber hat das Recht, die Sitten in seinem Haus zu bestimmen. Jeder Gastgeber hat das Recht, eine auf Dauer angelegte Übernahme seines Hauses durch Gäste zu verhindern. Die Gäste haben diese Gastgeber-Rechte zu respektieren und sich im Gastland einzufügen und anzupassen. Wenn dies wegen der „amorphen Masse“ der Gäste durch die einzelnen Gastgeber nicht zu bewirken ist, hat dies der Gastgeber-Staat für seine Bürger sicherzustellen. Davon ist unter Ihrer Regierung nichts zu spüren.
    Sie dekretieren stattdessen „Deutschland muss sich ändern.“

    Sie zeigen eine unklare Haltung zur Wahrung der deutschen Identität unseres Volkes. Sie haben 2010 auf dem Deutschlandtag der Jungen Union gesagt: „Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert.“ Und nun versuchen Sie, der deutschen Öffentlichkeit die Vorzüge der kulturellen Bereicherung durch Zuwanderung zu verkaufen. Sie wissen sehr wohl, dass Millionen von Neu-Einwanderern ihre Sitten und ihre Herkunfts-Kultur nicht abstreifen werden, solange sie in Deutschland in Ghettos leben werden. Sie wissen, dass die Ghetto-Bildung bei einer Zwei-Millionen-Zuwanderung in nur wenigen Jahren unvermeidbar ist. Sie wissen, dass sich Millionen von Einwanderern durch die von uns gewährte Berechtigung zum Familiennachzug in wenigen Jahren weiter aufaddieren werden. Sie wissen, dass der etwa 80%-Anteil an Muslimen unter den Migranten unseren Rechts- und Moral-Liberalismus für dekadent hält und zu „überwinden“ gedenkt.

    Sie haben 2000 und danach den CDU Fraktionsvorsitzenden Friedrich Merz mit seiner Vorstellung der „Leitkultur“ im Regen stehen lassen und schließen sich heute dem Plädoyer der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz und des Ministerpräsidenten von Bayern für eine Respektierung und Verbindlichkeit der „deutschen Leitkultur“ in unserem Land nicht an. Die Vorstellung einer eigenen Leitkultur ist der Kern der Fähigkeit, Zuwanderer zu integrieren. Die Debatte über eine „deutsche Leitkultur“ und ihre Verbindlichkeit auch für Zuwanderer war schon im Jahr 2000 gegen den Widerstand etlicher Parteien ein Kraftakt, den Sie hätten bestehen müssen. Unsere Vorstellungen zur Trennung von Staat und Kirche oder der Gleichstellung von Mann und Frau z. B. haben schon damals nicht alle Einwanderer übernommen. Auch unsere Vernachlässigung der deutschen Sprache in Wissenschaft, Werbung und Musik ist kein Zeichen eigener Wertschätzung, die Einwanderer hätte motivieren können, sofort Deutsch zu lernen. Unsere ständige Selbstdarstellung als vorzugsweise „dunkles Land der finsteren 12 Jahre“ und das Übergehen von Jahrhunderten glänzender Kultur und Leistungen zeugt auch nicht von Liebe zu uns selbst. Einwanderer, die sehen, dass die Deutschen sich im Herzen selbst nicht achten und nicht lieben, wollen sicher nicht zu einem solchen Volk gehören. Sie wollen nur den deutschen Wohlstand. Sie, Frau Dr. Merkel, haben mit Ihrer Verweigerung der merzschen Leitkultur-Debatte der deutschen Integrationsfähigkeit einen schlechten Dienst erwiesen. Sie sind in dieser heute entscheidenden Frage offensichtlich auch jetzt noch indifferent und damit nach meiner Auffassung in diesen Tagen des Massen-Zustroms von Menschen aus fremden Kulturen als deutsche Bundeskanzlerin ungeeignet.

    Sie versuchen, die Mehrbelastungen, die durch den Massen-Zustrom von Migranten auf uns zukommt, zu verbergen und hinter angeblichen Zugewinnen für die deutsche Volkswirtschaft, für die sozialen Sicherungssysteme und das demographische Defizit zu verstecken. Die Mehrkosten, die jetzt mit 10 Milliarden Euro im Jahr angegeben werden, sind eine pure Irreführung der deutschen Steuerzahler. Die neuen Kosten umfassen weit mehr für Unterkunfts-Sanierungen, Daueranmietungen, Wohnungsbau, Erweiterungen von Schulen, Kitas, Altersheimen und Gefängnissen, Familienunterhalt, Taschengelder, Gesundheitskosten, Familienzusammenführungen, zusätzliches Personal für Schulen, Kindergärten, Arbeitsverwaltungen, Behörden für Flüchtlinge, Polizei, Übersetzer, Sozialarbeiter, Anwälte, Gerichte, Sprachkurse, Altenheime. ( Im jüngsten Werbeheft der Bundesregierung „Deutschland aktuell“ Heft 4/2015 steht auf Seite 12: „Über 65-jährige Migranten zählen zu den Bevölkerungsgruppen, die am schnellsten wachsen.“ Danach folgt der Hinweis, dass sich die Pflegeorganisationen auf Fremdsprachen und religiöse Bedürfnisse einstellen müssen. ) Neuere Schätzungen für die zusätzlichen Jahreskosten für Bund, Länder und Gemeinden stehen inzwischen bei 40 Milliarden Euro.

    Der Nutzen für die Volkswirtschaft ist ebenfalls relativ. In unserer Wirtschaft einsetzbare Migranten bilden eine sehr kleine Minderheit an geeigneten Arbeitskräften unter den Zuwanderern. Sie nutzen der Wirtschaft. Die Minderbefähigten fallen den Steuerzahlern auf die Tasche. Das ist eine Bestätigung der These von Herrn Lafontaine: „Gewinne privatisieren. Verluste sozialisieren.“ Der Zuzug fremder Arbeitskräfte ist auch in anderer Hinsicht fragwürdig. Erstens werden geeignete Arbeitskräfte oft in ihren Heimatländern für die Entwicklung ihrer Volkswirtschaften benötigt. Ihre Abwanderung nach Europa konterkariert unsere Entwicklungshilfe-Bemühungen. Und zweitens dient die heimische Wirtschaft zuerst der Beschäftigung und Ernährung der heimischen Bevölkerung. Wenn die heimische Wirtschaft Arbeitskräfte aus dem Ausland anwerben muss, ist ihr erster Zweck, die Vollbeschäftigung, erfüllt. Der zweite Zweck, die Gewinnvermehrung, sollte dann gegen die oben aufgezählten Gemeinschaftskosten für den deutschen Steuerzahler abgewogen werden.

    Im Übrigen ist der Anteil der jetzigen Migranten, der in die deutsche Wirtschaft eingegliedert werden kann, minimal. Der Versuch in einer mitteldeutschen Großstadt, aus 300 „Asylbewerbern“ Kräfte für den Arbeitsmarkt zu gewinnen, ergab 6 vermittelbare Zuwanderer. In Sigmaringen hat die Wirtschaft über 3.000 in einer Kaserne lebenden, überwiegend jungen Männern Ausbildungsplätze angeboten. 8 Migranten haben vom Angebot Gebrauch gemacht. Auch wenn der deutsche Arbeitgeberpräsident den Zuzug ausländischer Arbeitskräfte fordert und dabei offensichtlich mehr an die privaten Gewinne als an die sozialisierten Verluste denkt, warnen Präsidenten von deutschen Industrie- und Handelskammern und solche von Handwerkskammern vor Illusionen über die Eignung von Migranten für die deutsche Wirtschaft. Auch der dänische Arbeitgeberverband hat in diesem Frühjahr eingestanden, dass die Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt auf ganzer Linie gescheitert ist.

    Das demographische Defizit ist zu erheblichen Teilen in den letzten 40 Jahren selbst verschuldet worden, seit diese Entwicklung punktgenau von demographischen Wissenschaftlern prognostiziert worden ist. Keine deutsche Regierung, auch Ihre nicht, hat den nötigen Anteil aus dem jährlich erwirtschafteten Sozialprodukt in die Förderung von Eheschließungen, Familiengründungen, Geburten, jungen Familien, Kita-Bauten und Kita-Personal investiert. Stattdessen haben Ihre Vorgängerregierungen und Sie Scheckbuchdiplomatie mit dem Geld Ihrer Steuerzahler betrieben. Stattdessen haben wir Gelder in Länder gepumpt, die längst den Status des Entwicklungslandes überwunden hatten. Stattdessen werden bei fast jeder Auslandsreise deutscher Spitzenpolitiker in ärmere Länder Hilfsgelder versprochen. Stattdessen betreiben Sie auf Kosten Deutschlands Konkursverschleppung in Griechenland. Stattdessen sind wir größter Nettozahler der EU, ohne Rabatte wie das Vereinigte Königreich in Anspruch zu nehmen. Stattdessen wird Gender-Geschlechter-Wahlrecht propagiert, statt den Jungen und den Mädchen die natürlichen Rollen von Vater und Mutter als erstrebenswert nahe zu bringen. Hier liegt ein weites Feld Ihres Versagens. Das Demographie-Defizit ist zu großen Teilen die Schuld Ihrer Vorgängerregierungen. Aber Ihre offene „Geldbörse“ für Zuwanderer beweist, dass das Geld für junge deutsche Familien auch in Ihrer Regierungszeit dagewesen wäre.

    Sie haben mit der Seenotrettung von Migranten im Mittelmeer durch deutsche Kriegsschiffe dem Migranten-Strom und dem Schlepper-Unwesen aus Afrika Vorschub geleistet, weil Sie die Anweisung, gerettete Migranten an die nächste nordafrikanische Küste zurückzufahren, unterlassen haben.

    Sie haben mit Ihrer Willkommensbotschaft an die Migranten auch eine falsche Botschaft an die eigene Bevölkerung verbreitet. Sie verkünden, die in kurzer Zeit eingewanderten Migranten seien integrierbar. Die dazu ständig wiederholte falsche Botschaft in den Medien erfährt vermutlich eine Bestätigung, wenn nicht sogar Ermutigung, durch das Bundeskanzleramt. Auch wenn ein Teil der jüngst Zugewanderten integrationswillig und integrationsfähig ist – gute Beispiele zeigen das – , so wird eine erdrückende Mehrheit der Zugewanderten sich nicht integrieren und nicht integrieren wollen. Der begrenzte Wohnungsmarkt und die finanziellen öffentlichen Mittel werden nicht für eine völlige Verteilung der Zugewanderten unter die deutsche Bevölkerung reichen. Es wird zu neuen „Sprachkolonien“ und Ghettos führen, in denen sich neben Positivem auch die für uns nicht tolerierbaren Heimatsitten erhalten (z.B. Frauenbeschneidungen, Zwangsverheiratungen, Ehrenmorde, Drogenhandel). Die bisherige Ghettobildung in Deutschland
    (wie in Frankreich und England) zeigt, dass sich Ghettos oft zu Problemstadtteilen entwickeln, in denen keine Integration mehr stattfindet, und in die sich keine deutsche Polizei mehr traut. Bereits jetzt schon gibt es neue Migranten-Unterkünfte in Kasernen, die nicht mehr von deutscher Polizei betreten werden.
    Die intellektuellen Fähigkeiten und das Analphabetentum mancher Zuwanderer erlauben in der Regel weder eine Eingliederung in den Arbeitsmarkt noch eine wirkliche Integration in die Gesellschaft. Es wird zu einer weiteren unterhaltsbedürftigen Mittelllosen-Schicht kommen.

    Die Mehrheit der Migranten sind Moslems. Viele von Ihnen verachten unsere liberale Lebensart und lehnen sie dezidiert ab. Sie werden sich aus Überzeugung nicht integrieren.

    Bei Zuwanderung in Maßen werden die Sitten des Gastlandes erfahrungsgemäß langsam von den Gästen übernommen. Bei Zuwanderung vom Millionen binnen weniger Jahre werden die Unsitten genauso wie die Sitten der Gäste meist als Identifikation mit der alten Heimat beibehalten. Frau Dr. Merkel, Ihre Hilflosigkeit gegenüber der Masseneinwanderung wird der Sicherheit und dem sozialen Frieden in unserem Land einen dauerhaften Schaden zufügen.
    Das alles ist Ihnen bekannt und Sie verschweigen es. Sie spielen die angesprochenen Probleme herunter, weil Sie sie nicht beherrschen. Machen Sie bitte Ihren Platz für einen Politiker frei, der offensichtlich geeigneter zur Lösung unserer augenblicklichen Probleme ist.

    Die hässlichen Begleiterscheinungen

    Die Mehrheit der Migranten, die zu uns kommen, sind sicherlich angenehme und normale Menschen. Doch mit der massenhaften Zuwanderung von zwei Millionen Personen kommt auch ein Anteil Zwielichtiger in unser Land, der unseren sozialen Frieden und die innere Sicherheit belastet.

    Zu den inzwischen erkennbaren hässlichen Begleiterscheinungen der massenhaften Zuwanderung zählt vieles, was bereits dabei ist, sich in Deutschland einzunisten und zu verbreiten. Die Massen von Migranten bringen nicht nur ihre Not mit sich, der sie hier entfliehen wollen, sondern auch Sitten, die in ihren Kulturkreisen offensichtlich verbreiteter sind als bei uns, oder von denen sie glauben, sie würden in unserem liberalen Lande toleriert. Über alle diese Erscheinungen wird inzwischen vielfach im Internet und von Polizeibeamten und freiwilligen Helfern berichtet, aber sie werden in den deutschen Medien, wie von wunderbarer Hand gelenkt, nicht erwähnt.
    Diese hässlichen Begleiterscheinungen sind der „verschwiegene Teil der Wirklichkeit“:
    – Vergewaltigungen im Umfeld von Migranten-Unterkünften,
    Zwangsprostitution in Migranten-Unterkünften,
    Massenschlägereien zwischen Ethnien, Religionen und Clans mit Knüppeln, Reizgas und Messern,
    Verletzungen und Anpöbeln von Polizistinnen und Polizisten,
    Haustürbettelei,
    Kirchenbesetzungen zum Erzwingen von Kirchenasyl,
    Anpöbeln und Beschimpfen von Passanten als „Sch…-Deutsche“
    Stoßen von deutschen Passanten vom Bürgersteig,
    Angrapschen und Belästigen von Frauen,
    Zertrümmern von Unterkunft-Mobiliar, um in eine attraktivere Stadt verlegt zu werden,
    Entweichen aus den von Behörden gestellten Unterkünften, Eisenbahnzügen und Bussen, um der Registrierung zu entgehen,
    lautstarke Beschwerden, wenn die Verpflegung nicht der im Herkunftsland entspricht,
    Beschwerden von Migranten, wenn Sie in Arztpraxen so lange warten müssen wie deutsche Patienten,
    Weigerung von Migranten, sich von Frauen in Arztpraxen und Behörden dirigieren und beraten zu lassen,
    Massenhafte, nicht bezahlte Einkäufe aus Migranten-Unterkünften im Internethandel,
    Weigerung von Migranten-Gruppen in Geschäften, Ihre Einkäufe zu bezahlen.
    Dass diese Aufzählung nach bisher gepflegter Regierungskommentierung „ausländerfeindlich“ ist, sagt mehr über das Verhältnis der Regierung zur Realität als über die Aufzählung selbst.
    Auch wenn, die oben aufgezählten Begleiterscheinungen nur hässliche Ausnahmen sein mögen, so reichen auch die Ausnahmen aus einer Menge von 2 Millionen frisch ins Land gekommener Migranten, um das Klima zwischen Gästen und Gastgebern deutlich zu belasten.

    Zu den hässlichen Begleiterscheinungen zählt auch ein bedauerlicher Demokratieverlust in Deutschland. Das sind grobe Verstöße gegen das Grundrecht auf Meinungsfreiheit und gegen den christlich-abendländischen Wert der Wahrheit. Das ist zweitens ein Vertrauensverlust in die Redlichkeit von Regierung, Parlamenten, Parteien und Medien bei einem erheblichen Teil unserer Bevölkerung.
    Die Sorgen und Ängste von Bürgern über die plötzlich gekommenen Belastungen werden als „Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Rechter Rand“ beschimpft. Sie selbst haben mit vielen solchen Bemerkungen das Diskussions-Klima in Deutschland mit vergiftet und das Recht auf freie Meinungsäußerung stranguliert. Polizisten und Lehrerinnen haben mir über Sprechverbote und Berichtsverbote über Migranten-Verhalten berichtet. Angestellte einer Ladenkette sind aktenkundig belehrt worden, dass sie Warendiebstähle von Migranten nicht melden und berichten dürften, damit die Firma nicht als ausländerfeindlich gelte. Das sind Zustände, die wir sonst bei autoritär regierten Staaten beklagen.
    Der Vertrauensverlust resultiert aus der gefilterten und geschönten Berichterstattung über die Schattenseiten der Zuwanderung und die horrenden Ewigkeitskosten für Bund, Länder, Kommunen und Sozialsysteme. Die ganze Lüge beginnt bekanntlich bei der halben Wahrheit.

    Naheliegende Gefahren

    Bei weiterhin rasch zunehmender Zuwanderung ist abzusehen, dass die hochgesteckten Erwartungen vieler Zuwanderer nicht erfüllt werden. Eine dadurch verursachte Unzufriedenheit wird sich vorhersehbar irgendwann entladen. Jetzt schon zeigt sich, dass es unter verschiedenen Migranten- Gruppen zu gewaltsamen Verteilungskämpfen kommt und zu Forderungen an deutsche Behörden, Hilfsorganisationen, Helfer und Sicherheitskräfte. Die Gewerkschaft der Polizei weist auf das Entstehen gewalttätiger, krimineller Strukturen den Migranten-Unterkünften hin. In manchen Kasernen-Unterkünften, die zu Teilen mit Soldaten und zu Teilen mit Migranten belegt sind, lagern auch Waffen und Munition. So ist nicht auszuschließen, dass sich Migranten Zugang zu Waffenkammern verschaffen und ihren Forderungen Nachdruck verleihen. Das würde Bundeswehr und Polizei Probleme bereiten, die sie nach deutschem Recht kaum lösen könnten.

    Der Hauptanteil der Migranten sind junge und gesunde Männer, auch wenn die Medien bevorzugt Frauen und kleine Kinder zeigen. Diese Männer haben ihre Frauen in ihren Heimatländern zurückgelassen. Ein Teil von ihnen wird sich irgendwann in Deutschland sexuell bedienen.

    Wenn sich die jetzt noch in Kasernen und auf Truppenübungsplätzen konzentrierten Migranten über die Dörfer und Städte verteilen, wird unsere Bevölkerung mit den Gefahren konfrontiert.

    Jetzt schon absehbare Folgen
    Neben der erwünschten Fachkräfte-Zuwanderung und der selbstverständlichen Aufnahme berechtigter Asyl-Suchender gibt es absehbare negative Folgen und Begleiterscheinungen der derzeitigen Massenzuwanderung. Sie haben sich mit Ihrem Amtseid verpflichtet „Schaden vom deutschen Volk abzuwenden“, also auch rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, dass keine solcher negativen Folgen eintreten.
    Diese absehbaren, negativen Folgen sind:
    weitere Migranten-Wellen aus Afghanistan, dem Irak und von Syrern aus der Türkei,
    das Anwachsen von Parallelgesellschaften
    die Zunahme „rechtsfreier Räume“, die nicht mehr von deutscher Polizei betreten werden,
    das „Überspringen“ bürgerkriegsartiger Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Migranten-Gruppen von ihren Heimatländern auf Deutschland,
    die Zunahme von terroristischen, extremistischen und antisemitischen Gruppierungen in Deutschland,
    die Zunahme der Organisierten Kriminalität,
    die finanziellen Mehrbelastungen für unsere Nachfahrengenerationen als Ewigkeitslasten,
    die Beendigung des Schuldenabbaus in den öffentlichen Haushalten,
    die Überbeanspruchung der Sozialversicherungen,
    die Überlastung des Gesundheitssystems,
    die Wohnraumknappheit in Ballungsgebieten und Mietpreissteigerungen,
    das Verdrängen deutscher minderbefähigter Arbeitssuchender vom Arbeitsmarkt,
    die Mehrbelastung für Schulen und Universitäten,
    das Verdrängen der deutschen liberalen und christlichen Leitkultur,
    das Verbreiten islamischer Rechtsvorstellungen,
    das „Umkippen“ der Mehrheitsverhältnisse zwischen alteingesessener und zugewanderter Bevölkerung und zwischen bekennender christlicher und bekennender islamischer Bevölkerung mit den absehbaren Folgen für das Recht und die Sitten in Deutschland.

    Fremde Bewertungen

    Altkanzlers Helmut Schmidt: „Wir können nicht mehr Ausländer verdauen, das gibt Mord und Totschlag“
    Der früherer Richter am Bundesverfassungsgericht Udo Di Fabio: „Was wir heute erleben, ist ja kein Ansturm von Asyl-Berechtigten. Man kann streng genommen auf dem Landweg gar nicht als Asyl-Berechtigter nach Deutschland kommen, weil Artikel 16 (a) des Grundgesetzes die Einreise aus sicheren Drittstaaten nicht zum Asyl rechnet. … So gesehen erleben wir keinen Ansturm von Asyl-Berechtigten, …sie sind Einwanderungs-Willige, aber die allerwenigsten davon haben den subjektiven Anspruch auf Asyl, den unser Grundgesetz verspricht.“
    Ein deutscher Diplomat aus Afrika: „Die aus Eritrea kommenden jungen Männer sind fast alle Wehrdienstverweigerer und Deserteure.“
    Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Reinhard Marx fordert, „Deutschland dürfe keine Insel des Wohlstands werden.“
    Bischof von Szeged-Csanád (Ungarn) László Kiss-Rigó: „Das sind keine Flüchtlinge. Das ist eine Invasion. Sie kommen hierher mit dem Ruf: Allahu Akbar und wollen uns erobern.“
    Der Erzbischof von Mossul (Irak) Amel Shimon Nona an Europa: „Unser Leiden ist ein Vorgeschmack darauf, was Ihr erleiden werdet.“

    Ihre vier Maßnahmen

    Sie haben am 4. Oktober 2015 folgende vier Maßnahmen zur Bewältigung der Massen-Zuwanderung angekündigt:
    Die Fluchtursachen zu bekämpfen. Das wird in Afrika seit 50 Jahren vergeblich versucht. Die dortige Bevölkerungsexplosion mit 30 Millionen Menschen Zuwachs im Jahr wird solche Versuche auch in Zukunft vereiteln.
    Die „gerechte“ Verteilung der Migranten auf die Staaten Europas. Das wird die Mehrheit der Staaten aus ihren eigenen Erfahrungen mit fremdnationalen Minderheiten ablehnen.
    Den Zustrom nach Europa begrenzen. Das ist an der Grenze Europas zum Mittelmeer mit den bisherigen Methoden nicht möglich.
    Die Asylverfahren beschleunigen. Das ist ohne Abschaffung der Klagemöglichkeit in drei Instanzen beim Grundrecht auf Asyl nicht durchzusetzen und bei der Masse der Abschiebehindernisse beinahe wirkungslos.
    Sie haben offensichtlich keinen Plan, die Völkerwanderung auf den „Routen zu Wohlstand und Sicherheit“ endgültig zu beenden und den Zustrom auf Asylanten und Erwünschte zu begrenzen.
    Ihre „Maßnahmen“ sind Illusionen und Kosmetik. Damit trocknen Sie weder dem Migranten-Strom aus noch werden Sie die Mehrheit der abgelehnten Asylanten eher und überhaupt in ihre Heimatländer zurückführen können. Ihr Verlangen nach einer europäischen Lösung ist erfolglos und außerdem Ihr Spiel auf Zeit um Ihr politisches Überleben. Sie treiben dies Spiel zu Lasten des deutschen Volks, dessen Interessen Sie vertreten sollten.
    Ihr häufig wiederholtes „Wir schaffen das!“ lässt Sie wie eine Autofahrerin erscheinen, die sich weigert, in der Sackgasse zu wenden.

    Erforderliche Maßnahmen

    Ich schlage einer neuen Regierung vor, dass sie erwirkt, dass die Grundgesetzartikel 6 und 16, die Gesetze, UN-Konventionen, EU-Verordnungen und nationalen Verordnungen, die einer Lösung des Migranten-Problems entgegenstehen, wegen des „Wegfalls der Geschäftsgrundlage“ bis zur Lösung des Problems ausgesetzt und zu Teilen neu verhandelt und Änderungen beschlossen werden. Der „Wegfall der Geschäftsgrundlage“ besteht im jetzigen europäischen Notstand einer bei Schaffung der Gesetze und Vereinbarungen nicht bedachten Völkerwanderung. Die Erfahrungen der letzten Monate zeigen, dass viele Staaten Europas ähnliche Wege beschreiten wollen. Die Bürger aller nicht-deutschen Staaten sind überdies stärker an nationalen Interessen und ihren nationalen Identitäten interessiert, als die Menschen in Deutschland und in Österreich, die ihre nationale und christliche Identität weitgehend verloren haben. So ist dieses Vorhaben aussichtsreich.
    Ich schlage weiterhin vor, die Völkerwanderung zu unterbinden, Schnellverfahren für Asyl-Anträge zu praktizieren, Kriegsflüchtlingen nur aus Kampfgebieten Schutz zu gewähren und die Masse der übrigen im letzten Jahr eingetroffenen Migranten schnellstmöglich zu repatriieren.
    Dazu empfehle ich:
    dass die Anwendung des Asylrechts wieder auf den im GG festgeschriebenen Kern zurückgeführt wird,
    dass das GG so angepasst wird, dass das im GG garantierte Recht auf Familienzusammenführung und das Recht, Asyl in einem mehrstufigen Gerichts-Instanzenweg zu erstreiten, abgeschafft werden, ( Nur so können in der Schweiz Asylverfahren in der Regel binnen 48 Stunden abgeschlossen werden. )
    dass die Asylverfahren afrikanischer Migranten in Nordafrika oder in den Herkunftsländern der Migranten abgewickelt werden,
    dass die Einwanderung per Schiff über das Mittelmeer nach australischem Vorbild unterbunden wird, (Australiens Regierung hat in allen Herkunftsländern Zeitungs- und TV-Anzeigen geschaltet und bekannt gemacht, dass Asylanträge nur noch in den dortigen Konsulaten angenommen und Bootsflüchtlinge generell zurückschickt werden. Die australische Marine nimmt Flüchtlings-Boote und –Schiffe „auf den Haken“, in Seenot geratene Migranten an Bord und fährt sie an die nächste Küste auf dem Gegenufer zurück.)
    dass Angehörige von Nicht-EU-Balkanstaaten und aus asiatischen Unruhe- und Armutsgebieten ihre Asyl- oder Einwanderungsbegehren nur an deutschen Vertretungen in ihren Heimatländern vorbringen können, und dass Angehörige aus diesen Staaten und Gebieten ohne positive Asyl- oder Einwanderungsbescheide bei illegaler Einwanderung sofort repatriiert werden, und dass dies in den Herkunftsländern bekanntgemacht wird,
    dass nur Asyl- und Einwanderungsbegehrende aus Kriegsgebieten wie derzeit Syrien wie bisher behandelt werden, nicht aber aus Flüchtlingslagern außerhalb der im Krieg befindlichen Staaten,
    dass Flüchtlinge aus Kriegsgebieten, nach Ende der „heißen“ Feindseligkeiten wieder ausreisen müssen, wenn sie sich weniger als 5 Jahre in Deutschland aufgehalten haben,
    dass Migranten und Asylanten nach schweren Kriminaldelikten sofort mit Ihren Familien abgeschoben werden,
    dass die Einwanderung generell nach kanadischem Vorbild und deutschem Interesse gesteuert wird, (Auswahl nach jährlichem deutschem Zuwanderungsbedarf, deutschen Sprachkenntnissen, Berufserfahrung und Bedarf am Beruf in Deutschland, Bildungs-stand und Alter. Australien und Dänemark haben ähnliche Aufnahmekriterien)
    dass Sozialleistungen, außer Witwen- und Waisenrenten, für die im Heimatland der Migranten und Asylanten verbliebenen Familienangehörigen gestrichen werden und
    dass die Familienförderung bei Eheschließungen im Inland, bei Geburten, Wohnungsbau junger Ehepaare und Anschaffungen von Familienbedarfs-Großgeräten stark angehoben wird.

    Ich bitte Sie nochmals, als Bundeskanzlerin zurückzutreten und einer Lösung des Völkerwanderungsproblems nicht im Wege zu stehen.

    Mit freundlichem Gruß
    Ihr

    Gerd Schultze-Rhonhof

    PS: Dieser Brief ist mit keinem aktiven Politiker be- oder abgesprochen worden."

    • Normalsterblicher
      13. Oktober 2015 22:25

      Der Schultze-Rhonhof tickt schon richtig, aber wer von den Forumsbesuchern, die hier in der Regel Kommentare eines Journalisten und der Forumsgemeinschaft aufnehmen wollen, tut sich das an, ein halbes, wenn auch sehr gescheites Buch hier zu lesen, wenn er für die gesamte Einblicknahme hier vielleicht nur 30-40 Minuten reserviert hat?

      Mit kürzeren Worten: Auszüge würden besser zum Format passen (plus Link natürlich).

    • Undine
      13. Oktober 2015 23:11

      @Majordomus

      Einfach GRANDIOS---aber ich muß gestehen, daß dieser lange Text auf dem Bildschirm meine Augen überstrapaziert. Ich habe also nicht alles gelesen, aber selbst DAS, was ich gelesen, bzw. überflogen habe, hat den starken Wunsch in mir ausgelöst, Gerd Schultze-Rhonhof möge die Geschicke Deutschlands leiten! Ab mit der Kanzlerin Merkel in die Pension auf ihre Datscha, wo sie dem deutschen Volk nicht mehr schaden kann! Merkel ist gefährlich wie eine Atombombe.

      GERD SCHULTZE-RHONHOF als deutscher KANZLER würde uns alle ruhiger schlafen lassen, nicht nur die Deutschen!

    • Majordomus
      13. Oktober 2015 23:18

      Tut mir leid, ich werde beim nächsten Mal daran denken und lieber den Link setzen. Bitte dieses eine Mal um Nachsicht.

    • Brigitte Imb
      14. Oktober 2015 01:22

      Gerd Schultze-Rhonhof wird von der Kanzlerin behandelt werden wie Thilo Sarrazin - MIES. Sie wird womöglich den Brief erst gar nicht lesen, um ihn abzuurteilen.

    • Riese35
      14. Oktober 2015 01:39

      @Majordomus: Grandios! Danke!

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      In Anbetracht des Inhalts und der Wichtigkeit schadet die Länge überhaupt nicht. Man kann ja auch querlesen. Bei einem Link weiß man aber nie, wie lange der funktioniert.

      Dieser Brief gehört bei jeder Straßenbahn- und Autobushaltestelle aufgehängt.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      15. Oktober 2015 08:15

      Ries35, völlig richtig! Wer es nicht zustande bringt, diesen Brief am Bildschirm zu lesen, möge ihn ausdrucken! Jede Zeile ist richtig und kann unrezensiert auf Österreich angewandt werden!
      MfG

    • hamburger zimmermann
      15. Oktober 2015 16:28

      danke, @majordomus!

      doch zu ihrer eingangsbemerkung "Diese lässt sich eins zu eins auf Bundeskanzler Werner Faymann übertragen!" gebe ich zu bedenken:

      mancher pausenclown vermag die von schultze-rhonhof genannten fakten nicht zu bewerten. wetten, daß...;-)
      .

  14. HDW
    13. Oktober 2015 22:10

    Also ich kann nicht sagen ob ich mir angesichts der parteilichen Haltung der Wiener Institutionen, einen Bürgermeister Strache, gewünscht hätte. Im Lagerdenken der Roten ist nämlich bei Abgabe der Macht Amtsmißbrauch, so wie die legalisierte Korruption bei ihrem Erlangen völlig normal!
    Die Tendenz dieser Wahl aber war richtig: Die einzige Partei die keine Mandate verloren hat sondern stark dazu gewonnen hat ist die FPÖ! Das geht nach der Fixierung auf das Duell Theorem leider unter.
    Es werden nämlich Kontrollfunktionen, z.B. die Einberufung eines Untersuchungsausschusses oder die Überprüfung von Verordnungen durch den VGH ohne Mitgehen anderer Parteien für die FPÖ Fraktion möglich. (Auf mögliche oppositionelle Zusammenarbeit mit der Nachfolgepartei des liberalen Forum, mit der unsäglichen Strache-Verhinderer Kombination Strolz-Meinl-Haselsteiner, gehe aus Respekt vor dem IQ der Blogleser gar nicht erst ein) Daher:
    AU könnte, in diesem Sinne wie die bewundernswerte Frau Stenzl, Farbe bekennen und an die FPÖ herantreten und z.B. bei der Kontrollfunktion seine Beratung, die sicher wertvoll und kompetent ist, offiziell anbieten!

  15. Majordomus
    13. Oktober 2015 21:50

    Österreich ist die Inkarnation des Peter-Prinzips. In seiner höchsten, reinsten Form, wie es sich Laurence J. Peter vermutlich nie hätte träumen lassen. (https://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip )

    Einzementierter Proporz, ein überbordendes Kammer-, Gremien- und Kommissionenunwesen, das sich für Recht und Gesetz nur am Rande interessiert und Parteibuchwirtschaft, gemildert durch Korruption. Unterlegt wird das Ganze von einer käuflichen und absolut systemhörigen Justiz, gekrönt wird alles von einer ebenso gekauften und systemhörigen Journaille.
    Das ist Österreich.

    • Riese35
      14. Oktober 2015 01:57

      Da fehlt noch etwas: Ein Wahlvolk, das so etwas nicht gebührend abstraft. Mir kommt das Kotzen, wenn ich an die vielen schwarzen Kernwähler, die Döblinger Regimenter bestehend aus Anwälten, Ärzten, Vorständen etc. denke, die sich hämisch darüber gefreut haben, daß Häupl wieder Bürgermeister ist und Strache verhindert wurde, und die teils sogar ihre Leihstimme der SPÖ aus diesem Grunde gegeben haben. Vielleicht fürchten sie, daß sie nächstes Jahr nicht mehr auf den Life-Ball gehen können und somit von der High-Society ausgeschlossen wären.

      Ich habe immer mehr Achtung vor den einfachen Leuten im Gemeindebau. Aus denen kann man wahrscheinlich mehr machen als aus eingefleischten, präpotenten Schwarzen. Man braucht sich ja nur die einzelnen Wahlsprengelergebnisse anzuschauen. Wenn man die dann auch noch der dort lebenden Bevölkerung zuordnen kann, dann sagt das alles über unser Wahlvolk aus.

      Jesus ist auch lieber zu den Huren und Zöllnern gegangen, denn die kehren eher um als Pharisäer.

  16. Sandwalk
    13. Oktober 2015 21:37

    Die schlimmsten Bremsen in Österreich sind nicht die Ministerien sondern die Kammer-Costa Nostra.

  17. machmuss verschiebnix
    13. Oktober 2015 20:20

    Solang die Wirtschaft gut läuft, können sich die Sozis mit dem Geld der anderen über
    Wasser halten. Seit 2008 reden die sich auf die Krise aus und ignorieren, daß die
    Deutschen zügig an uns vorbeiziehen - in der Schüssel-Zeit lagen wir deutlich vorne ! ! !

    In den letzen Jahren hört man zunehmend von Firmen-Abwanderung, das kratzt die
    Sozis überhaupt nicht ( und die ÖVP ist und bleibt scheintot ) - und jetzt werden auch
    noch die top-ausgebildeten Österreicher durch Flüchtlinge ersetzt.

    Nein, ich fürchte mich nicht vor den Flüchtlingen und auch nicht davor, daß auch
    von denen die gut-ausgebildeten schon in wenigen Jahren weiter-ziehen werden,
    nach Kanada, nach Amerika und vielleicht irgendwann auch nach Timbuktu - wer
    könnte schon absehen, wie schnell es den Sozis gelingt, Österreich für Flüchtlinge
    absolut uninteressant zu machen ?

    Aber wetten DASS, wetten daß die Talfahrt zügig weiter geht ! ! !

    In der Vergangenheit dachte ich immer, die linke Bande würde durch die Krise zur
    Einsicht kommen und Reformen anpacken (tun ja die Germanen auch) , falsch gedacht.

    Am Anfang der Flüchtlings-Krise dachte ich, jetzt würden diese Kerle endlich gezwungen,
    das Hirn einzuschalten, falsch gedacht - sie schimpfen immer noch auf Pegida, weil
    die ja sooo pöhse Nazis sind und schimpfen auf die FPÖ weil das sooo gefährliche
    Rechtspopulisten sind - Mann o Meter, die eigene Sozialpopulistische Blödheit
    scheint denen kein bischen weh zu tun ???


    Immer dieselbe Masche - Schuldzuweisungen an Feindbilder - am Abwärts-Trend sind
    sowieso die pöhsen Kapitalisten schuld, weil sie das Geld aus Österreich abziehen und
    nicht solidarisch sind [ Haare rauf ] - und Selbstbeweihräucherung mit den großen
    Errungenschaften der Sozialdemokratie , die vor 100 od. mehr Jahren gemacht wurden,
    aber seit einigen Jahrzehnten von den Sozis selber sehr konsequent ins Gegenteil
    verkehrt werden.

    Bald wird all diese Solidarität (für wen eigentlich - für die Partei ?) vollends unfinanzierbar
    sein - ABER - die hirnlose Herumlügerei und die gewissenlose Heuchelei wird GENAU SO
    weitergehen wir seit jeher .


    DAS macht eben den "gefestigten Sozialisten" aus, zum Teufel mit der Realität ! ! !

  18. socrates
    13. Oktober 2015 17:51

    O.T. Liebe Leser, ihr müsst jetzt sehr tapfer sein: Der Hogesa-Gründer ("Hooligans gegen Salafisten") war V-Mann. Also DAMIT konnte ja nun NIEMAND rechnen!1!!
    Die Behörde ist mit tarnen und täuschen beschäftigt, weil ihr die NAZI 's ausgehen.

  19. socrates
    13. Oktober 2015 17:43

    Die FPÖ wird ein Sammelbecken von Leistungsträgern, sowohl bei den Arbeitern und Angestellten, als auch bei Beamten, KMU's und echten Intellektuellen. Das war einst die ÖVP. Die begnügt sich mit Reich und Gutvernetzt. Das sind hält nur wenige. Alle anderen hat sie verraten!

  20. Karl Rinnhofer
    13. Oktober 2015 17:33

    Die unheilvolle Neigung, Mehr-Leistende eher zu verachten als zu bestärken, zumindest, sie auszunützen und Perspektiven zu verwehren, beginnt schon in unseren Schulen: Dort müssen leistungsstarke Schüler und Lehrer – zusatzgestützt durch den stets latenten Hang zu Neid hierzulande - Häme über sich ergehen lassen, sich nachgerade entschuldigen, wenn sie unter (viel zu seltenen) objektivierbaren Bedingungen (externe Prüfer statt Selbstdeklaration von „Erfolgen“) überdurchschnittlich abschneiden. „Elite“ ist zu einem Schimpfwort geworden – es sei denn, es handelt sich um Funktionärs-„Elite“. Sozialchancen werden nicht nach Können und Leistung, sondern nach Zugehörigkeit zu Seilschaften, Bereitschaft zu Gesinnungsprostitution und „Gendergemäße Förderung“ vergeben; wer Anerkennung anderwärts anstrebt, gilt als verdächtig.
    Ein Beispiel: Für manchen Lehrer, der langfristig unbedankt engagiert arbeitet (z.B. tägliche Haus- Übungen samt deren Kontrolle), dessen Schüler eben deswegen bei externen Wettbewerben überdurchschnittliche Erfolge erzielen (z.B. Sprach- oder naturwissenschaftliche „Olympiaden“), ist Lob keineswegs sichergestellt - eher das Gegenteil: Es wartet Anfeindung und Mobbing (auch) von Amtswegen, Rechtfertigungszwang für den (unerwünschten) Erfolg. Manch vorgesetzter, ideologisch präformierte Schulbehördenvertreter unterstellt „unangemessenen Leistungsdruck“, rügt den Lehrer, damit (leistungs-verweigernde, aber mit ungemindertem Berechtigungsdenken und Prestigeanspruch antretende, ungeeignete) „schwache“ Schüler (in selbstgewählten „Höheren Schulen!) gerade durch Spitzenleistung der letzten Leistungs-Bereiten gedemütig und „verunsichert“ zu haben. Es taucht der Generalverdacht auf, überdurchschnittliche Leistungen würden nur zu Lasten schwacher Schüler oder anderer Fächer erzielt, seien somit zu tadeln, zu ignorieren, zu torpedieren.

    Das schafft kurzfristig flächendeckende Demotivierung, mittelfristig Abwanderung gerade der Besten, längerfristig eine (?unsere) dekadente, nicht mehr konkurrenzfähige Gesellschaft. Andere Kulturen erkennen dieses Vakuum längst; verachten uns de facto: Wir sind nur noch gut genug, unser Sozialsystem zur Verfügung zu stellen, bis sich deren „Kultur“ endgültig an die Stelle unserer kraftlosen Dekadenz stellt, die dem nichts mehr entgegenhält.

    • teifl eini!
      13. Oktober 2015 19:41

      Gerade in den Schulen beginnt das österreichische Drama. Es ist so, wie sie schreiben: man muss sich für gute Noten (so es diese überhaupt noch gibt) förmlich entschuldigen. Cool ist, wer gerade so durchkommt.

      Und noch etwas lässt die Besten Talente verkümmern: die ständige Unterforderung. wer in der Unterstufe mit 14 Fehlern eine zwei bei der Deutschschularbeit bekommt, wird es einfach nicht besser lernen.

      Die Lektion, die unsere Schüler fürs Leben mitnehmen ist langfristig katastrophal: Leistung wird kritisiert, eine Opferstory belohnt. Schuld sind immer die Umstände.

      Dabei sollten Kinder gerade EINES mitnehmen: dass sie in der Lage sind, Probleme selbständig zu lösen.

      Aber das können unseren paternalistischen parteien nicht wollen. Die Psychologen-Lobby natürlich auch nicht. Und so schenken wir Ihnen Abschlüsse ohne Wert ...

    • Undine
      13. Oktober 2015 20:34

      @Karl Rinnhofer

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      ***************************
      ***************************!

    • FranzAnton
      13. Oktober 2015 21:25

      Wenn Sie als Lehrer zu derartigen, erschütternden Schlußfolgerungen gelangen, so muss unsereins, als Nicht - Insider, dies glauben, so bestürzend es auch ist. Ideen, wie unsere Proletendiktatur ehebaldigst auszubremsen wäre, sind gesucht! Anstrengungslos wird es nicht möglich sein!

  21. Bob
    13. Oktober 2015 15:47

    Bei der Wiener Wahl hat sich gezeigt das die ÖVP Wähler die der SPÖ ihre Stimme geliehen haben, genau so deppert sind wie die ÖVP Politiker.

  22. Bob
    13. Oktober 2015 15:34

    Ich würde nur jene wählen lassen die 5 politische Fragen positiv beantworten können.

    • dssm
      13. Oktober 2015 16:18

      Und welche Fragen wären dies beiläufig?

    • Bob
      13. Oktober 2015 17:38

      Wie der Bundeskanzler heißt, wieviel Bundesländer wir haben, die Hauptstadt der Steiermark etc. Sie würden sich wundern was da für antworten kommen.

  23. Franz77
    13. Oktober 2015 14:58

    Naja, wer gesund bleiben will braucht keinen Mediziner!

    • Brigitte Imb
      13. Oktober 2015 15:57

      Wozu einen Arzt, der womöglich grausliche Chemikalien verschreibt....igittt. Da nimmt man einen Wendter.......

  24. Sensenmann
    13. Oktober 2015 14:39

    Auch an den schrecklichen Fakten, die AU hier aufzeigt ist NUR und AUSSCHLIESSLICH die ÖVP schuld! Seit 28 Jahren ist diese Verräterpartie an der Regierung! die meiste Zeit davon ohne Zwang mit den Sozis zusammen!
    Nur sie sorgt von 87 bis 2000 und seit 2007 durch ihr Paktieren mit dem Marxismus dafür, daß es so ist, wie es ist.

    Als die ÖVP von 2000 bis 2007 - also 7 Jahre lang (!) die Chance hatte, gemeinsam mit der FPÖ den Marxismus in diesem Land auszudämpfen wie einen Häusltschick war sie dazu nicht in der Lage, bzw. nicht Willens! Ihr Koalitionspartner war schlicht zu blöd dafür, hätte aber wohl mitgemacht.

    Der Untergang dieser Bande auf 15% im Bund bei der nächsten Wahl ist nur verdient und gerecht!

    • dssm
      13. Oktober 2015 16:16

      Eine Kanone ist auch nicht schuld am Krieg, auch wenn noch so viele durch ihr Feuer sterben.

      Die aktuell in den Gremien vertretenen Parteien sind gewählt worden und zwar in demokratischen Wahlen. Es ist also umgekehrt, die SPÖVP ist nur das Spiegelbild dessen was die Wähler wollen und würden die Wähler morgen das Gendern ganz furchtbar schlecht finden, so würde die SPÖVP morgen eben eine neue Linie haben.
      Wäre morgen wieder Leistung, Eigenverantwortung, Sparsamkeit und Innovation positive Begriffe für die Wähler, so würden die Faymanns und Mitterlehners schon immer dafür gewesen sein.
      Und genau wie jeder Unternehmer die Modetorheiten der Kunden mitmacht, so sind auch die Politiker zu jeder Richtungsänderung bereit – denn sonst gibt es bald kein leichtes, dafür umso fetteres, Einkommen mehr.

    • Riese35
      13. Oktober 2015 18:49

      @dssm: Zwischen einer Regierung und einer Kanone ist ein großer Unterschied. Eine Kanone ist eine Sache. Sie kann nicht frei denken, ist in ihrem Verhalten vollkommen determiniert und kann keine freien, selbstständigen Entscheidungen treffen. Eine Kanone kann keine Verantwortung tragen und daher auch keine Schuld auf sich laden.

      Bei einer Regierung ist dies ganz anders. Jede Person, die einer Regierung angehört, trägt für all ihre Entscheidungen vor Gott Verantwortung. Daran ändern demokratische Wahlen überhaupt nichts. Selbst in der ADV des Bundesheeres heißt es, daß gewisse Befehle nicht ausgeführt werden dürfen. Regierungen, oder besser gesagt die Mitglieder einer Regierung, können daher sehr wohl Schuld auf sich laden.

      Und außerdem steht eine Regierung oder politische Partei mit ihren Wählern immer in einer Wechselwirkung. Bei einer Kanone wird immer nur in eine Richtung kommuniziert. Wir und vor allem Politikwissenschaftler wissen ganz genau, daß der sogenannte Volkswille ein gesteuerter ist. Der politische Wille geht nie vom Volke aus, auch wenn es so in unserer Verfassung steht.

      Um es ein wenig auf die Spitze zu treiben und auch zu übertreiben: Ihrer Logik folgend hätten die Nürnberger Prozesse nicht nationalsozialistische Regierungsmitglieder zum Tode verurteilen dürfen, sondern sie hätten die Wähler der NSDAP zum Tode verurteilen müssen.

    • dssm
      13. Oktober 2015 20:36

      @Riese35
      Da zählen Sie Äpfel und Birnen zusammen.
      Im Programm der Nazis, zu Zeiten der Demokratie, waren viele unschöne Details nicht enthalten, man denke nur an die Euthanasie, das hat die Bevölkerung noch in Zeiten abdrehen können, als die Nazis schon wirklich fest im Sattel saßen (womit das schöne 'nix gewusse, nix machen können, nur Befehl' sich in Luft auflöst).
      Wobei, ich hätte die Nazis nach 'Mein Kampf' nicht mehr gewählt, so sehr sich das Buch positiv von den heutigen Anwürfen abhebt.

      Ganz anders unsere Regierungen. Die tun genau was die Bevölkerung wählen wird. Was würde es daher nützten wenn eine Partei ein zukunftsorientiertes Programm auflegen würde? Niemand würde diese Partei wählen. Es wird Ihnen auch aufgefallen sein, ein neues 'Mein Kampf' gibt es nicht. Es gibt keine programmatischen Schriften, es wird nach Alltagslaune regiert; dem Wähler gefällt es.

      Viele engagierte, kluge Leute scheiden aus, weil sie den Wahnsinn nicht mitmachen, ist die Regierung voll von Deppen und Trotteln (an dieser Stelle sei Andreas Tögels hervorragendes Buch: Schluss mit Demokratie und Pöbelherrschaft, hingewiesen). Aber wieder ist der Wähler schuld, ein Depp begreift schlicht die Zusammenhänge nicht, sollte also nicht gewählt werden.

      Es hilft also nichts, die Wähler sind die Täter.

  25. A.K.
    13. Oktober 2015 13:29

    Zur Tagebuchnotiz: „Spitzenleute? Unternehmen? Brauchen wir nicht“:
    Wenn eine wirkliche Fachkraft in Organisationen wie ORF, Großfirmen, Spitälern, Behörden, etc. mit dem politischen Einfluß oder mit Vorgängen, wie Korruption, etc. unzufrieden ist, dann ist zu vermuten, daß sie nach Verbesserungsmöglichkeiten sucht. Die üblichen Wege sind aber für den fachlichen Ruf ruinös. Wird eine Tätigkeit als Betriebsrat, Belegschaftsvertreter, angestrebt, ist der fachliche Ruf dahin. Somit verbleiben auf solchen Posten Personen, die nur auf diesem Weg Karriere machen können. Genauso ist es mit politischen Ämtern. Nicht die Geeignetsten, sondern die Angepaßten sind meist dort tätig. Ein Blick auf die SPÖ-Karrieren sei als Beweis angeführt. Wer trotzdem etwas zu verbessern versucht, muß ein realitätsblinder Idealist sein.

  26. eudaimon
    13. Oktober 2015 11:40

    In unserer Arbeiter und Bauern-Republik gilt seit eh und jeh nur der ,der schreit
    und schmutzig in Arbeit ist ,seine Ausbildung auf Kosten der Firma macht,seine
    Fortbildungen-Weiterbildung von ebendort ans AMS,BFI ,WIFI und andere AK/Gewerkschfts -Akademien auf Kosten des Steuerzahlers auslagert -solcherart
    Titel erwirbt -verbunden mit Gehaltsanpassung und wenn er dann noch brav seine "parteilichen"Aufgaben mitmacht kann er zu Höherem auserkoren werden(Hundsdorfer,Klug,Stöger etc).
    Macht hingegen einer seinen Weg über nationale und internationale Schulen/Universitäten ,erwirbt sich mit" Wissenschaftlichen" einen Ruf und Karriereob im Hörsaal-Labor-OP-oder Gelehrtenstube ohne Parteinähe dann wirds wohl nichts mit Positionen am "Leitstand "der Republik - das ist in allen Diktaturen so! Doch das wird jetzt nach dem Zustrom von so vielen
    Wissenschaftern aus dem arabisch-afrikanischen Raum spürbar besser werden-
    ob wir es wollen oder nicht -aber vielleicht versteh ich das auch nicht so!?
    Islam,Orient+Afrika machen sich auf dem sozialistisch geebneten Weg nach einem Spass und Wohlfühl-Europa ,wo sie eine Willkommnskultur vom
    "Feinsten" erwartet!
    Wir alle werden davon enorm profitieren ................

    • Pumuckl
      13. Oktober 2015 15:32

      " Islam, ORIENT + Afrika machen sich auf den Weg nach . . . -Europa. . . . "

      " SEIN VATER GINGE NUN IN DEN GROSSEN ORIENT EIN "

      soll unser katholischer Oberhirte Kardinal Schönborn, damals noch Dominikanerpater und Universitätsprofessor, beim Begräbnis seines Vaters, des FREIMAURERS Hugo Damian Schönborn gesagt haben.

      Ist für Kardinal Schönborn ORIENT und HIMMMEL gleichzusetzen?

      Tritt Kardinal Schönborn deshalb so leidenschaftlich für ORIENTALISIERUNG, ISLAMISIERUNG und LANDNAHME durch FEINDKULTURELLE INVASOREN auf?

    • Undine
      13. Oktober 2015 20:41

      @Pumuckl

      "" SEIN VATER GINGE NUN IN DEN GROSSEN ORIENT EIN "

      Eine wahrlich äußerst seltsame Ausdrucksweise für einen Kirchenmann aus den obersten Etagen! Da kann man nur den Kopf schütteln und sich fragen, wie dieser Kleriker eigentlich tickt.....

  27. zweiblum
    13. Oktober 2015 11:18

    In einem neuen, populären YouTube-Video, das angeblich Aufnahmen einer schiefgelaufenen Reportage zeigt, hat Jonathan Pie, der sich als Journalist ausgibt, zunächst ein Gespräch mit seinem Producer. Anscheinend beschwert sich der sichtlich erschöpfte und müde Pie, dass er bei dem kalten Wetter und Regen draußen arbeiten muss.
    Alles scheint halbwegs in Ordnung zu sein, plötzlich kriegt der junge Mann jedoch einen Wutanfall: „Hast du gehört, was der gesagt hat?“, schreit Pie zu seinem Kameramann. „Mach doch einmal in deinem Leben einfach nur die Scheißnachrichten, das hat er gesagt! Na gut. Ihr bekommt eure Scheißnachrichten.“
    Weiter stellt der Journalist eine Reportage nach und spottet: „Muslime sind schlecht, China ist schlecht, aber nicht so schlecht wie es früher war, und Russland ist sowieso immer schlechbt. Atomwaffen sind jedoch gut, die Vorschläge, sie nicht einzusetzen, sind jedoch schlecht (…). Kredite sind gut, korrupte Banken schlecht, aber auch nicht schlecht genug für uns, um dagegen etwas zu unternehmen.“

    Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/panorama/20151012/304876552/brite-dreht-durch.html#ixzz3oRCvzPKm

  28. Igo
    13. Oktober 2015 11:07

    Es gibt in den meisten Staaten in den USA seit Jahrzehnten Programme, die die fleissigsten, gescheitesten und sozial aktivsten Schüler dazu bewegen sollen, NICHT nach Harvard, Yale, MIT, etc. zu gehen und danach auch ausserhalb ihres Geburtsstaates zu bleiben, sondern "in-state" zu studieren und dann auch dort zu bleiben ("desire to give back to his/her native state"): das wird mit Stipendien erreicht, die sehr, sehr grosszügig sind-meistens full-right scholarships. So gibt es in Colorado die Boettcher Foundation (der ich persönlich sehr verbunden und zu Dank verpflichtet bin!).
    Hier muss zwar nicht formal versprochen werden, später dem Staat "treu" zu bleiben, aber es wird in den verschiedenen (rigorosen) Gesprächen und Interviews davor schon darauf hingewiesen: mehr als 50% der Boettcher Empfänger bleiben dann nach abgeschlossenen Studium in Colorado. Das sind Wissenschaftler, Ärzte, Ingenieure, die den Staat mit aller Wahrscheinlichkeit den Rücken gekehrt hätten.

    Hier ein link und eine etwas ausführlicheren PDF:

    http://boettcherfoundation.org/boettcher-family-and-foundation-history/#17

    http://www.boettcherfoundation.org/download-file/?file_id=/wp-content/uploads/2015/06/The-Boettcher-Times-A-Colorado-Legacy.pdf

  29. Undine
    13. Oktober 2015 10:57

    @emotionslos

    Da es in einer Demokratie leider so üblich ist, daß auch die DÜMMSTEN eine STIMME haben, konnten die SOZIS bis jetzt immer stärkste Partei bleiben---und kein Mensch hat diese Tatsache bisher kritisiert! Die SPÖ war und ist also das SAMMELBECKEN der DÜMMSTEN.

    Wenn aber solche Leute der FPÖ einmal ihre Stimme geben---mMn haben sie für diesen Entschluß wenigstens ihr Gehirn eingeschaltet!---wird plötzlich ihr niedriger IQ ein Thema! Wie erklären Sie sich diese Tatsache ---völlig emotionslos???

    • Riese35
      13. Oktober 2015 11:17

      Zu diesen Dümmsten zählen leider auch große Teile der tiefschwarzen Döblinger Regimenter, Anwälte, Ärzte etc., die der SPÖ ihre Leihstimme gegeben haben, um Strache zu verhindern.

      Der ÖVP gebührt ein Goldener Esel zur Honorierung ihrer effektiven Tätigkeit.

    • simplicissimus
      13. Oktober 2015 11:52

      Liebe Undine, völlig emotionslos gesehen, ist das ein Spitzenkommentar!

    • dssm
      13. Oktober 2015 16:22

      @Undine
      Unsere zuwandernden Fachkräfte haben ja erwiesenermaßen einen sehr geringen IQ. Bleibt also die (ironische) Frage: Sind die Zuwanderer die FPÖ-Wähler von morgen?

      Leider ist die Sache mit dem IQ genau umgekehrt. Die FPÖ-Wähler stehen mit beiden Beinen im Leben, die SPÖ Wähler hängen wie die Kletten an der Staatsvollversorgung.

    • Undine
      13. Oktober 2015 21:27

      Ach ja, ich vergaß zu erwähnen: Sollten diese ursprünglichen SPÖ-Wähler, die es wagten, die FPÖ zu wählen und deshalb stracks zum dummen, braunen Bodensatz gezählt werden, wieder in den Schoß der roten Mutterpartei zurückfinden, zählen sie automatisch wieder zu den Klugen. Es ist schon ein eigentümlicher Maßstab für die "Intelligenz" eines Wählers, den die Linken anwenden.

  30. socrates
    13. Oktober 2015 10:50

    Die Spitzen unserer Roten, die uns mittels Intrigen regieren, haben versucht Matura zu machen, waren aber zu dumm - das darf mit Nichtmaturanten verwechseln, die ihr Leben anders gestaltet haben und nicht versucht haben zu maturieren.
    Wen holen die an den Futtertrog? Sicher keine Klügeren. Sie drücken nur das Niveau, bis alle gleich sind. Dasselbe findet und fand in den Medien statt. Wenn ich deren Aussagen in wenigen Minuten falsifizieren kann, ist ihr Niveau negativ.
    Von der Leyen, Verteidigungsministerin hat einen sehr phantasievollen Lebenslauf angegeben, mit Dr. und Tätigkeit in Stanford. So sieht es wirklich aus:Noch am Sonntag hatte das anders geklungen: Von der Leyen sei in keinem offiziellen Programm eingeschrieben gewesen, das mit einem Schein oder akademischen Abschluss abgeschlossen werden kann. Wer sich ohne ein solches Zertifikat in seinem Lebenslauf auf die Universität beziehe, missbrauche deren Namen, sagte eine Sprecherin auf eine Nachfrage der Bild am Sonntag.

    Von der Leyen hatte auf Nachfrage kein Zertifikat oder Abschluss an der Universität nachweisen können. Einer Mitteilung zu ihrer akademischen Laufbahn fügte sie aber eine schriftliche Bestätigung bei, wonach sie in der Krankenhausverwaltung von Stanford tätig gewesen war. Die damals stellvertretende Krankenhausdirektorin Kathy Van Camp bestätigt in einem Empfehlungsschreiben aus dem Jahr 1997, dass von der Leyen sechs Monate lang an einer Marktanalyse und einer Machbarkeitsstudie mitgearbeitet habe.

    Die Internetplattform VroniPlag wirft der Verteidigungsministerin vor, in ihrer medizinischen Doktorarbeit aus dem Jahr 1991 Grundregeln wissenschaftlichen Arbeitens missachtet und an einigen Stellen Passagen anderer Autoren übernommen zu haben, ohne diese kenntlich zu machen. Man habe auf 27 von 62 Seiten Plagiatsfundstellen dokumentiert, heißt es auf VroniPlag. Das entspreche einem Anteil von 43,5 Prozent aller Seiten. Drei Seiten enthielten bis zu 75 Prozent Fremdübernahmen und fünf Seiten mehr als 75 Prozent Plagiatstext. Die Universität prüft die Vorwürfe.
    Merkels Freundin Shavan war um nichts besser. Vollkommen unqualifizierte Menschen über nehmen höchste Ämter.

    • socrates
      13. Oktober 2015 11:02

      Sogar im Blog zierte sich mancher mit einem Dr. und Zetteln aus Harvard. Das wirkt aber nur auf einfache Geister, nicht auf die Teilnehmer, die wohl das höchste Niveau in deutschen Blogs haben.

  31. Bob
    13. Oktober 2015 10:31

    Die Selbständigen werden mit Vorschriften gequält, die mühsam erwirtschafteten Gewinne werden immer geringer, aber die Wirtschaftskammer verschickt Hochglanzprospekte und wirbt für Kurse (wer einmal einen besucht hat, kennt die Qualität), Reisen die sich kein Kleinunternehmer leisten kann usw. Das ganze hat System: durch die Registrierkassenpflicht, Barrierefreiheit etc können wieder Kurse gemacht werden und die Arbeitsplätze in den Kristallpalästen sind gesichert. Ergo liegt es im Interesse der Kammer möglichst viele Vorschriften zu begrüßen, und die Betroffenen zu beraten.

  32. Josef Maierhofer
    13. Oktober 2015 10:11

    Für die Unternehmer ist Österreich und speziell Wien völlig unattraktiv geworden. Hohe Steuern, hohe Löhne, hohe Nebenkosten, hinderliche Auflagen, behördliche Schikanen, schlechte Ausbildung ... all das führt zur Abwanderung der Firmen.

    Schlechte Ausbildung ist dann das zweite angeschnittene Thema. Schlechte Grundschule, schlechte 'neue Mittelschule', politische Indoktrination, Lernen von Unwesentlichem und Verachtung des Wesentlichen, Heranbildung einer dummen Generation, etc. etc., all das führt zu einer massiven Niveausenkung. Da gibt es aber jetzt welche - und auch ich rate das allen, die tatsächlich studieren wollen - die betrachten die Schule als Inhaltsverzeichnis und lernen das alles selbst, unbeschadet der Niveausenkungen, auch, wenn ihnen das Gendern widerstrebt, machen sie es, damit sie Ruhe haben vor politischer Sekkatur, klar, sie sind die Besten.

    Das Traurige ist aber, dass sie auch als Beste nicht hier bleiben können, weil alle die total durchpolitisierten Organisationen der Leistung feindlich gegenüberstehen, sie anerkennen nicht Leistung und Qualifikation, sondern Parteibuch und Gesinnung.

    Diese Gesinnung schikaniert die privaten Firmen genauso und verjagt sie aus dem Land.

    So wird dieses Land sukzessive zu einer 'Insel der Dodelhaftigkeit' und versinkt im Strudel der Ideologie (= ...). Es versinkt in der 'Maxime der Faulheit' und 'Staatsgläubigkeit' und in der Ideologie, ja bis die 'Flüchtlinge' übernehmen und diktieren.

    So haben unsere Politiker und ihre Spin(n) Doktoren völlig versagt und Österreich ausgelöscht per Schulden, per Bildung, per Unternehmerfeindlichkeit, per Lohntreiberei, per Sozialromantik, die unfinanzierbar ist und per Zerstörung der Pensionen, der medizinischen Versorgung und auf der anderen Seite per Korruption, per Selbstbedienung, per Betrug, ....

    Und die 'Bürger' wählen diese immer noch mehrheitlich, erschütternd.

    • Riese35
      13. Oktober 2015 12:09

      ************************!

      Sie stören mit Ihren Kommentaren die "Wir haben Strache verhindert"-Siegesfeiern. Die ÖVP-Anhängerschaft, auch die, die ihre Leihstimmen der SPÖ und den NEOS gegebeben haben, tanzen und feiern mit wie auf dem Life-Ball.

    • teifl eini!
      13. Oktober 2015 19:20

      10 Sterne für Ihren Kommentar!

      Genau so ist es. Was würde geschehen, wenn einmal die Leistungsträger streiken würden?

      Haben denn alle vergessen, was unseren Wohlstand geschaffen hat??? Anspruchsdenken und Handaufhalten warens wohl nicht.

    • f.v. (kein Partner)
      16. Oktober 2015 04:53

      Zornesrede eines ...
      Oder Wien bleibt wien

      Gewalt und Lug ist's,
      die dem Bastard beigegeben,
      und nicht das alte Recht,
      auch Liebe kaum,
      kaum Freiheit, Schönheit, Frömmigkeit!
      Doch Lug, Neid, Tollheit
      sich drum streiten,
      wer ihn zur Höll' soll reiten,
      welch' diesen gilt als Freudenort.

      Hurrah,
      das Feuer auf dem Dach schon steht,
      dazu als Fahn' ein Rotztuch weht,
      sieht das nicht lustig aus?
      Der Pöbel säuft und tanzt im Haus.
      Er tanzt und schreit Vivat,
      und alles fast, was Namen hat,
      - wie DJANGO, WERNERLE, SCHÖN GEBOR´N
      - `s heißt weiter nichts,
      - als ohn´ Vernunft und blöd geword´n,
      schreit eifrig mit
      im gleichen Schritt,
      und preist dazu das Henkerbeil
      als neues Staatssymbol und Heil
      für alles, was den Ton angibt,
      und hurenfeil
      rattengeil,
      den Dreck so liebt,
      vornweg der Boß und seine Bande,
      die ringsumher im Lande
      die eigne Lust, Verleumderei
      mit Zucker würzt und Heuchelei
      mit „Reden“ deckelt, die Geschwätz.

      Hetz, wetz,
      Hurrah!

      Doch wem's mißfällt,
      wer widerbellt, -
      dem wird die Fall' bald aufgestellt,
      darin er sich dann windet
      und ganz legal befindet,
      und selbstverständlich wohlbelehrt,
      daß er im Irrtum und verkehrt,
      ein böser BAZI gar,
      dem jeder Anstand bar.
      Wagt er sogar mit keckem Mut,
      den GEßLER-Hut,
      zu schlagen von der Stang´,
      wohin Tyrannenzwang
      ihn hat gesetzt, -
      der wird gescheucht, gehetzt,
      wird schlechtgemacht,
      mit Lug und Trug und Dreck bedacht,
      bis alles eilt,
      und - mit Hurrah! - ihn niederbeilt.

      Hoho,
      hack, hick sogleich!
      Hoch lebe dieses „Öster“-Reych!

      Diximus!

  33. dssm
    13. Oktober 2015 10:06

    Für die Wissenschaft ist kein Geld da. Das Geld fehlt, weil mangels Wirtschaftswachstum die Steuereinnahmen und wirtschaftlichen Möglichkeiten fehlen. Die Steuereinnahmen fehlen, weil Unternehmer streng reguliert sind, womit Innovation, und damit Wachstum, nicht stattfinden kann. Findet in Unternehmen die Innovation nicht statt, so ist für die Wissenschaftler hier keine Überleitung von theoretischen Erkenntnissen in praktische Produkte möglich. Womit der Wissenschaft wieder das Geld fehl.

    Gratuliere liebe Österreicher! Mit der Wien Wahl habt ihr gerade wieder bewiesen wie sehr ihr Regulierungen und Steuererhöhungen gut findet.
    Nur so nebenbei, wo soll dann eigentlich als erstes gespart werden? Bei den vermehrt auftretenden Arbeitslosen? Bei den Pensionisten? Bei den Beamten? Bei den staatsnahen Betrieben? Bei den Bauern? Bei den Zuwanderern?

    • simplicissimus
      13. Oktober 2015 10:27

      De Reichn solln blechn!
      Wea sunst?

    • Riese35
      13. Oktober 2015 11:10

      Die tiefschwarzen Döblinger Regimenter jubeln, daß sie, indem sie ihre Leihstimmen der SPÖ gegeben haben, Strache verhindert haben. Der Flecken um den Tulbinger Kogel reicht bis weit nach Wien hinein.

    • Hagiograph N?
      13. Oktober 2015 14:28

      Die tiefschwarzen Tulbinger Regimenter standen wohl bereit, mussten zu ihrem Verdruss aber wieder einrücken, weil sie nicht stimmfähig waren.

    • Herzogberg (kein Partner)
      15. Oktober 2015 21:04

      Für die Wissenschaft ist genug Geld da - man gibt es nur falsch aus. Wenn man die Zahl der Professoren, Assistenten und Studenten halbiert, wobei in allen drei Gruppen nur die bestqualifizierten bleiben dürfen, erleiden wir keinerlei Qualitätsverlust - im Gegenteil, die Unqualifizierten hindern die Qualifizierten nicht mehr am Arbeiten. Wenn man die Verwaltung entschlackt, den Genderismus abschafft, die qualitätsmindernde Mitbestimmung auf minimale Bereiche beschränkt, dann könnten die Universitäten wieder aufblühen.

  34. Pumuckl
    13. Oktober 2015 09:56

    Dr. Unterberger macht sich Sorgen, es geschähe zu wenig für Spitzenleute?

    Hat er noch nicht gelesen, DASS EXPONENTEN EUROPÄISCHER WILLKOMMENSKULTUR ZUR FÖRDERUNG NEUER BILDUNGSELITN EGROSSZÜGIGE LÖSUNGEN VORBEREITEN ? Deren Vorstellungen:

    ° Großzügige Öffnung europäischer Universitäten für die in großer Zahl
    einflutenden elitären Migranten. AUCH OHNE ZEUGNIS WELCHES EIGNUNG BELEGT!

    ° Crashkurse in deutscher Sprache. ( Immerhin hat man noch nicht daran gedacht,
    in Europa Lehrstühle zu errichten, welche in arabisch unterrichten.)

    ° Großzügige Erweiterung der Universitäten für den Ansturm der einflutenden neuen Bildungseliten.

    ° Selbstverständlich genügt es, daß der moslemische Zuwanderer nur selbst glauben muß, er könnte ein Universitätsstudium bewältigen, UM IHN MIT GROSSZÜGIGEN STIPENDIUM AUSZUSTATTEN.

    Dank Willkommenskultur unserer, ach so weitblickenden, Gutmenschen WIRD EUROPA BALD NICHT MEHR UNTER MANGEL AN SPITZENLEUTEN LEIDEN.

  35. teifl eini!
    13. Oktober 2015 09:56

    Ich poste meine Antwort auf eine Antwort von @dieWahrheit noch mal separat, um sie nicht ganz unten versteckt zu lassen:

    Ich kenne einige Ärztinnen (v.a. Alleinerzieherinnen mit Teilzeitjobs) und habe gesehen, welche Unsummen an Zwangsbeiträgen diese an ihre Kammer leisten dürfen. Das Schutzgeldsystem der Camorra ist ein Lercherl dagegen.

    Wenn eine alleinerziehende Ärztin, die zwei Kinder mit ihrem 50% bis 75%-Job (je nach Auslastung) durchzufüttern hat, in einen Wohlfahrtsfonds einzahlen muss, der dann hinterbliebene Primararzt-Witwen versorgt, dann stellt sich einmal mehr die Frage der Gerechtigkeit unseres Systems.

    Wenn die gleiche Ärztin auf Honorarbasis Vertretungsdienste leistet und dafür nicht mehr als 55, 60 Euro brutto die Stunde verrechnen kann, also rund 30 Euro netto, während die Stadt Wien ihre unausgelasteten Beamten mit Luxuspensionen und einer 6. (oder war es gar eine 7.?) Urlaubswoche überhäuft, dann kann von Gerechtigkeit keine Rede mehr sein.

    Wenn diese Ärztin letztlich in guten Monaten auf 2.000 Euro netto kommt (Sonderzahlungen gibt es in der Selbständigkeit natürlich keine, dafür jede Menge Nacht- und Wochenenddienste) und dann in der Zeitung lesen muss, dass eine vierköpfige Familie in der Mindestsicherung inklusive Familienbeihilfe über 26.000 Euro Jahres-Nettoeinkommen verfügt (diverse Wohnbeihilfen und Gratisleistungen nicht eingerechnet), dann kann man annehmen, dass der Glaube an das Solidaritäts-Gelalle längst durch eine Riesenwut auf Rot-Schwarz-Grün ersetzt wurde. Vor allem wenn es diese Mindestgesicherten sind, die ihre Wohnung um 10 bis 15 Euro die Stunde putzen würden - schwarz natürlich. Sie macht es lieber selber.

    Dass das auch zu einer Wut auf nicht integrationswillige Patienten führt, die ihr nicht mal die Hand schütteln wollen, weil sie eine Frau ist und die - nur als ein Beispiel unter vielen - nicht einmal wissen, ab welcher Temperatur eigentlich Fieber beginnt, geschweige denn, welche Hausmittel man dagegen anwenden könnte, bevor man gratis zum Arzt rennt, verstehe ich völlig.

    Dass ihr Traum von einer eigenen Praxis schlicht am Faktum scheitert, dass sie die ersten sechs Monate gratis arbeiten darf, weil die Kasse sich erst nach sechs Monaten dazu bequemt, eine Leistung abzurechnen, sei nur nebenbei erwähnt. Zum Kredit für die Praxiseinrichtung kommen also noch die Schulden aus den laufenden Betriebskosten und der Ordinationsgehilfin eines halben Jahres.

    Und dass so mancher Leistungssatz nicht mal die Kosten der eingesetzten Materialien einer Behandlung ersetzt, geschweige denn ihre Arbeitsleistung, ließ mich verstehen, warum man beim praktischen Kassen-Arzt in zwei Minuten abgefertigt wird. Ich gehe lieber in eine Privat-Ordination und bezahle einen gerechten Preis für eine ordentliche Leistung.

    Wer nicht erkennen will, dass unser Sozial- und Gesundheitssystem schon längst in einen Kommunismus light gekippt ist, der wird auch nicht erkennen können, dass dieses unser System wie der Kommunismus enden wird.

    Das Schlimmste allerdings ist, dass es trotz unzähliger Evidenzen (neben dem Kommunismus gibt es auch bei uns die schönsten Beispiele: Verstaatlichte, Konsum, Landes-Hypos mit ihren Staatsgarantien ...) en vogue geworden ist, von der Erhabenheit der Gemeinwohlökonomie und der bedingungslosen Grundsicherung zu brabbeln und nach NOCH MEHR Staat zu schreien.

    Ein Land, das so tickt, ist dem Untergang geweiht. Jeder leistungsbereite, junge Mensch mit Hirn wird es verlassen. Dazu braucht es nicht einmal die derzeit laufende Umvolkung. Unser Ärztenachwuchs scheint das verstanden zu haben.

    • Brigitte Kashofer
      13. Oktober 2015 23:19

      Auch die Kinder der alleinerziehenden Ärztin haben einen Vater. Und wenn er nicht gestorben ist, zahlt er Alimente - und das nicht zu knapp.
      Das ändert natürlich nichts daran, dass die lebenslange Mindestsicherung für alle Menschen dieser Welt den Staat bereits weitgehend ruiniert hat. Leistungsträger wandern aus, Sozialhilfeempfänger wandern ein. Nur die Politiker von SPÖ, ÖVP und Grünen bleiben.

    • Riese35
      14. Oktober 2015 10:05

      @Brigitte Kashofer: Sie erwähnen einen wichtigen Punkt, den Ausdruck "alleinerziehend". Dieser Ausdruck ist irreführend. Damit wird eine große Lüge betrieben. Einzig Witwen und ähnlich gelagerte Fälle gehören unterstützt, denn dort gibt es den Mann ja wirklich nicht mehr, der für die Familie sorgen könnte. In allen anderen Fällen liegt es nur am Willen der Beteiligten. Unwille ist nicht etwas, das von der Allgemeinheit unterstützt werden darf. Passiert aber bei uns leider massenweise.

    • teifl eini!
      14. Oktober 2015 10:38

      @Brigitte Kashofer und Riese35

      Klar, Alimente in relativ geringer Höhe fließen auch, so wie die Familienbeihilfe.

      Die Ungerechtigkeit aber ist, dass ihre Berufstätigkeit dazu führt, dass sie keinerlei Förderungen oder Gratisleistungen erhält, Ausgaben für die Betreuung hat (Vater schaut eben nur 2x pro Woche auf Kinder und ihre Eltern sind auch nicht immer verfügbar) und sich eben abstrampeln muss.

      Als Ärztin mit langer Ausbildungszeit würde man sich schon erwarten, deutlich besser dazustehen als Mindestgesicherte. Was aber nicht der Fall ist.

  36. Pennpatrik
    13. Oktober 2015 09:23

    Internes Papier der Finanz:
    "Ein Steuerpflichtiger, der die Aufzeichnungsverpflichtungen nicht oder bewusst ungenau erfüllt, der seiner Offenlegungs- und Mitwirkungspflicht nicht oder nur unvollständig nachkommt, darf aus diesem Verhalten keinen Vorteil ziehen und soll als Hochrisikofall auch die Bürde einer intensiven Nachprüfung zu tragen haben".

    Heißt: Auch wenn ein Unternehmer nichts hinterzogen hat, wenn er alles ordnungsgemäß macht, aber mit der Nomenklatur nicht kooperiert (weil er z.B. mit Straßenräubern nicht zusammenarbeiten will), wird er einfach so lange gequält und werden ihm Kosten verursacht, bis er aufgibt.
    DAS ist rechtsstaatlich? Das ist Willkür, weil es im Ermessen des einzelnen Beamten liegt, zu beurteilen, ob der Unternehmer spurt und was er ihm für eine "Strafe" auferlegt.

  37. Le Monde
    13. Oktober 2015 09:15

    2020 lautet der Slogan ohnehin "Rette sich, wer kann!"
    Also ist eh schon alles egal. Angesichts der Tatsache, dass Tag für Tag Tausende illegale Migranten das Land überfluten!

  38. Wolfgang Bauer
    13. Oktober 2015 09:00

    Auf der Ebene der Unternehmen hat Wolfgang Eder von der Voest jahrelang gewarnt, dass Umwelt- und Steuergesetze sowie andere Schikanen die Möglichkeiten der Industrie, hier bleiben zu können, unterhöhlen. Niemand hat's gekümmert, weder Schwarze noch Rote (noch Blaue).

    Jetzt warnt er nicht mehr, sondern er verlegt die Großinvestitionen ins günstigere Ausland. Muss er als Unternehmensführer auch tun, im Interesse der Eigentümer - aber auch der Belegschaft.

    So weit ist es gekommen: Ein Verbleib in Österreich gegen besseres Wissen um die Chancen des Unternehmens kann von der Hauptversammlung als Verfehlung des Vorstands geahndet werden: Unterue!

  39. Herbert Sutter
    13. Oktober 2015 08:41

    Es gibt auch gute Nachrichten: Es gibt einen Österreicher, Dr. Wolfgang Eder, Chef der Voest, der auf weltweiter Ebene anerkannt ist und somit auch indirekt Werbung für Österreich als Hochtechnologieland Werbung macht.

    Tatsächlich ist die Technologie der Stahlproduktion bei der Voest durch das dort entwickelte Linz-Donawitz-Aufblasverfahen auf höchstem Stand. Die Voest ist spezialisiert je nach Kundenwunsch maßgefertigte legierte Stähle für die genauen Anforderungen der Kunden in aller Welt & für alle denkbaren Einsatzzwecke zu fertigen.

    Wolfgang Eder, der Voest-Chef steht in diesen Tagen vor der Wiederwahl zum "Weltstahlpräsidenten" also Präsident der "World Steel Association – worldsteel" - der weltweit zweitgrößte Branchenverband.

    Das Besondere ist, dass Dr. Eder der Erste ist der in dieser Position wiedergewählt wird, ein Novum - Herzliche Gratulation!

    Siehe:

    https://www.voestalpine.com/group/de/presse/presseaussendungen/2015-10-12-voestalpine-CEO-wolfgang-eder-vor-wiederwahl-zum-weltstahlpraesidentent.html

    Und:

    https://www.hypotirol.com/at/hypoweb/pages/detail/news_detail.php5?LANG=de&navId=0&ID_NOTATION=&ID_NEWS=416105204

    Ein sehr interessantes 29-Min-Video wie Stahl produziert wird (stammt nicht v. d. Voest):

    Stahl - Vom Eisenerz zum Hightech-Produkt (Doku)

    https://www.youtube.com/watch?v=CybB5RnKxVA

  40. Gerhard Pascher
    13. Oktober 2015 08:13

    ad behindertengerecht:
    In Neulengbach wurde kürzlich auf dem Gehweg vor dem BORG ein Stück eines sog. Blindenleitsystemes nach ÖNORM V 2102-1 angebracht (plastisch aufgemalt) - ohne Anfang und ohne Ende. Weder Schüler, noch Lehrer oder Eltern benötigen dies. Vielleicht sind aber der Direktor oder die zuständige Schulbehörde blind?

  41. Leopold Trzil
    13. Oktober 2015 08:02

    "Barrierefreiheit": wieder einmal ein reines Sabotagegesetz. Es schadet den mittleständischen Betrieben und wird nicht wenige von ihnen zum Aufgeben bringen - weil ja ohnedies ständig neue Belastungsideen daherkommen (Registrierkassen, Allergene, Nichtdiskriminierung, Nichtbelästigung, Abgaben ohne Ende, ...). Von internationalen Ketten, die steueroptimierend arbeiten, wird dieses Gesetz hingegen leicht erfüllt werden können.
    Die Republik arbeitet an allen Fronten an ihrer Selbstzerstörung. Manchmal wundert man sich, daß noch so viel zum Ruinieren übrig ist.
    Was kommt nach der Zweiten Republik?

    • Konrad Loräntz
      13. Oktober 2015 12:12

      "Von internationalen Ketten, die steueroptimierend arbeiten" ---- darum geht es. Das ist die eigentliche Kernaufgabe unserer Gesslers und Quislings.

  42. Riese35
    13. Oktober 2015 07:56

    Daß es so ist, haben wir auch einem guten Teil der schwarzen Kernwählerschaft zu verdanken, den alteingesessenen Schwarzen (gewisse Flecken um den Tulbinger Kogel sind dafür typisch), die sich hämisch freuen, daß die FPÖ nicht den ersten Platz gemacht hat, Häupl wieder Bürgermeister geworden ist, und ihre Stimme als Leihstimme der SPÖ gegeben haben.

    Gefördert wird diese Haltung von der schwarzen Parteispitze, die sich immer mit Rot vereint, wenn diese wieder Blaue hauen geht ("erschlagen, Kehle durchschneiden"), anstatt daß sie ihren Stammwählern sagt, nur mit Blau eine inhaltliche Alternative verwirklichen zu können (siehe http://pressejournalismus.com/2015/10/auf-der-facebook-seite-der-sozialistischen-jugend-wird-offen-zum-massenmord-aufgerufen/ ). Heute geht es gegen die FPÖ, morgen gegen die ÖVP.

    Wenn man eine gewisse Bildung hat, sollte man wissen, daß nicht alle Menschen gleich sondern mit unterschiedlichen Talenten ausgestattet sind. Das Talent, gut reden und Wahlen gewinnen zu können, kommt nicht unbedingt auch denjenigen zu, die dann ein Wahlprogramm umsetzen müssen. und umgekehrt. Deshalb sind Wort und Tat oft zweierlei. Dabei habe ich jetzt noch nicht einmal jene wie Vassilakou erfaßt, die in einer Person vor der Wahl etwas ganz anderes sagen als nach der Wahl.

    Von der SPÖ wissen wir aus Taten, wohin ihre Politik führt. Einen herzlichen Dank jenen alteingesessenen, tiefschwarzen Döblinger Regimentern (und anderswo), die den Roten ihre Leihstimme gegeben haben, damit genau das einbetoniert wird, was AU zu Recht anprangert.

    Von der FPÖ gibt es zwar immer vor der Wahl wortgewaltige Sprüche, die nicht immer in sich konsistent und bisweilen auch dumm sind. Wir wissen aber auch, daß nach der Wahl, wenn es zur Tat geht, die Sache oft ganz anders, viel sachlicher und kooperativer aussieht, und daß die Zusammenarbeit mit der FPÖ überall gut funktioniert. Wenn wir eine Chance gehabt hätten, Spitzenforschung nach Wien zu holen, dann nur mit der FPÖ. Das hat schon einmal zumindest ansatzweise funktioniert. Schüssel sei Dank.

    Schade, daß die ÖVP zu dumm ist, das zu erkennen. Wenn es ihnen nützte, wäre die SPÖ die Erste, die mit der FPÖ zusammenarbeitete. Das hat man am Burgenland gesehen.

    Ist jetzt aber auch schon egal. Die ÖVP arbeitet fleißig an ihrer Selbstauflösung. Bald kommen auch bei uns die großen Anschläge der IS durch eingeschleuste Invasoren und Massen unzufriedener, enttäuschter "Flüchtlinge". Unsere großartige, showartig aufgezogene Willkommenskultur wird sich dort, wo sie jetzt bitter nötig wäre und wo es abseits von medial wirksamen Fernsehkameras wirklich große Opfer erforderte, plötzlich in Luft aufgelöst haben.

    Niemals war die Lage günstiger, Terroristen inklusive Sprengmittel und Waffen einzuschleusen, als im Rahmen der unkontrollierten Völkerwanderung. Dann wird die FPÖ keine ÖVP mehr benötigen, sondern es aus eigener Kraft schaffen. Dann wird die Frage der Spitzenforschung sekundär sein. Dann werden wir uns überlegen müssen, wie überhaupt wir hier die Sicherheit garantieren können.

    • simplicissimus
      13. Oktober 2015 09:47

      ******!
      Und Ihr Wort in Gottes Ohr.
      Nur was ich mir nicht wünsche, sind die Anschläge.
      Kommen werden sie.

    • Sensenmann
      13. Oktober 2015 14:10

      100% Zustimmung!

      *****************!

    • Gandalf
      13. Oktober 2015 14:25

      @ Riese35:
      Zur sogenannten "Willkommenskuktur" in Wien: Ich hoffe, Sie wissen, dass die blöden, hysterischen Weiber, die da am Westbahnhof "Refjudschies wellkomm" gebrüllt und entsprechende Transparente geschwenkt haben, dafür, ganz im Stile des Herrn Karl, von linken Parteien bezahlt wurden. Was Ihre Überlegungen zum Thema betrifft, kann ich mich diesen nur vollinhaltlich anschliessen. Ein Gedanke noch zum Abschluss: Die "Haltung", die Herr Häupl in der "Flüchtlings-Willkommens"-Frage in den Vordergrund geschoben und damit leider bei vielen ansonsten gar nicht so dummen Leuten, auch in meinem eigenen Freundes- und Bekanntenkreis, gepunktet hat, ist natürlich jämmerlich-schäbig-primitiv: Wenn ich weiss, dass ja eh kaum welche von den als Flüchtlinge getarnten illegalen Immigranten in meiner Gemeinde bleiben wollen, kann ich mich leicht damit herzig machen, dass ich sie freundlich willkommen heisse: In ein, zwei Tagen sind die ja ohnehin wieder weg, und dann kräht kein Hund mehr nach denen, schon gar kein roter.. Und mich, den Meister aller Klassen, hat's nichts gekostet (ausser den paar Euro für die hysterischen Weiber), sondern es hat mir nur Stimmen gebracht...

    • Undine
      13. Oktober 2015 20:49

      @Riese35
      @Gandalf

      ********************************!

    • Freidenker (kein Partner)
      15. Oktober 2015 09:20

      @Riese35:

      Super Beitrag, besonders wegen Ihrer Darstellung der Döblinger ÖVP-Wähler und dem Hinweis auf die Flecken am Tulbinger Kogel !!************************.)

    • aw70_ohne_abo (kein Partner)
      15. Oktober 2015 10:06

      Werter Riese35, ich wiederhole mich: scheren Sie uns Bewohner der Tulbinger Kogl bitte nicht alle über einen Kamm! Es gibt nämlich auch welche, die keine verbohrten schwarzen Parteisoldaten sind. :)

  43. brechstange
    13. Oktober 2015 07:34

    Jetzt gibt es dann eh eine EU-Steuerhoheit und einen europaweiten Finanzausgleich, da werden doch ein paar Bröserl für uns dabei sein.

  44. teifl eini!
    13. Oktober 2015 07:32

    Wieso sollte auch ein junger und talentierter, gut ausgebildeter Mensch, der halbwegs bei Sinnen ist, in Österreich ein Unternehmen gründen? Wer spielt gern freiwillig den Sklaven, der das schafft, was andere so großzügig verteilen.

    Wer will schon Arzt sein in einem Gesundheitssystem, das seine Ärzte mehr plündert als der schlimmste Kapitalist. Die GKK bequemt sich neuerdings erst nach 6 Monaten die offenen Honorare an Ärzte zu überweisen. Wie jedes kollektive Versorgungssystem, erstickt auch unser Gesundheitssystem an Mehrfachgleisigkeiten, Bürokratie, fehlender Wahlfreiheit (Kassen- und Kammerzwang) und dem Größenwahn zu glauben, das, was der Einzelne braucht, zentral planen zu können.

    Die paar Talente, die sich von unserem Bildungssystem nicht zum willfährigen, behüteten, durchgehätschelten Gutmenschen haben machen lassen, der beim ersten Problem nach dem Staat schreit, die, die es noch wagen eigenständig und faktenbasiert zu denken, für die ein akademischer Titel bloß dann von Wert ist, wenn er nur durch harte Arbeit zu erreichen war, ja die werden Österreich verlassen und dort hingehen, wo ihnen die Früchte ihres Tuns gelassen werden.

    • DieWahrheit
      13. Oktober 2015 07:53

      Ich habe meinem Mann untersagt, eine Ordination zu eröffnen, da wir in einer solchen Situation bereits einmal €4500 zum Fenster rausgeworfen haben. Für die Ärztekammer. Widerlich. Für nichts und wieder nichts. So eine Summe muss erst einmal verdient werden.

    • emotionslos
      13. Oktober 2015 09:06

      Wo liegt das Land, in den Menschen "die Früchte ihres Tuns gelassen werden", ich ziehe sofort dort hin!

    • teifl eini!
      13. Oktober 2015 09:44

      Ich kenne einige Ärztinnen (v.a. Alleinerzieherinnen mit Teilzeitjobs) und habe gesehen, welche Unsummen an Zwangsbeiträgen diese an ihre Kammer leisten dürfen. Das Schutzgeldsystem der Camorra ist ein Lercherl dagegen.

      Wenn eine alleinerziehende Ärztin, die zwei Kinder mit ihrem 50% bis 75%-Job (je nach Auslastung) durchzufüttern hat, in einen Wohlfahrtsfonds einzahlen muss, der dann hinterbliebene Primararzt-Witwen versorgt, dann stellt sich einmal mehr die Frage der Gerechtigkeit unseres Systems.

      Wenn die gleiche Ärztin auf Honorarbasis Vertretungsdienste leistet und dafür nicht mehr als 55, 60 Euro brutto die Stunde verrechnen kann, also rund 30 Euro netto, während die Stadt Wien ihre unausgelasteten Beamten mit Luxuspensionen und einer 6. (oder war es gar eine 7.?) Urlaubswoche überhäuft, dann kann von Gerechtigkeit keine Rede mehr sein.

      Wenn diese Ärztin letztlich in guten Monaten auf 2.000 Euro netto kommt (Sonderzahlungen gibt es in der Selbständigkeit natürlich keine, dafür jede Menge Nacht- und Wochenenddienste) und dann in der Zeitung lesen muss, dass eine vierköpfige Familie in der Mindestsicherung inklusive Familienbeihilfe über 26.000 Euro Jahres-Nettoeinkommen verfügt (diverse Wohnbeihilfen und Gratisleistungen nicht eingerechnet), dann kann man annehmen, dass der Glaube an das Solidaritäts-Gelalle längst durch eine Riesenwut auf Rot-Schwarz-Grün ersetzt wurde. Vor allem wenn es diese Mindestgesicherten sind, die dann um 10 bis 15 Euro die Stunde - schwarz natürlich - ihre Wohnung putzen würden. Sie macht es lieber selber.

      Dass das auch zu einer Wut auf nicht integrationswillige Patienten führt, die ihr nicht mal die Hand schütteln wollen, weil sie eine Frau ist und die - nur als ein Beispiel unter vielen - nicht einmal wissen, ab welcher Temperatur eigentlich Fieber beginnt, geschweige denn, welche Hausmittel man dagegen anwenden könnte, bevor man gratis zum Arzt rennt, verstehe ich völlig.

      Dass ihr Traum von einer eigenen Praxis schlicht am Faktum scheitert, dass sie die ersten sechs Monate gratis arbeiten darf, weil die Kassa sich erst nach sechs Monaten dazu bequemt, eine Leistung abzurechnen, sei nur nebenbei erwähnt. Zum Kredit für die Praxiseinrichtung kommen also noch die Schulden aus den laufenden Betriebskosten eines halben Jahres.

      Und dass so mancher Leistungssatz nicht mal die Kosten der eingesetzten Materialien einer Behandlung ersetzt, geschweige denn ihre Arbeitsleistung, ließ mich verstehen, warum man beim praktischen Kassen-Arzt in zwei Minuten abgefertigt wird. Ich gehe lieber zur Privat-Ordination und bezahle einen gerechten Preis für eine ordentliche Leistung.

      Wer nicht erkennen will, dass unser Sozialstaatssystem schon längst in einen Kommunismus light gekippt ist, der wird auch nicht erkennen können, dass dieses unser System genau so enden wird wie der Kommunismus.

      Das Schlimmste allerdings ist, dass es trotz unzähliger Evidenzen (neben dem Kommunismus gibt es auch bei uns die schönsten Beispiele: Verstaatlichte, Konsum, Landes-Hypos mit ihren Staatsgarantien ...) en vogue geworden ist, von der Erhabenheit der Gemeinwohlökonomie und der bedingungslosen Grundsicherung zu brabbeln und nach NOCH MEHR Staat zu schreien.

      Ein Land, das so tickt, ist dem Untergang geweiht. Jeder leistungsbereite, junge Mensch mit Hirn wird es verlassen. Unser Ärztenachwuchs scheint das verstanden zu haben.

    • Sensenmann
      13. Oktober 2015 14:16

      @teifl eini!

      Eine perfekte Darstellung, diue die Wirklichkeit genau trifft!
      Kenne selber einen Arzt, hier studiert, ein brillianter Mann, der aus Österreich weg ist. Denn wieso soll er hier den Sozi füttern, wenn er im ausland das Vielfache für seine Arbeit bekommt. wir haben ausgebildet, aber die Früchte ernten klügere Völker, die eben keine rotzgrün-schwulpinken Kommunisten an die Macht wählen.

      Was der Sozi nämlich vergisst: Ohne Mauer und schießbefehl hat jeder die Freiheit, eine DDR zu verlassen.
      Und dieser Staat ist längst eine Softporno-Variante der DDR geworden.

    • kritikos
      13. Oktober 2015 23:45

      teifl eini, der Beitrag sitzt!

  45. simplicissimus
    13. Oktober 2015 06:14

    Was brauchen wir die?
    Wir ham ja unsere Refjudschies.
    Spätestens nach einer Generation, wenn wir sie ausreichend aufgepäppelt haben, werden die uns versorgen. Wurde mir von ausländischen Wirtschaftsleuten erklärt.
    Gott, bin ich froh, daß unser Che Guevara-Denkmal-Errichter, "Nie wieder"-Brüller und Welcome-Schreier, die Wahl gewonnen hat.
    Da kann jetzt nix mehr schiefgehen, das Herzerl hat gesiegt!

    • Konrad Loräntz
      13. Oktober 2015 12:09

      Wenn Sie die berühende Geschichte der lieben syrischen Familie im Sonntagskurier gesehen haben (mit Häupl-Bild natürlich, ist ja eine unabhängige und kritische Zeitung), dann wissen Sie, dass die Immigranten die besseren Österreicher sein werden. Oh frohe Zukunft ! Dank and Thomas Barnett und all seine Vordenker und Mithelfer.

    • Sensenmann
      13. Oktober 2015 14:21

      Aber ja. Die Flintenuschi aus der DDR 2.0 hat ja gesagt, die Einwanderer werden Deutschand verändern und es wird ein besseres Deutschland sein!

      Wenn man denn ein Land in Trümmern, verarmt und mit Lemuriern bevölkert, die fünfmal am tag den Arsch zu ihrem Dämon heben und in Permanenz "allahu kackbar!" schreien als besser bezeichnet - soll wohl so sein...

  46. FranzAnton
    13. Oktober 2015 05:49

    Parteien, welche sich vom "Rauschmitel der marxistischen Ideologie" nicht zu befreien in der Lage sind, werden niemals Wirtschaftstreibende fördern, sondern ausschließlich deren finanzielle Ausbeutung betreiben, und ihnen "zum Drüberstreuen" noch massive legistische Prügel zwischen die Beine werfen. Der Umstand, daß mit solchen Methoden Arbeitsplätze gefährdet werden, schert die derart Berauschten offenbar überhaupt nicht, haben sie doch per Mindestsicherung, Mietzinsregulierung und exzessivem Einsatz fahrlässiger Krida vorderhand für ein auskömmliches Leben sämtlicher Nichtarbeitenden (leider auch der "Obezahrer") gesorgt, und kommt Letzteren auch die ebenfalls linksversiffte Caritas mit gebrauchter Billigst/Gratis möblage und vielen sonstigen, gespendeten Konsumgütern zu Hilfe. Marxistisch Berauschte sind auch der Grundrechnungsarten kaum mächtig, sonst wäre ihnen klar, daß ab einer gewissen Anzahl von Mindestsicherungsbeziehern und einer gewissen Staatsschuldenhöhe nicht mehr genug Geld für all die sozialen goodies vorhanden sein wird, mit welchen sie ihre Wählerschaft die längste Zeit verführt haben; jetzt schon gibt es Beschränkungen bei Arzneien, nicht lebensnotwendigen Operationen (Hüftgelenke), Zahnersatz; medizinische Neuentwicklungen werden nicht hinreichend öffentlich dotiert; die Landesverteidigung droht finanziell zu verbluten, etc., etc.
    Und zum Drüberstreuen werden Migranten ohne Wenn und Aber massenhaft aufgenommen und ins Sozialsystem integriert, weil sie natürlich linkes Wählerpotential darstellen.
    In Wien scheint die Chance eines Machtwechsels vertan; in ganz Österreich aber noch nicht; deshalb kommt es darauf an, beider nächsten NR - Wahl 2018 die Marx - Berauschten von der Macht zu verjagen, insbesondere gilt es, bis dahin zu verhindern, daß die neuen Migranten eingebürgert werden und wählen dürfen.

  47. Pennpatrik
    13. Oktober 2015 05:40

    Die Demokratie sorgt dafür, dass die Gesellschaft die Politiker hat, die sie verdient.
    Uns Unternehmern wird überdeutlich gezeigt, dass wir in diesem Land nicht geschätzt werden.

    Interessant, dass ich zu einem anderen Artikel gerade gestern folgendes schrieb, das genau zu diesem Thema passte:

    "Ich habe eine Publikation eines Spitzenbeamten des Finanzministeriums in Händen, aus der hervorgeht, dass sich die Kassenverordnung hauptsächlich gegen Klein- und Familienbetriebe richtet.
    Diese Erkenntnis kommt auch mit logischem Nachdenken. Aber es schriftlich in Händen zu halten, noch dazu von einem Ministerium, dem die Partei der Klein- und Familienbetriebe vorsteht, zeigt, das der Hass auf die ÖVP in eben den Klein- und Mittelbetrieben berechtigt ist."

  48. El Capitan
    13. Oktober 2015 05:36

    Das Tragische an der Sache ist die Gleichgültigkeit unserer Kammerfunktionäre und Gewerkschafter und deren fügsame Schoßhündchen in der Politik.

    Ein prominenter Univ.Prof., Buchautor und internationaler Fachmann erklärte mir kürzlich, dass sich in unserer Regierung keine Sau für die Zusammenhänge zwischen Aufstiegsmöglichkeit, Steuerbelastung und Freiheit des Denkens (in den Wissenschaften besonders wichtig) interessiert.

    Die Nationalsozialisten haben die besten Wissenschaftler verjagt. Das waren nicht nur Juden. Auch diejenigen, die in Verdacht standen, mit Juden zu sympathisieren ("Gesinnungsjuden"), wurden vertrieben. Das war der Ruin der deutschen Wissenschaft. Es dauerte mindestens drei Generationen, den Rückstand wieder aufzuholen, was im Gegensatz zu Österreich auch gelungen ist.

    Auch in der Sowjetunion wurden die besten Wissenschaftler umgebracht oder verjagt (z.B. im Fall Fall Lysenko), was die russischen Wissenschaften leider bis heute arg in Mitleidenschaft gezogen hat.

    Im Islam haben bigotte Theologen die Wissenschaften schon vor über 1.000 Jahren ruiniert, was den chronischen Rückstand der islamischen Länder erklärt.

    Freie Wissenschaft, freies und einfallsreiches Unternehmertum und ein staatstragender fleißiger und daher zahlender Mittelstand sind die Säulen eines erfolgreichen Landes. Die aktuellen Politiker reißen diese unsere Säulen zwar nicht bewusst ein, dazu sind sie doch zu simpel gestrickt, sie lassen aber durch zu hohe Steuern und zu viele idiotische Vorschriften das Land einfach verludern. Das geschieht weniger mit Absicht, sondern eher aus purer Dummheit, Schlamperei, Ignoranz und mit geradezu grotesker Regulierungswut.

    Von der Partei der underdogs und Regierungs-Taxifahrer, der SPÖ, war und ist nichts anderes zu erwarten, aber von der ÖVP erwartete ich mehr.

    Riesenenttäuschung ick hör dir trapsen. Ich lasse zurzeit alle Hoffnung fahren, wenn ich an Schwarz denke.

    • simplicissimus
      13. Oktober 2015 06:23

      3 Sterne, aber vergessen wir doch die Schwarzen endlich, unterstützen - und kritisieren wir - konstruktiv die Freiheitlichen.
      Die Schwarzen sollen sich selber derappeln, nicht einmal ignorieren ist angesagt.

    • Riese35
      13. Oktober 2015 08:00

      @simplicissimus: **********************!

    • emotionslos
      13. Oktober 2015 08:25

      ..... und wie geht es Ihrer Hoffnung, wenn Sie an die neue Arbeiterpartei denken, in Bezug auf Intelligenz der Wähler aus Floridsdorf und Simmering, den blauen Hochburgen?

    • emotionslos
      13. Oktober 2015 08:25

      ..... und wie geht es Ihrer Hoffnung, wenn Sie an die neue Arbeiterpartei denken, in Bezug auf Intelligenz der Wähler aus Floridsdorf und Simmering, den blauen Hochburgen?

    • Der Tetra
      13. Oktober 2015 11:09

      Wollen Sie sagen, dass das ungebildete blaue Proletariat der ehemals roten Hochburgen, im Gegensatz zu den akademisch gebildeten, dabei aber volksfeindlich agierenden, verfetteten Maden im System, die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat?

      Mir jedenfalls ist ein mit Hausverstand gesegnetes Hauptschulabsolvent lieber als der Akademiker im Elfenbeinturm...

    • Konrad Loräntz
      13. Oktober 2015 12:06

      Vielleicht ergab sich der Mangel an Spitzenwissenschaftlern nach dem Krieg auch aus der "Abwerbung" derselbigen durch USA and UDSSR.

    • Undine
      13. Oktober 2015 21:04

      @Konrad Loräntz

      Der Mangel an Spitzenwissenschaftlern nach dem Krieg hatte viele andere Gründe:
      Viele DEUTSCHE / ÖSTERREICHISCHE SPITZENWISSENSCHAFTLER sind nicht feige ins sichere Ausland emigriert, sondern haben in der Deutschen Wehrmacht gedient.

      Viele sind gefallen, viele gerieten in Gefangenschaft und leisteten meist in russischen Bergwerken ZWANGSARBEIT und gingen dort zugrunde (bei einem anderen Volk würde man die Formulierung wählen: sie wurden von den Russen ermordet), viele saßen in amerikanischen UMERZIEHUNGSLAGERN (Lager GLASENBACH als pars pro toto sei genannt!) fest und hatten BERUFSVERBOT, viele kamen körperlich und seelisch gebrochen nach Hause.

      Und trotz dieses grauenhaften Aderlasses gab es nach dem Krieg hervorragende deutsche Spitzenwissenschaftler!

  49. kritikos
    13. Oktober 2015 02:12

    Was will / erwartet man in einer Stadt, die einen Michael Häupl als Bürgermeister wieder gewählt hat? Diese Mentalität färbt nicht nur die Stadt, sondern auch die in der Stadt agierenden anderen öffentlichen (staatlichen) Stellen. Wien ist nicht anders, Wien ist nicht zu helfen.





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