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Ursula Stenzel und die FPÖ

Es ist recht rational, dass Ursula Stenzel jetzt gemeinsam mit der FPÖ antritt.

Nachdem ihr die Volkspartei den Sessel vor die Tür gesetzt hat, ist das ihre einzige Möglichkeit, wieder Bezirksvorsteherin zu werden. Denn eine ebenfalls erwogene eigenständige Kandidatur auf einer eigenen Liste hätte wohl bedeutet, dass der erste Bezirk Wiens – der kleinste, aber in vielerlei Hinsicht wichtigste und eine traditionelle bürgerliche Hochburg – einen roten oder grünen Bezirksvorsteher bekommen hätte. Die „schwarzen“ Stimmen – 38 Prozent beim letzten Mal – hätten sich irgendwie zwischen ihr und ihrer (nunmehrigen Ex-)Partei aufgeteilt, was den linken Parteien im ersten Bezirk eine seriöse Chance gegeben hätte, relative Nummer eins zu werden und damit den Vorsteher zu stellen. Zusammen mit der FPÖ hat die umtriebige und auch noch aus ihren früheren Jobs extrem gut bekannte Stenzel hingegen nun eine seriöse Hoffnung, die Nase vorn zu behalten, obwohl die FPÖ im ersten Bezirk beim letzten Mal nur zehn Prozent errungen hatte.

Durch die Person Stenzel und durch den damit verbundenen Appell an die älteren Wähler hat die FPÖ jedenfalls zusätzliche Dynamik auf ihren Mühlen, die ohnedies schon durch etliche andere Faktoren heftig in Drehung sind – ohne dass sich die FPÖ irgendwie anstrengen hätte müssen. Ursachen ihres bevorstehenden Durchmarschs sind neben dem Asyl-Thema und der Wirtschaftslage vor allem der – recht logische – Zorn und das Ohnmachtsgefühl der Wähler angesichts eines anscheinend ewigen rot-schwarzen Machtkartells, das jetzt auch durch grün und pink abgesichert wird.

Zugleich zeigt Stenzels „eigenständige“ FPÖ-Kandidatur, dass zwischen ÖVP und FPÖ kein Platz für eine weitere Partei ist. Dabei hat es hinter den Kulissen ja zuletzt etliche Anläufe gegeben, eine solche Gruppierung zu bilden, die sowohl die Fehler der ÖVP wie auch jene der FPÖ vermeidet, aber klar liberalkonservativ ist.

Stenzel kann bei ihrem Parteiwechsel nicht einmal der Vorwurf gemacht werden, die FPÖ bisher verfemt zu haben. War sie doch schon vor Jahren als einzige Schwarze demonstrativ auch zu FPÖ-Veranstaltungen gegangen.

Die Wiener ÖVP freilich wird sich eingestehen müssen, dass sie einen schweren Fehler gemacht hat, Stenzel kein attraktives Alternativangebot gemacht zu haben, wenn sie schon den – durchaus talentierten – Markus Figl im ersten Bezirk auf den Schild gehoben hat. Allzu deutlich hat sie damit die Haltung signalisiert: „Weg mit den Alten ins Altersheim!“ Die gleiche Botschaft hat ja auch die Verbannung der Seniorenvertreterin Korosec auf hintere Listenplätze ausgestrahlt, ebenso die Anfüllung der ÖVP-Liste mit Kandidaten, die nur durch ihr junges Alter auffallen.

Die Herren Kurz und Juraczka haben dabei nur übersehen, dass die älteren Mitbürger als Wähler durchaus noch vorhanden sind. Die beiden Wiener ÖVP-Chefs haben sich jedoch fatalerweise primär im Kinderkreuzzug-Wettbewerb mit den Neos gewähnt. Ein ziemlicher Denkfehler.

Die Älteren lassen sich längst nicht mehr widerstandslos beiseiteschieben. Gleichzeitig wird ihre Zahl durch das Älterwerden der Babyboomergeneration immer größer. Sie fühlen sich aber längst nicht so alt wie früher Menschen des gleichen Alters. Aus den Reihen dieser Generation starten ja manche überhaupt erst die politische Karriere oder wollen US-Präsident oder Labour-Chef oder österreichischer Bundespräsident werden.

 

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alle Kommentare

  1. casca (kein Partner)

    Ursula Stenzel verkörpert für mich Wertekonservativismus und Bildungsbürgertum, Begriffe mit denen die Wiener ÖVP nichts mehr anzufangen weiss. Wenn die politischen Joungsters glauben, die jungen ÖVP`ler anzusprechen zu können, sind sie am falschen Dampfer, die sind längst bei den NEOS an Bord gegangen



  2. peter789 (kein Partner)

    O.T.
    Die USA rücken Russen auf den Pelz
    Der Nordatlantikpakt verstärkt sein Engagement und seine Präsenz an der Westgrenze der Föderation.

    Unbestätigten Meldungen zufolge hat an der innerukrainischen Front die 173. US-Division das Kommando übernommen.

    siehe: w w w . preussische-allgemeine.de



  3. AppolloniO (kein Partner)

    Und was schreibt "Die Presse" dazu?
    Eigene Kommentare zurückhaltend neutral, einen Gastkommentar der Uschi aus dem Ersten zerreißt und -schon wieder- in der FPÖ nur das Böse sieht.
    Und Leserbriefe die sich 3:1 gegen Stenzel stellen. Das ist komisch (manipulativ?). Denn in den Internetforen ist das Verhältnis umgekehrt.

    Merke: "Die Presse" WAR einmal liberal.



  4. krokus (kein Partner)

    Lieber Herr Pascher - Im Prinzip ja ... wenn da nicht die lästigen Details wären (2)

    "500 Millionne "gesättigte Europäer""
    Na ja die Bulgaren und die Rumänen leben WESENTLICH einfacher, auch in Ungarn, der Slowakei oder Polen ist der Lebensstandard wesentlich geringer als hier.

    Und hier? Wir lebend doch derzeit schon auf Pump und merken es nur Aufgrund der im Augenblick geringen Zinsbelastung nicht. Andererseits ist die Möglichkeit noch mehr Steuer einzuheben ziemlich erschöpft.



  5. 3. Weltkrieg (kein Partner)

    Das Foto des an den türkischen Strand gespülten Kindes ist die gelungenste Propaganda seit es Kriege gibt. Niemand kam auf den Einfall, einen globalen Frieden einzufordern, sondern Europa soll den Menschenhändlern noch viel Mohammedaner abkaufen.



    • Pressepack (kein Partner)

      Wenn dieses Kind in Afghanistan, Libyen, Syrien usw. von einer US-Drohne getötet worden wäre, hätten die abhängigen Medien dieses Bildchen nicht überall rauf und runter gespielt.

    • ISIS-Ästhetik (kein Partner)

      Dieses Foto des an den türkischen Strand gespülten Kindes stammt wohl von den Regisseuren der ISIS-Schlachtungsfilmen.

    • Gasthörer (kein Partner)

      Als ich dieses Foto von dem sorgsam gekleideten toten Buben sah, hatte ich eher einen Zorn auf jemand anders; nämlich auf jene Nation jenseits des großen Teichs, die den Syrischen Bürgerkrieg (inklusive der Kreation von IS) aus bloßem geopolitischen Kalkül vom Zaun gebrochen hat - samt ihren kriminellen Verbündenten im Nahen Osten und Europa.

      Aber auch hier gilt: Niemals vergessen!

  6. Pack (kein Partner)
  7. cmh (kein Partner)

    Man sehe sich die Bilder der Hilfsaktionen an:

    Entweder sind die Helferleins Mädelen mit Undercut und idealistischem Gymnasiastenblick (auch wenn schon älter) oder Softiebuben, die ohne Gesichtscreme keine drei Tage überleben könnten.

    Und die Asylies gebräunte fesche Männer, deren herben Schweiß alle Bilder verströmen.

    Ich glaube, da hat sich Passendes gefunden.



  8. Karl K. (kein Partner)

    Was macht der Michler wieder hier? Hatte er nicht gesagt, Unterberger sei informiert, er solle seinen Nick löschen? Oder war das auch eine seiner Barolobedingten Lügen.

    Und an all jene wie Pascher oder Mayerhofer et al, die ihn baten doch bloß nicht zu gehen: Wie konnten Sie?



  9. BG (kein Partner)

    Unterberger hat den aus meiner Sicht ausschlaggebenden Grund getroffen:
    Wenn einem eine Partei keinen Posten mehr bietet oder nachhaltig sichert, wechselt man halt zu anderen Partei.
    So wie der grüne Wiener Abgeordnete der zur SPÖ gewechselt ist, die diversen Wechsler von Stronach hin zur ÖVP und jetzt Stenzel.



    • riri

      Sie sollten hier genau differenzieren, dann kommen Sie zu einem anderen Ergebnis.

    • BG (kein Partner)

      Zu anderen Ergrbnissen gelangt man dann, wenn man parteipolitische Präferenzen hat. Ein Wähler einer der genannten Parteien mag dies anders sehen, ja.

  10. Dr.Josef Maurer (kein Partner)

    Mit den freiheitlichen 10 % bei der letzten Wahl frage ich mich wie Stenzel " eine seriöse Hoffnung, die Nase vorn zu behalten" haben soll, abgesehen davon, daß nicht alle ihre Fans diesen Schritt goutieren. Meiner Meinung nach hätte die ÖVP, die seit vielen Jahren Wien links liegen läßt, auf Stenzel in der Weise einwirken sollen, gemeinsam mit Figl zu kandidieren, wobei die mehreren Vorzugstimmen den Ausschlag geben sollten.



  11. Gasthörer (kein Partner)

    Na endlich sind sie wieder da, man hat sie schon vermisst: F.V. und WK.
    Ohne sie, fehlt dem Blog irgendwie Hirn und Seelchen.
    Ich kann mir nicht helfen, ich mag sie beide.

    Der scharfsinnige Reineke Fuchs, der auch zuschnappen kann und das treue, alte Weiblein, das halt nicht heraus kann aus seiner Haut.
    Beim Ersten lernt man, dass man analytische Schärfe sehr wohl in geschliffenem Stil darbieten kann. Der Letztere zeigt, wie man sinnvolle Argumente von Mitdiskutanten ad absurdum führen kann und dabei nicht einmal rot wird. Darin ist er ein Meister.

    Zum ORF in Sachen Stenzel: Dort hieß es süffisant, der neue Arbeitgeber (FPÖ) sei nur "einen kleinen Braunen" von der ÖVP-Zentrale entfernt.



    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      S.g. Gasthörer, ich freue mich, dass auch Sie dieses weniger süffisantes als gemeines "Bonmot" bemerkt hatten. Man merkt die panische Angst, welche beim ORF und unseren sonstigen Parteien umgeht und zu w a h r e r Hetze Zuflucht nimmt!
      Es wird nicht lange dauern, bis die wirkliche Dame Stenzl von diesen Antidemokraten als "Hausjüdin" Straches diffamiert werden wird.
      Solches passierte ja auch Mag. Peter Sichrovsky, einst FPÖ-Generalsekretär und jüdischen Glaubens...
      MfG

    • F.V. (kein Partner)

      Es ist ja nett, daß ich außer meiner Frau wenigstens einem „Gasthörer“ im UTB auch abgegangen bin.

      Aber manchmal sind halt andere Pflichten noch da: am Wochenende hatte ich im Norden „Großdeutschlands“ einen Vortrag über Wege aus dem Chaos zu halten, und am Beginn der Woche fesselten mich die Vorträge der Katholischen Sommerakademie in Aigen-Schlägl. Hin und wieder möchte man ja auch etwas Tiefschürfenderes hören, damit man nicht nur Selbstgespräche führen muß, wenn man mit jemand intelligentem reden will.

      Aber wieder ernsthaft: die Lage ist ernst und hoffnungslos. Jene Länder, bei denen noch etwas Hausverstand vorhanden ist, die also den mit der Migrations-Waffe ausgelösten Krieg in seiner absoluten Bedrohlichkeit erkannt haben, fehlen die Mittel den Angriff auf Europa auch nur einzudämmen.

      Griechenland (Kos) ist ob seiner Staatspleite materiell impotent, überdies wird der Angriff ja vom griechischen Erbfeind Türkei aus lanciert, was den Widerstand zusätzlich erschwert, weil den bis an die Zähne bewaffneten Türken ohne weiteres ein heißer Krieg gegen die Griechen zuzutrauen ist, dem die Griechen nicht standhalten könnten. Die Balkanstaaten sind z. T. im eigentlichen (= europäischen) Sinn gar keine Staaten, sondern selbst Räuberhöhlen. Warum sollten die sich als Kanonenfutter für die EUdSSR kalte Füße holen?

      Aber sogar dort hat man begriffen, was los ist: Bürgermeister von Kanjiza (Mazedonien): „Diese Ausländer besitzen nicht die grundlegendsten Elemente allgemeiner Intelligenz und Kultur“.

      Nur für die Bundesregierung sind sie aber eine kulturelle Bereicherung und der Oberschwätzer an der Johannes Kepler Universität, Schneider, schrieb in der heutigen OÖN, daß man diesen – „akademisch“ ausgebildeten – Kuturbereicherer gleich eine Arbeitserlaubnis geben und sie so besser integrieren solle. (Woher der Herr Professor im Elfenbeinturm diese (Er-)Kenntnis hat, wissen die Götter, oder die Industriellen Vereinigung hat sie ihm geflüstert, die immer schon auf billige Arbeitssklaven wert legte.)

      Die Visegrad-Staaten – CS, SK, HU, PL – denken nicht daran, sich mit Wirtschafts-„flüchtlingen“ oder sonstigen Schein-Asylanten überfluten zu lassen. Einige – PL, CS, SK – haben auch „gute Erfahrungen“ mit der Vertreibung der seit Jahrhunderten ansässigen Deutschen, also Menschen die ein Recht seit urdenklichen Tagen hatten im Land zu leben, und sie haben auch begriffen, wie problemlos man in einem völkisch homogenen Land lebt. Diese sollten sich nun mit bildungs- und kenntnislosen, kultur- und ethnisch fremden Massen in einen „melting pot“ wie in den USA verwandeln lassen? So blöd werden sie nicht sein.

      Da also die einen die Kulturbereicherer nicht im Schlaf aufnehmen, die anderen – die Lakaien der USA – das wüschen müssen, sind wir in der fatalen Lage, daß die von der EUdSSR geplanten 50+ Millionen Kulturbereicherer in den kommenden Jahren die Vernegerung Europas, ähh Deutschlands (was immer Österreich inkludiert) vollbringen werden.

      Und unser Politgesindel, das sich seiner Abhängigkeit vom Hegemon bzw. seiner Presse bewußt ist, muß uns weiter einreden, daß es humanitäre Pflicht ist und uns überdies wohl tut, ... etc. pp.

      Also finis Europae, Germaniam esse delendam!

    • Erich Bauer

      Sg. F.V.,

      Ja. In der Tat. Die Lage ist ernst UND hoffnungslos. Ich komme auch immer "stabiler" zu diesem Schluss. Ebenso, dass "Optimismus" - heutzutage - nur aus Mangel an Information entstehen kann.

      Selbst auf die Gefahr hin für verrückt erklärt zu werden... Sollten wir uns in einem "endzeitlichen" Stadium befinden, bliebe die Aussicht - so wurde es wenigstens versprochen - dass dieser Zeitraum "abgekürzt" werden soll. Kann natürlich auch sein, dass wir den "Kelch" bis zum letzten Tropfen aussaufen müssen...

      Die fesselnden Vorträge, wie Sie es bezeichnen, der katholischen Sommerakademie, würden auch mich und sicher auch andere interessieren. Wenigstens die Essenzen. Besonders, wenn sie schonungslos und ungeschminkt unsere Situation erklären...

    • socrates

      F.V.
      Sehen Sie sich die Big bang Theorie an, da ist Ihresgleichen zu finden. Wahrscheinlich haben Sie eine schlechte Entourage, besuchen Sie die theoretische Elektrotechnik, sie werden sich winzig klein vorkommen. Mit Xanthype,Physikerin, kann ich mich ausgezeichnet unterhalten.

    • cmh (kein Partner)

      Die Xantippe ist bei BBT Hirnchirurg.

      Aber in die Penny sind alle verschossen.

      Ein wenig intelligente (weibliche) Dummheit ist immer noch ein gewaltiger Vorteil bei der Partnerfindung.

    • socrates

      cmh (kein Partner)
      ????????
      Griechische Kultur ist nicht Ihre Stärke.

    • F.V. (kein Partner)

      Ich gestehe, daß ich das Rätsel nicht lösen kann.

      Einerseits weiß ich nicht was ich mit Big Bang zu tun haben soll, ja nicht einmal ahne, warum so eine Idee überhaupt unter Wissenschaft geführt wird und nicht unter Ideologie.
      Andrerseits tun sie meiner „Umgebung“ unrecht, wenn sie vielleicht von mir auf diese schließen und sie für schlecht halten; es sind dies nämlich ausnahmslos sehr gebildete und charaktervolle Leute, sozusagen „Türme in der Schlacht“, die sich´s nicht verdient haben meinetwegen in schlechtes Licht zu geraten.

      Daß die theoretische Elektrotechnik ein schwieriges Fach ist, weiß ich, aber es hätte nicht des Hinweises darauf bedurft, um mir meine Größe bzw. Kleinheit bewußt zu machen. Allerdings werde ich sie in meinem Alter nicht mehr studieren, da haben ein paar andere Themen noch höhere Priorität. Z.B. meine Enkelkinder oder das neue Holzschindeldach für meine Hauskapelle oder das Hochbeet für meine Frau – und „die Strahlen des Lichts“, eine Kritik an den Theorien, die ich noch lernen mußte.

      Es freut mich aber, daß sie sich mit ihrer Gattin Xanthippe gut unterhalten; neu war mir freilich, daß sie Physikerin ist. – Man lernt eben nie aus.

    • peter789 (kein Partner)

      Dort hieß es süffisant, der neue Arbeitgeber (FPÖ) sei nur "einen kleinen Braunen" von der ÖVP-Zentrale entfernt.

      Das ist mir auch aufgefallen. Ehrlicher wäre es, der ORF würde direkte Wahlempfehlungen für Rot/Grün oder die neos abgeben.

    • socrates

      F.V.
      The Big Bang Theory ist eine US-amerikanische Sitcom von Chuck Lorre und Bill Prady, die seit dem 24. September 2007 auf dem US-Fernsehsender CBS ausgestrahlt wird. Produziert wird die Fernsehserie von Warner Bros.
      Eine Wohngemeinschaft theoretischer Physiker.Jim Parson ist auch so intelligent, daß er Selbstgespräche führen muß. Daran erinnerte mich ihr Ausspruch. Ebenso:
      "Wenn ich ins Café Museum komme, verdoppelt sich dort die ELO Zahl"
      "Wenn ich ins Zimmer komme, vervielfacht sich der IQ im Raum"
      In der theoretischen Physik lernte ich Demut.

    • F.V. (kein Partner)

      Danke für die Aufklärung; ich sehe keine US-Serien und kenne daher diese Sendung samt Leuten nicht.

      Den Spaß erlaubte ich mir einmal in einem Gespräch mit meinem Generaldirektor, als er mit einer dummen Begründung seinen Wortbruch mir gegenüber rechtfertigen wollte, wissend, daß man Wahrheiten nur im Narrenkostüm oder eben als „Spaß“ sagen „darf“. Oder wenn man im Besitz des „Roten Telefons“ ist, den besseren Draht zu den Göttern hat. In dem Fall war´s kein Spaß, sondern der Draht.

      Das mit der Demut ging mir ähnlich, allerdings habe ich immer mehr den Eindruck, daß das Hesse´sche Glasperlenspiel die wahre Situation in den Naturwissenschaften beschreibt. In Anspielung auf Hesse gibt es von Dieter Straub (Prof. f. Gasdynamik und Raketentriebwerke) „Eine Geschichte des Glasperlenspiels“; sehr informativ. Und die schon erwähnten Strahlen des Lichts von Hedda Dänzer-Vanotti sind ein Hammer. Jetzt verstehe ich, warum in früheren Zeiten selbst die weisen/klugen Leute Alchemie und Astrologie auch als Wissenschaft betrieben.

      Ihre heiteren Feststellungen treffen sicher fast immer zu. Ähnliches wurde mir nachgesagt, als ich von IBM zu Siemens ging: in beiden Unternehmen habe sich der durchschnittliche IQ dramatisch verbessert. (Aber das stimmte natürlich nur bezüglich Siemens.)

  12. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)

      Es ist herrlich: der Titel dieser Diskussionsrunde heißt Stenzel und FPÖ.

      Dann meldet sich einer derjenigen, denen der Himmel schon fest zugesagt ist – „Selig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich“ – und nahezu all haben einen triftigen Grund HIER feste zu kommentieren. Bei einer Deutsch-Schularbeit hätte man ein Nichtgenügend mit der Anmerkung „Thema verfehlt“ bekommen, ich habe öfters schon die Vermutung ausgesprochen, daß so große Beteiligung an der Debatte voraussetzt, daß man mitreden kann. Und da in diesem Fall absolut keinerlei Voraussetzungen nötig sind, kommen Kreti und Pleti endlich auch zu Wort. Kompetent, versteht sich. Es fällt nicht auf, wenn zu einem Nichts noch weiteres Nichts dazukommt.

      Aber zurück zu Stenzel und FPÖ. Das war das Menetekel der ÖVP.

      Dieser Wechsel ist mehr als nur ein paar Stimmen im 1. Bezirk, es ist dies die „Rote Karte“ für die ganze ÖVP-Chaostruppe. Und irgendwie ein für den H. „Che“ eine recht unverdiente Hilfe, weil man der Stenzel nicht mit der Faschismuskeule zu Leibe rücken kann, die sonst ja das Mittel der Wahl ist.

      In OÖ, wo der amtierende Religionslehrer Pühringer den „Anstand“ plakatiert, obwohl er ein allgemein bekannter Ehebrecher ist, liegen die Nerven der ÖVP blank. Hier attackierte Pühringer den Haimbuchner mit der Aufforderung sich von Ewiggestrigen, die sich angeblichen unter seine Sympathisanten gemischt hätten, zu distanzieren. Man hatte offenbar im „war room“ der ÖVP-Wahlkampfleitung eine „beweisende“ Foto-Szene arrangiert, wo man einen T-Shirtträger mit Reichsadler und der Aufschrift „1945 Vize-Weltmeister“ zusammen mit einem weiteren T-Shirtträger mit der Aufschrift „FPÖ“ ablichtete. Nun, wenn das keine gestellte Szene war, dann „friß i an Klobesen mit samt´m Stiel“.

      Das Kampfblatt der ÖVP, meine Provinzzeitung OÖN, bringt seit Tagen überhaupt nur noch Betroffenheits-Lyrik über „Flüchtlings“-Schicksale und rührselige Berichte von der Hilfsbereitschaft aller Menschen. Allerdings glaube ich, daß sie damit den meisten Leuten schon arg auf die Nerven geht – und sie damit ganz unabsichtlich der FPÖ die Wähler zutreibt. Jedenfalls war das „große Interview“ mit der sozialistischen Sozial-Landesrättin Jahn eher ein Anzeichen der Resignation: auf die Frage, wenn doch die Wahl in die Hosen ginge, meinte sie, daß weder sie noch der OÖ-Vorsitzende – wie heißt er doch schnell? – Sesselkleber seien. – Ja, so strahlt man Zuversicht aus.

    • Undine

      @F.V.

      "Hier attackierte Pühringer den Haimbuchner mit der Aufforderung sich von Ewiggestrigen, die sich angeblichen unter seine Sympathisanten gemischt hätten, zu distanzieren."

      Einer der Vorgänger Pühringers hatte einen Nazi-Schwiegervater, der unter den anderen Nationalsozialisten verächtlich als "kleiner Hitler" bezeichnet wurde, also ein besonders unangenehmer Eifriger war. Dieser Schwiegervater war zugleich der Vater eines ehemaligen OÖN-Chefredakteurs, der, vermutlich um sich von diesem Makel zu distanzieren, ein besonders heftiger FPÖ-Fresser war.

  13. Torres (kein Partner)

    O.T. aus Aktualitätsgründen: Wahrscheinlich haben viele den gestrigen Auftritt des ungarischen Botschafters in der ZiB2 bei Armin Wolf gesehen. Von letzterem ist man ja einiges gewöhnt, aber gestern hat er sich selbst "übertroffen". Der ungarische Botschafter, ein "Sir" (auch äußerlich), ruhig, logisch, mit geschliffener (deutscher!) Sprache, immer im Rahmen des EU-Rechts; Wolf hektisch, beleidigend, uninformiert, aggressiv - zum Fremdschämen! Fazit (nicht nur von Wolf, auch bei Faymann, Fabius, vielen deutschen Politikern usw.): Ungarn wird kritisiert und vorgeworfen, das EU-Recht einzuhalten. Wer sich ärgern will, kann ja dieses Interview in der TVthek nachsehen.



    • F.V. (kein Partner)

      Das, so kurz nach dem Bürgerschen Sommer-Gequatsche mit dem 8-klassigen Volxschüler war kontrastreich. - Fast ein Kabarett, nur nicht so zum Lachen.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      S.g. F.V., tun´s UHBK nicht Unrecht. Wie man dem internet entnehmen kann, wurde er aus der 7. Klasse des BRG XV relegiert, da er zuviele unentschuldigte Schultage aufgewiesen, also schulgeschwänzt hatte...
      MfG

    • F.V. (kein Partner)

      Ist in der 7. Klasse „relegiert“ m e h r als 8 Klassen „absolviert“? Wer kennt sich da noch aus?

      Oder erinnert mich das an den Bundesheer-Witz beim Morgenappell: „Der vorletzte Mann im zweiten Glied einen Schritt zurück!“ – der rührt sich aber nicht. Der Spieß brüllt: „... einen Schritt zurück!“ – darauf, weil sich der nicht rührt der Soldat daneben: „Herr Offizierstellvertreter, das ist ein Hydrant!“ – „Das ist mir scheißegal, auch Akademiker haben beim Heer Befehlen zu gehorchen!“

    • socrates

      F.V.
      Wenn er die "Rangerausbildung" gemacht hat, jede Klasse 2x, ist das schon möglich.

  14. Tik Tak (kein Partner)

    Der Uschi wünsche ich viel Glück aber ich glaube fast, die hat sich verrechnet.
    Die ÖVP hat sie demontiert, schließlich war sie immer ein wenig zu eigenständig um nicht eigenwillig zu sagen.
    Die FPÖ mag eine rechnerische Hoffnung für sie sein, aber ihre Wähler meinen sie persönlich und nicht die Partei mit der sie antritt.
    Ob das reichen wird, um den ersten Bezirk zu halten würde ich als sehr fraglich einstufen, wird sich aber zeigen.
    Im ersten Bezirk gibt es eine starke Wählergruppe, das sind die Kids und Enkel der ÖVP und SPÖ Bonzen aus dem Bezirk, die fast geschlossen Grün wählen.
    Die haben jetzt ihr bisheriges Feindbild und ihre Wahlmotivation verdoppelt.
    Na ja, bleibt der Adi.



    • Tik Tak (kein Partner)

      Dies wird die Wahl der Qual.

      Mein kurzer Leitfaden für die Wien Wahl:

      SPÖ, "Roland" Häupl, lebt nur noch wegen der guten - privaten - medizinischen Pflege, nicht aber weil die SPÖ etwa kann. Es gibt aktuell keine echte Alternative zum G'spritzten. Sitzen aber sehr tief im Korruptionssumpf der Gde. Wien drinnen und es ist egal, ob die SPÖ die Wahlen gewinnt oder nicht. Der Leitspruch des Wr. Magistatsamtsdirektors lautet: "Es ist mir egal wer unter mir Bürgermeister ist", Und der Typ ist SPÖ durch und durch, wie auch seine gesamte Mannschaft über die nächsten drei Ebenen. Schon allein die wirtschaftlichen Abhängigkeiten der Mitarbeiter von der SPÖ und ihren vielen ausgelagerten Betriebe werden die jede Wahlniederlage bestenfalls zu einem kurzen Interregnum durch einen etwaigen Wahlsieger Strache machen. Das einzig Gute an einem solchen Interregnum wären die vielen Konkurse der ausgelagerten Betriebe die einen Neustart möglich machen würden. Aber ich gehe davon aus, daß die FPÖ eher dort einsteigt als sich sich selbst anstrengt.

      Grüne, die sind seit der letzten Wahl so massiv in den Korruptionssumpf der Stadt verwoben worden, die werden auch nicht von den Töpfen wegzubekommen sein. Sogar dann nicht, wenn die Millionenzahlungen rund um diverse Bauvorhaben auffliegen oder sogar vor Gericht kommen sollten. Die sind der Steigbügelhalter der SPÖ und mit denen auf Gedeih und Verderb verbunden. Die Vassilakou ist nicht mehr als eine austauschbare Marionette, die eigentlichen Kontroller sind dort eine Reihe weiter hinten. Sollte die Vassilakou gehen müssen, hat sie wenigstens ein paar nette Investments in ihrer Familie in Griechenland. Die Grünen sitzen zu tief in den Medien um eine echte Niederlage zu erwarten. Die Grünen wären gerne bürgerlich und intellektuell, sind aber bestenfalls eine schlechte Kopie der KPÖ mit besserer Kleidung, mehr Taschengeld und der damit verbundenen Konsumgeilheit und einige schicken Accessoires. "Unbequem, aber wirkt" zeigt wo die wirklich zu Hause sind, bei der "Gemma Lugner City Oida" Schicht.

      ÖVP, die sind toter als tot und von ein paar Bezirkskaisern wie den Adi Tiller mal abgesehen will die auch keiner mehr. Die einzige, die wirklich eine Chance in Wien hätte, wäre die Stenzel aber die wird bestenfalls dem ersten Bezirk weiter erhalten bleiben, schließlich ist die von der eigenen Partei abgeschossen und lächerlich gemacht worden. Womit auch die Stenzel, immerhin eines der Zugpferde der vergangenen Wahlen für die ÖVP, schon lange am Ende ist. Die ÖVP ist außerdem auch in ein paar der Geschäfte der SPÖ involviert und wird schon allein deshalb nicht gegen die SPÖ antreten können. Da gab es in der Vergangenheit ein paar Bauprojekte, Hauptbahnhof u.a., an denen die ÖVP sehr gut verdient hat und die sie an die SPÖ bindet. Da hat zwar die SPÖ viel mehr verdient aber bei der bestehenden Medienbeherrschung wird der Schaden bei der SPÖ viel geringer ausfallen als bei ÖVP. Außerdem dürfte die ÖVP auch eine sehr unrühmliche Rolle in einem schwelenden "Problemfall" rund um einige Wr. Kinderheime spielen. Die beste Lösung für die ÖVP Wien wäre es gewesen sich aufzulösen und zwar gleich nachdem sie sich damals den Busek in den Pelz gesetzt hat. Ein Kommunist kann kein Bürgerlicher sein, auch dann nicht wenn seine Anzüge vom Knize sind und er von bunten Vögeln, der meinte damals seine liebste Freizeitbeschäftigung und keine Ornithologie, schwadroniert.

      FPÖ, der Strache war zuletzt lustig als wir seine Vespa ein paar Mal in den Donnerbrunnen geworfen haben, das war so in den frühen 1980er Jahren, weil er uns mit seiner proletoiden Peinlichkeit schon damals auf den Nerv gegangen ist. Seither hat er nichts dazulernt. Wäre es doch bei einem ehrlichen Job geblieben, aber der wollte immer "Kalif anstelle des Kalifen" sein. Mehr kann er nicht und mehr wird er auch im Fall eines Wahlsiegen nicht werden. Seine Mannschaft duldet ihn nur weil er eine Art Blitzableiter ist. Alleine seine Werbeauftritte mit dem Gudenus, da dachte ich zuerst das sei eine Gleitmittelwerbung, sprechen Bände. Die FPÖ agiert in Wien nach dem Motto "Hurra wir gehen in ein Minenfeld, Heinzi geh Du voran". Und genau das ist es auch. Die haben keine Mannschaft und keine Verankerung in der Stadt. Die paar FP Gewerkschafter sind kaltgestellt und sonst ist da nichts. Sacharbeit gibt es keine. Die wissen sogar, daß sie bei einem Wahlsieg mit einer absoluten Mehrheit nur eine Legislaturperiode haben um sich einfach nur die Taschen vollzustopfen.

      NEOS, ned wirklich, das sind in Wien nur ein paar versprengte Linke mit bürgerlichen Anstrich, finanziert durch einen Deal zwischen der SPÖ und dem Haselsteiner mit dem Ziel, (c) Kreisky, die Bürgerlichen zu spalten. Das hätte sich die SPÖ sogar sparen können, Bürgerliche gibt es in Wien nur als kleines Unterhaltungsprogramm im Zoo, in der Nische neben dem, von Faymann adoptierten, Gürteltieren.

      Team Stronach, keine Mannschaft, kein Budget, kein Interesse.

      Sonstige, völlig egal, mit einer Ausnahme:

      Die türkisch/muslimische Migrantentruppe/Wahlplattform. Die ist ein Testfall für eine zukünftige islamische Wohlfahrtspartei, egal unter welchem Namen. "Hezb Allah Austria", die Partei Gottes in Österreich" wäre zu haben. Die werden über Umwege von drei Seiten her finanziert, von der Austro Arabischen Handelskammer, von einer Gruppe Muslime aus Baden, die seit Jahren an der Gründung einer solchen Partei arbeiten und über Spenden aus sunnitischen Ländern, die endlich einen politischen Fuß in jenem Land in Oropba haben wollen, in dem sie zuletzt 1683 militärisch gescheitert sind. Egal wie die Wahl ausgeht, das ist ein Testlauf für einen möglichen Antritt bei den nächsten Bundeswahlen. Ahh ja, etwas gutes haben die schon, die könnten der SPÖ Stimmen kosten.

      Womit mein Wunsch für Wien die Rücknahme des Trennungsgesetzes für Wien und Niederösterreich, vom 10. November 1920, und eine völlig Auflösung und Neugründung aller bestehenden politischen Einrichtungen dieser Bundesländer wäre, mit einem gleichzeitigen Verbot der Weiterbeschäftigung der aktuellen Akteure.
      Verbunden mit einer Konkurseröffnung über das neue Bundesland und einem tatsächlichen Neuanfang durch eine wesentlich verkleinerte Technokratenregierung von der man auch vollständige Lebensläufe und tatsächliche Qualifikationen kennt.
      Wien, wie auch Niederösterreich, hatten ihre Zukunft und sind an den Politikern gescheitert.
      Und weil das Stimmvieh nicht in der Lage ist, für eine halbwegs gesicherte Zukunft zu wählen, ist es an der Zeit einen umfassenden Sanierungsprozeß einzuleiten.

      Oder, um Churchill zu zitieren: "Die Demokratie ist die schlechteste Regierungsform die es gibt aber ich kenne keine bessere".
      Vielleicht, nachdem Griechenland das Sehnsuchtsland vieler Poltiker und Intellektuellen ist, sollte man es mit dem griechischen Modell versuchen, das der Tyrannis der Peisistratiden, in dem vor allem jene Wahlrecht, Macht und Ämter bekamen, welche zuvor auch entsprechende Steuerleistungen erbracht haben.

      Oder doch eine Meritokratie, damit wäre Wien tatsächlich sanierbar und die aktuellen Akteure weg vom Fenster.

      Aber das wird wohl ein Wunschtraum bleiben.

    • F.V. (kein Partner)

      Sehr erfrischend eine klare UND zutreffende Lageanalyse zu lesen.

      Sie sind offenbar näher am Ball, denn ihre Insider-Einsichten sind immer sehr erstaunlich. Und da ohne Clausewitz kein Krieg zu gewinnen ist, also die Lageanalyse zuerst erstellt UND richtig sein muß, sind die Chancen auf Änderung - egal wie die Wahlen ausgehen - leider bei NULL.

    • Zraxl (kein Partner)

      Dem Großteil Ihrer Bestandsaufnahme stimme ich durchauchs zu, bis auf ein paar kleine Punkte:

      - Ich sehe nicht, in welcher Weise Herr Dr. Häupl besser für das Amt des Wiener Bürgermeisters qualifiziert sein soll, als ein x-beliebiger Bezirksrat einer x-beliebigen Partei. Die budgetpolitische, stadtplanerische, verwaltungstechnische, oder irgendeine sonstige Kompetenz, kann sich ja wohl nicht verschlechtern.

      - Ihrer Ansicht stimme ich vollkommen zu, dass eine FPÖ Regierung und ein FPÖ Bürgermeister nur sehr begrenzte Wirkungsmöglichkeiten hätte und somit sehr viele Wähler wegen deren zu hoher Erwartungen bitterlich enttäuschen würde. Dennoch: Wenn wenigstens ein paar Nichtsozialisten in unkündbarer Stellung in den Wiener Verwaltungsapparat eingeschleust werden könnten, wäre das jedenfalls ein mächtiger und dauerhafter Gewinn für die Demokratie im Land.

      - Gepflegtes und nichtproletoides Auftreten eines Politikers ist unbestritten wichtig. Im Zweifel ist mir aber ein fahriger und schwitzender Dr. Taus tausendmal lieber als ein weltgewandter und an Eleganz kaum zu überbietender Dr. Kreisky (in Erinnerung an eine sehr merkwürdige Fernsehdiskussion).

      - Wenn wir denn eine Demokratie hätten ...

    • Tik Tak (kein Partner)

      OK, da war ich etwas ungenau.

      Personell und fachlich kenne ich jede Menge Personen die dem Häupl vorzuziehen wären.
      Dazu brauche ich nur aus dem Fenster zu sehen.
      Allein der Mann, der gestern meinen Rasen gemäht hat, der ist schuldenfrei und versucht sich einfach nur ein Leben zu erarbeiten, wäre besser geeignet weil der auch noch ehrlich ist.
      Aber die SPÖ ist, nach 70 Jahren zu tief in Wien verankert, als dass es eine leichte Sache wäre den Häupl und seine "la familia" zu ersetzen.

      Allein, daß die sich komplett selbst prüfen ist ein echtes Problem.
      Wenn die interne Revision der der Magistratsdirektion der Gde. Wien als Gutachter bei einem Amtsmißbrauchsverfahren gegen Mitarbeiter eines Magistratsamtes vor einem Strafgericht ein Gutachten mit den Worten "Servus liebe XXX" zur Richterin und einem Bussi links und rechts für Staatsanwältin und die Angeklagten beginnt, dann versteht man, wie tief der Sumpf in Wien geworden ist.

      Fachlich ist aber kein Problem den Häupl zu ersetzen.

      Und ja, wenn nur ein paar rote Parteibuchträger abgelöst würden, würde das schon eine Verbesserung sein, aber die haben sich seit Jahrzehnten gegenseitig abgesichert und stehen nicht zur Wahl.

      Ja, mir wäre der Josef auch lieber als ein Kreisky, wenn er gerade nicht beim Schübl-Auer in der Ecke sitzt und über die Welt nachdenkt.
      Aber warum sollte sich so einer den Job antun?
      Die sind nicht halb so masochistisch veranlangt wie der Job notwendig machen würde und sie verdienen viel zu gut um sich das anzutun.

      Und ja, es schmerzt bisweilen, wenn man die Akteure auf allen Seiten zu gut und zu persönlich kennt.
      Da ist manchmal der Spaziergang zurück ins Büro nach so einem Treffen eine echte Erleichterung, denn da muß ich mich nur mit Wirtschaft, Geld, Verträgen, der politischen Lage in den Ländern meiner Geschäftspartner und ein wenig kulturellen Eigenheiten wie z.B. der der Sharia auseinandersetzen.
      Da ist mir jede Dienstreise in einem gepanzerten Fahrzeug in Afrika sympathischer als noch eine Viertelstunde im Fabio's oder im Pfudl mit der Wr. Mafia :-)

  15. Tik Tak (kein Partner)

    " ... durchaus talentierten – Markus Figl ..."

    Aha, so also nennt man einen von der Paddei ein Leben lang umsorgten Promienkel.
    Was kann er denn?
    Er hat ein wenig Juristerei studiert und ein wenig Politikwissenschaften, ahem, das sind Studien ohne Aufwand, und dann hat er in einer parteinahen Kanzlei gearbeitet.
    Er betreibt eine "Firma" die ohne die Paddei nicht existieren würde und deren Website peinlich unprofessionell ist, sie hat so gut wie keine Aktivitäten und völlig veraltete Inhalte.
    Bei denen ist der Spindlegger sogar noch Außenminister und Vizekanzler.

    Ahh, bevor ich es vergesse, die Paddei ist die ÖVP, um es nicht zu verwechseln.

    ÖVP, Zukunft? Ahh ja, ÖVP, na dann...



  16. bécsi megfigyelö

    Bei vielen - auch scheinbar intelligenten - Bürgern scheint der Ansturm der Flüchtlinge einen regelrechten Hype auszulösen, vergleichbar nur mit der Zeit, als Conchita Wurst den Eurovision Song Contest gewann. Die Frage ist nur: Was passiert, wenn der Zufluss der Flüchtlinge versiegt? Wie werden die Leute ihr Suchtproblem in den Griff bekommen?
    .



    • Erich Bauer

      „Es ist einfach, auffallend mitfühlend zu sein, wenn andere dazu gezwungen sind, dafür die Kosten zu tragen.“ (Murray Rothbard)

    • Erich Bauer

      Viele EU-Staaten erlauben Syrern wegen des Bürgerkriegs in deren Heimat die Einreise. Das hat nach Erkenntnissen der EU-Grenzschutzagentur Frontex zu einem schwunghaften Handel mit gefälschten syrischen Pässen geführt. Diese würden besonders in der Türkei verkauft, sagte Frontex-Chef Fabrice Leggeri dem Radiosender Europe 1.

      Die Rolle der Türkei als "verhülltes Kalifat" und was sie damit bezweckt ist ganz sicher "sunnitisch"...

  17. Erich Bauer

    MAN MUSS SICH FÜR DIE ÖVP NICHT SCHÄMEN.
    MAN MUSS SIE NUR DURCHSCHAUEN.

    Ich bin immer wieder erschüttert über die "geistigen"(?) Helfer, im Dienste krimineller Psychopathen. Da werden seit Jahren schon von westlichen "Menschenrechtlern" Todesschwadronen weltweit eingesetzt. Finanziert, bewaffnet, trainiert, um Mordbrennerei, Chaos und Völkervernichtung zu betreiben... Es genügt ihnen nicht, wenn sich die Kriegsflüchtlinge in die nächstbesten, halbwegs "sicheren" Landstriche zurückziehen! Der UNO werden die Mittel entzogen, die UNO DARF die Versorgung der mit dem Leben bedrohten "Massakerstatisten" – vor Ort - gar nicht mehr durchführen! Wie sonst soll man diese Umstände verstehen? Man kann auch den berechtigten Eindruck gewinnen, dass Christen und sonstige „Ungläubige“ (Schiiten, Alewiten, etc.) in einer neuen „Weltordnung“ nichts mehr zu suchen haben.

    Aber nicht nur das... die psychopathischen Hintermänner der Todesschwadronen setzen „Flüchtlinge“ über tausende Kilometer hinweg „in Bewegung“. Man geht dabei – für jeden ersichtlich - sehr „selektiv“ vor. Man muss sich nur die Bilder bzw. Filmaufnahmen der Mainstream-„Anstalten“ vor Augen führen. In der „Totale“ sieht man, dass sich die „Flüchtlinge“ zu 90 Prozent aus jungen, „kampffähigen“ und wahrscheinlich auch „kampferprobten“ Muslimen (Sunniten) zusammensetzen, bei denen schon ein RotKreuz-Care-Paket zu Dschihad-Szenen führt. HIERORTS! Der ORF zeigt dann oft ganz schnell Frau mit Kind. Mir kommt das vor wie „Komparserie“.

    Wenn dann jemand die Zusammenhänge und den daraus folgenden, offensichtlich planmäßigen Irrsinn anspricht – ich spreche jetzt nur von Hierzulanden – kriecht sogar die Besatzung des Trojanischen (ÖVP)Esels aus dessen Bauch. Die wahrhaftigen Menschenrechts-Verbieger! Sie „verwenden“ das „Menschenrecht“ zur Durchsetzung von Chaos, Destabilisierung, Bürgerkrieg (wobei diese sunnitischen, wahabitischen Sunniten eh keine Bürger sind). Sie kriechen aus dem Eselsbauch, stellen sich hin, beschimpfen die gewöhnlichen Bürger und Zahler, „schämen“ sich für diese, erklären sie zu SCHULDIGEN… was für Heuchler und Pharisäer! Es ist einfach nur abscheulich und ekelerregend!

    Ein Frage zum Abschluss: Welcher Trojaner hat – vergeblich – empfohlen, dieses griechische Holzpferd anzuzünden?

    Eine Filmempfehlung: Solche Menschen unterstütze ich.
    https://www.youtube.com/watch?v=YUpHnHxheIw
    Ukrainian Agony Der verschwiegene Krieg Teaser 2015



    • Erich Bauer

      Nun... eigentlich war es nicht in meinem Sinne die Diskussion so kalt "abzustechen"... falls das überhaupt der Fall war.

      Was sagt das Metapher mit dem "Trojanischen Esel"? Es sagt nicht mehr und nicht weniger, als dass die Bürger, die richtigen Bürger, mit der Rot/Grün-"Armee" leicht fertig werden könnten - so wie die Bürger von Troja mit der griechischen Armee es wurden. Dass aber die Besatzung der Schwarzen im "Eselbauch", die den Bürgern, den richtigen Bürgern, seit Jahr und Tag immer wieder in den Rücken fällt, die weitaus gefährlichere List der des Gegners ist...

      Die Bürger, die richtigen Bürger, sollten das bedenken... und nie vergessen. Die "Schwarzen" - bereitgestellt im Eselsbauch - hatten viel zu lange ihre Chance. Sie haben ihre Chancen vertan...

  18. Politicus1

    nicht uninteressant ist der WIEN-WAHLTEST 2015 auf:
    http://www.wahlkabine.at/

    Nach dem Ergebnis der Testfragen kann man auch die jeweiligen Standpunkte der Parteien zu den einzelnen Fragen sehen.
    Erschreckend, wie die NEOS mit ihrem Programm den GrünInnen WählerInnen abspenstigmachen wollen.



    • caruso

      Nun dann:

      FPÖ: +361
      ÖVP: +226
      NEOS: -80
      Grüne: -195
      SPÖ: -221
      ANDAS: -259

    • Politicus1

      Caruso:
      warum überrascht mich das nicht ...

      das sollte einem doch wirklich der Hausverstand sagen ...

      Ich würde fast vermuten, dass Sie bei diesem Ergebnis nicht abgeneigt wären die neue Frau Stenzel zu wählen - oder?

    • caruso

      Politicus1:
      Ich wollte damit eigentlich zum Audruck bringen, dass ich davon überrascht war, dass die a priori Entscheidung des Hausverstandes durch die Beantwortung der einzelnen Fragen argumentativ derart bestätigt worden ist.

      Anders gesagt, ich hätte diesen "Wahltest" nicht gebraucht, war aber überrascht, dass dieses explizite Ergebnis derart mit dem bereits zuvor vorhandenen - die Gründe dafür sind ja hier schon von vielen detailliert erörtert worden - impliziten Ergebnis korreliert.

  19. Politicus1

    ORF Wien betreibt Meinungsmache a la Nordkorea!
    In der 19:00 Uhr Sendung wurden Leute auf der Straße zu Stenzel befragt.
    "Mit Bedauern" wurde den Zusehern mitgeteilt, dass die Reporter NIEMAND gefunden haben, der ein positives Wort über Frau Stenzel sagen wollte .
    KOTZ!

    Ach wär' das schön, wenn die alle am 12.10. stempeln gehen ...



    • Torres (kein Partner)

      Das überrascht Sie doch hoffentlich nicht. Der ORF zeigt ja auch seit Wochen ständig Leute, die "Flüchtlinge" bei sich aufnehmen, die ihnen Essen, Kleidung usw. bringen, die Demos für sie organisieren, die freudig mitteilen, wie positiv und bereichernd sie für uns sind usw. Damit will der ORF ja suggerieren, dass alle (oder zumindest der Großteil der) Österreicher dieser Auffassung sind und dass jeder, der anderer Meinung ist, einer völlig falsch liegenden erbärmlichen, rassistischen und fremdenfeindlichen Minderheit angehört, die ohnehin bald verschwinden wird.

  20. Rau

    Frage: Welche Möglichkeiten hat die Bevölkerung Neuwahlen zu erzwingen. Ich fürchte 2017 ist alles zu spät!



    • Rau
    • Cotopaxi

      Fragen Sie den BM Kurz, der wollte uns doch ein Demokratiepaket vorstellen, oder? ;-)

    • Anonymer Feigling

      >> Frage: Welche Möglichkeiten hat die Bevölkerung Neuwahlen zu erzwingen.

      Steuerboykott, der nur beendet wird, wenn das Parlament Folgendes beschließt:
      - Alle ca. 2 Monate Volksabstimmung über diverse Themen (wie in der Schweiz)
      - verpflichtende Volksabstimmung bei 50000 Unterschriften
      - gewichtetes Wahlrecht: größeres Stimmgewicht bei mehr Leistungen an den Staat

    • riri

      Neuwahlen können wir nicht erzwingen, aber 2016 können wir einen Bundespräsidenten wählen, der ausschließlich die Interessen Österreichs und seiner Bevölkerung vertritt. Zwangsläufig muss er dann diese unfähige Regierung auflösen.

  21. Ingrid Bittner

    Wie groß die Angst vor einem guten Wahlausgang der FPÖ ist (was in Wien ja mit dem Stenzl-Coup ja noch sicherer scheint) zeigt folgender Artikel in besonderem Maß:
    Empörung über Wahlkampf-Auto der Freiheitlichen | Nachrichten.at
    http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/Empoerung-ueber-Wahlkampf-Auto-der-Freiheitlichen;art66,1957315,E

    Ich bin ja nur "Wahlbeobachterin" in OÖ - stelle fest, dass man keine gröberen Skandale finden kann, also muss ein ausgemustertes Militärfahrzeug, nun in Privatbesitz eines Linzer Mandatars, nämlich der Sanitäts"Pinzgauer" herhalten.

    Es ist zum "Fremdschämen" wofür sich eine ehemals seriöse, konservative Zeitung hergibt. Objektive Berichterstattung ist das in meinen Augen wahrlich nicht.



    • Pennpatrik

      Sie verstehen das nicht.
      Es ist ja so, dass es grundsätzlich ein Verbrechen ist, gegen die sozialistische Partei anzutreten. Die "Gesellschaft des realen Sozialismus" ist ja in sich schon demokratisch da die Menschen dort durch "Räte" vertreten werden (z.B. der außenpolitische Rat, der Rat der Finanzminister, der europäische Rat). Die Exekutive machen dann die Komissare. Die führen das aus, was die Räte beschlossen haben. Es handelt sich bei einer Gesellschaft des realen Sozialismus, auch eine Gesellschaft des demokratischen Sozialismus um eine Räterepublik.
      Rat bedeutet im Russichen übrigens: Sowjet.

      Damit ist das Ziel eine Gesellschaft des demokratischen Sozialismus, in dem die Räte vom Volk gewählt werden. Kreisky nannte das die "Durchflutung aller Bereiche des Lebens mit Demokratie".
      Alle bedeutet die Gesamtheit von Etwas. Also auch das Ehebett, das Schlafzimmer, die Familie, die eigenen Kinder und nicht nur den Gemeinderat, Landtag oder das Parlament. Womit wohl auch klar ist, warum die Sozialisten in den Anus jedes Bürgers kriechen und meinen, dazu ein Recht zu haben.

      Entschuldigung: Ich bin etwas abgeschweift. Also: weil in einer Gesellschaft des demokratischen Sozialismus ALLES mit Demokratie durchflutet ist (Kreisky), sind andere Ideologien für die Demokratie störend und müssen daher zurücktreten, die Beschlüsse des Rates übernehmen oder - noch besser - verboten werden.

      Wenn uns dieses Denken klar ist, wobei das Problem ist, dass es wie Ironie aussieht, aber durchaus ernst gemeint ist, wenn uns dieses Denken also klar ist, erklärt das zumindest das Meiste der kranken Handlungen, die Linken fordern und tun.

    • simplicissimus

      Pennpatrick ************!

  22. Brigitte Imb

    OT - Faymann sorgt aufgrund seines Intelligenzmagels für diplomatische Spannungen mit Ungarn.

    Diese Kritik muß man sich auf der Zunge zergehen lassen........! Sowas von passend, BRAVO.

    "Er ( der ungarische Außenminister) erwarte sich vom Regierungschef eines Nachbarlandes, erst dann Kommentare abzugeben, wenn dieser die Fakten vollständig verstanden habe und nicht, Unwahrheiten zu verbreiten, zitierte die ungarische Agentur MTI Szijjarto. "

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4811119/Ungarn-bestellt-osterreichischen-Botschafter-ein-?_vl_backlink=/home/index.do



    • Pennpatrik

      Die Chaostruppe Mitterlehner/Feymann ist derzeit eine intelligenzbefreite Zone. In ihrer Panik, durch den Wähler das eigene Versagen plastisch vor Augen geführt zu bekommen, sind ihre Handlungen und Aussagen nicht mehr ernst zu nehmen.
      Wenn ich mir das so richtig überlege: Waren sie vorher auch nicht.

    • caruso

      Die "Luschen" vom Standard haben den wesentlichen Satz in ihrer wie immer subjektiv objektiven Berichterstattung gleich weggelassen. Dort heißt es ganz unauffällig:

      Ungarns Außenminister Péter Szijjártó erklärte, Faymanns Aussagen könnten zu "gefährlichen Spannungen" führen.

      http://derstandard.at/2000021593506/EU-Krisentreffen-mit-Ungarn-und-Oesterreich-zu-Fluechtlingen

  23. Bob

    Hurra der Wertkonservative ist wieder da. Ich persönlich begrüße das, er ist ein gewisses Gegengewicht auch wenn mich seine Einstellung an Worte wie "meine Ehre heißt Treue" erinnert.
    Wie kann man denn nur der Ideologie einer Partei anhängen, viel wichtiger sind doch die Personen die diese Werte schon lang nicht mehr vertreten.



    • Florin

      Es war unbedingt notwendig, daß Sie auch noch zündeln!

    • Wertkonservativer

      @ Bob:

      in meinem Beitrag habe ich die ÖVP mit keinem Wort erwähnt!
      Es gibt in unserem Lande Hunderttausende ÖVP-Anhänger!
      Ihr tut ja gerade so, als ob ich der einzige ÖVP-Sturkopf wäre!
      Lächerlich, das Ganze!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi

      @ Wertkonservativer

      Sind Sie jetzt da, oder sind Sie schon wieder weg?

      Das ganze Theater nimmt schön langsam bedenkliche Formen an.

    • Wertkonservativer

      @ Cotopaxi:

      ja, ich bin nun wirklich weg; wollte nur dem @ Bob noch einmal widersprechen, weil er mich im Rahmen dieser Diskussion mit der ÖVP ärgern wollte.
      Im übrigen ist sein letzter Satz schon ein wenig eigenartig: Millionen Menschen in aller Welt hängen den Ideen verschiedenster Parteien an: was ist da so Besonderes dran?
      Ihr Freiheitlichen-Anhänger hängt ja auch Eurem H.C. an, und wie auch noch!
      Da wird es ja - bittschön - noch gestattet sein, auch der Volkspartei anhängen zu dürfen.

      So, das war jetzt aber wirklich mein letztes Statement im "Tagebuch"!

      Wenn Sie, @ Cotopaxi, ab morgen, 3.9.2015, auch nur eine weitere Zeile von mir im Tagebuch vorfinden, verpflichte ich mich, Ihnen (wer auch immer Sie wirklich sind), fünf Flaschen eines guten Brunello-Jahrganges zu übermitteln!
      Meine Adresse ist im Telefonbuch N.Ö. jederzeit zu eruieren!

      Das verspreche ich, so wahr ich weiterhin ein Wertkonservativer bin !!!!

      Und nun: Adieu!!!

      mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer

      Ich kenne den Brunello. Es ist ein Gesöff, ähnlich dem MoSSel-Weibertrunk. Ich ziehe den Grünen Veltliner aus dem Weinviertel, dem Wagram oder aus der Wachau vor...

      Adieu...

    • Cotopaxi

      @ Wertkonservativer

      Vor kurzem habe ich folgende Zeilen aus einem Brief Goethes entdeckt, die auch unsere Zeit gut beschreiben:

      "...indem wir die Irrtümer unsrer Vorfahren einsehen lernen, so hat die Zeit schon wieder neue Irrtümer erzeugt, die uns unbemerkt umstricken..."

      Welche die Irrtümer unsere Vorfahren waren, aus denen wir zu lernen haben, dürfte hier im Blog unbestritten sein.
      Die neuen Irrtümer haben mittlerweile immer mehr Menschen erkannt, die dies auch in diesem verdienstvollen Blog seit Jahren formulieren.
      Nur die Systemparteien und deren parteipolitischen Anhängsel und die Kirchen merken nichts von den todbringenden Veränderungen, die uns langsam umranken.

      Von Ihrem Versprechen entbinde ich Sie schon heute. ;-)

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      Man kann nur mehr den Kopf schütteln. So sehr fundierter Widerspruch zu erspriesslichen Diskussionen - und Ergebnissen! - führen kann, so doch nicht mit dieser traurigen Gestalt und seiner ebenso traurigen ÖVP!
      Der Mann und seine ÖVP sind nicht "wertkonservativ", nein, sie sind schlicht und einfach krank. Wie soll man diesen Umstand anders qualifizieren, wenn er und seine Partei in ihrer (nicht unserer) Welt leben, alle unmenschlich schelten, die nicht ihrer Meinung sind, die sich rasend verändernde Umwelt nicht sinnerfassend zur Kenntnis nehmen und lediglich phrasendreschend der Realität hinterherhinken?
      Wir erleben gerade, wie sich ein einst souveränes Land seiner Souveränität freiwill

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      Wir erleben gerade, wie sich ein einst souveränes Land seiner Souveränität freiwillig begibt, seine Grenzen nicht mehr schützen will und die Bevölkerung einer diffusen sozialen Zukunft ausliefert.
      Wer es, wie der allzeit nervtötende "Wertkonservative" und dessen ÖVP noch nicht bemerkt hat: Nicht nur an unseren Grenzen herrscht Chaos, auch in den Köpfen unserer "Regierenden", insbesondere jenen der ÖVP, herrscht schlicht Unvermögen, die Probleme zu lösen!

  24. Wertkonservativer

    o.t.
    An sich bereits seit Wochen im "Tagebuch" ausgesteuert, nütze ich ein mir noch gewährtes letztes Schlupfloch zu folgendem Statement:

    Ich schäme mich für die vielen Menschenrechts-"Verbieger" und -Infragesteller hier im Blog, und auch anderswo!!!

    Der allgemeine Grundtenor in der Asylfrage ist kein Ruhmesblatt für das "Tagebuch"!

    Nochmals: ich schäme mich wirklich!!!

    Das musste noch einmal raus!
    Auf Nimmerwiedersehen und - Hören!

    (mail to: gerhard@michler.at)



    • Sozialrat
    • Erich Bauer

      Sehr bedauerlich diese pauschale Abschlussbeschimpfung. Aber wenn man sich danach besser fühlt...

    • Cotopaxi

      @ Wertkonservativer

      Wie viele der lieben Moslemflüchtlinge haben Sie schon bei sich untergebracht?

    • Bob

      Irgendwie erinnern Sie mich an einen Geisterfahrer der im Radio hört " Achtung es kommt Ihnen ein Geisterfahrer entgegen" und der Geisterfahrer sagt "was heißt einer, alle".

    • Bob

      Ich schäme mich für unsere Politiker, die nicht in der Lage sind Wirtschaftsflüchlinge von echten Asylanten in kurzer Zeit zu trennen.
      Ich schäme mich für die egoistischen Wirtschaftsflüchlinge die den echten Asylanten den Platz wegnehmen.

    • Gerhard Pascher

      Tatsache ist, dass die europischen Regierungen sowie "die Oberen" in Brüssel bezüglich der Flüchtlinge (wie auch beim griechischen Finanzdesaster) bisher völlig versagt haben.
      Ich erinnere an 1945 (Sudetendeutsche, Siebenbürger u.a.), 1956 (Ungarn) sowie 1969 (CSSR), wo man Heimatvertriebene und durch Unruhen bedrängten Personen geholfen hatte. Ebenso sollte es auch mit den Kriegsflüchtlingen aus Syrien, Jemen usw. sein. Diesen eine befristete Aufenthaltserlaubnis in der ganzen EU zu gewähren, ist die einzig vernünftige Lösung. 500 Millionne "gesättigte Europäer" müsssen doch in der Lage sein, eine Million an Kriegsflüchtlingen zu helfen. Oder doch nicht? Gleichzeitig sind mit militärischen Eingriffen des Westens die dortigen Kriege zu beenden und damit ist die temporär ausgestellte Aufenthaltserlaubnis wieder erloschen. Wenn man es nicht (wie bisher) halbherzig macht, dann kann AlKaida, IS und andere Extremisten zerstört werden.

      Syrien ist ein typisches Beispiel, wo ursprünglich Gegner den Diktator Assad bekämpften und er - trotz Unterstützung durch Putin - nur mehr über einen kleinen Teil des Landes verfügt. Leider haben sich da nun verschiedene Gruppen im Rest des Landes breit gemacht, welche sich sogar gegenseitig bekämpfen. Auch da hat der Westen aus Eigennutz nur halbherzig reagiert und ist dort neben Afghanistan, Irak, Libyen usw. für das entstande Chaos mitverantwortlich. Unverständlich sind auch die Reaktionen vom Iran und den Ölstaaten am persischen Golf, welche doch ihren mohamamedanischen Glaubensbrüdern helfen sollten. Tun sie aber ebenfalls nur halbherzig und tatsächlich schlagen sie sich sogar die Untergruppen von Schiiten und Suniten gegenseitig die Köpfe ein.

      Anders ist mit allen jenen sog. "Flüchtlingen" umzugehen, welche nur am Wohlstand und den übertriebenen Sozialleistungen mancher europäischer Staaten interessiert sind. Dazu ist Hilfe vor Ort angesagt, damit diese Leute sich in ihrer Heimat eine gesicherte Zukunft schaffen können.
      Alles andere ist sinnloses Geschwafel, so auch der ständige Hinweis auf die Dublin- und Schengenvereinbarungen, auch wenn diese "EU-konform" klingen.

    • simplicissimus

      Werter Wertkonservativer, gibt es eigentlich auch MENSCHENPFLICHTEN?
      Was soll das dauernde einseitige Geplapper von den MenschenRECHTEN?

      Jedes Ding hat zwei Seiten, und Du hast Dich offensichtlich auf die Seite geschlagen, die permanent auf der Butterseite (Rechte) stehen will, aber von der mühsamen Seite PFLICHTEN nichts hören will.

    • Ingrid Bittner

      Natürlich schäme ich mich auch, ich schäme mich für alle, die uns so falsch informieren. Dauernd heisst es die Kriegsflüchtlinge aus Syrien etc.#
      Gerade habe ich im deutschen Fernsehen gehört: 45 % der Flüchtlinge stammen vom Balkan - also eindeutig Wirtschaftsflüchtlinge. Bei uns wird es prozentuell nicht anders sein.
      Natürlich schäme ich mich für all diese Länder, aus denen die Menschen flüchten, um anderswo ein besseres Leben zu finden.
      Ich schäme mich auch für mich selber, wenn mir manchmal so die Gedanken kommen, wie : wir können ja als kleines Österreich nicht ganz Afrika retten, natürlich schäme ich mich für mich selber, wenn ich so lese, es wurde eingebrochen, es wurde gestohlen oder geraubt, es wurden Frauen belästigt und ich denke, ah schon wieder so ein Ausländer, weil im Text nicht steht, woher der Täter kommt
      und natürlich schäme ich mich für mich selber, wenn ich nicht ein freistehendes Zimmer meiner Wohnung sofort einem Flüchtling zur Verfügung stelle,
      natürlich schäme ich für mich selber, wenn mich beim Einkaufen gifte, weil schon wieder derselbe junge Mann dasteht und mich um Geld anbettelt, obwohl ich ihm gestern erst gegeben habe,
      natürlich schäme ich mich für mich selber, wenn ich denke und sage, eh klar, dass verschiedene Veranstaltungen einen Besucherrückgang haben, weil sich die älteren Damen, die ja in großer Zahl z. B. zu klassischen Konzerten gehen, abends nicht mehr aus dem Haus trauen
      natürlich schäme ich mich für mich selber, wenn ich mir beim Einschalten des Radios oder Fernsehers denke und was ist schon wieder das Thema, natürlich die Flüchtlinge,
      natürlich schäme ich mich für mich selber, wenn ich den Postkasten ausräume und schon wieder die Bettelbriefe drin sind und denke, jetzt reicht's aber wirklich schön langsam
      natürlich schäme ich mich für mich selber, wenn ich mit großem Bedauern einer Frau mit Beinprothese zuhöre und sie mir erzählt, sie bekäme nur die Billigstaus-führung, aber für die Zuzügler ist alles da, und dabei denke klar, recht hat sie,
      natürlich schäme ich mich für mich selber, wenn ich wo lese, dass es wieder TBC gibt und der erste Gedanke ist, das mussten sie uns auch wieder bringen (die Flüchtlinge können natürlich nichts dafür, wenn sie krank sind, klar, aber)
      undundund
      Aber mit dem Schämen kommen wir nicht weiter, wir alle wissen, wie tragisch der Ereignisse rund um uns sind und wir alle wissen, dass man helfen muss - aber wir alle wissen auch, dass es uns wirklich nicht möglich ist, alle Probleme der Welt auf unsere Schultern zu laden.

    • Erich Bauer

      Hm, was soll man dazu sagen? Ich habe da eine Theorie, eine private Sozialstudie, keineswegs so absolut gesichert, über eingefleischte ÖVPler...

      Diese - aber wirklich - eingefleischten ÖVPler sind insgeheim Trojanische Pferde... NEIN, besser Trojanische Esel. Denn, sie sind nicht richtig schlau... so wie z.B. die SPÖler. Und auch nicht so verkommen wie die GRÜNEN. Aber... wenn sie glauben, dass die Zeit gekommen ist, dann fallen diese ÖVP-"Bürger" über die wirklichen Bürger her.

      Wenn dann die wirklichen Bürger verdattert dastehen und nicht wissen, wie Ihnen geschieht, da dieser Angriff ja aus den vermeintlich "eigenen Reihen" passiert, verkriechen sich diese eingefleischten ÖVPler sofort wieder in ihren Trojanischen Esel...

      Und das wirkliche Bürgervolk hat bis jetzt immer geglaubt es spinnt, schüttelte sich durch und vergaß diesen Handstreich - weil es das einfach nicht glauben konnte, für möglich hielt...

    • Erich Bauer

      @ Ingrid Bittner,

      Sie sind nicht SCHULDIG! Ich weiß nicht, warum sich Frauen immer SCHULDIG fühlen müssen, oft sogar wenn sie verprügelt werden! Ist es ein SCHULDKOMPLEX-GEN?

    • Ingrid Bittner

      @Erich Bauer: ich fühle mich NICHT schuldig, ich schäme mich für manche Gedanken und manchmal "fremdschäme" ich mich, für manche Gedanken oder Texte anderer, aber SCHULDIG fühle ich mich absolut nichts.
      N icht bei allem und überall lässt sich die Schuldfrage klären, daher kann ich auch gar nicht schuldig sein, ausser an meinen schlechten Gedanken, aber die kommen einfach und dafür schäme ich mich (gelegentlich, auch nicht immer)

    • Erich Bauer

      Wenn man sich für Gedanken schämt, dann könnten vielleicht die GRÜNEN helfen... Vielleicht haben die bald eine SCHLECHTE-GEDANKEN-BEAUFTRAGTE. Bei Gruppensitzungen könnten diese vielleicht vertrieben werden. Wenn das nicht hilft... ja dann kann ganz sicher die Pharmazie helfen. Oder ein schwarzer Afghane...

    • Rau

      Schämen Sie sich auch für Australien, Dänemark, Polen, Slowakei (die nur dann Asylanten aufnehmen, wenn wir zahlen). Schämen Sie sich auch für alle anderen EU Mitgliedstaaten, die sich einfach abschotten?

      Haben SIe konkrete Lösungen. Können Sie das Problem, das da auf uns zukommt wirklich realistisch abschätzen?

      Schämen Sie sich lieber für die Realitätsverweigerung und die Untätigkeit der Verantwortlichen.

    • Rau

      Schämen Sie sich auch lieber dafür, dass im Parlament ein "Durchgriffsrecht" beschlossen wurde, das über die Asylthematik die Autonomie von Ländern und Gemeinden aushebelt und durch einen Totalitarismus ersetzt, der höchst bedenklich ist.

    • Book

      Ich schäme mich, dass so ein Dodel Mitglied auf diesem Blog ist.

    • Wertkonserve
    • Pennpatrik

      Schade!
      Ich habe noch nie einen derart schlechten Artikel von Ihnen gelesen.
      Derart unsachlich waren Sie noch nie.

      Folgende Frage:
      Die 80.000 Zuwanderer (nennen wir sie Zuwanderer, denn das ist eine korrektere Bezeichnung als Flüchtlinge, obwohl natürlich ein kleiner Teil dabei ist) werden mindestens (tief gerechnet) 120.000 Personen Familiennachzug haben.
      Das sind 200.000 Personen.
      Das ist Linz.
      Das bedeutet, wir müssen jährlich eine Stadt wie Linz
      - aufbauen
      - mit Infrastruktur ausstatten (Kanal, Wasser, Strom, Heizung, Lebensmittel, Straßen, Parkplatz)
      - administrieren (Meldeämter, Polizei, ein gesamtes Magistrat mit allen Nebenstellen wie Bauhof, Gärtnerei u.s.w.)
      - die Kinder schulen (derzeit 50.000, beil 25 Personenklassen und einem Lehrer sind das 200 zusätzliche Lehrer)
      - die "normalen" Berufe beschaffen (Zahnärzte, Allgemeinmediziner, Krankenhäuser, Lebensmittelhändler, Autowerkstätten, Trafiken, .....)

      Jedes Jahr.
      Eine Stadt wie Linz.

      Haben wir das Recht, uns zu sorgen, ob wir das schaffen? Ob uns das nicht über den Kopf wächst? Ob das unsere Gesellschaft destabilisiert? Haben wir das Recht, jetzt schon zu Lasten unserer Kinder zu leben und ihnen einen Schuldenberg zu hinterlassen? Haben wir das Recht, ihnen eine instabile Gesellschaft zu hinterlassen? Kann uns diese Entwicklung nicht nur in einen Bürgerkrieg treiben, sondern die Nationalstaaten in einen europäischen Krieg?
      Haben wir das Recht dazu?

      Es ist mir egal, wer das beantwortet.

      PS: Zum Beispiel: Um einen Menschen zum Verwaltungsbeamten auszubilden, braucht es 11-16 Jahre (Volksschule, Hauptschule, Gymnasium, Universität)

    • ludus

      @WK

      Si tacuisses.....

      Wo bleibt der @ Karl Knaller? Hat es ihm die Red' verschlagen?

    • Norbert Mühlhauser

      WK:

      Auch Sie haben Ihr wohlhabendes Leben im mitteleuropäischen Raum dem Umstand zu verdanken, dass die Kriegsgeneration nicht einfach abhauen und sich einen Wirtschaftsraum mit intakteren Lebensbedingungen aussuchen konnte!

      Heute hört man's natürlich anders:

      Derjenige, der auf der Suche nach seinem Vorteil bereitwillig soziokulturelle Bindungen aufgibt und nicht wirklich mit eigenem Einsatz zur Verbesserung der Lebensbedingungen seines Umfeldes beitragen möchte, ist der Vorzeigeheld nach dem Willen der globalisierungsfreudigen politischen Klasse. Solche Leute sind willkommenes Wählerreservoir, weil sie zu Denken in größeren Zusammenhängen unfähig sind.

      Da das Niveau der Zuwanderungsfreunde es zu gebieten scheint, folgt noch eine "salvatorische" Schlussklausel:

      Das hiermit Gesagte gilt unbeschadet dessen, dass _echten_ Kriegsflüchtlingen ein temporäres Aufenthaltsrecht gebührt, wenn im eigenen Land keine Schutzzonen zur Verfügung stehen.

    • Cotopaxi

      Das schaut dem "wertkonservativen" Tulbinger Kogler wieder ähnlich:

      Erst lädt er seinen elendigen Scheiß hier ab und dann repliziert er nicht.

      Wahrscheinlich ist er schon auf der Autobahn Richtung seiner Datscha in Istrien? ;-)

    • Wertkonservativer

      Vornehm, vornehm, @ Cotopaxi!

      Ihr Leutchen macht es mir inzwischen wirklich leicht, dem "Tagebuch" endgültig Ade zu sagen !!!
      Einmal noch wollte ich Etlichen von Euch vor Augen führen, was ich vom unsäglichen Mainstream hier in Bezug auf das Flüchtlingselend in Europa halte!!!
      Das ist nun geschehen.
      Ende der Durchsage!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi

      @ Wertkonservativer

      Also, noch einmal: wie viele (moslemische) Flüchtlinge haben Sie bereits bei sich untergebracht? Da Ihre Kinderschar bereits flügge ist, dürften Sie genug freie Zimmer haben.

    • Wertkonservativer

      @ Cotopaxi:

      zu Ihrer Frage: nun, ich habe bisher noch keine Flüchtlinge in meinem Haus untergebracht, da es mit Familienmitgliedern ausreichend belegt ist.

      Zumindest hetze ich jedoch nicht gegen die vielen armen Teufel, so wie dies hier im Blog auch von sonst recht honorigen Mit-Diskutanten laufend geschieht!
      Und dafür schäme ich mich, stellvertretend für die recht umfangreiche Hetzerpartie, wirklich!!!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi

      Da kann man ja nur hoffen, dass die katholische Kirche sich dieser "armen Teufel" annimmt, die ja in der Regel Heiden sind, um ihr Seelenheil zu retten.

    • Erich Bauer

      Ich schäme mich keineswegs FÜR die Verbreiter der "westlichen" Todesschwadronen. Auch nicht FÜR die bewusstlosen, geistlosen, diese höllische Plage offen oder "klammheimlich" unterstützenden Spießbürger und Spießgesellen einer satanischen (anders kann man es gar nicht mehr benennen) Agenda. Diese elendige Heuchelei, wenn all diese Figuren ihr "Werk" betrachten, ist einfach nur abstoßend, bis zur körperlich schmerzhaften Übelkeit.

      Nein... ich schäme mich nicht FÜR diese Todes-Gespenster! Soweit kommt´s noch... Ich verachte sie! Aus tiefstem Herzen.

      Diese Links sind nur ein kleine Beispiel, aber genauso beispiellos "menschrechtsverbogen", wie bereits vielerorts, wenn Todesschwadronen von den "Werteverbreitern", zusammen mit ihren spießbürgerlichen Spießgesellen losgelassen werden. Ihr habt aber nur noch kurze Zeit...

      https://www.youtube.com/watch?v=0if-wvEvyVE
      https://www.youtube.com/watch?v=PEH30NowE2E

    • Peter Brauneis

      Lyrik-Begeisterung und Notizen in den Wiener Sprachblättern haben den wertkonservativen Herrn seit Jahren gewinnend erscheinen lassen.

      Nun müssen wir Bekundungen in der Gossensprache "grüner" Bolschewiken erleben. Wahrhaftig peinlich!
      .

    • BG (kein Partner)

      Nachdem in diesem Blog ohnedies von den immer gleichen Personen eine Einheitsmeinung zu den immer gleichen Themen dieses Blogs vertreten wird wundert mich nicht wenn andere keine Lust haben hier mitzumachen

    • Freidenker (kein Partner)

      Herr Pascher:
      Tatsache ist hier gar nichts. Der Vergleich mit den Heimatvertriebenen nach dem II WK könnte falscher nicht sein. Seit 70 Jahren wurde dieser Vertreibungshorror nie wirklich thematisiert, das fürchterliche Schicksal dieser Menschen wegen des begonnen Krieges als selbstverschuldet angesehen, ihre Todesfälle unverschämt relativiert und geleugnet und nun sollen diese armen Menschen auch noch für den Vergleich der heutigen Massenzuwanderung aus aller Herrenländer herhalten. Gehts noch? Und bei Ungarn 1956 waren wir die Nachbarn und somit das nächstgelegen Schutzland, somit ist auch dieser Vergleich falsch.
      Sicher haben Sie bereits einen Flüchtlich bei sich aufgenommen.

    • krokus (kein Partner)

      Lieber Herr Pascher - Im Prinzip ja ... wenn da nicht die lästigen Details wären (1)

      Da ich Sie im Gegensatz zu WK ernst nehme (bei WK fehlen mir die Argumente)

      "eine Million an Kriegsflüchtlingen"
      Selbst für Syrien ist die Zahl wesentlich höher. Manche Ereignisse legen nahe, dass viele Pseudo-Syrer unterwegs sind (Anzahl der gefundenen Pässe ...)
      Für 2016 geistert alleine für DE die Zahl von 5.000.000 herum

    • krokus (kein Partner)

      Lieber Herr Pascher - Im Prinzip ja ... wenn da nicht die lästigen Details wären (3)

      "x Million(en) an Kriegsflüchtlingen zu helfen"
      1) bei einer Million wird es lange nicht bleiben
      2) wie helfen?
      -Dach überm Kopf (auch Zelte, Kontainer) + Essen (Großküche oder selbst organisiert) + Basis Gesundheit + selber Klo putzen ...
      oder
      -"All Inclusiv" pro Person: 10.000€ Grundvorsorge + 10.000€? Gesundheit + Verwaltung + Service + Infrastruktur + ... /Jahr

      da summiert sich bei einigen Millionen Beziehern schnell ein Betrag der Größenordnung Griechenland auf (pro Jahr!!)

    • krokus (kein Partner)

      Lieber Herr Pascher - Im Prinzip ja ... wenn da nicht die lästigen Details wären (4)

      "1945, 1956 sowie 1969"
      damals waren die Ansprüche der Flüchtlinge sehr gering (kein wir ziehen weiter, weil dass WLAN nicht rumd um die Uhr verfügbar ist). Das hat die Flüchtlinge ja auch viel sympathischer gemacht.

      "unverständliche Reaktionen der Islamischen Staaten in der Region"
      Die sind nicht ganz so unverständlich wie Sie schreiben ...

    • krokus (kein Partner)

      Lieber Herr Pascher - Im Prinzip ja ... wenn da nicht die lästigen Details wären (5)

      "Wohlstand und übertriebenen Sozialleistungen"
      Der Ausgangspunkt des Vergleichs unterscheidet sich zwischen Nordalbanien und A/D/CH/.. Entsprechd auch das Ergebnis. Entweder der EuGH nimmt einige Urteile zurück, oder die Sozialleistungen werden allgemein soweit zurückgefahren, dass die eigene Bevölkerung revoltiert
      -Ist der Lebensstandard der Flüchtlinge lokal angemessen, dann wollen alle verständlicherweise in die reichen Länder, weil es ihnen dort besser geht,
      -Ist er überall gleich, kommt es entweder zu Unruhen in den armen EU Ländern weil es den Flüchtlingen dort besser als den Einheimischen geht oder zu Beschaffungskriminalität in den reichen EU Ländern, weil es den Flüchtlingen dort so viel schlechter geht.

    • krokus (kein Partner)

      Lieber Herr Pascher - Im Prinzip ja ... wenn da nicht die lästigen Details wären (6)

      "temporär ausgestellte Aufenthaltserlaubnis"
      da mußte man das humanitäre Bleiberecht per Verfassung ausschliesen, aber selbst dass würde kaum helfen.

      "Hilfe vor Ort ... in der Heimat eine gesicherte Zukunft schaffen"
      wenn es zB Italien/EU kaum gelingt, Süditalien an den Norden heranzuführen, wie groß schätzen Sie dann die Chance ein, selbiges in Albanien oder afrikansiche Staaten zu erreichen? Wie wollen sie die mentalitätsmäßigen Entwicklungsbremsen (Korruption, Clan vor Staat, ...) entschärfen

    • krokus (kein Partner)

      Lieber Herr Pascher - Im Prinzip ja ... wenn da nicht die lästigen Details wären (7)

      "Westen aus Eigennutz nur halbherzig reagiert"
      Wenn ich mir vorstelle, wie die Lage heute wäre, wenn der Westen anders reagiert hätte, wäre das wirklich besser? Wie stellen Sie sich das realistischerweise vor?

      "die dortigen Kriege zu beenden"
      Und was kommt danach?
      1)In einer Familiendikatatur wählt der Vater, wie Beispiele zeigen, meist das brutalste Kind als Nachfolger aus
      2)Da Demokratie dort überall gescheiter ist, muß der Westen wohl einen Diktator auswählen
      1) und 2) legen nahe, dass der Westen dann die Schuld zu verantworten hat, die ein brutaler lokaler Diktator aufhäuft.

    • krokus (kein Partner)

      Lieber Herr Pascher - Im Prinzip ja ... wenn da nicht die lästigen Details wären (8)

      "AlKaida, IS und andere Extremisten zerstören"
      -IS, als Staatsgebilde, das sollte militärisch mit einigem Aufwand (Bodentruppen) gelingen
      -AlKaida, als Terrororganisation scheint mir das viel schwieriger, die finden immer wieder irgendwo ein Nest
      -Taliban, was wäre Ihr Rezept für Afghanistan/Pakistan?
      -Somalia, ???

  25. Ingrid Bittner

    Noch etwas freut mich ganz besonders: man versucht ja immer, die FPÖ als eine Partei hinzustellen, bei der nur minder gebildete Mitglieder sind. Tja und jetzt ist wieder eine Akademikerin mehr dabei, das erheitert ungemein. Zumal ja die doofe Schauspielerin, der Name ist mir doch glatt entfallen, in einem glaublich Profil- Interview gemeint hat, in Österreich kann doch nur wer Bundeskanzler werden, der ein abgeschlossenes Studium hat, sieht man ja an Faymann, wie gebildet der ist. hahaha.



    • M.S.

      @Brigitte Imb

      Da er in Europa vermutlich nicht fünbdig wurde, versucht er es jetzt in China!

  26. Pennpatrik

    Weiß jemand, wo der Herr Freund ist?



    • Brigitte Imb

      Der sucht in ganz Europa Arbeiter, die 3000€ verdienen. ;-)

    • M.S.

      Zuletzt habe ich ihn in einem ORF Kurzinterview in China gesehen. Ob er dort Urlaub gemacht, oder im Auftrag von irgendjemand tätig war, konnte ich nicht erkennen

  27. socrates

    O.T. Weil man den Westbahnhof neuen muß:
    Stefan Haderer
    Jeden Tag aufs Neue wird man mit Schreckensmeldungen über die Gräuel des IS, den Bürgerkrieg in Syrien und die damit verbundene Flüchtlingstragödie überflutet. Doch es sind keine Hiobsbotschaften, die die westlichen Regierungen vor unvorhersehbare Entwicklungen stellen.

    Gerne versuchen manche Medien, Europa in einem Zustand zunehmender Ohnmacht darzustellen. Durch eine fast endlose Berichterstattung zur Unterbringung von Flüchtlingen in Europa gelingt es, die Bevölkerung von den eigentlichen Ursachen — nämlich vom syrischen Kriegsschauplatz — abzulenken. Dabei wird verschwiegen, dass die aktuellen Ereignisse mitunter die Folgen einer bewussten Interventionspolitik sind, mit denen sich jetzt die Europäer, ob sie wollen oder nicht, abfinden müssen.

    Nur vage, wenn überhaupt, erinnern sich manche an eine Schlagzeile, die ironischerweise am 11. September 2013 in der "Washington Post" erschien: "CIA beginnt Waffenlieferung an syrische Rebellen." Mit dem Ziel, Syriens Präsident Bashar al-Assad zu stürzen, rüsteten die USA zum Teil radikalisierte Widerstandskämpfer mit Waffen aus, ohne auch nur von einem einzigen EU-Diplomaten kritisiert zu werden.

    Diese Art der Intervention "im Namen der Gerechtigkeit" ist keineswegs neu. Die "Operation Cyclone" wurde zwischen 1979 und 1989 von der US-Regierung ins Leben gerufen und verfolgte den Zweck, afghanische Mudschahedin gegen die Vorherrschaft der Sowjets militärisch zu versorgen. Aus den Partisanenkämpfern in den unwirtlichen Bergen und Tälern des Hindukusch formierten sich nach dem Ende des Kalten Krieges terroristische Splittergruppierungen, von denen die berüchtigtste Al-Kaida ist. Mit Hilfe des Westens hatte man ein Schreckgespenst, einen Phantomgegner erschaffen, der die Welt bis heute in Atem hält und dem man — unter anderem mit deutschen Bundeswehrsoldaten — einen aussichtslosen "Krieg gegen den Terror" erklärt.

    Mittlerweile scheint Al-Kaida durch den IS abgelöst worden zu sein — zumindest medial. Sein Aufkommen allerdings weist frappante Ähnlichkeiten zum Terrornetzwerk auf, denn wiederum greifen westliche Regierungen auf eine bewährte Strategie zurück: die Aufrüstung fanatischer Rebellen, sei es im Irak oder in Syrien, um sich unliebsamer Machthaber zu entledigen.

    Dass dies zu Lasten der Zivilbevölkerung passiert, ist logisch und absehbar, aber offensichtlich Nebensache. Die Verantwortungslosigkeit der involvierten Kriegsakteure — der USA, Großbritanniens und Frankreichs — im Umgang mit Flüchtlingen spricht jedenfalls Bände.

    Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/meinungen/20150827/304033364.html#ixzz3kU5KRSDR



    • Norbert Mühlhauser

      Und dann heißt es, "Diktator" Assad ist an den Zuständen schuld, weil er die zivilisatorische Ordnung nicht aufrechterhalten kann. Diejenigen, die diese Ordnung direkt oder indirekt unterminieren, sind natürlich gaaanz unschuldig - so tönt es jedenfalls aus unseren Propagandalautsprechern ...

      Es ist auch interessant, das Assads Vater viel diktatorischer war (Präsident auf Lebenszeit), ohne dass dies jahrzehntelang die westliche Wertegemeinschaft zur sogenannten "humanitären Intervention" angeregt hätte.

  28. Bob

    Jeder der die Hetzer- und Ausgrenzerparteien SPÖVP und Grüninen bekämpft , ist zu begrüßen. Die Linksfaschisten agieren immer wilder je näher die Wahlen kommen.



    • Torres (kein Partner)

      Da muss man sich nur den Häupl ansehen und anhören, wie er hilflos wild um sich schlägt, dabei auch Kinder missbraucht (natürlich im übertragenen Sinn), um Strache mies zu machen.

  29. socrates

    Ich bin FPÖ Wähler, aber kein FPÖ Fan. Mir geht es um den Protest gegen Rot, Grün, Schwarz. Daher freue ich mich über Stenzel, sie ist für viele ein Vorbild und die FPÖ kann solche Leute brauchen.



  30. Brigitte Imb
    • Erich Bauer

      Ganz tolles Interview! Wie Ursula Stenzel die sattsam bekannten Interviewer-"Bälle" zurück smasht... Da schaut die grünversiffte Journaille blöd aus der Wäsch!

  31. Ingrid Bittner

    Ich find's herrlich - wie immer die Wahl ausgehen mag. War ja schon mutig, als ORF-Journalistin für die ÖVP in den Ring zu steigen, noch mutiger ist es jetzt, für die FPÖ zu kandidieren, der wahrlich einzig richtige Schritt. Auch wenn es für beide ein n icht einzuschätzendes Experiment ist. Ich sehe es auch als Dank und Gruß an ihren verstorbenen Gatten, der sicher nicht glücklich war, dass seine Uschi für die ÖVP kandidiert hat, war er doch einer der wenigen österreichischen Künstler, der offen seine Sympathie für die FPÖ kundgetan hatte. Ausserdem finde ich es mutig, wenn eine Frau im vorgerückten Alter zeigt, wo der Bartl den Most holt. Eigentlich müsste es wohl heissen die Barteline. Gut gemacht - ich wünsche der Kandidatin viel Erfolg im ehemals roten Wien. Die FPÖ hat eine Chance erfgriffen, vielleicht kommen noch ein paar andere.



  32. Obrist

    Als Bewohner des 1. Bezirks habe ich immer Frau Stenzel unterstützt, umso mehr als nahezu jeder ihrer (meist sehr vernünftigen) Vorschläge im Sinne der an die äußerste Belastungsgrenze geführten Innenstadtbewohner von den Rathausbanditen nicht einmal ignoriert wurden. Über das (angeblich fortgeschrittene) Alter ihrer potentiellen Wähler sollte man sich nicht täuschen. Als steuerzahlender Bürger um die 50 kenne ich zahlreiche Altersgenossen, die Frau Dr. Stenzel gerne unterstützen werden. Ein kluger Schachzug der FPÖ, da man Frau Stenzel dank ihrer Familiengeschichte nicht einmal mit der Faschismuskeule kommen kann. Noch ein paar ähnliche Entscheidungen und die Nomenklatura muss sich sehr warm anziehen (sofern man diesmal nicht wieder das Ruder mittels Wahl(karten)betrugs herumzureißen versucht).
    PS:
    Herr Figl und seine arrogante Entourage finden es nicht einmal für angebracht bei ihren Grätzelveranstaltungen besorgten Bürgern zuzuhören, sondern verweisen mitten im Gespräch auf eine Emaileingabe der Anregungen an einen anwesenden jugendlichen Funktionär....



  33. Brigitte Imb

    Herrlich!
    Ich halte Fr. Stenzel und der FPÖ die Daumen - u. alle Zehen - damit sie in Wien einen großen Erfolg einfahren können. ROT/GRÜN M U ß abgestraft werden.

    P.s.: Faymann hat die meisten Österreicher nicht interessiert und somit landete er auf Platz 4 der Sommergespräche mit nur 722 000 Sehern. Und möglicherweise wurde dieses Ergebnis - ganz nach Faymann - schön frisiert, weil´s erst so spät veröffentlicht wurde.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4810835/Nur-722000-sahen-ORFSommergespraech-mit-Faymann?direct=4780850&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=101



  34. Erich Bauer

    Während die Streuner rund um die Boltzmanngasse mit der Suche nach Peanuts beschäftigt sind, beginnt RF mit einer militärischen Offensive in Syrien gegen sämtliche Mordbrenner...

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/09/01/blamage-fuer-obama-russland-greift-in-syrien-ein/



  35. Der Tetra

    Soll man lachen oder weinen?

    30 Jahre lang Regierungspropaganda verbreitet, dafür mit einem Sitz in der EUdSSR Volkskammer belohnt worden und die letzten Jahre (wissentlich?) als konservatives Feigenblatt der, in Selbstauflösung befindlichen, Wiener VP gedient...

    Welch Bereicherung unserer politischen Landschaft ihre, von Hausmeisterthemen geprägte, Amtsführung war...

    Einzig die Umstände einen linkslinken BV verhindert und konservative Werte öffentlich unterstützt zu haben, halte ich ihr zu Gute und hoffe, dass ersteres auch diesmal gelingt!!!



  36. kakadu

    Bravo, Frau Stenzel!

    Der einzig logische Schritt nach dem Gesamtdesaster bei der ÖVP.
    Ich wünsche von ganzem Herzen gutes Gelingen!



  37. Rudolf

    Vielleicht wechselt auch Häupl zur FPÖ.
    Dann gewinnt er die Wahl sicher, aber so ...



  38. Sandwalk

    Ob Frau Stenzel erfolgreich sein wird, weiß ich nicht.

    Mir fallen nur zwei Dinge auf:
    * Die ÖVP Wien ist endlich grindig beisammen wie die SPÖ im Westen Österreichs und
    * das politische System Österreichs ordnet sich neu. Stronach ist in Selbstauflösung begriffen, und die FPÖ wird das neue Sammelbecken nicht nur für SPÖ-Flüchtlinge.

    Wenn man sieht, welche Leserzahlen Leute wie Thilo Sarrazin und Akif Pirinci haben, dann wird klar, dass sich die Bevölkerung die Dressurversuche unserer Journalisten nicht mehr gefallen lassen. Die Leute pfeifen auf diese Schreiberlinge und Schreibtischtäter, die aus allen Menschen, die (so wie ich) nicht links außen denken und reden, faschistische Horden, zumindest aber orwellsche Gedankenverbrecher machen.

    It's time for a change!
    In Abwandlung der Worte von Ronald Reagan:
    Austrian voters! Tear down this wall of destruction!



  39. riri

    Bravo Frau Stenzel! Ein Silberstreif am politischen Horizont tut sich auf. Hoffentlich folgen noch weitere Politiker ihrem Beispiel.



    • Erich Bauer

      Also... wenn da noch mehr Politiker die Nase voll haben... von dieser analfixierten Schwuchtel-Agenda. Und zur FPÖ flüchten...

  40. Tullius Augustus

    MUTIG & ENGAGIERT - Frau Ursula Stenzel hat heuer im Juni ein deutliches Zeichen gesetzt:

    Sie ist beim Marsch für die Familie in der Wiener Innenstadt mitgegangen:

    http://www.meinbezirk.at/innere-stadt/chronik/marsch-fuer-die-familie-bezirksvorsteherin-ursula-stenzel-und-ex-pegida-sprecher-georg-immanuel-nagel-demonstrieren-mit-pro-vita-d1389488.html



    • Erich Bauer

      Das spricht sehr für Ursula Stenzel. Eine Vorzugstimme für sie ist dann auch eine Stimme für die FPÖ... hoffentlich. Könnte nämlich sein, dass da hinter der Tapetentür an der Verfassung "gedreht" wird... Den analfixierten, verschwulten Sex-Bestien ist das zuzutrauen.

    • Alfred E. Neumann

      Auch der Neo-ÖVP-Abgeordnete Dr. Marcus Franz war mit dabei!

  41. Politicus1

    Die Besorgnis des Dr. A.U. über den schlechten Platz der Frau Korosec kann ich überhaupt nicht teilen.
    Sie ist toll gechminkte Seniorenobfrau, na gut. Das ist aber auch schon alles.
    So wie Dr. Khol Seniorenobmann von ganz Österreich ist. Deshalb hat er aber auch kein Mandat mehr.



    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      Politicus1: "Sie (Korosec) ist toll gechminkte Seniorenobfrau, na gut."

      Weniger wäre mehr. Man kann des Guten auch zuviel tun! Und das macht diese vermalte Dame. Hoffentlich kommt Sie nicht schirmlos in starken Regen...
      MfG

  42. Politicus1

    So oder so ...
    damit ist der 1. Bezirk für die ÖVP Geschichte.
    Entweder es gelingt der Uschi mit der FPÖ weiterhin die Nummer Eins zu bleiben,
    oder die SPÖ kapert diie Innenstadt.
    Die ÖVP wird dort mMn. bestenfalls Zweiter, wenn nicht sogar Dritter werden.



    • Gandalf

      ...und das wird ganz allein Schuld des erfolgsgeilen, arroganten Herrn Figl sein. Recht geschieht ihm; wenn einem die nötige Sensibilität fehlt, hat er in der Politik nichts zu suchen.

  43. Josef Maierhofer

    Frau Stenzel hat das Richtige getan.

    Ich hoffe, die Wähler können das auch bestätigen.

    Warum die Leute vom Team Stronach zu der toten ÖVP gegangen sind, ist mir ein Rätsel. Das ist ja wie ein SPÖ Beitritt oder zumindest SPÖVP.

    Ich wünsche dem 1. Bezirk weiter seine Bezirksvorsteherin.



  44. Erich Bauer

    Für ein Stronach-Wahlergebnis-Beeinflussungskonzept, zugunsten Rot/Grünen Machterhalt, zum Zwecke der ungehinderten Vollstreckung der Völkerzerstörung,hat sich Ursula Stenzel augenscheinlich nicht hergegeben. Bravo.



  45. Das Pingerle

    Ich fürchte, die Rechnung geht nicht auf. Jahrelange Gehirnwäsche der Medien macht für viele die FPÖ immer noch unwählbar. Besonders für gut situierte Menschen, die im 1. Bezirk wohnen und die Auswirkungen der SPÖVP-Realpolitik nur aus dem Fernsehen kennen. Das "Wilde" an Stenzel fanden viele gut - aber nur im Schoß der vertrauten ÖVP. Bisherige Stenzel/ÖVP-Wähler werden keine Stenzel/FPÖ-Wähler.

    Hoffentlich täusche ich mich.



    • Erich Bauer

      Als Realist fällt es nicht nur schwer, sondern es wird eine Situation auch als aussichtslos erkannt, wenn nur noch eine LETZTE CHANCE oder ein STROHHALM eine UMKEHR herbeiführen könnte... Ist eine Entwicklung bereits so weit fortgeschritten ist das Zeitfenster der "Chance" bereits geschlossen und die Hoffnung schon gestorben...

      Als Realist ist mir auch völlig klar, dass durch die kommenden Wahlen "bestenfalls" eine Umordnung der Futtertröge stattfinden könnte.

      Als Realist ist es mir aber auch klar, dass Entwicklungen niemals linear passieren, sondern dynamisch. Heißt, dass das neue sich öffnende Zeitfenster völlig Anderes erwarten lässt. Und damit sämtliche Denkmuster und Erwartungshaltungen an irgendetwas bzw. irgendjemand obsolet werden. Heißt, dass alles was heute WICHTIG oder wie ein "Rettungsanker" erscheint, NICHTIG wird und verschwindet... Und NEUEM Platz machen muss.

      Kann natürlich auch sein, dass das neue Zeitfenster das Tor in Dantes 9. Hölle öffnet: "Lasst alle Hoffnung fahren!" Ich fürchte, das ist sogar sehr wahrscheinlich. Irgendjemand hat einmal gesagt: "Das einzig gute am Krieg ist, dass erst dadurch das gescheiterte ALTE nicht nur winselnd vergeht, sondern gänzlich ausgerottet wird."





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